{"id":51512,"date":"2019-05-07T10:51:57","date_gmt":"2019-05-07T08:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51512"},"modified":"2019-05-07T13:03:38","modified_gmt":"2019-05-07T11:03:38","slug":"regime-change-is-fashion-die-putschversuche-als-mediale-inszenierungen-des-barrikadenhelden-juan-guaido","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51512","title":{"rendered":"\u201cRegime Change is fashion\u201d \u2013 Die Putschversuche als mediale Inszenierungen des Barrikadenhelden Juan Guaid\u00f3"},"content":{"rendered":"<p>Ton und Rhythmus der einleitenden Musikuntermalung sind zugleich anregend und cool, sie verk&uuml;nden spannende Handlung oder ein &bdquo;geiles&rdquo; Produkt. Die Kamera <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n2Isx60WhUA\">gleitet in Gro&szlig;aufnahme<\/a> &uuml;ber sich faltende H&auml;nde eines behaarten M&auml;nnerarms. Aus vernebelter Einstellung dringt nun mit Sekunden kurzer Tiefensch&auml;rfe das Antlitz des l&auml;chelnden Protagonisten in den Mittelpunkt. Eine Hand r&uuml;ckt ein schmuckvolles Armband auf seinem linken Arm zurecht, ein Fotograf geht mit seiner Kamera in Stellung. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer zun&auml;chst hemds&auml;rmelige Protagonist wird in verschiedenen Posen, nun aber mit sichtlich aufgesetztem L&auml;cheln abgelichtet; er bindet eine Krawatte auf das schneewei&szlig;e, vermutlich gest&auml;rkte Hemd, er sitzt vor einem Beleuchtungs-Schirm, seine Arme schl&uuml;pfen in ein modegeschneidertes Sakko. Sein kritischer Blick pr&uuml;ft, ob es auch richtig sitzt.<\/p><p>Sodann zeigt die Leinwand eines Notebooks das Zwischenprodukt: &bdquo;Der Typ ist fotogen!&rdquo;. Die n&auml;chsten Einstellungen sagen: &bdquo;Der Typ ist ein Sieger!&ldquo;. Die Schlusseinstellung mit dem nun sinnlich drein l&auml;chelnden Hauptdarsteller wagt gar, Frauenherzen zu verf&uuml;hren: &bdquo;Seht ihn Euch an, den <em>sexy Helden<\/em>!&ldquo;.<\/p><p>Die Foto-<em>Session<\/em> des in Mexiko lebenden venezolanischen Fotografen Ram Mart&iacute;nez fand im zum improvisierten Studio umfunktionierten B&uuml;ro der rechtsradikalen Partei Voluntad Popular (Volkswille) in Caracas&lsquo; gro&szlig;b&uuml;rgerlichem Bezirk Altamira statt. Sie bebilderte <a href=\"https:\/\/www.gq.com.mx\/entretenimiento\/articulo\/juan-guaido-cover-gq-mexico-may-2019\">die Titelgeschichte<\/a> der am vergangenen 29. April erschienenen Mexiko-Ausgabe des US-amerikanischen Herrenmagazins GQ (Gentlemen&acute;s Quarterly).<\/p><p>Apropos: Altamira ist jener begr&uuml;nte Glitzerbezirk von Caracas&lsquo; oberen Zehntausend, ihrer Einkaufszentren, ihrer Aufm&auml;rsche gegen den Chavismus, der <em>Guarimbas<\/em> (Stra&szlig;ensperren) und ihrer vermummten und bewaffneten Gewaltt&auml;ter, von der Mehrheit der westlichen Medien &bdquo;Zivilisten&ldquo; genannt. &bdquo;Brave Citoyens&ldquo; wie jene, die in den vergangenen Jahren mehrere Regierungsanh&auml;nger mit Benzin &uuml;bergossen und welche am lebendigen Leibe verbrannten, oder jene, die am 30. April von einem gepanzerten Polizeiwagen &uuml;berfahren wurden, nachdem dieser mit Molotow-Cocktails angriffen und anschlie&szlig;end in Brand gesteckt wurde.<\/p><p>&bdquo;Die Studio-Atmosph&auml;re war heiter, denn dies war die Ausstrahlung Guaid&oacute;s. Jeder von uns sehnte sich nach dieser wertvollen Gelegenheit, sodass wir jede Sekunde ausnutzten, um die Essenz, das Wesen des Pr&auml;sidenten zu erfassen&ldquo;, schrieb Mart&iacute;nez in einer GQ-Behind-The-Scenes-Chronik &uuml;ber die Guaid&oacute;-Fotos, die als Illustrationen f&uuml;r das von GQ bestellte Interview des venezolanischen Journalisten Luis Carlos D&iacute;az dienten.<\/p><p>D&iacute;az, der hauptamtlich als oppositioneller Menschenrechts-Aktivist t&auml;tig ist, war Anfang M&auml;rz 2019 vor&uuml;bergehend vom venezolanischen Geheimdienst Sebin inhaftiert worden, nachdem Diosdado Cabello, Pr&auml;sident der Verfassungsgebenden Versammlung, ihn der Sabotage beschuldigt hatte, die angeblich f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50388\">wochenlangen Stromausf&auml;lle<\/a> verantwortlich gewesen sein soll.<\/p><p>Mit rund einer Million Auflage ist GQ ein seit 1931 monatlich erscheinendes, mehrsprachiges M&auml;nner-Unterhaltungsmagazin der New Yorker Verlagsgruppe Cond&eacute; Nast, die u.a. die renommierten Zeitschriften Vanity Fair und Vogue herausgibt. GQ ist f&uuml;r Polemik und Provokation bekannt. So behauptete zum Beispiel die Ausgabe vom September 2009 in der Scott-Anderson-Reportage <a href=\"https:\/\/www.npr.org\/templates\/story\/story.php?storyId=112530364\">&ldquo;None Dare Call It Conspiracy&rdquo;<\/a>, nicht etwa tschetschenische Terroristen, sondern der russische Geheimdienst FSB habe nach Angaben von Oberst Mikhail Trepashkin und mit Wissen Wladimir Putins Dutzende von Bombenanschl&auml;gen auf Appartements ver&uuml;bt, die hunderte von Menschen get&ouml;tet h&auml;tten.<\/p><p><strong>&bdquo;Kampf um den Thron&rdquo;, notfalls &bdquo;ein Staatsstreich&ldquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Seit dem 5. Januar sagen wir, dass es eine verfassungsrechtliche M&ouml;glichkeit gibt, das Vakuum in der Pr&auml;sidentschaft auszuf&uuml;llen. Es ist wie in der Fabel, in der einer &acute;den Thron beanspruchen&acute; muss. Wir haben eine &auml;hnliche Situation, n&auml;mlich einen verantwortlichen Pr&auml;sidenten, der die volle Aus&uuml;bung der Befugnisse der Exekutive zur L&ouml;sung der Probleme der Venezolaner fordert&ldquo;, erkl&auml;rt Foto-Held Guaid&oacute; im GQ-Interview mit peinlichem, jedoch kraftvollem Narrativ einer Thronfolge-Intrige, das den Mode-Macho-Fotos den entsprechenden Anspruch verleiht.<\/p><p>Herrisch, apodiktisch sieht sich der Held von einem erfundenen &bdquo;Machtvakuum&ldquo; auserlesen, ergo von einer nebul&ouml;sen Macht zur Staatsf&uuml;hrung legitimiert. &bdquo;Wir &uuml;bernehmen in diesem &Uuml;bergang die Kontrolle &uuml;ber einige Landeseigent&uuml;mer im Ausland (man lese: der PDVSA-Citgo-Konzern in den USA), ernennen diplomatische Vertreter und bereiten einen Notplan f&uuml;r Venezuela vor&rdquo; &ndash; einfach so. Punkt.<\/p><p>Wie er sich die &Uuml;berwindung der venezolanischen Krise vorstelle, umschreibt der Foto-Held so: &bdquo;Wir k&ouml;nnen eine ausgehandelte Wahl haben, einen einmaligen &Uuml;bergang wie die Junta aus Zivilisten und Milit&auml;rs von 1958, also eine Demokratie oder eine erzwungene L&ouml;sung mit internationaler Hilfe durchsetzen. Das kann mit einem Staatsstreich oder durch den Druck einer internationalen Koalition erreicht werden. Wir m&uuml;ssen alle Optionen, &hellip; auch den Druck von der Stra&szlig;e, offenhalten&ldquo;.<\/p><p><strong>Eine Puppe aus den Denkfabriken des Regime Change<\/strong><\/p><p>F&uuml;nfmal k&uuml;ndigte die Opposition die &bdquo;Endoffensive&rdquo; gegen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro an, mindestens dreimal prophezeite Guaid&oacute; seinen Sturz, doch kein einziges Mal l&ouml;ste der jahrelang von den USA ausgebildete Brandleger sein Versprechen ein.<\/p><p>Guaid&oacute;s Brandstifter-Karriere steht au&szlig;er Zweifel. Obwohl Guaid&oacute; scheinbar aus dem Nichts in Erscheinung trat, &bdquo;war er tats&auml;chlich das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt sorgf&auml;ltiger Vorbereitung durch die Elite-Fabriken, die dem Regimewechsel der Regierung der USA gewidmet waren&ldquo;, schlussfolgert die akribische Recherche <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/01\/29\/the-making-of-juan-guaido-us-regime-change-laboratory-created-venezuelas-coup-leader\/\">&bdquo;The Making of Juan Guaid&oacute;: US Regime-Change Laboratory Created Venezuela&acute;s Coup Leader&ldquo;<\/a> der US-Journalisten Dan Cohen und Max Blumenthal, die am 4. Februar 2019 in deutscher Version der NachDenkSeiten mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49003\">&bdquo;Juan Guaid&oacute;: Ein Staatschef aus dem Regime-Change-Labor&ldquo;<\/a> erschien.<\/p><p>Cohen und Blumenthal best&auml;tigten einen weitverbreiteten Eindruck. Dass n&auml;mlich &bdquo;vor dem schicksalhaften 22. Januar (2019) nicht einmal jeder f&uuml;nfte Venezolaner jemals von Juan Guaid&oacute; geh&ouml;rt hatte.&rdquo; Noch vor wenigen Monaten war der 35-J&auml;hrige ein obskurer Charakter in einer rechtsextremen politischen Randgruppe, die eng mit grausamen Stra&szlig;enk&auml;mpfen in Verbindung gebracht wurde. Selbst in seiner eigenen Partei hatte Guaid&oacute; nur einen mittleren Status in der oppositionsdominierten Nationalversammlung, die nun nach der venezolanischen Verfassung ver&auml;chtlich gemacht wird&rdquo;, schrieben die Autoren.<\/p><p>Von den internationalen Medien als das Gesicht des demokratischen Wiederaufbaus verkauft, machte Guaid&oacute; in Wirklichkeit &bdquo;Karriere in der brutalsten Gruppierung von Venezuelas radikalster Oppositionspartei und stand an der Spitze mehrerer Destabilisierungskampagnen. Seine Partei war in Venezuela weithin diskreditiert und wird teilweise f&uuml;r die Fragmentierung der stark geschw&auml;chten Opposition verantwortlich gemacht&ldquo;, hei&szlig;t es in der Untersuchung.<\/p><p>&bdquo;Diese radikalen F&uuml;hrer bleiben bei Umfragen unter 20 Prozent&ldquo;, schrieb Luis Vicente Le&oacute;n, der f&uuml;hrende Meinungsforscher Venezuelas, &uuml;ber Guaid&oacute;s Partei, die von Leopoldo L&oacute;pez gegr&uuml;ndete und eingangs erw&auml;hnte Voluntad Popular. Laut L&eacute;on ist die Partei bei der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung isoliert, denn die Mehrheit der Venezolaner &bdquo;will keinen Krieg. Was sie will, sind L&ouml;sungen.&rdquo;<\/p><p>Doch genau aus diesem Grund sei Guaid&oacute; von Washington ausgew&auml;hlt worden, schlussfolgern Cohen und Blumenthal. &bdquo;Niemand erwartet von ihm, dass er Venezuela zur Demokratie f&uuml;hrt, sondern dass er das Land destabilisiert, weil es zwei Jahrzehnte lang ein Bollwerk des Widerstands gegen die US-Hegemonie war. Sein merkw&uuml;rdiger Aufstieg bildet den H&ouml;hepunkt eines zwei Jahrzehnte dauernden Projekts zur Zerschlagung eines stabilen sozialistischen Experiments&rdquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Tot mehr wert als lebendig &hellip;&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der venezolanische Oppositionelle ist f&uuml;r die n&auml;here Zukunft eine Art tragische Figur&rdquo;, weil er zu Massenprotesten aufruft und niemand erscheint, erkl&auml;rt Daniel McAdams, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Ron Paul Institute in den USA. &bdquo;Dieser arme Junge (Guaid&oacute;) wurde get&auml;uscht, der Pr&auml;sident der USA hat ihn als Fassade benutzt&rdquo;, sagt zwischen Mitleid und Ironie ein 88 Jahre alter Fruchtsaftverk&auml;ufer, der vom sozialen Wohnungsbau des Chavismo profitiert, dessen kleiner Laden jedoch kaum f&uuml;rs nackte &Uuml;berleben ausreicht.<\/p><p>Nach dem erfolglosen Versuch Guaid&oacute;s, Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro zu st&uuml;rzen, &bdquo;ist er jetzt f&uuml;r den CIA, jedoch auch f&uuml;r die eigene Opposition tot mehr wert als lebendig&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.ronpaulinstitute.org\/archives\/featured-articles\/2019\/april\/30\/venezuela-coup-will-neocons-finally-get-their-war\/\">warnte McAdams<\/a> in einer der j&uuml;ngsten Sendungen des pensionierten Abgeordneten der Republikanischen Partei, Ron Paul.<\/p><p>Paul, ein erstaunlich scharfer Gegner der US-&bdquo;Warmongers&rdquo; (Kriegstreiber), stimmte in die pessimistische Zukunftsvision McAdams&lsquo; ein. Er spekulierte: &bdquo;Falls jetzt zum Beispiel eine false-Flag-Operation vom Zaun gebrochen oder wichtige Beamte auf beiden Seiten get&ouml;tet werden, k&ouml;nnen wir nicht ahnen, was passieren k&ouml;nnte&rdquo;. Guaid&oacute; selbst k&ouml;nnte das Ziel und Opfer einer solchen Provokation sein, nachdem er bisher dazu unf&auml;hig war, den Ansturm gegen die Maduro-Regierung massenhaft zu mobilisieren, suggerierte McAdams.<\/p><p>US-Analysten werten Guaid&oacute;s j&uuml;ngsten Putschversuch vom 30. April als Akt der Verzweiflung, weil es ihm nicht gelang, das Milit&auml;r auf seine Seite zu ziehen. Marcos Salgado, argentinischer Mitarbeiter der russischen Mediengruppe Ruptly, wertete hingegen im Gespr&auml;ch mit einem argentinischen Radiosender die Ereignisse vom 30. April als bewusste Medien-Inszenierung zur weltweiten Einstimmung auf die Notwendigkeit einer Milit&auml;r-Intervention.<\/p><p>&bdquo;Guaid&oacute; bleibt das, was er schon immer war &ndash; ein Lieblingsprojekt von zynischen Kr&auml;ften aus dem Ausland. Es spielt keine Rolle, ob er nach all diesen Missgeschicken abst&uuml;rzt und verbrennt. F&uuml;r die Amerikaner ist er entbehrlich.&rdquo;, urteilt Diego Sequera, venezolanischer Journalist und Autor beim investigativen Magazin Misi&oacute;n Verdad.<\/p><p>Titelbild: GQ M&eacute;xico y Latinoam&eacute;rica (Screenshot YouTube)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ton und Rhythmus der einleitenden Musikuntermalung sind zugleich anregend und cool, sie verk&uuml;nden spannende Handlung oder ein &bdquo;geiles&rdquo; Produkt. Die Kamera <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n2Isx60WhUA\">gleitet in Gro&szlig;aufnahme<\/a> &uuml;ber sich faltende H&auml;nde eines behaarten M&auml;nnerarms. Aus vernebelter Einstellung dringt nun mit Sekunden kurzer Tiefensch&auml;rfe das Antlitz des l&auml;chelnden Protagonisten in den Mittelpunkt. 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