{"id":50948,"date":"2019-04-12T16:30:49","date_gmt":"2019-04-12T14:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948"},"modified":"2019-04-14T11:44:50","modified_gmt":"2019-04-14T09:44:50","slug":"hinweise-des-tages-ii-390","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h01\">Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h02\">Eine Katastrophe reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h03\">Machtwechsel: Al-Baschir im Sudan abgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h04\">Armutskongress<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h05\">Gesundheitsbranche: Private Investoren entdecken Krankenh&auml;user und Pflegeheime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h06\">Der Bock als G&auml;rtner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h07\">Mobilit&auml;t der Zukunft nicht Autokonzernen &uuml;berlassen! Kampagne f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Verkehrswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h08\">Strafrecht Neues aus der Unterwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h09\">Aufbruch in Armenien: Ein Jahr nach der Samtenen Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h10\">Morden ist Gold<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h11\">Herfa-Neurode in Hessen: Die gr&ouml;&szlig;te unterirdische Giftm&uuml;ll-Deponie der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h12\">Ach du gr&uuml;ne Neune!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h13\">Poroschenko in Berlin: Kritik an Besuch bei Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50948#h14\">Politik-Lobbyismus: Interne E-Mails befeuern Debatte &uuml;ber Strippenzieher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Assange<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verhafteter Wikileaks-Gr&uuml;nder: Julian Assange soll Wachleute angegriffen haben<\/strong><br>\nFast sieben Jahre lebte Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London. Jetzt lieferte ihn das Land der britischen Polizei aus. Unter anderem, weil er sich wohl ungeb&uuml;hrlich verhalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_85569432\/verhafteter-wikileaks-gruender-julian-assange-soll-wachleute-angegriffen-haben.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Werden da Legenden gestrickt, um die Auslieferung zu rechtfertigen? Oder war das (angeblich aggressive und unh&ouml;fliche) Verhalten von Assange eine Folge des siebenj&auml;hrigen Zwangsaufenthalts (ein Ende war nicht in Sicht) in der Londoner Botschaft? Die Nachricht passt auf jeden Fall ins PR-Konzept von Ecuador!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber Assange und die Schande des Westens<\/strong><br>\nMutiger Aufkl&auml;rer oder krimineller Verr&auml;ter? Julian Assange geh&ouml;rt klar in die erste Kategorie. Jetzt hat er sein Asyl verloren. F&uuml;r die Art des Umgangs mit ihm muss der Westen sich sch&auml;men. Ein Kommentar.<br>\nTausende Dokumente &uuml;ber Vergehen des US-Milit&auml;rs im Irak und in Afghanistan, &uuml;ber Kriegsverbrechen, Folter, Beschuss von Zivilisten und die Vorg&auml;nge in Guantanamo w&auml;ren ohne Assanges Internetplattform Wikileaks im Dunkeln geblieben. Dutzende relevante Enth&uuml;llungen &uuml;ber finanzielle Verflechtungen und moralische Verwerflichkeiten von Politik bis Vatikan kamen hinzu.<br>\nChelsea Manning nutzte das Netzwerk &ndash; das Video &bdquo;Collateral Murder&ldquo; zeigt, wie US-Soldaten aus einem Hubschrauber heraus feixend Zivilisten im Irak erschie&szlig;en. Es hat My-Lai-Charakter. Auch bei den Enth&uuml;llungen von Edward Snowden &uuml;ber illegale Spionagepraktiken der US-Geheimdienste im eigenen Land und der ganzen Welt spielte Wikileaks eine &uuml;berragende Rolle.<br>\nBeide Akteure wurden verurteilt oder zur Flucht getrieben. Beide Beispiele machen deutlich, dass sich Wikileaks und ihre Betreiber um die Zivilgesellschaft und westlichen Werte verdient gemacht haben &ndash; &uuml;brigens auch deshalb, weil staatsnahe und saturierte US-Medien die Ver&ouml;ffentlichung kritischen Materials mehrfach scheuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/1703626\/ueber-assange-und-die-schande-des-westens\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die sieben Jahre L&uuml;gen &uuml;ber Assange werden jetzt nicht aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nDie politische und mediale Klasse gestaltete eine Erz&auml;hlung von Halbwahrheiten &uuml;ber die Sexualbeschuldigungen, wegen denen gegen Assange in Schweden ermittelt wurde. Sie &uuml;bersahen die Tatsache, dass Assange vom urspr&uuml;nglichen Ermittler, der die Anklage fallen lie&szlig;, erlaubt worden war, Schweden zu verlassen, nur damit diese von einem anderen Ermittler mit einer gut dokumentierten politischen Agenda wiederbelebt werden konnte. Sie haben nicht erw&auml;hnt, dass Assange immer bereit war, von schwedischen Staatsanw&auml;lten in London befragt zu werden, wie es in Dutzenden von anderen F&auml;llen von Auslieferungsverfahren praktiziert wurde.<br>\nDiese H&ouml;flinge betonten endlos seine Kautionsverletzung im Vereinigten K&ouml;nigreich und ignorierten die Tatsache, dass Asylbewerber, die vor gerichtlicher Verfolgung fliehen, normalerweise die Kautionsbedingungen nicht einhalten. Das ist schlie&szlig;lich der Grund, warum sie Asyl anstreben.<br>\nDas politische und mediale Establishment ignorierte die zunehmenden Beweise f&uuml;r eine geheime Grand Jury in Virginia, die Anklagen gegen Assange formulierte, und verspottete Wikileaks&rsquo; Bedenken, dass der schwedische Fall ein Vorwand f&uuml;r einen finsteren Versuch der USA sein k&ouml;nnte, Assange auszuliefern und ihn in ein Hochsicherheitsgef&auml;ngnis zu sperren, wie es bei der Whistleblowerin Chelsea Manning der Fall war.<br>\nSie verharmlosten das Urteil einer Gruppe von Rechtswissenschaftlern der Vereinten Nationen im Jahr 2016, wonach das Vereinigte K&ouml;nigreich Assange &ldquo;willk&uuml;rlich festhielt&rdquo;. Die Medien waren mehr am Wohlergehen seiner Katze interessiert.<br>\nSie ignorierten die Tatsache, dass Assange nach dem Pr&auml;sidentenwechsel in Ecuador &ndash; mit dem neuen, der sich um Gunst Washingtons bem&uuml;hte &ndash; immer strengeren Formen der Einzelhaft unterworfen wurde. Ihm wurde der Zugang zu Besuchern und grundlegenden Kommunikationsmitteln verweigert, was sowohl seinen Asylstatus als auch seine Menschenrechte verletzte und sein geistiges und k&ouml;rperliches Wohlbefinden bedrohte.<br>\nEbenso ignorierten sie die Tatsache, dass Assange von Ecuador den diplomatischen Status und die ecuadorianische Staatsb&uuml;rgerschaft erhalten hatte. Gro&szlig;britannien war verpflichtet, ihm zu erlauben, die Botschaft unter Ausnutzung seiner diplomatischen Immunit&auml;t zu verlassen, um ungehindert nach Ecuador zu reisen. Kein &ldquo;Mainstream&rdquo;-Journalist oder Politiker hielt dies f&uuml;r wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2019_04_12_diesieben.htm\">Jonathan Cook auf antikrieg<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine Katastrophe reicht<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich ist Venezuela nicht Syrien, Pr&auml;sident Maduro nicht Baschar al-Assad. Zwischen S&uuml;damerika und dem Nahen Osten liegen nicht nur geografisch Welten. Und doch haben die Krisenl&auml;nder eines gemeinsam: Sie stehen im Visier Washingtons. In Syrien haben die USA und ihre Verb&uuml;ndeten einen Regimewechsel herbeizuf&uuml;hren versucht und sind damit gescheitert. Im &ouml;lreichen Venezuela versuchen sie es gerade und werden voraussichtlich auch dort scheitern, weil das Milit&auml;r an Maduro festh&auml;lt. Gleichzeitig erh&ouml;hen sich die Spannungen zwischen Amerika und Russland, weil Moskau auf Seiten der jeweiligen Machthaber steht. Den Preis f&uuml;r solche geopolitischen Scharaden zahlt in erster Linie die einheimische Bev&ouml;lkerung, deren Lebensbedingungen sich infolge von Krieg, Gewalt und wirtschaftlicher Not weiter versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/eine-katastrophe-reicht-3382\/\">Michael L&uuml;ders im IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Machtwechsel: Al-Baschir im Sudan abgesetzt<\/strong><br>\nFast drei&szlig;ig Jahre regierte Pr&auml;sident Omar Al-Baschir. Nun wurde er vom Milit&auml;r abgesetzt. Mit seinem Sturz steht Sudan vor gro&szlig;en Aufgaben und neuen Hoffnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/zdf-morgenmagazin\/machtwechsel-al-baschir-im-sudan-abgesetzt-100.html\">ZDF moma<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.H.:<\/strong> Als ich heute morgen beim Fr&uuml;hst&uuml;ck dieses St&uuml;ck von simuliertem Journalismus ertragen musste, fiel mir fast das Br&ouml;tchen aus dem Gesicht. Es wurde in 1:36 Minuten erfolglos versucht, die Zuschauer &uuml;ber die Situation im Sudan ausreichend zu informieren. Mal davon abgesehen, dass es in so kurzer Zeit nicht m&ouml;glich ist, die komplexen geschichtlichen Zusammenh&auml;nge in Ostafrika zu erkl&auml;ren, schaffte es die ZDF-Redaktion zudem, die Fakten erfolgreich auszublenden.<\/em><\/p>\n<p><em>Es wurde den Menschen suggeriert, ein Diktator wurde auf Wunsch der Bev&ouml;lkerung vom Milit&auml;r weg geputscht. Als Beweis musste ein Interview (ab 0:43) mit Philipp Jahn (Friedrich Ebert Stiftung) herhalten, indem als Ausl&ouml;ser des Putsches von fehlendem Benzin und Bargeld gefaselt wurde. Warum es, trotz umfangreicher &Ouml;lvorkommen, kein Benzin gibt und warum die Finanzbranche am Boden liegt (Wirtschafts- und Finanzsanktionen der USA und EU) wird nicht weiter erw&auml;hnt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass die Demonstrationen trotz Putsch weitergehen, und dass die Bev&ouml;lkerung nun wirklich keine Milit&auml;rdiktatur will, sondern eine Demokratie, wurde nat&uuml;rlich auch mit keinem Wort erw&auml;hnt. V&ouml;llig inakzeptabel ist aber der Umgang mit dem Interview (ab 1:08), dass Frau von der Leyen gab. Da erkl&auml;rte die Verteidigungsministerin, der Milit&auml;rputsch sei die Chance auf Herstellung demokratischer Strukturen. Als wenn der Sturz eines Diktators durch eine Milit&auml;rdiktatur auch nur ansatzweise die Probleme im Sudan l&ouml;sen k&ouml;nnte. Hier wird mal wieder das Demokratieverst&auml;ndnis unserer Regierung und Medien deutlich! Alles in allem ist dieser Beitrag ein weiterer Beweis daf&uuml;r, wie der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk mit Fakten umgeht.<\/em><\/p>\n<p><em>P.S. Zur &ldquo;Ehrenrettung&rdquo; des ZDF sei darauf hingewiesen, dass noch ein etwas l&auml;ngerer (4:00 Minuten) Beitrag zur Einordnung der Vorg&auml;nge im Sudan gesendet <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/zdf-morgenmagazin\/annette-weber-zum-sudan-100.html\">wurde<\/a>. Wirklich informiert habe ich mich aber auch nach diesem Gespr&auml;ch mit der &ldquo;Sudan-Expertin&rdquo; Annette Weber von der Stiftung Wissenschaft und Politik nicht gef&uuml;hlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armutskongress<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Reiches Land: Hohes Risiko<\/strong><br>\nSozialverb&auml;nde diskutieren auf Kongress Ursachen von Armut und gesetzliche Ma&szlig;nahmen dagegen. Ein Drittel der Erwerbst&auml;tigen in Existenznot<br>\nMietpreise seien heute das, was fr&uuml;her die Brotpreise waren: &raquo;unglaublich teuer&laquo; und damit der &raquo;Sprengstoff der Gesellschaft&laquo;, meinte Heribert Prantl, der ehemalige Chefkommentator der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Er hielt den Er&ouml;ffnungsvortrag auf dem dritten &raquo;Armutskongress&laquo;, den der Parit&auml;tische Gesamtverband gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Nationalen Armutskonferenz, der Arbeiterwohlfahrt und 26 weiteren Sozial- und Fachverb&auml;nden sowie Betroffeneninitiativen am Mittwoch und Donnerstag in Berlin veranstaltete. Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe machte unter anderem darauf aufmerksam, dass bei 18 Prozent der Haushalte im Arbeitslosengeld-II-Bezug nicht die vollen Wohnkosten vom Jobcenter anerkannt w&uuml;rden. Obwohl es an g&uuml;nstigem Wohnraum mangelt und &raquo;j&auml;hrlich 150.000 bezahlbare Wohnungen zus&auml;tzlich&laquo; gebaut werden m&uuml;ssten, werden Mietschulden von der Beh&ouml;rde nicht &uuml;bernommen &ndash; mit der Begr&uuml;ndung, die Mieter h&auml;tten sich ja eine andere Wohnung suchen k&ouml;nnen. Das sei ein Teufelskreis, der in die Verschuldungsfalle und die Obdachlosigkeit f&uuml;hren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/352863.reiches-land-hohes-risiko.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Gl&uuml;ck der Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nDie sechs Millionen Menschen in Deutschland, die von Hartz IV leben m&uuml;ssen, werden oft als &bdquo;sozial schwach&ldquo; bezeichnet. Diese Bezeichnung ist eine Beleidigung. Jemand, der keine Arbeit hat, aber eine will und partout keine kriegt und der deshalb jeden Euro dreimal umdrehen muss, der ist arm, aber nicht sozial schwach. Sozial schwach ist allerdings ein Staat, der nicht alles tut, um die Menschen aus der Armut herauszuholen. Und sozial schwach ist der Staat, der den Hilfebed&uuml;rftigen nicht die Hilfe gibt, die sie brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++bfb394fe-5cf2-11e9-9bb5-52540088cada\">Heribert Prantl auf Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Lebenserwartung: Wenig Rente, k&uuml;rzeres Leben<\/strong><br>\nDie Lebenserwartung des Menschen h&auml;ngt immer st&auml;rker von seinen Einkommensverh&auml;ltnissen ab. Eine neue Studie best&auml;tigt den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Einkommen.<br>\nForscher des Max-Planck-Instituts f&uuml;r demografische Forschung in Rostock haben Zahlen der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet. Demnach klafft die Lebenserwartung zwischen Arm und Reich in Deutschland weit auseinander. Zudem wird der Abstand immer gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lebenserwartung-wenig-rente-kuerzeres-leben.2850.de.html?drn:news_id=996151\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>L&uuml;cken zwischen Ost und West: Weg damit!<\/strong><br>\nWie gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse geschaffen werden k&ouml;nnen<br>\nOb bei den L&ouml;hnen, dem Anteil der Menschen, die von Altersarmut bedroht sind oder der Infrastruktur: Auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es gro&szlig;e Unterschiede zwischen Ost und West. H&ouml;chste Zeit, dass die Politik f&uuml;r das Engagement und die Lebensleistung der Menschen in Ostdeutschland nicht nur warme Worte findet, sondern mit konkreten Ma&szlig;nahmen die L&uuml;cken schlie&szlig;t. Die Forderungen des DGB im &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nTrotz aller Aufholprozesse bestehen auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer noch deutliche Einkommensunterschiede zwischen den ost- und westdeutschen Bundesl&auml;ndern. W&auml;hrend Ende 2018 der durchschnittliche Brutto-Monatslohn im Westen bei etwa 4000 Euro lag, waren es im Osten nur bei 3170 Euro. Das sind rund 21 Prozent weniger. Ein Hauptgrund f&uuml;r die Lohnl&uuml;cke: In Ostdeutschland gelten f&uuml;r deutlich weniger Besch&auml;ftigte Tarifvertr&auml;ge als in Westdeutschland. Wo Gewerkschaften mit Arbeitgeberverb&auml;nden L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen aushandeln, ist die L&uuml;cke fast geschlossen. Im Durchschnitt lagen 2018 die tarifvertraglichen Grundverg&uuml;tungen in Ostdeutschland bei 97,6 Prozent des westdeutschen Niveaus. Zum Vergleich: 1991 lag das Niveau noch bei 60 Prozent, im Jahr 2000 bei knapp 92 Prozent. F&uuml;r uns ist klar: Gerade in Ostdeutschland ist eine h&ouml;here Tarifbindung sozial- und arbeitsmarktpolitisch erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e5165784-5c54-11e9-9249-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gesundheitsbranche: Private Investoren entdecken Krankenh&auml;user und Pflegeheime<\/strong><br>\nPrivate Investoren auf Einkaufstour in der Gesundheitsbranche: Was bei zahnmedizinischen Versorgungszentren schon &uuml;blich ist, erfasst auch Krankenh&auml;user und st&auml;rker noch Pflegeheime. Denn in dem Krankenkassenbudget ist kein Investitionsgeld vorgesehen. Privates Geld ist daher willkommen.<br>\nGemessen an der Entwicklung bei den Zahnarztzentren nimmt sich die Investitionsneigung privater Kapitalgesellschaften in Krankenh&auml;user und Kliniken noch eher bescheiden aus. Von den rund 2.000 Krankenh&auml;usern in Deutschland wiesen lediglich 27 eine Private-Equity-Beteiligung auf, erl&auml;utert der Pr&auml;sident der deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Ga&szlig;. Und dass es bislang nicht mehr seien, hinge an der Regulierung der in Deutschland arbeitenden Kliniken. &bdquo;Sie k&ouml;nnen sich nicht heute ein Krankenhaus kaufen und es morgen wieder verkaufen. Und Sie k&ouml;nnen zum Gl&uuml;ck auch Ihre Versorgungsauftr&auml;ge nicht so gestalten wie Sie wollen, da sind die Bundesl&auml;nder mit im Spiel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gesundheitsbranche-private-investoren-entdecken.769.de.html?dram:article_id=446120\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Bock als G&auml;rtner<\/strong><br>\nDeutschland wird im Rahmen eines UN-Einsatzes Soldaten und Polizisten in den Jemen entsenden. Dies hat die Bundesregierung am gestrigen Mittwoch beschlossen. Demnach sollen sich bis zu f&uuml;nf Soldaten und bis zu f&uuml;nf Polizisten an der United Nations Mission to support the Hodeidah Agreement (UNMHA) beteiligen, die unbewaffnet ist, weshalb Berlin auf eine Zustimmung des Bundestags verzichten zu k&ouml;nnen meint. Die UNMHA soll den Waffenstillstand im Hafen von Al Hudaydah &uuml;berwachen; der Hafen besitzt f&uuml;r die Versorgung der von einer katastrophalen Hungersnot geplagten jemenitischen Bev&ouml;lkerung herausragende Bedeutung. Die deutsche Teilnahme an dem UN-Einsatz ist bemerkenswert, weil die beiden Staaten, die den Krieg im Jemen ma&szlig;geblich verantworten &ndash; Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate -, eng mit Deutschland kooperieren und zu den gr&ouml;&szlig;ten K&auml;ufern deutscher Waffen geh&ouml;ren. Auch im Jemen werden deutsche R&uuml;stungsprodukte eingesetzt, darunter Kampfjets, Bomben und Kriegsschiffe. Berlin teilt ein zentrales Ziel Riads und Abu Dhabis im Jemen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7912\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Schwarze Kriegskasse<\/strong><br>\nBundesregierung rechnet 4,6 Milliarden Euro aus dem Milit&auml;rhaushalt heraus. Linke: &raquo;Finanzminister spielt mit gezinkten Karten&laquo;<br>\nDie Bundesregierung wird im kommenden Jahr nicht, wie sie offiziell behauptet, 45,1 Milliarden Euro f&uuml;r das Milit&auml;r ausgeben, sondern 49,7 Milliarden Euro. Dies geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Gesine L&ouml;tzsch (Die Linke) hervor, die junge Weltvorliegt. Die Differenz ergibt sich daraus, dass die Regierung mehrere Etatposten aus dem offiziellen Verteidigungshaushalt ausgegliedert hat, die ihm der Sache nach zugerechnet werden m&uuml;ssen. Dazu z&auml;hlen die Ausgaben f&uuml;r den Wehrbeauftragten der Bundeswehr, f&uuml;r &raquo;Friedenserhaltung und Konfliktbew&auml;ltigung&laquo; sowie f&uuml;r die &raquo;Ert&uuml;chtigung von Partnerstaaten&laquo; insbesondere im milit&auml;rischen Bereich, aber auch Aufwendungen &raquo;im Zusammenhang mit dem Aufenthalt ausl&auml;ndischer Streitkr&auml;fte&laquo; und allerlei Personal- und Sachkosten. Laut NATO-Kriterien z&auml;hlt all dies zum Wehretat. &raquo;Man glaubt es kaum: Die NATO ist ehrlicher als die Bundesregierung&laquo;, kommentierte L&ouml;tzsch gegen&uuml;ber jW: &raquo;Der Finanzminister spielt mit gezinkten Karten, wenn es um den R&uuml;stungsetat geht.&laquo;<br>\nUngeachtet der Tatsache, dass die deutschen Milit&auml;rausgaben dank anderswo versteckter Haushaltsposten ohnehin schon um mehr als zehn Prozent &uuml;ber dem offiziellen Budget liegen, bekr&auml;ftigt die Bundesregierung ihren Willen zur weiteren Aufstockung des Wehretats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/352521.bundeswehr-schwarze-kriegskasse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mobilit&auml;t der Zukunft nicht Autokonzernen &uuml;berlassen! Kampagne f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Verkehrswende<\/strong><br>\nMit Aktionen bei Hauptversammlungen der Autokonzerne im Fr&uuml;hjahr startet Attac seine Kampagne f&uuml;r eine sozial-&ouml;kologische Verkehrswende. Unter dem Motto &bdquo;Einfach umsteigen &ndash; Mobilit&auml;t f&uuml;r alle&ldquo; wird sich das globalisierungskritische Netzwerk f&uuml;r eine konsequent andere Verkehrspolitik stark machen &ndash; weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu ressourcenschonenden &ouml;ffentlichen Verkehrssystemen. Geplant sind auch Aktivit&auml;ten bei der Automesse IAA im Herbst in Frankfurt. Das haben die Attac-Aktiven bei ihrem bundesweiten Ratschlag in K&ouml;ln beschlossen.<br>\n&bdquo;Nur ein radikaler Bruch mit der heutigen Produktions- und Konsumweise kann den Klimakollaps verhindern. Ein Kernelement des sozial-&ouml;kologischen Umbaus muss die Verkehrs- und Mobilit&auml;tswende sein&ldquo;, sagte Achim Heier vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &bdquo;Wir d&uuml;rfen die Mobilit&auml;t der Zukunft nicht den Autokonzernen &uuml;berlassen. Denn wir brauchen Verkehrssysteme, die ressourcenschonend und gemeinwirtschaftlich organisiert und allen zug&auml;nglich sind.&ldquo; Eine Eins-zu-eins-Umwandlung in individuelle Elektromobilit&auml;t &auml;ndere dabei nichts am Naturverbrauch und der Unwirtlichkeit der St&auml;dte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/mobilitaet-der-zukunft-nicht-den-autokonzernen-ueberlassen\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Strafrecht Neues aus der Unterwelt<\/strong><br>\nDas Verbrechen t&auml;uscht einen R&uuml;ckzug vor. Die Regierung t&auml;uscht ein Gesetz vor. Die Polizei ist tief besorgt. Ein Bericht &uuml;ber Komplexit&auml;t. [&hellip;]<br>\nZusammenfassung: Es &ldquo;best&auml;tigt sich: Deutschland ist ein sicheres Land. Das gilt sowohl f&uuml;r die tats&auml;chliche Kriminalit&auml;tsbelastung als auch f&uuml;r die gef&uuml;hlte Sicherheit. Die Kriminalit&auml;tsfurcht hat zwar im Vergleich zu 2012 im Schnitt etwas zugenommen, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem insgesamt erfreulich niedrigen Niveau.&rdquo;<br>\nSo weit, so gut. Aber wie geht man mit gleich zwei guten Nachrichten um? Kann man den B&uuml;rgern zumuten zu erfahren, die Flut t&auml;glicher Schreckensmeldungen zeichne ein falsches, hysterisiertes Bild? Versinkt Deutschland gar nicht in einem Strudel von Vergewaltigung, No-go-Areas, marodierenden R&auml;uber- und Einbrecherbanden, Unsicherheit und Furcht? So darf man das nat&uuml;rlich nicht sagen, wenn man nicht als blinder Verharmloser, b&ouml;swilliger Besch&uuml;tzer von Verbrechern und privilegiert-ahnungsloser Gutmensch enttarnt oder am Ende noch von Frau Weidel in ihr Opus &ldquo;Gedanken &uuml;ber Deutschland&rdquo; aufgenommen werden will, das zwar an galoppierender Gedankenarmut leidet, dies aber mit einem H&ouml;chstma&szlig; an maschinengleicher Beschimpfungsrhetorik ausgleicht und den Untergang des geliebten Weidel-Vaterlands durch migrantische Massenkriminalit&auml;t schon besiegelt sieht.<br>\nAber auch f&uuml;r den vaterlandslosen Mainstream, die linksgr&uuml;n Verseuchten, die &ldquo;sozialistischen Sekten&rdquo; (SPD), die korrupten Eliten, die kriminellen Spendenbetr&uuml;ger und &uuml;berhaupt f&uuml;r jene 95 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich nicht schwei&szlig;gebadet im Weidelschen Sprachsumpf w&auml;lzen, muss es ja weitergehen! Wir k&ouml;nnen doch nicht einfach die n&auml;chsten zehn Talkshows oder &ldquo;Bestseller&rdquo; zum Thema &ldquo;Warum Deutschland immer unsicherer wird&rdquo; canceln! Und was w&uuml;rde aus den Polizeigewerkschaften, wenn sie nicht mehr w&ouml;chentlich sicherheitspolitische Bulletins herausgeben, sondern sich mit gewerkschaftlichen Themen besch&auml;ftigen w&uuml;rden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/kriminalitaet-neues-aus-der-unterwelt-kolumne-von-thomas-fischer-a-1262445.html\">Thomas Fischer auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aufbruch in Armenien: Ein Jahr nach der Samtenen Revolution<\/strong><br>\nNikol Pashinjan ist nach der Samtenen Revolution Ministerpr&auml;sident Armeniens geworden. Er hat nicht nur einen neuen Politikstil etabliert, sondern den Menschen auch neue Perspektiven er&ouml;ffnet &ndash; zum Beispiel in der IT-Branche.<br>\nDas neue, moderne Armenien, es hat in Gyumri einen kurzen Namen: GTC. Das &bdquo;Gyumri Technology Center&ldquo; ist in einem grauen Verwaltungsgeb&auml;ude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Doch mit seinen leuchtend farbigen W&auml;nden und stylischen M&ouml;beln im Innern des Geb&auml;udes k&ouml;nnte das GTC glatt in Berlin, Amsterdam oder Helsinki stehen.<br>\nGenau am richtigen Platz scheint hier auch Bella Harutyunyan zu sein: Die zierliche Frau ist erst 24 &ndash; und schon Direktorin des GTC, das 2015 von der armenischen Regierung mit Unterst&uuml;tzung der Weltbank gegr&uuml;ndet wurde. An diesem Nachmittag macht Bella einen Rundgang durchs Geb&auml;ude.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/aufbruch-in-armenien-ein-jahr-nach-der-samtenen-revolution.979.de.html?dram:article_id=445366\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Morden ist Gold<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik zahlt weiterhin Kriegsopferrenten an NS-Kollaborateure im Ausland und verweigert unver&auml;ndert zahlreichen NS-Opfern jegliche Entsch&auml;digung. Nachdem in den vergangenen Wochen in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern erheblicher Unmut laut wurde, weil der deutsche Staat noch heute mehr als 2.000 einstigen Parteig&auml;ngern des NS-Reichs monatlich Betr&auml;ge von bis zu 1.275 Euro zukommen l&auml;sst, haben die zust&auml;ndigen Verwaltungsstellen sich lediglich bereit gefunden, die Zahlungen an vier in den Niederlanden lebende ehemalige Mitglieder der Waffen-SS zu &ldquo;&uuml;berpr&uuml;fen&rdquo;. Insgesamt &uuml;berweist die Bundesrepublik monatlich eine dreiviertel Million Euro an fr&uuml;here Kollaborateure. Nicht in der Lage sieht sich der deutsche Staat, einem heute 83-j&auml;hrigen Mann, der als Kind im okkupierten Polen seinen Eltern geraubt und zur &ldquo;Germanisierung&rdquo; nach Deutschland verschleppt wurde, eine symbolische Entsch&auml;digung von 2.500 Euro zu zahlen. In der vergangenen Woche wurde eine Klage des Mannes von der deutschen Justiz letztinstanzlich abgewiesen. NS-Stellen verschleppten bis zu 200.000 Kinder ins Reich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7913\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Herfa-Neurode in Hessen: Die gr&ouml;&szlig;te unterirdische Giftm&uuml;ll-Deponie der Welt<\/strong><br>\nArsen, Cyanid, Quecksilber &ndash; unter der hessischen Kleinstadt Heringen lagern im Schacht Herfa-Neurode giftige Industrieabf&auml;lle aus Europa und den USA. Trotz Versiegelung hat eine B&uuml;rgerinitiative Angst vor einem Super-GAU.<br>\nDas monotone Brummen einer Abluftanlage ist das einzige Ger&auml;usch, das an der Einfahrt zum Salzbergwerk zu h&ouml;ren ist. Sonst ist es an diesem Morgen still unter dem gr&uuml;n gestrichenen Stahl-F&ouml;rderturm, der sich aus einem Ensemble von Backstein-Geb&auml;uden in den wolkenverhangenen Himmel reckt. Die osthessische Salz-Mine Herfa-Neurode liegt nur wenige Kilometer von der hessisch-th&uuml;ringischen Landesgrenze entfernt. Die Bergwerks-Stollen durchziehen in mehreren hundert Meter Tiefe das Gebiet der 7300-Einwohner-Stadt Heringen am Ufer der Werra.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/herfa-neurode-in-hessen-die-groesste-unterirdische.1001.de.html?dram:article_id=446076\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Last mit den stillgelegten M&uuml;lldeponien<\/strong><br>\nErst in den 70er-Jahren wurden wilde M&uuml;llkippen in Deutschland offiziell verboten. Existierende Halden wurden dann geschlossen &ndash; und m&ouml;glichst schnell vergessen. So auch in Dettingen in Baden-W&uuml;rttemberg. Was genau dort lagert und welche Gefahr davon ausgeht, dar&uuml;ber herrscht Uneinigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/altlasten-die-last-mit-den-stillgelegten-muelldeponien.724.de.html?dram:article_id=446103\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ach du gr&uuml;ne Neune!<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen sind seit einiger Zeit im Aufwind, drohen die n&auml;chste Volkspartei zu werden. Selten zuvor hat sich eine gr&uuml;ne Parteispitze so deutlich f&uuml;r den Marktfundamentalismus ge&auml;u&szlig;ert, wie es die aktuelle tut. Ein bisschen alternativ zu tun hei&szlig;t nicht, dass man eine Alternative ist.<br>\nW&auml;hrend Robert Habeck mittlerweile der beliebteste Politiker Deutschlands ist, mausert sich seine Partei zur n&auml;chsten Volkspartei. &Ouml;ko liegt im Trend, Umweltbewusstsein und Klimaschutz, wenn man sie politisch so inszeniert, dass sie auch blo&szlig; ein bisschen aufrichtig wirken, sind die halbe Miete. Wenn man das Angebot in diesen Zeiten noch um Weltoffenheit und unkritischem Europageist anreichert, kommt man offenbar als Alternative zur m&uuml;den politischen Realit&auml;t noch ein bisschen mehr in Frage. Man verstehe das richtig, die Gr&uuml;nen bieten das nicht an, sie jonglieren nur mit Worth&uuml;lsen, einen ad&auml;quaten Plan zu einer &ouml;kologischen Wende, der ja zwangsl&auml;ufig mit unserer kannibalistischen Weltordnung kollidieren w&uuml;rde, kennen sie nicht. Sie repetieren nur gerne &ouml;kologisch, &ouml;kologisch, &ouml;kologisch und geraten so in der Wahrnehmung der Menschen zur &ouml;kologischen Alternative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2019\/04\/die-gruenen-ach-du-gruene-neune\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Poroschenko in Berlin: Kritik an Besuch bei Merkel<\/strong><br>\nGut eine Woche vor der Stichwahl zum ukrainischen Pr&auml;sidenten reist Amtsinhaber Poroschenko zu Kanzlerin Merkel nach Berlin. Leistet die deutsche Regierungschefin damit Wahlkampfhilfe? Zumindest erntet sie Kritik.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel empf&auml;ngt heute Petro Poroschenko im Kanzleramt. Daran, dass der Besuch mitten im aufgeheizten ukrainischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf stattfindet, will Regierungssprecher Steffen Seibert nichts Ungew&ouml;hnliches erkennen. In neun Tagen findet die Stichwahl statt, bei der Poroschenko um sein Amt bangen muss.<br>\n&ldquo;Dass der Ansprechpartner der Bundeskanzlerin immer der Regierungschef oder der Staatspr&auml;sident auf der anderen Seite ist, werden Sie verstehen&rdquo;, sagt Seibert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-poroschenko-131.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Politik-Lobbyismus: Interne E-Mails befeuern Debatte &uuml;ber Strippenzieher<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft der politischen Einflussnahme boomt. Besonders erfolgreich ist die M&uuml;nchner Beratungsfirma Eutop &ndash; nach SPIEGEL-Informationen allerdings mit fragw&uuml;rdigen Methoden.<br>\nInterne E-Mails belegen, wie ehemalige Politiker f&uuml;r die Lobbyfirma Eutop Bundesminister und EU-Parlamentarier zu beeinflussen versuchen. Das M&uuml;nchner Unternehmen Eutop hat Ableger unter anderem in Br&uuml;ssel und Berlin und z&auml;hlte im Jahr 2017 Unternehmen wie Wacker Chemie, Deutsche Post, Telekom und British American Tobacco zu seinen Kunden.<br>\nSo setzte sich der langj&auml;hrige bayerische SPD-Chef Ludwig Stiegler und Eutop-Mitarbeiter bei seinem Parteifreund, dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Jahr 2015 f&uuml;r den Wacker-Konzern daf&uuml;r ein, dass &ldquo;der Solarhandelskrieg mit China beendet wird&rdquo;. Gabriel, so ergeben interne E-Mails, die dem SPIEGEL vorliegen, antwortete umgehend. &ldquo;Ich kenne das Thema und sowohl das BMWi als auch das Kanzleramt sind dran. Gru&szlig; Sigmar&rdquo;.<br>\nIn weiteren E-Mails diskutierten Eutop-Lobbyisten mit hochrangigen Mitarbeitern von Wacker wie der damalige Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier daf&uuml;r gewonnen werden k&ouml;nnte, sich f&uuml;r das Ende von EU-Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen China stark zu machen. &ldquo;Das Umdrehen sollte doch gelingen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer E-Mail mit Bezug auf Altmaier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eutop-lobbyismus-interne-e-mails-befeuern-debatte-ueber-strippenzieher-a-1262539.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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