{"id":50915,"date":"2019-04-12T08:00:16","date_gmt":"2019-04-12T06:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915"},"modified":"2019-04-12T07:32:53","modified_gmt":"2019-04-12T05:32:53","slug":"hinweise-des-tages-3346","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h01\">USA wollen Assange &ndash; die EU schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h02\">&raquo;Wenn jetzt ein Krieg kommt &hellip; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h03\">Schuldenbremse sorgt f&uuml;r b&ouml;ses Erwachen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h04\">Palmers Ansage an Spekulanten &ndash; &bdquo;Wir brauchen die hier nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h05\">Steuerakrobatik gro&szlig;er Konzerne: Kapitalismus pervers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h06\">Spionagevorwurf: Cum-Ex-Aufdecker in der Schweiz freigesprochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h07\">Amazon-Mitarbeiter h&ouml;ren private Gespr&auml;che mit Alexa ab und fertigen Transkripte an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h08\">Gesundheitssch&auml;den: Franz&ouml;sischer Bauer gewinnt Rechtsstreit gegen Monsanto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h09\">Studie: F&auml;hrtickets von Scandlines viel zu teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h10\">Berater-Aff&auml;re: Ministerin bef&ouml;rdert General &ndash; vor&uuml;bergehend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h11\">Wenn der Minister berichtet &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h12\">Medienforschung: Deutscher Journalismus: linksgr&uuml;n und abgehoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50915#h13\">Das Letzte: ZDF: R&uuml;stungsexport nach Saudi-Arabien genehmigt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA wollen Assange &ndash; die EU schweigt<\/strong><br>\nWikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange wurde in London in der Botschaft Ecuadors festgenommen &ndash; allein das schon ein fragw&uuml;rdiger Vorgang. Doch nun wird bekannt, dass &ndash; neben dem britischen Haftbefehl &ndash; ein Auslieferungsgesuch der USA vorliegt. Und die EU schweigt. [&hellip;]<br>\nWenn es um die Justiz in Polen oder Rum&auml;nien geht, nimmt die EU-Kommission kein Blatt vor den Mund. Junckers Vize Frans Timmermans mischt sich regelm&auml;&szlig;ig ein, wenn er Verst&ouml;&szlig;e gegen den Rechtsstaat wittert. Doch in UK, dem Brexit-Land? Nichts! Dabei ist die drohende Auslieferung in die USA nun wirklich ein Casus belli. Die EU kann und darf es nicht erlauben, dass Assange in ein Land ausgeliefert wird, in dem ihm die Todesstrafe droht. Das h&auml;tte sie auch schon l&auml;ngst klarmachen m&uuml;ssen. Doch statt f&uuml;r die Rechte Assanges einzutreten, haben Juncker &amp; Co. lieber weggeschaut&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/usa-wollen-assange-die-eu-schweigt\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Assange Has Been Arrested For US Extradition. The Time To Act Is Now.<\/strong><br>\nSo there you have it. Extradited for journalism. In a blur, everything that Assange and WikiLeaks have been warning about for years has been proven correct, contrary to mountains of claims to the contrary by establishment loyalists everywhere. The same government which tortured Chelsea Manning is in the process of extraditing her publisher so that they can silence him forever. Everyone who has ever denied that this was happening needs to hang their heads in shame for scoffing at a very real threat to press freedoms everywhere when they could have been opposing this obscene agenda. It&rsquo;s time for some serious soul searching. [&hellip;]<br>\nAssange is an Australian citizen. As of this writing, the Australian government has still not interceded to protect its citizen. Shame on Australia. [&hellip;]<br>\nThe US government is setting a precedent which, if carried out, will constitute a grave threat to press freedoms the world over and a greater leap in the direction of Orwellian dystopia than the Patriot Act. Shame on America. [&hellip;]<br>\nThis arrest warrant was issued under the Trump administration, in full alignment with what the Trump administration has openly been saying about its agenda to silence WikiLeaks. Shame on Trump, and shame on anyone who continues to support him. [&hellip;]<br>\nThis arrest is a Trump administration action, and has nothing to do with the 2016 Russia nonsense that Democrats have been shrieking about, yet these same Democrats who claim to oppose Trump and oppose his war on the press are currently cheerleading for Trump&rsquo;s prosecution of a journalist who told the truth. Shame on Democrats.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/caitlinjohnstone.com\/2019\/04\/11\/assange-has-been-arrested-for-us-extradition-the-time-to-act-is-now\/%20\">Caitlin Johnstone<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Sehr lesenswerter, treffender Artikel von Caitlin Johnstone.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bundesregierung muss Julian Assange Asyl anbieten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss alles daf&uuml;r tun, zu verhindern, dass das EU-Mitglied Gro&szlig;britannien Julian Assange an die USA ausliefert, wo ihm wegen der Enth&uuml;llung von US-Kriegsverbrechen eine lebensl&auml;ngliche Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe droht. Angela Merkel muss Julian Assange jetzt in Deutschland politisches Asyl anbieten. Es ist unertr&auml;glich, dass Assange in gr&ouml;&szlig;ter Gefahr ist, auch weil die Bundesregierung es vers&auml;umt hat, sich in der Vergangenheit und trotz der drohenden Verhaftung f&uuml;r ihn einzusetzen&rdquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Die R&uuml;cknahme des politischen Asyls f&uuml;r Julian Assange durch die Regierung Ecuadors und die Verhaftung des Wikileaks-Gr&uuml;nders durch die britische Polizei ist eine Schande und ein klarer Versto&szlig; gegen internationales Recht. Die Regierung von Ecuador hat gegen die auch von UN-Vertretern mehrfach betonte Verpflichtung versto&szlig;en, Julian Assange als politisch Verfolgten zu sch&uuml;tzen. Die Festnahme des Publizisten Julian Assange ist zugleich ein schwerer Schlag gegen unabh&auml;ngigen Journalismus, der weitreichende Folgen haben wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-muss-julian-assange-asyl-anbieten-1\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die NachDenkSeiten ver&ouml;ffentlichen im Laufe des Tages noch eine kommentierte Hinweissammlung zum Thema Assange.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Wenn jetzt ein Krieg kommt &hellip; <\/strong><br>\nEs gibt die Gro&szlig;macht Russland, welche immer noch &uuml;ber ein beachtliches milit&auml;risches Potential verf&uuml;gt, jedoch nicht mehr wie die Sowjetunion &uuml;ber das Glacis, jene strategischen Zwischenr&auml;ume, die das eigene Land vom potentiellen Gegner trennt. Die Gebiete sind heute weitgehend unter der Dominanz der NATO. Wie bedrohlich Russland die Situation empfindet, zeigte sich, als absehbar wurde, dass die Krim zum NATO-Aufmarschgebiet werden w&uuml;rde.<br>\nEs gibt die aufsteigende Gro&szlig;macht China, die in ihrer Geschichte besonders unter der Dominanz imperialer M&auml;chte zu leiden hatte und daher sensibel auf das Hegemoniestreben anderer Nationen reagiert. Das Land ist daher bestrebt, sein Glacis vor allem im chinesischen Meer zu vergr&ouml;&szlig;ern und so einen potentiellen Gegner auf Distanz zu halten sowie milit&auml;rtechnisch mit den anderen Gro&szlig;m&auml;chten Schritt zu halten.<br>\nNeben den drei genannten M&auml;chten gibt es noch weitere L&auml;nder, die durch hohe Milit&auml;rausgaben hervorstechen. Hierzu geh&ouml;ren die &raquo;kleinen&laquo; Atomm&auml;chte England, Frankreich, Israel, Indien und Pakistan. Weltweit haben sich die Milit&auml;rausgaben 2018 um 2,5 Prozent erh&ouml;ht. Waffensysteme werden st&auml;ndig modernisiert, selbst bisher ausgesparte Bereiche wie der Weltraum und die Tiefsee sollen milit&auml;risch genutzt werden. Es werden intelligente Drohnen und &raquo;smart bombs&laquo; entwickelt, die es erm&ouml;glichen sollen, den Gegner ohne eigene Verluste zu besiegen. Wer zwei und zwei zusammenz&auml;hlen kann, sollte sich &uuml;ber die Konsequenzen der R&uuml;stungsspirale klar sein: Es hat l&auml;ngerfristig keinen Sinn, Waffen nicht oder nur in kleinen Kriegen auszuprobieren. Die steigenden Aktienkurse der R&uuml;stungskonzerne beweisen, dass Carl von Ossietzkys Satz an Aktualit&auml;t nichts verloren hat: &raquo;Der Krieg ist ein besseres Gesch&auml;ft als der Friede.&laquo;<br>\nDazu kommt das ungeheure Kernwaffenpotential der gro&szlig;en und kleinen Atomm&auml;chte, die die Effizienz ihrer neuesten technischen Errungenschaften nur zu gerne unter realen Bedingungen in einem echten Krieg unter Beweis stellen w&uuml;rden.<br>\nDas Menetekel von Hiroshima ist weit weg. Die milit&auml;rische F&uuml;hrung sieht vor allem die g&uuml;nstige Kosten-Nutzen-Rechnung der &raquo;Bombe&laquo;, schlie&szlig;lich braucht man zur Vernichtung eines ganzen Landstrichs heutzutage nur ein bis zwei Exemplare.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/6-2019&amp;textfile=4716%20%20\">Ossietzky<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.O.:<\/strong> Es wird einem angst und bange vor der Gefahr eines weltweiten Atomkriegs. So kann man nur hoffen, das sich m&ouml;glichst viele Menschen an den zahlreichen bevorstehenden Osterm&auml;rschen 2019 in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Kiel, Ulm etc. beteiligen  und den Stopp von R&uuml;stungsexporten fordern, keine Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr, mehr Mittel f&uuml;r Zivile Konfliktbearbeitung, gegen Milit&auml;rbasen und bewaffnete Drohnen sowie f&uuml;r Abr&uuml;stung und eine atomwaffenfreie Welt demonstrieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuldenbremse sorgt f&uuml;r b&ouml;ses Erwachen!<\/strong><br>\nBereits heute gibt Niedersachsen zu wenig Geld f&uuml;r Zukunftsinvestitionen aus. Die geplante Verankerung der Schuldenbremse in der Landesverfassung wird diese Situation noch versch&auml;rfen. Warum dieser Weg weder solide noch nachhaltig ist, ist in #schlaglicht Nummer 14\/2019 zu lesen. [&hellip;]<br>\nNiemand k&auml;me auf die Idee, Privatpersonen oder Unternehmen Schulden zu verbieten. Aber genau das plant die Landesregierung f&uuml;r den Staat. Sie will n&auml;mlich die Schuldenbremse in die Landesverfassung schreiben. Dieses Vorhaben folgt der Logik, dass niemand mehr ausgeben darf als er einnimmt. Schlie&szlig;lich soll die n&auml;chste Generation nicht belastet werden. Doch das ist eine Milchbubenrechnung, bei der selbst der schw&auml;bische Hausmann den Kopf sch&uuml;ttelt. Wittert er ein gutes Gesch&auml;ft mit zuk&uuml;nftigen Ertr&auml;gen, besorgt er sich ein Darlehen. Denn kreditfinanzierte Investitionen von heute sind der Wohlstand von morgen. Durch sie k&ouml;nnen Schulen, Krankenh&auml;user, Wohnungen und schnelle Internetverbindungen entstehen. Das sind alles w&uuml;nschenswerte Verm&ouml;genswerte, die an kommende Generationen vererbt werden sollten. Und dennoch schlafwandelt die Landesregierung auf einem finanzpolitischen Irrweg! [&hellip;]<br>\nDoch damit nicht genug: Der vorgelegte Gesetzesentwurf aus den Untiefen des Finanzministeriums weist schwere handwerkliche M&auml;ngel auf. Das macht die nieders&auml;chsische Variante der Schuldenbremse besonders gef&auml;hrlich. Denn in Krisenzeiten soll eine au&szlig;erordentliche Kreditaufnahme nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Landtag m&ouml;glich sein. Die amtierende gro&szlig;e Koalition hat diese zwar im Moment, k&uuml;nftige Landesregierungen aber wom&ouml;glich nicht. In diesem Fall w&auml;ren sie dann auf die Stimmen der Opposition angewiesen. Feilschen im Parlament w&uuml;rde aktive Krisenbew&auml;ltigung ersetzen. Das w&auml;re in Notzeiten, in denen schnelles Handeln durch staatliche Investitionen gefragt w&auml;re, verh&auml;ngnisvoll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++ef8fd828-5c2e-11e9-94cc-52540088cada\">DGB Niedersachsen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Palmers Ansage an Spekulanten &ndash; &bdquo;Wir brauchen die hier nicht&ldquo;<\/strong><br>\nImmobilien-Investoren tragen nach Ansicht des T&uuml;binger Oberb&uuml;rgermeisters Boris Palmer eine erhebliche Mitschuld an der Wohnungsnot in deutschen St&auml;dten. &bdquo;Sie &uuml;berbieten sich gegenseitig und treiben so die Preise immer weiter in die H&ouml;he&ldquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo;. Dieser ungeb&auml;ndigte Markt finde in der Bev&ouml;lkerung keine Akzeptanz mehr. Er zerst&ouml;re den sozialen Zusammenhalt.<br>\n&bdquo;Auf diese Leute kann ich gerne verzichten. Wir brauchen die hier nicht.&ldquo; Grunds&auml;tzlich seien Investoren, die Wohnungen bauten, zwar willkommen, sie m&uuml;ssten sich jedoch an strenge Regeln halten &ndash; etwa einen hohen Anteil an Sozialwohnungen bereitstellen.<br>\nF&uuml;r die aktuellen Demonstrationen in Deutschland, bei denen eine Enteignung von Wohnungskonzernen gefordert wird, habe er Verst&auml;ndnis. In seiner Sprechstunde als Oberb&uuml;rgermeister gebe es kein Thema, das die Menschen mehr besch&auml;ftige als die Wohnungsproblematik. Trotzdem m&uuml;ssten Enteignungen von Grundst&uuml;cksbesitzern stets die letzte aller M&ouml;glichkeiten bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article191732661\/Wohnungsnot-Boris-Palmers-Ansage-an-Spekulanten.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Vier Argumente gegen die Enteignung von Wohnungen &ndash; und warum sie falsch sind<\/strong><br>\nIn Berlin findet ein Volksbegehren zur Enteignung gro&szlig;er privater Wohnungskonzerne rege Beteiligung. Dass ein solches Ansinnen auch auf massiven Widerspruch st&ouml;&szlig;t, &uuml;berrascht nicht. Wie frei von Sachkenntnis die Gegenargumente sind, &uuml;berrascht hingegen schon.<br>\nIn Berlin sind, mehr noch als anderswo, die Mieten in den letzten Jahren massiv angestiegen, und sie tun es weiterhin. Wie eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft j&uuml;ngst gezeigt hat, steigen die Mieten bei den gro&szlig;en Wohnungskonzernen dabei besonders stark. Kein Wunder, dass schon innerhalb der ersten sieben Stunden 15.000 Menschen f&uuml;r das Volksbegehren &raquo;Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen&laquo; unterschrieben haben. Ben&ouml;tigt werden im ersten Schritt 20.000 Unterschriften, die Aussichten sind also gut. Ziel der Initiative ist es, alle Wohnungsunternehmen, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen, gegen Entsch&auml;digung zu enteignen.<br>\nEs sind vor allem Liberale, Konservative und Rechte sowie die Wirtschaftslobby des Landes, die sich strikt gegen das Volksbegehren und gegen Enteignungen aussprechen. Aber auch bei SPD und Gr&uuml;nen gibt es, neben vereinzelter Zustimmung, zahlreiche kritische Stimmen. Es lohnt sich, die vier h&auml;ufigsten Gegenargumente unter die Lupe zu nehmen &ndash; dann zeigt sich: &Uuml;berzeugen k&ouml;nnen sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/vier-argumente-gegen-die-enteignung-von-wohnungen-und-warum-sie-falsch-sind--2302.html\">Blickpunkt WiSo<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Sozialer Wohnungsbau: Eine Unterschrift f&uuml;r bezahlbares Wohnen<\/strong><br>\nEine europaweite B&uuml;rgerinitiative fordert von der EU, mehr Staatsverschuldung f&uuml;r sozialen Wohnungsbau zuzulassen. Daf&uuml;r werden jetzt Unterschriften gesammelt.<br>\nIn Berlin ist eine europaweite Initiative f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum gestartet. EU-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnen sich ab sofort an der Unterschriftensammlung beteiligen, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund und vom Mieterbund unterst&uuml;tzt wird. &ldquo;Wir d&uuml;rfen Europa nicht den Finanzm&auml;rkten und Wirtschaftsliberalen &uuml;berlassen&rdquo;, sagte Reiner Wild vom Deutschen Mieterbund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-04\/sozialer-wohnungsbau-eu-buergerinitiative-staatsverschuldun\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuerakrobatik gro&szlig;er Konzerne: Kapitalismus pervers<\/strong><br>\nGlobale Konzerne deklarieren riesige Gewinne in kleinen L&auml;ndern &ndash; und kleine Gewinne auf riesigen M&auml;rkten. So sparen sie Steuern im ganz gro&szlig;en Stil. Eine Grafik macht das Ausma&szlig; deutlich. [&hellip;]<br>\nDa haben Gro&szlig;konzerne ganz andere M&ouml;glichkeiten. Und die nutzen sie exzessiv. Vor einigen Tagen ver&ouml;ffentlichte der US-&Ouml;konom Brad Setser zwei Diagramme auf Twitter. Sie machen begreifbar, in welchem Ausma&szlig; die Konzerne sich davor dr&uuml;cken, Steuern zu zahlen. Sie zeigen ausgewiesene Gewinne von US-Unternehmen im Ausland, und zwar im Zeitraum von 1995 bis 2018. Die Praxis betreiben nicht nur amerikanische, sondern viele andere global agierende Konzerne, auch deutsche.<br>\nEin Diagramm zeigt die Gewinne der US-Unternehmen in sieben sehr gro&szlig;en M&auml;rkten wie China, Japan oder Deutschland mit insgesamt deutlich mehr als drei Milliarden Verbrauchern. L&auml;nder, in denen sich iPhones und Viagra massenhaft verkaufen. L&auml;nder, in denen Google, Facebook oder Amazon selbstverst&auml;ndliche Bestandteile des Alltags sind (mit Ausnahme von China). Die L&auml;nder also, in denen die US-Konzerne ihre Gewinne erwirtschaften &ndash; und in denen Unternehmensgewinne besteuert werden (wenn auch meist niedriger als die L&ouml;hne).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuertricks-grosser-konzerne-kapitalismus-pervers-a-1261496.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spionagevorwurf: Cum-Ex-Aufdecker in der Schweiz freigesprochen<\/strong><br>\nEckart Seith vertrat den Drogerie-Unternehmer M&uuml;ller vor Gericht &ndash; und half dabei, den Cum-Ex-Skandal aufzudecken. Nun wurde er in der Schweiz vom Vorwurf der Wirtschaftsspionage freigesprochen, bekam aber eine Geldstrafe zur Bew&auml;hrung auferlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/cum-ex-aufdecker-in-der-schweiz-freigesprochen-a-1262314.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Ein Ding aus dem Tollhaus, dass dieser Prozess &uuml;berhaupt angestrengt wurde! Und jetzt mit einem Freispruch zweiter Klasse endet!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesverdienstkreuz statt Verurteilung f&uuml;r Seith<\/strong><br>\nProf. Dr. Seith wurde heute vom Z&uuml;rcher Bezirksgericht wegen Wirtschaftsspionage freigesprochen. Jedoch wurde er wegen Anstiftung zum Versto&szlig; gegen das Bankengesetz verurteilt. Es bleibt skandal&ouml;s, dass die Schweizer Justiz es unter Strafe stellt, kriminelle Machenschaften aufzudecken. Das Bankgeheimnis soll die Kunden, nicht die Bank sch&uuml;tzen&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, die heutige Urteilsverk&uuml;ndung des Z&uuml;richer Bezirksgerichts gegen&uuml;ber dem deutschen Anwalt Prof. Dr. Eckart Seith. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Herr Seith hat Staatsanwaltschaften in 14 L&auml;ndern Cum-Ex Ermittlungen erm&ouml;glicht. Die Schweiz bewertet allerdings den Schutz des Finanzplatzes Schweiz weiterhin h&ouml;her als die Strafverfolgung durch Partnerl&auml;nder in F&auml;llen der Cum-Ex Abzocke. Man m&ouml;chte fast mit Brecht fragen: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gr&uuml;ndung einer Schweizer Bank?<br>\nHerr Prof. Dr. Eckart Seith hat keine Verurteilung, sondern das Bundesverdienstkreuz verdient. Die Bundesregierung sollte alle diplomatischen Kan&auml;le zur Schweiz nutzen, damit die Eidgenossen die Strafverfolgung von Prof. Seith einstellen. Cum-Ex Gangster geh&ouml;ren in den Knast, nicht Herr Seith auf die Anklagebank. Ich werde Prof. Seith bis zur europ&auml;ischen Gerichtsbarkeit unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesverdienstkreuz-statt-verurteilung-fuer-seith\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Amazon-Mitarbeiter h&ouml;ren private Gespr&auml;che mit Alexa ab und fertigen Transkripte an<\/strong><br>\nAmazon l&auml;sst zum Teil Mitarbeiter aufgezeichnete Kommandos von Nutzern an seine Assistenzsoftware Alexa anh&ouml;ren und abtippen, um die Spracherkennung zu verbessern. Der Konzern best&auml;tigte die Vorgehensweise am Donnerstag dem Finanzdienst Bloomberg. Die Informationen w&uuml;rden &ldquo;streng vertraulich&rdquo; behandelt. Amazon will mit dem Verfahren die Spracherkennung verbessern.<br>\n&ldquo;Wir versehen nur eine sehr geringe Auswahl an Alexa-Sprachaufnahmen mit Kommentaren, um das Kundenerlebnis zu verbessern&rdquo;, so eine Amazon-Stellungnahme gegen&uuml;ber Bloomberg. Die Nachrichtenagentur hatte die Methode in einem Bericht enth&uuml;llt. Bloomberg zufolge wird diese Arbeit an diversen Standorten rund um die Welt erledigt, unter anderem in Boston, Costa Rica, Indien und Rum&auml;nien. Laut zwei Mitarbeitern in Bukarest schlagen sie dort pro Schicht bis zu 1.000 Mitschnitte um. Ein Mitarbeiter aus Boston sagte, er habe zum Beispiel Aufzeichnungen mit den Worten &ldquo;Taylor Swift&rdquo; analysiert und sie mit der Anmerkung versehen, dass die Nutzer die S&auml;ngerin meinten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/04\/11\/amazon-mitarbeiter-hoeren-private-gespraeche-mit-alexa-ab-und-fertigen-transkripte-an\/%20\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesundheitssch&auml;den: Franz&ouml;sischer Bauer gewinnt Rechtsstreit gegen Monsanto<\/strong><br>\nErneute juristische Niederlage f&uuml;r Monsanto: Ein in Frankreich vertriebener Unkrautvernichter der Bayer-Tochter soll bei einem Bauern schwere Gesundheitssch&auml;den verursacht haben.<br>\nEin franz&ouml;sischer Landwirt hat im Rechtsstreit dar&uuml;ber, ob Gesundheitssch&auml;den mit einem Unkrautvernichtungsmittel der Bayer-Tochter Monsanto zusammenh&auml;ngen, Recht bekommen. Das Berufungsgericht in Lyon entschied, dass Monsanto wegen &ldquo;fehlerhafter Produkte&rdquo; verantwortlich sei.<br>\nDer heutige Biobauer Paul Fran&ccedil;ois f&uuml;hrt schwere Gesundheitsprobleme auf den inzwischen verbotenen Unkrautvernichter Lasso von Monsanto zur&uuml;ck, mit dem er fr&uuml;her seine Felder behandelte. Der Landwirt gibt an, unter schweren neurologischen Sch&auml;den zu leiden, seit er 2004 D&auml;mpfe des Herbizids einatmete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/monsanto-franzoesischer-bauer-gewinnt-rechtsstreit-ueber-unkrautvernichter-a-1262405.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie: F&auml;hrtickets von Scandlines viel zu teuer<\/strong><br>\nPassagiere, die mit Schiffen der Reederei Scandlines von Rostock oder Puttgarden auf Fehmarn nach D&auml;nemark reisen, bezahlen deutlich &uuml;berh&ouml;hte Preise. Zu diesem Schluss kommt eine ausf&uuml;hrliche Marktanalyse, die das d&auml;nische Verkehrsministerium in Auftrag gegeben hat. Im Vergleich zu Reedereien, die &auml;hnlich lange Routen befahren, seien die Preise demnach mehr als doppelt so hoch. Besonders krass ist der Anstieg bei den Fu&szlig;g&auml;nger-Tickets zwischen Rostock und Gedser. Kostete eine &Uuml;berfahrt in der Saison 2011 noch sieben Euro f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger, so sind es ab Juni dieses Jahres bereits 26 Euro.<br>\nF&uuml;r den Rostocker Oberb&uuml;rgermeister Roland Methling (parteilos) ist dies eine Folge der Privatisierung des einstmals staatlichen Unternehmens, das jeweils zur H&auml;lfte der deutschen und der d&auml;nischen Bahn geh&ouml;rte. Warnungen gab es bereits im Jahr 2007, als der damalige Chef der Deutschen Bahn Hartmut Mehdorn die Privatisierung von Scandlines vorantrieb. Das d&auml;nische Transportministerium als zweiter Eigent&uuml;mer war anfangs zur&uuml;ckhaltender. Doch Deutschlands Bahnmanager brauchte Geld f&uuml;r seine B&ouml;rsenpl&auml;ne, die letztlich scheiterten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Faehrtickets-von-Scandlines-viel-zu-teuer,scandlines292.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Mehdorn hat nicht nur die Bahn ins Verderben gef&uuml;hrt, sondern auch gleich noch ein paar F&auml;hrlinien dazu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berater-Aff&auml;re: Ministerin bef&ouml;rdert General &ndash; vor&uuml;bergehend<\/strong><br>\nBisweilen entstehen Freundschaften zwischen Beratern und denen, die sich Expertise von au&szlig;en holen. So war es wohl auch bei Bundeswehrgeneral Erhard B&uuml;hler und einem Berater der Firma Accenture &ndash; ein Unternehmen, das sich einen &ldquo;einzigartigen Service in den Bereichen Strategy, Consulting, Digital, Technology und Operations&rdquo; bescheinigt, der Kunden &ldquo;bei der Bew&auml;ltigung selbst gr&ouml;&szlig;ter Herausforderungen&rdquo; helfe.<br>\n2006 sprang B&uuml;hler &ndash; so geht seine Version &ndash; zur Taufe eines Kindes des Accenture-Mannes in Potsdam ein, weil der urspr&uuml;nglich auserw&auml;hlte Pate kein Katholik gewesen sei, die religi&ouml;se Ausrichtung des Generals aber gepasst habe. Einige Jahre sp&auml;ter wurde B&uuml;hler Chef der Abteilung Planung im Verteidigungsministerium, das zwischen 2015 und 2017 eine F&uuml;lle von Auftr&auml;gen an externe Fachleute vergab mit dem Ziel, die Bundeswehr flott f&uuml;r die Zukunft zu machen. Sp&auml;ter stellte der Bundesrechnungshof eine Vielzahl von Verst&ouml;&szlig;en bei der Auftragserteilung in eben jenem Zeitraum fest, in dem Accenture &ouml;fters den Zuschlag erhalten hatte &ndash; nach Auffassung der Opposition erstaunlich oft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ministerin-befoerdert-General-voruebergehend-article20960418.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn der Minister berichtet &hellip;<\/strong><br>\nInnenminister Reul stellte sich gestern im D&uuml;sseldorfer Landtag einer Fragestunde zum Fall der Verf&auml;lschung von Namensangaben in INPOL, die den Syrer A.A. dauerhaft hinter Gitter brachte. Dabei waren ihm zwei Dinge wichtig: Eine Datenmanipulation habe durchaus stattgefunden, aber eben nicht in NRW. Auch Fehler bei der Identit&auml;ts&uuml;berpr&uuml;fung habe es gegeben. Aber gegen die beiden daran beteiligten Polizeibeamten habe er Disziplinarverfahren eingeleitet und ermittle die Staatsanwaltschaft. Das allein gen&uuml;gt allerdings nicht, um Polizei und Politik in NRW von ihrer Verantwortung zu befreien.<br>\nDenn bisher ignoriert wird das generelle Problem: Das darin besteht, DASS solche Namensverf&auml;lschungen im polizeilichen Informationssystem INPOL offensichtlich nicht technisch verhindert werden. Was zur Folge haben kann, dass es jederzeit wieder zur Verf&auml;lschung von Namen kommt &ndash; mit unabsehbaren Auswirkungen f&uuml;r die Betroffenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/wenn-der-minister-berichtet\">POLICE-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Medienforschung: Deutscher Journalismus: linksgr&uuml;n und abgehoben<\/strong><br>\nDie Mehrheit der deutschen Journalisten ist nicht konservativ, das belegen zahlreiche Umfragen. Die Medien seien links, hei&szlig;t es deshalb oft. Stimmt das? Nein. Die Behauptung ist wissenschaftlich nicht haltbar und zeigt, wie aus korrekten Daten Falschmeldungen erzeugt werden. [&hellip;]<br>\nDie Zahlen scheinen eindeutig. Das Problem: Weder die zitierte Studie noch andere &auml;hnliche Untersuchungen belegen die Behauptungen. Im Gegenteil, die Autoren dieser Studien weisen auf Nachfrage von Katapult darauf hin, dass ihre Ergebnisse h&auml;ufig falsch interpretiert und bewusst verzerrend dargestellt w&uuml;rden. Belege f&uuml;r eine von Linken dominierte Presse sehen sie in ihren Studien nicht. Vielmehr m&uuml;sse man die redaktionelle Linie des jeweiligen Mediums in den Blick nehmen und mit Hilfe von Inhaltsanalysen bewerten, welche politische Orientierung tats&auml;chlich &uuml;berwiege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/deutscher-journalismus-linksgruen-und-abgehoben\/\">Katapult Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Letzte: ZDF: R&uuml;stungsexport nach Saudi-Arabien genehmigt<\/strong><br>\nTrotz des verl&auml;ngerten Embargos hat die Bundesregierung eine R&uuml;stungslieferung nach Saudi-Arabien genehmigt. Die Opposition ist emp&ouml;rt.<br>\nDer geheim tagende Bundessicherheitsrat hat mehrere Genehmigungen f&uuml;r den Export deutscher R&uuml;stungsg&uuml;ter erteilt. Unter den Empf&auml;ngern sind mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch die zwei Staaten, f&uuml;r die die Gro&szlig;e Koalition gerade ihren Lieferstopp verl&auml;ngert hat. &Uuml;ber die Genehmigungen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) den Wirtschaftsausschuss des Bundestags informiert. Das Schreiben liegt dem ZDF vor. [&hellip;]<br>\nVor zwei Wochen hat die Gro&szlig;e Koalition beschlossen, das Lieferverbot nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate bis Ende September zu verl&auml;ngern. Grund ist die Beteiligung der beiden Staaten am Jemen-Krieg.<br>\nScharfe Kritik an den Entscheidungen des Bundessicherheitsrats kommt von der Opposition. &ldquo;Der Bundesregierung kann es offensichtlich nicht schnell genug gehen mit der R&uuml;stungsproduktion f&uuml;r die Jemen-Kriegsallianz&rdquo;, sagte Sevim Dagdelen, die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Fraktion dem ZDF: &ldquo;Dies ist vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Angriffe auf jemenitische Sch&uuml;ler einfach zynisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/zdf-ruestungsexport-nach-saudi-arabien-genehmigt-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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