{"id":50639,"date":"2019-04-03T08:12:46","date_gmt":"2019-04-03T06:12:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639"},"modified":"2019-04-03T08:12:46","modified_gmt":"2019-04-03T06:12:46","slug":"hinweise-des-tages-3339","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h01\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h02\">20 Jahre nach NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Scharping &amp; Co. als M&uuml;nchhausen 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h03\">&ldquo;Radikaler Wandel&rdquo; bei Verkehr n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h04\">Ost-West-Debatte: Gauck attestiert Ostdeutschen Mangel an Durchsetzungswillen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h05\">Finanzgebaren der alten FDP-Fraktion war rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h06\">Die Wahl der Oligarchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h07\">Washington &uuml;ber Machterhalt der Regierung von Venezuela beunruhigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h08\">Grindel droht Rauswurf beim Fu&szlig;ball-Verband Uefa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h09\">Sharing Economy: Frontalangriff auf den Mittelstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h10\">Urheberrecht: Landgericht K&ouml;ln verdonnert FragDenStaat zum L&ouml;schen eines Glyphosat-Gutachtens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h11\">Linke Wohn- und Mietenpolitik: Airbnb auf links gedreht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h12\">Privatisierung der amerikanischen Kriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h13\">Massenvernichtungswaffe Uranmunition?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h14\">Waffenexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h15\">Amalgam aus Ausl&auml;nderfeindlichkeit und Leugnung der Klimaerw&auml;rmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h17\">Unboxing YouTube &ndash; Im Netzwerk der Profis und Profiteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50639#h18\">Alter Rassismus neu verpackt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>May will EU um weitere Brexit-Verschiebung bitten<\/strong>\n<ul>\n<li>Premierministerin May strebt eine weitere Verl&auml;ngerung der Brexit-Frist an &ndash; &ldquo;so kurz wie m&ouml;glich&rdquo;.<\/li>\n<li>In der Zwischenzeit will May zusammen mit Oppositionschef Corbyn eine L&ouml;sung finden, die einen geordneten Ausstieg erm&ouml;glicht.<\/li>\n<li>Corbyn signalisierte seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.<\/li>\n<li>Falls sich die beiden nicht einigen, soll das Parlament &uuml;ber verschiedene Optionen abstimmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die britische Premierministerin Theresa May will die EU um eine weitere, m&ouml;glichst kurze Verl&auml;ngerung der Frist f&uuml;r den Austritt des Landes aus der Europ&auml;ischen Union bitten. Das teilte May am Dienstag nach einer siebenst&uuml;ndigen Kabinettssitzung in London mit. Derzeit ist der Brexit f&uuml;r den 12. April geplant.<br>\nIn einer kurzen Rede vor ihrem Amtssitz sagte May, sie verstehe, dass die B&uuml;rger des Themas so &uuml;berdr&uuml;ssig seien, dass sie auch ohne einen Deal aus der EU austreten wollten. Sie selbst bevorzuge aber einen Austritt mit Abkommen. Deshalb sei eine &ldquo;kurze&rdquo; weitere Verl&auml;ngerung der Frist n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grossbritannien-may-will-eu-um-weitere-brexit-verschiebung-bitten-1.4394313\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist fraglich, ob dieses Man&ouml;ver nun den &bdquo;Durchbruch&ldquo; bringt. Corbyn hatte stets Neuwahlen oder ein zweites Referendum als Vorbedingung f&uuml;r eine Zustimmung seiner Partei zu einem wie auch immer gearteten Deal vorangestellt. Davon wird er auch nicht mehr abr&uuml;cken. Wenn May zusammen mit der Opposition einen &bdquo;weichen&ldquo; Brexit durchboxt und nach Vollzug Corbyns Wunsch nach Neuwahlen umsetzt, w&uuml;rde dies die Tories endg&uuml;ltig zerrei&szlig;en. May w&uuml;rde dann nicht nur als gl&uuml;cklose Brexit-Vollzieherin, sondern als Totengr&auml;berin der Tories in die Geschichte eingehen. Dass sie diese Rolle auf sich nehmen wird, ist jedoch wirklich mehr als fraglich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Selmayr auf Crash-Kurs beim Brexit<\/strong><br>\nW&auml;hrend das Unterhaus in London verzweifelt nach einer Notl&ouml;sung beim Brexit sucht, hat die EU-Kommission neue, harte Pfl&ouml;cke eingeschlagen. Die treibende Kraft ist Generalsekret&auml;r Selmayr &ndash; f&uuml;hrt er die EU auf Crash-Kurs?<br>\nWenn es nach dem Europaparlament ging, d&uuml;rfte Selmayr gar nicht mehr im Amt sein. Im M&auml;rz bekr&auml;ftigten die EU-Abgeordneten ihre Forderung nach einem &ldquo;umgehenden R&uuml;cktritt&rdquo; des deutschen Juristen &ndash; seine umstrittene Ernennung vor einem Jahr sei unrechtm&auml;&szlig;ig gewesen.<br>\nDoch das st&ouml;rt Selmayr nicht im Geringsten. Statt sich wenigstens etwas mehr zur&uuml;ckzuhalten, hat er die Leitung des Krisenstabs zum Brexit in der EU-Kommission &uuml;bernommen. Schon beim EU-Gipfel Ende M&auml;rz dr&auml;ngte der CDU-nahe Jurist die Chefs zu einem harten Kurs.<br>\nNun, da der EU-Austrittsvertrag schon dreimal im Unterhaus gescheitert ist und ein &ldquo;No Deal&rdquo; &ndash; also ein chaotischer Brexit &ndash; droht, hat Selmayr noch einmal nachgelegt. Die Briten d&uuml;rften nicht auf Zugest&auml;ndnisse hoffen, wenn sie ohne Vertrag austreten. Hier das Ergebnis:<br>\nA &ldquo;no-deal&rdquo; scenario on 12 April is now a likely scenario. The EU has been preparing for this since December 2017 and is now fully prepared for a &ldquo;no-deal&rdquo; scenario at midnight on 12 April. The EU will remain united. The benefits of the Withdrawal Agreement, including a transition period, will in no circumstances be replicated in a &ldquo;no-deal&rdquo; scenario. Sectoral mini-deals are not an option.<br>\nStatement by the European Commission on the vote on the Withdrawal Agreement in the House of Commons&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/selmayr-auf-crash-kurs-beim-brexit\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>20 Jahre nach NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Scharping &amp; Co. als M&uuml;nchhausen 2.0<\/strong><br>\nNach zwei &Uuml;berf&auml;llen Deutschlands auf Jugoslawien, musste der dritte Versuch gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung gr&uuml;ndlich vorbereitet werden. Ohne moralisierende Begr&uuml;ndung ging da gar nichts. Also musste als Kriegs-Zweck-L&uuml;ge ein &ldquo;Faschismus&rdquo; her, der zu bek&auml;mpfen sei.<br>\nUnterhalb der Latte von einem &ldquo;Faschismus&rdquo;, den es dort zu bek&auml;mpfen g&auml;lte, ging da gar nichts. Am besten also &ndash; den Spie&szlig; umdrehen und die Geschichte auf den Kopf stellen: unsere dunkle (deutsche) Vergangenheit verpflichte uns geradezu &ndash; wieder Krieg zu f&uuml;hren. Klingt absurd, lief aber genauso ab.<br>\nDie NATO-Aggression war auch ein Musterbeispiel daf&uuml;r, wie die Bev&ouml;lkerung in einen Krieg hineingelogen wird. Das deutsche Regierungspersonal gab f&uuml;r den NATO-Krieg das Letzte. Au&szlig;enminister Joseph Fischer verkaufte den Krieg unter der Losung &ldquo;Nie wieder Auschwitz!&rdquo;. Deutsche Widerstandsk&auml;mpfer, unter ihnen Esther Bejarano, Kurt Goldstein und Peter Gingold, wehrten sich in Zeitungsanzeigen gegen Fischers &ldquo;neue Auschwitzl&uuml;ge&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Bundeswehrgeneral Heinz Loquai, f&uuml;r die OSZE in Jugoslawien unterwegs, analysierte: &ldquo;Die deutsche Politik hat den Krieg gegen Jugoslawien damit gerechtfertigt, die NATO habe gegen einen an den Kosovo-Albanern sich vollziehenden V&ouml;lkermord bzw. eine humanit&auml;re Katastrophe eingreifen m&uuml;ssen. Die meisten Medien transportierten bzw. verst&auml;rkten diese Botschaft. Sie hat sich heute<br>\nverfestigt.&rdquo; Er verweist auf &ldquo;Die Zeit&rdquo;&lsquo;: &ldquo;angesichts eines drohenden Genozids im Kosovo&rdquo; habe es sich&sbquo; &ldquo;bei Lichte besehen&rdquo; um &ldquo;einen moralisch legitimierten Krieg&rdquo; gehandelt, an gleicher Stelle ist von &ldquo;v&ouml;lkerm&ouml;rderischem Gemetzel&rdquo; und &ldquo;akutem Genozid&rdquo; die Rede. Olaf Scholz, damals Generalsekret&auml;r der SPD behauptet, mit dem Milit&auml;reinsatz der Bundeswehr habe Deutschland bei der &ldquo;Bek&auml;mpfung von V&ouml;lkermord&rdquo; geholfen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/86681-20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-scharping-fischer-fake-news\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> unbedingt sehenswert dazu der Dokumentarfilm:<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MYcRjHX50og\"> &bdquo;Es begann mit einer L&uuml;ge&rdquo; &ndash; Doku &uuml;ber NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Radikaler Wandel&rdquo; bei Verkehr n&ouml;tig<\/strong><br>\nNur mit einer Wende in der Verkehrspolitik k&ouml;nnen die Klimaschutzziele bis 2030 erreicht werden, glaubt die Kanzlerin &ndash; und forderte nun einen &ldquo;radikalen Wandel&rdquo;. Die w&ouml;chentlichen Sch&uuml;lerproteste lobte sie ausdr&uuml;cklich.<br>\nBei einer Sch&uuml;lerdiskussion in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel deutliche Ver&auml;nderungen im Verkehrsbereich gefordert, um die deutschen Klimaschutzziele bis 2030 noch zu erreichen. &ldquo;Das k&ouml;nnen wir nur durch einen radikalen Wandel zu Elektromobilit&auml;t oder Wasserstoff oder ganz anderen Dinge erreichen&rdquo;, sagte sie.<br>\nSeit 1990 habe der Verkehrsbereich nichts zur Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es beitragen k&ouml;nnen, so die Kanzlerin. Denn alle Verbesserungen beim Benzinverbrauch pro Auto seien durch mehr Verkehr in Deutschland &ndash; auch durch Transitverkehr &ndash; zunichte gemacht worden.<br>\nKlimaschutzgesetz noch in diesem Jahr geplant<br>\nIm Verkehrssektor sind die klimasch&auml;dlichen Treibhausgasemissionen seit 1990 nicht gesunken. Sie sollen aber bis 2030 um 40 bis 42 Prozent gemindert werden. So steht es im Klimaschutzplan, zu dem Union und SPD sich im Koalitionsvertrag bekennen. Bis Ende dieses Jahres sind gesetzliche Vorgaben geplant.<br>\nVerkehrsminister Andreas Scheuer steht in der Kritik, zu wenig f&uuml;r den Klimaschutz zu tun. So hatte er etwa h&ouml;heren Steuern f&uuml;rs Autofahren ebenso eine Absage erteilt wie einem generellen Tempolimit auf Autobahnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-klimaschutz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Der Verkehrssektor hat in Deutschland seit Jahrzehnten eine Steigerung der Emissionen zu verzeichnen und das obwohl die deutschen Autobauer auf ihre effizienten Motoren so stolz sind. Nur ist es eben alles andere als effizient im Schnitt etwa 1500 kg Antriebsmaschine zu haben, um Mobilit&auml;t f&uuml;r (im Schnitt bei 1,3 Personen pro PKW) 90 kg zu bewegen. Bei rund 1kg CO2 pro 6km liegt hier der gr&ouml;&szlig;te CO2-Anteil f&uuml;r viele Deutsche. Nun ist gro&szlig;er Teil aller PKW-Fahrten unter 5km, auch unter 3km, sogar unter 1km und damit mit dem Rad oder zu Fu&szlig; (oft sogar schneller) bew&auml;ltigbar. Auch viele lange Fahrten sind mit der Bahn deutlich CO2-sparsamer. Das E-Auto ist im Blick auf die Klimakrise nur eine Alternative f&uuml;r Fahrten, die nicht anders bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen. Der blo&szlig;e Ersatz von Verbrennungsmotoren durch E-Antriebe wird nicht ma&szlig;geblich zur CO2-Reduktion beitragen. Denn laut UBA emittiert die Produktion und der Betrieb des E-Autos aktuell etwa 1kg CO2 pro 7,5 km, 2025 1kg CO2 pro 9 km. D.h.: Die Verkehrswende gelingt nur als Mobilit&auml;tswende, nicht als Antriebswende. Wir brauchen entsprechend einen Mobilit&auml;tsminister, keinen (E-)Autominister.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ost-West-Debatte: Gauck attestiert Ostdeutschen Mangel an Durchsetzungswillen<\/strong><br>\nAltbundespr&auml;sident Gauck vermisst bei den Ostdeutschen eine Wettbewerbsmentalit&auml;t wie im Westen. Viele Menschen in den neuen Bundesl&auml;ndern f&uuml;hlen sich dagegen benachteiligt, wie eine neue Studie zeigt.<br>\nSehr vielen Ostdeutschen fehlt nach Ansicht von Altbundespr&auml;sident Joachim Gauck&rdquo; dieser absolute Durchsetzungswille&rdquo;. Sie h&auml;tten sich eine Wettbewerbsmentalit&auml;t wie ihre Landsleute im Westen nicht auf nat&uuml;rlichem Wege antrainieren k&ouml;nnen, sagte Gauck am Montagabend in Berlin nach einer Filmvorf&uuml;hrung. Eine Ostquote f&uuml;r die Besetzung von f&uuml;hrenden Positionen lehnt der 79-J&auml;hrige, der selbst aus dem Osten stammt, ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/id_85508014\/studie-ostdeutsche-und-migranten-aehnlich-stark-benachteiligt.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die armen Ostdeutschen, jetzt kriegen sie wieder mal von einem der ihren Pr&uuml;gel. Gauck war ein au&szlig;erordentliches Ungl&uuml;ck f&uuml;r unser Land. Dass ich noch vor seiner Wahl zum Bundespr&auml;sidenten dieses B&uuml;chlein schrieb, freut mich heute noch:<\/em><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190403_h1.jpg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzgebaren der alten FDP-Fraktion war rechtswidrig<\/strong><br>\nIm Herbst 2013 flog die FDP aus dem Bundestag &ndash; jetzt sind finanzielle Ungereimtheiten aus diesem Jahr ans Licht gekommen. Dem rbb liegt ein Pr&uuml;fbericht des Bundesrechnungshofes vor, nach dem die damalige FDP-Bundestagsfraktion &ouml;ffentliche Mittel illegal eingesetzt haben soll.<br>\nIm Jahr der Wahlniederlage 2013 hat die damalige FDP-Bundestagsfraktion unrechtm&auml;&szlig;ig &ouml;ffentliche Mittel ausgegeben &ndash; und zwar in erheblichem Umfang. Das geht aus einem Pr&uuml;fbericht des Bundesrechnungshofes hervor, der &ldquo;rbb24 Recherche&rdquo; exklusiv vorliegt.<br>\nInsgesamt hatte die FDP f&uuml;r das Jahr 2013 mehr als sechs Millionen Euro Ausgaben f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ausgewiesen. Das waren fast 40 Prozent der Gesamtausgaben der Fraktion. Bei einem gro&szlig;en Teil dieser Ausgaben besteht nun der Verdacht, dass sie illegal f&uuml;r Parteiaufgaben eingesetzt wurden.<br>\n&ldquo;Grenze der Zul&auml;ssigkeit &uuml;berschritten&rdquo;<br>\nAls Beispiel benennt der Bundesrechnungshof eine Bilanzkampagne der FDP mit Werbespots, die bundesweit in Kinos gezeigt wurde. Auch bei anderen Gelegenheiten soll die Grenze zur unzul&auml;ssigen Parteienwerbung &uuml;berschritten worden sein, hei&szlig;t es in dem Rechnungshofbericht. Er stellt au&szlig;erdem zahlreiche Verst&ouml;&szlig;e gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit fest. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es in dem Pr&uuml;fbericht: &ldquo;Die Bundestagsfraktion setzte in erheblichem Umfang &ouml;ffentliche Mittel zweck- und damit rechtswidrig f&uuml;r Parteiaufgaben ein.&rdquo;<br>\nWeiterhin stellt der Bundesrechnungshof fest, dass die Fraktion auch bei anderen Ma&szlig;nahmen &ldquo;die Grenze einer zul&auml;ssigen Unterrichtung &uuml;ber ihre parlamentarische T&auml;tigkeit hin zur unzul&auml;ssigen Parteiwerbung&rdquo; &uuml;berschritt.<br>\nFDP weist Verantwortung zur&uuml;ck<br>\nNach der Wahlniederlage wurde die damalige FDP-Bundestagsfraktion in die Rechtsform einer &ldquo;Fraktion in Liquidation&rdquo; &uuml;berf&uuml;hrt. Die Fraktion, die aus Mitteln des Bundestags finanziert wurde, wies in ihrer Bilanz ein millionenschweres Defizit aus. Rein juristisch hat weder die Mutter-Partei noch die aktuelle FDP-Fraktion etwas mit dieser Fraktion in Liquidation zu tun, so dass die Defizite auch nicht ausgeglichen wurden. In der Folge konnten Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r Fraktionsmitarbeiter nicht mehr bezahlt werden.<br>\nDass das so &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist, wird vom Bundesrechnungshof und Kritikern seit langem als Fehler im System bem&auml;ngelt. Die FDP als solche hat eine politische oder gar finanzielle Verantwortung f&uuml;r das Finanzgebaren ihrer damaligen Fraktion in den letzten Jahren immer abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2019\/04\/fdp-2013-bundesrechnungshof-finanzen-rechtswidrig.html\">rbb 24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> So sieht die &bdquo;Wirtschaftskompetenz&ldquo; der FDP aus, die sie ja so gerne f&uuml;r sich reklamiert. Sie hierzu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49445\">den Beitrag von Jens Berger auf den NDS vom 19. Feb. 2019<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Wahl der Oligarchen<\/strong><br>\nSignifikante Unregelm&auml;&szlig;igkeiten haben am Sonntag die Pr&auml;sidentenwahl in der von Berlin protegierten Ukraine begleitet. Wie berichtet wird, sind nicht nur die Namen hunderttausender toter Ukrainer nicht von der W&auml;hlerliste entfernt worden, w&auml;hrend hunderttausende, m&ouml;glicherweise Millionen in Russland lebende Ukrainer faktisch von der Wahl ausgeschlossen wurden. Laut Aussage des Innenministers in Kiew haben Wahlk&auml;mpfer von Pr&auml;sident Petro Poroschenko in zahlreichen F&auml;llen versucht, W&auml;hler per Bestechung zu gewinnen. Die Nationale Miliz, eine faschistische Kampfgruppe, hat nicht nur gewaltt&auml;tig Wahlkampfveranstaltungen gest&ouml;rt, sondern ist mit einigen hundert Mitgliedern auch als Wahlbeobachter aufgetreten. Vorab hatte einer ihrer Anf&uuml;hrer erkl&auml;rt, sollte seine Vereinigung es dabei im Sinne angeblicher &ldquo;Gerechtigkeit&rdquo; f&uuml;r notwendig halten, &ldquo;jemanden ins Gesicht zu treten, dann werden wir das ohne Z&ouml;gern tun&rdquo;. Die bevorstehende Stichwahl ist laut Beobachtern, weil Poroschenkos Rivale Wolodimir Selenskij von einem Milliard&auml;r gef&ouml;rdert wird, faktisch ein Machtkampf zwischen zwei Oligarchen.<br>\nTote auf der W&auml;hlerliste<br>\nDie Vorw&uuml;rfe wegen formaler Unregelm&auml;&szlig;igkeiten im Zusammenhang mit den Wahlen treffen zu einem erheblichen Teil den Pr&auml;sidenten und seine Regierung. So sind etwa &ndash; das hat ein regierungskritisches Internetportal aufgedeckt &ndash; die Namen von rund 200.000 verstorbenen Ukrainern nicht von der W&auml;hlerliste gel&ouml;scht worden&hellip;<br>\nStimmenkauf<br>\nHinzu kommen weitere Unregelm&auml;&szlig;igkeiten. Am Wahltag selbst wurden laut Angaben der Polizei rund 1.700 Verst&ouml;&szlig;e gegen das Wahlgesetz gemeldet&hellip;<br>\nDie &ldquo;Nationale Miliz&rdquo;<br>\nBereits der Wahlkampf ist nicht nur von Bestechungsversuchen, sondern auch von diversen Attacken auf Wahlkampfveranstaltungen &uuml;berschattet worden&hellip;Die Nationale Miliz hat nicht nur gewaltt&auml;tig in den Wahlkampf eingegriffen, sondern auch am Wahltag selbst eine herausragende Rolle gespielt: Die Organisation, die nicht zuletzt f&uuml;r Angriffe auf Roma-Lager ber&uuml;chtigt ist (german-foreign-policy.com berichtete), stellte insgesamt 363 Wahlbeobachter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7902\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Tote auf den Wahllisten, Stimmenkauf und die faschistische &bdquo;nationale Miliz&ldquo; als Wahlbeobachter. Und als Kandidaten ausschlie&szlig;lich korrupte Milliard&auml;re. So sehen Wahlen in dem Land aus, das ist der &bdquo;demokratische Reformkurs, den (die Ukraine, Anm. MW) eingeschlagen hat&ldquo; (Maria Adebahr, Bundespresskonferenz). Zu diesem Prozess, (&bdquo;der Weg zu Reformen, zu einer demokratischen Entwicklung und zur staatlichen Selbstbestimmung&ldquo;) m&ouml;chte dann auch Frau Fietz der Ukraine im Namen der Bundesregierung nochmals gratulieren. Na denn Prost! Die Ukraine ist scheinbar auf dem richtigen Weg. Und die Bundesregierung begleitet sie dabei.Siehe hierzu: https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/86677-bundespressekonferenz-zur-wahl-in-ukraine\/<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Washington &uuml;ber Machterhalt der Regierung von Venezuela beunruhigt<\/strong><br>\nDas Ausbleiben eines raschen Sturzes der venezolanischen Regierung unter Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro hat dazu gef&uuml;hrt, dass die US-Regierung dabei ist, die Situation neu zu bewerten. Dies berichtet die zweitgr&ouml;&szlig;te spanischsprachige US-amerikanische Zeitung El Nuevo Herald, die in Miami, Florida, erscheint. Das einflussreiche Blatt beruft sich auf einen hochrangigen Diplomaten, der namentlich nicht genannt werden wollte.<br>\nDer Machterhalt Maduros habe &ldquo;Diplomaten, ausl&auml;ndische F&uuml;hrer und einige Beamte in Washington&rdquo; zu der Ansicht gebracht, dass der Pr&auml;sident Venezuelas &ldquo;ohne eine Milit&auml;rintervention dem Weg anderer autorit&auml;rer F&uuml;hrer folgen und sich trotz starker Sanktionen halten k&ouml;nnte.&rdquo; Der &ouml;konomische Druck durch die Sanktionen der USA k&ouml;nnte m&ouml;glicherweise nicht ausreichen, &ldquo;wenn das venezolanische Volk sich nicht erhebt.&rdquo;<br>\nDie Zeitung berichtet weiter, dass Diplomaten aus mit Washington gegen Venezuela verb&uuml;ndeten Staaten sich von den Ergebnissen entt&auml;uscht zeigten, nachdem sie von der US-Regierung ermutigt worden seien, den venezolanischen Oppositionsvertreter und selbst ernannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; anzuerkennen.<br>\nAm Wochenende hatten sowohl die Regierung des krisengesch&uuml;ttelten s&uuml;damerikanischen Landes wie auch die Opposition erneut ihre Anh&auml;ngerschaft zu Demonstrationen aufgerufen. Guaid&oacute; erkl&auml;rte auf einer Kundgebung im nahe der Hauptstadt Caracas gelegenen Los Teques, dass er sich auf Artikel 187.11 der venezolanischen Verfassung berufen wolle, mit dem die Nationalversammlung des Landes eine ausl&auml;ndische milit&auml;rische Mission autorisieren k&ouml;nne. &ldquo;Nat&uuml;rlich werden wir uns auf 187 berufen. Wir haben hier nicht zwischen den Zeilen gesprochen. Hier haben wir sehr deutlich gesprochen&rdquo;, betonte der Oppositionsf&uuml;hrer vor den Versammelten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/04\/224445\/washington-regierung-venezuela\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Pl&auml;ne der USA f&uuml;r einen schnellen Regimechange in Venezuela scheinen nicht aufzugehen. Guaid&oacute;s. Felle schwimmen den Bach hinunter. Dass er jetzt als selbsternannter Pr&auml;sident zur milit&auml;rischen Intervention gegen sein Land aufruft ist Hoch- und Landesverrat. Darauf steht in jedem Land der Welt die H&ouml;chststrafe. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: The coup failed. Venezuelans now brace themselves for slow, punishing economic warfare.<\/strong><br>\n[&hellip;] Since the failed coup attempt, the US government has stepped up its campaign of economic warfare in Venezuela. It has intensified economic sanctions, which are costing the Venezuelan economy billions of dollars and reducing its ability to provide basic services to the country&rsquo;s population. While the US was once Venezuela&rsquo;s largest purchaser of oil, the US imported zero barrels during March.<br>\nIt&rsquo;s also likely that US-backed sabotage is behind the country&rsquo;s recent blackouts, which have crippled the economy and resulted in water-shortages in major cities. Also, US sanctions are partially responsible for the recent electrical failures, since they have reduced the country&rsquo;s ability to maintain and repair their main electrical plant, El Guri.<br>\nCallous disdain<br>\nThe US government is applying sanctions with a callous disdain for Venezuelan lives. On 22 March, a Trump official described them:<br>\nIt&rsquo;s sort of like in Star Wars when Darth Vader constricts somebody&rsquo;s throat, that&rsquo;s what we are doing to the regime economically.<br>\nElsewhere, US special envoy to Venezuela Elliott Abrams gloated over Washington&rsquo;s &ldquo;wide, broad&rdquo; net of sanctions, adding: &ldquo;be careful not to get caught&rdquo;.<br>\nIn no uncertain terms, Washington&rsquo;s economic measures are killing ordinary Venezuelans. As former UN independent expert Alfred de Zayas told The Canary:<br>\nTo the extent that the sanctions are the direct cause of death &ndash; maternal mortality, infant mortality, malnutrition, death through lack of access to medicines, insulin, dialysis equipment, etc &ndash; they constitute a crime against humanity under article 7 of the Statute of the International Criminal Court.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thecanary.co\/feature\/2019\/04\/01\/the-coup-failed-venezuelans-now-brace-themselves-for-slow-punishing-economic-warfare\/\">theCanary<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Grindel droht Rauswurf beim Fu&szlig;ball-Verband Uefa<\/strong><br>\nGrindel hat bei seinem R&uuml;cktritt als DFB-Pr&auml;sident nichts zu seiner Zukunft in den F&uuml;hrungsgremien der Uefa und des Weltverbandes Fifa gesagt. Die beiden Posten garantieren ihm rund 500.000 Euro j&auml;hrlich. Bei der Uefa reagiert man deutlich. [&hellip;]<br>\nGrindel hatte am Dienstag seinen R&uuml;cktritt als DFB-Pr&auml;sident erkl&auml;rt, den Verbleib in den F&uuml;hrungsgremien der Uefa und des Weltverbandes Fifa dabei aber nicht in Frage gestellt. Die beiden Posten garantieren dem Funktion&auml;r Einnahmen in H&ouml;he von knapp 500.000 Euro j&auml;hrlich, das Uefa-Sal&auml;r ist dabei etwas niedriger als das der Fifa.<br>\nNach WELT-Informationen soll in den kommenden Tagen ein Gespr&auml;ch zwischen dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten und den Verantwortlichen des europ&auml;ischen Verbandes stattfinden, in dem Grindel der R&uuml;cktritt nahe gelegt werden wird.<br>\nSollte sich Grindel weigern, sein Mandat niederzulegen, droht ihm eine interne Ethik-Untersuchung wegen der Aff&auml;re um den Erhalt einer teuren Armbanduhr &ndash; die schlie&szlig;lich zum Ausschluss aus der Uefa f&uuml;hren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/article191274375\/Nach-DFB-Ruecktritt-Grindel-droht-Rauswurf-bei-Uefa.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer im Fu&szlig;ball nach Korruption sucht, muss nicht ins ferne Afrika oder in die Karibik blicken &ndash; im angeblich so sauberen Westeuropa gibt es sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene zahlreiche F&auml;lle von dreister Korruption und Kleptokratie in den Fu&szlig;ballverb&auml;nden, wie ich es schon in meinem Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/der-kick-des-geldes-oder-wie-unser-fussball-verkauft-wird\/\">Der Kick des Geldes<\/a>&ldquo; detailliert ausgef&uuml;hrt habe. Der CDU-Politiker Grindel ist da nur ein Fall von vielen und solange Typen wie Grindel, Beckenbauer oder auch Platini keine Strafverfolgung im eigenen Lande f&uuml;rchten m&uuml;ssen, wird sich an dieser Situation wohl auch nichts &auml;ndern, zumal die Funktion&auml;re ja nicht von den Fans oder den Vereinsmitgliedern gew&auml;hlt werden, sondern einem zutiefst korrupten selbsterhaltenden Funktion&auml;rssystem entspringen, das &ndash; &auml;hnlich dem der Politik &ndash; stets diejenigen nach oben sp&uuml;lt, die genau die Charaktereigenschaften mitbringen, die gesamtgesellschaftlich f&uuml;r diese Posten unerw&uuml;nscht sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sharing Economy: Frontalangriff auf den Mittelstand<\/strong><br>\n(&hellip;) Angeblich ging es den Gr&uuml;ndern darum, den Menschen und der Umwelt zuliebe Ressourcen zu sch&uuml;tzen und vorhandene G&uuml;ter &ndash; wie im Falle von Uber und Lyft das eigene Auto &ndash; und &ndash; im Falle von AirBnB die eigene Wohnung &ndash; zu &bdquo;teilen&ldquo;. Sharing Economy hei&szlig;t ja nichts anderes als &Ouml;konomie des Teilens.<br>\nDas allerdings stellt sich schon bei einem oberfl&auml;chlichen Blick auf die drei gr&ouml;&szlig;ten US-Unternehmen der Branche als unm&ouml;glich heraus: Lyft und Uber verf&uuml;gen &uuml;ber keine eigenen Mietautos und AirBnB &uuml;ber keine eigenen Apartments, k&ouml;nnten also auch bei bestem Willen gar nichts teilen.<br>\nWie aber sieht ihr Gesch&auml;ftsmodell dann aus?<br>\nSchlicht und einfach folgenderma&szlig;en: Geteilt wird nicht das, was man selbst hat, sondern das, was andere besitzen &ndash; allerdings mit dem Ziel, sich selbst zu bereichern.<br>\nGrundlage der Sharing Economy sind das Internet und die moderne Kommunikations-Technologie. Sie dienen als Plattform f&uuml;r Vermittlungsdienste. Uber und Lyft vermitteln Fahrdienste, AirBnB vermittelt Wohnraum. Andere Plattformen vermitteln Kredite, Haushaltshilfen, Handwerker, Busfahrten, Hotelunterk&uuml;nfte, Essenslieferungen und Liebesbeziehungen &ndash; es gibt kaum noch einen Bereich, in dem nicht versucht wird, nach dem Prinzip der Sharing-Industrie Geld zu machen &ndash; und das mit weitreichenden Folgen&hellip;.<br>\nSie verlegen die Firmensitze in Steueroasen, rationalisieren, wo es nur geht, und streichen das Personal drastisch zusammen. Da sie mit denen, an deren Arbeit sie verdienen, keine Arbeitsvertr&auml;ge abschlie&szlig;en, sondern ihnen gegen&uuml;ber nur als Vermittler auftreten, umgehen sie &ndash; ganz legal &ndash; bestehende Arbeitsgesetze: Sie brauchen keine Tarifl&ouml;hne zu zahlen, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu leisten und keine K&uuml;ndigungsfristen einzuhalten. Daf&uuml;r verlangen sie h&ouml;chstm&ouml;gliche Flexibilit&auml;t, f&ouml;rdern die Scheinselbst&auml;ndigkeit und verwandeln die einzelne Arbeitskraft zu einem jederzeit austauschbaren Rad in einem Getriebe, das nur einem Ziel dient: Das Sharing-Unternehmen zum Marktf&uuml;hrer zu machen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-1-4-2019-sharing-economy-frontalangriff-auf-den-mittelstand\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Urheberrecht: Landgericht K&ouml;ln verdonnert FragDenStaat zum L&ouml;schen eines Glyphosat-Gutachtens<\/strong><br>\nDas Landgericht K&ouml;ln hat es FragDenStaat per einstweiliger Verf&uuml;gung untersagt, ein Glyphosat-Gutachten des Bundesinstituts f&uuml;r Risikobewertung (BfR) zu ver&ouml;ffentlichen. Die 14. Zivilkammer folgte damit ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einem Antrag der Beh&ouml;rde, die dem Bundeslandwirtschaftsministerium nachgeordnet ist. Die Macher des Portals hatten das sechsseitige Papier auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes erhalten und Ende vergangenen Jahres ver&ouml;ffentlicht. Das BfR sah dadurch sein Urheberrecht verletzt und lie&szlig; den Plattformbetreiber abmahnen. (&hellip;) &bdquo;Zensurheberrecht&ldquo;<br>\nFragDenStaat-Leiter Arne Semsrott kann die Entscheidung genauso wenig nachvollziehen wie die vorausgegangene Abmahnung. &bdquo;Das Glyphosat-Gutachten ist staatlich finanziert und von Beamten erstellt worden&ldquo;, erkl&auml;rte er. Dass das v&ouml;llig veraltete Urheberrecht nun als Zensurheberrecht missbraucht werde, &bdquo;ist ein Angriff auf die Pressefreiheit&ldquo;.<br>\nSemsrott k&uuml;ndigte an, Widerspruch gegen den Beschluss des Landgerichts einlegen zu wollen. Die Kammer habe offensichtlich die Pressefreiheit sowie europ&auml;ische Regelungen zur Informationsfreiheit nicht ausreichend beachtet<br>\n(&hellip;) Die Plattformmacher rufen zudem alle B&uuml;rger dazu auf, ihr Recht auf Akteneinsicht zu nutzen und das Glyphosat-Gutachten selbst beim Bundesinstitut anzufragen. Dazu haben sie eine Unterseite eingerichtet, &uuml;ber die das Auskunftsbegehren unkompliziert quasi per Knopfdruck in die Wege geleitet werden kann. Die Beh&ouml;rde m&uuml;sse das Dokument allen Antragstellern kostenlos zuschicken, hei&szlig;t es bei dem Portal. Es d&uuml;rfe vorerst aber nicht ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Urheberrecht-Landgericht-Koeln-verdonnert-FragDenStaat-zum-Loeschen-eines-Glyphosat-Gutachtens-4358278.html\">heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Linke Wohn- und Mietenpolitik: Airbnb auf links gedreht<\/strong><br>\nKurz vor der Europawahl verk&uuml;ndet die Linkspartei einen F&uuml;nf-Punkte-Plan f&uuml;r bezahlbare Mieten. Airbnb soll etwa st&auml;rker reguliert werden.<br>\nKnapp zwei Monate sind es noch bis zur Europawahl. Die Linkspartei l&auml;uft sich schon mal warm und verpasst ihren Forderungen in der Wohn- und Mietenpolitik nun einen eigenen europ&auml;ischen Anstrich. Am Montag stellte Parteichef Bernd Riexinger einen F&uuml;nfpunkteplan zur Wohnungsbau- und Mietenpolitik vor. Er greift manche alte Forderung auf &ndash; aber nicht nur.<br>\nAngesichts rasant steigender Mieten in Ballungsr&auml;umen sprach Riexinger am Montag von einer Entwicklung, die das Potenzial habe, &bdquo;zur gr&ouml;&szlig;ten sozialen Krise&ldquo; zu werden, und zwar in ganz Europa. Ob Wohnungslose in Irland oder zwangsger&auml;umte Wohnungen in Spanien &ndash; der Linken-Parteichef sieht in diesen Entwicklungen einen Spaltpilz auf dem ganzen Kontinent.<br>\nDen es baupolitisch zu bek&auml;mpfen gilt. Pr&auml;misse linker Baupolitik ist die F&ouml;rderung des sozialen Wohnungsbaus. Schon seit L&auml;ngerem fordert die Linkspartei 250.000 neue Sozialwohnungen. Pro Jahr. Diese sollen entweder komplett neu gebaut oder aus privatem Besitz umgewandelt werden. Auch im aktuellen F&uuml;nfpunkteplan f&uuml;r die europ&auml;ische Ebene nimmt dieser Punkt viel Raum ein.<br>\nAuch eine zweite Forderung, der Ruf nach Enteignungen, ist in der Linkspartei nicht neu. Problem: In Berlin gef&auml;hrdet der Streit dar&uuml;ber seit L&auml;ngerem den Koalitionsfrieden innerhalb der rot-rot-gr&uuml;nen Landesregierung.<br>\nUnternehmensteuer soll Airbnb beschr&auml;nken<br>\nNeu ist, dass die Linke auch auf europ&auml;ischer Ebene st&auml;rker gegen Zweckentfremdung vorgehen will. Dazu soll das kommerzielle Portal Airbnb st&auml;rker reguliert werden. Dazu will die Partei eine zus&auml;tzliche Unternehmensteuer einf&uuml;hren, die das Gesch&auml;ftsmodell solcher privaten Anbieter beschr&auml;nken soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Linke-Wohn%E2%80%93und-Mietenpolitik\/!5582141\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Privatisierung der amerikanischen Kriege<\/strong><br>\nAls US-Pr&auml;sident George W. Bush am 1. Mai 2003 Vollzug meldete und nach nur sechsw&ouml;chigem Kampf den Sieg der von ihm geschmiedeten &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; im Irak verk&uuml;ndete, hat er wohl nicht geahnt, dass ihm der eigentliche Krieg erst noch bevorstehen w&uuml;rde.<br>\nF&uuml;nf Jahre sp&auml;ter pr&auml;sentierten die &Ouml;konomen Joseph Stiglitz und Linda Bilmes eine vorl&auml;ufige Bilanz des Konflikts, die f&uuml;r die Regierung Bush kaum verheerender h&auml;tte ausfallen k&ouml;nnen.1 Dies umso mehr, als sich die Autoren vielen zentralen Fragen des Kriegs nur am Rande widmen: so dem horrenden Blutzoll der irakischen Zivilbev&ouml;lkerung, den Millionen Fl&uuml;chtlingen innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes, der infrastrukturellen, &ouml;konomischen und sozialen Misere, der allt&auml;glichen Gewalt oder den politischen Verwerfungen im Nahen und Mittleren Osten.<br>\nDas Hauptanliegen ihrer Analyse sind vielmehr die oft vernachl&auml;ssigten &ouml;konomischen Folgen des Kriegs &ndash; ausgedr&uuml;ckt in US-Dollars. Auch in diesem Punkt hatten Bush und seine Gefolgsleute das, was auf die Amerikaner zukommen k&ouml;nnte, in unverantwortlicher Weise bagatellisiert. Kurz vor dem Krieg vermutete der damalige Wirtschaftsberater des Pr&auml;sidenten, Larry Lindsey, dass die Gesamtkosten sich auf etwa 200 Milliarden Dollar belaufen k&ouml;nnten. Verteidigungsminister Rumsfeld tat diese Prognose als &ldquo;Quatsch&rdquo; ab; allenfalls 50 bis 60 Milliarden w&uuml;rden anfallen.<br>\nIn ihrer Gegenrechnung m&uuml;ssen Stiglitz und Bilmes zwar mit etlichen Unbekannten klarkommen. Dennoch gelingt ihnen eine jederzeit schl&uuml;ssige, nachvollziehbare Kalkulation. Am Ende, so lautet ihr Ergebnis, d&uuml;rften sich die Gesamtkosten auf drei Billionen Dollar allein f&uuml;r die USA summieren; die Kosten der anderen Kriegsteilnehmer sowie des Irak sind da noch nicht mitgerechnet. Eine kaum glaubliche Summe. Doch das ist l&auml;ngst nicht alles. Das Watson Institute for International and Public Affairs an der Brown University in Providence, Rhode Island, zeigt in seinem Projekt Costs of War, dass seit 9\/11 die Ausgaben f&uuml;r den Krieg gegen den Terror sich auf eine noch weit h&ouml;here Summe belaufen: fast sechs Billionen US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Privatisierung-der-amerikanischen-Kriege-4357806.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Massenvernichtungswaffe Uranmunition?<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein Gespr&auml;ch mit Frieder Wagner, Filmemacher und Autor des Buches Todesstaub &ndash; made in USA.<br>\nHerr Wagner, was ist Uranmunition und warum wird sie eingesetzt?<br>\nFrieder Wagner: Uranwaffen und -munition werden aus abgereichertem Uran hergestellt. Abgereichertes Uran, englisch Depleted Uranium, kurz DU, ist ein Abfallprodukt der Atomindustrie. Wenn man aus Natururan Brennst&auml;be im Gewicht von einer Tonne herstellt, fallen etwa acht Tonnen abgereichertes Uran an. Dieses ist zwar als Alphastrahler nur schwach radioaktiv, muss aber entsprechend entsorgt und bewacht werden &ndash; und das kostet Geld, viel Geld.<br>\nDieses abgereicherte Uran, das als Schwermetall wie Blei auch noch hochgiftig ist, hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren. Das hei&szlig;t, diese radioaktive Zeitbombe bleibt uns ewig und inzwischen gibt es davon weltweit etwa 1,3 Millionen Tonnen und es werden t&auml;glich mehr. [&hellip;]<br>\nIn welchen Mengen wurde die Munition bislang verwendet?<br>\nFrieder Wagner: Im Irakkrieg 1991 wurden etwa 320 Tonnen eingesetzt. Nach dem Kosovokrieg 1999 gaben die Alliierten zu, 10 Tonnen eingesetzt zu haben. Die Serben behaupten allerdings, dass es mindestens 40 Tonnen waren. Im Irakkrieg 2003 bef&uuml;rchten Experten, dass mindestens 2000 Tonnen eingesetzt wurden. Das britische Verteidigungsministerium hat nach dem Krieg 2003 zugegeben, dass beim Einsatz von 40 Tonnen abgereichertem Uran in bewohntem Gebiet mit etwa 500.000 Nachfolgetoten zu rechnen ist&hellip;<br>\nWas sind die Folgen f&uuml;r die in diesen L&auml;ndern lebende Zivilbev&ouml;lkerung, die Umwelt und die Soldaten?<br>\nFrieder Wagner: Von den fast 700.000 alliierten Soldaten, die im Golfkrieg 1991 Dienst taten und scheinbar gesund nach Hause kamen, sind inzwischen fast 30.000 an Leuk&auml;mie, aggressivem Krebs- und Herzerkrankungen gestorben und mehr als 325.000 Soldaten sind dauerhaft arbeitsunf&auml;hig beziehungsweise invalid und leiden am sogenannten Golfkriegssyndrom. Diese unglaubliche Zahl bedeutet, dass ann&auml;hernd die H&auml;lfte der Veteranen heute medizinische Probleme haben.<br>\nZur Situation der Zivilbev&ouml;lkerung in den betroffenen L&auml;ndern, besonders Afghanistan und Irak, gibt es keine Zahlen. Das interessiert niemanden. Neutrale Wissenschaftler bef&uuml;rchten allerdings, dass allein im Irak in den n&auml;chsten 10-15 Jahren etwa 5-7 Millionen Menschen an den Folgen des Einsatzes der Uranmunition und -bomben sterben werden &ndash; da muss man dann fast von einem geplanten Genozid reden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Massenvernichtungswaffe-Uranmunition-4350706.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Waffenexporte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Planbare Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nBRD liefert Waffen an saudische Kriegsallianz<br>\nHeldenhaft oder &ndash; je nach Auge des Betrachters &ndash; unverantwortlich hat sich die SPD f&uuml;r eine sechsmonatige Verl&auml;ngerung der Waffenexportstopps nach Saudi-Arabien ins Zeug gelegt. Die Sache hat allerdings gleich mehrere Haken: Erstens erteilte die Bundesregierung 2018 dennoch allein f&uuml;r Saudi-Arabien R&uuml;stungsexportgenehmigungen im Wert von mehr als 400 Millionen Euro. Und zweitens bezieht sich das &raquo;Verbot&laquo; ohnehin nur auf Saudi-Arabien und nicht auch auf andere am Jemen-Krieg beteiligte L&auml;nder. Insofern ist auch die j&uuml;ngste Verl&auml;ngerung des Exportverbots nicht viel mehr als eine Nebelkerze, die es der SPD erm&ouml;glicht, ihren generell r&uuml;stungsfreundlichen Kurs zu kaschieren.<br>\nZwar teilte die Bundesregierung mit, sich im Rahmen europ&auml;ischer Gemeinschaftsprogramme daf&uuml;r einzusetzen, dass &raquo;die gemeinsam produzierten R&uuml;stungsg&uuml;ter im Jemen-Krieg nicht zum Einsatz kommen&laquo;. Was das aber genau bedeutet, bleibt v&ouml;llig unklar. Dies wurde auch aus einer v&ouml;llig anderen Ecke kritisiert: So beschwerte sich Hans Christoph Atzpodien, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, die Branche habe &raquo;ein Anrecht darauf, in planbaren Verh&auml;ltnissen zu leben&laquo;.<br>\nGenerell dient die j&uuml;ngste Debatte interessierten Kreisen als Anlass, um zum erneuten Generalangriff auf die &ndash; ohnehin schon recht laxen &ndash; deutschen R&uuml;stungsexportrichtlinien zu blasen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/03\/30\/planbare-verhaeltnisse\/\">Informationsstelle Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Partner-Sultanat<\/strong><br>\nDeutschland intensiviert seit Jahren seine Beziehungen zu dem aktuell heftig kritisierten Sultanat Brunei. Brunei st&ouml;&szlig;t international auf Protest, seit Sultan Hassanal Bolkiah angek&uuml;ndigt hat, die Todesstrafe f&uuml;r au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr und f&uuml;r Homosexualit&auml;t einzuf&uuml;hren. Das entsprechende Gesetz ist am heutigen Mittwoch in Kraft getreten. Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen f&uuml;r Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat es als &bdquo;grausam und unmenschlich&ldquo; verurteilt. Die Bundesrepublik pflegt seit vielen Jahren gute Beziehungen zu dem s&uuml;dostasiatischen Land, dessen Sultan seit 1962 per Dekret herrscht und das seitdem &uuml;ber kein gew&auml;hltes Parlament mehr verf&uuml;gt. Deutsche Konzerne unter anderem aus der Luftfahrt- und der Telekommunikationsbranche konnten sich attraktive Auftr&auml;ge in Brunei sichern; deutsche R&uuml;stungsfirmen liefern Munition und Marineschiffe. Das kleine Sultanat stand zeitweise auf der globalen Rangliste deutscher R&uuml;stungskunden auf Platz vier. Inzwischen wurden auch erste Milit&auml;rkontakte gekn&uuml;pft &ndash; &uuml;ber Singapur.<br>\nHerrschaft per Dekret<br>\nDer 1967 &ndash; damals noch unter britischer Herrschaft &ndash; ins Amt gekommene bruneiische Sultan Hassanal Bolkiah ist derzeit in Personalunion Staatsoberhaupt, Premier-, Verteidigungs-, Au&szlig;en-, Handels- und Finanzminister sowie oberster H&uuml;ter der islamischen Staatsreligion. Noch von seinem Vater &uuml;bernahm er den 1962 nach einer Rebellion ausgerufenen Ausnahmezustand, der bis heute aufrechterhalten wird. Dadurch kann der Sultan per Dekret regieren. Ein gew&auml;hltes Parlament existiert seit 1962 nicht mehr..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7904\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Brasilien: Der Hauptverd&auml;chtige und sein Kumpan<\/strong><br>\nDie Polizei von Rio ist in schwerste Verbrechen involviert. Eine Gesch&auml;ftsanbahnungsreise soll deutschen Firmen Gesch&auml;fte auf dem Feld der &bdquo;zivilen Sicherheitstechnologie&ldquo; er&ouml;ffnen.<br>\nDer Skandal um den Mord an der popul&auml;ren linken Politikerin Marielle Franco aus Rio de Janeiro wirft ein Schlaglicht auf eine vom Bundeswirtschaftsministerium gef&ouml;rderte Gesch&auml;ftsanbahnungsreise in der n&auml;chsten Woche.<br>\nDie Reise soll interessierten deutschen Unternehmern Gesch&auml;fte auf dem Feld der &bdquo;zivilen Sicherheitstechnologie&ldquo; in Rio er&ouml;ffnen. Unterlagen des Ministeriums stellen wachsende Ausgaben f&uuml;r die innere Repression in Rio in Aussicht, unter anderem f&uuml;r die Polizei. Diese ist, wie die Aufkl&auml;rung des Mordes an Marielle Franco einmal mehr belegt, in schwerste Verbrechen involviert; Spuren weisen ins direkte famili&auml;re Umfeld des Pr&auml;sidenten, dessen Sohn Fl&aacute;vio Bolsonaro &ndash; als Senator f&uuml;r Rio in Bras&iacute;lia t&auml;tig &ndash; gute Beziehungen zu einem der Mordverd&auml;chtigen unterhielt. Der neue Gouverneur von Rio, Wilson Witzel, rechtfertigt Polizeimassaker; im ersten Monat seiner Amtszeit wurden fast doppelt so viele Menschen von der Polizei umgebracht wie im Vormonat. Witzel arbeitet eng mit der deutschen Industrie zusammen.<br>\n&bdquo;Innovationspotenziale&ldquo;<br>\nDie Gesch&auml;ftsanbahnungsreise nach Rio de Janeiro und S&atilde;o Paulo, die die Deutsch-Brasilianische Auslandshandelskammer (AHK) Rio de Janeiro in der kommenden Woche im Rahmen eines Programms des Bundeswirtschaftsministeriums durchf&uuml;hrt, zielt ausdr&uuml;cklich darauf ab, die gesteigerten Aktivit&auml;ten der neuen Machthaber in Brasilien beim Ausbau der Repressionsapparate zu nutzen, um lukrative Auftr&auml;ge f&uuml;r deutsche Firmen einzuwerben.<br>\nUnterlagen, die das Bundeswirtschaftsministerium f&uuml;r die Reisevorbereitung zur Verf&uuml;gung stellt, weisen nicht nur auf neue Gesch&auml;ftschancen im Bereich der Cybersicherheit, beim Brandschutz und bei der eingeleiteten weiteren &Ouml;ffnung des privaten &bdquo;Sicherheitsmarkts&ldquo; f&uuml;r ausl&auml;ndische Unternehmen hin, sondern auch darauf, dass der Bundesstaat Rio de Janeiro die Investitionen die &bdquo;&ouml;ffentliche Sicherheit&ldquo; um 15 Prozent auf 2,1 Milliarden Reais (fast 500 Millionen Euro) erh&ouml;hen will, um &bdquo;die Modernisierung voranzutreiben und den Geheimdienst der Polizei neu auszustatten&ldquo;<br>\n(&hellip;) Polizeimorde<br>\nDie Reise erfolgt zu einer Zeit, zu der heftige Skandale die Polizei und die politische Szene Rios ersch&uuml;ttern. Stadt und Bundesstaat Rio de Janeiro sind ohnehin von einer beispiellosen Polizeigewalt gepr&auml;gt: Im Jahr 2017 kamen dort 1.127 Menschen durch Polizeisch&uuml;sse zu Tode &ndash; mehr als ein F&uuml;nftel der Opferzahl in ganz Brasilien (5.012)&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/224342\/brasilien-hauptverdaechtiger-und-kumpan\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, an Brunei und an die brasilianische Polizei. So macht man sich zum Gehilfen rechter Polizeigewalt, Unterdr&uuml;ckung von Opposition und bei Verst&ouml;&szlig;en gegen das V&ouml;lkerrecht. Wenn das so weitergeht, dann gen&uuml;gt bald ein Anruf in Berlin: schickt uns mal schnell ein paar Maschinengewehre, wir haben da ein Problem. Deutschland ist auf einem falschen und gef&auml;hrlichen Weg. So kann das nicht weiter gehen. Die R&uuml;stungsindustrie muss gestoppt werden. Die Bundesregierung macht sich &uuml;berall Feinde. Das wird sich eines Tages r&auml;chen. Siehe dazu auch den gestrigen Beitrag von Frederico F&uuml;llgraf auf den NDS: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50620\">Brasilien &ndash; Marielle Francos M&ouml;rder, Bolsonaro und das mutma&szlig;liche Heckler&amp;Koch-Arsenal<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amalgam aus Ausl&auml;nderfeindlichkeit und Leugnung der Klimaerw&auml;rmung<\/strong><br>\nEine norwegische Studie hat den Befund aus den USA best&auml;tigt, wo wei&szlig;e konservative oder rechte M&auml;nner diese Orientierung haben<br>\nWissenschaftlich ist akzeptierter Konsens, dass es eine Klimaerw&auml;rmung gibt, die sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt hat, und dass diese mit dem industriellen Zeitalter eingesetzt hat und von den Menschen verursacht wird. Abgesehen von Vertretern bestimmter Unternehmen, die Gesch&auml;ftseinbu&szlig;en f&uuml;rchten, Lobbyisten und damit verbundenen Politikern gibt es auch eine Schicht von Menschen in vielen L&auml;ndern, die davon nichts wissen will, dies leugnet oder eine Verschw&ouml;rung hinter der Behauptung der anthropogenen Klimaerw&auml;rmung mit riskanten Folgen sieht. Das Ph&auml;nomen des kitzelnden Tanzes auf dem Vulkan gab es immer schon, jetzt scheint es eher darum zu gehen, nichts machen zu m&uuml;ssen, sondern einfach weitermachen zu k&ouml;nnen und weder den Lebensstil noch die Gesellschaft oder die kapitalistische Wirtschaft ver&auml;ndern zu m&uuml;ssen.<br>\nEs sind die Erzkonservativen, die Rechten und Nationalisten, die den Blick von der Zukunft abwenden und das Hauptproblem in der Migration oder Ausl&auml;ndern, offenen Grenzen, Globalisierung oder Emanzipation sehen. Mit dem St&auml;rkerwerden der Rechten, die sich auch in der Abkehr von der L&uuml;genpresse oder der Fake-News-Medien gefallen und auch mit der Wissenschaft hadern, ist die Bewegung derjenigen, die von menschengemachter Klimaerw&auml;rmung nichts wissen wollen und diesen wie die AfD als &ldquo;Irrlehre&rdquo; bezeichnen, deutlich angestiegen.<br>\nEine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass unter den Klimawandelleugnern die st&auml;rkste Gruppe wei&szlig;e M&auml;nner sind, die rechtsnationalen Ideologien anh&auml;ngen, mit denen sie ihre Identit&auml;t und Stellung in der Gesellschaft und gegen&uuml;ber Frauen und Minderheiten wahren wollen bzw. st&auml;rker als andere Angst vor dem Abstieg haben. Schwedische und norwegische Wissenschaftler haben untersucht, die Studie ist in der Zeitschrift Environmental Sociology ver&ouml;ffentlicht worden, ob dies nur ein amerikanisches Ph&auml;nomen oder sich diese Haltung auch in den nordeurop&auml;ischen L&auml;ndern unter den konservativen M&auml;nnern findet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Amalgam-aus-Auslaenderfeindlichkeit-und-Leugnung-der-Klimaerwaermung-4357144.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Ergebnisse sind sicherlich auch auf Deutschland &uuml;bertragbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Unboxing YouTube &ndash; Im Netzwerk der Profis und Profiteure<\/strong><br>\nHandelt es sich bei YouTube um ein basisdemokratisches Medium zur kulturellen Selbsterm&auml;chtigung, das obendrein Feuerwerke der Kreativit&auml;t entfacht? Oder ist der Videodienst eine durchkommerzialisierte Werbeplattform, deren Inhalte nur so vor Trivialit&auml;t strotzen? Diese Fragen leiteten die vorliegende Untersuchung, die zum Ergebnis kommt, dass im Gro&szlig;en und Ganzen betrachtet beides gilt &ndash; allerdings mit einer deutlichen Tendenz zu letzterem. Dies wird besonders deutlich, wenn man diejenigen YouTube-Angebote wissenschaftlich unter die Lupe nimmt, die von den Mediennutzern am meisten angesteuert werden. Die Autoren dieser Studie haben die 100 deutschen YouTube-Kan&auml;le mit den h&ouml;chsten Abonnentenzahlen mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ihr Ergebnis: Die gro&szlig;e Mehrheit der Kan&auml;le ist inhaltlich von anspruchsloser, oft sogar platter und stark emotionalisierter Unterhaltung gepr&auml;gt und zudem von Produktwerbung durchzogen. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der Kernfunktion von YouTube: Entgegen zahlreicher Mythen, die sich hartn&auml;ckig bis heute halten, hat die Tochter des US-Digitalvermarkters Alphabet\/Google von Anfang an (2006) nach Gewinnmaximierung gestrebt. Nach anf&auml;nglichen Konflikten &uuml;ber das Copyright f&uuml;r Videomaterial hat sich YouTube schnell auf die<br>\nSeite der gro&szlig;en Medienkonzerne geschlagen &ndash; und damit gegen die Amateur-Produzenten gewendet, die zum Teil urheberrechtlich gesch&uuml;tztes Material f&uuml;r ihre Videos verarbeitet hatten. Durch den Schulterschluss mit den Medienkonzernen, die seitdem selbst ihren<br>\nprofessionellen Content auf YouTube hochladen, sollte ein m&ouml;glichst werbefreundliches Umfeld geschaffen werden. So hat YouTube<br>\nschnell eine Monopolstellung bei Online-Videos erlangt &ndash; auch in Deutschland. In den vergangenen Jahren hat YouTube zwar zunehmend Konkurrenz von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime Video erhalten, konnte seine starke Stellung bisher aber verteidigen, indem es u. a. eigene kostenpflichtige Angebote und eigene Produktionen eingef&uuml;hrt hat.<br>\nIn Deutschland nutzen laut ARD\/ZDF-Online-Studie von 2018 zwei Drittel der 14- bis 29-J&auml;hrigen t&auml;glich YouTube, bei Kindern d&uuml;rfte<br>\nder Anteil sogar noch h&ouml;her liegen. Sie wollen sich damit in erster Linie zerstreuen. Die Auswertung der deutschen Top-100-Kan&auml;le ergab:<br>\n&uuml;ber ein Drittel bietet Unterhaltung (Comedy, Streiche, Wettk&auml;mpfe, Video-Tageb&uuml;cher) ein Viertel sind reine Musikkan&auml;le<br>\n15 % der Angebote sind prim&auml;r durch Spiele (Gaming) gepr&auml;gt knapp zehn Prozent der Videokan&auml;le sind dem Bereich Beauty &amp; Lifestyle zuzuordnen gerade einmal vier Kan&auml;le besch&auml;ftigen sich im weiten Sinne mit Politik und Wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/user_data\/stiftung\/02_Wissenschaftsportal\/03_Publikationen\/AH98_YouTube.pdf\">Otto Brenner Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alter Rassismus neu verpackt<\/strong><br>\nFormal unterscheiden sich die neuen Rechten von den alten Braunen vor allem dadurch, dass sich die neuen Rechten selbst nicht als Rechte begreifen. Was sie dennoch wirklich verbindet, enth&uuml;llen Christian Fuchs und Paul Middelhoff.<br>\nIn ihrem Buch &bdquo;Das Netzwerk der Neuen Rechten&ldquo; belegen Christian Fuchs und Paul Middelhoff, in welchem Ausma&szlig; rechte sowie rechtsradikale Parteien und Bewegungen gemeinsam mit ihren publizistischen Helfern und Vordenkern die politische und mediale Agenda bestimmen. In stiller Kooperation mit der konservativen Presse ist es den neuen Rechten in den letzten f&uuml;nf Jahren gelungen, alle anderen politischen Probleme au&szlig;er Migration und Asyl aus der Debatte ganz oder teilweise herauszuhalten. Migration und Asyl sind so zu den alles &uuml;berragenden Themen buchst&auml;blich hochgeschrieben und &ndash;gesendet worden.<br>\nSarrazin hat den Rechten den Weg geebnet<br>\nAm Anfang der Erfolgswelle der neuen Rechten stand 2010 der Bestseller von Thilo Sarrazin &bdquo;Deutschland schafft sich ab&ldquo;, Auflage 1,5 Millionen Exemplare. Das r&auml;umt selbst G&ouml;tz Kubitschek ein, der mediale Tausendsassa der Rechten: Sarrazin habe ihre Themen &bdquo;nach oben gezogen&ldquo;. Das gilt &uuml;ber die rechten Publikationen und Bewegungen hinaus bis weit ins konservative Lager hinein. Dort hat man Migration und Asyl ebenfalls zum vermeintlich wichtigsten Problem erkl&auml;rt. Und bis heute verteidigen rechtskonservative Publizisten den neurechten Eiferer Sarrazin gegen den fundierten Vorwurf der Islamophobie und des Rassismus &ndash; so wie Jasper von Altenbockum gerade noch in der FAZ vom 2.4.2019.<br>\n(&hellip;) Die AfD hat sich als Hauptarbeitgeber der neuen Rechten profiliert<br>\nFuchs und Middelhoff tragen eine zuweilen etwas un&uuml;bersichtliche F&uuml;lle von Informationen zusammen &uuml;ber die politische Herkunft und Orientierung sowie die vielf&auml;ltigen nationalen und internationalen Verbindungen von Exponenten der neuen Rechten. Viele stammen aus den deutschnationalen Burschenschaften und stehen mittlerweile als wissenschaftliche Mitarbeiter, Wahlkreisb&uuml;roleiter und Berater in Lohn und Brot der 93-k&ouml;pfigen AfD-Bundestagsfraktion. Sie hat sich als Hauptarbeitgeber der neuen Rechten profiliert und selbst ehemalige NPD-Funktion&auml;re eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++de642454-553b-11e9-9ca7-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50639","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50639"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50642,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50639\/revisions\/50642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}