{"id":51612,"date":"2019-05-10T13:20:02","date_gmt":"2019-05-10T11:20:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51612"},"modified":"2019-05-10T14:47:26","modified_gmt":"2019-05-10T12:47:26","slug":"enthuellt-der-krieg-der-britischen-regierung-gegen-assange-und-die-pressefreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51612","title":{"rendered":"Enth\u00fcllt: Der Krieg der britischen Regierung gegen Assange und die Pressefreiheit"},"content":{"rendered":"<p>Dieser <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/04\/30\/revealed-the-british-governments-war-on-assange-and-media-freedom\/\">Artikel<\/a> von <strong>Nina Cross<\/strong> erschien letzte Woche unter dem Titel &bdquo;Revealed: The British Government&rsquo;s War on Assange and Media Freedom&ldquo; auf <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/\">21StCenturyWire.com<\/a> und dessen Herausgeber <strong>Patrick Henningsen<\/strong> erlaubte uns freundlicherweise die Ver&ouml;ffentlichung des von <strong>Josefa Zimmermann<\/strong> ins Deutsche &uuml;bersetzten Textes. In diesem Artikel wird noch einmal deutlich aufgezeigt, wie die Regierungen von Schweden, Gro&szlig;britannien, Ecuador und der USA zusammenarbeite(te)n, um Julian Assange zu diskreditieren und mundtot zu machen, um von ihren eigenen Verbrechen oder denen ihrer Verb&uuml;ndeten bzw. Lehensherren abzulenken und dass auch ein  Gro&szlig;teil der Medien dabei mitmacht. Einleitung von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/\">21StCenturyWire.com<\/a> ver&ouml;ffentlicht auch viele andere aktuelle Beitr&auml;ge wie den zur <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/05\/07\/press-conference-kristinn-hrafnsson-pamela-anderson-visit-julian-assange-at-belmarsh-prison\/\">Pressekonferenz<\/a> vor dem Belmarsh Gef&auml;ngnis, wo Julian Assange seiner Freiheit beraubt, einsitzt. Es lohnt sich, auch das <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/04\/30\/revealed-the-british-governments-war-on-assange-and-media-freedom\/\">englische Original<\/a> des folgenden Beitrags anzuschauen, da dieses gespickt ist mit weiterf&uuml;hrenden Links zu diesem Thema.  Ein freundlicher Leser schickte uns <a href=\"https:\/\/www.deepl.com\/translator\">diesen Link<\/a> zur &Uuml;bersetzung englischer Texte.<\/p><p>Au&szlig;erdem erreichte uns der folgende <a href=\"http:\/\/blog.globale-gleichheit.de\/?cat=40\">Aufruf<\/a> vom <em>Komitee zur Verteidigung von Julian Assange und Chelsea Manning<\/em>, und die Ank&uuml;ndigung einer <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/393010258217933\/\">Demonstration<\/a> in Berlin. Beides sind weitere Mosaiksteine im Kampf f&uuml;r die Freiheit von Chelsea Manning und Julian Assange und die Pressefreiheit im Allgemeinen. Bitte beachten und weiter verbreiten!<\/p><p><strong>Update:<\/strong> Chelsea Manning wurde nach 62 Tagen aus der Beugehaft <a href=\"https:\/\/www.sparrowmedia.net\/2019\/05\/chelsea-manning-released-from-alexandria-detention-center\/\">entlassen<\/a>, weil die Sitzungsdauer des Geheimgerichts (Grand Jury) abgelaufen ist.  F&uuml;r den 16. Mai hat sie aber schon wieder eine neue Vorladung und es steht zu bef&uuml;rchten, dass man sie dann erneut in Beugehaft nehmen wird.<\/p><p>Hier nun der aufschlussreiche Artikel von Nina Cross.<\/p><p><strong>Enth&uuml;llt: Der Krieg der britischen Regierung gegen Assange und die Pressefreiheit<\/strong><\/p><p><strong>von Nina Cross<\/strong> &uuml;bersetzt von Josefa Zimmermann und Moritz M&uuml;ller<\/p><p>Seit fast zehn Jahren f&uuml;hrt die britische Regierung einen Krieg gegen Julian Assange, den Gr&uuml;nder von Wikileaks. Sie brachte jedes Instrument der Hard- und Soft-Power zum Einsatz &ndash; die Justiz, die Regierung, internationale Vertr&auml;ge, die Medien, die Macht der Diplomatie und sogar den Entzug der Gesundheitsf&uuml;rsorge. Wegen seiner Rolle bei der Aufdeckung von Kriegsverbrechen und Korruption der USA hat sich ein emp&ouml;rtes US-Establishment verschworen, Assange zum Schweigen zu bringen, Anklage gegen ihn zu erheben und seine Auslieferung zu fordern. Unterdessen brachte die britische Regierung riesige staatliche Ressourcen taktisch zum Einsatz, um Washington zu Diensten zu sein, wobei sie einer Agenda der Auslieferung und Verfolgung folgte. Auf diese Weise zeigte die Regierung, gemeinsam mit einem Gro&szlig;teil der politischen Klasse, nicht nur ihre Komplizenschaft mit dem, was als Krieg gegen Assange anerkannt ist, sondern auch mit dem Krieg gegen Journalisten, Verleger und Whistleblower und &ndash;  was noch wichtiger ist  &ndash;  gegen die Presse- und Meinungsfreiheit.<\/p><p>Im Verlauf dieses Krieges verstie&szlig; die britische Regierung in vielf&auml;ltiger Weise gegen die Menschenrechte. <\/p><p>Anmerkungen &uuml;ber den Umgang mit dem Gesetz im Fall Assange wurden dem Magazin <em>21st Century Wire<\/em> von dem ehemaligen UN-Berichterstatter in Venezuela und Ecuador, Alfred De Zayas,  der Assange im Jahr 2015 in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht hatte, &uuml;bermittelt. <\/p><p><strong>Regierungsanw&auml;lte zerst&ouml;ren das Gesetz<\/strong><\/p><p>De Zayas beschreibt das Vorgehen der britischen und schwedischen Beh&ouml;rden gegen&uuml;ber Assange als &bdquo;<em>gegen die Rechtsgrunds&auml;tze und gegen den Geist des Gesetzes gerichtet<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Von Anfang an bef&uuml;rchtete De Zayas, dass die juristischen Vorw&uuml;rfe politisch motiviert sein k&ouml;nnten. &bdquo;<em>Es ist mehr als offensichtlich, dass die Anschuldigungen in Schweden aufgebauscht waren. Allein das stellt einen weiteren Versto&szlig; gegen staatliches und internationales Recht dar.<\/em>&ldquo;<\/p><p>Die Ermittlungen gegen Assange wegen Sexualdelikten wurden zun&auml;chst rasch fallengelassen. Danach wurden sie von anderen Anw&auml;lten wieder aufgenommen, die sp&auml;ter das Gesetz so auslegten, dass  Assange in eine Falle geriet und sich eine M&ouml;glichkeit zur Auslieferung an die USA er&ouml;ffnete. Die jahrelange Unt&auml;tigkeit der schwedischen Staatsanw&auml;lte spricht au&szlig;erdem f&uuml;r die Annahme, dass die Ermittlungen nur als Vehikel f&uuml;r die Auslieferung dienten. <\/p><p>Das Auslieferungsersuchen wurde gestellt, obwohl Assange eine Erlaubnis  zur Ausreise von Schweden nach Gro&szlig;britannien erhalten hatte. In Schweden waren die Vorw&uuml;rfe erhoben worden und dort hatte Assange (vor seiner genehmigten Ausreise,  <strong>Anm. MNM<\/strong>) ein Treffen mit der Staatsanwaltschaft angeboten. Es ist au&szlig;erdem sehr wohl bekannt, dass Assange nach seiner Freilassung auf Kaution 2012 Asyl bei der ecuadorianischen Botschaft in London  beantragt hatte, um eine Auslieferung an Schweden, das daf&uuml;r bekannt ist, sich  US-Diktaten zu unterwerfen, zu umgehen.  Assange f&uuml;rchtete im Falle einer Auslieferung an die USA die Rache einer w&uuml;tenden US-Regierung, deren Kriegsverbrechen und Korruption er &ouml;ffentlich gemacht hatte. <\/p><p>Der ehemalige Oberstaatsanwalt von Stockholm, Sven-Erik Alhem, beschrieb die Schritte zur Auslieferung von Assange als &bdquo;<em>unvern&uuml;nftig und unprofessionell sowie unfair und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Er erkl&auml;rte, die schwedische Regierung h&auml;tte keinen legitimen Grund, Assange  auszuliefern, da man ihn einfach im Vereinigten K&ouml;nigreich h&auml;tte verh&ouml;ren k&ouml;nnen, wie Assange es wiederholt angeboten hatte. Aus E-Mails an Gro&szlig;britannien und Schweden, die Journalisten aufgrund einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz einsehen konnten, geht hervor, dass der britische Crown Prosecution Service (CPS) Assange nach Schweden ausliefern wollte und die Ermittlungen in Gro&szlig;britannien deshalb hinausschob.<\/p><p><em>&bdquo;Ich bleibe bei meinem fr&uuml;heren Rat, dass es nicht klug w&auml;re, wenn die schwedischen Beh&ouml;rden versuchen w&uuml;rden, den Angeklagten im Vereinigten K&ouml;nigreich zu befragen.&rdquo;<\/em><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Deshalb schlage ich vor, Sie verh&ouml;ren ihn nur nach einer Auslieferung nach Schweden und nach  schwedischem Recht.&rdquo;<br>\n&ndash; <strong>Paul Close, Staatsanwalt des CPS<\/strong>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Druck des CPS auf die schwedischen Ermittler, Assange nicht in der Botschaft zu verh&ouml;ren, wurde bis 2016 fortgesetzt, w&auml;hrend die Ermittlungen sich weiterhin im Anfangsstadium befanden.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Grund daf&uuml;r, dass die erforderliche Befragung erst Ende 2016 stattfand, war der Rat des CPS . Unmittelbar nach der Befragung wurde das Verfahren eingestellt.&ldquo;<br>\n&ndash; <strong>Gareth Peirce und Mark Summers, f&uuml;r Assanges Anw&auml;lte, Gerichtshof des Magistrats von Westminster<\/strong>\n<\/p><\/blockquote><p>Dabei handelte es sich um Ermittler, die wussten, wer der Angeklagte war, wo er sich befand und die sich jahrelang nicht bei ihm gemeldet hatten. Stattdessen w&auml;hlten sie bei den Ermittlungen eine Sackgasse f&uuml;r alle Beteiligten und lie&szlig;en Assange mit der drohenden Auslieferung und der Gefahr der Verfolgung durch die USA zur&uuml;ck. Dies sieht nach einer strategisch und politisch motivierten Anwendung des Gesetzes durch Gro&szlig;britannien und Schweden aus. De Zayas verurteilte die Handhabung des Gesetzes als Waffe gegen Assange:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Beide verletzten Artikel 2 des Vertrages von Lissabon und m&uuml;ssten angeklagt werden, weil sie die Justizverwaltung politisch missbrauchten und als Waffe gegen einen Journalisten einsetzten &ndash; wodurch  Artikel 19 des Internationlen Paktes &uuml;ber b&uuml;rgerliche und politische Rechte verletzt wurde&hellip; &ldquo; ,\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Ich denke, diese Absprache zwischen Regierungsanw&auml;lten, die man nur als Verfolgung eines Journalisten auf orwellsche Art bezeichnen kann, ist schockierend. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Anklage wegen Sexualdelikten als Vorwand f&uuml;r politische Justiz<\/strong><\/p><p>Die Verz&ouml;gerungstaktik bedeutete auch, dass die Anklage gegen Assange wegen Sexualdelikten l&auml;ngere Zeit aufrechterhalten wurde und eine Plattform f&uuml;r seine Verunglimpfung darstellte, die die britische Regierung ausnutzte, nachdem die WGAD (UN-Arbeitsgruppe f&uuml;r willk&uuml;rliche Inhaftierung) festgestellt hatte, dass Assange 2015 willk&uuml;rlich inhaftiert worden war. Der damalige Minister f&uuml;r &bdquo;Menschenrechte&ldquo; Dominic Raab machte deutlich, wie das Narrativ vom &bdquo;<em>Fl&uuml;chtenden vor der Gerechtigkeit<\/em>&ldquo; als Vorwand benutzt wurde, um die staatlich unterst&uuml;tzte Verfolgung fortzusetzen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Urteil steht sachlich auf dem Kopf. Es fehlt den Vereinten Nationen die moralische Legitimation, Behauptungen &uuml;ber die Lage von Herrn Assange aufzustellen, da er sich in der ecuadorianischen Botschaft eingebunkert hat und ihn eine Anklage wegen schwerer Vergewaltigung erwartet. Schweden ist keine unbedeutende Bananenrepublik. Es ist ein Land mit einem angesehenen Rechtssystem. Eine Entsch&auml;digung kann er vergessen und, offen gesagt, werden viele Menschen denken, dass dieser Unsinn die Glaubw&uuml;rdigkeit der UN untergr&auml;bt, und das liegt nicht in unserem Interesse.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da Assange sich nicht rehabilitieren konnte, ohne Verfolgung zu riskieren, nutzte die britische Regierung dies aus, um davon abzulenken, dass sie das V&ouml;lkerrecht verletzt und Assange f&auml;lschlicherweise beschuldigt hatte, die Justiz behindert zu haben. Aber es war nicht Assange, der die Justiz behindert hatte, sondern diejenigen, die das Gesetz anwendeten: Behinderung der Ermittlungen, die zur Niederschlagung der Anklage wegen einer Sexualstraftat h&auml;tten f&uuml;hren k&ouml;nnen, Verbauung jeder M&ouml;glichkeit f&uuml;r Assange, die Botschaft ohne Lebensgefahr durch Auslieferung an die USA zu verlassen, eine Erosion des Rechts. W&auml;hrenddessen verschwendete die Regierung viele Millionen &ouml;ffentlicher Gelder f&uuml;r die &Uuml;berwachung der ecuadorianischen Botschaft im Londoner Stadtteil Belgravia. <\/p><p>Man klammerte sich jahrelang an die M&ouml;glichkeit einer Auslieferung an die USA, w&auml;hrend die britische und die schwedische Regierung die Ermittlungen hinausz&ouml;gerten, einen Europ&auml;ischen Haftbefehl aufrechterhielten und auf eine M&ouml;glichkeit zur Auslieferung von Assange warteten. Nachdem das schwedische Ermittlungsverfahren im Jahr 2017 eingestellt worden war, verschwendete die britische Regierung weiterhin Steuergelder f&uuml;r eine geheime &Uuml;berwachung und wartete auf eine Gelegenheit, Assange zu &bdquo;erwischen&ldquo;. Und jetzt, da er von der ecuadorianischen Regierung hintergangen wurde, indem sie ihnen diese M&ouml;glichkeit bot, h&auml;lt die britische Regierung weiterhin das falsche Narrativ aufrecht,  bei Assange best&uuml;nde Fluchtgefahr und er m&uuml;sse sich dem Gericht stellen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist absolut zutreffend, dass Assange in Gro&szlig;britannien auf angemessene Weise Gerechtigkeit erfahren wird.&ldquo;<br>\n&ndash; <strong>Alan Duncan, britischer Minister f&uuml;r Europa und Amerika<\/strong>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Anmerkung:<\/strong> Julian Assange wurde von den schwedischen Beh&ouml;rden nie wegen eines Sexualdeliktes  angeklagt, sondern es ging immer nur darum, dass er sich im Rahmen einer laufenden Ermittlung durch die schwedische Staatsanwaltschaft einer Befragung stellte. Zu behaupten, er sei &bdquo;<em>auf der Flucht<\/em>&rdquo; vor der Justiz, war offensichtlich falsch.<\/p><p>Welche Gerechtigkeit meint Duncan? Das einzige nach britischem Recht strafrechtlich relevante Vergehen, das am 11. April 2019 Assange vorgeworfen werden konnte, war das Nichtbefolgen einer Kautionsauflage, eine Beschuldigung, die De Zayas nicht anerkennt:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Anklage wegen eines Kautionsvergehens ist leichtfertig und verdient keine Anerkennung durch britische Gerichte&hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Duncan bezieht sich nicht auf die britische Justiz, sondern auf die US-Regierung, f&uuml;r die die britischen Beh&ouml;rden seit 2010 arbeiten, was zur Erosion des Rechts und zum Verrat der britischen Souver&auml;nit&auml;t f&uuml;hrte. <\/p><p>Anstatt dass ihm Gerechtigkeit widerf&auml;hrt, ist Assange nun mit der fortgesetzten Verletzung seiner Menschenw&uuml;rde konfrontiert. Das Vereinigte K&ouml;nigreich erf&uuml;llt die Bedingungen nicht, die von der UN-Arbeitsgruppe f&uuml;r willk&uuml;rliche Festnahmen gem&auml;&szlig; den Artikeln 7, 9, 10 und 14 des Internationalen Paktes &uuml;ber b&uuml;rgerliche und politische Rechte festgelegt wurden und in einer Erkl&auml;rung der UNHCR folgenderma&szlig;en zusammengefasst werden:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Arbeitsgruppe unterst&uuml;tzt die Forderung nach der Beendigung der willk&uuml;rlichen Inhaftierung von Herrn Assange, der Achtung seiner k&ouml;rperlichen Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit und seinen Anspruch auf ein durchsetzbares Recht auf Entsch&auml;digung.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>De Zayas erkl&auml;rt weiterhin:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nach dem Grundsatz &lsquo;ubi ius, ibi remedium&rsquo; &ndash; wo Gesetze sind, gibt es Abhilfe &ndash; erfordert  jeder Gesetzesversto&szlig; Wiedergutmachung und Rehabilitation. Daher sind sowohl das Vereinigte K&ouml;nigreich als auch Schweden immer noch verpflichtet, eine Wiedergutmachung vorzunehmen, was leicht durch eine sofortige Freilassung geschehen k&ouml;nnte. Eine Reparation muss nicht nur aus Geld bestehen.  Seine Rechte wurden von Gro&szlig;britannien verletzt und das Vereinigte K&ouml;nigreich hat die Macht, ihn freizulassen. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Kommentare wie die von Duncan sollen &bdquo;good governance&ldquo; suggerieren &ndash; die Rechtsstaatlichkeit dient unserer Sicherheit, so dass wir der Regierung vertrauen k&ouml;nnen. Aber die Welt beobachtet, dass Gro&szlig;britanniens Rechtssystem unter den Einfluss der Politik ger&auml;t und die britische Regierung wird nun dem Druck ausgesetzt, die Auslieferungsforderung der USA abzulehnen, die wahrscheinlich mit einer  Strafverfolgung von Assange enden w&uuml;rde.<\/p><p><strong>Die Rolle der britischen Diplomatie im Krieg gegen Assange<\/strong><\/p><p>Alan Duncan, der britische Minister f&uuml;r Europa und Amerika, hat offenbar Monate lang an einem Deal &uuml;ber Assange mit  den USA und Ecuador gearbeitet. <\/p><p>Am 11. April entzog der ecuadorianische Pr&auml;sident Lenin Moreno Assange die ecuadorianische Staatsb&uuml;rgerschaft und den Asylstatus, womit er gegen die ecuadorianische Verfassung verstie&szlig;.  Assange hatte die Staatsb&uuml;rgerschaft 2017 erhalten.  Als Vorwand f&uuml;r Assanges &bdquo;Rausschmiss&rdquo; benutzte Moreno Propagandageschichten und Verleumdungskampagnen. Dann lud er die britische Polizei in die Botschaft ein, um ihn festzunehmen. Ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Verfahren wurde Assange von der ecuadorianischen Regierung verweigert, obwohl sie nach ihrem eigenen Gesetz verpflichtet gewesen w&auml;re, ihn zu sch&uuml;tzen. Es wird vermutet, dass Moreno durch zwei wesentliche Faktoren dazu gebracht wurde: <\/p><ul>\n<li>entweder er liefert Assange aus oder Washington legt ein Veto ein gegen ein IWF-Darlehen &uuml;ber 4 Milliarden US-Dollar<\/li>\n<li>Rache f&uuml;r die Verbreitung von Informationen durch Wikileaks, die Moreno mit einen Korruptionsskandal mit dem Offshore-Unternehmen INA in Verbindung bringen.<\/li>\n<\/ul><blockquote><p>\n&ldquo;Very welcome news to see that Assange is out of the Ecuador Embassy. My thanks to President <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Lenin?ref_src=twsrc%5Etfw\">@Lenin<\/a> Moreno and his government for their cooperation and tireless diplomacy in making this happen.&rdquo;<br>\n&mdash; <strong>Sir Alan Duncan MP (@AlanDuncanMP) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AlanDuncanMP\/status\/1116275252135329792?ref_src=twsrc%5Etfw\">April 11, 2019<\/a><\/strong>\n<\/p><\/blockquote><p>Alan Duncans Rolle bei der Erm&auml;chtigung von Moreno, Assange der Gefahr der Auslieferung an die USA auszusetzen, k&ouml;nnte als die eines &bdquo;Mittelsmanns&rdquo; in einem schmutzigen Gesch&auml;ft beschrieben werden, aber genau so scheint die britische &bdquo;Soft-Power&ldquo; zu funktionieren. Durch Duncans Einsatz diplomatischer Macht wurde das V&ouml;lkerrecht untergraben. Dies ist nichts Neues bei Duncan, dessen diplomatisches Amt ebenso wie ein gro&szlig;er Teil der britischen Regierung der politischen Agenda der USA folgt. Im Jahr 2011 war er in einen Deal verwickelt, der mit Unterst&uuml;tzung und Vermittlung einer &bdquo;White-Hall&ldquo;-Gruppe libysche Dschihadisten mit &Ouml;l belieferte, als Gro&szlig;britannien sich der Koalition der USA und Frankreichs zum Sturz von Gaddafi anschloss. Dar&uuml;ber hinaus unterst&uuml;tzte er den Putschversuch des rechtsextremen, von Washington unterst&uuml;tzten &bdquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaido gegen die demokratisch gew&auml;hlte Maduro-Regierung in Venezuela. Au&szlig;erdem wies er k&uuml;rzlich eine Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zur&uuml;ck, wonach das Vereinigte K&ouml;nigreich seine Verwaltung des Chagos-Archipels beenden muss, damit dieser entkolonisiert werden kann.<\/p><p>Anhand dieser und anderer Beispiele k&ouml;nnte man sagen, dass die britische Diplomatie in der Hand von Menschen wie Duncan zu Chaos, Gesetzeserosion und h&ouml;chstwahrscheinlich letztendlich auch zur  diplomatischen Isolation des Vereinigten K&ouml;nigreichs f&uuml;hrt, genau wie die aktuelle US-Regierung sich isoliert hat. Die US-Regierung hat sich isoliert.  Duncans Verschw&ouml;rung mit gewissenlosen und korrupten F&uuml;hrern, um die Mechanismen der Menschenrechte zu untergraben, muss verurteilt werden.<\/p><p>Duncans Kommentare, in denen er &bdquo;keine Todesstrafe&ldquo; bei einer  Auslieferung an die USA zusichert, sind eher als Propaganda zu verstehen. Assange ist v&ouml;lkerrechtlich gesch&uuml;tzt, wie de Zayas erkl&auml;rt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Julian Assange kann nicht an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden, weil eine solche Auslieferung gegen das Jus-Cogens-Prinzip des V&ouml;lkerrechts versto&szlig;en w&uuml;rde &ndash; die Regel der Unabdingbarkeit. Assange hat das Recht auf Schutz gem&auml;&szlig; der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention und kann nicht in ein Land ausgewiesen werden, in dem er verfolgt w&uuml;rde, was in den USA eindeutig der Fall ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Duncans Zusicherung soll als &bdquo;good governance&ldquo; oder als Ausdruck der Zivilisiertheit erscheinen. Doch dies sollte uns nicht t&auml;uschen: Die Auslieferung von Assange mit der Garantie, dass keine Todesstrafe verh&auml;ngt wird, verst&ouml;&szlig;t nach wie vor gegen das V&ouml;lkerrecht, da die Gefahr der Verfolgung sehr hoch ist. Dieses Prinzip stellte auch der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Nils Melzer, klar:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nach meiner Einsch&auml;tzung w&uuml;rde Herr Assange wahrscheinlich von britischen Beh&ouml;rden festgenommen und an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden, falls er die ecuadorianische Botschaft verlassen muss. Durch eine solche Reaktion w&uuml;rde er faktisch dem Risiko einer schweren Menschenrechtsverletzung ausgesetzt, einschlie&szlig;lich der Verletzung der Meinungsfreiheit, des Rechts auf ein faires Gerichtsverfahren und des Verbots grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wir sollten uns durch Duncans humanit&auml;re Besorgnis bez&uuml;glich der Todesstrafe, mit der er das Vertrauen der &Ouml;ffentlichkeit zu gewinnen versucht, nicht von einem weiteren Versuch der politisch motivierten Anwendung des Gesetzes ablenken lassen: dem Auslieferungsvertrag zwischen Gro&szlig;britannien und den USA. Die Ausnutzung eines solchen Mechanismus durch die britische Regierung ist ein weiterer Schritt hin zur Erosion des Gesetzes.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen erkennen, dass unsere (UK Anm: MNM) Gerichte nicht den USA unterstehen, dass unsere Richter in der Lage sind, die Richtlinien der Vereinten Nationen bez&uuml;glich der Menschenrechte zu respektieren und eine politisch motivierte Anwendung des Gesetzes durch die Regierung zu verurteilen. Bis heute zeigen die Entscheidungen der britischen Gerichte gegen Assange eindeutig, dass der exterritoriale Einfluss der US-amerikanischen Justiz  hier und jetzt existiert, oder wie sonst ist es zu erkl&auml;ren, dass britische Richter den Krieg der Regierung gegen Assange seit fast zehn Jahren erm&ouml;glichen? Es scheint, dass es bei diesem Krieg nicht nur um die Pressefreiheit geht, sondern um die Integrit&auml;t unserer Institutionen, die eigentlich Demokratie und Zivilisation f&ouml;rdern sollen. De Zayas warnt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist &auml;u&szlig;erst bedauerlich, wenn L&auml;nder, die angeblich der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte verpflichtet sind, all diese Werte verraten. Es ist schockierend, dass die Mainstream-Presse dies zul&auml;sst. Es ist unertr&auml;glich, wenn die Zivilgesellschaft durch ihr Schweigen mitschuldig wird. Die USA, das Vereinigte K&ouml;nigreich, Schweden und Ecuador haben sich gegen die  Rechtsstaatlichkeit durchgesetzt &ndash; wodurch auch die Glaubw&uuml;rdigkeit des V&ouml;lkerrechts in Frage gestellt wird.<\/p>\n<p>Wir erleben eine Amoklauf gegen internationale Standards in mehreren L&auml;ndern &ndash; USA, Gro&szlig;britannien, Schweden und Ecuador. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Bedrohung von Assanges Gesundheit<\/strong><\/p><p>Man kann Parallelen ziehen zwischen der Politik der britischen Regierung im Hinblick auf die Gesundheit von Assange und der wirtschaftlichen Macht der USA gegen&uuml;ber Venezuela, die verheerende Sanktionen auferlegt und gleichzeitig symbolische Hilfen zur Verf&uuml;gung stellt &ndash; wie eine Karotte am Stock &ndash; die das Ziel zerst&ouml;ren und gleichzeitig die &ouml;ffentliche Meinung durch Gesten der Humanit&auml;t positiv beeinflussen. Aber das letztendliche Ziel ist die Unterwerfung, w&auml;hrend Erpressung als Strategie fungiert. <\/p><p>H&auml;tte Assange die Botschaft verlassen, um medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen, h&auml;tte er es nicht zu einem Arzt oder Krankenhaus geschafft. Er w&auml;re sofort verhaftet worden. Die Situation wurde 2015 in einem psycho-sozialmedizinischen Gutachten beschrieben, in dem die Lebensbedingungen von Assange und die Auswirkungen der massiven polizeilichen &Uuml;berwachung auf ihn (er war tats&auml;chlich &bdquo;unter Belagerung&ldquo;) beschrieben wurden, ebenso Vorf&auml;lle, die ihn in Angst versetzt hatten, sowie die langfristigen Auswirkungen einer willk&uuml;rlichen Inhaftierung.<\/p><p>Die Waffe seiner sich verschlechternden Gesundheit wird auch von Dr. Sondra Crosby, einer  Spezialistin f&uuml;r die medizinische Versorgung von Fl&uuml;chtlingen, beschrieben, die Assange im Februar dieses Jahres untersuchte. Crosby verurteilte die Art und Weise, in der die britische Regierung k&ouml;rperliches und seelisches Leid verursachte, indem sie drohte, ihn zu verhaften, sollte er die Botschaft wegen einer dringend notwendigen medizinischen Behandlung verlassen. Sie war der Ansicht, dass dies eine Verletzung der Artikel 1 und 16 der Konvention gegen Folter von 1984 darstellt, und bat Michelle Bachelet, die UN-Hochkommissarin f&uuml;r Menschenrechte, einzugreifen.<\/p><p>De Zayas glaubt, dass das Eingreifen von Bachelet jetzt unerl&auml;sslich ist:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die UN-Hochkommissarin f&uuml;r Menschenrechte, Michelle Bachelet, sollte sich &auml;u&szlig;ern. Aber die Stille ist ohrenbet&auml;ubend. Sie sollte die Einhaltung des Urteils der UN-Arbeitsgruppe f&uuml;r willk&uuml;rliche Festnahmen von 2016, die Rehabilitation von Assange und den sofortigen Schutz seines Lebens und seiner Gesundheit fordern. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Entmenschlichung von Assange durch die britischen Medien<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber die Behandlung Assanges durch die britischen Mainstream-Medien wurde inzwischen viel geschrieben. Sie gingen die Berichterstattung &uuml;ber Assange auf die gleiche Weise an wie die von ihnen  unterst&uuml;tzten britischen Invasionen und Kriege, durch die Verbreitung von Propaganda, die Hass und Vorurteile sch&uuml;ren und die Zustimmung zu Gewalt und Unterdr&uuml;ckung generieren sollten.<\/p><p>Wir sollen Assange (den Mainstream-Medien zufolge <strong>Anm. MNM<\/strong>) verachten, f&uuml;r seinen Stolz, seine Undankbarkeit und Einmischung, seinen Verrat, seine Spionage, sein Skateboarding, wie er seine Katze behandelt. Nach seiner Verhaftung stellte die BBC Moreno die Plattform zur Verf&uuml;gung, auf der behauptet werden konnte, Assange h&auml;tte die W&auml;nde der Botschaft mit Kot beschmiert. Die endg&uuml;ltige Entmenschlichung von Assange auf ein Tier oder einen Wahnsinnigen. Zweck dieser Diffamierungskampagne ist es, uns apathisch zu machen, damit er in aller Ruhe weggeschafft werden kann, w&auml;hrend wir der Erosion des Gesetzes und der Kriminalisierung von Journalisten und Whistleblowern und der Politisierung der US-h&ouml;rigen Gerichte zustimmen. <\/p><p>Wir k&ouml;nnen dem nicht zustimmen.  Dieser Krieg der britischen Regierung gegen Assange ist in Wirklichkeit ein Krieg gegen uns alle. Er ist ein Missbrauch von Institutionen, ein Missbrauch des Geistes und des Buchstabens des Gesetzes sowie der Errungenschaften der B&uuml;rgerrechte &uuml;ber  Jahrhunderte. Das Verhalten der britischen Regierung ist gewaltt&auml;tig und autorit&auml;r hinter einer Maske der &bdquo;zivilisierten Rechtsstaatlichkeit&rdquo;. Das muss entlarvt und zur&uuml;ckgewiesen werden. <\/p><p>Titelbild: Moritz M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Nina Cross<\/strong> ist freie Autorin, Wissenschaftlerin und schreibt Beitr&auml;ge f&uuml;r 21WIRE.<br>\nWeitere Beitr&auml;ge sind hier zu finden:&nbsp; <a href=\"http:\/\/www.21stcenturywire.com\/tag\/wikileaks\">21st Century Wire Assange\/Wikileaks Files<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2019\/04\/30\/revealed-the-british-governments-war-on-assange-and-media-freedom\/\">Artikel<\/a> von <strong>Nina Cross<\/strong> erschien letzte Woche unter dem Titel &bdquo;Revealed: The British Government&rsquo;s War on Assange and Media Freedom&ldquo; auf <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/\">21StCenturyWire.com<\/a> und dessen Herausgeber <strong>Patrick Henningsen<\/strong> erlaubte uns freundlicherweise die Ver&ouml;ffentlichung des von <strong>Josefa Zimmermann<\/strong> ins Deutsche &uuml;bersetzten Textes. In diesem Artikel wird noch einmal deutlich aufgezeigt, wie die Regierungen von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51612\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":51616,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,126,123],"tags":[681,1171,2057,2163,461,469,589,930,304,2617,305,2209,1415,1398,545,1841,1338,639,1556,1703,1087,2399],"class_list":["post-51612","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-assange-julian","tag-asyl","tag-ecuador","tag-gefaengnis","tag-genfer-konventionen","tag-grossbritannien","tag-iwf","tag-justiz","tag-kriegsverbrechen","tag-manning-chelsea","tag-menschenrechte","tag-moreno-lenin","tag-pressefreiheit","tag-schweden","tag-sexueller-missbrauch","tag-todesstrafe","tag-transatlantiker","tag-uno","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-whistleblower","tag-wiedergutmachung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DSC_4593-MNM.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51612","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51612"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51612\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51621,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51612\/revisions\/51621"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51612"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51612"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51612"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}