{"id":50536,"date":"2019-03-31T11:45:26","date_gmt":"2019-03-31T09:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536"},"modified":"2019-03-31T12:21:56","modified_gmt":"2019-03-31T10:21:56","slug":"umweltschaeden-durch-tabakrauchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536","title":{"rendered":"Umweltsch\u00e4den durch Tabakrauchen"},"content":{"rendered":"<p>&Uuml;ber die Gesundheitssch&auml;den durch das Tabakrauchen, insbesondere das Rauchen von Zigaretten, und die gesellschaftlichen Hintergr&uuml;nde haben die NachDenkSeiten in den letzten Monaten in drei Beitr&auml;gen (siehe <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44820\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47523\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48256\">hier<\/a>) ausf&uuml;hrlich und umfassend informiert [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Das Fazit lautet: Dem Zigarettenrauchen sind im 20. Jahrhundert weltweit etwa 100 Millionen Menschen zum Opfer gefallen [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Von <strong>Sonja von Eichborn<\/strong>, <strong>Susanna Knotz<\/strong> und <strong>Klaus-Dieter Kolenda<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDerzeit wird die Zahl der weltweiten Todesopfer durch Tabakrauchen auf 7 Millionen pro Jahr gesch&auml;tzt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Weltnichtrauchertag 2017 bekannt gab [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. In der Europ&auml;ischen Union sterben nach Angaben der EU-Kommission derzeit j&auml;hrlich etwa 700.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Allein in Deutschland fielen dem Tabak 2013 circa 121.000 Personen zum Opfer [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]. Ursachen f&uuml;r diese Zigarettenkatastrophe sind chronische Krankheiten wie Krebserkrankungen, zum Beispiel der Bronchialkrebs und mindestens 16 weitere Krebserkrankungen, und chronische Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und der Lungen, die durch das Rauchen verursacht oder erheblich gef&ouml;rdert werden [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>][<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>][<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]. Au&szlig;erdem verursacht das Rauchen bei mindestens 50 Prozent der Raucherinnen und Raucher eine Tabakabh&auml;ngigkeit [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>].<\/p><p>Aber der Tabakkonsum f&uuml;hrt nicht nur zu schweren Gesundheitsst&ouml;rungen mit der Folge von Abh&auml;ngigkeit beziehungsweise Sucht und\/oder vorzeitigem Tod und damit einhergehenden sozialen und &ouml;konomischen Problemen f&uuml;r die Gesellschaft, sondern der Tabakanbau und die Produktion von Tabakwaren, insbesondere Zigaretten, ebenso wie der Tabakkonsum sind mit Risiken verbunden, die in besonderem Ma&szlig;e auch die Umwelt sch&auml;digen. Dazu geh&ouml;ren vernichtete W&auml;lder, verseuchte B&ouml;den, vergiftete Gew&auml;sser und erkrankte Arbeiter und Arbeiterinnen auf den Tabakplantagen, ja sogar Kinderarbeit, Hunger und Armut [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]. Die folgende Darstellung st&uuml;tzt sich vor allem auf eine aktuelle Brosch&uuml;re zu dieser Thematik mit dem Titel &bdquo;Ruinierte Natur&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>], die von Unfairtobacco im November 2018 herausgegeben wurde und dort auch zu beziehen ist [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>].<\/p><p><strong>Tabak ruiniert die Natur<\/strong><\/p><p>Weltweit werden 32 Millionen Tonnen gr&uuml;ner Tabak auf 4 Millionen Hektar in 125 L&auml;ndern angebaut [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]. Die anschlie&szlig;ende Trocknung der gr&uuml;nen Tabakbl&auml;tter ergibt 6,5 Millionen Tonnen Rohtabak. Etwa 90 Prozent der globalen Tabakernte wird in L&auml;ndern mit niedrigen und mittleren Einkommen, den so genannten armen L&auml;ndern wie Tansania oder Bangladesh und Schwellenl&auml;ndern wie Brasilien erzeugt und zwar meist in kleinb&auml;uerlichen Betrieben. Tabak wird in Monokultur angebaut und laugt die B&ouml;den stark aus. Deshalb ist ein intensiver Einsatz von D&uuml;ngemitteln, Pestiziden und anderen Chemikalien notwendig. Deren Auswaschungen sind f&uuml;r B&ouml;den, Grundwasser und nahe liegende Gew&auml;sser eine stetige Gefahr.<\/p><p>Gleichzeitig werden f&uuml;r den Tabakanbau gro&szlig;fl&auml;chig W&auml;lder abgeholzt, um neue fruchtbare Felder zu erschlie&szlig;en und Brennholz f&uuml;r die Auftrocknung des Virginia-Tabaks zu ernten. F&uuml;r die globale Tabakauftrocknung werden j&auml;hrlich 8 Millionen Tonnen Holz verbrannt. In den Tabakanbaugebieten Malawi, Simbabwe und den Philippinen ist dies der Hauptgrund f&uuml;r den Holzeinschlag. In einigen L&auml;ndern kommt auch Kohle als Brennstoff zum Einsatz.<\/p><p>Nach dem Verkauf wird der Rohtabak gelagert und verarbeitet, bevor er an etwa 500 Fabriken weltweit geliefert wird, in denen daraus jedes Jahr mit modernsten Maschinen etwa 6 Billionen (das ist eine Zahl mit 12 Nullen) Zigaretten hergestellt werden. Diese vollautomatischen Maschinen produzieren bis 20.000 Filterzigaretten pro Minute (!), siehe dazu auch den unter [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] genannten Artikel im Kapitel &bdquo;Massenproduktion von Zigaretten&ldquo;.<\/p><p>2016 wurden in Deutschland knapp 160.000 Tonnen Rohtabak importiert. Daraus wurden 168 Milliarden Zigaretten hergestellt und 140 Milliarden Zigaretten im Wert von 3,1 Milliarden Euro ins Ausland verkauft &ndash; damit war die Bundesrepublik Deutschland 2016 der weltgr&ouml;&szlig;te Zigarettenexporteur.<\/p><p>Zur Herstellung der Zigaretten werden verschiedene Tabaksorten miteinander vermischt, fein geschnitten und mit weiteren Zusatzstoffen versehen. Bei diesem Prozess fallen gro&szlig;e Mengen chemischer Abfallstoffe wie Ammonium, Nikotin, Salzs&auml;ure, Nitrate, Chlor und Bleiverbindungen an, deren Giftigkeit der Umwelt schadet. Und dar&uuml;ber hinaus ben&ouml;tigt die Zigarettenherstellung sehr viel Energie.<\/p><p>Im Jahre 2016 konsumierten 1 Milliarde Raucherinnen und Raucher weltweit 5,7 Billionen Zigaretten. Obwohl die Rauchpr&auml;valenz im letzten Jahrzehnt zur&uuml;ckgegangen ist, ist ein weiterer Anstieg des weltweiten Zigarettenkonsums zu erwarten, bedingt durch das Bev&ouml;lkerungswachstum und die Zunahme des Rauchens unter jungen Menschen im Globalen S&uuml;den.<\/p><p>Der Gebrauch und die Entsorgung von Zigaretten f&uuml;hren j&auml;hrlich zu 3,2 Millionen Tonnen M&uuml;ll durch Verpackung, Zigarettenpapier und Zigarettenfilter. Nach dem Rauchen werden die Zigarettenkippen meistens in der Umwelt entsorgt. Laut Sch&auml;tzung der WHO sind das jedes Jahr weltweit 4,5 Billionen St&uuml;ck. Die Filter bestehen aus Zelluloseacetat, einem zur Gruppe der Plastikprodukte geh&ouml;renden Kunststoff, und enthalten nach dem Rauchen enorm viele Giftstoffe.<\/p><p>Ein Londoner Forschungsteam erstellte dieses Jahr eine Gesamtbetrachtung der &ouml;kologischen Folgen der Produktions- und Konsumkette [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]. Als Basiseinheit diente eine Tonne produzierter und verbrauchter Tabak, gleichgesetzt mit 1 Million Zigaretten. Demnach hat die globale Tabakindustrie einen Carbon Footprint von 84 Millionen Tonnen CO2-&Auml;quivalenten. Dies sei so viel wie das Treibhauspotential von Peru oder Israel.<\/p><p>Allerdings sind diese Zahlen eher eine Untersch&auml;tzung, da einige Faktoren aufgrund der schlechten Datenlage nicht einbezogen wurden, so zum Beispiel die &ouml;kologischen Folgen der Rodung von nat&uuml;rlichem Wald und die Sch&auml;den durch in die Umwelt entsorgte Zigarettenkippen. Etwa 78 Prozent der &ouml;kologischen Sch&auml;den entstehen im Tabakanbau und in der Tabaktrocknung, ein F&uuml;nftel entsteht bei Verarbeitung, Herstellung und Transport. Das Forscherteam bilanzierte die globalen Verantwortlichkeiten so:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Beim Rauchen von Zigaretten verbrennt die entwickelte Welt im wahrsten Sinne des Wortes die Ressourcen &auml;rmerer L&auml;nder.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Einsch&auml;tzung wird in der Brosch&uuml;re von Unfairtobacco am Beispiel der &ouml;kologischen Auswirkungen des Tabakanbaus und der Tabaktrocknung in Tansania und Bangladesh in zwei sehr lesenswerten Beitr&auml;gen eindrucksvoll deutlich gemacht [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>][<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>].<\/p><p><strong>Zigarettenkippen sind hochgiftiger Plastikm&uuml;ll<\/strong><\/p><p>Nach Sch&auml;tzungen der WHO werden weltweit zwei Drittel der konsumierten Zigaretten achtlos in die Umwelt entsorgt. In Deutschland k&ouml;nnen so ungef&auml;hr 205 Millionen Zigaretten am Tag auf den Stra&szlig;en, am Gew&auml;sserrand, am Strand oder anderswo in der Landschaft landen. Weltweit geh&ouml;ren Zigarettenstummel zu den M&uuml;llteilen, die bei K&uuml;stenputzaktionen am h&auml;ufigsten gefunden werden, so auch an den deutschen Ostseestr&auml;nden. Hier ist der Haupteintrag vom Meeresm&uuml;ll landbasiert, das hei&szlig;t, er wird &uuml;ber Fl&uuml;sse oder direkt von den Str&auml;nden ins Meer eingetragen [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>].<\/p><p>Viele Leute sind sich der Gesundheitsgefahren durch den Zigarettenkonsum sehr wohl bewusst, nicht aber der Giftigkeit der achtlos weggeworfenen Kippen f&uuml;r die Umwelt. Das ist erstaunlich, denn Filter werden im Allgemeinen als Barriere f&uuml;r Giftstoffe wahrgenommen und so ist es nur logisch, dass nach dem Rauchen diese Giftstoffe im Filter enthalten sind.<\/p><p>Zun&auml;chst aber zum Material der Zigarettenfilter. Sie bestehen in der Regel aus watteartigem, rei&szlig;festem Zelluloseacetat. Dieser Kunststoff ist biologisch nicht abbaubar, zerf&auml;llt langfristig unter Einwirkung von Sonnenlicht in Mikroplastikfasern und l&ouml;st sich erst &uuml;ber Jahre hinweg auf, mit unklaren Folgen f&uuml;r die Umwelt. Der Zerfallsprozess kann unter g&uuml;nstigen Bedingungen bis zu 10 Jahre dauern oder mehr, wenn die Umweltbedingungen ung&uuml;nstig f&uuml;r die n&ouml;tigen physikalisch-chemischen Reaktionen sind. Das ist das eine Problem.<\/p><p>Das andere ist vielleicht noch viel schlimmer. In abgerauchten Zigarettenfiltern sind weitere Substanzen erhalten, die zum Chemikaliencocktail von Kippen beitragen. Zigarettenfilter sind eigentlich dazu entwickelt worden, beim Rauchen einige der entstehenden Stoffe, vor allem Teerpartikel, im Filter zur&uuml;ckzuhalten und dadurch etwas weniger gesundheitsgef&auml;hrdend f&uuml;r Raucherinnen und Raucher zu sein. Ein gesundheitlich positiver Effekt konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Filter bewirken, dass das Rauchen angenehmer ist, weil der Rauch weniger bei&szlig;end ist.<\/p><p>Tats&auml;chlich sammeln sich im Filter besonders viele Schadstoffe, die sp&auml;ter in die Umgebung entlassen werden. Zigaretten enthalten neben dem Tabak bis zu 600 Zusatzstoffe wie Aromen und Gew&uuml;rze, Feuchthaltemittel, Klebstoffe, Farbstoffe und Wei&szlig;brandmittel zum Wei&szlig;f&auml;rben des Rauches. Beim Abbrennen entstehen daraus &uuml;ber 5.300 Stoffe, viele davon giftig oder krebserregend, zum Beispiel die Metalle Arsen, Blei und Cadmium, das radioaktive Polonium-210, ein Alpha-Strahler, Stickstoffverbindungen wie Ammoniak, Blaus&auml;ure und aromatische Amine, Sauerstoffverbindungen wie Acetaldehyd, Formaldehyd, Phenol und Hydrazin, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und andere Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Styrol und Toluol [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].<\/p><p>Nikotin als Hauptbestandteil der Kippen ist ein wassergef&auml;hrdendes Insektizid und Nervengift. Ein Serienexperiment eines Forschungsteams in Berlin ergab [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]: Standardisierte Kippen geben in stehendem Wasser 7,1 Milligramm Nikotin pro Gramm ab, das sich zur H&auml;lfte innerhalb der ersten halben Stunde l&ouml;st. Eine Kippe hat das Potential, 1.000 Liter Wasser in einer Konzentration zu vergiften, die Wasserfl&ouml;he (kleine Planktonkrebse) sch&auml;digt. Je mehr Tabakrest am Filter h&auml;ngt, desto h&ouml;her ist der Nikotingehalt. Der wasserl&ouml;sliche Gehalt an Nikotin einer standardisierten Kippe liegt um das 14-fache &uuml;ber dem EU-Grenzwert von 0,5 Milligramm pro Gramm f&uuml;r gef&auml;hrliche tabakhaltige Abf&auml;lle.<\/p><p>In Laborversuchen reagierten S&uuml;&szlig;- und Salzwasserfische mit Stressreaktionen auf kontaminiertes Wasser, in dem f&uuml;r 24 Stunden ein Zigarettenstummel in einem Liter Wasser eingeweicht war [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]. Nach einer Testzeit von 96 Stunden war die H&auml;lfte der Fische tot. Sogar die Zigarettenfilter alleine wirken giftig. Marine Bakterien, die f&uuml;r &ouml;kotoxikologische Untersuchungen im Wasser eingesetzt werden, weil man anhand ihres Eigenleuchtens (Biolumineszenz) Beeintr&auml;chtigungen durch Umweltgifte feststellen kann, b&uuml;&szlig;en an Leuchtkraft ein [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] und auch Meeresw&uuml;rmer reagieren mit Verhaltens&auml;nderungen auf nikotinhaltiges Wasser [<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>].<\/p><p>Die Untersuchungen an Meeresorganismen beziehen sich alle auf stehendes Wasser, das nicht im Austausch mit anderen Wasserk&ouml;rpern steht, anders als unter den Umweltbedingungen, die in der Regel in der Natur herrschen. Dennoch findet sich Nikotin beziehungsweise sein Stoffwechsel-Abfallprodukt Cotinin in Flussproben. Bei einer Studie im Gro&szlig;raum Madrid konnten die Substanzen in allen Proben nachgewiesen werden. Ebenso enthielten alle 10 Proben von Leitungswasser Cotinine, 6 davon auch Nikotin [<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>].<\/p><p><strong>Ein Zehntel des M&uuml;lls an der Ostseek&uuml;ste sind Kippen<\/strong><\/p><p>An den K&uuml;sten der Ostsee und anderer Meeresgebiete geh&ouml;ren Zigarettenkippen zu den am meisten gefundenen M&uuml;llteilen am Strand. Fast ein Zehntel des M&uuml;lls an der deutschen Ostseek&uuml;ste besteht aus weggeworfenen Zigaretten. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen Ende Januar 2019 hervor [<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>].<\/p><p>Demnach besteht der liegengelassene Abfall an der Ostseek&uuml;ste zu neun Prozent aus Zigarettenkippen. Insgesamt machen Zigarettenkippen 35 Prozent des unachtsam weggeworfenen M&uuml;lls in Deutschland aus. Das Bundesumweltministerium k&ouml;nne nicht ausschlie&szlig;en, dass die giftigen R&uuml;ckst&auml;nde der Zigarettenfilter &uuml;ber den Boden und das Grundwasser &bdquo;auch in die Nahrungskette gelangen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Stellungnahme.<\/p><p>Zwischen 1990 und 2017 habe das Bundesumweltministerium von 218 Nikotinvergiftungen bei Kindern bis 13 Jahre Kenntnis. Die Art der Nikotinaufnahme sei nicht erfasst worden. In Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland bestehe ein Rauchverbot auf Spielpl&auml;tzen, in den anderen L&auml;ndern falle die Regelung in die Zust&auml;ndigkeit der Kommunen und St&auml;dte.<\/p><p>Probleme f&uuml;r das Trinkwasser seien dagegen nicht bekannt. Nicht empirisch belegt werden k&ouml;nne ein Zusammenhang zwischen weggeworfenen Zigaretten auf Spielpl&auml;tzen und Nikotinvergiftungen von Kindern. F&uuml;r beide Problemkreise bedeutet das nat&uuml;rlich nicht, dass dieser Zusammenhang ausgeschlossen w&auml;re; siehe dazu auch die oben genannten Ergebnisse einer Untersuchung des Trinkwassers in der Region Madrid, in der sich in <em>allen<\/em> Proben Cotinin beziehungsweise Nikotin nachweisen lie&szlig; [<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>].<\/p><p>Um die Ostsee und andere Meere vor den Sch&auml;den des Tabakm&uuml;lls zu sch&uuml;tzen, sind Ma&szlig;nahmen auf unterschiedlichen Ebenen notwendig. Raucherinnen und Raucher m&uuml;ssen umfassend &uuml;ber die Umweltsch&auml;dlichkeit des Zigarettenrauchens informiert werden. Dann k&ouml;nnen und m&uuml;ssen sie Verantwortung f&uuml;r den M&uuml;ll &uuml;bernehmen, den sie produzieren.<\/p><p>Die konsequente Umsetzung bestehender Gesetze und Regelungen kann die Aufkl&auml;rungsarbeit verst&auml;rken und den Umweltschutz in Bezug auf Zigarettenkippen schon heute voranbringen. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Rauchverbote auf Spielpl&auml;tzen, die in vielen deutschen Bundesl&auml;ndern, aber nicht &uuml;berall gelten, sowie mehr rauchfreie Strandabschnitte wie etwa in Warnem&uuml;nde, Nienhagen und K&uuml;hlungsborn. Au&szlig;erdem sollte es &uuml;berall Verordnungen geben, die das Wegwerfen von Zigarettenkippen auf den Boden untersagen und mit Ordnungsstrafen ahnden.<\/p><p>Auch Ma&szlig;nahmen zur Reduzierung des Rauchens k&ouml;nnen als ein Element des Meeresschutzes betrachtet werden, obwohl sie weit dar&uuml;berhinausgehende Wirkungen entfalten. Je weniger Menschen rauchen, desto weniger Umwelt- und Gesundheitsbelastungen entstehen durch das Rauchen und die Produktion von Zigaretten. Hier verweisen wir auf die Lekt&uuml;re des unter [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] genannten Artikels, aus dem sich ergibt, dass auch in Deutschland endlich das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rahmen%C3%BCbereinkommen_der_WHO_zur_Eind%C3%A4mmung_des_Tabakgebrauchs\">&bdquo;Rahmen&uuml;bereinkommen der WHO zur Eind&auml;mmung des Tabakgebrauchs&ldquo;<\/a> (WHO Framework Convention on Tobacco Control &ndash; abgek&uuml;rzt: FCTC) von der Politik konsequent umgesetzt werden muss, das seit 2005 in Kraft ist und auch von Deutschland ratifiziert wurde. Die wichtigsten Ma&szlig;nahmen w&auml;ren eine weitere schrittweise deutliche Erh&ouml;hung der Tabaksteuer, ein komplettes Werbeverbot f&uuml;r Zigaretten, das auch die Plakatau&szlig;enwerbung mit einbezieht, ein l&uuml;ckenloser Nichtraucherschutz und ein Verbot der Zigarettenautomaten [<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>].<\/p><p>Aber auch die Zigarettenhersteller m&uuml;ssen in die Pflicht genommen werden. Derzeit nutzen Tabakkonzerne allerdings das Bem&uuml;hen um die Umwelt f&uuml;r die Bewerbung ihrer Produkte, z.B. mit Strandaschenbechern an der Ostsee, auf denen Werbung abgebildet ist [<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]. Tabakunternehmen schlagen also Profit aus den Umweltsch&auml;den, die ihre Produkte verursachen. Deshalb braucht es hier anstelle von freiwilligen Greenwashing-Aktionen eine Gesetzgebung, die Tabakunternehmen finanziell an den Beseitigungskosten beteiligt. Ein weiterer Schritt w&auml;ren sichtbare Entsorgungshinweise auf den Tabakprodukten, die auch auf die Umweltgef&auml;hrlichkeit von Kippen aufmerksam machen. Am wirksamsten w&auml;re wohl ein verpflichtendes Pfandsystem mit R&uuml;cknahme &uuml;ber Verkaufsstellen oder &uuml;ber die Schadstoffsammlung, gepaart mit scharfen Sanktionen bei Verst&ouml;&szlig;en.<\/p><p>Auch die EU sieht die Tabakindustrie in der Pflicht. Das EU-Parlament hat vor Kurzem einem Ma&szlig;nahmenkatalog zugestimmt, um die Herstellung und den Eintrag von Einwegplastik in die europ&auml;ischen Meere zu reduzieren, darunter auch Zigarettenfilter. Neben der Verpflichtung, auf Zigarettenschachteln auf eine umweltgerechte Entsorgung der Zigarettenkippen hinzuweisen, wurde eine erweiterte Haftung der Hersteller f&uuml;r den M&uuml;ll in der Direktive festgeschrieben [<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>].<\/p><p><strong>Fazit und Schlussfolgerungen<\/strong><\/p><p>Laut aktueller Forschung entstehen die gr&ouml;&szlig;ten Sch&auml;den f&uuml;r Umwelt und Klima beim Anbau und der Auftrocknung des Tabaks sowie bei der Zigarettenherstellung. Die Zerst&ouml;rung von nat&uuml;rlichen W&auml;ldern wurde hierbei allerdings nicht eingerechnet, diese ist aber lokal signifikant, wie in der vorliegenden Brosch&uuml;re von Unfairtobacco am Beispiel des Miombo-Trockenwaldes in Tansania gezeigt wird. Die Sch&auml;den in B&ouml;den und Gew&auml;ssern durch Chemikalien-Auswaschungen werden in der Forschung erfasst und das Beispiel aus Bangladesch in der Brosch&uuml;re stellt die Folgen in den Tabakanbaugebieten anschaulich dar. Laut dieser Forschung richten Abfallprodukte des Rauchens die geringsten Sch&auml;den an, jedoch wurden hier die Konsequenzen der &uuml;blichen Entsorgung von Zigarettenkippen in die Umwelt nicht ber&uuml;cksichtigt. Das Potenzial zur Vergiftung und Zerst&ouml;rung von Leben unter Wasser wird am Beispiel der deutschen Ostseek&uuml;ste deutlich.<\/p><p>Das Londoner Forschungsteam kommt zur folgenden abschlie&szlig;enden Beurteilung [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Solange der Tabaksektor Zigaretten produzieren darf und solange diese konsumiert werden, kann die Welt das globale Ziel von nachhaltiger Produktion und nachhaltigem Konsum nicht erreichen, denn per Definitionem bezieht sich SDG 12 auf G&uuml;ter, die eine bessere Lebensqualit&auml;t bieten und gleichzeitig den Verbrauch von nat&uuml;rlichen Ressourcen und giftigen Stoffen sowie die Emission von M&uuml;ll und Schadstoffen &uuml;ber den Lebenszyklus des Produkts minimieren. Deshalb werden fundamentale &Auml;nderungen der unnachhaltigen Produktions- und Konsummuster ben&ouml;tigt, auch ein Ende des Rauchens.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zum besseren Verst&auml;ndnis dieser Stellungnahme der Londoner Umweltforscherinnen und -forscher sei erg&auml;nzt: Alle 193 Mitgliedsstaaten der UN haben sich im September 2015 auf gemeinsame Ziele f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung verst&auml;ndigt [<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>]. Seit dem 1. Januar 2016 sind 17 &bdquo;nachhaltige Entwicklungsziele&rdquo; (Sustainable Development Goals, abgek&uuml;rzt: SDGs) in Kraft, die den zur Jahrtausendwende entwickelten Aktionsplan zur Reduzierung von Armut, Hunger und Krankheiten (die Millenniums-Entwicklungsziele &ndash; MDGs) abl&ouml;sten. Die Unterzeichnerstaaten hoffen und wollen sich daf&uuml;r einsetzen, dass diese gro&szlig;e Chance zu einer gerechteren Welt mit Zukunftsperspektiven f&uuml;r alle Kinder ergriffen wird. Bis zum Jahr 2030 sollen diese Ziele erreicht werden. Daher sprechen sie von der Agenda 2030.<\/p><p>Mit SDG 12 wird das nachhaltige Entwicklungsziel &bdquo;Nachhaltige\/r Konsum und Produktion&ldquo; bezeichnet. In der Brosch&uuml;re von Unfairtobacco ist &uuml;berzeugend dargestellt, dass durch die Produktion und den Konsum von Tabakwaren noch weitere nachhaltige Entwicklungsziele der Agenda 2030 gef&auml;hrdet sind [<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>]. Dazu geh&ouml;ren die Entwicklungsziele SDG 6 (Sauberes Wasser), SDG 14 (Leben unter Wasser) und SDG 15 (Leben an Land). Und nicht zuletzt ist das SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) auf das Gr&ouml;bste gef&auml;hrdet. Alle diese Entwicklungsziele k&ouml;nnen nicht erreicht werden, wenn das Rauchen und die Produktion von Tabakwaren, insbesondere Zigaretten, nicht beendet wird.<\/p><p><strong>Autor* innen:<\/strong><\/p><p><strong>Sonja von Eichborn<\/strong> ist Projektleiterin von Unfairtobacco und engagiert sich seit mehr als zehn Jahren f&uuml;r Tabakkontrolle und die Grundrechte von Tabakarbeiter*innen.<\/p><p>Dr. <strong>Susanna Knotz<\/strong> ist Meeresbiologin und promovierte in Kiel. Sie leitet seit 2015 das Projekt &bdquo;Schatz an der K&uuml;ste&ldquo; beim Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern.<\/p><p>Prof. Dr. med. <strong>Klaus-Dieter Kolenda<\/strong> war bis 2006 Chefarzt einer Rehabilitationsklinik an der Ostsee, ist Arzt im bewegten Ruhestand und arbeitet im Vorstand der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Nikotin- und Tabakforschung e. V. (DGNTF) mit.<\/p><p><strong>F&uuml;r die Autor*innen:<\/strong><\/p><p>Prof. Dr. med. <strong>Klaus-Dieter Kolenda<\/strong><br>\n<a href=\"mailto:klaus-dieter.kolenda@gmx.de\">klaus-dieter.kolenda@gmx.de<\/a><\/p><p>Titelbild: Jacky Lawrence \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Kolenda KD. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44820\">Hauptsache nikotinabh&auml;ngig. &Uuml;ber die Gesundheitsgefahren des Tabakrauchens und des Gebrauchs von E-Inhalationsprodukten und Tabakerhitzer<\/a>, Artikel auf den NachDenkSeiten vom 08. 07. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Kolenda KD. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47523\">Das t&ouml;dlichste Artefakt. Gedanken &uuml;ber Robert Proctor`s Buch &uuml;ber die Zigarettenkatastrophe<\/a>, Artikel auf den NachDenkSeiten vom 29. 11. 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Kolenda KD. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48256\">Das t&ouml;dlichste Artefakt. Teil 2<\/a>, Artikel auf den NachDenkSeiten vom 06. 01. 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Proctor RN. Golden Holocaust. Origins of the cigarette catastrophe and the case for abolition. University of California Press, Berkeley &ndash; Los Angeles &ndash; London, 2011<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Rauchen: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/76041\/Rauchen-Millionen-Tote-Milliardenkosten-und-Umweltfolgen\">Millionen Tote, Milliardenkosten und Umweltfolgen<\/a>, &Auml;rzteblatt, 30. 05. 2017<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Tabakatlas Deutschland 2015. Herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, 1. Auflage 2015<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (Hrsg.): Umweltrisiko Tabak &ndash; von der Pflanze zur Kippe. Heidelberg, 2009<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Von Eichborn S. (Hrsg.). Ruinierte Natur, Entwaldung, Pestizide und Nikotin. Herausgeber: Unfairtobacco, November 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.unfairtobacco.org\/\">Unfairtobacco<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Von Eichborn S. 1. Rauchen ist umweltsch&auml;dlich. In: von Eichborn S. (Hrsg.). Ruinierte Natur, Entwaldung, Pestizide und Nikotin. Herausgeber: Unfairtobacco, November 2018, S. 3-5<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Zafeiridou M., et al. Cigarette smoking: an assessment of tobacco`s global environmental footprint across its entire supply chain, and policy strategies to reduce it. Genf: WHO 2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Mangora MM, Universit&auml;t Daressalam. 2. Tansania- Tabak fordert seinen Tribut im Miombo-Trockenwald. In: Von Eichborn S. (Hrsg.). Ruinierte Natur, Entwaldung, Pestizide und Nikotin. Herausgeber: Unfairtobacco, November 2018, S. 6-11<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Akther F, UBINIG. 3. Bangladesch- Tabak vergiftet B&ouml;den und Wasser am Matamuhuri-Fluss. In: Von Eichborn S. (Hrsg.). Ruinierte Natur, Entwaldung, Pestizide und Nikotin. Herausgeber: Unfairtobacco, November 2018, S. 12-18<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Knotz S, BUND. 4. Deutschland- giftige Kippen gelangen in die Ostsee. In. Von Eichborn S. (Hrsg.). Ruinierte Natur, Entwaldung, Pestizide und Nikotin. Herausgeber: Unfairtobacco, November 2018, S. 19-24<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Roder Green AL, et al. Littered cigarette butts as a source of nicotine in urban waters. Journal of Hydrology 2014; 519: 3466-3477<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Slaughter E., et al. Toxicity of cigarette butts, and their chemical compounds, to marine and freshwater fish. Tobacco Control 2011; 20 (Suppl. 1): i25-i29<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Novotny TE, et al. Tobacco Product waste: An environmental approach to reduce tobacco consumption. Curr Envir Health Report 2014, 1: 208-216<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Wright SL, et al. Bioaccumulation and biological effects of cigarette litter in marine worms. Scientific Reports 2015; 5: 14119.doi:10.1038\/srep 14119  <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] Valcarcel Y., et al. Detection of pharmaceutically active compounds in rivers and tap water of the Madrid Region (Spain) and potentially ecotoxilogical risk. Chemospere 2011; 84: 1336-1348<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] <a href=\"https:\/\/wirtschaft.com\/zigarettenkippen-machen-neun-prozent-des-muells-an-der-ostsee-aus\/\">Zigarettenkippen machen neun Prozent des M&uuml;lls an der Ostsee aus<\/a>, wirtschaft.com <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] Deutsches Krebsforschungszentrum (2017). Rauchen schadet &ndash; vom Anbau bis zur Zigarettenkippe. Aus der Wissenschaft- f&uuml;r die Politik, Heidelberg<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/12459\/3074000\">Presseportal<\/a>, 17. 07. 2015<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/RegData\/commissions\/envi\/lcag\/2019\/01-18\/ENVI_LA(2019)000622_EN.pdf\">Council oft the European Union<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gemeinsam-fuer-afrika.de\/nachhaltige-entwicklungsziele-sdg\/?gclid=EAIaIQobChMIw9WWvbje4AIVJzbTCh038QjsEAAYASAAEgJwq_D_BwE\">Nachhaltige Entwicklungsziele, Gemeinsam f&uuml;r Afrika<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] Von Eichborn S., Abshagen ML. <a href=\"http:\/\/www.unfairtobacco.org\/sdg-studie\">Tabak: unsozial, unfair, umweltsch&auml;dlich. Tabakproduktion und -konsum als Beispiel f&uuml;r die Vielschichtigkeit der Sustainable Development Goals (SDGs)<\/a>. Berlin: Brot f&uuml;r die Welt. EED, Unfairtobacco.org, Forum Umwelt und Entwicklung.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Uuml;ber die Gesundheitssch&auml;den durch das Tabakrauchen, insbesondere das Rauchen von Zigaretten, und die gesellschaftlichen Hintergr&uuml;nde haben die NachDenkSeiten in den letzten Monaten in drei Beitr&auml;gen (siehe <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44820\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47523\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48256\">hier<\/a>) ausf&uuml;hrlich und umfassend informiert [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Das Fazit lautet: Dem Zigarettenrauchen sind im 20. Jahrhundert weltweit etwa<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50536\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":50538,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[149,178,179],"tags":[1092,929,2453,1848,1693,2397,2398,2061,439],"class_list":["post-50536","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheitspolitik","category-ressourcen","category-schadstoffe","tag-drogen","tag-krankheiten","tag-mortalitaet","tag-nachhaltigkeit","tag-pestizide","tag-suchterkrankung","tag-tabakindustrie","tag-umweltverschmutzung","tag-who"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/190331_shutterstock_1054174385.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50536"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50566,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50536\/revisions\/50566"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}