{"id":50431,"date":"2019-03-26T08:26:13","date_gmt":"2019-03-26T07:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431"},"modified":"2019-03-26T10:50:07","modified_gmt":"2019-03-26T09:50:07","slug":"hinweise-des-tages-3333","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h01\">Karl Marx war auch nur ein alter wei&szlig;er Mann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h02\">Mueller-Bericht entlastet Trump Die Demokraten stehen vor einem Debakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h03\">Der lahme Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h04\">Gelbwesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h05\">Im gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte fehlen Fahnder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h06\">Dax-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h07\">Die Wohnsituation in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; 77 Stadtprofile<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h08\">Wie die CDU Chefin ein Steuergeschenk an Superreiche als Mittelstandsentlastung verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h09\">&Ouml;sterreich &ndash; Schwarz-Blau: In sechs Schritten zum Billiglohn-Sektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h10\">Wien: Wohnen ist ein Menschenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h11\">Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h12\">&bdquo;Ohne Zustimmung meiner Beh&ouml;rden eine Genehmigung ausgesprochen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h13\">Kaputte Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h14\">Dollarregen f&uuml;r die Pfalz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h15\">Wie Digitalisierung das Klima belastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h16\">No 404<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h17\">Mit Blick auf Russland dr&auml;ngt die Nato auf einen Beitritt Georgiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50431#h18\">Das Letzte  &ndash; &ldquo;Rechts&rdquo; und &ldquo;Links&rdquo; gemeinsam &ndash; Erkundungen an der Querfront<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Karl Marx war auch nur ein alter wei&szlig;er Mann<\/strong><br>\nIdentit&auml;tspolitik hat eine dunkle Seite: Subjektivit&auml;t und Ausschluss. Linke Politik sollte sich diese nicht zu eigen machen. Eine Entgegnung [&hellip;]<br>\nDie heute dominierende Form liberaler Identit&auml;tspolitik ist kein legitimer Nachfolger, sondern das Gegenteil historischer Emanzipationsbestrebungen der Arbeiterbewegung. Ihr Fokus auf Anerkennung immer kleinteiligerer Gruppenidentit&auml;ten, die anhand ethnischer, sexueller, sozialer oder kultureller Aspekte konstruiert werden, zielt nicht auf Solidarit&auml;t und Gemeinsinn, sondern auf Subjektivit&auml;t und Ausschluss ab. Statt um universalistische Forderungen nach schrankenlosen Zug&auml;ngen zu Bildung, Gesundheit, Wohlstand und Teilhabe geht es um Sonderrechte. Die Folge ist ein Nullsummenkonkurrenzkampf um die lukrativsten Positionen in der gesellschaftlichen Opferhierarchie. Am Ende dieser Balkanisierung steht nicht die gemeinschaftliche Tat, sondern nur ein so zorniges wie Status-quo-kompatibles Ressentiment.<br>\nBeobachten l&auml;sst sich dies an Teilen der amerikanischen Linken und im akademischen Justemilieu manch europ&auml;ischer Progressiver. Hier l&auml;uft die identit&auml;tspolitische Obsession eben nicht auf empowerment hinaus, sondern auf eine Selbstentmachtung der Linken. Dies gilt nat&uuml;rlich umso mehr, je st&auml;rker sie mit moralischer Verachtung f&uuml;r ihr autofahrendes, fleischessendes und karnevalfeierndes traditionelles W&auml;hlermilieu kombiniert wird.<br>\n&ldquo;Identit&auml;tspolitik&rdquo;, so schreibt der an der Columbia Universit&auml;t lehrende Mark Lilla, &ldquo;ist Reaganomics f&uuml;r Linke.&rdquo; Da sie mit den Dogmen eines polarisierenden Neoliberalismus problemlos vereinbar ist, gerinnt &ouml;konomische Ungerechtigkeit in einen Nebenwiderspruch zu vermeintlich grunds&auml;tzlicheren Diskriminierungen, die durch immer neue Pirouetten progressiver Symbolpolitik und mit &ldquo;Haltung&rdquo; bek&auml;mpft werden. Eine solche Linke sorgt sich um emotionale Kr&auml;nkungen durch Mikroaggressionen, doch hat f&uuml;r Entdemokratisierung, wachsende wirtschaftliche Ungleichheit und f&uuml;r die kaputten Knie eines Fliesenlegers im &auml;u&szlig;eren S-Bahnring nur noch ein selektives Sensorium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-03\/identitaetspolitik-kommunismus-arbeiterklasse-diskriminierung-emanzipation-karl-marx\/komplettansicht\">Michael Br&ouml;ning in der ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mueller-Bericht entlastet Trump Die Demokraten stehen vor einem Debakel<\/strong><br>\nDie M&auml;r von der gro&szlig;en Russland-Verschw&ouml;rung wurde als das entlarvt, was sie ist &ndash; eine M&auml;r. Trotzdem ist Trump zu schlagen.<br>\nLauter ist selten ein Luftballon geplatzt. Ein Echo verst&auml;rkt den Effekt noch. Aus dem Wei&szlig;en Haus ert&ouml;nen Salven des Hohngel&auml;chters. Und die Opposition? Zerknirscht, trotzig, ratlos. Denn die Nachricht des Wochenendes l&auml;sst US-Pr&auml;sident Donald Trump jubilieren: Nach fast zweij&auml;hriger Untersuchung und der Anh&ouml;rung von rund 500 Zeugen kommt FBI-Sonderstaatsanwalt Robert Mueller zu dem Ergebnis, dass Trump und sein Team nicht mit der russischen Regierung zusammengearbeitet hatten, um den Ausgang der Pr&auml;sidentschaftswahl zu manipulieren. Diese These aber bildete den Kern der von der Opposition und Teilen der amerikanischen Medien gegen Trump gerichteten Vorw&uuml;rfe. Geblieben davon<br>\nBlamage, Debakel, Fiasko: Mit anderen Worten l&auml;sst sich nicht beschreiben, was der Mueller-Bericht f&uuml;r die Demokraten bedeutet. Ihr Weltbild wankt, die Speerspitze ihrer Attacken auf Trump ist abgebrochen. Da gab es vor zweieinhalb Jahren diesen Wichtigtuer und Frauenver&auml;chter, Rassisten und Milliard&auml;rsprotz, der jeden verh&ouml;hnte, der sich ihm in den Weg stellte. Seinen Schimpf und Groll bekamen selbst Mitglieder dessen eigener Partei, der Republikaner, zu sp&uuml;ren. Trump k&auml;mpfte gegen alle und jeden, vor allem aber gegen Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten. &bdquo;Sperrt sie ein!&ldquo;, skandierten seine Anh&auml;nger. Die Stimmung war aggressiv, ja feindlich.<br>\nDann geschah das Unglaubliche. Trump gewann die Wahl, wurde Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten von Amerika, der m&auml;chtigste Mann der Welt. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. So einer? Niemals! Und so mischten sich in die Verzweiflung der Opposition immer mehr die Elemente einer Verschw&ouml;rungstheorie. Deren Zentrum bildete die Behauptung, Trump sei durch illegale Praktiken ins Amt gelangt, sein Wahlkampfteam habe mit der russischen Regierung, dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/mueller-bericht-entlastet-trump-die-demokraten-stehen-vor-einem-debakel\/24141600.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Mueller-Bericht muss f&uuml;r die Demokraten kein &bdquo;Debakel&ldquo; sein. Ganz im Gegenteil. Seit zwei Jahren haben sie sich weitestgehend aus der politischen Debatte ausgeklinkt und sich derart auf &bdquo;Russiagate&ldquo; fokussiert, dass nur noch hartgesottene Hillary-Fans nicht abgenervt waren. Wenn sie nun zumindest die Chance bekommen, wieder ernsthaft in die sachpolitische Debatte einzusteigen, ist dies wohl die letzte Rettung f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen im n&auml;chsten Jahr. Denn mit unglaubw&uuml;rdigen Verschw&ouml;rungstheorien lassen sich keine Wahlen gewinnen. Diese Lektion sollten die Demokraten seit der Klatsche Clintons eigentlich gelernt haben. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Etappensieg f&uuml;r Trump<\/strong><br>\nRobert Mueller hat den Verdacht gegen Trump in der Russland-Aff&auml;re entkr&auml;ftet. Doch der US-Pr&auml;sident freut sich zu fr&uuml;h, meint Marcus Pindur. Denn es sei nicht wahr, dass der Sonderermittler ihn vom Vorwurf der Behinderung der Justiz freigesprochen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-mueller-report-etappensieg-fuer-trump.720.de.html?dram:article_id=444553\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Atlantiker unter den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; haben nun ein ziemliches Problem, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der lahme Kapitalismus<\/strong><br>\nDie Welt hatte eine postkapitalistische Vision noch nie so n&ouml;tig wie heute. Schlie&szlig;lich leben wir in einer Zeit, in der die Politik genauso daneben ist wie der Finanzmarkt-Kapitalismus.<br>\nDer Kapitalismus ist instabil, unzuverl&auml;ssig und anf&auml;llig f&uuml;r Stagnation. Zu dieser Erkenntnis kam fast jeder nach dem B&ouml;rsenkrach von 1929, mit dem die erste Weltwirtschaftskrise begann. In den folgenden Jahrzehnten allerdings verschwand diese Wahrnehmung wieder. Da die Wirtschaft nach dem Krieg rasant wuchs und die Globalisierung durch den Finanzmarkt-Kapitalismus nach dem Kalten Krieg enorm vorangetrieben wurde, kehrte der Glaube an die selbstregulierenden F&auml;higkeiten der M&auml;rkte zur&uuml;ck.<br>\nEin langes Jahrzehnt nach der globalen Finanzkrise 2008, ist dieser r&uuml;hrende Glaube heute erneut ersch&uuml;ttert. Denn die nat&uuml;rliche Tendenz des Kapitalismus zu stagnieren, hat sich best&auml;tigt. Der Aufstieg der rassistischen Rechten, die Fragmentierung der politischen Mitte und die zunehmenden geopolitischen Spannungen sind nur die Symptome des Gifthauchs des Kapitalismus.<br>\nDie Voraussetzung f&uuml;r eine ausgewogene kapitalistische Wirtschaft ist eine magische Zahl in Form des vorherrschenden realen (inflationsbereinigten) Zinssatzes. Magisch, weil es zwei sehr unterschiedliche Fliegen, die in zwei sehr unterschiedlichen Sph&auml;ren fliegen, mit einer Klappe zu schlagen gilt. Erstens muss die magische Zahl die Nachfrage der Arbeitgeber nach Angestellten mit dem verf&uuml;gbaren Angebot an Arbeitskr&auml;ften in Einklang bringen. Zweitens muss sie ein ausgewogenes Verh&auml;ltnis zwischen Ersparnissen und Investitionen erzielen. Wenn der geltende Realzins nicht f&uuml;r einen ausgewogenen Arbeitsmarkt sorgt, erleben wir Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, verschwendetes menschliches Potenzial und Armut. Wenn es nicht gelingt, die Investitionen auf das Niveau der Ersparnisse zu bringen, setzt Deflation ein, die zu noch geringeren Investitionen f&uuml;hrt. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/-\/CAn\">Yanis Varoufakis auf Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gelbwesten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Meisterin des Autofiktionalen<\/strong><br>\nDass Annie Ernaux jetzt auch in Deutschland mit gro&szlig;er Begeisterung entdeckt wird, hat sicher auch damit zu tun, dass soziale Fragen wieder dringlicher gestellt werden, auch hierzulande. Der franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon und sein Sch&uuml;ler &Eacute;douard Louis sind bei uns gefeierte Stars &ndash; mehr als in ihrer Heimat Frankreich. Beide verehren Annie Ernaux als Vorbild.<br>\nDie Schriftstellerin kommentiert das knapp und mit Bescheidenheit:<br>\n&bdquo;Ich freue mich sehr, dass die B&uuml;cher von Didier Eribon und Edouard Louis so popul&auml;r sind.&ldquo;<br>\nNicht nur das &bdquo;autofiktionale Schreiben&ldquo;, also die in Romanform verpackte, exemplarische Autobiographie, haben die drei gemeinsam. Auch in ihrer politischen Haltung ist sich Ernaux mit Eribon und Louis einig. Gerade was die &bdquo;Klassenfrage&ldquo; und die neue soziale Bewegung in Frankreich angeht.<br>\n&bdquo;Hinter den Gilets jaunes steht kein intellektuelles Konzept. Von denen hat ganz sicher keiner Pierre Bourdieu gelesen, und wohl auch kaum etwas von Didier Eribon oder &Eacute;douard Louis. Aber durch die Kraft des Faktischen haben die Gelbwesten ein politisches Bewusstsein entwickelt.&ldquo;<br>\nUnd dass die Gelbwesten-Bewegung immer mehr durch Gewaltexzesse in die Schlagzeilen ger&auml;t? &ndash; F&uuml;r Annie Ernaux ist es eine Art Kollateralschaden: &bdquo;Man w&uuml;rde sich sicherlich den idealen Revolution&auml;r w&uuml;nschen, der in allem perfekt ist. Aber das ist nicht m&ouml;glich. In so einer Bewegung kann es nat&uuml;rlich Leute geben, die antisemitische oder fremdenfeindliche Tendenzen haben. Und es ist klar dass die extreme Rechte, Marine Le Pen, versucht, das f&uuml;r sich zu vereinnahmen. Es gab diesen Vorfall mit dem Philosophen Alain Finkielkraut, der antisemitisch beschimpft wurde.<br>\nAber auch sonst in der Gesellschaft grassiert der Antisemitismus, nur wird der nicht so in den Fokus ger&uuml;ckt. Es sind eben alle Mittel recht, um die Gilets jaunes zu diskreditieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/die-franzoesische-schriftstellerin-annie-ernaux-die.1013.de.html?dram:article_id=444486\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cBiHJxGxz1g&amp;feature=youtu.be\">Die Guten, Die B&ouml;sen &ndash; Gelbwesten<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Attac-Sprecherin von Nice (Nizza), Genevi&egrave;ve Legay,  wurde w&auml;hrend einer Demonstration von Spezialkr&auml;ften der Polizei (CRS) <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/twitter.com\/F3cotedazur\/status\/1109390839804059648\">angerempelt<\/a>, sie ist schwer <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/twitter.com\/davduf\/status\/1109750169065738241\">verletzt<\/a>.<\/strong>\n<p><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/france.attac.org\/actus-et-medias\/le-flux\/article\/la-porte-parole-d-attac-06-grievement-blessee-par-une-charge-policiere\">Kommuniqu&eacute;<\/a> von attac FR , 24.3. (<a class=\"download\" title=\"Initiates file download\" href=\"https:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/Kampagnen\/Europa\/Downloads\/attac_FR_-_24_maerz_-_PM_ueber_Genevieve_Legay.pdf\">Text und &Uuml;bersetzung<\/a>); <br class=\"\"><strong><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/france.attac.org\/actus-et-medias\/le-flux\/article\/en-direct-soutien-a-genevieve-legay-partout-en-france#Liste-des-rassemblements\">News<\/a> von attac FR, 25.3.:<\/strong> Interview von Genevi&egrave;ve Legay VOR dem Polizei-Angriff; Solidarit&auml;tsversammlungen in Frankreich, Pressespiegel u.a.m. <br class=\"\"><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/france.attac.org\/IMG\/mp3\/simul_olivier--net_a129b240-2345-4178-aaf1-e7af8f2e66e1_fo.mp3\">Interview<\/a> vom Attac-Sprecher Raphael Pradeau, der sich gegen das Demonstrationsverbot deutlich ausspricht; Erkl&auml;rung der <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.ldh-france.org\/il-est-dangereux-de-manifester-a-74-ans-sous-le-gouvernement-de-m-edouard-philippe\/\">Menschenrechtsliga<\/a>; der Gewerkschaft <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.cgt.fr\/comm-de-presse\/contre-la-represson-etatique-luttons-sans-relache-pour-nos-libertes\">CGT<\/a>; Ausf&uuml;hrlicher Bericht von <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.mediapart.fr\/journal\/france\/240319\/nice-une-militante-d-attac-gravement-blessee-par-une-charge-policiere\">Mediapart<\/a><\/p>\n<p>Protest- und Solidarit&auml;tversammlung vieler Organisationen in Nizza am Montag, d.25. M&auml;rz um 18 Uhr &ndash; <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/local.attac.org\/attac06\/spip.php?article961\">Attac Nizza<\/a><\/p>\n<p>Wir w&uuml;nschen Genevieve eine rasche Genesung! <br class=\"\">Twitter von<strong> <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Attacd\/status\/1109778140136656897\">Attac Deutschland<\/a>:<\/strong> Wir fordern mit <a class=\"twitter-atreply js-nav pretty-link\" dir=\"ltr\" href=\"https:\/\/twitter.com\/attac_fr\" data-mentioned-user-id=\"19491190\">Attac_fr<\/a> und ihrer Familie, die Verantwortlichen f&uuml;r diesen Akt der Gewalt zur Rechenschaft zu ziehen!<\/p>\n<p><strong>Demonstrationen der Gelbwesten in Frankreich am vorigen Samstag <\/strong>wurden von den jeweiligen Pr&auml;fekten verboten (Paris, Toulouse, Bordeaux, Rouen, Rennes, Saint-Malo, Saint-Brieuc, Vannes, La Rochelle, Tarbes, Carcassonne, Tr&egrave;bes, Dijon, Metz, Perpignan,&hellip;). <br class=\"\">So auch in Nice (wo es &uuml;brigens in den vorangegangenen Wochen keine Zerst&ouml;rungen gegeben hatte&hellip;).<\/p>\n<p><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/LicorneNews\/videos\/2004202469884964\/\">Polizei&uuml;bergriffe<\/a> bei einer angemeldeten und genehmigten Demonstration in Lille am 23. M&auml;rz 2019<\/p>\n<p><strong>attac FR<\/strong> hatte am 21.3. zusammen mit 30 Organisationen (Gewerkschaften, NGOs, pol. Parteien) einen <strong><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"http:\/\/www.regards.fr\/politique\/article\/plus-de-30-organisations-ensemble-pour-les-libertes-publiques-et-le-droit-de\">Appell f&uuml;r das Demonstrationsrecht<\/a> <\/strong>unterschrieben. Am 28.3. gibt es ein zweites erweitertes Treffen.<\/p>\n<p> F&uuml;r den Samstag 23. M&auml;rz (XIX.Aktionstag der Gelbwesten) hatte die franz&ouml;sische Regierung beschlossen, <strong>auch die Armee<\/strong> (&ldquo;Sentinelle&rdquo;-Gruppen) <strong>einzusetzen<\/strong>. <br class=\"\">Der General Bruno Leray erkl&auml;rte am Radio: &laquo; Si leur vie ou celle des personnes qu&rsquo;ils d&eacute;fendent est menac&eacute;e &raquo;, les militaires pourront &laquo; aller jusqu&rsquo;&agrave; l&rsquo;ouverture du feu &raquo;.  (= Wenn ihr Leben oder das der Personen, die sie sch&uuml;tzen sollen, bedroht wird, dann k&ouml;nnten die Soldaten ihre Feuerwaffen einsetzen) &ndash; Quelle : <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.francetvinfo.fr\/economie\/transports\/gilets-jaunes\/si-leur-vie-ou-celle-des-personnes-qu-ils-defendent-est-menacee-les-militaires-pourront-aller-jusqu-a-l-ouverture-du-feu_3244961.html\">Interview<\/a> von franceinfo<\/p>\n<p>Vielf&auml;ltige Proteste dagegen: u.a. der <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.cgt.fr\/comm-de-presse\/stop-aux-derives-securitaires\">CGT<\/a>, <br class=\"\">Dieser Beschluss hat zu Widerspr&uuml;chen auch innerhalb der Armee und der parlamentarischen Mehrheit gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/kampagnen\/europa\/frankreich\/\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte fehlen Fahnder<\/strong><br>\nDie Vorwarnung war eindeutig, und das Landgericht Bonn reagierte schnell. Den Richtern stehe eine gro&szlig;e Zahl an Prozessen bevor, jeder f&uuml;r sich hochgradig komplex, hie&szlig; es im Dezember 2017. Es entstand eine neue Kammer, die zw&ouml;lfte, drei Richter nahmen ihre Arbeit auf, sie lasen sich ein und machten sich vertraut mit dem wohl gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte. Jetzt sind sie exzellent vorbereitet, aber vor allem damit besch&auml;ftigt, zu warten &ndash; die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln bereitet gerade die erste von wohl mehreren Dutzend Anklagen vor, und noch liegt diese nicht bei Gericht.<br>\nSollte sich die Sache einmal beschleunigen, werden die Richter in Bonn jahrelang mit diesem Skandal zu tun haben, der unter dem Namen Cum-Ex bekannt geworden ist. Banker, Aktienh&auml;ndler und Kapitalanlagefonds sollen jahrelang komplexe Aktiengesch&auml;fte betrieben haben mit dem alleinigen Ziel, in die Staatskasse zu greifen. Dazu lie&szlig;en sie sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer durch einen Trick mehrfach erstatten. Erst 2012 schloss der Bund mit einer Gesetzes&auml;nderung eine L&uuml;cke, die solche Gesch&auml;fte m&ouml;glich gemacht hatte. Danach begann die juristische Aufarbeitung. Weil das f&uuml;r ausl&auml;ndische Firmen zust&auml;ndige Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern in Bonn sitzt und die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln die meisten Verfahren f&uuml;hrt, wird sich vor allem in Nordrhein-Westfalen entscheiden, ob es dem Staat gelingt, die verlorenen Milliarden einzutreiben und Beteiligte anzuklagen.<br>\nNach Recherchen von WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung gibt es daran aber erhebliche Zweifel: Die Aufarbeitung des Skandals ger&auml;t ins Stocken, die Ermittler k&auml;mpfen gegen die Zeit, weil Insidern zufolge viele F&auml;lle verj&auml;hren k&ouml;nnten. Das Land NRW setzt offenbar zu wenige Ermittler ein, um dem Umfang und der Komplexit&auml;t der Cum-Ex-F&auml;lle gerecht zu werden. Lediglich bis zu 15 Steuerfahnder arbeiten in der Ermittlungsgruppe &ldquo;Stopp&rdquo; zusammen. Beim Landeskriminalamt arbeitet eine Handvoll Beamte in der Einheit &ldquo;Tax&rdquo;. Den Recherchen zufolge fordern Beteiligte seit Jahren mehr Personal. Damit konfrontiert, dementiert die Landesregierung, zu wenige Ressourcen vorzuhalten. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-steuerskandal-steuerhinterziehung-1.4380902\">SZ<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Man muss verdammt gute Anw&auml;lte bezahlen&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Aufarbeitung der &ldquo;Cum-Ex&rdquo;-Gesch&auml;fte fehlt es offenbar an Personal. Die Ermittlungen gegen Correctiv, die in der Sache recherchiert haben, dauerten hingegen an, sagte David Schraven, Gr&uuml;nder des Rechercheb&uuml;ros, im Dlf. Und sich dagegen zu wehren, koste &ldquo;unheimlich viel Geld&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ermittlungen-wegen-cum-ex-recherchen-man-muss-verdammt-gute.2907.de.html?dram:article_id=444520\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei eingeschr&auml;nkten Ressourcen muss der Staat nat&uuml;rlich Priorit&auml;ten setzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dax-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen<\/strong><br>\nDie schw&auml;chere Weltwirtschaft, steigende L&ouml;hne und der digitale Wandel zwingen Unternehmen zum Sparen. Industriekonzerne sind besonders betroffen.<br>\nAls im vergangenen Jahr jeder dritte deutsche b&ouml;rsennotierte Konzern seine Aktion&auml;re mit Ertragswarnungen schockierte, brach zun&auml;chst der Dax ein. Im Gesamtjahr fiel er um 18 Prozent. 2019 finden die Ergebnisr&uuml;ckg&auml;nge nun ihren Weg in die Realwirtschaft.<br>\nAllein die 30 Dax-Konzerne werden nach Handelsblatt-Berechnungen im laufenden Jahr mit Hilfe von Fluktuationen, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen 100.000 Stellen abbauen, die meisten VW mit mehr als 30.000.<br>\nHinzu kommen umfassende Sparprogramme, mit denen die 30 Konzerne ihre Ergebnisse k&uuml;nftig Jahr f&uuml;r Jahr um zusammengerechnet 20 Milliarden Euro verbessern wollen. Das entspricht fast einem Viertel des gesamten Nettogewinns im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr. Allein BMW will bis Ende 2022 zw&ouml;lf Milliarden Euro einsparen, um Gewinnr&uuml;ckg&auml;nge aus hohen Investitionen in die Elektromobilit&auml;t abzufedern.<br>\n&bdquo;Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren schon einiges getan, um ihre Kosten zu senken&ldquo;, urteilt Commerzbank-Bilanzexperte Markus Wallner, &bdquo;deshalb wird ihr Spielraum jetzt kleiner.&ldquo;<br>\nDoch es gibt ihn noch, wie Berechnungen des Bankhauses zeigen: Gelingt es den Dax-Konzernen, ihre Fixkosten aus Personalkosten und Abschreibungen blo&szlig; um ein Prozent zu senken, erh&ouml;hen sich im laufenden Jahr die Gewinne vor Steuern und Zinsen um durchschnittlich fast zweieinhalb Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/sparprogramme-dax-konzerne-wollen-100-000-stellen-abbauen\/24141334.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ist der Fachkr&auml;ftemangel, den diese Konzerne und ihre Lobbyisten vom BDA noch letztes Jahr lauthals bejammert haben, vorbei? Nat&uuml;rlich zwingt die (sich tats&auml;chlich abschw&auml;chende) Weltwirtschaft die Konzerne keineswegs zu Sparprogrammen &ndash; die extrem hohen Gewinne der letzten Jahre werden ein bisschen niedriger ausfallen, das ist alles, und f&uuml;r Rekordgeh&auml;lter f&uuml;r die Chefetage <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article190832871\/Dax-Das-verdienen-Deutschlands-Top-Manager.html\">reicht es immer noch<\/a>. Das Bild zum Artikel zeigt u. a. Frank Appel von der Deutschen Post AG, die nach 3,2 Milliarden Euro Gewinn (EBIT) im Jahr 2018 f&uuml;r 2019 gleich 4,2 und f&uuml;r 2020 satte 4,8 Milliarden Euro Gewinn (EBIT) erwartet, was dann noch weiter steigen soll. Wo ist da ein &ldquo;Zwang zum Sparen&rdquo;? Volkswagen hat 2018 einen absoluten Rekordgewinn von 17 Milliarden Euro erzielt und insgesamt in den letzten 10 Jahren (2009 bis 2018) unfassbare 100 Milliarden Euro. F&uuml;r 2019, 2020 und 2021 werden weiter steigende Gewinne von 18 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr erwartet  &ndash; &ldquo;Zwang zum Sparen&rdquo;??? Als weitere aparte (und genauso l&auml;cherliche) Begr&uuml;ndung gibt das Handelsblatt &ldquo;steigende L&ouml;hne&rdquo; an. Gemeint sind Lohnsteigerungen, die mit M&uuml;he und Not &uuml;ber dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent liegen und auch den Produktivit&auml;tsfortschritt nicht abbilden. Solche &ldquo;Lohnsteigerungen&rdquo; (in Anf&uuml;hrungszeichen) sind bei hohen Milliardengewinnen und fast zweistelligen Umsatzrenditen f&uuml;r DAX-Konzerne nicht zu verkraften?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> VW hat nicht nur den h&ouml;chsten Gewinn der Firmengeschichte eingefahren, sondern hat auch noch nie eine h&ouml;here Dividende ausgesch&uuml;ttet, als es f&uuml;r dieses Jahr geplant ist. Zu den Profiteuren z&auml;hlt die Familie Porsche, Platz neun auf der Liste der deutschen Superreichen, deren Kapital dadurch um etwa 180 Millionen Euro w&auml;chst. Daf&uuml;r kann man schon einmal 30.000 Stellen abbauen. Auch BMW hat wie zu lesen ist ein Sparprogramm aufgelegt. Es wird aber dennoch eine Dividende von 3,50 Euro je Aktie gezahlt, damit Stefan Quandt und Susanne Klatten, die im Besitz von fast der H&auml;lfte der stimmberechtigten Aktien sind, auch dieses Jahr &uuml;ber eine Milliarde Euro an Aussch&uuml;ttungen kassieren d&uuml;rfen. So funktioniert Kapitalismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Wohnsituation in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &ndash; 77 Stadtprofile<\/strong><br>\nDie Wohnsituation in deutschen St&auml;dten ist ein zentrales kommunalpolitisches Thema. Um Angebot und Nachfrage von Wohnraum besser in &Uuml;bereinstimmung zu bringen, ben&ouml;tigen wohnungspolitische Akteure genaue Informationen &uuml;ber die Situation in der jeweiligen Stadt.<br>\nIn diesem Bericht finden sich 77 Stadtprofile im &Uuml;berblick und geben Auskunft &uuml;ber die soziale Wohnsituation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/pdf_fof\/100892.pdf?fbclid=IwAR0vUeIYDqC8fhXVSMMJzqLSGpdpjdEEQrc2QXmX3-inP8tWkLvAlK7Eszk\">Hans-Boeckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie die CDU Chefin ein Steuergeschenk an Superreiche als Mittelstandsentlastung verkauft<\/strong><br>\n2021 wird der Solidarit&auml;tszuschlag in einem ersten Schritt f&uuml;r 90 Prozent der Steuerzahler gestrichen. Diese werden mit 10 Milliarden Euro entlastet. So haben es Union und SPD vereinbart. Jetzt aber will die CDU-Spitze auch den Rest des Solis f&uuml;r Verdiener (Ehepaar) &uuml;ber 150 000 Euro streichen &ndash; f&uuml;r den Mittelstand. Fakepolitik! Denn davon profitieren vor allem Spitzenverdiener und Million&auml;re. Trotzdem l&auml;uft sich Annegret Kramp-Karrenbauer auch mit dieser Forderung warm f&uuml;r ihre Kanzlerschaft.<br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauer &ndash; kurz AKK &ndash; auf Tuchf&uuml;hlung mit der CDU in Nordhessen. Fast 100 Tage ist die neue CDU-Vorsitzende jetzt im Amt. Kanzlerin Merkel scheint hier bereits Geschichte und Kramp Karrenbauer arbeitet mit Hochdruck daran, sich vom Koalitionspartner abzusetzen.<br>\n&bdquo;Mein Eindruck ist, dass die SPD schon lange keine Politik mehr macht gegen die, die jeden Tag aufstehen, gegen die die malochen, die arbeiten.&ldquo;<br>\nKonservativ, wirtschaftsliberal, so sieht sie ihre, die neue CDU. Auch wenn es sich nicht so anh&ouml;rt, hinter folgendem Satz steckt Sprengkraft.&bdquo;Wir haben auch die Herausforderung, das unsere Wirtschaft nicht einfach so von selbst gut l&auml;uft. Sondern dass wir unsere Rahmenbedingungen auch so setzen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nRahmenbedingungen setzen hei&szlig;t f&uuml;r Kramp-Karrenbauer offenbar:  Unternehmer, Leistungstr&auml;ger umwerben. Sie sollen entlastet werden, auch die mit viel Geld. Daf&uuml;r will sie den Solidarit&auml;tszuschlag abschaffen &ndash; komplett und sofort.<br>\nJosef Rick ist so ein Leistungstr&auml;ger. In bester Lage in D&uuml;sseldorf l&auml;sst er Wohnungen bauen. Mit seinen Immobilien ist er reich geworden. Der Multi-Million&auml;r wundert sich &uuml;ber den Vorsto&szlig;, den Soli komplett abzuschaffen und rechnet schon mal vor, was ihm die CDU nun schenken will &ndash; pro Jahr.<br>\n&bdquo;Das bedeutet f&uuml;r mich und andere meiner Einkommensklasse, dass wir vom Staat einen Maserati im Wert von vielleicht 90.000 Euro auf den Hof gestellt bekommen. Und das finde ich pers&ouml;nlich zwar sehr nett, aber gesellschaftlich v&ouml;llig unangemessen.&ldquo;<br>\nErschreckend wenig Wirtschaftskompetenz zeige Kramp-Karrenbauer, die Anw&auml;rterin f&uuml;r das Kanzler-Amt, mein Million&auml;r Rick. Volkswirtschaftlich sei ihr Vorschlag Unfug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-21-03-2019\/soli-steuerentlastung-superreiche.html\">RBB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich &ndash; Schwarz-Blau: In sechs Schritten zum Billiglohn-Sektor<\/strong><br>\nEs gibt staatliche Ausgaben, die k&uuml;rzt man nicht aus finanziellen Gr&uuml;nden: Etwa die Aktion 20.000 f&uuml;r Langzeitarbeitslose, die Notstandshilfe oder den Lohn von Asylwerbern in Hilfst&auml;tigkeiten. Die Einsparungen bringen dem Staatshaushalt nichts, die Auswirkungen f&uuml;r Betroffene sind aber katastrophal. Der Grund f&uuml;r die K&uuml;rzungen liegt wo anders: In kleinen Schritten soll in &Ouml;sterreich ein Billiglohn-Sektor entstehen, der Lohndruck wird steigen &ndash; gerade f&uuml;r kleine Einkommen.<br>\n&Ouml;sterreichs Arbeitsmarkt war bis heute weitgehend gesch&uuml;tzt vor Hungerl&ouml;hnen, weil es f&uuml;r fast alle Arbeitnehmer Kollektivvertr&auml;ge gibt &ndash; die Abdeckung liegt bei 98 Prozent.  Und das Sicherheitsnetz im Fall von Arbeitslosigkeit und Krankheit ist engmaschig. Das wollen &Ouml;VP und FP&Ouml; jetzt &auml;ndern.<br>\nDas Ziel von Schwarz-Blau ist ein Billiglohn-Sektor. Der Druck auf Arbeitslose wird erh&ouml;ht, damit sie jeden Job annehmen m&uuml;ssen &ndash; und Kollektivvertr&auml;ge werden zur&uuml;ckgedr&auml;ngt. Zugleich werden billige Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland geholt, um das Lohnniveau zu dr&uuml;cken. Asylwerber d&uuml;rfen keine Lehre in Mangelberufen mehr machen, sollen aber k&uuml;nftig Hilfst&auml;tigkeiten um maximal 1,50 Euro verrichten. All das f&uuml;hrt zu Lohndruck &ndash; gerade f&uuml;r kleine Einkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/schwarz-blau-mit-der-salami-taktik-zum-billiglohn-sektor\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wien: Wohnen ist ein Menschenrecht<\/strong><br>\nNiedrige Mieten in bester Lage &ndash; von Wiens Wohnungsmarkt k&ouml;nnen deutsche Mieterinnen und Mieter nur tr&auml;umen. Das Geheimnis: Wien investiert jedes Jahr hunderte Millionen in den sozialen Wohnungsbau. Private Investoren gibt es kaum.<br>\nZwei Zimmer, Wohnk&uuml;che und Balkon, in einem schicken Neubau, nur 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Kaltmiete, inklusive Betriebskosten: 367 Euro im Monat. Sogar einen Pool und ein Kino gibt es im Keller. Das Sonnwendviertel in Wien besteht aus 2.000 solchen, gef&ouml;rderten Mietwohnungen.<br>\n62 Prozent aller Wiener leben heute in einer Wohnung mit gedeckelter Miete. Die durchschnittliche Kaltmiete von Gemeindewohnungen, inklusive Betriebskosten, lag 2016 bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. Etwas modernere Wohneinheiten kosten maximal 7,50 Euro. 220.000 Wohnungen geh&ouml;ren der Stadt Wien, an weiteren 200.000 Wohnungen ist sie beteiligt. Die kommunale Hausverwaltung Wiener Wohnen ist damit die gr&ouml;&szlig;te Europas. Private Eigentumswohnungen sind dagegen eher die Seltenheit. So zahlten die Wiener 2017 durchschnittlich nur 9,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter&ndash; fast drei Mal weniger als die Bewohner von Paris.<br>\nAnspruch auf eine Gemeindewohnung hat jeder erwachsene Wiener, der weniger als 45.000 Euro netto im Jahr verdient und einen Bedarfsgrund nennt. Als bed&uuml;rftig gelten zum Beispiel schon Paare, die aus zwei kleinen Wohnungen in eine gr&ouml;&szlig;ere Wohnung ziehen wollen. Die H&uuml;rden sind bewusst niedrig: &bdquo;Die Sozialbaupolitik in Wien basiert auf der Zusage, dass Wohnen ein Menschenrecht ist.&ldquo;, sagt Kathrin Gaal, Amtsf&uuml;hrende Stadtr&auml;tin f&uuml;r Wohnen in Wien. Drei Viertel aller Wiener erf&uuml;llen die Voraussetzung f&uuml;r eine gef&ouml;rderte Wohnung. So wohnen im Sonnwendviertel und den anderen Gemeindewohnungen Menschen aus allen Schichten und jeden Alters T&uuml;r an T&uuml;r. Keine Spur von Ghettos, keine Spur von Gentrifizierung. Hier lebt jeder mit jedem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/-\/CJo\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Deutlicher l&auml;sst sich kaum vor Augen f&uuml;hren, dass &bdquo;der Markt&ldquo; gar nichts besser kann. Wobei sich hier wiederholt die Unsinnigkeit der neoliberalen Ideologie manifestiert. Nach marktradikaler Logik ist jeder Marktakteur daran interessiert ein optimales Ergebnis zu erzielen, sprich f&uuml;r seine eingesetzten Ressourcen die maximale Rendite zu erzielen. So werden in Deutschland deshalb bevorzugt hochwertige und teure Wohnungen gebaut. Explizit auch f&uuml;r Anleger, die dann m&ouml;glichst hohe Mieteinnahmen erzielen wollen. Das hilft Menschen mit nur beschr&auml;nkten finanziellen Ressourcen, die ein bezahlbares Dach &uuml;ber dem Kopf suchen aber gar nichts. F&uuml;r Neoliberale spielt das keine Rolle. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: DGB startet Aktionswoche &bdquo;Bezahlbar ist die halbe Miete&ldquo;<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund startet heute eine bundesweite Aktionswoche rund ums Thema Wohnen. Unter dem Motto &bdquo;Bezahlbar ist die halbe Miete&ldquo; finden in ganz Deutschland mehr als 200 Aktionen und Veranstaltungen statt. Die Aktionswoche ist der bundesweite &ouml;ffentliche Auftakt des DGB-Zukunftsdialogs.<br>\nDGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell sagte am Montag in Berlin:<br>\n&bdquo;Steigende Mieten sind f&uuml;r immer mehr Besch&auml;ftigte ein Problem. Sie sind auch Ergebnis einer jahrzehntelang verfehlten Wohnungspolitik. Das Marktversagen im Wohnungssektor ist offensichtlich &ndash; jetzt muss die Politik stark und stetig eingreifen. Gebraucht werden mindestens 400.000 neue und bezahlbare Wohnungen pro Jahr, darunter 100.000 Sozialwohnungen. Bund und L&auml;nder gemeinsam m&uuml;ssen daf&uuml;r sieben Milliarden Euro j&auml;hrlich bereitstellen. Die bislang f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau eingeplanten Gelder des Bundes reichen nicht einmal, um den Bestand zu halten. Zudem sollte die Politik entschlossener gegen Bodenspekulation vorgehen, etwa indem sie Eigent&uuml;mer im Rahmen baurechtlicher M&ouml;glichkeiten verpflichtet, ihre Grundst&uuml;cke zu bebauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/-\/CAN\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf<\/strong><br>\nZehntausende wollen hohe Summen an die staatliche Rentenkasse &uuml;berweisen, um fr&uuml;her in Rente zu gehen. Das ist auch ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften.<br>\nEs ist noch gar nicht so lange her, da galt die gesetzliche Rentenversicherung als eine Art Auslaufmodell. Zu wenig Rendite, zu eingeschr&auml;nkte Anlagem&ouml;glichkeit, und &uuml;berhaupt: alles viel zu verstaubt und viel zu langweilig. Stammt das Prinzip der Sozialversicherung nicht noch aus Reichskanzler Otto von Bismarcks Zeiten? An den Kapitalm&auml;rkten, so die &ouml;ffentlich dominierende Meinung, sei heute viel mehr zu holen.<br>\nEine Beinahe-Kernschmelze an den Weltfinanzm&auml;rkten sp&auml;ter, dazu eine inzwischen gef&uuml;hlte Ewigkeit mit Mini-Zinsen auf Bankguthaben, und das Bild hat sich gewandelt. Pl&ouml;tzlich interessieren sich Zehntausende daf&uuml;r, vorzeitig in Rente zu gehen &ndash; und freiwillig Teile ihres Geldverm&ouml;gens ausgerechnet an die Deutsche Rentenversicherung zu &uuml;berweisen, um die f&auml;lligen Abschl&auml;ge zu vermeiden. Dabei geht es um ansehnliche Betr&auml;ge bis in den mittleren f&uuml;nfstelligen Bereich. Wenn das kein Zeichen ist, es wirkt sogar wie ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Kapitalanlagegesellschaften &ndash; auch dort k&ouml;nnten die Menschen ihr Geld deponieren. Doch offenbar genie&szlig;t der Staat heute bei etlichen B&uuml;rgern mehr Vertrauen. Die Regierung half mit dem Flexirentengesetz ein bisschen nach. Seit 2016 k&ouml;nnen schon 50-J&auml;hrige damit beginnen, Extrageld bei der Rentenkasse einzuzahlen, um als 63-J&auml;hrige abschlagsfrei in den Ruhestand zu gehen.<br>\nDoch selbst Anlageprofis geben zu, wenn auch ungern &ouml;ffentlich: Der Gang zu den Beratern der DRV Bund lohnt auf jeden Fall. Zum einen, weil die Bankzinsen so unattraktiv und die Kapitalm&auml;rkte langfristig so unkalkulierbar sind. Zum anderen aber auch deshalb, weil es bei der staatlich organisierten Rentenkasse keine versteckten Geb&uuml;hren oder Provisionen gibt, keine Fallstricke, die einem erst Jahre sp&auml;ter oder nie auffallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gesetzliche-rente-abschlag-alternativen-1.4382168\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Ohne Zustimmung meiner Beh&ouml;rden eine Genehmigung ausgesprochen&ldquo;<\/strong><br>\nBeim Thema Glyphosat sieht Umweltministerin Schulze rot: Sie wirft Landwirtschaftsministerin Kl&ouml;ckner vor, eigenm&auml;chtig eine Genehmigung f&uuml;r ein Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff erteilt zu haben.<br>\nIm Streit um die Zulassung eines glyphosathaltigen Unkrautgifts hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner (CDU) eigenm&auml;chtiges Handeln vorgeworfen. &bdquo;Normalerweise machen wir das gemeinsam, sie hat ohne die Zustimmung meiner Beh&ouml;rden da eine Genehmigung ausgesprochen&ldquo;, sagte Schulze im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. &bdquo;Das geht nicht.&ldquo; Im Koalitionsvertrag sei klar geregelt, dass Deutschland aus Glyphosat aussteigen solle.<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das zum Agrarministerium geh&ouml;rt, hatte im Februar 18 Pflanzenschutzmittel befristet bis Ende 2019 zugelassen. Darunter ist eines, das den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat enth&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/schulze-greift-kloeckner-wegen-glyphosat-zulassung-an-16105115.html?GEPC=s2&amp;fbclid=IwAR2hnqm6i4nPMyy_pSsXHE-oxgN9zHnZqlCjM7i0PLHsuimGEOoa7R4eRa0\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Liebe Svenja Schulze, Glyphosat ist in Deutschland Unionssache. Warum sollte Julia Kl&ouml;ckner auf das Umweltministerium R&uuml;cksicht nehmen, wenn ihr Amtsvorg&auml;nger so gut mit dem klaren Bruch der Absprachen innerhalb der Gro&szlig;en Koalition durchgekommen ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kaputte Bahn<\/strong><br>\nUnser Autor ist seit drei&szlig;ig Jahren Lokf&uuml;hrer. Seit zwei Jahrzehnten gehe es mit seinem Konzern abw&auml;rts, findet er. Deshalb hat er einen verzweifelten Brief geschrieben und &ouml;ffentlich gemacht. Wir dokumentieren ihn in Ausz&uuml;gen.<br>\nIch bin Lokf&uuml;hrer aus Leidenschaft seit fast drei&szlig;ig Jahren, der schon sehr lange &uuml;ber den mittlerweile besorgniserregenden Zustand der Bahn entsetzt ist. Wie konnte es nur so weit kommen? Was ich in den vergangenen zwanzig Jahren mit ansehen musste, ist ein Albtraum, aus dem es offenbar kein Erwachen gibt. Man denkt sich immer: Schlimmer k&ouml;nnen es &bdquo;die da oben&ldquo; doch nicht mehr machen &ndash; aber nein, weit gefehlt, unsere Manager k&ouml;nnen das mit Leichtigkeit.<br>\nWas haben wir nicht alles an Umstrukturierungen &uuml;ber uns ergehen lassen m&uuml;ssen. Sie haben es von Mal zu Mal verschlimmert. Externe Beraterfirmen wurden hinzugezogen, die von der Eisenbahn nicht den blassesten Schimmer haben. Deswegen habe ich immer mehr den Eindruck gewonnen, dass unsere &bdquo;studierte Elite&ldquo; nicht mehr die F&auml;higkeiten besitzt, die anstehenden Probleme ad&auml;quat zu l&ouml;sen. Sie kennen alles nur aus der Theorie. Es fehlt das praktische Wissen. Nach drei Jahren sind sie wieder weg, sie identifizieren sich nicht mit der Bahn. Der Scherbenhaufen, den sie aber hinterlassen haben, ist noch da. Dann kommt der N&auml;chste mit einer anderen Wahnsinnsidee.<br>\nIch fege seit zwanzig Jahren die Scherbenhaufen weg, den uns unsere BWLer hinterlassen. Kein Wunder, dass es bei der Bahn nicht vorw&auml;rtsgeht, keine vern&uuml;nftige, wohl&uuml;berdachte Strategie ist erkennbar. Ganz im Gegenteil, ein hervorragend organisierter Betrieb wurde ohne Not &uuml;berhastet geopfert. &hellip;<br>\nVerantwortet ist das von unserer nicht f&auml;higen F&uuml;hrung, angefangen 1994 mit dem Herrn D&uuml;rr (AEG Elektro), dann folgten Ludewig (Agrarier), Mehdorn (Heidelberger Druck), Grube (Auto- und Flugzeugindustrie). Keiner von ihnen war Eisenbahner, der irgendeine Ahnung vom Betrieb gehabt h&auml;tte. Die Gewerkschaften haben im Aufsichtsrat s&auml;mtliche eklatanten Fehlentwicklungen seit 1994 klaglos mitgetragen. Solange wir nur die Symptome bek&auml;mpfen, wird sich nichts ver&auml;ndern. &hellip;<br>\nIch f&uuml;hle mich als verbeamteter Lokf&uuml;hrer bei der Deutschen Bahn behandelt wie der letzte Dreck. Unsere Pausen- und Aufenthaltsr&auml;ume sehen manchmal aus wie unter aller Sau! Das Soziale hat sowieso stark nachgelassen. Fr&uuml;her war die Kantine im Frankfurter Hauptbahnhof die ganze Nacht offen. Man bekam selbst um Mitternacht noch eine vollst&auml;ndige, warme Mahlzeit. Unz&auml;hlige Kantinen wurden geschlossen, die anderen haben B&uuml;ro-&Ouml;ffnungszeiten. An die Mitarbeiter, die im Schichtdienst arbeiten, denkt keiner, dabei haben die auch nach 16.00 Uhr Hunger und Durst. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/edition.faz.net\/faz-edition\/wirtschaft\/2019-03-15\/7b40449c32807ec4a2d7ce1af69d4551\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Dollarregen f&uuml;r die Pfalz<\/strong><br>\nDie US-Air-Base Ramstein in der Westpfalz ist Dreh- und Angelpunkt amerikanischer Operationen in Afrika und dem Nahen Osten. Das soll auch so bleiben: Die USA investieren Milliarden in den St&uuml;tzpunkt. Obwohl Donald Trump das Gegenteil angek&uuml;ndigt hatte.<br>\nEinmal im Jahr fliegt Roger Lewentz in die USA. In ein paar Wochen ist es wieder soweit: Der rheinland-pf&auml;lzische Innenminister trifft sich mit Verantwortlichen des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Es geht um Geld, um viel Geld &ndash; und um gro&szlig;e Politik.<br>\nNach seiner letzten Reise im M&auml;rz 2018 hatte er jede Menge gute Nachrichten im Gep&auml;ck. &Uuml;ber eine halbe Milliarde Dollar will das Pentagon in die US-Milit&auml;rstandorte in der Pfalz investieren. Der Dollarregen lie&szlig; den SPD-Politiker jubeln.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump selbst hatte mit seiner Unterschrift die Investitionen abgesegnet. Der Standort Ramstein mit dem gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;r-Flughafen au&szlig;erhalb der USA soll mit rund 119 Millionen Dollar ausgebaut werden. Weitere 100 Millionen flie&szlig;en in Schulbauten f&uuml;r amerikanische Sch&uuml;ler in Kaiserslautern. Und &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Anteil, rund 320 Millionen &ndash; wird f&uuml;r den Neubau eines US-Hospitals nahe der Air Base in Ramstein verwendet.<br>\nDann kam der Schock. Im letzten Sommer wurden Ger&uuml;chte laut, die Amerikaner w&uuml;rden Teile ihrer Streitkr&auml;fte aus Ramstein und Umgebung abziehen. Stefan Weiler, Chef der Wirtschaftsf&ouml;rderungsgesellschaft in Kaiserslautern, hatte alle H&auml;nde voll zu tun, die Lage zu beruhigen:<br>\n&bdquo;Ja, das irritiert schon viele. Insbesondere die 5.000 zivilen Angeh&ouml;rigen, die f&uuml;r die Amerikaner arbeiten, lesen diese Pressemitteilungen. Und wir k&ouml;nnen immer nur widerspiegeln, dass die Informationen, die wir haben, gegenteilig sind. Wir haben keine Signale, dass die Amerikaner hier weg gehen, und die Logik spricht auch dagegen! Niemand w&uuml;rde an einem Standort so viel Geld investieren, wenn er demn&auml;chst gehen wollte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/usa-investieren-in-ramstein-dollarregen-fuer-die-pfalz.1001.de.html?dram:article_id=444499\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie schon unz&auml;hlige Male erw&auml;hnt ist Ramstein einer der wichtigsten St&uuml;tzpunkte im weltweiten Drohnenkrieg der USA. Noch jede Bundes- und Landesregierung hat bisher dazu geschwiegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie Digitalisierung das Klima belastet<\/strong><br>\nHinter scheinbar virtuellen Produkten und Dienstleistungen stecken aufwendige Infrastrukturen. Gegen den allgemeinen Trend nimmt der Energieverbrauch durch digitale Technologien deshalb immer weiter zu.<br>\nSie verzichten auf Flugreisen, weil Sie etwas f&uuml;r das Klima tun wollen? H&ouml;ren Sie lieber auf, sich st&auml;ndig Videos auf YouTube anzuschauen.<br>\nDiese Empfehlung ist in mehrerlei Hinsicht nicht ganz korrekt, hat aber einen wahren Kern: Laut einer neuen Studie des franz&ouml;sischen Think-Tanks The Shift Project ist der Digitalsektor f&uuml;r einen rapide wachsenden Anteil der weltweiten Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich. Und anders als in der Wirtschaft insgesamt, deren Energieintensit&auml;t im weltweiten Durchschnitt abnimmt, erh&ouml;ht sie sich bei Information und Kommunikation (IuK) weiter deutlich.<br>\nSelbst pro produzierter Einheit wird also nicht etwa weniger Energie ben&ouml;tigt, sondern Jahr f&uuml;r Jahr mehr. Der direkte Energieverbrauch von 1 Dollar, der in Digitaltechnologien investiert wird, hat sich laut der Studie seit 2010 um 37 Prozent erh&ouml;ht; entsprechend steigen auch die Treibhausgas-Emissionen.<br>\nEs mangelt an Zahlen zum digitalen Energieverbrauch<br>\nDiese Zahlen sind, wie das Team selbst schreibt, mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Weder auf weltweiter noch auf nationaler Ebene gibt es direkte Messungen zum digitalen Energieverbrauch, und was an Untersuchungen dazu vorliegt, basiert oft &bdquo;auf &auml;lteren Studien, ohne sie miteinander abzugleichen und ohne die Grenzen ihrer Validit&auml;t zu beachten&ldquo;. Mangels Messwerten verwendete das Shift-Team ein Modell der schwedischen Forscher Anders Andrae und Tomas Edler aus dem Jahr 2015, das sie mit aktuelleren Daten und Prognosen f&uuml;tterten.<br>\nDas Ergebnis dieser Analysen ist bemerkenswert. Im kleinen Ma&szlig;stab verbrauchen zehn Minuten Video-Streaming in HD auf einem Smartphone ebenso viel Energie wie ein Herd mit 2 Kilowatt Leistung, der f&uuml;nf Minuten lang auf h&ouml;chster Stufe l&auml;uft. Zusammengenommen sind Digitaltechnologien dadurch mittlerweile f&uuml;r 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich &ndash; w&auml;hrend auf den zivilen Luftverkehr in 2018 lediglich 2 Prozent der Emissionen entfielen. Je nach Szenario k&ouml;nnte der Digital-Anteil an den weltweiten Emissionen bis 2025 auf mehr als 8 Prozent steigen, was h&ouml;her w&auml;re als der aktuelle Anteil von Autos und Motorr&auml;dern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tr\/artikel\/Wie-Digitalisierung-das-Klima-belastet-4339249.html\">Technology Review<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>No 404<\/strong><br>\n&ldquo;Das geplante Gesetz fordert nicht nur etwas technisch Unm&ouml;gliches, sondern es wird dar&uuml;ber hinaus auch eines unserer Grundrechte angreifen, n&auml;mlich unser Recht auf Meinungsfreiheit, ohne unberechtigte Zensur. Denn wer kann eindeutig und automatisiert Parodien, Berichte mit Zitaten oder Remixe rechtssicher in legal oder illegal unterteilen? Nichtmal Urheberrechtsexperten sind ohne Anw&auml;lte, Richter und ordentliche Gerichtsverfahren in der Lage, das eindeutig zu entscheiden, was zuk&uuml;nftig von einem Computerprogramm entschieden werden soll. Wegen der massenweise drohenden Strafen werden die Plattformen logischerweise extrem strikt filtern m&uuml;ssen [&hellip;]<br>\nDie Gewinner w&auml;ren milliardenschwere Unternehmen, wie Google und Facebook, da sie mit ihren Budgets noch am ehesten in der Lage w&auml;ren, die neuen Richtlinien zumindest ansatzweise umzusetzen. Alle kleineren Plattformen k&ouml;nnten sich ihre Dienste nur noch erlauben, wenn sie die Uploadkontrollsysteme der Gro&szlig;en mitbenutzen und ihre Daten dort zum Abgleich abliefern w&uuml;rden, was die Gro&szlig;en noch gr&ouml;&szlig;er machen w&uuml;rde.&rdquo; 1<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13402\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mit Blick auf Russland dr&auml;ngt die Nato auf einen Beitritt Georgiens<\/strong><br>\nWas der Vergleich mit Venezuela offenbart, f&auml;hrt Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg in Georgien den Eskalationskurs gegen Russland weiter<br>\nAnl&auml;sslich eines Man&ouml;vers georgischer Truppen mit Nato-Verb&auml;nden hat Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg Georgen besucht. Stoltenberg nahm dies zum Anlass, Georgien als &ldquo;einzigartigen Nato-Partner&rdquo; zu bezeichnen und darauf hinzuweisen, dass im Juni 2018 auf dem Nato-Gipfel die Entscheidung aus dem Jahr 2008 best&auml;tigt worden sei, dass das Land Mitglied der Nato werden soll (Nato dr&auml;ngt auf Beitritt von Georgien zur Osterweiterung). Gew&uuml;rdigt wird Georgien, weil es am meisten Soldaten von Nicht-Nato-L&auml;ndern f&uuml;r den Afghanistan-Einsatz stelle, sich an der NATO Response Force beteilige und die &Uuml;bung zeige, dass die Kooperation vorankommt.<br>\nStoltenberg betonte auch, Georgien habe Fortschritte bei wichtigen Reformen erzielt. Er nannte die Verst&auml;rkung der parlamentarischen Kontrolle &uuml;ber den Sicherheitssektor, aber vor allem die &ldquo;beeindruckende&rdquo; Modernisierung der Streitkr&auml;fte und den Aufbau leistungsf&auml;higere Milit&auml;rinstitutionen. Erfreut zeigte er sich auch, dass Georgien seine Milit&auml;rkosten auf 2 Prozent vom BIP erh&ouml;hen will und 20 Prozent in Ausr&uuml;stung und Modernisierung investiert. All das st&auml;rke das Milit&auml;r und sei ein Beitrag zur &ldquo;Regionalen Sicherheit&rdquo;, wenn man den Aufr&uuml;stung als Beitrag zur Sicherheit und nicht als Eskalation betrachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mit-Blick-auf-Russland-draengt-die-Nato-auf-einen-Beitritt-Georgiens-4348735.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte  &ndash; &ldquo;Rechts&rdquo; und &ldquo;Links&rdquo; gemeinsam &ndash; Erkundungen an der Querfront<\/strong><br>\nAfD-Anh&auml;nger bei Demonstrationen gegen eine US-Basis in der Pfalz. Linke, die Migranten f&uuml;r eine Bedrohung des Sozialstaates halten. Beifall von beiden Seiten, wenn die Kabarettistin Lisa Fitz von &ldquo;Schattenstaat&rdquo;, &ldquo;Schurkenbank&rdquo; und &ldquo;Gierkonzern&rdquo; singt und die S&uuml;nden der &ldquo;Rothschilds, Rockefeller, Soros und Konsorten&rdquo; anprangert. Auch in Deutschland geraten traditionelle politische Lager und &Uuml;berzeugungen in Bewegung. Von Matthias Holland-Letz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-dok5-das-feature\/audio-rechts-und-links-gemeinsam---erkundungen-an-der-querfront-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Absolut b&ouml;sartige Propaganda mit der Kritiker der herrschenden Verh&auml;ltnisse mit dem inzwischen bei den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;blichen Standardnarrativ der &ldquo;Querfront&rdquo; diffamiert werden sollen &ndash; auch die NachDenkSeiten sahen sich in der Vergangenheit immer wieder diesem Vorwurf ausgesetzt. Der Querfront-Vorwurf unterstellt dabei, dass eine grundlegende Kritik der gegenw&auml;rtigen Politik an sich schon illegitim und undemokratisch ist. Als ein aktuelles Beispiel wird im &ldquo;Feature&rdquo; des WDR die Bewegung der Gelbwesten angef&uuml;hrt, die angeblich &ldquo;Zulauf sowohl von links als auch rechts&rdquo; erhalten. Der Hintergrund des Volksaufstandes der Gelbwesten wird nicht erfragt. Denn dann k&ouml;nnte man darauf sto&szlig;en, dass es sich bei den Gelbwesten um B&uuml;rger handelt, die sich in erster Linie gegen die Folgen einer neoliberalen Politik auf dem R&uuml;cken der Mehrheit der Franzosen zu Wehr setzen. F&uuml;r deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; liegt diese Erkl&auml;rung aber offenbar jenseits ihrer Vorstellungskraft.<\/em><\/p>\n<p><em>Es setzt dem Ganzen allerdings die Krone auf, dass derart plumpe Meinungsmache, selbst der Vorwurf Elitenkritik sei antisemitisch darf nicht fehlen, in einem durch die Geb&uuml;hren der B&uuml;rger finanzierten &ouml;ffentlichen-rechtlichen Sender fabriziert wird , also durch &ldquo;unseren gemeinsamen, freien Rundfunk&rdquo;, wie es im ARD-Framingmanual so sch&ouml;n hei&szlig;t. Dieses Machwerk bezeugt ein doch seltsames Verst&auml;ndnis von Journalismus beim WDR. <\/em><\/p>\n<p><em>Interessant dabei der Autor der &bdquo;freie&ldquo; Journalisten Matthias Holland-Letz. Dieser sieht seine Aufgabe offenbar darin, die bestehenden Verh&auml;ltnisse mit Z&auml;hnen und Klauen zu verteidigen. Besonderer Aufmerksamkeit widmet Holland-Letz in seinem Schaffen dabei &ldquo;alternativen Medien&rdquo; bzw. Journalisten und Autoren, die nicht im Mainstream zu verorten sind, wie sich z.B. an dessen publizistischen Attacken auf Ken Jebsen, Paul Schreyer oder Daniel Ganser ablesen l&auml;sst. Gern verwendet Holland-Letz dabei den heute zum Standardrepertoire eines deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; geh&ouml;renden Vorwurf der &ldquo;AfD-n&auml;he&rdquo; und des &ldquo;Rechtspopulismus&rdquo;. Das Ziel ist unschwer zu identifizieren, dem sozialen Protest gegen die Durchsetzung der neoliberalen Agenda soll im Interesse der herrschenden Oligarchie jede Legitimation abgesprochen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50431","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50431"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50443,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50431\/revisions\/50443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}