{"id":51008,"date":"2019-04-17T08:33:10","date_gmt":"2019-04-17T06:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008"},"modified":"2019-04-17T08:33:10","modified_gmt":"2019-04-17T06:33:10","slug":"hinweise-des-tages-3349","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h01\">Nach Gro&szlig;brand: Spendenwettlauf der Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h02\">Halbwahrheiten und L&uuml;gen der westlichen Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h03\">Lasst hundert Wikileaks bl&uuml;hen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h04\">Vom Wortbruch zur &ldquo;Lex Deutschland&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h05\">Besser Wohnen, ohne arm zu werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h06\">Kaufhalle ad&eacute;:  Gentrifizierung in Prenzlauer Berg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h07\">Mindestsicherung wird um Spenden gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h08\">Luftreinhalteplan Reutlingen: VGH begr&uuml;ndet Verurteilung des Landes zur Aufnahme von Fahrverboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h09\">Wie Seehofers Abschiebeplan verhandelt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h10\">&Auml;u&szlig;ere und innere Feinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h11\">Moskau: Komplette Funkstille zwischen NATO und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h12\">Von Fridays for Future zur Extinction Rebellion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h13\">Alarmsignal aus Finnland &ndash; Affront gegen Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h14\">Amazon-Imperialismus: Boykottiert die Bezos-Krake<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h15\">ARD und Co.: Raus aus der Wagenburg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h16\">YouTube verwechselt Brand von Notre-Dame mit dem 11. September<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h17\">F&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51008#h18\">Realsatire bei Bundespressekonferenz: Ausw&auml;rtiges Amt bezeichnet Guaid&oacute; als &ldquo;Mann des Dialogs&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach Gro&szlig;brand: Spendenwettlauf der Milliard&auml;re<\/strong><br>\n(&hellip;) Bereits kurze Zeit nach dem verheerenden Brand von Notre-Dame ist eine Spendenaktion f&uuml;r den Wiederaufbau angelaufen &ndash; vorneweg die bekannten Milliard&auml;rsfamilien des Landes. Die Unternehmensgruppe LVMH (Mo&euml;t Hennessy Louis Vuitton) versprach eine Spende von 200 Millionen Euro f&uuml;r den Wiederaufbaufonds von Notre-Dame. In einer Erkl&auml;rung hie&szlig; es, LVMH und die Besitzerfamilie Arnault wollten nach &ldquo;dieser nationalen Trag&ouml;die&rdquo; ihre Solidarit&auml;t zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/notre-dame-diese-milliardaere-spenden-fotostrecke-168142.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Dazu <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/posts\/1026804344185931\">merkt Fabio de Masi an<\/a>:<\/strong> Nett wenn Milliard&auml;re f&uuml;r #NotreDame spenden. Noch besser sie w&uuml;rden ihre Steuern zahlen. Dann h&auml;tte Frankreich nicht Unterhalt f&uuml;r kulturelles Erbe k&uuml;rzen m&uuml;ssen &amp; Mehrheit nicht Familie Arnault w&uuml;rde entscheiden wof&uuml;r es Geld gibt. Demokratie vs Aristokratie. Wer wegen Steuern die Staatsb&uuml;rgerschaft wechselt wie Unterhosen sollte sich nicht zum Wohlt&auml;ter aufschwingen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist nat&uuml;rlich glamour&ouml;ser im Blitzlichtgewitter f&uuml;r die Renovierungen an der Notre Dame zu spenden als anonym dem Finanzamt Geld zu &uuml;berweisen. Aber nur mit Charity k&ouml;nnen wir unsere Gesellschaft nicht am Laufen halten. Dar&uuml;ber darf die vorgebliche Gro&szlig;z&uuml;gigkeit &ldquo;der Milliard&auml;re&rdquo; nicht hinwegt&auml;uschen<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Notre Dame Donations Are Heartening &ndash; But Where Were The Billionaires After Grenfell?<\/strong><br>\n(&hellip;) In the Middle Ages, much of the glory of the cathedrals across Europe &ndash; Chartres, Cologne, the Stephansdom in Vienna &ndash; were made possible by the gifts of extremely wealthy merchants and nobles. Guild chapels, carved altars and windows were installed at their behest. Some of the greatest treasures in these places arose only as a consequence of these very public donations &ndash; made to secure a place in heaven, to demonstrate their earthly power, or both. (&hellip;)<br>\nCenturies later, in 21st century Britain, it seems there&rsquo;s a lot more of the former occurring, and a lot less of the latter.<br>\nConsider the reaction to the Grenfell fire. While there were several substantial singular donations from individuals to the appeal to help house and support the survivors, much of the &pound;20m raised came from micro-donations from the general public. Some of the loudest voices and biggest fundraisers were members of the local community, banding together to make noise.<br>\nIn contrast, much of the reaction from wealthy &lsquo;elites&rsquo; (to use a much used and abused term) consisted of questions being raised about the worthiness of the recipients. Wealthy councillors in nearby Chelsea made objections to suggestions of rehousing survivors in the borough. Press barons attacked several survivors at length, including the man in whose flat the fire had started, Behailu Kebede. A later inquest later cleared him of any wrongdoing whatsoever.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.co.uk\/entry\/notre-dame-donations_uk_5cb5eb4de4b098b9a2dad914?fbclid=IwAR34Sfr1ukYvtwXw1Mfp-no3Le8aRQhqvplGPPmXlmB1o2jPnxvH5Yfz56c&amp;guccounter=1&amp;guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZmFjZWJvb2suY29tLw&amp;guce_referrer_sig=AQAAAAL9_XLk4G_SzPmOQdjhJUWPeHGI3Hdlcpw9Cvt8M3gMQi3NCBkws9vBEbteLBPzF7SkpHzxpE9De3hioMTTPtAAoP8Oz7dwMfnyNxfiiCq1SFBcZgLp0iivTCgLUeQRQ8u_IFr6lB1IT08rDdPoZ9JGs4Qxl-HOCuBquPKVeWnm\">Mike Stuchbery auf HuPo UK<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Halbwahrheiten und L&uuml;gen der westlichen Medien<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;Ein Land zerf&auml;llt&ldquo; lesen wir heute bei &bdquo;Spiegel online&ldquo;: &bdquo;Als die arabische Rebellion den Dauerherrscher Muammar al-Gaddafi nach 40 Jahren an der Macht 2011 aus dem Amt fegte, hofften die Menschen in Libyen auf Demokratie und Wohlstand. Seither ist Libyen jedoch zu einem Flickenteppich aus Stadtstaaten verkommen. Warlords, Islamisten und Mafia-Banden ringen um die Vorherrschaft.&ldquo;<br>\nKein Wort dar&uuml;ber, dass der Westen, vor allem die USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien, einen Bombenkrieg f&uuml;hrte, und so Libyen zu einem zerfallenen Staat machte.<br>\nDann hei&szlig;t es weiter bei &bdquo;Spiegel Online&ldquo;: &bdquo;Die Europ&auml;er wollen Libyen zu einem Rohstofflieferanten und Partner in der Migrationskontrolle aufbauen. Sie haben den Milizen viel Geld bezahlt, damit diese Migranten brutal an der Flucht nach Europa hindern. Dem Staatenzerfall sehen sie nun tatenlos zu.&ldquo; Wenigstens hier kommen die Autoren der Verpflichtung nach, die wahren Absichten der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; darzustellen.<br>\nGanz anders schildert J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer in seinem neuen Buch &bdquo;Die gro&szlig;e Heuchelei&ldquo; in beeindruckender Klarheit die Verantwortung der westlichen Staaten f&uuml;r die Kriege und das gro&szlig;e Leid der Menschen in Afghanistan, im Irak, in Syrien, dem Jemen und in Libyen:<br>\n&bdquo;Barack Obama bat an der Klagemauer von Jerusalem Gott, ihn &sbquo;zu einem Instrument seines Willens zu machen&lsquo;. Hat Obama sich wirklich als Instrument Gottes gesehen, wenn er im Wei&szlig;en Haus pers&ouml;nlich die Opfer amerikanischer Drohnenschl&auml;ge ausw&auml;hlte? Oder Bombenangriffe auf Afghanistan den Irak und Libyen befahl? Im Namen westlicher Werte wurde weltweit gefoltert und vergewaltigt. Guant&aacute;namo und Abu Ghraib sind nur die bekannteren Beispiele.&rdquo;<br>\nWie J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer m&uuml;ssen viele dazu beitragen, die Doppelmoral und Verlogenheit der westlichen Au&szlig;enpolitik zu entlarven, damit die Kriege um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte jede Unterst&uuml;tzung verlieren und das Morden der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; ein Ende findet.<br>\nAm Donnerstag, 9. Mai, kommt J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer mit seinem Sohn Frederic in die &bdquo;Garage&ldquo; nach Saarbr&uuml;cken und diskutiert um 19 Uhr mit Sahra Wagenknecht &uuml;ber &bdquo;Die gro&szlig;e Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten&ldquo;. Lesung und Diskussion mit Todenh&ouml;fer und Wagenknecht<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2258301167564671\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via fb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50984\">das Gespr&auml;ch von J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer mit Albrecht M&uuml;ller auf den NDS von gestern<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier der Link zum Artikel des Spiegel: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/libyen-im-buergerkrieg-ein-land-zerfaellt-a-1262935.html\">Ein Land zerf&auml;llt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lasst hundert Wikileaks bl&uuml;hen!<\/strong><br>\nWenn unliebsame Journalisten einfach zu &ldquo;feindlichen Geheimdiensten&rdquo; umdefiniert werden k&ouml;nnen, ist die Pressefreiheit weltweit tot.<br>\n&bdquo;Was machen eigentlich &ldquo;New York Times&rdquo;, &ldquo;Guardian&rdquo; und &ldquo;Spiegel&rdquo; ? Da wird ihr Informant Julian Assange in Haft genommen, da werden seiner Plattform Wikileaks die Server abgeklemmt und die Bank-und Kreditkartenkonten gesperrt &ndash; da wird also ein Medium, ein Organ der Presse, massiv und ohne rechtliche Grundlage seiner finanziellen und publizistischen Mittel beraubt, und die Gro&szlig;medien, die eben noch mit Wikileaks-Informationen Auflage und Kasse gemacht haben, sagen dazu: Nichts!<br>\nWenn irgendwo auf der &ldquo;Achse des B&ouml;sen&rdquo; ein westlicher Journalist in die Bredouille ger&auml;t, lassen Editorials nicht lange auf sich warten, die &ldquo;Pressefreiheit&rdquo;, &ldquo;Menschenrechte&rdquo;, &ldquo;Demokratie&rdquo; mit scharfen Worten anmahnen; Chefredakteure lassen ihre Beziehungen zur Regierung spielen, Au&szlig;enminister protestieren, Botschafter werden einbestellt, &ouml;ffentlicher und politischer Druck wird aufgebaut. Was indessen Wikileaks betrifft, blasen die Herolde der Pressefreiheit derzeit nicht einmal ein laues L&uuml;ftchen&hellip;<br>\nSoweit ein Kommentar zum Fall Julian Assange &ndash; er stammt vom 13. Dezember 2010 und ist nach der erneuten Verhaftung des Wikileaks-Gr&uuml;nders aktueller denn je. Und die schulterzuckende Niedertracht der Leitmedien ist in diesen fast zehn Jahren noch widerw&auml;rtiger geworden.<br>\n(&hellip;) Mit der Verschleppung von Julian Assange aus seinem Asyl, das ein korrupter Pr&auml;sident f&uuml;r nichtig erkl&auml;rte, nachdem ihm das Imperium einen Kredit von 4,2 Milliarden Dollar gew&auml;hrt hatte, haben wir einem Beerdigungszug beigewohnt, der nunmehr jeden Journalisten treffen kann, der die Verbrechen des Imperiums aufdeckt&hellip;.<br>\nJulian Assange hat das Imperium gezwungen, die ohnehin br&ouml;ckelnde Fassade von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht g&auml;nzlich fallen zu lassen und die blutr&uuml;nstigen Klauen kolonialer, imperialistischer Macht offen zu zeigen. Es muss alles daf&uuml;r getan werden, dass Julian Assange ihnen nicht ausgeliefert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-16-4-2019-lasst-hundert-wikileaks-bluehen\/\">Mathias Br&ouml;ckers auf KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vom Wortbruch zur &ldquo;Lex Deutschland&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland hat wie erwartet der umstrittenen Urheberrechts-Reform f&uuml;r das Internet zugestimmt &ndash; und so die endg&uuml;ltige Verabschiedung im Ministerrat erm&ouml;glicht. Allerdings gibt es Nebenabsprachen und Versprechen, die das gesamte Prozedere ad absurdum f&uuml;hren.<br>\nSo hat die Bundesregierung dem Beschlu&szlig; mehrere Vorbehalte in einer Protokollerkl&auml;rung beigef&uuml;gt. Darin wird betont, dass bei der nationalen deutschen Umsetzung Ausnahmen f&uuml;r Start-Ups &ldquo;erg&auml;nzend&rdquo; dazukommen.<br>\nZudem wird der Einsatz von Upload-Filtern beschr&auml;nkt. &ldquo;Ziel muss es sein, das Instrument Upload-Filter weitgehend unn&ouml;tig zu machen&rdquo;, hei&szlig;t es in Punkt acht der Erkl&auml;rung.<br>\nIm Klartext: Die Bundesregierung stimmt in Br&uuml;ssel einem EU-Gesetz zu, das sie zuhause in Deutschland in zentralen Bereichen wieder einschr&auml;nken will. Damit wird die EU-Gesetzgebung ad absurdum gef&uuml;hrt.<br>\nDas ist emp&ouml;rend, denn der Gesetzentwurf geht ma&szlig;geblich auf den deutschen Europaabgeordneten Axel Voss zur&uuml;ck, einen CDU-Politiker. Die &Auml;nderungen hingegen hat die deutsche CDU in Berlin verlangt, zusammen mit der SPD.<br>\nNoch emp&ouml;render ist es, dass der Spitzenkandidat von CDU\/CSU f&uuml;r die Europawahl, Manfred Weber (CSU), gleichzeitig in der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung ank&uuml;ndigt, das EU-Gesetz zu &uuml;berarbeiten, wenn er Kommissionschef wird.<br>\nSo etwas hat es noch nie gegeben. Deutsche Politiker von CDU und CSU machen ein EU-Gesetz, erkl&auml;ren aber gleichzeitig, dass sie wenig davon halten und es bei n&auml;chster Gelegenheit wieder &auml;ndern wollen!<br>\nUnd die SPD? Sieht wieder einmal alt aus. Eigentlich wollte Noch-Justizministerin Katarina Barley die Uploadfilter komplett verhindern, wie es auch im Koalitionsvertrag mit der CDU\/CSU steht.<br>\nStattdessen lassen sich die Sozis von den Schwarzen vorf&uuml;hren. In den 27 anderen EU-L&auml;ndern &ndash; au&szlig;er Deutschland &ndash; kommt nun das, was Barley eigentlich komplett verhindern wollte&hellip;<br>\nAnders gesagt: Aus der Copyright-Reform wird &ndash; um den Wortbruch der Regierung zu verschleiern &ndash; eine &ldquo;Lex Deutschland&rdquo;. Das kommt dabei heraus, wenn man alle Regeln guter Gesetzgebung mi&szlig;achtet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutsche-politiker-fuehren-eu-gesetzgebung-ad-absurdum\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besser Wohnen, ohne arm zu werden<\/strong><br>\nEs braucht keine jahrelange Marx-Lekt&uuml;re, um zu verstehen: eine soziale Wohnversorgung und private Renditeinteressen schlie&szlig;en sich aus. Die Forderung nach der Enteignung gro&szlig;er Immobilienkonzerne mag radikal klingen &ndash; n&uuml;chtern betrachtet ist sie die Quittung f&uuml;r jahrzehntelanges Versagen von Politik und Immobilienwirtschaft.<br>\n(&hellip;) Der Wohnungsmarkt vergr&ouml;&szlig;ert die soziale Ungleichheit<br>\nWenig &uuml;berraschend bestimmt das Einkommen die Wohnsituation. Haushalte mit h&ouml;heren Einkommen wohnen im Durchschnitt in besser ausgestatteten, gr&ouml;&szlig;eren und sch&ouml;neren Wohnungen und haben es auch bei der Wohnungssuche einfacher, ein passendes Angebot zu finden. Es ist die Marktlogik, die den Platz in der Stadt nach der Gr&ouml;&szlig;e des Geldbeutels zuweist. Reiche wohnen, wo sie wollen, Arme wohnen, wo sie m&uuml;ssen.<br>\nDoch die Einkommensunterschiede werden in der Wohnungsversorgung nicht nur gespiegelt, sondern sogar noch versch&auml;rft. W&auml;hrend Haushalte mit Einkommen von &uuml;ber 140 Prozent des Medianeinkommens durchschnittlich 17 Prozent davon f&uuml;r das Wohnen ausgeben m&uuml;ssen, liegt die Mietbelastungsquote bei Haushalten unterhalb der statistischen Armutsgrenze (weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens) bei etwa 40 Prozent. Diejenigen, die deutlich weniger haben, m&uuml;ssen davon mehr abgeben&hellip;<br>\nVon der alten Idee des sozialen und gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbaus, die Einkommensunterschiede in der Wohnversorgung auszugleichen, ist nicht viel geblieben&hellip;<br>\nAllein die Vorstellung, dass mit Sozialwohnungen Gewinne erzielt werden sollen, ist absurd. Doch seit der Abschaffung der Wohnungsgemeinn&uuml;tzigkeit ist genau dies der Weg, den die Wohnungspolitik eingeschlagen hat. &hellip;Gef&ouml;rdert werden soll der &ouml;konomische Anreiz f&uuml;r Investitionen &ndash; alles andere erledigt dann der Markt. Bis sich der Markt irgendwann entspannt, solle der Staat mit erh&ouml;hten Wohngeldzahlungen einspringen&hellip;<br>\n(&hellip;) Sozialer Wohnungsbau ist lediglich verdeckte Wirtschaftsf&ouml;rderung<br>\nDoch zielgenau ist das Wohngeld vor allem in Richtung Wohnungswirtschaft selbst, denn die ausgezahlten Gelder landen ja &uuml;ber die Mietzahlungen bei den Vermieterinnen und Vermietern. Schon jetzt flie&szlig;en als Wohngeld und Kosten der Unterkunft pro Jahr mehr als 15 Milliarden Euro vom Staat an die Wohnungswirtschaft. Diese Subjektf&ouml;rdermittel erm&ouml;glichen Mietertr&auml;ge, die aus den Einkommen nicht bezahlt werden k&ouml;nnten. Hier setzt der Staat letztendlich die sonst so heiligen Marktregeln von Angebot und Nachfrage zugunsten der Wohnungswirtschaft au&szlig;er Kraft. Mit diesen &uuml;ber 15 Milliarden Euro indirekter Wirtschaftsf&ouml;rderung ist die Wohnungswirtschaft eine der am st&auml;rksten subventionierten Branchen in Deutschland. Paradoxerweise sind es die Beg&uuml;nstigten dieser staatlichen Unterst&uuml;tzung die in den wohnungspolitischen Debatten regelm&auml;&szlig;ig die Stimme gegen mietrechtliche Auflagen, Dauerbindungen in F&ouml;rderprogrammen oder Sozialquoten bei Neubauvorhaben erheben und vor &bdquo;zu viel staatlicher Einmischung&ldquo; warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++b1abc20c-6015-11e9-9249-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kaufhalle ad&eacute;: Gentrifizierung in Prenzlauer Berg<\/strong><br>\n(&hellip;) Ein ungewohntes Bild, 1500 Quadratmeter Verkaufsfl&auml;che, die immer prall gef&uuml;llt waren, leeren sich. Jetzt liegen nur noch ein paar &Auml;pfel in den Kisten, in der acht Meter langen Fleischtheke vereinzelt H&uuml;hnerbr&uuml;ste und Wurstringe.<br>\nHeute sieht es genauso aus wie vor 30 Jahren, als die Wende kam, da waren auch alle Regale leer. Da haben sie noch fotografiert, die leeren Regale, weil das war so kurios.&ldquo; Seit 40 Jahren kauft diese &auml;ltere Frau hier ein. Nach der Wende wurde in der Kaufhalle im Bezirk Prenzlauer Berg ein neues Sortiment einger&auml;umt und eine neue Zeit brach an. Auch heute kommen die Kunden in den Supermarkt, um zu fotografieren und das Ende einer &Auml;ra zu erleben.<br>\nEin St&uuml;ck Identit&auml;t<br>\n&bdquo;Was wir schon in den letzten Monaten in der Nachbarschaft dar&uuml;ber gesprochen haben, das war so was von Thema, so oft habe ich mich noch nicht &uuml;ber eine Kulturinstitution unterhalten.&ldquo; Hier geht ein Treffpunkt, eine Institution verloren, sagt dieser Kunde.<br>\nF&uuml;r andere sogar ein St&uuml;ck Identit&auml;t: &bdquo;Is&lsquo; halt nen St&uuml;ck Kiez, ick wohn schon ewig hier. Is&lsquo; wieder ein St&uuml;ck weg, ist schon traurig. Man wird so ein St&uuml;ck immer wieder mit ausradiert, det is eben ein Teil Geschichte von uns.&ldquo; F&uuml;r viele, wie f&uuml;r diese 55-j&auml;hrige Frau, die schon zu DDR-Zeiten hier lebte, war die Kaufhalle immer da, in einem sich st&auml;ndig ver&auml;ndernden Kiez.<br>\nNun soll der Flachbau einem L-f&ouml;rmigen Neubau weichen, der die komplette Stra&szlig;enecke schlie&szlig;en wird. Auf sechs Stockwerken werden hier rund 187 Wohnungen entstehen. &bdquo;Wir wissen ja, dass das alles irgendwelche Pal&auml;ste werden und irgendwann kann man hier halt och nich mehr wohnen.&ldquo; Was die Zukunft bringen wird, ist ungewiss. Fest steht, dass der Markt heute zum letzten Mal ge&ouml;ffnet hat, dann die Regale abgebaut werden und das Geb&auml;ude abgerissen wird&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gentrifizierung-in-prenzlauer-berg-kaufhalle-ade.2165.de.html?dram:article_id=444903e\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &Uuml;ber die &bdquo;Bionade Biedermeier&ldquo; vom Prenzlauer Berg hatte die ZEIT schon vor mehr als zehn Jahren <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2007\/46\/D18-PrenzlauerBerg-46\">einen herausragenden Artikel gebracht<\/a>, der seitdem nichts an Aktualit&auml;t verloren hat &hellip; au&szlig;er dass der Prenzlauer Berg heute eigentlich schon fast komplett durchgentrifiziert ist und heute andere Kieze im Visier der &bdquo;Pornobrillentr&auml;ger&ldquo; (heute w&uuml;rde man sie wohl &bdquo;Hipster&ldquo; nennen) und &bdquo;Schwaben&ldquo; stehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mindestsicherung wird um Spenden gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der Regierung sehen eine K&uuml;rzung der Mindestsicherung vor, wenn Betroffene Spenden erhalten. Arme Familien sollen durch Aktionen wie &bdquo;Licht ins Dunkel&ldquo; also nicht mehr zum Leben haben &ndash; private Hilfe wird sinnlos. Die Soziallandesr&auml;te forderten &Auml;nderungen &ndash; die Sozialministerin blieb hart.<br>\nDie geplante K&uuml;rzung der Mindestsicherung gehen so weit, dass selbst Spenden von der Mindestsicherung abgezogen werden. In Paragraph 7 des Sozialhilfe Grundsatzgesetzes hei&szlig;t es, dass k&uuml;nftig alle Zuwendungen von Dritten auf die Mindestsicherung angerechnet werden m&uuml;ssen.<br>\nDas hei&szlig;t: Soziale Organisation oder Vereine k&ouml;nnen armen Familien nicht mehr unter die Arme greifen, ohne die Mindestsicherung der Empf&auml;nger zu k&uuml;rzen. Denn die Mindestsicherung wird um den Betrag der Spende reduziert.<br>\nIn einer E-Mail best&auml;tigte das Sozialministerium diese Sichtweise ausdr&uuml;cklich, wie oe24 berichtet:<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190417-hdt-01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/mindestsicherung-kuerzung-spenden\/\">kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wie es scheint setzt &Ouml;sterreich zur Zeit alles daran, das nachzumachen, was in der BRD so sch&ouml;n schiefl&auml;uft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Luftreinhalteplan Reutlingen: VGH begr&uuml;ndet Verurteilung des Landes zur Aufnahme von Fahrverboten<\/strong><br>\nKurzbeschreibung: Wie bereits gemeldet (Pressemitteilung Nr. 8 vom 19.03.2019), hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) auf die m&uuml;ndliche Verhandlung vom 18.03.2019 einer Klage der Deutschen Umwelthilfe stattgegeben und das Land verurteilt, den f&uuml;r die Stadt Reutlingen geltenden Luftreinhalteplan so zu &auml;ndern, dass dieser die erforderlichen Ma&szlig;nahmen zur schnellstm&ouml;glichen Einhaltung des Jahresgrenzwerts von 40 Mikrogramm\/Kubikmeter f&uuml;r Stickstoffdioxid (NO2) enth&auml;lt, d. h. im konkreten Fall Fahrverbote in den Plan mit aufzunehmen.<br>\nIn der heute den Beteiligten bekannt gegebenen Urteilsbegr&uuml;ndung hat der 10. Senat des VGH unter anderem ausgef&uuml;hrt, dass der vorliegende Luftreinhalteplan nicht der aus europ&auml;ischem und nationalem Recht folgenden Verpflichtung gen&uuml;ge, im Interesse des Gesundheitsschutzes der Bev&ouml;lkerung &Uuml;berschreitungen des Jahresgrenzwertes f&uuml;r NO2 m&ouml;glichst kurz zu halten. In den vergangenen Jahren wurde der Wert in Reutlingen stets &uuml;berschritten; zuletzt betrug er 53 Mikrogramm\/Kubikmeter f&uuml;r das Jahr 2018. In dem Plan werde in dieser Situation zu Unrecht auf Dieselfahrverbote verzichtet, deren Einbeziehung in die vorgesehenen Minderungsma&szlig;nahmen eine fr&uuml;here Grenzwerteinhaltung erm&ouml;glicht h&auml;tte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vghmannheim.de\/pb\/,Lde\/Startseite\/Medien\/Luftreinhalteplan+Reutlingen_+VGH+begruendet+Verurteilung+des+Landes+zur+Aufnahme+von+Fahrverboten\/?LISTPAGE=1212860\">Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gericht zerrei&szlig;t Scheuers Anti-Fahrverbots-Gesetz<\/strong><br>\nMit einer Gesetzes&auml;nderung wollte der Bundestag viele Fahrverbote verhindern. Doch der baden-w&uuml;rttembergische Verwaltungsgerichtshof stellt sich quer. In zahlreichen St&auml;dten m&uuml;ssen Dieselfahrer nun zittern.<br>\nDie Bundesregierung hat nach SPIEGEL-Informationen mit ihrer Strategie gegen Diesel-Fahrverbote einen schweren juristischen D&auml;mpfer bekommen, der Auswirkungen auf viele St&auml;dte in Deutschland haben d&uuml;rfte. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg hat die Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImschG) f&uuml;r gesetzeswidrig erkl&auml;rt. Mit der im Bundestag verabschiedeten &Auml;nderung wollte die Regierung Fahrverbote in St&auml;dten verhindern, in denen die Belastung mit Stickstoffdioxid nur knapp &uuml;ber dem Grenzwert liegt.<br>\nDer Bundestag hatte dazu eine &ldquo;Toleranzgrenze&rdquo; von 50 statt der gesetzlich festgelegten 40 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft beschlossen&hellip;<br>\nBlamage f&uuml;r die Bundesregierung<br>\nDer n&auml;chste Streitfall d&uuml;rfte sich in Stuttgart abspielen: Dort hat die Landesregierung, mit Verweis auf die Toleranz-Grenze von 50 Mikrogramm aus der BImschG-Novelle, zonale Fahrverbote f&uuml;r die Stadt Stuttgart f&uuml;r Dieselautos der Schadstoffnorm Euro 5 abgelehnt. Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) und seine CDU-Koalitionspartner hatten sich gerade erst f&uuml;r diesen Plan gefeiert. Doch die DUH hat nach SPIEGEL-Informationen gegen diese Regelung des Verkehrsministeriums bereits Vollstreckungsklage eingereicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/abgasskandal-gericht-moniert-bundesimmissionsschutzgesetz-a-1263178.html\">Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Seehofers Abschiebeplan verhandelt wird<\/strong><br>\nMehr Sanktionen und sch&auml;rfere Haftregeln schl&auml;gt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in seinem Entwurf zum sogenannten &bdquo;Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz&ldquo; vor. Die CDU-Justizminister haben rechtliche Bedenken. Doch das Kabinett wird den Vorschlag wohl beschlie&szlig;en. Denn er ist Teil eines Deals.<br>\n(&hellip;) Personen sollen schneller abgeschoben werden k&ouml;nnen<br>\nDass Personen den Beh&ouml;rden gegen&uuml;ber unterschiedliche Identit&auml;ten angeben, ist eher die Seltenheit. H&auml;ufiger ist der Fall der ungekl&auml;rten Identit&auml;t aufgrund eines fehlenden Passes. In beiden F&auml;llen ist die ungekl&auml;rte Identit&auml;t ein Abschiebehindernis. Dahinter steckt eine einfache Erw&auml;gung: Wenn der Staat nicht genau wei&szlig;, aus welchem Land eine Person kommt, kann er diese auch nicht abschieben. Nur, wenn alle Personalien sicher feststehen und die Person einen g&uuml;ltigen Pass hat, darf abgeschoben werden. An diesen Punkt will man mit dem neuen Gesetz schneller kommen, erkl&auml;rt der innenpolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion Mathias Middelberg&hellip;<br>\n(&hellip;) Wer nach Ansicht der deutschen Beh&ouml;rden nicht gen&uuml;gend daran mitgewirkt hat, die eigene Identit&auml;t aufzukl&auml;ren, der soll k&uuml;nftig h&auml;rter sanktioniert werden. Die Person soll dann besonders gekennzeichnet werden: In ihrem Aufenthaltspapier soll der Hinweis &bdquo;Duldung f&uuml;r Person mit ungekl&auml;rter Identit&auml;t&ldquo; vermerkt sein. Darauf folgen Konsequenzen: ein Arbeitsverbot, gek&uuml;rzte Sozialleistungen und das neue Rechtsinstitut der sogenannten Mitwirkungshaft. Das hei&szlig;t: Verpasst eine Person einen Termin zur Vorbereitung der Abschiebung, also beispielsweise einen Termin bei einem Arzt, der feststellen soll, ob die Person reisef&auml;hig ist, kann sie inhaftiert werden.<br>\n(&hellip;) Kritik sogar von CDU-Justizministern<br>\nUnd sogar die CDU-Justizminister der L&auml;nder haben sich in einem Brief an den Unions-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Ralph Brinkhaus &uuml;ber Seehofers Entwurf massiv beschwert. Sie kritisieren eine neue Regelung zur Abschiebehaft. Bislang m&uuml;ssen Abschiebeh&auml;ftlinge getrennt von Strafgefangenen untergebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/protest-gegen-migrations-deal-wie-seehofers-abschiebeplan.724.de.html?dram:article_id=446539\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;u&szlig;ere und innere Feinde<\/strong><br>\nNebul&ouml;se Warnungen anonymer Geheimdienstler setzen die Kampagne Berlins und Br&uuml;ssels gegen eine angebliche russische Einmischung in den Europawahlkampf fort. Es gebe &ldquo;Bem&uuml;hungen, &hellip; russlandfreundliche oder EU-kritische Parteien zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, werden Agenten in deutschen Leitmedien zitiert. Belege werden nicht pr&auml;sentiert; ersatzweise hei&szlig;t es, das &ldquo;russische Vorgehen&rdquo; sei diesmal &ldquo;weniger sichtbar&rdquo; als in anderen F&auml;llen. Die EU hat das Personal und die Mittel f&uuml;r ihre &ldquo;EU East Stratcom Taskforce&rdquo; aufgestockt, die den Anspruch, &ldquo;Pro-Kreml-Propaganda&rdquo; zu enth&uuml;llen, mit offener Propaganda f&uuml;r die Union verbindet. Ihr Budget bel&auml;uft sich auf f&uuml;nf Millionen Euro pro Jahr; daf&uuml;r verbreitet sie fehlerhafte Aussagen. Deutsche Milit&auml;rs erkl&auml;ren zu Behauptungen &uuml;ber Russlands &ldquo;hybriden Krieg&rdquo;, wie sie etwa ein US-Russlandspezialist in einem Artikel &uuml;ber eine angebliche &ldquo;Gerassimow-Doktrin&rdquo; aufgestellt hat: &ldquo;Die machen nichts anderes als wir.&rdquo; Berlin nutzt die antirussische Stimmung in wachsendem Ma&szlig;, um neben dem &auml;u&szlig;eren Feind auch die innere Opposition zu attackieren &ndash; als angebliche Marionetten Moskaus.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Putins Helfer&rdquo;<br>\nIn der Praxis &auml;ndert dies freilich nichts daran, dass die antirussische Stimmungsmache nicht mehr nur gegen Russland selbst genutzt wird, sondern in wachsendem Ma&szlig;e auch dazu dient, oppositionelle Ansichten im Inland auszugrenzen. Werden Gegner einer gegen Russland gerichteten Konfrontationspolitik seit 2014 als &ldquo;Putin-Versteher&rdquo; mit dem &auml;u&szlig;eren Feind identifiziert und entsprechend attackiert, so hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar auf der diesj&auml;hrigen M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz sogar Sch&uuml;lerdemonstrationen f&uuml;r einen besseren Klimaschutz als Teil einer &ldquo;hybride[n] Kriegsf&uuml;hrung seitens Russlands&rdquo; denunziert (german-foreign-policy.com berichtete [13]). Wer sich zur Berliner Regierungspolitik in Opposition begibt, muss damit rechnen, dem &auml;u&szlig;eren Feind als angeblicher Parteig&auml;nger (&ldquo;innerer Feind&rdquo;) zugerechnet und entsprechend bek&auml;mpft zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7916\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Moskau: Komplette Funkstille zwischen NATO und Russland<\/strong><br>\nZwischen Moskau und der NATO gebe es keinerlei Kontakt mehr, sagte Russlands stellvertretender Au&szlig;enminister Alexander Gruschkow. Diesen Zustand beklagt auch der milit&auml;rische Befehlshaber der NATO, der beide Seiten zu mehr Kommunikation aufruft.<br>\nLaut dem stellvertretenden russischen Au&szlig;enminister bestehen zwischen der NATO und Russland keinerlei Kontakte mehr. &ldquo;Die Kooperation im zivilen und milit&auml;rischen Bereich ist vollst&auml;ndig gestoppt&rdquo;, sagte Alexander Gruschkow am Montag gegen&uuml;ber RIA Nowosti. Er betonte, dass es das transatlantische Milit&auml;rb&uuml;ndnis gewesen sei, das den Kontakt abbrach.<br>\nDie NATO verf&uuml;ge &uuml;ber keinen Plan, wie diese Krise zu &uuml;berwinden sei. &ldquo;Es gibt keine Anzeichen daf&uuml;r, dass die NATO wei&szlig;, wie sie aus dieser Sackgasse herauskommen kann&rdquo;, so Gruschkow. Ein milit&auml;rischer Konflikt m&uuml;sse unbedingt vermieden werden, denn ein solcher w&auml;re &ldquo;eine Katastrophe f&uuml;r die gesamte Menschheit&rdquo;.<br>\nDie NATO habe jede &ldquo;positive Agenda in ihren Beziehungen zu Russland aufgegeben. Sie existiert nicht&rdquo;, wirft Gruschkow dem westlichen B&uuml;ndnis vor.<br>\nNATO-Oberbefehlshaber: Situation schlimmer als im Kalten Krieg<br>\nGegenw&auml;rtig gleiche das Verh&auml;ltnis zwischen Russland und dem Westen dem w&auml;hrend des Kalten Krieges, fasst Gruschkow die derzeitige Lage zusammen. Nach Ansicht des US-Generals und Oberbefehlshabers der US-Streitkr&auml;fte in Europa Curtis Scaparrotti ist die Situation derzeit sogar noch schlechter als zu Zeiten des Ost-West-Konfliktes&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/87226-moskau-komplette-funkstille-zwischen-nato\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Von Fridays for Future zur Extinction Rebellion<\/strong><br>\n(&hellip;) Etwa 300 Menschen hatten mit der Blockade der Oberbaumbr&uuml;cke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain nicht nur f&uuml;r einige Stunden f&uuml;r bessere Luft gesorgt, sondern auch an eine der vielen fast vergessenen Kampagnen der au&szlig;erparlamentarischen Berliner Linken erinnert. Unter dem Motto &ldquo;Oberbaumbr&uuml;cke bleibt Stadtringl&uuml;cke&rdquo; setzen sie sich in den fr&uuml;hen 1990er Jahren daf&uuml;r ein, dass die Br&uuml;cke f&uuml;r den Automobilverkehr gesperrt bleibt. Die Kampagne war zukunftsweisend, obwohl sich nicht mehr viele Menschen daran erinnern&hellip;<br>\nDamit wird deutlich, dass die Aktionen der neuen Umweltbewegung sich durchaus in der Tradition einer linken Praxis befinden, die schon vor mehr als 25 Jahren das Thema Stadtentwicklung, die Diskussion &uuml;ber eine lebenswerte Stadt, in der sich nicht nur Reiche das Wohnen in angesagten Bezirken leisten k&ouml;nnen, mit der Drosselung des Automobilverkehrs verbunden hat.<br>\nUmwelt, Mieten und eine Stadt, in der nicht nur die Reichen leben k&ouml;nnen<br>\nEs sind genau die gleichen Fragen, die heute wieder viele in Berlin bewegen &ndash; Umwelt, Mieten und dar&uuml;ber hinaus eine Stadt, in der nicht nur die Reichen leben k&ouml;nnen. Da g&auml;be es also f&uuml;r die neue Klimabewegung gen&uuml;gend Ans&auml;tze f&uuml;r eine Verbreiterung ihres Widerstands. Eine Stadt wie Berlin m&ouml;glichst autofrei zu machen, w&auml;re ein lohnendes und auch durchaus realistisches Ziel.<br>\n(&hellip;) So wie in der Verkehrsfrage kann auch an vielen anderen Beispielen, die in der Umweltbewegung heute diskutiert werden, die kapitalistische Schranke festgestellt werden. Wenn die Klimaaktivisten die Parole &ldquo;System change not climate change&rdquo; fordern, sind sie schon auf der richtigen Spur. Die Teilnehmer der Br&uuml;ckenblockade machten auch durchaus den Eindruck, als w&uuml;rden sie diese Spur weiterverfolgen.<br>\nGelingt der Umweltbewegung der Abschied vom apokalyptischen Denken?<br>\nEs wird sich zeigen, ob sich eine solche Orientierung durchsetzt gegen das apokalyptische Denken, das wie in vielen anderen kleinb&uuml;rgerlichen Umweltbewegungen auch bei der Extinction Rebellion zu sehen ist&hellip;<br>\n(&hellip;) Es ist reiner Paternalismus, wenn nun die Kritik von Erwachsenen damit abgewehrt wird, dass man die Jugendlichen nicht bevormunden will. Das hei&szlig;t doch in Wirklichkeit, man nimmt sie nicht ernst. Sonst w&uuml;rde man nicht an sie andere Ma&szlig;st&auml;be als an andere Bewegungen ansetzen. Zudem ist es schon bedenklich, dass der Bewegung wohlwollende Kommentatoren wie Raab so betonen, dass es eine Jugendbewegung ist. Es war immer schon eine Taktik von Etablierten, neue Protestbewegungen, in denen schon h&auml;ufiger die Jugend tonangebend war, auf genau die Altersfrage festnageln zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-Fridays-for-Future-zur-Extinction-Rebellion-4401031.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alarmsignal aus Finnland &ndash; Affront gegen Frankreich<\/strong><br>\nDie deutschen Medien verkaufen es als Sieg der Sozialdemokraten. Doch in Wahrheit ist Finnland bei der Parlamentswahl nur haarscharf an einem weiteren Debakel vorbei geschrammt. Die Rechten frohlocken.<br>\nAm Ende fehlten der Partei &ldquo;Die Finnen&rdquo; nur 7000 Stimmen. Die Sozialdemokraten kamen bei der Abstimmung am Sonntag nach vorl&auml;ufigen Zahlen auf 17,7 Prozent und 40 der 200 Parlamentssitze. Sie lagen damit nur knapp vor den Rechtspopulisten (17,5 Prozent, 39 Sitze) und den Konservativen (17,0 Prozent, 38 Sitze).<br>\nDie Parteienlandschaft ist damit total zersplittert, die Regierungsbildung wird nicht leicht. Das Ergebnis erinnert an Schweden, wo im vergangenen Jahr ebenfalls die Rechten zugelegt hatten. Zudem best&auml;tigt es die tiefe Krise der etablierten Parteien in Europa.<br>\nDie regierende Zentrumspartei mit Premierminister Juha Sipil&auml; konnte nur noch 13,8 Prozent der W&auml;hler &uuml;berzeugen. Der ehemalige Unternehmer hatte die Regierung Anfang M&auml;rz aufgel&ouml;st, da er im Parlament keine Mehrheit f&uuml;r seine Sozial- Gesundheitsreform fand.<br>\nDas gute Abschneiden der Rechtspopulisten ist auch ein Alarmsignal f&uuml;r die Europawahl: Die Finnen-Partei geh&ouml;rt neben der deutschen AfD und der italienischen Lega zu den Parteien, die im EU-Parlament eine neue Allianz der Rechtspopulisten bilden wollen.<br>\nAm 1. Juli tritt Finnland turnusm&auml;&szlig;ig die EU-Ratspr&auml;sidentschaft an. Man darf gespannt sein, ob das Land bis dahin eine stabile Regierung bilden kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/finnland-schrammt-haarscharf-an-rechtsruck-vorbei\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amazon-Imperialismus: Boykottiert die Bezos-Krake<\/strong><br>\nDas waren Zeiten: Als der Buchladen um die Ecke noch Basis-Kulturarbeit leistete. Als der Amazon-Leicht-Billig-und-Schnell-Versand sich noch auf die USA beschr&auml;nkte. In grauer Vorzeit? Eher war es eine bunte Zeit, weil die vielen deutschen Buchh&auml;ndler der lokalen Kulturarbeit eine eigene Farbe gaben. Mit eigenen Lesungen, mit einer Vielzahl von kleinen Veranstaltungen, mit literarisch interessierten und nicht selten sogar gebildeten, echten Menschen hinter der Theke. Jede Woche verschwinden traditionelle Buchl&auml;den. Noch existieren rund 6000 klassische Buchhandlungen in der Bundesrepublik. Doch allein 2014 gaben in Deutschland nach Angaben des B&ouml;rsenvereins des Deutschen Buchhandels knapp 150 Buchl&auml;den auf. Mehrheitlich verschwanden sie im uners&auml;ttlichen Schlund von Amazon. Aber Amazon wird nie satt. Der Konzern will jetzt noch mehr: Private Daten. Und neue Herrschaftsfelder im Internet.<br>\n(&hellip;) In einer Zeit, in der die Zahl antikapitalistischer Organisationen gering ist und deren Kraft noch geringer, bleibt denen da unten nur der Boykott. Gehen Sie selbst zum Buchladen, das ist gut f&uuml;r die Gesundheit&hellip;Zwar ist damit allein der Imperialismus nicht zu bek&auml;mpfen. Aber eine seiner starken St&uuml;tzen kann man treffen. Da wo es weh tut. Mit einem Tritt in Bezos edelstes Teil: Den Geldsack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/amazon-imperialismus.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ARD und Co.: Raus aus der Wagenburg!<\/strong><br>\n(&hellip;) Besser w&auml;re es freilich, sich k&uuml;nftig weniger um Imageprobleme zu k&uuml;mmern als um die viel wichtigere Frage, weshalb sich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk, was seine Struktur und seine Programme angeht, derzeit nicht auf der H&ouml;he seiner M&ouml;glichkeiten befindet.<br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk als Leitmedium<br>\nEin derart unvollkommener Zustand ist prek&auml;r, weil dieser Rundfunk seit Jahrzehnten zu den gesellschaftspr&auml;genden Institutionen geh&ouml;rt, politisch wie kulturell. Seine Schw&auml;che hat demnach Folgen. Da eine Alternative nicht in Sicht ist, muss man f&uuml;r seine Verbesserung etwas tun. Denn diese Gesellschaft braucht auch k&uuml;nftig einen Rundfunk, der nicht nur ein Fenster zur Welt ist, als ein Freizeitmedium, das Menschen unterhalten kann, sondern auch als einen &bdquo;ehernen Felsen&ldquo; in einer digitalen Welt, als eine der ma&szlig;geblichen Quellen f&uuml;r eine kritische &Ouml;ffentlichkeit, als den gro&szlig;en Erz&auml;hler in seinen fiktionalen Programmen, als Agentur der Integration und als Ort f&uuml;r Diversit&auml;t &ndash; als das Leitmedium eben, dem die Menschen vertrauen&hellip;<br>\n(&hellip;) Es gen&uuml;gt ein genauer Blick auf den t&auml;glichen Output, um zu erkennen, dass es noch immer kein besseres Modell f&uuml;r Rundfunk als einer gesellschaftlichen Institution gibt als den unseren. Unter den zahllosen Sendungen findet sich noch immer genug, was man f&uuml;r knapp 20 Euro andernorts kaum kaufen k&ouml;nnte.<br>\nZugleich aber ist die Rundfunkfreiheit kein unver&auml;nderbares Gratisgeschenk des Weltgeistes an einen Kreis von Auserw&auml;hlten, sondern eine Bedingung f&uuml;r die M&ouml;glichkeit einer lebensf&auml;higen demokratischen Gesellschaft. Und das hei&szlig;t: Man muss f&uuml;r sie k&auml;mpfen. Und wer k&auml;mpft, muss auch verlieren k&ouml;nnen. Das wird er ertragen, solange er wei&szlig;, wof&uuml;r er k&auml;mpft.<br>\nDas Ziel dieses Kampfes ist so alt wie der Kampf selbst. George Mason hat es im Jahr 1776 im Artikel 12 der Virginia Declaration of Rights benannt, ganz so, als h&auml;tte er geahnt, was 250 Jahre sp&auml;ter auch in seinem Land droht: &bdquo;Die Pressefreiheit ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Bollwerke der Freiheit und kann nur von despotischen Regierungen eingeschr&auml;nkt werden.&ldquo; Diese Freiheit zu verteidigen, ist nicht zuletzt Aufgabe des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/april\/ard-und-co.-raus-aus-der-wagenburg\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>YouTube verwechselt Brand von Notre-Dame mit dem 11. September<\/strong><br>\nUnter Videos der brennenden Notre-Dame schaltete YouTube versehentlich Informationen zum 11. September 2001. Dabei sollen die automatischen Einblendungen eigentlich Verschw&ouml;rungstheorien verhindern. [&hellip;]\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">YouTube on Notre Dame fire: Did you know 9\/11 was real?<a href=\"https:\/\/t.co\/gVh85i8JQM\">https:\/\/t.co\/gVh85i8JQM<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/hgFGBOhOxG\">pic.twitter.com\/hgFGBOhOxG<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Gizmodo (@Gizmodo) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Gizmodo\/status\/1117915766375047168?ref_src=twsrc%5Etfw\">15. April 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/notre-dame-youtube-verwechselt-brand-mit-dem-11-september-a-1263161.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So viel zum Thema &bdquo;Faktencheck&ldquo;, &bdquo;Selbstregulierung&ldquo; und &bdquo;k&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo;. Dies sind &uuml;brigens exakt die Algorithmen, die k&uuml;nftig nach Willen von EU und Bundesregierung als Uploadfilter entscheiden werden, was wir auf Plattformen hochladen d&uuml;rfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>F&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung<\/strong><br>\nOsterm&auml;rsche: Teilnehmer fordern Entspannungspolitik, unterst&uuml;tzen die Klimaproteste und wenden sich gegen Rassismus und Ausgrenzung<br>\nDie Themenpalette der diesj&auml;hrigen Osterm&auml;rsche reicht von der Forderung nach einer neuen Entspannungspolitik mit Russland bis zur Unterst&uuml;tzung der &raquo;Fridays for Future&laquo;-Bewegung<br>\nZu mehr als 90 Mahnwachen, Kundgebungen und Demonstrationen ruft die Friedensbewegung in diesem Jahr w&auml;hrend der traditionellen Osterm&auml;rsche auf. Rund um das kommende Wochenende werden bundesweit Zehntausende Menschen auf die Stra&szlig;e gehen, um f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung zu demonstrieren. Da die Osterm&auml;rsche seit jeher regional und in lokaler Verantwortung organisiert und ausgerichtet werden, unterscheiden sich auch die jeweils gew&auml;hlten politischen Schwerpunkte von Ort zu Ort.<br>\nEin Thema, das &uuml;berall eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen wird, ist nat&uuml;rlich die Forderung nach Abr&uuml;stung&hellip;Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt d&uuml;rfte die Forderung nach Abzug der in der Bundesrepublik stationierten US-Atomwaffen sein.<br>\n(&hellip;) Beim bundesweit teilnehmerst&auml;rksten Ostermarsch, dem im Ruhrgebiet, wollen die Demonstranten sich auch gegen Rassismus und Ausgrenzung wenden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/353173.themen-der-osterm%C3%A4rsche-f%C3%BCr-frieden-und-abr%C3%BCstung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Realsatire bei Bundespressekonferenz: Ausw&auml;rtiges Amt bezeichnet Guaid&oacute; als &ldquo;Mann des Dialogs&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland unterst&uuml;tzt mit Guaid&oacute; einen der radikalsten Vertreter der venezolanischen Opposition, der jeglichen Dialog mit der Maduro-Regierung ablehnt. RT fragte auf der BPK, welches strategische Kalk&uuml;l dahintersteht. Die postfaktische Antwort erstaunt.<br>\nDas Agieren der Bundesregierung im Falle Venezuelas wirft zahlreiche Fragen auf. Einerseits fordert das Ausw&auml;rtige Amt regelm&auml;&szlig;ig zu Dialogbereitschaft und Deeskalation auf, gleichzeitig unterst&uuml;tzt sie mit Juan Guaid&oacute; just einen der radikalsten Vertreter der Opposition, der sich grunds&auml;tzlich gegen jede Art von Dialog mit der amtierenden Regierung von Nicol&aacute;s Maduro ausspricht und offensiv f&uuml;r eine US-Milit&auml;rintervention wirbt.<br>\nVon RT-Redakteur Florian Warweg nach dem dahinterstehenden &ldquo;strategischen Kalk&uuml;l&rdquo; dieses Vorgehens gefragt (ab Minute 2:25), erkl&auml;rte Au&szlig;enamtssprecherin Maria Adebahr, dass sie diese &ldquo;Pr&auml;misse&rdquo; nicht teile. Juan Guaid&oacute; sei ein Mann des Dialogs, doch dieser sei &ldquo;an der Unbeweglichkeit Maduros gescheitert&rdquo;.<br>\nDiese Aussage des Ausw&auml;rtigen Amtes ist nachweislich falsch. Selbst &ouml;ffentlich-rechtliche Sender im deutschsprachigen Raum berichteten &uuml;ber die Dialogverweigerung Guaid&oacute;s und dessen Aussage &ldquo;Die Krise in Venezuela ist mit einem Dialog nicht zu l&ouml;sen&rdquo;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/87208-realsatire-bei-bundespressekonferenz-auswartiges-amt-venezuela\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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