{"id":51038,"date":"2019-04-18T08:31:55","date_gmt":"2019-04-18T06:31:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038"},"modified":"2019-04-18T08:31:55","modified_gmt":"2019-04-18T06:31:55","slug":"hinweise-des-tages-3350","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h01\">Altmaier: Schw&auml;chephase wird wieder &uuml;berwunden, muss aber Weckruf sein: Rahmenbedingungen weiter verbessern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h02\">Rehberg: Deutschland ist beim Schuldenabbau erfolgreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h03\">Investoren dr&auml;ngen bei ABB den Deutschen vom Chefsessel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h04\">Linke kritisiert Einwanderungsgesetz &ndash; Regierung dramatisiert bei Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h05\">Neue Studie zur &bdquo;Rente mit 67&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h06\">Cum-Ex-Skandal &ndash; Olearius abziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h07\">Kabinett beschlie&szlig;t massive Verschlechterungen f&uuml;r Gefl&uuml;chtete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h08\">Notre-Dame, Europas Chance!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h09\">EU-Wahl in Bulgarien: Br&uuml;ssel soll unseren Kl&uuml;ngel stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h10\">Secret IDB Proposal Would Give $48 Billion Infusion to Boost Venezuela&rsquo;s Economy &mdash; But Only After Regime Change<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h11\">USA bestrafen Kuba wegen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h12\">&ldquo;Die Fliege in der Mueller Suppe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h13\">Bundesamt f&uuml;r Naturschutz: Staat bezuschusst Umweltzerst&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h14\">Elektromobilit&auml;t: VW, Daimler und BMW fordern milliardenschwere Staatshilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h15\">Am Tisch mit der politischen Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51038#h16\">Westend Wortwechsel 2019<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Altmaier: Schw&auml;chephase wird wieder &uuml;berwunden, muss aber Weckruf sein: Rahmenbedingungen weiter verbessern!<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: &bdquo;Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres abgek&uuml;hlt. Die gute Nachricht ist &ndash; wir werden diese Schw&auml;chephase perspektivisch wieder &uuml;berwinden. Die Bundesregierung rechnet mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 % in diesem und 1,5 % im n&auml;chsten Jahr. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich ebenso wie die L&ouml;hne positiv; das f&uuml;hrt durch die Entlastungen bei Steuern und Abgaben zu steigenden Einkommen der Menschen. Wir investieren auf Rekordniveau in Infrastruktur, Bildung und Forschung und setzen auf Zukunftstechnologien wie die K&uuml;nstliche Intelligenz. Dennoch muss uns die aktuelle Schw&auml;chephase der deutschen Wirtschaft ein Weckruf sein. Deshalb arbeite ich daf&uuml;r, die Wettbewerbsbedingungen und steuerlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r unsere Unternehmen zu verbessern, die Sozialausgaben langfristig unter 40 % zu halten, andere Ministerien zu deutlichen Beitr&auml;gen zum B&uuml;rokratieabbau zu ermuntern und z&uuml;gig eine steuerliche Forschungsf&ouml;rderung einzuf&uuml;hren. Wir sollten hierbei keine Zeit verschwenden.&ldquo;<br>\nDie Startrampe in das Jahr 2019 ist flach, wegen der Sonderprobleme durch die neunen WLTP- Zulassungstests f&uuml;r Pkw und das Niedrigwasser im Rhein im vergangenen Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2019\/20190417-altmaier-schwaechephase-wird-wieder-ueberwunden.html\">BMWI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das Niedrigwasser im Rhein ist also eine der Ursachen f&uuml;r die augenblickliche Konjunkturschw&auml;che. Eine Naturgewalt sozusagen, was praktisch w&auml;re, da der Minister schlie&szlig;lich nicht f&uuml;r Regen sorgen k&ouml;nne, also vom konkreten Handeln befreit w&auml;re. Altmaier schl&auml;gt dennoch etwas vor und zwar die bereits bekannten Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen, die aber schon als Nettosparer im Geld schwimmen. Gleichzeitig sollen die Sozialabgaben langfristig unter 40 Prozent gehalten werden, was &uuml;bersetzt Lohn- und Leistungsk&uuml;rzungen bedeutet. Das fordert auch der Chefhaush&auml;lter der Union, Eckhardt Rehberg, <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/30621\/4247764\">ganz unverbl&uuml;mt<\/a>. Er sagt: &ldquo;Soziale Mehrausgaben sind nicht mehr finanzierbar&ldquo;, Klammer auf, h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und Milit&auml;r nat&uuml;rlich schon, Klammer zu.<\/em><\/p>\n<p><em>Deutlich h&ouml;here L&ouml;hne und Renten sind aber notwendig, um die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln. Minister Altmaier behauptet stattdessen, dass den B&uuml;rgern bereits mehr Einkommen zur Verf&uuml;gung st&uuml;nde. Wie kann das aber sein, <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/mieten-steigen-schneller-als-loehne-100.html\">wenn die Mieten schneller steigen als die L&ouml;hne<\/a>? Darauf hat auch Jens Berger in seinem Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50992\">Werden &bdquo;wir&ldquo; durch den Immobilienboom wirklich reicher?<\/a>&ldquo; in dieser Woche noch einmal hingewiesen. <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Von Mietsteigerung zu Mietsteigerung vermindert sich dadurch das verf&uuml;gbare Einkommen, da das Gehalt in der Regel langsamer steigt als die Mieten. Dieser mietenbedingte steigende Kaufkraftentzug f&uuml;r die fast 85% der Stadtbev&ouml;lkerung, die nicht in den eigenen vier W&auml;nden wohnen, ist eine Konjunkturbremse par excellence. Wer sein ganzes Geld f&uuml;r die Miete ausgeben muss, konsumiert weniger und hat nat&uuml;rlich erst recht keine freien Mittel mehr zur Verf&uuml;gung, um sich etwas zur Seite zu legen&hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rehberg: Deutschland ist beim Schuldenabbau erfolgreich<\/strong><br>\n&ldquo;Erstmals seit dem Jahr 2002 wird die Schuldenstandsquote unter dem Maastricht-Kriterium von 60 Prozent liegen. Deutschland h&auml;lt damit alle nationalen und europ&auml;ischen finanzpolitischen Vorgaben ein. Diese solide Haushaltspolitik ist kein Selbstzweck, sondern steht f&uuml;r Generationengerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit.<br>\nDas Stabilit&auml;tsprogramm zeigt, dass sich die wachstumsfreundliche Konsolidierungspolitik der unionsgef&uuml;hrten Koalitionen auszahlt. [&hellip;]<br>\nDie Forderung nach schuldenfinanzierten Investitionen tr&auml;gt nicht. Sie verkennt die Realit&auml;ten und widerspricht der Intention der Schuldenregel. Wir haben aktuell kein Geldproblem, sondern ein Umsetzungsproblem bei einer Vielzahl von Investitionsprojekten.<br>\nDie Erfahrungen der Vergangenheit haben zudem gezeigt, dass kurzfristig schuldenfinanzierte Vorhaben f&uuml;r ein permanentes Anwachsen der Schulden gesorgt haben. Das Ergebnis waren stetig wachsende Zinsausgaben, die die finanziellen Spielr&auml;ume eingeengt haben. Dem stehen aktuell niedrige Zinsausgaben als Dividende einer soliden Haushaltspolitik gegen&uuml;ber. Eine solide Haushaltspolitik ist der Garant f&uuml;r niedrige Refinanzierungskosten an den Finanzm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7846\/4248589\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> An den &Auml;u&szlig;erungen Rehbergs ist so ziemlich alles widerspr&uuml;chlich. Die Wachstumsraten schrumpfen ja gerade so schnell, dass die Regierung alle drei Monate ihre Annahmen deutlich nach unten korrigieren muss, siehe Punkt 1 der heutigen Hinweise. Wie kann man da von einem wachstumsfreundlichen Stabilit&auml;tsprogramm sprechen. Rehberg behauptet au&szlig;erdem, dass hohe Zinsausgaben in der Vergangenheit die finanziellen Spielr&auml;ume eingeengt h&auml;tten. Jetzt gibt es aber seit Jahren niedrige Zinsen, also auch sehr geringe Kreditkosten, doch eine Ausweitung der Fiskalpolitik lehnt der Haush&auml;lter wegen der Schuldenregel weiterhin kategorisch ab. Wann ist denn nun die Zeit, um finanzielle Spielr&auml;ume auszunutzen? Wenn noch mehr Menschen vom kaputtgesparten und abgeh&auml;ngten Land in die St&auml;dte str&ouml;men, um dort erfolglos auf Wohnungssuche zu gehen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wirtschaftspolitik Stures Sparen ist zukunftsblind<\/strong><br>\nDas Wirtschaftswachstum in Deutschland l&auml;sst nach. Eigentlich eine gute Gelegenheit l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Investitionen nachzuholen. Die Bundesregierung h&auml;lt aber stur an ihrer Sparpolitik fest.<br>\nWenn es um Wirtschaftspolitik geht, regieren in Berlin die Schwaben. Das Sparen ist die gro&szlig;e Ideologie dieser Bundesregierung. &ldquo;Schwarze Null&rdquo; nennt sie es stolz, wenn sie keine neuen Schulden macht. Doch auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, als sei diese Politik zukunftsorientiert &ndash; das Gegenteil ist der Fall. Deutschland spart sich geradezu zu Tode, weil die Bundesregierung zu wenig in die Infrastruktur investiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/wirtschaftswachstum-kommentar-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Donnerwetter, es tut sich was in den bundesdeutschen Medien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Investoren dr&auml;ngen bei ABB den Deutschen vom Chefsessel<\/strong><br>\nAktivistische Anleger haben so lange Druck auf den Schweizer Konzern gemacht, bis der Chef gehen musste. Vielen Unternehmen hierzulande drohen &auml;hnliche K&auml;mpfe. Denn die Investoren haben die deutsche Wirtschaft im Visier.<br>\nDer Abgang f&auml;llt in eine schwierige Phase f&uuml;r den Robotik- und Elektronik-Konzern aus Z&uuml;rich. Denn ABB befindet sich mitten im Umbruch. Seit Anfang April gilt eine neue Organisationsstruktur, die den einzelnen Unternehmensbereichen wie zum Beispiel Robotik, Antriebstechnik oder Industrieautomation mehr Eigenst&auml;ndigkeit zubilligt.<br>\nGleichzeitig bleiben die Zahlen derzeit hinter den Erwartungen zur&uuml;ck. Zwar hat ABB im ersten Quartal 2019 den Umsatz um vier Prozent gesteigert. Der Konzerngewinn ist dabei aber um sechs Prozent auf 535 Millionen US-Dollar zur&uuml;ckgegangen. Und das auf breiter Front: Das Unternehmen musste eingestehen, dass die Margen in s&auml;mtlichen Gesch&auml;ftsbereichen gefallen sind. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Monate fort. Denn auch in der Jahresbilanz 2018 stand einem leicht gestiegen Umsatz ein r&uuml;ckl&auml;ufiger Gewinn gegen&uuml;ber. &hellip;<br>\n&bdquo;Es wurde Zeit. ABB kam einfach nicht vom Fleck&ldquo;, sagt ein Investor mit Blick auf die Kursentwicklung in den vergangenen Jahren. In Medien- und Finanzkreisen wurde der 55-J&auml;hrige daher schon sp&ouml;ttisch &bdquo;Mr. 20 Franken&ldquo; genannt, angelehnt an die Notierung der ABB-Papiere, die w&auml;hrend der gesamten Spiesshofer-Amtszeit um die Marke von 20 Schweizer Franken gependelt ist.<br>\nKritik und Druck von Investoren hat es deswegen schon l&auml;nger gegeben. Zumal sich der deutsche Konkurrent Siemens im Vergleich deutlich besser entwickelt hat. Trotzdem hat aktuell nichts auf einen R&uuml;cktritt hingedeutet. Im Gegenteil: Spiesshofers Position galt sogar als gefestigt, nachdem er die neue Konzernmatrix ausgearbeitet und im Zuge dessen die Stromnetz-Sparte Power Grids, die f&uuml;r immerhin fast ein Drittel des Umsatzes stand, an den japanischen Konkurrenten Hitachi verkauft hatte.<br>\nDiese Abspaltung, gegen die sich Spiesshofer lange Zeit gewehrt hat, wird in der Branche als Zugest&auml;ndnis gewertet an aktivistische Aktion&auml;re. Seit einiger Zeit schon setzen Investoren das ABB-Management unter Druck, allen voran der schwedische Fonds Cevian Capital, der auch in Deutschland regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Aufregung in Vorstandsetagen sorgt.<br>\nZuletzt zum Beispiel hat die Investmentgesellschaft beim Stahl- und Industrieg&uuml;terkonzern ThyssenKrupp f&uuml;r Wirbel gesorgt, an dessen Ende zun&auml;chst der R&uuml;cktritt von Vorstandschef Heinrich Hiesinger sowie Oberaufseher Ulrich Lehner und sp&auml;ter dann die Aufspaltung des Dax-Unternehmens in zwei Teile stand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article192101895\/Ulrich-Spiesshofer-Investoren-draengen-deutschen-ABB-Chef-aus-dem-Konzern.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Linke kritisiert Einwanderungsgesetz &ndash; Regierung dramatisiert bei Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\nDie Linksfraktion im Bundestag sieht in dem von der Bundesregierung geplanten Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz ein Einfallstor f&uuml;r schlechtere Arbeitsbedingungen. Die Argumentation: Es gibt immer noch mehr Arbeitslose als offene Stellen in Deutschland.<br>\nDas von der Wirtschaft dringend geforderte und von der Bundesregierung im Kabinett bereits verabschiedete Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz ist aus Sicht der Linksfraktion im Bundestag nicht notwendig. &bdquo;Die Bundesregierung dramatisiert wider besseren Wissens den Fachkr&auml;ftemangel. Ihr Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz steht auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en&ldquo;, sagte Vize-Fraktionschefin Susanne Ferschl unserer Redaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/kritik-am-einwanderungsgesetz-linke-wirft-der-bundesregierung-dramatisierung-bei-fachkraeftemangel-vor_aid-38124331\">Rheinische Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist nat&uuml;rlich richtig, aber dennoch erstaunlich. Vor wenigen Monaten h&auml;tte Parteichefin Kipping sich jetzt wohl Sorgen um den Nachschub <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-linke-vor-dem-parteitag-kipping-plaediert-fuer.694.de.html?dram:article_id=419872\">mit &bdquo;deutschem Spargel&ldquo; gemacht<\/a> und jede Kritik an einem Einwanderungsgesetz als R&uuml;ckfall in den Nationalismus gebrandmarkt. Diese Zeiten sind offenbar vorbei und der &bdquo;Migrationskonflikt&ldquo; hat sich in Wohlgefallen aufgel&ouml;st. Heute darf in der Linkspartei dazu alles vertreten werden &ndash; nur halt nicht von Sahra Wagenknecht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue Studie zur &bdquo;Rente mit 67&ldquo;<\/strong><br>\nRenteneintrittsalter steigt, doch viele halten nicht durch &ndash; Forscher sehen mehr Ungleichheit und &bdquo;gro&szlig;e sozialpolitische Risiken&ldquo;<br>\nL&auml;nger arbeiten, sp&auml;ter in den Ruhestand &ndash; darauf m&uuml;ssen sich die Menschen im Zuge der Verschiebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 einstellen. In den kommenden Jahren wird das tats&auml;chliche Renteneintrittsalter um bis zu anderthalb Jahre steigen &ndash; auf rund 65 einhalb Jahre. Das zeigt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Damit wird zwar die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit, das wesentliche Ziel der &bdquo;Rente mit 67&ldquo;, erreicht. Der Preis daf&uuml;r sind nach Analyse der DIW-Forscher jedoch h&ouml;here Ungleichheit und gr&ouml;&szlig;ere Armutsrisiken im Alter. Denn der weiterhin erhebliche Unterschied zwischen gesetzlicher Regelaltersgrenze und tats&auml;chlichem Renteneintritt zeigt, dass viele Menschen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden m&uuml;ssen. Das Risiko, nicht durchzuhalten, ist f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit mittlerem oder niedrigerem Bildungsabschluss sp&uuml;rbar h&ouml;her als f&uuml;r Arbeitnehmer mit h&ouml;herer Bildung. &bdquo;Gerade f&uuml;r Menschen, die ohnehin auf dem Arbeitsmarkt schlecht dastehen, wird es schwierig sein, sich an die neuen Altersgrenzen anzupassen. Die sp&auml;tere Rente trifft also die Schw&auml;chsten am h&auml;rtesten&ldquo;, fasst DIW-Rentenexperte Dr. Johannes Geyer ein zentrales Ergebnis der Untersuchung zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_119789.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal &ndash; Olearius abziehen <\/strong><br>\nOlearius geh&ouml;rt auf die Anklagebank. Der Pr&uuml;fbericht zur Warburg Bank ist eine Ohrfeige f&uuml;r Bank und Politik. Der Vorwurf der schweren Steuerhinterziehung erh&auml;rtet sich. Die BaFin sollte nun Olearius aus dem Aufsichtsrat abziehen&ldquo;, kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Fabio De Masi, den Pr&uuml;fbericht im Auftrag der BaFin zur Rolle des Warburg Inhabers und Aufsichtsrats Christian Olearius bei Cum-Ex-Gesch&auml;ften. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Es wiegt jetzt noch schwerer, dass Hamburg unter dem damaligen B&uuml;rgermeister Olaf Scholz von Finanzminister Sch&auml;uble zum Eintreiben von Steuerforderungen wegen Cum-Ex-Abzocke gezwungen werden musste, weil sonst Forderungen von bis zu 330 Millionen Euro fast verj&auml;hrt w&auml;ren. Die CDU kassierte hingegen Parteispenden der Warburg Bank. Die N&auml;he der Politik zu den Gangstern in Nadelstreifen ist bedenklich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/cum-ex-skandal-olearius-abziehen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kabinett beschlie&szlig;t massive Verschlechterungen f&uuml;r Gefl&uuml;chtete<\/strong><br>\nIn der Kabinettssitzung am 17. April 2019 hat die Bundesregierung mit gleich zwei Gesetzen die Entrechtung von gefl&uuml;chteten Menschen vorangetrieben &ndash; mit dem Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz und einer &Auml;nderung des Asylbewerberleistungsgesetzes.<br>\nVor der Kabinettssitzung hatte PRO ASYL an die Bundesregierung appelliert, insbesondere das &raquo;Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz&laquo; nicht im Eiltempo durchzupeitschen. Denn das Gesetz sieht weitgreifende &Auml;nderungen vor, die von PRO ASYL und anderen Verb&auml;nden scharf kritisiert wurden: Entrechtung, mehr Haft, ein Verdr&auml;ngen aus Deutschland durch Entzug von Sozialleistungen und Verunsicherung von anerkannten Fl&uuml;chtlingen durch die Verl&auml;ngerung der Frist f&uuml;r Widerrufsverfahren auf f&uuml;nf Jahre. Au&szlig;erdem wird eine neue Duldungsart, eine &raquo;Duldung light&laquo;, die jetzt &raquo;Duldung f&uuml;r Personen mit ungekl&auml;rter Identit&auml;t&laquo; hei&szlig;t, eingef&uuml;hrt, durch die betroffene Menschen stigmatisiert werden und ihnen der Weg in ein Bleiberecht stark erschwert wird. Zu guter Letzt verunsichert das Gesetz auch noch in der Fl&uuml;chtlingsarbeit engagierte Menschen, da weiterhin die Gefahr der Kriminalisierung besteht. Denn sie k&ouml;nnten durch die Weitergabe von bestimmten Informationen im Rahmen einer Beratung der &raquo;Beihilfe zum Geheimnisverrat&laquo; bezichtigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/kabinett-beschliesst-massive-verschlechterungen-fuer-gefluechtete\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Geordnete R&uuml;ckkehr-Gesetz&ldquo; widerspricht Menschenw&uuml;rde und Rechtsstaatlichkeit<\/strong><br>\nAm heutigen Mittwoch hat das Kabinett den Entwurf des Bundesinnenministeriums zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, das so genannte &bdquo;Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz&ldquo;, beschlossen. Auch wenn dieser Gesetzentwurf gegen&uuml;ber der ersten Fassung des Bundesinnenministeriums (BMI) bereits in einigen Passagen entsch&auml;rft worden ist, w&uuml;rde seine Umsetzung fatale Folgen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++f7fd4664-60f0-11e9-8ad5-52540088cada\">DGB<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ab in den Knast! Seehofers Gesetz treibt Menschen in die Illegalit&auml;t<\/strong><br>\nWer k&uuml;nftig nicht pariert, muss in den Knast! So einfach k&ouml;nnte man Seehofers Gesetzentwurf auf den Punkt bringen, der heute vom Bundeskabinett abgenickt wurde &ndash; auch von den Ministern und Ministerinnen der SPD.<br>\nDie Bezeichnung &bdquo;Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz&ldquo; kann dabei bestenfalls als Sch&ouml;nf&auml;rberei durchgehen. Richtiger w&auml;re &bdquo;Ab-in-den-Knast-Gesetz&ldquo;. Dass Ausreisepflichtige k&uuml;nftig unter einem Dach mit M&ouml;rdern und Vergewaltigern eingesperrt werden sollen? Egal. Dass dies offensichtlich gegen europ&auml;isches Recht verst&ouml;&szlig;t? Auch egal. Und dass Knast demn&auml;chst schon dann droht, wenn Fl&uuml;chtlinge bei der Beschaffung ihrer Papiere nicht aktiv mitwirken? K&uuml;mmert ebenfalls niemanden. Nicht einmal die Justizministerin der SPD, die vor Wochen noch lautstark gegen Seehofers Gesetzentwurf protestierte.<br>\nDie Vorlage zu dem neuen Gesetz kommt von politischen Scharfmachern wie Italiens Innenminister Salvini, dessen neue Abschiebe-Gesetze vom UNHCR deutlich kritisiert wurden, weil grundlegende Rechtsstaatsgarantien abgeschafft wurden. Jetzt also zieht Deutschland nach &ndash; nach ganz Rechtsau&szlig;en, wo Europas Rechtspopulisten die Menschenrechte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge am liebsten ganz abschaffen w&uuml;rden.<br>\nDie Folgen des Gesetzes lassen sich schon heute voraussagen: Viele Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, werden in die Illegalit&auml;t getrieben. Viele werden abtauchen: aus Verzweiflung, aus Furcht vor Inhaftierung und Beh&ouml;rdenwillk&uuml;r, aus Angst, in Staaten wie Afghanistan abgeschoben zu werden, wo Krieg und Terror herrschen.<br>\nMit dem neuen Gesetz w&uuml;rde Deutschlands Fl&uuml;chtlingspolitik an einem menschenrechtlichen Tiefpunkt ankommen. Geholfen wird damit niemandem. Es schafft nur neues Elend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/photos\/a.326683260703954\/2222126317826296\/?type=3&amp;theater\">Georg Restle via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Abschiebung und Integration: Widmann-Mauz: Zugang zu Integrationsma&szlig;nahmen &ouml;ffnen<\/strong><br>\nDie Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), begr&uuml;&szlig;t die Gesetzesentw&uuml;rfe zu Abschiebung und Integration &ndash; sieht aber auch Nachbesserungsbedarf. Sie sagte im Dlf, man d&uuml;rfe bei der Integration die schon lange Geduldeten nicht aus dem Blick verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/abschiebung-und-integration-widmann-mauz-zugang-zu.694.de.html?dram:article_id=446549%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung erhebt das &ldquo;Fordern und F&ouml;rdern&rdquo; aus den Sozialgesetzb&uuml;chern (SGB) II und III zur bestimmenden Maxime f&uuml;r die Integrationsgesetzgebung. Der Schutz des einzelnen Fl&uuml;chtlings mit Asylberechtigung oder mit einer Duldung wird von ihr nur in der Verwertbarkeit auf dem Arbeitsmarkt gesehen. Als gelernte Juristin k&ouml;nnte sie wissen, dass die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention und die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention den Status eines Fl&uuml;chtlings nicht von seiner Verwertbarkeit f&uuml;r den Arbeitsmarkt abh&auml;ngig machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Notre-Dame, Europas Chance!<\/strong><br>\nKein Kirchenbrand der Geschichte hat je eine solche weltweite Aufmerksamkeit erhalten &ndash; doch aus Berlin kommen nur d&uuml;rre Verlautbarungen. Dabei k&ouml;nnte Notre-Dame zum Symbol eines europ&auml;ischen Neustarts werden. [&hellip;]<br>\nDeshalb war es so wichtig, dass jemand reagierte, und zwar nicht nur die Feuerwehr. Gestern versuchte es Emmanuel Macron. Jetzt wei&szlig; die ganze Welt, dass Notre-Dame in f&uuml;nf Jahren in neuem Glanz erstehen wird, oder die Franzosen machen sich tats&auml;chlich vor aller Welt l&auml;cherlich. Und dann w&auml;hlt auch kein Franzose mehr Macron. Doch genau dieses Risiko einzugehen, w&auml;hrend die Experten noch von der Notwendigkeit jahrzehntelanger Renovierungsarbeiten sprachen, zeichnet den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten nun aus. Er sagte: &ldquo;Wir sind ein Volk, das aufbaut&rdquo;. Er vertraute seinen Zimmerleuten. Er verlangte, dass &ldquo;wir aus der Katastrophe eine Gelegenheit machen, besser zu werden als das, was wir sind.&rdquo; Ein hohes Ziel? Eine arrogante Anma&szlig;ung gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern? Aber wozu dient politische F&uuml;hrung, wenn sie nicht vermag, f&uuml;r alle verst&auml;ndliche, ehrgeizige Ziele zu setzen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/notre-dame-in-paris-europas-chance-kommentar-a-1263342.html%20\">Georg Blume auf SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mon Dieu! Die Verzweiflung, mit der der deutsche Mainstream Macron und das was er f&uuml;r &bdquo;Europa&ldquo; h&auml;lt retten will, grenzt schon fast ans Absurde und w&uuml;rde selbst dem Gl&ouml;ckner von Notre-Dame die Sprache verschlagen &hellip; wenn er denn eine h&auml;tte. Wenn nun schon ein brennender Dachstuhl die (letzte) Chance f&uuml;r &bdquo;Europa&ldquo; sein soll, dann steht es um dieses Europa wohl schlechter als man dachte. Das &bdquo;Geschwafel&ldquo; mancher Edelfedern ist wirklich erstaunlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Wahl in Bulgarien: Br&uuml;ssel soll unseren Kl&uuml;ngel stoppen<\/strong><br>\nStatistisch ist Bulgarien das &auml;rmste EU-Land. Die Geh&auml;lter sind niedrig, Millionen Bulgaren suchen woanders eine Zukunft. EU-Gelder sollen helfen, versickern aber massenhaft in regierungsnahen Kan&auml;len. Auch zum Schaden der Roma-Minderheit.<br>\nStreunende Hunde und Katzen suchen im M&uuml;ll nach Fressbarem. Meist finden sie etwas auf den Brachfl&auml;chen zwischen den graubraunen Wohnbl&ouml;cken, von denen der Putz br&ouml;ckelt. Rund 50.000 Menschen leben hier in Stolipinowo &ndash; genaue Zahlen hat niemand. Viele Bauten sind illegal in der gr&ouml;&szlig;ten Romasiedlung S&uuml;dosteuropas. Das Viertel liegt am Rand von Plowdiw &ndash; zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt Bulgariens und derzeit Europ&auml;ische Kulturhauptstadt. [&hellip;]<br>\nIn Bulgarien regieren die Konservative mit einem B&uuml;ndnis aus drei nationalistischen Mini-Parteien. Obwohl diese bei den letzten Wahlen zusammen nur auf knapp zehn Prozent der Stimmen kamen, vergiften sie mit Ausf&auml;llen gegen Homosexuelle, Fl&uuml;chtlinge und Roma das politische Klima. Kein Wunder, dass keiner mit mir reden will. Europa und die Wahlen zum Europ&auml;ischen Parlament sind hier weit weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/eu-wahl-in-bulgarien-bruessel-soll-unseren-kluengel-stoppen.979.de.html?dram:article_id=446268%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Secret IDB Proposal Would Give $48 Billion Infusion to Boost Venezuela&rsquo;s Economy &mdash; But Only After Regime Change<\/strong><br>\nDevelopment Bank is quietly circulating an analysis that foresees an up to $48 billion infusion of capital into the Venezuelan economy should President Nicol&aacute;s Maduro be removed from office. A pair of confidential documents, both called &ldquo;Venezuela: Challenges and Opportunities,&rdquo; outlines a four-year plan to open the country&rsquo;s beleaguered economy to foreign corporations through privatization, structural reforms, and public-private partnerships.<br>\nThe documents &mdash; slide decks that were obtained by The Intercept &mdash; are circulating in an 11-slide summarized version and a 27-slide full version, both classified as &ldquo;confidential.&rdquo; The author is marked in the first slides of both presentations as the bank&rsquo;s secretary, who is responsible for organizing discussions between the bank, governments, and private companies. The presentations, which are dated March 15, are addressed to executive directors of the Inter-American Development Bank and IDB Invest, the bank&rsquo;s investment arm aimed at lending to private companies.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/04\/18\/venezuela-idb-maduro-guaido\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA bestrafen Kuba wegen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Venezuela<\/strong><br>\nDie US-Regierung drohte Kuba mehrfach mit Gegenma&szlig;nahmen, sollte Havanna die venezolanische Regierung von Nicol&aacute;s Maduro weiterhin unterst&uuml;tzen. Washington erw&auml;gt, ein seit dem Jahr 1996 suspendiertes Gesetz zu aktivieren, um den Inselstaat zur Gefolgschaft zu zwingen.<br>\nSeit dem Jahr 1996 hat bisher jeder US-Pr&auml;sident den verabschiedeten &ldquo;Helms-Burton Act&rdquo; durch sein pr&auml;sidiales Veto au&szlig;er Kraft gesetzt. Mit diesem Gesetz sollten die Sanktionen gegen Kuba nochmals versch&auml;rft werden. Bereits die Pr&auml;ambel stellte klar, dass das Ziel der Sturz der Castro-Regierung war. In Abschnitt III zielten die Verfasser auf die Bestrafung von Privatpersonen ab, die mit dem von der kubanischen Regierung im Jahr 1959 konfiszierten und schlie&szlig;lich verstaatlichtem US-Privateigentum &ldquo;Handel&rdquo; betreiben. Eine Umsetzung dieses Gesetzes stellte sich allerdings als schwierig dar und ist auch mit dem V&ouml;lkerrecht nur schlecht zu vereinbaren. Das hindert die gegenw&auml;rtige US-Regierung von Donald Trump aber nicht, den &ldquo;Helms-Burton Act&rdquo; erstmalig zu aktivieren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/87235-usa-bestrafen-kuba-wegen-unterstuetzung\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Die Fliege in der Mueller Suppe&rdquo;<\/strong><br>\nEs bleibt jedoch eine riesige Fliege in der Suppe. Aus Barrs Zusammenfassung geht klar hervor, dass Mueller als gegebene Beweise akzeptiert, dass die russische Regierung in zwei Richtungen in die Wahlen eingegriffen hat. (&hellip;)<br>\nWie wir dem Generalbundesanwalt Barr vor f&uuml;nf Wochen mitteilten, halten wir die Ergebnisse von Mueller auf der forensischen Seite f&uuml;r fundamentale Fehler und damit zugleich f&uuml;r unvollst&auml;ndig. Wir haben auch kritisiert, dass M&uuml;ller keine aussagewilligen Zeugen mit direktem Wissen interviewt hat, wie Julian Assange von WikiLeaks.<br>\nPolitische Feinde &amp; Mainstream-Medien<br>\nSie wissen m&ouml;glicherweise nicht, dass die Anw&auml;lte von Assange und der Justizabteilung (die im Auftrag der CIA handelte) im M&auml;rz 2017 Berichten zufolge sehr nahe am Abschluss einer Vereinbarung waren, in der Assange bereit war, &uuml;ber &ldquo;technische Beweise, die bestimmte Parteien ausschlie&szlig;en&rdquo;, zum DNC-E-Mails-Leak auszusagen &ldquo;und sich damit einverstanden erkl&auml;rte, einige klassifizierte CIA-Informationen im Austausch gegen eingeschr&auml;nkte Immunit&auml;t zu redigieren. Laut dem Untersuchungsreporter John Solomon von The Hill erfuhr Sen. Mark Warner, D, VA, stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats, von dem bevorstehenden Deal und teilte es dem damaligen FBI-Direktor Comey mit, der abrupt eine &ldquo;Einstellung&rdquo; &ndash; ein Ende der Gespr&auml;che mit Assange &ndash; angeordnet hat.<br>\nWarum haben Comey und Warner gestoppt, die &ldquo;technische Beweise zu erhalten, die bestimmte Parteien ausschlie&szlig;en [k&ouml;nnen Sie Russland lesen]?&rdquo; Wir beleidigen Sie nicht mit der offensichtlichen Antwort. Assange ist jetzt im Gef&auml;ngnis, zur Freude so vieler &ndash; einschlie&szlig;lich Mrs. Clinton, die gesagt hat, dass Assange jetzt &ldquo;beantworten muss, was er getan hat&rdquo;.<br>\nAber ist es zu sp&auml;t, um das Angebot von Assange dennoch zu verfolgen? K&ouml;nnten er oder seine Mitarbeiter immer noch bereit sein, &ldquo;technische Beweise&rdquo; vorzulegen, die zumindest zeigen, wer nicht der T&auml;ter war?<br>\nSie, Herr Pr&auml;sident, k&ouml;nnten das bewirken. Sie m&uuml;ssten auf Schritt und Tritt starke Widerst&auml;nden &uuml;berwinden, und es gibt alle M&ouml;glichkeiten, auf denen alle jene, die andere Interessen haben und viel Sabotage praktizieren, versuchen k&ouml;nnen, dies zu vereiteln &ndash; mit der vollen Kooperation der meisten Medienexperten. Inzwischen wissen Sie nur zu gut, wie das funktioniert.<br>\nAber Sie sind der Pr&auml;sident. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, sich ihnen zu stellen. Die falsche Natur der zusammengebrachten &ldquo;Beweise&rdquo; aufzuzeigen, die versuchen, Sie in &ldquo;Putins Tasche&rdquo; zu stecken, und nicht zuletzt die Wolke zu l&uuml;ften, die Sie daran gehindert hat, weiter anst&auml;ndige Beziehungen zu Russland zu verfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/04\/16\/vips-fault-mueller-probe-criticize-refusal-to-interview-assange\/\">Consortium News (&Uuml;bersetzung T.H.)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesamt f&uuml;r Naturschutz: Staat bezuschusst Umweltzerst&ouml;rung<\/strong><br>\nJedes Jahr subventionieren Bund und L&auml;nder die Zerst&ouml;rung der Natur mit 22 Milliarden Euro. Das zeigt ein Gutachten des Bundesamts.<br>\nEs war die erste Erfolgsmeldung der neuen SPD-Umweltministerin: Am 20. Juni 2018 verk&uuml;ndete Svenja Schulze, die Regierung habe auf ihren Vorschlag hin die Eckpunkte f&uuml;r ein &bdquo;Aktionsprogramm Insektenschutz&ldquo; beschlossen. &bdquo;Das Insektensterben aufzuhalten ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit&ldquo;, verk&uuml;ndete die Ministerin. Mit dem Programm sollen die Lebensr&auml;ume der Tiere gesichert und das Spritzen von Ackergiften und D&uuml;nger verringert werden. &bdquo;Wir sind uns in der Regierung einig, in welchen Bereichen wir handeln werden, um das Insektensterben zu stoppen&ldquo;, sagte Schulze. Daf&uuml;r soll es jedes Jahr 5 Millionen Euro geben.<br>\n5 Millionen. Dagegen stehen 22 Milliarden Euro an Steuergeld, mit denen in Deutschland jedes Jahr die Zerst&ouml;rung der Natur bezuschusst wird. Diese Summe investieren Bund und L&auml;nder jedes Jahr in Aktivit&auml;ten, die Lebensr&auml;ume zerschneiden und betonieren, die Gifte verteilen oder das Grundwasser belasten. Das geht aus einem neuen Gutachten des Bundesamts f&uuml;r Naturschutz (BfN) hervor, das am heutigen Mittwoch vorgestellt wird und der taz vorab vorlag. Fazit: &bdquo;Die &ouml;ffentlichen Haushalte subventionieren in erheblichem Ma&szlig;e Aktivit&auml;ten, durch die wichtige Teile der biologischen Vielfalt Deutschlands zerst&ouml;rt und beeintr&auml;chtigt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Bundesamt-fuer-Naturschutz\/!5585263\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Elektromobilit&auml;t: VW, Daimler und BMW fordern milliardenschwere Staatshilfen<\/strong><br>\nEnde Mai sollen die deutschen Autoriesen im Branchenverband VDA ein entsprechendes Eckpunktepapier auf die Beine stellen wollen, so das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise. Die Allgemeinheit, so laut der Zeitung die Meinung der Automanager, solle die Verkehrswende mitfinanzieren. Die Regierung m&uuml;sse Anreize schaffen, damit die Deutschen auf Elektroautos umstiegen, hei&szlig;t es. Dazu ist neben m&ouml;glichen Pr&auml;mien und Steuererleichterungen auch ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/elektromobilitaet-vw-daimler-und-bmw-forden-milliardenschwere-staatshilfen-1157095\/\">t3n<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> So weit kommt es hoffentlich nicht: Die E-S&auml;ulen k&ouml;nnen gerne mit den ausgebliebenen Strafzahlungen f&uuml;r die Betr&uuml;gereien sowie mit einer Reduzierung der Dividenden bezahlt werden. Da die Mobilit&auml;tswende nicht blo&szlig; eine Antriebswende ist, soll der Bund mal sch&ouml;n das Geld in den Ausbau des &Ouml;PNV und die Radverkehrsinfrastruktur investieren. Niedrigere Strompreise sollten zudem in erster Linie dem schienengebundenen Verkehr zugutekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Am Tisch mit der politischen Macht<\/strong><br>\nIst die Presse wirklich die Vierte Gewalt, die den M&auml;chtigen auf die Finger haut? Unser Autor hat daran seine Zweifel. Das Wichtigste sei, beim Presseball am Tisch der M&auml;chtigen zu sitzen und die Botschaft auszusenden: Wir sind eins. Und Stuttgart 21 f&auml;llt dann halt unter denselben.<br>\nF&uuml;r mich hat das Streifen durch die Zeitungskioske in den gro&szlig;en deutschen Bahnh&ouml;fen immer etwas Deprimierendes. Einerseits sieht man da sehr viele Zeitungen, und das ist sch&ouml;n, aber in dieser farbenfrohen Vielfalt steckt auch eine grau-triste Einfalt. Ja, es sind sehr bunte Bl&auml;tter, die man da sieht, wirklich bunte Bl&auml;tter. Fast alle, 8000 liegen in den gro&szlig;en Bahnhofskiosken aus, sind Unterhaltungsmagazine. Prominent pr&auml;sentiert werden Zeitschriften zum Thema Garten, Garten, Garten, Auto, Auto, Auto, Frau, Frau, Frau, Computer, Computer, Computer. [&hellip;]<br>\nIn meinen eigenen Artikeln und Gespr&auml;chen habe ich stets versucht und versuche es noch immer, ein Motto der guten, alten BBC (sie ist, obwohl es sie noch gibt, l&auml;ngst untergegangen, leider) umzusetzen: To inform and to enlighten and to entertain &ndash; informieren und aufkl&auml;ren, Wissen vermitteln, und das auf m&ouml;glichst spannende und kurzweilige Weise. Aber daf&uuml;r, f&uuml;rchte ich, steht ein Gro&szlig;teil der Print-Medien nicht.<br>\nIst das schlimm? Vielleicht.<br>\nDie Gesellschaft zerfasert, die Spaltung zwischen Arm und Reich nimmt st&auml;ndig zu, die Spannungen nehmen zu, das Auftauchen, das Erstarken der AfD, der zunehmende Hass gegen Ausl&auml;nder, das Fremde &ndash; alles Anzeichen daf&uuml;r, dass es zunehmend ungem&uuml;tlich wird in diesem Land. Wobei &ldquo;ungem&uuml;tlich&rdquo; ein gem&uuml;tlicher Ausdruck ist, ein Euphemismus, zu den sich versch&auml;rfenden Klassengegens&auml;tzen.<br>\nUnd hat dies etwas mit &ldquo;den&rdquo; Medien zu tun? Ich denke schon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/420\/am-tisch-mit-der-politischen-macht-5862.html#%20\">Arno Luik in Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Westend Wortwechsel 2019<\/strong><br>\nUnter dem Titel &bdquo;Westend Wortwechsel 2019&ldquo; veranstaltet der Westend Verlag am 21.9. in Frankfurt einen Kongress mit dem Titel &bdquo;Revolution oder Gang durch die Mitte &ndash; ist der Neoliberalismus am Ende?&ldquo;, zu den hochkar&auml;tigen Teilnehmern z&auml;hlen u.a. Efklidis Zakalotos (Finanzminister von Griechenland), Heiner Flassbeck (Herausgeber Makroskop), Moshe Zuckermann (Professor f&uuml;r Geschichte und Philosophie an der Universit&auml;t Tel Aviv), J&uuml;rgen Trittin (MdB und ehemaliger deutscher Umweltminister), Sebastian Becker (Deutsche Bank Research), weitere Teilnehmer sind angefragt wie auch ein abschlie&szlig;ender Kabarettbeitrag mit Max Uthoff. Die Teilnehmerzahl in den R&auml;umen ist begrenzt. F&uuml;r alle NDS-Leser und -Leserinnen gilt bis zum 30. April eine besondere TeilnehmerInnen-Geb&uuml;hr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/westend-wortwechsel-2019\/\">Westend Verlag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51038","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51038"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51038\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51041,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51038\/revisions\/51041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51038"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51038"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}