{"id":51043,"date":"2019-04-18T12:28:03","date_gmt":"2019-04-18T10:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51043"},"modified":"2019-04-18T13:53:11","modified_gmt":"2019-04-18T11:53:11","slug":"leserbriefe-zu-usa-im-niedergang-und-zur-angeblichen-destabilisierung-des-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51043","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eUSA im Niedergang\u201c und zur \u201eangeblichen Destabilisierung des Westen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die beiden Beitr&auml;ge &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50975\">&lsquo;Die USA im Niedergang&rsquo; &ndash; ein Gerede, das verdeckt, dass das Imperium nach wie vor weltweit agiert und uns voll im Griff hat.<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50967\">Die angebliche &bdquo;Destabilisierung des Westens&ldquo; ist Doppeldenk in Reinkultur<\/a>&rdquo; regten einige NachDenkSeiten Leser zu weiterf&uuml;hrenden Gedanken an, die nachfolgend zu lesen sind.  Vielen Dank an Alle, die uns geschrieben haben.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller!<\/p><p>den Inhalt Ihres Artikels teile ich eindeutig. Es zeigt die politischen Schwachstellen die z.B. auch die BRD hat. <\/p><p>Aber die politische Eliten auch der BRD sind Bestandteil dieses imperialistischen Systems. Sie k&ouml;nnen und wollen gar keine &Auml;nderung.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ich vermisse ist die Analyse des gesellschaftlichen Systems innerhalb der USA. Wie wird sich die USA nach Innen entwickel?<\/p><p>Die von Ihnen aufgef&uuml;hrten Fakten sind eventuell ein letztes Aufb&auml;umen der Eliten um St&auml;rke auch nach Innen zu zeigen. <\/p><p>Wie sieht das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen in den USA aus? <\/p><p>Tragen die Menschen dieses System noch?<\/p><p>Ich glaube auch die USA steht vor gewaltigen Herausforderungen. Wenn es da zu kritischen Entwicklungen kommt, ist die weltpolitische St&auml;rke der USA nur noch eine Attrappe.<br>\n&nbsp;<br>\nmfg<br>\nHans-J&uuml;rgen Herzberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>sehr geehrter herr m&uuml;ller,<\/p><p>ich stimme ihnen weitgehend zu. ich sehe uns hier auch als vasallenstaat bis hin zur bananenrepublik.<\/p><p>doch hier wie in den usa regt sich widerstand, nicht von den etablierten parteien und von der wirtschaft, solange sie einen guten absatzmarkt hat und weiter prima profite einfahren kann.<\/p><p>aber wie bei uns werden die armen &auml;rmer und es droht nicht nur eine materielle verelendung. aufstehen ist hier wie dort angesagt.<\/p><p>die rolle chinas haben sie leider in ihrem artikel gar nicht beachtet.<\/p><p>vielleicht liege ich falsch, aber so wie das r&ouml;mische reich zusammenbrach<\/p><p>und jetzt das britische empire nur noch ein schattendasein f&uuml;hrt, so glaube ich, da&szlig; die usa auch in 10-20 jahren ihre vorherrschaft verlieren wird.<\/p><p>mfg<br>\nreinhard wiecha<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<\/p><p>genau das, was Sie beschreiben, sind Zeichen des Niedergangs: Demokratie und Menschenrechte spielen au&szlig;enpolitisch keine Rolle &ndash; und innenpolitisch nur noch sehr eingeschr&auml;nkt! Was z&auml;hlt sind Konsum, Geldgier und Macht.<\/p><p>Transportiert bzw. verschleiert wird dies durch willf&auml;hrige Medien, insbesondere im TV-Bereich, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, sich in einem kaum aushaltbaren, mit st&auml;ndigen Werbeunterbrechungen zerrissenen, kulturellen und politischen Niedrigniveau pr&auml;sentieren.<\/p><p>Erich Becker, 15.4.2019<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Albrecht M&uuml;ller sei Dank f&uuml;r diese Erinnerung. Seine Liste sollte weitestm&ouml;gliche Verbreitung finden! Allerdings, die M&auml;r von den &ldquo;USA im Niedergang&rdquo; mag eine Wunschvorstellung sein, die vielleicht auch von dem offenkundig erratischen Verhalten des derzeitigen Pr&auml;sidenten gef&ouml;rdert wird. Ich m&ouml;chte in diesem Zusammenhang auf einen, im &ldquo;London Review of Books&rdquo; erschienenen Aufsatz von Adam Tooze hinweisen. Er tr&auml;gt den Titel &ldquo;Is this the end of the American century?&rdquo; Ich zitiere:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;The idea that Trump is a wrecker of the American-led world order rests on three claims. First, he is manifestly unfit for high office. That such a man can be elected president of the United States reveals a deep degeneration of American political culture and permanently damages the country&rsquo;s credibility. Second, his capricious and crude pursuit of &lsquo;America first&rsquo; has weakened America&rsquo;s alliances and instigated a departure from globalisation based on free trade. Finally, he has triggered this crisis at a moment when China poses an unprecedented challenge to Western-led globalisation. <em>Each of these claims is hard to deny, but do they in fact add up to a historically significant shift in the foundations of America&rsquo;s global power?<\/em>&rdquo; (<a href=\"https:\/\/www.lrb.co.uk\/v41\/n07\/adam-tooze\/is-this-the-end-of-the-american-century\">lrb.co.uk\/v41\/n07\/adam-tooze\/is-this-the-end-of-the-american-century<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Die Antwort, die er gibt, ist ein eindeutiges NEIN; zugegeben, etwas umst&auml;ndlicher begr&uuml;ndet, als &ndash; f&uuml;r alle verst&auml;ndlich &ndash; Herr M&uuml;ller dies tut.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;ssen<br>\nHans-Georg Stork<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Genosse M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nDeine Aufstellung ist super. Ich werde sie gelegentlich verwenden, wenn es um den Einflu&szlig; der USA geht.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist eigentlich zum heulen. Auf der anderen Seite zeigt aber Deine Aufstellung, da&szlig; die USA nun endlich keine Nylons und Kaugummies mehr verteilen k&ouml;nnen und unter dem Lammfell hervorkriechen m&uuml;ssen, wenn sie was erreichen wollen. Und das ist m.E. schon ein Zeichen ihres Niedergangs und befeuert Eure\/unsere Aufkl&auml;rungsarbeit. Auch Rom wurde nicht an einem Tag zerst&ouml;rt.<br>\n&nbsp;<br>\nNebenbei: Wie der gescheiterte Regime-Change in Syrien und zum Gl&uuml;ck auch noch in Venezuela zeigen, gelingt den USA auch nicht mehr alles. Trotz aller Anstrengungen und Drohungen.<br>\n&nbsp;<br>\nErst am letzten Sonntag scheiterten die USA mit einem Drohnenanschlag in Frankfurt a.M. wie Du dem nachfolgenden Ausschnitt aus der heutigen Relotius-Presse entnehmen kannst.<br>\n&nbsp;<br>\nAu&szlig;er Hochdeutsch k&ouml;nne mir Badner alles &ndash; sogar Relotius-Presse:<\/p><p>Relotius-Presse-Dienst &ndash; Frankfurt a.M., 14.04.19<\/p><p>Drohnenangriff auf US-Kritiker um Haaresbreite gescheitert<\/p><p>Am 14. April scheiterte ein US-Drohnenangriff auf ein links-gr&uuml;n-versifftes Anwaltsb&uuml;ro in Frankfurt-Sachsenhausen. Der dort residierende, in der Vergangenheit ob seiner berechtigten Kritik an der US- Politik beim Mainstream unangenehm aufgefallene Frankfurter Rechtsanwalt Friedrich K. ist damit nur knapp dem Tode entronnen. Eine 250 Kilo schwere US-Kampfdrohe war nur ca. 50 Meter vor seiner Kanzlei in den Main eingeschlagen. Im eigentlichen Zielgebiet h&auml;tte die Bombe neben der eigentlichen Ziel(un)person unz&auml;hlige Menschenleben &ndash; insbesondere in der nahen Dreik&ouml;nigskirche und dem Schifferkrankenhaus &ndash; gekostet, die dann als Kollateralsch&auml;den auszubuchen gewesen w&auml;ren.<\/p><p>Die Zielperson hatte tags zuvor noch auf dem Parteitag der f&uuml;r ihren Linksdrall bekannten Frankfurter SPD mit daf&uuml;r gesorgt, da&szlig; dort so systemver&auml;ndernde Beschl&uuml;sse gefa&szlig;t wurden, wie Mietenstopp, Erh&ouml;hung des Mindestlohns, Abschaffung von Hartz IV und ein gerechtes Renten- und Krankenversicherungssystem. Alles Punkte, die dem neoliberalen Mainstream zurecht ein Dorn im Auge sind.<\/p><p>Wie unser mehrfach preisgekr&ouml;nter Herausgeber Claas Relotius in Erfahrung bringen konnte, hatte die Drohne nur deshalb ihr Ziel verfehlt, weil in der US-amerikanischen Relaisstation, der Luftwaffenbasis Rammstein in der Pfalz, offensichtlich ein russischer Maulwurf t&auml;tig war, der die Drohne in den Main ablenkte, wo sofort ein gro&szlig;es Fischesterben einsetzte. Aus diesem Grund haben zwischenzeitlich die Oliv-Gr&uuml;nen Politikerinnen Harms und Beck weitere Sanktionen gegen den russischen Pr&auml;sidenten Putin und Chinas Staatspr&auml;sidenten Xi Jinping gefordert, weil auch dessen Staatskonzern Huawei im Verdacht steht, f&uuml;r die Sabotage-Software verantwortlich gewesen zu sein.<\/p><p>&bdquo;Bomben in den Main umzulenken und in Kauf zu nehmen, da&szlig; unschuldige Fischlein sterben, geht garnicht&ldquo; so unter Krokodilstr&auml;nen die sichtlich ergriffene Rebecca Harm. &bdquo;Das wird ein politisches Nachspiel haben m&uuml;ssen&ldquo; erg&auml;nzte ihre Parteifreundin Marie-Louise Beck zornig.<\/p><p>Ein bi&szlig;chen Spa&szlig; mu&szlig; sein.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFritz<br>\nAG &nbsp;der &nbsp;Sozialdemokraten<br>\nin der SPD Sachsenhausen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Erg&auml;nzung:<br>\n&nbsp;<br>\nSehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrter Herr Berger,<br>\nliebes Nachdenkseitenteam,<br>\n&nbsp;<br>\nin Erg&auml;nzung Ihres Artikels m&ouml;chte ich an die Errichtung des gr&ouml;&szlig;ten US-Milit&auml;r-Krankenhauses au&szlig;erhalb der USA in Ramstein erinnern. Allein die (aktuellen) Planungskosten verschlingen 150Mio. deutscher Steuergelder.<br>\n&nbsp;<br>\nBereits die offizielle Bezeichnung als &ldquo;Krankenhaus&rdquo; halte ich f&uuml;r irref&uuml;hrend. Nach meinem Verst&auml;ndnis handelt es sich bei diesem Projekt um ein Lazarett, in dem die f&uuml;r die &ldquo;Freiheit des Wertewestens&rdquo; zerschossenen und verst&uuml;mmelten US-Soldaten wieder kriegsf&auml;hig gemacht werden sollen.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist bezeichnend f&uuml;r den heutigen, deutschen Journalismus, dass einzig Herr Florain Warweg als RT-Redakteur <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2C3x9ll0qyA\">w&auml;hrend einer Bundespressekonferenz<\/a> kritische Fragen stellt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch vermisse die &ldquo;kritischen Journalisten&rdquo; von Springer, Bertelsmann &amp; Co.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nMartin W.<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Leserbrief war Anlass f&uuml;r eine Erg&auml;nzung des Textes auf den NachDenkSeiten. Danke vielmals.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Herr M&uuml;ller, ihr Artikel ein Augen&ouml;ffner.<br>\n&nbsp;<br>\nWir Amerikakritiker h&ouml;ren es ja allzugern, dass die USA ein sterbendes Imperium sei, denn dann brauchen wir uns um das Problem ja nicht weiter zu k&uuml;mmern. Tats&auml;chlich sieht es aber mehr danach aus, dass mit dem Niedergangsgerede das Prinzip &ldquo;Totgesagte leben l&auml;nger&rdquo; zur Wirkung gebracht wird.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG Andreas S&uuml;skow<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>mit Ihrem Zweifel am Niedergang der USA sind nicht allein.<\/p><p>Anbei eine Link der die aktuelle Situation der USA bzw. die neue Strategie beschreibt.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/article205815.html\">voltairenet.org\/article205815.html<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJan Skalla<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die USA bestimmen unsere wirtschaftlichen Beziehungen und unsere wirtschaftspolitischen Entscheidungen in markanter Weise: Sie schreiben uns vor, jene Sanktionen, die sie zum Beispiel gegen&uuml;ber Russland und dem Iran verh&auml;ngen, zu befolgen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>bezeichnenderweise wollen die USA nicht, dass wir North Stream 2 verwirklichen und das EU-Parlament will das auch nicht. Wenn Herr Weber jetzt m&ouml;glicherweise Herrn Juncker beerbt, bin ich mal gespannt, ob Deutschland dann North Stream 2 auch noch wollen will. Deutschland w&auml;re dann allerdings aus dem Atomstrom ausgestiegen, aus der Kohle ausgestiegen und russisches Gas will Deutschland dann auch nicht mehr. Bliebe noch, klimafreundlich Kartoffeln anzupflanzen &ndash;&nbsp; Morgenthau l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en! <\/p><p>VG Michael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Betr.: &ldquo;Die USA im Niedergang&rdquo;<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren US-Artikel. Sie haben mit ihrer Aufz&auml;hlung v&ouml;llig Recht, man k&ouml;nnte sie noch erg&auml;nzen, aber das spricht nicht gegen die These vom Niedergang. Im Gegenteil: fast alles was Sie an Elementen der U.S.-Machtpolitik aufz&auml;hlen sind Symptome von Ver&auml;nderungen, die mit dem Niedergang zusammenh&auml;ngen bzw. als dessen Folgen gesehen werden k&ouml;nnen. Ich nenne in K&uuml;rze nur einige Symptome:<\/p><p>De-Industrialisierung durch Verlagerung der Produktion in Billiglohnl&auml;nder und Verelendung ganzer  Regionen;<\/p><p>die Infrastruktur des Landes ist verrottet &ndash; mit Ausnahme der milit&auml;rischen; <\/p><p>Die Macht des Milit&auml;risch-industriell-medialen Komplexes, lenkt die Ressourcen des Landes in die Superr&uuml;stung und &Uuml;berwachung, behindert die Entwicklung der zivilen Wirtschaft und Wissenschaft. <\/p><p>Die Reichtums- und Machteliten beherrschen die Politik und sind zugleich von der Bev&ouml;lkerung abgesondert; <\/p><p>Rassismus und Gewalt breiten sich aus;  in keinem Land sitzen absolut und im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerung mehr Menschen im Gef&auml;ngnis, weit &uuml;berrepr&auml;sentiert sind Afroamerikaner und Latinos. <\/p><p>Ein verselbst&auml;ndigter &ldquo;Tiefenstaat&rdquo; (&ldquo;Deep State&rdquo;) aus Geheimdiensten, Think Tanks, Milit&auml;risch-industriellem Komplex, Wallstreet und transnationalen amerikanischen Konzerne dominieren die jeweils gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten; <\/p><p>als Resultat all dessen ist f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der einfachen Amerikaner die &ldquo;Demokratie&rdquo; unglaubw&uuml;rdig geworden. W&auml;hrend die Mehrzahl der Senatoren vielfache Million&auml;re sind, die immer reicher werden, bewegen sich die Reall&ouml;hne der subaltern arbeitenden Bev&ouml;lkerung auf dem Niveau der 1980er Jahre. Das politische System reagiert nicht einmal mehr taktisch auf die Bed&uuml;rfnisse der Lohnabh&auml;ngigen. Der Legitimationsverlust vor allem in der Arbeiterklasse ist enorm und die amerikanische Gesellschaft  wird immer mehr durch Repression und Angst zusammengehalten.<\/p><p>Nicht nur der Staat ist sehr hoch verschuldet, auch die B&uuml;rger der &ldquo;middle class&rdquo;, so beginnen die meisten Hochschulabsolventen das Berufsleben bereits mit hohen Schulden, die sie zur Finanzierung ihres Studiums eingehen mussten.<\/p><p>Der Dollar als Weltw&auml;hrung ist eine der entscheidenden &ouml;konomischen S&auml;ulen des Imperiums. Diese ist geschw&auml;cht und das wird sich noch versch&auml;rfen, denn die sanktionierten L&auml;nder sehen sich gezwungen, aus dem Dollar zu fl&uuml;chten, U.S.-Staatsanleihen abzusto&szlig;en,  W&auml;hrungsreserven in anderen W&auml;hrungen zu halten, &Ouml;l in anderen W&auml;hrungen zu verkaufen (z.B. Iran, Russland), eigene Zahlungssysteme alternativ zum U.S.-kontrollierten Swift-System aufzubauen.<\/p><p>die USA verlieren nun auch bei den Europ&auml;ern ihre Anziehungskraft; die Mehrzahl der Weltbev&ouml;lkerung sieht sie als Hauptgefahr f&uuml;r den Weltfrieden an; <\/p><p>Die &ldquo;Strafz&ouml;lle&rdquo; auf Importe werden letztlich von den US-Konsumenten bezahlt, damit sinken die Reall&ouml;hne der einfachen Arbeiter und Angestellten noch weiter und die extreme soziale Ungleichheit und Polarisierung eskaliert &hellip;<\/p><p>evtl. dadurch steigende die Inflationsrate und fallender Wechselkurs des Dollar verteuert den Export und auch die US-St&uuml;tzpunkte im Ausland &hellip; <\/p><p>Dieser Niedergang ist eine mittelfristige Tendenz. Aber die Geschichte zeigt: wenn ein Imperium schw&auml;chelt ist das ausgesprochen ambivalent und f&uuml;r die um den Frieden besorgte Welt nicht unbedingt eine gute Nachricht. <\/p><p>Die Macht der USA &uuml;ber die transnationalen Wirtschaftsorganisationen (WTO, Weltbank, IMF), der Dollar als Weltgeld sowie ihre M&ouml;glichkeit, andere von Zugang zu ihren M&auml;rkten auszusperren ist noch gro&szlig; genug, um jedem Land enormen Schaden zuf&uuml;gen zu k&ouml;nnen. Die extrem harten &ouml;konomischen Schl&auml;ge gegen Russland, China, Syrien und den Iran sind ohne den Hintergrund des milit&auml;rischen Zerst&ouml;rungspotentials und der propagandistischen &Uuml;berlegenheit nicht vorstellbar. Hinter den wirtschaftlichen Sanktionen, die bereits &ndash; wie im Fall Irak oder nun in Syrien und Iran &ndash; ein Verbrechen sind, da sie bewusst Hunger und Tot verbreiten &ndash; steht die Kriegsdrohung. Und die ist leider sehr glaubw&uuml;rdig. Die Herrschenden der USA haben nicht zum Selbstzweck seit Jahrzehnten eine extrem teure milit&auml;rische Zerst&ouml;rungsmaschine aufgebaut. Nun wird wirtschaftliche Schw&auml;che durch Geheimdienstterror und milit&auml;rische St&auml;rke kompensiert. <\/p><p>&ldquo;Niedergang&rdquo; meint vor allem den allm&auml;hlichen Verlust der F&auml;higkeit, die gesamte Welt zu beherrschen. Mit China w&auml;chst eine countervailing power heran, die tendenziell in die Lage kommt, den USA eines Tages Grenzen zu setzen. Sie wird &ndash; im Unterschied zu den USA &ndash; gelenkt durch einen funktions- und planungsf&auml;higen Staatsapparat. Anders als der vorherige Rivale Sowjetunion kann China inzwischen potentiellen Verb&uuml;ndeten etwas bieten: einen riesigen und expandierenden Absatzmarkt, Beteiligungen an Produktionsst&auml;tten, international t&auml;tige Banken, Infrastrukturinvestitionen, technische Innovationen usw. China kommt sogar in die Rolle, milit&auml;rischen Schutz anbieten zu k&ouml;nnen. Die wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Aggressionen der Amerikaner und der politische Druck auf ihre &ldquo;Verb&uuml;ndeten&rdquo; (Vasallen) haben prim&auml;r den Zweck, das so lange wie m&ouml;glich zu verhindern. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und ein sch&ouml;nes Osterfest<br>\nHagen K&uuml;hn<\/p><p>P.S.: Den Unterschied, den Sie wahrnehmen, wenn Sie meinen, vor 40 Jahren sei der U.S.-Einfluss geringer gewesen, erkl&auml;re ich mir folgenderma&szlig;en: Wir erleben im Verh&auml;ltnis der USA zu Europa nach 1989 eine Phase des &Uuml;bergangs von der Hegemonie zu offener Repression (In Lateinamerika kennen sie nichts anderes). &ldquo;Hegemonie&rdquo; basiert &uuml;berwiegend auf Anziehungskraft und innerer Konformit&auml;t der Machtunterlegenen und weniger auf Gewalt und offenem Zwang. Wenn die Kinder ihre Eltern bewundern und deren W&uuml;nsche antizipieren, dann wird das Taschengeld gezahlt und der Rohrstock bleibt im Schrank. F&uuml;r die &uuml;berwiegende Mehrheit der zur Autorit&auml;tsh&ouml;rigkeit erzogenen Nachkriegs-Westdeutschen waren die USA aufgrund ihrer Macht, ihres Reichtums und ihrer einmaligen F&auml;higkeit zur gewinnenden Selbstdarstellung ein Objekt gr&ouml;&szlig;ter Bewunderung. Man musste sie &ndash; von wenigen Ausnahmen abgesehen &ndash; nicht zur Folgsamkeit zwingen. Seither hat sich die politische Macht der Amerikaner in Deutschland nicht erh&ouml;ht, sondern wird nur offener und schonungsloser demonstriert. Ich war am Beitrittstag, dem 3. Oktober 1990 in den USA und sah abends im TV eine Talkshow dazu. Ein Teilnehmer sagte, es bestehe doch jetzt die Gefahr, dass die Deutschen sich verselbst&auml;ndigen w&uuml;rden. Ein Regierungsvertreter l&auml;chelte ihn an und sagte: &ldquo;There is no cause for concern, we&rsquo;ll stay in it and keep an eye on it&rdquo;.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Bez&uuml;glich &ldquo;USA u. Niedergang&rdquo;, welches sich auf die bisherige Wirtschaftsmacht Nr. 1 beziehen d&uuml;rfte, fragt sich, ob dieser Niedergang nicht f&uuml;r alle kapitalistisch<\/p><p>wirtschaftenden&nbsp; Staaten zutrifft?&nbsp; Brandgef&auml;hrlich, wenn die USA diesen wirtschaftlichen Niedergang mit Waffengewalt, sprich Krieg aufzuhalten versucht. <\/p><p>Wenn im momentan herrschenden System die USA &ldquo;pl&ouml;tzlich&rdquo; wirtschaftlich &ldquo;niedergehen&rdquo; w&uuml;rden, w&uuml;rden sie dann nicht die gesamte Welt systemimmanent mit niederrei&szlig;en?&nbsp; War das nicht das Bedrohliche an 2008? Wie herausfinden aus solchem Teufelskreis? <\/p><p>Besorgte Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>mit Interesse habe ich Ihre Ausf&uuml;hrungen zu der vermeintlich im Niedergang befindlichen Supermacht USA gelesen.<br>\n&nbsp;<br>\nAllerdings teile ich ihre Analyse nicht ganz. Die von Ihnen geschilderten Symptome sind zweifellos zutreffend. Die USA &uuml;ben ihre hegemoniale Rolle immer offener und aggressiver aus. Dennoch sehe ich eben darin gerade die Anzeichen von Einflussverfall. Einflussverfall insofern, da sie ihre Interessen eben fast nur noch mit brachialer Gewalt durchzusetzen verm&ouml;gen, wo sie fr&uuml;her auf die bestimmt nicht ungeteilte aber immerhin weitgehende Kooperation ihrer Partner bauen konnten. Und dies auch mit einem gesellschaftlichen Konsens innerhalb der Partnerstaaten in Europa.<\/p><p>Am anschaulichsten wird dies anhand Ihrer eigenen Schlussfolgerung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Statt den Niedergang der USA zu behaupten, sollten wir eher dar&uuml;ber nachdenken, wie wir uns aus der Vormacht befreien. Wie schon bei fr&uuml;herer Gelegenheit, zum Beispiel im Oktober 2014 vermerkt, sollten wir offen von unserem Koloniestatus reden, statt diesen zu verschleiern. Die offene Diskussion dar&uuml;ber ist die Voraussetzung daf&uuml;r, dass &uuml;berhaupt erst die Diskussion dar&uuml;ber in Gang kommt, wie wir uns aus dieser gef&auml;hrlichen Vormacht befreien k&ouml;nnen. Einfach ist das nicht, aber n&ouml;tig.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Falls ich mich irren sollte, korrigieren Sie mich bitte. Aber ich bezweifle, dass Sie diese Haltung in dieser pointierten Form schon vertreten haben, als Sie noch Mitarbeiter Willi Brandts waren. Ich denke eher, dies ist eine Haltung, die Sie erst in den letzten beiden Dekaden entwickelt haben. Ein Haltungswandel, wie ihn auch Willy Wimmer vollzogen zu haben scheint. Sie beide sind sozusagen Zeitzeugen, die an exponierter Stelle den Wandel in den deutsch- amerikanischen Beziehungen aus eigener Anschauung miterlebt haben. <\/p><p>Ich selbst habe mir nie eine Illusion &uuml;ber die USA gemacht. Meine Sozialisation in der DDR hat mir eine gesunde Portion Misstrauen in die Rolle der USA eingeimpft, die so in den alten Bundesl&auml;ndern erst durch negative Erfahrungen erworben werden musste.<\/p><p>Wenn die derzeitigen transatlantischen Eliten nur noch reine Befehlsempf&auml;nger Washingtons sind, so zeigt sich daran, dass die USA die Maske des guten Hegemons haben fallen lassen, weil sie eben auf Kooperation nicht mehr bauen k&ouml;nnen. Unsere transatlantisch gepr&auml;gten Eliten sind nicht mehr in der Lage, eigene Interessen zu wahren und wirksam zu artikulieren. Mit der Folge, dass ihre Legitimation auch im eigenen Lande immer weiter schwindet , wenn sie ohne Widerstand den Forderungen der USA nachgeben. Insbesondere dann, wenn sie den Interessen der eigenen Bev&ouml;lkerung zuwider laufen. <\/p><p>Am st&auml;rksten zeigt sich aber der Niedergang der USA daran, dass sie eben nicht mehr in der Lage sind, positiv gestaltend in der Welt zu agieren, wie sie es z.B. nach dem 2. Weltkrieg getan haben. Vielmehr hinterlassen sie dort, wo sie intervenieren, verbrannte Erde. Wo ihre Hegemonie nicht mehr wirkt, verminen sie das Territorium, um andere darin zu hindern, ihrerseits in das Machtvakuum hinein zu sto&szlig;en. Das ist das Gegenteil positiver Gestaltungsmacht. Das weckt Aversion und Widerstand. Also genau das Klima, dass notwendig ist, um einen Gesinnungswandel herbei zu f&uuml;hren. Man sollte sich allerdings keiner Illusion hingeben, was die R&uuml;cksichtslosigkeit angeht, mit der die USA auf Widersetzlichkeiten bereit sind zu reagieren. So unverhohlen die USA mittlerweile bereit sind, die milit&auml;rische Option zu ziehen, sollte man f&uuml;r das Schlimmste gewappnet sein ( im Wortsinn). Nur wenn eine milit&auml;rische Option f&uuml;r die USA zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, kann man die Hoffnung hegen, sich erfolgreich aus dem Machtbereich der USA zu l&ouml;sen. Dies aber bezweifle ich f&uuml;r heute und f&uuml;r die absehbare Zukunft.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nC.E.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>zu dem Artikel: &ldquo;Die USA im Niedergang&rdquo; &ndash; ein Gerede, das verdeckt, dass das Imperium nach wie vor weltweit agiert und uns voll im Griff hat.<\/p><p>Ihr habt sicherlich Recht mit eurer Darstellung der aktuellen Situation.<\/p><p>Jedoch m&ouml;chte ich euch davor warnen, die USA zu gro&szlig; erscheinen zu lassen.<\/p><p>Das k&ouml;nnte bei der Bev&ouml;lkerung zur Resignation f&uuml;hren. Wenn der Mensch denkt, er h&auml;tte eh keine Chance, wird er anfangen, den gro&szlig;en Bruder zu lieben.<\/p><p>Tats&auml;chlich sehe ich sehr viel Sinn darin, vom Niedergang der USA zu reden, denn dieses k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren (Selbsterf&uuml;llende Prophezeiung).<\/p><p>Man darf die Hoffnung nicht aufgeben, sondern sollte sie am Leben halten.<\/p><p>So sehe ich momentan eine Hoffnung darin, die chinesische Wirtschaft zu st&auml;rken. Nicht weil die etwas besseres w&auml;ren, sondern um ein starkes Gegengewicht zu haben; damit man nicht von nur einem einzigen abh&auml;ngig ist, sondern um unterschiedliche Interessen gegeneinander auszuspielen (&bdquo;Deren Produkte sind aber viel billiger&ldquo; &mdash; &bdquo;Deren Produkte sind aber hochwertiger&ldquo;)<\/p><p>Eine weitere M&ouml;glichkeit w&auml;re darin, mehr auf Unabh&auml;ngigkeit zu achten.<\/p><p>Bei Software zum Beispiel sollte man auf Freie Software bestehen.<\/p><p>Bei Freier Software geht es nicht um den Preis, sondern um Freiheit. Bei Freier Software muss der Quelltext unter einer freien Lizenz verf&uuml;gbar sein. Wenn man mit dem urspr&uuml;nglichen Hersteller nicht mehr zufrieden ist, kann und darf man eine eigene Version herausbringen. Darum geht es.<\/p><p>Die Freie Software Bewegung sieht sich selbst als politische Bewegung.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.gnu.org\/philosophy\/free-sw\">gnu.org\/philosophy\/free-sw<\/a><\/p><p>Bei Hardware gestaltet sich dei Lage da schon schwieriger. Aber, was viele nicht wissen, von den CPU-Herstellern hat meines Wissens nach nur noch Intel eigene Fabriken. Selbst AMD nicht mehr. Alle anderen geben das eh in Auftragsfertigung.<\/p><p>Das Problem sind hier aber auch die Lizenzen. Die Firma ARM Limited generiert ihre Einnahmen wohl (fast?) ausschlie&szlig;lich durch den Verkauf von Lizenzen.<\/p><p>Hier ist die Plattform RISC-V eine hoffnungsvolle Entwicklung. Diese ver&ouml;ffentlichen eine CPU-Befehlssatzarchitektur, welche lizenzkostenfrei genutzt werden darf. Nat&uuml;rlich muss man f&uuml;r die Hardware am Ende bezahlen, und nat&uuml;rlich besteht ein Computer nicht nur aus einer CPU, aber das senkt die Einstiegsh&uuml;rden f&uuml;r neue Hersteller.<\/p><p><a href=\"https:\/\/riscv.org\">riscv.org<\/a><\/p><p>(F&uuml;r die MIPS-Architektur ist auch angek&uuml;ndigt, dass diese frei gegeben werden soll. Aber da muss man nochmal die Details abwarten. Ich pers&ouml;nlich vermute, dass die blo&szlig; Angst haben, in der Bedeutunglosigkeit zu verschwinden.)<\/p><p>(Bei einigen alten Architekturen sind die Patente mittlwerweile ausgelaufen. Aber alte Architekturen sind halt nicht auf dem Stand der Technik.)<\/p><p>Ironischerweise stammen Freie Software und RISC-V beide aus Amerika.<\/p><p>Aber nicht alle Amerikaner sind Imperialisten; Nur die Regierung und einige Gro&szlig;konzerne sind so drauf.<\/p><p>AKFoerster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbriefe zu &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50967\">Die angebliche &bdquo;Destabilisierung des Westens&ldquo; ist Doppeldenk in Reinkultur<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich gratuliere Herrn Berger zu diesem Artikel. Er hat das kollektive Irresein (bzw. die kollektive B&ouml;swilligkeit)&nbsp;grosser Teile unseres politischen Personals und seiner Wertewesten-Medien in Bezug auf Russland auf den Punkt gebracht. Difficile est satiram non scribere. Doch es ist ihm gelungen, der Lachhaftigkeit der These von der &ldquo;Destabilisierung&rdquo; zum Trotz. Weiter so!<\/p><p>Hans-Georg Stork<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>ich mache es kurz: Vielen Dank f&uuml;r die Zusammenfassung zu &ldquo;Russland&rdquo; &ndash; ein Lichtblick im Meer der L&uuml;cken, Halbwahrheiten &hellip; f&uuml;r alle gesellschaftspolitisch Interessierte, Engagierte und Hinterfragende. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e <\/p><p>Ingrid Kruppa <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Ihre Diagnose trifft zu. Das diagnostizierte Alternativlosigkeitsnarrativ oder Monolithensyndrom, hinter allem russische W&uuml;hlarbeit und Putins Perfidie zu entdecken, hat einen bekannten, selten erw&auml;hnten Vorg&auml;nger. Der K&uuml;nstler Florian Havemann, Sohn des Chemikers, Kommunisten und DDR-Kritikers Robert Havemann, nannte ihn in einem im Vorjahr fertiggestellten Film von Annekatrin Hendel. &Uuml;ber die dominierenden Funktion&auml;re der DDR sagte er im Film &ldquo;Familie Brasch&rdquo; punktgenau: &ldquo;Sie konnten sich ja nicht vorstellen, dass es in ihrem Land Widerspr&uuml;che gibt, die, wenn man sie wahrnimmt, einen zu einer kritischen Haltung bis zu einer oppositionellen Haltung gegen&uuml;ber der DDR bringt. Die dachten immer, es sind die &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;sse. Die fragten immer: Sartre gelesen, Westfernsehen, Westradio &ndash; nur durch so was konnten sie sich das erkl&auml;ren.&rdquo;<\/p><p>Unseren heutigen Russlandphobisten geht&rsquo;s ebenso: nachdem der Kapitalismus erstens mit Recht gegen das andere System gewonnen hat und es dazu keine Alternative gibt, k&ouml;nnen kritische Positionen nur durch den &auml;u&szlig;eren Feind produziert werden. Und dieser hei&szlig;t eben schon traditionsgem&auml;&szlig; Russland. Das hat man schlie&szlig;lich schon mehr als ein Jahrhundert einge&uuml;bt. Was nicht ausschlie&szlig;t, dass er pl&ouml;tzlich auch mal anders hei&szlig;en k&ouml;nnte.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarl Wimmler, Graz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p><em>&ldquo;Aber &ndash; Ironie beiseite &ndash; die eigentliche Frage ist doch eher: Glaubt irgendwer tats&auml;chlich diesen Unsinn?&rdquo;<\/em><br>\n&nbsp;<br>\nDie eigentliche Frage scheint mir eher: Wer hat den Mut, diesem Unsinn &ouml;ffentlich zu widersprechen und die Ursachen zu benennen?<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nStefan Eichardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Beitrag, auch wenn der point of no return bei den transatlantischen Medien l&auml;ngst &uuml;berschritten ist.&nbsp;<\/p><p>Der&nbsp;&bdquo;Russe&ldquo; ist nun mal schuld am Untergang des Westens, komme was da wolle. Nur ein Beispiel: die aktuelle Werbekampagne&nbsp;der deutschen&nbsp;Sparkassen auf&nbsp;diversen Kan&auml;len im deutschen TV. Da kommt (zumindest kam) gegen Ende des Spots eine&nbsp;Szene mit Familie&nbsp;Mustermann und seinem teuer erstandenen Vehikel. Gerade ist es noch ganz, doch dann kommt der gro&szlig;e Crash und die Karre liegt platt auf dem Boden. Auf dem Dach eine Rakete mit den gro&szlig;en Buchstaben CPPP. Hie&szlig; das nicht richtig CCCP, damals bei den b&ouml;sen&nbsp;&bdquo;commies&ldquo;?&nbsp;<\/p><p>Es ist noch nicht lange her, da h&auml;tte ich so etwas als l&auml;cherlich, als Lappalie abgetan. Diese Zeiten sind vorbei. Bis hin zu den sonnt&auml;glichen Anzeigenbl&auml;ttchen erscheint mir alles durchwoben mit dieser &bdquo;Denke&ldquo;. Erst wenn wohl das letzte Hirn stromlinienf&ouml;rmig eingeordnet&nbsp;sein wird, werden sie wohl zufrieden sein. Aber bestimmt auch merken sie dann irgendwann, dass ihr Sermon darob nicht wahrer geworden ist.<\/p><p>Es sieht auch danach aus, dass die beauftragten think tanks sich l&auml;ngst keine allzu gro&szlig;en Gedanken machen. Wo jemand von ihnen zusammen gefaltet werden mu&szlig;, wird nur noch in die niederste Schublade gegriffen. Beispiel: Assange! Was da die letzten Tage in den einschl&auml;gigen Online-Gazetten zu finden war &ndash; der&nbsp;Narzisst, seine arme Katze bspw. und sein Kinderstubendefizite &ndash; gehts noch primitiver? &Uuml;berhaupt, diese&nbsp;Online-Nachrichtenkan&auml;le &ndash;&nbsp;die spons,&nbsp;ntv.e, t-online etc. Gn&auml;dig und palliativ wird das&nbsp;&bdquo;Publikum&ldquo; auf Abszissen-Niveau&nbsp;gedimmt, wohl wissend dass die M&auml;usekino-G&auml;ste sowieso nur die Inhaltsliste reinziehen, wenn &uuml;berhaupt. Zum Nachdenken bleibt da keine Zeit,&nbsp;WhatsApp wartet.<\/p><p>Tut mir leid, mu&szlig;te es&nbsp;einfach mal wieder los werden.<\/p><p>Sch&ouml;ne Woche dann doch noch<br>\nMichael Kohle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie gef&auml;hrlich ist rechte Desinformation im Netz? NDS 15-04-2018 Hinweise des tages<\/p><p>Hallo Herr Berger, zu dem obigen Thema gebe ich Ihnen zu hundert Prozent recht!<br>\n&nbsp;<br>\nMich dr&uuml;ckt der Schuh Russland betreffend in einer anderen Frage.<\/p><p>Ich denke wir m&uuml;ssen auch hier klare Kante zeigen.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Menschen aus dem Osten kennen Russlan als die Sowjetunion. Ich denke das viel das auch so verinnerlicht haben. Ich weise in meinen Diskussionen egal, immer darauf hin, das die Sowjetunion nicht vergleichbar ist mit dem heutigen Russland.<\/p><p>Viele &nbsp;Menschen aus dem Westen haben Russland als ewigen Feind der &rdquo; Demokratie&rdquo; schon in der Schule eingeimpft bekommen. Ich sage als WOSSI, beides Sichten sind grundlegend falsch.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Dsikussionen zu diesem Thema sind in etwa entweder daf&uuml;r, weil Russland ein Friedensstaat ist (OST) oder dagegen weil Russland die Menschenrechte mi&szlig;achtet (WEST). Beide Fragen denke ich gehen am inhaltlichen &nbsp;was Russland betrifft &nbsp;vorbei. Sie sind wie das in diesen Landen so &uuml;blich ist eine teilweise &rdquo; Wahrheit&rdquo;. Aber f&uuml;r mich ist jede halbe Wahrheit kein Wahrheit sondern die Vertuschung der Wahrheit. Die Sowjetunion &nbsp;war wie die anderen &ldquo;soz.&rdquo; Staaten dem Wesen nach ein Friedensstaat. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die &ldquo;soz. Staaten&rdquo; waren &nbsp;f&uuml;r mich dem Wesen nach sozialfeudale Systeme. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sehe ich in der &ldquo;soz. Oktoberrevolution&rdquo; . &nbsp;Aber das ist jetzt alles zweitrangig.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Russland von heute basiert auf den Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten des Kapitalismus, wie &uuml;brigens auch das offensichtlich in die Br&uuml;che gehende Imperium USA, oder die aufstrebende Macht China . Obwohl diese eine sogenannte kommunistische F&uuml;hrung hat.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Problem das ich sehe ist, heute zeigt sich die russische Aussen-Politik &nbsp;von einer seiner besten Seiten, die auf Frieden basieren soll. Es bleibt Russland auch garnichts weiter &uuml;brig als genauso zu handeln.<\/p><p>Denn was der Westen f&uuml;r Umziengelungsstrategien von Russland und China ausgibt &nbsp;l&auml;&szlig;t nur einen Schluss zu. Der Westen will den totalen Krieg. Und Russland und China m&uuml;ssen dementsprechend reagieren. Das aber hat nichts mit Frieden oder Friedenspolitik sonder einfach nur mit milit&auml;rischer Totr&uuml;stung f&uuml;r einemilit&auml;rische &nbsp;Konfrontation zu tun.<\/p><p>Die einseitige v&ouml;llig unverst&auml;ndliche K&uuml;ndigung des INF Vertages beweist dies nachdr&uuml;cklich.<br>\n&nbsp;<br>\nWer die Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten des Kapitalismus nur ein wenig verstanden hat, wei&szlig; woher der aggressive Charakter dieses Systems kommt. Wieso erkennen viele Menschen nicht, das dies auch in Russland &nbsp;nicht anders in Erscheinung treten kann. Dieser Artikel Russland Reichtum-&hellip; ist doch ein klarer Bewies f&uuml;r den Charakter auch der russischen Form von Kapitalismus.<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Mir geht es hier nicht um die positiven und oder &nbsp;negativen &nbsp;Seiten Russland, mir geht es ausschlie&szlig;lich um die Systemfrage.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\nWieso k&ouml;nnen viel Menschen nicht verstehen, das dieses System in seinen Grundpfeilern &uuml;berall gleich reaktion&auml;r, menschenverachtend und aggressiv ist? Egal welcher Glaube oder welche Ideologie dort auf der Grundlage des Kapitals verfolgt wird? Wieso gibt es keine wirkliche Auseinandersetzung in den MSM &uuml;ber die Situation in dem jeweiligen Land? Weil es nicht gewollt ist, muss ich daraus schlie&szlig;en. Gegen Russland &nbsp;wird grunds&auml;tzlich nur gehetzt.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Menschen sollen, nicht arbeitstechnisch gesehen, aber politisch ideologisch dumm gehalten werden. Das ist in DE wie in den USA oder Russland &uuml;berall das selbe. Ich stelle das auch bei RT fest. Aber RT ist weitaus offener als unser MSM. Wieso sind es gerade die Alternativen Medien, die an den Festen des Kapitals r&uuml;tteln in dem sie Aufk&auml;rung betreiben? Ich denke wir sollten die Diskussion grunds&auml;tzlich versachlichen egal ob das DE oder Russland betrifft. Nur, wer nicht h&ouml;ren will, muss f&uuml;hlen. Wer die Kriegstrommeln der Nato und der USA negiert muss damit leben, irgenwann betroffen zu sein! Was tun wir unseren Kindern und Kindeskindern an?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ. Karsten<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS und Herr Berger, <\/p><p>&ldquo;So langsam f&uuml;hlt man sich, als sei man in einer orwellschen Dystopie aufgewacht, in der Neusprech und Doppeldenk die Regie &uuml;bernommen haben. <\/p><p>Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist St&auml;rke!<\/p><p>Kritik ist Destabilisierung!&rdquo;, schrieben Sie. <\/p><p>Ich f&uuml;hle mich exakt so, seit ich angefangen habe mich mehr mit Themenkomplexen wie dem &Ouml;RR, Griechenland und Ukraine auseinanderzusetzen &ndash; und eigentlich noch viel l&auml;nger. Kurz nachgedacht, was f&uuml;r dieses Gef&uuml;hl urs&auml;chlich war und es mit der Zeit bis zur Gewi&szlig;heit verst&auml;rkt hat, f&auml;llt mir schnell ein: der 11. September 2001, die Bewertung dieses Ereignisses durch Jochen Scholz und andere, die darauf gr&uuml;ndenden Angriffskriege, Stratfors\/George Friedmans eindeutige Einlassungen, General Clarke und seine Rede &uuml;ber den 7-L&auml;nder-Plan (um 2010); und einiges mehr, was das Zeug zum hochexplosiven Stoff mit Zielgruppenrelevanz h&auml;tte &ndash; und von den Qualit&auml;tsmedien schlicht nicht einmal im Ansatz anger&uuml;hrt wird. &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; w&auml;re &uuml;brigens mein Vorschlag zum &ldquo;Unwort des Jahres&rdquo;. <\/p><p>Da&szlig; diese Elefantenherde seit mindestens zwanzig Jahren im Porzellanladen steht und das auch darf, l&auml;&szlig;t f&uuml;r mich keinen anderen Schlu&szlig; zu als diesen (denn die daf&uuml;r n&ouml;tige Bl&ouml;d- und Blindheit schlie&szlig;e ich aus): Kein einziges gro&szlig;es Medium des &ouml;ffentlich-rechtlichen Sektors ist noch unabh&auml;ngig und damit erst glaubw&uuml;rdig, wenn es um etwas anderes geht als Fu&szlig;ball und Wetter. Die politischen Redaktionen sind vollst&auml;ndig der au&szlig;enpolitischen Linie der amerikanischen Regierung verpflichtet. Und die 27.000 PR-Berater des Pentagon, die bei AP sitzen, machen einen guten Job, und haben sicherlich Kollegen in den anderen Agenturen. <\/p><p>Vorschlag: Schreiben Sie doch bitte einmal etwas &uuml;ber Thomson-Reuters &ndash; diese lustige Chim&auml;re aus Presseagentur und Finanzberatung, die &uuml;berall nur &ldquo;Reuters&rdquo; genannt wird (werden soll). <\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJohannes Bichler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden Beitr&auml;ge &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50975\">&lsquo;Die USA im Niedergang&rsquo; &ndash; ein Gerede, das verdeckt, dass das Imperium nach wie vor weltweit agiert und uns voll im Griff hat.<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50967\">Die angebliche &bdquo;Destabilisierung des Westens&ldquo; ist Doppeldenk in Reinkultur<\/a>&rdquo; regten einige NachDenkSeiten Leser zu weiterf&uuml;hrenden Gedanken an, die nachfolgend zu lesen sind. Vielen Dank an Alle,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51043\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123,103],"tags":[379,1426,2608,259,1314,687,1556,2181,1019],"class_list":["post-51043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","tag-china","tag-hegemonie","tag-nord-stream","tag-russland","tag-tiefer-staat","tag-ungleichheit","tag-usa","tag-wettruesten","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51043"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51046,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51043\/revisions\/51046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}