{"id":51207,"date":"2019-04-28T09:00:51","date_gmt":"2019-04-28T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207"},"modified":"2019-04-26T12:19:36","modified_gmt":"2019-04-26T10:19:36","slug":"hinweise-der-woche-108","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h01\">Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h02\">I Was The CIA Director &ndash; We Lied, We Cheated, We Stole<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h03\">USA kehren nun auch offiziell zur Monroe-Doktrin zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h04\">Ex-Pr&auml;sident Jimmy Carter nennt USA das kriegerischste Land der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h05\">Kein Bock auf Bomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h06\">EVP-Spitzenkandidat Weber will Nord Stream 2 stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h07\">Offener Brief von Ex-Au&szlig;enministern der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h08\">Kritik am Einfluss der Reichen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h09\">So kann Verm&ouml;gen gerechter verteilt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h10\">&Uuml;berwachung von Flugpassagieren liefert Fehler &uuml;ber Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h11\">Abholzung und Br&auml;nde: 30 Fu&szlig;ballfelder Wald weniger &ndash; in der Minute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207#h12\">&sbquo;Zu guter Letzt&lsquo;: FDP will Enteignungsartikel aus dem Grundgesetz streichen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Julian Assange<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Bundesregierung dr&uuml;ckt sich auf geradezu skandal&ouml;se Weise um eine Stellungnahme<\/strong><br>\nDie Bundesregierung dr&uuml;ckt sich auf geradezu skandal&ouml;se Weise um eine Stellungnahme zu dem politisch verfolgten Publizisten JulianAssange. Es ging bei meiner Frage alleine um die drohende Auslieferung an die USA, wo dem Mitbegr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks bei einer m&ouml;glichen Anklage nach dem Antispionagegesetz vom 1917 lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe droht. Diese Gefahr ignoriert die Bundesregierung, so wie sie auch zu der tagelangen Isolierung des 47-J&auml;hrigen durch die britischen Beh&ouml;rden nach seiner Festnahme am 11. April in London geschwiegen hat. Das ist besch&auml;mend. Wenn die Bundesregierung den Schutz von Whistleblowern wirklich Ernst nehmen will, muss sie sich f&uuml;r Asyl f&uuml;r Assange in der EU einsetzen, statt der extraterritorialen Verfolgung durch die US-Regierung tatenlos zuzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/HeikeHaenselMdB\/photos\/a.431349517324201\/661169721008845\/?type=3&amp;theater\">Heike H&auml;nsel via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Schweiz: Kommunistische Partei ersucht Bundesrat Cassis, Assange politisches Asyl anzubieten<\/strong><br>\nNach der Verhaftung von Julian Assange in London laden die Schweizer Kommunisten den Tessiner Bundesrat Cassis ein, dem Verhafteten Asyl anzubieten. Sie verweisen auf den starken Druck der US-amerikanischen Regierung auf die in die Angelegenheit involvierten L&auml;nder, unter Missachtung nicht nur von deren Souver&auml;nit&auml;t, sondern auch des Asylrechts. Das vom politischen Sekret&auml;r Massimiliano Ay unterzeichnete Schreiben an den Tessiner Bundesrat zitiert dabei die Aussage des Tessiner ex-Staatsanwalts Dick Marty: &laquo;Assange hat nichts getan als die Wahrheit zu sagen, indem er kriminelle Handlungen aufdeckte und das internationale Gewissen weckte.&raquo;<br>\nDie Kommunistische Partei (Schweiz) warnt davor, dass eine eventuelle Auslieferung von Assange an die USA auch das Risiko einer Todesstrafe einschlie&szlig;t. Der schweizerische Au&szlig;enminister wird ersucht, eine Protestnote in Washington anzubringen und im Respekt f&uuml;r die humanit&auml;re, demokratische und neutrale Tradition der Eidgenossenschaft dem wegen Enth&uuml;llung von zahlreichen m Rahmen der interventionistischen Politik der USA begangenen Gr&auml;ueltaten ungerechtfertigterweise verfolgten Dissidenten Julian Assange politisches Asyl zu gew&auml;hren.<br>\nWeiter verweist die KP darauf, dass eine Asylofferte auch im reinen Interesse der Schweiz liegt, insofern man die erforderlichen Informationen dar&uuml;ber erhalten w&uuml;rde, um zu verstehen, wie unzuverl&auml;ssig einer unserer gegenw&auml;rtigen Partner, eben die USA, ist, und auch wie sch&auml;dlich f&uuml;r die Rolle der Schweiz in der sich abzeichnenden multipolaren Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/44.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=69293&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=266a27638e\">scharf-links<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und was unternimmt Deutschland zum Schutz von Julian Assange? Bedarf es der Mitgliedschaft in einer kommunistischen Partei, um zu erkennen, dass es auch im deutschen Interesse ist, wenn Herr Assange hierzulande Asyl genie&szlig;en k&ouml;nnte?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Assange wird vergessen gemacht<\/strong><br>\n(&hellip;) Bereits am Tag der Verhaftung Assanges vermittelte die Tagesschau den Eindruck, dass der Vorgang ein Ereignis unter vielen anderen und keiner besonderen Zuwendung wert sei. Die Hauptabteilung ARD-aktuell hatte ersichtlich nicht die geringste Absicht, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken als absolut unvermeidlich. Was f&uuml;r ein mieser Stil: Ein Weltaufkl&auml;rer wird verhaftet, der deutsche Qualit&auml;tsjournalismus jedoch geht zur Tagesordnung &uuml;ber &ndash; und der Informationsanspruch des Publikums geht fl&ouml;ten.<br>\n(&hellip;) Assanges Rolle als Journalist und Friedensaktivist wird vollends ausgeblendet&hellip;Mit dieser pseudojournalistischen Arbeitsweise liegt Dr. Gniffkes ARD-aktuell-Redaktion voll auf Linie der gro&szlig;en Koalition Merkel-Maas. Zusammen mit EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker und im Gegensatz zum deutlich weniger servilen Staatspr&auml;sidenten Macron betreiben unsere Berliner Lakaien unterw&uuml;rfige Appeasement-Politik gegen&uuml;ber den USA, das geschieht in der Hoffnung, von US-Pr&auml;sident Trumps &ldquo;Sanktionitis&rdquo; verschont zu werden. Wir kennen diese amoralische Bereitschaft zur Gesch&auml;ftemacherei. Keiner regt sich mehr dr&uuml;ber auf, sie ist ein Wesensmerkmal der Politik: Wirtschaftlicher Vorteil gegen Menschlichkeit, Friedensbereitschaft und Humanit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/04\/23\/assange-wird-vergessen-gemacht\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Kreuziget ihn!&ldquo;- Mainstream zu Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange<\/strong><br>\nDer Journalist und Dissident Julian Assange wurde von der Londoner Polizei gewaltsam aus seinem Asyl in der Botschaft Ecuadors in ein Hochsicherheits-Gef&auml;ngnis verschleppt. Es ist die j&uuml;ngste Wendung einer neun Jahre andauernden Staatsaff&auml;re, die f&uuml;r die USA peinlicher kaum sein k&ouml;nnte. Washington rechtfertigt seine angema&szlig;te Rolle als Weltpolizist stets damit, die globale Schutzmacht der Freiheit zu sein, der Menschenrechte und insbesondere der Pressefreiheit. Aber dann kam dieser australische Hacker Assange mit WikiLeaks und erfrechte sich, Pressefreiheit f&uuml;r die Enth&uuml;llung &uuml;belster Kriegsverbrechen der USA einzufordern. Jetzt wird er in den Medien wieder als bizarre Figur hingestellt, als Spion und Freund Moskaus.<br>\nMan hatte Assange zun&auml;chst jahrelang totgeschwiegen, bis sich Wikileaks von der Whistleblower-Plattform zu einem eigenst&auml;ndigen Netzmedium gemausert hatte: Erst im April 2010 erfuhr die breite &Ouml;ffentlichkeit, sogar in der ARD-Tagesschau von Wikileaks, als man den schrecken- und ekelerregenden Video-Beitrag &bdquo;Collateral Murder&ldquo; nicht l&auml;nger verbergen konnte. Doch schon kurze Zeit sp&auml;ter stand Assange auf der Fahndungsliste von Interpol, wurde in England inhaftiert -der gr&auml;&szlig;liche Vorwurf: Vergewaltigung. Das war nicht die einzige L&uuml;ge, mit der man Rufmord an Assange begehen wollte, aber die wirksamste. Bis heute bem&uuml;hen sich willf&auml;hrige Journalisten, den Namen Assange m&ouml;glichst immer mit dem Reizwort &bdquo;Vergewaltigung&ldquo; in einem Satz zu nennen. Doch soll es ihnen gelingen, damit die wahren Verbrechen vergessen zu machen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/48.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=69291&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=3664c0539a\">scharf-links<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Manning weiter in Beugehaft wegen Assange<\/strong><br>\nDas US-Justizministerium will die Auslieferung von Assange sicherstellen, wozu es eine Aussage von Manning ben&ouml;tigt<br>\nIn Vorbereitung auf die zwischen den USA, Gro&szlig;britannien und Ecuador koordinierte Aktion, den WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft festzunehmen und wegen der Verletzung der Kautionsauflagen zu inhaftieren (Festnahme von Julian Assange aufgrund von US-Auslieferungsantrag), war bereits im M&auml;rz Chelsea Manning (Chelsea Elizabeth Manning, Bradley Manning, Bradley Edward Manning) in Beugehaft genommen worden. Das US-Justizministerium hat, um eine Auslieferung von Assange zu erm&ouml;glichen, die Anklage von Spionage auf Verschw&ouml;rung zum Hacken in geheim eingestufte Dokumente und Kommunikation gesenkt. Er habe es Manning in einer Verschw&ouml;rung erm&ouml;glicht, mit dem Knacken eines Passworts in die geheimen Pentagonrechner einzudringen.<br>\nDas Absenken der Anklage verfolgt den durchsichtigen Zweck, der britischen Regierung zu erm&ouml;glichen, einer Auslieferung zuzustimmen. Ist Assange erst einmal in amerikanischer Haft k&ouml;nnten weitere Anklagen erhoben werden, um den &ldquo;Staatsfeind&rdquo; f&uuml;r lange Zeit oder f&uuml;r immer zur Abschreckung hinter Gitter zu bringen. Manning wurde wegen Spionage zu 35 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt und kam nur durch eine Amnestie durch Barack Obama im Mai 2017 frei. Damit hat aber unter Trumps Pr&auml;sidentschaft ihr Martyrium noch kein Ende, w&auml;hrend die Folterer der CIA und des Pentagon unbelangt bleiben oder gar wie Gina Haspel, die ein Geheim- und Foltergef&auml;ngnis leitete, an die Spitze der CIA bef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/amp\/tp\/features\/USA-Manning-weiter-in-Beugehaft-wegen-Assange-4404317.html?__twitter_impression=true&amp;fbclid=IwAR3BU84dn34R8ep5ulelf4p4pMRe739sfLyBjeBoJFPaUkipa-CXKBNmDi4\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Lesen Sie zum Thema bitte auch Chelsea Manning und Julian Assange weiterhin in Gef&auml;ngnissen der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51163\">westlichen Wertegemeinschaft<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>I Was The CIA Director &ndash; We Lied, We Cheated, We Stole<\/strong><br>\nFormer CIA director and now Secretary of State Mike Pompeo has long accused WikiLeaks of being a &ldquo;non-state hostile intelligence agency&rdquo;, usually manipulated by Russia. Since Pompeo first made this claim as CIA Director in April 2017, countless major US news sources from NPR to CNN to the Washington Post have uncritically repeated the line, smearing Julian Assange and WikiLeaks as &ldquo;Russian agents,&rdquo; and more broadly using the narrative to stifle independent journalism and government whistleblowers.<br>\nBut whether Pompeo or any other current or former CIA director makes such a bombastic claim without offering evidence &mdash; such as more recently asserting that China and Russia have &ldquo;helped destroy&rdquo; Venezuela through faltering investments, should anyone ever believe a high CIA official? Certainly the mainstream media routinely takes intelligence officials simply at their word, but Pompeo himself recently admitted the CIA is in the business of lying, cheating, and stealing.<br>\nLast week Mike Pompeo spoke at Texas A&amp;M University, itself long known for being a favored recruiting ground of the CIA, considering too that one of the university&rsquo;s last presidents, Robert Gates, was CIA chief and later served as Bush and Obama&rsquo;s Secretary of Defense.<br>\nDuring the Q&amp;A session, Pompeo boasted that in the CIA both the training and culture are geared toward the following: &ldquo;We lied, we cheated, we stole.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2019-04-21\/i-was-cia-director-we-lied-we-cheated-we-stole?fbclid=IwAR0oQD007q__ngy20ELN0N3zAaPqEJlXOUkkqHyqwRRp8Mp1vLZd-XU0UsY\">Zero Hedge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA kehren nun auch offiziell zur Monroe-Doktrin zur&uuml;ck<\/strong><br>\nSicherheitsberater wirbt f&uuml;r direktere Einflussnahme Washingtons in Lateinamerika und Karibik. Abkehr von der Regionalpolitik Obamas<br>\nDie US-Regierung unter Pr&auml;sident Donald Trump strebt nach Auskunft hochrangiger Vertreter eine R&uuml;ckkehr zur traditionellen Hinterhof-Politik in Lateinamerika und der Karibik an. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton hatte in diesem Zusammenhang unl&auml;ngst neue Sanktionen gegen Venezuela, Kuba und Nicaragua angek&uuml;ndigt (USA haben weitere Sanktionen gegen die &ldquo;Troika der Tyrannei&rdquo; verh&auml;ngt). Zugleich bekr&auml;ftigte er die G&uuml;ltigkeit der sogenannten Monroe-Doktrin. &ldquo;Heute verk&uuml;nden wir stolz, dass alle es h&ouml;ren: Die Monroe-Doktrin ist lebendig und sie ist eine gute Doktrin&rdquo;, sagte Bolton in Miami vor Veteranen der gescheiterten Invasion in der kubanischen Schweinebucht im Jahr 1961.<br>\n(&hellip;) Bolton sagte nun unter R&uuml;ckgriff auf die Sprache des Kalten Krieges, dass &ldquo;der Sozialismus in unserer Hemisph&auml;re seinem Ende zugeht&rdquo;. Die USA br&auml;uchten bei der kommenden Offensive alle Unterst&uuml;tzung: &ldquo;Wir alle m&uuml;ssen die Vertreter des Kommunismus und Sozialismus in dieser Hemisph&auml;re &ndash; und in unserem Land &ndash; zur&uuml;ckweisen&rdquo;, sagte der US-Pr&auml;sidentenberater.<br>\n&hellip; Auf die Frage nach dem Grund f&uuml;r die zunehmend aggressive Politik gegen&uuml;ber der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela antwortete der Sicherheitsberater, das Wei&szlig;e Haus werde sich fortan wieder st&auml;rker um die eigenen Interessen auf dem amerikanischen Kontinent k&uuml;mmern. &ldquo;In dieser Regierung haben wir keine Angst, den Begriff &lsquo;Monroe-Doktrin&lsquo; zu verwenden&rdquo;, so Bolton. Venezuela sei schlie&szlig;lich ein Land im Einflussgebiet der USA und es werde Zeit, zur Au&szlig;enpolitik Ronald Reagans zur&uuml;ckzukehren, &ldquo;um eine v&ouml;llig demokratische Region zu haben&rdquo;, sagte) Bolton gegen&uuml;ber dem CNN-Journalisten Jake Tapper&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-kehren-nun-auch-offiziell-zur-Monroe-Doktrin-zurueck-4405302.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: US-Botschafter Huntsman: Entlarvende Charakterisierung der US-Diplomatie<\/strong><br>\nFoggo erkl&auml;rte, die US Navy habe seit mehr als 200 Jahren zur Wahrung des Friedens und zum Schutz der nationalen Interessen und, nat&uuml;rlich, von dem der Alliierten und Partner beigetragen. Es sei entscheidend, &ldquo;unseren zivilen F&uuml;hrern Optionen und die M&ouml;glichkeit zu verschaffen, von einer Position der strategischen St&auml;rke aus zu verhandeln&rdquo;, auf Deutsch also: mit der Waffe in der Hand und mit Kriegsdrohung.<br>\nDann wurde wieder auf Russland verwiesen, das w&auml;hrend der letzten Jahre versucht habe, Grenzen durch Gewalt zu ver&auml;ndern, milit&auml;risch im Nordatlantik, im Schwarzen Meer und im &ouml;stlichen Mittelmeer stark aufger&uuml;stet habe, eine andauernde Aggression in Georgien, der Ukraine, im Asow-Meer und in Kaliningrad zeige mit Interventionen in Syrien, Libyen und Venezuela dieses Gebiete destabilisiere. Wenn es nicht so ernst w&auml;re, m&uuml;sste man &uuml;ber solche einseitigen Darstellungen schmunzeln, ebenso dar&uuml;ber, dass es nur um Abschreckung und Verteidigung, &ldquo;um die Verhinderung und nicht die Provokation eines Konflikts.&rdquo;<br>\nDen Vogel schoss allerdings der Botschafter ab. Er sagte, als er mit Foggo am Dienstag die Flugzeugtr&auml;gerverb&auml;nde beobachtete: &ldquo;Jeder der Flugzeugtr&auml;ger, der jetzt im Mittelmeer operiert, stellt 100.000 Tonnen internationaler Diplomatie dar.&rdquo; Und die Tonnen sind gegen Russland gerichtet: &ldquo;Diese Schiffe stellen diplomatische Kommunikation und Dialog verbunden mit einer starken Verteidigung bereit und zeigen Russland, dass es, wenn es wirklich bessere Beziehungen mit den USA suchen will, seine destabilisierenden Aktivit&auml;ten auf der Welt beenden muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Botschafter-Huntsman-Entlarvende-Charakterisierung-der-US-Diplomatie-4406848.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ex-Pr&auml;sident Jimmy Carter nennt USA das kriegerischste Land der Welt<\/strong><br>\nJimmy Carter, der einzige US-Pr&auml;sident, unter dem die Vereinigten Staaten keinen Krieg gef&uuml;hrt hatten, hat die Kriegslust seines Landes scharf kritisiert. Die USA k&ouml;nnten sich laut Carter an China ein Beispiel nehmen.<br>\nDie USA seien das kriegerischste Land der Welt, sagte Carter in seiner Sonntagsschule in der Maranatha Baptist Church im US-Bundesstaat Georgia.<br>\nDer 94-J&auml;hrige erkl&auml;rte, Trump habe ihn am vergangenen Samstag angerufen. Zuvor habe er dem jetzigen US-Pr&auml;sidenten in einem Brief einen Ratschlag zu den amerikanisch-chinesischen Beziehungen gegeben. Trump sei derzeit dar&uuml;ber besorgt, dass China die USA wirtschaftlich &uuml;berholen k&ouml;nnte.<br>\n&bdquo;Ich habe das Verh&auml;ltnis zu China 1979 normalisiert. Wissen Sie, wie oft China seit 1979 Krieg gegen jemanden gef&uuml;hrt hat? Niemals! Und wir sind im Krieg geblieben&ldquo;, so der ehemalige demokratische Staatschef.<br>\nIn den 242 Jahren ihres Bestehens als Staat h&auml;tten die USA lediglich 16 Jahre lang keinen Krieg gef&uuml;hrt, betonte Carter.<br>\nDass die USA das kriegsfreudigste Land seien, sei die Folge des US-Drucks auf andere Staaten, amerikanische Prinzipien zu &uuml;bernehmen.<br>\nDie lange Friedenszeit habe es China erlaubt, sein Wirtschaftswachstum voranzutreiben. &bdquo;Wie viele Meilen Schnellverkehrsbahn haben wir in diesem Land?&ldquo; fragte Carter. China habe etwa 29.000 Kilometer Schnellverkehrsbahn, w&auml;hrend Washington etwa drei Billionen US-Dollar f&uuml;rs Milit&auml;r ausgegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190420324756411-ex-praesident-jimmy-carter-nennt-usa-das-kriegerischste-land-der-welt-\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wie von den NachDenkSeiten schon oft beschrieben: Der Tod kommt aus Amerika. Interessant auch der Hinweis Carters auf die Chinas Alternative Investitionen in Schnellbahntrassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein Bock auf Bomben<\/strong><br>\nMehrheit der Deutschen f&uuml;r Abzug der Atomwaffen aus B&uuml;chel. Osterm&auml;rsche mit leicht gestiegener Teilnehmerzahl<br>\nDie von der Bundesregierung betriebene &raquo;Sicherheitspolitik&laquo; verliert zunehmend an R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung. Immer mehr Menschen sprechen sich gegen die Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland aus und stellen das NATO-Kriegsb&uuml;ndnis in Frage. Am Montag meldete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine von ihr in Auftrag gegebene repr&auml;sentative Umfrage, dass sich eine deutliche Mehrheit der Bundesb&uuml;rger, n&auml;mlich 59 Prozent, f&uuml;r den Abzug der rund 20 US-amerikanischen Atombomben ausspreche, die im rheinland-pf&auml;lzischen B&uuml;chel gelagert werden. Nur 18 Prozent sind f&uuml;r den Verbleib dieser Waffen. Zugleich forderten 53 Prozent der Befragten die Bundesregierung auf, den UN-Vertrag f&uuml;r das Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Dieser war im Juli 2017 von etwa zwei Dritteln der 193 Mitgliedsstaaten der UNO auf den Weg gebracht worden, wird jedoch von der Bundesrepublik und nahezu allen anderen NATO-Mitgliedern boykottiert. Der Grund liegt auf der Hand: Nur noch 22 Prozent der Befragten geben an, dass sie einen Atomkrieg in den kommenden zehn Jahren f&uuml;r wahrscheinlich halten. Ende 2017, vor der K&uuml;ndigung des INF-Vertrags durch die US-Regierung, lag dieser Wert noch bei 32 Prozent. Dazu passt, dass auch der R&uuml;ckhalt f&uuml;r die NATO schwindet. So bef&uuml;rworten nach einer Anfang des Monats ver&ouml;ffentlichten Umfrage nur noch 54 Prozent der Bundesb&uuml;rger die Mitgliedschaft in dem transatlantischen Kriegsb&uuml;ndnis. 2017 waren es noch 68 Prozent gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/353382.bewegung-f%C3%BCr-abr%C3%BCstung-kein-bock-auf-bomben.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EVP-Spitzenkandidat Weber will Nord Stream 2 stoppen<\/strong><br>\nDer Spitzenkandidat der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, will den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland noch verhindern. Damit vertritt der CSU-Politiker eine andere Position als die Bundesregierung. W&auml;hrend Manfred Weber gerade in Athen den Wahlkampf der Europ&auml;ischen Volkspartei EVP mit der Vorstellung eines pers&ouml;nlichen Regierungsprogramms einl&auml;utet, sorgt sein Interview mit der polnischen Zeitung &ldquo;Polska Times&rdquo; f&uuml;r einen Paukenschlag in Sachen Gashandel zwischen der EU und Russland: Weber will die derzeit im Bau begriffene Gasleitung &ldquo;Nord Stream 2&rdquo; stoppen.<br>\nWeber: Nord Stream 2 &ldquo;nicht im Interesse der EU&rdquo;<br>\n&ldquo;Ich bin gegen dieses Projekt. Es ist nicht im EU-Interesse&rdquo;, sagte der CSU-Politiker der &ldquo;Polska Times&rdquo;. Weber werden &ndash; mit der derzeit st&auml;rksten Kraft im EU-Parlament im R&uuml;cken &ndash; nach der Europa-Wahl gute Chancen auf den Posten des Kommissionspr&auml;sidenten einger&auml;umt.<br>\n&ldquo;Als Chef der EU-Kommission werde ich alle m&ouml;glichen Rechtsmittel anwenden, um Nord Stream 2 zu verhindern.&rdquo; Manfred Weber, EVP-Spitzenkandidat<br>\nWeber stellt sich damit gegen die Position der Bundesregierung, die die Gasleitung durch die Ostsee als Beitrag zur Versorgungssicherheit verteidigt. Auf den Widerspruch zur Bundesregierung angesprochen sagte er der polnischen Zeitung:<br>\n&ldquo;Ich bin nicht der deutsche Kandidat f&uuml;r die Spitze der EU-Kommission, sondern ein Kandidat der EVP.&rdquo; Manfred Weber, EVP-Spitzenkandidat<br>\nDa die Leitung Transitl&auml;nder wie Polen oder die Ukraine umgeht, ist dort der Widerstand besonders gro&szlig;. Manfred Weber lehnte auf Nachfrage des BR jede weitere Stellungnahme zu Nord Stream 2 ab. Es sei alles gesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/evp-spitzenkandidat-weber-gegen-bau-von-nord-stream-2,ROSKyD6\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &hellip;da legst die nieder! W&auml;hrend seine politischen CSU-Ziehv&auml;ter Stoiber und Seehofer noch nach Moskau gepilgert sind und u.a. dort auch den russ. Pr&auml;sidenten Putin besucht haben, zeigt er sich als Vasall us-atlantischen Ausma&szlig;es.<\/em><\/p>\n<p><em>Danke f&uuml;r die Kalte-Krieger-&Auml;u&szlig;erung vor der Europawahl; jetzt wei&szlig; man doch wen man nicht w&auml;hlen kann! Europa und Deutschland war schon einmal weiter in der friedlichen Nachbarschaftspflege!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Unionsfraktion stellt sich im Streit um Nord Stream 2 hinter Weber<\/strong><br>\nManfred Weber will den Weiterbau der Gaspipeline Nord Stream 2 blockieren, wenn er nach der Europawahl Kommissionschef wird. Der Spitzenkandidat der EVP stellt sich damit gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vehement f&uuml;r Nord Stream 2 wirbt. Aus der Unionsfraktion erh&auml;lt Weber nun R&uuml;ckendeckung.<br>\nDer Spitzenkandidat von CDU und CSU bei der Europawahl, Manfred Weber, hat mit seinem Vorsto&szlig; gegen den Bau der Gaspipeline &ldquo;Nord Stream 2&rdquo; zwischen Russland und Deutschland f&uuml;r Irritationen gesorgt &ndash; auch weil Bundeskanzlerin Angela Merkel den Pipeline-Bau vehement unterst&uuml;tzt. Die Unionsfraktion im Bundestag verteidigt Weber aber trotzdem.<br>\nDer au&szlig;enpolitische Sprecher der Unionsfraktion, J&uuml;rgen Hardt, sagte der S&uuml;ddeutschen Zeitung, als m&ouml;glicher zuk&uuml;nftiger Kommissionspr&auml;sident nehme Weber &ldquo;klar die Interessen aller 28 EU-Mitgliedstaaten in den Blick, auch der kleineren &ndash; das ist auch seine Aufgabe&rdquo;. Nord Stream 2 sei &ldquo;von Anfang an ein hochpolitisches Projekt&rdquo; gewesen, &ldquo;deshalb h&auml;tte Deutschland die Bedenken unserer &ouml;stlichen EU-Partner bereits viel fr&uuml;her in der Entscheidungsphase ernst nehmen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Hardt.<br>\nBedauerlicherweise habe sich aber &ldquo;Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der und in der Folge auch Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel pers&ouml;nlich sehr stark f&uuml;r Nord Stream 2 eingesetzt&rdquo;. Dies habe &ldquo;eine fr&uuml;hzeitige und ergebnisoffene Abstimmung in der EU nicht m&ouml;glich gemacht und zu Irritationen gef&uuml;hrt&rdquo;. Diese k&ouml;nnten jetzt &ldquo;im Nachhinein kaum mehr ausger&auml;umt werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/manfred-weber-nord-stream-cdu-csu-1.4420613\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Lesen Sie dazu auch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50326\">Europawahlen &ndash; Ein bayerischer &bdquo;Russenfresser&ldquo; als Juncker-Nachfolger?<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Meint Weber das ernst?<\/strong><br>\nDas Problem: Erstens ist er noch nicht am Ziel, sein Wahlsieg ist durch das Brexit-Chaos unsicher geworden. Und zweitens kann ein Kommissionschef die Pipeline nicht einfach so verbieten. Auch Jean-Claude Juncker hatte Bedenken, fand jedoch keine Handhabe gegen Nord Stream 2. Wie Wunschdenken wirken auch andere Versprechen, die Weber zum offiziellen Auftakt seines Wahlkampfs in Athen gemacht hat. Manches f&auml;llt nicht einmal in die Zust&auml;ndigkeit der EU. Hier der Faktencheck:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/meint-weber-das-ernst\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Offener Brief von Ex-Au&szlig;enministern der EU<\/strong><br>\nAm 14. April haben mehr als drei&szlig;ig fr&uuml;here europ&auml;ische Politiker aus fast allen EU-Staaten in einem Brief an die jetzigen Au&szlig;enminister der EU-Staaten und die EU-Beauftragte f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik zum israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt Stellung bezogen. Allein die Tatsache, dass es sich um fr&uuml;here Politiker aus ann&auml;hernd allen EU-Staaten handelt, ist bemerkenswert.<br>\nDer Brief ist dar&uuml;ber hinaus deshalb bemerkenswert, weil die Unterzeichner\n<ul>\n<li>zur Respektierung der Prinzipien des V&ouml;lkerrechts aufrufen,<\/li>\n<li>die j&uuml;dischen Siedlungen im besetzten Westjordanland als v&ouml;lkerrechtlich illegal bezeichnen (und sich dabei auf die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates berufen),<\/li>\n<li>eine faire L&ouml;sung des Fl&uuml;chtlingsproblems fordern,<\/li>\n<li>ausdr&uuml;cklich erkl&auml;ren, dass Ostjerusalem nicht zum israelischen Staatsgebiet geh&ouml;rt<\/li>\n<li>der &Uuml;berzeugung sind, dass ein tragf&auml;higer Friede der Gr&uuml;ndung eines pal&auml;stinensischen Staates neben Israel bedarf, der auf den Grenzen von vor 1967 beruht und<\/li>\n<li>die europ&auml;ischen Regierungen auffordern, die Bem&uuml;hungen um eine Zweistaaten-L&ouml;sung zu verst&auml;rken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Brief in deutscher &Uuml;bersetzung im Wortlaut: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=9302#more-9302\">Nahost Forum Bremen<\/a><br>\nQuelle des Originals: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2019\/apr\/14\/europe-must-stand-by-the-two-state-solution-for-israel-and-palestine\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik am Einfluss der Reichen w&auml;chst<\/strong><br>\nKultursponsoring hat in den USA eine lange Tradition, die Kulturinstitutionen sind auf private Spenden angewiesen. &Ouml;ffentliche Gelder werden unter Trump mehr und mehr gestrichen. Das bringt Probleme &ndash; nicht nur, wenn das Geld von der Sackler-Familie kommt.<br>\nIn Los Angeles hei&szlig;en die gro&szlig;en Philanthropen der Kunstwelt nicht Sackler, sondern zum Beispiel Eli und Edythe Broad, Dr. Dre und David Geffen. Sie machen ihr Geld mit Immobilien, Musik und Filmen. Sie spenden Millionen f&uuml;r Universit&auml;ten, Konzerthallen und Museen.<br>\nOhne Philanthropen g&auml;be es keine Walt Disney Concert Hall und keinen Erweiterungsbau f&uuml;r das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) von Architekt Peter Zumthor. Kunstsammlerin Elaine Wynn gab f&uuml;r die Erweiterung 50 Millionen, Fernsehmogul Jerrold Perenchio 25 und Filmproduzent Geffen 150 Millionen. Der Neubau wird &bdquo;David Geffen Galleries&ldquo; hei&szlig;en. Doch es fehlen noch ein paar Millionen bis zum ersten Spatenstich. &hellip;.<br>\nInzwischen schaut die &Ouml;ffentlichkeit allerdings deutlich kritischer darauf, wer Kunst in Los Angeles finanziert. Beispiel Eli Broad: Ohne Kunst- und Geldspenden des Unternehmers ist die Kulturszene von Downtown Los Angeles nicht denkbar. Doch Broad finanziert zum Beispiel auch den Kampf f&uuml;r mehr Privatschulen und gibt Politikern, die seine Ziele im Bildungsbereich verfolgen, gro&szlig;z&uuml;gige Spenden.<br>\nDavid Callahan, Autor eines Buchs &uuml;ber den Zusammenhang von Reichtum, Macht und Philanthropie in einem Interview mit dem Radiosender KPCC: &bdquo;Alle lieben sein Museum und was er f&uuml;r die Kunstszene getan hat. Aber warum soll er als einzelne Person so viel Einfluss auf die Politik haben? Nur weil er reich ist? Das ist nicht demokratisch. Er steuert mit seinem Geld Kunst und politische Reformen. Das ist viel Macht f&uuml;r einen Mann.&ldquo; &hellip;.<br>\nKritik am Einfluss der Reichen auf die Kulturpolitik generell w&auml;chst. Sie erinnert an einen Satz des ehemaligen US-Pr&auml;sident Theodore Roosevelt: &bdquo;Keine Summe an gespendetem Verm&ouml;gen kann daf&uuml;r entsch&auml;digen, wie es erworben wurde.&ldquo; Philanthropie-Insider David Callahan sagt:<br>\n&bdquo;Meine Bedenken sind au&szlig;erdem, dass auch das, was am Ende pr&auml;sentiert wird, vor allem das Denken von reichen Unternehmern reflektiert. Und die denken nicht wie du und ich. Weil reiche Spender sagen, wo es langgeht, werden vor allem ihre Ansichten und Werte reflektiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kultursponsoring-in-los-angeles-kritik-am-einfluss-der.1013.de.html?dram:article_id=446812\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>So kann Verm&ouml;gen gerechter verteilt werden<\/strong><br>\nNa, geh&ouml;ren Sie dazu? Zu den oberen 10 Prozent der Einwohner? Zu den Reichen also, denen mehr als die H&auml;lfte des Verm&ouml;gens in Deutschland geh&ouml;rt? Oder doch eher zu den unteren 50 Prozent, also der H&auml;lfte der Deutschen, denen zusammengerechnet nur drei Prozent des Verm&ouml;gens geh&ouml;ren? Und wenn ja, wie k&ouml;nnen Sie das &auml;ndern?<br>\nDas sind keine Klassenkampfparolen. Ich zitiere die n&uuml;chternen Zahlen der Bundesbank, vorgestellt in der vergangenen Woche im Verm&ouml;gensbericht. Und gleich noch nachgeschoben, dass sie das Verm&ouml;gen der Reichen und Superreichen dabei eher zu niedrig sch&auml;tzen d&uuml;rfte. Superreiche seien bei der zugrundeliegenden Befragung im Jahr 2017 n&auml;mlich gar nicht dabei gewesen. Und auch die Reichen h&auml;tten sich weniger beteiligt.<br>\nFun Fact: Viele derjenigen, die nach der Befragung zu den Beg&uuml;terten im Land geh&ouml;ren, wollen das gar nicht wahrhaben. Gefragt nach ihrer Selbsteinsch&auml;tzung, bekannten sich n&auml;mlich nur drei Prozent aus den oberen 20 Prozent der Verm&ouml;gensstatistik dazu, zu dieser bevorzugten Gruppe zu geh&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nDaf&uuml;r sind zuerst diverse politische Weichenstellungen n&ouml;tig, was man schon daran sehen kann, dass der Reichtum trotz allen Flei&szlig;es der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger deutlich ungleicher verteilt ist als in vielen anderen L&auml;ndern Europas. Oder wie die Bundesbank schreibt: Deutschland geh&ouml;rt innerhalb Europas zu den L&auml;ndern mit einer besonders &ldquo;hohen Ungleichverteilung der Verm&ouml;gen&rdquo;. &hellip;.<br>\nEs kann unter Verteilungsgesichtspunkten auch nicht sein, dass das Vererben gro&szlig;er Verm&ouml;gen oft ohne viel Erbschaftssteuer erfolgt, aber ganz legal wie bei Familie Quandt. Von den Umtrieben der Familie Engelhorn ganz zu schweigen. Es geht hier wirklich nicht um Omas und Opas Reihenhaus. Erben ist keine Leistung, schon gar nicht, wenn Geld f&uuml;r die Finanzierung von Schulen, Radwegen, Bahntrassen, Glasfasernetzen, Stra&szlig;en und Polizei fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/tenhagens-finanztipps-so-kann-vermoegen-gerechter-verteilt-werden-a-1263524.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Tenhagens Tipps f&uuml;r die Verbesserung der privaten Finanzen &ndash; h&ouml;heres Gehalt, Sparen bei Versicherungsbeitr&auml;gen und Handy-Kosten sowie Investitionen in ETFs (Spitzentipp f&uuml;r Niedrigl&ouml;hner, die 10 Euro im Monat &uuml;brighaben) &ndash; sind gewohnt sinnlos, aber die politischen Vorschl&auml;ge haben es in sich. Tenhagen fordert ohne Umschweife einen h&ouml;heren Spitzensteuersatz bei Erh&ouml;hung der Einkommensgrenzen, die Ersetzung der Abgeltungssteuer (25% auf Kapitalertr&auml;ge) durch den normalen Steuersatz, die Wiedereinf&uuml;hrung einer vern&uuml;nftigen Erbschaftsteuer auf hohe Verm&ouml;gen und, na gut, die F&ouml;rderung von Immobilienverm&ouml;gen f&uuml;r Wenigverdiener. Kurz, so etwas wie die Wiederherstellung von sozialer Gerechtigkeit und, tats&auml;chlich, mehr Verteilungsgerechtigkeit bei den Verm&ouml;gen. Das liegt ziemlich nahe am Programm der Linkspartei und war beim SPIEGEL in den letzten 25 Jahren nicht zu lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung von Flugpassagieren liefert Fehler &uuml;ber Fehler<\/strong><br>\nSeit vergangenem Jahr erfasst das Bundeskriminalamt die Daten aller Flugpassagiere, die in Deutschland starten oder landen. So sollen gesuchte Straft&auml;ter und Verd&auml;chtige identifiziert und anschlie&szlig;end von der Polizei beobachtet werden. Tats&auml;chlich lieferte das System in den ersten Betriebsmonaten jede Menge Treffer &ndash; allerdings sind die meisten unbrauchbar. Auf jede korrekte Verdachtsmeldung kommen mehr als 400 falsche Treffer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Andrej Hunko (Die Linke) hervor.<br>\nIm sogenannten Passenger Name Record (PNR) speichern die Fluglinien Daten zu ihren Passagieren. Die Datens&auml;tze enthalten etwa Datum, Uhrzeit, Start- und Zielflughafen der gebuchten Verbindung sowie Name, Anschrift und Zahlungsdaten des Reisenden. Das Fluggastdatengesetz verpflichtet die Airlines, diese Informationen an das Bundeskriminalamt (BKA) weiterzugeben. Dort ist eine Software im Einsatz, welche die Daten mit Fahndungslisten abgleicht.<br>\nBald sollen die PNR-Daten nicht nur nach gesuchten Personen durchforstet werden, sondern auch nach verd&auml;chtigen Mustern, die auf eine f&uuml;r die Zukunft geplante Straftat hinweisen. Das Fluggastdatengesetz gilt als erster gro&szlig;angelegter Einsatz von Predictive Policing in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/fluggastdaten-bka-falschtreffer-1.4419760\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Abholzung und Br&auml;nde: 30 Fu&szlig;ballfelder Wald weniger &ndash; in der Minute<\/strong><br>\nDer Tropenwald in Brasilien schrumpft, und auch anderswo auf der Welt sind die Verluste insbesondere urspr&uuml;nglichen Regenwaldes besorgniserregend gro&szlig;. Doch es gibt auch positive Nachrichten.<br>\n12 Millionen Hektar Regenwald &ndash; eine Fl&auml;che so gro&szlig; wie England &ndash; sind im vergangenen Jahr auf der ganzen Welt verloren gegangen. Das geht aus einem Bericht des Projekts Global Forest Watch (GFW) hervor, der sich auf von der amerikanischen Universit&auml;t Maryland ausgewertete Satellitenbilder beruft. Die Zahl ist die vierth&ouml;chste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001.<br>\nIn dem Bericht warnen die Forscher davor, dass die Geschwindigkeit der Zerst&ouml;rung unver&auml;ndert hoch sei. Min&uuml;tlich verschwinde Wald von der Gr&ouml;&szlig;e von 30 Fu&szlig;ballfeldern. Die Daten zeigen indes nicht nur die legale oder illegale Abholzung von W&auml;ldern durch menschliche Hand, sondern auch die nat&uuml;rliche Zerst&ouml;rung etwa durch Br&auml;nde. Zu den Hauptverursachern der Entwaldung z&auml;hlen Viehzucht und Landwirtschaft: In Asien und Afrika sorgt vor allem der Anbau von Palm&ouml;l, in S&uuml;damerika die Produktion von Getreide zur Herstellung von Biotreibstoffen f&uuml;r gro&szlig;e Waldverluste. [&hellip;]<br>\nMit gro&szlig;er Sorge blicken die Autoren auf den Verlust von urspr&uuml;nglichem Regenwald in den Tropen, welcher nun erstmals dokumentiert wurde: Insgesamt 3,64 Millionen Hektar von diesem Baumbestand seien verschwunden. Das birgt Gefahren nicht nur f&uuml;r die hochsensiblen &Ouml;kosysteme und die Biodiversit&auml;t; W&auml;lder haben auch einen gro&szlig;en Einfluss auf das Klima. Weltweit absorbieren die Regenw&auml;lder rund 30 Prozent des von Menschen verursachten Aussto&szlig;es von Treibhausgasen &ndash; mehr als elf Milliarden Tonnen pro Jahr. Brandrodungen und Abholzungen zum Fl&auml;chengewinn setzen klimasch&auml;dliches Kohlendioxid frei und verringern die Kapazit&auml;ten der sogenannten &bdquo;gr&uuml;nen Lungen&ldquo; zur Aufnahme von CO2. Urw&auml;lder der &auml;ltesten Generation, die aus jahrhunderte-, teils sogar jahrtausendealten B&auml;umen bestehen, halten dabei besonders viel Kohlenstoff gespeichert und k&ouml;nnen &ndash; einmal abgeholzt &ndash; nicht wieder in ihren Originalzustand zur&uuml;ckversetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/30-fussballfelder-wald-weniger-je-minute-16157045.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Angesichts dieses Ausma&szlig;es an Umweltzerst&ouml;rung f&auml;llt es mir schwer, &ldquo;auch positive Nachrichten&rdquo; zu sehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&sbquo;Zu guter Letzt&lsquo;: FDP will Enteignungsartikel aus dem Grundgesetz streichen<\/strong><br>\nLiberalen-Chef Christian Lindner will die Enteignung von Immobilienkonzernen in Berlin und anderswo unm&ouml;glich machen &ndash; per Verfassungs&auml;nderung.<br>\nIm Streit um das Berliner Volksbegehren zur Enteignung von Wohnungskonzernen will die FDP-Spitze dem Ansinnen per Grundgesetz&auml;nderung die juristische Grundlage entziehen. &bdquo;Artikel 15 passt nicht zur sozialen Marktwirtschaft. Er ist ein Verfassungsrelikt und wurde aus gutem Grund nie angewandt&ldquo;, sagte der Parteivorsitzende Christian Lindner dem Tagesspiegel: &bdquo;Ihn abzuschaffen, w&auml;re ein Beitrag zum sozialen Frieden und w&uuml;rde die Debatte wieder auf das Wesentliche lenken.&ldquo;<br>\nDie FDP will bei ihrem Bundesparteitag in Berlin am Freitag entscheiden, eine Abschaffung des Artikels 15 Grundgesetz im Bundestag zu beantragen. Auf ihn st&uuml;tzt die Berliner Enteignungs-Initiative ihre Argumentation. Dieser besagt, dass &bdquo;Grund und Boden, Natursch&auml;tze und Produktionsmittel zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausma&szlig; der Entsch&auml;digung regelt, in Gemeineigentum&ldquo; &uuml;berf&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nDer Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der FDP, Marco Buschmann, betonte: &bdquo;Durch Enteignung entsteht keine einzige neue Wohnung, sondern nur Entsch&auml;digungsanspr&uuml;che zulasten des Steuerzahlers.&ldquo; Deshalb solle die &bdquo;Sozialisierung ganzer Betriebe und Branchen durch eine Streichung des Artikels 15 ganz vom Tisch genommen werden&ldquo;. Spannend wird es, ob die FDP im Bundestag daf&uuml;r Mitstreiter finden wird &ndash; f&uuml;r eine Grundgesetz&auml;nderung wird eine Zwei-Drittel-Mehrheit gebraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/debatte-ueber-verstaatlichung-fdp-will-enteignungsartikel-aus-dem-grundgesetz-streichen\/24253190.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Experten von der FDP mal wieder. Sie haben freitags in der Schule wohl geschlafen, als das Grundgesetz Thema war. Haben wir da nicht alle gelernt, dass sich die ersten 19 Artikel mit den Grundrechten besch&auml;ftigen und diese nicht einfach abgeschafft werden k&ouml;nnen, auch nicht mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit? Artikel 19, Absatz 2, Grundgesetz besagt doch:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>und auch &sbquo;Das Letzte&lsquo;: &bdquo;Parteispenden sind nicht korruptiv&ldquo;<\/strong><br>\nHermann Otto Solms hat die FDP-Finanzen saniert &ndash; auch dank &uuml;ppiger Spenden. Den Stopp durch Daimler r&uuml;gt er: Das Unternehmen gebe die Mitverantwortung f&uuml;r das politische Geschehen auf. Solms k&uuml;ndigt einen Protestbrief an den Konzern an. [&hellip;]<br>\nHermann Otto Prinz zu Solms-Hohensolms-Lich, so sein voller Name, erf&uuml;llte die Erwartungen. Er reduzierte zun&auml;chst die Kosten, das Personal wurde halbiert, von knapp unter 50 Mitarbeitern auf knapp &uuml;ber 20. Die Bundespartei erwirtschaftete wieder regelm&auml;&szlig;ig &Uuml;bersch&uuml;sse und baute die &Uuml;berschuldung ab, im Schnitt um mehr als eine Million Euro pro Jahr. Auf dem Parteitag wird Solms den Delegierten verk&uuml;nden, dass die &Uuml;berschuldung der Bundespartei bis Ende 2018 auf rund zwei Millionen Euro gesunken ist.<br>\n&bdquo;Die Sanierung ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber wir sind sehr gut vorangekommen&ldquo;, sagt Solms. Nach seiner mittelfristigen Finanzplanung werde die FDP &bdquo;im Jahr 2020 ein positives Reinverm&ouml;gen haben&ldquo;. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem der Schatzmeister guten Gewissens sagen kann: Auftrag ausgef&uuml;hrt, Mission erf&uuml;llt.<br>\nBis dahin will er daf&uuml;r sorgen, dass die neue finanzielle Solidit&auml;t in der Partei-DNA verankert wird. &bdquo;Wir wollen dauerhaft weniger ausgeben, als wir einnehmen, um immer auf alle Eventualit&auml;ten vorbereitet zu sein&ldquo;, sagt Solms. Auch nach der erfolgreichen Bundestagswahl 2017 habe die FDP &bdquo;nicht automatisch gleich wieder den Apparat vergr&ouml;&szlig;ert. Wir haben 2013 gelernt, dass man mit weniger Ausgaben und besserer Politik erfolgreich sein kann&ldquo;. Rund zw&ouml;lf Millionen Euro betragen die j&auml;hrlichen Gesamtausgaben der Bundespartei heute, fr&uuml;her waren es 19 Millionen Euro. Diese Sparsamkeit, so Solms, empfehle er &bdquo;auch den beiden gr&ouml;&szlig;eren Parteien&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article192410147\/FDP-Hermann-Otto-Solms-ruegt-Parteispenden-Stopp-durch-Daimler.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Gro&szlig;teil dieses Artikels wird f&uuml;r eine Lobhudelei des liberalen Schatzmeisters genutzt, was v&ouml;llig unverst&auml;ndlich ist. Denn eigentlich h&auml;tte man einen Hinweis darauf erwarten d&uuml;rfen, wie die FDP-Bundestagsfraktion von 2009 bis 2013, der Solms auch angeh&ouml;rte, ihre Schulden der Allgemeinheit &uuml;bergeben hat. Lesen Sie dazu den Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49445\">Die Allgemeinheit muss f&uuml;r die Schulden der FDP haften und der Aufschrei bleibt aus<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51207\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51207","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51207"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51210,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51207\/revisions\/51210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}