{"id":51529,"date":"2019-05-08T08:51:29","date_gmt":"2019-05-08T06:51:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51529"},"modified":"2019-05-08T10:01:23","modified_gmt":"2019-05-08T08:01:23","slug":"leserbriefe-zu-kevins-traum-vom-sozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51529","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKevins Traum vom Sozialismus\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416\">Kevins Traum vom Sozialismus<\/a>&rdquo; eermunterte zahlreiche Leser, uns ihre Meinung kundzutun. Nachfolgend einige dieser Briefe.  Insgesamt bleibt abzuwarten, ob es sich bei Herrn K&uuml;hnerts &Auml;u&szlig;erungen um konkrete, durchdachte Pl&auml;ne handelt oder ob hier ein Strohfeuer abgebrannt wird. Da wir ungern spekulieren, warten wir nun erst einmal ab, ob jetzt Taten oder weitere Worte folgen, bevor wir uns wieder mit diesem Thema besch&auml;ftigen.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe SPD,<\/p><p>da hat der Juso-Vorsitzende Kevin K&uuml;hnert sich in einem Zeitungsinterview als Sozialisten bezeichnet und sich positiv zur Vergesellschaftung beispielsweise von Wohnungsbaugesellschaften oder anderen Konzernen wie BMW ge&auml;u&szlig;ert. Ich finde das prima. Juso hei&szlig;t schlie&szlig;lich Jung-&ldquo;<em>Sozialist<\/em>&ldquo;. Und im Parteiprogramm der SPD steht: &bdquo;<em>Der demokratische Sozialismus bleibt f&uuml;r uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung f&uuml;r uns eine dauernde Aufgabe ist.<\/em>&ldquo; Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht an keiner Stelle, dass Vergesellschaftungen nicht verfassungsgem&auml;&szlig; w&auml;ren. Deutschland ist nach dem Grundgesetz ein &bdquo;sozialer Rechtsstaat&ldquo;. Dass Deutschland eine Marktwirtschaft sein muss, ob mehr oder weniger sozial, steht nirgendwo im Grundgesetz.<\/p><p>Das hysterisch ablehnende Geschrei &uuml;ber K&uuml;hnerts &ouml;ffentliches Bekenntnis zum Sozialismus von CDU\/CSU, FDP, Gr&uuml;nen und SPD (und den meisten Medien) ist bezeichnend f&uuml;r den Zustand des Landes: Die kapitalistische Wirtschaftsform ist die heilige Kuh. Sie darf nicht in Frage gestellt und noch nicht einmal diskutiert werden. Besonders ersch&uuml;ttert mich, dass auch und gerade in der SPD K&uuml;hnerts harmlose und f&uuml;r einen Sozialisten selbstverst&auml;ndliche &Auml;u&szlig;erungen eine solche Aufregung verursachen. Dabei sollte die SPD endlich einmal dar&uuml;ber nachdenken, warum sie bei Wahlen von 48% (Bundestagswahl 1976) auf 20% (Bundestagswahl 2017) abgest&uuml;rzt ist. Ich vermute mal nicht, dass es daran lag, dass die SPD Politik den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern zu sozialistisch war.<\/p><p>Die SPD sollte sich endlich einmal auf ihre Wurzeln besinnen und kritisch hinterfragen, ob die aggressive Privatisierungspolitik der letzten Jahrzehnte, die auch unter Zustimmung der SPD erfolgte und von Gerhard Schr&ouml;der massiv vorangetrieben wurde, so sinnvoll war. Niemand m&ouml;chte eine allumfassende staatliche Planwirtschaft, sicherlich auch Kevin K&uuml;hnert nicht. Aber es sollte schon erlaubt sein zu fragen, ob alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche zum Beispiel das Gesundheitswesen, der &ouml;ffentliche Nahverkehr, Wohnungsbau, Forstwirtschaft u.a. f&uuml;r private Gesch&auml;ftemacher ge&ouml;ffnet werden m&uuml;ssen. Genauso selbstverst&auml;ndlich sollte es f&uuml;r Sozialisten (und Sozialdemokraten &ndash; f&uuml;r mich ist das dasselbe) sein, die Milliardenverm&ouml;gen der Superreichen zu kritisieren und &uuml;ber M&ouml;glichkeiten zu diskutieren, diese obsz&ouml;nen Verm&ouml;gen gerechter und effektiver zu besteuern.<\/p><p>So wie sich die SPD von ihren sozialdemokratischen Wurzeln entfernt hat, hat sie sich auch von ihren Wurzeln als Partei der Friedens- und Entspannungspolitik unter Willy Brandt entfernt. Schr&ouml;der\/Fischer schickten die Bundeswehr in einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien und der aktuelle Au&szlig;enminister Maas jammert &uuml;ber die angeblich v&ouml;lkerrechtswidrige Annektion der Krim durch Russland. Gleichzeitig erkennt er den bis jetzt erfolglosen venezolanischen Putschisten Guaido als Pr&auml;sidenten an, obwohl der amtierende Pr&auml;sident Maduro demokratisch gew&auml;hlt wurde und nach wie vor im Amt ist.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Kevin K&uuml;hnert sich demn&auml;chst auch zur Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der SPD &auml;u&szlig;ern wird. Wenn er dabei genauso kritisch bleibt, wie bei seinen &Auml;u&szlig;erungen zur Wirtschaftspolitik, besteht immerhin ein Funken Hoffnung.<\/p><p>Mit sozialistischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas Arnold (ehemaliges Parteimitglied 1976-2008)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIhr heutiger Artikel ist schon gro&szlig;es Tennis. Unter anderem deshalb sind die Nachdenkseiten so wertvoll.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nArne Vogel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin, Herr Berger,<\/p><p>(vor Wahlen) links blinken und rechts abbiegen, die Parade-Disziplin der Schr&ouml;der-Nahles-SPD &ndash; richtig. Ansonsten versuchte K&uuml;hnert nur, was seine Aufgabe als Chef der Jung-SOZIALISTEN ist: Erstens ein paar mehr oder weniger &ldquo;sozialistische&rdquo; Gedanken zu formulieren. Und zweitens zu versuchen, ein paar Friday-for-future-kids-Jungw&auml;hler abzugreifen f&uuml;r die SPD, vor der Europawahl. Das Ganze ist so durchsichtig wie SPD-normal. Au&szlig;erdem lieferte er gleich f&uuml;r die zu erwartende Europa-Wahlschlappe eine Begr&uuml;ndung, die danach niemandem weh tut und folgenlos bleiben kann: &ldquo;Der Kevin war&rsquo;s!&rdquo; Damit kann alles so weitergehen wie bisher, mit dem SPWeh-Projekt 10 Prozent! Viel L&auml;rm um (fast) nichts oder honni soit qui mal y pense!<\/p><p>Spannender ist da schon das einstimmige abendl&auml;ndische Untergangsgejaule der Brainwashingtoner Medienmeute. Es zeigt, dass die Nerven ziemlich blank liegen, bei den Neolib-for-ever-Bauchrednern. Selbst wenn die Fridaykids nur DAS erreicht h&auml;tten, war es deren Engagement schon wert&hellip;<\/p><p>Sch&ouml;nen Tag noch (und auch weiter so!!)<\/p><p>MfG Wsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>zum o.a. Artikel von JB &ndash; &auml;hnliches habe ich beim Lesen auch empfunden.<\/p><p>Kevin K&uuml;hnert bringt sich hier als neuer Vertreter der Linken in der SPD in Stellung. So einen braucht man, um das gesamte Spektrum abzudecken.<\/p><p>Um Inhalte geht es ihm nicht. Aber es f&auml;llt sicherlich ein Bundestagsmandat ab &nbsp;und sp&auml;ter kann er irgendwas mit Partei-Stiftung machen oder sich in einen Aufsichtsrat w&auml;hlen lassen. <\/p><p>Vielleicht leitet er in wenigen Jahren dann auch, zusammen mit Fritze Merz, den Ethik-Rat von Blackrock.<\/p><p>Das Zitat aus u.a. Artikel, kann ich jedenfalls nur so interpretieren, das er hofft, mit der SPD nicht auf das falsche Karrierepferd gesetzt zu haben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich bin nicht in diese Partei eingetreten, um mit ihr Opposition zu machen, aber ich bin auch nicht in diese Partei eingetreten, um sie immer wieder gegen die gleiche Wand rennen zu sehen und das sage ich auch als Vertreter dieser Jugendorganisation, wir, die wir hier in f&uuml;nf, zehn, zwanzig Jahren Verantwortung &uuml;bernehmen sollen, wollen und auch m&uuml;ssen, <strong>wir haben ein Interesse daran, dass hier noch was &uuml;brig bleibt von diesem Laden verdammt noch Mal<\/strong>!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/juso-chef-kevin-kuehnert-wann-kommt-der-naechste.862.de.html?dram:article_id=435246\">Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert &ndash; Wann kommt der n&auml;chste Karrieresprung?<\/a><\/p><p>Ein sch&ouml;nes WE,<br>\nMP<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Mueller,<\/p><p>die Sache mit dem Sozialismus ist eben nicht so einfach. Friedrich Engels schreibt dazu &uuml;ber die Lage Englands und speziell zur Verfassung:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Aber die blo&szlig;e Demokratie ist nicht f&auml;hig, soziale &Uuml;bel zu heilen. Die demokratische Gleichheit ist eine Chimaere, der Kampf der Armen gegen die Reichen kann nicht auf dem Boden der Demokratie oder der Politik &uuml;berhaupt ausgekaempft werden. Auch diese Stufe ist nur ein &Uuml;bergang, das letzte rein politische Mittel, das noch zu versuchen ist und aus dem sich sogleich ein neues Element, ein &uuml;ber alles politische Wesen hinausgehende Prinzip entwickeln muss. Das Prinzip ist das des Sozialismus.&rdquo;<br>\n(MEW 1, S. 592)\n<\/p><\/blockquote><p>Also hat der Gedankengang von Kevin Kuehnert schon Hand und Fu&szlig;. Es geht nicht darum die DDR wieder zum Leben zu erwecken oder um jeden Preis zu verstaatlichen. Es geht im Kern darum eine andere Art der &Ouml;konomie zu betreiben. Einer Art von &Ouml;konomie, deren Fundament eben nicht ausschlie&szlig;lich das Privateigentum ist. Aber derartige Ideen zu entwickeln, w&auml;re die Aufgabe einer &ldquo;anderen&rdquo; Wirtschaftswissenschaft.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMelchior Jordan<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihr Artikel &uuml;ber die Schnappatmung der Medien zu den &ldquo;Visionen&rdquo; von Herrn K&uuml;hnert verdeutlicht auf gerade erschreckende Weise, was unter Meinungsfreiheit in diesem Land zu verstehen ist.<\/p><p>Darf Kevin K&uuml;hnert diese Aussagen treffen? Definitiv ja.<\/p><p>D&uuml;rfen die Medien dies kommentieren? Ebenfalls ja.<\/p><p>Die Intensit&auml;t, mit der die Medien ihre Kritik vorbringen ist allerdings erschreckend und wiederum typisch f&uuml;r unsere Gesinnungsjournalisten.<\/p><p>Hierbei zeigt es sich wo die Grenzen der Meinungsfreiheit zu verlaufen haben.<\/p><p>Leider ist diese Einstellung nicht nur eine Eigenschaft der Alpha-Journalisten sondern auch tief in der SPD selbst verwuchert.<\/p><p>Als Mitglied der SPD konnte ich bei Veranstaltungen auf &uuml;berregionaler Ebene, hier seien die &ldquo;Debatten&rdquo; pro\/contra GroKo aus dem Fr&uuml;hjahr &rsquo;18 exemplarisch genannt, feststellen, dass jeder b&uuml;rgerliche Unsinn seinen Platz durch die Parteispitze erh&auml;lt, jede realistische, vielleicht linke oder gar sozialistisch Aussage entweder sofort in Relativierungen eingepflegt werden musste, danke Herr O., oder nur eine geringe Sprechzeit erhielt.<\/p><p>Ich w&uuml;rde daher der aktuellen SPD unterstellen, dass die Aussagen von Herrn K&uuml;hnert nicht einmal den Wunsch einer linken Wende formulieren sollen, sondern nur verlautbart wurden, da von vornherein feststand, dass daraus keine politische Handlung erfolgen w&uuml;rde.<\/p><p>Die Spitze hat den Spruch Schmied &ldquo;Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen&rdquo; verdreht in &ldquo;Wer eine andere Vision hat, soll die Klappe halten&rdquo;<\/p><p>Liebes NDS-Team, bleibt bitte unser kritischer Lichtblick im dunklen Tal der Ahnungslosen.<br>\nD.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Was f&uuml;r Kevin K&uuml;hnerts Kapitalismus-Kritik spricht.<\/p><p>Warum schie&szlig;en denn einige SPD-Konservative gegen Kevin K&uuml;hnerts Aussagen? Sollten doch froh sein, dass sich in dieser Partei links von der Mitte etwas bewegt. <\/p><p>Gru&szlig; Dietmar Mideck <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam,<br>\nSehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihre Ausf&uuml;hrungen zum Traum eines Jungsozialisten vom Sozialismus habe ich mit gro&szlig;em Interesse gelesen. Ich habe eine andere Sicht auf das Interview und sein Medienecho. <\/p><p>Das Schlimmste was einem Politiker passieren kann ist: Beifall von der falschen Seite. Heisst aber im Umkehrschluss auch, erh&auml;lt er Pr&uuml;gel, in diesem Falle von alles Seiten, hat er genau das Richtige gesagt. Diese Ausf&uuml;hrungen von ihm sind nicht neu. Er vertrat diese Ansicht schon in einer fr&uuml;heren Lanz Sendung im ZDF. (Zensiertes Deutsches Fernsehen). Ich finde sogar, das er mit diesen Aussagen zum richtigen Zeitpunkt an die &Ouml;ffentlichkeit kam.<\/p><p>Zun&auml;chst muss man doch hinterfragen, warum keiner seiner Genossen, statt H&auml;me zu verbreiten, siehe Kars: &ldquo;Was hat der denn geraucht ?&rdquo; ihn unterst&uuml;tzen ? Aber es ist wohl so, das jemand der diesem gewissen Herrn S. aus dem Ostwestf&auml;lischen, dessen Name mir nicht mehr &uuml;ber die Lippen kommt, nachlief, heute nicht mehr den Mut findet sich zu korrigieren. Kars und Konsorten waren die Totengr&auml;ber der SPD. 200.000 Mitglieder verloren, 60% der W&auml;hlerstimmen &ndash; aber Maul aufreissen ! <\/p><p>Wenn hier eine neue Generation von Sozialdemokraten heranreift, ist dass jede Zustimmung wert. Nach 20 Jahren SPD-Abstinenz w&uuml;rde ich ihn w&auml;hlen. Eine Alternative zu den &ldquo;kleinb&uuml;rgerlichen&rdquo; LINKEn, die nach 12 Jahren es nicht schafften &uuml;ber die 10% zu kommen. Konnten Sie auch nicht. Sie mussten Ihre Zeit mit Hahnenk&auml;mpfe verplempern.<\/p><p>Die Wortwahl mag auf Unverst&auml;ndnis sto&szlig;en und Missverst&auml;ndnisse erzeugen. Aber das ist seiner Unerfahrenheit geschuldet. Das die Schreiberlinge der Rechtspresse sich daran aufgeilen, muss man ignorieren. <\/p><p>Konzentrieren wir uns auf den Inhalt. Er ist doch nicht der Einzige, der zu der Erkenntnis kommt, das der Kapitalimus sich &uuml;berlebt hat. Kollektivierung ist nur eine Vokabel daf&uuml;r. Man k&ouml;nnte es auch &ldquo;Demokratisierung der Wirtschaft&rdquo; nennen. Schrittweise einhergehend mit einer Steuer-, Wahlrechtsreform und Umweltpolitik. Ursachen f&uuml;r eine deregulierte Wirtschaft. Meine Wahrnehmung ist aber eher, das die sich im Moment noch &ldquo;Eliten&rdquo; nennen, von dem was Sie tun soll(t)en, so weiss Gott keinerlei Ahnung haben. <\/p><p>Oder gibt es noch Optimisten, die glauben das dieses Gr&uuml;ppchen von Spitzenpolitikern die SPD aus der Talsohle holt ??<\/p><p>Die w&uuml;ssten nicht einmal wie &ldquo;man&rdquo; so etwas anstellt. Wird also Zeit dass sich die nachwachsende Generation bemerkbar macht. Im &Uuml;brigen befindet sich diese in bester Gesellschaft. Schon Oskar Lafontaine vertrat Positionen zur &Uuml;berwindung eines neoliberalen ausgepr&auml;gten Kapitalismus. <\/p><p>Also das heisst: Lass uns etwas daf&uuml;r tun, dieses Thema anzupacken. Als zu Wendezeiten deren Vertreter jubelten, der Kapitalismus habe den Sozialismus besiegt, war ich sehr skeptisch. <\/p><p>Erinnern wir uns: &ldquo;Der Liberalismus ist die Mutter des Kommunismus.&rdquo;<\/p><p>Vielleicht beginnt f&uuml;r ihn gerade eine Renaissance. Fridays for Future l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Nur m&uuml;ssen wir das Kommunismus oder Sozialismus nennen ? Ich meine nein(!). Wir sollten bei der Ausformulierung von Positionen, die den Kapitalismus &uuml;berwinden sollen, keiner Wortsch&ouml;pfung verfallen die historisch negativ belastet ist. Das schreckt nur ab. Aber vielleicht hat einer Ihrer Leser einen Formulierungsvorschlag.<\/p><p>Aber zuk&uuml;nftig sollten wir jungen Menschen, die den Vorstoss wagen, unterst&uuml;tzen. <\/p><p>Die Nachdenkseiten k&ouml;nnten ihn zu einem Interview einladen, auch um ihn und Gleichgesinnten zu signalisieren, jetzt bleiben wir an dem Thema dran. Wenn mir was einf&auml;llt, melde ich mich noch mal.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred Bredemeier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nzweifellos haben Sie recht mit ihrer Darstellung des SPD- Und Medienzirkus.<br>\n&nbsp;<br>\nAber vielleicht sollte man auch einmal in eine andere Richtung denken.<\/p><p>K&ouml;nnte es vielleicht sein, dass man sich bei BMW mit sturer Orientierung auf den Verbrennungsmotor verzockt hat und vielleicht ganz gern enteignet und entsch&auml;digt w&uuml;rde, bevor es zu sp&auml;t ist?<br>\n&nbsp;<br>\nWas kann eigentlich besseres geschehen als wenn der Steuerzahler die Sanierung bezahlt und man inzwischen ganz schnell die Entsch&auml;digung dort investieren kann, wo die Entwicklung nicht verschlafen wurde, z.B. in China?<br>\n&nbsp;<br>\nWarum sollte nicht nach der Rettung systemrelevanter Banken nun die Rettung systemrelevanter Industrien folgen? Das w&auml;re zwar nicht nach Art. 14 GG &ldquo;zum Wohle des Volkes&rdquo;, aber es ginge ja auch nach Art. 15 GG, wie das im Volksbegehren in Berlin angestrebt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nNein! Da bin ich dann doch lieber daf&uuml;r, dass die Quandts in die Verantwortung genommen werden und besser wieder Verm&ouml;genssteuer und ordentliche Kapitalertragssteuer gezahlt wird!<br>\n&nbsp;<br>\nMit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHarald Uhlig aus Weimar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nnur zur Information: der obige Artikel erschien zuerst in der ZEIT-Printausgabe (der Kauf eines solchen Exemplars ist nat&uuml;rich auch eine Art Bezahlschranke). Gelegentlich werden die Printst&uuml;cke von ZON &uuml;bernommen, manchmal mit, manchmal ohne Bezahlschranke.<br>\n&nbsp;<br>\nAnsonsten Danke f&uuml;r Ihren bissigen Kommentar. Diese Raufundrunter-Senderei und -Schreiberei hat auch die Funktion, die Systemdiskussion zu diskreditieren und l&auml;cherlich zu machen, damit erst gar keine ernsthafte Diskussion &uuml;ber unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem aufkommt. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nA.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>vielleicht ist es ja meiner Resignation angesichts der Schlafwagen-Mentalit&auml;t der Deutschen geschuldet, aber irgendwie freut es mich, dass wenigstens irgendwer sich traut, die Systemfrage mindestens mal leise anzupiepsen.<\/p><p>Ich bin mir auch nicht sicher, wie die schnappatmende Hysterie, die ein eher banales Interview eines Juso-Vorsitzenden in weiten Teilen des journalistisch-politischen Komplexes ausl&ouml;st, einzuordnen ist. Ist das eine Art &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo;? Welchen Anf&auml;ngen?<\/p><p>Oder ein &bdquo;Im Keim ersticken&ldquo; Welchen Keim?<\/p><p>Oder &ndash; am wahrscheinlichsten &ndash; versuchen die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen tats&auml;chlich nur wieder eine mediale Welle zu surfen, weil ihnen selbst ja rein gar nichts geselsschaftlich Relevantes einf&auml;llt.<\/p><p>Jedenfallfs finde ich, man k&ouml;nnte versuchen, die Statements zum Anlass einer Debatte dar&uuml;ber zu nehmen, in wie weit der Kapitalismus (und K&uuml;hnert spricht ja explizit vom Neoliberlismus) an all den aktuellen Krisen und Verwerfungen Schuld tr&auml;gt und wie weit seine &Uuml;berwindung Voraussetzung f&uuml;r deren Bew&auml;ltigung ist.<\/p><p>Auch wenn ich Sven Giegold ausnahmsweise Recht geben muss: angesichts der Dramatik der Klimakatastrophe stellt sich wirklich die Frage, ob es (noch) Sinn macht, das System zu wechseln.<\/p><p>Mit Gr&uuml;&szlig;en aus Taufkirchen<br>\nMartin Sutor<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kommentar.719.de.html\">deutschlandfunk.de\/kommentar.719.de.html<\/a><\/p><p>Liebe NDS!<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416\">nachdenkseiten.de\/?p=51416<\/a><\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Einordnung des K&uuml;hnert-Interviews und der reflexhaften Schockstarre im BRD-Mainstream. Wieviel Teufelsangst mu&szlig; den Machthabern von der R&auml;uber-Elite und ihren bezahlten Schmierfinken doch noch immer in den Genen stecken, da&szlig; sie ein derartiges Gezeter anzetteln.<\/p><p>Der ber&uuml;chtigte RIAS-Nachfolge-Sender Dlf hat heute morgen noch einen draufgesetzt. Nicht nur, da&szlig; er den Kontext der vagen und eher dem Polit-Marketing als ernsthaften &Uuml;berlegungen zuzurechnenden K&uuml;hnert-Thesen ebenfalls aus dem Kontext rei&szlig;t und sie als tagesaktuelle Forderungen darstellt wie die Anderen. Nein: Der &ouml;ffentlich-rechtliche Leib- und Magensender des WWG-Kapitalismus folgert daraus gleich die komplette &bdquo;Unw&auml;hlbarkeit&ldquo; der ganzen SPD, zumindest f&uuml;r alle Arbeiter und Angestellten der BRD, denen es doch SOOOOOOOOO GUUUUUUUT ginge, etwa in der Auto-Branche mit ihren Super-Tarifvertr&auml;gen. Und erst die H&auml;uslebauer und &ndash;Erben! Dem &bdquo;kleinen Mann&ldquo; wollte der Kevin ans Leder, alles maduroisieren und den Wohlstand vernichten.<\/p><p>H&ouml;ren diese Leute sich eigentlich selber zu? Eben noch berichten sie &uuml;ber den Rechtsruck in der dunkeldeutschen Provinz, in der seit 30 Jahren alle Lichter ausgegangen sind. &Uuml;ber Greta 4 mankind, und da&szlig; man m&ouml;glichst sofort das Autofahren verbieten m&uuml;&szlig;te. &Uuml;ber den Mietenwahnsinn. Und wenn jemand &ndash; zaghaft und inkonsequent &ndash; Ursachen und m&ouml;gliche Auswege benennt, geht ein Get&ouml;se durch den &Auml;ther, das seinesgleichen nichtmal in den 50ern gesehen haben d&uuml;rfte.<\/p><p>Dabei hat der K&uuml;hnert in diesen Punkten nicht nur Recht, sondern auch der Vorwurf an ihn, er w&uuml;rde daraus &bdquo;Tagespolitik&ldquo; machen wollen, w&auml;re dringendst geboten, wenn noch irgendetwas zu retten sein soll.<\/p><p>JA: Enteignungen und Vergesellschaftungen; JA: Demokratische Kontrolle der Daseinsvorsorge; JA: Radikale Entmachtung der &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; und v.a. ihrer F&uuml;rsprecher, von Big Oil und Wall Street &ndash; Schlu&szlig; mit den weltzerst&ouml;renden Fehlallokationen, mit Raub, Erpressung und Massenmord!<\/p><p>An der Stelle ist mir auch Ihre Einordnung ein bi&szlig;chen zu seicht und zu bedenkenvoll: &bdquo;Blo&szlig; kein Sozialismus!&ldquo; Dabei wissen Sie ganz genau, da&szlig; die heutigen unmenschlichen Verh&auml;ltnisse die direkte Konsequenz der Einhegung s&auml;mtlicher dialektischer Gegenkr&auml;fte sind, die durch den Versuch entstanden ist, den Kuchen zu essen und zu behalten, also einen &bdquo;Kapitalismus mit menschlichem Antlitz&ldquo; nach SPD-Manier zu erschaffen. Das kann nicht funktionieren, und das wissen Sie! Die Bestie kann nicht gez&auml;hmt werden; man mu&szlig; sich ihrer erwehren.<\/p><p>Ansonsten die &uuml;bliche Hetze gegen Maduro, gegen China und gegen Iran heute morgen, vielleicht noch einen Tick schriller, noch einen Tick &uuml;bler als sonst.<\/p><p>Ein gutes Wochenende w&uuml;nscht Ihnen<br>\nIhr Matthias Jehsert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger: <\/p><p>Interessant ist der Kontext, in dem diese Zitate gefallen sind. Die Idee der Verstaatlichung oder (Kollektivierung) ist ja alt und wurde schon mehrfach mit m&auml;&szlig;igem Erfolg realisiert. Aber schon das Beispiel BMW zeigt hier einen Denkfehler. BMW ist eine Aktiengesellschaft mit gro&szlig;em Streubesitz. Es werden also auch Kleinanleger enteignet. Die heutigen Konzerne sind schon lange nicht mehr im Besitz von wenigen Eigent&uuml;mern. Aber man sollte doch &uuml;berlegen, ob man eher die letzten Privatisierungen r&uuml;ckg&auml;ngig machen sollte. <\/p><p>Gruss<br>\nR.K. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren cleveren Artikel zu Herrn K&uuml;hnerts Aussagen. Was mich an dieser &ldquo;Aff&auml;re K&uuml;hnert&ldquo; wirklich erfreut: St&auml;ndig wird von einer Dominanz sogenannter &bdquo;linksgr&uuml;ner Politik&ldquo; geredet und geschrieben. Seit dem frage ich mich, ob ich vielleicht unter &bdquo;politisch links sein&ldquo; Zeit meines Lebens etwas falsch verstanden habe? Ich konnte und kann mir nicht erkl&auml;ren, was an der deutschen Politik der Gegenwart und j&uuml;ngeren Vergangenheit &ldquo;links&ldquo; ist oder gewesen sein soll. Und nun kommt her K&uuml;hnert daher, &ldquo;marxelt&ldquo; so ein wenig vor sich hin und Schwupp: Alle &ldquo;progressiven Kr&auml;fte&ldquo; sind zur Stelle und zeigen sogar unaufgefordert klar und deutlich, wie &ldquo;links&ldquo; sie sind. <\/p><p>Ich freue mich, dass ich deren politisches Denken und Handeln durchaus richtig als alles, nur eben gerade nicht links, begriffen habe.<\/p><p>Gleichg&uuml;ltig, wie sie manchmal so daher reden. Oder was eben so geschrieben wird.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e sendet<br>\nRalph Domke aus Neu-Anspach  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Jens Bergers Artikel mit dem im Betreff genannten Titel hat mich durch seine K&auml;lte ein bisschen erschreckt und befremdet. Das ging schon ein bisschen in Richtung des gro&szlig;en Verneiners Henryk Broder. Wenn ich schon lesen muss, dass die Idee, Gro&szlig;unternehmen zu verstaatlichen, &bdquo;linker Unsinn&ldquo; ist, dann m&ouml;chte ich doch ganz gerne wissen, ob der Autor irgend eine Vorstellung davon hat, was &bdquo;linker Sinn&ldquo; sein k&ouml;nnte. Oder will er suggerieren, alle linke Ideen seien Unsinn?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl Heinz Siber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrte Redaktion,<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/kevin-kuehnert-die-enteignung-der-konzerne-und-die-rolle-der-zeit-im-umstrittenen-interview-16170511.html#void\">faz.net\/aktuell\/feuilleton\/kevin-kuehnert-die-enteignung-der-konzerne-und-die-rolle-der-zeit-im-umstrittenen-interview-16170511.html#void<\/a><\/p><p>man staunt doch immer wieder, wie gerade in der gro&szlig;b&uuml;rgerlichen FAZ differenzierte und treffsichere Artikel auftauchen &ndash; wenn auch im Feuilleton &ndash; wo doch der Rest der &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo; leicht vorhersehbar in den Emp&ouml;rungsmodus umschaltet und sich als reflexartig als Besch&uuml;tzer der Besitzenden geriert..<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPatrick Sieber<br>\nFrankfurt am Main<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Systemrelevant-bornierte Kritiker<\/p><p>Es ist bezeichnend, wer &uuml;ber den Juso Kevin K&uuml;hnert herf&auml;llt, weil er es wagt, die Ausw&uuml;chse des Kapitalismus &ouml;ffentlich anzuprangern und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zu unterbreiten: Sogenannte &bdquo;Spitzenpolitiker&ldquo;, vor allem aus den ewiggestrigen Parteien CDU, CSU, SPD, FDP und AfD ohne eine auch nur ansatzweise Vorstellung, wie die wirtschaftspolitische Weichenstellung zur Befriedung der Gesellschaft aussehen k&ouml;nnte. Lakaien der asozialen Hochfinanz im Wahn der Turbo-Rendite um jeden Preis, den das Fu&szlig;volk zu zahlen hat. Tendenz wie seit 20 Jahren: steigend.&nbsp;Der Systemwechsel ist lange &uuml;berf&auml;llig und muss erk&auml;mpft werden. Kuba l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Ob wir es ohne Fidel schaffen? Schaumerma.<br>\nPeter Richartz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich verstehe Ihre Kommentierungen zu Kevin K&uuml;hnert nicht.&nbsp;<\/p><p>K&uuml;hnert hat genau das geschafft, was die NachDenkSeiten seit vielen Jahren versuchen in Gang zu bringen: Eine breite gesellschaftliche Diskussion &uuml;ber echte politische Alternativen zur gegenw&auml;rtigen Politik, die &ndash; so erlebe ich es in meinem Umfeld &ndash; seit langem endlich mal wieder wirklich viele Menschen interessiert und f&uuml;r Politik begeistert. Und Sie hacken auf K&uuml;hnert rum und suchen nach dem Haar in der Suppe, weil sie ihn scheinbar aus irgendwelchen Gr&uuml;nden nicht ausstehen k&ouml;nnen. Das ist meines Erachtens politisch falsch und fast schon unpolitisch. Und so ein Negativismus ist contraproduktiv. Man kann Menschen nicht f&uuml;r eine andere Politik begeistern, wenn man das Glas immer nur halbleer sieht. Man muss m. E. politische Kritik mit einem hoffnungsfrohen Lebensgef&uuml;hl verbinden, um politisch was zu erreichen. Warum also nicht das Gute an dem w&uuml;rdigen, was K&uuml;hnert in Gang gesetzt hat? Und diese einmalige Gelegenheit nutzen, um diese Diskussion weiterzudrehen und voranzutreiben? Denn endlich kommt scheinbar in der Gesellschaft politisch etwas ins Rutschen. Das muss man doch nutzen!<\/p><p>Das musste ich mal loswerden. Denn was K&uuml;hnert da geschafft hat und mutig verteidigt, verdient unterst&uuml;tzt zu werden.&nbsp;<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en aus Oldenburg<br>\nUdo Brandes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>vielen , vielen Dank f&uuml;r diesen mal wieder messerscharf analytischen Artikel. Sie sprechen mir aus der Seele, weiter so!<\/p><p>Mir ist auch als erstes in den Sinn gekommen, dass K&uuml;hnerts Aussagen v&ouml;llig aus dem Zusammenhang gerissen sein m&uuml;ssen, da sie so gar nicht zu deinem sonstigen &Auml;u&szlig;erungen passen. Es ist echt erstaunlich wie die Mainstreammedien und Parteien sofort reflexartig das rote Gespenst an die Wand malen, als st&uuml;nde eine sozialistische Revolution kurz bevor. Der blo&szlig;e Gedanke an eine alternative Politik, so heuchlerisch und unkonkret er auch formuliert sein mag, reicht anscheinend schon. Frei nach dem Motto, wehret den Anf&auml;ngen. TINA!<\/p><p>Den Rest Ihrer Analyse kann ich auch zu 100% zustimmen, ob geplant oder nicht, wird kurz vor der Wahl versucht, von allen Seiten Kapital aus dem Ganzen zu schlagen. Ein ekelhaftes Theaterschauspiel unserer sogenannten Demokratie.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nPascal Kesselhut<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51416\">Kevins Traum vom Sozialismus<\/a>&rdquo; eermunterte zahlreiche Leser, uns ihre Meinung kundzutun. Nachfolgend einige dieser Briefe. Insgesamt bleibt abzuwarten, ob es sich bei Herrn K&uuml;hnerts &Auml;u&szlig;erungen um konkrete, durchdachte Pl&auml;ne handelt oder ob hier ein Strohfeuer abgebrannt wird. Da wir ungern spekulieren, warten wir nun erst einmal ab, ob jetzt Taten oder weitere<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51529\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[201,123,103],"tags":[571,2488,418,1544,909,2253,2132,2639,291],"class_list":["post-51529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ideologiekritik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","tag-dlf","tag-engels-friedrich","tag-grundgesetz","tag-kampagnenjournalismus","tag-kapitalismus","tag-kuehnert-kevin","tag-sozialismus","tag-vergesellschaftung","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51529"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51532,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51529\/revisions\/51532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}