{"id":50810,"date":"2019-04-10T08:00:02","date_gmt":"2019-04-10T06:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810"},"modified":"2019-04-10T07:17:49","modified_gmt":"2019-04-10T05:17:49","slug":"hinweise-des-tages-3344","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h01\">Tornados und Eurofighter im Jemen-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h02\">Kinderarmut? Kein Thema f&uuml;r die Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h03\">Die Enteignung des Denkens &ndash; Gehirnw&auml;sche des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h04\">&bdquo;Ryanair ist die neue Kohle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h05\">Frankreich: Digitalsteuer f&uuml;r gro&szlig;e Internetkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h06\">Private Stiftungen sind Teil des Problems, nicht der L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h07\">Lebensmittelf&auml;lschungen: Panschen, strecken, umdeklarieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h08\">Deutsche Bahn untersagt Werbung f&uuml;r s&auml;kulare Buskampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h09\">Merkel-Berater Nooke und der Kolonialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h10\">Direkte Subventionen f&uuml;r die Zeitungszustellung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h11\">Fahrradfreundliche St&auml;dte: Schlechte Noten vom ADFC<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h12\">Studie zu &Ouml;kostrom: Energiewende zahlt sich f&uuml;r Staaten aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h13\">Vor 30 Jahren scheiterte die Klimarettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h14\">Braunkohlevorkommen unter Berliner Wohnungen entdeckt: CDU pl&ouml;tzlich doch f&uuml;r Enteignungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50810#h15\">Das Letzte: Wagenknecht im &bdquo;Faktencheck&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tornados und Eurofighter im Jemen-Krieg<\/strong><br>\nErstmals hat die Bundesregierung zugegeben, dass Eurofighter und Tornados im Jemenkrieg eingesetzt werden. Nach Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; wurde vergangene Woche in einer geheim eingestuften Sitzung des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestags bekannt, dass die Bundesregierung eigene nachrichtendienstliche Erkenntnisse &uuml;ber den Einsatz von Kampfflugzeugen im Jemen hat. Demnach hat Saudi-Arabien im Krieg gegen Rebellen im Jemen sowohl Tornados als auch Eurofighter eingesetzt. Beide Kampfflugzeuge werden von Deutschland gemeinsam mit anderen L&auml;ndern wie Gro&szlig;britannien und Italien entwickelt und gebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tornados-jemen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Das verleiht dem Gedicht von Paul Celan eine neue Aktualit&auml;t: &ldquo;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland &hellip;&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kinderarmut? Kein Thema f&uuml;r die Tagesschau<\/strong><br>\n&Uuml;ber die krasse &ldquo;Gerechtigkeitsl&uuml;cke&rdquo; in unserem Sozialsystem wahren ARD-aktuell &amp; Co. eisern Stillschweigen. Mitten unter uns leben 4 Millionen Kinder an oder unter der Armutsgrenze. Falls wir &uuml;berhaupt davon erfahren, geschieht es nur beil&auml;ufig. Unsere Leit- und Qualit&auml;tsmedien interessiert das Thema einfach nicht. Marktf&uuml;hrer ARD-aktuell informiert uns zwar fast t&auml;glich &uuml;ber die B&ouml;rse, vermeidet aber krampfhaft, regelm&auml;&szlig;ige Blicke auf die Schattenseiten unserer Gesellschaft zu werfen. Die Problematik &ldquo;Arbeitslosigkeit, Armut, soziales Elend und krasser Reichtum&rdquo; bleibt au&szlig;en vor. Wir existieren in einem antisozialen Unrechtsstaat. Es soll aber keiner so verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/index.php?option=com_acymailing&amp;ctrl=url&amp;subid=2470&amp;urlid=1451&amp;mailid=908&amp;Itemid=149\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Enteignung des Denkens &ndash; Gehirnw&auml;sche des Neoliberalismus<\/strong><br>\nVor allen in unseren gro&szlig;en St&auml;dten werden die Mieter durch die Explosion der Mieten t&auml;glich enteignet. Will man diese Enteignung stoppen, dann muss man den Anstieg der Mieten bremsen. Es ist ein Skandal, wenn die &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; im vergangenen Jahr beispielsweise ein Ergebnis von 1,86 Milliarden Euro erzielt, weil vor allem Geringverdiener, Rentner und Alleinerziehende viel zu hohe Mieten zahlen m&uuml;ssen.<br>\nIch bin gegen die t&auml;gliche Enteignung der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Das ist f&uuml;r mich der Auftrag des Grundgesetzes, wenn wir die Demokratie vor dem gro&szlig;en Geld retten wollen.<br>\nDie neoliberalen Politiker in CDU, CSU, SPD, AfD, FDP und Gr&uuml;nen sind gegen die Enteignung der Minderheit, die reich wird, weil sie t&auml;glich die Mehrheit enteignet. Daf&uuml;r kriegen sie auch Parteispenden, Brosamen vom Tisch der Reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2248186675242787\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Ryanair ist die neue Kohle&ldquo;<\/strong><br>\nRyanair ist zum ersten Unternehmen innerhalb der EU aufgestiegen, das keine Kohle verstromt und dennoch unter den zehn gr&ouml;&szlig;ten CO2-Emittenten rangiert. Die irische Airline, die im Jahr 130 Millionen Passagiere bef&ouml;rdert, hat 2018 den neuesten EU-Emissionshandelsdaten zufolge 9,9 Megatonnen an Treibhausgas-Emissionen deklariert. Das sind 6,9 % mehr als im vergangenen Jahr und ein Zuwachs von 49 Prozent bezogen auf die vergangenen f&uuml;nf Jahre.<br>\nAndrew Murphy, der Luftverkehrsmanager bei der European Federation for Transport and Environment, erkl&auml;rte dazu: &bdquo;Wenn es ums Klima geht, ist Ryanair die neue Kohle. Dieser Trend wird sich solange fortsetzen, bis Europa klar wird, dass der weder ausreichend besteuerte noch ausreichend regulierte Flugverkehrssektor auf Linie gebracht werden muss.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/ryanair-ist-die-neue-kohle\">Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Digitalsteuer f&uuml;r gro&szlig;e Internetkonzerne<\/strong><br>\nDas Unterhaus des franz&ouml;sischen Parlaments hat f&uuml;r eine Digitalsteuer gestimmt. Betroffen sein werden gro&szlig;e Onlinekonzerne wie Apple, Facebook, Google oder Amazon. Auf EU-Ebene war die Einf&uuml;hrung einer &auml;hnlichen Abgabe im M&auml;rz gescheitert. Washington h&auml;lt die Steuer f&uuml;r diskriminierend gegen&uuml;ber multinationalen Unternehmen mit Sitz in den USA. Aus den USA hatte es bis zuletzt deutlichen Widerstand&nbsp;gegeben. Betroffen sind Konzerne, die mit ihren digitalen Aktivit&auml;ten einen weltweiten Jahresumsatz von 750 Millionen Euro und in Frankreich von mehr als 25 Millionen Euro erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/frankreich-digitalsteuer-apple-facebook-amazon-google-1.4402334\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Private Stiftungen sind Teil des Problems, nicht der L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Gates Foundation ist nicht die einzige Stiftung, die Spenden an Unternehmen wie Mastercard vergibt. Die Ford Foundation vergibt Spenden vornehmlich an Medienkonzerne, w&auml;hrend die gr&ouml;&szlig;te philanthropische Organisation Gro&szlig;britanniens, der Wellcome Trust, oft an pharmazeutische Konzerne spendet. Doch Geschwindigkeit und Umfang der Spenden an Unternehmen seitens der Gates Foundation haben so dramatisch zugenommen, dass selbst f&uuml;hrende Experten f&uuml;r Philanthropie das Ausma&szlig; dieser Aktivit&auml;ten nicht erfassen k&ouml;nnen. Um die Neuartigkeit dieser Darlehen an Unternehmen wie Mastercard verstehen zu k&ouml;nnen, ist es sinnvoll, sich vor Augen zu f&uuml;hren, was die Spenden der Gates Foundation nicht sind. Es handelt sich dabei nicht um kontinuierliche Zahlungen, die dazu dienen, gemeinn&uuml;tzige Zwecke zu verfolgen. (&hellip;) Es handelt sich vielmehr um Spenden zur Abschw&auml;chung von indirekten Kosten der Unternehmen. Mit ihnen k&ouml;nnen Konzerne die Kosten zur Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte gegenfinanzieren. (&hellip;) Die Spenden der Gates Foundation sind schlicht dies: Spenden. F&uuml;r die Konzerne handelt es sich um Gratisgeschenke. F&uuml;r die amerikanischen Steuerzahlerinnen jedoch handelt es sich um einen Abfluss &ouml;ffentlichen Geldes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/philanthropie-gates-stiftung-wohltaetigkeit\">Ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lebensmittelf&auml;lschungen: Panschen, strecken, umdeklarieren<\/strong><br>\nPangasius statt Seezunge, Cashews statt Pinienkerne, Konventionelles in der Bioverpackung: Oft werden Verbraucher get&auml;uscht, denn Lebensmittelf&auml;lschung lohnt sich. (&hellip;) Mehrere hundert Spanier mussten im Krankenhaus behandelt werden, weil sie alten, gef&auml;rbten, Thunfisch verzehrt hatten. Nur ein Beispiel f&uuml;r eine Gesundheitsgef&auml;hrdung durch Lebensmittelf&auml;lschung. International kooperieren, national fahnden, auf diese Strategie setzen mittlerweile immer mehr L&auml;nder im Kampf gegen internationale F&auml;lscherbanden. (&hellip;) Der Druck des Massenmarktes spaltet zusehends die Biobranche. Seit der Anbauverband Bioland einen Liefer-Vertrag mit einem Discounter geschlossen hat, rumort es in der Szene. Und einige Fragen, die sonst hinter vorgehaltener Hand gestellt werden, h&ouml;rt man nun auch in der &Ouml;ffentlichkeit:&nbsp;&bdquo;Wir k&ouml;nnen uns aber im Moment nicht erkl&auml;ren, wo diese ganze Bioland-Milch herkommen soll. Nat&uuml;rlich kennen wir die Zahlen nicht von Lidl, was die verkaufen, aber der Discounter hat 3000 M&auml;rkte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/lebensmittelfaelschungen-panschen-strecken-umdeklarieren.976.de.html?dram:article_id=445870\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Bahn untersagt Werbung f&uuml;r s&auml;kulare Buskampagne<\/strong><br>\nAn deutschen Bahnh&ouml;fen geh&ouml;rt Religions-Werbung zum Alltag, selbst religi&ouml;sen Splittergruppen stellt die Bahn Werbefl&auml;chen zur Verf&uuml;gung. Als nun aber f&uuml;r die Interessen religionsfreier Menschen geworben werden sollte, sah die Bahn die Grenzen des Zumutbaren &uuml;berschritten. Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar 2019 &ndash; wenige Wochen, nachdem die DB ihre Kirchentags-Lok in Berlin vorgestellt hatte. Der Kommunikationsdesigner Peder Iblher (Blu Dot) hatte f&uuml;r die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) &uuml;ber Str&ouml;er-Media mehrere Gro&szlig;plakate f&uuml;r den April 2019 an Berliner Fern- und S-Bahnh&ouml;fen gebucht, unter anderem am oberen Bahnsteig des Berliner Hauptbahnhofs. Es fehlte nur noch die Genehmigung der Deutschen Bahn AG, eigentlich eine Formsache. Doch die Deutsche Bahn untersagte die Werbung wegen &ldquo;fehlender Neutralit&auml;t&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.giordano-bruno-stiftung.de\/meldung\/deutsche-bahn-buskampagne\">giordano bruno stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Merkel-Berater Nooke und der Kolonialismus<\/strong><br>\nCDU-Politiker G&uuml;nter Nooke soll die Kanzlerin in der Afrikapolitik beraten. Doch sein kolonialer Blick und sein Umgang mit Kritikern schaden eher. (&hellip;) Was er sagte, wollte so gar nicht zur differenzierten Sicht und der Augenh&ouml;he passen, wie sie die Bundesregierung propagiert: Afrika ist anders, erkl&auml;rte Nooke. Die Hitze dort schr&auml;nke die Arbeitsproduktivit&auml;t auf dem Bau ein, die Gesellschaften seien von Clanstrukturen und Stammesf&uuml;hrern gepr&auml;gt. Jedoch habe der Kolonialismus geholfen, den Kontinent aus archaischen Strukturen zu l&ouml;sen. (&hellip;) Aus der Opposition wurden R&uuml;cktrittsforderungen laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/einschuechterung-und-rassimusvorwurf-merkel-berater-nooke-wird-zum-problem-fuer-die-regierung\/24197858.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Direkte Subventionen f&uuml;r die Zeitungszustellung?<\/strong><br>\nEs ist Aufgabe von Verlegerverb&auml;nden, mit der Politik die Rahmenbedingungen f&uuml;r ein funktionierendes Gesch&auml;ft zu verhandeln. Als eisernes Prinzip galt dabei bisher: Gesetzliche Privilegien sind willkommen, direkte Pressef&ouml;rderung aber ist tabu. &bdquo;Wir gehen lieber pleite, als Staatsknete zu nehmen&ldquo;, hie&szlig; es einst bei den Zeitschriftenverlegern. Gilt das noch? (&hellip;) Offenbar nicht.<br>\nFinanzielle Vorteile wie die reduzierte Mehrwertsteuer auf Zeitungen und Zeitschriften sind schon bisher g&auml;ngige Praxis. (&hellip;) Die aktuellen Gespr&auml;che der Verlegerverb&auml;nde mit dem Arbeitsministerium gehen allerdings viel weiter. Verhandelt wird &uuml;ber eine &bdquo;direkte Infrastrukturf&ouml;rderung f&uuml;r Logistik&ldquo;. So sagt es J&ouml;rg Eggers, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbands Deutscher Anzeigenbl&auml;tter (BVDA) im Horizont -Interview: &bdquo;Das hie&szlig;e, dass die Verlage zum Beispiel f&uuml;r jedes zugestellte Exemplar einen bestimmten Betrag erhalten.&ldquo; Eggers hofft f&uuml;r die Branche auf eine dreistellige Millionensumme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.e-pages.dk\/horizont\/365\/article\/881068\/1\/2\/render\/?token=764a93ae4cd86973f01e0f15118a7153\">Horizont<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fahrradfreundliche St&auml;dte: Schlechte Noten vom ADFC<\/strong><br>\nBremen, Karlsruhe und Bocholt z&auml;hlen nach der aktuellen Erhebung des ADFC zu den fahrradfreundlichsten St&auml;dten in Deutschland. Es gebe Verbesserungen, erkl&auml;rte Christoph Schmidt vom ADFC im Dlf, aber es m&uuml;sse bundesweit noch viel mehr getan werden, um die Menschen aufs Rad zu locken. Schmidt: &bdquo;Man hat ja vielleicht &uuml;ber den Radentscheid in Berlin einiges geh&ouml;rt. Der hat dort viel bewegt, dass in Berlin auch viel mehr gemacht wird inzwischen f&uuml;rs Fahrrad. Wenn wir uns das bei den ganz gro&szlig;en St&auml;dten anschauen: Wiesbaden hat aufgeholt zum Beispiel, hat da von ganz, ganz hinten bis in das Feld nach oben aufgeholt. Und auch einige kleinere St&auml;dte haben zugelegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fahrradfreundliche-staedte-schlechte-noten-vom-adfc.1769.de.html?dram:article_id=445890\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studie zu &Ouml;kostrom: Energiewende zahlt sich f&uuml;r Staaten aus<\/strong><br>\nDer weltweite Strombedarf k&ouml;nnte bis 2050 zu fast 90 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden &ndash; unter gewissen Voraussetzungen. F&uuml;r Staaten rechne sich laut einer Studie ein hoher finanzieller Einsatz. Wind, Sonne und alternative Quellen als fast einzige Energietr&auml;ger weltweit: Was bis dato wie Zukunftsmusik klingt, k&ouml;nnte bis 2050 m&ouml;glich sein. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Internationalen Agentur f&uuml;r Erneuerbare Energien (IRENA). IRENA nennt den Umbau des Stromsektors als wichtiges Ziel, wenn die Staaten das Klimaabkommen von Paris einhalten wollten. Daf&uuml;r m&uuml;ssten die L&auml;nder aber einiges investieren: rund 15 Billionen Dollar (etwa 13 Billionen Euro) seien n&ouml;tig, um den Umbau des Energiesektors zu beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/oekostrom-irena-studie-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vor 30 Jahren scheiterte die Klimarettung<\/strong><br>\nDas Thema Erderw&auml;rmung ist ein Dauerthema: Gest&uuml;tzt auf Interviews berichtet der US-Autor Nathaniel Rich in seiner historischen Reportage &ldquo;Losing Earth&rdquo;, wie die drohende Klimakatastrophe vor Jahrzehnten h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. &bdquo;Die Gro&szlig;m&auml;chte waren nur noch wenige Unterschriften von einem bindenden Rahmenvertrag entfernt, mit dem die CO2-Emissionen verringert werden sollten &ndash; so nah waren wir seitdem nie mehr.&ldquo; 1989 war das. Gest&uuml;tzt auf viele Interviews berichtet Nathaniel Rich in seiner Reportage detailreich und chronologisch vom Tauziehen in den Hinterzimmern und Konferenzr&auml;umen w&auml;hrend der Jahre 1979 bis 1989. Er zeigt, was schief ging und warum. Lektion Eins: Es geht gar nicht ums Klima. &bdquo;Das Schicksal der Zivilisation hing davon ab &hellip; Trotzdem war es kein politisches Problem.&ldquo; Es gab keine klare L&ouml;sung und ohne die wollten sich Politiker nicht die Finger verbrennen. Lektion zwei: Ohne Schlagworte geht es nicht. Erst der Begriff &bdquo;Ozonloch&ldquo; machte aus einem abstrakten Atmosph&auml;renproblem etwas, gegen das Menschen aktiv protestierten konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nathaniel-rich-losing-earth-vor-30-jahren-scheiterte-die.1270.de.html?dram:article_id=445799\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Braunkohlevorkommen unter Berliner Wohnungen entdeckt: CDU pl&ouml;tzlich doch f&uuml;r Enteignungen<\/strong><br>\n&Uuml;berraschender Richtungswechsel in der Debatte &uuml;ber Enteignungen von Wohnungskonzernen in Berlin: Nachdem unter mehreren Wohngebieten in lukrativer Lage gro&szlig;e Kohlevorr&auml;te gefunden wurden, hat sich die Union nun pl&ouml;tzlich doch f&uuml;r Enteignungen ausgesprochen. Zuvor hatten Probebohrungen ergeben, dass sich unter den Stadtteilen Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg etwa 5 Milliarden Tonnen Braunkohle in g&uuml;nstiger Abbautiefe befinden. &ldquo;Das ist f&uuml;r die Besitzer sicher nicht sch&ouml;n, aber in so einem Fall muss der Staat von seinem grundgesetzlich verbrieften Recht Gebrauch machen und zur Not auch Zwangsenteignungen durchf&uuml;hren&rdquo;, erkl&auml;rte etwa CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die sich zuvor noch daf&uuml;r ausgesprochen hatte, die schwierige Wohnsituation in Berlin ausschlie&szlig;lich &ldquo;mit den Mitteln des Marktes&rdquo; zu beheben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/04\/enteignungen.html?fbclid=IwAR0veLgC8U0U52JQr09WIvbg3CDqpTp1mJviM7ptHCED5823YT0GqrFH7Z8\">Der Postillon<\/a>&nbsp;\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Wagenknecht im &bdquo;Faktencheck&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Praxis gibt es keine Anzeichen, dass es Wagenknecht gelungen w&auml;re, die AfD-W&auml;hler zu erreichen, was sie ja selbst als eines ihrer zentralen Ziele deklariert hat. Sie hat ihnen immer wieder ein paar populistische und anbiedernde Brocken zum Anlocken hingeworfen, aber dieses Gesch&auml;ft gleichwohl keineswegs konsequent betrieben. (&hellip;)<br>\nZuletzt hat Wagenknecht die Konsequenz aus ihrem ausbleibenden Erfolg gezogen und angek&uuml;ndigt, sich aus der F&uuml;hrung von &raquo;Aufstehen&laquo; sowie vom Fraktionsvorsitz der Linkspartei zur&uuml;ckzuziehen. In den Talkshows wird sie dem Publikum aber, das l&auml;sst sich erahnen, erhalten bleiben. Die Positionen, mit denen sie dort in Zukunft in punkto Sicherheit und Migration auftreten wird, leider auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/352571.politik-der-vereinfachung.html\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Das Skandalisieren von aus dem Zusammenhang gerissenen Wagenknecht-&Auml;u&szlig;erungen ist aus den gro&szlig;en Medien bekannt.  Auch die &bdquo;Junge Welt&ldquo; nutzt hier dieses Vorgehen f&uuml;r eine rechthaberische Polemik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50810","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50810"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50812,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50810\/revisions\/50812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}