{"id":50706,"date":"2019-04-05T10:02:29","date_gmt":"2019-04-05T08:02:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50706"},"modified":"2019-04-05T16:57:27","modified_gmt":"2019-04-05T14:57:27","slug":"nato-jubilaeum-fest-der-propaganda-und-mediales-armutszeugnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50706","title":{"rendered":"NATO-\u201eJubil\u00e4um\u201c: Fest der Propaganda und mediales Armutszeugnis"},"content":{"rendered":"<p>Die Berichterstattung &uuml;ber den NATO-Jahrestag verweigert die kritische Auseinandersetzung mit der B&uuml;ndnis-Geschichte. Damit haben sich die gro&szlig;en deutschen Medien bei dem Thema einmal mehr f&uuml;r irrelevant erkl&auml;rt &ndash; sowohl was die Betrachtung der Vergangenheit betrifft als auch die Entw&uuml;rfe einer strategischen Zukunft. Mit diesem Verhalten wird der Vertrauensverlust in die Medien nicht gebremst. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9599\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-50706-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=50706-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190405_NATO_Fest_der_Propaganda_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dass die Berichterstattung zum 70. Jahrestag der NATO-Gr&uuml;ndung verzerrt und verk&uuml;rzt ausfallen w&uuml;rde, war zu erwarten. Das Ma&szlig; aber, in dem in den vergangenen Tagen durch Auslassungen, &Uuml;bertreibungen und Geschichtsvergessenheit Stimmung f&uuml;r das &bdquo;Verteidigungs&ldquo;-B&uuml;ndnis und gegen den konstruierten Gegner Russland betrieben wurde, hat dann doch &uuml;berrascht. <\/p><p>Dabei w&auml;re das &bdquo;Jubil&auml;um&ldquo; der NATO und die dadurch erzwungene R&uuml;ckschau auf <a href=\"https:\/\/www.siper.ch\/assets\/uploads\/files\/diagrams\/SIPER%20Grafik%20Illegale%20Kriege%20der%20NATO-Laender%20von%201953%20bis%20heute.pdf\">die Vergehen<\/a> des B&uuml;ndnisses eine gute Gelegenheit f&uuml;r einige Medien gewesen, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen: Indem sie die NATO-Delikte gegen das V&ouml;lkerrecht als solche bezeichnen. Und indem sie das Mittun der Medien an diesen Delikten skandalisieren &ndash; denn ohne journalistische Vorbereitung und Begleitung w&auml;ren etwa die Kriege <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50118\">gegen Jugoslawien<\/a> und Afghanistan <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50139\">nicht durchsetzbar gewesen<\/a>. Doch diese Gelegenheit wurde in den vergangenen Tagen vertan, die gro&szlig;en Medien haben sich weitgehend daf&uuml;r entschieden, die dunklen Flecken in der NATO-Historie und den Medien-Anteil daran zu unterschlagen &ndash; ein Armutszeugnis.  <\/p><p><strong>Geschichtsklitterung zur NATO<\/strong><\/p><p>Welche schweren Delikte und welche moralischen Unstimmigkeiten sich in der Geschichte der NATO verbergen und in welch grellem Kontrast diese sich von den selbstformulierten Grunds&auml;tzen abheben, kann man dagegen in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50686\">aktuellen Text von Wolfgang Bittner<\/a> erfahren, der etwa feststellt, dass &bdquo;sich das Nordatlantische Verteidigungsb&uuml;ndnis mehr und mehr zu einem aggressiven Angriffsb&uuml;ndnis entwickelt hat, das &ndash; unter Missachtung ihrer Statuten &ndash; von den USA f&uuml;r ihre Imperialpolitik benutzt und missbraucht wird&ldquo;. Eine solch angemessene Bilanzierung sucht man in den gro&szlig;en deutschen Medien vergeblich. Stellvertretend f&uuml;r die statt dessen in weiten Teilen praktizierte Geschichtsklitterung beim Thema NATO kann etwa diese unzureichende &bdquo;Zusammenfassung&ldquo; in der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nato-verteidigungsbuendnis-usa-deutschland-meinung-1.4394727\">&bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;<\/a> (SZ) stehen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Nato war das ausf&uuml;hrende Instrument dieser Sicherheitsarchitektur, durch die ein Geb&auml;ude aus gemeinsamen Werten und Interessen&nbsp;entstand. Wer sich unter dem Schirm der Nato versammelte, bekannte sich in der Regel zu einer liberalen Werteordnung und zur Demokratie.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass etwa die NATO-Mitglieder T&uuml;rkei, Griechenland oder Spanien einst Milit&auml;rregierungen hatten, also kaum f&uuml;r Demokratie und andere Werte standen, wurde laut SZ wettgemacht durch das gro&szlig;e strategische Ziel: die Eind&auml;mmung der Sowjetunion. Nebenbei schl&auml;gt die Zeitung dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis f&auml;lschlich die Lorbeeren f&uuml;r demokratische Entwicklungen zu: Selbst in den europ&auml;ischen Milit&auml;rdiktaturen wirkte demnach &bdquo;die demokratisierende Kraft der Allianz fr&uuml;her oder&nbsp;sp&auml;ter&ldquo;. <\/p><p><strong>Triumphaler Tenor leicht ged&auml;mpft<\/strong><\/p><p>Auffallend war aber in den letzten Tagen andererseits, dass die Tonlage der Berichterstattung teils relativ(!) ged&auml;mpft erschien und ein sonst unangenehm auffallender triumphaler Tenor leicht abgeschw&auml;cht wurde. Das hat mutma&szlig;lich zwei Gr&uuml;nde: Zum einen liegt es am medialen Bem&uuml;hen, eine historische R&uuml;ckschau auf die NATO, die zwingend kritisch ausfallen m&uuml;sste, m&ouml;glichst zu umgehen. Statt dessen sollen die Augen auf die &bdquo;neuen Bedrohungen&ldquo; gerichtet werden, die der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/die-nato-wird-70-was-man-ueber-das-buendnis-wissen-muss-a-1261001.html\">&bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a>  skizziert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Im S&uuml;den werden Migration und Terrorismus mittlerweile als die eigentliche Bedrohung gesehen. Im Osten blickt man sorgenvoll auf ein Russland, das 2014 die Krim annektiert und den INF-Vertrag &uuml;ber das Verbot atomar best&uuml;ckter Mittelstreckenwaffen gebrochen hat. Mit China ist zudem eine neue ernst zu nehmende Milit&auml;rmacht erwachsen, die ihren eigenen sicherheitspolitischen Interessen etwa im S&uuml;dchinesischen Meer bislang meist ungehindert nachgeht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Medienmythos von der &bdquo;Erfolgsgeschichte NATO&ldquo;<\/strong><\/p><p>Zum anderen scheint die Zukunft des B&uuml;ndnisses in den Worten vieler Kommentatoren zumindest ungewiss. Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nato-verteidigungsbuendnis-usa-deutschland-meinung-1.4394727\">&bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;<\/a> etwa sieht die Perspektiven angesichts der Frage, &bdquo;wof&uuml;r steht der Klub, und wer tr&auml;gt welche Last?&ldquo;, geradezu d&uuml;ster: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Streit ist so furios, dass die Jubil&auml;umsfeier ohne die Staats- und Regierungschefs der Mitglieder abgehalten wird. Besser man l&auml;sst sie jetzt nicht aufeinander los, sie m&uuml;ssten die Frage sonst beantworten. Mission creep nennt man den Zustand beim Milit&auml;r, die schleichende Zersetzung von Moral und Auftrag; sie ist der Anfang vom&nbsp;Ende.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese unsicheren Zukunftsaussichten wiederum stehen den medialen Mythen zur NATO-Geschichte nicht im Wege. An jener &bdquo;Erfolgsgeschichte&ldquo; der NATO, die &bdquo;jahrzehntelang den Frieden in Europa gesichert&ldquo; habe, sind mehrere Aspekte falsch: Zum einen haben sowohl die NATO als &bdquo;Gemeinschaft&ldquo; als auch einzelne NATO-Mitglieder Kriege gef&uuml;hrt. Zum anderen hat die NATO mit dem Kosovo-Feldzug einen gro&szlig;en Krieg auch nach Europa hineingetragen. Nicht zuletzt ist das aktuell von der NATO in die Ecke getriebene Russland ebenfalls Teil Europas. <\/p><p><strong>NATO-Osterweiterung: &bdquo;Unterst&uuml;tzung&ldquo; von jungen Demokratien <\/strong><\/p><p>Die Geschichte der gegen Russland gerichteten Osterweiterung der NATO m&ouml;chte der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/die-nato-wird-70-was-man-ueber-das-buendnis-wissen-muss-a-1261001.html\">&bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> gl&auml;tten, etwa, indem das Magazin die wortbrechende NATO-Ausbreitung nach Osten als &bdquo;Unterst&uuml;tzung&ldquo; bezeichnet: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die nach Demokratie strebenden osteurop&auml;ischen Staaten wurden unterst&uuml;tzt, indem man f&uuml;r sie Nato-Partnerprogramme auflegte. Diese Zusammenarbeit m&uuml;ndete schlie&szlig;lich 1999 in der Aufnahme von Polen, Tschechien und Ungarn in das B&uuml;ndnis, 2004 folgten Rum&auml;nien, Bulgarien, die Slowakei, Slowenien, Lettland, Estland und Litauen, 2009 Kroatien und Albanien, 2017 Montenegro.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der gro&szlig;e S&uuml;ndenfall der NATO in Europa &ndash; der Angriffskrieg gegen Jugoslawien &ndash; wird vom Magazin in zwei d&uuml;rren S&auml;tzen und ohne jede moralische oder politische Analyse kleingeredet:  &bdquo;Milit&auml;risch griff die Nato in Konflikte um das zerfallene Jugoslawien ein. So unterst&uuml;tzte sie in Bosnien-Herzegowina die Vereinten Nationen mit Lufteins&auml;tzen und f&uuml;hrte 1999 den Kosovokrieg gegen die damalige Bundesrepublik Jugoslawien.&ldquo;<\/p><p><strong>Die &bdquo;Alliierten&ldquo; wollen Deutschland &bdquo;gro&szlig;&ldquo; sehen<\/strong><\/p><p>In einer gewagten <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nato-der-zwei-prozent-fetisch-kommentar-a-1261274.html\">Schlussfolgerung<\/a> legt das Magazin schlie&szlig;lich den &bdquo;Alliierten&ldquo; Deutschlands die mutma&szlig;lich eigenen Forderungen in den Mund: &bdquo;Heute ist es zu einem der vordringlichsten Anliegen der NATO geworden, die Deutschen gro&szlig; zu machen. Sie sollen, so sehen es die Alliierten, endlich damit aufh&ouml;ren, sich selbst kleinzuhalten und daf&uuml;r jene milit&auml;rischen F&auml;higkeiten entwickeln, die Deutschlands politischer und wirtschaftlicher Bedeutung entsprechen.&ldquo; In diese Kerbe haut neben vielen anderen Publikationen auch die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/politik-ausland\/70-geburtstag-der-nato-ist-deutschland-ein-sicherheitsrisiko-61055424.bild.html\">&bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung<\/a>, die behauptet: &bdquo;Doch neben der zweifelhaften Rolle der T&uuml;rkei verdirbt vor allem ein Thema die gute Stimmung bei den Feierlichkeiten: Deutschland.&ldquo;<\/p><p>Diesen Forderungen an Deutschland wurde von der Bundesregierung jedoch nicht entgegengetreten. Es folgte, im Gegenteil, der mittlerweile gewohnte B&uuml;ckling des deutschen Au&szlig;enministers Heiko Maas (SPD), der laut <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/politik-ausland\/70-geburtstag-der-nato-trumps-vize-wuetet-gegen-deutschland-61044444.bild.html\">&bdquo;Bild&rdquo;<\/a> brav betonte, dass Deutschland seit 2014 doch fast 40 Prozent mehr Geld in die Bundeswehr investiert habe und dass die Bundeswehr zweitgr&ouml;&szlig;ter Truppensteller in Afghanistan und auch an anderen Nato-Eins&auml;tzen substanziell beteiligt sei. Zudem spiele Deutschland neben den USA, Kanada und Gro&szlig;britannien eine ma&szlig;gebliche Rolle bei der Truppenverlegung der Nato in die &ouml;stlichen Mitgliedstaaten und baue in Ulm eine neue Nato-Kommandozentrale auf. <\/p><p>Um etwa diese von Maas angesprochenen &bdquo;Truppenverlegung in die &ouml;stlichen Mitgliedstaaten&ldquo; zu rechtfertigen, nutzt ein infamer Kommentar der &bdquo;Tagesschau&ldquo; die bekannten Vorw&uuml;rfe gegen Russland, wie in den Hinweisen der NachDenkSeiten bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50667#h01\">von einem Leser kommentiert<\/a> wurde. <\/p><p><strong>In gro&szlig;en und in kleinen Medien: &bdquo;Annexion&ldquo; und &bdquo;Destabilisierung&ldquo;<\/strong><\/p><p>Doch neben den &ouml;ffentlich-rechtlichen und den gro&szlig;en privaten Medien haben sich auch kleinere Publikationen nicht mit Ruhm bekleckert. So schreibt die &bdquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo;, &auml;hnlich wie die &bdquo;Tagesschau&ldquo;, dass Russland wegen der &bdquo;Annexion&ldquo; der Krim die volle Verantwortung f&uuml;r das Abk&uuml;hlen des Verh&auml;ltnisses zum Westen trage. In einem Satz werden gleich zwei Konflikte verzerrt dargestellt: &bdquo;In Georgien wie auch in der Ukraine sorgt der Kreml f&uuml;r eine kontrollierte Destabilisierung.&ldquo; <\/p><p>Der &bdquo;Reutlinger Generalanzeiger&ldquo; sieht bei der NATO gar &bdquo;eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Erfolgsgeschichte. Das st&auml;rkste Milit&auml;rb&uuml;ndnis steht allen Unkenrufen zum Trotz besser da, als viele annehmen m&ouml;gen. Es stellt sich den neuen Herausforderungen im Osten. (&hellip;)  Die Nato hat allen Grund, 70 Jahre Schutz und Frieden in den Mitgliedstaaten zu feiern.&ldquo;<\/p><p><strong>Trotz medialem Versagen: Vertrauen in NATO sinkt<\/strong><\/p><p>Mit dieser geballten Verweigerung vieler Medien, die Geschichte der NATO und ihre strategische Zukunft angemessen darzustellen, haben sich die betreffenden Publikationen eines weiteren St&uuml;cks ihrer Existenzberechtigung beraubt. Umso mehr &uuml;berrascht angesichts der medialen Bem&uuml;hungen pro NATO das Ergebnis einer <a href=\"https:\/\/yougov.de\/news\/2019\/04\/04\/nato-bundnis-hat-eu-staaten-ruckhalt-verloren-je\/\">aktuellen Umfrage<\/a> zur NATO, f&uuml;r die &bdquo;YouGov&ldquo; knapp 8.000 Personen aus Deutschland, Gro&szlig;britannien, Frankreich, D&auml;nemark, Norwegen und den USA repr&auml;sentativ befragt habe. <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/politik-ausland\/70-geburtstag-der-nato-trumps-vize-wuetet-gegen-deutschland-61044444.bild.html\">Demnach bef&uuml;rworten<\/a> 2019 nur 54 Prozent der Deutschen eine Mitgliedschaft der Bundesrepublik im Verteidigungsb&uuml;ndnis. Zwei Jahre zuvor seien es noch 68 Prozent gewesen.<\/p><p>Titelbild: Mircea Moira \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berichterstattung &uuml;ber den NATO-Jahrestag verweigert die kritische Auseinandersetzung mit der B&uuml;ndnis-Geschichte. Damit haben sich die gro&szlig;en deutschen Medien bei dem Thema einmal mehr f&uuml;r irrelevant erkl&auml;rt &ndash; sowohl was die Betrachtung der Vergangenheit betrifft als auch die Entw&uuml;rfe einer strategischen Zukunft. Mit diesem Verhalten wird der Vertrauensverlust in die Medien nicht gebremst. Von <strong>Tobias<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50706\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":50707,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,212,123,183],"tags":[459,358,2175,462,1544,1313,1919,458,2177,466,1779,1367,259,420,460,451,1703],"class_list":["post-50706","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bild","tag-bundeswehr","tag-interventionspolitik","tag-jugoslawien","tag-kampagnenjournalismus","tag-krim","tag-lueckenpresse","tag-maas-heiko","tag-militaerdiktatur","tag-nato","tag-pr-journalismus","tag-ruestungsausgaben","tag-russland","tag-spiegel","tag-sz","tag-tagesschau","tag-voelkerrecht"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/shutterstock_1091450870.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50706"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50749,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50706\/revisions\/50749"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}