{"id":5160,"date":"2010-04-13T09:09:07","date_gmt":"2010-04-13T07:09:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5160"},"modified":"2010-04-13T09:09:07","modified_gmt":"2010-04-13T07:09:07","slug":"hinweise-des-tages-1118","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5160","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stunde der Abrechnung in Island, Banken schamlos wie immer; Streit um Bankenaufsicht; Krokodilstr&auml;nen im US-Kongress; Ex-Siemens-Manager dealen mit dem Staatsanwalt; Steuersenkungen auf Kosten unserer Kinder; WHO will aus Schweingrippe lernen; Eiszeiten der Erziehung; Wirtschaft und Schule; Freiheit der Afghanen; Rechtsextremisten feiern Erfolge; Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Stunde der Abrechnung in Island<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Mario M&uuml;ller: Banken schamlos wie immer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Bankenaufsicht: Bundesbank und Politik streiten um Kompetenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Verh&ouml;r im US-Kongress: Kabarett der Krokodilstr&auml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Lucas Zeise &ndash; Staatspleiten voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ex-Siemens-Manager dealen mit dem Staatsanwalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Gerhard Bosch: Wir leben auf Kosten unserer Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">&raquo;Ein Kind ist nicht vier F&uuml;nftel eines Erwachsenen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">WHO will von der Schweinegrippe-Pandemie lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Brisante Studie: Das Biosprit-Ziel muss weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Migranten &uuml;ber Islamkonferenz ahnungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Wolfgang Schaupensteiner: Die R&uuml;ckkehr des J&auml;gers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gewalt gegen Kinder &ndash; Eiszeiten der Erziehung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Der Stellvertreter l&auml;sst sich vertreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Neues von Wirtschaft und Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Die Freiheit der Afghanen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Ungarn nach der Wahl: Gefahren in der Mehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Ungarn ist kein Einzelfall: Rechtspopulisten und Rechtsextremisten feiern in Europa Erfolge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Moskau: Richter erschossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Mindesthonorare f&uuml;r Journalisten: Doch niemand jubelte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=5160&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><br>\n<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stunde der Abrechnung in Island<\/strong><br>\nIn Island ist die Stunde der Abrechnung nach der Finanzkrise gekommen. Die vom Parlament eingesetzte Untersuchungskommission (SIC) legte am Montag ihren seit langem erwarteten Rapport vor, der auf mehr als 2000 Seiten klarzulegen versucht, was schief lief, als Islands Bankensektor im Oktober 2008 zusammenbrach, und wer die Schuld trug, dass dadurch die ganze Nation tief in die Krise schlitterte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2535360_Stunde-der-Abrechnung-in-Island-Juristen-weinen-ueber-Finanzkrisen-Bilanz.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mario M&uuml;ller: Schamlos wie immer <\/strong><br>\nEine Studie des Think Tanks&nbsp; Deutsche Bank Research macht sich&nbsp;Gedanken &uuml;ber die Frage, was gegen k&uuml;nftige Finanzkrisen zu unternehmen ist und sie verdient besondere Beachtung : Die Bankenabgabe bringt nur eine Milliarde und m&uuml;sse vom Staat augestockt werden. Der Staat&nbsp;m&uuml;sse schon deshalb einspringen, weil die Stabilit&auml;t der Finanzm&auml;rkte ein &ouml;ffentliches Gut sei , so hei&szlig;t es doch allen Ernstes in der Studie. Unverfroren !<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2531499_Kolumne-Schamlos-wie-immer.html\">FR<\/a>&nbsp;\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bankenaufsicht: Bundesbank und Politik streiten um Kompetenzen<\/strong><br>\n&ndash; bei der Bankenaufsicht und Knackpunkt ist die &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; der Bundesbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2528416_Bankenaufsicht-Bundesbank-und-Politik-streiten-um-Kompetenzen.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das w&auml;re doch der Idealzustand f&uuml;r die Banker, wenn sie selbst &uuml;ber Steuergelder an konkursbedrohte Banken entscheiden k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verh&ouml;r im US-Kongress: Kabarett der Krokodilstr&auml;nen<\/strong><br>\nSie reden sich heraus, rechtfertigen sich, streiten jede pers&ouml;nliche Schuld ab: Die Auftritte fr&uuml;herer Wall-Street-Bosse vor der US-Finanzkrisenkommission sind ein tristes Trauerspiel. L&auml;ngst ist der Ausschuss ein zahnloser Tiger &ndash; w&auml;hrend an der B&ouml;rse alles wieder seinen alten Gang geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,688421,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Staatspleiten voraus<\/strong><br>\nDie Griechenlandkrise der letzten Monate erinnert die Berufsoptimisten unter den Volkswirten daran, dass die seit Sommer 2007 w&uuml;tende Finanz- und Wirtschaftskrise keineswegs vorbei ist, sondern sich seit Herbst 2009 in erster Linie als Krise der Staatsfinanzen &auml;u&szlig;ert.<br>\nWas wird denn wirklich passieren, wenn die Staaten zahlungsunf&auml;hig werden oder, lax ausgedr&uuml;ckt, pleitegehen? Es gibt ja zahlreiche Vorbilder f&uuml;r solche Ereignisse. Und es gibt zahlreiche, ganz unterschiedliche Formen der Staatspleite. Weit definiert besteht sie aus der Unf&auml;higkeit oder der politischen Entscheidung einer Regierung, die Schulden des Staates oder einen Teil davon nicht mehr ordnungsgem&auml;&szlig; zu bedienen. Es liegt auf der Hand, dass dies sehr unterschiedlich ablaufen und sehr unterschiedliche Folgen haben kann. Es war eine Form der Staatspleite, als die US-Regierung unter Richard Nixon 1971 entschied, entgegen den internationalen Vertr&auml;gen f&uuml;r 35 $ keine Unze Gold mehr herauszur&uuml;cken. Die Folgen waren f&uuml;r die Weltwirtschaft erheblich.<br>\n&Auml;hnliche Verwerfungen bl&uuml;hen uns wieder. Einigkeit herrscht unter den &Ouml;konomen einschlie&szlig;lich der Berufsoptimisten, dass die Staaten zurzeit auf den Zustand der Zahlungsunf&auml;higkeit zutreiben. Wenn nichts Sensationelles geschieht, wird der Internationale W&auml;hrungsfonds arg besch&auml;ftigt bleiben. Seine Mittel werden erh&ouml;ht werden m&uuml;ssen. Die Fastpleiten kleinerer und machtloserer Staaten &agrave; la Lettland, Island und Griechenland werden sich h&auml;ufen. Interessanter werden dann F&auml;lle wie Gro&szlig;britannien, und richtig interessant wird es, wenn die eigentlichen Kernregionen, die Euro-Zone, Japan und die USA, dran sind. Eines der Probleme der Krise besteht ja gerade darin, dass sie alle Kernregionen betrifft, sodass sich keine der drei Regionen durch eine Abwertung auf Kosten der anderen sanieren kann.<br>\nZu Beginn der Krise war die Meinung weitverbreitet, dass die Staaten, allen voran die USA, das Verschuldungsproblem durch h&ouml;here Inflation entsch&auml;rfen w&uuml;rden. Das Argument wurde in zwei Formen vorgetragen. Zum einen w&uuml;rde die massive Geldvermehrung der Zentralbanken quasiautomatisch Inflation erzeugen. Bisher ist davon nichts zu erkennen. Zwar sind die Rohstoffpreise auch wegen des aufgebl&auml;hten Geldkapitals kr&auml;ftig gestiegen. Nichts sonst aber deutet auf st&auml;rker steigende Preise hin.<br>\nZweitens wurde vermutet, speziell die US-Regierung werde aktiv die Inflation anzuheizen versuchen. Das Argument wird nicht dadurch entkr&auml;ftet, dass weder die US-Zentralbank Fed noch die Regierung eine entsprechende Absicht bekundet haben. Doch man muss konstatieren: Wenn Ben Bernanke, Timothy Geithner und Barack Obama die Absicht h&auml;tten, die Inflation zu f&ouml;rdern, besonders erfolgreich sind sie bisher nicht damit.<br>\nNoch beschleunigt sich der Verschuldungsprozess der Staaten. Kann sein, dass sich das Problem ganz unverhofft durch einen Konjunkturaufschwung in Luft aufl&ouml;st. Sch&ouml;n w&auml;re es, aber wenig wahrscheinlich. Am Ende wird nichts anderes &uuml;brig bleiben, als einen W&auml;hrungsschnitt zu veranstalten oder etwas, das die Juden des Alten Testaments die Jubeljahre nannten, die Streichung aller Schulden. Man merkt, ich werde religi&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:kolumne-lucas-zeise-staatspleiten-voraus\/50099821.html\">FTD<br>\n<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ex-Siemens-Manager dealen mit dem Staatsanwalt<\/strong><br>\nJahrelang haben sie systematisch bestochen und bestechen lassen. Nun m&uuml;ssen zwei fr&uuml;here Siemens-Vorst&auml;nde mit einer Freiheitsstrafe rechnen. Einsitzen m&uuml;ssen die beiden Ex-Manager trotzdem nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/korruptionsskandal-ex-siemens-manager-dealen-mit-dem-staatsanwalt_aid_497823.html%20\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gerhard Bosch: Wir leben auf Kosten unserer Kinder<\/strong><br>\nUrsache der Misere: Die Steuersenkungen der letzten Jahre wurden &uuml;ber K&uuml;rzungen von Investitionen und mit Schulden finanziert. Allein das letzte Steuergeschenk, das &bdquo;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&ldquo;, bescherte den Kommunen 1,6 Milliarden Euro Steuerverluste. Wir k&ouml;nnen nicht weiter auf Kosten unserer Kinder &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse leben. Zur St&auml;rkung der Vorsorge muss die Finanzkraft der &ouml;ffentlichen Haushalte und insbesondere der notleidenden Kommunen gest&auml;rkt werden. Dazu gibt es vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge. Ein Entschuldungsfonds kann stark verschuldeten Kommunen durch Zinshilfen Luft zum Atmen geben. Da Kommunen die Folgen des Strukturwandels und der hohen Arbeitslosigkeit nicht allein meistern k&ouml;nnen, muss sich der Bund st&auml;rker an h&ouml;heren Kosten f&uuml;r Sozialausgaben wie dem Miet- und Heizungskosten f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger beteiligen. Und man sollte die kommunale Steuerbasis verbreitern, etwa Freiberufler in die Gewerbesteuer einbeziehen.<br>\nWeitere Steuersenkungen zu versprechen, w&auml;re wirtschaftspolitisch unverantwortlich. Die Lebensbedingungen in reichen und armen Kommunen w&uuml;rden immer unterschiedlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/wirtschaft-und-finanzen\/Wir-leben-auf-Kosten-unserer-Kinder-id2840949.html%20\">Der Westen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Ein Kind ist nicht vier F&uuml;nftel eines Erwachsenen&laquo;<\/strong><br>\nArbeitslose Gewerkschafter setzen sich daf&uuml;r ein, da&szlig; Hartz IV f&uuml;r Kinder dem konkreten Bedarf angepa&szlig;t wird. Ein Gespr&auml;ch mit Horst Schmitthenner. Horst Schmitthenner ist Beauftragter des IG-Metall-Vorstandes f&uuml;r das Verbindungsb&uuml;ro soziale Bewegungen und Vorstandsvorsitzender der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-10\/036.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>WHO will von der Schweinegrippe-Pandemie lernen <\/strong><br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) will den Umgang mit der Schweinegrippe analysieren und Schl&uuml;sse f&uuml;r k&uuml;nftige Pandemien daraus ziehen. WHO-Generaldirektorin Margaret Chan sagte am Montag in Genf bei der Er&ouml;ffnung einer dreit&auml;gigen Expertentagung: &laquo;Wir wollen wissen, was gut lief. Wir wollen wissen, was schief lief und &ndash; idealerweise &ndash; warum.&raquo; Der Umgang der Weltorganisation mit der im Fr&uuml;hjahr 2009 ausgebrochenen Pandemie war auf Kritik gesto&szlig;en. So hie&szlig; es, die WHO habe &uuml;berzogen reagiert, da das Ausma&szlig; weitaus geringer war als zun&auml;chst angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.krankenkassen.de\/dpa\/169516.html\">Krankenkassen-Newsticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brisante Studie: Das Biosprit-Ziel muss weg<\/strong><br>\nWenn Autos in Europa bis 2020 tats&auml;chlich zu zehn Prozent mit erneuerbaren Energien angetrieben werden m&uuml;ssen, drohen massive Sch&auml;den f&uuml;r Umwelt und arme Bev&ouml;lkerungsgruppen weltweit. H&auml;lt Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger solche Ergebnisse unter Verschluss, liegt folgender Verdacht nahe: Die Vorgabe der EU dient nicht in erster Linie dem Umweltschutz, sondern den Einzelinteressen der Agrarindustrie. Schon seit Jahren gibt es massive Zweifel an den Segnungen des Biosprits, dessen Einsatz im gro&szlig;en Stil notwendig w&auml;re, um das Ziel zu erreichen. Dass Energiepflanzen wie Raps den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen verdr&auml;ngen und zu Knappheiten bei Lebensmitteln beitragen k&ouml;nnen, ist dabei nur ein Problem. Auch die Klimabilanz von Biosprit ist durchwachsen: Der Anbau der Nutzpflanzen ist in vielen F&auml;llen so energieintensiv, dass unterm Strich mehr CO2 ausgesto&szlig;en als eingespart wird. Abgesehen davon, dass Regenwaldfl&auml;chen gerodet werden, um Anbaufl&auml;chen f&uuml;r Energiepflanzen zu gewinnen. Es ist also kein Wunder, dass sich Umweltorganisationen vom urspr&uuml;nglichen Hoffnungstr&auml;ger Biodiesel distanziert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:brisante-studie-das-biosprit-ziel-muss-weg\/50099367.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Migranten &uuml;ber Islamkonferenz ahnungslos<\/strong><br>\nDie Ergebnisse sind f&uuml;r die Bundesregierung frustrierend. Mit Projekten wie der Islamkonferenz wollte sie deutsche Migranten erreichen. Doch eine repr&auml;sentative Umfrage ergab: Die meisten Zuwanderer sind ahnungslos. Als &ldquo;besonders bedenklich&rdquo; wertet das Forschergremium diese Wissensl&uuml;cke bei den in Deutschland geborenen Muslimen. Die Migranten der zweiten oder dritten Generation kennen die Islamkonferenz noch deutlich seltener als selbst eingewanderte Muslime. Auch das Gleichbehandlungsgesetz, das unter anderem Benachteiligung aufgrund von ethnischer Herkunft oder Religion verbietet, ist Zuwanderern weniger bekannt als Einheimischen. Ausgerechnet die h&auml;ufiger &uuml;ber Diskriminierung klagenden muslimischen Migranten sind laut der Umfrage am schlechtesten &uuml;ber dieses Gesetz informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-688556,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wolfgang Schaupensteiner: Die R&uuml;ckkehr des J&auml;gers<\/strong><br>\nOberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner ging 2007 zur Deutschen Bahn, um bei dem Staatskonzern die Korruption zu bek&auml;mpfen. Ein Jahr sp&auml;ter fand er sich mitten in einem st&auml;ndig ausufernden Spitzel-Skandal wieder. Jetzt hat sich Schaupensteiner selbst&auml;ndig gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/_b=2558432,_p=21,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><strong>Gewalt gegen Kinder &ndash; Eiszeiten der Erziehung <\/strong><br>\nDie Gesellschaft &auml;chtet die Methoden der pr&uuml;gelnden Erzieher von gestern &ndash; und vergisst die Missst&auml;nde von heute. K&ouml;rperliche Misshandlung: Vielleicht wird man in einigen Jahrzehnten mit der Emp&ouml;rung, mit der man heute dar&uuml;ber spricht, &uuml;ber die Missst&auml;nde von 2010 reden: davon etwa, dass nicht wenige deutsche Schulen so heruntergekommen waren, als handele es sich um ein Kindergef&auml;ngnis in Manila. Im &Uuml;brigen: Ist der Leistungsdruck, der heute vielen Kindern von ihren Eltern aus der verunsicherten Mittelschicht eingepflanzt wird, nicht auch gewaltt&auml;tig? An vielen Jugendlichen kann man heute die typischen Managerkrankheiten beobachten. Ist dies die neue Form von Gewalt, die man Kindern antut? Die aktuelle Emp&ouml;rung &uuml;ber die alte, die k&ouml;rperliche Gewalt dient auch der moralischen Stabilisierung und Selbstvergewisserung der Gesellschaft &ndash; nicht zuletzt angesichts der Wiederkehr der altbekannt dummen S&auml;tze, wonach &ldquo;ein paar Ohrfeigen noch niemandem geschadet haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <\/a><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/79\/508227\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><strong>Der Stellvertreter l&auml;sst sich vertreten<\/strong><br>\nDer Papst, so erkl&auml;rte im fernen Chile vor ein paar Tagen der Kardinalsstaatssekret&auml;r Tarcisio Bertone, habe &ldquo;wegen dieser Priester, die ihrer Berufung und Mission untreu geworden sind, sehr gelitten&rdquo;. Man kann sich nicht aussuchen, woran man leidet. Man kann es als aufrichtig bewundern, dass einer der engsten Mitarbeiter des Papstes nicht etwa sagt, der Papst leide mit den Opfern, er &uuml;berlege, was die Kirche tun k&ouml;nnte, um denen zu helfen, und was vor allem sie tun k&ouml;nnte, um Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen schwieriger zu machen.<br>\nDer Papst, h&auml;tte Kardinalsstaatssekret&auml;r Bertone ja auch sagen k&ouml;nnen, f&uuml;rchte, es handele sich bei dem bisher bekannt Gewordenen nur um die Spitze eines Eisberges. Er k&ouml;nne sich &ndash; er sei schlie&szlig;lich ein vern&uuml;nftiger, welterfahrener Mann &ndash; nicht vorstellen, dass es dergleichen nicht geben soll in den Tausenden katholischen Kinderheimen zum Beispiel in Afrika und Asien.<br>\nNein, das alles hat der Kardinalsstaatssekret&auml;r nicht gesagt. Er hat versucht, unser Mitleid f&uuml;r den Papst zu wecken, f&uuml;r den armen Hirten, der sich nicht um die Opfer der Schandtaten seiner Sch&auml;fchen sorgt, sondern exquisit um diese.<br>\nQuelle: <\/a><a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/2531190_Benedikt-XVI.-spielt-auf-Zeit-Der-Stellvertreter-laesst-sich-vertreten.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Jene in den vergangenen Wochen und Tagen bekannt gewordenen Vertuschungsf&auml;lle, die eng mit dem Namen Ratzinger verbunden sind, wecken erhebliche Zweifel an dessen Bef&auml;higung f&uuml;r das Amt des Papstes. Der in den &ldquo;Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik&rdquo; ver&ouml;ffentlichte Beitrag &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2010\/april\/papst-benedikt-oder-die-grosse-taeuschung\">Papst Benedikt oder Die gro&szlig;e T&auml;uschung<\/a>&rdquo; verst&auml;rkt diesen Eindruck:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Papst Benedikt selbst tr&auml;gt an dieser augenblicklichen Schwemme an P&auml;dophilief&auml;llen, verj&auml;hrten und noch nicht verj&auml;hrten, in besonderem Ma&szlig;e die Schuld und Verantwortung &ndash; und zwar nicht erst, seit er vor f&uuml;nf Jahren, am 19. April 2005, in das Amt des Papstes erhoben wurde.<br>\nDie Rede ist von den zwei lateinischen Geheimschreiben, die heute noch verschlossen im Tresor jedes Bischofs liegen. Das erste, aus dem Jahr 1962, stammt von Kardinal Ottaviani und tr&auml;gt den Titel &bdquo;Crimen sollicitationis&ldquo; (Verf&uuml;hrung zu sexuellen Handlungen). Das zweite ist aus dem Jahr 2001; es stammt von Kardinal Ratzinger, dem damaligen Chef der Glaubenskongregation (fr&uuml;her die &bdquo;heilige Inquisition&ldquo; genannt), pers&ouml;nlich und hei&szlig;t &bdquo;De delictis gravioribus&ldquo; (Von den schwersten Verbrechen). In diesen beiden Geheimschreiben wird die &bdquo;ausschlie&szlig;liche Kompetenz des Vatikans&ldquo; betont, was die Ahndung von P&auml;dophilief&auml;llen anbelangt; gleichzeitig werden s&auml;mtliche Bisch&ouml;fe unter Strafe der Exkommunikation aufgefordert, alle P&auml;dophilief&auml;lle ausschlie&szlig;lich und nur an den Vatikan zu melden. Nachdem also Kardinal Ratzinger seit 1981 allen Bisch&ouml;fen das Geheimschreiben Kardinal Ottavianis von 1962 eingesch&auml;rft hatte, verpflichtete er sie 20 Jahre sp&auml;ter auf sein eigenes Geheimschreiben. Beides mit demselben Ziel: nichts aus den Gem&auml;uern der katholischen Kirche nach au&szlig;en dringen zu lassen.<br>\nDas f&uuml;hrte zu einer totalen Justizbehinderung gegen&uuml;ber den staatlichen Gerichten, zu einer st&auml;ndigen Versetzung der p&auml;dophilen Priester, die &uuml;ber Jahrzehnte hinweg an jedem Ort, an den sie von ihrem Bischof &ndash; nach einer so genannten Therapie &ndash; versetzt wurden, ihr Unwesen weitertreiben konnten und immer weitertreiben werden.&rdquo;<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neues von Wirtschaft und Schule<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>WIE? Wirtschaft erleben<\/strong><br>\nDie vier Werkb&uuml;cher der Reihe &ldquo;Wie? Wirtschaft erleben&rdquo; sind speziell f&uuml;r den Unterricht in der Sekundarstufe 1 konzipiert. Dabei ist jedes Werkbuch einem Schwerpunktthema gewidmet. In Band 1 sind dies die privaten Haushalte, in Band 2 die Unternehmen, in Band 3 die Soziale Marktwirtschaft und in Band 4 schlie&szlig;lich die Globalisierung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/WIE__Wirtschaft_erleben.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.schulbank.de\/wirtschaftswissen\/wie-1-und-wie-2\">Schulbank.de<\/a><br>\n<em><strong>Anmerkung:<\/strong> Schulbank.de ist ein Projekt des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.<\/em><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.schulbank.de\/impressum\">Schulbank.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung f&uuml;r unsere neuen Leser\/innen:<\/strong> &bdquo;Wirtschaft und Schule&ldquo; ist ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, einer PR-Organisatoren, die vom Arbeitgeberverband Metall und Elektro finanziert wird. &bdquo;Wirtschaft und Schule&ldquo; produziert mit verschiedenen Partnern von Verb&auml;nden und Medien Unterrichtsmaterialen f&uuml;r Schulen.<\/em><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/INSM-Historie.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/Datenpool\/Einzelseiten\/Unsere_Newsletter-_Kooperationspartner.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Besch&auml;ftigung &ndash; Probleme, Programme und Reformpotenziale<\/strong><br>\nDie neue Publikation &ldquo;Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Besch&auml;ftigung &ndash; Probleme, Programme und Reformpotenziale&rdquo; aus dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln besch&auml;ftigt sich mit den volkswirtschaftlichen Potenzialen am &Uuml;bergang von der Schule in die Arbeitswelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Die_Integration_Jugendlicher_in_Ausbildung_und_Beschaeftigung_-_Probleme__Programme_und_Reformpotenziale.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Freiheit der Afghanen <\/strong><br>\nDie Rede von unserer &ldquo;Verantwortung&rdquo; am Hindukusch ist Betrug. Nach dem Abzug der Nato muss es dort keineswegs zum B&uuml;rgerkrieg kommen<br>\nEine klare Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung, also des Souver&auml;ns, lehnt den Nato-Krieg in Afghanistan ab. Damit steht sie im Gegensatz zur Mehrheit seiner parlamentarischen Vertreter. Doch dies spielte in der Bundestagsdebatte &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Kriegsmandats nur eine marginale Rolle. Eine Grundsatzdebatte &uuml;ber den Krieg der Nato in Afghanistan fand und findet nicht statt. Jeder ernsthafte Anlauf dazu wird mit Totschlagparolen ausgebremst, die sich auf genau zwei Fragen konzentrieren: Welche Alternativen gibt es zum Krieg? Und was geschieht nach dem Truppenr&uuml;ckzug?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F04%2F12%2Fa0018&amp;cHash=8b3022c828%20\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ungarn nach der Wahl: Gefahren in der Mehrheit<\/strong><br>\nMitteleuropa ist wieder Teil des ganzen Europas. Aber seine politischen Strukturen sind l&auml;ngst nicht so stabil, dass es sicher gegen&uuml;ber jedem politischen Beben ist. Und Ungarn ist dabei, den Aufbruch in die selbstbestimmte Freiheit auf eine gef&auml;hrliche Probe zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Ungarn;art141,3083123?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eigentlich sollten wir osteurop&auml;ische Aff&auml;ren wie die Wahlen in Ungarn mit etwas mehr Gelassenheit betrachten. Wir sind ja nicht mehr in einer Zeit, in der sowohl westeurop&auml;ische wie auch osteurop&auml;ische Politiker regelrechte Reklamefeldz&uuml;ge starteten, um ihren jeweiligen&nbsp; Staatsv&ouml;lkern die Osterweiterung schmackhaft zu machen, wie z.B. der damalige Kommissionspr&auml;sident Romano Prodi: &bdquo;Die politische Stabilit&auml;t in den mittel- und osteurop&auml;ischen Bewerberl&auml;ndern ist gegr&uuml;ndet auf gemeinsame europ&auml;ische Werte &ndash; Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und Schutz der Minderheiten &ndash; und kann gerade deshalb als dauerhaft angesehen werden. Daraus ergibt sich unmittelbar eine deutliche Verbesserung der Sicherheitslage in Europa und die &Ouml;ffnung eines riesigen Potentials f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung.&ldquo;<br>\nSelbst interessierten Kreisen des expansionsfreudigen, westeurop&auml;ische Kapitals d&uuml;rfte in Wirklichkeit klar gewesen sein, dass die osteurop&auml;ischen Beitrittskandidaten seit der Wende wirtschaftlich, politisch und soziokulturell vor einem Transformationsprozess standen, der mindestens zwei bis drei Generationen in Anspruch nehmen w&uuml;rde. Weiterhin war klar, dass die mit dem Beitritt erhofften Erwartungen auf einen relativ schnellen Wohlstand in Osteuropa nicht eintreten w&uuml;rden. Auch war abzusehen, dass in diesen z.T. hochkorrupten L&auml;ndern&nbsp; zumindest die Eliten diesen Wohlstand auf ihre Weise zu realisieren versuchen w&uuml;rden. Vor dem Hintergrund m&uuml;ndete Wahlen regelm&auml;&szlig;ig in einer Abwahl&nbsp;einer korrupten Politelite und der Wahl einer die Korruption anprangernden Opposition, die sich dann als ebenso korrupt erwies. Gewiss ist diese Beschreibung etwas vereinfachend, sie mag in einzelnen L&auml;ndern und bei einzelnen Personen differieren, aber der Gesamteindruck bleibt &ndash; in Ungarn geradezu klassisch.<br>\nIn obigem Artikel wird von einer &ldquo;Quittung f&uuml;r die seit acht Jahren regierenden Sozialisten&rdquo; gesprochen. Die NZZ schreibt gar: &bdquo;Die Sozialisten, die in den letzten acht Jahren regiert haben, erleiden eine Schlappe. Sie haben die Quittung f&uuml;r Misswirtschaft und Korruption erhalten.&ldquo; Quittungen waren Abwahlen in Ungarn immer. Der Witz ist doch der, dass Fidesz-Chef Viktor Orban, von 1998 bis 2002 schon einmal im Amt des Ministerpr&auml;sidenten, damals auch wegen Korruption und Klientelpolitik aus dem Amt vertrieben wurde. &ndash; Wir sollten etwas gelassener sein. Wer glaubt denn im Ernst, dass Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und Schutz der Minderheiten in zwei Jahrzehnten, etabliert werden k&ouml;nnten, in L&auml;ndern die diese Werte&nbsp; zuvor kaum gelebt hatten. Wir sollten Contenance bewahren, vielleicht auch etwas l&auml;cheln zum Beispiel &uuml;ber den Politiker Orban, der heute so betont auf ungarisch macht und im Jahr 2000 noch ausf&uuml;hrte: &bdquo;Unser erster K&ouml;nig, Stephan der Heilige, erkannte, dass die ungarische Nation nur erhalten bleibe, wenn sie in das damalige Europa integriert werde. Vor Tausend Jahren hat K&ouml;nig Stephan einen weisen Entschluss gefasst &hellip; Als er die bayerische Prinzessin Gisela heiratete, schuf er eine Allianz zwischen ihm und seinen Nachbarn.&ldquo;&nbsp;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ungarn ist kein Einzelfall: Rechtspopulisten und Rechtsextremisten feiern in Europa Erfolge<\/strong><br>\nDer Wahlerfolg der Rechtsextremisten in Ungarn ist ein Schock f&uuml;r das demokratische Europa, doch keineswegs ein singul&auml;res Ereignis. Die 16,7 Prozent f&uuml;r Jobbik (Die Besseren) sind Teil eines schon lange w&auml;hrenden Trends zu ultrarechten Parteien, die allerdings neben ideologischen Gemeinsamkeiten auch betr&auml;chtliche Unterschiede aufweisen. Der gemeinsame Nenner von Jobbik, der niederl&auml;ndischen Partij voor de Vrijheid (Partei f&uuml;r die Freiheit), der Lega Nord in Italien, der Perussuomalaiset (Wahre Finnen) und weiteren Formationen dieser Art ist die Forderung nach rabiater Abgrenzung gegen&uuml;ber ethnischen Minderheiten. Die Feindbilder haben allerdings teilweise andere Konturen. Jobbik und weitere osteurop&auml;ische Pendants konzentrieren ihre Hetze vor allem auf Roma und oft auch auf Juden, in Westeuropa agitieren Rechtspopulisten und Rechtsextremisten prim&auml;r gegen Ausl&auml;nder und den Islam. Und der Zuspruch der W&auml;hler kann stark schwanken. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,3083067\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Moskau: Richter erschossen <\/strong><br>\nDer T&auml;ter wartet vor der Haust&uuml;r: Ein Unbekannter er&ouml;ffnet am Montagmorgen das Feuer auf Eduard Tschuwaschow und trifft ihn t&ouml;dlich. Der Moskauer Richter ist bekannt f&uuml;r seinen Einsatz gegen Rechtsradikale und ein Urteil gegen &ldquo;Wei&szlig;e W&ouml;lfe&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2534082&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir sind, was die Berichterstattung&nbsp; &uuml;ber fremde L&auml;nder betrifft, in hohem Ma&szlig;e auf die Presse, das Fernsehen oder, wenn wir die Zeit finden, auf B&uuml;cher angewiesen. Dabei k&ouml;nnen sich auch Vorurteile bilden, vor allem wenn die Berichterstattung&nbsp; relativ einheitlich ausf&auml;llt. Das &Uuml;berraschende an dieser Meldung ist f&uuml;r mich nicht der Mord, sondern die f&uuml;r mich neue Tatsache, dass es in Ru&szlig;land offensichtlich Richter gibt, die nicht nur zuf&auml;llig, sondern &ldquo;h&auml;ufig&rdquo; gegen Rechtsradikale und Ultranationalisten vorgehen. Zumindest bei mir, vielleicht lese ich aber auch die falschen Zeitungen, hat sich die Meinung verfestigt, dass der russische Staat kaum etwas gegen rechtsradikale Nationalisten unternimmt. Das ist eine Mahnung, gerade L&auml;nderberichte und Kommentare mehr gegen den Strich zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Doch niemand jubelte<\/strong><br>\nObwohl seit Februar 2010 Regeln f&uuml;r Mindesthonorare in Kraft sind, werden freie Journalisten weiter mit Mini-Zeilengeldern und Schummel-Vorteilen abgespeist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/doch-niemand-jubelte\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen WL:<\/strong> Das erkl&auml;rt viel &uuml;ber die Qualit&auml;t des Journalismus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage<\/strong><br>\nDenkzettel &ndash; Anmerkungen zum NRW-Landtagswahlkampf<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_schmickler_20100412_1045.mp3\">WDR Audio-Podcast [MP3 &ndash; 1,3MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stunde der Abrechnung in Island, Banken schamlos wie immer; Streit um Bankenaufsicht; Krokodilstr&auml;nen im US-Kongress; Ex-Siemens-Manager dealen mit dem Staatsanwalt; Steuersenkungen auf Kosten unserer Kinder; WHO will aus Schweingrippe lernen; Eiszeiten der Erziehung; Wirtschaft und Schule; Freiheit der Afghanen; Rechtsextremisten feiern Erfolge; Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5160"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5177,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5160\/revisions\/5177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}