{"id":51484,"date":"2019-05-06T11:20:29","date_gmt":"2019-05-06T09:20:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51484"},"modified":"2019-05-10T12:49:22","modified_gmt":"2019-05-10T10:49:22","slug":"das-eu-parlament-im-mai-keine-schicksalswahl-von-friedhelm-hengsbach-sj-nell-breuning-institut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51484","title":{"rendered":"Das EU-Parlament im Mai &#8211; keine Schicksalswahl. Von Friedhelm Hengsbach SJ. Nell-Breuning Institut"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Was ist los mit dir, Europa?&ldquo; Papst Franziskus hatte diese Frage den Repr&auml;sentanten der Europ&auml;ischen Union vor drei Jahren in Rom gestellt, als ihm der Karlspreis der Stadt Aachen verliehen wurde. W&auml;hrend der V&ouml;lkerwanderung, im Mittelalter und in der Renaissance riefen die r&ouml;mischen P&auml;pste weltliche M&auml;chte um Hilfe, einfallende Barbaren, S&ouml;ldnertruppen oder nationale Armeen, die in den Kirchenstaat eingefallen waren, zu vertreiben. Die Zeiten haben sich ge&auml;ndert. Die Pr&auml;sidenten und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union suchen Rat beim kirchlichen Kollegen. Aber ist der Papst &uuml;berhaupt die zust&auml;ndige Adresse?<br>\n<!--more--><br>\nDie Mitglieder einer s&auml;kularen Gesellschaft, die nicht mehr durch eine religi&ouml;se oder moralische Klammer zusammengehalten wird, sind n&auml;mlich selbst verpflichtet, sich dar&uuml;ber zu verst&auml;ndigen, was sie einander schulden. Diese Aufgabe k&ouml;nnen sie nicht einer religi&ouml;sen Instanz oder einem wohlwollenden &auml;u&szlig;eren Beobachter &uuml;berantworten.  Der Versuch, eine europ&auml;ische Identit&auml;t zu formulieren, indem sie daf&uuml;r das Etikett eines christlichen Abendlands, das auf den drei S&auml;ulen: Athen, Rom, Jerusalem ruht, einer Wertegemeinschaft oder eines j&uuml;disch-christlichen Kulturerbes, ausbuchstabieren, wirkt ziemlich hilflos. <\/p><p>Wen oder was meint Papst Franziskus mit dem Begriff: &bdquo;Europa&ldquo;? Dieses griffige K&uuml;rzel wird von prominenten Politikern und den Medien eifrig nachgeplappert. Emmanuel Macron, die CDU-Vorsitzende, Parteigr&ouml;&szlig;en und selbst der DGB reden unabl&auml;ssig von &bdquo;Europa&ldquo;. Meinen sie den Kontinent, der keine eindeutigen Grenzen hat? Ein geographisches Feld auf dem Globus, das durch L&auml;ngs- und Breitengrade verortet wird? Eine politische Vision vom Atlantik bis zum Ural? Oder lediglich die Europ&auml;ische Union und deren Organe &ndash; Kommission, Parlament und Ministerrat &ndash; und au&szlig;erdem den Europ&auml;ischen Rat der Regierungschefs der Mitgliedsl&auml;nder? Also ein Konstrukt von Institutionen, das aus urspr&uuml;nglich souver&auml;nen Nationalstaaten und einem supranationalen Rechtssubjekt besteht, dem die Nationalstaaten einen Teil ihrer Souver&auml;nit&auml;t &uuml;bertragen haben. Ganz konkret geht es in den n&auml;chsten drei Wochen um die Wahl zum Europ&auml;ischen Parlament, das aus einer relativ unbedeutenden Rolle herausgewachsen und seit einigen Jahren mehr und mehr in die Entscheidungsprozesse der politischen Organe der Union einbezogen worden ist. In den Rang einer souver&auml;nen Repr&auml;sentanz der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger von Nationalstaaten und zugleich europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ist es indessen immer noch nicht ger&uuml;ckt.<\/p><p>Um diese Wahl verbreiten die Politiker und die Medien eine ungew&ouml;hnliche Alarmstimmung. Andrea Nahles redet von einer &bdquo;Schicksalswahl&ldquo;. Christian Lindner best&auml;tigt: &bdquo;Auf jeden Fall&ldquo; haben die EU-Wahlen ein solches Gewicht. Macron l&auml;sst die Tr&uuml;mmerfrauen von 1945 plakatieren, die CDU bildet in Schwarz-Wei&szlig; das zerschossene Reichstagsgeb&auml;ude ab. Dabei geht es gar nicht um Krieg und Frieden. Manfred Weber, den sich die b&uuml;rgerlich-konservative Parteienkonstellation im EU-Parlament als n&auml;chsten Pr&auml;sidenten der Kommission w&uuml;nscht, beschw&ouml;rt 2019 sogar als ein &bdquo;Schicksalsjahr f&uuml;r Europa&ldquo;. Bisher galten die Wahlen zum EU-Parlament als nachrangig. Dass es eine souver&auml;ne Volksvertretung sei, wurde bezweifelt. Nun aber bedroht die Parlamentswahl angeblich die Existenz der christlichen oder gar der modernen Zivilisation.  <\/p><p>Der Wahlkampf ist vergiftet durch ein &uuml;berzogenes Lagerdenken, durch eine imagin&auml;re milit&auml;rische Schlachtordnung. Pro-Europ&auml;er k&auml;mpfen gegen Anti-Europ&auml;er, Liberale gegen Autorit&auml;re, die Parteienkonstellation links oder rechts von der Mitte attackiert Populisten, Nationalisten und Rechtsextreme. Seltsam ist nur, dass die Gesten, Deutungsmuster, Argumente und Kampfbegriffe der jeweiligen Gegner im nationalen wie europ&auml;ischen Raum einander zum Verwechseln &auml;hnlich sind. Verfeindete Gruppen stimmen in das Kampfgeschrei ein: &bdquo;Wir, und wir allein&ldquo; gegen &bdquo;Euch, die Fremden&ldquo;. Ich erinnere mich daran, wie die Alt-Parteien und deren Sympathisanten die jeweils neuen &bdquo;Eindringlinge&ldquo; drangsaliert und schikaniert haben: In den 1950er Jahren sprach ein Bischof, der im CDU-Milieu daheim war, den Katholiken das Recht ab, SPD zu w&auml;hlen. In den 1980er Jahren galt das Tischtuch zwischen katholischer Kirche und den Gr&uuml;nen zerrissen; der hessische Ministerpr&auml;sident Holger B&ouml;rner drohte den Gr&uuml;nen mit der Dachlatte. Wie fr&uuml;her die Gr&uuml;nen und sp&auml;ter die Linken werden nun die gew&auml;hlten Parlamentarier der AfD ausgegrenzt, indem dreimal drei ihrer Kandidaten das Recht verweigert wurde, das Amt des Bundestagsvizepr&auml;sidenten zu &uuml;bernehmen.<\/p><p>Die Heeresdisziplin und Kriegssemantik der etablierten Parteien erzeugt eine dogmatische Erstarrung. Sie verhindert, gel&ouml;st alternative Zielsetzungen zu erw&auml;gen, Demarkationslinien zu relativieren und auf die Anliegen der Gegner hinzuh&ouml;ren &ndash; wenigstens auf den Kern dessen, worin sie Recht haben. Auch die Aporien der eigenen Mittelwahl werden verdr&auml;ngt. Die Angst, vom Gegner umklammert zu werden, sowie die panische Sorge um Sicherheit &uuml;berwuchern eine gelassene, innere Balance. Stattdessen wird an einer zerbrechlichen Identit&auml;t gezimmert, werden Z&auml;une gezogen, Mauern errichtet und rote Linien verteidigt. Die gesamte intellektuelle und emotionale Energie ist auf Abwehr und Unterwerfung des Gegners gerichtet. <\/p><p>Die unvers&ouml;hnliche Rivalit&auml;t und der exzessive Blindflug im Wahlkampf lassen sich entsch&auml;rfen &ndash; durch Analyse, Empathie und Verst&auml;ndigung. Die von Tony Blair und Gerhard Schr&ouml;der zu Beginn des neuen Jahrhunderts vertretene Hypothese, dass ein breiter Parteienkonsens in der politischen Mitte jener Rechts-Links-Polarit&auml;t vorzuziehen sei, sowie der R&uuml;ckbau des Sozialstaats, der Verzicht auf die staatliche Einbettung einer kapitalistischen Wirtschaft und die &Uuml;bernahme einer moderierenden Funktion der Regierung innerhalb eines multilateralen sozio-&ouml;konomischen Netzwerks haben zu den vertikalen und horizontalen Rissen in der Gesellschaft, zur Wahlm&uuml;digkeit abgeh&auml;ngter Bev&ouml;lkerungsgruppen und zum Erstarken populistischer Bewegungen beigetragen. Zudem hat die Tendenz der ehemaligen Volksparteien, zugleich mit dem Drang in die Mitte ihre politischen Optionen einander anzugleichen, wiederholt gro&szlig;e Koalitionen zu akzeptieren und so oppositionellen Widerstand kleinzuhalten, jene b&uuml;rgerlich-konservative Bev&ouml;lkerungsgruppen erheblich verunsichert. <\/p><p>Ein fairer und empathischer Umgang mit populistischen und rechtsextremen Bewegungen wird scheitern, wenn darin eine moralisierende Dichotomie zwischen liberal-aufgekl&auml;rten B&uuml;rgerinnen oder B&uuml;rgern und irrationalen Populisten konstruiert wird. Und wenn der Rechtspopulismus auf soziale Ungleichheit und erodierende Arbeitsverh&auml;ltnisse oder auf symbolische Zuschreibungen von Kultur, Religion und ethnischem Profil reduziert bleibt. Zudem sind im Rechtspopulismus &ouml;konomische und kulturelle Strukturen sowie subjektive Ausdrucksformen der Ab- und Aufwertung miteinander verzahnt; sie entladen sich in Verteilungs- und Kulturkonflikten. Ebenso wenig wird der Versuch, fremde Argumente anzuh&ouml;ren und zu erw&auml;gen, ohne ein erhebliches Ma&szlig; an Selbstreflexion und Selbstkritik gelingen, zumal die selbsternannte gesellschaftliche Mitte und die so genannten demokratischen Parteien selbst Bestandteil jener Verh&auml;ltnisse sind, in die sie die Anderen am Rand, die ihnen fremd vorkommen, hineingedr&auml;ngt haben. <\/p><p>Die &uuml;berdehnte parteipolitische Konfrontation, wie sie in den nationalen Kontexten aufsch&auml;umt, wird das EU-Parlament wohl nicht erleben, selbst wenn sich die Gruppierungen rechts von der b&uuml;rgerlich-konservativen Konstellation ausbreiten sollten. Experten prognostizieren, dass das EU-Parlament weiterhin eine Art Wimmelbild bleibt. Zudem erblickt gem&auml;&szlig; einer Studie, die auf repr&auml;sentativen Umfragen in 14 Mitgliedsl&auml;ndern beruht, eine Mehrheit der Befragten zwischen der eigenen nationalen Identit&auml;t und dem Selbstverst&auml;ndnis als europ&auml;ische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger keinen Gegensatz. Nur ein Viertel sieht ihre nationale Identit&auml;t als vorzugsw&uuml;rdig an. Besonders ausgepr&auml;gt ist die Identifizierung  mit der EU in Ungarn, Rum&auml;nien und Polen. In Deutschland hat die Mehrheit eine positive Einstellung zur EU, bei den J&uuml;ngeren sind es sogar zwei Drittel. Aber nur neun Prozent haben den Eindruck, dass die EU sich in einem guten Zustand befinde. Sie  w&uuml;nschen eine Ver&auml;nderung, eine andere EU. <\/p><p>Nicht nur die europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, sondern auch die so genannten Populisten und Nationalisten wollen keine Zerschlagung oder einen Austritt ihrer L&auml;nder aus der EU. Sie fordern eine andere Organisation und ver&auml;nderte Institutionen. Extrem parteipolitische Richtungen unterscheiden sich darin, dass die einen sich dagegen str&auml;uben, Kompetenzen zentral zu b&uuml;ndeln und nationale Parlamente intensiver zu kontrollieren, w&auml;hrend die anderen eine Art Vereinigte Staaten von Europa im Sinn einer europ&auml;ischen Republik herbeisehnen. Die einen warnen vor einer imperialen Machtkonzentration, die anderen tragen die Fahne: &bdquo;Europa ist die Antwort&ldquo; vor sich her, ohne zu erkl&auml;ren, wie die Frage und die Antwort lautet.<\/p><p>Die Wahlen zum europ&auml;ischen Parlament sollten auf l&auml;ngere Sicht hin dazu beitragen, dass der Schlamassel zweier Verfahren aufgel&ouml;st wird, der die Entscheidungsprozesse der EU durchkreuzt und h&auml;ufig blockiert. Die von Angela Merkel formulierte &bdquo;Gemeinschaftsmethode&ldquo;, n&auml;mlich die ordentliche Gesetzgebung unter Beteiligung von Kommission, EU-Parlament und Ministerrat konkurriert mit der &bdquo;Unionsmethode&ldquo;, den einstimmigen Beschl&uuml;ssen des Europ&auml;ischen Rates, der zwar &uuml;ber keine Gesetzgebungskompetenz verf&uuml;gt, sich aber inzwischen die Funktion einer Quasi-Exekutive angema&szlig;t hat. Ein vergleichbarer Schlamassel entsteht durch das Nebeneinander von vier kollektiven Akteuren, die jeweils f&uuml;r sich eine Letztkompetenz beanspruchen: erstens des Europ&auml;ischen Rats; zweitens jener Staaten der Eurozone, die v&ouml;lkerrechtliche Vertr&auml;ge jenseits des Unionsrechts vereinbaren; drittens der Organe der ordentlichen Gesetzgebung; und viertens der Europ&auml;ischen Zentralbank als letzten Stabilit&auml;tsankers der W&auml;hrungs- und Sozialunion. Zudem flackert hin und wieder eine Debatte &uuml;ber eine EU der zwei Geschwindigkeiten auf, mit einer Kernzone wirtschaftlich leistungsstarker L&auml;nder und einer Peripherie leistungsschwacher L&auml;nder. Sie beschw&ouml;rt ein Szenario herauf, das eine Dualit&auml;t und Distanz zwischen &bdquo;Drinnen&ldquo; und &bdquo;Drau&szlig;en&ldquo; anzeigt und in Spannungen, Konflikten und Trennungen enden w&uuml;rde.<\/p><p>Wieso zerbricht die EU nicht trotz ihres Krisenmodus als eines Dauerzustands?  Wegen einer &bdquo;schwingenden Architektur&ldquo;, die verhindert, dass Verknotungen nicht wie vom gro&szlig;en Alexander durchgehauen, sondern nachsichtig und behutsam aufgel&ouml;st werden. Aber auf lange Sicht leidet darunter die Rechtssicherheit und eine gleitende Entfremdung der Mitgliedsl&auml;nder und Nationalstaaten. Die EU ist ein &bdquo;Staatenverbund&ldquo;, eine Mehrebenen-Demokratie, &bdquo;ein sich erg&auml;nzendes, ineinandergreifendes System von Demokratien verschiedener Reichweite und Zust&auml;ndigkeiten, eine national-europ&auml;ische Doppeldemokratie&ldquo; (W. Sch&auml;uble). Tr&auml;ger der urspr&uuml;nglichen Souver&auml;nit&auml;t sind die Nationalstaaten, die einen Teil ihrer Kompetenzen und deren Reichweite an ein supranationales Rechtssubjekt &uuml;bertragen haben. Deshalb muss die Zuordnung der Kompetenzen zwischen der supranationalen und nationalen Ebene fair ausbalanciert werden und bleiben. Eine  solche &bdquo;freie Republik souver&auml;ner Staaten&ldquo; ist nach Immanuel Kant die Gew&auml;hr ewigen Friedens. Deshalb ist auf l&auml;ngere Sicht die Ausarbeitung einer Verfassung f&uuml;r den Fortbestand der EU unverzichtbar. Nationale und europ&auml;ische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger w&auml;hlen in grenz&uuml;berschreitenden Wahlen ein europ&auml;isches Parlament als ihre souver&auml;ne Repr&auml;sentanz. Dies w&auml;hlt eine Exekutive. Eine L&auml;nderkammer aus staatlichen Organen und zivilgesellschaftlichen Vertretern sowie ein Gerichtshof sind weitere EU-Organe. Der Charme des Nationalen liegt in der prim&auml;ren Souver&auml;nit&auml;t, in der Garantie der Sicherheit des Rechts, Grund- und Menschenrechte zu haben. Die Anziehungskraft der Region liegt in der vom Boden her organisch gewachsenen emotionalen Bindung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.  <\/p><p>Gegen unn&ouml;tige Dramatik und Gro&szlig;alarm gilt der Rat von Matthias Krupa: &bdquo;<em>Bleib cool, Europa<\/em>&ldquo; (Die Zeit).<\/p><p>Titelbild: titoOnz \/ shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Was ist los mit dir, Europa?&ldquo; Papst Franziskus hatte diese Frage den Repr&auml;sentanten der Europ&auml;ischen Union vor drei Jahren in Rom gestellt, als ihm der Karlspreis der Stadt Aachen verliehen wurde. W&auml;hrend der V&ouml;lkerwanderung, im Mittelalter und in der Renaissance riefen die r&ouml;mischen P&auml;pste weltliche M&auml;chte um Hilfe, einfallende Barbaren, S&ouml;ldnertruppen oder nationale Armeen, die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51484\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":51485,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,126,22,123,190],"tags":[715,1600,1101,1876,525,633,1191,1347],"class_list":["post-51484","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-erosion-der-demokratie","category-europaische-union","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wahlen","tag-dogmatismus","tag-eu-parlament","tag-europaeischer-gedanke","tag-europaeischer-rat","tag-papst","tag-politikerverdrossenheit","tag-populismus","tag-wahlkampf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/shutterstock_1284217693.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51484"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51484\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51494,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51484\/revisions\/51494"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}