{"id":51413,"date":"2019-05-03T08:03:02","date_gmt":"2019-05-03T06:03:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413"},"modified":"2019-05-03T08:03:02","modified_gmt":"2019-05-03T06:03:02","slug":"hinweise-des-tages-3358","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h01\">&bdquo;Maduro ist kein Diktator&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h02\">Spanien-Wahl: &bdquo;Die internationalen Medien haben den Rechtsextremen in die H&auml;nde gespielt&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h03\">&bdquo;Weil uns Europa wichtig ist&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h04\">Mythos Lohnnebenkosten: Kein Anstieg, sondern R&uuml;ckgang der Quote, begrenzte Bedeutung der Arbeitgeberbeitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h05\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Wie Datenh&auml;ndler die Jobb&ouml;rse missbrauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h06\">Der neoliberale Angriff auf das Ehegattensplitting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h07\">Zeitenwende f&uuml;r Lebensversicherte: Was der Generali-Deal f&uuml;r die Branche bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h08\">Bericht: Jede zweite &uuml;berpr&uuml;fte Krankenhausabrechnung falsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h09\">Rockt die Multis! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h10\">CETA &ndash; Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne ist eine politische Frage <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h11\">&bdquo;Der Gebietstausch ist vom Tisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h12\">Der Milit&auml;rrat und sein Vizechef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51413#h13\">Zu guter Letzt: Juso-Chef in der Kritik, weil er linke Ideen hat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Maduro ist kein Diktator&ldquo;<\/strong><br>\nDer Linken-Politiker Andrej Hunko h&auml;lt Sanktionen und Milit&auml;randrohungen f&uuml;r den falschen Weg bei der derzeitigen Lage in Venezuela. Er pl&auml;diert f&uuml;r Verhandlungen. Au&szlig;erdem m&uuml;sse die einseitige Unterst&uuml;tzung Guaidos beendet werden, sagte Hunko im Dlf. Schlie&szlig;lich habe er einen Putschversuch unternommen. (&hellip;)<br>\nHeinemann: Wie k&ouml;nnen die Menschen in Venezuela das Regime loswerden?<br>\nHunko: Ich wei&szlig; gar nicht, ob die Menschen in Venezuela das Regime loswerden wollen. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass es eine so gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Opposition gab.<br>\nHeinemann: Herr Hunko, Entschuldigung! Warum sind Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner geflohen, aus ihrem Land abgehauen, &uuml;ber die Grenze?<br>\nHunko: Es sind drei Millionen ins Ausland gegangen, zwei bis drei Millionen.<br>\nHeinemann: Z&auml;hlen die nicht?<br>\nHunko: Bitte?<br>\nHeinemann: Z&auml;hlen die f&uuml;r Sie nicht?<br>\nHunko: Nat&uuml;rlich z&auml;hlen die f&uuml;r mich. Aber es sind auch sechs Millionen nach Venezuela aus Kolumbien geflohen. Dar&uuml;ber spricht kein Mensch. Es ist alles nicht so einseitig, wie Sie das darstellen, und deshalb ist es notwendig, sich ein differenziertes Bild zu machen. Ich fordere auch deutsche Abgeordnete, deutsche Politiker, die Regierung auf, nach Venezuela zu fahren und mit den verschiedenen Seiten zu reden. Warum ist Heiko Maas in Kolumbien oder in Brasilien, trifft sich dort mit dem rechtsextremen Pr&auml;sidenten? Warum f&auml;hrt er nicht nach Venezuela und macht sich ein eigenes Bild der Lage? Das f&auml;nde ich viel besser, als sich auf einseitige Bilder, einseitige Darstellungen zu st&uuml;tzen.<br>\nHeinemann: Wieso haben Sie es in Kauf genommen, dass Sie mit Ihrem Besuch bei Maduro einen Diktator aufgewertet haben?<br>\nHunko: Maduro ist kein Diktator. Er ist letztes Jahr im Mai gew&auml;hlt worden mit 67 Prozent. Ich habe auch die Anerkennung von Guaido immer kritisiert. Ich halte sie auch f&uuml;r v&ouml;lkerrechtswidrig. Ich habe mit beiden Seiten gesprochen. Nat&uuml;rlich gibt es da Bilder, es gibt auch Bilder mit Guaido, mit der Opposition. Das ist ganz normal, das geh&ouml;rt zur internationalen Politik dazu.<br>\nHeinemann: Hauptsache sozialistisch! &ndash; Bewegt sich da die Au&szlig;enpolitik der Linksfraktion 30 Jahre nach der Wende immer noch auf DDR-Niveau?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krise-in-venezuela-maduro-ist-kein-diktator.694.de.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man muss Andrej Hunko da ein gro&szlig;es Kompliment aussprechen. Wie ruhig und souver&auml;n er auf die tendenzi&ouml;sen und degoutanten Fragen von Christoph Heinemann reagiert, ist bemerkenswert. Die Interviewf&uuml;hrung zeigt, wie sehr der Deutschlandfunk mittlerweile vor die Hunde gegangen ist. Es ist zum Heulen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Billionaire Blackwater Founder Wants His Mercenaries in Venezuela to Topple Maduro: Report<\/strong><br>\nErik Prince, the billionaire founder of the infamous Blackwater security firm, has reportedly lobbied for thousands of his mercenaries to be deployed to Venezuela to break the stalemate that has settled between President Nicol&aacute;s Maduro and his U.S.-backed rival, Juan Guaid&oacute;.<br>\nAccording to a Reuters report, Prince has been meeting with influential supporters of President Donald Trump and wealthy Venezuelans living in exile to build support for his plan, which would see up to 5,000 Spanish-speaking troops sent to the beleaguered South American nation at a cost of around $40 million.<br>\nAccording to two sources with knowledge of Prince&rsquo;s pitch, the operation would begin with intelligence gathering and later develop into combat and stabilization missions. The idea is to create a &ldquo;dynamic event&rdquo; that would break the stalemate between the two opposing camps, one source told Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newsweek.com\/venezuela-erik-prince-blackwater-mercenaries-us-invasion-nicolas-maduro-juan-1409519\">Newsweek<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr interessant. Wahrscheinlich sind solche privaten oder auch staatliche Trupps auch schon unterwegs in Venezuela<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spanien-Wahl: &bdquo;Die internationalen Medien haben den Rechtsextremen in die H&auml;nde gespielt&ldquo; <\/strong><br>\nDer PSOE ist dem Untergang nur knapp entgangen. Bei den Wahlen 2015 und 2016 sah es tats&auml;chlich danach aus, als w&uuml;rde er den Platz als gr&ouml;&szlig;te Partei der Linken an Podemos verlieren. Parteichef Pedro Sanchez hat das Logische getan, um die PASOKisierung zu vermeiden: Er hat die Partei nach links ger&uuml;ckt, wenn auch nicht so weit, wie es die Partei fr&uuml;her einmal war. Podemos hat gleichzeitig versucht, sozialdemokratisches Terrain zu besetzen. Beide haben sich also aneinander angen&auml;hert. Der PSOE hat ein wenig seiner Seele zur&uuml;ckgewonnen, Podemos ein wenig ihrer Kanten verloren.&rdquo;<br>\n&ldquo;Die internationale Berichterstattung war furchtbar. Alles drehte sich um die rechtsextreme Vox und ihr vermeintlich &uuml;berfallsartiges Auftauchen. Doch Vox kommt nicht aus dem Nichts, sondern aus dem konservativen Partido Popular (PP). Dort hat es seit dem Ende der Franco-Diktatur immer faschistoide Gruppen gegeben, die nun herausgebrochen sind. Die internationalen Medien haben das ignoriert und damit Vox in die H&auml;nde gespielt. Wenn sich alles um die extreme Rechte dreht und sie als kometenhafter Aufsteiger behandelt wird, n&uuml;tzt ihr das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/spanien-wahl-vox-podemos-psoe-sanchez\/%20\">Mosaik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers V.S.:<\/strong> Die deutschsprachigen Medien berichten &uuml;ber die Spanien-Wahl vor allem als &ldquo;Patt&rdquo;. Dabei hat die gesammelte Rechte Stimmen verloren, statt wie erwartet die Regierung zu &uuml;bernehmen. Besonders fasziniert sind unsere Medien von der rechtsextremen Vox, die f&uuml;r sie aus dem Nichts kommt, obwohl sie de facto eine Abspaltung der konservativen Partei ist. Das sind nur zwei von mehreren Fehleinsch&auml;tzungen, die dieses Interview aufzeigt. Es hat auch spannende Einblicke in die Gr&uuml;nde zu bieten, warum sich die spanische Sozialdemokratie erholt und die linke Podemos an Dynamik verloren haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Weil uns Europa wichtig ist&ldquo;<\/strong><br>\nWoran liegt es, dass w&auml;hrend der vergangenen Jahre in einigen Staaten der Gemeinschaft die Zustimmung zur EU teilweise dramatisch gesunken ist?<br>\nDe Masi: Die EU sollte soziale Sicherheit stiften und Frieden in der Welt f&ouml;rdern. Dieses Versprechen wird aber immer weniger eingel&ouml;st. &Auml;hnlich wie in der griechischen Mythologie der Stier Europa von Zeus entf&uuml;hrt wurde, haben inzwischen gro&szlig;e Konzerne und Lobbyisten die EU gekapert. Es reicht zudem nicht, auf den Frieden innerhalb der EU zu verweisen. Um uns herum steht die Welt in Flammen, auch weil wir internationale Konflikte mit R&uuml;stungsexporten und Regime-Change-Kriegen befeuern. Dies hat Staatenzerfall, Terror und Flucht geschaffen.<br>\nIst das nicht eine zu pessimistische Sicht? Die EU bietet doch gerade jungen, gut ausgebildeten Menschen viele neue Chancen.<br>\nDe Masi: Nat&uuml;rlich ist es gro&szlig;artig, wenn junge Europ&auml;er in Berlin, Paris oder Lissabon studieren oder sich dort verlieben. Aber wenn ein Rum&auml;ne auf dem Arbeiterstrich im Ruhrgebiet f&uuml;r eine Schimmelbude Wuchermieten zahlt, ist das nicht Freiz&uuml;gigkeit, sondern nackte Ausbeutung. Solche Zust&auml;nde treiben den Rechten die Hasen in die K&uuml;che.<br>\nSie k&ouml;nnen also den &Auml;rger vieler Menschen nachvollziehen?<br>\nDe Masi: Ja, teilweise schon. Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Entscheidung der Briten zum Brexit war Angst vor Lohndumping im &auml;rmeren Norden Englands. Da muss sich auch die EU an die Nase fassen: Bauarbeiter aus Osteuropa werden doch heute wie Amazon-Pakete durch Europa geschickt, Urteile des Europ&auml;ischen Gerichtshofes verwehren ihnen aber die in Deutschland, Schweden oder England g&uuml;ltige Bezahlung. Die EU-Dienstleistungsfreiheit eines polnischen Sub-Unternehmers darf n&auml;mlich laut den Luxemburger Richtern nicht durch Tarifl&ouml;hne beschr&auml;nkt werden. Das spielt Menschen gegeneinander aus. Zudem regt es mich auf, dass Unternehmen wie Apple oder Google in Europa auf ihre Gewinne weniger als ein Prozent Steuern zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/politik\/deutschland\/fabio-de-masi-linke-wir-kritisieren-die-eu-weil-europa-uns-wichtig-ist_aid-38497091\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mythos Lohnnebenkosten: Kein Anstieg, sondern R&uuml;ckgang der Quote, begrenzte Bedeutung der Arbeitgeberbeitr&auml;ge<\/strong><br>\nDie wirtschafts- und sozialpolitische Debatte wird durch die Auffassung beherrscht, dass eine Anhebung der Arbeitgeberbeitragss&auml;tze zur Sozialversicherung zu vermeiden sei. Steigende Beitr&auml;ge &ndash; so die These &ndash; erh&ouml;hen die Lohnnebenkosten der Unternehmen, verteuern den Faktor Arbeit, gef&auml;hrden die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit und vernichten Arbeitspl&auml;tze. Entsprechend hat die Entlastung der Betriebe die Entwicklung in der Rentenversicherung (Finanzierung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge allein durch die Arbeitnehmer) wie in der Krankenversicherung (bis Ende 2018 Finanzierung des Zusatzbeitrags allein durch die Versicherten) die Politik gepr&auml;gt. Im Ergebnis ist der Grundsatz der parit&auml;tischen Finanzierung der Sozialversicherung damit eingeschr&auml;nkt worden &ndash; verbunden mit einer Mehrbelastung der Versicherten.<br>\nDie Arbeitskostenerhebungen des Statistischen Bundesamtes machen allerdings deutlich, dass die Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber die &ouml;konomischen Negativwirkungen der Lohnnebenkosten weit &uuml;berzogen sind. Denn der Arbeitgeberbeitragssatz zur Sozialversicherung ist nicht mit der Belastung der Arbeitgeber durch Arbeitskosten zu verwechseln. Eine Anhebung des parit&auml;tischen Beitragssatzes zur Rentenversicherung um beispielsweise einen Prozentpunkt und des Arbeitgeberbeitragssatzes entsprechend um 0,5 Prozentpunkte f&uuml;hrt lediglich zu einer minimalen Erh&ouml;hung der Arbeitskosten insgesamt. Grob berechnet w&uuml;rden in diesem Fall die Arbeitgeberbeitr&auml;ge um 2,6 %, die Lohnnebenkosten um 1 % und die Personalgesamtkosten um 0,4 % steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Finanzierung\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbII15_Thema_Monat_05_2019.pdf\">Sozialpolitik Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Wie Datenh&auml;ndler die Jobb&ouml;rse missbrauchen<\/strong><br>\nSWR-Recherchen haben ergeben: Datensammler verkaufen pers&ouml;nliche Informationen aus der Jobb&ouml;rse der Arbeitsagentur weiter &ndash; auch an eine Firma aus Baden-W&uuml;rttemberg. [&hellip;]<br>\nOb Mechatroniker, IT-Spezialist oder B&uuml;rokauffrau &ndash; Johann S. bietet f&uuml;r viele Arbeitssuchende die passende Stelle an. Und das deutschlandweit, &uuml;ber die Jobb&ouml;rse der BA inseriert er t&auml;glich bis zu 3.000 Stellenangebote. Die Jobbeschreibungen sind allgemein gehalten, die Anforderungen an die Bewerber gering. Alles was der Bewerber tun muss, ist Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken. [&hellip;]<br>\nDie Journalisten schlie&szlig;en einen Vertrag mit ihm ab, erhalten von da an mehrmals t&auml;glich vollst&auml;ndige Bewerbungsunterlagen. Also Lebenslauf, Schul- und Arbeitszeugnisse. Und das, ohne eine Stelle ausgeschrieben zu haben oder &uuml;berhaupt ein Unternehmen zu besitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Bundesagentur-fuer-Arbeit-Wie-Datenhaendler-die-Jobboerse-missbrauchen,jobboerse-arbeitsagentur-datenhaendler-100.html%20\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.P.:<\/strong> Wie schon h&auml;ufiger berichtet wurde, k&ouml;nnen &uuml;ber die &bdquo;Jobb&ouml;rse&ldquo; der Arbeitsagentur massenhaft und kostenlos (auch fiktive) Stellenangebote ausgeschrieben werden, ohne dass dies wirksam kontrolliert w&uuml;rde. Die qualifizierten Bewerber erhalten dann auf ihre vielen sorgf&auml;ltig erstellten Bewerbungen keinerlei Antwort oder eine automatische Absage, an der nicht selten deutlich wird, dass die Bewerbungen wohl gar nicht ernsthaft gepr&uuml;ft wurden. Verwundert stellen die engagierten Bewerber dann fest, dass ein und dieselben &bdquo;Stellenangebote&ldquo; auch noch nach vielen Monaten oder sogar Jahren ausgeschrieben sind. Arbeitsagenturen, Wirtschaft und Politik verkaufen dies dann auch noch als &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; und bejubeln die vielen &bdquo;offenen Stellen&ldquo;, obwohl die hier dargestellten Missst&auml;nde schon lange bekannt sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der neoliberale Angriff auf das Ehegattensplitting<\/strong><br>\nWirtschaftsverb&auml;nde und die FDP und viele andere in ihrem Schlepptau laufen Sturm gegen das Ehegattensplitting. Ich gehe davon aus, dass viele Kritiker sich nicht im Klaren sind, dass sie eine neoliberale Attacke auf den Familienverband im Interesse der Arbeitgeber unterst&uuml;tzen.<br>\nDas Ehegattensplitting sorgt daf&uuml;r, dass zwei Eheleute, von denen der eine deutlich mehr verdient als der andere, steuerlich so behandelt werden, als verdienten beide jeweils die H&auml;lfte. Das spart Steuern gegen&uuml;ber einer individuellen Steuerveranlagung, weil der Steuersatz mit zunehmendem Einkommen ansteigt. Wenn Einkommen f&uuml;r Steuerzwecke vom Besserverdiener zum Ehepartner verlagert wird, spart ersterer mehr Steuern als letzterer mehr bezahlt. Der Vorteil kann sich auf &uuml;ber 10.000 Euro belaufen. (&hellip;)<br>\nMan will Ehefrauen motivieren, einer au&szlig;erh&auml;uslichen Erwerbsarbeit nachzugehen, auch wenn der erzielbare Lohn eher k&auml;rglich ist.<br>\nViele Progressive und noch mehr Pseudo-Progressive unterst&uuml;tzen die Forderung, weil sie darin einen Schritt hin zu mehr Eigenst&auml;ndigkeit und Gleichberechtigung der Frau sehen. Das ist erstaunlich. Es geht ja hier nicht darum, Frauen f&uuml;r gleiche Arbeit ebenso gut zu bezahlen wie M&auml;nner, oder daf&uuml;r zu sorgen, dass Frauenberufe nicht systematisch schlechter bezahlt werden, oder daf&uuml;r, dass Frauen, die zunehmend besser ausgebildet sind als M&auml;nner, nicht l&auml;nger den M&auml;nnern mehrheitlich die besser bezahlten Karriere-Positionen &uuml;berlassen m&uuml;ssen. Wenn diese Dinge verwirklicht w&uuml;rden, w&uuml;rde Ehegattensplitting, oder der Verzicht darauf, sofort aufh&ouml;ren, etwas mit Gleichberechtigung der Geschlechter zu tun zu haben.<br>\nNein, es geht darum, eine Sekret&auml;rin, die mit einem gut verdienenden Handwerker oder einem Ingenieur verheiratet ist, dazu zu bekommen, dass sie nicht nur 20 Stunden, sondern 30 oder 40 Stunden arbeiten will oder soll, oder muss. Eine andere Frau mit anst&auml;ndig verdienendem Mann, soll in der Fabrik am Band oder im Laden an der Kasse arbeiten, anstatt sich zu Hause um die Kinder zu k&uuml;mmern. Das hilft n&auml;mlich die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken &ndash; vor allem die L&ouml;hne der Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1138-splitting\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zeitenwende f&uuml;r Lebensversicherte: Was der Generali-Deal f&uuml;r die Branche bedeutet<\/strong><br>\nGeneralis Verkauf von vier Millionen Lebenspolicen markiert einen Wendepunkt in der Branche. Weitere Versicherer k&ouml;nnten sich von Altbest&auml;nden trennen.<br>\nWas wie eine grunds&auml;tzliche Bemerkung daherkam, war auch eine Verteidigungslinie in eigener Sache. Erst vor wenigen Wochen winkte die Bafin einen Verkauf der Generali Leben samt vier Millionen Vertr&auml;gen an den Abwickler Viridium ohne gro&szlig;es Get&ouml;se durch &ndash; den gr&ouml;&szlig;ten Deal dieser Art bisher in Deutschland.<br>\nEs ist ein Abschluss, der den Markt ver&auml;ndern k&ouml;nnte. &bdquo;Wir sind &uuml;berzeugt, in den n&auml;chsten Jahren noch weitere Transaktionen zu sehen, und das nicht nur im Bereich der Bestands&uuml;bertragung&ldquo;, sagte Christian Thimann, Vorstandschef des Viridium-Konkurrenten Athora.<br>\nDer Generali-Deal ist damit nicht nur ein Befreiungsschlag f&uuml;r die deutsche Tochter des drittgr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Versicherers. Er markiert auch eine Z&auml;sur f&uuml;r die Branche in Deutschland. Denn die Transaktion umfasst garantierte Kapitalanlagen in H&ouml;he von 37,1 Milliarden Euro und ist der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Verkauf eines Lebensversicherungsportfolios an einen Abwickler in Deutschland.<br>\nRund vier Millionen Kunden haben k&uuml;nftig eine Spezialfirma als Gesch&auml;ftspartner f&uuml;r ihre Altersvorsorge, ihre Berufsunf&auml;higkeits- oder Risikolebensversicherungen, hinter der ein britisches Private-Equity-Unternehmen steht &ndash; und nicht mehr wie bislang den italienischen Versicherer.<br>\nViridium ist nun zu 80 Prozent im Besitz des Finanzinvestors Cinven, rund 20 Prozent der Anteile liegen beim deutschen R&uuml;ckversicherer Hannover R&uuml;ck. Dass dieser Megadeal ohne gro&szlig;e &ouml;ffentliche Erregung durchging, d&uuml;rften viele Konkurrenten aufmerksam registrieren. Bisher galten gr&ouml;&szlig;ere &Uuml;bertragungen als politisch heikel und in der &Ouml;ffentlichkeit als kaum vertretbar.<br>\nEine Lektion, die der D&uuml;sseldorfer Erstversicherer Ergo noch im Herbst des Jahres 2017 auf die harte Tour lernen musste. Nach einer monatelangen Pr&uuml;fung stoppte das Versicherungsunternehmen den Verkauf zweier Portfolios mit insgesamt sechs Millionen Lebensversicherungen kurz vor der Zielgeraden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/unternehmen\/versicherungen\/lebenspolicen-zeitenwende-fuer-lebensversicherte-was-der-generali-deal-fuer-die-branche-bedeutet\/24260834.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Wenn der massive Ausverkauf von Policen an britische Heuschrecken begonnen hat &ndash; wie sicher sind dann all die &bdquo;Verm&ouml;gensbest&auml;nde&ldquo;, Kapitalst&ouml;cke, Rentenanspr&uuml;che usw.? Findet hier nicht gerade unter den Augen Aller die &bdquo;Enronisierung&ldquo; der europ&auml;ischen Alterssicherung statt? Am Ende werden die &bdquo;Kunden&ldquo; die Dummen sein: Es waren ja ihre Entscheidungen; sie h&auml;tten sich ja besser informieren k&ouml;nnen; einige &bdquo;schwarze Schafe&ldquo; bedeuten ja nicht, dass das System &bdquo;Finanzm&auml;rkte&ldquo; ineffektiv oder grunds&auml;tzlich verbrecherisch w&auml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bericht: Jede zweite &uuml;berpr&uuml;fte Krankenhausabrechnung falsch<\/strong><br>\nDie Kliniken h&auml;tten deshalb insgesamt 2,8 Milliarden Euro an die Kassen zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen, meldete die &bdquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (Donnerstag) unter Berufung auf eine Auswertung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband). Bei der letzten Erhebung f&uuml;r das Jahr 2012 waren es laut Zeitung 1,7 Milliarden Euro gewesen.<br>\nDer Vize-Vorstandschef des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, forderte das Erstellen einer Art schwarzen Liste, &bdquo;um zwischen falsch und korrekt abrechnenden Krankenh&auml;usern klar zu unterscheiden&ldquo;. Daneben bed&uuml;rfe es &bdquo;gesetzlicher Regelungen&ldquo;, um notorische Falschabrechner zu bestrafen, sagte er der Zeitung. Bisher z&ouml;gen fehlerhafte Rechnungen keine Konsequenzen f&uuml;r die Krankenh&auml;user nach sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/1725209\/bericht-jede-zweite-ueberpruefte-krankenhausabrechnung-falsch\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rockt die Multis!<\/strong><br>\nAmazon, Coca-Cola und Co.: Besch&auml;ftigte k&auml;mpfen gegen Machenschaften global agierender Konzerne<br>\nDen Arbeitern reicht es. Amazon und Coca-Cola, zwei Schwergewichte an der New Yorker B&ouml;rse, toben sich in Europa aus. Beim Internetgiganten sind die Besch&auml;ftigten laut Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit &raquo;enormer Arbeitshetze, Kontrolldruck und der Missachtung von Arbeitnehmerrechten konfrontiert&laquo;. Das Unternehmen verweigert den Arbeitern einen branchen&uuml;blichen Tarifvertrag. Der Brauseproduzent Coca-Cola hat seit 2016 in der EU zehn Prozent seiner Besch&auml;ftigten entlassen. &raquo;Mit dem Ziel, Rekorddividenden zu erzielen, werden Ver&auml;nderungen umgesetzt, ohne ihre negativen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer, ihre Familien und die gesamte Gemeinschaft, in der sich Standorte und Fabriken befinden, zu ber&uuml;cksichtigen&laquo;, kritisierte der Europ&auml;ische Verband der Gewerkschaften f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Tourismus (&shy;EFFAT).<br>\nAm Montag schlossen sich in Berlin Amazon-Besch&auml;ftigte aus 16 L&auml;ndern zusammen, um grenz&uuml;bergreifende Arbeitsk&auml;mpfe zu koordinieren. &raquo;Amazon tritt die Rechte der Besch&auml;ftigten mit F&uuml;&szlig;en&laquo;, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger&hellip; Amazons erschreckender Umgang mit Besch&auml;ftigten, die Nichtanerkennung von Gewerkschaften und die unethische Steuervermeidungspraxis seien inakzeptabel. Globale Probleme verlangten nach globalen L&ouml;sungen.<br>\nIm belgischen Anderlecht protestierten die Coca-Cola-Angestellten gegen das Gesch&auml;ftsmodell ihrer Chefs. Die Arbeit des europ&auml;ischen Betriebsrats (EBR) im Konzern werde durch die &raquo;aggressive Haltung&laquo; der Konzernleitung blockiert. Durch &raquo;Mobbing&laquo; versuche das Management einen EBR &raquo;mit einer begrenzten und schwachen Rolle durchzusetzen&laquo;, erkl&auml;rte EFFAT. F&uuml;r die Gewerkschaft ist klar: &raquo;Verbale Aggressionen und unprofessionelles Verhalten von F&uuml;hrungskr&auml;ften werden nicht mehr toleriert.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/353836.1-mai-rockt-die-multis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CETA &ndash; Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne ist eine politische Frage<\/strong><br>\nPressemitteilung von Klaus Ernst, 30. April 2019<br>\n&bdquo;Ich bedaure, dass der Europ&auml;ische Gerichtshof die Regeln in CETA zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Investoren und Staaten f&uuml;r mit dem EU-Recht vereinbar erkl&auml;rt hat. Wichtiger als die juristische Frage ist jedoch die politische: Wollen wir Sonderklagerechte f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren? Die vielf&auml;ltigen europaweiten Proteste, die Stellungnahmen vieler Verb&auml;nde sowie die millionenfach unterschriebene selbstorganisierte Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative gegen TTIP und CETA sprechen eine eindeutige Sprache. Im &Uuml;brigen gibt es keinerlei Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Sonderklagerechte zwischen entwickelten Rechtsstaaten, ebenso wenig wie f&uuml;r die Besserstellung ausl&auml;ndischer gegen&uuml;ber inl&auml;ndischen Investoren&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das heute ver&ouml;ffentlichte Gutachten des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zu CETA. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Handelsabkommen m&uuml;ssen dazu genutzt werden, weltweit hohe Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards zu etablieren. Denn Handel muss zuallererst den betroffenen Menschen zugutekommen, nicht den Konzernen. CETA ist wie all die anderen derzeit verhandelten Freihandelsabkommen kein Schritt in Richtung fairer Handel &ndash; CETA steht f&uuml;r die Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen, f&uuml;r Druck auf die b&auml;uerliche Landwirtschaft, f&uuml;r Lobbyismus von Gro&szlig;konzernen und das Risiko exorbitant hoher Schadensersatzzahlungen im Rahmen von Investor-Staat-Klagen. Die noch ausstehende Ratifizierung von CETA in Bundestag und Bundesrat wird Gelegenheit sein, unsere Kritik erneut zum Ausdruck zu bringen. Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn auch Gr&uuml;ne und Sozialdemokraten ihren urspr&uuml;nglichen Widerstand aufrechterhalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ceta-paralleljustiz-fuer-konzerne-ist-eine-politische-frage\/?fbclid=IwAR0oJuX_N8yDdE2nbKXb9sMYY70XbR4I2_2-2geGrr7NKNtk5jKWvOCmjKY\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Der Gebietstausch ist vom Tisch&ldquo;<\/strong><br>\nBeim Balkangipfel in Berlin haben die Staats- und Regierungschefs des Kosovo und Serbiens ein weiteres Treffen vereinbart. Laut Ramush Haradinaj, Premierminister des Kosovo, soll es am 1. und 2. Juli in Paris stattfinden.<br>\nHaradinaj sagte im Gespr&auml;ch mit WELT: &bdquo;Alle Parteien haben sich dazu verpflichtet, dort zu sein. Ich glaube, es wird ein bilaterales Treffen zwischen Kosovo und Serbien mit Pr&auml;sident Macron und Kanzlerin Merkel.&ldquo;<br>\nDer Vorschlag f&uuml;r das Treffen sei von der Bundeskanzlerin und dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten ausgegangen. Er pers&ouml;nlich, so Haradinaj, habe angeregt, dass man auch die USA zu dem Treffen einladen solle, &bdquo;als eine Garantie f&uuml;r eine Einigung, falls wir eine erreichen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nVor dem Treffen war die Idee eines Gebietstauschs zwischen Serbien und dem Kosovo diskutiert worden, um den Konflikt zwischen beiden L&auml;ndern zu l&ouml;sen. Kritiker hatten gewarnt, das k&ouml;nnte zu &auml;hnlichen Forderungen anderer Minderheiten in der Region und damit zu einem Wiederaufflammen von Konflikten f&uuml;hren. &bdquo;Der Gebietstausch ist vom Tisch&ldquo;, sagte Kosovos Premierminister WELT. Auch eine Grenzverschiebung sei ausgeschlossen.<br>\nZuletzt hatte sich die Lage zwischen Serbien und der fr&uuml;heren serbischen Provinz Kosovo versch&auml;rft. Im Jahr 2008 hatte sich das Kosovo unabh&auml;ngig erkl&auml;rt, Serbien erkennt dies aber nicht an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article192700071\/Kosovos-Premier-Ramush-Haradinaj-Der-Gebietstausch-ist-vom-Tisch.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Gebietstausch sei &ldquo;vom Tisch&rdquo;. Aber kann dieser Konflikt wirklich ohne Gebietstausch dauerhaft gel&ouml;st werden?<\/em><\/p>\n<p><em>Zahlreiche Staaten, darunter auch China und Russland, haben Kosovo nicht anerkannt.<\/em><\/p>\n<p><em>Und auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kosovo#Organisierte_Kriminalit%C3%A4t\">Wikipedia ist nachlesbar<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes (BND)[112] betreiben die kosovarischen Spitzenpolitiker Tha&ccedil;i, Halili und Haradinaj eng verflochtene Netzwerke organisierter Kriminalit&auml;t, die Politik und Wirtschaft tief durchdringen.[110][113] So konnte erst auf Druck der EU ein Antikorruptionsgesetz zur Bek&auml;mpfung der Geldw&auml;sche verabschiedet werden.[114] Als Ergebnis der sozialen Transformationsprozesse und der politischen Umgestaltung seit dem Kosovokrieg, sowie mit der Tolerierung der Machtstrukturen durch die internationale Gemeinschaft hat sich damit eine &bdquo;Gangsterbandenkultur&ldquo;, die den restlichen Teil der Gesellschaft in Geiselhaft h&auml;lt, durchsetzen k&ouml;nnen.[115]&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das klingt auch heute nicht ermutigend (Haradinaj gilt als Regierungschef des Kosovo) und vielleicht k&ouml;nnten einige (westliche) Regierungschefs zu der Einsicht gelangen, dass die Anerkennung des Kosovo als selbst&auml;ndiger Staat nicht gerade eine Glanzleistung war.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50118\">NATO-Bomben auf Belgrad. Wer vor 20 Jahren wissen wollte, konnte wissen, was gespielt wird.<\/a>&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Milit&auml;rrat und sein Vizechef<\/strong><br>\nIm Sudan nimmt nach dem Sturz des Machthabers Omar al Bashir ein langj&auml;hriger Helfer der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr eine f&uuml;hrende Stellung im herrschenden Milit&auml;rrat ein. Mohamed Hamdan Dagalo, Vizevorsitzender des Milit&auml;rrats, kommandiert die Miliz &ldquo;Rapid Support Forces&rdquo;, die tausende Migranten aufgegriffen hat, seit Berlin und die EU Khartum Millionen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingsabwehr zahlen. Dagalos Miliz hat ihre Urspr&uuml;nge im B&uuml;rgerkrieg in Darfur; ihren Vorl&auml;ufern haben Berlin und die EU einst vorgeworfen, einen Genozid zu ver&uuml;ben. Dagalo gilt vielen als der eigentliche Machthaber in Khartum, seit mit seiner tatkr&auml;ftigen Unterst&uuml;tzung am 11. April Al Bashir gest&uuml;rzt wurde. Dessen Regierung konnte sich noch Ende vergangenen Jahres ganz auf Berlin verlassen: Oppositionelle stuften Deutschland als Sudans &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Unterst&uuml;tzer in der EU&rdquo; ein; Au&szlig;enminister Heiko Maas, der sich gerne als F&ouml;rderer der Menschenrechte preist, sagte seinem Amtskollegen aus der Bashir-Regierung noch im November 2018 deutsche Hilfe zu. Vier Wochen sp&auml;ter brachen Massenproteste gegen die Regierung los.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7923\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Juso-Chef in der Kritik, weil er linke Ideen hat<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Was f&auml;llt ihm eigentlich ein? Jungsozialisten-Chef Kevin K&uuml;hnert sieht sich derzeit heftiger Kritik aus allen Richtungen ausgesetzt, nachdem er in einem Interview sozialistische Forderungen wie etwa nach einer langfristigen Vergesellschaftung gro&szlig;er Unternehmen wie BMW stellte.<br>\nBei SPD-Parteikollegen, die traditionell von linkem, sozialdemokratischem oder gar sozialistischem Gedankengut Abstand nehmen, ist die Emp&ouml;rung gro&szlig;. &ldquo;Rechts: nagut. Mitte: klar. Aber dass der sich jetzt auf einmal links positioniert, das hat mich wirklich emp&ouml;rt&rdquo;, erkl&auml;rt etwa ein SPD-Bundestagsabgeordneter, der nicht namentlich genannt werden m&ouml;chte, damit ihn niemand mit linker Politik in Verbindung bringen kann. &ldquo;Wie kann es sein, dass ein Jungsozialist sozialistische Ideen hat?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/05\/kuehnert.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Juso kritisiert den Kapitalismus &ndash; Skandal!<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"Facebook\" data-provider-slug=\"facebook\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Inhalts werden Daten an Facebook &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Facebook zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\" width=\"500\" height=\"595\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowtransparency=\"true\" allow=\"encrypted-media\" class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fquer%2Fposts%2F10155848474405728&amp;width=500\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"facebook\">Inhalte von Facebook nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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