{"id":51533,"date":"2019-05-08T13:49:36","date_gmt":"2019-05-08T11:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51533"},"modified":"2019-09-17T15:48:26","modified_gmt":"2019-09-17T13:48:26","slug":"lassen-sie-uns-doch-mal-ueber-verkehr-reden-teil-5-elektro-highways-sackgasse-4-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51533","title":{"rendered":"Lassen Sie uns doch mal \u00fcber Verkehr reden \u2013 Teil 5: Elektro-Highways \u2013 Sackgasse 4.0"},"content":{"rendered":"<p>Gestern ging in Hessen die erste &bdquo;Elektroautobahn&ldquo; ans Netz, wie es lokale Medien gro&szlig;spurig <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/teststrecke-auf-der-a5-lastwagen-rollen-auf-erster-elektro-autobahn-,e-highway-betrieb-100.html\">verk&uuml;ndeten<\/a>. Die Idee hinter dem Pilotprojekt &ndash; LKW sollen durch Oberleitungen Strom beziehen und so auch ohne teure schwere Akkutechnik mit Elektromotoren ausger&uuml;stet und klimaneutral unterwegs sein k&ouml;nnen. G&uuml;terverkehr auf gro&szlig;en Verkehrstra&szlig;en mit elektrischen Oberleitungen? Das gibt es doch schon. Richtig, das Ganze nennt sich G&uuml;terschienenverkehr. Anstatt die G&uuml;ter auf die &ndash; schon elektrifizierte &ndash; Schiene zu bringen, plant man offenbar lieber, die Autobahnen f&uuml;r Milliardensummen zu elektrifizieren. Das ist &ouml;kologisch und &ouml;konomisch eine Sackgasse und l&auml;uft vor allem dem obersten Ziel, Verkehr nicht zu verlagern, sondern zu vermeiden, vollkommen zuwider. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9819\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-51533-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=51533-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Selbst hessische Berufspendler werden wohl &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur sehr selten das Vergn&uuml;gen haben, die Zukunft des G&uuml;terfernverkehrs einmal live und in natura beobachten zu k&ouml;nnen. Auf dem beidseitig jeweils nur f&uuml;nf Kilometer langen <a href=\"https:\/\/mobil.hessen.de\/ELISA\">Testabschnitt<\/a> der A5 zwischen Langen\/M&ouml;hrfelden und Weiterstadt k&ouml;nnen schlie&szlig;lich nur f&uuml;nf Testfahrzeuge mit Pantografen auf dem Dach Strom abnehmen. Die Technik stellen <a href=\"https:\/\/new.siemens.com\/global\/en\/products\/mobility\/road-solutions\/electromobility\/ehighway.html\">Siemens<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.scania.com\/group\/en\/electric-trucks-how-the-technology-works\/\">Scania<\/a>. Finanziert wird das Projekt &uuml;brigens nicht vom Bundesverkehrsministerium, sondern vom Bundesumweltministerium. Parallel zum Feldversuch auf der A5 startet in diesem Jahr noch ein &auml;hnlich &uuml;berschaubares Testprojekt auf der A1 bei L&uuml;beck, wo man die Anbindung an einen Seehafen testen will und auf der B452 in Baden-W&uuml;rttemberg, wo man die Tauglichkeit des Systems bei Ortsdurchfahrten probt. Die Versuche sind erst einmal auf drei Jahre angesetzt. Die Projektbeteiligten schw&auml;rmen jedoch bereits von einer Elektrifizierung gro&szlig;er Teile des G&uuml;terfernverkehrs und Deutschland schwimmt nicht alleine auf der Welle. Schweden ist Vorreiter f&uuml;r derartige Elektro-Highways. Dort gibt es schon konkrete Planungen f&uuml;r die Elektrifizierung von 2.000 Kilometern Stra&szlig;ennetz. Neben dem schwedischen LKW-Hersteller Scania ist auch Volvo bei den Projekten <a href=\"https:\/\/insideevs.com\/news\/322613\/siemens-to-conduct-ehighway-trials-with-electric-volvo-trucks-in-california\/\">mit an Bord<\/a>.<\/p><p>Es ist nat&uuml;rlich legitim, dass Unternehmen wie Siemens, Scania oder Volvo auf der Klimawelle surfen und damit Geld verdienen wollen. Erstaunlicher ist schon, dass die Politik dieses Spiel mitmacht. Denn schon ein grober Blick auf die &ouml;kologischen und &ouml;konomischen Rahmendaten dieser Technik l&auml;sst ernsthafte Zweifel aufkeimen.<\/p><p>Man kann einen 40-Tonner nat&uuml;rlich nicht mit einem Kleinwagen vergleichen. Um die f&uuml;r LKW n&ouml;tigen Reichweiten mit Elektroantrieb und der Akkutechnik hinzubekommen, die bei PKW erfolgreich im Einsatz ist, w&auml;ren tonnenschwere Akkus vonn&ouml;ten. Das Gewicht w&uuml;rde steigen, der Anschaffungspreis sich massiv erh&ouml;hen und gleichzeitig m&uuml;ssten Ladevolumen und vor allem die wichtige Nutzlast sinken. Ein von Daimler f&uuml;r den US-Markt projektierter <a href=\"https:\/\/www.daimler.com\/nachhaltigkeit\/fahrzeuge\/klimaschutz\/ecascadia.html\">&bdquo;Langstrecken&ldquo;-Elektrotruck<\/a> bringt es beispielsweise unter &bdquo;Testbedingungen&ldquo; gerade mal auf 400 Kilometer Reichweite. Voll beladen sind im echten Einsatz 250 Kilometer wohl <a href=\"https:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/fahrbericht\/fahrbericht-freightliner-ecascadia-lkw-elektroantrieb\/\">realistischer<\/a>. Ein LKW, der auf der Strecke Hamburg-M&uuml;nchen viermal aufgeladen werden muss, d&uuml;rfte in einer Branche, die ihren Fuhrpark schon wegen ein paar Euro Unterschied beim Stundenlohn nach Osteuropa auslagert, jedoch indiskutabel sein. <\/p><p>Daher kommen bei den aktuellen Pilotprojekten auch sogenannte Hybrid-LKW zum Einsatz. Die besitzen neben dem normalen Dieselmotor noch einen kleineren Elektromotor und Akkus, die mit &bdquo;stolzen&ldquo; 10 Kilometer Reichweite angegeben sind. Der Elektromotor ist &uuml;brigens so schwach, dass der Strom aus der Oberleitung bei Steigungen <a href=\"https:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/glossar\/oberleitungs-lkw\/\">nicht einmal ausreicht<\/a> &ndash; dann muss trotz Oberleitung der Diesel &uuml;bernehmen. <\/p><p>Ob und in wieweit derlei Faktoren in die &bdquo;&Ouml;kobilanz&ldquo; einflie&szlig;en, ist unbekannt. Jedoch bereits die offiziellen Zahlen sind sehr ern&uuml;chternd. Selbst wenn man den Strommix 2025 aus der optimistischen Kalkulation der Bundesregierung als Basis nimmt, w&uuml;rde sich der CO2-Aussto&szlig; pro Kilometer durch die Oberleitungen im Vergleich zu einem traditionellen Diesel-LKW lediglich von 1050 Gramm auf 850 Gramm reduzieren. Nun m&uuml;sste man freilich noch berechnen, wie viele Tausend Kilometer ein solcher LKW unter Stromantrieb fahren m&uuml;sste, bis &uuml;berhaupt der Mehraufwand an CO2 f&uuml;r die Produktion ausgeglichen ist und wie sehr die mehreren Tonnen Gewicht f&uuml;r die Zusatztechnik die Klimaeffizienz bei der Fahrt mit dem Dieselmotor verschlechtern. Wahrscheinlich w&auml;re das Ergebnis unter Einbeziehung all dieser Faktoren sogar negativ. Nur langfristig s&auml;hen die Prognose bei einem komplett emissionsfreien Strommix etwas besser aus &ndash; aber so lange die Politik sich noch nicht einmal beim Kohleausstieg einig ist, sollte man die Realit&auml;t nicht durch Sch&ouml;nwetterprognosen mit vielen Unbekannten sch&ouml;nrechnen. <\/p><p>Was bei der Bewertung noch fehlt, ist die &ouml;konomische Seite. Hier verweisen die Systementwickler gerne darauf, dass der h&ouml;here Anschaffungspreis sich langfristig durch niedrigere Betriebskosten ausgleichen und am Ende die Nutzung der Oberleitung f&uuml;r die Spediteure sogar ein Kostenvorteil w&auml;re. Diese Rechnung w&uuml;rde jedoch jedem Milchm&auml;dchen die Schamesr&ouml;te ins Gesicht treiben. Denn w&auml;hrend man ganz selbstverst&auml;ndlich bei den Dieselkosten die Steuern mit einrechnet, l&auml;sst man den Steueranteil beim Strompreis einfach raus und erg&auml;nzt die &bdquo;Sparprognose&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/elektromobilitaet-der-lkw-wird-zur-strassenbahn-1804-133486.html\">dann mit dem Nebensatz<\/a>, dass die realen Einsparungen von der Besteuerung des Stroms abh&auml;ngen. Oder um es geraderaus zu sagen: Ein Kostenvorteil auf betriebswirtschaftlicher Ebene k&auml;me nur dann zustande, wenn der Staat den Strompreis f&uuml;r die projektierten Elektro-Highways massiv steuerlich subventionieren w&uuml;rde. Dies w&auml;re dann jedoch &ouml;konomisch und &ouml;kologisch eine Eselei &ndash; vor allem dann, wenn die LKW mit schmutzigem Braunkohlestrom angetrieben werden. <\/p><p>Volkswirtschaftlich sind Oberleitungen nicht nur eine Eselei, sondern ein komplettes Desaster. Rechnet man zu den bekannten Kosten f&uuml;r die Infrastruktur noch die Kosten f&uuml;r Umwelt- und Gesundheitssch&auml;den und Unfallkosten hinzu, kommt man <a href=\"https:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/080911_Hirte_Gutachten_Kostenunterdeckung_Strassenverkehr_Web.pdf\">auf die Summe von 27 Milliarden Euro<\/a> pro Jahr, der Staatseinnahmen aus dem Stra&szlig;enverkehr in H&ouml;he von 14 Milliarden Euro entgegenstehen. Schon heute subventioniert der Staat also den G&uuml;terverkehr mit dem LKW massiv. W&uuml;rde man dazu noch den volkswirtschaftlichen Schaden hinzurechnen, der der Wirtschaft tagein tagaus durch die unz&auml;hligen unproduktiven Stunden entsteht, die Mitarbeiter im Stau stehen, kommt man schnell auf eine gigantische Summe. Und die Staugefahr d&uuml;rfte durch Oberleitungen sicher nicht sinken, sondern eher noch steigen. <\/p><p>Dabei liegt die Alternative doch auf der Hand! <strong>Der Schieneng&uuml;terverkehr liegt schon beim heutigen Strommix beim CO2-Aussto&szlig; rund 40% unter dem G&uuml;terverkehr auf der Stra&szlig;e. Er ist also heute schon da, wo die Bef&uuml;rworter einer Elektrifizierung der Autobahnen mit fragw&uuml;rdigen Rechnungen in ferner Zukunft erst hinwollen.  Das Sch&ouml;nste an der Sache: Es muss da auch gar nichts mehr erfunden und entwickelt werden.<\/strong> Schlie&szlig;lich ist der G&uuml;terverkehr auf der Schiene ein etabliertes System, das gut funktioniert und wenn auch sicher nicht klimaneutral, so doch wesentlich umweltfreundlicher als der G&uuml;terverkehr auf der Stra&szlig;e ist. Runter von der Stra&szlig;e, rauf auf die Schiene &ndash; so simpel k&ouml;nnte ein Konzept zur Reduktion der Klimagase aussehen, das zudem Millionen staugestressten Autofahrern gefallen d&uuml;rfte. &Uuml;ber die LKW-Maut und den Trassenpreis f&uuml;r den Schienenverkehr hat der Staat hier sogar ein denkbar gut geeignetes Steuermittel. W&uuml;rde der Bund die LKW-Maut massiv erh&ouml;hen und gleichzeitig die Investitionen in den Schienenverkehr und insbesondere auch in den G&uuml;terverkehr auf der Schiene hochfahren, w&auml;re der Rest nur noch Formsache. <\/p><p><strong>Ohnehin sollte die Zielvorgabe eher sein, den G&uuml;tertransport insgesamt zur&uuml;ckzufahren und nicht &bdquo;nur&ldquo; von einem umweltsch&auml;dlichen Transportmittel auf ein weniger umweltsch&auml;dliches Transportmittel zu verlagern.<\/strong><\/p><p>Doch genau dies geschieht nicht und noch nicht einmal ein Wechsel von der Stra&szlig;e auf die Schiene ist zu erkennen. Seit Jahren geht der Anteil des G&uuml;terverkehrs auf der Schiene sogar zur&uuml;ck. Die Investitionen in den Schienenverkehr sind zwar in den letzten Jahren massiv von 49 Euro pro Kopf im Jahr 2014 auf aktuell 69 Euro ordentlich gestiegen, liegen jedoch immer noch weit, weit unter den Zahlen anderer L&auml;nder wie Niederlande (128 Euro pro Kopf), D&auml;nemark (160 Euro), Gro&szlig;britannien (165 Euro), Schweden (183 Euro), &Ouml;sterreich (187 Euro) oder gar der Schweiz, die mit 362 Euro pro Kopf mehr als f&uuml;nfmal so viel Geld in die Schiene investiert. Hier hat Deutschland Aufholbedarf. Anstatt die Autobahnen mit sinnlosen und kontraproduktiven Stromleitungen zu &bdquo;Smart Roads&ldquo; umzugestalten, w&auml;re es in jeglicher Hinsicht smarter, mehr Geld in die Schiene zu stecken. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Sogar das Staatsunternehmen Deutsche Bahn erzielt aktuell mit seiner Schieneng&uuml;terverkehrssparte DB Cargo nur einen Drittel des Umsatzes seiner LKW- und Seefrachttochter DB Schenker. Deutlicher kann eine falsche Weichenstellung kaum ausfallen. <\/p><p>Jedoch stehen die Chancen gut, dass uns die Elektrifizierung der Autobahnen sogar erspart bleibt. Und zwar nicht, weil sich die Vernunft in der Politik durchsetzen w&uuml;rde. Nein, sondern weil die Automobillobby selbst von der Idee nicht <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/elektromobilitaet-daimler-ist-gegen-oberleitungs-lkw-1904-140684.html\">gerade begeistert ist<\/a>. Hersteller wie Daimler &auml;rgert es n&auml;mlich, dass die Hybride f&uuml;r die Oberleitungen sich nicht so gut auf den Flottenverbrauch anrechnen lassen. Daher setzen die Schwaben lieber auf tonnenschwere Akkutechnik. Willkommen im real existierenden Europa. <\/p><p>Titelbild: Hessen Mobil<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/886d4bbc40fe4014a5168195ffa118d1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern ging in Hessen die erste &bdquo;Elektroautobahn&ldquo; ans Netz, wie es lokale Medien gro&szlig;spurig <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/teststrecke-auf-der-a5-lastwagen-rollen-auf-erster-elektro-autobahn-,e-highway-betrieb-100.html\">verk&uuml;ndeten<\/a>. Die Idee hinter dem Pilotprojekt &ndash; LKW sollen durch Oberleitungen Strom beziehen und so auch ohne teure schwere Akkutechnik mit Elektromotoren ausger&uuml;stet und klimaneutral unterwegs sein k&ouml;nnen. G&uuml;terverkehr auf gro&szlig;en Verkehrstra&szlig;en mit elektrischen Oberleitungen? 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