{"id":51466,"date":"2019-05-03T16:17:41","date_gmt":"2019-05-03T14:17:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466"},"modified":"2019-05-03T16:17:41","modified_gmt":"2019-05-03T14:17:41","slug":"hinweise-des-tages-ii-392","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h01\">EU-Kommission will Fl&uuml;ssigerdgasimporte aus den USA auf acht Milliarden Kubikmeter verdoppeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h02\">Pleiten, Putsch und Pannen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h03\">UN rights experts lambast Assange&rsquo;s &lsquo;disproportionate&rsquo; prison sentence in UK<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h04\">Von wegen Kolonialmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h05\">Anne-Sophie Mutter &uuml;ber Jemen: &ldquo;Gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe auf diesem Planeten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h06\">CETA laut EuGH mit europ&auml;ischen Vertr&auml;gen vereinbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h07\">Was ist eine Krise? Ein R&uuml;ckblick auf die Wirtschafts- und Finanzkrisen 2008 und 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h08\">Cum-Ex-Deals: Anklage gegen das Phantom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h09\">DGB-Chef Reiner Hoffmann: &ldquo;Die Kanzlerin hat Macron wie einen Schuljungen behandelt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h10\">Paketfahrer-Gesetz l&auml;sst Hintert&uuml;r f&uuml;r Schummler offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h11\">Der &ouml;ffentliche Dienst in den Bundesl&auml;ndern: Zahlen und Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h12\">7,5 Millionen nutzen Entgeltumwandlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h13\">Informationsfluss bei der Polizei im Postkutschentempo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h14\">Nach Abgasskandal: VW zahlt eingefrorene Boni aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h15\">Ohne meine Schwestern: Der emp&ouml;rte Feminismus h&auml;ngt Frauen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h16\">Ethno-Massaker im Sahel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51466#h17\">Verbrannt in der Gef&auml;ngniszelle: Welche Rolle spielte die Polizei Kleve?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Kommission will Fl&uuml;ssigerdgasimporte aus den USA auf acht Milliarden Kubikmeter verdoppeln<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat am Rande einer LNG-Konferenz in Br&uuml;ssel bekannt gegeben, dass sie plant, die im letzten Jahr um 272 Prozent gestiegene Einfuhr von amerikanischem Fl&uuml;ssigerdgas bis 2023 auf wenigstens acht Milliarden Kubikmeter j&auml;hrlich zu verdoppeln. EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker hatte dem amerikanischen Pr&auml;sidenten 2018 eine deutliche h&ouml;here Abnahme versprochen, um die von Trump angedrohten Z&ouml;lle auf Automobile aus den EU-Mitgliedsl&auml;ndern zu verhindern (vgl. Juncker erkauft vorl&auml;ufigen US-Verzicht auf Autoz&ouml;lle).<br>\nUm die Abnahme weiter zu steigern, soll im schleswig-holsteinischen Brunsb&uuml;ttel ein weiteres europ&auml;isches Fl&uuml;ssigerdgas-Terminal errichtet werden. Dem schleswig-holsteinischen FDP-Staatssekret&auml;r Thilo Rohlfs nach wird die Anlage etwa 450 Millionen Euro kosten und &ldquo;eine erhebliche Wirtschaftlichkeitsl&uuml;cke aufweisen&rdquo;. Deshalb muss wohl der Steuerzahler einspringen: &Uuml;ber den Infrastrukturfonds des Bundesverkehrsministeriums und den schleswig-holsteinischen Landesfonds &ldquo;Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur&rdquo; (GRW).<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-Kommission-will-Fluessigerdgasimporte-aus-den-USA-auf-acht-Milliarden-Kubikmeter-verdoppeln-4412080.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-19-2313_en.htm%20\">EU Kommission<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wo bleibt der Aufschrei der Gr&uuml;nen &ndash; und insbesondere der von Herrn Habeck?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: EU-Kommission kuscht vor Donald Trump: Br&uuml;ssel f&ouml;rdert Fracking und Fl&uuml;ssiggas<\/strong><br>\nUm neuen Sanktionen zu entgehen, kommt die EU den USA weit entgegen. Konzernmanager werden hofiert, Umweltsch&uuml;tzer sind emp&ouml;rt.<br>\nEs kommt nicht alle Tage vor, dass sich die Chefs von Exxonmobil, BP oder Total in Br&uuml;ssel treffen. Noch ungew&ouml;hnlicher ist, was die Konzernmanager am Donnerstag beim ersten &bdquo;Business to Business Energy Forum&ldquo; vereinbart haben: Die EU soll den Import von amerikanischem Fl&uuml;ssiggas massiv ausweiten &ndash; und daf&uuml;r auch den Bau spezieller Terminals in deutschen Seeh&auml;fen f&ouml;rdern.<br>\nDie Konferenz in der EU-Kommission ging auf ein Krisentreffen von Beh&ouml;rdenchef Jean-Claude Juncker mit US-Pr&auml;sident Donald Trump im Juli 2018 zur&uuml;ck. Trump hatte den Europ&auml;ern mit weiteren Strafz&ouml;llen gedroht, etwa auf Autos. Daraufhin willigte Juncker ein, den europ&auml;ischen Markt nicht nur f&uuml;r amerikanische Sojabohnen, sondern auch f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas made in the USA zu &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/EU-Kommission-kuscht-vor-Donald-Trump\/!5588657\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pleiten, Putsch und Pannen<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der USA, in Venezuela einen schnellen &raquo;Regime-Change&laquo; durchzusetzen, sind gescheitert. Zuletzt schlug am Dienstag der Versuch einer Milit&auml;rrevolte gegen den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro fehl. [&hellip;]<br>\nEinmal mehr ist damit klargeworden, dass der angebliche &raquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&laquo; Juan Guaid&oacute; auch mehr als drei Monate nach seiner Selbsternennung keine reale Macht in dem s&uuml;damerikanischen Land hat. Am 1. Mai blieb ihm nichts anderes &uuml;brig, als seine frustrierten Anh&auml;nger zu weiteren Demonstrationen aufzurufen. Er ist nicht viel mehr als der n&uuml;tzliche Idiot Washingtons. Auf ihn als &raquo;legitimen Pr&auml;sidenten&laquo; verweist die US-Administration zur Rechtfertigung ihrer Wirtschafts- und Finanzblockade gegen Venezuela, deren Ziel der Sturz des rechtm&auml;&szlig;igen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/354061.venezuela-pleiten-putsch-und-pannen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: USA drohen erneut mit Milit&auml;rschlag gegen Venezuela<\/strong><br>\nTrump-Regierung bekr&auml;ftigt Drohung gegen Caracas. Opposition bittet Deutschland um mehr Druck auf Maduro-Regierung. Berichte &uuml;ber Mobilisierung von US-S&ouml;ldnertruppe Blackwater<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/05\/225748\/usa-pompeo-militaerschlag-venezuela\">amerika21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>UN rights experts lambast Assange&rsquo;s &lsquo;disproportionate&rsquo; prison sentence in UK<\/strong><br>\nUnited Nations human rights experts have voiced criticism over the UK&rsquo;s decision to imprison WikiLeaks founder Julian Assange for nearly one year for skipping bail, describing the harsh sentence as excessive.<br>\nComprised of five independent experts, the UN rights group said that Assange&rsquo;s 50-week internment at the high-security Belmarsh prison made it seem &ldquo;as if he were convicted for a serious criminal offense.&rdquo;<br>\nClaiming that Assange had received a &ldquo;disproportionate sentence,&rdquo; the UN experts argued in a statement that his punishment &ldquo;appears to contravene principles of necessity and proportionality.&rdquo; The statement also described the skipping bail charge as a relatively &ldquo;minor violation.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/458295-assange-prison-disproportionate-un\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von wegen Kolonialmacht<\/strong><br>\nZu den Standardthemen der westlichen Debatte &uuml;ber China und seinen globalen Aufstieg geh&ouml;ren seit Jahren Beschwerden &uuml;ber die engen Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der Volksrepublik und dem afrikanischen Kontinent. Besonders beliebt ist der Vorwurf, Beijing trete auf dem Kontinent als &raquo;neue Kolonialmacht&laquo; auf. Dass die L&auml;nder dort lediglich &raquo;Chinas neue Kolonien&laquo; seien, hatte der Tagesspiegel schon im Februar 2007 behauptet. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sah im Juni 2008 ebenfalls die &raquo;Kolonialmacht China&laquo; in Afrika am Werk. Etwas allgemeiner fasste es die Taz. &raquo;Asien frisst Afrika&laquo;, titelte das Blatt im April 2010. Zun&auml;chst las man, &raquo;nach Afrika gelieferte chinesische Produkte&laquo; seien &raquo;von notorisch schlechter Qualit&auml;t&laquo;. Dann schrieb der Autor: &raquo;Dass Chinesen sich mehr f&uuml;r afrikanische Kohlk&ouml;pfe begeistern als f&uuml;r afrikanische Frauen, wird von Afrikanern gern als Zeichen mentaler Unterentwicklung interpretiert.&laquo; Traurig, findet das Blatt: &raquo;Andere Asiaten sind keineswegs besser.&laquo; Mit diesem B&uuml;ndel an Ressentiments konnte die S&uuml;ddeutsche Zeitung im Januar 2017 nicht mithalten; sie gab sich sachlich und notierte: &raquo;China schadet Afrika doppelt.&laquo; Wodurch? &raquo;Es kauft die Rohstoffe&laquo;, konstatierte das Blatt, &raquo;und schickt Importware&laquo;. Macht also genau das, was westliche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent noch nie getan haben und keinesfalls t&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/353935.china-in-afrika-von-wegen-kolonialmacht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anne-Sophie Mutter &uuml;ber Jemen: &ldquo;Gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe auf diesem Planeten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Geigerin Anne-Sophie Mutter spielt zwei Benefizkonzerte, um das Leid der Kinder im Jemen zu lindern. Im Interview spricht sie &uuml;ber die Situation in dem B&uuml;rgerkriegsland &ndash; und dar&uuml;ber, warum sie sich humanit&auml;r engagiert. [&hellip;]<br>\nIch habe eine humanistische Forderung, dass man die monet&auml;ren Gewinne, die man aus Waffenexporten beispielsweise zieht &ndash; und da ist Deutschland ja auch daran beteiligt &ndash;, dass man die doch mal &uuml;berdenkt, dass man das, was der Menschheit nutzt und was uns als Gemeinschaft auf diesem blauen Planeten am Leben erh&auml;lt und das Leben lebenswert macht, in den Fokus setzt.<br>\nAber wenn ich h&ouml;re, was in Brasilien passiert, dass jetzt die wenigen Schutzma&szlig;nahmen, die es f&uuml;r den Regenwald gibt, auch noch &uuml;ber Bord geworfen werden k&ouml;nnen, es ist der absolute Wahnsinn. Es herrscht der Wahnsinn, und dem m&uuml;ssen wir uns dezidiert entgegenstellen. Beginnen wir mit dem Aufruf, dem Jemen zu helfen, da, wo wir helfen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/anne-sophie-mutter-ueber-jemen-groesste-humanitaere.1008.de.html?dram:article_id=447791%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Das Engagement von Frau Mutter f&uuml;r die geplagten Menschen im Jemen ist nicht nur f&uuml;r Prominente nachahmenswert, sondern f&uuml;r die gesamte kritische &Ouml;ffentlichkeit in den Zivilgesellschaften der westlichen Welt. Bez&uuml;glich der Waffenlieferungen in den Jemen &uuml;ber und von Saudi-Arabien, sollte Frau Mutter ihre pers&ouml;nliche Freundin Ursula von der Leyen fragen, warum sie die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien nicht vereitelt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Humanit&auml;re Krise: Tausende Migranten im Jemen interniert<\/strong><br>\nIm Jemen harren Tausende Fl&uuml;chtlinge unter katastrophalen Bedingungen in Internierungslagern aus. Mehrere Menschen sind bereits an eigentlich heilbaren Krankheiten gestorben.<br>\nSie tr&auml;umten von einem besseren Leben, doch sie kamen nur bis Aden. Ein Fu&szlig;ballstadion in der s&uuml;djemenitischen Hafenstadt ist f&uuml;r Tausende Migranten aus Ostafrika die vorl&auml;ufige Endstation.<br>\nF&uuml;r manche bedeutet es auch den Tod: Seit den Massenverhaftungen vor gut zwei Wochen durch jemenitische Sicherheitskr&auml;fte sind in dem Stadion und zwei weiteren Lagern im S&uuml;den des Landes nach UN-Angaben mindestens acht Menschen gestorben. Die Todesursache war Durchfall, der unter normalen Umst&auml;nden gut behandelbar gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/jemen-fluechtlinge-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>CETA laut EuGH mit europ&auml;ischen Vertr&auml;gen vereinbar<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden, dass das CETA-Abkommen mit Kanada mit europ&auml;ischem Recht vereinbar ist. Doch nicht alles, was legal ist, ist auch gut. Wir werden uns weiterhin gegen das Handelsabkommen einsetzen, das einseitig auf immer mehr interkontinentalen Handel und Wettbewerb setzt und die Rechte von Konzernen st&auml;rkt.<br>\nDas rechtsverbindliche Gutachtenverfahren vor dem EuGH geht auf die Einigung der belgischen Bundesregierung mit der Region Wallonie 2016 zur&uuml;ck. CETA enth&auml;lt Mechanismen, nach denen kanadische InvestorInnen die EU und ihre Mitgliedstaaten vor speziellen Gerichten auf Schadensersatz verklagen k&ouml;nnen, wenn Gesetzes&auml;nderungen &ndash; zum Beispiel zum Schutz der Umwelt oder VerbraucherInnen &ndash; den Wert ihrer Investition mindern. Die gleichen Regeln finden sich auch in Abkommen mit Singapur, Vietnam und Mexiko. Der Antrag Belgiens stellte die Vereinbarkeit dieses Mechanismus mit den EU-Vertr&auml;gen in Frage. Das EuGH kam nun dagegen zu dem Schluss, dass der Investitionsschutz in CETA mit den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen kompatibel ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/2019\/ceta-laut-eugh-mit-europaeischen-vertraegen-vereinbar.html%20\">Umweltinstitut M&uuml;nchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Was ist eine Krise? Ein R&uuml;ckblick auf die Wirtschafts- und Finanzkrisen 2008 und 2010<\/strong><br>\nDass die &ouml;konomische Zunft Krisen durch eine ideologische Brille interpretiert, zeigt ein Blick auf &ouml;ffentliche und wissenschaftliche Diskussionen um die Finanz- und Wirtschaftskrisen 2008 und 2010. Die Grenzen zwischen Politik und Wissenschaft sind flie&szlig;end.<br>\nAb Herbst 2008 dominierte in der Medienberichterstattung eine Darstellung der damaligen Situation als &raquo;Krise&laquo;. An dieser Debatte nahmen auch viele &Ouml;konomInnen teil, von denen einige sich drei Jahre vorher im &raquo;Hamburger Appell&laquo; zu Wort gemeldet hatten. Damals pr&auml;sentierten sie angebotsseitige Gr&uuml;nde f&uuml;r die vermeintliche Krise: &raquo;Hohe Arbeitskosten und hohe Steuerlasten&laquo; w&uuml;rden &raquo;unmittelbar die Investitionsbereitschaft&laquo; mindern und sofortige Reaktionen am Arbeitsmarkt und in der Sozialpolitik erfordern: &raquo;Die Arbeitskosten [sind, Anm. d. A.] ein Schl&uuml;ssel zur &Uuml;berwindung der deutschen Wachstumsschw&auml;che.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/was-ist-eine-krise-ein-rueckblick-auf-die-wirtschafts-und-finanzkrisen-2008-und-2010--2297.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Cum-Ex-Deals: Anklage gegen das Phantom<\/strong><br>\nEs ist eine kleine B&uuml;hne f&uuml;r einen gro&szlig;en Steuerskandal, der bis in die Bundesregierung reicht. Beim Amtsgericht in F&uuml;rstenfeldbruck bei M&uuml;nchen liegt eine Anklage gegen einen Gesch&auml;ftsmann aus Oberbayern, einen ehemaligen Bankmanager, der mutma&szlig;liche Steuerhinterzieher erpresst haben soll. Der Oberbayer und ein Kompagnon haben laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen II vor Jahren eine Million Euro daf&uuml;r kassiert, dass sie ihr Wissen um Aktiendeals zulasten der Staatskasse f&uuml;r sich behalten h&auml;tten. Es geht um Aktiengesch&auml;fte mit Namen Cum-Ex, mit denen Banken und B&ouml;rsenh&auml;ndler nach Sch&auml;tzungen von Steuerfahndern den Fiskus um mehr als zehn Milliarden Euro gesch&auml;digt haben.<br>\nWas nicht in der Anklage steht, was aber den Fall zum Politikum macht: Der Oberbayer hatte sein Wissen zuerst dem Bundesfinanzministerium angeboten, unter dem Phantom-Namen J&uuml;rgen Schmidt. Doch das Finanzministerium griff nicht zu; ebenso wenig wie hessische Beh&ouml;rden, die vom Ministerium eingeschaltet worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-deals-skandal-phantom-1.4427983\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB-Chef Reiner Hoffmann: &ldquo;Die Kanzlerin hat Macron wie einen Schuljungen behandelt&rdquo;<\/strong><br>\nVielen Politikern fehle der Mut, f&uuml;r die EU deutlich einzustehen, so Hoffmann. &ldquo;Au&szlig;erordentlich fatal&rdquo; sei die Reaktion von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrer Regierung auf die Vorschl&auml;ge des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron f&uuml;r eine Vertiefung der EU gewesen. &ldquo;Es war keine Antwort, sondern eine br&uuml;ske Absage.&rdquo;<br>\nMit so einem Europakurs st&auml;rke man die Populisten in Deutschland und Europa: &ldquo;Jetzt r&auml;cht sich, was auch eigentlich weltoffene demokratische Parteien jahrzehntelang betrieben haben: Erfolge werden immer als Erfolge nationaler Politik verkauft &ndash; Unangenehmes und Misserfolge aber immer auf Europa geschoben.&rdquo; [&hellip;]<br>\nSPIEGEL ONLINE: Die meisten Arbeitnehmer werden die real existierende EU allerdings kaum als Schutzmacht wahrnehmen. [&hellip;]<br>\nHoffmann: [&hellip;] Aber es gab damals ein weiteres Argument f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung der SPD: dass das besser f&uuml;r Arbeitnehmer ist als eine Jamaika-Koalition. Und hier hat die Gro&szlig;e Koalition im ersten Jahr geliefert: Das Rentenniveau und die Beitr&auml;ge sind bis 2025 stabilisiert, in der Krankenversicherung zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer endlich wieder gleich hohe Beitr&auml;ge &ndash; und es gibt nun das Recht auf R&uuml;ckkehr von Teilzeit in Vollzeit, das vor allem Frauen effektiv hilft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/dgb-chef-reiner-hoffmann-im-interview-da-brauchen-wir-globale-spielregeln-a-1265163.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hoffmann nutzt das Interview f&uuml;r parteipolitische Spielchen (SPD toll, CDU schlecht), um (Europa-)Wahlkampf zu treiben (&ldquo;Das Rentenniveau und die Beitr&auml;ge sind bis 2025 stabilisiert&rdquo;) &ndash; und mit den absonderlichsten &ldquo;Argumenten&rdquo; wahrheitswidrig Pro-EU-Propaganda zu betreiben. Ausgerechnet &ldquo;die Reform der Entsenderichtlinie&rdquo; positiv herauszuheben, ist unfassbar. Es stimmt, dass diese Reform viel verbessert hat &ndash; aber die Entsenderichtlinie in ihrer urspr&uuml;nglichen Form (mit dem Herkunftslandprinzip &ndash; Arbeiten zu den Bedingungen des entsendenden Staats) selbst ist eins der schlimmsten Produkte der wirtschaftsliberalen EU &uuml;berhaupt. Anscheinend hat Hoffmann auch die wiederholte Einschr&auml;nkung des Streikrechts und die Beschr&auml;nkung der deutschen Mitbestimmung durch die EU &ldquo;vergessen&rdquo;. Vielleicht hat sich der Arbeitnehmerschutz z. B. in Rum&auml;nien durch die EU verbessert &ndash; in Deutschland ist das Schutzniveau durch die EU radikal abgebaut worden. Und ein bisschen Gerede &uuml;ber &ldquo;soziale Grunds&auml;tze&rdquo; &ndash; &ldquo;Gleichwohl ist es eher bei Ans&auml;tzen geblieben&rdquo;, gibt Hoffmann selber zu &ndash; hilft null gegen die immer weiter fortschreitende Entrechtung und Entwertung von Arbeitnehmern in der EU *durch die EU*, die wirtschaftliche Freiheiten &uuml;ber alle anderen Rechte stellt. Kein Wort, nicht einmal im Ansatz, zu den wirtschaftlichen Verheerungen, die das deutsche Lohndumping unter dem Schutz des Euro in der EU anrichtet oder zu dem Desaster von Austerit&auml;tspolitik und Rekordarbeitslosigkeit, das Griechen, Portugiesen, Spaniern und Italienern nach der Finanzkrise 2008\/2012 mit tatkr&auml;ftiger Zustimmung der EU aufgezwungen wurde. Hoffmann vertritt die Interessen der SPD-Spitze und des Kapitals &ndash; in dieser Reihenfolge. Die Interessen von Arbeitnehmern sind ihm offensichtlich egal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Paketfahrer-Gesetz l&auml;sst Hintert&uuml;r f&uuml;r Schummler offen<\/strong><br>\nPaketdienste sollen in Zukunft f&uuml;r Arbeitsbedingungen bei ihren Subunternehmern haften. Doch mit einem Hebel k&ouml;nnten sie sich von der Gesetzesregel befreien lassen &ndash; und neu eingestellte Fahrer weiter in einem Graubereich besch&auml;ftigen. [&hellip;]<br>\nNach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will Kramp-Karrenbauer im Koalitionsausschuss am 14. Mai einen Kompromiss aushandeln lassen. Ziel ist es demnach, die Nachunternehmerhaftung zwar vorzuschreiben &ndash; die betroffenen Firmen jedoch durch bestimmte Auflagen gleich wieder davon zu befreien. Zudem sollen die Dokumentationspflichten &uuml;ber den Mindestlohn verringert werden, indem die Verdienstgrenzen neu festgelegt werden. Diese Punkte sollen Altmaier von dem Kompromiss &uuml;berzeugen. Ebenso sollen die Zustelldienste h&auml;ufiger kontrolliert werden.<br>\nBranchenexperten sehen genau in diesen ihrer Ansicht nach viel zu niedrigen Auflagen eine gro&szlig;e Gefahr. In den Pl&auml;nen Kramp-Karrenbauers ist n&auml;mlich vorgesehen, dass sich Subunternehmer bereits mit dem einfachen Nachweis der Krankenversicherung der Fahrer von dem Gesetz befreien lassen k&ouml;nnen. Stellt die Subunternehmerfirma weitere Paketfahrer ein und legt f&uuml;r sie nicht aber keine solche Bescheinigung vor, w&uuml;rde das vermutlich erst bei der n&auml;chsten Kontrolle durch den Bundeszoll auffallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article192847371\/Subunternehmer-Paketfahrer-Gesetz-laesst-Hintertuer-fuer-Schummler-offen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der &ouml;ffentliche Dienst in den Bundesl&auml;ndern: Zahlen und Fakten<\/strong><br>\nEin gro&szlig;er Teil der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst arbeitet f&uuml;r die Bundesl&auml;nder und f&uuml;r die Kommunen. Die L&auml;nder sind Arbeitgeber und Dienstherren f&uuml;r insgesamt 2,39 Millionen Menschen, im kommunalen Bereich sind 1,49 Millionen t&auml;tig. In den B&uuml;rger&auml;mtern, in den &ouml;ffentlichen Kitas, an Schulen und bei der Polizei und der Feuerwehr l&auml;uft nichts ohne diese KollegInnen. Aber Personalmangel, Arbeitsverdichtung und die demographische Entwicklung bedrohen die Leistungsf&auml;higkeit des &ouml;ffentlichen Dienstes. Es besteht Handlungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c31896c0-6ca7-11e9-bbc7-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>7,5 Millionen nutzen Entgeltumwandlung<\/strong><br>\nSozialbeitragsfreie Altersvorsorge mithilfe des Chefs treffe besonders Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden m&uuml;ssten, hei&szlig;t es in der Stellungnahme der Rentenversicherung weiter. Die aus der Entgeltumwandlung resultierenden geringeren Rentenanspr&uuml;che seien bei Erwerbsminderungsrenten &ldquo;im Regelfall h&ouml;her als bei der Altersrente&rdquo;, da die damit verbundenen geringeren Rentenbeitragszahlungen &ldquo;auch die Bewertung der Zurechnungszeiten&rdquo; mindere. Die Zurechnungszeit verl&auml;ngert bei gesundheitlich angeschlagenen Fr&uuml;hrentnern rechnerisch die Versicherungszeit und erh&ouml;ht damit den selbst erworbenen Rentenanspruch der Betroffenen.<br>\nDie Beitragsfreiheit f&uuml;hre schlie&szlig;lich f&uuml;r alle Mitglieder des Rentensystems &ndash; &ldquo;sogar f&uuml;r diejenigen, die selbst keine Entgeltumwandlung praktizieren wollen oder k&ouml;nnen&rdquo; &ndash; zu einer Reduzierung ihrer gesetzlichen Rentenanspr&uuml;che, so die Rentenversicherung. Grund daf&uuml;r sei, dass sich die j&auml;hrliche Rentenanpassung zum 1. Juli an der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen L&ouml;hne orientiere. &ldquo;Jede Ausweitung des Volumens der beitragsfreien Entgeltumwandlung d&auml;mpft auf diese Weise die Entwicklung des Aktuellen Rentenwertes (der den Rentenanspruch eines Durchschnittsverdieners nach einem Jahr Beitragszahlung angibt, die Red.) und mindert insoweit die aktuellen und k&uuml;nftigen Rentenanspr&uuml;che aller Versicherten und Rentner&rdquo;, schreiben die Experten der Rentenversicherer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/75-millionen-nutzen-entgeltumwandlung.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Informationsfluss bei der Polizei im Postkutschentempo<\/strong><br>\nSollte es in Deutschland zu einem Anschlag kommen, womit nach Aussage von Innenpolitikern ja &bdquo;jederzeit&ldquo; zu rechnen ist oder auch zu einer &bdquo;Gro&szlig;schadenslage&ldquo;, so sind die Polizeibeh&ouml;rden schlecht ger&uuml;stet. Jedenfalls, was die Informationsverarbeitung und den Informationsfluss angeht: Wer sammelt Informationen &uuml;ber Vermisste, Verletzte und Get&ouml;tete? Wie gut sind die Informationssysteme der Polizeibeh&ouml;rden f&uuml;r diesen Fall ger&uuml;stet? Wie ist der Informationsaustausch geregelt mit den Rettungsdiensten und Personenauskunftsstellen. Das wollte ich, wieder einmal, vom Bundesministerium des Innern wissen: Eine Antwort auf diese Frage vor vier Jahren hatte erheblichen Verbesserungsbedarf aufgezeigt. Doch das Ergebnis ist auch heute noch sehr ern&uuml;chternd &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/informationsfluss-bei-der-polizei-im-postkutschentempo\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nach Abgasskandal: VW zahlt eingefrorene Boni aus<\/strong><br>\nAktuelle und ehemalige Top-Manager von VW erhalten insgesamt gut vier Millionen Euro Erfolgs-Boni, die im Jahr 2016 im Zuge des Abgasskandals auf Eis gelegt worden waren. Das Geld, auf das die VW-Vorst&auml;nde vor drei Jahren nur z&auml;hneknirschend vor&uuml;bergehend verzichtet hatten, wird im Mai nachtr&auml;glich ausgezahlt. Das berichtet der NDR. Auf Anfrage teilte Volkswagen dem NDR mit, dass die eingefrorenen Erfolgs-Boni an f&uuml;nf Manager flie&szlig;en: Ex-VW-Chef Matthias M&uuml;ller kassiert mit 1.324.886 Euro die h&ouml;chste Summe. Ex-Einkaufs-Chef Francisco Javier Garcia Sanz bekommt 1.080.765 Euro. Au&szlig;erdem erh&auml;lt der Chef der Nutzfahrzeugsparte, Andreas Renschler, 990.754 Euro. Auf das Konto des aktuellen Volkswagen-Vorstandschefs Herbert Diess werden 540.445 Euro &uuml;berwiesen und an Finanzchef Frank Witter 249.128 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/braunschweig_harz_goettingen\/Nach-Abgasskandal-VW-zahlt-eingefrorene-Boni-aus,vw4926.html\">NDR<\/a>\n<p><strong>dazu: Diesel-K&auml;ufer sollen bis zu 77 Milliarden Euro verloren haben<\/strong><br>\nBis zu neun Millionen mutma&szlig;lich betrogene Autok&auml;ufer sollen bis zu 77 Milliarden Euro verloren haben. So haben es die Ermittler f&uuml;r ihre Betrugsanklage gegen Ex-Konzernchef Martin Winterkorn und weitere VW-Leute ausgerechnet. Nur ein kleiner Teil davon wird Winterkorn angelastet. M&uuml;sste VW am Ende daf&uuml;r geradestehen, dann w&auml;ren zus&auml;tzlich zu den bislang vor allem in den USA angefallenen fast 30 Milliarden Euro an Schadenersatz und Strafen noch einmal mehrere zehn Milliarden Euro f&auml;llig. Ob das so kommt, bleibt abzuwarten. Der von den Ermittlern beauftragte Gutachter, der Deutsche Kraftfahrzeug-&Uuml;berwachungs-Verein (Dekra), hat bei vielen Fahrzeugen einfach mal den Schrottwert angesetzt. Volkswagen sieht das seit jeher ganz anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vw-diesel-schaden-anklage-1.4429473\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ohne meine Schwestern: Der emp&ouml;rte Feminismus h&auml;ngt Frauen ab<\/strong><br>\nGerade die &auml;ltere Generation, die w&auml;hrend der Frauenbewegung vor f&uuml;nfzig Jahren aktiv war, hat M&uuml;he mit der Richtung, die der akademisch gepr&auml;gte Feminismus nimmt. Dessen Pr&auml;misse lautet nun: Gleichstellung ist erst mit dem letzten Gendersternchen erreicht. Nicht mehr allein Frauen, sondern alle Geschlechtsidentit&auml;ten m&uuml;ssen in die politische Agenda mit einbezogen und jede geschlechtsbezogene Form von Diskriminierung muss ber&uuml;cksichtigt werden. Eine gr&uuml;ndliche Patriarchatskritik werde durch dieses Verwischen verhindert, sagen Feministinnen, die mit Simone de Beauvoirs &laquo;Das andere Geschlecht&raquo; sozialisiert wurden. Einer Feministin aber, die heute ohne LGBT+ argumentiert und die auch die gendergerechte Sprache nicht beherrscht, weil sie deren Notwendigkeit f&uuml;r ein besseres Leben der Frau an der Supermarktkasse nicht sieht, droht Ausschluss aus der Gruppe.<br>\nDie Supermarktangestellte erreicht der abgehobene Diskurs des Genderfeminismus nach wie vor nicht. Auch das wird nicht gerne geh&ouml;rt und als antiintellektuelles Statement genommen. Es ist aber eine Tatsache, dass wir alle, die wir uns mit dem Thema besch&auml;ftigen, als Privilegierte reden. Feminismus wurde in den letzten Jahren mehr und mehr als Selbstverwirklichung betrieben: von Karrierefrauen, die sich mit Quoten besch&auml;ftigen, bis zu den jungen Frauen, die am liebsten auch die Biologie einklagen w&uuml;rden, da ihnen weiterhin das Kinderkriegen obliegt. So entsteht eine Ferne zu den Frauen, die sich in schlecht bezahlten Jobs &uuml;ber Wasser halten oder deren Leben, weil sie als M&auml;dchen geboren wurden, von Anfang an bedroht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/gleichberechtigung-wenn-sich-frauen-gegenseitig-belehren-ld.1476979\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Autorin macht in ihrem Beitrag auf zwei wesentliche Problembereiche aufmerksam, die f&uuml;r die, durch ein prim&auml;r links-urbanes akademisches Milieu propagierte Identit&auml;tspolitik charakteristisch sind. Einmal die explizite Blindheit gegen&uuml;ber den sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnissen, die sich, wie ausgef&uuml;hrt, darin manifestiert, dass f&uuml;r den an den Hochschulen und Universit&auml;ten gepflegten links-akademischen Feminismus die Lage der Frauen aus den unteren Schichten faktisch keine Relevanz besitzt. Anders formuliert, die Lebensrealit&auml;t arbeitender Menschen, insbesondere jener in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen und hier wiederum insbesondere die, der betroffenen Frauen, unterscheidet sich fundamental von der Lebenswelt in den akademischen Seminaren der Gender Studies Lehrst&uuml;hle. Andererseits, die fatale und f&uuml;r jede demokratische politische Diskussion gef&auml;hrliche Neigung der Vertreter der Identit&auml;tspolitik, die eigene Position als absolut zu setzen und sich mit moralischer und intellektueller Arroganz von all jenen abzugrenzen, die dem Dogma der Identit&auml;tspolitik nicht folgen wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ethno-Massaker im Sahel<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel k&uuml;ndigt die Ausweitung der deutschen Milit&auml;raktivit&auml;ten im Sahel an. Wie Merkel auf ihrer Reise in die Region mitteilte, die am Mittwoch in Burkina Faso begann und nach einem Truppenbesuch im nordmalischen Gao am heutigen Freitag in Niger zu Ende geht, wird die Bundeswehr zus&auml;tzlich zu ihrer bisherigen Pr&auml;senz im Sahel eine weitere Beratergruppe nach Burkina Faso entsenden. Zudem soll die EU die &ldquo;G5 Sahel&rdquo;-Eingreiftruppe intensiver als bisher unterst&uuml;tzen. In Berlin wird zudem &uuml;ber eine Schwerpunktverlagerung der UN-Truppe MINUSMA, an der Deutschland mit 850 Soldaten beteiligt ist, aus Nord- nach Zentralmali diskutiert. Hintergrund ist, dass sich im einst ruhigen Zentrum des Landes die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert. Zuletzt waren diverse Massaker an Angeh&ouml;rigen der Sprachgruppe der Peul zu beklagen, an denen teils auch die malischen Streitkr&auml;fte beteiligt waren. Die Massaker greifen mittlerweile nach Burkina Faso &uuml;ber. Experten warnen vor einer Eskalation der K&auml;mpfe zu einem ausgewachsene Ethno-Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7925\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Verbrannt in der Gef&auml;ngniszelle: Welche Rolle spielte die Polizei Kleve?<\/strong><br>\nNeue Recherchen des ARD-Magazins Monitor f&uuml;hren nach Nordrhein-Westfalen. Zwar wurde die Daten&auml;nderung vom LKA Hamburg durchgef&uuml;hrt. Ma&szlig;geblich daf&uuml;r war aber offenbar eine &ldquo;Papierlage der Polizei Kleve&rdquo;, die diese nach Hamburg &uuml;bersandt hatte. Darin waren Personendaten des Syrers mit denen des Maliers offensichtlich vermischt worden, obwohl sich diese eindeutig widersprachen. So war der Syrer als &ldquo;hellh&auml;utig&rdquo; und im selben Dokument gleichzeitig auch als &ldquo;schwarzh&auml;utig&rdquo; beschrieben worden.<br>\nDamit wird die bisherige Version der Landesregierung in Frage gestellt, es h&auml;tte sich um eine &ldquo;tragische Verwechslung&rdquo; gehandelt. Auch die Behauptung von NRW-Innenminister Herbert Reul, das LKA Hamburg allein trage die Verantwortung f&uuml;r die Datenver&auml;nderung, l&auml;sst sich so kaum noch halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/kleve-polizei-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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