{"id":51623,"date":"2019-05-10T16:06:40","date_gmt":"2019-05-10T14:06:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51623"},"modified":"2019-05-13T07:34:45","modified_gmt":"2019-05-13T05:34:45","slug":"der-fast-klammheimliche-abriss-des-muenchner-hauptbahnhofs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51623","title":{"rendered":"Der (fast) klammheimliche Abriss des M\u00fcnchner Hauptbahnhofs"},"content":{"rendered":"<p>Am 6. Mai wurde in der drittgr&ouml;&szlig;ten deutschen Stadt, in M&uuml;nchen, die Schalterhalle des Hauptbahnhofs geschlossen. Gab es einen Bombenalarm? Durchbrach ein ICE den Prellbock aufgrund von Bremsversagen? Oder fehlte es als Resultat einer Grippewelle schlicht an Personal f&uuml;r eine ausreichende Besetzung der Schalter der Deutschen Bahn AG? Von <strong>Winfried Wolf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNichts von alledem. Zumal es sich nicht um eine kurzzeitige Schlie&szlig;ung des Bahnhofs handelt. Vielmehr sollen die Schalterhalle und der gesamte Bahnhof auf mehr als ein Jahrzehnt geschlossen bleiben. Mehr noch: Der Hauptbahnhof soll in G&auml;nze abgerissen werden. Gebaut werden soll ein neues, 30 Meter hohes Bahnhofsgeb&auml;ude und eine neue S-Bahn, die &bdquo;Zweite S-Bahn-Stammstrecke&ldquo;, die bis zu 40 Meter tief im Untergrund verlaufen soll. Dabei sind alle diese Pl&auml;ne hoch umstritten und verkehrspolitisch kontraproduktiv. Vieles spricht daf&uuml;r, dass die Deutsche Bahn ein zerst&ouml;rerisches Gro&szlig;projekt durchboxt, das Parallelen zu Stuttgart aufweist. Doch der Reihe nach. <\/p><p>Die Deutsche Bahn als Eigent&uuml;merin gab dem Vorgang der Absperrung des Bahnhofsgeb&auml;udes am 6. Mai sogar noch einen feierlichen Anstrich; die M&uuml;nchner Tageszeitung &bdquo;tz&ldquo; berichtete wie folgt: &bdquo;So ganz ohne Brimborium verabschiedet die Deutsche Bahn sich nicht von ihrem alten Empfangsgeb&auml;ude: Bevor am heutigen Montag, 6. Mai, um 12 Uhr die T&uuml;ren zur Schalterhalle des M&uuml;nchner Hauptbahnhofs verriegelt werden, spielt die &acute;Gamsgetier-Musi&acute; um halb zw&ouml;lf ein letztes St&auml;ndchen.&ldquo;<\/p><p>Das wirkt ausgesprochen zynisch. Es sei denn, man bewertet den M&uuml;nchner Hauptbahnhof als eine h&ouml;chst unwirtliche und eines Abrisses w&uuml;rdige St&auml;tte. Vergleichbar ging man im &Uuml;brigen vor knapp einem Jahrzehnt in Stuttgart vor. Der damalige baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident (und heutige EU-Kommissar) G&uuml;nther Oettinger hatte im Rahmen der Stuttgart21-Debatte die Seitenfl&uuml;gel des Stuttgarter Hauptbahnhofs &ndash; des &bdquo;Bonatz-Baus&ldquo; &ndash; als &bdquo;H&uuml;ttengruscht&ldquo; &ndash; etwa: &bdquo;H&uuml;tten-Ger&uuml;mpel&ldquo; &ndash; bezeichnet. Damit wurde der Abriss der denkmalgesch&uuml;tzten Fl&uuml;gelbauwerke gerechtfertigt. Darauf wird zur&uuml;ckzukommen sein.<\/p><p>Tats&auml;chlich kann man jetzt Vergleichbares in der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Tageszeitung, in der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em>, &uuml;ber den M&uuml;nchner Hauptbahnhof lesen. Dort hei&szlig;t es: &bdquo;Die &bdquo;Aufenthaltsqualit&auml;t in der Schalterhalle (hielt) sich in Grenzen. F&uuml;r die meisten hie&szlig; es nur: schnell durch! Doch das ist nun vorbei. Die Halle weicht einer riesigen Baustelle, die einige Einschr&auml;nkungen mit sich bringen wird.&ldquo; Im Folgenden wird die Leserschaft dann aufgekl&auml;rt, dass &bdquo;die Bauarbeiten f&uuml;r das neue Empfangsgeb&auml;ude [&hellip;] bis 2028 dauern&ldquo; w&uuml;rden. Der SZ-Autor, Andreas Schubert, ist sich hinsichtlich des Endes der Bauarbeiten nicht wirklich sicher; er ruft eine Bahn-Verantwortliche in den Zeugenstand. Die &bdquo;Bahnhofschefin Mareike Schoppe&ldquo; habe &bdquo;wiederholt betont, dass vom Jahr 2030 an der Hauptbahnhof M&uuml;nchen frei von gr&ouml;&szlig;eren Baustellen sein soll.&ldquo; (7. Mai 2019). Also elf Jahre Gro&szlig;baustelle.<\/p><p>Nun ist der M&uuml;nchner Hauptbahnhof zweifelsohne nicht mit den beeindruckenden Bahnhofs-Kathedralen von Frankfurt am Main, Leipzig oder gar mit dem Gare du Nord oder dem Gare du Lyon in Paris vergleichbar. Es handelt sich jedoch um einen interessanten, relativ hellen Zweckbau, der seit langem keine Schmuddel-Ecken mehr aufweist, in dem es Dutzende wohlsortierte Gesch&auml;fte, mehrere Restaurants, eine Fachbuchhandlung, Warter&auml;ume, eine Lounge, eine gro&szlig;r&auml;umige Halle f&uuml;r Information und Ticket-Verkauf gibt. Oder eben gab. <\/p><p>Und just so hat die Deutsche Bahn diesen Bahnhof ja auch beschrieben. In dem Buch &bdquo;Bahnhofsguide&ldquo;, ausgestattet mit Vorworten des langj&auml;hrigen, damaligen Bahnchefs Heinz D&uuml;rr und des damaligen Bundesverkehrsministers Matthias Wissmann hei&szlig;t es: &bdquo;Wer bis dato die Eisenbahn [&hellip;] f&uuml;r ein nostalgisches Verkehrsmittel gehalten haben sollte, muss sich in M&uuml;nchen mit einer anderen, einer verflixt jung gebliebenen Eisenbahn konfrontieren lassen. Der alte Staatsmief ist verflogen. <em>Liften durch L&uuml;ften<\/em>. F&uuml;r die Therapie zeichnet ein Architekturteam unter Leitung von Rouge E. Fahr verantwortlich. Der Meister hat in den 80er Jahren den etwas altv&auml;terlichen M&uuml;nchner Hauptbahnhof in ein stahl- und glasblinkendes Dienstleistungszentrum verwandelt. [&hellip;] Inzwischen hat die fachlich versierte Presse das neue M&uuml;nchner Bahnhofsdesign hochgelobt &ndash; manchmal sogar in den bajuwarisch wei&szlig;-blauen Himmel, der durch die neuen Glasd&auml;cher in den umgebauten Teil der Schalterhalle herein leuchtet. Die neue Galerie bescherte ihr nicht nur eine zweite Ebene [&hellip;], sondern auch einen recht &acute;wunderfitzigen&acute; Laufsteg, von dem aus man das Treiben in der Schalterhalle und in der Bahnsteighalle beobachten kann. [&hellip;] Der M&uuml;nchner Hauptbahnhof wirkt schon heute wie ein Theater der Lebensfreude, allerdings ein Theater f&uuml;r jedermann, ein Theater ohne D&uuml;nkel, ein demokratischer Laufsteg, der an die gro&szlig;e Zeit der Passagen und Flaneure erinnert.&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>All das soll jetzt abgerissen werden. Weg mit dem Laufsteg und der Galerie! Weg mit den Passagen! Weg mit dem stahl- und glasblinkenden Dienstleistungszentrum! Schluss mit diesem &bdquo;Theater der Lebensfreude&ldquo;.<\/p><p>Wobei sich die heutigen Bahn-Oberen nicht an das Geschw&auml;tz der Bahnverantwortlichen von gestern erinnern. Und: Die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo;, die Medien, halten diesen Unverantwortlichen nicht einmal den Spiegel vor; sie erinnern erst gar nicht an das, als was dieses Geb&auml;ude von dem Eigent&uuml;mer Deutsche Bahn bzw. von den M&uuml;nchner Medien selbst einmal bezeichnet worden war. <\/p><p>Und wof&uuml;r das alles? Gibt es in B&auml;lde einen verspielten Hundertwasser-Bahnhof, der Aussicht hat, in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden? Das ist nicht der Fall. Einmal abgesehen davon, dass zumindest gr&ouml;&szlig;ere Teile des (noch) bestehenden Hauptbahnhofs l&auml;ngst unter Denkmalschutz stehen &ndash; und dennoch abgerissen werden sollen. Bislang ist nur klar, dass das neue Bahnhofsgeb&auml;ude rund 35 Meter und sieben Stockwerke hoch sein soll, dass es ein Service-Center, Gastronomie und &ndash; nat&uuml;rlich! &ndash; B&uuml;ros beinhalten soll. Die Deutsche Bahn will auf diese Weise &bdquo;einen Teil der Baukosten wieder hereinholen&ldquo;. Offensichtlich geht es um ein Projekt, wie wir dies aus anderen St&auml;dten kennen. Aus Gleiswelten mit Gesch&auml;ftsanschluss sollen Gesch&auml;ftswelten mit Gleisanschluss werden.<\/p><p>Und wie verh&auml;lt es sich mit dem Projekt &bdquo;2. Stammstrecke&ldquo;? Schlie&szlig;lich soll, so die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em>, &bdquo;dort, wo die Schalterhalle steht, unterirdisch das Zugangsgeb&auml;ude f&uuml;r die neue, zweite S-Bahn-Stammstrecke gebaut werden.&ldquo;<\/p><p>Die &bdquo;Zweite S-Bahn-Stammstrecke&ldquo; soll die chronisch &uuml;berlastete S-Bahn-Stammstrecke unter M&uuml;nchens Zentrum durch einen Bypass entlasten. Dazu wird aber nicht der bestehende S&uuml;dring ausgebaut, der seit Jahrzehnten daf&uuml;r vorgesehen war und der heute schon als Ersatz im Notfall genutzt wird. Vielmehr wird ein zweiter Tunnel auf sieben Kilometer L&auml;nge parallel zur bestehenden Strecke gegraben. Er muss die Stadt in Bergwerkstiefe unter den bestehenden U- und S-Bahnen unterqueren.<\/p><p>Es sind sechs Aspekte, die nahelegen, dass hier ein weiteres unn&uuml;tzes, wenn nicht zerst&ouml;rerisches, in jedem Fall ein s&uuml;ndhaft teures Gro&szlig;projekt geplant ist. Es k&ouml;nnte sich zu einem M&uuml;nchen 21 entwickeln.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><em>Wird die Kapazit&auml;t erweitert? Nein! Das Gegenteil ist der Fall!<\/em> \/\/ Die Zweite S-Bahn-Stammstrecke wird in der &Ouml;ffentlichkeit als eine Kapazit&auml;tserweiterung dargestellt. Und nat&uuml;rlich erwarten M&uuml;nchens B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, mit einer &bdquo;zweiten R&ouml;hre&ldquo; w&uuml;rde sich die Kapazit&auml;t verdoppeln. Das ist jedoch bereits aufgrund der begrenzten Zulaufstrecken nicht m&ouml;glich. Mehr noch: Am Ende kommt es zu einem R&uuml;ckbau von Kapazit&auml;t. Wie das? Als Ersatz f&uuml;r die heute 30 S&#8209;Bahn-Z&uuml;ge pro Stunde und Richtung werden auf der ersten (alten) Stammstrecke zuk&uuml;nftig nur 21 S-Bahnen je Stunde verkehren. Im Tunnel der 2. Stammstrecke k&ouml;nnen dann lediglich 15 Z&uuml;ge pro Stunde fahren. Letztere werden aber im Zentrum von bisher neun Stationen nur noch drei Stationen anfahren. Es kommt aus bautechnischen und aus Kostengr&uuml;nden zu dieser deutlichen Haltestellen-Reduktion. Daraus ergibt sich ein Minus von 13&nbsp;Prozent hinsichtlich der bedienten Halte.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p><em>Bringt die Zweite S-Bahn-Stammstrecke einen Netzeffekt oder einen anderen qualitativen Vorteil in verkehrspolitischer Hinsicht? Nein! Das Gegenteil ist der Fall!<\/em> \/\/ Ausgerechnet im IT-Zeitalter, in dem Vernetzung und Netzdenken angesagt sind, orientieren die Planer der Deutschen Bahn AG auf eine Konzentration im Zentrum. Sie schaffen mit der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke gewisserma&szlig;en eine weitere Bolzstrecke &bdquo;auf eingefahrenen Gleisen&ldquo;. Die Zweite Stammstrecke schadet dem M&uuml;nchner S-Bahn-Netz, weil sie dauerhaft noch mehr Fahrg&auml;ste ins Zentrum orientiert oder unter dem City-Zentrum hindurchzuschleusen versucht. Sie schafft selbst keine neuen Verkn&uuml;pfungen. Das bietet nur das bereits zitierte viel billigere Alternativprojekt, der Teilausbau des existierenden Bahn-S&uuml;drings. Hier w&uuml;rden mit drei teils neuen Bahnh&ouml;fen s&auml;mtliche U-Bahn-Linien und die s&uuml;dliche Innenstadt angeschlossen und der Anfang einer entlastenden Ringstruktur geschaffen. Dieses Zusatzangebot bringt Fahrzeitverk&uuml;rzungen. <\/p><p><em>Bietet die Zweite S-Bahn-Strecke den Fahrg&auml;sten einen besseren &Ouml;PNV-Komfort? Nein! Das Gegenteil ist der Fall! Unter anderem muss in Zukunft deutlich &ouml;fter umgestiegen werden!<\/em> \/\/ Das Gro&szlig;projekt Zweite S-Bahn-Stammstrecke wird den Reisenden einen Komfort-Verlust bringen. Die Stationen dieser S-Bahn liegen in bis zu 41 Metern Tiefe. Das entspricht 13 Stockwerken. Es wird endlose Ab- und Aufstiege geben. Jeder Fahrgast wei&szlig;, dass bei den Gro&szlig;bahnh&ouml;fen der Deutschen Bahn AG immer mindestens f&uuml;nf Prozent der Rolltreppen &bdquo;au&szlig;er Betrieb&ldquo; sind. In solchen F&auml;llen muntert auch das Maulwurfs-Maskottchen, das bundesweit f&uuml;r all diesen Rolltreppen- (und Umleitungs-) Unbill herhalten muss, die Fahrg&auml;ste nicht auf. Wobei es noch einen gro&szlig;en Unterschied macht, ob es um eine nicht funktionierende Rolltreppe in einem maximal zweist&ouml;ckigen Geb&auml;ude &ndash; wie dem (noch) bestehenden M&uuml;nchner Hauptbahnhof &ndash; geht. Oder um S-Bahnstationen in 40 Metern Tiefe. Ein weiterer Komfort-Verlust: Die fehlenden Stationen der Zweiten Stammstrecke erzwingen h&auml;ufige, teils sehr weite Umstiege.<\/p><p><em>Die Zweite S-Bahn-Stammstrecke ist mit erheblichen Risiken verbunden &ndash; sei es in der Bauzeit, sei es w&auml;hrend des Betriebs<\/em> \/\/ Bei der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke beschleunigt im Fall eines Brandes in den Tunneln die Rauchabsaugung den Brand derma&szlig;en, dass die Reisenden unter nicht auszuschlie&szlig;enden Umst&auml;nden nicht mehr rechtzeitig evakuiert werden k&ouml;nnen. In den Zulauftunneln sind die Auslegungsparameter s&auml;mtlich auf H&ouml;chstrisikowerte ausgelegt, so dass die S-Bahn-Tunnel rund 6-mal riskanter sind als etwa der Citytunnel in Leipzig. Die zweite S-Bahn-Stammstrecke durchschneidet den sogenannten &bdquo;Lastkegel&ldquo; der Frauenkirche und gef&auml;hrdet deren Standfestigkeit. Zur Beruhigung wird argumentiert, bisher (bevor &uuml;berhaupt gebohrt wurde) seien die T&uuml;rme noch nicht abgerutscht und alles w&uuml;rde genauestens &uuml;berwacht (so dass man wenigstens zuschauen kann, wenn es passiert).<\/p><p><em>Die Zweite S-Bahn-Stammstrecke erweist sich bereits vor Baubeginn als Fass ohne Boden<\/em> \/\/ Im Jahr 2001 wurde das Projekt Zweite S-Bahn-Stammstrecke mit Kosten in H&ouml;he von 600 Millionen Euro in der &Ouml;ffentlichkeit und den daf&uuml;r zust&auml;ndigen Gremien vorgestellt. Das erschien bereits durchaus als teuer; erwartet wurde damals von vielen ein negativer Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) (ein Faktor von unter 1). Es begann das sattsam bekannte Spiel: Nachdem die Grundsatzentscheidung pro Zweite Stammstrecke gefallen war, explodierten die offiziell eingestandenen Kosten. Zun&auml;chst auf 1,5 Milliarden Euro, wenig sp&auml;ter auf 1,8 Milliarden, dann auf 2,3 Milliarden Euro. Aktuell &ndash; wohlgemerkt: weit vor Baubeginn! &ndash; wird von Kosten in H&ouml;he von 3,8 Milliarden Euro ausgegangen. Trotz dieser immensen Kostensteigerungen kommt es immer auf Nutzen-Kosten-Werte von &hellip; knapp &uuml;ber 1. Und das, obgleich das Projekt aus Sparzwang um immer mehr nutzenspendende Stationen und Verkn&uuml;pfungen geschrumpft worden war. Dabei konnte im Detail nachgewiesen werden, dass der NKF &uuml;berh&ouml;ht wiedergegeben wird, dass diesem erhebliche Fehlannahmen zugrunde liegen: Risiken und Erschwernisse beim Umsteigen wurden ausgeblendet, Unterhaltskosten zu niedrig angesetzt und von der Zweiten Stammstrecke unabh&auml;ngige Effekte eingerechnet.<\/p><p>In den Kosten-, Nutzen- und Risikokategorien sticht das Alternativprojekt S&uuml;dring die Zweite S-Bahn-Stammstrecke aus. Bei deutlich weniger Kosten bringt sie ein echtes Leistungsplus, bietet mehr Komfort und kaum bzw. unkritische Risiken. Um es deutlich zu sagen: Die Alternative ist schlicht &hellip; zu preiswert! <\/p><p><em>Wird mit dem Bau der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke umgehend begonnen? Ist der Abriss des Bahnhofsgeb&auml;udes mit der Notwendigkeit &bdquo;Baubeginn Zweite S-Bahn-Stammstrecke&ldquo; begr&uuml;ndet? Nein! Im Gegenteil! Genau genommen gibt es keine Planungsgenehmigung f&uuml;r die Zweite S-Bahn-Stammstrecke!<\/em> \/\/ Im Mai 2018 platzte eine kleine Bombe. Aufgrund bautechnischer Schwierigkeiten am M&uuml;nchner Haupt&shy;bahn&shy;hof war keine der ins Auge gefassten Baufirmen bereit, die geplanten Arbeiten f&uuml;r die Zweite S-Bahn-Stammstrecke auszuf&uuml;hren.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Im Juli 2018 reagierte die Deutsche Bahn darauf mit einer besch&ouml;nigenden Erkl&auml;rung, den Baupla&shy;n &bdquo;optimieren&ldquo; zu wollen &ndash; u.a. mit der Verlegung der geplanten, &uuml;ber 40 Meter tiefen Station um weitere 80 (in Worten: achtzig!) Meter stadtausw&auml;rts. Dazu sollen au&szlig;erdem Vorkehrungen f&uuml;r eine sp&auml;ter zu bauende, kreuzende und ebenfalls umstrittene U-Bahnlinie (&bdquo;U 9&ldquo;) getroffen wer&shy;den.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Die Deutsche Bahn AG geht davon aus, dass es im Fall des Scheiterns der vorliegenden &ndash; genehmigten &ndash; Pl&auml;ne und im Fall der erst in Aussicht gestellten gravierenden Plan&auml;nderung keines neuen Planfeststellungsverfahrens bedarf. Die Aufsichtsbeh&ouml;rde, das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), hat sich dieser k&uuml;hnen Auffassung angeschlossen. Womit ein weiteres Mal deutlich gemacht wird, wie unhaltbar die Konstruktion einer Aufsichtsbeh&ouml;rde ist, f&uuml;r die das Bundesverkehrsministerium &ndash; ausgerechnet seit vielen Jahren in CSU-Hand &ndash; weisungsbefugt ist. <\/p><p>Die oben dargestellten ersten f&uuml;nf Negativposten der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke sollten ausreichen, um das gesamte Projekt auf den Pr&uuml;fstand zu stellen. Ein Blick nach Stuttgart, wo zwei Jahrzehnte lang behauptet wurde, Stuttgart 21 br&auml;chte eine Kapazit&auml;tserweiterung und viele Vorteile f&uuml;r den Schienenverkehr und wo es heute buchst&auml;blich niemanden mehr an der Bahnspitze oder im Bundesverkehrsministerium oder an der Spitze der Landesregierung bzw. der Landeshauptstadt gibt, der oder die Vergleichbares kund tun w&uuml;rde, sollte in M&uuml;nchen alle roten Lampen aufleuchten lassen. In jedem Fall muss der zuletzt angef&uuml;hrte Aspekt, wonach die jahrelang verfolgte Planung f&uuml;r die Zweite S-Bahn-Stammstrecke inzwischen auch von den Planern als nicht durchf&uuml;hrbar dargestellt wird, als deutliches Anzeichen f&uuml;r eine wenig ausgereifte Gesamt- und De&shy;tailplanung verstanden und zum Anlass genommen werden, einen sofortigen Baustopp vorzunehmen und ein Moratorium f&uuml;r eine gr&uuml;ndliche Planrevision und eine &Uuml;berpr&uuml;fung des Gesamtprojekts zu nutzen. <\/p><p>Wenn es stattdessen am 6. Mai 2019 zur Sperrung des M&uuml;nchner Hauptbahnhofs kam und wenn stattdessen ab Juni mit den Abrissarbeiten beim Bahnhofsgeb&auml;ude begonnen werden soll, dann erinnert auch dies fatal an die Vorgehensweise bei Stuttgart 21. Lange vor dem eigentlichen Baubeginn von Stuttgart 21, am 13. August 2010 &ndash; symboltr&auml;chtig am Tag des Baus der Berliner Mauer! &ndash; begannen in Stuttgart die Bagger mit dem Abriss des Hauptbahnhof-Nordfl&uuml;gels. Es ging um die Schaffung vollendeter Tatsachen. In Stuttgart erleben wir nun seit mehr als f&uuml;nf Jahren, welche gewaltigen Umwege und M&uuml;hen Tag f&uuml;r Tag 300.000 Menschen als Folge der Stuttgart21-Bauarbeiten auf sich nehmen m&uuml;ssen. Wobei dieser &ndash; unter anderem f&uuml;r Menschen mit Behinderungen untragbare! &ndash; Zustand noch ein Jahrzehnt lang zu dulden sein wird &ndash; wenn das S21-Projekt nicht gestoppt wird. In M&uuml;nchen kommt es nun, wie die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> (7.5.) es besch&ouml;nigend nennt, zu &bdquo;einigen Einschr&auml;nkungen&ldquo;. Hier sind t&auml;glich 400.000 Reisende betroffen. Und heute bereits wei&szlig; die zitierte Chefin des Hauptbahnhofs, dass das mehr als ein Jahrzehnt lang so sein wird. Wobei es in Stuttgart und in M&uuml;nchen auch um die Zerst&ouml;rung bestehender, funktionierender und mit dem Geld von Fahrg&auml;sten und Steuerzahlenden finanzierter gro&szlig;er Geb&auml;ude geht. In M&uuml;nchen wird dabei &ndash; die Einsch&auml;tzung der Deutschen Bahn AG sei hier wiederholt &ndash; ein &bdquo;Theater der Lebensfreude&ldquo; zerst&ouml;rt.<\/p><p>Eine Besonderheit sei noch vermerkt: Adrian Zielke, der ehemalige au&szlig;enpolitische Ressortleiter der (die Medienlandschaft in der baden-w&uuml;rttembergischen Landeshauptstadt dominierenden) Stuttgarter Zeitung erkl&auml;rte kurz vor seinem Ruhestand: &bdquo;Ohne Zustimmung der Stuttgarter Zeitung zu diesem Projekt w&uuml;rde [&hellip;] Stuttgart 21 nie gebaut werden.&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Christoph Engelhardt: &bdquo;Stuttgart21 und die Zweite Stammstrecke werden zu regionalen Themen degradiert. In M&uuml;nchen schirmt die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> ihre Leser zuverl&auml;ssig von kritischen Informationen zum &ouml;rtlichen Gro&szlig;projekt ab.&ldquo;[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Beide Bl&auml;tter geh&ouml;ren im &Uuml;brigen zu ein und demselben Unternehmen, zur S&uuml;dwestdeutschen Medienholding (SWMH).  <\/p><p>Trotzt der fatalen medialen Abschottung und der Politik der vollendeten Tatsachen entwickelte sich in den letzten Wochen in M&uuml;nchen erkennbarer Widerstand gegen den Bahnhofsabriss und teilweise auch gegen das Projekt Zweite S-Bahn-Stammstrecke. In diesem Zusammenhang engagiert sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der einen <strong>Antrag vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof<\/strong> angek&uuml;ndigt hat, den Abriss und die Gro&szlig;baustelle am Hauptbahnhof zu stoppen[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]. Des Weiteren hat die M&uuml;nchner B&uuml;rgerinitiative AKU (Initiative M&uuml;nchner Architektur und Kultur) einen Antrag beim <strong>Bayerischen Verfassungsgerichthof<\/strong> (BVerfGH) wegen Verletzung der <strong>Denkmalschutzbelange<\/strong> gestellt. Das &bdquo;M&uuml;nchner Forum&ldquo; (Diskussionsforum f&uuml;r Entwicklungsfragen) versandte am 26. April einen <strong>Offenen Brief<\/strong> an den bayerischen Ministerpr&auml;sidenten, an den M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister und an den Bahnchef, in dem u.a. ein sofortiger Baustopp gefordert wird.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] Inzwischen gibt es auch ein gewisses mediales Echo; offensichtlich fanden die beschriebenen Aktivit&auml;ten hier eine erste positive Resonanz.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] <\/p><p>Zur gesamten Problematik Abriss Hauptbahnhof, Zweite S-Bahn-Stammstrecke und zur Notwendigkeit einer &bdquo;<strong>Verkehrswende f&uuml;r M&uuml;nchen JETZT<\/strong>&rdquo; ist f&uuml;r die zweite Junih&auml;lfte eine gr&ouml;&szlig;ere Veranstaltung mit m&ouml;glichst breiter Beteiligung von B&uuml;rgerinitiativen, Fahrgast-, Umweltverb&auml;nden, Parteien etc. geplant.<\/p><p>Titelbild: Alexandre Rotenberg\/shutterstock.com<\/p><p><strong>Winfried Wolf ver&ouml;ffentlichte zu dem Thema &bdquo;abgrundtief + bodenlos. Stuttgart21, sein absehbares Scheitern und die Kultur des Widerstands&ldquo;, K&ouml;ln, 380 Seiten, dritte, erg&auml;nzte und erweiterte Auflage, M&auml;rz 2019. Er ist verantwortlich f&uuml;r die Website <a href=\"http:\/\/www.lenk-in-stuttgart.de\">lenk-in-stuttgart.de<\/a>, mit der die Arbeit des Bildhauers Peter Lenk zur Kritik von Stuttgart 21 und zur W&uuml;rdigung des zivilgesellschaftlichen Widerstands gegen dieses Monsterprojekt unterst&uuml;tzt wird. Die NachDenkSeiten berichteten wiederholt &uuml;ber dieses Vorhaben. <\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Bahnhofsguide Deutschland, herausgegeben von Helmut Frei, Vorworte von Matthias Wissmann &ndash; Bundesminister f&uuml;r Verkehr &ndash; und Heinz D&uuml;rr, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn, ohne Jahr, ca. 1995 (Verlag Stadler), Seite 264.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Kurz nach der ersten Pr&auml;sentation von Stuttgart 21 im April 1994 pr&auml;sentierte die Deutsche Bahn weitere Gro&szlig;projekte vergleichbarer Art, so ein &bdquo;Frankfurt21&ldquo; und ein &bdquo;M&uuml;nchen21&ldquo;. Diese Projekte erwiesen sich jedoch als nicht durchf&uuml;hrbar. In Frankfurt stie&szlig;en sie auf einen heftigen Widerstand einer Basisbewegung (&bdquo;Frankfurt22&ldquo;). In M&uuml;nchen sah sich &bdquo;M&uuml;nchen 21&ldquo; mit dem Widerstand des damaligen Oberb&uuml;rgermeisters und einer Mehrheit im Stadtparlament konfrontiert.<br>\nIm Folgenden orientiere ich mich bei der Darstellung der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke an dem Fachaufsatz von Dr. Christoph Engelhardt, Nichts gelernt! Mit M&uuml;nchens 2. S-Bahn-Stammstrecke wiederholt sich das Desaster von Stuttgart 21, in: Lunapark21 Extra 18\/19, 2018\/2019, S.40ff. Siehe erg&auml;nzend in derselben Publikation den Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Ringausbau vor Tieftunnel-Korridor, S.45ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Rechnung wie folgt: Heute verkehren 30 Z&uuml;ge &uuml;ber 9 Stationen, was 270 Halten entspricht. Zuk&uuml;nftig verkehren auf der ersten Stammstrecke 21 Z&uuml;ge mit 9 Halten = 189 Halte und auf der 2. S-Bahn-Stammstrecke 15 Z&uuml;ge mit 3 Halten = 45 Halte. 189 + 45 = 234 Halte. 234 von 270 entspricht 86,7 Prozent. Es kommt zu einem Abbau der Halte von 13 Prozent. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Siehe: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/muenchen\/stadt-muenchen\/geht-ja-gut-los-plant-bahn-nun-mit-2-stammstrecke-9872990.html\">merkur.de\/lokales\/muenchen\/stadt-muenchen\/geht-ja-gut-los-plant-bahn-nun-mit-2-stammstrecke-9872990.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Siehe dazu auch den folgenden Artikel: W. Hesse: Schwabing&#8208;Wies&lsquo;n&#8208;Tram und Nahverkehrs&#8208;Offensive statt U9 &ndash; Mehr &Ouml;V f&uuml;r weniger Geld! In: M&uuml;nchner Forum &ndash; Standpunkte 5, 2018, S. 26 &ndash; 30<br>\n<a href=\"http:\/\/muenchner-forum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Standpunkte-5-2018.pdf\">muenchner-forum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Standpunkte-5-2018.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Siehe: Hans Peter Sch&uuml;tz, Medien und Stuttgart 21 &ndash; Fahrt auf dem schw&auml;bischen Filz, in: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/medien-und-stuttgart-21-fahrt-auf-schwaebischem-filz-3528472.html\">stern.de vom 7. Oktober 2010<\/a>.<br>\nAusf&uuml;hrlich zum medialen Filz, der Stuttgart 21 propagierte und zum Hintergrund des Medienkonzerns SWMH siehe: Winfried Wolf, abgrundtief + bodenlos. Stuttgart 21, sein absehbares Scheitern und die Kultur des Widerstands, K&ouml;ln, 3. Auflage, M&auml;rz 2019, S.154ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Christoph Engelhardt, a. a. O., in: Lunapark21, Extra 18\/19, S.44.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>]  Siehe Pressemitteilung des VCD vom <strong>6. Mai 2019<\/strong>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <strong>Siehe:<\/strong> <a href=\"https:\/\/muenchner-forum.de\/2019\/stellungnahme-zum-bebauungsplan-des-starnberger-fluegelbahnhofs-2\/\">muenchner-forum.de\/2019\/stellungnahme-zum-bebauungsplan-des-starnberger-fluegelbahnhofs-2\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <strong>Siehe z.B.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/inhalt.kritik-an-deutscher-bahn-muenchen-hauptbahnhof-abriss-soll-gestoppt-werden.3fa6c746-2750-4104-8b87-7c4cf25634a9.html\"><strong>Abendzeitung<\/strong> vom 30.4.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/live.lora924.de:8000\/podcast\/loramagazin-dienstag.mp3\"><strong>Radio Lora vom<\/strong> 29.4. mit einem Interview<\/a>, das die Hintergr&uuml;nde n&auml;her beleuchtet (ab Min. 17:00 bis Min. 27:00).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/muenchen\/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328\/muenchen-initiative-klagt-gegen-bahnhofs-abriss-gericht-prueft-antrag-12236659.html\"><strong>M&uuml;nchner Merkur<\/strong> vom 7. Mai und vom 30. April <\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 6. Mai wurde in der drittgr&ouml;&szlig;ten deutschen Stadt, in M&uuml;nchen, die Schalterhalle des Hauptbahnhofs geschlossen. Gab es einen Bombenalarm? Durchbrach ein ICE den Prellbock aufgrund von Bremsversagen? Oder fehlte es als Resultat einer Grippewelle schlicht an Personal f&uuml;r eine ausreichende Besetzung der Schalter der Deutschen Bahn AG? Von <strong>Winfried Wolf<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":51624,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,73],"tags":[1815,268,694,2445],"class_list":["post-51623","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-verkehrspolitik","tag-oepnv","tag-deutsche-bahn","tag-milliardengrab","tag-schienenverkehr"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/shutterstock_1146556958.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51623"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51623\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51649,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51623\/revisions\/51649"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}