{"id":51508,"date":"2019-05-07T08:13:12","date_gmt":"2019-05-07T06:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508"},"modified":"2019-05-07T08:13:12","modified_gmt":"2019-05-07T06:13:12","slug":"hinweise-des-tages-3360","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h01\">Der Mensch verdr&auml;ngt eine Million Tier- und Pflanzenarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h02\">SPD sackt nach K&uuml;hnert-Debatte deutlich ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h03\">45 Deutsche besitzen so viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h04\">Kevin K&uuml;hnert und das Elend der Kapitalismuskritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h05\">Guaid&oacute; erw&auml;gt gemeinsame Intervention der USA und von Deserteuren in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h06\">Facebook-Investor warnt vor Facebook<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h07\">F&uuml;r Arbeiter ist diese SPD nicht mehr w&auml;hlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h08\">Nicht das Fasten schadet den Kindern, sondern&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h09\">Wie Datenh&auml;ndler die Jobb&ouml;rse missbrauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h10\">Sanktionskrieg um Iran (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h11\">Trump will Billionen in die Infrastruktur investieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h12\">Was sich deutsche St&auml;dte von Kopenhagen abschauen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h13\">Eine Insel und zwei Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h14\">Linksfraktion will Waigel, K&ouml;hler und Sarrazin &uuml;ber Treuhand befragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h15\">Untersch&auml;tzt, populistisch, wortgewandt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h16\">Die &auml;rmste Region der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h17\">Wie das Rechercheb&uuml;ro Correctiv mit dem Checkjetzt-Projekt B&uuml;rger zu Faktencheckern macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51508#h18\">zu guter Letzt &ndash; gezwitscherter Unsinn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Mensch verdr&auml;ngt eine Million Tier- und Pflanzenarten<\/strong>\n<ul>\n<li>Erstmals seit 14 Jahren haben Experten wieder eine globale Bestandsaufnahme der Artenvielfalt vorgelegt.<\/li>\n<li>Dem Bericht des Weltbiodiversit&auml;tsrats IPBES zufolge sind etwa eine Million von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Besonders gef&auml;hrdet sind Amphibien, Korallen und viele Pflanzenarten.<\/li>\n<li>Verantwortlich sind Eingriffe des Menschen in die Natur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seitdem es Menschen auf der Erde gibt, sind noch nie so viele Tiere und Pflanzen ausgestorben wie jetzt. Der Bericht des Weltbiodiversit&auml;tsrats, der am Montag in Paris vorgestellt wurde, l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass sich auf der Erde gerade ein gigantisches Artensterben ereignet, vergleichbar dem Tod der Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren.<br>\nEs ist die erste globale Studie seit 14 Jahren, die untersucht, wie es den Tieren und Pflanzen auf der Erde geht und in welchem Zustand sich ihre Lebensr&auml;ume befinden. Mehr als 150 Experten aus 50 L&auml;ndern haben f&uuml;r den Weltbiodiversit&auml;tsrat IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) drei Jahre lang Tausende Studien ausgewertet. Ihr Bericht ist in der trockenen Sprache der Wissenschaft verfasst. Doch ihr Fazit liest sich trotzdem erschreckend. Drei Viertel der Erdoberfl&auml;che habe der Mensch bereits &ldquo;stark ver&auml;ndert&rdquo; &ndash; nicht eingerechnet die Ozeane.<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190507-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190507-hdt-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/artensterben-ipbes-bericht-1.4434207\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD sackt nach K&uuml;hnert-Debatte deutlich ab<\/strong><br>\nNach der Debatte um die &Auml;u&szlig;erungen des Juso-Chefs Kevin K&uuml;hnert f&auml;llt die SPD im RTL\/n-tv Trendbarometer um zwei Punkte auf 15 Prozent. F&uuml;r die Partei ist es der schlechteste Wert seit sieben Wochen. K&uuml;hnert hatte sich in einem Interview mit der &ldquo;Zeit&rdquo; am 1. Mai offen gezeigt f&uuml;r eine &ldquo;Kollektivierung&rdquo; von Gro&szlig;konzernen wie BMW und dem dahinterstehenden Gedanken einer &ldquo;&Uuml;berwindung&rdquo; des Kapitalismus. In der Folge entbrannte eine heftige Debatte um seine &Auml;u&szlig;erungen &ndash; gleichwohl K&uuml;hnerts Aussagen sich mit lange bekannten Positionen der Jusos decken. &hellip;<br>\nAuch das politische Personal verliert bei der SPD deutlich an Zustimmung. Auf die Frage, ob CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) oder SPD-Chefin Andrea Nahles besser geeignet w&auml;re, das Kanzleramt zu besetzen, entschieden sich nur elf Prozent f&uuml;r Nahles. Der schlechteste Wert seit Monaten. Auch AKK litt in den vergangenen Wochen an sinkenden Zustimmungswerten. Sie kann sich jedoch leicht um einen Z&auml;hler verbessern. SPD-Vizekanzler Olaf Scholz verliert zwei Prozentpunkte. Nur noch 21 Prozent w&uuml;rden sich f&uuml;r ihn als Kanzler entscheiden. Ihm gegen&uuml;ber halten 27 Prozent der Befragten AKK f&uuml;r die geeignetere Kandidatin.<br>\nBei der Frage nach der politischen Kompetenz sieht es ebenfalls nicht gut aus f&uuml;r die SPD. Nur f&uuml;nf Prozent der Befragten glauben, dass die SPD mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird. Dieser Wert lag in den vergangenen Wochen einen Punkt h&ouml;her. Den Unionsparteien trauen das 22 Prozent zu. F&uuml;r CDU und CSU ist das der beste Wert seit sieben Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-sackt-nach-Kuehnert-Debatte-deutlich-ab-article21005171.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Offenbar hatten die meisten von Forsa befragten B&uuml;rger seherische F&auml;higkeiten. Die Daten f&uuml;r die Umfrage wurden n&auml;mlich vom 29. April bis zum 3. Mai erhoben, die &bdquo;K&uuml;hnert-Debatte&ldquo; kam aber erst am 2. Mai in Gang. Die meisten Befragten haben der SPD also nicht die kalte Schulter gezeigt, weil sie Angst haben, schon morgen in der DDR aufzuwachen, sondern weil die SPD schlichtweg schlechte Arbeit macht. Die Umfragewerte auf die &bdquo;K&uuml;hnert-Debatte&ldquo; zu schieben, ist nichts anderes als Manipulation.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>45 Deutsche besitzen so viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nDas Verm&ouml;gen in Deutschland ist sehr ungleich verteilt, das sagen offizielle Statistiken. Nun hat das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung diese Statistiken erg&auml;nzt: Demnach ist die Ungleichheit weit extremer.<br>\nDas oberste Prozent der deutschen Haushalte verf&uuml;gt &uuml;ber ein Drittel des Verm&ouml;gens (statt 23,6 Prozent), und das oberste Promille &uuml;ber 17,4 Prozent (statt 6,3 Prozent). Die reichsten 0,001 Prozent &ndash; das sind lediglich 400 Haushalte &ndash; besa&szlig;en demnach 4,7 Prozent, also doppelt so viel wie die etwa 20 Millionen Haushalte, die die &auml;rmere H&auml;lfte Deutschlands bilden<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/vermoegen-45-superreiche-besitzen-so-viel-wie-die-halbe-deutsche-bevoelkerung-a-1189111.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Meldung ist aus dem Januar 2018, aber hierzu gab es kein aufgeregtes Rauschen im Bl&auml;tterwald obwohl dies bedr&uuml;ckende gesellschaftliche Realit&auml;t ist und keine theoretischen &Uuml;berlegungen des Juso-Chefs K&uuml;hnert zum Sozialismus. Ebenso war die Emp&ouml;rung &uuml;ber die betr&uuml;gerischen Cum-Ex Gesch&auml;fte, die die &Ouml;ffentlichkeit um 32 Milliarden Euro betrogen haben, die nach wie vor aggressiven Steuervermeidungspraktiken der Gro&szlig;konzerne, die Tatsache, dass &uuml;ber 13 Millionen B&uuml;rger dies Landes als armutsgef&auml;hrdet gelten, usw. in den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; und im politischen Establishment verhalten bis nicht vorhanden. Man h&auml;tte das Interview mit K&uuml;hnert in der Zeit dagegen zum Anlass nehmen k&ouml;nnen eben &uuml;ber diese extreme Verm&ouml;gensverteilung und soziale Polarisierung, nicht nur in Deutschland, zu diskutieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Erkenntnisgewinn der aktuellen hysterischen Debatte ist zumindest der, wie Jens Berger <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416\">in seinem Beitrag<\/a> bereits ausgef&uuml;hrt hat, dass die politisch relevanten Parteien in Deutschland, vielleicht abgesehen von einem Teil der Linken, ihre Hauptaufgabe darin sehen an den herrschenden Verh&auml;ltnissen nichts zu &auml;ndern &ndash; wobei man von FDP und CDU\/CSU nat&uuml;rlich nichts anderes erwartet &ndash;  und dabei beflissen von den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; sekundiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Interessant ist dies dann besonders im Bezug auf die Gr&uuml;nen, denn wie soll die Rettung des Weltklimas funktionieren, wenn man nicht die Zusammenh&auml;nge zwischen kapitalistischer Produktionsweise und der Umweltzerst&ouml;rung herstellen will? Wie diese Zusammenh&auml;nge aussehen zeigt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51376#h09\">diese ersch&uuml;tternde Dokumentation<\/a>, die eigentlich zum Pflichtprogramm f&uuml;r jeden Gr&uuml;nen werden sollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kevin K&uuml;hnert und das Elend der Kapitalismuskritik<\/strong><br>\nDer Juso-Vorsitzende Kevin K&uuml;hnert hat die SPD mit seiner Idee, Firmen wie BMW zu sozialisieren, aus dem Groko-Schlaf geschreckt. Sogar seinen Parteiausschluss fordern manche tapfere Sozialdemokraten.<br>\nMan kann dar&uuml;ber streiten, ob K&uuml;hnerts Einwurf taktisch klug war, man kann auch dar&uuml;ber streiten, ob er sachlich klug ist und welche Probleme mit einer alternativen Eigentumsform f&uuml;r BMW wirklich zu l&ouml;sen w&auml;ren.<br>\nDie letzte Frage f&uuml;hrt absehbar in Weltanschauungsendlosschleifen. Wir haben uns inzwischen daran gew&ouml;hnt, dass es zur bestehenden Wirtschaftsordnung keine Alternativen gibt, oder, wie ich vor kurzem Slavoj &#381;i&#382;ek zitiert hatte, dass es &bdquo;einfacher ist, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus&ldquo;. An positiven Utopien herrscht gerade etwas Mangel.<br>\nAber davon einmal abgesehen, ist die Aufregung um einen m&ouml;glicherweise nicht ganz zu Ende gedachten Satz doch auch kurios. Art. 15 Grundgesetz sieht bekanntlich die M&ouml;glichkeit, Produktionsmittel &bdquo;in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft&ldquo; zu &uuml;berf&uuml;hren, explizit vor, Art. 14 die Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit. Gut, warum BMW nach einer Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit t&auml;tig sein sollte, wei&szlig; man nicht.<br>\nAber Enteignungen nach Art. 14 kommen immer wieder vor: Wenn Stra&szlig;en gebaut werden, aber die Grundst&uuml;ckseigner nicht verkaufen wollen, oder ein Dorf wegen Braunkohle abgebackert werden soll, die Leute aber nicht freiwillig weichen. Das Eigentum eines Dorfbewohners mag man als weniger sch&uuml;tzenswert ansehen als das der Quandt-Familie, nur warum noch mal genau? Weil es weniger wert ist? &hellip;<br>\nKevin K&uuml;hnert kommt nicht aus Hessen. Aber vielleicht ist er IG-Metall-Mitglied? Kaum jemand wei&szlig;, dass auch &sect; 2 der Satzung der IG Metall die &bdquo;&Uuml;berf&uuml;hrung von Schl&uuml;sselindustrien und anderen markt- und wirtschaftsbeherrschenden Unternehmungen in Gemeineigentum&ldquo; vorsieht. Ich wusste es jedenfalls vor der Debatte um K&uuml;hnerts &Auml;u&szlig;erungen nicht. Als Verdi-Mitglied habe ich gleich mal die Verdi-Satzung durchgesehen: sie verpflichtet mich nicht dazu, BMW zu enteignen. Wer in Bayern lebt, muss damit schlie&szlig;lich auch vorsichtig sein. F&uuml;r den BMW-Betriebsrat, vermutlich IG-Metall, ist wegen K&uuml;hnerts &Auml;u&szlig;erungen die SPD nicht mehr w&auml;hlbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2019\/05\/03\/kevin-kuehnert-und-das-elend-der-kapitalismuskritik\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=kevin-kuehnert-und-das-elend-der-kapitalismuskritik\">Science blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Guaid&oacute; erw&auml;gt gemeinsame Intervention der USA und von Deserteuren in Venezuela<\/strong><br>\nIn Venezuela hat der selbsternannte &Uuml;bergangspr&auml;sident Juan Guaid&oacute; Fehler bei einem gescheiterten Putschversuch am vergangenen Dienstag einger&auml;umt. Zugleich schloss er eine milit&auml;rische Intervention der USA in Venezuela nicht aus. Er w&uuml;rde ein solches &ldquo;Angebot&rdquo; aus Washington in der Nationalversammlung zur Abstimmung stellen, so Guaid&oacute; im Interview mit der US-Tageszeitung Washington Post.<br>\nNach einer dramatischen Woche, die am Dienstag in einem gescheiterten Umsturzversuch gegen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro gegipfelt war, r&auml;umte Guaid&oacute; nun ein, die Unterst&uuml;tzung innerhalb des Milit&auml;rs falsch eingesch&auml;tzt zu haben. In dem Interview bekr&auml;ftigte er zugleich seine Erwartung, dass eine zunehmende Zahl von Milit&auml;rs &uuml;berlaufen werde. Diese Bewegung werde letztlich zum R&uuml;cktritt von Maduro f&uuml;hren, prognostizierte Guaid&oacute;, der sich am 23. Januar &uuml;berraschend selbst zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten ernannt hatte und seither die Kampagne gegen die Maduro-Regierung anf&uuml;hrt.<br>\nAm Dienstag war die Aufforderung Guaid&oacute;s an das Milit&auml;r, sich gegen den Pr&auml;sidenten zu stellen, wirkungslos verpufft. Die Sicherheitskr&auml;fte gingen stattdessen gegen gewaltt&auml;tige Anh&auml;nger Guaid&oacute;s vor und brachten den Oppositionspolitiker sowie seine Unterst&uuml;tzer massiv in Bedr&auml;ngnis.<br>\n&ldquo;All dies kam vielleicht, weil wir noch mehr Soldaten gebraucht h&auml;tten, und vielleicht brauchen wir mehr Beamte des Regimes, die bereit sind, die Verfassung zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, sagte Guaid&oacute;: &ldquo;Ich denke, die Variablen sind an diesem Punkt offensichtlich.&rdquo;<br>\nIm Interview mit der US-Tageszeitung schloss der Oppositionspolitiker eine US-amerikanische Intervention in dem s&uuml;damerikanischen Land nicht aus. Er sei zwar mit keiner einseitigen Milit&auml;raktion einverstanden. Keine Einw&auml;nde habe er aber gegen eine US-Aktion, die gemeinsam mit desertierten venezolanischen Streitkr&auml;ften ausgef&uuml;hrt werde. Der Oppositionspolitiker wollte sich nicht weiter dazu &auml;u&szlig;ern, welcher Grad einer US-Beteiligung f&uuml;r ihn akzeptabel w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/05\/225922\/venezuela-usa-guaido-juan-intervention\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Facebook-Investor warnt vor Facebook<\/strong><br>\nFacebook kriegt zurzeit eine Menge Pr&uuml;gel ab. Von der Europ&auml;ischen Kommission, vom US-Kongress, von emp&ouml;rten Usern. Es geht um Datenschutz, um einen s&uuml;chtig machenden und polarisierenden Algorithmus, um das Vers&auml;umnis, die Beeinflussung der amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlen durch ausl&auml;ndische Akteure erkannt und verhindert zu haben. Immer wenn ein neuer Skandal ans Licht kommt, entschuldigt sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg wortreich &ndash; und gibt bald darauf neue Quartals-Rekordgewinne bekannt.<br>\nRoger McNamee hat zu dem ph&auml;nomenalen Erfolg der Firma beigetragen. Der kalifornische Risikokapitalgeber hat fr&uuml;hzeitig in Facebook investiert. Er hat in einem entscheidenden Moment im Jahr 2006 Zuckerberg davon abgeraten, sein junges Unternehmen f&uuml;r eine Milliarde Dollar an Microsoft zu verkaufen. Und er hat ihm seine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Sheryl Sandberg vermittelt.<br>\nSogar der langj&auml;hrige Investor warnt vor Facebook<br>\nNun hat McNamee, der mit dem operativen Gesch&auml;ft von Facebook nie wirklich zu tun hatte, in einem Buch &bdquo;Zucked&ldquo; aufgeschrieben, wieso er Facebook f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung unserer Zivilisation h&auml;lt. &Uuml;ber die Ph&auml;nomene, die er beschreibt, haben aufmerksame Nachrichtenkonsumenten in den vergangenen drei Jahren schon woanders lesen k&ouml;nnen: das auf Werbung basierende Gesch&auml;ftsmodell, das darauf baut, die Nutzer m&ouml;glichst lange vor dem Bildschirm zu halten. Ein Algorithmus, der den Nachrichtenstrom daraufhin optimiert und die User dahingehend manipuliert, dass sie immer radikalere Inhalte anklicken. Die Gier nach immer mehr Daten &uuml;ber zwei Milliarden Erdenb&uuml;rger. Der Handel mit den daraus erwachsenen detaillierten Pers&ouml;nlichkeitsprofilen. Und das Beharren darauf, dass Facebook doch nur eine Plattform sei und daher f&uuml;r das, was dort geschieht, nicht verantwortlich zu machen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/roger-mcnamee-zucked-facebook-investor-warnt-vor-facebook.1270.de.html?dram:article_id=447857\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r Arbeiter ist diese SPD nicht mehr w&auml;hlbar<\/strong><br>\nJuso-Chef Kevin K&uuml;hnert nennt BMW als Beispiel f&uuml;r Konzerne, die er kollektivieren und in die Hand der Mitarbeiter legen will. Ausgerechnet bei den Vertretern der Belegschaft kommt das nicht gut an.<br>\nBMW-Betriebsratschef Manfred Schoch hat die Forderung des Juso-Vorsitzenden Kevin K&uuml;hnert nach Verstaatlichung des Autobauers und anderer Konzerne als &ldquo;unbegreiflich&rdquo; zur&uuml;ckgewiesen. &ldquo;F&uuml;r Arbeiter deutscher Unternehmen ist diese SPD nicht mehr w&auml;hlbar&rdquo;, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende dem Magazin &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo;.<br>\nKaum ein anderes Unternehmen biete so sichere und gut bezahlte Arbeitspl&auml;tze und so fortschrittliche Arbeitsbedingungen und Arbeitszeitmodelle wie BMW. Mit der Familie Quandt habe BMW einen Gro&szlig;aktion&auml;r, der &ldquo;nicht die kurzfristigen Gewinninteressen in den Vordergrund stellt, sondern die langfristige Stabilit&auml;t&rdquo;. Der Konzern baue Elektromotoren und Batterien selbst und stelle Hunderte Mitarbeiter f&uuml;r den Umstieg auf das Elektroauto ein. &ldquo;Herr K&uuml;hnert soll mal bitte erkl&auml;ren, was bei uns besser laufen w&uuml;rde, wenn BMW verstaatlicht w&auml;re&rdquo;, sagte Schoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/betriebsrat-gegen-kevin-kuehnert-fuer-arbeiter-ist-diese-spd-nicht-waehlbar-a-1265677.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Na ja, Schoch w&auml;re nicht BMW-Gesamtbetriebsrat, w&uuml;rde er nicht genauso etwas von sich geben und f&uuml;r ein h&ouml;heres sechsstelliges Jahresgehalt darf man solche Statements auch erwarten. Die erw&auml;hnten Privilegien der Stammbelegschaft gelten aber f&uuml;r die zahllosen Leiharbeiter bei BMW schon nicht mehr, das scheint Schoch aber weniger zu interessieren. Die Zunahme prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse und die sozialen Polarisierung au&szlig;erhalb der heilen BMW-Welt sowieso nicht. Das Lob der Familie Quandt darf man als Gag am Rande sehen. Immerhin bringt die Rolle als BMW-Hauptaktion&auml;r der Familie Quandt, besser Susanne Klatten und Stefan Quandt, eine knappe Milliarde Euro (!) an Dividende ein und zwar jedes Jahr und das, ohne einen Finger daf&uuml;r zu r&uuml;hren. Aber auch das st&ouml;rt Schoch nat&uuml;rlich nicht. Aber Deutschland ist ein freies Land, da darf Herr Schoch dann auch FDP w&auml;hlen, wenn er denkt, dass diese die Interessen der arbeitenden Bev&ouml;lkerung besser vertritt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Stilles Job-Aus f&uuml;r 1.000 Unsichtbare<\/strong><br>\nRund 1.000 Besch&auml;ftigte haben Ende Oktober mit dem Ende der Nachtschicht im BMW-Werk Regensburg ihre Arbeit verloren. Weil es sich aber um Leiharbeiter handelt, wird davon kaum Notiz genommen. F&uuml;r die Stammbelegschaft gab es eine Erfolgspr&auml;mie, f&uuml;r die Leiharbeiter warme Worte zum Abschied. Mittlerweile wird ein weiterer Personalabbau bef&uuml;rchtet, der erneut eine erhebliche Zahl von Leiharbeitern betreffen d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.regensburg-digital.de\/bmw-stilles-job-aus-fuer-1-000-unsichtbare\/16112018\/\">regensburg-digital<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nicht das Fasten schadet den Kindern, sondern&hellip;<\/strong><br>\nFamilienministerin Franziska Giffey hat zum Start des Fastenmonats Ramadan muslimische Eltern gemahnt, &bdquo;Kinder m&uuml;ssen regelm&auml;&szlig;ig trinken und essen, sonst k&ouml;nnen sie nicht aufmerksam sein, lernen und sich gesund entwickeln&ldquo;. Said Rezek antwortet der Familienministerin in einem Brief: (&hellip;)<br>\nWenn Ihnen das Wohl der Kinder als Familienministerin und Sozialdemokratin am Herzen liegt, dann sollten Sie sich f&uuml;r h&ouml;here Hartz-IV S&auml;tze einsetzen. Hartz-IV-Empf&auml;nger haben f&uuml;r die Ern&auml;hrung ihrer Kinder bis zum sechsten Lebensjahr gerade mal 2,77 Euro pro Tag. Diese Armut schadet der Entwicklung der Kinder und nicht das Fasten.<br>\nWenn Ihnen die Chancengleichheit als Familienministerin und Sozialdemokratin am Herzen liegt, dann sorgen Sie sich um die Chancengleichheit im Bildungssystem. Kinder aus wirtschaftlich schwachen Familien machen viel seltener Abitur oder besuchen eine Universit&auml;t als Kinder aus wirtschaftlich starken Familien. Entscheidend f&uuml;r den Bildungserfolg ist nicht das Fasten, sondern der soziale Status.<br>\nWenn Ihnen als Familienministerin und Sozialdemokratin die Lebensleistung aller Menschen am Herzen liegt, dann sorgen Sie sich um die Gehaltsunterschiede in diesem Land. Niedrigverdiener leben bis zu zehn Jahre weniger als Gutverdiener. Das hat nichts mit dem Fasten, sondern mit einer Zwei-Klassen-Gesellschaft zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/05\/06\/brief-giffey-nicht-fasten-kindern\/\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich hat sich Frau Giffey vorher so gut informiert und zum Thema recherchiert wie sie sich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franziska_Giffey#%C3%9Cberpr%C3%BCfung_der_Doktorarbeit_2019\">um ihren Doktortitel bem&uuml;ht hatte<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Datenh&auml;ndler die Jobb&ouml;rse missbrauchen<\/strong><br>\nDatenh&auml;ndler schalten auf der Jobb&ouml;rse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit t&auml;glich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter. SWR-Reportern gelang es, die Masche nachzuweisen.<br>\nMechatroniker, IT-Spezialist oder B&uuml;rokauffrau &ndash; Johann S. bietet f&uuml;r viele Arbeitssuchende die passende Stelle an. Und das deutschlandweit. &Uuml;ber die Jobb&ouml;rse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) schaltet er t&auml;glich bis zu 3000 Stellenangebote.<br>\nDie Jobbeschreibungen sind allgemein gehalten, die Anforderungen an die Bewerber gering. Nicht einmal ein Anschreiben wird gefordert. Alles, was ein Bewerber tun muss, ist Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken.<br>\nWeitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle, Antworten auf Nachfragen? Fehlanzeige. Unter der angegebenen Telefonnummer war w&auml;hrend der mehrw&ouml;chigen Recherchen niemand erreichbar. Auf Nachfragen per Mail erh&auml;lt der Bewerber eine standardisierte Antwort, die ihn um Erlaubnis bittet, die Bewerbung an &ldquo;interessierte Gesch&auml;ftspartner&rdquo; des Hauses weiterzuleiten.<br>\nSWR-Reporter finden mehrere verd&auml;chtige Firmen und verschicken Testbewerbungen. Wenige Tage sp&auml;ter meldet sich eine Zeitarbeitsfirma aus Stuttgart &ndash; hier hatten sich die Reporter nie beworben. Auf Nachfrage teilt die Zeitarbeitsfirma mit, die Bewerber-Daten von einem Vertragspartner erhalten zu haben &ndash; eine der f&uuml;nf Firmen von Johann S. &hellip;.<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit teilt schriftlich mit, ihr l&auml;gen keine Hinweise vor, dass ihre Jobb&ouml;rse von Datenh&auml;ndlern missbraucht werde. Aufgrund der Vielzahl an Stellenangeboten k&ouml;nne jedoch &ldquo;nicht vollst&auml;ndig ausgeschlossen werden, dass einzelne Stellenangebote gef&auml;lscht oder fingiert&rdquo; seien.<br>\nArbeitsmarktexperte Sell wirft der Arbeitsagentur mangelnde Kontrolle vor: &ldquo;Die Bundesagentur sieht nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nicht genau hin, wer von den Arbeitgebern oder sogenannten Arbeitgebern dort Stellenangebote einstellt. Da z&auml;hlt das Gesetz der gro&szlig;en Zahlen. Die Bundesagentur hat erstmal ein Interesse daran, dass m&ouml;glichst viele Stellenangebote dort eingestellt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/swr\/ba-fakejobs-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier wird mit der Not der Arbeitssuchenden Gesch&auml;fte gemacht. Den Verantwortlichen in der Arbeitsagentur und den politischen Verantwortlichen ist es offensichtlich egal bzw. diese bef&ouml;rdern diese Zust&auml;nde auch noch, da die Arbeitsagentur von Erwerbslosen eine Mindestanzahl an Bewerbungen in einem definierten Zeitraum verlangt, da sonst sofort Sanktionen drohen. Zudem findet man in der Jobb&ouml;rse der Arbeitsagentur fast ausschlie&szlig;lich Stellen aus der Zeit- und Leiharbeitsbranche. Was zeigt, dass die Arbeitsagentur das Gesch&auml;ft mit Zeit- und Leiharbeit wesentlich am Laufen h&auml;lt und es wirft eine interessante Perspektive auf den &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;, wenn kriminelle Gesch&auml;ftemacher t&auml;glich bis zu 3000 nicht existente Stellenangebote ver&ouml;ffentlichen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sanktionskrieg um Iran (II)<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel k&uuml;ndigen nach der Zuspitzung des US-Sanktionskriegs gegen Iran neue Bem&uuml;hungen zur Rettung des Atomabkommens mit Teheran an. Man werde weitere Anstrengungen unternehmen, um das zu Jahresbeginn geschaffene Finanzvehikel f&uuml;r die bankenlose Abwicklung des Au&szlig;enhandels mit Iran (&ldquo;INSTEX&rdquo;) endlich funktionsf&auml;hig zu bekommen, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung, welche die Au&szlig;enminister der drei st&auml;rksten EU-Staaten sowie die EU-Au&szlig;enbeauftragte diesen Samstag ver&ouml;ffentlicht haben. Dazu lade man zudem andere L&auml;nder, &ldquo;auch Russland und China&rdquo;, ein. Zuvor hatte Washington angek&uuml;ndigt, die &ldquo;Ausnahmegenehmigungen&rdquo; f&uuml;r den Erd&ouml;lbezug aus Iran nicht zu verl&auml;ngern und Unternehmen, die weiterhin iranisches &Ouml;l kauften, durchweg mit Repressalien zu belegen. Die US-Politik, die auf einen Kollaps der iranischen Regierung abzielt, l&auml;uft den Berliner Mittelostpl&auml;nen zuwider; die Bundesregierung ist daher bem&uuml;ht, sie zu unterlaufen und ihren eigenen Vorstellungen zum Durchbruch zu verhelfen. INSTEX hat sich bislang allerdings als wirkungslos erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7928\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Trump will Billionen in die Infrastruktur investieren<\/strong><br>\nDie US-Demokraten haben sich nach eigenen Worten mit Pr&auml;sident Donald Trump grundlegend darauf geeinigt, ein billionenschweres Infrastrukturpaket auf den Weg zu bringen. Es gebe eine Verst&auml;ndigung dar&uuml;ber, dass das Thema Infrastruktur entscheidend f&uuml;r die Zukunft der USA sei, sagte der Fraktionschef der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, am Dienstag nach einem Treffen mit Trump im Wei&szlig;en Haus.<br>\nDer Pr&auml;sident habe dabei zugestimmt, ein Gesetzespaket im Umfang von 2 Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) zu schaffen. Beide Seiten wollen sich demnach in drei Wochen erneut treffen, um &uuml;ber die Finanzierung zu sprechen. Trump selbst &auml;u&szlig;erte sich zun&auml;chst nicht. (&hellip;)<br>\nDie Infrastruktur der USA ist vielerorts in einem sehr schlechten Zustand. Experten warnen schon lange vor den Risiken, dennoch bleibt eine entschlossene Reaktion seit Jahren aus. Sollten sich Trump und seine Republikaner tats&auml;chlich mit den Demokraten auf ein Paket einigen, w&auml;re das ein seltener Kompromiss zwischen beiden Parteien, die in vielen Bereichen tief zerstritten sind. (&hellip;)<br>\nDie demokratische Vorsitzende des Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, betonte nach dem Treffen mit Trump mehrfach, dass das Thema Infrastruktur ein partei&uuml;bergreifendes sei. Die Demokraten hatten im Vorfeld eine Reihe von Bedingungen f&uuml;r das Paket genannt. Nach ihrem Willen soll es umweltfreundliche Energieformen beinhalten. Es ist fraglich, ob Trump das mitmacht. Er gilt als F&ouml;rderer der Kohleindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_85671420\/donald-trump-will-billionen-in-die-infrastruktur-investieren-.html?utm_source=pocket-newtab\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und in Deutschland &ndash; sieht die Infrastruktur hierzulande etwa gut aus? Das ist leider viel zu oft nicht der Fall. Aber die schwarz-roten Koalition&auml;re scheinen lieber weiterhin ihre &bdquo;schwarze Null&ldquo; vorzuf&uuml;hren als endlich sinnvoll in die Zukunft zu investieren &ndash; zum Wohle der hiesigen Bev&ouml;lkerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was sich deutsche St&auml;dte von Kopenhagen abschauen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nKopenhagen gilt als fahrradfreundlichste Stadt der Welt &ndash; das k&ouml;nnen deutsche Kommunen von der d&auml;nischen Metropole lernen.<br>\nZusammen mit Physikern, Designern und Experten f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz hat der Tagesspiegel 2018 mit 100 Freiwilligen gemessen, wie viel &Uuml;berholabstand Autofahrer zu Radfahrern halten. In 53 Prozent der F&auml;lle wurde der gebotene Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten. In Kopenhagen hat das Tagesspiegel-Team nun Ideen f&uuml;r eine fahrradgerechte Infrastruktur zusammengetragen.<br>\nIn der d&auml;nischen Hauptstadt fuhren 2016 erstmals t&auml;glich mehr Fahrr&auml;der durch die Innenstadt als Autos. Die Zahl der schweren Unf&auml;lle ist seitdem dennoch nicht gestiegen &ndash; und sie soll k&uuml;nftig sogar sinken. Daf&uuml;r gibt die Kopenhagener Stadtverwaltung viel Geld aus, und sie l&auml;sst sich von Planern und Forschern beraten. Hier sind 10 Ma&szlig;nahmen, die sich St&auml;dte in Deutschland abschauen sollten:<br>\n1.Getrennte Wege<br>\nAn fast allen Kopenhagener Hauptstra&szlig;en (82 Prozent) gibt es baulich getrennte Radwege. &bdquo;Das ist der wichtigste erste Schritt&ldquo;, sagt der d&auml;nische Stadt- und Verkehrsforscher Morten Elle von der Universit&auml;t Kopenhagen. Als Standard hat sich dabei ein Bordstein durchgesetzt, der Radweg und Autofahrspur trennt.<br>\nReine Begrenzungslinien w&uuml;rden Autofahrer oft schlecht verstehen und darauf parken, sagt S&oslash;ren Troels Berg, Fachkoordinator Verkehrssicherheit von der Stadtverwaltung Kopenhagen. Die neuesten Radwege in Kopenhagen werden zudem inzwischen vier Meter breit geplant. So sollen selbst Lastenradfahrer einander &uuml;berholen k&ouml;nnen, ohne in den Autoverkehr zu gelangen. &bdquo;Und mit Elektror&auml;dern werden in Zukunft noch mehr Radfahrer mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten dazukommen&ldquo;, sagt Morten Elle. (&hellip;)<br>\n6.Tempolimits senken die Unfallzahl<br>\n&bdquo;Nachdem getrennte Radwege die Zahl der Unf&auml;lle von Radfahrern auf den Radwegen stark reduziert haben, nahmen die Unf&auml;lle an den Kreuzungen zu&ldquo;, sagt Anders M&oslash;ller Gaardbo, Experte f&uuml;r Verkehrssicherheit und Fahrrad in der nationalen Verkehrsbeh&ouml;rde D&auml;nemarks. Seine Empfehlung: die Geschwindigkeit reduzieren. &bdquo;Wo die Geschwindigkeit herabgesetzt wurde, vermindert sich meist die Zahl der Unf&auml;lle&ldquo;, sagt der Experte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/zehn-ideen-fuer-einen-besseren-radverkehr-was-sich-deutsche-staedte-von-kopenhagen-abschauen-koennen\/24273930.html?utm_source=pocket-newtab\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine Insel und zwei Milliard&auml;re<\/strong><br>\nMan braucht ein unbeirrbares Gem&uuml;t, um auf Sark &uuml;berleben zu k&ouml;nnen, um diese Insel auszuhalten. Von Oktober bis April versinkt Sark im Nebel. Die Menschen hier leben von sanftem Tourismus und Landwirtschaft. Edric Baker zum Beispiel h&auml;lt Schafe: &ldquo;Das Beste an Sark ist, man hat sein Schicksal selbst in der Hand. Das Leben hier ist sehr einfach, es ist sehr unkompliziert. Aber wir m&uuml;ssen arbeiten. Wir m&uuml;ssen arbeiten um zu leben. Aber wir haben enorme Freiheit und Sicherheit.&rdquo;<br>\n2007 war es vorbei mit Frieden und Sicherheit. Die Barclay-Br&uuml;der betraten die Insel und k&uuml;ndigten &ldquo;Investitionen&rdquo; an. Ein Luxusresort, sagten sie, solle aus Sark werden &ndash; aber das ist die Insel bis heute nicht. Die Barclays kauften vielen Einwohnern ihr Land ab und &uuml;berschrieben es auf die Virgin Islands &ndash; eine Steueroase. Warum? Sollte aus Sark auch eine Steueroase werden? Ein britisches Monaco? &hellip;<br>\nDie Insel Sark geh&ouml;rt der britischen Krone. Hier zahlt man fast keine Steuern. Weder britische, noch EU-Gesetze gelten hier. Diese Insel ist au&szlig;en vor und doch mittendrin: in der Business-Welt zwischen Paris und London.<br>\nDie Milliard&auml;re schickten ihren Statthalter Kevin Delayne. Er kaufte in ihrem Namen das Land. Wer bereit war zu verkaufen, an den zahlten die Barclays angeblich jede Summe. Misstrauen breitete sich aus unter den Bewohnern &ndash; langsam und St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck, wie Gift. Die Barclay-Br&uuml;der gingen beim Grundst&uuml;ckskauf strategisch vor: Sie sicherten sich die beiden Zug&auml;nge an der West- und Ostseite, sie kauften Grundst&uuml;cke &ndash; und 4 von 6 Hotels. Die Bev&ouml;lkerung begann sich aufzuspalten in zwei Lager: Wer ist auf der Seite der Milliard&auml;re und wer nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/Sendung-vom-05052019-100.html\">Das erste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Linksfraktion will Waigel, K&ouml;hler und Sarrazin &uuml;ber Treuhand befragen<\/strong><br>\nKommt es zu einem Treuhand-Untersuchungsausschuss, wollen wir unter anderem Theo Waigel, Horst K&ouml;hler und Thilo Sarrazin befragen.<br>\nAus zwei Gr&uuml;nden: Die Treuhandanstalt hat aus unserer Sicht nicht ihren eigenen gesetzlichen Auftrag erf&uuml;llt. Ist das korrekt, w&auml;re das damalige Bundesfinanzministerium daf&uuml;r mitverantwortlich, da es die Rechts- und Fachaufsicht &uuml;ber die Treuhandanstalt hatte. Daher m&uuml;ssen wir diejenigen, die damals im Bundesfinanzministerium daf&uuml;r Verantwortung trugen, als Zeugen in einem Treuhand-Untersuchungsausschuss befragen.<br>\nWir wollen wissen, was geschah mit Billigung aus Bonn und in welchem Ausma&szlig; hat das Finanzministerium damals seine Aufsichtspflichten &uuml;ber die Treuhandanstalt &uuml;berhaupt wahrgenommen.<br>\nThilo Sarrazin sagte &uuml;ber seine damalige Aufgabe im Finanzministerium bez&uuml;glich der Treuhand: &ldquo;Jetzt wickeln wir das ganze Zeug m&ouml;glichst schnell ab.&ldquo; Das war aber mitnichten der gesetzliche Auftrag der Treuhand. Die Treuhand sollte privatisieren, aber nicht alles plattmachen, sondern laut Treuhandgesetz die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit m&ouml;glichst vieler Unternehmen herstellen und somit Arbeitspl&auml;tze sichern und neue schaffen.&ldquo; Das Gegenteil ist jedoch geschehen. Durch die Treuhandanstalt sind Millionen von Arbeitspl&auml;tzen vernichtet worden. Der Osten Deutschlands wurde deindustrialisiert. Viele &uuml;berlebens- und sanierungsf&auml;hige Betriebe sind abgewickelt und geschlossen worden. Das war nicht der Wille des damaligen Gesetzgebers. Es wurde Missmanagement auf Kosten der Steuerzahler betrieben.<br>\nZu Beginn wurde das Treuhandverm&ouml;gen auf rund eine halbe Milliarde DM gesch&auml;tzt, am Ende stand aber ein Schuldenberg von rund 250 Millionen DM. Wie konnte das passieren?<br>\nNoch heute hat der Bund offenkundig &uuml;ber 90 Milliarden Euro Schulden aus dieser Zeit. Die Treuhand-Politik hat nicht nur volkwirtschaftlich und fiskalisch gro&szlig;en Schaden angerichtet, sondern auch das gesellschaftliche Klima zwischen Ost und West in den letzten drei Jahrzehnten extrem belastet. Daher brauchen wir Aufarbeitung und eine Befragung der damals politisch verantwortlichen Akteure.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/linksfraktion-will-waigel-koehler-und-sarrazin-ueber-treuhand-befragen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Untersch&auml;tzt, populistisch, wortgewandt<\/strong><br>\nDie erste Szene in &ldquo;Knock Down the House&rdquo; ist gleich eine der bezeichnendsten der Doku, die vier Politik-Quereinsteigerinnen im Wahlkampf begleitet: Die Demokratin Amy Vilela sitzt bei einer Diskussionsveranstaltung neben anderen -etablierten &ndash; Kandidaten ihrer Partei, als die Moderatorin in die Runde fragt, wer von ihnen Gelder von Unternehmens-Lobbygruppen ablehne. Vilela meldet sich als einzige der Kandidaten &ndash; aus dem Publikum gibt es daf&uuml;r Jubelrufe. Doch bei den Vorwahlen in Nevada, bei denen sie wenig sp&auml;ter antritt, scheitert die Au&szlig;enseiter-Kandidatin dennoch: F&uuml;r sie stimmen nur knapp &uuml;ber 3000 Menschen, rund neun Prozent der Stimmen gehen an sie. Sie ist raus, das Establishment siegt.<br>\nFilmemacherin Rachel Lears stellt uns in &ldquo;Knock Down the House&rdquo; (Deutscher Titel: &ldquo;Frischer Wind im Kongress&rdquo;) vier Kandidatinnen vor, die als Politik-Quereinsteigerinnen das alte Establishment herausfordern wollten. W&auml;re eine davon nicht Alexandria Ocasio-Cortez gewesen, die anschlie&szlig;end auch in den Kongress gew&auml;hlt wurde, &ldquo;Knock Down the House&rdquo; w&auml;re eine Doku &uuml;ber einen aussichtslosen Kampf geworden &ndash; und die Ausstrahlungsrechte w&auml;ren mit Sicherheit nicht f&uuml;r zehn Millionen Dollar an Netflix gegangen.<br>\nSo ist es auch nicht verwunderlich, dass nun Alexandria Ocasio-Cortez &ndash; kurz AOC &ndash; klar im Mittelpunkt des Netflix-Dokumentarfilms steht. Gegen jede Wahrscheinlichkeit bezwang sie bei der parteiinternen Vorwahl in ihrem Wahldistrikt den alteingesessenen Abgeordneten Joe Crowley, einen der bis dahin m&auml;chtigsten Demokraten im US-Kongress.<br>\nIn ihrem Distrikt in den New Yorker Stadtteilen Bronx und Queens war AOC die erste Gegenkandidatin seit 14 Jahren. Die Demokraten haben ihn fest in der Hand: Wer die Vorwahl gewinnt, gewinnt sp&auml;ter in der Regel auch den Distrikt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bento.de\/tv\/netflix-doku-knock-down-the-house-ueber-aoc-zeigt-den-harten-kampf-junger-politiker-in-den-usa-a-bdf6fdd5-e649-4029-8540-f32bf3112b52#refsponi\">bento<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die &auml;rmste Region der EU<\/strong><br>\nDer EU-Beitritt l&ouml;st nicht zwangsl&auml;ufig die Probleme eines Landes &ndash; wie Bulgarien deutlich zeigt. Arbeitslosigkeit und Armut haben ganze Landstriche entv&ouml;lkert. Im Nordwesten des Landes leben nur noch wenige Menschen &ndash; allein unter W&ouml;lfen.<br>\nDer Nordwesten Bulgariens war von jeher eine arme Gegend. Fr&uuml;her gab es gro&szlig;e Himbeer- und Erdbeerplantagen, auf denen auch Natsa Ivanova pfl&uuml;ckte. Sp&auml;ter ackerte sie in der nun stillgelegten Telefonfabrik in Belogradtschik. Sie findet, der B&uuml;rgermeister dort k&ouml;nnte sich auch mal wieder blicken lassen. Dieser lacht, als wir das ausrichten. Er kenne die alte Dame und alle Probleme der 17 umliegenden D&ouml;rfer die zu Belogradtschik geh&ouml;ren, sagt Boris Nikolov. Kein Arzt, schlechte Stra&szlig;en, keine L&auml;den, kein Kontakt. Doch auch wenn Touristen die ber&uuml;hmten Felsen der Umgebung besuchen, sind die Gemeindekassen leer. 11.000 Menschen hatte die Gemeinde bis zur Wende. 6.500 sind es heute. Von der EU habe man sehr profitiert betont der B&uuml;rgermeister:<br>\n&bdquo;Doch seit 30 Jahren leben wir in einer paradoxen Situation: Es kommen keine Investoren hierher, denn es gibt keine Arbeitskr&auml;fte mehr, auch nicht f&uuml;r wenig qualifizierte Arbeiten. Und wegen fehlender Investitionen wiederum verlassen die Menschen massenhaft die Region. Das ist ein Teufelskreis.&ldquo;<br>\nDen Kommunismus wolle er nicht zur&uuml;ck, betont B&uuml;rgermeister Boris Nikolov, doch die neoliberale Privatisierung nach der Wende habe staatliche Strukturen und wichtige Gemeindebetriebe zerschlagen. Doch die Wirtschaft investiere gar nicht in Arbeitspl&auml;tze.<br>\n&bdquo;Heute ist es schwer, das alles wiederaufzubauen. Es herrscht Anarchie.&ldquo;<br>\nImmerhin: Die Gemeinde Belogratschik besitzt viele W&auml;lder, und Privatfirmen d&uuml;rfen dort g&uuml;nstig f&auml;llen. Die Auflage: Billig Brennholz in die verlassenen D&ouml;rfer zu verkaufen &ndash; auch an Natsa Ivanova. Diese tr&auml;umt inzwischen weiter vom fr&uuml;heren Dorfleben und kommt wieder auf ihr Haus zur&uuml;ck:<br>\n&bdquo;Meine Schwiegereltern haben es mit viel schwerer Arbeit und in gro&szlig;er Armut gebaut. Ich kann es nicht einfach so verfallen lassen. Mein Herz l&auml;sst es nicht zu.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bulgarien-die-aermste-region-der-eu.795.de.html?dram:article_id=447962\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;DGB-Maiaufruf 2019 &ndash; Wenn es die Europ&auml;ische Union nicht g&auml;be, m&uuml;sste man sie erfinden. Die EU hat daf&uuml;r gesorgt, dass wir in Europa seit Jahrzehnten in Frieden leben. Und sie hat f&uuml;r die Menschen in Deutschland und europaweit erhebliche Vorteile gebracht &hellip;&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie das Rechercheb&uuml;ro Correctiv mit dem Checkjetzt-Projekt B&uuml;rger zu Faktencheckern macht<\/strong><br>\nDie Faktencheck-Redaktion von Correctiv bildet B&uuml;rger aus ganz Deutschland zu Faktencheckern aus, deren Beitr&auml;ge auf einem eigenen Blog ver&ouml;ffentlicht werden. Im Gespr&auml;ch mit MEEDIA zieht Correctiv-Faktencheckerin Tania R&ouml;ttger ein erstes Fazit zu dem Checkjetzt-Projekt.<br>\nWoran soll der ungeschulte Leser zum Beispiel in seiner Facebook-Timeline erkennen, ob etwas komplett falsch ist oder halb wahr? Oder nicht bewiesen? Um das zweifelsfrei zu kl&auml;ren, bedarf es professioneller Faktenchecks. Diese f&uuml;hren meist Journalisten aus Faktencheck-Redaktionen durch, wie etwa das von R&ouml;ttger geleitete Faktencheck-Blog von Correctiv. Ein Problem dabei: Wie sollen Journalisten diese Faktenchecks glaubhaft durchf&uuml;hren, wenn es doch die Journalisten sind, denen viele B&uuml;rger nicht mehr vertrauen?<br>\nCorrectiv hatte die Idee, den Spie&szlig; umzudrehen. Mit dem Ende M&auml;rz gelaunchten Checkjetzt-Blog l&auml;sst das spendenfinanzierte Rechercheb&uuml;ro nicht nur seine Redakteure, sondern B&uuml;rger aus ganz Deutschland zu Faktenfindern werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/05\/03\/wie-das-recherchebuero-correctiv-mit-dem-checkjetzt-projekt-buerger-zu-faktencheckern-macht\/\">meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wen man den Namen Rechercheb&uuml;ro Correctiv h&ouml;rt, ahnt man bereits, das kann nichts Gutes bedeuten. Wirft man dann einen Blick auf die Seite &bdquo;Faktencheck &ndash; Fakten f&uuml;r die Demokratie&ldquo; finden sich dort fast nur Belanglosigkeiten. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46276\">Die NachDenkSeiten &ndash; Hort der Verschw&ouml;rungstheoretiker?<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Und: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36631\">Ausgerechnet &bdquo;Correctiv&ldquo; soll Facebook von Falschmeldungen befreien? Da wird doch der Bock zum G&auml;rtner gemacht!<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt &ndash; gezwitscherter Unsinn<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190507-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190507-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein wenig Polemik gef&auml;llig? Bitte. W&uuml;rden die Gr&uuml;nen nicht in gentrifizierten Altbauvierteln der Metropolen, sondern auf dem Lande leben, w&uuml;ssten sie auch, was die Eisheiligen sind und dass ein paar frostige Tage im Mai vollkommen normal sind. Mit derlei Unsinn f&uuml;gt Frau Peter ihrem eigentlich ja l&ouml;blichen Anliegen schweren Schaden zu. Wie immer gilt hier die goldene Trump-Regel: Erst Kopf anschalten und danach twittern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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