{"id":50530,"date":"2019-03-31T09:00:31","date_gmt":"2019-03-31T07:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530"},"modified":"2019-03-29T12:34:44","modified_gmt":"2019-03-29T11:34:44","slug":"hinweise-der-woche-104","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h01\">R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h02\">Mueller-Bericht entlastet Trump Die Demokraten stehen vor einem Debakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h03\">EU: Konzernlobbying dominant &ndash; Transparenz ausbauf&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h04\">Lex Brunsb&uuml;ttel &ndash; Merkel macht Weg f&uuml;r dreckiges US-Fracking-Gas frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h05\">Dax-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h06\">Im gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte fehlen Fahnder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h07\">Wohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h08\">&bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;: So nicht, Herr Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h09\">Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h10\">Geplanten verfassungsrechtlichen Amoklauf sofort stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530#h11\">Dr. Gniffkes Macht um Acht: Der Zynismus der Westlichen Werte-Gemeinschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mehr R&uuml;stungsexporte in die Emirate<\/strong><br>\nSaudi-Arabien erh&auml;lt derzeit keine deutschen R&uuml;stungsg&uuml;ter. Die Bundesregierung genehmigt aber mehr Exporte in andere L&auml;nder, die im Jemen Krieg f&uuml;hren.<br>\nNach dem R&uuml;stungsexportstopp f&uuml;r Saudi-Arabien hat die Bundesregierung deutlich mehr Waffenexporte in andere am Jemen-Krieg beteiligte L&auml;nder genehmigt. Das geht aus den Antworten der Bundesregierung auf Fragen des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die dem Tagesspiegel vorliegen.<br>\nW&auml;hrend die Koalition im ersten halben Jahr ihrer Amtszeit zw&ouml;lf Genehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate erteilte, die einen Wert von knapp f&uuml;nf Millionen Euro hatten, kamen seit Ende September 2018 weitere 56 Genehmigungen f&uuml;r die Ausfuhr von Waffen in das Land hinzu &ndash; mit einem Gesamtwert von mehr als 50 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/weiter-waffen-fuer-jemen-krieg-mehr-ruestungsexporte-in-die-emirate\/24156146.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung verl&auml;ngert R&uuml;stungsembargo<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat ihren wochenlangen Streit um den R&uuml;stungsexportstopp f&uuml;r Saudi-Arabien mit einem Kompromiss beigelegt. Bilaterale R&uuml;stungslieferungen werden f&uuml;r weitere sechs Monate nicht erlaubt. F&uuml;r diesen Zeitraum w&uuml;rden grunds&auml;tzlich keine Neuantr&auml;ge genehmigt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einer Sitzung der entscheidenden Minister mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin mit.<br>\nZugleich verst&auml;ndigte sich die Bundesregierung auf Bedingungen f&uuml;r die Verl&auml;ngerung von Genehmigungen f&uuml;r Gemeinschaftsprojekte mit Bezug zu Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bis Ende des Jahres. Dabei geht es um Gemeinschaftsprogramme, bei denen Teile f&uuml;r R&uuml;stungsprojekte an europ&auml;ische Partner wie Frankreich und Gro&szlig;britannien geliefert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ruestungsexporte-169.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Eilmeldung kam in der Nacht und erweckte den Eindruck, dass es nun keine Waffenexporte gebe. Doch die gibt es &uuml;ber Umwege ja weiterhin. Auff&auml;llig ist auch, dass die Meinungsf&uuml;hrer in den Medien, ein Einknicken der SPD verlangen und in absurder Weise an den europ&auml;ischen Gedanken und eine Pflicht zur Verl&auml;sslichkeit appellieren. Der Leiter des Hauptstadtb&uuml;ros des RedaktionsNetzwerk Deutschland, Gordon Repinski schrieb in seinem Leitartikel gestern:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Ja, die Realit&auml;t ist bitter. Aber sie lautet: Weil wir Europa wollen, m&uuml;ssen wir auch bei R&uuml;stungsexporten kompromissf&auml;hig bleiben. Das hei&szlig;t nicht, dass man die zum Teil abstrus wertfreie Exportpolitik der Franzosen oder Briten einfach so &uuml;bernimmt. Aber es hei&szlig;t mindestens, dass Deutschland keine Exporte aus europ&auml;ischen Projekten blockiert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/ol><\/li>\n<li><strong>Absurde Debatte &ndash; Warum sich Waffenexporte an die Saudis verbieten<\/strong><br>\nDie hitzige Debatte dar&uuml;ber, ob der R&uuml;stungsexportstopp f&uuml;r Saudi-Arabien f&uuml;r sechs Monate verl&auml;ngert werden soll oder nicht, nimmt langsam absurde Z&uuml;ge an. Die Frage sollte so kompliziert nicht zu beantworten sein. Die Kriterien, wann Waffen wohin geliefert werden d&uuml;rfen, sind in der EU &uuml;ber die Jahre aufgeweicht worden. Doch f&uuml;r einen Verkauf von Kriegswaffen nach Saudi-Arabien kann es trotzdem nur eine Haltung geben: Solche Exporte w&auml;ren derzeit ein eklatanter Versto&szlig; gegen die geltenden Bestimmungen. Punkt. Es ist nicht so schwer zu verstehen. Nach den g&uuml;ltigen europ&auml;ischen Bestimmungen (&ldquo;Gemeinsamer Standpunkt&rdquo; von 2008) d&uuml;rfen keine Waffen geliefert werden, &ldquo;die im Endbestimmungsland bewaffnete Konflikte ausl&ouml;sen bzw. verl&auml;ngern w&uuml;rden oder bestehende Spannungen oder Konflikte versch&auml;rfen w&uuml;rden&rdquo;. Ob man das auf Deutsch liest oder ins Franz&ouml;sische oder Englische &uuml;bertr&auml;gt, das &auml;ndert nichts daran: Waffenverk&auml;ufe nach Saudi-Arabien darf es nicht geben. Die Argumentationslinie, entlang der die C-Parteien diese Debatte derzeit f&uuml;hren, ist von allem M&ouml;glichen gepr&auml;gt, von b&uuml;ndnispolitischen Erw&auml;gungen, von wirtschaftlichen, von Sorgen um das deutschfranz&ouml;sische Verh&auml;ltnis. Doch um die Frage, was mit den Waffen dann passiert, darum scheint es irgendwie gar nicht zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.8744465\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Wenn man sich das endlose Geschw&auml;tz der PolitikerInnen zum Thema &ldquo;Waffenexport nach Saudi-Arabien&rdquo; zu Gem&uuml;te f&uuml;hrt, bei dem es &uuml;berhaupt nicht um das Leben von Menschen, sondern nur &ldquo;ums Gesch&auml;ft&rdquo; und die &ldquo;Politischen Mauscheleien&rdquo; geht, kann einem nur schlecht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>M&uuml;ssen wir beim Morden dabei sein?<\/strong><br>\nJa, sagt die &bdquo;christliche&ldquo; Kanzlerin Merkel, denn wir m&uuml;ssen an unsere europ&auml;ischen Partner denken.<br>\nJa, sagt die &bdquo;christliche&ldquo; Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer, denn wir m&uuml;ssen an die Arbeitspl&auml;tze denken.<br>\nJa, sagt der &bdquo;christliche&ldquo; bayerische Ministerpr&auml;sident S&ouml;der, denn wir m&uuml;ssen in der Weltpolitik, sprich beim Bomben, einen Fu&szlig; in der T&uuml;r haben.<br>\nJa, ruft selbstverst&auml;ndlich die deutsche R&uuml;stungsindustrie, und beh&auml;lt sich rechtliche Schritte vor, wenn ihr Mordsgesch&auml;ft weiter behindert wird.<br>\nSo sieht die wachsende &bdquo;Verantwortung&ldquo; Deutschlands in der Welt aus, wenn man die &bdquo;christlichen&ldquo; Pharis&auml;er weiter &bdquo;Weltpolitik&ldquo; machen l&auml;sst.<br>\n&bdquo;Du sollst nicht t&ouml;ten&ldquo;, lautet das f&uuml;nfte Gebot. Ob Merkel und Kramp-Karrenbauer jemals die Bibel gelesen haben? Muss die europ&auml;ische &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; sich an Kriegen um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte vielleicht mit einem deutsch-franz&ouml;sischen Flugzeugtr&auml;ger (Kramp-Karrenbauer) beteiligen, weil Frankreich und Gro&szlig;britannien sich weiter wie Kolonialm&auml;chte auff&uuml;hren?<br>\nAllein im Jemen sind mittlerweile Zehntausende ums Leben gekommen, t&auml;glich sterben Menschen und Kinder verhungern.<br>\nBeihilfe zum Mord wird nach den Paragrafen 27 und 49 des Strafgesetzbuches mit mindestens drei Jahren Haft bestraft. Wie lange wird es noch dauern, bis wir ein Weltgericht haben, das die Ganoven verurteilt, die skrupellos an Kriegsparteien Waffen liefern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2229948800399908\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mueller-Bericht entlastet Trump Die Demokraten stehen vor einem Debakel<\/strong><br>\nDie M&auml;r von der gro&szlig;en Russland-Verschw&ouml;rung wurde als das entlarvt, was sie ist &ndash; eine M&auml;r. Trotzdem ist Trump zu schlagen.<br>\nLauter ist selten ein Luftballon geplatzt. Ein Echo verst&auml;rkt den Effekt noch. Aus dem Wei&szlig;en Haus ert&ouml;nen Salven des Hohngel&auml;chters. Und die Opposition? Zerknirscht, trotzig, ratlos. Denn die Nachricht des Wochenendes l&auml;sst US-Pr&auml;sident Donald Trump jubilieren: Nach fast zweij&auml;hriger Untersuchung und der Anh&ouml;rung von rund 500 Zeugen kommt FBI-Sonderstaatsanwalt Robert Mueller zu dem Ergebnis, dass Trump und sein Team nicht mit der russischen Regierung zusammengearbeitet hatten, um den Ausgang der Pr&auml;sidentschaftswahl zu manipulieren. Diese These aber bildete den Kern der von der Opposition und Teilen der amerikanischen Medien gegen Trump gerichteten Vorw&uuml;rfe. Geblieben davon<br>\nBlamage, Debakel, Fiasko: Mit anderen Worten l&auml;sst sich nicht beschreiben, was der Mueller-Bericht f&uuml;r die Demokraten bedeutet. Ihr Weltbild wankt, die Speerspitze ihrer Attacken auf Trump ist abgebrochen. Da gab es vor zweieinhalb Jahren diesen Wichtigtuer und Frauenver&auml;chter, Rassisten und Milliard&auml;rsprotz, der jeden verh&ouml;hnte, der sich ihm in den Weg stellte. Seinen Schimpf und Groll bekamen selbst Mitglieder dessen eigener Partei, der Republikaner, zu sp&uuml;ren. Trump k&auml;mpfte gegen alle und jeden, vor allem aber gegen Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten. &bdquo;Sperrt sie ein!&ldquo;, skandierten seine Anh&auml;nger. Die Stimmung war aggressiv, ja feindlich.<br>\nDann geschah das Unglaubliche. Trump gewann die Wahl, wurde Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten von Amerika, der m&auml;chtigste Mann der Welt. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. So einer? Niemals! Und so mischten sich in die Verzweiflung der Opposition immer mehr die Elemente einer Verschw&ouml;rungstheorie. Deren Zentrum bildete die Behauptung, Trump sei durch illegale Praktiken ins Amt gelangt, sein Wahlkampfteam habe mit der russischen Regierung, dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/mueller-bericht-entlastet-trump-die-demokraten-stehen-vor-einem-debakel\/24141600.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Mueller-Bericht muss f&uuml;r die Demokraten kein &bdquo;Debakel&ldquo; sein. Ganz im Gegenteil. Seit zwei Jahren haben sie sich weitestgehend aus der politischen Debatte ausgeklinkt und sich derart auf &bdquo;Russiagate&ldquo; fokussiert, dass nur noch hartgesottene Hillary-Fans nicht abgenervt waren. Wenn sie nun zumindest die Chance bekommen, wieder ernsthaft in die sachpolitische Debatte einzusteigen, ist dies wohl die letzte Rettung f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen im n&auml;chsten Jahr. Denn mit unglaubw&uuml;rdigen Verschw&ouml;rungstheorien lassen sich keine Wahlen gewinnen. Diese Lektion sollten die Demokraten seit der Klatsche Clintons eigentlich gelernt haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Etappensieg f&uuml;r Trump<\/strong><br>\nRobert Mueller hat den Verdacht gegen Trump in der Russland-Aff&auml;re entkr&auml;ftet. Doch der US-Pr&auml;sident freut sich zu fr&uuml;h, meint Marcus Pindur. Denn es sei nicht wahr, dass der Sonderermittler ihn vom Vorwurf der Behinderung der Justiz freigesprochen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-mueller-report-etappensieg-fuer-trump.720.de.html?dram:article_id=444553\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Atlantiker unter den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; haben nun ein ziemliches Problem, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU: Konzernlobbying dominant &ndash; Transparenz ausbauf&auml;hig<\/strong><br>\nRund 12.000 Organisationen mit mehr als 50.000 MitarbeiterInnen betreiben laut dem sogenannten EU-Transparenzregister Lobbying- und Interessenvertretungsarbeit gegen&uuml;ber den EU-Institutionen. Weit mehr als die H&auml;lfte dieser Organisationen vertritt ausschlie&szlig;lich Unternehmensinteressen und dominiert damit die politische Szene auf EU-Ebene. Mit Blick auf die EU-Wahlen am 26. Mai 2019 stellt sich die Frage: Wie gro&szlig; ist der Einfluss der Lobbyindustrie auf die EU-Politik tats&auml;chlich?<br>\nDas Lobbying auf EU-Ebene hat unvorstellbare Ausma&szlig;e erreicht. 1993 sch&auml;tzte die Europ&auml;ische Kommission noch, dass rund 3.000 Organisationen mit 10.000 Besch&auml;ftigten Lobbying gegen&uuml;ber der Europ&auml;ischen Union betreiben. Rund 25 Jahre sp&auml;ter sind f&uuml;nfmal so viele VertreterInnen mit Lobbying besch&auml;ftigt. Auch der Mitteleinsatz f&uuml;r Lobbying erreicht enorme Ausma&szlig;e: Rund 1,8 Mrd. Euro j&auml;hrlich werden f&uuml;r die Durchsetzung von Lobbyinteressen aufgewendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/dominanz-konzernlobbys-eu\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lex Brunsb&uuml;ttel &ndash; Merkel macht Weg f&uuml;r dreckiges US-Fracking-Gas frei<\/strong><br>\n&bdquo;Dass die Bundesregierung den Weg frei gemacht hat f&uuml;r den Import von verfl&uuml;ssigtem Erdgas (LNG) aus den USA, ist ein politischer und &ouml;kologischer Skandal. Mit der Novellierung zweier Verordnungen des Energiewirtschaftsgesetzes im Hauruck-Verfahren und vorbei am Bundestag wird der Bau neuer H&auml;fen, Infrastruktur und Pipelines massiv erleichtert. Dieser unn&ouml;tige Kniefall vor US-Pr&auml;sident Donald Trump geht auf Kosten der Allgemeinheit, die &uuml;ber h&ouml;here Netzentgelte k&uuml;nftig f&uuml;r klimasch&auml;dliches Erdgas, das keiner braucht, zur Kasse gebeten wird&ldquo;, kommentiert Lorenz G&ouml;sta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den entsprechenden Kabinettsbeschluss. Beutin weiter:<br>\n&bdquo;Die Gro&szlig;e Koalition opfert die Klimaziele und das Pariser Klimaabkommen einem Konkurrenzkampf um Erdgas-Absatzm&auml;rkte in Europa: Deutschland soll LNG aus den Vereinigten Staaten importieren, weil die US-Energieindustrie neue Absatzm&auml;rkte f&uuml;r ihr klimasch&auml;dliches Fracking-Gas braucht und in Konkurrenz zu russischem Erdgas steht. Die neue Gesetzgebung sieht vor, dass Gaskundinnen und Gaskunden den Anschluss neuer LNG-H&auml;fen an das deutsche Gasnetz &uuml;ber die Netzentgelte bezahlen, 80 Millionen Euro pro Hafen, neun Millionen Euro pro Jahr f&uuml;r den Betrieb.<br>\nAu&szlig;erdem werden die neuen LNG-H&auml;fen durch Haushaltsmittel des Bundes subventioniert. Die geplanten H&auml;fen in Brunsb&uuml;ttel und Wilhelmshaven sind ohne Staatsgelder v&ouml;llig unrentabel. Deutschland braucht aber kein zus&auml;tzliches Gas aus den USA: Bis 2050 will die Bundesrepublik fast ganz aus Gas, &Ouml;l und Kohle ausgestiegen sein. Auch ist die Versorgung gesichert, die Bundesnetzagentur hat im &sbquo;Netzentwicklungsplan Gas&lsquo; keinen Bedarf an neuer Gas-Infrastruktur festgestellt. Der Bundesregierung ist ein gutes Klima zu Trump offenbar wichtiger als das Weltklima und die Portemonnaies der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. DIE LINKE fordert, keine &ouml;ffentlichen Gelder f&uuml;r LNG-Infrastruktur und andere fossile Vorhaben in Deutschland zu verschwenden und ein Importverbot f&uuml;r Fracking-Gas zu erlassen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/lex-brunsbuettel-merkel-macht-weg-fuer-dreckiges-us-fracking-gas-frei\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dax-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen<\/strong><br>\nDie schw&auml;chere Weltwirtschaft, steigende L&ouml;hne und der digitale Wandel zwingen Unternehmen zum Sparen. Industriekonzerne sind besonders betroffen.<br>\nAls im vergangenen Jahr jeder dritte deutsche b&ouml;rsennotierte Konzern seine Aktion&auml;re mit Ertragswarnungen schockierte, brach zun&auml;chst der Dax ein. Im Gesamtjahr fiel er um 18 Prozent. 2019 finden die Ergebnisr&uuml;ckg&auml;nge nun ihren Weg in die Realwirtschaft.<br>\nAllein die 30 Dax-Konzerne werden nach Handelsblatt-Berechnungen im laufenden Jahr mit Hilfe von Fluktuationen, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen 100.000 Stellen abbauen, die meisten VW mit mehr als 30.000.<br>\nHinzu kommen umfassende Sparprogramme, mit denen die 30 Konzerne ihre Ergebnisse k&uuml;nftig Jahr f&uuml;r Jahr um zusammengerechnet 20 Milliarden Euro verbessern wollen. Das entspricht fast einem Viertel des gesamten Nettogewinns im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr. Allein BMW will bis Ende 2022 zw&ouml;lf Milliarden Euro einsparen, um Gewinnr&uuml;ckg&auml;nge aus hohen Investitionen in die Elektromobilit&auml;t abzufedern.<br>\n&bdquo;Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren schon einiges getan, um ihre Kosten zu senken&ldquo;, urteilt Commerzbank-Bilanzexperte Markus Wallner, &bdquo;deshalb wird ihr Spielraum jetzt kleiner.&ldquo;<br>\nDoch es gibt ihn noch, wie Berechnungen des Bankhauses zeigen: Gelingt es den Dax-Konzernen, ihre Fixkosten aus Personalkosten und Abschreibungen blo&szlig; um ein Prozent zu senken, erh&ouml;hen sich im laufenden Jahr die Gewinne vor Steuern und Zinsen um durchschnittlich fast zweieinhalb Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/sparprogramme-dax-konzerne-wollen-100-000-stellen-abbauen\/24141334.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ist der Fachkr&auml;ftemangel, den diese Konzerne und ihre Lobbyisten vom BDA noch letztes Jahr lauthals bejammert haben, vorbei? Nat&uuml;rlich zwingt die (sich tats&auml;chlich abschw&auml;chende) Weltwirtschaft die Konzerne keineswegs zu Sparprogrammen &ndash; die extrem hohen Gewinne der letzten Jahre werden ein bisschen niedriger ausfallen, das ist alles, und f&uuml;r Rekordgeh&auml;lter f&uuml;r die Chefetage reicht es immer noch. Das Bild zum Artikel zeigt u. a. Frank Appel von der Deutschen Post AG, die nach 3,2 Milliarden Euro Gewinn (EBIT) im Jahr 2018 f&uuml;r 2019 gleich 4,2 und f&uuml;r 2020 satte 4,8 Milliarden Euro Gewinn (EBIT) erwartet, was dann noch weiter steigen soll. Wo ist da ein &ldquo;Zwang zum Sparen&rdquo;? Volkswagen hat 2018 einen absoluten Rekordgewinn von 17 Milliarden Euro erzielt und insgesamt in den letzten 10 Jahren (2009 bis 2018) unfassbare 100 Milliarden Euro. F&uuml;r 2019, 2020 und 2021 werden weiter steigende Gewinne von 18 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr erwartet &ndash; &ldquo;Zwang zum Sparen&rdquo;??? Als weitere aparte (und genauso l&auml;cherliche) Begr&uuml;ndung gibt das Handelsblatt &ldquo;steigende L&ouml;hne&rdquo; an. Gemeint sind Lohnsteigerungen, die mit M&uuml;he und Not &uuml;ber dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent liegen und auch den Produktivit&auml;tsfortschritt nicht abbilden. Solche &ldquo;Lohnsteigerungen&rdquo; (in Anf&uuml;hrungszeichen) sind bei hohen Milliardengewinnen und fast zweistelligen Umsatzrenditen f&uuml;r DAX-Konzerne nicht zu verkraften?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> VW hat nicht nur den h&ouml;chsten Gewinn der Firmengeschichte eingefahren, sondern hat auch noch nie eine h&ouml;here Dividende ausgesch&uuml;ttet, als es f&uuml;r dieses Jahr geplant ist. Zu den Profiteuren z&auml;hlt die Familie Porsche, Platz neun auf der Liste der deutschen Superreichen, deren Kapital dadurch um etwa 180 Millionen Euro w&auml;chst. Daf&uuml;r kann man schon einmal 30.000 Stellen abbauen. Auch BMW hat wie zu lesen ist ein Sparprogramm aufgelegt. Es wird aber dennoch eine Dividende von 3,50 Euro je Aktie gezahlt, damit Stefan Quandt und Susanne Klatten, die im Besitz von fast der H&auml;lfte der stimmberechtigten Aktien sind, auch dieses Jahr &uuml;ber eine Milliarde Euro an Aussch&uuml;ttungen kassieren d&uuml;rfen. So funktioniert Kapitalismus.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte fehlen Fahnder<\/strong><br>\nDie Vorwarnung war eindeutig, und das Landgericht Bonn reagierte schnell. Den Richtern stehe eine gro&szlig;e Zahl an Prozessen bevor, jeder f&uuml;r sich hochgradig komplex, hie&szlig; es im Dezember 2017. Es entstand eine neue Kammer, die zw&ouml;lfte, drei Richter nahmen ihre Arbeit auf, sie lasen sich ein und machten sich vertraut mit dem wohl gr&ouml;&szlig;ten Steuerskandal der Bundesgeschichte. Jetzt sind sie exzellent vorbereitet, aber vor allem damit besch&auml;ftigt, zu warten &ndash; die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln bereitet gerade die erste von wohl mehreren Dutzend Anklagen vor, und noch liegt diese nicht bei Gericht.<br>\nSollte sich die Sache einmal beschleunigen, werden die Richter in Bonn jahrelang mit diesem Skandal zu tun haben, der unter dem Namen Cum-Ex bekannt geworden ist. Banker, Aktienh&auml;ndler und Kapitalanlagefonds sollen jahrelang komplexe Aktiengesch&auml;fte betrieben haben mit dem alleinigen Ziel, in die Staatskasse zu greifen. Dazu lie&szlig;en sie sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer durch einen Trick mehrfach erstatten. Erst 2012 schloss der Bund mit einer Gesetzes&auml;nderung eine L&uuml;cke, die solche Gesch&auml;fte m&ouml;glich gemacht hatte. Danach begann die juristische Aufarbeitung. Weil das f&uuml;r ausl&auml;ndische Firmen zust&auml;ndige Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern in Bonn sitzt und die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln die meisten Verfahren f&uuml;hrt, wird sich vor allem in Nordrhein-Westfalen entscheiden, ob es dem Staat gelingt, die verlorenen Milliarden einzutreiben und Beteiligte anzuklagen.<br>\nNach Recherchen von WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung gibt es daran aber erhebliche Zweifel: Die Aufarbeitung des Skandals ger&auml;t ins Stocken, die Ermittler k&auml;mpfen gegen die Zeit, weil Insidern zufolge viele F&auml;lle verj&auml;hren k&ouml;nnten. Das Land NRW setzt offenbar zu wenige Ermittler ein, um dem Umfang und der Komplexit&auml;t der Cum-Ex-F&auml;lle gerecht zu werden. Lediglich bis zu 15 Steuerfahnder arbeiten in der Ermittlungsgruppe &ldquo;Stopp&rdquo; zusammen. Beim Landeskriminalamt arbeitet eine Handvoll Beamte in der Einheit &ldquo;Tax&rdquo;. Den Recherchen zufolge fordern Beteiligte seit Jahren mehr Personal. Damit konfrontiert, dementiert die Landesregierung, zu wenige Ressourcen vorzuhalten. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-steuerskandal-steuerhinterziehung-1.438090\">SZ<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Man muss verdammt gute Anw&auml;lte bezahlen&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Aufarbeitung der &ldquo;Cum-Ex&rdquo;-Gesch&auml;fte fehlt es offenbar an Personal. Die Ermittlungen gegen Correctiv, die in der Sache recherchiert haben, dauerten hingegen an, sagte David Schraven, Gr&uuml;nder des Rechercheb&uuml;ros, im Dlf. Und sich dagegen zu wehren, koste &ldquo;unheimlich viel Geld&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ermittlungen-wegen-cum-ex-recherchen-man-muss-verdammt-gute.2907.de.html?dram:article_id=444520\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei eingeschr&auml;nkten Ressourcen muss der Staat nat&uuml;rlich Priorit&auml;ten setzen.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohnen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wien: Wohnen ist ein Menschenrecht<\/strong><br>\nNiedrige Mieten in bester Lage &ndash; von Wiens Wohnungsmarkt k&ouml;nnen deutsche Mieterinnen und Mieter nur tr&auml;umen. Das Geheimnis: Wien investiert jedes Jahr hunderte Millionen in den sozialen Wohnungsbau. Private Investoren gibt es kaum.<br>\nZwei Zimmer, Wohnk&uuml;che und Balkon, in einem schicken Neubau, nur 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Kaltmiete, inklusive Betriebskosten: 367 Euro im Monat. Sogar einen Pool und ein Kino gibt es im Keller. Das Sonnwendviertel in Wien besteht aus 2.000 solchen, gef&ouml;rderten Mietwohnungen.<br>\n62 Prozent aller Wiener leben heute in einer Wohnung mit gedeckelter Miete. Die durchschnittliche Kaltmiete von Gemeindewohnungen, inklusive Betriebskosten, lag 2016 bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. Etwas modernere Wohneinheiten kosten maximal 7,50 Euro. 220.000 Wohnungen geh&ouml;ren der Stadt Wien, an weiteren 200.000 Wohnungen ist sie beteiligt. Die kommunale Hausverwaltung Wiener Wohnen ist damit die gr&ouml;&szlig;te Europas. Private Eigentumswohnungen sind dagegen eher die Seltenheit. So zahlten die Wiener 2017 durchschnittlich nur 9,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter&ndash; fast drei Mal weniger als die Bewohner von Paris.<br>\nAnspruch auf eine Gemeindewohnung hat jeder erwachsene Wiener, der weniger als 45.000 Euro netto im Jahr verdient und einen Bedarfsgrund nennt. Als bed&uuml;rftig gelten zum Beispiel schon Paare, die aus zwei kleinen Wohnungen in eine gr&ouml;&szlig;ere Wohnung ziehen wollen. Die H&uuml;rden sind bewusst niedrig: &bdquo;Die Sozialbaupolitik in Wien basiert auf der Zusage, dass Wohnen ein Menschenrecht ist.&ldquo;, sagt Kathrin Gaal, Amtsf&uuml;hrende Stadtr&auml;tin f&uuml;r Wohnen in Wien. Drei Viertel aller Wiener erf&uuml;llen die Voraussetzung f&uuml;r eine gef&ouml;rderte Wohnung. So wohnen im Sonnwendviertel und den anderen Gemeindewohnungen Menschen aus allen Schichten und jeden Alters T&uuml;r an T&uuml;r. Keine Spur von Ghettos, keine Spur von Gentrifizierung. Hier lebt jeder mit jedem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/-\/CJo\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Deutlicher l&auml;sst sich kaum vor Augen f&uuml;hren, dass &bdquo;der Markt&ldquo; gar nichts besser kann. Wobei sich hier wiederholt die Unsinnigkeit der neoliberalen Ideologie manifestiert. Nach marktradikaler Logik ist jeder Marktakteur daran interessiert ein optimales Ergebnis zu erzielen, sprich f&uuml;r seine eingesetzten Ressourcen die maximale Rendite zu erzielen. So werden in Deutschland deshalb bevorzugt hochwertige und teure Wohnungen gebaut. Explizit auch f&uuml;r Anleger, die dann m&ouml;glichst hohe Mieteinnahmen erzielen wollen. Das hilft Menschen mit nur beschr&auml;nkten finanziellen Ressourcen, die ein bezahlbares Dach &uuml;ber dem Kopf suchen aber gar nichts. F&uuml;r Neoliberale spielt das keine Rolle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Wohnen: Je h&ouml;her die Mieten, desto besser die Laune<\/strong><br>\nSteigende Mieten sind nur in den seltensten F&auml;llen ein Grund f&uuml;r gute Laune. Es sei denn, Mieteinnahmen sind der Kern des eigenen Gesch&auml;ftsmodells, wie im Fall des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen. Der verk&uuml;ndete am Dienstag in Berlin einen im Jahr 2018 kr&auml;ftig gestiegenen Gewinn und legte eine optimistische Gesch&auml;ftsprognose vor. Der Hauptgrund f&uuml;r das gute Ergebnis: h&ouml;here Mieteinnahmen, vor allem in der Hauptstadt.<br>\nIm vergangenen Jahr legte der operative Gewinn des M-Dax-Unternehmens gegen&uuml;ber 2017 um elf Prozent auf knapp 480 Millionen Euro zu. Besonders freuen d&uuml;rfen sich die Aktion&auml;re: Das Management will die Dividende auf 87 Cent je Aktie erh&ouml;hen, nach 80 Cent im Vorjahr. Die Aktie wurde am Dienstag mit etwa 44 Euro an der B&ouml;rse gehandelt. Im laufenden Jahr will der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien beim operativen Gewinn noch einmal zulegen. Unter dem Strich blieben 2018 knapp 1,9 Milliarden Euro als Gewinn h&auml;ngen, fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mieteinnahmen stiegen um 3,4 Prozent, in Berlin sogar um 3,6 Prozent.<br>\nDie Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 160 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten, davon etwa 100 000 Wohnungen in Berlin. Der Konzern ist damit der gr&ouml;&szlig;te Vermieter in der Bundeshauptstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-wohnen-gewinn-mieten-1.4384202\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Wohnungsnot in Deutschland: Umziehen? Nicht mit Hartz IV<\/strong><br>\nWenn die Kinder ausziehen oder der Vermieter mehr Geld fordert, wird f&uuml;r viele Hartz-IV-Bezieher die Wohnung zu teuer. G&uuml;nstige Wohnungen sind selten. [&hellip;]<br>\nWenn Kinder aus Hartz-IV-Familien anfangen, ihr eigenes Geld zu verdienen, stehen sie oft vor einem Dilemma: Bleiben sie zu Hause wohnen, wird das Ausbildungsgehalt mit dem Regelbedarf verrechnet. Die Kinder arbeiten also fortan in Vollzeit, leben aber weiter prek&auml;r. Ziehen sie jedoch aus, ist die Wohnung besonders f&uuml;r alleinerziehende Elternteile aus Sicht der &Auml;mter pl&ouml;tzlich zu gro&szlig;, zu teuer &ndash; oder beides.<br>\nGleiches gilt f&uuml;r Menschen, die ihren Job verlieren. Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit rutschen sie vom ALG I in Hartz IV und m&uuml;ssen sich nach den Kosten der Unterkunft (KdU) richten, die von der Stadt festgelegt werden. Wenige Euro &uuml;ber dieser &ouml;rtlichen Mietobergrenze reichen schon, dann flattert der Brief ins Haus: Die Kosten m&uuml;ssen innerhalb von sechs Monaten gesenkt werden. Nicht selten bedeutet das den Auszug aus einem langj&auml;hrigen Zuhause. [&hellip;]<br>\nVermieter d&uuml;rfen innerhalb von drei Jahren die Miete &ndash; je nach Stadt &ndash; um bis zu 20 Prozent anheben. Doch die Kommunen erh&ouml;hen die Miet&shy;ober&shy;grenzen f&uuml;r Hartz IV wesentlich langsamer: In Leipzig gab es vergangenes Jahr die erste Anpassung seit vier Jahren, um 2,64 Prozent f&uuml;r Alleinstehende. Im gleichen Zeitraum sind die Mieten stadtweit im Schnitt um 20 Prozent gestiegen. Wer ohnehin selten heizt oder wessen Wohnung f&uuml;r einen Untermieter zu klein ist, dem bleibt so doch nur der Auszug. Oft eine Katastrophe f&uuml;r Betroffene, besonders auf angespannten Mietm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Wohnungsnot-in-Deutschland\/!5581483\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB startet Aktionswoche &bdquo;Bezahlbar ist die halbe Miete&ldquo;<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund startet heute eine bundesweite Aktionswoche rund ums Thema Wohnen. Unter dem Motto &bdquo;Bezahlbar ist die halbe Miete&ldquo; finden in ganz Deutschland mehr als 200 Aktionen und Veranstaltungen statt. Die Aktionswoche ist der bundesweite &ouml;ffentliche Auftakt des DGB-Zukunftsdialogs.<br>\nDGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell sagte am Montag in Berlin:<br>\n&bdquo;Steigende Mieten sind f&uuml;r immer mehr Besch&auml;ftigte ein Problem. Sie sind auch Ergebnis einer jahrzehntelang verfehlten Wohnungspolitik. Das Marktversagen im Wohnungssektor ist offensichtlich &ndash; jetzt muss die Politik stark und stetig eingreifen. Gebraucht werden mindestens 400.000 neue und bezahlbare Wohnungen pro Jahr, darunter 100.000 Sozialwohnungen. Bund und L&auml;nder gemeinsam m&uuml;ssen daf&uuml;r sieben Milliarden Euro j&auml;hrlich bereitstellen. Die bislang f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau eingeplanten Gelder des Bundes reichen nicht einmal, um den Bestand zu halten. Zudem sollte die Politik entschlossener gegen Bodenspekulation vorgehen, etwa indem sie Eigent&uuml;mer im Rahmen baurechtlicher M&ouml;glichkeiten verpflichtet, ihre Grundst&uuml;cke zu bebauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/-\/CAN\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;: So nicht, Herr Spahn<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will ein weiteres Gesetz mit wohlklingendem Namen auf den Weg bringen: Das &bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo;. Doch Fairness ist nur ein Teilaspekt des Pakets. Es geht um tiefgreifende &Auml;nderungen bei der Organisation und den Finanzen. Damit heizt Gesundheitsminister Spahn die Privatisierung des Gesundheitssystems und die Konkurrenz unter den gesetzlichen Kassen an, warnt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.<br>\nDie hauptamtlichen Vorst&auml;nde der gro&szlig;en Krankenkassen jubeln, die Opposition spricht von &bdquo;gezielter Provokation&ldquo;. Und der Gesundheitsminister k&uuml;ndigt an, den ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten und Beitragszahler in der sozialen Selbstverwaltung des Krankenkassen-Spitzenverbandes den Stuhl vor die T&uuml;r zu stellen: Es bahnt sich eine breite Debatte um einen Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium f&uuml;r das so genannte &bdquo;Faire-Kassenwahl-Gesetz&ldquo; an.<br>\nDer Name h&ouml;rt sich erstmal gut an. Er verspricht: Mehr Auswahl f&uuml;r die Versicherten. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich eine weitreichende Finanz- und Organisations&auml;nderung bei den Krankenkassen, mit der das Konkurrenzprinzip im Gesundheitssystem weiter in Richtung Spitze getrieben wird und der Privatisierung der Weg geebnet werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++05065d46-5093-11e9-aa3e-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf<\/strong><br>\nZehntausende wollen hohe Summen an die staatliche Rentenkasse &uuml;berweisen, um fr&uuml;her in Rente zu gehen. Das ist auch ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften.<br>\nEs ist noch gar nicht so lange her, da galt die gesetzliche Rentenversicherung als eine Art Auslaufmodell. Zu wenig Rendite, zu eingeschr&auml;nkte Anlagem&ouml;glichkeit, und &uuml;berhaupt: alles viel zu verstaubt und viel zu langweilig. Stammt das Prinzip der Sozialversicherung nicht noch aus Reichskanzler Otto von Bismarcks Zeiten? An den Kapitalm&auml;rkten, so die &ouml;ffentlich dominierende Meinung, sei heute viel mehr zu holen.<br>\nEine Beinahe-Kernschmelze an den Weltfinanzm&auml;rkten sp&auml;ter, dazu eine inzwischen gef&uuml;hlte Ewigkeit mit Mini-Zinsen auf Bankguthaben, und das Bild hat sich gewandelt. Pl&ouml;tzlich interessieren sich Zehntausende daf&uuml;r, vorzeitig in Rente zu gehen &ndash; und freiwillig Teile ihres Geldverm&ouml;gens ausgerechnet an die Deutsche Rentenversicherung zu &uuml;berweisen, um die f&auml;lligen Abschl&auml;ge zu vermeiden. Dabei geht es um ansehnliche Betr&auml;ge bis in den mittleren f&uuml;nfstelligen Bereich. Wenn das kein Zeichen ist, es wirkt sogar wie ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Kapitalanlagegesellschaften &ndash; auch dort k&ouml;nnten die Menschen ihr Geld deponieren. Doch offenbar genie&szlig;t der Staat heute bei etlichen B&uuml;rgern mehr Vertrauen. Die Regierung half mit dem Flexirentengesetz ein bisschen nach. Seit 2016 k&ouml;nnen schon 50-J&auml;hrige damit beginnen, Extrageld bei der Rentenkasse einzuzahlen, um als 63-J&auml;hrige abschlagsfrei in den Ruhestand zu gehen.<br>\nDoch selbst Anlageprofis geben zu, wenn auch ungern &ouml;ffentlich: Der Gang zu den Beratern der DRV Bund lohnt auf jeden Fall. Zum einen, weil die Bankzinsen so unattraktiv und die Kapitalm&auml;rkte langfristig so unkalkulierbar sind. Zum anderen aber auch deshalb, weil es bei der staatlich organisierten Rentenkasse keine versteckten Geb&uuml;hren oder Provisionen gibt, keine Fallstricke, die einem erst Jahre sp&auml;ter oder nie auffallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gesetzliche-rente-abschlag-alternativen-1.4382168\">SZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Jeder vierte Rentner w&uuml;rde gerne wieder arbeiten<\/strong><br>\nViele Ruhest&auml;ndler in Deutschland sehnen sich zur&uuml;ck ins Arbeitsleben.<br>\nDas zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey f&uuml;r die Jungen Unternehmer durchgef&uuml;hrt hat.<br>\nDemnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pension&auml;r vorstellen, noch einmal eine berufliche T&auml;tigkeit aufzunehmen.<br>\nViele Ruhest&auml;ndler in Deutschland sehnen sich zur&uuml;ck ins Arbeitsleben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey f&uuml;r den Wirtschaftsverband &bdquo;Die Jungen Unternehmer&ldquo; durchgef&uuml;hrt hat und die WELT AM SONNTAG vorliegt. Demnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pension&auml;r vorstellen, noch einmal eine berufliche T&auml;tigkeit aufzunehmen.<br>\nBei gut 20 Millionen Rentnern w&auml;ren das immerhin f&uuml;nf Millionen Arbeitnehmer, die die deutsche Wirtschaft im Kampf gegen den viel beschworenen Fachkr&auml;ftemangel gut gebrauchen k&ouml;nnte.<br>\nWie die repr&auml;sentative Umfrage zeigt, h&auml;ngt die Erwerbsbereitschaft der Ruhest&auml;ndler nicht von ihren Einkommensverh&auml;ltnissen ab, sondern ist bei den Gutsituierten ebenso hoch wie unter den &Auml;rmeren. M&auml;nner sind h&auml;ufiger als Frauen bereit, wieder zu arbeiten, und Ostdeutsche noch h&auml;ufiger als Westdeutsche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article190750871\/Rentner-Jeder-vierte-wuerde-gerne-wieder-arbeiten.html\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man fragt sich nur, warum sie davon tr&auml;umen und es doch nicht tun. Im Rentenalter zu arbeiten ist nicht verboten, und dank Fachkr&auml;ftemangel m&uuml;&szlig;ten Rentner begehrt wie nie sein. Oder ist das alles eine einzige gro&szlig;e L&uuml;ge?<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geplanten verfassungsrechtlichen Amoklauf sofort stoppen<\/strong><br>\n&bdquo;Der Gesetzentwurf beinhaltet keineswegs &lsquo;ma&szlig;volle und sachgerechte Kompetenzerweiterungen&rsquo; des Verfassungsschutzes, wie sie im Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen angek&uuml;ndigt wurden. Vielmehr handelt es sich um einen Horrorkatalog aus der Praxis eines &Uuml;berwachungsstaates. Dem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) sollen k&uuml;nftig nicht nur der Einsatz von Online-Durchsuchung und Staatstrojaner (Quellen-TK&Uuml;) erlaubt sein, sondern auch der Zugriff auf die Video&uuml;berwachung des &ouml;ffentlichen Raumes, beispielsweise in Fu&szlig;ballstadien, Bahnh&ouml;fen oder auf Autobahnen. Seine Befugnisse werden somit auf den Bereich polizeilicher Gefahrenabwehr ausgeweitet und das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten zunehmend aufgehoben&ldquo;, erkl&auml;rt Andr&eacute; Hahn, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums f&uuml;r die Geheimdienste, zum jetzt bekannt gewordenen Entwurf eines Gesetzes zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechts. Hahn weiter:<br>\n&bdquo;Das betrifft im &Uuml;brigen auch den BND, der ebenfalls Gegenstand des Gesetzentwurfs ist. Auch er erh&auml;lt Zugriff auf die Video&uuml;berwachung im &ouml;ffentlichen Raum, die er k&uuml;nftig sogar live ausleiten k&ouml;nnte. Zudem werden ihm Befugnisse eines Inlandsgeheimdienstes zugestanden. Dem Gesetzentwurf zufolge d&uuml;rfte der BND Personen im Inland zur polizeilichen Beobachtung ausschreiben und Personen auf Ersuchen einer inl&auml;ndischen Beh&ouml;rde mit Mitteln der Fernmeldeaufkl&auml;rung &uuml;berwachen. Dieser geplante verfassungsrechtliche Amoklauf aus dem Hause Seehofer muss schnell gestoppt werden. Dies wird zudem auch eine Frage der Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD, die solche Kompetenzvermischungen bislang zu Recht immer abgelehnt hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/geplanten-verfassungsrechtlichen-amoklauf-sofort-stoppen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dr. Gniffkes Macht um Acht: Der Zynismus der Westlichen Werte-Gemeinschaft<\/strong><br>\nOft und immer wieder berufen sich unsere Politiker zur Begr&uuml;ndung ihrer Entscheidungen auf das Idearium der Westlichen Werte-Gemeinschaft, WWG. Die korporierten Leit- und Konzernmedien beten das Mantra nach, ohne seinen Substanzgehalt zu pr&uuml;fen. Das Kombinat aus Politik und Medien bekundet vollt&ouml;nend, einem Wertekanon verpflichtet zu sein: &ldquo;Wir, die Guten&rdquo;: Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Humanit&auml;t. Der Anspruch ist sogar gesetzlich verankert. Im Abgleich mit der politischen Praxis erweist sich allerdings: Hier werden nur Spr&uuml;che gekloppt. Die Journaille schm&uuml;ckt sich zwar mit der Ambition, kontrollierende &ldquo;Vierte Gewalt&rdquo; im Staate zu sein, aber dahinter steckt &ndash; nichts. Wir versuchen, die Problematik am Beispiel der deutschen Syrien-Politik anschaulich zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/86329-dr-gniffkes-macht-um-acht-zynismus-westlicher-wertgemeinschaft\/\">RT<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50507\">Betrifft ARD: &bdquo;Gniffkes Redaktion hat den kritischen Journalismus schon vor Jahren &sbquo;beerdigt&lsquo;&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50530\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50530","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50530"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50533,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50530\/revisions\/50533"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}