{"id":50557,"date":"2019-03-29T16:36:40","date_gmt":"2019-03-29T15:36:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557"},"modified":"2019-03-29T16:36:40","modified_gmt":"2019-03-29T15:36:40","slug":"hinweise-des-tages-ii-388","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h01\">Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h02\">Viele Eingliederungsvereinbarungen werden nicht rechtskonform abgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h03\">&Auml;rztemangel: Jeder achte Arzt stammt aus dem Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h04\">Endlich mal eine gute Nachricht: Die Zweiklassengesellschaft wird beendet. Also bei der Deutschen Post und ihren Paketzustellern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h05\">&bdquo;In der Leiharbeit durch Helfert&auml;tigkeiten dequalifiziert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h06\">Bankenfusion bringt Risiken und Arbeitsplatzverluste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h07\">Solidarit&auml;t mit Eckart Seith<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h08\">Europa-Wahl: Sch&ouml;ner kriseln mit CDU und CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h09\">Wilhelm Heitmeyer: &raquo;Auf diese Weise zerst&ouml;rt sich eine liberale Demokratie&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h10\">Zweiter Luftfahrtgipfel &ndash; Schlechte Aussichten f&uuml;r Flugg&auml;ste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h11\">Auf dem Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h12\">Nicht alles soll auf die Schiene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h13\">Deutsche Hybris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h14\">Spiel mit dem Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h15\">Timoschenko vor Ukraine-Wahl: &ldquo;Ich verstehe, was das Land braucht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50557#h16\">Zu guter Letzt: Einigung im britischen Parlament: EU soll Vereinigtem K&ouml;nigreich beitreten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm M&auml;rz meldet die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit rund 2,3 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausma&szlig; der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 931.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbesch&auml;ftigungsstatistik enthalten. Im M&auml;rz 2019 gab es offiziell rund 2,3 Millionen Arbeitslose. Das sind knapp 72.000 Personen weniger als im Vormonat. Nicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings fast 931.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter\n<ul>\n<li>knapp 670.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilnahmen,<\/li>\n<li>knapp 85.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und<\/li>\n<li>rund 170.000 &uuml;ber 58-J&auml;hrige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt ergibt sich so eine tats&auml;chliche Arbeitslosenzahl von &uuml;ber 3,23 Millionen Menschen. Gegen&uuml;ber dem Vormonat hat die Zahl der &bdquo;inoffiziell Arbeitslosen&ldquo; um rund 12.000 Personen zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-323-millionen-menschen-ohne-arbeit-2\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: 6,72 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/strong><br>\nRund 2,4 Millionen Arbeitslose gab es im Januar 2019. Doch mit knapp 6,72 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.<br>\nIm Januar (teilweise aktuellste verf&uuml;gbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es rund 2,4 Millionen Arbeitslose gem&auml;&szlig; der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber knapp 6,72 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und\/oder Hartz-IV-Leistungen. Knapp 892.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und rund 5,89 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Dezember 2018). 65.000 (gerundeter Wert aus November, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verf&uuml;gbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/672-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesch&ouml;nte Arbeitslosenquote: Linke und Gewerkschafter fordern Reform der Arbeitsmarkt-Statistik<\/strong><br>\nFragt man bei den Regierungsparteien nach, was sie davon halten, erntet man Schweigen. Mehrere Politiker aus Union und SPD wollten sich zu einer Reform der Z&auml;hlweise nicht &auml;u&szlig;ern. Mehr Ehrlichkeit gab es zuletzt &uuml;brigens 2005. Die Regierung von Gerhard Schr&ouml;der nahm hunderttausende Sozialhilfeempf&auml;nger in die Statistik auf. Daf&uuml;r erntete die SPD H&auml;me, denn auf dem Papier war die offizielle Arbeitslosenzahl dadurch sprunghaft angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/arbeitslosenquote-ungenau-100.html%20\">mdr<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Viele Eingliederungsvereinbarungen werden nicht rechtskonform abgeschlossen<\/strong><br>\nIn seinem Urteil vom 21.3.2019 (Aktenzeichen B 14 AS 28\/18 R) r&uuml;gte das Bundessozialgericht die g&auml;ngige Praxis der Jobcenter Eingliederungsvereinbarungen &bdquo;bis auf weiteres&ldquo; abzuschlie&szlig;en.<br>\nIm vorliegenden Fall, der zur Entscheidung anstand, gab das Bundessozialgericht der Kl&auml;gerin Recht, die bem&auml;ngelte, dass ihre Eingliederungsvereinbarung, die per Verwaltungsakt erlassen wurde, &bdquo;bis auf weiteres&ldquo; g&uuml;ltig sein sollte.<br>\nDementsprechend sind auch Eingliederungsvereinbarungen, die nicht per Verwaltungsakt abgeschlossen wurden und &bdquo;bis auf weiteres&ldquo; g&uuml;ltig sein sollen, ung&uuml;ltig. Hannelore Weber Mitglied im SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV der Partei DIE LINKE meint dazu: &bdquo;In vielen F&auml;llen werden die Eingliederungsvereinbarung den Betroffenen einfach vorgelegt, und es wird erwartet, dass sie diese noch vor Ort unterschreiben, ohne von ihrem Recht auf eine Pr&uuml;fung Gebrauch zu machen.<br>\nEine Verhandlung der Eingliederungsvereinbarung, wie sie gesetzlich vorgeschrieben ist, oder eine Beratung, die ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist, findet in den seltensten F&auml;llen statt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/41.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=68974&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=77c73e92c6\">scharf-links<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also auch rund 15 Jahre nach Einf&uuml;hrung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen lohnt sich das Einreichen von Widerspr&uuml;chen und Klagen immer noch. Und mit Ironie oder Zynismus k&ouml;nnte hinzugef&uuml;gt werden: Das waren echt tolle Juristen, die f&uuml;r diese Gesetze vor allem verantwortlich waren: Die Herren Wolfgang Clement (als damaliger &ldquo;Superminister&rdquo; f&uuml;r Wirtschaft und Arbeit) und Gerhard Schr&ouml;der (als Bundeskanzler) &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Auml;rztemangel: Jeder achte Arzt stammt aus dem Ausland<\/strong><br>\nDie Zahl ausl&auml;ndischer &Auml;rzte in Deutschland hat sich in zehn Jahren verdreifacht. &Auml;rztekammer und NRW-Regierung warnen: Die Versorgungsl&uuml;cken sind so nicht zu schlie&szlig;en.<br>\nOhne ausl&auml;ndische &Auml;rzte w&uuml;rden Patienten in einigen Regionen Deutschlands kaum mehr versorgt. Nach der bisher unver&ouml;ffentlichten Jahresstatistik der Bundes&auml;rztekammer stammt inzwischen jeder achte praktizierende Mediziner aus dem Ausland. Allein 2018 stieg ihre Zahl um 7,3 Prozent auf 48.672. Das sind fast dreimal so viele wie zehn Jahre zuvor. Die Neuen behandeln vor allem Patienten in Krankenh&auml;usern, aber auch in ambulanten Praxen. &bdquo;Gerade in l&auml;ndlichen Regionen leisten &Auml;rztinnen und &Auml;rzte aus dem Ausland einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung&ldquo;, sagte &Auml;rztepr&auml;sident Frank Ulrich Montgomery der WirtschaftsWoche.<br>\nBereits jeder achte der insgesamt 392.402 berufst&auml;tigen &Auml;rzte in Deutschland ist inzwischen Zuwanderer. Nach den Zahlen der Kammer stammen die meisten aus Staaten Ost- und S&uuml;dosteuropas &ndash; aus Polen, Ungarn und der Ukraine, aus Bulgarien, Griechenland und vom Balkan. Fast jeder zehnte der Zugewanderten stammt aus Rum&auml;nien. Eine andere gr&ouml;&szlig;ere Gruppe kommt aus Syrien, &Auml;gypten, Libyen oder dem Iran.<br>\nDie Entwicklung bringt sowohl f&uuml;r die Versorgung hier als auch f&uuml;r die Herkunftsl&auml;nder einige Probleme. &Auml;rztepr&auml;sident Montgomery verweist auf kulturelle und Sprachhindernisse. &bdquo;Es ist eine gro&szlig;e Herausforderung, die f&uuml;r eine gute Patientenversorgung notwendigen Fachsprachen-Kenntnisse zu vermitteln und zu pr&uuml;fen.&ldquo; Die Akademiker studieren meist in ihren Heimatl&auml;ndern, die ein im Vergleich eher schlecht ausgestattetes Gesundheitssystem haben. Montgomery: &bdquo;Es muss uns bewusst sein, dass die zugewanderten Kollegen in ihren Herkunftsl&auml;ndern fehlen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/aerztemangel-jeder-achte-arzt-stammt-aus-dem-ausland\/24155850.html\">WirtschftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das Thema &ndash; wir steuern auf einen &Auml;rztemangel zu &ndash; ist seit Jahren bekannt, die Politik hat &ndash; analog zu den Lehrern nicht reagiert, nicht mehr Studienpl&auml;tze geschaffen. Die L&uuml;cken f&uuml;llen jetzt ausl&auml;ndische &Auml;rzte, die allermeisten kommen aus dem armen Rum&auml;nien, der Weggang rei&szlig;t dort L&uuml;cken ins System. Dabei wurden diese &Auml;rzte durch rum&auml;nische Steuermittel ausgebildet. Das ist die Kehrseite von Migration und offenen Grenzen. Wird in der Debatte leider &ldquo;gern&rdquo; ausgeblendet!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Endlich mal eine gute Nachricht: Die Zweiklassengesellschaft wird beendet. Also bei der Deutschen Post und ihren Paketzustellern<\/strong><br>\nIm Jahr 2015 wurde hier ein Beitrag ver&ouml;ffentlicht, der sich mit dem damaligen Streik bei der Deutschen Post besch&auml;ftigt hat. Folgende Ausgangssituation wurde beschrieben: &raquo;Die Ausgr&uuml;ndung von Billig-Tochtergesellschaften (DHL Delivery) und die zwischen 20 und 30 Prozent geringere Bezahlung der dort Besch&auml;ftigten wurde v&ouml;llig zu Recht erkannt als eine Rutschbahn nach unten f&uuml;r die gesamten Besch&auml;ftigungsbedingungen im Konzern. Dagegen hat man sich zur Wehr setzen wollen &ndash; verst&auml;ndlich, denn warum sollen die Besch&auml;ftigten auch noch dabei zusehen, wie sie daf&uuml;r herhalten m&uuml;ssen, die nach oben getriebenen Renditeversprechen des Konzernvorstands zu bedienen &ndash; wohlgemerkt in einem Unternehmen mit einem Gewinn in H&ouml;he von fast 3 Milliarden Euro, also keinesfalls in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckend, die ein Entgegenkommen der Mitarbeiter nachvollziehbar bzw. diskussionsw&uuml;rdig h&auml;tte erscheinen lassen?&laquo; Wegen der Ausgliederung der damals noch 49 regionalen Zustell-Tochtergesellschaften, die seither jeweils unter dem Namen &bdquo;Delivery&ldquo; firmieren, war es im Sommer 2015 zu wochenlangen Streiks gekommen. Der Titel des damaligen Beitrags &ndash; Das Ende des Post-Streiks: Ein &bdquo;umfassendes Sicherungspaket&ldquo; (f&uuml;r die, die drin sind) und ein verlorener Kampf gegen die Billig-Post &ndash; verhie&szlig; nichts Gutes hinsichtlich dessen, was der Arbeitskampf gebracht hat: &raquo;Und was ist nun raus gekommen nach vier Wochen Dauer-Streik? In der Gesamtschau von au&szlig;en muss man zu dem Ergebnis kommen &ndash; nicht viel. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Gewerkschaft einen unbefristeten Streik, also gleichsam die letzte Stufe des Arbeitskampfes, gez&uuml;ndet hatte, dr&auml;ngt sich der Eindruck auf: Eine krachende Niederlage f&uuml;r die Gewerkschaft.&laquo;<br>\n&raquo;Es sei nicht gelungen, die Deutsche Post AG von einer R&uuml;cknahme der DHL Delivery GmbHs zu &uuml;berzeugen.&laquo; So der damalige O-Ton der Gewerkschaft. Und das ist nur die eine H&auml;lfte der Wahrheit. Man hatte zwar Bestandsschutz f&uuml;r die Insider bekommen &ndash; aber die andere Seite der Medaille: alle Neueinstellungen in der boomenden Paketzustellung sollen &uuml;ber die Billig-T&ouml;chter laufen. So war das 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2019\/03\/28\/die-zweiklassengesellschaft-wird-beendet\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;In der Leiharbeit durch Helfert&auml;tigkeiten dequalifiziert&ldquo;<\/strong><br>\nJobcenter vermitteln 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen. Eine Quote, die nach Ansicht der Gr&uuml;nen viel zu hoch ist. Befristete Jobs f&uuml;hrten selten in eine Festanstellung &ndash; und schaden gut qualifizierten Arbeitnehmern.<br>\nMitte 2018 hatten 37,8 Millionen Menschen in Deutschland eine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung. Etwas mehr als eine Million von ihnen war bei Zeitarbeitsfirmen angestellt, das entspricht 2,7 Prozent. Leiharbeit also ist kein gro&szlig;er Sektor auf dem deutschen Arbeitsmarkt.<br>\nAber eine gro&szlig;e Rolle spielt die Leiharbeit bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Denn im vergangenen Jahr wurden 30 Prozent der Personen, denen die BA einen neuen Job besorgte, an Zeitarbeitsfirmen vermittelt. Das l&auml;sst sich als Beleg f&uuml;r die Bedeutung dieser Branche bei der Arbeitsmarktintegration von Jobsuchenden deuten.<br>\nFraglich ist, ob diese Integration von Dauer ist. Denn mit vielen der dortigen Anstellungen ist es schnell wieder vorbei. Im ersten Halbjahr 2018 hatte von den knapp 780.000 beendeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen bei Zeitarbeitsfirmen ein Viertel nicht einmal einen Monat gedauert. Weniger als ein halbes Jahr war es bei insgesamt 59 Prozent der F&auml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article191013015\/Arbeitslose-In-der-Leiharbeit-durch-Helfertaetigkeiten-dequalifiziert.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber genau das, was die Gr&uuml;nen heutzutage beklagen, war Absicht, denn im &ldquo;Hartz IV&rdquo;-System spielen erworbene Erfahrungen, Kenntnisse und Qualifikationen keine Rolle. Der &ldquo;Kundschaft&rdquo; der Jobcenter ist &ndash; abgesehen von Ausnahmen &ndash; jede Arbeit zumutbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bankenfusion bringt Risiken und Arbeitsplatzverluste<\/strong><br>\n10 Jahre nach der Finanzkrise forciert die Bundesregierung eine Mega-Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank. Dadurch w&uuml;rde ein Riese entstehen, der im Krisenfall die gesamte Wirtschaft in den Abgrund st&uuml;rzen k&ouml;nnte. Die Bundesregierung t&auml;te gut daran die Lehren aus der Finanzkrise zu ziehen, schreibt der DGB klartext.<br>\nVor mehr als 10 Jahren stand die Weltwirtschaft am Rande eines Zusammenbruchs. Staaten mussten mit Milliardensummen marode Banken retten, weil eine Pleite der Finanzh&auml;user auch die Realwirtschaft ins Chaos gest&uuml;rzt h&auml;tte. Insgesamt hat die Krise den deutschen Steuerzahler auf diese Weise bisher etwa 70 Milliarden Euro gekostet. Begriffe, wie &bdquo;notleidend&ldquo; und &bdquo;systemrelevant&ldquo; machten die Runde und erlangten gar zweifelhaften Ruhm als Unwort des Jahres.<br>\nAlles Vergangenheit? Nein! Diese Schlagworte haben nichts an Aktualit&auml;t verloren. Denn aktuell wird &uuml;ber eine Fusion der schw&auml;chelnden Deutschen Bank und der Commerzbank zur drittgr&ouml;&szlig;ten Bank Europas diskutiert. Dadurch w&uuml;rde ein neuer Riese entstehen, der im Krisenfall die ganze Wirtschaft in den Abgrund ziehen k&ouml;nnte. Deshalb w&uuml;rde der Staat wohl wieder einspringen.<br>\nDoch damit nicht genug: Die Gewerkschaft ver.di rechnet im Falle der Fusion mit dem Verlust von mindestens 30.000 der insgesamt 140.000 Arbeitspl&auml;tze. Jede dritte der 1.500 Filialen k&ouml;nnte schlie&szlig;en. Zudem gibt es Zweifel am Erfolg einer fusionierten Bank. Der neue Finanzriese w&auml;re nach der Fusion &uuml;ber Jahre mit der Neuaufstellung besch&auml;ftigt, anstatt sich um wichtige Gesch&auml;ftsfelder und Kernthemen zu k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e802136a-508e-11e9-b2cf-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t mit Eckart Seith<\/strong>\n<ul>\n<li>Eckart Seith hat entscheidend zur Aufkl&auml;rung des Milliardenraubs CumEx beigetragen und steht daf&uuml;r in der Schweiz vor Gericht.<\/li>\n<li>Er deckte im Rahmen seiner anwaltlichen T&auml;tigkeit Struktur, Funktionsweise und Hinterm&auml;nner hinter dem betr&uuml;gerischen Gesch&auml;ftsmodel auf und leitete diese an die zust&auml;ndigen deutschen Beh&ouml;rden weiter.<\/li>\n<li>Anstatt gegen das Agieren der beteiligten Bank Sarasin vorzugehen, erhebt die Staatsanwaltschaft Z&uuml;rich Anklage gegen Seith. Ihm drohen bis zu 3,5 Jahre Haft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seith hat wesentlich dazu beigetragen, die kriminellen CumEx-Akteure zur Verantwortung zu ziehen und damit Vertrauen in den Rechtsstaat wiederherzustellen. Jetzt sollten wir ihn nicht h&auml;ngenlassen, wenn diese Akteure mit Hilfe der Schweizer Justiz zur&uuml;ckschlagen. Deshalb: Das Bundesverdienstkreuz f&uuml;r Eckart Seith als klares Zeichen, dass die ehrlichen Menschen hinter ihm stehen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzwende.de\/kampagnen\/solidaritaet-mit-eckart-seith\/\">Finanzwende.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europa-Wahl: Sch&ouml;ner kriseln mit CDU und CSU<\/strong><br>\nManfred Weber will EU-Chef werden. Seine Partei w&uuml;nscht sich den Euro so, wie er fr&uuml;her mal gedacht war &ndash; vor der Euro- und Bankenkrise. Sein Plan wird Europa in der n&auml;chsten Krise nicht stabilisieren, sondern zerrei&szlig;en.<br>\nAls die zust&auml;ndigen Politiker diese Woche vorstellten, was sie den deutschen W&auml;hlern zur Europawahl so vorschlagen, war viel zu lesen dar&uuml;ber, dass jetzt ja erstmals die CDU mit der CSU zusammen Programm macht. Wahnsinn. Etwas untergegangen ist vor lauter Kuschelambiente nur, was drinsteht. Dabei haben es die Versprechen in sich, zumindest, was die Passagen dazu angeht, wie es k&uuml;nftig mit dem Euro weitergehen soll: So, wie es in den Bibelausgaben hiesiger Ordnungsapostel mal vorgesehen war.<br>\nAls h&auml;tten globale Bankenkrisen und Euro-Desaster nicht einiges in den vergangenen Jahren ad absurdum gef&uuml;hrt, was die Deutschen da lange gepredigt haben. Nicht schlimm, k&ouml;nnte man sagen, wenn es von irgendeiner Dingsda-Partei k&auml;me. Es steht nur jetzt im Programm von der Partei, die mit Manfred Weber ganz gern den k&uuml;nftigen EU-Kommissionspr&auml;sidenten stellen w&uuml;rde. Und vielleicht auch wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/europa-wahl-schoener-kriseln-mit-cdu-und-csu-kolumne-a-1260200.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wilhelm Heitmeyer: &raquo;Auf diese Weise zerst&ouml;rt sich eine liberale Demokratie&laquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer &uuml;ber Kontrollverluste und Radikalisierungen. Heitmeyer forscht bereits seit den 1980er Jahren zu Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Er hat das Analysekonzept der &raquo;Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit&laquo; entwickelt.<br>\nHerr Professor Heitmeyer, Sie haben zuletzt ein neues Buch ver&ouml;ffentlicht, das auf Ihre langj&auml;hrigen Untersuchungen und Analysen &raquo;Deutscher Zust&auml;nde&laquo; beruht. Das Buch hei&szlig;t &raquo;Autorit&auml;re Versuchungen&laquo; und kn&uuml;pft nicht nur an Ihre fr&uuml;heren Studien an, sondern explizit auch an aktuelle gesamtgesellschaftliche Entwicklungen. Wie w&uuml;rden Sie diese Entwicklungen kurz beschreiben? In welchen Zeiten leben wir zurzeit? Und wer ist in diesem Fall &raquo;wir&laquo;?<br>\nHeitmeyer: Wir leben in &raquo;entsicherten Zeiten&laquo;. Das bedeutet f&uuml;r mich, dass seit Beginn des neuen Jahrhunderts zwei Prozesse in unseren westlichen Gesellschaften wirksam geworden sind. Es sind zum einen offensichtliche Krisen, die dann auch auf der &ouml;ffentlichen Tagesordnung standen und stehen sowie verdeckte, schleichende Prozesse, die weniger thematisiert worden sind, aber auch zu Vergiftungen in diesen Gesellschaften, d.h. auch in Deutschland beigetragen haben.<br>\nBei der Verwendung des Begriffes &raquo;Krise&laquo; muss man genau definieren, was das ist, denn nicht alle Ver&auml;nderungen und Probleme sind auch gleich Krisen. F&uuml;r mich ist diese Charakterisierung angemessen, die zwei Kriterien enth&auml;lt. Erstens werden durch die eingetretenen Ereignisse die sicherheitsspendenden Routinen im Alltag, in der Politik und der Wirtschaft au&szlig;er Kraft gesetzt; und zweitens l&auml;sst sich der Zustand vor diesem Ereignis nicht wieder herstellen. Das betrifft ganz konkret die Ereignisse von 9\/11 in 2001 mit dem islamistischen Angriff in New York; dann die Hartz IV-Gesetze 2005 f&uuml;r Teile der Gesellschaft; danach 2008\/2009 die Banken- und Finanzkrise und schlie&szlig;lich 2015 die Fl&uuml;chtlingskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/wilhelm-heitmeyer-auf-diese-weise-zerstoert-sich-eine-liberale-demokratie--2293.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zweiter Luftfahrtgipfel &ndash; Schlechte Aussichten f&uuml;r Flugg&auml;ste<\/strong><br>\nTausende Flugpassagiere mussten im vergangenen Jahr Versp&auml;tungen und Ausf&auml;lle hinnehmen. Ein Luftfahrtgipfel beschloss Gegenma&szlig;nahmen. Heute wird Bilanz gezogen &ndash; Anlass zu Optimismus gibt es nicht.<br>\nDas Drama im vergangenen Jahr zeigte eine Mischung aus Planungsfehlern der Airlines, die sich nach der Air-Berlin-Pleite neu aufgestellt hatten, verkn&uuml;pft mit personellen Engp&auml;ssen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) und Wetterextremen. All das traf auf eine Flughafeninfrastruktur, die hier und da am Limit agiert &ndash; was viele Kunden schon an den Fluggast-Kontrollstellen verzweifeln l&auml;sst.<br>\nAuff&auml;llig: Auch diesmal sitzen keine Gewerkschaften mit am Tisch. Dabei kommen gerade von dort kritische T&ouml;ne.<br>\nAm Himmel wird es erneut eng. Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) rechnet mit &ldquo;keinerlei Verbesserung der Versp&auml;tungssituation&rdquo;. &ldquo;Ganz im Gegenteil&rdquo;, klagt der Bundesvorsitzende Matthias Maas: &ldquo;Sollte sich der Versp&auml;tungsanteil der DFS in diesem Jahr nicht mehr als verdoppeln, so k&ouml;nnte man das schon als einen Erfolg bezeichnen &ndash; allerdings erscheint diese Erwartung unrealistisch.&rdquo;<br>\nMaas (Anm.: GdF) rechnet sogar damit, dass jeder &Uuml;berflug durchschnittlich mindestens f&uuml;nf Minuten Versp&auml;tung haben wird. Das kann ganze Flugpl&auml;ne durcheinanderwirbeln. &ldquo;Allein im Center Karlsruhe, das den oberen Luftraum steuert, fehlen 140 Lotsen&rdquo;, sagte Maas im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de.<br>\nEr kritisiert Managementfehler an h&ouml;chster Stelle der DFS und klagt &uuml;ber &ldquo;jahrelang verfehlte Sparpolitik&rdquo;. Es habe Zeiten gegeben, da seien mehr als 200 Lotsen ausgebildet worden. In den zur&uuml;ckliegenden Jahren habe die Zahl der Akademie-Absolventen aber bei um die 50 gelegen. Der Lotsenmangel sei kurzfristig nicht zu beheben, sagt Maas. Jetzt w&uuml;rden Lotsen aufgefordert, im Sommer &Uuml;berstunden einzulegen. Die Gespr&auml;che von DFS und GdF dazu sind vom Arbeitgeber aber erst im April geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/luftfahrtgipfel-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Tagesschau kann, wenn die Redakteure wollen und d&uuml;rfen. So sieht kritische und informative Berichterstattung aus &ndash; wenigstens teilweise. Der Bundesvorsitzende der GdF kommt zu Wort. Das Offensichtliche, das in Karlsruhe von den D&auml;chern gepfiffen wird, wird genannt. Es stellt sich aber die Frage, warum erst jetzt und warum werden hier nicht radikaler die Ursachen genannt? Dies f&auml;llt vermutlich wieder unter den Bann, &uuml;ber die neoliberale Agenda dieser Bundesregierung und die Folgen nicht berichten zu d&uuml;rfen. Es ist zu hoffen, dass die offensichtlich bestehenden Arbeitsanweisungen von Kai Gniffke irgendwann geleakt werden, in denen kritische T&ouml;ne zur Privatisierung &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge, Folgen der Gewinnmaximierung von Unternehmen, die eigentlich hoheitliche Aufgaben &uuml;bernehmen und der Austerit&auml;tspolitik von der Berichterstattung ausgeklammert werden. So auch hier. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50503#h12\">Anders in den NachDenkSeiten<\/a> zur Sicherheit im Luftverkehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Auf dem Abstellgleis<\/strong><br>\nVersp&auml;tung, Ausf&auml;lle, Servicem&auml;ngel: Privatisierungskurs hat der Deutschen Bahn erheblichen Schaden zugef&uuml;gt. Protest gegen Profitorientierung<br>\nDer Vorstand der Deutsche Bahn AG hat am Donnerstag in Berlin die Jahresbilanz 2018 pr&auml;sentiert. Das von Konzernchef Richard Lutz und Finanzvorstand Alexander Doll verk&uuml;ndete Ergebnis enth&auml;lt wenig Licht und viel Schatten.<br>\nSo l&auml;sst etwa der vierprozentige Zuwachs auf ein Rekordniveau von 148 Millionen Reisenden in den Fernz&uuml;gen der Marke ICE, IC oder EC das riesige Potential f&uuml;r einen Umstieg von Stra&szlig;e und Flugzeug auf die Schiene erahnen. Ohne die anhaltenden Zugausf&auml;lle, Servicem&auml;ngel und gro&szlig;en Versp&auml;tungen d&uuml;rfte hier das Plus noch viel h&ouml;her sein. Die offiziell auf 74,9 Prozent veranschlagte P&uuml;nktlichkeit der Fernz&uuml;ge sei &raquo;nicht zufriedenstellend&laquo;, r&auml;umte Lutz ein. Zu den Schattenseiten der Bilanz geh&ouml;rt der Einbruch der Verkehrsleistung der G&uuml;terverkehrstochter DB Cargo um 4,8 Prozent. W&auml;hrend der Konzernumsatz um drei Prozent auf 44 Milliarden Euro stieg, schrumpfte der Gewinn um 29 Prozent auf 542 Millionen Euro. Die Nettofinanzschulden haben den Rekordwert von 19,5 Milliarden Euro erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/351912.infrastruktur-auf-dem-abstellgleis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nicht alles soll auf die Schiene<\/strong><br>\nRheinland-Pf&auml;lzer Genossen der Bahngewerkschaft stellen sich gegen R&uuml;stungstransporte<br>\nDie G&uuml;terverkehrstochter der Deutschen Bahn, DB Cargo, transportiert auch R&uuml;stungsg&uuml;ter. Dagegen stellte sich nach &raquo;nd&laquo;-Recherchen nun die allj&auml;hrliche Wahlkreiskonferenz der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Rheinland-Pfalz. Mitte vergangener Woche verabschiedete die Konferenz in Ingelheim am Rhein mit klarer Mehrheit den von 23 Delegierten unterzeichneten und eingebrachten Initiativantrag &raquo;EVG gegen Militarisierung und Kriegsvorbereitung bei der Deutschen Bahn&laquo;.<br>\nDieser Beschluss enth&auml;lt eine Aufforderung an die gewerkschaftlichen Gremien, &raquo;sich gegen die im Rahmenfrachtvertrag zwischen der Deutschen Bahn und der Bundeswehr vereinbarten Kriegsvorbereitungen (&hellip;) durch die Deutsche Bahn zu positionieren&laquo;. Bundestagsabgeordnete aus den Reihen der EVG- und anderer DGB-Gewerkschaften werden aufgefordert, den Rahmenfrachtvertrag &raquo;in den parlamentarischen Gremien zu thematisieren und die Umsetzung zu verhindern&laquo;. Zudem werden die Betriebsr&auml;te und gewerkschaftlichen Vertrauensleute aufgefordert, &raquo;aufzukl&auml;ren und zu mobilisieren, sich dieser Militarisierung zu verweigern&laquo;, so der Wortlaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1115471.gewerkschafter-gegen-ruestungstransporte-nicht-alles-soll-auf-die-schiene.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Hybris<\/strong><br>\nIm Streit um R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien spitzen sich die ohnehin zunehmenden Konflikte zwischen Deutschland und Frankreich ein weiteres St&uuml;ck zu. Ausl&ouml;ser ist, dass Berlin die Ausfuhr franz&ouml;sischer Waffen verschleppt oder ganz untersagt, sofern in der Produktion deutsche Bauteile genutzt wurden und das Empf&auml;ngerland von der Bundesrepublik nur eingeschr&auml;nkt oder gar nicht beliefert wird. Es gehe nicht an, dass Frankreichs Exportpolitik von der Bundesregierung bestimmt werde, hei&szlig;t es in Paris. Dort w&auml;chst ohnehin der Unmut &uuml;ber die Weigerung Berlins, auch nur die geringsten Zugest&auml;ndnisse bez&uuml;glich der EU-Reformvorschl&auml;ge von Pr&auml;sident Macron zu gew&auml;hren und stattdessen v&ouml;llig unannehmbare Forderungen wie diejenige nach einer &ldquo;Europ&auml;isierung&rdquo; des franz&ouml;sischen Sitzes im UN-Sicherheitsrat penetrant zu wiederholen. Paris hat inzwischen begonnen, sich gegen die Berliner Dominanz zur Wehr zu setzen. Der britische Austritt aus der EU verschiebt die Stimmverh&auml;ltnisse in der Union zu Gunsten Frankreichs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7900\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spiel mit dem Feuer<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron und seine Partei suchen angesichts der EU-Wahlen Halt bei der politischen Rechten &ndash; die Linke spielt kaum noch eine Rolle [&hellip;]<br>\nNoch im selben Monat begann Macron, das Land, die Institutionen und die Sozialstrukturen zu &raquo;reformieren&laquo;: neues, unternehmerfreundliches Arbeitsrecht; Privatisierung der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF und der Pariser Flugh&auml;fen; ein Antiterrorgesetz, das den Ausnahmezustand zur Regel macht; ein Antirandalierergesetz, das den Protest der &raquo;Gelbwesten&laquo; eind&auml;mmen soll; nicht zuletzt die Streichung der Verm&ouml;gensteuer, eine Ma&szlig;nahme, die Macron nicht nur aus der Sicht kritischer Soziologen zum &raquo;Pr&auml;sident der Ultrareichen&laquo; bef&ouml;rderte.<br>\nIn der Bev&ouml;lkerung wuchs die dunkle Ahnung, dass ihnen der gelernte Kapitalist Macron weder Gl&uuml;ck noch Zufriedenheit bescheren werde, sondern dass seinem Programm Vereinzelung, Entsolidarisierung und Zerst&ouml;rung innewohnen. Die Frage, die sich den Franzosen nicht nur im Rahmen der inzwischen 19 Protestwochenenden der &raquo;Gelbwesten&laquo; immer dringender stellte, formulierte der Theoretiker Johannes Agnoli schon vor 50 Jahren in seiner Schrift &raquo;Die Transformation der Demokratie&laquo;: Repr&auml;sentiert der alle vier oder f&uuml;nf Jahre gew&auml;hlte Volksvertreter seine W&auml;hler oder repr&auml;sentiert er die Regierung und deren Hinterm&auml;nner? Repr&auml;sentiert seine Mehrheitsfraktion &raquo;La R&eacute;publique en Marche&laquo; (LREM) Macron und dessen streng neoliberale &raquo;Reformpolitik&laquo;, indem sie im Parlament alles abnickt, was ihr der Mann aus dem &Eacute;lys&eacute;e-Palast hinschiebt &ndash; oder m&uuml;sste sie nicht vielmehr im Interesse der Krankenschwestern, Lehrer, M&uuml;llkutscher und Eisenbahner handeln, denen sie vor zwei Jahren den Abschied &raquo;vom alten System&laquo; und das Blaue vom Himmel versprach?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/351896.frankreich-spiel-mit-dem-feuer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Timoschenko vor Ukraine-Wahl: &ldquo;Ich verstehe, was das Land braucht&rdquo;<\/strong><br>\nZum dritten Mal tritt Julia Timoschenko f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt in der Ukraine an. Im Gespr&auml;ch pr&auml;sentiert sich die fr&uuml;here Ministerpr&auml;sidentin als K&auml;mpferin gegen Korruption.<br>\nIna Ruck: Warum haben Sie sich dazu entschieden, nochmal zu kandidieren?<br>\nJulia Timoschenko: Ich bin seinerzeit aus dem &ldquo;Big Business&rdquo; in die Politik gekommen. Ich verstehe, was das Land braucht, um den Wechsel von einem postsowjetischen System, von einer Klan-Oligarchie, hin zu einem demokratischen, europ&auml;ischen Modell zu schaffen. Wir haben jetzt die Chance, Verantwortung zu &uuml;bernehmen &ndash; das Land zu entwickeln, Ordnung zu schaffen, Schluss zu machen mit der Korruption, und die Menschen sp&uuml;ren zu lassen, dass zwei Revolutionen (Die &ldquo;Orange Revolution&rdquo; von 2004 und den Euromaidan von 2014, Anmerkung der Redaktion) nicht vergebens waren, dass ihr Kampf mit einem Sieg endet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/interview-timoschenko-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.H.:<\/strong> Die &bdquo;Gas-Prinzessin&ldquo;, wie sie seinerzeit wegen ihrer &ndash; diskussionsw&uuml;rdigen &ndash; Gesch&auml;ftspraktiken genannt wurde, scheint es der Tagesschau-Redaktion besonders angetan zu haben. Sie sagt, sie komme aus dem &bdquo;Big Business&ldquo; und sie verstehe, &bdquo;was das Land braucht&ldquo;. Dass sie versteht, was man braucht, um gute Rendite im Gasgesch&auml;ft zu machen, ist unbestritten. Wozu soll dieses Interview dienen? Es handelt sich um reine Propaganda &ndash; wobei ich mir die Frage stelle, an welches Publikum sie eigentlich adressiert ist. Der Beitrag ist ein Beispiel f&uuml;r den Niedergang, den Abstieg der Tagesschau in die Gosse &ndash; nein, tiefer: in die Abwasserkan&auml;le &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Einigung im britischen Parlament: EU soll Vereinigtem K&ouml;nigreich beitreten<\/strong><br>\nLondon (dpo) &ndash; Das politische Chaos in London hat ein Ende! Nachdem gestern noch acht Probeabstimmungen zu verschiedenen Brexit-Varianten allesamt durchgefallen waren, kam es heute zu einer &uuml;berraschenden Einigung aller Parteien im Unterhaus. Demnach soll die EU zum 12. April dem Vereinigten K&ouml;nigreich beitreten und dessen Gesetze vollst&auml;ndig &uuml;bernehmen.<br>\nVorgeschlagen wurde der Kompromiss von Tory-Hinterb&auml;nkler Fergus Hickinbottom aus West Yorkshire. Nachdem er zun&auml;chst ausgebuht wurde, begannen immer mehr Abgeordnete, die Idee zu unterst&uuml;tzen. Schlie&szlig;lich wurde der Vorschlag mit 422 zu 139 Stimmen angenommen.<br>\nKonkret bedeutet der Beitritt: Alle EU-Mitgliedsstaaten erhalten jeweils einen Autonomiestatus &auml;hnlich dem von Wales. Sie d&uuml;rfen ihre eigenen Parlamente behalten, sind jedoch als Teil des Vereinigten K&ouml;nigreichs in zahlreichen Punkten London unterstellt. So werden etwa Englisch als erste Amtssprache sowie der Linksverkehr europaweit verpflichtend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/03\/uk-eu.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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