{"id":51526,"date":"2019-05-08T08:32:35","date_gmt":"2019-05-08T06:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526"},"modified":"2019-05-08T08:32:35","modified_gmt":"2019-05-08T06:32:35","slug":"hinweise-des-tages-3361","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h01\">Spezialkr&auml;fte der Bundeswehr &ndash; Rechtsbruch in &ldquo;Camp W&uuml;stenblume&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h02\">Auslandseins&auml;tze: Die Zustimmung gilt als sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h03\">In voller Bewaffnung: Bundeswehr &uuml;bt auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h04\">Wir haben ein Problem bei den L&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h05\">Historisch hohe Ungleichheit: Warum Arbeit nicht mehr vor Armut sch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h06\">Zynisch: Der Wettbewerb um Bayerns beste &ldquo;Tafel&rdquo;&nbsp;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h07\">&bdquo;Private Regierung&ldquo;: Wie Arbeitgeber &uuml;ber ihre Besch&auml;ftigten herrschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h08\">Die (un)soziale CO2-Steuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h09\">Sand wird knapp &ndash; und das hat Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h10\">Werbung f&uuml;r Sea-Watch &ndash; ZDF will Wahlspot von Die Partei nicht ausstrahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h11\">Planspiele f&uuml;r den Putsch in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h12\">Ukraine gegen Nord Stream 2 &ndash; &bdquo;R&auml;uberische Investition&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h13\">Insiderhandel &ndash; in der Schweiz noch immer ein Kavaliersdelikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h14\">Gesundheitssystem in &Ouml;sterreich &ndash; Ein Vorbild?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h15\">Es geht nicht nur um Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h16\">Journalismus f&uuml;r die M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h17\">Jan Fleischhauer wechselt zum &bdquo;Focus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51526#h18\">Sigmar Gabriel offiziell f&uuml;r Vorsitz der Atlantik-Br&uuml;cke nominiert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spezialkr&auml;fte der Bundeswehr &ndash; Rechtsbruch in &ldquo;Camp W&uuml;stenblume&rdquo;?<\/strong><br>\nIm nordafrikanischen Niger bilden deutsche Kampfschwimmer seit Oktober 2018 Spezialkr&auml;fte aus &ndash; ohne Parlamentsmandat. Eine Intervention des Wehrbeauftragten bringt die Bundesregierung nun in Erkl&auml;rungsnot. (&hellip;) &bdquo;Camp W&uuml;stenblume&rdquo; &ndash; so w&uuml;rden die Kampfschwimmer der Bundeswehr ihren trostlosen St&uuml;tzpunkt in Niger nennen. Seit Oktober sollen sie in der &ouml;den Gegend Tahoua nigrische Spezialkr&auml;fte ausbilden.<br>\nSo beschreibt das Bundeswehrmagazin &ldquo;Y&rdquo;, das vom Verteidigungsministerium herausgegeben wird, die Szenerie. (&hellip;) Doch mit welchem Mandat agieren die deutschen K&auml;mpfer eigentlich in Niger? Das Parlament ist &uuml;ber die Mission nie richtig informiert und formell auch nicht befragt worden. Ein Mandat des Bundestags liegt nicht vor. Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels hat deswegen am Mittwoch im Verteidigungsausschuss interveniert. &ldquo;Es darf nicht zwei verschiedene Bundeswehren geben&rdquo;, kritisierte er hinter verschlossenen T&uuml;ren. Mal w&uuml;rden Auslandseins&auml;tze mandatiert, mal nicht, monierte der SPD-Politiker. Dabei sei das Parlamentsbeteiligungsgesetz eindeutig. &ldquo;Ein Einsatz bewaffneter Streitkr&auml;fte liegt vor, wenn Soldatinnen oder Soldaten der Bundeswehr in bewaffnete Unternehmungen einbezogen sind oder eine Einbeziehung in eine bewaffnete Unternehmung zu erwarten ist&rdquo;, hei&szlig;t es dort in Paragraf 2.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/bundeswehr-in-niger-rechtsbruch-in-camp-wuestenblume-a-1266228.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auslandseins&auml;tze: Die Zustimmung gilt als sicher<\/strong><br>\nDa kann passieren was will: tote Soldaten, technische Ausr&uuml;stungs&auml;ngel oder eine H&auml;ngepartie bei der Regierungsbildung. Die Zustimmung des Bundestages gilt immer als sicher, wenn es um die Verl&auml;ngerung von Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr geht. Auch in dieser Woche wird das Parlament entsprechenden Regierungsvorlagen zu MINUSMA, EUTM und EU-NAVFOR wieder zustimmen, obwohl es keinerlei Erfolge, sondern eher eine Versch&auml;rfung der Lage zu vermelden gibt. Auch die Besuche der Kanzlerin in der verganenen Woche k&ouml;nnen dar&uuml;ber nicht hinwegt&auml;uschen. (&hellip;) Merkel stattete den Bundeswehrsoldaten in Mali einen Besuch ab und lobte deren Einsatz. Sie k&uuml;ndigte auch an, dass das Engagement Deutschlands in Afrika noch sehr lange dauern werde. (&hellip;)<br>\nEs geht also vorrangig um Terrorismus und Migration, also Zust&auml;nde, vor denen sich die westliche Wertegemeinschaft am meisten f&uuml;rchtet. (&hellip;) So ist es nicht nur naheliegend, sondern wahrscheinlich, dass unter dem Deckmantel der Terrorismusbek&auml;mpfung vor allem ethnische Konflikte weiter angeheizt und auch ausgetragen werden. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen der Mission und der Zunahme an Gewalt. Bundesregierung und Parlament m&uuml;ssen sich daher fragen, wen sie da eigentlich unterst&uuml;tzen, wenn sie j&auml;hrlich eine Verl&auml;ngerung des Einsatzes sicher beschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190507die-zustimmung-gilt-als-sicher\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>In voller Bewaffnung: Bundeswehr &uuml;bt auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en<\/strong><br>\nIm S&uuml;den Vorpommerns hat die Bundeswehr erstmals auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en f&uuml;r einen Afghanistan-Einsatz ge&uuml;bt. Soldaten in voller Bewaffnung und gepanzerte Dingos lie&szlig;en die Menschen am Pasewalker Markt staunen. Der Busverkehr in und um Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) hatte Dienstagfr&uuml;h ein unerwartetes Problem.&bdquo;Die Busse mussten sich mit gepanzerten Fahrzeugen die Stra&szlig;e teilen&ldquo;, sagte Erhard Wod&auml;ge, der f&uuml;r das Ordnungsamt in Pasewalk die &Uuml;bung der Bundeswehr beobachtete, der Deutschen Presse-Agentur. Der Grund: Es hatte eine mehrt&auml;gige Milit&auml;r&uuml;bung begonnen, zu der auch gepanzerte Fahrzeuge auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en geh&ouml;ren. Ziel ist ein realit&auml;tsnahes Training f&uuml;r Auslandseins&auml;tze wie in Afghanistan, sagte Leutnant Philipp Lau, Sprecher des Panzergrenadierbataillons 411 aus dem benachbarten Stallberg. Bis Donnerstag sollen gepanzerte Einheiten der Brigade 41 im S&uuml;den Vorpommerns &uuml;ben, wie sich Konvois und Patrouillen bei Auslandseins&auml;tzen besser gegeneinander absichern k&ouml;nnen. Die Region geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Heeresstandorten in Deutschland. Zum Auftakt fuhren am Dienstag zwei Patrouillen mit gepanzerten Dingos &ndash; etwa zehn Tonnen schwere, bewaffnete Allschutz-Transportfahrzeuge &ndash; aus der Kaserne &uuml;ber die Bundesstra&szlig;e 104 hinein in das Stadtgebiet. (&hellip;) Ordnungsamtsleiter Wod&auml;ge hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r die &Uuml;bung.&bdquo;Und au&szlig;erdem wissen wir nun, dass unsere Stra&szlig;en in dem Gebiet auch breit genug sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nnn.de\/regionales\/mecklenburg-vorpommern\/Region-Pasewalk-Bundeswehr-uebt-oeffentlich-Sicherung-von-Konvois-id23713582.html?nojs=true\">Norddeutsche Neueste Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.H.:<\/strong> Noch Fragen? Hoch interessant beim &ldquo;Nachdenken&rdquo; die Aussage am Schluss der Meldung: &bdquo;Und au&szlig;erdem wissen wir nun, dass unsere Stra&szlig;en in dem Gebiet auch breit genug sind.&ldquo; War die &Uuml;bung nicht (vorgeblich) f&uuml;r Afghanistan gedacht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir haben ein Problem bei den L&ouml;hnen <\/strong><br>\n&bdquo;Die wachsende Lohnungleichheit hat die Bundesregierung mit ihrer Lohndumpingstrategie zu verantworten&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vorgestellte Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung zur wachsenden Einkommensungleichheit. Ferschl weiter: &bdquo;&Uuml;ber Jahre hinweg hat die Bundesregierung die Verhandlungsposition der Besch&auml;ftigten sukzessive geschw&auml;cht. Erst wurden die sozialen Sicherungssysteme abgebaut und jegliche Arbeit f&uuml;r zumutbar erkl&auml;rt. Durch Leiharbeit und Befristungen wurden dann die Belegschaften gespalten und die Gewerkschaften geschw&auml;cht. Diese Politik gef&auml;hrdet den sozialen Zusammenhalt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. (&hellip;) DIE LINKE fordert, den Arbeitsmarkt wieder zu regulieren. Sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit geh&ouml;ren verboten. Es braucht keine Belegschaften erster, zweiter und dritter Klasse. Da nur Tarifvertr&auml;ge anst&auml;ndige L&ouml;hne garantieren, wollen wir, dass wieder mehr Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;rt werden. Daf&uuml;r muss das Vetorecht der Arbeitgeber abgeschafft werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/wir-haben-ein-problem-bei-den-loehnen\/?fbclid=IwAR2f5z2P2Hht6nQzo9GodZxeVlXzZH94NTTiStZdSvVF8THNUnOTYdbUE0o\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Historisch hohe Ungleichheit: Warum Arbeit nicht mehr vor Armut sch&uuml;tzt<\/strong><br>\nVom Aufschwung der vergangenen Jahre haben vor allem die Menschen profitiert, die ohnehin viel verdienen. Die &Auml;rmsten haben weniger. Zu dieser Kernaussage kommt eine Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Die Autoren sprechen von einem signifikanten &ldquo;Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland, der f&uuml;r das Jahr 2016 seinen bisherigen H&ouml;chststand seit der Wiedervereinigung erreicht&ldquo;. (&hellip;) Zun&auml;chst einmal sind die verf&uuml;gbaren Einkommen der privaten Haushalte &ndash; also um die Inflation bereinigt &ndash; von 1991 bis 2016 um fast ein F&uuml;nftel gestiegen. Neuere Vergleichsdaten gibt es nicht. F&uuml;r den einzelnen Haushalt sieht die Situation jedoch ganz unterschiedlich aus: Das obere Zehntel steigerte sein Einkommen um 35 Prozent. In der Mitte fiel das Plus von acht bis 19 Prozent deutlich geringer aus. Bei dem Zehntel, das am wenigsten verdiente, sank das Einkommen sogar um acht Prozent &ndash; trotz der guten konjunkturellen Lage und der niedrigen Arbeitslosigkeit.&nbsp; (&hellip;) Arbeit allein bietet keinen umfassenden Schutz mehr vor Armut. Auch zu diesem Schluss kommt das Wirtschaftsinstitut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/historisch-hohe-ungleichheit-warum-arbeit-nicht-mehr-vor-armut-schuetzt\/24311840.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der Bericht des DIW &ndash; Deutlich zunehmende Realeinkommen bei steigender Einkommensungleichheit<\/strong><br>\nSeit der Finanzkrise steigt die Einkommensungleichheit wieder (&hellip;) Der wirtschaftliche Aufschwung nach der Finanzkrise hat sich in steigenden Realeinkommen weiter Teile der Bev&ouml;lkerung niedergeschlagen. Dazu haben insbesondere der starke Besch&auml;ftigungsaufbau und die Lohnanstiege der letzten Jahre sowie die Rentenanpassungen beigetragen. Betrachtet man die Zuw&auml;chse nach Einkommensdezilen, zeigen sich deutliche Unterschiede: W&auml;hrend die h&ouml;chsten Einkommen im zehnten Dezil zwischen 1991 und 2016 um 35 Prozent und die Einkommen im neunten bis dritten Dezil um acht bis 19 Prozent gestiegen sind, sind die Einkommen im zweiten Dezil nur um zwei Prozent gewachsen und im niedrigsten (ersten) Dezil seit 2010 sogar wieder gesunken &ndash; trotz der guten konjunkturellen Lage und der niedrigen Arbeitslosigkeit. Eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r k&ouml;nnte allerdings die seit 2010 starke Zuwanderung sein, da Migrantinnen und Migranten in den ersten Jahren oftmals nur ein niedriges Einkommen erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.620802.de\/themen_nachrichten\/deutlich_zunehmende_realeinkommen_bei_steigender_einkommensungleichheit.html\">DIW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wo sind hier nun die aufgeregten Reaktionen in Politik und Medien? Die wird es nicht geben, da sich die Verantwortlichen selbst bei den obersten 10 Prozent sehen. Ob K&uuml;hnert mit seinen &Uuml;berlegungen zur Vergesellschaftung gro&szlig;er Unternehmen nun den Interviewern der ZEIT in die Falle gelaufen ist, ob er versucht hat ein ein brennendes gesellschaftliches Thema in die Debatte einzuf&uuml;hren oder ob er sich nur wichtig machen wollte, spielt eigentlich keine Rolle. Die Notwendigkeit endlich die Verteilungsfrage zu diskutieren ist dr&auml;ngender denn je.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zynisch: Der Wettbewerb um Bayerns beste &ldquo;Tafel&rdquo;&nbsp;<\/strong><br>\nF&uuml;r die einen ist es eine dem&uuml;tigende Erfahrung, f&uuml;r die anderen ein Wettbewerb: Die Tafeln in Bayern versorgen regelm&auml;&szlig;ig etwa 200.000 Menschen mit Essen, das sonst weggeworfen w&uuml;rde. Jetzt will Bayerns Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) herausfinden, welche Tafeln im Freistaat die Aufgabe am besten bew&auml;ltigen. F&uuml;r die f&uuml;nf Gewinner gibt es ein Preisgeld in H&ouml;he von je 5000 Euro. (&hellip;) Der Wettbewerb ist ein zynisches Symbol daf&uuml;r, wie allt&auml;glich Armut in Deutschland mittlerweile geworden ist. Offensichtlich geht es heute nicht mehr darum, Ausgrenzung zu bek&auml;mpfen, sondern sie m&ouml;glichst gut zu organisieren. Dass Menschen das essen m&uuml;ssen, was andere nicht kaufen wollen, scheint niemanden mehr grunds&auml;tzlich zu st&ouml;ren. W&auml;hrend sich Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert gegen DDR-Vergleiche wehren muss, zeigt Bayern, dass die Leistungsgesellschaft noch ganz gut zu funktionieren scheint.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bento.de\/politik\/die-tafel-csu-wettbewerb-in-bayern-zeigt-wie-normal-ungerechtigkeit-geworden-ist-a-4684abce-523b-4e4f-aa34-67123c3d2992?fbclid=IwAR3mQKG_DO7x440g8Yg4fWNjsn8kUah-WKiXKpiQd0CPpFYhVep10WDhBWw\">Bento<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Private Regierung&ldquo;: Wie Arbeitgeber &uuml;ber ihre Besch&auml;ftigten herrschen<\/strong><br>\nDie Sozialphilosophin Elizabeth Anderson s&auml;gt an den Grundfesten des Wirtschaftsliberalismus. In ihrem j&uuml;ngsten Buch zeigt sie auf, wie Arbeitgeber als eine Art &bdquo;private Regierung&ldquo; willk&uuml;rliche Herrschaft &uuml;ber ihre Mitarbeiter aus&uuml;ben k&ouml;nnen. (&hellip;) In den Vereinigten Staaten sagt die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten, ihnen sei schon einmal Lohn grundlos vorenthalten worden. Zwei Drittel f&uuml;rchten Sanktionen, wenn sie Verletzungen oder Krankheit melden. Es geht Elizabeth Anderson nicht darum, mit solchen Statistiken Emp&ouml;rung zu sch&uuml;ren. Vielmehr wundert sich die Philosophin dar&uuml;ber, warum sich sonst niemand wundert. &bdquo;Warum erkennen wir einen solch allgegenw&auml;rtigen Teil unserer sozialen Verh&auml;ltnisse nicht als das, was er ist? Stattdessen reden wir so, als ob Arbeitnehmer von ihren Vorgesetzten nicht beherrscht werden. Warum sprechen wir, als ob sie bei der Arbeit frei sind und die einzigen Gefahren f&uuml;r unsere individuelle Freiheit vom Staat ausgehen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/elizabeth-anderson-private-regierung-wie-arbeitgeber-ueber.1310.de.html?dram:article_id=447488\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die (un)soziale CO2-Steuer<\/strong><br>\nMit der Sorge um die kleinen Leute begr&uuml;nden die Unionsparteien ihre Absage an die angeblich unsoziale CO2-Steuer. Wer genauer hinschaut, kann erkennen: Eine intelligente CO2-Bepreisung k&ouml;nnte Einkommensschw&auml;cheren zum Vorteil gereichen. (&hellip;) Die Hoffnung war tr&uuml;gerisch und kurz: Die CDU-Vorsitzende h&ouml;chstpers&ouml;nlich hat das Thema CO2-Steuer f&uuml;rs Erste abger&auml;umt. Aber auch die Kanzlerin hatte bei ihrem letzten B&uuml;rgerdialog einer Bepreisung des Klimagases eine Absage erteilt &ndash; bis die Landtagswahlen im Herbst vorbei sind, m&uuml;ssen sich die Steuerbef&uuml;rworter offenbar weiter in Geduld fassen. Die Auseinandersetzung legt wieder einmal blo&szlig;, wie verkrampft in Deutschland &uuml;ber Umweltkosten debattiert wird. F&uuml;hrende Medien rechneten bei jeder neuen Nachricht zum CO2-Preis gleich aus, was das die B&uuml;rger so kostet. So w&uuml;rde sich laut der S&uuml;ddeutschen Zeitung bei dem von den Gr&uuml;nen geforderten Preis von 40 Euro je Tonne eine Autofahrt von M&uuml;nchen nach Berlin um 3,50 Euro verteuern. Viel ist das nicht. (&hellip;)  Der Spiegel erschreckte seine meinungsmachenden Leser sogar mit &ldquo;eigenen Berechnungen&rdquo;, was die Forderung der Fridays-for-Future-Bewegung nach einem CO2-Preis von 180 Euro f&uuml;r die Verbraucher bedeuten w&uuml;rde. Die &ldquo;Berechnung&rdquo; ist von offensichtlich bestechender Einfachheit: Auf den aktuellen Preis f&uuml;rs Produkt oder die Dienstleistung wird entsprechend des jeweiligen CO2-Fu&szlig;abdrucks die Steuer anteilig draufgepackt &ndash; als w&uuml;rde alles schon am morgigen Tag gelten (was nicht einmal die jungen Aktivisten verlangen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen\/die-un-soziale-co2-steuer\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bericht der UN: Sand wird knapp &ndash; und das hat Folgen<\/strong><br>\nDer weltweite Bauboom hat die Nachfrage nach Sand und Kies in den vergangenen zwei Jahrzehnten verdreifacht. Der Umweltschaden, der dadurch entsteht, ist laut Vereinten Nationen gro&szlig;. (&hellip;) Vierzig bis f&uuml;nfzig Milliarden Tonnen Sand und Kies werden jedes Jahr weltweit abgebaut und verbaut. Damit ist dieser Rohstoff &ndash; gemessen am Volumen &ndash; nach Wasser die zweitgr&ouml;&szlig;te gef&ouml;rderte und gehandelte Ressource &uuml;berhaupt. Darauf verweist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in einem jetzt in Genf vorgestellten Bericht. (&hellip;) Das Problem: Weil sich die Lebensgewohnheiten &auml;nderten, die Weltbev&ouml;lkerung wachse und immer mehr Menschen in St&auml;dten wohnten, werde immer mehr gebaut. Und das mit Sand und Kies. Entsprechend nimmt deren Bedarf zu &ndash; Sch&auml;tzungen zu Folge j&auml;hrlich um mehr als f&uuml;nf Prozent. (&hellip;) Der &uuml;berm&auml;&szlig;ige Abbau von Sand habe schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Umwelt, hei&szlig;t es von UNEP. &ldquo;Wir verarbeiten den Sand schneller, als wir ihn verantwortungsbewusst abbauen k&ouml;nnen&rdquo;, warnt die stellvertretende Exekutivdirektorin der UN-Organisation, Joyce Msuya. Laut dem Bericht f&uuml;hrt die Gewinnung von Sand und Kies entlang von K&uuml;sten und Flusslandschaften vermehrt zu Auswaschungen und &Uuml;berschwemmungen. Das wirke sich negativ auf &Ouml;kosysteme aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bauboom-sand-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Werbung f&uuml;r Sea-Watch &ndash; ZDF will Wahlspot von Die Partei nicht ausstrahlen<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist verpflichtet, Wahlwerbung zu zeigen. Doch f&uuml;r den Spot der Partei um Martin Sonneborn zur Europawahl macht das ZDF eine Ausnahme, denn: Die Gestaltung &uuml;bernahm die Organisation Sea-Watch. (&hellip;) Das ZDF weigert sich, einen Wahlwerbespot von Die Partei zum Thema Seenotrettung auszustrahlen. Bei dem TV-Spot handele es sich inhaltlich nicht um Wahlwerbung, sondern um einen Unterst&uuml;tzungsaufruf f&uuml;r die Organisation Sea-Watch, sagte eine ZDF-Sprecherin. Damit seien die gesetzlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Ausstrahlung nicht erf&uuml;llt. Zwischenzeitlich habe Die Partei einen ge&auml;nderten Spot eingereicht, der zurzeit noch juristisch gepr&uuml;ft werde. (&hellip;) Die Partei hatte die Gestaltung des Spots der Rettungsorganisation Sea-Watch &uuml;berlassen. Der Spot zeigt, wie ein Junge im Meer ertrinkt, und endet mit der Aufforderung: &bdquo;Helfen Sie uns, das Sterben zu beenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article193128249\/Werbung-fuer-Sea-Watch-ZDF-will-Wahlspot-von-Die-Partei-nicht-ausstrahlen.html\">Die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Planspiele f&uuml;r den Putsch in Venezuela<\/strong><br>\nPrivate Sicherheitsfirmen sollen &laquo;Schutztruppen&raquo; f&uuml;r eine neue Regierung nach dem Sturz von Maduro rekrutieren. (&hellip;) Erik Prince ist der Mann, der Kriege privatisiert. Er ist der Gr&uuml;nder der ber&uuml;chtigten &laquo;Sicherheitsfirma&raquo; Blackwater, die nach mehreren Namenswechseln heute Academi heisst und zur Constellis Holdings geh&ouml;rt. Dieses gr&ouml;sste private Security-Unternehmen der USA ist an vielen Orten der Welt f&uuml;r schmutziges Kriegshandwerk bekannt, vor allem in Konfliktgebieten in Zentralasien, Afrika und im Nahen Osten. Im Oktober 2010 ver&ouml;ffentlichte Wikileaks unter dem Titel &laquo;Iraq war logs&raquo; eine Sammlung von fast 400&rsquo;000 geheimen Dokumenten, in denen zahlreiche Kriegsverbrechen im Irak aufgef&uuml;hrt sind. Ein Teil davon geht auf das Konto von Blackwater. (&hellip;) Prince schlug Trump vor, mit Hilfe von privaten Geldgebern eine S&ouml;ldnertruppe von 5000 Mann aufzustellen, die dem selbsternannten venezolanischen Pr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; zur Verf&uuml;gung zu stellen sei. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf vier verschiedene Quellen im politischen Umfeld von Prince. Die S&ouml;ldner sollen aus Kolumbien und anderen L&auml;ndern Lateinamerikas rekrutiert werden. Neben anderen Geldquellen will der Blackwater-Mann offenbar auch die venezolanischen Auslandguthaben anzapfen, die von der US-Regierung und ihren Verb&uuml;ndeten beschlagnahmt wurden und werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Planspiele-fur-den-Putsch-in-Venezuela#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine gegen Nord Stream 2 &ldquo;R&auml;uberische Investition&rdquo;<\/strong><br>\nBei der EU-Kommission ist eine Beschwerde gegen das deutsch-russische Gasprojekt Nord Stream 2 eingegangen: Ein wirtschaftlicher Grund f&uuml;r die Investition sei nicht zu erkennen, Russland gehe es um Geopolitik, klagt die Ukraine. (&hellip;) Der staatliche ukrainische Gaskonzern Naftogaz hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das deutsch-russische Pipeline-Projekt Nord Stream 2 eingelegt. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es, man k&ouml;nne keine wirtschaftliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Bau der Pipeline erkennen, weshalb &ldquo;ihr Zweck nur wettbewerbswidrig sein&rdquo; k&ouml;nne, erkl&auml;rte Naftogaz. Der russische Gasriese Gazprom, der das Projekt kontrolliert, strebe eine beherrschende Stellung auf dem europ&auml;ischen Gasmarkt an. (&hellip;) Naftogaz bezeichnete die Pipeline als &ldquo;r&auml;uberische Investition&rdquo;, mit der etwa die vermehrte Einfuhr von Fl&uuml;ssiggas in die EU verhindert werden soll. Noch vergangene Woche hatte der US-Energieminister Rick Perry in Br&uuml;ssel f&uuml;r den Kauf von mehr US-Fl&uuml;ssiggas (LNG) geworben: Die USA seien bei der Energieversorgung ein verl&auml;sslicherer Partner als Russland. Allerdings lagen die Weltmarktpreise f&uuml;r LNG h&auml;ufig &uuml;ber denen f&uuml;r russisches Pipelinegas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/nord-stream-2-ukraine-bezeichnet-gaspipeline-als-raeuberische-investition-a-1266266.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Insiderhandel &ndash; in der Schweiz noch immer ein Kavaliersdelikt<\/strong><br>\nFinanzmarktdelikte werden in der Schweiz zu wenig verfolgt und zu lax bestraft. Und selbst wenn es Verurteilungen gibt, wandert niemand hinter Gitter. Das schreibt das Finanzmedium &laquo;Bloomberg&raquo; und untermauert es mit Zahlen: Seit 2013 die Verfolgung von Verdachtsf&auml;llen von den Kantonen an die Bundesbeh&ouml;rden &uuml;berging, habe es nur zehn Verurteilungen und keine Gef&auml;ngnisstrafen f&uuml;r Insiderhandel und Marktmanipulation gegeben. In den USA fielen in diese Zeit 45 Verurteilungen oder Schuldeingest&auml;ndnisse mit einer durchschnittlichen Gef&auml;ngnisstrafe von zweieinhalb Jahren. (&hellip;) An der hiesigen Gesetzgebung kann das nicht liegen. Das Schweizer Recht sieht eine Gef&auml;ngnisstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren vor, wenn der Profit aus einem verbotenen B&ouml;rsengesch&auml;ft eine Million Franken &uuml;bersteigt. Schon eher scheitere die konsequente Verfolgung an der sprichw&ouml;rtlichen Diskretion der Schweizer Banken, deutet &laquo;Bloomberg&raquo; an. Die Dunkelziffer bei Finanzmarktdelikten ist nach Einsch&auml;tzung von B&ouml;rsenkennern in der Schweiz hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Insiderhandel-bleibt-ein-Kavaliersdelikt#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesundheitssystem in &Ouml;sterreich &ndash; Ein Vorbild?<\/strong><br>\nDie Krankenversicherung ist in &Ouml;sterreich f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Pflicht. Wie in Deutschland wird das Gesundheitssystem durch Beitragszahlungen finanziert. Diese fallen zu fast gleichen Teilen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer. (&hellip;) In &Ouml;sterreich kann die Krankenkasse bis auf wenige Ausnahmen nicht frei gew&auml;hlt werden. Wo man versichert wird, richtet sich in erster Linie nach dem Wohnort und der zugeh&ouml;rigen Berufsgruppe. Pro Bundesland gibt es eine Gebietskrankenkasse. Selbstst&auml;ndige werden bei Anmeldung eines Gewerbes automatisch bei der f&uuml;r ihre Kammer zust&auml;ndigen Kasse versichert. Die Leistungen und Pr&auml;mien sind bei allen gesetzlichen Kassen gleich, sodass es in diesem Bereich zu keinem Wettbewerb kommt. (&hellip;) Eine private Krankenversicherung gibt es in &Ouml;sterreich nicht. Gesetzlich Versicherte k&ouml;nnen ihren Versicherungsschutz durch den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung individuell erweitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ess-europe.de\/krankenversicherung-oesterreich\/\">ESS Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Auch bei den Krankenversicherungen machen offenbar die &Ouml;sterreicher vor, wie es vern&uuml;nftig funktionieren kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Es geht nicht nur um Assange <\/strong><br>\nWhistleblower sind f&uuml;r die Presse unverzichtbar. Sie verdienen den Schutz durch den Rechtsstaat. Julian Assange, der k&uuml;rzlich zu einer Gef&auml;ngnisstrafe verurteilte WikiLeaks-Gr&uuml;nder, ist f&uuml;r den journalistischen Mainstream weniger ein Held als vielmehr ein Problem. (&hellip;) Viele Journalisten bezweifeln, dass in seinem Fall der Erste Zusatzartikel zur US-Verfassung, also die Pressefreiheit, greift, da diese in erster Linie Journalisten zusteht, zu denen sie Assange nicht z&auml;hlen. Und tats&auml;chlich ist er ja recht offensichtlich kein Reporter, denn er verr&auml;t Informationen, die andere ausgegraben haben, und er ist auch kein Herausgeber, denn er geht h&auml;ufig &uuml;ber andere Nachrichtenmedien an die &Ouml;ffentlichkeit. (&hellip;) Nun betonen die Leitartikler der Washington Post im Nachhinein, er sei kein &bdquo;Held der Pressefreiheit&ldquo;, und in der &Uuml;berschrift zu einem anderen Artikel fragt der Auslandskolumnist der Post David Ignacios, ob er nicht einfach nur einer sei, dem &bdquo;Diebstahl&ldquo; vorgeworfen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/es-geht-nicht-nur-um-assange-3439\/\">ipg-journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Journalismus f&uuml;r die M&auml;chtigen<\/strong><br>\nDer mediale Mainstream hat sich auf das Stichwort von der BMW-Kollektivierung in Kevin K&uuml;hnerts Interview mit der ZEIT gest&uuml;rzt (Eigentum an Haus und Grund ist kapitalistische Ideologie). Die Skandalisierung trug erwartbare Fr&uuml;chtchen: Kevin-Witzchen und Studienabbrecher-Vorw&uuml;rfe &ndash; auf Social-Media oder im Telepolis-Forum stellen viele Mitb&uuml;rger ihre Halsstarrigkeit zur Schau. (&hellip;) Das w&auml;re kein weiteres Wort wert, griffen die Medien nicht begierig jede Art von Denkverweigerung auf, um tagelang mit minimalem Aufwand Erregung zu simulieren. Und weil das leider keine Ausnahme ist, sondern eine Skandalisierung die n&auml;chste jagt, muss man sich fragen, ob sich der Journalismus selbst abschaffen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Journalismus-fuer-die-Maechtigen-4413550.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Jan Fleischhauer wechselt zum &ldquo;Focus&rdquo;<\/strong><br>\nNach drei&szlig;ig Jahren beim &ldquo;Spiegel&rdquo; verl&auml;sst der Autor das Hamburger Nachrichtenmagazin und geht zum Burda-Verlag. (&hellip;) Er ist so etwas wie der Chefprovokateur des Spiegel und schreibt die polarisierende Kolumne &ldquo;Der schwarze Kanal&rdquo;. Doch jetzt verl&auml;sst Jan Fleischhauer das Hamburger Nachrichtenmagazin, geht zum Burda-Verlag und soll dort k&uuml;nftig vor allem f&uuml;r den Focus schreiben. &ldquo;Ich wollte mal was anderes machen&rdquo;, kommentiert Fleischhauer (&hellip;) seinen Wechsel. Bei Burda werde er im August anfangen. Er scheide nicht im B&ouml;sen, die Spiegel-Kolumne werde er noch bis Juni weiter schreiben, so&nbsp;Fleischhauer. (&hellip;) Der geborene Hamburger fing vor 30 Jahren nach dem Besuch der Henri-Nannen-Schule f&uuml;r Journalismus beim Spiegel in Hamburg an, er war f&uuml;r das Magazin auch in New York und Berlin t&auml;tig. Fleischhauer schrieb auch B&uuml;cher, unter anderen Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde sowie einen autobiografischen Roman &uuml;ber die Scheidung von seiner&nbsp;Frau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/jan-fleischhauer-spiegel-focus-1.4436425\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel offiziell f&uuml;r Vorsitz der Atlantik-Br&uuml;cke nominiert<\/strong><br>\nDer Vereinsvorstand hat am Dienstag auf seiner Sitzung in Berlin beschlossen, den fr&uuml;heren SPD-Chef f&uuml;r die Wahl am 26. Juni vorzuschlagen. (&hellip;) Sigmar Gabriel soll Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Vorsitzender des Vereins Atlantik-Br&uuml;cke zur Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen abl&ouml;sen. Der Vereinsvorstand beschloss am Dienstag auf seiner Sitzung in Berlin, Gabriel f&uuml;r die Wahl durch die Mitgliederversammlung am 26. Juni vorzuschlagen. (&hellip;)  Der 1952 gegr&uuml;ndete Zusammenschluss von Transatlantikern hat rund 500 Mitglieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/nachfolge-von-friedrich-merz-sigmar-gabriel-offiziell-fuer-vorsitz-der-atlantik-bruecke-nominiert\/24315122.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51526","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51526","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51526"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51526\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51528,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51526\/revisions\/51528"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51526"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51526"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51526"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}