{"id":50719,"date":"2019-04-07T09:00:33","date_gmt":"2019-04-07T07:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719"},"modified":"2019-04-05T13:58:16","modified_gmt":"2019-04-05T11:58:16","slug":"hinweise-der-woche-105","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h01\">Siebzig Jahre NATO: Kein Grund zum Feiern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h02\">20 Jahre nach NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Scharping &amp; Co. als M&uuml;nchhausen 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h03\">&ldquo;Radikaler Wandel&rdquo; bei Verkehr n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h04\">Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h05\">Es droht der Abschwung &ndash; Die Prognosen der Wirtschaftsinstitute sind Sch&ouml;nf&auml;rberei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h06\">Bolkesteins Hammer schl&auml;gt wieder zu: Wie die EU die Daseinsvorsorge demontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h07\">Urheberrecht: Landgericht K&ouml;ln verdonnert FragDenStaat zum L&ouml;schen eines Glyphosat-Gutachtens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h08\">Amalgam aus Ausl&auml;nderfeindlichkeit und Leugnung der Klimaerw&auml;rmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h09\">Grindel und das ZDF: So werden aus Politikern wieder Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719#h10\">Falsche Zahlen und unpassende Vergleiche statt Fachlichkeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Siebzig Jahre NATO: Kein Grund zum Feiern<\/strong><br>\nEigentlich sollte ja der siebzigste Geburtstag Anlass geben f&uuml;r rauschende Feste. Geboren am 4. April 1949, erfreut sich die NATO nicht nur bester Gesundheit. Die alte Dame hat auch noch viel vor.<br>\nDass dennoch die Geburtstagsparty eher im engsten Familienkreis der Au&szlig;enminister der 29 NATO-L&auml;nder stattfindet, liegt am nicht anwesenden Ehrengast. US-Pr&auml;sident Trump hatte n&auml;mlich der NATO bescheinigt, sie sei obsolet, also auf Deutsch: veraltet. Und da es sich nun einmal nicht geh&ouml;rt, dass der Twitter-Gott einer Seniorin ins Gesicht sagt, ihre gro&szlig;e Zeit sei vorbei, und er deswegen mit weiteren R&uuml;pelhaftigkeiten die Geburtstagsparty zertrumpeln k&ouml;nnte, wurde gar nicht erst zur ganz gro&szlig;en NATO-Sause mit Staatsoberh&auml;uptern eingeladen.<br>\nTrotzdem wird die Reihe der Troubadoure, die dem angejahrten Burgfr&auml;ulein ihre Minnelieder singen, nicht so schnell abrei&szlig;en. Der Refrain dieser NATO-Lobges&auml;nge besteht dabei aus immer denselben Narrativen, also aus zusammenh&auml;ngenden Erz&auml;hlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Siebzig-Jahre-NATO-Kein-Grund-zum-Feiern-4358884.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>20 Jahre nach NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Scharping &amp; Co. als M&uuml;nchhausen 2.0<\/strong><br>\nNach zwei &Uuml;berf&auml;llen Deutschlands auf Jugoslawien, musste der dritte Versuch gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung gr&uuml;ndlich vorbereitet werden. Ohne moralisierende Begr&uuml;ndung ging da gar nichts. Also musste als Kriegs-Zweck-L&uuml;ge ein &ldquo;Faschismus&rdquo; her, der zu bek&auml;mpfen sei.<br>\nUnterhalb der Latte von einem &ldquo;Faschismus&rdquo;, den es dort zu bek&auml;mpfen g&auml;lte, ging da gar nichts. Am besten also &ndash; den Spie&szlig; umdrehen und die Geschichte auf den Kopf stellen: unsere dunkle (deutsche) Vergangenheit verpflichte uns geradezu &ndash; wieder Krieg zu f&uuml;hren. Klingt absurd, lief aber genauso ab.<br>\nDie NATO-Aggression war auch ein Musterbeispiel daf&uuml;r, wie die Bev&ouml;lkerung in einen Krieg hineingelogen wird. Das deutsche Regierungspersonal gab f&uuml;r den NATO-Krieg das Letzte. Au&szlig;enminister Joseph Fischer verkaufte den Krieg unter der Losung &ldquo;Nie wieder Auschwitz!&rdquo;. Deutsche Widerstandsk&auml;mpfer, unter ihnen Esther Bejarano, Kurt Goldstein und Peter Gingold, wehrten sich in Zeitungsanzeigen gegen Fischers &ldquo;neue Auschwitzl&uuml;ge&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Bundeswehrgeneral Heinz Loquai, f&uuml;r die OSZE in Jugoslawien unterwegs, analysierte: &ldquo;Die deutsche Politik hat den Krieg gegen Jugoslawien damit gerechtfertigt, die NATO habe gegen einen an den Kosovo-Albanern sich vollziehenden V&ouml;lkermord bzw. eine humanit&auml;re Katastrophe eingreifen m&uuml;ssen. Die meisten Medien transportierten bzw. verst&auml;rkten diese Botschaft. Sie hat sich heute<br>\nverfestigt.&rdquo; Er verweist auf &ldquo;Die Zeit&rdquo;&lsquo;: &ldquo;angesichts eines drohenden Genozids im Kosovo&rdquo; habe es sich&sbquo; &ldquo;bei Lichte besehen&rdquo; um &ldquo;einen moralisch legitimierten Krieg&rdquo; gehandelt, an gleicher Stelle ist von &ldquo;v&ouml;lkerm&ouml;rderischem Gemetzel&rdquo; und &ldquo;akutem Genozid&rdquo; die Rede. Olaf Scholz, damals Generalsekret&auml;r der SPD behauptet, mit dem Milit&auml;reinsatz der Bundeswehr habe Deutschland bei der &ldquo;Bek&auml;mpfung von V&ouml;lkermord&rdquo; geholfen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/86681-20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-scharping-fischer-fake-news\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> unbedingt sehenswert dazu der Dokumentarfilm: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MYcRjHX50og\">&bdquo;Es begann mit einer L&uuml;ge&rdquo; &ndash; Doku &uuml;ber NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Radikaler Wandel&rdquo; bei Verkehr n&ouml;tig<\/strong><br>\nNur mit einer Wende in der Verkehrspolitik k&ouml;nnen die Klimaschutzziele bis 2030 erreicht werden, glaubt die Kanzlerin &ndash; und forderte nun einen &ldquo;radikalen Wandel&rdquo;. Die w&ouml;chentlichen Sch&uuml;lerproteste lobte sie ausdr&uuml;cklich.<br>\nBei einer Sch&uuml;lerdiskussion in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel deutliche Ver&auml;nderungen im Verkehrsbereich gefordert, um die deutschen Klimaschutzziele bis 2030 noch zu erreichen. &ldquo;Das k&ouml;nnen wir nur durch einen radikalen Wandel zu Elektromobilit&auml;t oder Wasserstoff oder ganz anderen Dinge erreichen&rdquo;, sagte sie.<br>\nSeit 1990 habe der Verkehrsbereich nichts zur Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es beitragen k&ouml;nnen, so die Kanzlerin. Denn alle Verbesserungen beim Benzinverbrauch pro Auto seien durch mehr Verkehr in Deutschland &ndash; auch durch Transitverkehr &ndash; zunichte gemacht worden.<br>\nKlimaschutzgesetz noch in diesem Jahr geplant<br>\nIm Verkehrssektor sind die klimasch&auml;dlichen Treibhausgasemissionen seit 1990 nicht gesunken. Sie sollen aber bis 2030 um 40 bis 42 Prozent gemindert werden. So steht es im Klimaschutzplan, zu dem Union und SPD sich im Koalitionsvertrag bekennen. Bis Ende dieses Jahres sind gesetzliche Vorgaben geplant.<br>\nVerkehrsminister Andreas Scheuer steht in der Kritik, zu wenig f&uuml;r den Klimaschutz zu tun. So hatte er etwa h&ouml;heren Steuern f&uuml;rs Autofahren ebenso eine Absage erteilt wie einem generellen Tempolimit auf Autobahnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-klimaschutz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Der Verkehrssektor hat in Deutschland seit Jahrzehnten eine Steigerung der Emissionen zu verzeichnen und das obwohl die deutschen Autobauer auf ihre effizienten Motoren so stolz sind. Nur ist es eben alles andere als effizient im Schnitt etwa 1500 kg Antriebsmaschine zu haben, um Mobilit&auml;t f&uuml;r (im Schnitt bei 1,3 Personen pro PKW) 90 kg zu bewegen. Bei rund 1kg CO2 pro 6km liegt hier der gr&ouml;&szlig;te CO2-Anteil f&uuml;r viele Deutsche. Nun ist gro&szlig;er Teil aller PKW-Fahrten unter 5km, auch unter 3km, sogar unter 1km und damit mit dem Rad oder zu Fu&szlig; (oft sogar schneller) bew&auml;ltigbar. Auch viele lange Fahrten sind mit der Bahn deutlich CO2-sparsamer. Das E-Auto ist im Blick auf die Klimakrise nur eine Alternative f&uuml;r Fahrten, die nicht anders bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen. Der blo&szlig;e Ersatz von Verbrennungsmotoren durch E-Antriebe wird nicht ma&szlig;geblich zur CO2-Reduktion beitragen. Denn laut UBA emittiert die Produktion und der Betrieb des E-Autos aktuell etwa 1kg CO2 pro 7,5 km, 2025 1kg CO2 pro 9 km. D.h.: Die Verkehrswende gelingt nur als Mobilit&auml;tswende, nicht als Antriebswende. Wir brauchen entsprechend einen Mobilit&auml;tsminister, keinen (E-)Autominister.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klima<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie viel CO2 kann Deutschland noch aussto&szlig;en?<\/strong><br>\nNach mehr als zwanzig Jahren der Verhandlungen wurde 2015 in Paris endlich ein globales Abkommen zum Klimaschutz erreicht, im Konsens von 195 Staaten. Viele deutsche Politiker beteuern immer wieder, dass sie voll hinter diesem Abkommen stehen, k&uuml;rzlich zum Beispiel Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Spiegel-Streitgespr&auml;ch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Vergleicht man allerdings die Taten und Pl&auml;ne der Bundesregierung mit dem, was zur Umsetzung der Paris-Ziele n&ouml;tig w&auml;re, fragt man sich: hat die Politik die grundlegenden Fakten &uuml;berhaupt verstanden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/klimalounge\/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen\/\">SciLogs<\/a><\/li>\n<li><strong>&laquo;Klimahysterie!&raquo;, &laquo;Klimapropaganda!&raquo; &ndash; was Klimaforscher zu den h&auml;ufigsten Argumenten von Skeptikern sagen<\/strong><br>\nDer Klimawandel ist umstritten. Nicht in der Wissenschaft, daf&uuml;r aber umso mehr bei Teilen der Bev&ouml;lkerung. Wir haben die h&auml;ufigsten Argumente der Klimawandel-Skeptiker gesammelt und zwei Klimaforschern vorgelegt.<br>\nMit den &laquo;Fridays for Future&raquo;-Demonstrationen hat die Klimawandeldebatte weiter an Brisanz gewonnen. Skeptiker, Leugner sowie sogenannte &laquo;Warmisten&raquo; und Alarmisten geben sich in Kommentarspalten von Social-Media-Plattformen die Klinke in die Hand. Auch die NZZ stellt bei den Diskussionen auf Facebook und in den Leserdebatten fest, dass der Klimawandel immer noch viele Fragezeichen aufwirft. Die kontroversen Reaktionen auf den j&uuml;ngsten Facebook-Post der NZZ zur Klimadebatte zeigen dies exemplarisch (siehe unten). Die Streitfragen sind meist dieselben. Die Argumente der Diskussionsteilnehmer allerdings auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/klimawandel-forscher-antworten-auf-die-argumente-von-skeptikern-ld.1468011\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Es droht der Abschwung &ndash; Die Prognosen der Wirtschaftsinstitute sind Sch&ouml;nf&auml;rberei<\/strong><br>\nDie Industrieauftr&auml;ge sind zwar stark eingebrochen, die Konjunkturprognosen sinken. Dennoch verbreiten Wirtschaftsforschungsinstitute gef&auml;hrlichen Zweckoptimismus.<br>\nDie Industrie verzeichnet den gr&ouml;&szlig;ten Auftragseinbruch seit 2017 und passend dazu prognostizieren die f&uuml;hrenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Gemeinschaftsgutachten zu Konjunktur und Wirtschaftspolitik, dass der deutsche Wirtschaftsboom vorbei ist. &bdquo;Der langj&auml;hrige Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist zu Ende&ldquo;, fasst Oliver Holtem&ouml;ller vom Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) das Ergebnis zusammen.<br>\nWenn es nach der gemeinschaftlichen Prognose geht, die zweimal j&auml;hrlich im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet wird, folgt dem Aufschwung allerdings nur eine kurze Verschnaufpause in diesem Jahr mit einem Wachstum von 0,8 Prozent, bevor es n&auml;chstes Jahr wieder auf sehr respektable 1,8 Prozent anzieht.<br>\nDie Prognose best&auml;tigt wieder einmal die alte Erkenntnis, dass Wendepunkte der Konjunktur von den Prognostikern immer erst hinterher erkannt werden. Die Institute haben ihre Wachstumsprognose f&uuml;r dieses Jahr um mehr als einen vollen Prozentpunkt gegen&uuml;ber der Herbstprognose zusammenstreichen m&uuml;ssen. Da hatten sie noch 1,9 Prozent Wachstum prognostiziert. Den f&uuml;nf Wirtschaftsweisen, die vor kurzem ihre Zwischengutachten vorgelegt haben, ist es nicht besser gegangen.<br>\nTypisch ist auch, dass der &Uuml;bergang in den Abschwung noch m&ouml;glichst lange sch&ouml;ngeredet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/analyse-es-droht-der-abschwung-die-prognosen-der-wirtschaftsinstitute-sind-schoenfaerberei\/24181590.html\">Norbert H&auml;ring im Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bolkesteins Hammer schl&auml;gt wieder zu: Wie die EU die Daseinsvorsorge demontiert<\/strong><br>\nLange glaubten L&auml;nder und Gemeinden, die Stadt- und Regionalplanung sei nicht von der Bolkestein-Richtlinie erfasst, weil sie laut einem Erw&auml;gungsgrund zu den &bdquo;zwingenden Gr&uuml;nden des Allgemeininteresses&ldquo; geh&ouml;rt. Doch auch diese Annahme machte ein EuGH-Urteil zunichte. Der Immobilienentwickler Visser Vastgoed verklagte die niederl&auml;ndische Gemeinde Appingedam, weil deren Bauleitplan das Gewerbegebiet der Stadt ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Gesch&auml;fte reserviert, die Waren mit gro&szlig;em Platzbedarf verkaufen. Grund dieser Auflage: Um die Ver&ouml;dung der Innenstadt zu verhindern, m&ouml;chte die Gemeinde Gesch&auml;fte mit Kleinwaren im Stadtkern halten. Visser aber besitzt im Gewerbegebiet Grundst&uuml;cke, die er an einen Textildiscounter vermieten wollte, der Kleinwaren wie Schuhe und Bekleidung verkauft, was der Bauleitplan aber verhinderte. Daher verklagte Visser die Gemeinde vor dem niederl&auml;ndischen Staatsrat, der wiederum den EuGH fragte, ob die Anforderung des Bauleitplans mit Bolkestein &uuml;bereinstimme.<br>\nDer EuGH urteilte im Januar 2018, diese Anforderung sei eine territoriale Beschr&auml;nkung, die sehr wohl unter die Richtlinie falle. Das nationale Gericht m&uuml;sse daher pr&uuml;fen, ob sie tats&auml;chlich &bdquo;erforderlich&ldquo; und &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo; sei. Das EuGH-Urteil ist hochproblematisch, da Kommunen &uuml;ber ihre Bebauungspl&auml;ne unter anderem Fl&auml;chen f&uuml;r den Wohnungsbau ausweisen k&ouml;nnen. St&ouml;ren sie mit ihren Pl&auml;nen aber die Profitinteressen der Immobilienwirtschaft, kann diese nun mit der Bolkestein-Richtlinie dagegen vorgehen. Der EU-Ausschuss des &ouml;sterreichischen Bundesrats hat das Risiko des Urteils erkannt und in einer Stellungnahme aufgegriffen: &bdquo;Bei unionsrechtswidrigen Raumplanungsma&szlig;nahmen&ldquo; bestehe f&uuml;r Gemeinden nunmehr &bdquo;die Gefahr der Unwirksamkeit sowie einer Schadenersatzpflicht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theorieblog.attac.de\/?p=1084\">Attac Theorieblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Urheberrecht: Landgericht K&ouml;ln verdonnert FragDenStaat zum L&ouml;schen eines Glyphosat-Gutachtens<\/strong><br>\nDas Landgericht K&ouml;ln hat es FragDenStaat per einstweiliger Verf&uuml;gung untersagt, ein Glyphosat-Gutachten des Bundesinstituts f&uuml;r Risikobewertung (BfR) zu ver&ouml;ffentlichen. Die 14. Zivilkammer folgte damit ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einem Antrag der Beh&ouml;rde, die dem Bundeslandwirtschaftsministerium nachgeordnet ist. Die Macher des Portals hatten das sechsseitige Papier auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes erhalten und Ende vergangenen Jahres ver&ouml;ffentlicht. Das BfR sah dadurch sein Urheberrecht verletzt und lie&szlig; den Plattformbetreiber abmahnen. (&hellip;) &bdquo;Zensurheberrecht&ldquo;<br>\nFragDenStaat-Leiter Arne Semsrott kann die Entscheidung genauso wenig nachvollziehen wie die vorausgegangene Abmahnung. &bdquo;Das Glyphosat-Gutachten ist staatlich finanziert und von Beamten erstellt worden&ldquo;, erkl&auml;rte er. Dass das v&ouml;llig veraltete Urheberrecht nun als Zensurheberrecht missbraucht werde, &bdquo;ist ein Angriff auf die Pressefreiheit&ldquo;.<br>\nSemsrott k&uuml;ndigte an, Widerspruch gegen den Beschluss des Landgerichts einlegen zu wollen. Die Kammer habe offensichtlich die Pressefreiheit sowie europ&auml;ische Regelungen zur Informationsfreiheit nicht ausreichend beachtet<br>\n(&hellip;) Die Plattformmacher rufen zudem alle B&uuml;rger dazu auf, ihr Recht auf Akteneinsicht zu nutzen und das Glyphosat-Gutachten selbst beim Bundesinstitut anzufragen. Dazu haben sie eine Unterseite eingerichtet, &uuml;ber die das Auskunftsbegehren unkompliziert quasi per Knopfdruck in die Wege geleitet werden kann. Die Beh&ouml;rde m&uuml;sse das Dokument allen Antragstellern kostenlos zuschicken, hei&szlig;t es bei dem Portal. Es d&uuml;rfe vorerst aber nicht ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Urheberrecht-Landgericht-Koeln-verdonnert-FragDenStaat-zum-Loeschen-eines-Glyphosat-Gutachtens-4358278.html\">heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Amalgam aus Ausl&auml;nderfeindlichkeit und Leugnung der Klimaerw&auml;rmung<\/strong><br>\nEine norwegische Studie hat den Befund aus den USA best&auml;tigt, wo wei&szlig;e konservative oder rechte M&auml;nner diese Orientierung haben<br>\nWissenschaftlich ist akzeptierter Konsens, dass es eine Klimaerw&auml;rmung gibt, die sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt hat, und dass diese mit dem industriellen Zeitalter eingesetzt hat und von den Menschen verursacht wird. Abgesehen von Vertretern bestimmter Unternehmen, die Gesch&auml;ftseinbu&szlig;en f&uuml;rchten, Lobbyisten und damit verbundenen Politikern gibt es auch eine Schicht von Menschen in vielen L&auml;ndern, die davon nichts wissen will, dies leugnet oder eine Verschw&ouml;rung hinter der Behauptung der anthropogenen Klimaerw&auml;rmung mit riskanten Folgen sieht. Das Ph&auml;nomen des kitzelnden Tanzes auf dem Vulkan gab es immer schon, jetzt scheint es eher darum zu gehen, nichts machen zu m&uuml;ssen, sondern einfach weitermachen zu k&ouml;nnen und weder den Lebensstil noch die Gesellschaft oder die kapitalistische Wirtschaft ver&auml;ndern zu m&uuml;ssen.<br>\nEs sind die Erzkonservativen, die Rechten und Nationalisten, die den Blick von der Zukunft abwenden und das Hauptproblem in der Migration oder Ausl&auml;ndern, offenen Grenzen, Globalisierung oder Emanzipation sehen. Mit dem St&auml;rkerwerden der Rechten, die sich auch in der Abkehr von der L&uuml;genpresse oder der Fake-News-Medien gefallen und auch mit der Wissenschaft hadern, ist die Bewegung derjenigen, die von menschengemachter Klimaerw&auml;rmung nichts wissen wollen und diesen wie die AfD als &ldquo;Irrlehre&rdquo; bezeichnen, deutlich angestiegen.<br>\nEine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass unter den Klimawandelleugnern die st&auml;rkste Gruppe wei&szlig;e M&auml;nner sind, die rechtsnationalen Ideologien anh&auml;ngen, mit denen sie ihre Identit&auml;t und Stellung in der Gesellschaft und gegen&uuml;ber Frauen und Minderheiten wahren wollen bzw. st&auml;rker als andere Angst vor dem Abstieg haben. Schwedische und norwegische Wissenschaftler haben untersucht, die Studie ist in der Zeitschrift Environmental Sociology ver&ouml;ffentlicht worden, ob dies nur ein amerikanisches Ph&auml;nomen oder sich diese Haltung auch in den nordeurop&auml;ischen L&auml;ndern unter den konservativen M&auml;nnern findet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Amalgam-aus-Auslaenderfeindlichkeit-und-Leugnung-der-Klimaerwaermung-4357144.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Ergebnisse sind sicherlich auch auf Deutschland &uuml;bertragbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Grindel und das ZDF: So werden aus Politikern wieder Journalisten<\/strong><br>\nKann ein Ex-Politiker und Ex-Funktion&auml;r wie der zur&uuml;ckgetretene DFB-Pr&auml;sident Reinhard Grindel glaubw&uuml;rdig als Journalist arbeiten? Das ZDF h&auml;lt ihm jedenfalls eine Stelle frei. Grindel ist kein Einzelfall bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen. Wie gehen die Sender mit R&uuml;ckkehrern um? [&hellip;]<br>\n&bdquo;Herr Grindel hat aufgrund seiner fr&uuml;heren Mitgliedschaft im Bundestag ein im Abgeordnetengesetz geregeltes gesetzliches R&uuml;ckkehrrecht&ldquo;, teilte das ZDF auf Anfrage von @mediasres mit. Doch wo ein Ex-Politiker und Ex-Funktion&auml;r nach seiner R&uuml;ckkehr arbeiten k&ouml;nnte, ist offen. &bdquo;Mit der Frage, wo ein ehemaliger Mitarbeiter eingesetzt werden k&ouml;nnte, der aufgrund einer Abgeordnetent&auml;tigkeit ein gesetzliches R&uuml;ckkehrrecht in Anspruch n&auml;hme, wird sich das ZDF dann befassen, wenn es einen konkreten Anlass gibt&ldquo;, schreibt der Sender weiter. Das sei derzeit nicht der Fall.<br>\nIn Abgeordnetengesetzen steht in der Regel, dass der Arbeitsplatz eines Mandatstr&auml;gers oder einer Mandatstr&auml;gerin gesch&uuml;tzt werden muss, damit den Abgeordneten keine Nachteile entstehen, wenn sie als Politiker in ein Parlament gehen oder ein Amt &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/grindel-und-das-zdf-so-werden-aus-politikern-wieder.2907.de.html?dram:article_id=445404\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass einem Abgeordneten, der bereits 2016 aus dem Bundestag ausschied, 2019 noch ein R&uuml;ckkehrrecht zum ZDF zusteht. Aber Grindel ist ja eigentlich nicht das Problem, sondern der fliegende Wechsel zwischen Medien und Politik. Da werden die Leute von Burda zu Sprechern der Bundesregierung. Umgekehrt werden ehemalige Regierungssprecher zu Intendanten bei &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Falsche Zahlen und unpassende Vergleiche statt Fachlichkeit<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf), Hans-Eckhard Sommer, h&auml;lt die Zahl der Asylantr&auml;ge in Deutschland f&uuml;r zu hoch. In einem Interview mit der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; sprach er von einer &bdquo;Gro&szlig;stadt, die j&auml;hrlich zu uns kommt&ldquo;. Er nannte dabei die Zahl von 162.000 Asylantr&auml;gen.<br>\nWie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht, ist die von Sommer genannte Zahl allerdings zu hoch. Dem jetzt vorliegenden Papier zufolge handelt es sich bei rund 50.000 der offiziell registrierten Asylsuchenden um in Deutschland geborene Kinder von Asylsuchenden oder um legal nachgezogene Familienangeh&ouml;rige von bereits anerkannten Gefl&uuml;chteten. Es handelt sich also um Menschen, die bereits pers&ouml;nliche und soziale Bindungen in Deutschland haben.<br>\n&bdquo;Der von Sommer bem&uuml;hte Vergleich ist also vollkommen unpassend&ldquo;, kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion Ulla Jelpke Sommers Zahl. Es sei zudem &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;, wenn der Bamf-Chef einen &bdquo;falschen Zusammenhang&ldquo; zwischen Anerkennungsquoten und dem Anteil von Schutzsuchenden ohne Ausweispapiere herstelle. Dass Verfolgte aus bestimmten Regionen h&auml;ufig keine P&auml;sse vorlegen k&ouml;nnen, liege meist am Zustand des Dokumentenwesens der Herkunftsl&auml;nder oder an den spezifischen Bedingungen der Flucht. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Fl&uuml;chtlinge aus Somalia k&ouml;nnen beispielsweise regelm&auml;&szlig;ig keine Papiere vorlegen, dennoch werden sie zu 94,1 Prozent vom Bamf als schutzbed&uuml;rftig anerkannt. Asylsuchende aus Albanien hingegen werden fast nie anerkannt, legen aber &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig Ausweispapiere vor, n&auml;mlich zu 58 Prozent&ldquo;, so Jelpke. Sommer kenne diese Zahlen &ndash; und konstruiere &bdquo;wider besseres Wissen&ldquo; einen Zusammenhang, mit dem Schutzsuchende, die aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden keine Papiere vorweisen k&ouml;nnen, pauschal verd&auml;chtigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/03\/29\/bamf-praesidenten-kritik-falsche-zahlen\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50719\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50719","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50719"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50721,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50719\/revisions\/50721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}