{"id":50667,"date":"2019-04-04T08:38:38","date_gmt":"2019-04-04T06:38:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667"},"modified":"2019-04-04T08:38:38","modified_gmt":"2019-04-04T06:38:38","slug":"hinweise-des-tages-3340","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h01\">Nato aufl&ouml;sen: Neues B&uuml;ndnis f&uuml;r Abr&uuml;stung, Frieden und Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h02\">Bolkesteins Hammer schl&auml;gt wieder zu: Wie die EU die Daseinsvorsorge demontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h03\">Video shows British troops firing at Jeremy Corbyn poster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h04\">Bayer-Monsanto: Pestizid-Hersteller wird zur Daten-Krake<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h05\">Gegen Steuerflucht von Google, Amazon und Facebook: &Ouml;sterreich f&uuml;hrt im Alleingang Digitalsteuer ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h06\">RND-BA-Erfolgsmeldung zum 1. April 2019: &ldquo;Sozialer Arbeitsmarkt laut Bundesagentur gut gestartet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h07\">Schulstreiks: Gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident fordert Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h08\">IT-Sicherheitsgesetz 2.0: Wir ver&ouml;ffentlichen den Entwurf, der das BSI zur Hackerbeh&ouml;rde machen soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h09\">Kohleausstieg: Noch keine offiziellen Gespr&auml;che mit Kraftwerksbetreibern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h10\">Those Boeing Crashes and Donald Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h11\">Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r mildes Urteil gegen Waffenh&auml;ndler: terre des hommes: Sch&auml;rfere Waffenexportgesetze &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h12\">Chicago bricht mit der Vergangenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h13\">Grindel und das ZDF: So werden aus Politikern wieder Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h14\">Rechtsstreit um Football Leaks: Anwaltskanzlei von Cristiano Ronaldo unterliegt gegen den SPIEGEL<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato aufl&ouml;sen: Neues B&uuml;ndnis f&uuml;r Abr&uuml;stung, Frieden und Gerechtigkeit<\/strong><br>\nAm 4. April 1949 wurde in Washington der Nato-Vertrag unterzeichnet. Deshalb feiern die Nato-Staaten morgen den 70. Geburtstag. W&uuml;rde man zur Feier des Tages den Artikel 1 des Vertrages vorlesen:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die Parteien verpflichten sich, in &Uuml;bereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gef&auml;hrdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar sind&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>dann m&uuml;sste die Festversammlung die Aufl&ouml;sung der Nato beschlie&szlig;en, weil die Beteiligten vertragsbr&uuml;chig sind und nicht im Traum daran denken, diesen Artikel ernst zu nehmen. [&hellip;]<br>\nObwohl die USA 2017 610 Milliarden Dollar f&uuml;r Kriege und Milit&auml;r ausgegeben haben, die europ&auml;ischen Staaten 342 Milliarden, Russland 66,3 Milliarden und China 228 Milliarden (Quelle: Sipri), werden die G&auml;ste dieser Geburtstagsparty sicher weitere Aufr&uuml;stung versprechen. Heute w&auml;re es an der Zeit, ein B&uuml;ndnis f&uuml;r Abr&uuml;stung, Frieden und Gerechtigkeit ins Leben zu rufen, das den in Vergessenheit geratenen Artikel 1 des Nato-Vertrages zur Grundlage seiner Politik macht. Es sollte sich zum Ziel setzen, die irrwitzigen Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und Milit&auml;r zu senken und die freiwerdenden Mittel zu nutzen, um Hunger und Krankheit in der Welt zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2239194759475312\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Im Bundestag wird heute eine Debatte zum 70. Geburtstag gef&uuml;hrt. Die GroKo will dazu ein Papier verabschieden, das die Bundesregierung auffordert, sich weiterhin zu den Vereinbarungen mit dem B&uuml;ndnis zu <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2019\/kw14-de-70-jahre-nato-632788\">bekennen<\/a>. Derweil sieht sich der Au&szlig;enminister in Washington zunehmender Kritik <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/maas-nato-kritik-101.html\">ausgesetzt<\/a>, weil Deutschland zu wenig f&uuml;r R&uuml;stung ausgebe und mit Russland beim Bau einer Erdgaspipeline kooperiere. Das ist eigentlich ein Dilemma f&uuml;r die SPD, f&auml;llt aber gar nicht weiter auf, weil das wichtigste f&uuml;r die Genossen heute die Wahl einer Bundestagsvizepr&auml;sidentin zu sein scheint. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: 70 Jahre NATO Die NATO ist unentbehrlich<\/strong><br>\nTrumps Tiraden, aggressives Auftreten Russlands, ein rasant r&uuml;stendes China: Es gibt gute Gr&uuml;nde f&uuml;r ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis. Wer glaubt, die NATO habe ausgedient, solle mal auf die Landkarte schauen. [&hellip;]<br>\nWer glaubt, die NATO habe ausgedient, der sollte einmal auf die Landkarte schauen: Aus der Perspektive eines Warschauers, Bukaresters oder Sofioten sieht die Welt etwas anders aus. Der seit f&uuml;nf Jahren schwelende hybride Krieg in der Ost-Ukraine, der schon mehrere tausend Tote gefordert hat, und die im Handstreich vollzogene Annexion der Krim im Fr&uuml;hjahr 2014, haben den jungen Demokratien am &ouml;stlichen Rand der EU drastisch vor Augen gef&uuml;hrt, wie schnell es mit der nationalen Selbstbestimmung und der territorialen Unversehrtheit vorbei sein kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nato-337.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.N.:<\/strong> Dieser Artikel auf Tagesschau.de ist unsagbar unreflektiert, dumm und tendenzi&ouml;s. Er passt zu dem Bild, dass die &Ouml;R leider abgeben. Einfach nur noch traurig! Und daf&uuml;r muss ich auch noch Geb&uuml;hren zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bolkesteins Hammer schl&auml;gt wieder zu: Wie die EU die Daseinsvorsorge demontiert<\/strong><br>\nLange glaubten L&auml;nder und Gemeinden, die Stadt- und Regionalplanung sei nicht von der Bolkestein-Richtlinie erfasst, weil sie laut einem Erw&auml;gungsgrund zu den &bdquo;zwingenden Gr&uuml;nden des Allgemeininteresses&ldquo; geh&ouml;rt. Doch auch diese Annahme machte ein EuGH-Urteil zunichte. Der Immobilienentwickler Visser Vastgoed verklagte die niederl&auml;ndische Gemeinde Appingedam, weil deren Bauleitplan das Gewerbegebiet der Stadt ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Gesch&auml;fte reserviert, die Waren mit gro&szlig;em Platzbedarf verkaufen. Grund dieser Auflage: Um die Ver&ouml;dung der Innenstadt zu verhindern, m&ouml;chte die Gemeinde Gesch&auml;fte mit Kleinwaren im Stadtkern halten. Visser aber besitzt im Gewerbegebiet Grundst&uuml;cke, die er an einen Textildiscounter vermieten wollte, der Kleinwaren wie Schuhe und Bekleidung verkauft, was der Bauleitplan aber verhinderte. Daher verklagte Visser die Gemeinde vor dem niederl&auml;ndischen Staatsrat, der wiederum den EuGH fragte, ob die Anforderung des Bauleitplans mit Bolkestein &uuml;bereinstimme.<br>\nDer EuGH urteilte im Januar 2018, diese Anforderung sei eine territoriale Beschr&auml;nkung, die sehr wohl unter die Richtlinie falle. Das nationale Gericht m&uuml;sse daher pr&uuml;fen, ob sie tats&auml;chlich &bdquo;erforderlich&ldquo; und &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo; sei. Das EuGH-Urteil ist hochproblematisch, da Kommunen &uuml;ber ihre Bebauungspl&auml;ne unter anderem Fl&auml;chen f&uuml;r den Wohnungsbau ausweisen k&ouml;nnen. St&ouml;ren sie mit ihren Pl&auml;nen aber die Profitinteressen der Immobilienwirtschaft, kann diese nun mit der Bolkestein-Richtlinie dagegen vorgehen. Der EU-Ausschuss des &ouml;sterreichischen Bundesrats hat das Risiko des Urteils erkannt und in einer Stellungnahme aufgegriffen: &bdquo;Bei unionsrechtswidrigen Raumplanungsma&szlig;nahmen&ldquo; bestehe f&uuml;r Gemeinden nunmehr &bdquo;die Gefahr der Unwirksamkeit sowie einer Schadenersatzpflicht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theorieblog.attac.de\/?p=1084\">Attac Theorieblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Video shows British troops firing at Jeremy Corbyn poster<\/strong><br>\nThe Ministry of Defence has launched an urgent investigation after a video emerged via social media that shows members of the parachute regiment firing at a poster of Jeremy Corbyn at a target range in Kabul.<br>\nMoD insiders said they believed the video &ndash; which had the caption &ldquo;happy with that&rdquo; &ndash; was genuine, but inquiries were taking place to establish why an image of the Labour leader, studded with bullet marks, was used.<br>\nThe video shows four soldiers, clearly identifiable as members of the 3rd Battalion, the Parachute Regiment, stationed in Afghanistan, using simulation weapons.<br>\nBrig Nick Perry, the commander of 6th Air Assault Brigade, acknowledged the video showed a &ldquo;serious error of judgment&rdquo; that was &ldquo;being fully investigated&rdquo;. He added: &ldquo;The army is, and always will be, a totally apolitical organisation.&rdquo;<br>\nCorbyn said: &ldquo;I&rsquo;m shocked, obviously, that this sort of thing has happened. I hope the Ministry of Defence will conduct an inquiry into it and find out what was going on and who did that.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2019\/apr\/03\/video-british-troops-firing-jeremy-corbyn-poster\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bayer-Monsanto: Pestizid-Hersteller wird zur Daten-Krake<\/strong><br>\nDie Bayer-Monsanto-Fusion ist keine gute Nachricht f&uuml;r Konsument, Umwelt und den Markt. Bedenken gibt es auch beim Datenschutz.<br>\nMit Bayer und Monsanto haben sich zwei der weltgr&ouml;ssten Agrarwirtschaftsunternehmen zusammengeschlossen. Die Firmenfusion, die &uuml;berall mit gemischten Gef&uuml;hlen beobachtet wird, findet insbesondere bei den US-Verbrauchern keinen Anklang. In einer Umfrage sprachen sich 90 Prozent der US-Amerikaner sowie 93 Prozent der dortigen Landwirte gegen die Fusion aus.<br>\nNach ChemChina und Syngenta sowie Dow Chemical und DuPont ist es der vorerst letzte Zusammenschluss in der Agroindustrie innerhalb kurzer Zeit. Bayer-Monsanto ist keine gute Nachricht f&uuml;r die Umwelt, die Verbraucher und am Ende auch nicht f&uuml;r den Markt. Das ist zumindest die Meinung von Tiffany Finck-Haynes, Programm-Managerin f&uuml;r Pestizide und Best&auml;uber bei &laquo;Friends of the Earth&raquo;. Die Fusion f&uuml;hre zu einem Monopol, das Innovation behindern und bei den Verbrauchern die Auswahl einschr&auml;nken werde, prognostiziert sie in einem Interview mit Marc Steiner bei &laquo;The Real News&raquo;. Sie weist auch auf eine Gefahr hin, die bisher weitgehend unbeachtet blieb: der Mega-Konzern ist im Begriff, ein Datenmonopolist zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Das-ungeliebte-Monopol-auf-dem-Acker#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gegen Steuerflucht von Google, Amazon und Facebook: &Ouml;sterreich f&uuml;hrt im Alleingang Digitalsteuer ein<\/strong><br>\n&Ouml;sterreich macht ernst mit einer Digitalsteuer im Alleingang. Nachdem sich die EU-Staaten im M&auml;rz nach monatelangen Verhandlungen nicht auf eine derartige Abgabe einigen konnten, preschte die rechts-konservative Regierung in Wien am Mittwoch mit einem nationalen Gesetzespaket vor. Es sieht vor, Online-Erl&ouml;se von Internetkonzernen wie Google und Facebook zu besteuern. &ldquo;Wir sind hier Vorreiter in der EU und ich erwarte auch, dass uns viele europ&auml;ische L&auml;nder folgen werden&rdquo;, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) nach einer Kabinettsitzung.<br>\nUnternehmen mit einem weltweiten Jahresumsatz von 750 Millionen Euro sollen von 2020 an eine Steuer von f&uuml;nf Prozent auf ihre Online-Erl&ouml;se zahlen. Das ist mehr als von der Regierung urspr&uuml;nglich angek&uuml;ndigt. Bisher war lediglich von drei Prozent die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/digitalsteuer-oesterreich-will-steuertricks-von-google-und-amazon-beenden-a-1261061.html\">Manager Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>RND-BA-Erfolgsmeldung zum 1. April 2019: &ldquo;Sozialer Arbeitsmarkt laut Bundesagentur gut gestartet&rdquo;<\/strong><br>\nDie vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) verbreitete Erfolgsmeldung &bdquo;7000 Stellen vermittelt &ndash; Sozialer Arbeitsmarkt laut Bundesagentur gut gestartet&ldquo; (FAZ.net, 1. April 2019) kann auch anderes gelesen werden &ndash; wenn man sich die M&uuml;he macht, und dazu die am 29. M&auml;rz 2019 ver&ouml;ffentlichte F&ouml;rderstatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) liest. Mitte M&auml;rz 2019, ein Jahr nach Amtsantritt der GroKo IV, wurde die Besch&auml;ftigung von etwa 7.000 M&auml;nnern und Frauen gef&ouml;rdert, 6.226 gem&auml;&szlig; &sect; 16i SGB II (&ldquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&rdquo;) (1) und 782 gem&auml;&szlig; &sect; 16e SGB II (&ldquo;Eingliederung von Langzeitarbeitslosen&rdquo;) (2). Bei Amtsamtsantritt der GroKo IV, Mitte M&auml;rz 2018, wurde die Besch&auml;ftigung von etwa 26.000 Frauen und M&auml;nnern in zwei Bundesprogrammen gef&ouml;rdert, 15.765 im &ldquo;Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt&rdquo; (3) und 10.273 im &ldquo;Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter&rdquo; (4). Das erstgenannte Bundesprogramm wurde bis Ende 2018 abgewickelt, das zweite, mit noch 3.227 gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen im M&auml;rz 2019 (5), wird bis 2020 abgewickelt. Kurz zusammengefasst: Bei Amtsantritt der Groko IV wurden etwa 26.000 Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in zwei Bundesprogrammen gef&ouml;rdert, ein Jahr danach etwa 10.200 gem&auml;&szlig; SGB II (Hartz IV) und noch nicht ganz abgewickeltem &ldquo;Bundespogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter&rdquo;, etwa 15.800 weniger als im M&auml;rz 2018. In der RND-BA-Erfolgsmeldung vom 31. M&auml;rz\/1. April 2019 (!) ist dies nicht zu lesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1213-rnd-ba-erfolgsmeldung-zum-1-april-2019-sozialer-arbeitsmarkt-laut-bundesagentur-gut-gestartet.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schulstreiks: Gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident fordert Sanktionen<\/strong><br>\nKretschmann meint, da k&ouml;nne ja jeder kommen. Wie viel Klimaschutz steckt eigentlich in seiner Partei? Mit Update<br>\nBaden-W&uuml;rttembergs gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann m&ouml;chte offensichtlich am liebsten die protestierenden Sch&uuml;ler wieder in die Klassen schicken. Der Protest k&ouml;nne keine Dauerveranstaltung werden, zitiert ihn der Fokus. Es m&uuml;sse irgendwann Sanktionen geben, sonst k&ouml;nne ja jeder kommen.<br>\nF&uuml;r einen Gr&uuml;nen schon eine interessante Aussage, aber so ist es eben, wenn man in einem Auto-L&auml;ndle regieren will und sich auch mit einer Milliarden-Bahngelder verbrennenden Sinnlos-Baustelle in seiner Landeshauptstadt arrangiert hat, Geld f&uuml;r absch&uuml;ssige Bahnsteige verschlingend, das besser in den Ausbau des klimafreundlichen Verkehrsmittels gesteckt worden w&auml;re. Da nerven diese naseweisen jugendlichen Demonstranten einfach, die einem den Spiegel vorhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Schulstreiks-Gruener-Ministerpraesident-fordert-Sanktionen-4358506.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>IT-Sicherheitsgesetz 2.0: Wir ver&ouml;ffentlichen den Entwurf, der das BSI zur Hackerbeh&ouml;rde machen soll<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik soll neue Befugnisse bekommen und immer mehr zur Hackerbeh&ouml;rde werden. Das steht in einem Gesetzentwurf des Innenministeriums, den wir ver&ouml;ffentlichen. Die Beh&ouml;rde soll unsichere Systeme hacken und Daten per Fernzugriff l&ouml;schen lassen.<br>\ndie anderen Ministerien verschickt, den wir im Volltext ver&ouml;ffentlichen. [&hellip;]<br>\nUm IT-Systeme von Staat, B&uuml;rgern und Wirtschaft besser zu sch&uuml;tzen, sind f&uuml;r das BSI mehr Personal, Geld und Befugnisse geplant. Es soll deutlich mehr Kompetenzen erhalten, um Sicherheitsl&uuml;cken zu suchen, Informationen von Herstellern anzufragen und die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber bestehende Probleme zu informieren. Kernaufgabe des BSI ist es, Angriffe abzuwehren und Sicherheitsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en.<br>\nDas ist ein Interessenkonflikt, denn Polizei und Geheimdienste wollen Sicherheitsl&uuml;cken ausnutzen, beispielsweise f&uuml;r Staatstrojaner. Die Bonner Beh&ouml;rde hat bereits staatliche Schadsoftware mitprogrammiert, aber &ouml;ffentlich eine Beteiligung abgestritten.<br>\nDer neue Entwurf verbietet dem BSI nicht, Sicherheitsl&uuml;cken geheim zu halten und an Hacker-Beh&ouml;rden wie das BKA oder den BND zu geben. In Zukunft soll die Beh&ouml;rde eine Rolle beim &bdquo;Hack Back&ldquo; spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/it-sicherheitsgesetz-2-0-wir-veroeffentlichen-den-entwurf-der-das-bsi-zur-hackerbehoerde-machen-soll\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kohleausstieg: Noch keine offiziellen Gespr&auml;che mit Kraftwerksbetreibern<\/strong><br>\nSp&auml;testens 2038 soll Schluss sein mit der Kohle, bis Ende April wollte die Bundesregierung Details vorlegen. Doch nach Informationen unseres Hauptstadtstudios gibt es bislang nicht einmal einen offiziellen Gespr&auml;chsauftakt mit RWE. Dabei geht es um viele Milliarden Steuergelder.<br>\nRiesig war die Erleichterung, als die Kontrahenten in der so genannten Kohlekommission Anfang des Jahres doch noch zueinander fanden und eine gemeinsame Exit-Strategie f&uuml;r die deutsche Kohle vorlegten: Sp&auml;testens 2038 soll Schluss sein. Seit Ende Januar steht das nun fest, doch seitdem tritt das CDU-gef&uuml;hrte Bundeswirtschaftsministerium auf der Stelle, kritisiert die Opposition:<br>\n&bdquo;Deswegen muss der Kohleausstieg jetzt aus der Schublade geholt werden, wo die Kommission ihn ja schon vor zwei Monaten hingelegt hatte&ldquo;, fordert Gr&uuml;nen-Parteichefin Annalena Baerbock. Ob das Kohleausstiegsgesetz wie geplant Ende des Jahres fertig wird, ist damit v&ouml;llig offen:<br>\n&bdquo;Der erste Termin ist jetzt am 30.04., wo die Bundesregierung eigentlich etwas vorlegen wollte. Das hei&szlig;t, es darf nicht nur um die Verteilung von Geldern gehen, sondern ein verbindliches Kohleausstiegsgesetz, dass die Meiler auch vom Netz gehen, die bis 2020 in dem Kompromiss angek&uuml;ndigt sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kohleausstieg-noch-keine-offiziellen-gespraeche-mit.766.de.html?dram:article_id=445392\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Those Boeing Crashes and Donald Trump<\/strong><br>\nIt would be convenient to blame Trump&rsquo;s deregulation. But the regulatory failure that ended in two tragic crashes was all too bipartisan [&hellip;]<br>\nWhy did Boeing need to add those sensors and that software? Because the design of the plane itself was badly flawed, and the software was intended as a patch in the event that the plane began flying erratically.<br>\nIn 2011, executives at Boeing were losing orders to rival Airbus, which was rapidly gaining market share with its new, fuel-efficient 320neo planes. In 2006, Boeing had announced a plan to replace the already aging 737s with a wholly new plane. But in 2011, executives panicked and decided to embark on a crash program, so to speak, to fit the 737 with new, heavier, more fuel-efficient engines to compete with Airbus. This was dubbed the 737 MAX.<br>\nThe trouble was that the 737 had not been designed for heavier engines, and the substitution of engines made the plane less stable. Thus the need for the sensors and software, which themselves turned out to have bugs.<br>\nMeanwhile, under the Bush administration in 2005, the Federal Aviation Administration began delegating more power to aircraft manufacturers to certify the safety of an aircraft instead of leaving the job to outside FAA engineers. This program was continued by the incoming Obama administration in 2009.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/views\/2019\/04\/02\/those-boeing-crashes-and-donald-trump\">Common Dreams<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r mildes Urteil gegen Waffenh&auml;ndler: terre des hommes: Sch&auml;rfere Waffenexportgesetze &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nDas heutige Urteil des Landgerichts Kiel gegen drei Manager des Waffenherstellers Sigsauer st&ouml;&szlig;t auf heftige Kritik des internationalen Kinderhilfswerks terre des hommes. &raquo;Wir sind entt&auml;uscht &uuml;ber das milde Urteil. Die Bew&auml;hrungsstrafen und geringen Geldauflagen sind angesichts der Schwere der Tat kaum verst&auml;ndlich. Offensichtlich reichen die deutschen Gesetze nicht aus, um solche Vergehen angemessen zu ahnden und potentielle Waffendealer abzuschrecken&laquo;, erkl&auml;rt Albert Recknagel, Vorstandssprecher von terre des hommes.<br>\nDie Waffenschmiede aus Eckernf&ouml;rde hatte 38.000 Pistolen &uuml;ber die USA in das B&uuml;rgerkriegsland Kolumbien geliefert. Zwar sei dieser Export in die USA legal gewesen, da es eine Exportgenehmigung mit Endverbleibserkl&auml;rung f&uuml;r die USA gab. Der Weiterverkauf der Pistolen von den USA in das Konfliktland Kolumbien war hingegen ein Versto&szlig; gegen das deutsche Au&szlig;enwirtschafts- und das Kriegswaffenkontrollgesetz.<br>\nEin im Auftrag von terre des hommes erstellte Dossier zeigt, dass Sig Sauer-Pistolen, darunter die SP2022, in Kolumbien weite Verbreitung haben. &raquo;Die Pistolen wurden illegal gehandelt und gerieten in die H&auml;nde illegaler bewaffneter Gruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/9646\/4235988\">Presseportal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Chicago bricht mit der Vergangenheit<\/strong><br>\nGangs, Polizeigewalt, Korruption: Chicago leidet unter heftigen Problemen. Jetzt wurde mit Lori Lightfoot erstmals eine progressive Schwarze zur B&uuml;rgermeisterin gew&auml;hlt. Ein Signal f&uuml;rs ganze Land? [&hellip;]<br>\nIn Chicago wiederholt sich nun das landesweite Ph&auml;nomen der Kongresswahlen von 2018: Die jungen &ndash; oder j&uuml;ngeren &ndash; Reformer siegten, angef&uuml;hrt von einer Frau, die eine Minderheit vertritt, und nicht nur eine ethnische. Die Stadt im Bundesstaat Illinois wird zum Laborfall f&uuml;r ganz Amerika.<br>\nChicago bricht mit der Vergangenheit. Zwar war schon der scheidende B&uuml;rgermeister Rahm Emanuel &ndash; Barack Obamas Ex-Stabschef &ndash; 2011 angetreten, die ber&uuml;chtigte Parteimaschine zu reformieren, die Chicago seit Jahrzehnten beherrscht. Er kurbelte die Wirtschaft an, doch sein sonstiges Erbe ist bestenfalls durchwachsen, vor allem aus Sicht der &Auml;rmeren. Emanuel verzichtete schlie&szlig;lich auf eine dritte Amtszeit.<br>\n14 Kandidaten bewarben sich im ersten Wahlgang um seine Nachfolge, darunter Ex-Handelsminister Bill Daley, dessen Vater und Bruder auch schon mal B&uuml;rgermeister waren. Keiner gewann eine Mehrheit, weshalb die zwei Spitzenreiterinnen in die Stichwahl mussten &ndash; Lightfoot und Preckwinkle.<br>\nIhr Wahlkampf war bitter, streckenweise brutal. Obwohl sie sich politisch naheliegen, war immer wieder von einer Richtungswahl die Rede, einer Schicksalswahl sogar. In der Tat war es das klassische Duell von Outsider gegen Insider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/chicago-lori-lightfoot-wird-buergermeisterin-als-erste-schwarze-lesbische-frau-a-1260942.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Grindel und das ZDF: So werden aus Politikern wieder Journalisten<\/strong><br>\nKann ein Ex-Politiker und Ex-Funktion&auml;r wie der zur&uuml;ckgetretene DFB-Pr&auml;sident Reinhard Grindel glaubw&uuml;rdig als Journalist arbeiten? Das ZDF h&auml;lt ihm jedenfalls eine Stelle frei. Grindel ist kein Einzelfall bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen. Wie gehen die Sender mit R&uuml;ckkehrern um? [&hellip;]<br>\n&bdquo;Herr Grindel hat aufgrund seiner fr&uuml;heren Mitgliedschaft im Bundestag ein im Abgeordnetengesetz geregeltes gesetzliches R&uuml;ckkehrrecht&ldquo;, teilte das ZDF auf Anfrage von @mediasres mit. Doch wo ein Ex-Politiker und Ex-Funktion&auml;r nach seiner R&uuml;ckkehr arbeiten k&ouml;nnte, ist offen. &bdquo;Mit der Frage, wo ein ehemaliger Mitarbeiter eingesetzt werden k&ouml;nnte, der aufgrund einer Abgeordnetent&auml;tigkeit ein gesetzliches R&uuml;ckkehrrecht in Anspruch n&auml;hme, wird sich das ZDF dann befassen, wenn es einen konkreten Anlass gibt&ldquo;, schreibt der Sender weiter. Das sei derzeit nicht der Fall.<br>\nIn Abgeordnetengesetzen steht in der Regel, dass der Arbeitsplatz eines Mandatstr&auml;gers oder einer Mandatstr&auml;gerin gesch&uuml;tzt werden muss, damit den Abgeordneten keine Nachteile entstehen, wenn sie als Politiker in ein Parlament gehen oder ein Amt &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/grindel-und-das-zdf-so-werden-aus-politikern-wieder.2907.de.html?dram:article_id=445404\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass einem Abgeordneten, der bereits 2016 aus dem Bundestag ausschied, 2019 noch ein R&uuml;ckkehrrecht zum ZDF zusteht. Aber Grindel ist ja eigentlich nicht das Problem, sondern der fliegende Wechsel zwischen Medien und Politik. Da werden die Leute von Burda zu Sprechern der Bundesregierung. Umgekehrt werden ehemalige Regierungssprecher zu Intendanten bei &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsstreit um Football Leaks: Anwaltskanzlei von Cristiano Ronaldo unterliegt gegen den SPIEGEL<\/strong><br>\nDem SPIEGEL sollten Berichte &uuml;ber Cristiano Ronaldos zweifelhafte Strategien zur Steuervermeidung verboten werden. Am Dienstag ging der zweij&auml;hrige Rechtsstreit zu Ende &ndash; zugunsten des Magazins. [&hellip;]<br>\nDie Pressekammer des Hamburger Landgerichts hielt an ihrem Verbot fest, obwohl, wie das Oberlandesgericht unter anderem erl&auml;uterte, Senn Ferrero nicht glaubhaft machen konnte, dass die f&uuml;r die Beitr&auml;ge des SPIEGEL genutzten Informationen und Unterlagen aus einem Hack der Kanzlei selbst stammten. Der SPIEGEL legte Berufung gegen das Urteil ein und zog im Herbst 2017 weiter zum Hamburger Oberlandesgericht. Dort sitzt Andreas Buske, er war am Landgericht der Vorg&auml;nger von Richterin K&auml;fer. Es vergingen Wochen und Monate, am Ende mehr als ein Jahr.<br>\nDie SPIEGEL-Artikel blieben verboten. Obwohl das Finanzamt von Mesut &Ouml;zil f&uuml;r seine Steuerdribblings eine Strafzahlung von 790.000 Euro und eine Nachzahlung von zwei Millionen Euro forderte. Obwohl die B&uuml;ror&auml;umlichkeiten einer Stiftung von Startrainer Jos&eacute; Mourinho im Zuge der Berichterstattung durchsucht wurden, die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn aufnahm und der Portugiese anschlie&szlig;end zu einer Bew&auml;hrungsstrafe von einem Jahr verurteilt wurde. Es wurde immer deutlicher, dass die Berichterstattung des SPIEGEL ein regelrechtes System des Steuerbetrugs im Profifu&szlig;ball offenbart hatte. Cristiano Ronaldo wurde in Spanien wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung angeklagt und zu einer zweij&auml;hrigen Haftstrafe verurteilt, die ihm als Erstt&auml;ter zur Bew&auml;hrung ausgesetzt wurde. Ronaldo zahlte zudem rund 20 Millionen Euro an den spanischen Fiskus.<br>\nDer SPIEGEL, der die Verurteilung Ronaldos durch seine Berichterstattung erst ausgel&ouml;st hatte, durfte den Ausgangstext seinen Lesern derweil immer noch nicht zeigen.<br>\nEs dauerte im &ldquo;Eilverfahren&rdquo; nun &uuml;ber zwei Jahre, der SPIEGEL verfasste Hunderte Seiten zur Verteidigung seiner Berichterstattung, bis Richter Buske am Dienstag im Oberlandesgericht zu Beginn der Verhandlung erkl&auml;rte, dass er &ldquo;unter Vorbehalt dem Antrag der Beklagten folgen&rdquo; wolle. Es sah also gut aus f&uuml;r den investigativen Journalismus und den SPIEGEL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/football-leaks-anwaltskanzlei-von-cristiano-ronaldo-unterliegt-gegen-den-spiegel-a-1260920.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Gratulation! Unterlegen ist auch die Kanzlei Schertz Bergmann aus Berlin. Und das vor der ber&uuml;chtigten Pressekammer am LG Hamburg, die bei Kl&auml;gern beliebt ist, die gegen eine in ihren Augen unliebsame Berichterstattung vorgehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50667"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50669,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50667\/revisions\/50669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}