{"id":51558,"date":"2019-05-09T08:26:36","date_gmt":"2019-05-09T06:26:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558"},"modified":"2019-05-09T10:17:15","modified_gmt":"2019-05-09T08:17:15","slug":"hinweise-des-tages-3362","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h01\">Konflikt USA-Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h02\">Leaked: USA&rsquo;s Feb 2018 Plan For A Coup In Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h03\">Dialog und Deeskalation statt Abschreckung und Drohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h04\">Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: &raquo;Sie haben die Mehrheit enteignet&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h05\">Staatsfinanzen: Schuldentricks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h06\">Wie Tarifvertr&auml;ge der Leiharbeitsreform die Z&auml;hne ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h07\">Entwurf im Kabinett: Mehr Wohngeld f&uuml;r 660.000 Haushalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h08\">Martin Jacques: Westliche L&auml;nder m&uuml;ssen andere Kontaktmethoden mit China finden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h09\">Grand Theft Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h10\">In der Deutschen Bank arbeiten 643 Million&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h11\">Rechtsextremer Pr&auml;sident Brasiliens: Bolsonaro lockert Waffengesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h12\">Der Sugardaddy: Ein Demokratiegarant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h13\">Hochschulbesch&auml;ftigte protestieren erneut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h14\">Viel Milch, viel Tierleid: Deutschlands kranke K&uuml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51558#h15\">Die Maik&auml;lte und das Drama um ein bisschen Wetter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Konflikt USA-Iran<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Der n&auml;chste Schritt k&ouml;nnte durchaus Krieg bedeuten&ldquo;<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden Iran-Politiker der USA seien bereit, einen &bdquo;Showdown mit dem Iran zu riskieren&ldquo;, sagte der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Dlf. Die Aufk&uuml;ndigung des Atomabkommens seitens des Irans sei ein weiterer Schritt in Richtung Eskalation. Der Konflikt k&ouml;nnte sich &bdquo;massiv und gewaltt&auml;tig&ldquo; entladen. [&hellip;]<br>\nDie Amerikaner wissen nat&uuml;rlich, dass es im Falle einer milit&auml;rischen Auseinandersetzung mit dem Iran zu Gegenschl&auml;gen des Iran kommen wird. Der Iran ist milit&auml;risch den USA, Israel und Saudi-Arabien, den drei Widersachern der Islamischen Republik, hoffnungslos unterlegen. Sie werden sich auf einen asymmetrischen Krieg verlegen, die Iraner, wenn es zu einem solchen kommen sollte, und das bedeutet konkret, dass amerikanische Ziele im Irak angegriffen werden k&ouml;nnten als Vergeltung. Dar&uuml;ber machen sich die Amerikaner wahrscheinlich Gedanken. Ich vermute, dass dieser Besuch in Bagdad des US-Au&szlig;enministers auch zum Ziel hat, der irakischen Regierung klar zu vermitteln, dass man hier Unterst&uuml;tzung der irakischen Regierung f&uuml;r die Amerikaner verlangt. Das ist nicht ganz einfach, denn die Regierung in Bagdad, die ja ebenfalls von Schiiten getragen wird, wie auch die in Teheran, ist eng mit dem Iran verbunden und muss hier einen Spagat versuchen, einerseits die guten Beziehungen zu den USA aufrecht erhalten. Andererseits aber kann es sich der Irak nicht erlauben, mit dem Iran Spannungen heraufzubeschw&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konflikt-usa-iran-der-naechste-schritt-koennte-durchaus.694.de.html?dram:article_id=448171%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Offener Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den deutschen Au&szlig;enminister Heiko Maas<\/strong><br>\nSeit gestern und nach der spektakul&auml;ren Umplanung seiner Reise nach Baghdad, leitete der US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo vor aller Welt&ouml;ffentlichkeit und demonstrativ einen neuen gef&auml;hrlichen Schritt gegen die Islamische Republik Iran ein, vor dem Sie als Repr&auml;sentanten des st&auml;rksten EU-Staates nicht unt&auml;tig bleiben k&ouml;nnen. Die Behauptung des US-Au&szlig;enministers, die USA bef&uuml;rchteten einen iranischen Drohnenkrieg gegen die im Irak stationierte US-Armee, erinnert an die L&uuml;ge des fr&uuml;heren US-Au&szlig;enministers, Colin Powell, Irak sei im Besitz von Atomwaffen, die als Vorwand f&uuml;r den Irak-Krieg in 2003 herangezogen wurde. Der Irak-Krieg hat, wie Sie wissen, unermessliches Leid f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungen im Mittleren Osten gebracht und hat auch Europa gro&szlig;en Schaden zugef&uuml;gt. Diese bittere Erfahrung darf nicht wiederholt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/190509-Offener-Brief-an-die-Bundeskanzlerin-Angela-Merkel-und-den.pdf\">Mohssen Massarrat [PDF]<\/a><\/li>\n<li><strong>Sanktionskrieg um Iran (III)<\/strong><br>\nDie Zuspitzung des Konflikts um Iran bringt die Bem&uuml;hungen der Bundesregierung um eine eigenst&auml;ndige, auch gegen US-Interessen durchgesetzte Weltmachtpolitik ins Straucheln. Nach der Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, k&uuml;nftig Strafma&szlig;nahmen gegen s&auml;mtliche Staaten zu ergreifen, die in Iran Erd&ouml;l kaufen, hat Teheran erste Reaktionen angek&uuml;ndigt; so beh&auml;lt es sich vor, Uran wieder anzureichern, sollten seine Nuklearvertragspartner weiterhin ihre Zusagen nicht einhalten und Iran einen freien Verkauf seiner Waren verweigern. Faktisch ist das unter dem Druck der US-Strafdrohungen der Fall. Die Berliner Bem&uuml;hungen, mit einem Finanzvehikel nach Art einer Tauschb&ouml;rse den Iranhandel zu retten, fruchten nicht; Washington bringt inzwischen neue Drohungen gegen das Vehikel (&ldquo;INSTEX&rdquo;) ins Spiel. Au&szlig;enminister Heiko Maas fordert trotz der atomvertragswidrigen De-facto-Handelsblockade gegen Iran, Teheran m&uuml;sse das Abkommen &ldquo;vollumf&auml;nglich&rdquo; einhalten. Unterdessen versch&auml;rft US-Pr&auml;sident Trump mit neuen Sanktionen den Druck noch mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7932\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Iran-Atomabkommen retten und US-Feldzug verhindern<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss alles daran setzen, zusammen mit der EU, Russland und China das internationale Atomabkommen mit Iran zu retten und einen neuen US-Feldzug im Mittleren Osten zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Heiko Maas m&uuml;ssen klarstellen, dass die US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Deutschland nicht f&uuml;r m&ouml;gliche Angriffe genutzt werden d&uuml;rfen&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Der angek&uuml;ndigte Teilausstieg des Iran aus dem internationalen Atomabkommen ist eine Konsequenz der mangelhaften Unterst&uuml;tzung durch die europ&auml;ischen Vertragspartner gegen die USA und deren willk&uuml;rliche Sanktionen. Bundesregierung und EU d&uuml;rfen Teheran mit der weiteren Umsetzung der Vereinbarung nicht alleinlassen.<br>\nDie Verlegung eines US-Flugzeugtr&auml;gers und einer Bombenstaffel, zusammen mit einem von US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo kurzfristig einberufenen Kriegsrat in Bagdad, m&uuml;ssen international alle Alarmglocken schrillen lassen. Im Fall von US-Angriffen auf Iran droht im Nahen Osten ein Armageddon, das alle bisherigen US-Interventionen in der Region in den Schatten stellen wird. Die Bundesregierung ist aufgefordert, jetzt die diplomatische Initiative zu ergreifen, um das Atomabkommen noch zu retten und die US-Sanktionen ins Leere laufen zu lassen.<br>\nDie Entscheidung der iranischen F&uuml;hrung darf nicht als Vorwand f&uuml;r die Rechtfertigung eines v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges missbraucht werden, sondern muss Mahnung sein, diesen mit aller Kraft noch abzuwenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/iran-atomabkommen-retten-und-us-feldzug-verhindern\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Leaked: USA&rsquo;s Feb 2018 Plan For A Coup In Venezuela<\/strong><br>\nA detailed plan from &ldquo;UNITED STATES SOUTHERN COMMAND&rdquo; dated &ldquo;23 FEBRUARY 2018&rdquo; was issued with the title &ldquo;PLAN TO OVERTHROW THE VENEZUELAN DICTATORSHIP &lsquo;MASTERSTROKE&rsquo;&rdquo; and is here presented complete. This document was personally signed by Admiral Kurt W. Tidd, who was the Commander (the chief), at SOUTHCOM, and he was thus the top U.S. military official handling Venezuela. But this was far more than just a military plan.<br>\nIt was comprehensive &mdash; directing military, diplomatic, and propaganda, policies &mdash; regarding the Trump Administration&rsquo;s planned &ldquo;Overthrow&rdquo; of Venezuela&rsquo;s Government. His plan has since guided the Administration&rsquo;s entire operation, including &ldquo;the capacities of the psychological war,&rdquo; regarding Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2019-05-05\/leaked-usas-feb-2018-plan-coup-venezuela\">ZeroHedge<\/a>\n<p><strong>dazu: Heute schon geputscht?<\/strong><br>\nTrotz offener Sympathien des venezolanischen Umst&uuml;rzlers Juan Guaid&oacute; f&uuml;r eine US-Milit&auml;rintervention h&auml;lt die Bundesregierung an ihrer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Mann fest. Bereits unmittelbar nach dem Putschversuch am 30. April hatte Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) best&auml;tigt, der gescheiterte Staatsstreich &auml;ndere &ldquo;in keiner Weise&rdquo; etwas an der deutschen &ldquo;Unterst&uuml;tzung&rdquo; f&uuml;r Guaid&oacute;. Mittlerweile haben weitere Exponenten der von Berlin gef&ouml;rderten Putschistenfraktion innerhalb der venezolanischen Opposition sich dem Verlangen nach einem Einsatz ausw&auml;rtiger Truppen angeschlossen. Guaid&oacute;s selbsternannter &ldquo;Au&szlig;enminister&rdquo; Julio Borges, der vergangene Woche mit Maas zusammengekommen war, fordert, Deutschland m&uuml;sse &ldquo;in dieser finalen Phase des Drucks&rdquo; auf Venezuela &ldquo;Europa f&uuml;hren&rdquo;. W&auml;hrend der Bundesau&szlig;enminister den Kampf gegen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro mit neuen Sanktionen fortsetzen will, berichten Agenturen von Pl&auml;nen, private s&uuml;damerikanische S&ouml;ldnertruppen in Venezuela einzusetzen. Sie k&ouml;nnten, hei&szlig;t es, ein &ldquo;dynamisches Ereignis&rdquo; ausl&ouml;sen und so die Wende bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7930\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Planting the Seeds of Regime Change<\/strong><br>\nHow GMO Seeds and Monsanto\/Bayer&rsquo;s &ldquo;RoundUp&rdquo; are Driving US Policy in Venezuela<br>\nWith Juan Guaid&oacute;&rsquo;s parallel government attempting to take power with the backing of the U.S., it is telling that the top political donors of those in the U.S. most fervently pushing regime change in Venezuela have close ties to Monsanto and major financial stakes in Bayer. [&hellip;]<br>\nNow, with Juan Guaid&oacute;&rsquo;s parallel government attempting to take power with the backing of the U.S., it is telling that the top political donors of those in the U.S. most fervently pushing regime change in Venezuela have close ties to Monsanto and major financial stakes in Bayer.<br>\nIn recent months, Monsanto&rsquo;s most controversial and notorious product &mdash; the pesticide glyphosate, branded as Roundup, and linked to cancer in recent U.S. court rulings &mdash; has threatened Bayer&rsquo;s financial future as never before, with a litany of new court cases barking at Bayer&rsquo;s door. It appears that many of the forces in the U.S. now seeking to overthrow the Venezuelan government are hoping that a new Guaid&oacute;-led government will provide Bayer with a fresh, much-needed market for its agrochemicals and transgenic seeds, particularly those products that now face bans in countries all over the world, including once-defoliated and still-poisoned Vietnam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/how-gmo-seeds-and-monsanto-bayers-roundup-are-driving-us-policy-in-venezuela\/258232\/\">MPN News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dialog und Deeskalation statt Abschreckung und Drohung<\/strong><br>\nMit gro&szlig;er Sorge sieht die &auml;rztliche Friedensorganisation IPPNW die morgen beginnende NATO-&Uuml;bung, in der die milit&auml;rische Reaktion der Allianz auf einen potentiellen russischen Angriff geprobt wird. Die Gro&szlig;&uuml;bung beginnt am 9. Mai, ausgerechnet an dem Tag, an dem in Russland an das Kriegsende 1945 und die Befreiung Deutschlands vom Faschismus erinnert wird. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, f&uuml;r eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, R&uuml;stungskontrolle und Abr&uuml;stung einzutreten, statt sich an Gro&szlig;man&ouml;vern zu beteiligen.<br>\nDurch Milit&auml;r&uuml;bungen, Aufr&uuml;stung und die Pflege von Feindbildern setzen die NATO und Russland zunehmend auf Abschreckung statt auf eine Politik der gemeinsamen Sicherheit. M&uuml;hsam aufgebautes Vertrauen wird dadurch zerst&ouml;rt und friedliche L&ouml;sungen des Konflikts zwischen Ost und West erschwert. Ohne Zusammenarbeit mit Russland drohen weitere Konfrontation und die Eskalation des Ukraine-Konflikts und der milit&auml;rischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Bereits durch die K&uuml;ndigung des INF-Vertrages wird ein Eckpfeiler der Europ&auml;ischen Sicherheit zerst&ouml;rt und ein neues Wettr&uuml;sten beginnt. Die Sicherheit Europas ist nicht gegen, sondern nur gemeinsam mit Russland m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/dialog-und-deeskalation-statt-abschr.html\">ippnw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: &raquo;Sie haben die Mehrheit enteignet&laquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist ja wirklich l&ouml;blich&rdquo;, sagte Sahra Wagenknecht, &ldquo;dass die FDP sich Sorgen um die soziale Markwirtschaft macht.&rdquo; Diese Sorgen teile DIE LINKE, &ldquo;allerdings nicht, weil Juso-Chef K&uuml;hnert Positionen formuliert hat, die fr&uuml;her mal sozialdemokratische Selbstverst&auml;ndlichkeiten waren, sondern weil sie alle seit Jahren mit ihrer Politik dazu beitragen, dass das Wohlstandsversprechen der sozialen Marktwirtschaft f&uuml;r immer mehr Menschen zu einer hohlen Phrase geworden ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pl-3bXc8KZA\">DIE LINKE. im Bundestag via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsfinanzen: Schuldentricks<\/strong><br>\nDas Grundgesetz beschr&auml;nkt, wie viel Geld sich der Staat leihen darf. Nun kursieren Pl&auml;ne in Berlin, wie die Regelung umgangen werden kann.<br>\nEs gibt viele M&ouml;glichkeiten, mit einem Gesetz umzugehen, das nicht mehr in die politische Gro&szlig;wetterlage passt. Politiker k&ouml;nnen es abschaffen, sie k&ouml;nnen es reformieren, oder sie greifen zur beliebtesten Variante: Sie legen es kreativ aus. Genau dieses Schicksal droht der Schuldenbremse, die vor fast zehn Jahren beschlossen wurde. W&auml;hrend die &Ouml;ffentlichkeit noch dar&uuml;ber streitet, ob die Regelung zeitgem&auml;&szlig; ist, wird in Berlin schon dar&uuml;ber nachgedacht, wie sie sich am besten umschiffen l&auml;sst. [&hellip;]<br>\nDeshalb st&uuml;rzen sich die Angreifer auf die Details der Regelung. Der Gesetzestext enth&auml;lt Schlupfl&ouml;cher, die es dem Staat erm&ouml;glichen, in besonderen F&auml;llen mehr Geld auszugeben. Konkret geht es darum, dass nach den Vorgaben der Schuldenbremse der Verkauf von staatlichem Verm&ouml;gen nicht als Staatseinnahme gewertet wird. Damit soll verhindert werden, dass der Staat durch die Privatisierung seiner Immobilien oder L&auml;ndereien den Haushalt saniert. Das bedeutet umgekehrt aber: Der Erwerb von Verm&ouml;gen durch den Staat wird auch nicht als Staatsausgabe gewertet. [&hellip;]<br>\nDie Union hingegen will durch Steuersenkungen bei der Wirtschaft und bei Steuerzahlern punkten. Allein die Komplettabschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags kostet jedoch sch&auml;tzungsweise rund 11,5 Milliarden Euro. Jahr f&uuml;r Jahr. Die Schuldenbremse ist somit zum Leidwesen der Union auch eine Steuersenkungsbremse. Wenn es gel&auml;nge, Investitionen in Nebenhaushalte zu verschieben, dann w&auml;re mehr Geld f&uuml;r niedrigere Steuern da. [&hellip;]<br>\nDer Nachteil: Das verursacht zus&auml;tzliche Kosten. Eine Wohnungsbaugesellschaft muss wegen ihrer geringeren Bonit&auml;t h&ouml;here Zinsen zahlen als der Staat, wenn sie sich frisches Kapital besorgt. Und: Eine solche Gesellschaft wird nicht direkt vom Parlament kontrolliert. Das k&ouml;nnte zum Problem werden, wenn das Modell auf die Bundesebene &uuml;bertragen wird, denn der Bundestag verzichtet ungern auf Mitbestimmungsrechte in Haushaltsfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/19\/staatsfinanzen-schuldenbremse-grundgesetz-steuerregelungen-haushaltspolitik%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist alles nur noch krank. Die Schuldenbremse stellt sich &ndash; f&uuml;r niemanden &uuml;berraschend &ndash; als v&ouml;lliger Unsinn heraus. Statt sie einfach abzuschaffen, wird sie mit Liste und T&uuml;cke umgangen, was tats&auml;chlich ein merkw&uuml;rdiges Gef&uuml;hl bez&uuml;glich der Verfassungstreue und der Rechtschaffenheit der Mainstream-Parteien hinterl&auml;sst. Die Schuldenbremse durch Schattenhaushalte zu umgehen, ist wiederum nicht nur seltsam, sondern auch noch teurer als die normale Kreditaufnahme des Staates. Die Union will diese extrateure Kreditaufnahme f&uuml;r Steuergeschenke an Unternehmen und Bestverdiener nutzen, w&auml;hrend sie sonst den angeblich zu hohen Schuldenstand beklagt. Wenn aber mehr Geld f&uuml;r Soziales, f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne im &ouml;ffentlichen Dienst oder f&uuml;r Infrastruktur gefordert wird, verweist die Union auf die Beschr&auml;nkungen der Schuldenbremse. Alles verr&uuml;ckt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Steuersch&auml;tzung: Finanzminister Scholz fehlen 15,8 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Regierung muss ihren Haushaltsplan bis 2023 korrigieren &ndash; sofern sie weiterhin die schwarze Null anstrebt. Grund ist die schw&auml;chelnde Konjunktur. [&hellip;]<br>\nDie Koalition steht unter Druck verschiedener Interessengruppen. Der Industrieverband BDI verlangte am Mittwoch erneut, den Unternehmenssteuersatz von heute knapp 31 Prozent auf 25 Prozent zu senken: Nur so bleibe Deutschland wettbewerbsf&auml;hig. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband wiederum forderte h&ouml;here Steuern auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen und Einkommen, um aktuelle Investitionsbedarfe zu decken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/haushaltsloch-steuerschaetzung-finanzminister-scholz-fehlen-15-8-milliarden-euro\/24316846.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie Tarifvertr&auml;ge der Leiharbeitsreform die Z&auml;hne ziehen<\/strong><br>\nDie Reform zur Regulierung der Leiharbeit sollte den unbegrenzten Einsatz von Leiharbeitern verhindern und ihnen eine bessere Bezahlung garantieren. Nun zeigt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Gr&uuml;nen im Bundestag: Zwei Jahre nach Inkrafttreten der Reform unterschreiten &uuml;ber 100 Tarifvertr&auml;ge die urspr&uuml;nglich geplanten Mindeststandards. [&hellip;]<br>\nAllerdings zeigt die vorliegende Antwort auf die Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen, dass Tarifvertr&auml;ge die Mindeststandards der Reform aush&ouml;hlen, vor allem in Hinblick auf die maximale Verleihdauer. Laut Antwort der Bundesregierung bestanden im April 2019 109 Tarifvertr&auml;ge, in denen die maximale Dauer der &Uuml;berlassung an das selbe Unternehmen auf mehr als 18 Monate ausgeweitet wurde. Die H&ouml;chstdauer wurde in den Tarifvertr&auml;gen auf 24 bis zum Teil sogar 120 Monate ausgeweitet. Die besch&auml;ftigten Leiharbeitnehmer k&ouml;nnten also abweichend von den in der Reform vorgesehenen eineinhalb Jahre bis zu zehn Jahre in dem selben Betrieb eingesetzt werden.<br>\nDar&uuml;ber hinaus existieren nach Angaben der Bundesregierung 27 Tarifvertr&auml;ge, die erst nach sp&auml;testens 15 statt 9 Monaten &Uuml;berlassungsdauer in einem Betrieb die gleichwertige Bezahlung mit den Tarifbesch&auml;ftigten vorsehen. Wie viele Besch&auml;ftigte von diesen tariflichen Regelungen betroffen sind, ist der Bundesregierung nach eigener Aussage nicht bekannt. Die vorliegenden Antworten verdeutlichen dennoch, dass bei der Eind&auml;mmung von Leiharbeitsverh&auml;ltnissen und den damit verbundenen schlechten Arbeitsbedingungen nicht auf den Abschluss von Tarifvertr&auml;gen gebaut werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/wie-tarifvertraege-der-leiharbeitsreform-die-zaehne-ziehen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Entwurf im Kabinett: Mehr Wohngeld f&uuml;r 660.000 Haushalte<\/strong><br>\nSeit Jahren steigen die Mieten in deutschen St&auml;dten. Das Kabinett will nun das Wohngeld f&uuml;r Geringverdiener erh&ouml;hen. Das soll bis zu 660.000 Haushalte entlasten. Verb&auml;nde sprechen von einer &uuml;berf&auml;lligen Ma&szlig;nahme.<br>\nDie Bundesregierung hat Verbesserungen beim Wohngeld auf den Weg gebracht. Der gebilligte Gesetzentwurf von Bundesbauminister Horst Seehofer sieht Verbesserungen f&uuml;r rund 660.000 Haushalte von Geringverdienern vor. Der Bundesrat muss jedoch noch zustimmen, weil das Wohngeld je zur H&auml;lfte von Bund und L&auml;ndern gezahlt wird. Ab 1. Januar 2020 soll das Wohngeld dann f&uuml;r einen Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro im Monat steigen. Haushalte mit geringem Einkommen, die zur Miete oder im Eigenheim wohnen und keine Unterst&uuml;tzung wie Hartz IV beziehen, erhalten derzeit den Zuschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wohngeld-verbesserungen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Eine zwiesp&auml;ltige Entscheidung, besser w&auml;re eine wirksame Mietpreisbremse oder Begrenzung: So bekommen die betroffenen Mieter finanziell zwar etwas Luft, aber nur, weil Verm&ouml;gen &uuml;ber die Steuer verteilt wird zu Gunsten der Eigent&uuml;mer von Immobilien.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Im Grunde ist das die Fortf&uuml;hrung neoliberaler Politik. Auf Dauer sei es &ldquo;keine L&ouml;sung, immer mehr &ouml;ffentliches Geld in die &uuml;berzogenen Renditeerwartungen von privaten Wohnungseigent&uuml;mern und Miethaien zu pumpen&rdquo;, erkl&auml;rte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Genau das ist der Punkt. Es gilt, die, durch die Kohl-Regierung abgeschaffte der Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r Sozialwohnungen wieder einzuf&uuml;hren und massiv in den &ouml;ffentlichen Wohnungsbau zu investieren. Die Mittel daf&uuml;r k&ouml;nnten beispielsweise aus einer Bodenwertzuwachssteuer kommen. Die Bundesregierung zeigt aber damit, dass ihr die Interessen der privaten Wohnungseigent&uuml;mer &uuml;ber die Interessen der B&uuml;rger gehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Martin Jacques: Westliche L&auml;nder m&uuml;ssen andere Kontaktmethoden mit China finden<\/strong><br>\nDer bekannte britische China-Experte Martin Jacques von der Cambridge-Universit&auml;t hat vor kurzem in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass westliche L&auml;nder, besonders die USA, eine andere Kontaktmethode mit China finden m&uuml;ssten. Sie sollten sich nicht l&auml;nger mit einer starren Isolierungshaltung als die Besten weltweit betrachten. Die USA m&uuml;ssten lernen, sich einer neuen Welt anzupassen. Sie sollten akzeptieren, dass China ein Konkurrent mit gleicher St&auml;rke sei. In diesem Sinne m&uuml;ssten sie neue Kooperations- und Konfrontationsmethoden mit China etablieren.<br>\nIn einem Beitrag mit dem Thema &bdquo;What China Will Be Like as a Great Power&rdquo; schrieb Martin Jacques, &bdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Problem der westlichen L&auml;nder liegt darin, dass sie in der Tiefe des Herzens China nicht verstehen. Laut ihrer Denkweise sind westliche Wertvorstellungen weltweit allgemein g&uuml;ltig. Das hei&szlig;t, in der ganzen Welt gibt es nur eine Modernit&auml;t, die westliche Modernit&auml;t.&rdquo; Allerdings sei diese Idee unbegr&uuml;ndet, weil weltweit nicht nur China enorme Ver&auml;nderungen erlebt habe, sondern auch, weil sich die historischen, politischen und kulturellen Wurzeln vieler Entwicklungsl&auml;nder von den Hintergr&uuml;nden westlicher L&auml;nder unterschieden. Unter diesen Umst&auml;nden m&uuml;ssten westliche L&auml;nder die Unterschiede zwischen China und den westlichen L&auml;ndern verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2019\/05\/08\/1s292980.htm%20\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Werner R&uuml;gemer: Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kommentar: Volkswirtschaften im Rahmen der Seidenstra&szlig;en-Initiative sind zweitgr&ouml;&szlig;ter Wirtschaftsblock der Welt<\/strong><br>\nDer Handel und die Investitionserh&ouml;hung sind wichtige Faktoren zur F&ouml;rderung der Wiederbelebung der Welt&ouml;konomie. Der Bericht &uuml;ber Handels- und Investitionsindexe der Seidenstra&szlig;en-Initiative hat korrekten Analysen gezeigt, dass der gemeinsame Seidenstra&szlig;en-Aufbau die Lebendigkeit des Handels und der Investition in den einschl&auml;gigen L&auml;ndern und Regionen erh&ouml;ht habe. Neben der Belebung der lokalen Wirtschaft habe er auch zur Befreiung der Weltwirtschaft aus einem Dilemma beigetragen.<br>\nDieses Analyseergebnis wurde auch von dem Bericht von Moody&rsquo;s best&auml;tigt. Bei der Bewertung des langfristigen Entwicklungspotenzials und des kurzfristigen Risikos der kurz- und mittelfristigen Makrowirtschaften von zw&ouml;lf L&auml;ndern meinte der Moody&rsquo;s-Bericht, dass Pakistan, die Mongolei, Kasachstan und Kambodscha das gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftswachstumspotenzial von allen Seidenstra&szlig;en-Projekten h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/05\/08\/1s292990.htm%20\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Grand Theft Europe<\/strong><br>\nWie Kriminelle den B&uuml;rgern Europas jedes Jahr 50 Milliarden Euro Steuergeld stehlen. Eine europaweite Spurensuche von 63 Journalisten aus 30 L&auml;ndern unter Leitung von CORRECTIV.\n<ul>\n<li>Es ist der gr&ouml;&szlig;te laufende Steuerbetrug Europas: Organisierte Banden berauben die Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union nach Sch&auml;tzungen der EU-Kommission jedes Jahr um sagenhafte 50 Milliarden Euro. Umsatzsteuerkarusselle verursachen in Deutschland einen j&auml;hrlichen Schaden von gesch&auml;tzt 5 Milliarden bis 14 Milliarden Euro.<\/li>\n<li>Mangelnde Kooperation und die Unf&auml;higkeit der Staaten, sich bei Steuerfragen zu einigen, kosten die &Ouml;ffentlichkeit Milliarden. Deutschland bremst beim Kampf gegen den Steuerbetrug besonders.<\/li>\n<li>Aktuell sehen europ&auml;ische Beh&ouml;rden eine gro&szlig;e Gefahr von Karussellbetrug &uuml;ber &Ouml;kostromzertifikate.<\/li>\n<li>Anhand des Karrierepfades eines Drahtziehers von Steuerkarussellen in Deutschland beschreibt CORRECTIV die Strukturen dieser Form von Organisierter Kriminalit&auml;t und die Schwierigkeiten, sie zu bek&auml;mpfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/top-stories\/2019\/05\/06\/grand-theft-europe\/\">Correctiv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Laut dem Bericht schafft es die EU seit 25 Jahren nicht, dagegen vorzugehen, dass die Gesellschaft j&auml;hrlich um 50 Mrd. EUR beraubt wird. Da frage ich mich doch, was die Damen und Herren Parlamentarier den lieben langen Tag so treiben. Unter diesen Umst&auml;nden kann ich mir wohl die Zeit f&uuml;r die Europawahl sparen, die verschwendete Zeit w&auml;re Perlen vor die S&auml;ue. In einer normal verfa&szlig;ten Gesellschaft w&uuml;rde jeder, JEDER, der so etwas zu verantworten hat, vor Gericht erscheinen. &lsquo;Unsere&rsquo; EU-Parlamentarier hingegen d&uuml;rfen hochbezahlt weiter vor sich hinwursteln. Da erspart sich jeder weitere Kommentar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In der Deutschen Bank arbeiten 643 Million&auml;re<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank ist seit Jahren im Krisenmodus. Doch mehr als 600 Mitarbeiter des Geldhauses verdienen trotzdem pr&auml;chtig, keine Bank in Europa leistet sich mehr Einkommensmillion&auml;re.<br>\nKeine Bank in Europa besch&auml;ftigt so viele Million&auml;re wie die Deutsche Bank. Zu diesem Schluss kommt die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung &bdquo;Les Echos&ldquo;, welche die Gehaltsstrukturen gro&szlig;er europ&auml;ischer Finanzh&auml;user miteinander verglichen hat. In der Deutschen Bank arbeiteten demnach im vergangenen Jahr 643 Mitarbeiter, die mindestens 1 Million Euro brutto verdienten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/trotz-dauerkrise-in-der-deutschen-bank-arbeiten-643-millionaere-16175664.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rechtsextremer Pr&auml;sident Brasiliens: Bolsonaro lockert Waffengesetze<\/strong><br>\nK&uuml;nftig d&uuml;rfen Waffenbesitzer 5000 Schuss Munition im Jahr kaufen &ndash; statt 50. Pr&auml;sident Bolsonaro hat das Waffengesetz in Brasilien weiter gelockert. Er sagt, damit wolle er den Schutz der Bev&ouml;lkerung verbessern. Der rechtsextreme brasilianische Pr&auml;sident Jair Bolsonaro hat das Waffenrecht in dem s&uuml;damerikanischen Land weiter liberalisiert. Daf&uuml;r unterzeichnete der Ex-Milit&auml;r ein Dekret, nach dem Waffenbesitzer k&uuml;nftig bis zu 5000 Schuss Munition pro Waffe und Jahr erwerben d&uuml;rfen. Bisher war die Menge auf 50 Schuss begrenzt. Au&szlig;erdem wird der Import und der Vertrieb von Waffen vereinfacht. Milit&auml;rs d&uuml;rfen nach zehn Jahren im Dienst auch privat Waffen tragen. Sportsch&uuml;tzen, J&auml;ger und Sammler soll es k&uuml;nftig erlaubt sein, mit ihren Waffen zu reisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bolsonaro-waffen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Sugardaddy: Ein Demokratiegarant<\/strong><br>\nDer Autokonzern Daimler verzichtet 2019 auf Parteispenden. Prompt setzte es Beschwerden von denen, die sonst nonchalant abwinken, wenn es um eingeforderte Gelder geht.<br>\nSeit letzter Woche d&auml;mmert es uns nun, dass es mit dieser Demokratie zu Ende geht. Nicht etwa weil die GroKo platzt oder die AfD als Regierungspartei droht: Nein, weil Daimler sich dazu entschlossen hat, in diesem Jahr auf Parteispenden ganz generell zu verzichten. F&uuml;r Thomas Barei&szlig;, parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundeswirtschaftsministerium, bedeutet das den Zusammenbruch, denn sich ganz aus der Spendierlaune herauszuziehen, so twitterte er betroffen, halte er letztendlich f&uuml;r verantwortungslos, Demokratie gef&auml;hrdend, dumm.<br>\nAuch Hermann Otto Solms von der ehemaligen M&ouml;venpick-Partei FDP, meldete sich emp&ouml;rt zu Wort. Parteispenden seien n&auml;mlich gar nicht korruptiv, findet er &ndash; dass seine Partei im Jahr 2010 eine Millionenspende eines Hotel-Unternehmers angenommen hatte und kurz danach anregte, man m&ouml;ge die Mehrwertsteuer f&uuml;r das Hotelgewerbe senken, war offenbar nur ein doofer Zufall. Oder aber Ausdruck einer gut funktionierenden Demokratie, wenn man den konservativen Kr&auml;ften im Lande Glauben schenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1117731.parteispenden-der-sugardaddy-ein-demokratiegarant.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hochschulbesch&auml;ftigte protestieren erneut<\/strong><br>\n&bdquo;Heraus auch zum 2. Mai&ldquo; lautete das Motto, unter der das &bdquo;Frist ist Frust&ldquo; &ndash; B&uuml;ndnis vor die Tore des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin zog, um sich lautstark f&uuml;r eine Verstetigung des Hochschulpakts einzusetzen. Dort trafen sich die Verantwortlichen der L&auml;nder zum sogenannten &bdquo;Kamingespr&auml;ch&ldquo;, um die letzten Vereinbarungen vor der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 3. Mai zu treffen. Dass einem Gro&szlig;teil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch alles andere als behaglich zu Mute ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Etwa 90% des wissenschaftlichen Nachwuchses wird befristet besch&auml;ftigt und leidet unter teils extrem kurzen Vertragslaufzeiten, die ihnen jegliche Planungssicherheit f&uuml;r die Zukunft nehmen. Nur eine kleine Minderheit hat realistische Chancen auf eine Professur.<br>\n&bdquo;Mit der geplanten Verstetigung des Hochschulpaktes gibt es keine Ausrede mehr f&uuml;r die dringend notwendige Entfristungsoffensive.&ldquo; (Andreas Keller)<br>\nDie Folgen dieser Wissenschaftspolitik sind gravierend und reichen weit &uuml;ber die individuellen prek&auml;ren Lebenslagen der Besch&auml;ftigten hinaus. Auch die Qualit&auml;t von Lehre und Studium steht im st&auml;ndigen Kampf um Drittmittel sowie steigenden Studierendenzahlen bei zu wenig Personal auf dem Pr&uuml;fstand. Fast 15.000 Unterschriften kann die Online-Petition f&uuml;r den Entfristungspakt bereits z&auml;hlen. &bdquo;Mit der geplanten Verstetigung des Hochschulpaktes gibt es keine Ausrede mehr f&uuml;r die dringend notwendige Entfristungsoffensive. Sie m&uuml;ssen jetzt garantieren, dass die Paktmittel k&uuml;nftig zu 100 Prozent f&uuml;r unbefristete Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse eingesetzt werden &ndash; Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben&ldquo;, sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte Andreas Keller. Nachdem das BMBF unbefristete Stellen kurzzeitig als Kriterium bei der Mittelvergabe angedacht hatte, scheint dies nach Widerstand aus einigen L&auml;ndern kein Thema mehr f&uuml;r das Ministerium zu sein. Eine Strategie, mit der Zugest&auml;ndnisse an anderer Stelle bei den Verhandlungen erreicht werden sollen &ndash; auf Kosten der Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/hochschulbeschaeftigte-protestieren-erneut\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Viel Milch, viel Tierleid: Deutschlands kranke K&uuml;he<\/strong><br>\nK&uuml;he m&uuml;ssen immer mehr Milch geben. Das macht viele Tiere krank. Nach BR-Recherchen werden bundesweit im Jahr mehr als eineinhalb Millionen Milchk&uuml;he &ldquo;aussortiert&rdquo;. Tiermediziner und Wissenschaftler sprechen von Qualzucht.<br>\nIm Durchschnitt muss eine Kuh heute etwa doppelt so viel Milch geben wie in den 1970er-Jahren. Das bedeutet einen Anstieg von 4.000 kg auf 8.000 kg pro Tier. Die hohe Leistung hat ihren Preis, sagt der Agrarwissenschaftler Matthias Gauly von der Universit&auml;t Bozen: &ldquo;Wir haben Probleme mit der Tiergesundheit und entsprechend auch mit dem Tierwohl, und das ist etwas, was wir dringend &auml;ndern m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nLaut dem Agrarwissenschaftler Gauly gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Leistung und Erkrankungen. Vor allem seien die Euter stark belastet, was h&auml;ufig zu Entz&uuml;ndungen f&uuml;hre. Zudem komme es beispielsweise auch zu schweren Stoffwechselkrankheiten. Besorgniserregend ist f&uuml;r den Wissenschaftler die geringe Lebenserwartung der Tiere: Anstatt 15 bis 20 Jahre werden Milchk&uuml;he im Durchschnitt heute nur f&uuml;nf bis sechs Jahre alt. &ldquo;Es gibt eindeutige Statistiken, die zeigen: Je h&ouml;her die Leistung der Tiere ist, desto fr&uuml;her gehen Tiere ab.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/viel-milch-viel-tierleid-deutschlands-kranke-kuehe,RPo00FU\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Maik&auml;lte und das Drama um ein bisschen Wetter<\/strong><br>\nDer Mai 2019 ist kalt gestartet und zum kommenden Wochenende erreicht uns vor allem am Sonntag und Montag ein neuer Schwall Kaltluft aus dem hohen Norden. Derzeit liegen die Abweichungen vom Klimamittel deutlich im negativen Bereich, einfach gesagt: Der Mai ist bisher deutlich &bdquo;zu kalt&ldquo;.<br>\nDas kann sich aber in der zweiten Monatsh&auml;lfte noch rasch &auml;ndern, wie sich die Wetterlage dann entwickelt, kann noch niemand sicher sagen. Geht es kalt weiter, dann k&ouml;nnte es einen der k&auml;ltesten Monate Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 geben. K&ouml;nnte. Bekommen wir allerdings noch eine warme S&uuml;d- oder S&uuml;dwestlage, kann das auch schnell kippen. Es hei&szlig;t also abwarten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wetterkanal.kachelmannwetter.com\/die-maikaelte-und-das-drama-um-ein-bisschen-wetter\/\">Wetterkanal Kachelmannwetter<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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