{"id":50872,"date":"2019-04-11T11:06:36","date_gmt":"2019-04-11T09:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50872"},"modified":"2019-09-17T15:48:04","modified_gmt":"2019-09-17T13:48:04","slug":"lassen-sie-uns-doch-mal-ueber-verkehr-reden-teil-3-mehr-fahrrad-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50872","title":{"rendered":"Lassen Sie uns doch mal \u00fcber Verkehr reden \u2013 Teil 4: Mehr Fahrrad wagen!"},"content":{"rendered":"<p>Pro Jahr sieht der Verkehrshaushalt des Bundes rund 30 Milliarden Euro f&uuml;r die F&ouml;rderung von Auto, Bus und Bahn vor. F&uuml;r den Radverkehr stehen 130 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung &ndash; weniger als ein halbes Prozent. Keine Frage &ndash; Deutschland ist kein Fahrradland und wird es aufgrund des mangelnden politischen Willens wohl auch sobald nicht werden. Das ist tragisch, k&ouml;nnte das Fahrrad doch vor allem im st&auml;dtischen Bereich zur dringend n&ouml;tigen Verkehrswende beitragen. N&ouml;tig w&auml;re daf&uuml;r zuallererst ein Umdenken und eine Umverteilung von Raum. Lassen Sie uns doch einmal mehr Fahrrad wagen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4760\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-50872-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=50872-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190411_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_4_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im 19. Jahrhundert war das Stadtbild von Fu&szlig;g&auml;ngern und Pferdekutschen gepr&auml;gt. Die Verkehrsplanung war dementsprechend einfach und linear. Im fr&uuml;hen 20. Jahrhundert verschwanden die Kutschen. Nun teilten sich Fu&szlig;g&auml;nger, Radfahrer, Busse, Bahnen und zunehmend auch Autos die Stra&szlig;en. Mit den Jahren verdr&auml;ngte das Auto die Konkurrenz zusehends. Die Autostra&szlig;e wurde zum prim&auml;ren Verkehrsweg, Gehwege und Fahrradwege wurden &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; um die &bdquo;echten&ldquo; Stra&szlig;en herum geplant und wenn kein Platz zur Verf&uuml;gung stand auch gerne mal ganz weggelassen. Deutschland ist in Sachen St&auml;dteplanung ein Auslaufmodell. In den allermeisten St&auml;dten des Landes ist die Verkehrswegeplanung immer noch von der Periode der 50er bis 70er Jahre gepr&auml;gt, in denen alles so autofreundlich wie m&ouml;glich sein musste. Mehrspurige Stra&szlig;en mit durchg&auml;ngigem Parkstreifen auf beiden Seiten und am Rande ein schmaler Gehweg &ndash; so und nicht anders wollte es das Wirtschaftswunderland haben. Heute werden uns die Grenzen dieser automobilen Gesellschaft bewusst &ndash; Staus, L&auml;rm, Gesundheitssch&auml;den, Abgase, verfehlte Klimaziele. Dass ein Teil des Auswegs aus der selbstgeschaffenen Misere darin bestehen k&ouml;nnte, mehr Menschen aufs gute alte Fahrrad zu bringen, ist dabei sogar weitestgehend unumstritten. <\/p><p>Es gibt unz&auml;hlige kleine Schritte auf diesen Weg. Angefangen bei sicheren Radwegen mit gut einsehbaren Abbiegespuren, &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, Fahrr&auml;der im &ouml;ffentlichen Personennahverkehr problem- und kostenlos mit sich zu f&uuml;hren, ein intuitives und gut gepflegtes Leihradsystem in den St&auml;dten, Fahrradparkh&auml;user und und und. Doch in der Summe reichen diese kleinen Punkte nicht. <strong>Um den Anteil des Fahrrads an unserem Verkehrsmix deutlich zu erh&ouml;hen, ist vor allem eine Umverteilung n&ouml;tig; und zwar eine Umverteilung von Raum.<\/strong><\/p><p><strong>Von D&auml;nen lernen, hei&szlig;t Radeln lernen<\/strong><\/p><p>Dass im gro&szlig;st&auml;dtischen Bereich das Fahrrad f&uuml;r kurze und mittlere Wege meilenweit vor dem Auto und dem Nahverkehr das schnellste und preiswerteste Fortbewegungsmittel ist, ist bekannt. Dennoch werden in Deutschland nur 11% aller Strecken mit dem Rad zur&uuml;ckgelegt. In der selbsternannten &bdquo;Radlhauptstadt&ldquo; M&uuml;nchen sind es 18%. Zum Vergleich: Kopenhagen hat im letzten Jahr erstmals die 50%-Marke geknackt und auch bei den Berufspendlern liegt das Fahrrad dort bereits bei 45% &ndash; Tendenz weiter steigend. Was unterscheidet Kopenhagen derart von M&uuml;nchen? <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/cUhNPIpn5KI\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><br>\n<em>Impressionen aus den radfreundlichen St&auml;dten Amsterdam und Kopenhagen<\/em><\/p><p>Die Antwort ist einfach. M&uuml;nchen ist eine Autostadt, in der st&auml;dteplanerisch das Auto immer noch das Ma&szlig; aller Dinge ist. W&auml;hrend die Radwege in Kopenhagen zwischen 2,50 und 3,50 Meter breit sind &ndash; und zwar pro Fahrbahnseite! &ndash;, gilt es in M&uuml;nchen schon als st&auml;dtebauliche Herausforderung, einen schmalen Schutzstreifen in die vorhandenen Stra&szlig;en zu integrieren, der den Fahrradfahrern zumindest einen Minimalraum auf der Fahrbahn reserviert &ndash; und dies auch nur dann, wenn er von Autofahrern nicht als Parkplatz oder Rechtsabbiegerspur missbraucht wird. Aber das ist nur der offensichtlichste Unterschied. Wie gro&szlig; der Abstand zwischen den beiden St&auml;dten wirklich ist, zeigt ein Blick auf ein paar Details. In Kopenhagen gibt es eine gr&uuml;ne Welle f&uuml;r Fahrradfahrer &ndash; wer durchg&auml;ngig 20 km\/h f&auml;hrt, muss die F&uuml;&szlig;e nicht mehr von der Pedale nehmen; LEDs, die in der Fahrbahn eingelassen sind, zeigen an, ob man sich ein wenig sputen oder die F&uuml;&szlig;e hochnehmen muss, um auf der gr&uuml;nen Welle mit zu &bdquo;surfen&ldquo;. Mit einem Radwegnetz von 1.000 Kilometern kann es Kopenhagen sogar mit dem viermal so gro&szlig;en M&uuml;nchen aufnehmen, jedoch bietet die d&auml;nische Hauptstadt zus&auml;tzlich auch noch 200 Kilometer Radschnellwege, die daf&uuml;r gedacht sind, die Vororte f&uuml;r Pendler direkt und separat von vorhandenen Autostra&szlig;en mit der Innenstadt zu verbinden. Hinzu kommen spezielle Fahrradhochstra&szlig;en, Fahrradbr&uuml;cken, Pumpstationen, geneigte M&uuml;lleimer und nat&uuml;rlich gro&szlig; angelegte Fahrradparkh&auml;user und Abstellm&ouml;glichkeiten im gesamten Stadtbereich. Und da nichts von nichts kommt, investiert Kopenhagen jedes Jahr rund 20 Millionen Euro in die Fahrradinfrastruktur &ndash; doppelt so viel wie das viermal so gro&szlig;e M&uuml;nchen.<\/p><p><strong>Fahrradvolk ohne Raum<\/strong><\/p><p>Es ist jedoch nicht nur das Geld, das hier den Unterschied macht. Auch in M&uuml;nchen &ndash; das im Vergleich zu hoffnungslosen St&auml;dten wie K&ouml;ln oder Berlin ja tats&auml;chlich fahrradfreundlich ist &ndash; gibt es eine Unzahl toller stadtplanerischer Ideen, f&uuml;r die auch das Geld vorhanden w&auml;re. Was fehlt, ist jedoch der politische Gestaltungswille. Und das hat seinen Grund. Im eng bebauten st&auml;dtischen Raum geht es in der Regel ja nicht darum, etwas zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung zu stellen, sondern vor allem um die Umverteilung von Raum. Wer entlang einer Ausfallstra&szlig;e einen beidseitigen Radweg mit einer Breite von 3,50 Meter bauen will, ben&ouml;tigt daf&uuml;r die Breite, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richtlinien_f%C3%BCr_die_Anlage_von_Stra%C3%9Fen_%E2%80%93_Querschnitt\">gem&auml;&szlig; dem technischen Regelwerk<\/a> heute einer normalen zweispurigen Landstra&szlig;e zur Verf&uuml;gung steht. <strong>Im innerst&auml;dtischen Bereich hie&szlig;e dies, dass den betreffenden Stra&szlig;en mindestens zwei Fahrspuren, die heute f&uuml;r den Autoverkehr genutzt werden, abgezwackt werden m&uuml;ssen.<\/strong> Dies k&ouml;nnen optional freilich auch die heutigen Parkstreifen am Stra&szlig;enrand sein &ndash; nur wo sollen die Leute dann parken? <\/p><p>Sicherlich &ndash; es gibt in deutschen St&auml;dten auch noch unz&auml;hlige kleinere Verbesserungsm&ouml;glichkeiten, mit denen man auf lokaler Ebene die Infrastruktur fahrradfreundlicher machen kann, ohne den gro&szlig;en Vorschlaghammer auszupacken und die gegebene Infrastruktur komplett neu umzuverteilen. Generell hei&szlig;t es aber: <strong>Wer den Fahrradfahrern etwas geben will, der muss anderen &ndash; und das sind in der Regel die Autofahrer &ndash; etwas nehmen.<\/strong> <\/p><p>Da Autofahrer ja auch W&auml;hler sind, gibt es in der Politik nicht unbedingt ein Gedr&auml;nge, wenn es darum geht, St&auml;dte wirklich fahrradfreundlich zu machen. Daf&uuml;r ist das Auto dann doch zu tief im deutschen kulturellen Selbstbewusstsein verankert. Frei nach Helmut Kohl br&auml;uchte das Land also eine geistig-moralische Wende &ndash; weg vom Auto, hin zum Fahrrad. Nur woher soll diese Wende kommen? Was muss passieren, dass die W&auml;hler einem Politiker die Stimme geben, der Raum vom Auto hin zum Fahrrad umverteilt und aus Fahrspuren f&uuml;r das Auto Radwege macht? Zur Zeit wollen CDU und FDP noch nicht einmal dem <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Fahrraeder-und-Verkehrsminister\/!5583293\/\">Minimalkonsens der Verkehrsministerkonferenz<\/a> zur Verbesserung der Situation f&uuml;r den Fahrradverkehr zustimmen und Verkehrsminister Andreas Scheuer startet lieber <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/scheuer-helm-kampagne-gntm-1.4382532\">alberne, sexistische Plakatkampagnen<\/a> f&uuml;r Fahrradhelme anstatt die Sicherheit f&uuml;r Radfahrer durch Gesetze, Erlasse und Investitionen aktiv zu verbessern. <\/p><p><strong>Die Verkehrspolitik der Zukunft &ndash; das ist Stadtplanung plus Elektrifizierung des Fahrradverkehrs<\/strong><\/p><p>Vielleicht schafft es ja die Evolution des Fahrrads selbst, den gordischen Knoten zu zerschlagen. Immerhin wurden im letzten Jahr bereits fast eine Million E-Bikes verkauft. Sicherlich wird ein Gro&szlig;teil dieser R&auml;der zun&auml;chst vorwiegend von &auml;lteren Menschen in der Freizeit genutzt. Doch wer erstmal Blut geleckt hat, will in der Regel auch mehr. Und wenn wir mal f&uuml;r einen Moment die marode Infrastruktur ausblenden, hat das E-Bike durchaus das Zeug dazu, vor allem f&uuml;r Berufspendler zum bevorzugten Verkehrsmittel zu werden. Drei Viertel aller Pendler haben einen Weg zur Arbeit, der mit unter 25 Kilometern durchaus in der Reichweite eines E-Bikes liegt. E-Bikes brauchen keine sechsspurigen Ausfallstra&szlig;en, kein Parkspur, keine Umgehungsstra&szlig;en, sie sind vergleichsweise umweltfreundlich, gesund und erm&ouml;glichen es auch Menschen, l&auml;ngere Wege mit dem Rad zur&uuml;ckzulegen, die gesundheitlich nicht unbedingt der Fit-for-Fun-Gesellschaft angeh&ouml;ren. <\/p><p>Machen wir doch mal ein Gedankenspiel. Was w&auml;re, wenn jeder zweite M&uuml;nchner 2030 &ndash; auch in Kombination mit U- und S-Bahnen &ndash; mit dem Rad zur Arbeit fahren w&uuml;rde? Br&auml;uchte es dann &uuml;berhaupt noch sechsspurige Ausfallstra&szlig;en und Parkspuren auf beiden Seiten der Stra&szlig;e? Wir stehen hier offenbar vor einem klassischen Dilemma: Der Siegeszug des Fahrrads w&uuml;rde den Raum schaffen, der ben&ouml;tigt wird, um dem Fahrrad zum Siegeszug zu verhelfen. <\/p><p><strong>Mehr Fahrrad wagen hei&szlig;t auch mehr Druck zu machen<\/strong><\/p><p>Und als ob dies nicht schon schlimm genug w&auml;re, ist der Ausweg aus diesem Dilemma durch ein zweites Dilemma versperrt: Der politische Ver&auml;nderungswille entsteht erst dann, wenn der n&ouml;tige Druck durch den W&auml;hler vorhanden ist. Der n&ouml;tige Druck d&uuml;rfte jedoch erst dann entstehen, wenn viel mehr Menschen aktiv eine Umverteilung des Raums vom Auto zum Fahrrad fordern. Eine Nation der Autofahrer fordert jedoch eher freie Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger und die kollektive Hysterie, die bei den ersten kleinen lokalen Fahrverboten f&uuml;r &auml;ltere Diesel ausgebrochen ist, l&auml;sst bereits erahnen, zu welch verbissenen R&uuml;ckzugsgefechten das politisch und medial bestens vernetzte Autodeutschland im Stande ist. Haben die Boulevardzeitungen der 1920er eigentlich auch derart verbissen die Rechte der Kutscher verteidigt? <\/p><p>Und so liegt der Schl&uuml;ssel f&uuml;r den Wandel wieder einmal in den schwachen H&auml;nden des Volkes. Solange &bdquo;Fahrradpolitik&ldquo; ein Fremdwort ist und bei der Wahlentscheidung keine Rolle spielt, wird sich in Deutschland auch verkehrspolitisch nichts &auml;ndern. In Amsterdam oder Kopenhagen werden B&uuml;rgermeister gew&auml;hlt, weil sie ein vision&auml;res Verkehrskonzept haben. In Deutschland st&auml;nkert man gegen Fahrverbote, schweigt jedoch zu Alternativen. Wie w&auml;re es denn mal, wenn Sie, lieber Leserinnen und Leser, bei der n&auml;chsten Kommunalwahl die Kandidaten auch einmal auf die Frage hin abklopfen, welche verkehrspolitischen Ideen sie haben und wie sie zum Fahrrad stehen. Denn eines ist klar &ndash; ohne den Druck von unten wird Deutschland nie ein Fahrradland. <\/p><p>Titelbild: SHUBIN.INFO\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9e679e977f6945ef92e648d8b9ac5a7a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pro Jahr sieht der Verkehrshaushalt des Bundes rund 30 Milliarden Euro f&uuml;r die F&ouml;rderung von Auto, Bus und Bahn vor. F&uuml;r den Radverkehr stehen 130 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung &ndash; weniger als ein halbes Prozent. Keine Frage &ndash; Deutschland ist kein Fahrradland und wird es aufgrund des mangelnden politischen Willens wohl auch sobald nicht werden.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50872\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":50873,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,73],"tags":[2628,1494,2730,2632,2447,394],"class_list":["post-50872","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-verkehrspolitik","tag-fahrradverkehr","tag-infrastruktur","tag-lassen-sie-uns-doch-mal-ueber-verkehr-reden","tag-stadtplanung","tag-strassenverkehr","tag-subventionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/shutterstock_1359799931.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50872"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50872\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50900,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50872\/revisions\/50900"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}