{"id":50595,"date":"2019-04-01T10:50:21","date_gmt":"2019-04-01T08:50:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50595"},"modified":"2019-04-01T12:35:39","modified_gmt":"2019-04-01T10:35:39","slug":"die-russen-nahmen-die-krim-nicht-den-ukrainern-sondern-den-amerikanern-meint-die-ehemalige-ukrainische-abgeordnete-jelena-bondarenkova","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50595","title":{"rendered":"Die Russen nahmen die Krim nicht den Ukrainern, sondern den Amerikanern,  meint die ehemalige ukrainische Abgeordnete Jelena Bondarenkova."},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;nf Jahre sind vergangen seit der Schie&szlig;erei auf dem Maidanplatz. Die blutigen Auseinandersetzungen hatten an die sechzig Opfer. Die damalige Abgeordnete Jelena Bondarenkova schildert aus ihrem Blickwinkel, was sich damals abgespielt hat, und besch&auml;ftigt sich mit der heutigen Situation in der Ukraine. &bdquo;Maidan war ein politisches Tschernobyl&ldquo;,  sagt die Frau,  die heute dem Unabh&auml;ngigen Zentrum f&uuml;r die Meinungsfreiheit  vorsteht und sich mit der Frage der politischen Gefangenen besch&auml;ftigt.<br>\n<!--more--><br>\n<em><strong>Zwischenbemerkung A.M.:<\/strong> Das folgende Interview stammt aus der Internetversion &bdquo;idnes.cz&ldquo; der tschechischen Zeitung &bdquo;Mlada Fronta&ldquo;. Es wurde von <strong>Lena Alana Seydel<\/strong> &uuml;bersetzt. Frau Seydel hat angeboten, des &Ouml;fteren Texte aus dem Tschechischen zu &uuml;bersetzen. Dass es diesmal dabei nicht um Tschechien, sondern um die Ukraine geht, wird eher eine Ausnahme bleiben. Ansonsten hoffen wir mit der Unterst&uuml;tzung von Lena Alana Seydel immer mal wieder interessante Informationen &uuml;ber unsere Nachbarn im Osten zu bekommen.<\/em><\/p><p><strong>Das Interview zum Thema F&uuml;nf Jahre Maidan:<\/strong><\/p><p><strong>Glauben Sie, dass diese tragischen Ereignisse irgendwann ordentlich untersucht werden?<\/strong><\/p><p>Bestimmt nicht unter dem gegenw&auml;rtigen Regime.<\/p><p><strong>Warum?<\/strong><\/p><p>Weil sie von genau den Leuten untersucht werden,  die von ihnen am meisten profitierten. Es sind Zyniker. Sie t&auml;uschen vor, den Tod von Demonstranten zu untersuchen,  aber niemand untersucht den Tod der Polizisten! Dabei erschienen in den vergangenen f&uuml;nf Jahren gleich mehrere Aussagen von Bewaffneten,  die zugegeben haben, dass sie am Maidan Polizisten t&ouml;teten. Einer von ihnen ist zum Beispiel Jurij Buben&#269;ik. Bis heute ist er auf freiem Fu&szlig;.<\/p><p><strong>Ich kann nicht glauben,  dass von den Staatsinstitutionen ignoriert wird, dass jemand mehrere Polizistenmorde gesteht.<\/strong><\/p><p>In der Ukraine ist es m&ouml;glich. Maidan war politisches Tschernobyl. Und unmittelbar nach der Schie&szlig;erei spielte sich im Parlament ein weiteres Verbrechen ab. Das war die  Annahme des Gesetzes &uuml;ber Amnestie, das die Organisatoren des Aufstandes gleich am folgenden Tag unter massiver Abschreckung der Abgeordneten durchgesetzt haben. So haben die sich selber von der Verantwortung f&uuml;r viele Verbrechen, einschlie&szlig;lich den schlimmsten,  freigesprochen. Sie haben sich f&uuml;r Verbrechen wie Staatsumsturz, gesetzwidriges Ergreifen der Macht, Morde, Folter, Raub, Besetzung der Staatsgeb&auml;ude und Institutionen, Entf&uuml;hrungen und gesetzwidriges Einsperren der Menschen und eine ganze Menge weiterer Verst&ouml;&szlig;e gegen die Gesetze begnadigt.<\/p><p><strong>Sie waren in der Zeit Abgeordnete. Haben Sie f&uuml;r das Gesetz gestimmt?<\/strong><\/p><p>Nein. Ich hatte schreckliche Angst, wie nie im Leben. Mir wurde mit meinem Tod gedroht,  mit dem Tod meiner Kinder, sie k&ouml;nnen sich gar nicht vorstellen, wie brutal der Druck war. Aber ich habe daf&uuml;r die Hand nicht gehoben.<\/p><p><strong>Wer Ihrer Meinung nach gab den Befehl zum Schie&szlig;en?<\/strong><\/p><p>Ich wei&szlig; es nicht. Erst m&uuml;ssten wir die Wahrheit davon kennen,  wer wirklich geschossen hat. Diese Leute kennen wir nicht und werden auch nie kennen, besonders nicht die, die von den Geb&auml;uden geschossen haben, die nachweislich in den H&auml;nden von Aufst&auml;ndischen waren, also in der ersten Reihe von dem Konservatoriumgeb&auml;ude und vom Hotel Ukraina. Wie wird wohl objektiv die Identit&auml;t dieser Sch&uuml;tzen untersucht, wenn zum Beispiel im Hotel Ukraina der gegenw&auml;rtige Parlamentsvorsitzende die Aktivisten befohlen hat? Es war einfach ein brutaler Staatsputsch. Ich wei&szlig; aber, dass westlich von der Ukraine das Wort in den Medien und politischen Kreisen nicht popul&auml;r ist.<\/p><p><strong>Womit erkl&auml;ren Sie sich das?<\/strong><\/p><p>Ganz einfach. Westliche Strukturen spielten in diesem Staatsumsturz eine ganz schlimme Rolle. Sie waren mit ihm einverstanden und waren ihm behilflich. Schon vor der Schie&szlig;erei auf dem Maidan entglitt nach und nach den Organisatoren alles, nach dem Schie&szlig;en amnestierten sie sich blitzschnell. Es wurde ein Abkommen zwischen der Regierung und der Opposition angenommen, das von drei bedeutenden westlichen Politikern garantiert wurde (polnischer Au&szlig;enminister Radoslav Sikorski, von Frankreich Laurent Fabius, deutscher Au&szlig;enminister Frank Steinmeier, Bemerkung der Redaktion).<\/p><p>Die garantierten dem Pr&auml;sidenten Janukowitsch , dass das Abkommen eingehalten wird, wenn er mit vorzeitigen Wahlen einverstanden ist. Janukowitsch war einverstanden. Nur die Organisatoren des Umsturzes ignorierten das Abkommen vom Anfang an und die EU tolerierte dies. Als Janukowitsch feststellte, dass dieses von der EU garantierte Abkommen nur ein Papierfetzen war, versuchte er alle erw&auml;hnte Garanten und auch andere europ&auml;ische Politiker anzurufen. Niemand hat das Telefon abgenommen.<\/p><p>Verst&auml;ndlicherweise bekam er dann Angst um sein Leben. Weiter kennen wir es schon alle &ndash; der Osten von der Ukraine und die Krim akzeptierten diesen Umsturz nicht. Die Betr&uuml;gereien um Janukowitsch, das Schie&szlig;en und auch das folgende Amnestiegesetz schreckten sie auf. Die sofort eintretende neue Macht fing gleich an, weitere schlimme Fehler zu machen und so rief sie den B&uuml;rgerkrieg ins Leben.<\/p><p><strong>Sie waren stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r Meinungsfreiheit und Information in der Ukraine. Sie waren Autorin von zwei Gesetzen &uuml;ber Meinungsfreiheit und freien Zugang zu Informationen. Gegenw&auml;rtig f&uuml;hren Sie das Zentrum f&uuml;r Meinungsfreiheit. Wie steht es Ihrer Meinung nach damit in der Ukraine?<\/strong><\/p><p>Es gibt praktisch keine.<\/p><p><strong>Aber Ihre Gesetze sind immer noch g&uuml;ltig, auf ihrer Grundlage arbeiten heute ukrainische Journalisten.<\/strong><\/p><p>Formal genommen ja, aber sonst &auml;nderte sich alles. Es wurden an die zehn Journalisten get&ouml;tet, die bedeutendsten von ihnen waren Oleg Buzina und Pavel &Scaron;eremed. Diese Morde untersuchte niemand. Weitere Zeitungsjournalisten  sind eingesperrt. Redaktionen von Oppositionsmedien, die der gegenw&auml;rtigen Staatsmacht unbequem sind, wurden blockiert, verboten, ausgeraubt, ausgebrannt, die Zeitungsjournalisten werden entf&uuml;hrt, zusammengeschlagen&hellip;Wir wissen &uuml;ber Schwarze Listen von unbequemen Journalisten, Medien, Eintr&auml;gen in Sozialnetze, aber auch B&uuml;chern, Filmen, Musik.<\/p><p><strong>Wer verfasst diese Schwarze Listen?<\/strong><\/p><p>Die politische Abteilung der SBU (Ukrainischer Sicherheitsdienst, Redaktion). Sie verfolgen alle aktiven und mutigen Menschen, Politiker, Blogger, Journalisten. Sie haben die modernste Ausstattung vom CIA und sind auch von Amerikanern ausgebildet in neuen M&ouml;glichkeiten des Monitoring von Menschen. Allerdings befinden sich auch ihre Server mit diesen Informationen  in den USA, einschlie&szlig;lich der Abh&ouml;rprotokolle.  <\/p><p>Ich sehe, wie ungl&auml;ubig Sie mich anschauen, aber bei uns ist es kein Geheimnis, selbst der Chef von SBU, Vasyl Hrycak, spricht &ouml;ffentlich davon. Wir haben jetzt kein Staatsgeheimnis mehr, teilen alles mit Amerika. Unsere F&uuml;hrung hat die Staatssouver&auml;nit&auml;t abgegeben.<\/p><p><strong>Kommunizieren Sie mit westlichen Institutionen &uuml;ber ermordete und gefangene Journalisten?<\/strong><\/p><p>Die meisten von ihnen stellen sich taub. Nur Amnesty International und OBSE reagieren ab und zu. Vor zwei Jahren wurden in der Ukraine auch dreizehn geheime Gef&auml;ngnisse entdeckt, wo die Gegner des gegenw&auml;rtigen Regimes festgehalten werden. Alle sind da illegal festgehalten, offiziell wurden sie f&uuml;r vermisst erkl&auml;rt.<\/p><p><strong>Bald werden in der Ukraine die Wahlen stattfinden, Pr&auml;sidenten- und sp&auml;ter auch Parlamentswahlen. Sie haben eine Chance f&uuml;r Ver&auml;nderung.<\/strong><\/p><p>Glauben Sie? Ja, der Diktator Poroschenko f&uuml;hrte das Land so f&uuml;rchterlich, dass er nur eine sehr kleine Chance f&uuml;r die Wiederwahl hat. Ich f&uuml;rchte nur, dass er eine Situation herbeif&uuml;hren k&ouml;nnte, wo er den Ausnahmezustand erkl&auml;rt und das Milit&auml;r einsetzt wird.<\/p><p><strong>Ein Diktator? Die Diktatoren veranstalten meistens keine freie Wahlen.<\/strong><\/p><p>Und wer sagte Ihnen, dass die letzte Wahl frei war? Und die gegenw&auml;rtige wird es auch nicht sein. Schon jetzt laufen die Wahlkampagnen unter ganz ungleichen Bedingungen. Ich sprach &uuml;ber T&ouml;tungen, Einsperren, Einsch&uuml;chterung der Journalisten, &uuml;ber Diebst&auml;hle und Br&auml;nde in den Redaktionen. Oppositionelle Kandidaten werden wiederholt angegriffen, zusammengeschlagen, mit S&auml;ure &uuml;bergossen.<\/p><p>Alle gro&szlig;en Medien sind von der Staatsmacht kontrolliert. Es wurde das Ministerium f&uuml;r Propaganda geschaffen, offiziell allerdings Ministerium f&uuml;r Informationen. Das entscheidet dar&uuml;ber, welche Medien gut und welche schlecht sind, wem die Lizenz abgenommen wird. Das Ministerium wird von dem Paten Poroschenko gef&uuml;hrt.Und die Mitglieder der Wahlkommission sind ein Hohn f&uuml;r die Demokratie. Zwei Drittel von ihnen sind pers&ouml;nlich abh&auml;ngig von Poroschenko. In der Zentralkommission ist kein einziger Oppositionsvertreter. Die Chefin der Kommission Frau Slipacukova ist die pers&ouml;nliche Freundin von Poroschenko, besucht ihn oft auf seiner Datscha. &hellip;&hellip;.Der Staat bestimmt sogar, an welchen Gott wir glauben sollen. Unsere orthodoxe Kirche wird verfolgt. Manchmal glaube ich, dass Poroschenko das absichtlich macht.<\/p><p><strong>Absichtlich?<\/strong><\/p><p>Ja, um die Leute gegeneinander aufzuhetzen, die Situation zu destabilisieren. Die Leute widerstanden bis jetzt&hellip;.Wir haben 1200 Pfarrh&auml;user unter dem Moskauer Patriarchat. Nur 300 davon lie&szlig;en sich durch Gewalt und Drohungen zwingen, sich der neuen Kirche anzuschlie&szlig;en. Aber der Druck nimmt zu. Es passiert dazu noch in einer Lebenssituation, die man vielleicht in allen Richtungen als katastrophal bezeichnen kann.<\/p><p><strong>Zum Beispiel?<\/strong><\/p><p>Es gibt zu viele Beispiele, nur so wahlweise: ersch&uuml;tterndes Einbrechen des Lebensstandards. Das Gas verteuerte sich um 1.200 %, der Strom um 1000%. Die Lebensmittel, zum Bsp. Gem&uuml;se, um 500%. Unsere W&auml;hrung wurde mehr als dreimal abgewertet. Die Steigerung der L&ouml;hne entspricht der Preissteigerung &uuml;berhaupt nicht. Das Schul- und Gesundheitswesen zerf&auml;llt w&ouml;rtlich. Wir haben die h&ouml;chste Arbeitslosigkeit seit der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung im Jahr 1991, trotz der Tatsache, dass 10 Mill. Menschen, also fast ein Viertel der Bev&ouml;lkerung, das Land verlie&szlig;.<\/p><p><strong>Glauben Sie nicht, dass sich die Situation nach den Wahlen verbessert?<\/strong><\/p><p>Nein, ich glaube es nicht. Damit sich etwas zum Besseren &auml;ndern k&ouml;nnte, m&uuml;sste die Ukraine die Souver&auml;nit&auml;t f&uuml;r ihre Entscheidungen zur&uuml;ckbekommen. Gegenw&auml;rtig sind die ukrainischen Politiker nur Puppen in den H&auml;nden von USA und IWF. Separatistische Str&ouml;mungen in Zakarpatsko (Westen der Ukraine, &Uuml;bers.), Odessa, Charkov nehmen zu.<\/p><p><strong>Was w&auml;re Ihrer Meinung nach die ideale L&ouml;sung?<\/strong><\/p><p>Wenn sich die politischen Eliten mit Hilfe von internationalen Strukturen auf eine freie f&ouml;derative Staatsordnung einigen k&ouml;nnten. Dann k&ouml;nnte man das Schlimmste, also den Zerfall und anwachsenden Hass stoppen. Es w&auml;re auch eine Chance, Donbas zu reintegrieren. Und in der entfernteren Zukunft k&ouml;nnte man vielleicht auch enger mit der Krim kooperieren. Aber das ist eine sehr phantastische Variante.<\/p><p><strong>Warum phantastisch?<\/strong><\/p><p><em>Weil die Russen die Krim nicht den Ukrainern, aber den Amerikanern wegnahmen. Wenn es nicht zu der Annexion von der russischen Seite gekommen w&auml;re, h&auml;tte man dort jetzt eine amerikanische oder NATO-Basis gebaut. Wissen Sie, dass in dem Mikolaj Gebiet in der Stadt Ocakov schon so eine Basis gebaut wird? Lassen Sie sich nicht einreden, dass die Amerikaner die Ukrainer bedauerten, weil sie die Krim verloren haben. Die Amerikaner sind &auml;rgerlich nur daf&uuml;r, dass die Russen ihnen zuvorgekommen sind.<\/em><\/p><p><strong>Die letzte Frage. Herr Poroschenko erteilte den Angeh&ouml;rigen der Bandera-Gruppe die Vorteile, die Kriegsveteranen zustehen. Was sagen Sie dazu?<\/strong><\/p><p>Diese Entscheidung ist ersch&uuml;tternd haupts&auml;chlich daf&uuml;r, dass damit die Veteranen des 2. Weltkrieges, die gegen Hitler k&auml;mpften, auf die gleiche Ebene mit denen, die f&uuml;r Hitler k&auml;mpften, gestellt wurden. Man bereinigt jetzt im gro&szlig;en Stil die Nazi-Kollaborateure. Der Staatsmacht nach war es keine Schande, ein Aufseher im KZ , ein Henker im Erschie&szlig;ungskommando f&uuml;r die Juden zu sein.<\/p><p>Gerade diese Leute begnadigte dieses Regime und wird ihnen noch dazu die Renten f&uuml;r Veteranen auszahlen. Es ist nur ein Schritt davon entfernt, zu erkl&auml;ren, dass Nazismus in Ordnung war und Hitler nur das Gute f&uuml;r die Ukraine wollte. Vielleicht noch ersch&uuml;tternder ist dazu das Schweigen der westlichen L&auml;nder. Die spielen ein sehr gef&auml;hrliches Spiel, wenn sie versuchen, aus der Ukraine ein antirussisches Projekt zu machen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Aus der Internetversion &bdquo;idnes.cz&ldquo; der tschechischen Zeitung Mlada Fronta, &uuml;bersetzt von <strong>Lena Alana Seydel<\/strong><\/em><\/p><p><em><strong>Anmerkung der &Uuml;bersetzerin:<\/strong> Dieser Artikel ist insoweit erstaunlich, als diese Zeitung sich eher in dem rechten neoliberalen Spektrum befindet. Es gab dazu viele positive Leserbriefe. Die Tschechen haben doch in gro&szlig;em Ma&szlig;e ihre Jahrhunderte bestehende Skepsis erhalten, die sie manchmal gegen die Fl&uuml;chtlinge, aber zunehmend auch gegen die imperialistischen Interessen von USA anwenden.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;nf Jahre sind vergangen seit der Schie&szlig;erei auf dem Maidanplatz. Die blutigen Auseinandersetzungen hatten an die sechzig Opfer. Die damalige Abgeordnete Jelena Bondarenkova schildert aus ihrem Blickwinkel, was sich damals abgespielt hat, und besch&auml;ftigt sich mit der heutigen Situation in der Ukraine. &bdquo;Maidan war ein politisches Tschernobyl&ldquo;, sagt die Frau, die heute dem Unabh&auml;ngigen Zentrum<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50595\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,212,20,41,190],"tags":[2280,912,1329,1313,911,2520,1315,1415,663,1418,260,1556],"class_list":["post-50595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-gedenktagejahrestage","category-landerberichte","category-medienanalyse","category-wahlen","tag-amnestie","tag-buergerkrieg","tag-janukowitsch-viktor","tag-krim","tag-maidan","tag-mord","tag-poroschenko-petro","tag-pressefreiheit","tag-putsch","tag-regime-change","tag-ukraine","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50595"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50599,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50595\/revisions\/50599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}