{"id":50760,"date":"2019-04-08T08:11:52","date_gmt":"2019-04-08T06:11:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760"},"modified":"2019-04-08T08:11:52","modified_gmt":"2019-04-08T06:11:52","slug":"hinweise-des-tages-3342","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h01\">W&uuml;tende Mieter ziehen durch Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h02\">Wenn ein Kalter Krieger hei&szlig;l&auml;uft &ndash; Claus Kleber redet von Krieg mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h03\">So zerf&auml;llt der gesellschaftliche Zusammenhalt und auch die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h04\">Wikileaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h05\">Neue Studie zu Ungerechtigkeit bei der Einkommenssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h06\">&raquo;Verwertungsdynamik kennt keine Grenzen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h07\">Linke und Gewerkschafter fordern Reform der Arbeitsmarkt-Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h08\">Selbstst&auml;ndige sollen vorsorgen m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h09\">Unser Autoland, ein Irrenhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h10\">Was bringt das neue Fleisch-Logo von Rewe, Aldi &amp; Co.?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h11\">Fracking in Europa &ndash; &Uuml;berrumpelte US-Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h12\">Es riecht nach Rechtsbeugung aus politischen Gr&uuml;nden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h13\">Die Wurzeln der Wut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h14\">Union lehnt &ldquo;Privilegierung&rdquo; von Fahrradfahrern ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h15\">Ein Gebot seit 100 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h16\">&bdquo;Die Linke hat sich von den &Auml;rmeren entfremdet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50760#h17\">Syrien: Verschnaufpause f&uuml;r Rojava?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mietproteste<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>W&uuml;tende Mieter ziehen durch Berlin<\/strong><br>\nMehr als 35.000 Menschen haben in Berlin gegen hohe Mieten und Verdr&auml;ngung demonstriert. In Kreuzberg wurde ein Laden besetzt<br>\nDer &Auml;rger &uuml;ber steigende Mieten hat am Sonnabend mehrere Zehntausend Menschen in vielen deutschen St&auml;dten zum Protestieren auf die Stra&szlig;e getrieben. Die gr&ouml;&szlig;te Demonstration zog durch Berlin. Dort begann gleichzeitig auch das bislang einmalige Volksbegehren zur Enteignung gro&szlig;er Wohnungskonzerne. Die Initiatoren sammelten bereits am ersten Tag zahlreiche Unterschriften. Weitere Demonstrationen und Protestaktionen gab es in Leipzig, M&uuml;nchen, Stuttgart, Frankfurt und anderen St&auml;dten.<br>\nIn Berlin wollte die Polizei keine konkrete Teilnehmerzahl nennen, sprach aber von einer Gr&ouml;&szlig;enordnung &bdquo;weit &uuml;ber 10.000&ldquo;. Die Veranstalter sprachen von mehr als 35.000 Demonstranten. Aufgerufen zu dem Protest hatten rund 280 Initiativen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article216849573\/Mietenwahnsinn-Demo-in-Berlin-35-000-Menschen-machen-ihrer-Wut-Luft.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Mieterbewegung stellt die Eigentumsfrage<\/strong><br>\nMan kann kritisch fragen, ob die Ziele von &ldquo;Deutsche Wohnen und Co.&rdquo; kurzfristig zu mehr Wohnraum f&uuml;hren. Es wird aber wieder dar&uuml;ber diskutiert, ob Kapitalismus und Demokratie vereinbar sind<br>\nDie transnationalen Mietendemonstrationen, die am 6. April in ganz Europa stattgefunden haben, zeigen, dass die neue Mietenbewegung zu einer sozialen Bewegung wurde, die eine Kontinuit&auml;t entwickelt hat. Das ist in einer flexiblen Gesellschaft schon beachtlich.<br>\nEs ist eben nicht mehr so, dass die Mieter die Proteste aufgeben, wenn ihr scheinbar individuelles Problem mit &ldquo;ihren Eigent&uuml;mern&rdquo; nicht mehr aktuell ist, sei es, dass sie aus ihren Wohnungen vertrieben worden oder es doch noch eine L&ouml;sung gefunden hat. Es sind einerseits individuelle Eigent&uuml;mer, mit denen es die Mieter zu tun haben.<br>\nDoch die Mieter erkennen, dass es sich eben um kein individuelles Problem handelt, wenn sich Menschen bis in die Mittelschicht hinein nicht mehr die Miete in bestimmten Gegenden leisten k&ouml;nnen. Das f&uuml;hrt dann dazu, hohe Mieten als strukturelles Problem begriffen werden. Konkret geht es um das Problem, dass Miete zur Ware wird und dass es Investoren gibt, die aus Wohnungen Profit machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Mieterbewegung-stellt-die-Eigentumsfrage-4365532.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Mieten-Deckel und Enteignung<\/strong><br>\nTeure Mieten und zu wenig Wohnraum: Tausende Menschen sind auf die Stra&szlig;en gegangen, um gegen die Mietentwicklung in gro&szlig;en St&auml;dten zu demonstrieren. Die &ouml;ffentliche Hand hat schwere Fehler gemacht und wird diese kaum korrigieren k&ouml;nnen, kommentiert Manfred G&ouml;tzke &ndash; und fordert staatliche Eingriffe. (&hellip;)<br>\nDie Politik hat einen Gro&szlig;teil dazu beigetragen, dass die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt heute so dramatisch ist. Erst vor gut zehn Jahren hat ein rot-roter Senat zehntausende Wohnungen f&uuml;r l&auml;cherliche 8.000 Euro pro Wohnung verscherbelt, um die Schuldenlast kurzfristig um ein paar Millionen zu mindern. Eine Dummheit, die heute nicht mehr nachvollziehbar ist.<br>\nJetzt also fordern mehrere B&uuml;ndnisse, gewinnorientierte Immobilienkonzerne, die mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin besitzen, zu enteignen. Eine radikale Forderung, v&ouml;llig klar. Allerdings spielen auch einige der betroffenen Firmen alles andere als fair. Allen voran die Deutsche Wohnen: Ein Konzern, der versucht, mit allen Mitteln, die die Gesetze gerade so hergeben, Mieten zu erh&ouml;hen. Mieter zu verdr&auml;ngen, rauszumodernisieren. Um sie dann gegen eine potentere Klientel auszutauschen, die sich die topsanierte Wohnung f&uuml;r 2.500 Euro kalt leisten kann.<br>\nDass das Volksbegehren am Ende eine Mehrheit finden wird, ist im Grunde jetzt schon klar. Daf&uuml;r spricht nicht nur der Massen-Protest heute auf den Stra&szlig;en Berlins, sondern auch mehrere Umfragen. (&hellip;)<br>\nDie Macht der Immobilienkonzerne muss also geb&auml;ndigt werden. Der Staat muss eingreifen, egal ob durch die Enteignung ganzer Konzerne oder striktere Regelungen wie einen Mieten-Deckel. Denn das machen die Demonstranten in Berlin heute ganz deutlich: Wohnen ist ein Grundrecht, das nicht auf dem freien Markt verspielt werden darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/politikversagen-am-wohnungsmarkt-mieten-deckel-und.720.de.html?dram:article_id=445672\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Es war der Einheitskanzler Kohl, der wesentlich zur heutigen Misere der Wohnungspreise beigetragen hatte, indem er u.a. die Gemeinn&uuml;tzigkeit aller Wohnungsgenossenschaften in Deutschland abgeschafft und die Eigenbedarfsk&uuml;ndigung erfunden hatte. Bitte lesen Sie dazu insbesondere &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38801#h02\">Nichts zu danken: Helmut Kohl war nicht nur zuf&auml;llig korrupt<\/a>&rdquo; und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50617#h06\">&bdquo;Blackrock&ldquo; und &bdquo;Vonovia&ldquo;: &bdquo;Kanzler Kohl verantwortlich f&uuml;r hohe Mietpreise&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn ein Kalter Krieger hei&szlig;l&auml;uft &ndash; Claus Kleber redet von Krieg mit Russland<\/strong><br>\nClaus Kleber schockt seine Zuschauer im ZDF-heute-Journal vom Donnerstag mit einer Falschmeldung &uuml;ber Kampfhandlungen der NATO mit Russland. Zweck der Aktion: moralisches Framing f&uuml;r h&ouml;here deutsche R&uuml;stungsausgaben. Klingt irre? Ist es auch.<br>\nClaus Kleber, seit &uuml;ber 15 Jahren Moderator des ZDF-heute-Journals und als solcher einer der bestbezahlten Journalisten des Landes, begann seine Sendung am Donnerstagabend mit einer mehr als bemerkenswerten Einleitung. Mit ernster Miene verk&uuml;ndete er den Beginn eines Krieges der NATO mit Russland:<br>\n&bdquo;Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europ&auml;ische Verb&uuml;ndete unterwegs nach Estland, um die russischen Verb&auml;nde zur&uuml;ckzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.&ldquo;<br>\nDer Fortgang der Moderation brachte die Aufl&ouml;sung. Doch kein Krieg. Aber: Das Beschriebene sei eine &ldquo;realistische Vision&rdquo;:<br>\n&bdquo;Keine Sorge. Das ist nicht so. Das ist nur eine Vision. Aber eine realistische. So etwa m&uuml;sste n&auml;mlich im Ernstfall die Antwort der NATO aussehen auf einen Angriff auf das Territorium eines ihrer Mitgliedsstaaten. Und sei er so klein wie Estland. Wenn das in Frage gestellt scheint, w&uuml;rde die Abschreckung br&uuml;chig, die seit 70 Jahren den Frieden in Europa sichert. Das Problem ist heute, dass der Bestand des B&uuml;ndnisses zu seinem 70. Geburtstag br&uuml;chiger erscheint als jemals in seiner Geschichte. Einer bisher beispiellos erfolgreichen Geschichte.&ldquo;<br>\nDer folgende Filmbeitrag und das Korrespondentengespr&auml;ch mit dem NATO-Korrespondenten des ZDF, Stefan Leifert, verdeutlichte dann, wozu das martialisch vorgetragene Horrorszenario in Klebers Moderation diente: der moralischen Einordnung der angeblich zu niedrigen deutschen R&uuml;stungsausgaben. Diese stellten, so geht die verquere transatlantische Logik, die NATO, ihre Abschreckung gegen Russland und damit den Frieden in Europa in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/86853-claus-kleber-wenn-ein-kalter-krieger-heisslaeuft\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein unglaublicher Vorgang, zu dem die NachDenkSeiten im Laufe des Vormittages auch noch redaktionell Stellung beziehen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>So zerf&auml;llt der gesellschaftliche Zusammenhalt und auch die Demokratie<\/strong><br>\nFrau Wagenknecht. Sie haben ihren R&uuml;ckzug aus der ersten Reihe der Linksfraktion angek&uuml;ndigt, nachdem sie zwischenzeitlich &ldquo;ziemlich ausgebrannt&rdquo; waren. Wie befreit f&uuml;hlen Sie sich heute? Welche Last ist da von Ihnen abgefallen?<br>\nEs geht mir sehr viel besser, der extreme Druck ist weg, auch wenn ich nat&uuml;rlich immer noch relativ viele Termine habe, denn noch bin ich ja Fraktionsvorsitzende. Und auch danach werde ich politisch aktiv bleiben, denn es ist mir nat&uuml;rlich nicht egal, wohin sich unser Land entwickelt. Ich m&ouml;chte mich nur auf einer anderen Ebene einmischen, wieder mehr publizieren, neue Ideen in die Debatte bringen.<br>\nWoran hat es gelegen, dass der Stress so gro&szlig; wurde? Haben sie sich mit Fraktionsf&uuml;hrung und der Gr&uuml;ndung von &ldquo;Aufstehen&rdquo; &uuml;bernommen? Oder haben die innerparteilichen Machtk&auml;mpfe zu viel Kraft gekostet?<br>\nDa kam viel zusammen. &ldquo;Aufstehen&rdquo; ist f&uuml;r mich eine sehr spannende Erfahrung gewesen, weil es etwas v&ouml;llig Neues war und ich erlebt habe, wie viele Menschen, die sich teilweise noch nie politisch engagiert haben, sich pl&ouml;tzlich mit grosser Leidenschaft einbringen. Deshalb hat diese Bewegung trotz aller Anfangsschwierigkeiten auch eine Perspektive. Aber, klar, es war auch viel Arbeit &ndash; zus&auml;tzlich zum Fraktionsvorsitz. Und hinzu kamen die zerm&uuml;rbenden Konflikte in der Partei. Irgendwann war ich so ausgebrannt, dass es einfach nicht mehr ging.<br>\nSie sagen, sie wollen ein &ldquo;politischer Mensch&rdquo; bleiben. Wo wird der Schwerpunkt Ihrer Arbeit liegen?<br>\nWenn man sich die Entwicklung unserer Gesellschaft ansieht, kann einem angst und bange werden, wie viele Zukunftsfragen verschlafen werden und an wie vielen Stellen die Weichen falsch gestellt sind. Das betrifft die digitalen Technologien, die derzeit so eingesetzt werden, dass sie einem gef&auml;hrlichen &Uuml;berwachungskapitalismus den Weg bereiten. Das betrifft die ungebrochene Verschwendung nat&uuml;rlicher Ressourcen durch die Wegwerfwirtschaft. Und es betrifft ganz zentral die soziale Frage. Jeder wei&szlig;: Die Gesellschaft ist tief gespalten, sozial, aber auch kulturell. Wir haben unterschiedliche Milieus, die sich kaum noch begegnen und sich immer weniger zu sagen haben.  So zerf&auml;llt der gesellschaftliche Zusammenhalt und auch die Demokratie.<br>\nSie haben unl&auml;ngst in Hamburg auch Enteignungen von Immobilienbesitzern gefordert. Warum so radikal?<br>\nEnteignung, das klingt nach Staatswillk&uuml;r und Unrecht. Aber wenn man genau hinguckt, haben wir heute im Immobilienbereich st&auml;ndige Enteignungen, n&auml;mlich der Mieterinnen und Mieter. Finanzinvestoren kaufen hunderttausende Wohnungen auf und treiben die Mieten nach oben, um ihren Anteilseignern zweistellige Renditen auszusch&uuml;tten. Bei der &ldquo;Deutsche Wohnen&rdquo; etwa liegt die Rendite aktuell bei 18 Prozent. Bei den H&auml;usern dagegen werden oft notwendige Investitionen unterlassen, oder man setzt auf Luxusmodernisierungen, um einkommensschwache Familien gezielt zu vertreiben. Das elementare Recht auf Wohnen ist zu einem Spekulationsobjekt geworden. Das muss gestoppt werden. Grundg&uuml;ter wie Wohnen, Gesundheit und Pflege geh&ouml;ren nicht in die H&auml;nde hemmungsloser Renditej&auml;ger. Das sind &ouml;ffentliche Aufgaben. Und wo Eigentum zum Schaden der Allgemeinheit eingesetzt wird, sieht das Grundgesetz die &Uuml;bernahme in die Gemeinwirtschaft ausdr&uuml;cklich vor.<br>\nZu einem weiteren Streitthema: Sie haben in der Fl&uuml;chtlingsdebatte von Kapazit&auml;tsgrenzen gesprochen.  Werden Sie &ndash; im Gegensatz zu vielen anderen Linken &ndash; weiter f&uuml;r einen eher restriktiven  Kurs in der Migrationspolitik k&auml;mpfen?<br>\nVerfolgte haben Anspruch auf Schutz, dieses Asylrecht darf nicht ausgeh&ouml;hlt werden. Aber es ist eine gro&szlig;e L&uuml;ge, dass man Armut in der Dritten Welt bek&auml;mpft, indem man Migration f&ouml;rdert. Das Gegenteil ist der Fall. Denn es verlassen nicht die &Auml;rmsten ihre L&auml;nder, sondern eher die Mittelschicht und die etwas besser Ausgebildeten. Das verst&auml;rkt die Armut vor Ort, w&auml;hrend es den Unternehmen bei uns billige Arbeitskr&auml;fte verschafft und so die L&ouml;hne unter Druck setzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2862.so-zerf%C3%A4llt-der-gesellschaftliche-zusammenhalt-und-auch-die-demokratie.html?\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wikileaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>On the Pavement with Wikileaks<\/strong><br>\nEntirely unexpectedly, I have been down in London this last three days outside and around the Ecuadorean Embassy, following WikiLeaks&rsquo; announcement that their sources indicate Julian might be expelled within hours or days. Plainly Julian&rsquo;s position within the Embassy has deteriorated fundamentally, to the extent he is now treated openly as a closely guarded prisoner. I still have not myself been granted permission to visit him and he is now very isolated.<br>\nNothing has happened so far this weekend, though I stated from the start that if the police were going to move in. the most likely time would be 4am on Monday morning. There is a thought that the massive media presence occasioned by Wikileaks&rsquo; announcement may have succeeded in deterring President Moreno from the expulsion. Let us hope that will prove the case.<br>\nI am very exhausted, having been more or less on 24 hour watch for three days. It was also somewhat difficult to tell Nadira her birthday celebration had shifted without notice from a restaurant in Edinburgh to a wet pavement in London. But I was very pleased to have a very fruitful in depth conversation with Kristin Hrafnsson, editor in chief of Wikileaks. Our thoughts ran along these lines, and as this does not involve secrets but rather media handling, I see no harm in sharing these thoughts with you.<br>\nWhen Julian does leave the Embassy, whatever the circumstances in which he does that, it will be for a day or two the largest media story in the world and undoubtedly will lead all the news bulletins across every major country. The odds are that he will be leaving and facing a fight against extradition to the United States, on charges arising from the Chelsea Manning releases which revealed a huge amount about US war crimes and other illegal acts.<br>\nIt will be very important to try to focus a hostile media on why it is Julian is actually wanted for extradition. Not for the non-existent collusion with Russia to assist Trump, which is an entirely fake narrative. Not for meetings with Manafort which never happened. Not for the allegations in Sweden which fell apart immediately they were subject to rational scrutiny. And not for any nonsense about whether he hacked the communications in the Embassy or cleaned up the cat litter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/\">Craig Murray<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch den Bericht von Moritz M&uuml;ller auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50743\">Julian Assanges Lage spitzt sich zu<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WikiLeaks: Die bedeutendsten Ver&ouml;ffentlichungen der Enth&uuml;llungsplattform<\/strong><br>\nWikiLeaks berichtet von der wom&ouml;glich bevorstehenden Verhaftung ihres Mitbegr&uuml;nders Julian Assange, weil die Botschaft Ecuadors in London ihn in K&uuml;rze ausweisen k&ouml;nnte. RT Deutsch hat die bedeutendsten Ver&ouml;ffentlichungen von WikiLeaks zusammengestellt.<br>\nDie Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks wurde nach eigenen Angaben 2006 von Julian Assange gegr&uuml;ndet. Zu ihrer T&auml;tigkeit schreibt die Plattform:<br>\nWikiLeaks ist spezialisiert auf die Analyse und Ver&ouml;ffentlichung gro&szlig;er Datens&auml;tze von zensierten oder anderweitig eingeschr&auml;nkten offiziellen Materialien zu Krieg, Spionage und Korruption. Sie hat bisher mehr als zehn Millionen Dokumente und zugeh&ouml;rige Analysen ver&ouml;ffentlicht.<br>\nViele der Ver&ouml;ffentlichungen von WikiLeaks erregten weltweit Aufsehen und Kontroversen, sowohl wegen ihres Inhaltes als auch wegen der anonymen Arbeitsweise von WikiLeaks. Assange stand als Mitbegr&uuml;nder und langj&auml;hriger Chefredakteur der Plattform besonders in der medialen &Ouml;ffentlichkeit und in der Kritik. Anl&auml;sslich eines Ermittlungsverfahrens der schwedischen Beh&ouml;rden mit einer drohenden Festnahme und Auslieferung an die USA beantragte Assange im Juni 2012 politisches Asyl in der Botschaft Ecuadors in London, in der er sich seitdem aufh&auml;lt. Trotz der Einstellung des schwedischen Ermittlungsverfahrens im Mai 2017 w&uuml;rde Assange weiterhin von den britischen Beh&ouml;rden festgenommen und wom&ouml;glich an die USA ausgeliefert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/86844-wikileaks-die-bedeutendsten-veroeffentlichungen-der-enthuellungsplattform\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50743\">Julian Assanges Lage spitzt sich zu<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue Studie zu Ungerechtigkeit bei der Einkommenssteuer<\/strong><br>\nEine neue Studie der Gr&uuml;nen\/EFA vergleicht die Besteuerung von Einkommen in den EU-Mitgliedsstaaten und zeigt:\n<ol>\n<li>Leistungslose Kapitaleinkommen der Verm&ouml;genden werden fast &uuml;berall geringer besteuert als Arbeitseinkommen;<\/li>\n<li>Der Unterbietungswettbewerb findet nicht nur bei den Unternehmenssteuern statt, sondern auch bei der Einkommenssteuer;<\/li>\n<li>Die EU-Kommission hat das Problem 2001 erkannt und seitdem nichts gegen doppelte Nichtbesteuerung getan, sondern sich ausschlie&szlig;lich auf die Beseitigung von Doppelbesteuerung konzentriert und die nationalen Abwehrma&szlig;nahmen aufgeweicht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auch Deutschland besteuert Kapitaleinkommen niedriger als Arbeitseinkommen, beteiligt sich aber nicht am Unterbietungswettbewerb bei den Sonderregeln und bem&uuml;ht sich um nationale Abwehr.<\/p>\n<ol>\n<li>Die Abgeltungssteuer f&uuml;hrt dazu, dass Kapitaleinkommen bei den Verm&ouml;genden pauschal mit 25% anstatt mit dem Spitzensteuersatz besteuert wird. Dies wurde bei der Einf&uuml;hrung mit der grassierenden Steuerhinterziehung begr&uuml;ndet (&bdquo;besser 25% von x als 45% von nichts&ldquo;) &ndash; ein Argument was nach Steuer-CD, Leaks und Einf&uuml;hrung des internationalen Informationsaustausch &uuml;berpr&uuml;ft werden sollte.<\/li>\n<li>Der steuerfreie Verkauf von Immobilien nach einer Mindesthaltedauer von 10 Jahren l&auml;sst sich unter normalen Umst&auml;nden mit Inflation und anderen Wertanpassungen begr&uuml;nden, steigen die Preise jedoch innerhalb von wenigen Jahren um mehr als das doppelte (wie derzeit in Berlin und vielen anderen St&auml;dten), funktioniert dieses Argument nicht und Immobilienbesitzer k&ouml;nnen hohe leistungslose und unbesteuerte Gewinne realisieren.<\/li>\n<li>Deutschland gew&auml;hrt hoch qualifizierten und verm&ouml;genden Zuz&uuml;glern anders als 15 andere EU-Staaten keine Erm&auml;&szlig;igung bei der Einkommenssteuer. Die Wegzugsbesteuerung verhindert, dass Verm&ouml;gen unbesteuert aus Deutschland verlagert werden k&ouml;nnen, wurde aber durch europ&auml;ische Rechtsprechung aufgeweicht. Nach &ouml;ffentlich diskutierten Wohnortwechseln verm&ouml;gender Deutscher gestehen Vereinbarungen im DBA mit der Schweiz, Deutschland die Besteuerungsrechte zu, solange weiterhin ein Bezug zu Deutschland besteht &ndash; was relativ weit ausgelegt werden kann, wie z.B. der Fall Boris Becker zeigt, aber auch gerne umgangen wird, wie der Fall von Jens Lehmann zu zeigen scheint.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Beispiele aus der Studie zeigen &ndash; Erm&auml;&szlig;igungen bei der Einkommenssteuer sind teuer und nutzen vor allem Leuten mit hohem Einkommen, wie z.B. dem bestbezahlten Fu&szlig;baller Cristiano Ronaldo an allen drei seiner Stationen (Gro&szlig;britannien, Spanien, Italien) und hochbezahlten Managern in den Niederlanden. Noch viel teurer und ungerechter sind allerdings die Steuerverluste durch die in 10 L&auml;ndern gew&auml;hrte Steuerfreistellung auf ausl&auml;ndische Kapitalertr&auml;ge. Sie kommen fast ausschlie&szlig;lich den besonders Verm&ouml;genden zugute (Jeff Bezos erzielt mehr als 99% seines Einkommens aus Kapitalertr&auml;gen), bisher fehlt aber die Datengrundlage um die Kosten zu sch&auml;tzen.<br>\nGravierender als die Sondererm&auml;&szlig;igungen ist allerdings der allgemeine Unterbietungswettbewerb, der dazu gef&uuml;hrt hat, dass Kapitalertr&auml;ge EU-weit im Schnitt um fast 20 Prozentpunkte geringer besteuert werden als Arbeitseinkommen. Dabei betrachtet die Studie weder die Auswirkungen von komplexer und illegaler Steuerhinterziehung und der inkonsequenten Verfolgung durch schlecht ausgestatte Finanzbeh&ouml;rden noch die teilweise sehr einfachen und legalen Vermeidungsmodelle (Thesaurierung in Family Offices, etc.). Mit 22% der Einnahmen (im Vergleich zu 7% bei den Unternehmenssteuern) verdienen die Einkommenssteuer eine h&ouml;here Aufmerksamkeit und konsequentere Gegenma&szlig;nahmen gegen Ungerechtigkeit sowohl in Deutschland als auch in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-steuergerechtigkeit.de\/2019\/04\/neue-studie-zu-ungerechtigkeit-bei-der-einkommenssteuer\/\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Verwertungsdynamik kennt keine Grenzen&laquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Andrej Holm. &Uuml;ber explodierende Mieten, Verdr&auml;ngung als Gesch&auml;ftsmodell und die Forderung nach Enteignung<br>\nSie besch&auml;ftigen sich seit den 1990er Jahren wissenschaftlich mit Stadtpolitik. Konnte man die aktuellen Zuspitzungen damals absehen?<br>\nSowohl die wissenschaftliche Begleitung als auch die politische Mobilisierung orientieren sich ja immer an den aktuellen Konfliktlagen. Es ist nicht so, als h&auml;tte es etwa in den 2000er Jahren keine wohnungspolitischen Auseinandersetzungen in Berlin gegeben. Damals haben wir vor allem in Ostberliner Innenstadtbezirken &uuml;ber Gentrifizierung und Verdr&auml;ngung durch Modernisierungen diskutiert. Die meisten waren &uuml;berzeugt, dass es sich dabei um stadtteilspezifische Prozesse handelt &ndash; heute sprechen wir von einer stadtweiten Wohnungskrise. Als der Senat aus SPD und PDS massenweise Quartiere privatisierte, kritisierten das damals nur wenige Aktive aus Gewerkschaften und Mieterorganisationen. Dass Berliner Mietwohnungen irgendwann an der B&ouml;rse gehandelt werden k&ouml;nnten, ahnten nur wenige.<br>\nOffenbar glaubt man immer wieder, gegenw&auml;rtig die Spitze der Entwicklung erreicht zu haben &ndash; noch h&ouml;her k&ouml;nnten Mieten nicht steigen, noch schlimmer k&ouml;nne es nicht werden. Im R&uuml;ckblick zeigt sich aber: Die Verwertungsdynamik in wachsenden St&auml;dten wie Berlin kennt keine Grenzen. Vor f&uuml;nf Jahren schauderte man, wenn man von Mietvertr&auml;gen h&ouml;rte, in denen 15 oder 20 Euro pro Quadratmeter verlangt wurden. Heutzutage tauchen Anzeigen auf, wo Mikroappartements f&uuml;r 40 Euro pro Quadratmeter inseriert werden. H&auml;tte ich das vor zehn Jahren prognostiziert, w&auml;re ich vermutlich in eine Betreuungseinrichtung &uuml;berwiesen worden.<br>\nDas ist aber nur die eine Seite der Medaille.<br>\nDas sind die Spitzen der Entwicklung. Da sind wir weit weg von dem, was es an &shy;sozialem Versorgungsbedarf gibt. In Berlin gibt es eine relativ stabile Zahl von armen Haushalten, die so zwischen 750.000 und 800.000 liegt. Unter dem Strich k&ouml;nnen diese nicht mehr als 4,50 oder f&uuml;nf Euro pro Quadratmeter zahlen. Eine soziale Wohnungspolitik m&uuml;sste darauf ausgerichtet sein, solche Mieten dauerhaft zu sch&uuml;tzen. Das wiederum h&auml;tte man auch schon vor zehn Jahren sagen k&ouml;nnen: Wir brauchen einen Grundbestand an g&uuml;nstigem Wohnraum, gerade in einer armen Stadt wie Berlin. Hier geht es um einen Bereich, den kein Markt regelt und der daher in &ouml;ffentlicher Verantwortung organisiert werden muss. Da haben wir es mit einem Widerspruch zwischen sozialem Versorgungsbedarf und privaten Gesch&auml;ftsinteressen zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/352513.kapitalistische-stadt-verwertungsdynamik-kennt-keine-grenzen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Linke und Gewerkschafter fordern Reform der Arbeitsmarkt-Statistik<\/strong><br>\nDie deutsche Arbeitslosenquote ist zu sch&ouml;n, um wahr zu sein &ndash; so sieht es Matthias W. Birkwald, Vorsitzender der Linken im Bundestagsausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales. Denn in der Statistik fehlten etwa Langzeitarbeitslose &uuml;ber 58, Ein-Euro-Jobber und Menschen in Weiterbildung.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Hammer ist, wenn ein Arbeitsloser sich morgens bei der Arbeitsagentur krank meldet, dann wird er aus der Arbeitslosenstatistik gestrichen. Das hei&szlig;t, wenn jemand krank ist, dann ist er offiziell nicht mehr arbeitslos. Das finde ich absolut daneben.  (Matthias W. Birkwald, Die Linke.)<br>\nBirkwald hat nachgerechnet. Die Zahl der Arbeitslosen, sagt er, liege um 900.000 Menschen h&ouml;her als offiziell angegeben. Tats&auml;chlich haben diverse Bundesregierungen verschiedene Gruppen aus der Statistik herausgenommen.<br>\nDie Arbeitsagentur ist bei ihren Ver&ouml;ffentlichungen an die Vorgaben der Politik gebunden. Trotzdem l&auml;sst sie Monat f&uuml;r Monat durchblicken, dass es &uuml;ber die amtliche Zahl hinaus weitere Arbeitslose gibt, wie Sprecherin Susanne Eikemeier erkl&auml;rt. &Uuml;ber Jahre habe man festgestellt, dass sich die Menschen ein sch&auml;rferes Bild von der Arbeitslosigkeit w&uuml;nschten. &ldquo;Wir m&ouml;chten diesem Wunsch gerne nachkommen und weisen deshalb seit dem Jahr 2010 die sogenannte Unterbesch&auml;ftigung aus&rdquo;, erkl&auml;rt Eikemeier.<br>\nDiese sogenannte Unterbesch&auml;ftigung erfasst auch jene, die in Arbeitsmarktma&szlig;nahmen stecken. So werden auch Kurzarbeiter und Selbst&auml;ndige mitgez&auml;hlt, die noch vom Gr&uuml;nderzuschuss leben.<br>\nGewerkschaft fordert transparentere Arbeitslosenquote<br>\nSachsens DGB-Vorsitzendem Markus Schlimbach ist diese Zahl wiederum zu breit gefasst, um Arbeitslosigkeit realistisch abzubilden. Er pl&auml;diert daf&uuml;r, die bisherige offizielle Quote um bestimmte Gruppen zu erg&auml;nzen.<br>\nSchlimbach f&auml;nde die Arbeitslosenzahlen zum Beispiel realistischer, wenn auch diejenigen, die Weiterbildungsma&szlig;nahmen ergreifen, in der Statistik mitgez&auml;hlt w&uuml;rden. Denn auch die w&auml;ren auf der Suche nach Arbeit und h&auml;tten damit ein Recht, in der Arbeitslosenstatistik aufzutauchen. F&uuml;r Schlimbach ist das eine Frage der Transparenz.<br>\nLinke: Arbeitslosenstatistik soll breiter gefasst werden<br>\nLinken-Politiker Matthias W. Birkwald w&uuml;rde die Arbeitslosenstatistik dagegen so breit wie m&ouml;glich fassen. Zus&auml;tzlich m&uuml;sse man erw&auml;hnen, wie viele Menschen unfreiwillig nur Teilzeit arbeiten.<br>\nEs ist Zeit, zu handeln, statt zu tricksen. Alle bisher nicht gez&auml;hlten Arbeitslosen m&uuml;ssen in die offizielle Arbeitslosen-Statistik aufgenommen werden, sodass man eine tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit benennen kann. (Matthias W. Birkwald, Die Linke.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/de\/article\/1899.linke-und-gewerkschafter-fordern-reform-der-arbeitsmarkt-statistik.html\">Matthias W. Birkwald<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Selbstst&auml;ndige sollen vorsorgen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nSelbstst&auml;ndige sollen nach dem Willen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil dazu verpflichtet werden, privat oder &uuml;ber die gesetzliche Rentenversicherung f&uuml;r das Alter vorzusorgen. &ldquo;Ich werde Ende des Jahres einen Gesetzentwurf zur Einbeziehung der Selbstst&auml;ndigen in das System der Alterssicherung vorlegen&rdquo;, sagte der SPD-Politiker der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;.<br>\nNach seinen Angaben gibt es rund drei Millionen Selbstst&auml;ndige, die im Alter nicht abgesichert sind. K&uuml;nftig m&uuml;ssten Selbstst&auml;ndige entweder &ldquo;Mitglied in einem Versorgungswerk sein wie beispielsweise &Auml;rzte und Anw&auml;lte, durch die R&uuml;rup-Rente abgesichert sein oder eben in die gesetzliche Rentenversicherung eintreten&rdquo;, sagte Heil. &ldquo;Auch f&uuml;r Selbstst&auml;ndige muss gelten, dass man nach einem Leben harter Arbeit abgesichert ist. Deshalb ist es auch f&uuml;r Selbstst&auml;ndige wichtig, dass wir vorher die Grundrente einf&uuml;hren&rdquo;, betonte der Minister. Heil will dazu im Mai einen Gesetzentwurf vorlegen. (&hellip;)<br>\nMit der Grundrente will die Gro&szlig;e Koalition Senioren mit Minirenten besserstellen, wenn sie mindestens 35 Beitragsjahre vorweisen k&ouml;nnen. Union und SPD streiten aber dar&uuml;ber, ob es dabei eine Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung geben soll oder nicht.<br>\nHeil ist im Gegensatz zur Union gegen eine solche Pr&uuml;fung, er zeigte sich aber zuversichtlich, dass sich die Koalition verst&auml;ndigt. &ldquo;Ja, diese Koalition wird eine Einigung bei der Grundrente zustande bringen, und ich bin entschlossen, meinen Beitrag dazu zu leisten&rdquo;, sagte Heil. (&hellip;)<br>\nDer Sozialverband VdK begr&uuml;&szlig;te die Pl&auml;ne Heils zur Einbeziehung Selbstst&auml;ndiger in die Altersvorsorge. VdK-Pr&auml;sidentin Verena Bentele kritisierte jedoch die geplante Wahlm&ouml;glichkeit zwischen verschiedenen Versorgungsarten f&uuml;r Selbstst&auml;ndige. &ldquo;Wir brauchen eine verpflichtende Einbeziehung aller Erwerbst&auml;tigen in die gesetzliche Rentenversicherung. Diese wird dadurch auf eine breitere Finanzierungsbasis gestellt. Wenn alle einzahlen, ist das nur gerecht&rdquo;, erkl&auml;rte Bentele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/heil-altersvorsorge-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Endlich! Die Richtung stimmt, eine Wahlm&ouml;glichkeit ist falsch, man kann Verena Bentele (VdK) nur beipflichten. Man kann an dieser Stelle sogar von der Schweiz etwas lernen!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Forderung, nach der Selbst&auml;ndige f&uuml;r die Rente vorsorgen m&uuml;ssen, ist &uuml;berf&auml;llig. Aber generell ist das Rentenpaket dieser Bundesregierung &auml;u&szlig;erst mager. Und verglichen mit &Ouml;sterreich hinkt es gewaltig. Bitte lesen Sie dazu erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45936\">Es krei&szlig;te der Berg und gebar eine Maus &ndash; &uuml;ber das Heil&rsquo;sche Rentenpaket<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unser Autoland, ein Irrenhaus<\/strong><br>\nDas war von Bundesfinanzminister Olaf Scholz wohl nicht so geplant. Just an dem Tag, an dem aus seinem Ministerium durchsickert, dass er einen neuen Vorsto&szlig; zur massiven steuerlichen F&ouml;rderung der Elektromobilit&auml;t unternommen hat, teilt die EU-Kommission mit: Die Autokonzerne Daimler, VW und BMW haben illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen. Das Kartellverfahren der EU ist zwar noch nicht abgeschlossen. Aber es ist nun wohl nicht mehr die Frage, ob die Konzerne zahlen m&uuml;ssen. Es geht eher darum, wie teuer es wird und wie dreist sie im einzelnen Kunden, Politik und B&uuml;rger gesch&auml;digt haben.<br>\nEs ist gut, dass diese beiden Nachrichten heute zusammentreffen, macht dies doch deutlich, wie schizophren die Bundesregierung auf den Abgasskandal reagiert. Automanager haben offensichtlich wie Verbrecher die K&ouml;pfe zusammengesteckt und &ndash; sinngem&auml;&szlig; &ndash; gesagt: Keiner von uns prescht vor, keiner f&uuml;hrt die vorhandene Technik f&uuml;r wirklich saubere Diesel (Harnstoffeinspritzung) und saubere Benziner (Partikelfilter) ein. So verhindern wir erst einmal die Technik, sparen Milliarden. Ein gr&uuml;nes Image wollen wir aber trotzdem: Wir machen eine weltweite Werbekampagne f&uuml;r die &bdquo;Clean Diesel&ldquo; von VW, Audi, Porsche, BMW und Mercedes.<br>\nDer WirtschaftsWoche war der Trick mit dem Harnstoff (Adblue-Fl&uuml;ssigkeit) fr&uuml;h aufgefallen. Schon vor drei Jahren, im M&auml;rz 2016, berichtete sie: &bdquo;Nicht nur Volkswagen betr&uuml;gt bei der Abgasmessung, die gesamte deutsche Autoindustrie ger&auml;t unter Beschuss.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Dieselgate, das sind demnach nicht nur die Softwaremanipulationen einiger weniger, sondern auch das f&uuml;r jeden aufmerksamen Automanager und Ingenieur sichtbare Knausern mit Adblue. Demnach muss das Problem mit den Abgaswerten der Dieselfahrzeuge nicht nur bei Volkswagen, sondern bei vielen Autokonzernen bis in die h&ouml;chsten Etagen bekannt gewesen sein.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung &bdquo;habe seit dem Jahr 2009 rund 5,2 Milliarden Euro f&uuml;r die F&ouml;rderung&ldquo; des E-Autos ausgegeben, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Ende vergangenen Jahres. Er sei &bdquo;ver&auml;rgert, dass daraus keine Produkte entstehen.&ldquo; Die Bundesregierung verteilt seit bald einem Jahrzehnt mit der Gie&szlig;kanne gute f&uuml;nf Milliarden Euro im Land und f&auml;ngt erst jetzt an zu fragen, was das eigentlich bringt? W&auml;hrend Scheuer noch nach den versickerten Milliarden sucht, kratzt Scholz aber schon neue Subventionsmilliarden f&uuml;r die Autoindustrie zusammen. Verstehe noch einer diese Autonation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/kartellvorwuerfe-gegen-bmw-daimler-und-vw-unser-autoland-ein-irrenhaus\/24187576.html?social=twitter&amp;Echobox=1554472629#utm_term=Autofeed&amp;utm_medium=Social&amp;utm_source=Twitter\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><strong>Dazu: BMW, Daimler und VW drohen Milliardenstrafen<\/strong><br>\nAcht Jahre lang EU-Kartellvorschriften missachtet: Diesen Verdacht hat die EU-Kommission gegen&uuml;ber VW, BMW und Daimler.<br>\nDie Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde hat eine formelle Beschwerdemitteilung an die Konzerne geschickt: Ein Brief, in dem sie die Vorw&uuml;rfe detailliert begr&uuml;ndet. Die Autokonzerne haben nun die Gelegenheit, darauf zu antworten.<br>\nDie EU-Kommission hatte seit 2017 Untersuchungen angestellt, im September vergangenen Jahres wurden die dann vertieft. Bereits damals hatten sich die Anzeichen verdichtet, wie ein Sprecher von Wettbewerbskommissarin Margarete Vestager deutlich machte.<br>\n&bdquo;Auf der Grundlage des Materials haben wir uns entschieden, diesen ersten Schritt zu gehen, um zu pr&uuml;fen, ob unsere Bedenken begr&uuml;ndet sind oder nicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kartellvorwuerfe-aus-bruessel-bmw-daimler-und-vw-drohen.769.de.html?dram:article_id=445614\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was bringt das neue Fleisch-Logo von Rewe, Aldi &amp; Co.?<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en Superm&auml;rkte haben am 1. April ein neues Fleisch-Siegel eingef&uuml;hrt. Es soll auf Rind- und Schweinefleisch sowie Gefl&uuml;gel-Produkten der Eigenmarken zu finden sein und Auskunft dar&uuml;ber geben, unter welchen Haltungsbedingungen ein Tier gelebt hat. Das Label hat jedoch einen entscheidenden Haken.<br>\nDas neue Logo mit der Aufschrift &bdquo;Haltungsform&ldquo; soll Kunden auf einen Blick informieren, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben &ndash; mit vier Stufen:\n<ul>\n<li>Stufe 1 ist der gesetzlichen Mindeststandard.<\/li>\n<li>Stufe 2 bedeutet 10 Prozent mehr Platz und Spielm&ouml;glichkeiten f&uuml;r das Nutztier.<\/li>\n<li>Stufe 3 garantiert Tieren noch mehr Platz und Frischluft-Kontakt.<\/li>\n<li>Bei Stufe 4 (&bdquo;Premium&ldquo;) haben die Tiere au&szlig;erdem Auslaufm&ouml;glichkeiten im Freien. Auch Biofleisch soll in diese Stufe eingeordnet werden. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was die Supermarktketten nicht an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen: Das neue Label bringt zun&auml;chst keine Verbesserungen f&uuml;r die Tiere. Es gibt kein neues Pr&uuml;fprogramm, die Produkte werden durch das zus&auml;tzliche Label nur neu einsortiert. Voraussichtlich werden die Stufen 2, 3 und 4 gerade mal eine Marktabdeckung von ein bis zwei Prozent haben, erkl&auml;rte Alexander Hinrichs, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Initiative Tierwohl, unter der sich die Handelsketten vereinigen, gegen&uuml;ber dem ZDF. Verbraucherinnen und Verbraucher werden also fast ausschlie&szlig;lich Fleisch der Stufe 1 im Supermarkt finden &ndash; also Fleisch, das gerade einmal die (ohnehin unzureichenden) gesetzlichen Mindestanforderungen erf&uuml;llt. (&hellip;)<br>\nJedes vierte tierische Produkt stammt von einem kranken Tier: Mastschweine leiden massenhaft unter Lungenentz&uuml;ndungen, Leberver&auml;nderungen oder schmerzhaft verdickten Gelenken, K&uuml;he unter Euterentz&uuml;ndungen und Klauenerkrankungen, Legehennen unter Knochenbr&uuml;chen. Trotzdem gelangen ihre Produkte in den Handel. W&auml;hrend die Krankheit der Tiere keine gesundheitliche Gefahr f&uuml;r Verbraucherinnen und Verbraucher darstellt, bedeutet sie millionenfaches Leid f&uuml;r die Tiere. (&hellip;)<br>\nStatt Verbesserungen f&uuml;r alle Tiere durchzusetzen, plant Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner ein eigenes &bdquo;Tierwohl-Label&ldquo;. Das Problem: Das Label ist mal wieder nur freiwillig. Mitmachen werden wohl nur die Betriebe, die ohnehin schon gute Arbeit leisten. Sogar der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeslandwirtschaftsministerium, also Frau Kl&ouml;ckners eigene Berater, erwartet f&uuml;r das freiwillige Tierwohl-Label einen Marktanteil von maximal 20 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Bundesregierung duldet f&uuml;r 80 Prozent der Nutztiere weiterhin vermeidbare Krankheiten, Schmerzen und Leiden. Egal ob &bdquo;Tierwohl-Label&ldquo; von Frau Kl&ouml;ckner oder &bdquo;Haltungsform&ldquo;-Kennzeichnung von Aldi, Rewe und Co. &ndash; foodwatch findet:<br>\nGegen Krankheit und Elend von Millionen Tieren hilft kein weiteres freiwilliges Siegel, es braucht vielmehr klare gesetzliche Vorgaben f&uuml;r bessere Tiergesundheit in allen St&auml;llen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/tierhaltung\/aktuelle-nachrichten\/was-bringt-das-neue-fleisch-logo-von-rewe-aldi-co\/?utm_source=CleverReach&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=2019-04-05+NL_Mehrthemen&amp;utm_content=Mailing_13351100\">foodwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fracking in Europa &ndash; &Uuml;berrumpelte US-Linke<\/strong><br>\nW&auml;hrend sie &ouml;ffentlich laut f&uuml;r einen Green New Deal trommelte, hat auch die Parteilinke Alexandria Ocasio-Cortez f&uuml;r mehr fossile Energie gestimmt, f&uuml;r Fracking, um genauer zu sein. Fast komplett unbemerkt von Medien und Aktivisten hat das US-Repr&auml;sentantenhaus am 25. M&auml;rz mit 391 zu 24 Stimmen f&uuml;r Gesetz HR 1616 gestimmt. Fast alle Demokraten stimmten f&uuml;r das vom Republikaner Adam Kinziger eingebrachte Gesetz, das dieser als Mittel zur Eind&auml;mmung der russischen Dominanz auf dem Energiemarkt in Europa verkauft hat.<br>\nDas w&uuml;rde es vermutlich tats&auml;chlich erreichen, vor allem aber ist es eine weitere F&ouml;rderung von Fracking und fossilen Energien und damit mehr als kontraproduktiv im Kampf gegen den Klimawandel. Nach dem Gesetz, das noch den Senat passieren muss, sollen amerikanische Energieunternehmen in den n&auml;chsten zwei Jahren mit 580 Millionen US-Dollar beim Bau von &raquo;Energieinfrastruktur&laquo; unterst&uuml;tzt werden, um die Energieversorgung zu &raquo;diversifizieren&laquo; &ndash; sprich: US-amerikanischen Energieunternehmen soll bei der Marktexpansion in Europa geholfen werden. Die Gelder sollen auch eingesetzt werden, um in der EU die Gesetzeslage zum Thema Fracking &raquo;zu verbessern&laquo;.<br>\nHinter dem kritiklosen Durchwinken des Gesetzes durch die Demokraten steht ein altes Problem: W&auml;hrend es auf rechter Seite zahlreiche gut finanzierte Think Tanks und Stiftungen zur Au&szlig;enpolitik gibt, fehlt auf Seite der US-Linken eine solche Infrastruktur, dank der ein solches Gesetz bemerkt worden w&auml;re und die Widerstand organisiert h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1116252.fracking-in-europa-ueberrumpelte-linke.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Es riecht nach Rechtsbeugung aus politischen Gr&uuml;nden<\/strong><br>\nDer Staatsanwalt, der gegen den Leiter des &ldquo;Zentrums f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit&rdquo; ermittelt, steht der AfD nahe. Eine Spende an die Partei und eine Einstellungsverf&uuml;gung werfen Fragen auf.<br>\n&Uuml;blicherweise steht in diesem Newsletter, was in der n&auml;chsten Woche passieren wird. Heute steht an dieser Stelle, was in der n&auml;chsten Woche passieren sollte: In der n&auml;chsten Woche sollte in Gera der Staatsanwalt abgezogen werden, der seit 16 Monaten gegen den Leiter der K&uuml;nstlerinitiative &ldquo;Zentrum f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit&rdquo; wegen &ldquo;Bildung krimineller Vereinigungen&rdquo; ermittelt. Man kann von der Aktionskunst dieser Gruppe halten was man mag; sie macht, unter anderem, spektakul&auml;re Aktionen gegen den Neonazi Bj&ouml;rn H&ouml;cke, der in Th&uuml;ringen Chef der AfD-Landtagsfraktion ist; sie macht Kunst mit aktivistischen Mitteln. Die Aktionen und ihre Mittel m&uuml;ssen einem nicht gefallen. Die K&uuml;nstlergruppe aber als Vereinigung zur Begehung von Straftaten zu betrachten &ndash; dazu geh&ouml;rt entweder ein geringes Ma&szlig; an Rechtskenntnis oder aber ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Sympathie f&uuml;r die AfD.<br>\nDer Staatsanwalt als AfD-Spender<br>\nBeim ermittelnden Staatsanwalt ist offenbar letzteres der Fall. Ihm sollte schleunigst ein anderes Aufgabengebiet zugeteilt werden. Und die Staatanwaltschaft Gera sollte das Ermittlungsverfahren und die damit verbundenen Observationen gegen die K&uuml;nstlergruppe umgehend einstellen. Man fragt sich, warum die Beh&ouml;rdenleitung und der Generalstaatsanwalt dem merkw&uuml;rdigen Ermittlungstreiben des Staatsanwalts Martin Zsch&auml;chner so lange billigend zugeschaut hat. Der Mann ist befangen; er steht der AfD nahe; er hat, wie die Kollegen von Zeit-Online recherchiert haben, dieser Partei Geld gespendet; einen kleinen Betrag von 30 Euro zwar nur; aber Befangenheit beginnt nicht erst bei einem Monatsgehalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantl-afd-staatsanwaltschaft-thueringen-zentrum-fuer-politische-schoenheit-1.4400201\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Wurzeln der Wut<\/strong><br>\n40 Jahre nach Margaret Thatchers Amtsantritt ist Gro&szlig;britannien gebrochen. Ein Fu&szlig;marsch durch ein verw&uuml;stetes Land<br>\nIm Mai 2016 &ndash; kurz vor dem Brexit-Referendum &ndash; lief ich zu Fu&szlig; fast 550 Kilometer von Liverpool nach London, um herauszufinden, was meinem Land gerade passierte. Ich folgte dabei der Route eines Protestmarsches gegen Arbeitslosigkeit, den mein verstorbener Vater im Jahr 1981 mitorganisiert hatte. Damals hatte die Politik der Tory-Partei Englands Industrie verw&uuml;stet und die Arbeitslosigkeit in die H&ouml;he schie&szlig;en lassen. Im Jahr 2016 besiegelten die Tories mit ihrer Austerit&auml;tspolitik das Schicksal derselben betroffenen Landstriche.<br>\nTrotzdem war ich auf meiner Wanderung schockiert vom Ausma&szlig; der Armut, von der schieren Zahl der Obdachlosen und den trostlosen Fu&szlig;g&auml;ngerzonen, wo sich mit Brettern vernagelte Gesch&auml;fte, Pubs, Zahltag-Kredithaie und Wettb&uuml;ros aneinanderreihten. Die Menschen in den deindustrialisierten St&auml;dten erz&auml;hlten von ihrer Wut und dem Gef&uuml;hl, betrogen worden zu sein, vergessen von den Politikern in Westminster. Sie erz&auml;hlten davon, wie ihre Viertel kaputtgegangen waren, als die Fabriken, die die Menschen hier ern&auml;hrt hatten, entweder dichtmachten oder ihre Produktion in Niedriglohnl&auml;nder verlagerten.<br>\nFast alle, mit denen ich in diesen St&auml;dten sprach, sagten, sie w&uuml;rden f&uuml;r den Brexit stimmen. Sie redeten davon, &bdquo;das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen&ldquo;, was angesichts der industriellen Verw&uuml;stung ringsherum einigen Sinn machte. In Wahrheit aber ging es f&uuml;r die Mehrheit von ihnen in der EU-Frage eigentlich um ihre eigenen N&ouml;te.<br>\nEinen kurzen Augenblick lang schien es so, als w&uuml;rden die Tories das begreifen. Als Theresa May am 13. Juli 2016 Premierministerin wurde, nachdem sich David Cameron aus dem Post-Referendum-Gemetzel durch seinen R&uuml;cktritt abgesetzt hatte, wandte May sich an all die, &bdquo;die sich gerade so &uuml;ber Wasser halten&ldquo;. Sie versprach: Die Regierung werde &bdquo;sich nicht von den Interessen der wenigen Privilegierten, sondern von Ihren Interessen leiten lassen &hellip; Wenn wir Grundsatzentscheidungen treffen, werden wir nicht an die M&auml;chtigen denken, sondern an Sie.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/die-wurzeln-der-wut\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Union lehnt &ldquo;Privilegierung&rdquo; von Fahrradfahrern ab<\/strong><br>\nDie Verkehrsminister der L&auml;nder wollen Radfahren sicherer und attraktiver machen. Dabei soll eine &ldquo;fahrradfreundliche Novelle&rdquo; der Stra&szlig;enverkehrsordnung helfen, die eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Minister erstellt hat und die die Minister am Donnerstag offiziell begr&uuml;&szlig;ten.<br>\nDie Arbeitsgruppe schl&auml;gt 15 Ma&szlig;nahmen vor. So soll gesetzlich festgeschrieben werden, dass Fahrzeuge Radfahrer nur noch mit einem Mindestabstand von 1,50 Metern &uuml;berholen d&uuml;rfen. Au&szlig;erdem sollen Lastwagen in Orten nur noch in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen d&uuml;rfen, um Crashs mit Radfahrern zu vermeiden.<br>\nZudem sollen Fahrradfahrer prinzipiell Einbahnstra&szlig;en in Tempo-30-Zonen in beide Fahrtrichtungen befahren d&uuml;rfen. Weiterhin sollen sie auch nebeneinander fahren d&uuml;rfen, &ldquo;wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird&rdquo;.<br>\nDie Verkehrsminister forderten das Bundesverkehrsministerium auf, die Vorschl&auml;ge bei einer Reform der Stra&szlig;enverkehrsordnung in Abstimmung mit den L&auml;ndern m&ouml;glichst bis Ende 2019 zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nDamit handelten sich die L&auml;nder jedoch eine Abfuhr bei CDU und CSU in Berlin ein. &ldquo;Die Vorschl&auml;ge sind dazu geeignet, auf lange Sicht dem Fahrrad eine einzigartige Privilegierung gegen&uuml;ber den anderen Verkehrsmitteln zu verschaffen&rdquo;, erkl&auml;rte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Ulrich Lange, gegen&uuml;ber dem SPIEGEL. &ldquo;Grunds&auml;tzlich gelten f&uuml;r alle Verkehrsteilnehmer die gleichen Rechte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/fahrrad-verkehr-union-lehnt-neue-regeln-ab-a-1261308.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Gebot seit 100 Jahren<\/strong><br>\nDie Kirchen in Deutschland finanzieren sich nicht nur durch Kirchensteuern, die der Staat von ihren Mitgliedern eintreibt. Sie bekommen auch Geld aus dem allgemeinen Steueraufkommen. Ein historisches Relikt, das l&auml;ngst abgeschafft werden sollte. Jetzt macht ein B&uuml;ndnis Druck auf die Politik.<br>\n&bdquo;BAStA&ldquo; ist eine Abk&uuml;rzung f&uuml;r &bdquo;B&uuml;ndnis altrechtliche Staatsleistungen abschaffen&ldquo;. Es besteht aus einer Reihe von Gruppierungen, die sich als humanistisch oder s&auml;kular bezeichnen. Federf&uuml;hrend ist die Humanistische Union.<br>\nDas B&uuml;ndnis fordert nun anl&auml;sslich des 100. Jahrestages der Weimarer Reichsverfassung die Abschaffung der Staatsleistungen an die Kirchen. Artikel 138 der Weimarer Verfassung forderte bereits die &bdquo;Abl&ouml;sung&ldquo; dieser Staatsleistungen; ein Gebot, das mit Artikel 140 auch ins Grundgesetz &uuml;bernommen wurde.<br>\nJohann-Albrecht Haupt, Sprecher des B&uuml;ndnisses &bdquo;BAStA&ldquo;, erkl&auml;rt: &bdquo;Die Abl&ouml;sung ist nun seit 100 Jahren nicht erfolgt, sondern wir haben seit 100 Jahren gezahlt, die L&auml;nder. Und damit ist, soweit ich das beurteilen kann, der damalige Verm&ouml;gensverlust weit mehr als ausgeglichen. Wir fordern also die Beendigung der Staatsleistungen, und zwar die sofortige Beendigung der Staatsleistungen unter dem Gesichtspunkt, dass mehr als genug gezahlt worden ist.&ldquo; (&hellip;)<br>\nBeide Kirchen haben also nichts dagegen einzuwenden, dass die Staatsleistungen abgeschafft werden. Das waren im vergangenen Jahr immerhin 538 Millionen Euro insgesamt. (&hellip;)<br>\nDas B&uuml;ndnis &bdquo;BAStA&ldquo; will den Druck auf Staat und Kirchen erh&ouml;hen, nun endlich Verhandlungen &uuml;ber ein Ende der Staatsleistungen aufzunehmen.<br>\n&bdquo;Das ist seit 100 Jahren nicht geschehen, bis heute nicht&ldquo;, sagt BAStA-Sprecher Johann-Albrecht Haupt. &bdquo;Es gibt erkl&auml;rterma&szlig;en, sowohl von kirchlicher als auch von staatlicher Seite keine Verhandlungen &uuml;ber die Abl&ouml;sung der Staatsleistungen. Und das verlangen wir jetzt, dass das endlich begonnen wird.&ldquo;<br>\nZun&auml;chst m&uuml;sste die Bundesregierung ein &bdquo;Grunds&auml;tzegesetz&ldquo; auf den Weg bringen. Der Bundestag m&uuml;sste es beschlie&szlig;en. &Uuml;ber die Details, auch &uuml;ber die H&ouml;he der endg&uuml;ltigen Abl&ouml;sungszahlung, m&uuml;ssten dann die Bundesl&auml;nder mit Landeskirchen und Bist&uuml;mern verhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/staatsleistungen-an-die-kirchen-ein-gebot-seit-100-jahren.886.de.html?dram:article_id=445504\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten auf diese Problematik hingewiesen:<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42180#h10\">Staatsleistungen an die Kirchen bis 2019 abl&ouml;sen<\/a>. Vielleicht hat sich &ndash; zumindest bisher &ndash; nichts ge&auml;ndert, <a href=\"https:\/\/www.kirchenaustritt.de\/statistik\/bundestag.htm\">weil die meisten Mitglieder des Deutschen Bundestages einer Religion angeh&ouml;rigen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Die Linke hat sich von den &Auml;rmeren entfremdet&ldquo;<\/strong><br>\nLinksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat ihrer Partei vorgehalten, nicht mehr ausreichend die Interessen der &Auml;rmeren zu vertreten. &bdquo;Die Linke hat sich von den &auml;rmeren Schichten teilweise entfremdet, weil sie oft nicht deren Sprache spricht und von ihnen als belehrend und von oben herab empfunden wird&ldquo;, sagte Wagenknecht der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; vom Samstag.<br>\nAus Sicht der Politikerin gibt es im Bundestag eine &bdquo;breite Mehrheit f&uuml;r mehr sozialen Ausgleich, bessere L&ouml;hne, h&ouml;here Renten&ldquo;. Die SPD habe allerdings viele Jahre realpolitisch das Gegenteil umgesetzt. &bdquo;Beide Parteien m&uuml;ssen sich &auml;ndern, damit wir eine linke Mehrheit im Bundestag zur&uuml;ckgewinnen k&ouml;nnen&ldquo;, sagte Wagenknecht.<br>\nWagenknecht hatte unl&auml;ngst nach einer Krankheit angek&uuml;ndigt, im Herbst aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht abermals als Fraktionschefin antreten zu wollen. Ihr Mandat im Bundestag will sie aber behalten. In der Partei umstritten ist unter anderem f&uuml;r ihr Eintreten f&uuml;r eine Begrenzung der Migration. In der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; ging sie scharf mit ihren Kritikern ins Gericht. &bdquo;Wer jeden, der eine differenzierte Sicht auf Migration einfordert, in die Nazi-Ecke stellt, begreift nicht, dass er genau damit die rechten Parteien st&auml;rkt&ldquo;, sagte die 49-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/sahra-wagenknecht-die-linke-hat-sich-von-den-aermeren-entfremdet-16127422.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Sahara Wagenknecht warnt heute die &bdquo;Die Linke&ldquo;, wie einst Oskar Lafontaine die SPD unter Schr&ouml;der, aber es trifft in beiden Parteien auf Unverst&auml;ndnis. Wagenknecht wird mit dieser Stellungnahme bei einigen &ldquo;&hellip;Parteifreunden&hellip;..&ldquo; den Schaum vor dem Mund noch vergr&ouml;&szlig;ern.<\/em><\/p>\n<p><em>Wahrscheinlich m&uuml;ssen die Armen noch &Auml;rmer werden, die Jungen die digitale G&auml;ngelungen und die weltweite Umweltzerst&ouml;rungen,  mit ihren politischen\/gesellschaftlichen  Folgen, nicht mehr akzeptieren, um die grunds&auml;tzlich vorhandene linke Mehrheit in eine Parlamentsmehrheit umzusetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Syrien: Verschnaufpause f&uuml;r Rojava?<\/strong><br>\nKerem Schamberger &uuml;ber die Kurden und die R&auml;tedemokratie in &ldquo;Rojava&rdquo;<br>\nOffiziell ist der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; besiegt, und die syrischen Kurden stehen erneut vor der Frage: Wie autonom werden unter dem Assad-Regime? W&auml;hrend zudem Erdogans Aufmerksamkeit der Gl&auml;ttung der turbulenten Kommunalwahlen gilt, scheint sich den Kommunen und Genossenschaften in Rojava eine Verschnaufpause zu er&ouml;ffnen. Gleichzeitig werden sie von der internationalen Gemeinschaft mit 70.000 Kriegsgefangenen im Stich gelassen. Auch Deutschland entzieht sich seiner Verantwortung.<br>\nGemeinsam mit Michael Meyen schrieb Kerem Schamberger &ldquo;Die Kurden &ndash; ein Volk zwischen Unterdr&uuml;ckung und Rebellion&rdquo;, das 2018 im Westend Verlag erschienen ist. Neben Buchvorstellungen quer durch Deutschland und der Schweiz promoviert er an der LMU M&uuml;nchen &uuml;ber das Mediensystem der Kurden. Ein Interview &uuml;ber deutsche Ignoranz, internationale Unt&auml;tigkeit und die kurdische Utopie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Verschnaufpause-fuer-Rojava-4364928.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50760","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50760"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50762,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50760\/revisions\/50762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}