{"id":50503,"date":"2019-03-28T08:35:01","date_gmt":"2019-03-28T07:35:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503"},"modified":"2019-03-28T08:35:01","modified_gmt":"2019-03-28T07:35:01","slug":"hinweise-des-tages-3335","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h01\">Fast allen Kitas fehlt Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h02\">&bdquo;Viele Arbeitgeber fahren auf Verschlei&szlig;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h03\">Deutsche Wohnen: Je h&ouml;her die Mieten, desto besser die Laune<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h04\">Schwarzer Tag f&uuml;r die Menschen im Jemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h05\">Im Kampf gegen Fake News: Reuters produziert gef&auml;lschte Videos &ndash; zu &Uuml;bungszwecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h06\">V&ouml;llig daneben: Warum Hanno Berger kein Cum-Ex-Opfer ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h07\">EU: Konzernlobbying dominant &ndash; Transparenz ausbauf&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h08\">&bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;: So nicht, Herr Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h09\">Geplanten verfassungsrechtlichen Amoklauf sofort stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h10\">Bundesregierung kennt Gr&uuml;nde gescheiterter Abschiebungen gar nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h11\">Neues vom Narrengleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h12\">Kollisionsrisiko an Flugh&auml;fen: Andreas Scheuer gef&auml;hrdet Flugsicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h13\">Bundesregierung erkennt Vertreter von Guaid&oacute; aus Venezuela nicht als Botschafter an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h14\">Die Linke beherrscht eines perfekt: das S&auml;ureattentat auf sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h15\">Zeitung gegen den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h16\">Zu guter Letzt: Ich habe meine Katze Brexit genannt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fast allen Kitas fehlt Personal<\/strong><br>\nNeun von zehn Kitas in Deutschland haben zu wenig Fachkr&auml;fte, um eine hohe Betreuungsqualit&auml;t aufrechtzuerhalten. Das zeigt eine neue Studie des Verbands Bildung und Erziehung.<br>\nIn Deutschlands Kitas herrscht Personalnot. Das ergab eine repr&auml;sentative Befragung unter mehr als 2600 Kitaleiterinnen und -leitern, deren Ergebnisse der Verband f&uuml;r Bildung und Erziehung (VBE) am Mittwoch in einer Studie vorgestellt hat. Knapp 90 Prozent der befragten Kitas gaben an, in den letzten zw&ouml;lf Monaten mit zu wenig Personal gearbeitet zu haben. [&hellip;]<br>\nDie einst weltweit vorbildlichen deutschen Kinderg&auml;rten w&uuml;rden &ldquo;zunehmend bessere Verwahranstalten, die ihrem Bildungsauftrag trotz aller Anstrengungen nicht gerecht werden k&ouml;nnen&rdquo;, so Beckmann. Viele der betroffenen Einrichtungen mussten wegen des Fachkr&auml;ftemangels Angebote f&uuml;r die Kinder vor&uuml;bergehend reduzieren: In 86 Prozent der F&auml;lle fanden zum Beispiel weniger Ausfl&uuml;ge statt. Knapp 20 Prozent der Kitas gaben an, die Gruppen vor&uuml;bergehend zu vergr&ouml;&szlig;ern. In einigen F&auml;llen (10,8 Prozent) mussten Gruppen zeitweise geschlossen und &Ouml;ffnungszeiten angepasst werden (16,2 Prozent).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/deutschland-fast-alle-kitas-klagen-ueber-personalmangel-a-1259917.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.deutscher-kitaleitungskongress.de\/assets\/documents\/pressemitteilungen\/dklk\/DKLK_Studie_PM.pdf\">Deutscher Kitaleitungskongress [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Studie offenbart, was mit dem &bdquo;Gute-Kita-Gesetz&ldquo; als h&uuml;bscher Worth&uuml;lse verdeckt werden soll. Ein riesiges Politikversagen. Der angerichtete Schaden in der fr&uuml;hkindlichen Bildung wird sich mit den 5,5 Mrd. Euro bis 2022 kaum beheben lassen. Im Gegenteil. Das Geld wird vermutlich vor allem als Kompensation f&uuml;r wegfallende Kitageb&uuml;hren von den L&auml;ndern verwandt. Die wollen ja schlie&szlig;lich schwarze Nullen und eine absurde Schuldenregel einhalten. Die Nachfrage nach Kitapl&auml;tzen wird wegen der Geb&uuml;hrenfreiheit und geltenden Rechtsanspr&uuml;chen weiter zunehmen, was wiederum den Ausbau der Kapazit&auml;ten anschiebt, in der Regel dann auch nur noch als &ouml;ffentlich-private Partnerschaft. Woher aber das Betreuungspersonal kommen soll und wie vor allem die Arbeitsbedingungen verbessert werden k&ouml;nnen, bleibt ein R&auml;tsel. Zu bef&uuml;rchten ist, dass die Gruppen einfach gr&ouml;&szlig;er gemacht oder aber die Einstellungsvoraussetzungen f&uuml;r neues Personal gesenkt werden. In jedem Fall d&uuml;rfte die Belastung der Besch&auml;ftigten weiterhin deutlich zu- denn abnehmen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Viele Arbeitgeber fahren auf Verschlei&szlig;&ldquo;<\/strong><br>\nDie Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich verdoppelt. Ein Grund: Dem Kopf wird keine Pause mehr geg&ouml;nnt.<br>\nDas Risiko, einen Unfall auf der Arbeit zu erleiden, ist in Deutschland so niedrig wie nie. Maschinen &uuml;bernehmen schwerstk&ouml;rperliche Arbeiten, Computer die langweiligen. Zugleich ist es in den vergangenen Jahren immer unwahrscheinlicher geworden, seinen Job zu verlieren. Unternehmen klagen stattdessen &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel und locken Mitarbeiter mit lauter Versprechen zu sich. Man k&ouml;nnte meinen: Die Besch&auml;ftigten sind derzeit extrem entspannt. Doch das Gegenteil ist der Fall.<br>\nDie Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt &ndash; von rund 48 Millionen im Jahr 2007 auf 107 Millionen im Jahr 2017. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Ausfallkosten haben sich demnach fast verdreifacht &ndash; von 12,4 Milliarden auf 33,9 Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nennt unter anderem zu viele Aufgaben, die in zu kurzer Zeit erledigt werden m&uuml;ssen, &uuml;berlange Tage im B&uuml;ro, wechselnde Schichten und fehlende M&ouml;glichkeiten zur Erholung. Andere nennen Hetze, Termin- und Leistungsdruck bei zu geringen Handlungsspielr&auml;umen, Konflikte, Multitasking. Auch wenn es meist ignoriert wird: F&uuml;r das Gehirn ist konzentriertes Arbeiten an einer Sache ohne zu viel Druck und Unterbrechungen wichtig &ndash; und f&uuml;hrt auch zu viel besseren Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/stress-und-psychische-erkrankungen-viele-arbeitgeber-fahren-auf-verschleiss\/24147226.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: KNV: Buchversand als Knochenm&uuml;hle<\/strong><br>\nStaatliche Rettungsgelder f&uuml;r Monopol-Zwischenh&auml;ndler? Die Arbeitsbedingungen bei KNV Logistik in Erfurt sprechen dagegen<br>\nDie Diskussionen in der deutschen Buchhandels- und Verlagsbranche werden momentan von der &uuml;berraschenden Insolvenz des Zwischenh&auml;ndlers KNV Logistik am 14. Februar beherrscht. Das Wehklagen ist gro&szlig; &ndash; auch in linken und liberalen Kreisen. Merkw&uuml;rdig ist, dass sich niemand f&uuml;r die Arbeiter*innen hinter den Kulissen zu interessieren scheint. Die Bedingungen, unter denen Lohn, Preis, Profit bei KNV realisiert wurden, scheinen nebens&auml;chlich wenn etwas vermeintlich Gro&szlig;es wie die &bdquo;Bibliodiversit&auml;t&ldquo; Deutschlands auf dem Spiel steht. Oder ist das nur eine Sprechblase?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/knv-buchversand-als-knochenmuehle\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Wohnen: Je h&ouml;her die Mieten, desto besser die Laune<\/strong><br>\nSteigende Mieten sind nur in den seltensten F&auml;llen ein Grund f&uuml;r gute Laune. Es sei denn, Mieteinnahmen sind der Kern des eigenen Gesch&auml;ftsmodells, wie im Fall des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen. Der verk&uuml;ndete am Dienstag in Berlin einen im Jahr 2018 kr&auml;ftig gestiegenen Gewinn und legte eine optimistische Gesch&auml;ftsprognose vor. Der Hauptgrund f&uuml;r das gute Ergebnis: h&ouml;here Mieteinnahmen, vor allem in der Hauptstadt.<br>\nIm vergangenen Jahr legte der operative Gewinn des M-Dax-Unternehmens gegen&uuml;ber 2017 um elf Prozent auf knapp 480 Millionen Euro zu. Besonders freuen d&uuml;rfen sich die Aktion&auml;re: Das Management will die Dividende auf 87 Cent je Aktie erh&ouml;hen, nach 80 Cent im Vorjahr. Die Aktie wurde am Dienstag mit etwa 44 Euro an der B&ouml;rse gehandelt. Im laufenden Jahr will der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien beim operativen Gewinn noch einmal zulegen. Unter dem Strich blieben 2018 knapp 1,9 Milliarden Euro als Gewinn h&auml;ngen, fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mieteinnahmen stiegen um 3,4 Prozent, in Berlin sogar um 3,6 Prozent.<br>\nDie Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 160 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten, davon etwa 100 000 Wohnungen in Berlin. Der Konzern ist damit der gr&ouml;&szlig;te Vermieter in der Bundeshauptstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-wohnen-gewinn-mieten-1.4384202\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Wohnungsnot in Deutschland: Umziehen? Nicht mit Hartz IV<\/strong><br>\nWenn die Kinder ausziehen oder der Vermieter mehr Geld fordert, wird f&uuml;r viele Hartz-IV-Bezieher die Wohnung zu teuer. G&uuml;nstige Wohnungen sind selten. [&hellip;]<br>\nWenn Kinder aus Hartz-IV-Familien anfangen, ihr eigenes Geld zu verdienen, stehen sie oft vor einem Dilemma: Bleiben sie zu Hause wohnen, wird das Ausbildungsgehalt mit dem Regelbedarf verrechnet. Die Kinder arbeiten also fortan in Vollzeit, leben aber weiter prek&auml;r. Ziehen sie jedoch aus, ist die Wohnung besonders f&uuml;r alleinerziehende Elternteile aus Sicht der &Auml;mter pl&ouml;tzlich zu gro&szlig;, zu teuer &ndash; oder beides.<br>\nGleiches gilt f&uuml;r Menschen, die ihren Job verlieren. Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit rutschen sie vom ALG I in Hartz IV und m&uuml;ssen sich nach den Kosten der Unterkunft (KdU) richten, die von der Stadt festgelegt werden. Wenige Euro &uuml;ber dieser &ouml;rtlichen Mietobergrenze reichen schon, dann flattert der Brief ins Haus: Die Kosten m&uuml;ssen innerhalb von sechs Monaten gesenkt werden. Nicht selten bedeutet das den Auszug aus einem langj&auml;hrigen Zuhause. [&hellip;]<br>\nVermieter d&uuml;rfen innerhalb von drei Jahren die Miete &ndash; je nach Stadt &ndash; um bis zu 20 Prozent anheben. Doch die Kommunen erh&ouml;hen die Miet&shy;ober&shy;grenzen f&uuml;r Hartz IV wesentlich langsamer: In Leipzig gab es vergangenes Jahr die erste Anpassung seit vier Jahren, um 2,64 Prozent f&uuml;r Alleinstehende. Im gleichen Zeitraum sind die Mieten stadtweit im Schnitt um 20 Prozent gestiegen. Wer ohnehin selten heizt oder wessen Wohnung f&uuml;r einen Untermieter zu klein ist, dem bleibt so doch nur der Auszug. Oft eine Katastrophe f&uuml;r Betroffene, besonders auf angespannten Mietm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Wohnungsnot-in-Deutschland\/!5581483\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Dubiose Abrechnungen Mieter wehren sich gegen Wohnungsgiganten Vonovia<\/strong><br>\nBundesweit beschweren sich Mieter &uuml;ber die Nebenkosten, die Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Immobilienkonzern Vonovia abrechnet. Erstmals mischt sich nun auch die Politik ein &ndash; und Mietervereine planen eine Sammelklage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vonovia-mieter-wehren-sich-wegen-dubioser-abrechnungen-a-1259916.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Aktionswoche &ldquo;Bezahlbar ist die halbe Miete&rdquo; bundesweit angelaufen<\/strong><br>\nMit mehr als 200 Veranstaltungen und Aktionen macht der DGB in dieser Woche auf die schwierige Situation am Wohnungsmarkt aufmerksam &ndash; denn bei vielen Menschen frisst die Miete immer gr&ouml;&szlig;ere Teile des Einkommens auf. Die Aktionswoche ist der &ouml;ffentliche Auftakt des DGB-Zukunftsdialogs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/zukunftsdialog\/aktionswoche-wohnen-angelaufen\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwarzer Tag f&uuml;r die Menschen im Jemen<\/strong><br>\nEnde M&auml;rz l&auml;uft das Moratorium f&uuml;r Waffenexporte an Saudi-Arabien aus. Im Bundessicherheitsrat gab es keine Einigung &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des R&uuml;stungsexportstopps. Damit ist die Bundesregierung daf&uuml;r verantwortlich, dass die deutsche R&uuml;stungsindustrie wieder Waffen f&uuml;r den m&ouml;rderischen Krieg der islamistischen Kopf-Ab Diktatur im Jemen liefern kann.<br>\nDies ist unverantwortlich und ein schlechte Nachricht aus Deutschland f&uuml;r die Menschen im Jemen. Nach dem Stopp der Luftbetankung der saudischen Luftwaffe durch die USA ist Riad darauf angewiesen, sich Tankflugzeuge zu beschaffen, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt sind. Gerade erst hat die Organisation &ldquo;Save the children&rdquo; von der Bombardierung eines Krankenhauses und der Ermordung von Kindern berichtet. Die Bundesregierung tr&auml;gt f&uuml;r diese Verbrechen die volle Verantwortung.<br>\nDer Druck Frankreichs und Gro&szlig;britanniens f&uuml;r eine Freigabe der R&uuml;stungsexporte war gegen den gemeinsamen EU-Standpunkt, wie auch die Resolution des Europaparlaments gerichtet. Diesem Druck jetzt nachgegeben zu haben, scheint mir nur vorgeschoben. Die Bundesregierung tr&auml;gt nicht nur die Mitschuld f&uuml;r die grausamen Morde Riads im Jemen. Sie tritt mit ihrer heutigen Entscheidung auch das Grundgesetz mit F&uuml;ssen. Wer Kriegswaffen in Spannungs- und Kriegsgebiete liefern l&auml;sst, verletzt deutsches Recht und schafft immer neue Fluchtursachen, die er ja eigentlich vorgibt, bek&auml;mpfen zu wollen.<br>\nDie Bundesregierung muss diese katastrophale Entscheidung r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Ich werde mich in meiner Fraktion daf&uuml;r stark machen, dass dieses eklatante Fehlverhalten n&auml;chste Woche auf die Agenda des Bundestages kommt.<br>\nDer heutige Tag ist ein schwarzer Tag f&uuml;r die Menschen im Jemen, er ist ein schwarzer Tag f&uuml;r alle friedliebenden Menschen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/schwarzer-tag-fuer-die-menschen-im-jemen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: R&uuml;stungsexporte in Kriegsgebiete&bdquo;Das w&auml;re ein klarer Bruch der Koalitionsvereinbarung&ldquo;<\/strong><br>\nUnion und SPD hatten vereinbart, dass sie keine Waffenexporte mehr in L&auml;nder genehmigen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind. Nach Kritik europ&auml;ischer Partner sollen jetzt wohl doch bestimmte Lieferungen m&ouml;glich werden. SPD-Politikerin Hilde Mattheis forderte im Dlf die Einhaltung des Koalitionsvertrags.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ruestungsexporte-in-kriegsgebiete-das-waere-ein-klarer.694.de.html?dram:article_id=444755\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Mubarak 2.0<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater warnen vor einer weiteren umstandslosen Unterst&uuml;tzung des &auml;gyptischen Milit&auml;rregimes durch die Bundesregierung und halten einen Zusammenbruch des &auml;gyptischen Staates f&uuml;r nicht ausgeschlossen. Pr&auml;sident Abd al Fattah al Sisi sei zur Zeit dabei, seine Herrschaft zu zementieren, hei&szlig;t es in einer aktuellen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). &Auml;gypten sei unter ihm dabei, sich in eine Richtung zu entwickeln, die Probleme berge: Komme es zu einer Art Neuauflage fr&uuml;herer Herrschaftspraktiken (&ldquo;Mubarak 2.0&rdquo;), dann werde Deutschland viel Geld bereitstellen m&uuml;ssen, um die Regierung in Kairo im Amt zu halten; abgesehen davon seien Massenproteste und ein Sturz der Regierung nicht ausgeschlossen. Trotz der Warnungen h&auml;lt Berlin an der engen Kooperation mit Al Sisi fest, nicht zuletzt zur Fl&uuml;chtlingsabwehr. Die Bundesregierung genehmigt weiterhin volumin&ouml;se R&uuml;stungsexporte f&uuml;r das Milit&auml;rregime in Kairo; deutsche Konzerne sind mit milliardenschweren Projekten in &Auml;gypten pr&auml;sent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7899\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Kampf gegen Fake News: Reuters produziert gef&auml;lschte Videos &ndash; zu &Uuml;bungszwecken<\/strong><br>\nUm sogenannte &ldquo;Deepfakes&rdquo; besser erkennen zu k&ouml;nnen und Falschberichterstattung zu vermeiden, greift Reuters zu ungew&ouml;hnlichen Mitteln. Die Nachrichtenagentur l&auml;sst eigene Fake-Videos produzieren. So will man Redakteure besser f&uuml;r m&ouml;gliche F&auml;lschungen im Netz sensibilisieren.<br>\nF&uuml;r interne Zwecke lie&szlig; man eine spezialisierte Produktionsfirma ein &ldquo;Deepfake&rdquo;-Video erstellen, in dem ein bekannter Moderator in einem TV-Studie von einem Script vorlas. Anschlie&szlig;end teilte man die Aufnahme mit dem zw&ouml;lfk&ouml;pfigen User-generated-Content-Team. Sie sollten mitteilen, ob ihnen etwas Ungew&ouml;hnliches aufgefallen sei.<br>\nDiejenigen, die etwas von der Manipulation wussten, bemerkten ein Missverh&auml;ltnis zwischen der Audiospur und den Lippenbewegungen, die nicht synchron schienen. Zudem sah es wohl so aus, als w&uuml;rde der Fake-Moderator lispeln, jedoch klang er nicht so. Auch fiel auf, dass die gezeigte Person ungew&ouml;hnlich still sa&szlig;. Diejenigen, die nicht von der Manipulation wussten, bemerkten auch Unstimmigkeiten beim Ton, konnten das Problem aber nicht genauer benennen. [&hellip;]<br>\nllein w&auml;hrend der j&uuml;ngsten Eskalationen zwischen Indien und Pakistan im vergangenen Monat fand man laut Digiday rund 30 Videos, die sich als Fake erwiesen. Meist handelt es sich dabei um alte Videos, die ge-remixed werden mit neuen Bildunterschriften, sowie Aufnahmen von Attacken, die zu einem anderen Zeitpunkt an einem anderen Ort entstanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/03\/27\/im-kampf-gegen-fake-news-reuters-produziert-gefaelschte-videos-zu-uebungszwecken\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>V&ouml;llig daneben: Warum Hanno Berger kein Cum-Ex-Opfer ist<\/strong><br>\nCum-Ex-Architekt Hanno Berger stellt sich im Capital-Interview als Opfer eines Justizskandals dar. Der Finanzexperte Gerhard Schick h&auml;lt das f&uuml;r absurd: Berger habe ganz bewusst gegen das Gemeinwesen gehandelt<br>\nHanno Berger, der gro&szlig;e Cum-Ex-Architekt, bezieht in der Ausgabe 04\/2019 der Capital Stellung. Dies wollte er leider nicht vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags. Dass er die Einladung zu sp&auml;t erhalten habe, ist eine Ausrede, denn der Untersuchungsausschuss h&auml;tte ihn auch zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt vernommen. Ein Anruf h&auml;tte gen&uuml;gt. Auch ein Streitgespr&auml;ch hat er abgelehnt. Aber zur Sache.<br>\nEs mag &uuml;berraschen, aber an einer Stelle stimme ich mit Herrn Berger &uuml;berein: Bei Cum-Ex gab es tats&auml;chlich ein skandal&ouml;ses staatliches Versagen &uuml;ber mehrere Jahre und an verschiedensten Stellen. Hier enden dann aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Denn sich als Justizopfer zu inszenieren, mag prozessstrategisch oder emotional f&uuml;r ihn hilfreich sein, in der Sache ist es v&ouml;llig daneben.<br>\nCum-Ex war komplett gegen das Gemeinwesen gerichtet, also asozial. Denn die 13 bis 14 Prozent risikofreie Rendite in drei Monaten, von denen Berger spricht, wurden auf Kosten des Staates erzielt. Und das wusste er offenbar ganz genau. Solche Gesch&auml;fte gef&auml;hrden unser demokratisches Staatswesen. Denn wer ist noch bereit, Steuern f&uuml;r Polizei, Infrastruktur, etc. zu zahlen, wenn er damit rechnen muss, dass sich Finanzprofis diese Gelder aneignen, w&auml;hrend f&uuml;r die staatlichen Aufgaben das Geld fehlt? Dass Berger die Diskussion um die Legitimit&auml;t ablehnt, l&auml;sst vermuten, dass er selbst wei&szlig;, dass er moralisch kein einziges Argument auf seiner Seite hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/voellig-daneben-warum-hanno-berger-kein-cum-ex-opfer-ist\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU: Konzernlobbying dominant &ndash; Transparenz ausbauf&auml;hig<\/strong><br>\nRund 12.000 Organisationen mit mehr als 50.000 MitarbeiterInnen betreiben laut dem sogenannten EU-Transparenzregister Lobbying- und Interessenvertretungsarbeit gegen&uuml;ber den EU-Institutionen. Weit mehr als die H&auml;lfte dieser Organisationen vertritt ausschlie&szlig;lich Unternehmensinteressen und dominiert damit die politische Szene auf EU-Ebene. Mit Blick auf die EU-Wahlen am 26. Mai 2019 stellt sich die Frage: Wie gro&szlig; ist der Einfluss der Lobbyindustrie auf die EU-Politik tats&auml;chlich?<br>\nDas Lobbying auf EU-Ebene hat unvorstellbare Ausma&szlig;e erreicht. 1993 sch&auml;tzte die Europ&auml;ische Kommission noch, dass rund 3.000 Organisationen mit 10.000 Besch&auml;ftigten Lobbying gegen&uuml;ber der Europ&auml;ischen Union betreiben. Rund 25 Jahre sp&auml;ter sind f&uuml;nfmal so viele VertreterInnen mit Lobbying besch&auml;ftigt. Auch der Mitteleinsatz f&uuml;r Lobbying erreicht enorme Ausma&szlig;e: Rund 1,8 Mrd. Euro j&auml;hrlich werden f&uuml;r die Durchsetzung von Lobbyinteressen aufgewendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/dominanz-konzernlobbys-eu\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;: So nicht, Herr Spahn<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will ein weiteres Gesetz mit wohlklingendem Namen auf den Weg bringen: Das &bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;. Doch Fairness ist nur ein Teilaspekt des Pakets. Es geht um tiefgreifende &Auml;nderungen bei der Organisation und den Finanzen. Damit heizt Gesundheitsminister Spahn die Privatisierung des Gesundheitssystems und die Konkurrenz unter den gesetzlichen Kassen an, warnt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.<br>\nDie hauptamtlichen Vorst&auml;nde der gro&szlig;en Krankenkassen jubeln, die Opposition spricht von &bdquo;gezielter Provokation&ldquo;. Und der Gesundheitsminister k&uuml;ndigt an, den ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten und Beitragszahler in der sozialen Selbstverwaltung des Krankenkassen-Spitzenverbandes den Stuhl vor die T&uuml;r zu stellen: Es bahnt sich eine breite Debatte um einen Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium f&uuml;r das so genannte &bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo; an.<br>\nDer Name h&ouml;rt sich erstmal gut an. Er verspricht: Mehr Auswahl f&uuml;r die Versicherten. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich eine weitreichende Finanz- und Organisations&auml;nderung bei den Krankenkassen, mit der das Konkurrenzprinzip im Gesundheitssystem weiter in Richtung Spitze getrieben wird und der Privatisierung der Weg geebnet werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++05065d46-5093-11e9-aa3e-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geplanten verfassungsrechtlichen Amoklauf sofort stoppen<\/strong><br>\n&bdquo;Der Gesetzentwurf beinhaltet keineswegs &lsquo;ma&szlig;volle und sachgerechte Kompetenzerweiterungen&rsquo; des Verfassungsschutzes, wie sie im Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen angek&uuml;ndigt wurden. Vielmehr handelt es sich um einen Horrorkatalog aus der Praxis eines &Uuml;berwachungsstaates. Dem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) sollen k&uuml;nftig nicht nur der Einsatz von Online-Durchsuchung und Staatstrojaner (Quellen-TK&Uuml;) erlaubt sein, sondern auch der Zugriff auf die Video&uuml;berwachung des &ouml;ffentlichen Raumes, beispielsweise in Fu&szlig;ballstadien, Bahnh&ouml;fen oder auf Autobahnen. Seine Befugnisse werden somit auf den Bereich polizeilicher Gefahrenabwehr ausgeweitet und das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten zunehmend aufgehoben&ldquo;, erkl&auml;rt Andr&eacute; Hahn, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums f&uuml;r die Geheimdienste, zum jetzt bekannt gewordenen Entwurf eines Gesetzes zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechts. Hahn weiter:<br>\n&bdquo;Das betrifft im &Uuml;brigen auch den BND, der ebenfalls Gegenstand des Gesetzentwurfs ist. Auch er erh&auml;lt Zugriff auf die Video&uuml;berwachung im &ouml;ffentlichen Raum, die er k&uuml;nftig sogar live ausleiten k&ouml;nnte. Zudem werden ihm Befugnisse eines Inlandsgeheimdienstes zugestanden. Dem Gesetzentwurf zufolge d&uuml;rfte der BND Personen im Inland zur polizeilichen Beobachtung ausschreiben und Personen auf Ersuchen einer inl&auml;ndischen Beh&ouml;rde mit Mitteln der Fernmeldeaufkl&auml;rung &uuml;berwachen. Dieser geplante verfassungsrechtliche Amoklauf aus dem Hause Seehofer muss schnell gestoppt werden. Dies wird zudem auch eine Frage der Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD, die solche Kompetenzvermischungen bislang zu Recht immer abgelehnt hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/geplanten-verfassungsrechtlichen-amoklauf-sofort-stoppen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung kennt Gr&uuml;nde gescheiterter Abschiebungen gar nicht<\/strong><br>\nMit der Skandalisierung angeblicher Vollzugsdefizite bei Abschiebungen werden immer neue Gesetzesversch&auml;rfungen gerechtfertigt. Wie die Regierung jetzt einr&auml;umt, wei&szlig; sie gar nicht, woran Abschiebungen scheitern.<br>\nVor kurzem ging die Meldung durch die Medien, wonach es 2018 erstmalig mehr gescheiterte &ndash; n&auml;mlich mehr als 30.000 &ndash; als vollzogene Abschiebungen gegeben habe. Grundlage daf&uuml;r war die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP (BT-Drucksache 19\/8030). Die gro&szlig;e Zahl gescheiterter Abschiebungen ergab sich daraus, dass auch solche Abschiebungen ber&uuml;cksichtigt wurden, die vor der &Uuml;bergabe der Abzuschiebenden an die Bundespolizei scheiterten; das waren 27.636 von 30.902 (89,5 %).<br>\nAuf meine Nachfrage, welche genaueren quantitativen Angaben oder Einsch&auml;tzungen dazu gemacht werden k&ouml;nnen, aus welchen Gr&uuml;nden diese Abschiebungen scheiterten und in welchem Anteil Ausreisepflichtige f&uuml;r das Scheitern verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnten, erkl&auml;rte die Bundesregierung, dass ihr hierzu &bdquo;keine weiteren Erkenntnisse&ldquo; vorl&auml;gen. Das ist bemerkenswert, plant die Bundesregierung doch zahlreiche Gesetzesversch&auml;rfungen unter dem euphemistischen Titel &bdquo;Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz&ldquo;, um ausreisepflichtige Gefl&uuml;chtete st&auml;rker unter Druck setzen zu k&ouml;nnen &ndash; offenbar ohne genauer zu wissen, aus welchen Gr&uuml;nden Abschiebungen scheitern.<br>\nNach &bdquo;&Uuml;bergabe&ldquo; der Abzuschiebenden an die Bundespolizei scheiterte im Jahr 2018 etwa die H&auml;lfte der Abschiebungen aufgrund von Widerstand, Fluchtversuchen, Selbstverletzungen oder Suizidversuchen, also am Verhalten der Betroffenen &ndash; dies betraf 1.700 von 3.266 F&auml;llen. H&auml;ufig verweigert aber auch die Bundespolizei die &Uuml;bernahme der Betroffenen (468 F&auml;lle) oder die Luftverkehrsgesellschaft verweigert die Bef&ouml;rderung (506) oder es gibt &bdquo;den Flug betreffende Gr&uuml;nde&ldquo; (Flugausfall wegen Wetter oder technischer Probleme) oder Rechtsmittel oder medizinische Gr&uuml;nde stehen einer Abschiebung entgegen (109 bzw. 107 F&auml;lle).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/03\/25\/bundesregierung-kennt-gruende-gescheiterter-abschiebungen-gar-nicht\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neues vom Narrengleis<\/strong><br>\nAch ne! S 21 wird wohl wieder ein paar Milliarden teurer, ein Gutachten kommt zum Schluss, die Bahn m&uuml;sse den Tunnelhalt nicht fertig bauen, Olaf Scholz kappt auch noch die Moneten f&uuml;r die Digitalisierung &ndash; Adieu, Heilsbringer ETCS! &ndash; und Journalisten vergessen das Recherchieren.<br>\n&ldquo;Laaaangweilig!&rdquo; w&uuml;rde Homer Simpson aus der US-Animationsserie &ldquo;Simpsons&rdquo; wohl diese Woche aus S-21-Land kommentieren. Und wenn wir schon im filmischen Bereich sind, lie&szlig;e sich auch &ldquo;Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier&rdquo; anf&uuml;hren. Jedenfalls: Stuttgart 21 soll noch teurer werden. Das gehe wohl aus internen Unterlagen f&uuml;r die Aufsichtsratssitzung der Bahn AG am Mittwoch, den 27. M&auml;rz, hervor, berichtet Thomas W&uuml;pper in der Stuttgarter Zeitung. &ldquo;Experten bef&uuml;rchten, dass die Gesamtkosten f&uuml;r S 21 und die ICE-Strecke am Ende von derzeit fast 12 auf mindestens 15 Milliarden Euro steigen werden&rdquo;, hei&szlig;t es da.<br>\nAch ne. Das erstaunlichste dabei w&auml;re, dass das Intervall seit der letzten Teuerungsverk&uuml;ndung (Dezember 2017) deutlich k&uuml;rzer ist als seit der vorletzten (Dezember 2012). Respekt, liebe Bahn. Und jetzt, ganz gemeiner Spoiler: Es wird nicht die letzte Teuerung, pardon, Gesamtkostenrahmenerh&ouml;hung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/417\/neues-vom-narrengleis-5817.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kollisionsrisiko an Flugh&auml;fen: Andreas Scheuer gef&auml;hrdet Flugsicherheit<\/strong><br>\nPilotenvereinigung Cockpit (VC) kritisiert Herabstufung der Sicherheit f&uuml;r Flugh&auml;fen M&uuml;nster-Osnabr&uuml;ck und Paderborn<br>\nFlugsicherung vieler deutscher Flugh&auml;fen offenbar unzureichend. 20 Millionen Passagiere im Jahr betroffen. Motiv: Kostensenkung + Privatisierung?<br>\nDiese Nachricht ist nichts f&uuml;r Menschen mit Flug-Angst oder schwachen Nerven. Trotz scharfer Warnungen und eindringlicher Beschwerden von Piloten und Flugbegleiter*innen setzt das Bundesverkerhrsministerium unter Andreas Scheuer (CSU) ab dem 28. M&auml;rz 2019 die Sicherheit der Flugh&auml;fen M&uuml;nster-Osnabr&uuml;ck (FMO) und Paderborn (PAD) herunter. Laut einer Pressemitteilung der VC vom 27.3.2019 steigt somit das Risiko von Kollisionen zwischen Passagierflugzeugen und Sport- + Segelflugzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/kollisionsrisiko-an-flughaefen-andreas-scheuer-gefaehrdet-flugsicherheit\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesregierung erkennt Vertreter von Guaid&oacute; aus Venezuela nicht als Botschafter an<\/strong><br>\nDie Bundesregierung wird den vom selbsternannten venezolanischen &Uuml;bergangspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; nach Berlin entsandten diplomatischen Vertreter nicht als Botschafter akkreditieren. Das geht aus einer Antwort des Ausw&auml;rtigen Amtes auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, aus der die &ldquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (NOZ) heute exklusiv zitiert. Demnach hat die Bundesregierung den von Guaid&oacute; entsandten Otto Gebauer am 13. M&auml;rz 2019 erstmals &ldquo;als pers&ouml;nlichen Vertreter von Interimspr&auml;sident Guaid&oacute;&rdquo; empfangen, mit dem man politische Gespr&auml;che f&uuml;hre. &ldquo;Weitere Schritte sind nicht geplant&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Antwortschreiben, das auch amerika21 vorliegt.<br>\nVor allem Spanien hatte nach NOZ-Informationen im Kreis der EU-Staaten offenbar darauf hingewirkt, dass die Repr&auml;sentanten Guaid&oacute;s in der EU keinen Diplomatenstatus und keinerlei Vorrechte erhalten sollten. So sei auch die Anerkennung Guaid&oacute;s politischer Natur und mit keinerlei Rechtswirkung verbunden, schreibt das Blatt unter Berufung auf Diplomatenkreise: Man k&ouml;nne nicht einfach ausblenden, dass die tats&auml;chliche Macht im Land immer noch bei Maduro liege. Weitgehend einig sind sich die Mitgliedstaaten darin, Venezuelas Diplomaten nicht auszuweisen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die Bundesregierung hat sich mit der Anerkennung von Herrn Guaid&oacute; als Interimspr&auml;sidenten von vornherein ins v&ouml;lkerrechtliche Abseits man&ouml;vriert&rdquo;, sagte die Linke-Au&szlig;enpolitikerin Heike H&auml;nsel, die die Anfrage gestellt hatte. Das habe nun offenbar dazu gef&uuml;hrt, &ldquo;dass sie zur&uuml;ckrudert und eine Akkreditierung des sogenannten Botschafters von Herrn Guaid&oacute;, Otto Gebauer, der an einem Putschversuch im Jahr 2002 f&uuml;hrend beteiligt war, ausschlie&szlig;t&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/03\/224250\/venezuela-deutschland-guaido-gebauer\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Linke beherrscht eines perfekt: das S&auml;ureattentat auf sich selbst<\/strong><br>\nAls Sahra Wagenknecht, die bei weitem erfolgreichste Stimmenfischerin au&szlig;erhalb der eigenen Parteigew&auml;sser, sich zur&uuml;ckzog, mit Stellungnahmen, die Mobbing als Ursache nicht abstritten, war ich deutlich an die bayrische Linke erinnert. Dass sie von Parteigenossen in die N&auml;he eines &bdquo;nationalen Sozialimus&ldquo; ger&uuml;ckt wurde, ihre Kritik an der Politik der offenen Grenzen als rechtsoffen, rassistisch und fremdenfeindlich bezeichnet wurde, das ihr am zuverl&auml;ssigsten ein Messer in den R&uuml;cken gestossen wurde, wenn sie mit Parteigenossen im Raum war, das alles f&auml;llt unter die Kategorie deja vu &ndash; in Bayern.<br>\nMittlerweile treibt das von ihr nach dem Modell der britischen &bdquo;Momentum&ldquo; Bewegung initiierte &bdquo;Aufstehen&ldquo; als brennendes, sinkendes Schiff auf den Parteigew&auml;ssern. Ein sch&ouml;ner politischer Erfolg. Nur nicht f&uuml;r die Linke. Die Bereitschaft der Antideutschen in der Linken, die eigenen Leute und Anh&auml;nger mit den &uuml;belst m&ouml;glichen Beleidigungen zu attackieren, ist so ph&auml;nomenal, dass man sich fragen kann, woher dieser Drang zur selbstzerst&ouml;rerischen Sortenreinheit kommt. Er ist fl&auml;chendeckend vorhanden. Von S&uuml;d bis Nord, vom Bundestag bis in die Lokalpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-26-3-2019-die-linke-beherrscht-eines-perfekt-das-saeureattentat-auf-sich-selbst\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zeitung gegen den Krieg<\/strong><br>\nzum Ostermarsch 2019 und zu &bdquo;20 Jahre Kosovo-Krieg&ldquo;\n<ul>\n<li>In einer Zeit, in der bereits der Beginn des Kosovo-Kriegs vor zwanzig Jahren verf&auml;lscht wird: laut Wikipedia begann er am 28. Februar 1999 mit Aktivit&auml;ten der jugoslawischen Armee im Kosovo; tats&auml;chlich begann er mit den NATO-Bombardement am 24. M&auml;rz 1999<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der der Tabubruch, den der Kosovo-Krieg f&uuml;r Deutschland bedeutet, bis heute Auswirkungen hat und Bundeswehreins&auml;tze im Ausland als Verl&auml;ngerung von Politik gelten<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der Deutschland zum viertgr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteur der Welt aufstieg und mit deutschen Waffen Kriege gef&uuml;hrt und Fl&uuml;chtlinge produziert werden<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der die USA den INF-Abr&uuml;stungsvertrag aufk&uuml;ndigen<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der das &bdquo;Feindbild Russland&ldquo; gezeichnet wird und Bundeswehr- und andere NATO-Kampfeinheiten in die N&auml;he der russischen Grenze verlegt werden<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der die US-Administration unter Donald Trump einen Handelskrieg vor allem mit China f&uuml;hrt und vieles daf&uuml;r spricht, dass sich die USA als niedergehende Weltwirtschaftsmacht auf einen Krieg gegen China, die aufsteigende Weltwirtschaftsmacht, vorbereiten<\/li>\n<li>in einer Zeit des politischen Rechtsrucks (AfD) mit dem Ja zum Krieg als &bdquo;Mittel der Politik&ldquo;<\/li>\n<li>in einer Zeit, in der w&ouml;chentlich Zehntausende Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler f&uuml;r &bdquo;Fridays for Future&ldquo; auf die Stra&szlig;en gehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>berichtet die neue Zeitung gegen den Krieg u.a. zu den folgenden Themen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitung-gegen-den-krieg.de\/\">Zeitung gegen den Krieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ich habe meine Katze Brexit genannt<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190328-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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