{"id":51416,"date":"2019-05-03T08:59:50","date_gmt":"2019-05-03T06:59:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416"},"modified":"2019-05-04T19:25:00","modified_gmt":"2019-05-04T17:25:00","slug":"kevins-traum-vom-sozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416","title":{"rendered":"Kevins Traum vom Sozialismus"},"content":{"rendered":"<p>Der Chef einer zweitrangigen politischen Organisation namens &bdquo;Jungsozialisten&ldquo; erkl&auml;rt der ZEIT in einem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/19\/kevin-kuehnert-spd-jugendorganisation-sozialismus\">Interview<\/a> am &bdquo;Kampftag der Arbeiterklasse&ldquo;, was er unter Sozialismus versteht, und Deutschlands Meinungslieferanten tun gerade so, als st&uuml;nde der auferstandene Karl Liebknecht vor den Toren und drohe dem Michel, ihm seine Villen im Tessin wegzunehmen. Zeit, einen Gang herunterzuschalten. Es ist ja sch&ouml;n, wenn Juso-Chef K&uuml;hnert wenigstens eine Vision davon hat, wie ein moderner Sozialismus aussehen k&ouml;nnte. Seine Aussagen radikal aus dem Kontext zu rei&szlig;en und sie als konkrete Forderungen darzustellen, ist absurd. Ein abgekartetes Polittheater, bei dem auch K&uuml;hnert und die ZEIT ihre Rolle eingenommen haben und alle Beteiligten ihren Schnitt machen &ndash; au&szlig;er die &Ouml;ffentlichkeit nat&uuml;rlich; die wird mal wieder f&uuml;r dumm verkauft. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1343\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-51416-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=51416-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190503_Kevins_Traum_vom_Sozialismus_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es ist erst ein paar Wochen her, da regte ich mich hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50373\">auf den NachDenkSeiten<\/a> noch &uuml;ber den &bdquo;vergreisten&ldquo; Jungpolitiker Kevin K&uuml;hnert auf und forderte, dass er &bdquo;auch mal ungest&uuml;m die rote Flagge hisst&ldquo;. Das hat er nun getan und das ist auch gut so. Der Juso-Chef hat also doch Visionen. Man sollte diese Visionen aber tunlichst nicht mit konkreten Forderungen verwechseln. Im seit gestern hei&szlig; debattierten ZEIT-Interview ging es schlie&szlig;lich an keiner Stelle um die Tagespolitik oder gar konkrete Forderungen. K&uuml;hnert wurde vielmehr als Chef der Jusos aka &bdquo;Jungsozialisten&ldquo; gefragt, was er sich heute unter &bdquo;Sozialismus&ldquo; vorstellt und das hat der Kevin dann auch erz&auml;hlt &ndash; wenn auch denkbar vage. Die teils penetranten Versuche der beiden Interviewer Jochen Bittner und Tina Hildebrandt, K&uuml;hnert auf konkrete Positionen festzunageln, prallten jedenfalls ungeh&ouml;rt an K&uuml;hnert ab, der stattdessen fr&ouml;hlich vor sich hin theoretisierte. <\/p><p>Dabei kann &ndash; und m&uuml;sste &ndash; man K&uuml;hnerts Aussagen inhaltlich eigentlich schon kritisch kommentieren. Wenn er beispielsweise sagt, &bdquo;ohne Kollektivierung [sei] eine &Uuml;berwindung des Kapitalismus nicht denkbar&ldquo;, so ist dies &ndash; wie so viele Aussagen im Interview &ndash; bedenklich unterkomplex und klingt eher nach einem marxistischen Kalenderspruch. Aber das haben Visionen nun einmal h&auml;ufig so an sich. Und bevor die &bdquo;politische Mitte&ldquo; nun Schnappatmung bekommt: Kevin K&uuml;hnert fordert doch gar keine Kollektivierungen. Er nennt sie nur als Bedingung f&uuml;r eine demokratische Kontrolle der Verteilung der Unternehmensgewinne. Das ist zwar auch Unsinn, aber es ist doch immer noch besser, wenn ein Juso-Chef linken Unsinn erz&auml;hlt, als wenn er den Agenda-Kurs seiner Partei mit Z&auml;hnen und Klauen verteidigt. Auch Andrea Nahles und sogar Gerhard Schr&ouml;der waren mal Juso-Chefs und haben damals noch linken Unsinn erz&auml;hlt. Das ist nicht tragisch. Tragisch ist, was sp&auml;ter aus ihnen wurde. <\/p><p>Wie kommt es dann aber, dass die wild um sich schlagenden Kritiker aus Politik und Medien nun gerade so tun, als handele es sich bei den vielzitierten Aussagen K&uuml;hnerts um konkrete Forderungen der SPD? Das k&ouml;nnte nat&uuml;rlich daran liegen, dass die ZEIT ihren Sozialismus-Scoop hinter einer Bezahlschranke im kostenpflichtigen Bereich platziert hat und niemand das Interview gelesen und sich stattdessen auf die Pressemeldungen der ZEIT verlassen hat, mit denen man gro&szlig; die Werbetrommel r&uuml;hrte. Jochen Bittner, der K&uuml;hnert f&uuml;r ZEIT interviewte, verfasste gar f&uuml;r die New York Times einen grotesk kontrafaktischen Ableger zum <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/05\/02\/opinion\/germany-socialism.html?smid=fb-nytimes&amp;smtyp=cur\">Interview<\/a>, in dem er doch tats&auml;chlich den Amerikanern erz&auml;hlt, der &bdquo;Sozialismus&ldquo; k&auml;me nun in die deutsche Politik zur&uuml;ck und gegen unseren &bdquo;Mr. K&uuml;hnert&ldquo; seien Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez nur &bdquo;Wannabes&ldquo;, also M&ouml;chtegerns und Nach&auml;ffer. Und damit war der Weg vorgegeben. <\/p><p>Das Handelsblatt <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-kevin-kuehnert-wuerde-trabis-vom-band-laufen-lassen\/24277834.html?ticket=ST-401904-bXNJN312zCL3ZenOAhlB-ap6\">kommentierte<\/a> in gewohnt sachlicher Premiumqualit&auml;t, K&uuml;hnert ginge es darum, bei BMW in M&uuml;nchen &bdquo;Trabis vom Band laufen zu lassen, auf die wir dann auch noch 20 Jahre warten m&uuml;ssen&ldquo;. Ja, liebes Handelsblatt. Genau darum geht es dem Kevin. Geht es eigentlich noch alberner? Nat&uuml;rlich! Die BILD <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/kevin-kuehnert-der-brandbrief-des-bild-parlamentschefs-61615352.bild.html\">reihte<\/a> K&uuml;hnert allen Ernstes in eine Reihe mit &bdquo;Stalin, Mao, Pol Pot, Castro, Ceausescu und Honecker&ldquo; ein und schrieb, sie sei wegen Kevin K&uuml;hnerts &bdquo;polithistorischer Wurstigkeit&ldquo; von einem &bdquo;nahezu k&ouml;rperlichen Zorn erfasst&ldquo;. Zeit f&uuml;r einen Eimer Popcorn. In einem weiteren Artikel zum <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/kommentar-die-spd-hat-mehr-als-ein-kuehnert-problem-61613720.bild.html\">&bdquo;K&uuml;hnert-Problem&ldquo;<\/a> forderte BILD dann auch gleich den Ausschluss des &bdquo;SPD-Ganzlinken&ldquo; und gei&szlig;elte auch generell den &bdquo;geschichtsvergessenen Links-Schwenk der Gesamt-Partei&ldquo;. Da fragt man sich, ob man etwas verpasst hat und vielleicht l&auml;ngere Zeit unbewusst im Koma lag. Von welchem Links-Schwenk ist da die Rede? <\/p><p>Auch der Rest der b&uuml;rgerlichen Medien war gestern ganz au&szlig;er sich. Ein absurdes Stakkato mit den Schlagworten DDR, Marx, Venezuela, Stalin, Trabi, Honecker und SED prasselte auf den am&uuml;sierten Leser ein. Und wenn die Medien mal kollektiv bekloppt werden, darf nat&uuml;rlich auch die Politik mit D&auml;mlichkeiten nicht sparen. Johannes Kahrs, der Mann, den man &aacute; la BILD dann wohl als &bdquo;SPD-Ganzrechten&ldquo; bezeichnen m&uuml;sste, fragte sich, was denn der Kevin &bdquo;geraucht h&auml;tte&ldquo;. So ein &bdquo;grober Unfug&ldquo; ginge ja gar nicht. Sein Parteifreund &ndash; &bdquo;Genosse&ldquo; w&auml;re in diesem Kontext wohl eher kontraproduktiv &ndash; Michael Frenzel vom SPD-Wirtschaftsforum forderte gar den Parteiausschluss von K&uuml;hnert, da der Kevin die SPD &bdquo;in die N&auml;he der alten SED&ldquo; r&uuml;cke und &bdquo;weiter von der Mitte entferne&ldquo;. Darf man eigentlich auch fragen, was der Herr Frenzel so raucht? <\/p><p>Geradezu panisch zeigten sich auf Knopfdruck auch die Gr&uuml;nen. Das Duo Infernale G&ouml;ring-Eckardt und Hofreiter <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/nach-kuehnert-vorstoss-gruene-sprechen-sich-gegen-verstaatlichung-von-autokonzernen-aus\/24280318.html\">erkl&auml;rte<\/a> flugs, man sei gegen eine &bdquo;Verstaatlichung von BMW&ldquo; &ndash; die hat zwar auch niemand gefordert, aber das ist ja egal. Und die Gr&uuml;nen w&auml;ren nat&uuml;rlich nicht die Gr&uuml;nen, wenn sie nicht jedes noch so kleine Pfl&auml;nzchen einer Sozialismus-Vision mit ihren Springerstiefeln zertreten w&uuml;rden. Europa-Spitzenkandidat Sven Giegold tat K&uuml;hnerts Visionen daher auch als &bdquo;irgendwie voll 80er&ldquo; ab und erkl&auml;rte, es sei zwar immer gut &bdquo;&uuml;ber Kapitalismus zu reden&ldquo;, aber angesichts des Klimawandels solle man sich lieber fragen, ob man &bdquo;&uuml;berhaupt noch &uuml;ber eine Zukunft verschiedener Wirtschaftssysteme auf diesem Planeten reden kann&ldquo;. Nur das Linken-Duo Kipping und Riexinger war ganz au&szlig;er sich vor <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article192804417\/Heftige-Kritik-nach-Kuehnerts-Vorschlaegen-zu-Enteignungen-Parteiausschluss.html\">Gl&uuml;ck<\/a>, dass die SPD ihnen ein paar Stimmen abnehmen will und sie die Partei fit f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n machen und damit die letzten W&auml;hler verprellen k&ouml;nnen. Der SPD gef&auml;llt das! <\/p><p>So absurd die gesamte Debatte ist, so erstaunlich ist, dass sie gem&auml;&szlig; der allgemeinen PR- und Wahlkampflogik eigentlich nur Gewinner produziert hat. Kevin K&uuml;hnert hat nun wieder das Standing eines &bdquo;Parteilinken&ldquo;, ohne dies wirklich zu sein und ohne auch nur eine einzige konkrete Forderung gestellt zu haben, von der er sich sp&auml;ter distanzieren m&uuml;sste. Und BILD-Kapriolen &aacute; la Stalin-Vergleiche erh&ouml;hen seine &bdquo;Street-Credibility&ldquo; abermals. Kurz vor Wahlen mal eben links zu blinken, ist ohnehin eine altbew&auml;hrte SPD-Taktik. Nur Ralf Stegner d&uuml;rfte langsam sein Dauergrinsen verlieren, macht K&uuml;hnert ihm doch immer erfolgreicher den Platz des &bdquo;Quoten-Linken&ldquo; in der SPD streitig, der auf Kommando brav &bdquo;linke Thesen&ldquo; bellen kann, aber garantiert nicht bei&szlig;t. <\/p><p>F&uuml;r die breite &bdquo;politische Mitte&ldquo; vom Mainstream der SPD &uuml;ber die Gr&uuml;nen bis hin zu den konservativen Seeheimern bot der Tagestraum einer sozialistischen Vision die M&ouml;glichkeit, derlei &bdquo;Spinnereien&ldquo; im Keim zu ersticken und sich als Wahrer der B&uuml;rgerlichkeit und Retter des Abendlandes zu positionieren. Und dabei hatten wir schon Angst, morgen in der DDR aufzuwachen und von Genosse Kevin kollektiviert zu werden. Danke SPD. Danke Gr&uuml;ne. Lasst die Linken doch weiter von einer rot-rot-gr&uuml;nen Option tr&auml;umen. Die werden es auch noch lernen.<\/p><p>Und last but not least geh&ouml;ren die Medien zu den gro&szlig;en Gewinnern dieser Phantomdebatte. Wann konnten BILD, WELT, FAZ und Handelsblatt denn zuletzt die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen Versuche aus der SPD verteidigen, die ganz offensichtlich nur darauf abzielten, aus unserem sch&ouml;nen Vaterland eine linkspopulistische Diktatur vom Schlage Venezuelas zu machen? Danke BILD und Co. &ndash; ohne die Vertreter der vierten Gewalt w&auml;re wir wohl dem Untergang geweiht. <\/p><p>Da stellt sich nur noch die Frage, was diese SPD sich als n&auml;chstes einfallen l&auml;sst. Bl&auml;st Olaf Scholz zur Enteignung der Zahn&auml;rzte und Apotheker? Baut Heiko Maas auf dem Pariser Platz eine Guillotine f&uuml;r den Finanzadel auf? Singt Andrea Nahles im Bundestag das Einheitsfrontlied? Oder ruft Sigmar Gabriel auf dem Goslarer Marktplatz gar die R&auml;terepublik aus? Die Antwort erfahren Sie hinter der Bezahlschranke. <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/336a273dd6634655af1c4a5a8dffed4b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chef einer zweitrangigen politischen Organisation namens &bdquo;Jungsozialisten&ldquo; erkl&auml;rt der ZEIT in einem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/19\/kevin-kuehnert-spd-jugendorganisation-sozialismus\">Interview<\/a> am &bdquo;Kampftag der Arbeiterklasse&ldquo;, was er unter Sozialismus versteht, und Deutschlands Meinungslieferanten tun gerade so, als st&uuml;nde der auferstandene Karl Liebknecht vor den Toren und drohe dem Michel, ihm seine Villen im Tessin wegzunehmen. Zeit, einen Gang herunterzuschalten. 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