{"id":50679,"date":"2019-04-04T14:07:54","date_gmt":"2019-04-04T12:07:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50679"},"modified":"2019-09-17T15:47:17","modified_gmt":"2019-09-17T13:47:17","slug":"lassen-sie-uns-doch-mal-ueber-verkehr-reden-teil-2-pendlerverkehr-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50679","title":{"rendered":"Lassen Sie uns doch mal \u00fcber Verkehr reden \u2013 Teil 2: Pendlerverkehr vermeiden"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland pendelt. Noch nie war die Zahl derer, die zwischen Wohn- und Arbeitsort mehr als eine Gemeindegrenze &uuml;berschreiten m&uuml;ssen, so gro&szlig; wie heute. Und auch die Pendeldistanzen nehmen <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb1018.aspx\">von Jahr zu Jahr zu<\/a>. Die Folge: Staus, &uuml;berf&uuml;llte Z&uuml;ge, sch&auml;dliche Abgase. Die zugrundeliegende Problematik ist extrem komplex, geht weit &uuml;ber die reine Verkehrspolitik hinaus und erstreckt sich auch in den sozio&ouml;konomischen Bereich. Dabei wird jedoch meist nur dar&uuml;ber diskutiert, wie man die Pendlerstr&ouml;me am besten managt. Noch besser w&auml;re jedoch &ndash; dort wo es m&ouml;glich ist &ndash; diesen Verkehr gar nicht erst entstehen zu lassen. Die zu Unrecht vielfach h&auml;misch kritisierte SPD-Forderung nach einem Rechtsanspruch auf einen Heimarbeitsplatz w&auml;re da aus vielerlei Gr&uuml;nden ein guter Diskussionsansatz. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6124\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-50679-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=50679-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>18,4 Millionen Deutsche pendeln t&auml;glich zur Arbeit und <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2018\/kb1018.pdf\">legen dabei im Schnitt<\/a> 21 Kilometer zur&uuml;ck. Zwei Drittel aller Pendler <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Erwerbstaetigkeit\/_inhalt.html\">benutzen<\/a> dazu den eigenen PKW. Bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen pro Jahr summiert sich dies auf 77,3 Milliarden Kilometer. Dies entspricht rund 15% des gesamten Stra&szlig;enverkehrs und damit auch 14 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Problematisch ist der stetige Pendlerverkehr vor allem f&uuml;r Metropolen wie Stuttgart, D&uuml;sseldorf oder Frankfurt, in denen mehr als 60% der Besch&auml;ftigten <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/8781\/deutsche-grossstaedte-nach-anzahl-der-pendelnden-beschaeftigten\/\">Pendler aus dem Umland sind<\/a>. Ohne den Pendlerverkehr m&uuml;sste man sich keine Gedanken &uuml;ber Feinstaub und Stickoxide machen und die &uuml;blichen Staus zur &bdquo;Rush Hour&ldquo; w&uuml;rden der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Diese Erkenntnis hat jedoch keinen gro&szlig;en geistigen N&auml;hrwert, da Wohn- und Arbeitsort nun einmal meistens r&auml;umlich getrennt sind und eine nicht immer gl&uuml;ckliche Raumordnungspolitik und wirtschaftliche Konzentrationsprozesse diese Entwicklung zus&auml;tzlich versch&auml;rft haben. Deutschland pendelt nicht, weil es so gerne im Stau oder &uuml;berf&uuml;llten Z&uuml;gen sitzt, sondern weil das Pendeln leider f&uuml;r sehr viele Menschen eine Notwendigkeit ist.<\/p><p>Die &bdquo;Pendlerproblematik&ldquo; hat dabei auch starke Parallelen zu einem zweiten brennenden Thema der Gegenwart &ndash; den explodierenden Mieten in den Metropolen und der Abwanderung in l&auml;ndlichen Regionen. Vor allem qualifiziertere Jobs haben sich &uuml;ber die Jahrzehnte hinweg immer mehr in die gro&szlig;en Metropolregionen verlagert und seit l&auml;ngerem geht in den Metropolen die Schere zwischen den Arbeitspl&auml;tzen und dem Wohnraum immer weiter auseinander. Wohnraum ist knapp und allein schon der Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage treibt die Immobilienpreise und Mieten in die H&ouml;he. F&uuml;r &bdquo;Normalverdiener&ldquo; ist ein freistehendes Einfamilienhaus in einer Metropole heutzutage meist unbezahlbar und auch attraktive und familienfreundliche Wohnungen in Mehrfamilienh&auml;usern sind vielerorts so teuer, dass nicht nur Gering-, sondern auch Normalverdiener aus den attraktiveren st&auml;dtischen Milieus hinaus <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50648\">gentrifiziert werden<\/a>.<\/p><p>Die Provinz leidet unter einem ganz anderen Problem. Dort gibt es vielerorts bezahlbaren Wohnraum im &Uuml;berfluss, daf&uuml;r aber keine Jobs. Vor allem im Bereich der qualifizierteren Jobs herrscht abseits der Metropolen und deren Speckg&uuml;rteln g&auml;hnende Leere. Pendler sorgen hier f&uuml;r einen gewissen Ausgleich. Wer sich die hohen Mieten in der Stadt nicht leisten kann oder nicht leisten will und lieber preisg&uuml;nstig in der Provinz lebt oder die Provinz wegen ihrer Familienfreundlichkeit und ihrer &bdquo;Entschleunigung&ldquo; liebt, der muss tagt&auml;glich einen mitunter sehr weiten Arbeitsweg in Kauf nehmen. Rund 1,3 Millionen Menschen legen t&auml;glich mehr als 150 Kilometer zur&uuml;ck, um morgens vom Wohn- zum Arbeitsort und abends den gleichen Weg wieder zur&uuml;ck zu kommen. Dabei geht nicht nur wertvolle Freizeit verloren; auch gesamtgesellschaftlich ist der Trend zu immer h&auml;ufigeren und l&auml;ngeren Pendelwegen eine Sackgasse. Der &Ouml;PNV k&ouml;nnte beispielsweise mit den gegebenen Mitteln wesentlich effizienter sein, wenn man nicht derart enorme Reserven zur Spitzenlast in den Sto&szlig;zeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50643\">vorhalten m&uuml;sste<\/a>.<\/p><p>Man kann den Nahverkehr optimieren, durch dringend n&ouml;tige Investitionen mehr Menschen von der Stra&szlig;e auf die Schiene bekommen und langfristig durch eine intelligentere Raumordnungspolitik die massive Schieflage zwischen Provinz und Metropolen zumindest ein wenig abschw&auml;chen &ndash; <strong>die beste Verkehrspolitik ist jedoch die Verkehrspolitik, die Verkehr vermeidet, bevor er entsteht.<\/strong> Und hierf&uuml;r bieten sich die mehr als 100 Milliarden Kilometer, die wir tagt&auml;glich zur Arbeit und zur&uuml;ck pendeln, f&ouml;rmlich an. Immerhin bieten bereits heute 15% aller Unternehmen ihren Mitarbeitern in vollem Umfang Heimarbeitspl&auml;tze (Home Office) an und weitere 23% stellen &bdquo;in Ausnahmef&auml;llen&ldquo; derartige Arbeitspl&auml;tze zur Verf&uuml;gung. 11% aller sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten erledigen heute ihre Arbeit zumindest zum Teil von zu Hause aus &ndash; in Frankreich und &Ouml;sterreich sind es 15%, in D&auml;nemark sogar mehr als 25%. Arbeitgebernahe Wirtschaftsforschungsinstitute gehen sogar von einem Potential von 40% aus. W&uuml;rde Deutschland nur das d&auml;nische Niveau erreichen, w&uuml;rde dies nicht nur so manchen Stau vermeiden, sondern zudem ganze zwei Millionen Tonnen CO2 einsparen. <\/p><p>Es ist dabei jedoch auch vollkommen klar, dass die M&ouml;glichkeit eines Heimarbeitsplatzes nat&uuml;rlich vom Job abh&auml;ngt. Die &Auml;rztin und der Altenpfleger k&ouml;nnen nicht von zu Hause aus arbeiten und auch der Einzelhandelsverk&auml;ufer und die Maschinenschlosserin nicht. F&uuml;r die meisten klassischen B&uuml;roarbeitspl&auml;tze vom Bilanzbuchhalter &uuml;ber den Rechnungspr&uuml;fer, die Designerin, den Journalisten, den Programmierer bis hin zur Kundenbetreuerin gilt dies jedoch meist nicht. In sehr vielen Berufen ist die Arbeit von zu Hause entweder komplett oder an einigen Tagen in der Woche durchaus m&ouml;glich. In Zeiten von Breitbandanschl&uuml;ssen, Videokonferenzen, VPN-Anbindung und globaler Teams sind die technischen Voraussetzungen f&uuml;r einen Heimarbeitsplatz meist das kleinere Problem. Vor allem f&uuml;r j&uuml;ngere, technikaffine Mitarbeiter, die so ihr Familienleben optimal mit dem Berufsleben in Einklang bringen k&ouml;nnen, ist das Home Office oft ein Traum &hellip; ein Traum jedoch, der immer noch von zu wenigen Arbeitgebern aktiv gef&ouml;rdert wird, obgleich die Vorteile bemerkenswert sein k&ouml;nnen, wie die NachDenkSeiten aus eigener Erfahrung berichten k&ouml;nnen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p>Jede politische F&ouml;rderung von Heimarbeitspl&auml;tzen ist daher auch im Kern zu begr&uuml;&szlig;en. Jedoch lauert nat&uuml;rlich auch hier die Gefahr, dass die Unternehmerlobby &uuml;ber das Vehikel &bdquo;Heimarbeitspl&auml;tze&ldquo; die Arbeitnehmerrechte noch weiter schleift. So ist beispielsweise der Branchenverband Bitcom immer ganz vorne mit dabei, mehr Home-Office-Arbeitspl&auml;tze zu fordern, um im Nebensatz gleich die Arbeitszeitregelungen und die Mindestruhezeiten unter Beschuss zu nehmen, die angeblich ein gro&szlig;es Hindernis seien. Doch das ist ziemlicher Unsinn, stellen derartige Regelungen doch einen Schutz der Arbeitnehmer dar, der in gar keinem Zusammenhang mit den r&auml;umlichen Umst&auml;nden des Arbeitsplatzes steht. Wichtig ist jedoch, dass die Gewerkschaften sich noch st&auml;rker mit dem Thema &bdquo;Heimarbeitsplatz&ldquo; auseinandersetzen und tunlichst darauf achten, dass das Home Office sich nicht zu einem s&uuml;&szlig;en Gift entwickelt, das letztlich vor allem zur Selbstausbeutung f&uuml;hrt und in dessen Kielwasser unter dem Schlagwort der &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; letztlich nur die Arbeitnehmerrechte abgebaut werden. Vollkommen klar ist auch, dass ein Heimarbeitsplatz immer ein optionales Angebot f&uuml;r den Arbeitnehmer sein muss und die Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht gegen deren Willen in die heimischen W&auml;nde outsourcen sollen. Schlie&szlig;lich verf&uuml;gt nicht jeder Mitarbeiter &uuml;ber die geeigneten R&auml;umlichkeiten und auch famili&auml;r ist eine solche Konstellation nicht immer einfach. <\/p><p>Einen richtigen Schritt in diese Richtung haben bereits der DGB und Anfang des Jahres <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/spd-plant-recht-auf-home-office-fuer-alle-arbeitnehmer-15972615.html\">auch die SPD unternommen<\/a>. Dort will man nun pr&uuml;fen, ob ein Rechtsanspruch auf einen Heimarbeitsplatz die Situation verbessern kann. &bdquo;Nat&uuml;rlich&ldquo; wurde dieser Vorschlag sofort in den &bdquo;sozialen Medien&ldquo; verhohnepiepelt. Es lohnt sich jedoch, einmal ernsthaft dar&uuml;ber nachzudenken. Nat&uuml;rlich bedeutet ein Rechtsanspruch nicht, dass der Bandarbeiter von VW morgen von zu Hause aus arbeiten soll. Rechtsanspruch hei&szlig;t vielmehr, dass der Arbeitgeber es sachlich begr&uuml;nden muss, wenn er den Wunsch eines Mitarbeiters auf einen Heimarbeitsplatz nicht umsetzen kann oder will. Vor allem in gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen w&uuml;rde dies den Arbeitnehmern deutlichen R&uuml;ckenwind geben. <\/p><p>Wie auch der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50643\">&bdquo;kostenlose &Ouml;PNV&ldquo;<\/a> ist auch die vermehrte Bereitstellung von Heimarbeitspl&auml;tzen zur Verkehrsverminderung kein Allheilmittel und schon gar keine Patentl&ouml;sung f&uuml;r alle Bereiche. Wenn man aber nur einmal die heutigen Zahlen aus D&auml;nemark als Beispiel heranzieht, wird das Potential f&uuml;r die Verkehrspolitik deutlich. Denn dann w&uuml;rde jedes vierte Auto, das heute zur Rush Hour die Stra&szlig;en verstopft, und jeder vierte Fahrgast in einem komplett &uuml;berf&uuml;llten Regionalzug schon mal wegfallen. Die &bdquo;gro&szlig;e L&ouml;sung&ldquo; gibt es nicht, aber wenn wir die Summe der kleinen L&ouml;sungen addieren, erreichen wir schon viel. Bemerkenswert sind dabei auch die Nebeneffekte. Je mehr Menschen einen Heimarbeitsplatz haben, desto st&auml;rker kann sich die Situation auf dem Miet- und Immobilienmarkt in den Metropolen entspannen und desto mehr k&ouml;nnen die Gemeinden auf dem Lande die negativen Folgen der Abwanderung und des regionalen demographischen Wandels abfedern. <\/p><p>Und wenn man schon die Technik und moderne Organisationsstrukturen als Argumente zur Vermeidung des Pendlerverkehrs ins Spiel bringt, darf man nat&uuml;rlich an diesem Punkt nicht aufh&ouml;ren. Bei wie vielen Besprechungen, Meetings, Konferenzen, Briefings usw. usf. ist es eigentlich wirklich notwendig, dass alle Beteiligten auch physisch vor Ort sind? Die M&ouml;glichkeiten, Verkehr zu verhindern, bevor er entsteht, sind vorhanden. Man muss sie nur nutzen.<\/p><p><em>Morgen wird sich unser Gastautor Winfried Wolf im dritten Teil dieser &bdquo;Serie&ldquo; mit den falschen Versprechungen der E-Mobilit&auml;t auseinandersetzen.<\/em><\/p><p>Titelbild: Benoist\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Die NachDenkSeiten k&ouml;nnen ihren Leserinnen und Lesern dank deren Spenden nur deshalb ein derart gro&szlig;es Angebot liefern, weil alle Mitarbeiter aufs Land verteilt an ihren Heimarbeitspl&auml;tzen sitzen. H&auml;tten wir beispielsweise ein zentrales B&uuml;ro in Berlin w&uuml;rde alleine die Miete f&uuml;r dieses B&uuml;ro einen gro&szlig;en Teil der Spenden aufzehren, ohne dass dadurch ein einziger Artikel oder eine Serviceleistung f&uuml;r die Leser mehr geboten werden k&ouml;nnte.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/19d6e9bc3e0b4faf976b389d15fbe66e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland pendelt. Noch nie war die Zahl derer, die zwischen Wohn- und Arbeitsort mehr als eine Gemeindegrenze &uuml;berschreiten m&uuml;ssen, so gro&szlig; wie heute. Und auch die Pendeldistanzen nehmen <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb1018.aspx\">von Jahr zu Jahr zu<\/a>. Die Folge: Staus, &uuml;berf&uuml;llte Z&uuml;ge, sch&auml;dliche Abgase. Die zugrundeliegende Problematik ist extrem komplex, geht weit &uuml;ber die reine Verkehrspolitik hinaus und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50679\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":50680,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,176,73],"tags":[1740,2214,2027,2625,2268,2730,2447],"class_list":["post-50679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-umweltpolitik","category-verkehrspolitik","tag-arbeitsbedingungen","tag-flexibilisierung","tag-gentrifizierung","tag-home-office","tag-immobilienmarkt","tag-lassen-sie-uns-doch-mal-ueber-verkehr-reden","tag-strassenverkehr"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/shutterstock_698738395.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50679"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50697,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50679\/revisions\/50697"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}