{"id":51127,"date":"2019-04-24T08:04:02","date_gmt":"2019-04-24T06:04:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127"},"modified":"2019-04-24T08:04:02","modified_gmt":"2019-04-24T06:04:02","slug":"hinweise-des-tages-3352","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h01\">I Was The CIA Director &ndash; We Lied, We Cheated, We Stole<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h02\">&bdquo;Kreuziget ihn!&ldquo;- Mainstream zu Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h03\">Manning weiter in Beugehaft wegen Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h04\">EVP-Spitzenkandidat Weber will Nord Stream 2 stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h05\">Offener Brief von Ex-Au&szlig;enministern der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h06\">Ex-Au&szlig;enminister von Ecuador: &ldquo;Pr&auml;sident Moreno ist vom CIA angeworben worden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h07\">Radikale Volksinitiative: Konsum und Arbeit weniger besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h08\">Eigent&uuml;mer gegen Altmieter Der Berliner, der einfach nicht auszieht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h09\">Tradition ist kein Menschenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h10\">36 Enthauptungen, eine Kreuzigung: Saudi-Arabien richtet 37 Menschen hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h11\">&Uuml;berwachungskapitalismus: Das Internet als totalit&auml;rer Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h12\">Jemen: Europas t&ouml;dliche Exporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h13\">USA kehren nun auch offiziell zur Monroe-Doktrin zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h14\">Moskau kritisiert &bdquo;aggressive und r&uuml;cksichtslose&ldquo; Politik Amerikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h15\">AfD: Netzwerken unter Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h16\">Thema &ldquo;Migration&rdquo; von ARD und ZDF &uuml;berbewertet? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h17\">Henry rettet den Regenwald<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51127#h18\">Berliner Aufstehen-Kongress<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>I Was The CIA Director &ndash; We Lied, We Cheated, We Stole<\/strong><br>\nFormer CIA director and now Secretary of State Mike Pompeo has long accused WikiLeaks of being a &ldquo;non-state hostile intelligence agency&rdquo;, usually manipulated by Russia. Since Pompeo first made this claim as CIA Director in April 2017, countless major US news sources from NPR to CNN to the Washington Post have uncritically repeated the line, smearing Julian Assange and WikiLeaks as &ldquo;Russian agents,&rdquo; and more broadly using the narrative to stifle independent journalism and government whistleblowers.<br>\nBut whether Pompeo or any other current or former CIA director makes such a bombastic claim without offering evidence &mdash; such as more recently asserting that China and Russia have &ldquo;helped destroy&rdquo; Venezuela through faltering investments, should anyone ever believe a high CIA official? Certainly the mainstream media routinely takes intelligence officials simply at their word, but Pompeo himself recently admitted the CIA is in the business of lying, cheating, and stealing.<br>\nLast week Mike Pompeo spoke at Texas A&amp;M University, itself long known for being a favored recruiting ground of the CIA, considering too that one of the university&rsquo;s last presidents, Robert Gates, was CIA chief and later served as Bush and Obama&rsquo;s Secretary of Defense.<br>\nDuring the Q&amp;A session, Pompeo boasted that in the CIA both the training and culture are geared toward the following: &ldquo;We lied, we cheated, we stole.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2019-04-21\/i-was-cia-director-we-lied-we-cheated-we-stole?fbclid=IwAR0oQD007q__ngy20ELN0N3zAaPqEJlXOUkkqHyqwRRp8Mp1vLZd-XU0UsY\">Zero Hedge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Kreuziget ihn!&ldquo;- Mainstream zu Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange<\/strong><br>\nDer Journalist und Dissident Julian Assange wurde von der Londoner Polizei gewaltsam aus seinem Asyl in der Botschaft Ecuadors in ein Hochsicherheits-Gef&auml;ngnis verschleppt. Es ist die j&uuml;ngste Wendung einer neun Jahre andauernden Staatsaff&auml;re, die f&uuml;r die USA peinlicher kaum sein k&ouml;nnte. Washington rechtfertigt seine angema&szlig;te Rolle als Weltpolizist stets damit, die globale Schutzmacht der Freiheit zu sein, der Menschenrechte und insbesondere der Pressefreiheit. Aber dann kam dieser australische Hacker Assange mit WikiLeaks und erfrechte sich, Pressefreiheit f&uuml;r die Enth&uuml;llung &uuml;belster Kriegsverbrechen der USA einzufordern. Jetzt wird er in den Medien wieder als bizarre Figur hingestellt, als Spion und Freund Moskaus.<br>\nMan hatte Assange zun&auml;chst jahrelang totgeschwiegen, bis sich Wikileaks von der Whistleblower-Plattform zu einem eigenst&auml;ndigen Netzmedium gemausert hatte: Erst im April 2010 erfuhr die breite &Ouml;ffentlichkeit, sogar in der ARD-Tagesschau von Wikileaks, als man den schrecken- und ekelerregenden Video-Beitrag &bdquo;Collateral Murder&ldquo; nicht l&auml;nger verbergen konnte. Doch schon kurze Zeit sp&auml;ter stand Assange auf der Fahndungsliste von Interpol, wurde in England inhaftiert -der gr&auml;&szlig;liche Vorwurf: Vergewaltigung. Das war nicht die einzige L&uuml;ge, mit der man Rufmord an Assange begehen wollte, aber die wirksamste. Bis heute bem&uuml;hen sich willf&auml;hrige Journalisten, den Namen Assange m&ouml;glichst immer mit dem Reizwort &bdquo;Vergewaltigung&ldquo; in einem Satz zu nennen. Doch soll es ihnen gelingen, damit die wahren Verbrechen vergessen zu machen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/48.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=69291&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=3664c0539a\">scharf-links<\/a>\n<p><strong>Dazu: Schweiz: Kommunistische Partei ersucht Bundesrat Cassis, Assange politisches Asyl anzubieten<\/strong><br>\nNach der Verhaftung von Julian Assange in London laden die Schweizer Kommunisten den Tessiner Bundesrat Cassis ein, dem Verhafteten Asyl anzubieten. Sie verweisen auf den starken Druck der US-amerikanischen Regierung auf die in die Angelegenheit involvierten L&auml;nder, unter Missachtung nicht nur von deren Souver&auml;nit&auml;t, sondern auch des Asylrechts. Das vom politischen Sekret&auml;r Massimiliano Ay unterzeichnete Schreiben an den Tessiner Bundesrat zitiert dabei die Aussage des Tessiner ex-Staatsanwalts Dick Marty: &laquo;Assange hat nichts getan als die Wahrheit zu sagen, indem er kriminelle Handlungen aufdeckte und das internationale Gewissen weckte.&raquo;<br>\nDie Kommunistische Partei (Schweiz) warnt davor, dass eine eventuelle Auslieferung von Assange an die USA auch das Risiko einer Todesstrafe einschlie&szlig;t. Der schweizerische Au&szlig;enminister wird ersucht, eine Protestnote in Washington anzubringen und im Respekt f&uuml;r die humanit&auml;re, demokratische und neutrale Tradition der Eidgenossenschaft dem wegen Enth&uuml;llung von zahlreichen m Rahmen der interventionistischen Politik der USA begangenen Gr&auml;ueltaten ungerechtfertigterweise verfolgten Dissidenten Julian Assange politisches Asyl zu gew&auml;hren.<br>\nWeiter verweist die KP darauf, dass eine Asylofferte auch im reinen Interesse der Schweiz liegt, insofern man die erforderlichen Informationen dar&uuml;ber erhalten w&uuml;rde, um zu verstehen, wie unzuverl&auml;ssig einer unserer gegenw&auml;rtigen Partner, eben die USA, ist, und auch wie sch&auml;dlich f&uuml;r die Rolle der Schweiz in der sich abzeichnenden multipolaren Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/44.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=69293&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=266a27638e\">scharf-links<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und was unternimmt Deutschland zum Schutz von Julian Assange? Bedarf es der Mitgliedschaft in einer kommunistischen Partei, um zu erkennen, dass es auch im deutschen Interesse ist, wenn Herr Assange hierzulande Asyl genie&szlig;en k&ouml;nnte?<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu u.a. &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50910\">Julian Assange von britischer Polizei festgenommen. Hallo, Amnesty, wo bleibt Ihr?<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50933\">Julian Assange: Von den Medien benutzt, bek&auml;mpft und begraben<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Assange wird vergessen gemacht<\/strong><br>\n(&hellip;) Bereits am Tag der Verhaftung Assanges vermittelte die Tagesschau den Eindruck, dass der Vorgang ein Ereignis unter vielen anderen und keiner besonderen Zuwendung wert sei. Die Hauptabteilung ARD-aktuell hatte ersichtlich nicht die geringste Absicht, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken als absolut unvermeidlich. Was f&uuml;r ein mieser Stil: Ein Weltaufkl&auml;rer wird verhaftet, der deutsche Qualit&auml;tsjournalismus jedoch geht zur Tagesordnung &uuml;ber &ndash; und der Informationsanspruch des Publikums geht fl&ouml;ten.<br>\n(&hellip;) Assanges Rolle als Journalist und Friedensaktivist wird vollends ausgeblendet&hellip;Mit dieser pseudojournalistischen Arbeitsweise liegt Dr. Gniffkes ARD-aktuell-Redaktion voll auf Linie der gro&szlig;en Koalition Merkel-Maas. Zusammen mit EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker und im Gegensatz zum deutlich weniger servilen Staatspr&auml;sidenten Macron betreiben unsere Berliner Lakaien unterw&uuml;rfige Appeasement-Politik gegen&uuml;ber den USA, das geschieht in der Hoffnung, von US-Pr&auml;sident Trumps &ldquo;Sanktionitis&rdquo; verschont zu werden. Wir kennen diese amoralische Bereitschaft zur Gesch&auml;ftemacherei. Keiner regt sich mehr dr&uuml;ber auf, sie ist ein Wesensmerkmal der Politik: Wirtschaftlicher Vorteil gegen Menschlichkeit, Friedensbereitschaft und Humanit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/04\/23\/assange-wird-vergessen-gemacht\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Manning weiter in Beugehaft wegen Assange<\/strong><br>\nDas US-Justizministerium will die Auslieferung von Assange sicherstellen, wozu es eine Aussage von Manning ben&ouml;tigt<br>\nIn Vorbereitung auf die zwischen den USA, Gro&szlig;britannien und Ecuador koordinierte Aktion, den WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft festzunehmen und wegen der Verletzung der Kautionsauflagen zu inhaftieren (Festnahme von Julian Assange aufgrund von US-Auslieferungsantrag), war bereits im M&auml;rz Chelsea Manning (Chelsea Elizabeth Manning, Bradley Manning, Bradley Edward Manning) in Beugehaft genommen worden. Das US-Justizministerium hat, um eine Auslieferung von Assange zu erm&ouml;glichen, die Anklage von Spionage auf Verschw&ouml;rung zum Hacken in geheim eingestufte Dokumente und Kommunikation gesenkt. Er habe es Manning in einer Verschw&ouml;rung erm&ouml;glicht, mit dem Knacken eines Passworts in die geheimen Pentagonrechner einzudringen.<br>\nDas Absenken der Anklage verfolgt den durchsichtigen Zweck, der britischen Regierung zu erm&ouml;glichen, einer Auslieferung zuzustimmen. Ist Assange erst einmal in amerikanischer Haft k&ouml;nnten weitere Anklagen erhoben werden, um den &ldquo;Staatsfeind&rdquo; f&uuml;r lange Zeit oder f&uuml;r immer zur Abschreckung hinter Gitter zu bringen. Manning wurde wegen Spionage zu 35 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt und kam nur durch eine Amnestie durch Barack Obama im Mai 2017 frei. Damit hat aber unter Trumps Pr&auml;sidentschaft ihr Martyrium noch kein Ende, w&auml;hrend die Folterer der CIA und des Pentagon unbelangt bleiben oder gar wie Gina Haspel, die ein Geheim- und Foltergef&auml;ngnis leitete, an die Spitze der CIA bef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/amp\/tp\/features\/USA-Manning-weiter-in-Beugehaft-wegen-Assange-4404317.html?__twitter_impression=true&amp;fbclid=IwAR3BU84dn34R8ep5ulelf4p4pMRe739sfLyBjeBoJFPaUkipa-CXKBNmDi4\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EVP-Spitzenkandidat Weber will Nord Stream 2 stoppen<\/strong><br>\nDer Spitzenkandidat der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, will den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland noch verhindern. Damit vertritt der CSU-Politiker eine andere Position als die Bundesregierung. W&auml;hrend Manfred Weber gerade in Athen den Wahlkampf der Europ&auml;ischen Volkspartei EVP mit der Vorstellung eines pers&ouml;nlichen Regierungsprogramms einl&auml;utet, sorgt sein Interview mit der polnischen Zeitung &ldquo;Polska Times&rdquo; f&uuml;r einen Paukenschlag in Sachen Gashandel zwischen der EU und Russland: Weber will die derzeit im Bau begriffene Gasleitung &ldquo;Nord Stream 2&rdquo; stoppen.<br>\nWeber: Nord Stream 2 &ldquo;nicht im Interesse der EU&rdquo;<br>\n&ldquo;Ich bin gegen dieses Projekt. Es ist nicht im EU-Interesse&rdquo;, sagte der CSU-Politiker der &ldquo;Polska Times&rdquo;. Weber werden &ndash; mit der derzeit st&auml;rksten Kraft im EU-Parlament im R&uuml;cken &ndash; nach der Europa-Wahl gute Chancen auf den Posten des Kommissionspr&auml;sidenten einger&auml;umt.<br>\n&ldquo;Als Chef der EU-Kommission werde ich alle m&ouml;glichen Rechtsmittel anwenden, um Nord Stream 2 zu verhindern.&rdquo; Manfred Weber, EVP-Spitzenkandidat<br>\nWeber stellt sich damit gegen die Position der Bundesregierung, die die Gasleitung durch die Ostsee als Beitrag zur Versorgungssicherheit verteidigt. Auf den Widerspruch zur Bundesregierung angesprochen sagte er der polnischen Zeitung:<br>\n&ldquo;Ich bin nicht der deutsche Kandidat f&uuml;r die Spitze der EU-Kommission, sondern ein Kandidat der EVP.&rdquo; Manfred Weber, EVP-Spitzenkandidat<br>\nDa die Leitung Transitl&auml;nder wie Polen oder die Ukraine umgeht, ist dort der Widerstand besonders gro&szlig;. Manfred Weber lehnte auf Nachfrage des BR jede weitere Stellungnahme zu Nord Stream 2 ab. Es sei alles gesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/evp-spitzenkandidat-weber-gegen-bau-von-nord-stream-2,ROSKyD6\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &hellip;da legst die nieder! W&auml;hrend seine politischen CSU-Ziehv&auml;ter Stoiber und Seehofer noch nach Moskau gepilgert sind und u.a. dort auch den russ. Pr&auml;sidenten Putin besucht haben, zeigt er sich als Vasall us-atlantischen Ausma&szlig;es. <\/em><\/p>\n<p><em>Danke f&uuml;r die Kalte-Krieger-&Auml;u&szlig;erung vor der Europawahl; jetzt wei&szlig; man doch wen man nicht w&auml;hlen kann! Europa und Deutschland war schon einmal weiter in der friedlichen Nachbarschaftspflege!<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50326\">Europawahlen &ndash; Ein bayerischer &bdquo;Russenfresser&ldquo; als Juncker-Nachfolger?<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Offener Brief von Ex-Au&szlig;enministern der EU<\/strong><br>\nAm 14. April haben mehr als drei&szlig;ig fr&uuml;here europ&auml;ische Politiker aus fast allen EU-Staaten in einem Brief an die jetzigen Au&szlig;enminister der EU-Staaten und die EU-Beauftragte f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik zum israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt Stellung bezogen. Allein die Tatsache, dass es sich um fr&uuml;here Politiker aus ann&auml;hernd allen EU-Staaten handelt, ist bemerkenswert.<br>\nDer Brief ist dar&uuml;ber hinaus deshalb bemerkenswert, weil die Unterzeichner\n<ul>\n<li>zur Respektierung der Prinzipien des V&ouml;lkerrechts aufrufen,<\/li>\n<li>die j&uuml;dischen Siedlungen im besetzten Westjordanland als v&ouml;lkerrechtlich illegal bezeichnen (und sich dabei auf die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates berufen),<\/li>\n<li>eine faire L&ouml;sung des Fl&uuml;chtlingsproblems fordern,<\/li>\n<li>ausdr&uuml;cklich erkl&auml;ren, dass Ostjerusalem nicht zum israelischen Staatsgebiet geh&ouml;rt<\/li>\n<li>der &Uuml;berzeugung sind, dass ein tragf&auml;higer Friede der Gr&uuml;ndung eines pal&auml;stinensischen Staates neben Israel bedarf, der auf den Grenzen von vor 1967 beruht und<\/li>\n<li>die europ&auml;ischen Regierungen auffordern, die Bem&uuml;hungen um eine Zweistaaten-L&ouml;sung zu verst&auml;rken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Brief in deutscher &Uuml;bersetzung im Wortlaut: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=9302#more-9302\">Nahost Forum Bremen<\/a><br>\nQuelle des Originals: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2019\/apr\/14\/europe-must-stand-by-the-two-state-solution-for-israel-and-palestine\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ex-Au&szlig;enminister von Ecuador: &ldquo;Pr&auml;sident Moreno ist vom CIA angeworben worden&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige Au&szlig;enminister von Ecuador, Ricardo Pati&ntilde;o, hat sich zu dem am vergangenen Freitag gegen ihn erlassenen Haftbefehl ge&auml;u&szlig;ert und Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno scharf kritisiert. Pati&ntilde;o, der zuvor eine Reise nach Peru und Mexiko angetreten hatte, erkl&auml;rte am Samstag in einer Videobotschaft, dass er das Land legal verlassen habe und sich als politisch Verfolgter sehe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Anstiftung zur Gewalt vor und bezieht sich auf seine Rede bei einer Parteiversammlung im Oktober 2018, in der er zur &ldquo;&Uuml;bernahme staatlicher Institutionen&rdquo; und zu Stra&szlig;enprotesten gegen die Regierung aufgerufen habe.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit der spanischen Ausgabe des Senders Russia Today warf Pati&ntilde;o dem amtierenden Pr&auml;sidenten vor, im Auftrag des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA zu arbeiten. &ldquo;Moreno ist ein professioneller Betr&uuml;ger. Alles was er macht ist von der CIA erarbeitet worden. Er versucht alles zu beseitigen, was wir aufgebaut haben&rdquo;, sagte er mit Blick auf die zehnj&auml;hrige Politik der &ldquo;B&uuml;rgerrevolution&rdquo; der Regierung von Ex-Pr&auml;sident Rafael Correa. Nach Pati&ntilde;os Meinung sei Moreno selbst gar nicht in der Lage, solch einen Plan zu entwickeln.<br>\nGegen&uuml;ber weiteren Medienvertretern behauptet der fr&uuml;here Au&szlig;enamtschef zudem, dass die Auslieferung von Wikileaks-Mitbegr&uuml;nder Julian Assange an Gro&szlig;britannien, die Verhaftung des schwedischen Computerspezialisten Ola Bini vergangene Woche und der Haftbefehl gegen ihn eine gemeinsame Ursache h&auml;tten: Die Vorw&uuml;rfe gegen Moreno wegen Korruption im Zusammanhang mit den sogenannten INA Papers, nach denen der Pr&auml;sident mit einer Off-Shore-Firma in Panama in Verbindung gebracht wird. Die Regierung sehe eine Konspiration zu ihrer Destabilisierung. Bini streitet dies ab, er kenne Pati&ntilde;o gar nicht und sei zwar ein Freund von Assange, arbeite aber nicht mit ihm zusammen. An der mutma&szlig;lichen Konspiration sollen zudem zwei angebliche russische Hacker beteiligt sein, &uuml;ber die aber keine weiteren Details bekannt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/04\/225319\/ecuador-moreno-cia\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Radikale Volksinitiative: Konsum und Arbeit weniger besteuern<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Initiativtext ist in drei Landessprachen endg&uuml;ltig bereinigt (siehe ganz unten). Hinter der Initiative stehen keine gro&szlig;en und finanzstarken Lobbys, sondern vier Akademiker, die sich seit einigen Jahren mit einer einfach und automatisch zu erfassenden Steuer auf dem ganzen bargeldlosen Zahlungsverkehr besch&auml;ftigen. Im Unterschied zu dieser Mikrosteuer erfasst die seit l&auml;ngerem diskutierte Kapitaltransaktionssteuer oder &laquo;Tobin-Tax&raquo; lediglich die B&ouml;rsengesch&auml;fte.<br>\nObwohl der vorgeschlagene Steuersatz im Bereich von kaum bemerkbaren Promillen liegt, sind die Einnahmen nach einer schrittweisen Einf&uuml;hrung gro&szlig; genug, um zuerst die Mehrwertsteuer und dann auch die Stempelsteuer und die Bundessteuer komplett abzuschaffen.<br>\n&laquo;Erhebliche Entlastung f&uuml;r Unternehmen und Haushalte&raquo;<br>\nDie &Uuml;berlegung der Initianten: Anstatt wie heute Unternehmen sowie B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger direkt und indirekt mit insgesamt 30 Prozent Steuern und Abgaben zu belasten, w&uuml;rde bei einem Zahlungsverkehr von 100&rsquo;000 Milliarden Franken rund 1 Promille Mikrosteuer pro Belastung und pro Gutschrift sogar gen&uuml;gen, um nicht nur den Finanzbedarf des Bundes, sondern auch denjenigen der Kantone und Gemeinden sowie der &ouml;ffentlichen Sozialversicherungen abzudecken. Dieser gesamte Bedarf erreicht aktuell 230 Milliarden Franken.<br>\n&laquo;Mit der Mikrosteuer leistet auch die Finanzwirtschaft automatisch einen Steuerbeitrag, was Unternehmen und private Haushalte erheblich entlastet&raquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Abwanderung ins Ausland<br>\nAuf den zu erwartenden Einwand, die Schweiz k&ouml;nne eine solche radikale Steuerreform nicht im Alleingang einf&uuml;hren, r&auml;umen die Initianten zwar ein, dass der hochspekulative Mikrosekundenhandel an der B&ouml;rse ins Ausland abwandern k&ouml;nnte. Doch auf dieses &laquo;Finanzcasino&raquo; k&ouml;nne die Schweiz ohne weitere Nachteile verzichten, meint Finanzprofessor Chesney. Eine Debatte &uuml;ber die Mikrosteuer in der Schweiz w&uuml;rde dem Ausland vor Augen f&uuml;hren, welche enorme, bis anhin unentdeckte Steuerquelle &laquo;schmerzlos&raquo; angezapft werden kann: &laquo;Mit der Einf&uuml;hrung der automatischen Mikrosteuer kann die Schweiz eine Vorreiterrolle &uuml;bernehmen.&raquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Mikrosteuer-Volksinitiative-Kapital-statt-Arbeit-besteuern\">infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eigent&uuml;mer gegen Altmieter Der Berliner, der einfach nicht auszieht<\/strong><br>\nEin Investor will ihn loswerden. Doch Sven Fischer ignoriert fristlose K&uuml;ndigungen, wehrt sich gegen Schikanen &ndash; und siegt vor Gericht<br>\n(&hellip;) Berliner Mietervereine kennen die Taktik seit Jahren. Investoren kaufen Wohnh&auml;user auf, treiben durch &uuml;bertriebene Modernisierungsma&szlig;nahmen die Mieten nach oben und dr&auml;ngen die Altmieter aus der Wohnung. Dann wandeln sie die Wohnungen in Eigentumswohnungen um. Weil sich leerstehende besser verkaufen als bewohnte, werden die Mieter auf viele denkbare und eigentlich undenkbare Arten schikaniert. Genau das haben sie in der Kopenhagener versucht, sagt Fischer. Anfangs mit gro&szlig;em Erfolg.<br>\nZuerst kam die Plane. Im Fr&uuml;hjahr 2014 lie&szlig; der Investor ein Bauger&uuml;st aufstellen und ringsum mit einer Plastikplane umh&uuml;llen. Kein &ndash; so wie auf anderen Baustellen bei Fassadenarbeiten &uuml;blich &ndash; transparentes Netz, sondern blickdicht, Kunststoff. Das ist ungew&ouml;hnlich, aber gesetzlich erlaubt&hellip;Einige Monate sp&auml;ter, an einem Montag im Mai 2015, kamen die Handwerker in seine Wohnung, angeblich, um mit den Modernisierungsarbeiten zu beginnen. &bdquo;Damals war ich noch schrecklich naiv.&ldquo; Er ahnte nicht, dass die M&auml;nner blo&szlig; die Fenster herausrei&szlig;en, den Strom kappen und dann wieder verschwinden w&uuml;rden&hellip;<br>\nManche Schikanen, sagt Sven Fischer, waren blo&szlig; &auml;rgerlich. Das Badezimmerfenster, das Fischer eines Tages von au&szlig;en zugemauert vorfand. Der Hof, der bei Regen st&auml;ndig &uuml;berschwemmt und nur noch mit Gummistiefeln zu &uuml;berqueren war, weil Arbeiter ihren M&ouml;rtel und Bauschutt in den Gulli gekippt hatten. Andere waren lebensgef&auml;hrlich. Im Vorderhaus rissen Bauarbeiter im Dachgeschoss den Schornstein ein und deckten das Loch im Boden mit Brettern zu &ndash; ohne den Altmietern im ersten Stock Bescheid zu sagen. &bdquo;Wir hatten Gl&uuml;ck, dass wir damals verreist waren&ldquo;, sagt Sven Fischer. Das Kohlenmonoxid h&auml;tte sich sonst im Schornstein r&uuml;ckgestaut und wom&ouml;glich in der Wohnung ausgebreitet. Der Schornsteinfeger hat gegen&uuml;ber der Kriminalpolizei sp&auml;ter best&auml;tigt: Die Familie h&auml;tte leicht draufgehen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/eigentuemer-gegen-altmieter-der-berliner-der-einfach-nicht-auszieht\/24233472.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert. Die jahrelangen Schikanierungen des Vermieters werden hier plastisch geschildert. Und wie Sven sich dagegen in einem Sisyphuskampf dagegen zur Wehr setzt. Abgestellter Strom, &Uuml;berschwemmungen, mal herausgerissene Fenster, mal Bauplanen vor dem Fenster, Leben auf einer Baustelle&hellip;  Man wundert sich immer wieder, wie einfallsreich die Miethaie sind, wenn es darum geht, Leuten das t&auml;gliche Leben unertr&auml;glich zu machen um sie aus den Wohnungen zu vertreiben. Wer sich dagegen wehrt, braucht echt starke Nerven.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tradition ist kein Menschenrecht<\/strong><br>\nBruneis Sultanat bittet um Verst&auml;ndnis f&uuml;r Todesstrafen. Doch Religion verdient Kritik &ndash; um jene Menschen zu sch&uuml;tzen, die sich von ihr distanzieren.<br>\nHomosexuelle einf&uuml;hrte, musste nicht wirklich schockieren: Viele Staaten kennen die ein Menschenleben ausl&ouml;schende Sanktion wegen gleichgeschlechtlich gelebten Begehrens. Die meisten sind aktuell muslimischer Pr&auml;gung, Iran und Saudi-Arabien kennen diese Strafbestimmung auch &ndash; schwule M&auml;nner, die von Hochh&auml;usern in den Tod gest&uuml;rzt oder am Kran aufgeh&auml;ngt werden, solche horriblen Nachrichten erreichen uns aktuell regelm&auml;&szlig;ig. [&hellip;]<br>\nKurzum: Der linksalternative Kult um Traditionalit&auml;t und R&uuml;cksichtnahme, Toleranz und Postkolonialit&auml;t f&uuml;hrt politisch genau zu jenen Entscheidungen, f&uuml;r die nun das Sultanat von Brunei sich nicht nur nicht sch&auml;mt, sondern auch noch diplomatisch als kulturell fundamentale Eigenheit wirbt. Sie wird religi&ouml;s begr&uuml;ndet, was obendrein darauf verweist, dass Religion keineswegs irgendeinen Schutz braucht, schon gar keinen menschenrechtlichen. Was sie verdient, ist Kritik &ndash; um jene Menschen zu sch&uuml;tzen, die sich von ihr distanzieren, mit ihr nichts zu tun haben wollen und schon gar nicht diese in Machtpositionen wissen m&ouml;chten.<br>\nRechte von einzelnen Menschen, von Individuen sind unteilbar. Nicht die Anspr&uuml;che von Religionen. Menschenrechte dienen in einer s&auml;kular, also glaubensfern verstandenen Welt dem Schutz aller, die aus religi&ouml;sen Gr&uuml;nden verfolgt werden &ndash; warum und von wem auch immer.<br>\nDie Charta der Menschenrechte musste nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die islamische (und christliche) Nomenklatur durchgesetzt werden. Tradition mag alles sein, aber eines gewiss nicht: ein Menschenrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Bruneis-Strafen-fuer-Homosexuelle\/!5586386\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschlands Partner-Sultanat<\/strong><br>\nBerlin\/Bandar Seri Begawan (Eigener Bericht) &ndash; Deutschland intensiviert seit Jahren seine Beziehungen zu dem aktuell heftig kritisierten Sultanat Brunei. Brunei st&ouml;&szlig;t international auf Protest, seit Sultan Hassanal Bolkiah angek&uuml;ndigt hat, die Todesstrafe f&uuml;r au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr und f&uuml;r Homosexualit&auml;t einzuf&uuml;hren. Das entsprechende Gesetz ist am heutigen Mittwoch in Kraft getreten. Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen f&uuml;r Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat es als &bdquo;grausam und unmenschlich&ldquo; verurteilt. Die Bundesrepublik pflegt seit vielen Jahren gute Beziehungen zu dem s&uuml;dostasiatischen Land, dessen Sultan seit 1962 per Dekret herrscht und das seitdem &uuml;ber kein gew&auml;hltes Parlament mehr verf&uuml;gt. Deutsche Konzerne unter anderem aus der Luftfahrt- und der Telekommunikationsbranche konnten sich attraktive Auftr&auml;ge in Brunei sichern; deutsche R&uuml;stungsfirmen liefern Munition und Marineschiffe. Das kleine Sultanat stand zeitweise auf der globalen Rangliste deutscher R&uuml;stungskunden auf Platz vier. Inzwischen wurden auch erste Milit&auml;rkontakte gekn&uuml;pft &ndash; &uuml;ber Singapur.<br>\nHerrschaft per Dekret<br>\nDer 1967 &ndash; damals noch unter britischer Herrschaft &ndash; ins Amt gekommene bruneiische Sultan Hassanal Bolkiah ist derzeit in Personalunion Staatsoberhaupt, Premier-, Verteidigungs-, Au&szlig;en-, Handels- und Finanzminister sowie oberster H&uuml;ter der islamischen Staatsreligion. Noch von seinem Vater &uuml;bernahm er den 1962 nach einer Rebellion ausgerufenen Ausnahmezustand, der bis heute aufrechterhalten wird. Dadurch kann der Sultan per Dekret regieren. Ein gew&auml;hltes Parlament existiert seit 1962 nicht mehr..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7904\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>36 Enthauptungen, eine Kreuzigung: Saudi-Arabien richtet 37 Menschen hin<\/strong><br>\nIn Saudi-Arabien sind nach Angaben des Innenministeriums 37 Menschen nach Terrorismus-Vorw&uuml;rfen hingerichtet worden. Die saudischen Staatsb&uuml;rger seien unter anderem zum Tode verurteilt worden, weil sie Terrorgruppen aufgebaut, Sicherheitskr&auml;fte angegriffen und terroristische Ideologie angenommen haben sollen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Innenministerium in Riad. Es wurden weder Details noch Hintergr&uuml;nde der Taten genannt.<br>\n139 Hinrichtungen im vergangenen Jahr<br>\nLaut Innenministerium seien die Todesstrafen in der Hauptstadt Riad, den heiligen St&auml;dten Mekka und Medina, in der Provinz Kassim sowie in der Ost-Provinz vollstreckt worden. Einer der Verurteilten wurde sogar gekreuzigt. Diese Hinrichtungsart kommt in Saudi-Arabien bei besonders schweren Verbrechen zum Tragen. Die Urteile seien vom Berufungsgericht und dem Obersten Gerichtshof best&auml;tigt worden, hie&szlig; es weiter.<br>\nNach Angaben der Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch sind im vergangenen Jahr 139 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet worden. Die meisten Verurteilungen habe es wegen Mordes und Drogendelikten gegeben. Das K&ouml;nigreich steht wegen der Todesstrafe international in der Kritik. In der Regel werden die Verurteilten &ndash; zum Teil &ouml;ffentlich &ndash; mit dem Schwert gek&ouml;pft oder erschossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/panorama\/welt\/36-enthauptungen-eine-kreuzigung-trotz-heftiger-kritik-saudi-arabien-richtet-37-menschen-wegen-terrorismus-hin_id_10624024.html\">Focus<\/a><br>\n<em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Gab es dazu irgendeine Reaktion durch die Bundesregierung, die etwa bei Venezuela sofort die Verletzung von Menschenrechten gei&szlig;elt? Soviel wieder einmal zur Doppelmoral des Westens.<\/em>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rtdeutsch\/videos\/448134932590510\/\">Sevim Dagdelen konfrontiert Merkel: &ldquo;Wann stoppen Sie den Waffenexport in Kopf-ab-Diktatur Saudi Arabien?&rdquo;<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungskapitalismus: Das Internet als totalit&auml;rer Markt<\/strong><br>\nAnalysiert man das Internet als Markt, so zeigt sich: Mit Demokratie und Freiheit hat es nichts zu tun, mit &Uuml;berwachung und Selbstbegrenzung der menschlichen Vernunft hingegen viel. Dem neoliberalen Vordenker Hayek h&auml;tte das gefallen.<br>\nDie Internetfirmen haben sich nach dem Schock der Internetblase um die Jahrtausendwende neu organisiert und in den letzten f&uuml;nfzehn Jahren das Internet grundlegend als &raquo;Markt&laquo; umgebaut. Das wurde m&ouml;glich, weil in der Gesellschaft &raquo;des Marktes&laquo; das, was Firmen tun, als Ausdruck &raquo;des Marktes&laquo; gedeutet wird und Konsens dar&uuml;ber besteht, neue gesch&auml;ftliche Aktivit&auml;ten nicht zu regulieren &ndash; und auch nicht dar&uuml;ber nachzudenken, welche Auswirkungen es haben kann, wenn rechtlich nicht geregelte Bereiche von Firmen aggressiv betreten werden.<br>\nIn Analogie zu den vielen &raquo;innovativen&laquo; Finanzprodukten von Banken und Schattenbanken ab den 1980er-Jahren, die den Finanzkapitalismus entstehen lie&szlig;en, entwickelte sich ab den 2000er-Jahren im Internet ein neuer globaler Raum von Gewinnm&ouml;glichkeiten, der auf der Verf&uuml;gung &uuml;ber Daten basiert. Wie bei den Finanzprodukten haben auch hier &Ouml;konomInnen einen entscheidenden Beitrag geleistet, indem sie neue Modelle &raquo;des Marktes&laquo; erfunden haben, die dann als reale M&auml;rkte in die Tat umgesetzt wurden. &Ouml;konomInnen sind heute &raquo;Designer des Marktes&laquo;. Das Programm der &Ouml;konomisierung der Gesellschaft wird von ihnen aktiv im Entwurf neuer M&auml;rkte umgesetzt. Das Internet ist heute ein Verbund von M&auml;rkten, die von &Ouml;konomen erfunden worden sind. Sie basieren auf Auktionsmodellen, die von &Ouml;konomen als spezifische Gleichgewichtsmodelle &raquo;des Marktes&laquo; designt wurden.<br>\n(&hellip;) Das, was Hayek f&uuml;r den Kapitalismus insgesamt vorgedacht hat, scheint im &Uuml;berwachungskapitalismus auf gespenstische Art verwirklicht zu sein. Im Hinblick darauf kann gesagt werden: &raquo;Der Markt&laquo;, den Hayek als Gott gedacht hat, nimmt im Internet gott&auml;hnliche Z&uuml;ge an. Die einzelnen Nutzer haben zu einem immer mehr Wahlm&ouml;glichkeiten und k&ouml;nnen immer mehr von ihrem Leben in Verbindung mit dem Internet gestalten, zum anderen haben sie immer weniger Einflussm&ouml;glichkeiten auf die Welt, an der sie hier teilhaben&hellip;.<br>\nIm &Uuml;berwachungskapitalismus &auml;ndern sich grundlegend die Beziehungen, die Firmen zu Menschen eingehen. Den gro&szlig;en Internetfirmen sind letztlich die Nutzer und die Besch&auml;ftigten egal, ihr Schicksal spielt keine Rolle&hellip;.<br>\nHayeks Vision &raquo;des Marktes&laquo; war ein Netzwerk, das de facto bewusstlose &raquo;Individuen&laquo; in ein Gesamtes integriert. Das Internet, das von den Internetfirmen, die Gewinne machen wollen, koordiniert und kontrolliert wird, kann als Ausdruck dieser Vision gedeutet werden. Hayeks &raquo;Markt&laquo; besitzt ein &raquo;&Uuml;berwissen&laquo;, dem gegen&uuml;ber &raquo;die Masse&laquo; unwissend ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2296\/print\/\">Wiso<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jemen: Europas t&ouml;dliche Exporte<\/strong><br>\n&Uuml;ber 50.000 tote Zivilisten: Das ist die traurige Bilanz des seit M&auml;rz 2015 andauernden Jemen-Krieges. Die ersten Verlierer sind dabei immer die Kinder. Die jemenitische Bev&ouml;lkerung leidet aber nicht nur unter den Bombenangriffen, sondern auch unter einer Blockade, hinter der Saudi-Arabien und die arabische Koalition steckt.<br>\n9. August 2018: In Saada im Nordjemen wurde ein Schulbus von Jagdflugzeugen der saudischen Armee bombardiert. 51 Menschen, darunter 40 Kinder, fielen dem Luftangriff zum Opfer. Abdulraheem Ali Ahmederinnert sich an diesen Tag. Auf dem Weg zum Markt h&ouml;rte er den Bombenl&auml;rm und begab sich sofort an den Ort des Geschehens, um der Rettungsmannschaft zu helfen. Inmitten des Buswracks bemerkte er eine rote Jacke. Es war die seines Sohnes. Ali, 11 Jahre alt, starb unter den saudischen Bomben. Die Trag&ouml;die hat sich als Symbol der von Saudi-Arabien verantworteten Kriegsverbrechen tief ins Ged&auml;chtnis eingegraben.<br>\nSeit Ausbruch des Krieges im M&auml;rz 2015 wurden mehr als 50.000 Zivilisten im Jemen get&ouml;tet. Hinzu kommt eine von der Arabischen Koalition organisierte Blockade. Sie beschleunigt eine Hungersnot, die von der UNO als &bdquo;schwerste humanit&auml;re Krise der Gegenwart&ldquo; bezeichnet wird. Die ersten Opfer sind Kinder. In UN-Berichten wurden die Zust&auml;nde angeprangert, und auch gro&szlig;e internationale NGOs erhoben Protest. An diesen Kriegsverbrechen &ndash; und um solche handelt es sich hierbei &ndash; sind nat&uuml;rlich die Urheber beteiligt, aber nicht sie allein. Internationale Vertr&auml;ge verbieten R&uuml;stungsexporte an L&auml;nder, die sich derartiger Verbrechen schuldig gemacht haben. Der Film zeigt jedoch, dass die wichtigsten europ&auml;ischen Hersteller (Frankreich, Gro&szlig;britannien, Deutschland) weiterhin Waffen liefern, die im Jemen verwendet werden k&ouml;nnten. Dar&uuml;ber hinaus beleuchtet der Film die Hintergr&uuml;nde solch undurchsichtiger Gesch&auml;fte, die Doppelmoral unserer Demokratien und die Vers&auml;umnisse des politischen Personals der EU. Daraus ergibt sich die grunds&auml;tzliche Frage: Tragen wir Mitschuld an Kriegsverbrechen, wenn wir den Waffenhandel mit Saudi-Arabien fortsetzen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/082803-000-A\/jemen-europas-toedliche-exporte\/\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der Krieg in Jemen haupts&auml;chlich durch Saudi-Arabien gef&uuml;hrt und durch Waffenlieferungen der USA, Gro&szlig;britanniens, Frankreichs und auch Deutschlands unterst&uuml;tzt, spielt in der Berichterstattung der Mainstreammedien keine Rolle. Angesichts der humanit&auml;ren Katastrophe im Jemen und der offensichtlichen saudischen Kriegsverbrechen ein Ausdruck v&ouml;lligen Versagens und ein weiterer Beleg f&uuml;r die Rolle der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; als Verlautbarungsorgane der herrschenden Oligarchie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA kehren nun auch offiziell zur Monroe-Doktrin zur&uuml;ck<\/strong><br>\nSicherheitsberater wirbt f&uuml;r direktere Einflussnahme Washingtons in Lateinamerika und Karibik. Abkehr von der Regionalpolitik Obamas<br>\nDie US-Regierung unter Pr&auml;sident Donald Trump strebt nach Auskunft hochrangiger Vertreter eine R&uuml;ckkehr zur traditionellen Hinterhof-Politik in Lateinamerika und der Karibik an. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton hatte in diesem Zusammenhang unl&auml;ngst neue Sanktionen gegen Venezuela, Kuba und Nicaragua angek&uuml;ndigt (USA haben weitere Sanktionen gegen die &ldquo;Troika der Tyrannei&rdquo; verh&auml;ngt). Zugleich bekr&auml;ftigte er die G&uuml;ltigkeit der sogenannten Monroe-Doktrin. &ldquo;Heute verk&uuml;nden wir stolz, dass alle es h&ouml;ren: Die Monroe-Doktrin ist lebendig und sie ist eine gute Doktrin&rdquo;, sagte Bolton in Miami vor Veteranen der gescheiterten Invasion in der kubanischen Schweinebucht im Jahr 1961.<br>\n(&hellip;) Bolton sagte nun unter R&uuml;ckgriff auf die Sprache des Kalten Krieges, dass &ldquo;der Sozialismus in unserer Hemisph&auml;re seinem Ende zugeht&rdquo;. Die USA br&auml;uchten bei der kommenden Offensive alle Unterst&uuml;tzung: &ldquo;Wir alle m&uuml;ssen die Vertreter des Kommunismus und Sozialismus in dieser Hemisph&auml;re &ndash; und in unserem Land &ndash; zur&uuml;ckweisen&rdquo;, sagte der US-Pr&auml;sidentenberater.<br>\n&hellip; Auf die Frage nach dem Grund f&uuml;r die zunehmend aggressive Politik gegen&uuml;ber der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela antwortete der Sicherheitsberater, das Wei&szlig;e Haus werde sich fortan wieder st&auml;rker um die eigenen Interessen auf dem amerikanischen Kontinent k&uuml;mmern. &ldquo;In dieser Regierung haben wir keine Angst, den Begriff &lsquo;Monroe-Doktrin&lsquo; zu verwenden&rdquo;, so Bolton. Venezuela sei schlie&szlig;lich ein Land im Einflussgebiet der USA und es werde Zeit, zur Au&szlig;enpolitik Ronald Reagans zur&uuml;ckzukehren, &ldquo;um eine v&ouml;llig demokratische Region zu haben&rdquo;, sagte) Bolton gegen&uuml;ber dem CNN-Journalisten Jake Tapper&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-kehren-nun-auch-offiziell-zur-Monroe-Doktrin-zurueck-4405302.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Moskau kritisiert &bdquo;aggressive und r&uuml;cksichtslose&ldquo; Politik Amerikas<\/strong><br>\nDie versch&auml;rften &Ouml;lsanktionen gegen Iran seien &bdquo;arrogante amerikanische Provokationen&ldquo; wettert das russische Au&szlig;enministerium: Washington verberge nicht einmal den &bdquo;Wunsch, die Welt seinem Willen zu unterwerfen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/moskau-kritisiert-aggressive-und-ruecksichtslose-politik-trumps-16154623.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unabh&auml;ngig vom Inhalt ist dies mal wieder ein eindrucksvolles Beispiel, wie man mit Sprache manipulieren kann. Das russische Au&szlig;enministerium &bdquo;kritisiert&ldquo; nur in der &Uuml;berschrift, im Text selbst verwendet die FAZ lieber den Ausdruck &bdquo;wettern&ldquo;, der jedoch nicht neutral sonder klar negativ konnotiert ist. Oder k&ouml;nnen Sie sich vorstellen, dass die FAZ im Nachrichtenteil jemals formulieren w&uuml;rde, dass das Ausw&auml;rtige Amt oder gar das State Department &bdquo;wettern&ldquo;? <\/em><\/p>\n<p><em>Inhaltlich sind die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51103\">gestern ausf&uuml;hrlich auf das Thema eingegangen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>AfD: Netzwerken unter Rechten<\/strong><br>\nAfD-Abgeordnete planen eine Konferenz der freien Medien im Bundestag. Was sich unspektakul&auml;r anh&ouml;rt, ist der Versuch der Vernetzung rechter Medien und Blogs. Als Stargast soll angeblich Ex-&ldquo;Breitbart&rdquo;-Herausgeber Stephen Bannon erscheinen.<br>\nNicht &uuml;ber die Deutsche Presse-Agentur oder den Terminticker von turi2 wurde der Termin der &ldquo;1. Konferenz der freien Medien&rdquo; im Bundestag am 11. Mai mitgeteilt, sondern &uuml;ber das Portal Philosophia Perennis. Dar&uuml;ber hei&szlig;t es in der Selbstdarstellung der Seite: &ldquo;Philosophia Perennis versteht sich als liberal-konservativer Blog, der durch den katholischen Hintergrund seines Gr&uuml;nders gepr&auml;gt ist.&rdquo; Auch die Seite &ldquo;Tag News (correct &ndash; incorrect &ndash; aktuell)&rdquo; k&uuml;ndigte die Veranstaltung an. Und ebenfalls das Portal &ldquo;Politik 24&rdquo;, das unter der Rubrik &ldquo;Klare Kante&rdquo; so ausgewiesene Qualit&auml;tsmedien wie die Achse des Guten, Tichys Einblick oder Epoch Times auflistet.<br>\nWarum diese Seiten erw&auml;hnenswert sind? Weil sie und andere weit rechts stehende Portale und Blogs die Zielgruppe jener &ldquo;1. Konferenz der freien Medien&rdquo; bilden, die einige AfD-Abgeordnete am 11. Mai im Deutschen Bundestag abhalten wollen. Dem &ldquo;Spiegel&rdquo; liegt offenbar ein Einladungsschreiben vor, in dem &uuml;ber das &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Netzwerktreffen der freien Medien&rdquo; schwadroniert wird. In der Veranstaltung soll es darum gehen, wie der Informationsaustausch &ldquo;in Zukunft besser und effizienter gestaltet werden kann&rdquo;. Als Stargast soll angeblich Ex-&ldquo;Breitbart&rdquo;-Herausgeber Stephen Bannon erscheinen.<br>\nKeinen Zweifel lassen die Organisatoren daran, dass die bekannten und etablierten Qualit&auml;tsmedien nicht zu ihrer Zielgruppe geh&ouml;ren. Nein, es geht um rechte Meinungsportale und Blogs, denn &ldquo;ohne ihre faire Berichterstattung w&auml;ren wir nicht so erfolgreich&rdquo;, lautet die Einordnung der AfD-Planer.<br>\nWas sagt eigentlich der Bundestagspr&auml;sident zu dieser &ldquo;Medienveranstaltung&rdquo;, die unter Ausschluss von Medien in R&auml;umlichkeiten des Parlaments stattfinden soll?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.djv.de\/startseite\/service\/blogs-und-intranet\/djv-blog\/detail\/article\/netzwerken-unter-rechten.html?fbclid=IwAR3WwhqE33uqRqvCdzIEifquVhcg924hytXIH_9t3PorqTdaYbuAkUCTJ7E\">DJV<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der Ex-Trump-Berater will rechte Kampagnen koordinieren.<\/strong><br>\nRom. Der US-Ultranationalist und Ex-Pr&auml;sidentenberater Steve Bannon pr&auml;zisiert seine Pl&auml;ne f&uuml;r die Europawahl. Er will f&uuml;r rechte Parteien sogenannte &bdquo;War Rooms&ldquo; quer durch Europa einrichten. Diese Strategiezentren sollen Meinungsumfragen und Datenanalysen vornehmen und Kampagnen f&uuml;hren, um die Wahlen zum Europaparlament zu gewinnen, k&uuml;ndigte Bannon am Wochenende bei einem Parteitag der italienischen rechtsextremen Nationalistenpartei Fratelli d&rsquo;Italia (Br&uuml;der Italiens) an.<br>\nBannon, fr&uuml;herer Chefstratege von US-Pr&auml;sident Donald Trump, will Europas Rechte versammeln und mit Hilfe einer in Br&uuml;ssel ans&auml;ssigen Stiftung namens &bdquo;Die Bewegung&ldquo; Einfluss auf die Europawahl im kommenden Jahr nehmen. Dazu f&uuml;hrte er in den vergangenen Monaten Gespr&auml;che mit dem italienischen Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega-Partei, dem Briten Nigel Farage, Gr&uuml;nder der United Kingdom Independence Party (Ukip), Vertretern der fr&uuml;heren Front National (FN) von Marine Le Pen in Frankreich und Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orban. In Italien stie&szlig; Bannon mit seinem Vorhaben bereits auf offene Ohren: Vize-Regierungschef Salvini bezeichnete eine Rechtspopulisten-Allianz bei den Europawahlen als &bdquo;letzte M&ouml;glichkeit zur Rettung Europas&ldquo;. Entsprechend lobte Bannon Italien. Ab November will er den Gro&szlig;teil seiner Zeit in Europa verbringen. (AFP)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/ausland\/eu\/5501495\/Bannons-Plaene-fuer-die-EUWahl\">Die Presse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &bdquo;Andrew Breitbart hat das gegr&uuml;ndet so als Gegenpol zu den Mainstream Media und um Pro-Israel-Berichterstattung zu machen, die seiner Meinung nach in den USA zu kurz kam. Breitbart ist selbst 2012 gestorben, und dann hat Steve Bannon &uuml;bernommen und diese Seite sehr nach rechts ger&uuml;ckt. Sie haben das eben schon gesagt, es ist jetzt so das Leitmedium der Alt-Right in den USA, k&ouml;nnte man sagen. Und was man da liest, ist tats&auml;chlich so ganz klischeehaft konservativ.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/breitbart-news-die-luegner-sind-immer-die-anderen.1008.de.html?dram:article_id=372524\">aus Deutschlandfunk Kultur 28. Nov. 2016<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Thema &ldquo;Migration&rdquo; von ARD und ZDF &uuml;berbewertet? Studie beleuchtet Vorwurf des Agenda-Setting im Wahljahr 2017<\/strong><br>\nHaben ARD und ZDF im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 beim Thema &ldquo;Migration&rdquo; Agenda-Setting betrieben? Medienkritiker und Kommentatoren beklagten bei politischen Sendungen, insbesondere im TV-Duell Merkel vs. Schulz, eine &ldquo;Themensetzung von rechts&rdquo;. Die Otto-Brenner-Stiftung hat die TV-Berichterstattung akribisch untersucht und nun ihre Ergebnisse vorgestellt.<br>\nDer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, ging damals mit den Polit-Talkshows von ARD und ZDF noch h&auml;rter ins Gericht. Durch ihre einseitige Fokussierung auf die Themen &bdquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo; und &bdquo;Islam&ldquo; h&auml;tten die Sender dazu beigetragen, &bdquo;die AfD bundestagsf&auml;hig zu machen&ldquo;. Ist am dem Vorwurf etwas dran?<br>\nDie Medienwissenschaftler Marc Liesching und Gabriele Hooffacker der Hochschule f&uuml;r Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) haben im Auftrag der Otto Brenner Stiftung (OBS) eine umfassende Kategorisierung aller Erstsendeminuten der politischen Sendungen von ARD und ZDF im Monat vor der Bundestagswahl 2017 vorgenommen.<br>\nDie Autoren stellen ihre Forschungsergebnisse in den Kontext der Debatten um &bdquo;Agenda-Setting&ldquo; und &bdquo;Framing&ldquo;. Die Ausgangsthese: Eine h&auml;ufige Themensetzung (&bdquo;Agenda-Setting&ldquo;) kann die (Themen)Priorit&auml;ten der Zuschauer beeinflussen. Ebenso kann die Rahmung (das &bdquo;Framing&ldquo;) des Themas Migration, bspw. mit dem Thema &bdquo;Kriminalit&auml;t&ldquo;, Verkn&uuml;pfungen in den K&ouml;pfen des Fernsehpublikums erzeugen und festigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/04\/23\/thema-migration-von-ard-und-zdf-ueberbewertet-studie-beleuchtet-vorwurf-des-agenda-setting-im-wahljahr-2017\/?fbclid=IwAR0HKguSjnVcU2HevOqBVK-4s35duFUWieA1MBwzdr1IUaYZQ1rXSgeAC3k\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Henry rettet den Regenwald<\/strong><br>\nZum Welt-Orang-Utan-Tag (19.8.2019) erh&auml;ltlich: Im Rollstuhl zu den Orang-Utans<br>\nBenni kommt aus Rheinland-Pfalz und reist f&uuml;r sein Leben gern. Und er liebt Orang-Utans. So sehr, dass er die rothaarigen Menschenaffen unbedingt einmal in ihrer Heimat auf der Insel Borneo besuchen will. Das w&auml;re nicht so erstaunlich, w&uuml;rde er nicht an der unheilbaren Erbkrankheit Muskeldystrophie Duchenne leiden: Der 27-J&auml;hrige ist seit seiner Pubert&auml;t v&ouml;llig gel&auml;hmt.<br>\nWie Benni dennoch 15.000 Kilometer weit im Rollstuhl nach Indonesien reist, davon erz&auml;hlt dieses Buch. Seine Familie und Helfer machen das Unm&ouml;gliche m&ouml;glich und so besucht er Orang-Utan-Camps, trifft Umweltsch&uuml;tzer, begegnet den einheimischen Dayak und begeistert ganze Schulklassen mit seinem intensiven Lebensmut. Selbst schlammige Plantagenwege und eine zusammengebrochene Br&uuml;cke halten ihn nicht davon ab, in ein Urwald-Dorf zu reisen, um selbst zu erfahren, wie Menschen und Tiere dort leben. Am Ende wird Benni zum Orang-Utan Warrior ernannt und will sein Patenkind Henry treffen: einen Affenjungen, dem er bereits das Bilderbuch &bdquo;Henry rettet den Regenwald&ldquo; gewidmet hat.<br>\nW&auml;hrend seiner Reise sieht Benni aber auch gerodete Waldfl&auml;chen, f&auml;hrt durch kilometerlange Palm&ouml;lpflanzungen und &uuml;ber vergiftete Fl&uuml;sse. Auf einmal versteht er, wie wichtig die Rolle der Orang-Utans ist: Die Menschenaffen sorgen mit ihrer Futterauswahl f&uuml;r den Fortbestand gesunder Regenw&auml;lder. Jener W&auml;lder, die das Oxygen produzieren, das unsere Welt gerade in Zeiten des Klimawandels so dringend braucht. Derselben W&auml;lder, die abgeholzt werden, um immer mehr Palm&ouml;l herzustellen, das sich im Gro&szlig;teil unserer Supermarktprodukte und zunehmend auch in unseren Tanks wiederfindet. Benni beschlie&szlig;t, sich k&uuml;nftig ganz f&uuml;r die Rettung des Regenwaldes und dessen Bewohner einzusetzen. Mit seiner Offenherzigkeit und seiner inneren St&auml;rke rei&szlig;t er andere Menschen mit, ohne dass er viele Worte machen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/henry-rettet-den-regenwald.bildungsblogs.net\/das-reise-buch\/\">Henry rettet den Regenwald<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Faszinierend, wie sich gerade Menschen, die selber die allergr&ouml;&szlig;ten Probleme haben, sich selbstlos f&uuml;r andere einsetzen. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/zdf-mittagsmagazin\/mima-menschen-im-rollstuhl-durch-den-urwald-100.html#xtor=CS5-95\">Siehe auch hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Berliner Aufstehen-Kongress<\/strong><br>\nIn eigener Sache:<br>\nAm Sonntag, den 28.04.2019, findet von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr der Berliner Aufstehen-Kongress statt<br>\nFranz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin (N&auml;he Ostbahnhof)\n<p><em>Unser NachDenkSeiten Gespr&auml;chskreis mit einem NachDenkSeiten Stand auf dem Kongress dort vertreten sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51127"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51129,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51127\/revisions\/51129"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}