{"id":50411,"date":"2019-03-25T08:08:50","date_gmt":"2019-03-25T07:08:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411"},"modified":"2019-03-25T08:08:50","modified_gmt":"2019-03-25T07:08:50","slug":"hinweise-des-tages-3332","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h01\">Die falsche Geschichte vom Hilfsg&uuml;ter-Konvoi, den Maduro anz&uuml;nden lie&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h02\">Eine Z&auml;sur in der deutschen Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h03\">Heiko Maas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h04\">Der Artenschwund nimmt kein Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h05\">Die neuen Milliard&auml;re &ndash; Wie Superreiche die Welt ver&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h06\">Elizabeth Warrens Kampf um die Verm&ouml;gensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h07\">Pl&auml;doyer f&uuml;r eine verkappte Verm&ouml;gensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h08\">Mitarbeiter gegen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h09\">Jeder vierte Rentner w&uuml;rde gerne wieder arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h10\">Bleibt die Umwelthilfe au&szlig;en vor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h11\">Angst vor der eigenen Courage? Licht und Schatten im Drohnenurteil des OVG M&uuml;nster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h12\">Interessen: FDP-Klartext<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h13\">GroKo schleicht dem Ende zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h14\">Golanh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h15\">Zahl der Asylantr&auml;ge &ldquo;zu hoch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h16\">ARD-Mitarbeiter werfen Kai Gniffke Zweckentfremdung von Geb&uuml;hrengeldern vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h17\">Wie man einen Krieg umschreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50411#h18\">Ostafrika, SPON und die &bdquo;wichtigen Themen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die falsche Geschichte vom Hilfsg&uuml;ter-Konvoi, den Maduro anz&uuml;nden lie&szlig;<\/strong><br>\nAls die venezolanische Opposition vor vier Wochen Hilfsg&uuml;ter &uuml;ber die Grenze ins Land bringen wollte, schreckten die Machthaber nicht einmal davor zur&uuml;ck, einen Konvoi mit Lebensmitteln und Medizin in Brand zu setzen. Das war nur ein Detail in einem eskalierenden blutigen Konflikt, aber es wurde zu einem m&auml;chtigen Symbol f&uuml;r die Perversit&auml;t des Maduro-Regimes. Und zu einem gewichtigen Argument f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention durch die Vereinigten Staaten.<br>\nNur war es offenbar gar nicht so. Der Konvoi auf einer Grenzbr&uuml;cke zwischen Kolumbien und Venezuela wurde allem Anschein nach nicht von Maduros Leuten in Brand gesteckt, sondern durch einen Molotow-Cocktail, den ein oppositioneller Demonstrant in Richtung der Regierungstruppen warf.<br>\nDas zeigt eine Rekonstruktion der Vorg&auml;nge aufgrund von Video-Aufnahmen, die die &bdquo;New York Times&ldquo; vor zwei Wochen ver&ouml;ffentlicht hat. Blogger und alternative Medien hatten bereits vorher entsprechende Hinweise ver&ouml;ffentlicht. Die Masse der etablierten Medien in Deutschland aber hat diesen Erkenntnissen, die ihrer Berichterstattung widersprechen, bis heute keine Aufmerksamkeit geschenkt.<br>\nDie Behauptung, dass Maduro den Konvoi anz&uuml;nden lie&szlig;, geht auf einen venezolanischen Reporter zur&uuml;ck. Sie wurde schon wenige Minuten nach dem Vorfall von f&uuml;hrenden amerikanischen Politikern verbreitet und entsprechend kommentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/36645\/die-falsche-geschichte-vom-hilfsgueter-konvoi-den-maduro-anzuenden-liess\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wer z&uuml;ndete die Lastwagen an?<\/strong><br>\nAn der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien brannten Ende Februar Lkw mit Hilfsg&uuml;tern. Viele Medien, auch die tagesschau, berichteten, f&uuml;r das Feuer seien Regierungsanh&auml;nger verantwortlich. Daran gibt es nun Zweifel &ndash; ausgel&ouml;st wurden sie von der &ldquo;New York Times&rdquo;, in Deutschland berichtete uebermedien.de. (&hellip;)<br>\nDer Zweifel war Anlass genug zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Augenzeugen bei ihren Aussagen bleiben und wie sie ihre Aussagen begr&uuml;nden. Auf Nachfrage des ARD-Studios Mexiko bleiben die Abgeordnete Gaby Arellano, der Journalist Luis Perez und die Journalistin Karla Salcedo bei ihren Aussagen, die Polizei habe die Lkw in Brand gesetzt. Demnach wurden die Hilfsg&uuml;ter durch Tr&auml;nengasgeschosse entz&uuml;ndet, von denen Dutzende auf die Lastwagen geflogen seien.<br>\nIhr Argument: Die Tr&auml;nengaskartuschen aus Metall seien extrem hei&szlig; und h&auml;tten so den Brand verursacht. Die Augenzeugen beschreiben, dass der erste Lkw bereits in Flammen stand, bevor der erste Molotowcocktail geworfen wurde. Den unmittelbaren Moment, als das Feuer begann und was es ausgel&ouml;st hat, haben Perez, Salcedo und Arollo nicht gesehen. Unabh&auml;ngig voneinander sehen sie hei&szlig;e Tr&auml;nengaskartuschen als Ursache des Brandes. In ihrer Wahrnehmung gab es zum Zeitpunkt des Brandes keine Demonstranten mit Molotowcocktails.<br>\nMit dem Wissen von heute l&auml;sst sich der tats&auml;chliche Ablauf nicht exakt rekonstruieren. Zumindest sind Zweifel angebracht. Genau deshalb h&auml;tte die tagesschau wesentlich vorsichtiger texten sollen und nicht eine der m&ouml;glichen Versionen als Gewissheit darstellen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/faktenfinder.tagesschau.de\/ausland\/venezuela-hilfskonvoi-boettcher-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong>  Sp&auml;t &ndash; eigentlich viel zu sp&auml;t &ndash; kommt diese Einsicht. Weshalb hat das Qualit&auml;tsmedium &bdquo;tagesschau&ldquo; nicht vor der Berichterstattung selber recherchiert? Wenn die Berichterstattung hierbei fehlerhaft war, ist sie es wom&ouml;glich bei anderen Themen ebenfalls oder kann das ausgeschlossen werden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> NachDenkSeiten-Leser wissen mehr. Schon am 28. Februar hatte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49660\">Frederico F&uuml;llgraf auf den NachDenkSeiten<\/a> ausf&uuml;hrlich und korrekt &uuml;ber die Vorkommnisse in C&uacute;cuta berichtet, w&auml;hrend die Tagesschau mal wieder im Dunkeln tappte und es wohl erst den Bericht der New York Times vom 10. M&auml;rz brauchte, um Gniffkes Schlafm&uuml;tzen so langsam wachzur&uuml;teln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine Z&auml;sur in der deutschen Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nVor zwanzig Jahren, am Abend des 24. M&auml;rz 1999 begann die erste Luftangriffswelle der NATO auf Jugoslawien. Fast sechzig Jahre nach den Massakern der Wehrmacht in Kraljevo und Kragujevac nahmen Kampfflugzeuge der Bundeswehr am ersten Angriffskrieg seit dem Zweiten Weltkrieg teil. Ein NATO-Krieg ohne UN-Mandat, der v&ouml;lkerrechtswidrig war und nach dessen Vorbild Russland sp&auml;ter die Krim annektieren sollte. Der erste Krieg mit Beteiligung deutscher Soldaten seit dem Ende des m&ouml;rderischen W&uuml;tens der Wehrmacht in Europa sollte, wie wir heute wissen, keine Ausnahme bleiben: Allein in der letzten Sitzungswoche hat der Bundestag die Bundeswehreins&auml;tze in Afghanistan, im S&uuml;dsudan, im Mittelmeer und in Darfur verl&auml;ngert.<br>\nDer Angriff auf Jugoslawien war nicht nur eine Z&auml;sur in der deutschen Au&szlig;enpolitik, sondern auch f&uuml;r die Vereinten Nationen: Die Selbstmandatierung der NATO blieb keine &raquo;ganz, ganz gro&szlig;e Ausnahme&laquo;, wie Joschka Fischer versprochen hatte, sondern hat nachhaltig zur Schw&auml;chung der Vereinten Nationen beigetragen, siehe Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien. Mit &uuml;blen Ausschwitz-Relativierungen und der Verbreitung heute zum Gro&szlig;teil widerlegter Vorw&uuml;rfe hatte Fischer damals um Zustimmung der Gr&uuml;nen f&uuml;r den Angriff auf Jugoslawien geworben und sie am Ende auch erhalten. Wollten die deutschen Konservativen noch trotz Auschwitz wieder in den Krieg ziehen, hie&szlig; es bei Fischer, man m&uuml;sse wegen Auschwitz intervenieren. Was die ganze Rechtsau&szlig;entruppe der CDU\/CSU und alle Geschichtsrevisionisten zusammen in Jahrzehnten nicht durchsetzen konnte &ndash; die Abkehr vom Verst&auml;ndnis der Bundeswehr als Verteidigungsarmee und die Verharmlosung des Holocaust durch eine Gleichsetzung mit bewaffneten Konflikten &ndash; r&auml;umten Fischer und Scharping in einer Woche ab. (&hellip;)<br>\nBei den GroKo-Verhandlungen vor gut einem Jahr konnte man sehen, wie schnell die aktuelle Gr&uuml;nen-Spitze dazu bereit ist, progressive Ans&auml;tze f&uuml;r Machtoptionen aufzugeben. Ohne wirkliche Punkte zu landen opferte man in vorauseilendem Gehorsam die Kohleausstiegsforderungen, akzeptierte die CSU-Obergrenze und am Ende h&auml;tte man der FDP noch die Entlastung von Reichen in Form des Soli-Abbaus geschenkt. Jamaika w&auml;re an den Gr&uuml;nen nicht gescheitert, der Politikwechsel schon. Aber das ist heute alles schon wieder vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1115116.jahre-nato-angriff-auf-jugoslawien-eine-zaesur-in-der-deutschen-aussenpolitik.html\">Jan Korte in neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiko Maas<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Maas h&auml;lt Nato-Eingreifen in Serbien weiter f&uuml;r richtig<\/strong><br>\n&ldquo;Ich glaube nach wie vor, dass die deutsche Beteiligung ein Ausfluss verantwortungsbewussten Handelns gewesen ist&rdquo;, sagte der SPD-Politiker den &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; (Samstag). Ein milit&auml;risches Eingreifen d&uuml;rfe nat&uuml;rlich immer nur das letzte Mittel sein. Aber: &ldquo;Wir haben damals gesehen, dass es massive Menschenrechtsverletzungen gegeben hat, bis hin zu Massenmord. Ich bin der Auffassung, dass das Eingreifen der Nato richtig war. Ich will nicht wissen, was noch alles dort geschehen w&auml;re, wenn es das nicht gegeben h&auml;tte&rdquo;, sagte Maas.<br>\nDie am 24. M&auml;rz 1999 begonnenen Luftangriffe ohne UN-Mandat waren eine Reaktion auf die brutale Niederschlagung der Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen der Kosovo-Albaner durch Serbien. Die Angriffe dauerten drei Monate an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/maas-haelt-nato-eingreifen-in-serbien-weiter-fuer-richtig-zr-11880255.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wei&szlig; Herr Maas eigentlich, dass Willy Brandt einer seiner Amtsvorg&auml;nger war und einen Nobelpreis f&uuml;r seine Friedensbem&uuml;hungen bekommen hat? Vielleicht wei&szlig; er es ja, aber er handelt v&ouml;llig anders &ndash; eigentlich peinlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland will Nato-Versprechen halten<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas hat bekr&auml;ftigt, dass die Bundesregierung die Versprechen an die Nato in Sachen Verteidigungsausgaben einhalten wird. &ldquo;Man muss sich an Dinge halten, die man vereinbart hat. Wenn wir uns dazu verpflichtet haben, wie alle anderen Nato-Verb&uuml;ndete auch, gilt das&rdquo;, sagte der SPD-Politiker der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. Die Koalition habe einen Weg beschrieben, wie sie bis 2024 auch die 1,5 Prozent erreichen wird.<br>\nZum Zwei-Prozent-Versprechen sagte Maas: &ldquo;Wir werden uns Schritt f&uuml;r Schritt dahin bewegen. Das wird keine Aufr&uuml;stungsdebatte, sondern eine Ausr&uuml;stungsdebatte, eben, weil die Flieger fliegen und die Schiffe fahren m&uuml;ssen.&rdquo; Die Nato-Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Verteidigung auszugeben.<br>\nDie Debatte um die deutschen Verteidigungsausgaben war in den vergangenen Tagen erneut aufgeflammt, nachdem die Eckwerte f&uuml;r den Haushalt 2020 bekannt wurden. Sie sehen zwar mehr Geld f&uuml;r Verteidigung vor, allerdings weniger als von Ressortchefin Ursula von der Leyen gefordert. Unter anderem US-Botschafter Richard Grenell hatte den Haushaltsplan als &ldquo;inakzeptabel&rdquo; kritisiert. Mehrere deutsche Politiker verbaten sich daraufhin eine Einmischung in interne Angelegenheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutschland-will-Nato-Versprechen-halten-article20925451.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Weshalb haben etliche deutsche Politiker &bdquo;eine Einmischung in interne Angelegenheiten&ldquo; verbal missbilligt, wenn sie faktisch (&bdquo;Schritt f&uuml;r Schritt&ldquo;) die Vorgaben aus Washington, auf die sie sich im Rahmen der NATO geeinigt haben, umsetzen? Insbesondere Herr Maas k&ouml;nnte sich fragen, ob dieses &bdquo;NATO-Versprechen&ldquo; im Interesse der hiesigen Bev&ouml;lkerungsmehrheit ist oder doch eher quasi ein Versprecher bzw. ein Blackout von Entschdeidungstr&auml;gern war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Maas warnt vor &ldquo;bitterem Beigeschmack&rdquo;<\/strong><br>\nEs sind scharfe T&ouml;ne, die Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas einen Tag nach dem Einstieg Italiens in das chinesische Gro&szlig;projekt &ldquo;Neue Seidenstra&szlig;e&rdquo; anschl&auml;gt. Im Interview mit der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; warnte der SPD-Politiker:<br>\n&ldquo;Sollten einige L&auml;nder glauben, man kann mit den Chinesen clevere Gesch&auml;fte machen, werden sie sich wundern und irgendwann in Abh&auml;ngigkeiten aufwachen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nKurzfristig lukrative Gesch&auml;fte k&ouml;nnten &ldquo;schneller als gedacht einen bitteren Beigeschmack&rdquo; bekommen, warnte Maas weiter. Denn China verfolge die eigenen wirtschaftlichen Interessen &ldquo;global beinhart&rdquo;.<br>\nMit dem Aufstieg der Volksrepublik zu mittlerweile einer der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsm&auml;chte weltweit wuchsen vor allem im Westen auch die &Auml;ngste &ndash; denn China wurde nicht nur Handelspartner, sondern vor allem auch immer mehr zum Konkurrenten. (&hellip;)<br>\nInzwischen wird vor einer &Uuml;bermacht Chinas gewarnt, gerade im Bereich Technologie, und davor, dass sich die chinesischen Firmen die Kenntnisse f&uuml;r ihre Innovationen aus dem Ausland holen. Maas warnte auf Twitter, China w&uuml;rde seine Zukunftstechnologien auch dazu nutzen, die B&uuml;rger im eigenen Land zu kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/maas-china-italien-seidenstrasse-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Maas kann offenbar lediglich eine Politik der Konfrontation das Wort reden &ndash; so auch gegen Russland. Wenig glaubw&uuml;rdig ist auch der Hinweis von ihm, China setze &bdquo;Zukunftstechnologien&ldquo; zur Kontrolle gegen die eigene Bev&ouml;lkerung ein: Schlie&szlig;lich hatte er als Bundesjustizminister &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26974#h15\">nach einem &bdquo;Meinungswandel&ldquo;<\/a> &ndash; doch die Vorratsdatenspeicherung mitzuverantworten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Heiko Maas gibt sich zur Zeit allergr&ouml;&szlig;te M&uuml;he, Gustav Noske uns Thilo Sarrazin als unbeliebteste SPD-Politiker abzul&ouml;sen. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Artenschwund nimmt kein Ende<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Bundesregierung bleibt zunehmend hinter ihren selbst gesteckten Zielen zur Artenvielfalt zur&uuml;ck.<\/li>\n<li>So hat sich der Bestandsr&uuml;ckgang bei den Vogelarten seit 1992 deutlich beschleunigt, wie Zahlen aus bundesweiten Erfassungsprogrammen zeigen.<\/li>\n<li>Laut einer Berechnung leben in Europa mittlerweile fast eine halbe Milliarde V&ouml;gel weniger als noch vor rund 40 Jahren.<\/li>\n<li>Der Anbau von Energiepflanzen wie Raps und Mais hat die Situation nach Angaben von Experten weiter versch&auml;rft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bundesregierung will sich bei der UN-Biodiversit&auml;tskonferenz im n&auml;chsten Jahr als treibende Kraft f&uuml;r mehr Umwelt- und Naturschutz pr&auml;sentieren. &ldquo;Deutschland wird sich f&uuml;r schnelle Fortschritte beim Schutz der Artenvielfalt einsetzen&rdquo;, verspricht Umweltministerin Svenja Schulze f&uuml;r das Pekinger Treffen, bei dem neue globale Ziele f&uuml;r die biologische Vielfalt festgelegt werden sollen. Die Vereinbarungen von Peking d&uuml;rften f&uuml;r das &Uuml;berleben von Tier- und Pflanzenarten ebenso entscheidend werden, wie es das Pariser Klimaabkommen f&uuml;r den Schutz der Erdatmosph&auml;re war. Deutschland kommt in China eine besonders wichtige Rolle zu, weil es dann die Ratspr&auml;sidentschaft &uuml;bernommen hat und die Positionen aller EU-L&auml;nder koordiniert.<br>\nUmso mehr werden die &uuml;brigen Delegationen auf die Biodiversit&auml;ts-Bilanz des gr&ouml;&szlig;ten EU-Landes schauen. Und die bleibt hinter den selbst gesteckten Zielen zur&uuml;ck, wie der Zustand der Vogelwelt in Deutschland zeigt, die ein wichtiger Indikator f&uuml;r die Biodiversit&auml;t ist. Aus Daten bundesweiter Erfassungsprogramme f&uuml;r den Zeitraum von 1992 bis 2016 geht hervor, dass der Bestandsr&uuml;ckgang von Vogelarten besonders in der Agrarlandschaft nicht nur anh&auml;lt, sondern sich sogar noch deutlich beschleunigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/biodiversitaet-der-artenschwund-nimmt-kein-ende-1.4372553\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die neuen Milliard&auml;re &ndash; Wie Superreiche die Welt ver&auml;ndern<\/strong><br>\nDie mehr als 2000 Milliard&auml;re weltweit sind ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Wie sie an ihr Geld kommen und wof&uuml;r sie es ausgeben, ver&auml;ndert unser Leben. (&hellip;)<br>\nDenn in den vergangenen 30 Jahren ist die Verm&ouml;gensballung und damit auch die Kaufkraft an der Spitze der weltweiten Verm&ouml;genspyramide geradezu explodiert &ndash; und damit die Zahl der Milliard&auml;re.<br>\nDie Datengrundlage ist l&uuml;ckenhaft, weil es in vielen Staaten, darunter Deutschland, keine amtliche Statistik zu Verm&ouml;gensbest&auml;nden gibt. Am grundlegenden Trend allerdings besteht kein Zweifel. Laut der Liste des US-Wirtschaftsmagazins &bdquo;Forbes&ldquo; hat sich seit 2009, dem Jahr der Weltfinanzkrise, die Zahl der Milliard&auml;re weltweit von 793 auf 2153 im Jahr 2018 nahezu verdreifacht.<br>\nDas Meinungsforschungsunternehmen Wealth-X kommt auf eine noch h&ouml;here Zahl der Superreichen. Gemeinsam ist beiden Quellen: Das von den Reichen gehaltene Verm&ouml;gen ist im selben Zeitraum von gut 2,8 auf 8,7 Billionen US-Dollar geklettert. 8,7 Billionen Dollar &ndash; das entspricht fast der addierten j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung von Deutschland und Japan. (&hellip;)<br>\nEin wichtiger Grund f&uuml;r den Boom der Milliard&auml;re: der Aufstieg von Schwellenl&auml;ndern wie Indien oder China. Tummelten sich 2010 noch 64 Milliard&auml;re in China, waren es im vergangenen Jahr 324. Die Zahl w&auml;re noch viel h&ouml;her &ndash; w&uuml;sste man Genaueres &uuml;ber das wohl hohe Verm&ouml;gen der politischen Oberklasse.<br>\nSo oder so: Rund drei Viertel der chinesischen Milliard&auml;re haben sich ihr Verm&ouml;gen ganz allein erarbeitet. Das l&auml;sst sich nicht von Europa sagen, dort wird vor allem geerbt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/von-jeff-bezos-bis-kylie-jenner-die-neuen-milliardaere-wie-superreiche-die-welt-veraendern\/24072284.html?ticket=ST-3179020-IiXadvylhxSrgFKIbvfY-ap3\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Elizabeth Warrens Kampf um die Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nElizabeth Warren, die ehemalige Juraprofessorin an der Harvard-Universit&auml;t, hat j&uuml;ngst ihren Hut in den Ring geworfen. Bei den Vorwahlen der US-Demokraten wird die Senatorin aus dem Bundesstaat Massachusetts antreten, um 2020 Donald Trump als Pr&auml;sidenten abzul&ouml;sen. Jetzt ist sie mit einem Vorschlag an die &Ouml;ffentlichkeit getreten, der zweifellos einer der zentralen Punkte ihrer Kampagne sein wird: Sie will zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine echte progressive Verm&ouml;gensteuer auf Bundesebene einf&uuml;hren.<br>\nIhr Entwurf wurde von den &Ouml;konomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman sorgsam ausgearbeitet und wird von den besten Verfassungsrechtlern unterst&uuml;tzt. Er sieht eine Rate von zwei Prozent auf Verm&ouml;gen zwischen 50 Mio. und einer Mrd. US-Dollar vor, bei &uuml;ber einer Mrd. soll sie auf drei Prozent steigen. All jene Reichen, die das Land verlassen und die US-Staatsb&uuml;rgerschaft aufgeben wollen, sollen eine Wegzugsteuer in H&ouml;he von 40 Prozent ihres Gesamtverm&ouml;gens zahlen. Diese Steuer w&uuml;rde ausnahmslos alle Aktiva betreffen, zudem sollen Personen oder Regierungen, die keine angemessenen Informationen &uuml;ber Auslandsverm&ouml;gen bereitstellen, mit abschreckenden Sanktionen belegt werden.<br>\nDie Debatte um diesen Vorschlag hat gerade erst begonnen. So k&ouml;nnte der geforderte Tarif noch ausgeweitet und progressiver gemacht werden, wenn beispielsweise die Raten f&uuml;r Multimilliard&auml;re um f&uuml;nf bis zehn Prozent j&auml;hrlich steigen w&uuml;rden. Sicher ist aber schon jetzt: Steuergerechtigkeit wird ein zentrales Thema im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf von 2020 sein. Die New Yorker Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez schl&auml;gt einen Steuersatz von 70 Prozent auf die h&ouml;chsten Einkommen vor, w&auml;hrend Bernie Sanders die gr&ouml;&szlig;ten vererbten Verm&ouml;gen mit 77 Prozent besteuern will. Warrens Vorschlag ist zwar der innovativste von den dreien, doch erg&auml;nzen sich diese Konzepte und k&ouml;nnten sich gegenseitig st&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/maerz\/elizabeth-warrens-kampf-um-die-vermoegensteuer\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pl&auml;doyer f&uuml;r eine verkappte Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nSchon im September 2018 hat das Netzwerk Steuergerechtigkeit darauf hingewiesen, dass die Immobilien- und Wirtschaftsverb&auml;nde mit Auftragsstudien massiv Stimmung gegen eine wertabh&auml;ngige Grundsteuer machen. Grund daf&uuml;r ist nicht etwa die Sorge vor steigenden Mieten, sondern die radikale Ablehnung jeglicher Verm&ouml;gensteuer. So ist der CDU Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak generell gegen eine wertabh&auml;ngige Grundsteuer: &laquo;Es darf keine verkappte Verm&ouml;gensteuer geben, das wird mit der Union nicht zu machen sein&raquo;.<br>\nEin Argument, warum die Grundsteuer nicht auch eine Besteuerung von Verm&ouml;gen sein sollte, bleibt er uns schuldig. Dabei ist die Besteuerung von Verm&ouml;gen und Kapitaleinkommen in Deutschland durch die Aussetzung der Verm&ouml;genssteuer (1997), die gro&szlig;z&uuml;gigen Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer (2016) und die Abgeltungssteuer f&uuml;r Kapitaleinkommen (2007) stark gesunken und im internationalen Vergleich sehr gering. Mit der wachsenden Ungleichheit und der zunehmenden Verm&ouml;genskonzentration, gibt es genug Gr&uuml;nde, eine Besteuerung von Verm&ouml;gen in Angriff zu nehmen.<br>\nVor allem die CSU versucht mit allen Mitteln ein nur auf die Fl&auml;che bezogenes Modell durchzusetzen und drohte bei den Gespr&auml;chen der Finanzminister am 14.3. mit der Koalitionskarte oder &ndash; wie schon bei der Erbschaftssteuer &ndash; mit einer bayrischen Sonderl&ouml;sung.<br>\nDabei scheinen sie vor allem eins Szenario zu f&uuml;rchten: Die Bewertung der Immobilien f&uuml;r eine wertabh&auml;ngige Grundsteuer w&auml;re eine Basis, um zus&auml;tzlich eine Verm&ouml;genssteuer wieder einzuf&uuml;hren. Das Bundesverfassungsgericht hatte 1995 die Verm&ouml;genssteuer aus demselben Grund verworfen wie vor einem Jahr die Grundsteuer &ndash; wegen veralteter Einheitswerte, die keine gerechte Erfassung erm&ouml;glichten. Schon das zeigt: Grund- und Verm&ouml;genssteuer sind zwei Seiten einer Medaille. Dabei w&auml;re die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer genau der richtige Hebel f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit, denn Immobilieneigentum macht den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Verm&ouml;gens aus und ist dazu auch noch hochgradig ungleich verteilt. Wenn man hohe Verm&ouml;gen besteuern will, dann muss man Immobilien angemessen bewerten. Genau das versuchen CDU und CSU zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-steuergerechtigkeit.de\/2019\/03\/plaedoyer-fuer-eine-verkappte-vermoegensteuer\/\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mitarbeiter gegen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank<\/strong><br>\nMitarbeiter von Deutscher Bank (DB) und Commerzbank wollen nach einem Bericht des &bdquo;Handelsblatts&ldquo; gemeinsam Widerstand gegen eine Fusion der zwei gr&ouml;&szlig;ten deutschen Privatbanken leisten. Darauf h&auml;tten sich die bei der Gewerkschaft ver.di organisierten Arbeitnehmervertreter beider Geldh&auml;user bei einem Treffen am Donnerstag verst&auml;ndigt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf &bdquo;mehrere mit dem Thema vertraute Personen&ldquo;.<br>\nMit dem Slogan &bdquo;Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen&ldquo; wollten Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank in den kommenden Wochen deutlich machen, warum eine Fusion aus ihrer Sicht falsch w&auml;re. Die Planungen von ver.di s&auml;hen vom 28. M&auml;rz an Warnstreiks im Zuge der laufenden Tarifrunde vor &ndash; an jedem Arbeitstag in einer anderen Stadt, wie es hie&szlig;. Ver.di bef&uuml;rchtet bei einer Fusion den Verlust von Tausenden Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nDie beiden Banken hatten k&uuml;rzlich bekanntgegeben, in Gespr&auml;chen &uuml;ber einen Zusammenschluss zu stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/#\/stories\/3116179\/\">ORF.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jeder vierte Rentner w&uuml;rde gerne wieder arbeiten<\/strong><br>\nViele Ruhest&auml;ndler in Deutschland sehnen sich zur&uuml;ck ins Arbeitsleben.<br>\nDas zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey f&uuml;r die Jungen Unternehmer durchgef&uuml;hrt hat.<br>\nDemnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pension&auml;r vorstellen, noch einmal eine berufliche T&auml;tigkeit aufzunehmen.<br>\nViele Ruhest&auml;ndler in Deutschland sehnen sich zur&uuml;ck ins Arbeitsleben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey f&uuml;r den Wirtschaftsverband &bdquo;Die Jungen Unternehmer&ldquo; durchgef&uuml;hrt hat und die WELT AM SONNTAG vorliegt. Demnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pension&auml;r vorstellen, noch einmal eine berufliche T&auml;tigkeit aufzunehmen.<br>\nBei gut 20 Millionen Rentnern w&auml;ren das immerhin f&uuml;nf Millionen Arbeitnehmer, die die deutsche Wirtschaft im Kampf gegen den viel beschworenen Fachkr&auml;ftemangel gut gebrauchen k&ouml;nnte.<br>\nWie die repr&auml;sentative Umfrage zeigt, h&auml;ngt die Erwerbsbereitschaft der Ruhest&auml;ndler nicht von ihren Einkommensverh&auml;ltnissen ab, sondern ist bei den Gutsituierten ebenso hoch wie unter den &Auml;rmeren. M&auml;nner sind h&auml;ufiger als Frauen bereit, wieder zu arbeiten, und Ostdeutsche noch h&auml;ufiger als Westdeutsche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article190750871\/Rentner-Jeder-vierte-wuerde-gerne-wieder-arbeiten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man fragt sich nur, warum sie davon tr&auml;umen und es doch nicht tun. Im Rentenalter zu arbeiten ist nicht verboten, und dank Fachkr&auml;ftemangel m&uuml;&szlig;ten Rentner begehrt wie nie sein. Oder ist das alles eine einzige gro&szlig;e L&uuml;ge?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zuerst fragt man sich wie man als Journalist nur so unfassbaren Bl&ouml;dsinn verzapfen kann. Wenn heute bei angeblichen Fachkr&auml;ftemangel selbst qualifizierte Arbeitnehmer mit Anfang 50 keinerlei Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, wie kann man davon schwadronieren, dass die deutsche Wirtschaft  Rentner &ldquo;im Kampf gegen den viel beschworenen Fachkr&auml;ftemangel gut gebrauchen k&ouml;nnte&rdquo;. Liest man allerdings den Namen der Autorin ist alles gesagt. F&uuml;r Dorothea Siems als Chefkorrespondentin f&uuml;r Wirtschaftspolitik der Welt oder besser als deren neoliberale Einpeitscherin haben die realen Verh&auml;ltnisse in Wirtschaft und Gesellschaft nur insofern Bedeutung als sie in ihr neoliberales Weltbild passen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bleibt die Umwelthilfe au&szlig;en vor?<\/strong><br>\nDas von Katarina Barley (SPD) gef&uuml;hrte Bundesministerium f&uuml;r Justiz und Verbraucherschutz hat sich bei den Verhandlungen um die geplante EU-Verbandsklage daf&uuml;r eingesetzt, den Kreis der klageberechtigten Verb&auml;nde so zu beschr&auml;nken, dass unter anderem die Deutsche Umwelthilfe dies neue Instrument nicht nutzen k&ouml;nnte. Das geht aus einem Protokoll der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz des EU-Rats hervor, das der taz vorliegt. Die Gr&uuml;nen &uuml;ben darum Kritik an Barley, die zugleich Spitzenkandidatin der SPD f&uuml;r die Europawahl ist.<br>\nDie im vergangenen Jahr von der Kommission vorgeschlagene EU-Verbandsklage geht deutlich &uuml;ber die k&uuml;rzlich in Deutschland beschlossene Musterfeststellungsklage hinaus: Sie soll Verb&auml;nden nicht nur das Recht geben, eine Rechtsfrage, die viele VerbraucherInnen betrifft, abstrakt kl&auml;ren zu lassen. Sie sollen auch direkt im Namen aller beteiligten VerbraucherInnen Schadenersatz von Unternehmen einklagen k&ouml;nnen.<br>\nIn den Verhandlungen &uuml;ber die entsprechende Richtlinie hat sich Deutschland daf&uuml;r eingesetzt, die Klagem&ouml;glichkeiten zu beschr&auml;nken. Unter anderem unterst&uuml;tzte das zust&auml;ndige Justizministerium einen &Auml;nderungsantrag, der zum Ziel hat, dass der &bdquo;Hauptzweck der klageberechtigten Stellen der Verbraucherschutz sein muss&ldquo;.<br>\nDer Entwurf der Kommission sah dagegen nur vor, dass die Organisationen ein &bdquo;berechtigtes Interesse&ldquo; am Verbraucherschutz haben m&uuml;ssen. (&hellip;)<br>\nDiese Einschr&auml;nkung w&uuml;rde in Deutschland vor allem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) betreffen. Der Verband, der derzeit mit der gerichtlichen Durchsetzung von Fahrverboten Aufsehen erregt, hat laut Satzung neben &bdquo;Natur- und Umweltschutz&ldquo; auch &bdquo;umwelt- und gesundheitsrelevanten Verbraucherschutz&ldquo; zum Ziel; Verbraucherschutz ist also nicht Hauptzweck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neue-EU-Richtlinie\/!5579542\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch in dieser Frage gibt es keine Erneuerung der SPD. Vielmehr bleibt sie der offenbar willige Erf&uuml;llungsgehilfe der Unionsparteien. Und die SPD-Spitzenkandidatin f&uuml;r die anstehende Europawahl, Bundesjustizministerin Barley, macht auch hierbei keine gute Figur &ndash; wie bereits z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49546#h10\">beim Werbeverbot f&uuml;r Abtreibungen: Reform von &sect;219a: Ein erb&auml;rmlicher Kompromiss<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Angst vor der eigenen Courage? Licht und Schatten im Drohnenurteil des OVG M&uuml;nster<\/strong><br>\nDas OVG M&uuml;nster hat am Dienstag ein wegweisendes Urteil zum US-gef&uuml;hrten Drohnenkrieg im Jemen gef&auml;llt, der immer wieder zu zivilen Todesopfern f&uuml;hrt. Wenn das Urteil in der wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung zugelassenen Revision Bestand hat, wird es k&uuml;nftig nicht mehr ausreichen, dass sich die Bundesregierung von der Regierung der USA beschwichtigen l&auml;sst, es sei schon alles rechtm&auml;&szlig;ig, was im Jemen und anderswo geschieht. Das ist an sich sehr zu begr&uuml;&szlig;en. Leider scheut sich das OVG am Ende dann doch, die Konsequenzen aus den eigenen rechtlichen und tats&auml;chlichen Feststellungen zu ziehen.<br>\nNach den tats&auml;chlichen Feststellungen des Urteils ist davon auszugehen, dass der Datenstrom zur Fernsteuerung der Drohnen in Echtzeit aus den USA &uuml;ber eine Satelliten-Relaisstation geleitet wird, die sich auf der US-amerikanischen Airbase in Ramstein befindet. Jenseits der Frage einer durch diese Nutzung des deutschen Staatsgebiets f&uuml;r den Drohnenkrieg begr&uuml;ndeten v&ouml;lkerrechtlichen Mitverantwortung Deutschlands geht das OVG davon aus, dass die Bundesregierung durch den Ursachenbeitrag von deutschem Territorium verfassungsrechtlich zum &Uuml;berwachungsgaranten der US-Streitkr&auml;fte wird: Danach darf v&ouml;lkerrechtswidriges Handeln der in Deutschland stationierten ausl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte von Verfassungs wegen nicht hingenommen werden. (&hellip;)<br>\nLeider verl&auml;sst das Gericht an entscheidender Stelle dann doch etwas der Mut, das, was in den eigenen Feststellungen angelegt ist, auch auszusprechen. Ich meine damit die v&ouml;lkerrechtliche Bewertung des US-gef&uuml;hrten Drohnenkriegs. In v&ouml;lkerrechtlicher Hinsicht geht das OVG letztlich wohl davon aus, dass der US-amerikanische Drohnenkrieg wegen mangelnder Schutzvorkehrungen f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung sowohl gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht als auch gegen die Menschenrechte (angef&uuml;hrt wird das Verbot willk&uuml;rlicher T&ouml;tungen nach Art. 6 des Internationalen Pakts &uuml;ber b&uuml;rgerliche und politische Rechte) verst&ouml;&szlig;t (hierzu N&auml;heres im Beitrag von Michael Bothe). (&hellip;)<br>\nMan mag dieses Vorgehen, das einen diplomatischen Eklat erst einmal vermeidet, ja f&uuml;r weise halten: Die abschlie&szlig;ende v&ouml;lkerrechtliche Bewertung obliegt jetzt der Bundesregierung mit ihren weiter gehenden Aufkl&auml;rungsm&ouml;glichkeiten, und sie kann und muss jetzt in Verhandlungen mit der US-amerikanischen Seite eintreten, die sich dem Licht der &Ouml;ffentlichkeit des gerichtlichen Verfahrens entziehen. Den Kl&auml;gern, aber auch dem V&ouml;lkerrecht h&auml;tte das OVG aber einen gr&ouml;&szlig;eren Dienst erwiesen, wenn es die Konsequenzen der eigenen &ndash; &uuml;berzeugenden! &ndash; Feststellungen nicht gescheut h&auml;tte. Dann h&auml;tte es aussprechen m&uuml;ssen, dass die Bundesregierung f&uuml;r die Einhaltung des V&ouml;lkerrechts sorgen &ndash; oder aber die Nutzung der Air Base Ramstein einschr&auml;nken muss. Dabei w&uuml;rde ich davon ausgehen, dass auch eine nicht unwahrscheinliche Weigerung der US-amerikanischen Seite, die erforderlichen n&auml;heren Informationen &uuml;ber das genaue Vorgehen im Jemen zu liefern, ein verfassungsrechtliches Einschreiten nicht verhindern, sondern im Gegenteil erst recht triggern m&uuml;sste. Das ist politisch ganz sicher h&ouml;chst unwillkommen &ndash; aber das Urteil hat in begr&uuml;&szlig;enswerter Deutlichkeit ausgesprochen, dass die Bundesregierung der Nutzung deutschen Staatsgebiets f&uuml;r Verletzungen des V&ouml;lkerrechts nicht tatenlos zusehen darf. Vielmehr stellt sich das Verfassungsrecht hier um seiner selbst willen in den Dienst des V&ouml;lkerrechts. Man darf hoffen, dass diese Feststellung jetzt auch praktische Konsequenzen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/angst-vor-der-eigenen-courage-licht-und-schatten-im-drohnenurteil-des-ovg-muenster\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Interessen: FDP-Klartext<\/strong><br>\nMarcus Faber, FDP-Bundestagsabgeordneter stellt im Focus recht deutlich seine Meinung dar, wof&uuml;r die Bundeswehr existiert: &bdquo;Die Bundeswehr ist und war nie ein gewaltfreier Schiedsrichter oder ein bewaffnetes Technisches Hilfswerk. Unsere Streitkr&auml;fte dienen der Verteidigung Deutschlands und seiner Verb&uuml;ndeten. Sie dient dazu, unsere Art zu leben zu sch&uuml;tzen und unseren Interessen Nachdruck zu verleihen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/03\/21\/interessen-fdp-klartext\/\">Informationsstelle Militariiserung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>GroKo schleicht dem Ende zu<\/strong><br>\nGartenzwerge statt Geistesriesen<br>\nKeine Kinderch&ouml;re, keine Jubelfeiern, nicht mal Gedenkreden zum einj&auml;hrigen Bestehen der aktuellen Gro&szlig;en Koalition. Nur der Staats-Lautsprecher aus Hamburg, die Tagesschau, kann es nicht lassen. Sie interviewt den ziemlich unbekannten Politikwissenschaftler Gero Neugebauer zum Jahrestag der GroKo. Warum den? Neugebauer gilt als Experte der DDR-Forschung. Als einer, der sich mit dem Ende eines Staates gut auskennt. So einer wei&szlig;, wie man Trauerspiele in Interviews verpackt: Man macht munter, setzte eine heitere Miene auf und gibt gute Ratschl&auml;ge: &ldquo;SPD muss sich als Alternative verkaufen&rdquo;, als habe sich die SPD nicht schon l&auml;ngst komplett verkauft. Und f&uuml;r die CDU glaubt der Politikwissenschaftler zu wissen: &ldquo;Kramp-Karrenbauer muss Teil der Merz-Anh&auml;nger gewinnen&rdquo;. Als habe der Arbeitgeber des Herrn Merz, das US-Finanzmonster BlackRock, nicht schon l&auml;ngst gewonnen: So nahe am politischen Zentrum Deutschlands hatte der Konzern noch nie einen seiner Diener platziert. (&hellip;)<br>\nUnter Au&szlig;enpolitik verstand die GroKo im wesentlichen das milit&auml;rische Trittbrettfahren: Mal auf dem Brett der USA, auch mal auf dem der Franzosen. In Syrien setzte man fr&uuml;hzeitig auf die Abl&ouml;sung des Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad. Die Zahl der Kriegstoten w&auml;chst dort immer noch. In Afghanistan wartet die GroKo darauf, dass, was und ob die USA etwas unternehmen. Eine eigene, gar eigenst&auml;ndige Au&szlig;enpolitik? Der aktuelle Au&szlig;enminister gilt als Reiseweltmeister. Er reiste laut einer Statistik des Ausw&auml;rtigen Amtes in seiner bisherigen Amtszeit so viel, wie keiner seiner Vorg&auml;nger. Gerade war er in Afghanistan. Und sonderte anschlie&szlig;end diesen Satz ab: Er verstehe seinen Besuch als &bdquo;ein klares Zeichen&ldquo; daf&uuml;r, dass Deutschland zu seiner Verantwortung stehe. Nach Pakistan fuhr er mit diesem Programm: Er wolle &ldquo;die Gelegenheit nutzen, um in Islamabad nochmals unsere Besorgnis &uuml;ber die j&uuml;ngsten Spannungen mit Indien zum Ausdruck zu bringen&rdquo;. Gespr&auml;che mit den Taliban? Nachdenken &uuml;ber den Abzug der Bundeswehr? Bestenfalls hat Maas &uuml;ber den pakistanischen Ladentisch geguckt und keine billigen Bonbons gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/groko-schleicht-dem-ende-zu.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Golanh&ouml;hen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump rechtfertigt seinen Alleingang<\/strong><br>\nTrumps Golanh&ouml;hen-Alleingang sorgt weltweit f&uuml;r Ablehnung. Der UN-Menschenrechtsrat verabschiedete eine Resolution, die Israel zum Stopp des Siedlungsbaus in dem annektierten Gebiet auffordert. W&auml;hrend die Vertreter Gro&szlig;britanniens und anderer westlicher Staaten f&uuml;r den Text stimmten, lehnte ihn Israel ab. Der israelische Botschafter bezeichnete das Gremium als parteiisch. Aus demselben Grund hatten sich die USA 2018 aus dem Menschenrechtsrat zur&uuml;ckgezogen.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump rechtfertigte sich in der Heimat f&uuml;r seine Entscheidung. Dem Sender Fox News sagte er: &ldquo;Ich habe dar&uuml;ber lange nachgedacht.&rdquo; Er verglich die von ihm geplante Anerkennung der Golanh&ouml;hen als israelisch mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Jeder Pr&auml;sident vor ihm habe mit der Idee gespielt, er vollziehe den Schritt nun, sagte Trump. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Region w&uuml;rde eine Anerkennung massive Ver&auml;nderungen bringen. Entsprechend emp&ouml;rt reagierten Politiker aus dem Nahen Osten. Der Generalsekret&auml;r der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, forderte Trump auf: &ldquo;&Uuml;berdenken Sie diese fehlerhafte Situation und denken sie tief &uuml;ber die sofortigen und sp&auml;teren Konsequenzen nach.&rdquo;<br>\nDer t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan sagte bei einem Treffen der Organisation f&uuml;r Islamische Zusammenarbeit (OIC) vor Au&szlig;enministern muslimischer Staaten in Istanbul: &ldquo;Niemals k&ouml;nnen und werden wir zulassen, dass die Besetzung der Golanh&ouml;hen legitimiert wird.&rdquo; Trumps &ldquo;ungl&uuml;ckliche Erkl&auml;rung&rdquo; habe die Region &ldquo;an die Schwelle einer neuen Krise und neuer Spannungen ger&uuml;ckt&rdquo;. (&hellip;)<br>\nAuch in Moskau kam die &Auml;u&szlig;erung von Trump nicht gut an: &ldquo;So eine Idee kann in keiner Weise zu einer Friedenssicherung im Nahen Osten beitragen&rdquo;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Aus russischer Sicht seien und blieben die Golanh&ouml;hen ein Teil von Syrien.<br>\nDie syrische Regierung nannte den Vorschlag unverantwortlich. Trumps Stellungnahme &auml;ndere nicht &ldquo;den Fakt, dass der Golan immer arabisch und syrisch war und bleiben wird&rdquo;.<br>\nDie Bundesregierung betrachte die Golanh&ouml;hen weiterhin als besetztes syrisches Gebiet, betonte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Die deutsche Position sei unver&auml;ndert. Die EU betonte, sie erkenne eine Souver&auml;nit&auml;t Israels &uuml;ber die Golanh&ouml;hen nicht an, sagte eine EU-Sprecherin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/reaktion-golanhoehen-103.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf US-Botschafter Grenell und seine Kollegen d&uuml;rfte noch viel &Uuml;berzeugungsarbeit zukommen &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Trump betreibt Wahlkampf f&uuml;r Netanyahu und spricht Israel die Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber die Golanh&ouml;hen zu<\/strong><br>\nBesser laufen kann es nicht f&uuml;r Benjamin Netanyahu. An sich geht der israelische Regierungschef ja recht belastet in die Wahl vom 9. April. Die Staatsanwaltschaft will Korruptionsvorw&uuml;rfe untersuchen, schon bald nach der Wahl droht eine Anklage, und mit der blauweissen Allianz aus gestandenen Milit&auml;rs und Politikern der Mitte hat sich erstmals seit Jahren eine glaubw&uuml;rdige Opposition formiert. Doch was k&uuml;mmert ihn das alles, wenn Donald Trump f&uuml;r ihn Wahlkampf betreibt? (&hellip;)<br>\nDer amerikanische Pr&auml;sident hat alle Hebel in Bewegung gesetzt. Er lobt Netanyahu &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee als &laquo;toughen, smarten und starken&raquo; F&uuml;hrer. Er hat seinen Aussenminister Pompeo nach Israel geschickt, auf dass er gemeinsam mit Netanyahu einmal mehr die Niedertracht der iranischen F&uuml;hrung beklage. In der kommenden Woche fliegt Netanyahu in die USA, wo er gleich zweimal von Trump empfangen wird und sicher sein kann, dass es sch&ouml;ne Worte und Bilder hagelt. Benny Gantz, der grosse Hoffnungstr&auml;ger der liberalen Geister in Israel, ist zu der Zeit ebenfalls in Amerika, Trump empf&auml;ngt ihn nicht. Vor vier Tagen war Lindsey Graham, ein republikanischer Senator, zusammen mit Netanyahu auf dem Golan und sagte reichlich gespreizt, er werde einen Prozess zur Anerkennung des Golans als israelisches Gebiet in die Wege leiten. Und nun ist da auch noch dieser Tweet gekommen, in dem Trump schreibt, es sei &laquo;an der Zeit, dass die USA die israelische Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber die Golanh&ouml;hen&raquo; akzeptierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/trump-betreibt-wahlkampf-fuer-netanyahu-ld.1469291\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Human Rights Attorney to Trump: &ldquo;Israel Is Not Interested in the Golan Heights for Security&rdquo;<\/strong><br>\nJust weeks before major elections in Israel that could determine the future of embattled Prime Minister Benjamin Netanyahu, President Trump declares the U.S. will recognize Israeli sovereignty over the occupied Golan Heights, in defiance of international law and decades of U.S. policy. The announcement comes as he is set to host Netanyahu at the White House next week amid the annual conference of the American Israel Public Affairs Committee, where Vice President Mike Pence will speak, along with House Speaker Nancy Pelosi and Senate Minority Leader Chuck Schumer, among others. A growing number of Democrats&mdash;including at least eight presidential candidates&mdash;say they will skip the summit. We get reaction from Palestinian human rights attorney Noura Erakat, author of the new book &ldquo;Justice for Some: Law and the Question of Palestine.&rdquo; (&hellip;)<br>\nProfessor Erakat, welcome back to Democracy Now! Can you respond to Trump&rsquo;s tweet?<br>\nNOURA ERAKAT: I think when Netanyahu says that Trump did it again, he&rsquo;s absolutely right. Trump has been moving in lockstep in an imperial policy, U.S. imperial policy, in the Middle East which seeks to establish its hegemony, undermine democratic governance and certainly continue the systematic violations of human rights.<br>\nIsrael is not interested in the Golan Heights for security. If it were interested in that, then it wouldn&rsquo;t be settling its civilians there. It has 34 settlements, 20,000 settlers. To put civilians into a place that&rsquo;s known as a military zone is, one, either to belie that there&rsquo;s actually a military threat or, two, to be using Israeli citizens as human shields. In both instances, it&rsquo;s incredibly problematic and discounts the fact that there is no military threat to Israel from that border. Syria last launched a military attack on Israel in October 1973. Egypt and Jordan have established permanent peace with Israel. Iraq and Libya, which might pose a threat rhetorically, have been completely gutted and destabilized. There has been no threat. Even Hezbollah from the south of Lebanon, where Israel withdrew its forces in 2000, have not launched war against Israel. In fact, it was Israel that launched war against Lebanon in 2006. This framework of security is a cover and a veneer for Israel as an aggressor. It is not the David, it is the Goliath in the region. And Israel&rsquo;s continuing warfare is what&rsquo;s destabilizing the region.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.democracynow.org\/2019\/3\/22\/human_rights_attorney_to_trump_israel\">Democracy Now!<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zahl der Asylantr&auml;ge &ldquo;zu hoch&rdquo;<\/strong><br>\nBAMF-Pr&auml;sident Sommer findet die Zahl der Asylbewerber in Deutschland zu hoch. Er kritisiert auch die Praxis der Fl&uuml;chtlingsr&auml;te, vor Abschiebungen zu warnen. Die wehren sich heftig. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;erdem kritisierte er die Praxis der Fl&uuml;chtlingsr&auml;te, vor Abschiebungen zu warnen, als Behinderung des Staats. &ldquo;Es ist ganz offensichtlich, dass einige Organisationen das Interesse verfolgen, Abschiebungen generell zu bek&auml;mpfen &ndash; ich denke vor allem an selbst ernannte Fl&uuml;chtlingsr&auml;te&rdquo;, sagte er. Ihr Vorgehen solle &ldquo;mit den Mitteln des Strafrechts geahndet werden&rdquo;.<br>\nEin Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Horst Seehofer sieht vor, dass k&uuml;nftig bestraft werden kann, wer Betroffene unmittelbar vor einer Abschiebung warnt. Pro Asyl, der wichtigste Interesssenverband f&uuml;r Asylbewerber, kritisierte den Entwurf heftig. (&hellip;)<br>\nDer bayerische Fl&uuml;chtlingsrat verteidigte die Warnhinweise vor Abschiebeterminen hingegen: Das bayerische Innenministerium schrecke nicht davor zur&uuml;ck, &ldquo;Familien auseinanderzurei&szlig;en, Menschen aus der Ausbildung abzuschieben und Kranke in ein Land ohne medizinische Versorgungsm&ouml;glichkeiten zu schicken.&rdquo; Sommer wolle mit seiner Kritik lediglich vom Versagen seiner Beh&ouml;rde ablenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bamf-sommer-migranten-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Ein Beh&ouml;rdenleiter befindet im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Fernsehen dar&uuml;ber, dass die Zahl der Asylntr&auml;ge zu hoch, und die Fl&uuml;chtlingsr&auml;te mit den Mitteln des Strafrechts zu verfolgen sind. Beh&ouml;rdenleiter Sommer hat damit seine Kompetenz in dem Rahmen &uuml;berschritten, in dem er in der &Ouml;ffentlichkeit Stellung beziehen darf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>ARD-Mitarbeiter werfen Kai Gniffke Zweckentfremdung von Geb&uuml;hrengeldern vor<\/strong><br>\nRedakteure von ARD-aktuell richten sich mit einem Brandbrief an die ARD-Intendanten und werfen &ldquo;Tagesschau&rdquo;-Chefredakteur Kai Gniffke die Zweckentfremdung von Geb&uuml;hrengeldern vor, berichtet Kai-Hinrich Renner. Gniffke habe Anfang des Jahres die Nachtschicht in der Redaktion von ARD-aktuell abgeschafft, wo &ldquo;Tagesschau&rdquo;, &ldquo;Tagesthemen&rdquo; und &ldquo;Nachtmagazin&rdquo; produziert werden. Ab 2.30 Uhr arbeite seither ausschlie&szlig;lich ein Online-Redakteur. In N&auml;chten mit hohem Nachrichtenaufkommen solle deshalb auf Anordnung Gniffkes die 4.40-Uhr-Ausgabe der &ldquo;Tagesschau&rdquo; ausfallen. Ist dies der Fall, sollen als offizielle Version &ldquo;&lsquo;redaktionelle Gr&uuml;nde&rsquo; vorgeschoben werden.<br>\nGleichzeitig w&uuml;rden bei Tagesschau24 &ldquo;redaktionelle Kapazit&auml;ten&thinsp;&hellip; heruntergefahren&rdquo;. Die so eingesparten Gelder seien laut dem Brandbrief n&ouml;tig, &ldquo;um L&ouml;cher im Dienstplan zu stopfen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/renner-ard-mitarbeiter-werfen-kai-gniffke-zweckentfremdung-von-gebuehrengeldern-vor\/\">Turi2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Dr. Gniffke f&auml;hrt auf SPD-Ticket zum SWR nach Stuttgart, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50362\">zahlt aber ungern die Geb&uuml;hren f&uuml;r den Rundfunk<\/a>. Interessant sind auch die Leserbriefe zum Artikel &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50398\">Kai Gniffke und die Wahl des kommenden SWR-Intendanten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie man einen Krieg umschreibt<\/strong><br>\nDas serbische Programm der Deutschen Welle erinnert an den Beginn des Kosovo-Krieges vor zwanzig Jahren. Wie? Indem es Korrespondenten deutscher Zeitungen Kriegsl&uuml;sternheit unterstellt.<br>\n[&hellip;] Auch die Deutsche Welle hat anl&auml;sslich des Jahrestags einen Beitrag dazu geleistet.<br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wie Bomben gedruckt wurden&ldquo; hei&szlig;t es dazu im Einstieg: &bdquo;Vor 20 Jahren zogen die Deutschen in den ersten Krieg seit Hitler &ndash; in die Bombardierung Jugoslawiens. Begleitet wurden sie dort(hin) von kriegsl&uuml;sternen Zeitungskommentatoren.&ldquo; Das ist wahrlich bemerkenswert. Denn l&auml;sst sich die &Uuml;berschrift viel anders verstehen als so, dass vor zwanzig Jahren &bdquo;kriegsl&uuml;sterne Zeitungskommentatoren&ldquo; einen Krieg herbeigeschrieben haben? Auch der einleitende Bezug zu Hitler ist zumindest seltsam, insinuiert er doch eine Kontinuit&auml;t von 1945 zu 1999. Glaubt man das wirklich in Bonn?<br>\nUnd wer sind eigentlich die l&uuml;sternen Kommentatoren, die 1999 nach Bomben lechzten? Im Text werden acht Namen genannt: Matthias R&uuml;b, damals Balkankorrespondent dieser Zeitung, Norbert Mappes-Niediek (der mit einem Text aus der &bdquo;Zeit&ldquo; zitiert wird), Stephan Israel (&bdquo;Frankfurter Rundschau&ldquo;), Andrej Ivanji (&bdquo;taz&ldquo;), Walter Mayr (&bdquo;Spiegel&ldquo;), Cyrill Stieger (&bdquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&ldquo;) sowie Peter M&uuml;nch und Josef Joffe (&bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;). Was nicht genannt wird, sind die im Einstieg avisierten kriegsl&uuml;sternen Kommentare.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/deutsche-welle-greift-deutsche-korrespondenten-an-16103290.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kritik unerw&uuml;nscht, dem klassischen Journalismus sind seine Selbstheilungskr&auml;fte mittlerweile komplett abhanden gekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ostafrika, SPON und die &bdquo;wichtigen Themen&ldquo;<\/strong><br>\n<em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer gestern Abend einen Blick auf die Startseite von SPIEGEL Online geworfen hat, fand dort an prominenter Stelle ganze sieben Beitr&auml;ge &uuml;ber die Seenotrettung auf dem Kreuzfahrtschiff &bdquo;Viking Sky&ldquo;, bei dem drei Menschen schwer verletzt wurden.<\/em>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190325-hdt01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Wer auf der Startseite Informationen zu den verheerenden Folgen des Zyklons &bdquo;Idai&ldquo; in Ostafrika suchte, ging indes leer aus. Offenbar ist die Freizeit einiger weniger reicher alter Amerikaner f&uuml;r die Redaktion des SPIEGEL wichtiger als eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die Ostafrika jemals erleiden musste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50411","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50411"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50411\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50414,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50411\/revisions\/50414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}