{"id":51656,"date":"2019-05-13T08:10:38","date_gmt":"2019-05-13T06:10:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656"},"modified":"2019-05-13T08:10:38","modified_gmt":"2019-05-13T06:10:38","slug":"hinweise-des-tages-3364","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h01\">UN-Sonderberichterstatter: US-Sanktionen verletzen V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h02\">Pamela Anderson &uuml;ber Julian Assange &ndash; &ldquo;Er sagte zu mir: Rette mein Leben!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h03\">Hier haben die Gelbwesten recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h04\">Libyen: Routinem&auml;ssig Folter und Vergewaltigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h05\">Die L&ouml;sung liegt in h&ouml;heren Staatsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h06\">Umsatzsteuerkarusselle: Scholz macht sich mitschuldig an Terroranschl&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h07\">Da k&ouml;nnen Investoren nur jubeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h08\">Die Party der Banker geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h09\">Ein Jahr Nebenjob als Uber-Fahrer: Von Handgreiflichkeiten und Hungerlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h10\">Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand &ndash; Ursachen und Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h11\">&Ouml;konomisierung der Krankenh&auml;user &ndash; Traurige Diagnose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h12\">Ministerin Kl&ouml;ckner will Zahl der Lebensmittelkontrollen verringern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h13\">Die Rx-Boni-Debatte ist eine Blamage f&uuml;r die SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h14\">China &bdquo;zutiefst entt&auml;uscht&ldquo; &uuml;ber neue Zollpl&auml;ne der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h15\">Gesetzgebung in der Blackbox: Wie demokratisch ist die EU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h16\">Auf dem Weg in den Euro k&auml;mpft Kroatien mit der Wut der B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h17\">Keine Nazis in der Ukraine? Rosa-Luxemburg-Stiftung r&uuml;ttelt an Mythos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51656#h18\">Sozialismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>UN-Sonderberichterstatter: US-Sanktionen verletzen V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte<\/strong><br>\nDer vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzte unabh&auml;ngige Experte Idriss Jazairy hat seine &ldquo;tiefe Besorgnis&rdquo; angesichts neuer Zwangsma&szlig;nahmen der US-Regierung gegen Kuba, Venezuela und den Iran ge&auml;u&szlig;ert. Die Verh&auml;ngung von Sanktionen f&uuml;r politische Zwecke verletze die Menschenrechte und die Normen des internationalen Verhaltens, so Jazairy. Sie k&ouml;nnten &ldquo;von Menschen verursachte humanit&auml;re Katastrophen von beispiellosem Ausma&szlig;&rdquo; ausl&ouml;sen.<br>\n&ldquo;Regime change durch Wirtschaftsma&szlig;nahmen, die zur Beschneidung der grundlegenden Menschenrechte und zu Hungersnot f&uuml;hren k&ouml;nnen, ist nie eine akzeptierte Praxis in den internationalen Beziehungen gewesen&rdquo;, erkl&auml;rte der UN-Experte aus Algerien. Jazairy war vom UN-Menschenrechtsrat zum ersten Sonderberichterstatter &uuml;ber die negativen Folgen einseitiger Zwangsma&szlig;nahmen berufen worden. Er nahm seine Arbeit im Mai 2015 auf und hat sich wiederholt gegen die Sanktionen der USA gegen Venezuela ausgesprochen.<br>\nSchwerwiegende politische Differenzen zwischen Regierungen d&uuml;rften niemals gel&ouml;st werden, indem &ldquo;wirtschaftliche und humanit&auml;re Katastrophen herbeigef&uuml;hrt werden, die die einfachen Menschen zu deren Schachfiguren und Geiseln macht&rdquo;, mahnt er in einem aktuellen Bericht.<br>\nDie Umsetzung von Titel III des Helms Burton Act, der US-B&uuml;rgern Klagen gegen kubanische K&ouml;rperschaften und ausl&auml;ndische Unternehmen wegen des nach der Revolution1959 beschlagnahmten und verwendeten Eigentums erlaubt, habe die Proteste der Europ&auml;ischen Union und Kanadas ignoriert und stelle einen direkten Angriff auf europ&auml;ische und kanadische Unternehmen in Kuba dar, wo sie die wichtigsten ausl&auml;ndischen Investoren seien, f&uuml;hrte Jazairy aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/05\/226097\/un-experte-gegen-sanktionspolitik-usa\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51598#h03\">Trumps Venezuela-Sanktionen t&ouml;teten 40.000 Menschen<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Sieben Irrt&uuml;mer &uuml;ber Sanktionen<\/strong><br>\nSelten sind sie erfolgreich. Auch im Iran werden die US-Sanktionen weder Reformen noch einen Regimewechsel bewirken. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich wird die gro&szlig;e Mehrheit der Sanktionen von gro&szlig;en L&auml;ndern gegen kleine L&auml;nder verh&auml;ngt. Derzeit haben die USA weltweit fast 8.000 Sanktionen in Kraft, wobei der Iran das bei weitem gr&ouml;&szlig;te staatliche Ziel ist. Dar&uuml;ber hinaus hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen seit den 1960er Jahren 30 multilaterale Sanktionsregelungen auf Grundlage von Artikel 41 der UN-Charta verh&auml;ngt. Die erfolgreichste von ihnen d&uuml;rfte eine Schl&uuml;sselrolle bei der Beendigung der Apartheid-Regime in S&uuml;dafrika und S&uuml;drhodesien (dem heutigen Simbabwe) gespielt haben. Neben bestimmten L&auml;ndern hat die UNO auch Sanktionen gegen nichtstaatliche Akteure wie Al Kaida, die Taliban und in j&uuml;ngerer Zeit den sogenannten Islamischen Staat verh&auml;ngt.<br>\nH&ouml;chst zweifelhaft bleibt jedoch, dass der Iran seine Politik, geschweige denn sein Regime, angesichts der Sanktionen von Trump &auml;ndern wird. Die einfache Wahrheit &uuml;ber Wirtschaftssanktionen ist, dass sie zwar weit verbreitet, aber oft vergeblich sind. Eine umfassende Studie &uuml;ber 170 F&auml;lle aus dem 20. Jahrhundert, in denen Sanktionen verh&auml;ngt wurden, kam zu dem Schluss, dass lediglich ein Drittel die erkl&auml;rten Ziele erreicht hat. Eine andere Studie sch&auml;tzt die Erfolgsquote von Sanktionssystemen auf weniger als 5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/sieben-irrtuemer-ueber-sanktionen-3447\/\">IPG<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Hardliner in Washington scheinen jedoch etwa so zu denken: Entweder f&uuml;hren die L&auml;nder wie Iran &bdquo;freiwillig&ldquo; Reformen durch oder es wird versucht, den Regimewechsel &ndash; mit viel Ablenkung, Meinungsmache und Propaganda &ndash; milit&auml;risch durchzusetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pamela Anderson &uuml;ber Julian Assange &ndash; &ldquo;Er sagte zu mir: Rette mein Leben!&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] SPIEGEL ONLINE: Welchen Eindruck hatten Sie von Julian Assange?<br>\nAnderson: Als er schlie&szlig;lich auftauchte, ber&uuml;hrte es mich, dass er viel d&uuml;nner war als vor rund einem Jahr, als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte. Er muss etwa zehn Kilo abgenommen haben.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Wie sind seine Haftbedingungen?<br>\nAnderson: Er sitzt mindestens 23 Stunden am Tag alleine in seiner kleinen Zelle. Er kann keine Briefe verschicken, weil er kein Adressbuch dabei hat. Er bekommt bisher keine B&uuml;cher aus der Gef&auml;ngnisbibliothek. Er bekommt keine Akten, um sich auf sein Auslieferungsverfahren vorzubereiten. Er bekommt keine Nachrichten, abgesehen von BBC und Chanel 4 in einem kleinen Fernseher, aber den haben ihm die W&auml;chter wieder weggenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/leute\/julian-assange-pamela-anderson-spricht-ueber-besuch-im-gefaengnis-a-1266665.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hier haben die Gelbwesten recht<\/strong><br>\nDer Protest der franz&ouml;sischen Gelbwesten ist ein Ventil f&uuml;r Unzufriedenheit, die sonst nur den Populisten helfen w&uuml;rde. Eigentlich m&uuml;ssten sie in ganz Europa demonstrieren &ndash; auch in Deutschland. (&hellip;)<br>\nDie Ausrede liegt auf der Hand: Wir Deutsche sind einfach t&uuml;chtiger und deshalb besser dran. Kein Wunder also, wenn all die kleinen Leute bei uns keine gelbe Weste &uuml;berziehen.<br>\nDoch die Ausrede stimmt nicht. Das zeigt eine &uuml;ber 25 Jahre laufende Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung &uuml;ber die ungleiche Einkommensentwicklung in Deutschland. Die Studie liest sich wie eine Beweisf&uuml;hrung f&uuml;r die Notwendigkeit von Gelbwesten-Protesten in Deutschland. Sie umfasst das Vierteljahrhundert von der Wiedervereinigung 1991 bis zum Jahr 2016. Trotz einer insgesamt blendenden volkswirtschaftlichen Entwicklung gelingt es Deutschland in dieser Zeit nicht, die Einkommen der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte wesentlich zu verbessern. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber viele Jahre verfehlt Deutschland die Uno-Ziele zur Reduktion der Einkommensungleichheit. Von Jahr zu Jahr steigt der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit eines Landes misst. Erschreckend ist vor allem die sture Regelm&auml;&szlig;igkeit der Zahlen: Ob bei besserer oder schlechterer Konjunktur, die gering verdienenden Deutschen kommen einfach nicht zum Zuge. Der deutsche Aufschwung seit der Jahrtausendwende, das deutsche Exportwunder, der enorme Leistungsbilanz&uuml;berschuss &uuml;ber viele hundert Milliarden Euro in den letzten Jahren &ndash; das alles hat f&uuml;r die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte der Deutschen nicht viel gebracht. Sie verdient inflationsbereinigt heute zum Teil etwas weniger, zum Teil etwas mehr als im Jahr 1991. Als w&auml;re in dem Vierteljahrhundert der Turbo-Globalisierung seit der Wiedervereinigung nichts passiert.<br>\n&ldquo;Was hat die Gelbwestenbewegung &uuml;ber Europa zu sagen?&rdquo; fragte die Pariser Zeitung &ldquo;Lib&eacute;ration&rdquo; k&uuml;rzlich den franz&ouml;sischen Spitzen&ouml;konomen Thomas Piketty. Piketty antwortete: &ldquo;Sie verlangt Gerechtigkeit mit dem Gef&uuml;hl, dass das System der Globalisierung mit seinem starken finanzpolitischen Standortwettbewerb in Europa die h&ouml;heren Einkommensgruppen bevorteilt.&rdquo; Heute lesen sich die DIW-Zahlen, als h&auml;tte sie Piketty selbst geschrieben, frei nach den Thesen seines Weltbestsellers &ldquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&rdquo;, der die wachsende Ungleichheit als Wesenszug des Kapitalismus beschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/frankreich-wo-die-gelbwesten-recht-haben-kommentar-a-1266878.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was ist nur mit dem SPIEGEL los? Ganz unerwartete Einsichten des neoliberalen Zentralorgans: die Gelbwesten sind nicht Ausdruck von Populismus, sondern von gestiegener Armut, ein europaweites Ph&auml;nomen? Und die Niedrigl&ouml;hner in Deutschland h&auml;tten mindestens denselben Grund zu protestieren, weil es ihnen sogar noch schlechter geht als den Franzosen, nicht besser &ndash; tun es aber nicht, weil ihnen wom&ouml;glich schon der letzte Rest Selbstbewu&szlig;tsein fehlt. Bei so viel Einsicht f&auml;llt dann die seltsame Argumentation umso mehr auf: &ldquo;der enorme Leistungsbilanz&uuml;berschuss &uuml;ber viele hundert Milliarden Euro [&hellip;] hat f&uuml;r die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte der Deutschen nicht viel gebracht&rdquo;, weil ein Export&uuml;berschuss das Resultat von gezielten Lohnsenkungen (der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsh&auml;fte) ist &ndash; von einem Export&uuml;berschuss profitieren immer nur die Arbeitgeber, darunter leiden die Arbeitnehmer. Und diese Katastrophenentwicklung der letzten 28 Jahre inklusive verrottender Infrastruktur, Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse und zunehmender &ouml;ffentlicher und privater Armut und Obdachlosigkeit als &ldquo;insgesamt blendende[&hellip;] volkswirtschaftliche[&hellip;] Entwicklung&rdquo; zu bezeichnen, zeugt von einer zynischen Weltsicht. Den eigenen ziemlich erheblichen Einfluss bei der Durchsetzung der neoliberalen Agenda erw&auml;hnt der SPIEGEL gleich gar nicht. Aber immerhin: ein Anfang ist gemacht. Die Abkehr von den Mainstream-Parteien und die Neigung zum Populismus k&ouml;nnte also ihre Ursache in den dramatisch verschlechterten Lebensbedingungen haben, so so.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Libyen: Routinem&auml;ssig Folter und Vergewaltigung<\/strong><br>\nDie systematische Gewalt gegen Fl&uuml;chtende wird immer grausamer. Eine Ursache daf&uuml;r ist die zunehmende Abschottung Europas.<br>\nFl&uuml;chtlinge und Migranten, die versuchen, von Afrika nach Europa zu gelangen, sind in offiziellen wie inoffiziellen libyschen Haftanstalten routinem&auml;ssig sexueller Gewalt ausgesetzt, ergab eine Umfrage der &laquo;Women&rsquo;s Refugee Commission&raquo;. Die Grausamkeiten werden immer schlimmer, sagt die Organisation, die zwischen Oktober 2015 und November 2018 Fl&uuml;chtlinge in Italien sowie Beteiligte wie Seenotretter, Menschenrechtsexperten und lokale Informanten befragt und Informationen anderer Organisationen zusammengetragen hat. Betroffen sei jeder, der durch Libyen fliehe, M&auml;nner wie Frauen, Erwachsene wie Kinder, Muslime wie Christen. Andere Organisationen best&auml;tigen diese Angaben.<br>\n&laquo;Sexuelle Gewalt wird zur Erpressung, Unterwerfung, Bestrafung und Unterhaltung eingesetzt und beinhaltet h&auml;ufig Elemente tiefer Grausamkeit und psychologischer Folter&raquo;, fasst der Bericht zusammen. Die &Uuml;berlebenden, die es nach Europa schaffen, tragen die psychischen und physischen Spuren Libyens. Zu den sichtbaren Spuren z&auml;hlen Verbrennungen, Schusswunden, Narben und ungewollte Schwangerschaften, zu den unsichtbaren Albtr&auml;ume, Schlaflosigkeit, Traumata. (&hellip;)<br>\nWer von Banden gefangen, von Menschenh&auml;ndlern gekidnappt, von Schleppern verkauft oder in einem der inoffiziellen Lager gefangen gehalten wird, dem droht ein noch schlimmeres Schicksal: Erpressung, Folter, Tod. Oft werden Folter und Vergewaltigung gefilmt, um von Angeh&ouml;rigen Geld zu erpressen. Ist nichts mehr zu holen, werden die Opfer zu Tode gequ&auml;lt oder teilweise regelrecht hingerichtet, um Platz f&uuml;r neue zu schaffen. Meist so, dass andere Gefangene sehen, was ihnen bevorsteht. Das best&auml;tigt ein Bericht der Vereinten Nationen.<br>\nWer unter diesen Umst&auml;nden von &laquo;Asyltourismus&raquo; spricht, ist mehr als zynisch. Misshandlungen von Fl&uuml;chtenden in libyschen Lagern sind seit Jahren bekannt. Seit Europa auf Druck von innen seine Grenzen immer weiter schliesst, hat sich die Lage versch&auml;rft. Die zunehmende Grausamkeit gegen&uuml;ber Fl&uuml;chtlingen sei eine direkte Folge dieser Abschottung, sagt Sarah Chynoweth, Leiterin des Projekts zu sexueller Gewalt bei der &laquo;Women&rsquo;s Refugee Commission&raquo;. Seit die Einnahmen der Schlepper durch &Uuml;berfahrten zur&uuml;ckgegangen seien, griffen sie zu immer extremeren Formen der Folter, um L&ouml;segeld zu erpressen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/Libyen-routinemassig-Folter-und-Vergewaltigung\">infosperber.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der Bericht ist so grausam, dass die Situation der Fl&uuml;chtlinge in Libyen nicht verschwiegen werden darf. Das &bdquo;Nicht-Handeln&ldquo; und das Schweigen der westlichen &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; zu diesen kriminellen, Machenschaften, Menschen verachteten Umst&auml;nden in den libyschen Fl&uuml;chtlingslagern ist nur vergleichbar, mit dem Schweigen zu den Vorg&auml;ngen in den KZ-Lagern in der NS-Zeit. Hier werden die neoliberalen Machenschaften in Libyen deutsch sichtbar. Wer hierzu schweigt, macht sich mitschuldig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die L&ouml;sung liegt in h&ouml;heren Staatsausgaben<\/strong><br>\nDas Hauptproblem der Eurozone ist die Nachfrageschw&auml;che. Die Schuldenbremse, der Stabilit&auml;tspakt und der Fetisch der &bdquo;Schwarzen Null&ldquo; verhindern das Gedeihen des europ&auml;ischen Projektes. (&hellip;)<br>\nSeinen Artikel &uuml;ber Modern Monetary Theory (MMT) vom 28. April 2019 beginnt der Chefvolkswirt der Commerzbank, J&ouml;rg Kr&auml;mer, mit dem folgenden Satz: &bdquo;Verfechter der &sbquo;modernen Geldtheorie&lsquo; fordern, dass sich Staaten nach Bedarf durch die Notenpresse finanzieren.&ldquo; Leider ist diese Aussage unwahr &ndash; keiner der MMT-Autoren fordert dies. Im Vordergrund stehen andere Ideen.<br>\nDer direkte Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank ist ein beliebtes Thema in der &Ouml;konomik. In der Eurozone ist es verboten, in Kanada zumindest in Ma&szlig;en erlaubt. W&auml;hrend in Europa die Griechen auf Sparkurs getrimmt wurden, ist Kanada nicht f&uuml;r Hyperinflation, W&auml;hrungsturbulenzen oder Aufbl&auml;hen des staatlichen Sektors bekannt. Um 2015 herum gab es auch in Deutschland und Europa eine Debatte &uuml;ber das &bdquo;monetary financing&ldquo;, unter anderem in Gewerkschaftskreisen in Person von Silke Tober oder Andrew Watt. (&hellip;)<br>\nMithilfe der MMT l&auml;sst sich also die wirtschaftliche Lage des Euroraums sehr gut analysieren. Das Hauptproblem ist die Nachfrageschw&auml;che. Private Ausgaben bei gegebenen staatlichen Ausgaben reichen in der Eurozone nicht aus, um die Besch&auml;ftigung auf einen ausreichend hohen Stand zu bringen. Der Staat k&ouml;nnte quasi kostenlos mehr Steuergutschriften ausgeben, allerdings ist ihm in der Eurozone durch die zu restriktiven Fiskalregeln kein ausreichender Spielraum gegeben. Schuldenbremse und Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt einerseits sowie der Fetisch der &bdquo;Schwarzen Null&ldquo; verhindern das wirtschaftliche Gedeihen des europ&auml;ischen Projektes.<br>\nDie L&ouml;sung liegt nicht in einer Staatsfinanzierung durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), sondern in einer Steigerung der Staatsausgaben. Daf&uuml;r gibt es gleich mehrere L&ouml;sungen. So k&ouml;nnte beispielsweise die Europ&auml;ische Kommission die 3-Prozent-Grenze bei den staatlichen Defiziten in Zeiten von Rezessionen aussetzen und den nationalen Regierungen erlauben, ihre Staatsausgaben von Jahr zu Jahr in H&ouml;he von bis zu 2 Prozent (Inflationsziel) zu steigern. Oder die 3 Prozent werden ausgesetzt, solange die Arbeitslosigkeit &uuml;ber 5 Prozent liegt. Oder ein europ&auml;isches Finanzministerium finanziert sich &uuml;ber Eurobonds, welche die EZB auf dem Sekund&auml;rmarkt unbegrenzt aufkaufen darf, und gibt zus&auml;tzliche Milliarden aus. Oder die Europ&auml;ische Investitionsbank (EIB) legt deutlich mehr gr&uuml;ne Anleihen in Milliardenh&ouml;he auf, die als Schulden der EIB und nicht der Eurol&auml;nder verbucht werden.<br>\nSollte all dies nicht passieren, dann k&ouml;nnen nat&uuml;rlich L&auml;nder der Eurozone auch zu ihren nationalen W&auml;hrungen zur&uuml;ckkehren, um dann wieder Mehrausgaben finanzieren zu k&ouml;nnen. Dies allerdings w&uuml;rde die wirtschaftliche Struktur Europas stark belasten, denn dann m&uuml;sste Deutschland weniger exportieren und mehr konsumieren und der Rest der Eurozone weniger importieren und mehr selbst produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/die-loesung-liegt-in-hoeheren-staatsausgaben-16180933.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">Dirk Ehnts in Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Umsatzsteuerkarusselle: Scholz macht sich mitschuldig an Terroranschl&auml;gen<\/strong><br>\nAttac hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz aufgefordert, eine Harmonisierung der Umsatzsteuer in der EU nicht weiter zu blockieren und dem Betrug mit Umsatzsteuerkarussellen endlich ein Ende zu setzen.<br>\n&ldquo;Es ist unbegreiflich, dass Deutschland und andere L&auml;nder einen Richtlinienvorschlag der EU blockieren, weil sie sich gegenseitig nicht &uuml;ber den Weg trauen. Durch diese Blockade nehmen sie hin, dass Milliarden Euro bei Terroristen und in Steueroasen landen statt in einem Finanzamt eines EU-Landes&rdquo;, sagt Attac-Steuerexperte Detlev von Larcher. &ldquo;Mit seiner Weigerung einer Harmonisierung der Umsatzsteuer in Europa zuzustimmen, macht Scholz sich mitschuldig an der Finanzierung von Anschl&auml;gen durch Al Kaida und andere Terroristen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDabei hat die EU-Kommission ein einfaches Verfahren vorgeschlagen, das die Karusselle und damit den Steuerdiebstahl sofort stoppen w&uuml;rde. Dazu m&uuml;ssten sich Deutschland und die anderen EU-Staaten entschlie&szlig;en, Handelsgesch&auml;fte zwischen den Mitgliedsstaaten steuerlich so zu behandeln wie nationale Handelsgesch&auml;fte. &bdquo;Doch die L&auml;nder bef&uuml;rchten offenbar, dass die Umsatzsteuer, die einem Land zusteht, aber durch den Handel in einem Finanzamt eines anderen Landes landet, nicht zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird&ldquo;, stellt Karl-Martin Hentschel von der Attac-Arbeitsgruppe Finanzm&auml;rkte und Steuern fest. &bdquo;Es ist unfassbar, was da geschieht, nur weil sich die Finanzminister der EU-L&auml;nder nicht &uuml;ber den Weg trauen.&ldquo;<br>\nAttac verlangt von der Bundesregierung, ihre Blockadehaltung sofort aufzugeben und in anderen EU-L&auml;ndern f&uuml;r die Verabschiedung der Richtlinie gegen den Karussellbetrug im Ministerrat einzutreten. Zudem muss Scholz seine Weigerung aufgeben, dem Betrugswarnsystem der EU (TNA) beizutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/umsatzsteuerkarusselle-scholz-macht-sich-mitschuldig-an-terroranschlaegen\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Da k&ouml;nnen Investoren nur jubeln<\/strong><br>\nDas Handelsabkommen enth&auml;lt Klagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r Konzerne, aber keine verbindlichen Pflichten zur Einhaltung der Menschenrechte.<br>\n6,1 Milliarden Euro Schadensersatz fordert Vattenfall vor einem internationalen Schiedsgericht von Deutschland. Der Atomausstieg habe die zuk&uuml;nftigen Gewinne des Konzerns zunichtegemacht, so das Argument des Energieversorgers. Das Handelsabkommen mit Kanada (Ceta) enth&auml;lt ebensolche Klagerechte f&uuml;r Konzerne vor Schiedsgerichten. Der Europ&auml;ische Gerichtshof hat sie Ende April f&uuml;r rechtens erkl&auml;rt. Wenn die europ&auml;ischen Mitgliedstaaten dem Abkommen zustimmen, dann k&ouml;nnten weitere Milliardenklagen nach dem Muster von Vattenfall folgen.<br>\nDer EuGH ist mit seinem Gutachten auf der Linie der EU-Kommission, die sich um eine Neugestaltung und Ausweitung von Konzernklagerechten bem&uuml;ht. Dadurch werden die Rechte transnationaler Unternehmen weiter gest&auml;rkt, statt ihnen verbindliche Pflichten aufzuerlegen, um die Einhaltung der Menschenrechte zu garantieren. Umso ungerechter, da ArbeitnehmerInnen und VerbraucherInnen keine exklusiven Klagem&ouml;glichkeiten erhalten, wenn ihre Rechte verletzt werden.<br>\nZudem k&ouml;nnen Staaten durch drohende Entsch&auml;digungszahlungen abgeschreckt werden, fortschrittliche Politik zu machen. Der EuGH erkennt die M&ouml;glichkeit einer solchen abschreckenden Wirkung durch Konzernklagerechte an. Gleichzeitig meint er, dass weitere Klauseln des Vertrags ausreichend davor sch&uuml;tzten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Investoren oft nur mit Klagen drohen m&uuml;ssen, damit der Staat Regulierungen abschw&auml;cht oder zur&uuml;ck nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Gastkommentar-EuGH-Urteil-zu-Ceta\/!5590065\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sicher, auch Deutschland alleine (und andere Mitgliedsstaaten der EU) hat solche negativen Handelsabkommen mit Sonderklagerechten abgeschlossen, siehe der erw&auml;hnte Fall Vattenfall. Aber die EU ist kein bi&szlig;chen fortschrittlicher, sondern mindestens genauso konzernh&ouml;rig. Ich w&uuml;rde gerne erfahren, warum die taz diese negativen Punkte benennt und dann in fast jedem Artikel zu dem Schluss kommt, die EU m&uuml;sse man erfinden, wenn es sie nicht g&auml;be, und vor dem Zerfall der EU warnt. Undemokratisch, autorit&auml;r, von Lobbyisten dominiert. Was spricht jetzt noch mal f&uuml;r die EU? Und woher kommt dieses weit verbreitete Unwohlsein, die Ablehnung gar, die die EU erf&auml;hrt: gibt es daf&uuml;r etwa keinen rationalen Kern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Party der Banker geht weiter<\/strong><br>\nAm 15. September 2008 meldeten die Agenturen die Pleite der US-Bank Lehman Brothers. Es war die gr&ouml;&szlig;te Pleite eines Unternehmens, die die Welt je gesehen hat &ndash; und hatte fatale Folgen. Wie sieht es nach zehn Jahren aus? (&hellip;)<br>\nNew York 2018: &ldquo;Es gab genug Warnhinweise, dass es zum Crash kommt. Doch die Gier war gr&ouml;&szlig;er. Und auch jetzt lechzen die Anleger da dr&uuml;ben wieder nach mehr Rendite!&rdquo;, sagt Larry McDonald, ehemaliger Vize-Pr&auml;sident bei der US-Bank Lehman Brothers.<br>\nEr sitzt im 50. Stock eines schicken Apartmenthauses am Hudson River. Von seinem Schreibtisch kann er bis zum Financial District der Wall Street schauen. Er beobachtet heute als Autor den Markt und schreibt Investment-Reports. (&hellip;)<br>\nRiskante Finanzgesch&auml;fte geh&ouml;ren f&uuml;r Banker weiter zum Alltag. Private Schulden, billiges Geld und undurchsichtige Finanzprodukte &ndash; eine gef&auml;hrliche Mischung, die in einem explosiven Umfeld aus Gier und Wahnsinn schon bald den n&auml;chsten Crash ausl&ouml;sen k&ouml;nnten.<br>\nChristoph Kaserer von der TU M&uuml;nchen erkl&auml;rt diese Entwicklung so: &ldquo;Die gro&szlig;en internationalen Banken haben &ndash; wie fast alle Banken &ndash; ihre Bilanzsummen kr&auml;ftig ausgedehnt. Das hei&szlig;t, wenn eine dieser gro&szlig;en Banken in eine Schieflage ger&auml;t, werden wir auch heute nicht drum herumkommen, dass es eine Rettung durch den Steuerzahler gibt.&rdquo;<br>\nDie Autoren sto&szlig;en immer wieder auf deutliche Indizien, dass die Finanzkrise keineswegs vorbei ist. Im Gegenteil: 2018 gibt es erstaunliche Parallelen zu der Zeit kurz vor dem Mega-Crash.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/ard\/199821\/index.html\">3sat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein Jahr Nebenjob als Uber-Fahrer: Von Handgreiflichkeiten und Hungerlohn<\/strong><br>\nUnser USA-Korrespondent Friedemann Diederichs hat ein Jahr lang nebenbei als Uber-Fahrer gearbeitet. Die n&uuml;chterne Bilanz seines n&auml;chtlichen Nebenjobs: Handgreiflichkeiten, Hungerlohn und schmutzige Tricks sind keine Ausnahme, sondern an der Tagesordnung. Am Freitag ging der &bdquo;Rideshare&ldquo;-Gigant an die B&ouml;rse. (&hellip;)<br>\nEin Trip im April zeigt, warum es beim Uber-Prinzip nur einen gro&szlig;en Gewinner gibt &ndash; und Millionen Verlierer, die sich wie Hamster im Rad abstrampeln, ohne jemals finanziell ans Ziel zu kommen. Ich fahre den Bauingenieur John vom Flughafen zu seinem Haus. Es ist sp&auml;ter Abend und regnet ohne Unterlass. Weil nur wenige Uber-Fahrer unterwegs sind, greift die sogenannte &bdquo;Surge&ldquo;-Abrechnung. Das hei&szlig;t: Der Passagier zahlt das Zwei-, Drei- oder Vierfache des Normaltarifs.<br>\nDie Fahrt dauert genau 15 Minuten und 30 Sekunden, wobei Uber seit J&uuml;ngstem wenigstens bei gro&szlig;en Entfernungen die Anfahrtszeit zum Abholen mitrechnet &ndash; aber nie die oft langen Wartezeiten an Airports beispielsweise. John wird f&uuml;r den Trip durch seine bei Uber gespeicherte Kreditkarte mit 30,63 Dollar zur Kasse gebeten. Von diesem Betrag erhalte ich am Ende gerade einmal 13,88 Dollar. Der L&ouml;wenanteil, fast 50 Prozent, geht mit 14,75 Dollar an Uber, die verbleibenden knapp zwei Dollar sind staatliche Geb&uuml;hren.<br>\nIst das fair? Und was subventioniert eigentlich der Fahrer mit diesem hohen Uber-Prozentsatz? Gary Davies, der regelm&auml;&szlig;ig auf Social-Media-Bulletinboards Uber und Lyft analysiert, hat eine d&uuml;stere Vision dazu: &bdquo;Ubers Brot und Butter ist, Tausende von ,Angestellten&lsquo; zu finden, die dumm genug sind, sich als ,unabh&auml;ngige Unternehmer&lsquo; zu bet&auml;tigen, die Billigarbeit leisten und Geld einem Konzern verschaffen, dessen ultimatives Ziel es ist, die gleichen Fahrer irgendwann durch selbstfahrende Autos zu ersetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/vermischtes\/artikel\/1735199\/ein-jahr-nebenjob-als-uber-fahrer-handgreiflichkeiten-hungerlohn-und-schmutzige-tricks\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das System Uber &ndash; aus Sicht der Fahrer<\/strong><br>\nWas, wenn der Chef eine Maschine ist? F&uuml;r mehrere Millionen Menschen sei das schon der Fall, sagt Alex Rosenblat. Sie arbeiten f&uuml;r Algorithmen &ndash; jene der Fahrdienst-Apps Uber und Lyft. F&uuml;r die Fahrer bedeute das: Dauer&uuml;berwachung, automatisierte Manipulation &ndash; und die st&auml;ndige Drohung, nicht mehr arbeiten zu d&uuml;rfen, ohne zu wissen, warum. Die kanadische Ethnografin ist viel &ldquo;geubert&rdquo;. Sehr viel. 5000 Meilen in drei Jahren, in 25 St&auml;dten der USA und Kanada. Sie hat dabei 125 Fahrer interviewt. Ihre Erkenntnisse &uuml;ber die Hauptpersonen der &ldquo;Gig Economy&rdquo; stehen in ihrem Buch &ldquo;Uberland&rdquo;, &uuml;ber das sie in dieser Woche auf der Digitalkonferenz Republica in Berlin sprach.<br>\nDas Uber-Modell ist f&uuml;r sie Vorgeschmack auf eine Zukunft, in der Algorithmen Menschen sagen, wo sie sich wann aufhalten sollen, ihr Einkommen immer wieder herauf- oder heruntersetzen, und sie immer wieder durch ein Dauerfeuer von Anreizen dazu bringen, zu arbeiten. &ldquo;Uber ist f&auml;hig, die Arbeitsbedingungen der Fahrer und die Preise zu manipulieren.&rdquo; Das Unternehmen tue so, als sei seine App nur ein technisches Hilfsmittel, &ldquo;wie eine Kreditkarte &ndash; aber die Technologie ist nicht neutral&rdquo;. Der &ldquo;algorithmische Boss&rdquo; sei im Uberland l&auml;ngst Realit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/uber-lyft-boerse-ipo-boesengang-aktie-fahrer-app-1.4440003\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand &ndash; Ursachen und Alternativen<\/strong><br>\nAppelle an die Sozialpflichtigkeit des Wohnungseigentums sind nutzlos! Privater Wohnungsbau und Wohnungsvermietung verfolgen kein soziales Ziel. Der Zweck von Investitionen in den Wohnungssektor ist die Rendite. Ein anderes Interesse gibt es nicht. Eine soziale Wohnversorgung muss daher immer gegen private Gewinninteressen durchgesetzt werden.<br>\nDer kapitalistische Wohnungsmarkt zielt auf die Versorgung einer zahlungskr&auml;ftigen Nachfrage, nicht derjenigen, die auf preiswerte Wohnungen angewiesen sind. Eine soziale Wohnungsversorgung setzt eine leistbare und bedarfgerechte Wohnungsversorgung voraus. Insbesondere die Haushalte mit geringen Einkommen sollten nicht mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens f&uuml;r die Wohnkosten ausgeben, damit noch was zum Leben &uuml;brigbleibt. Bei Einkommen zum Mindestlohn, prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und kleinen Renten sprechen wir von Mietpreisen unter 5 Euro\/m2, wenn die Kriterien der Leistbarkeit erf&uuml;llt werden sollen. Allein in den Gro&szlig;st&auml;dten fehlen schon jetzt etwa 2 Millionen leistbare Wohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mietpreis-Explosion-und-Wohnungsnotstand-Ursachen-und-Alternativen-4411471.html\">Andrej Holm und Claus Schreer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;konomisierung der Krankenh&auml;user &ndash; Traurige Diagnose<\/strong><br>\nIm Krankenhaus sollte es nicht in erster Linie um Geld gehen. Und doch herrschen an den Hospit&auml;lern in Deutschland chronisch Kostendruck und Personalmangel. Die Lukrativit&auml;t einer Behandlung ist zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Woran kranken deutsche Krankenh&auml;user? [&hellip;]<br>\nEin Verfahren, das von den Krankenkassen gut bezahlt wird, das jedoch hohe Anforderungen an die Mitarbeiter stellt. Anfangs lie&szlig; es sich in seiner Klinik auch gut an, erinnert sich Wolf-Dieter Ludwig. Doch dann wurde es immer schwieriger: Als die Klinikleitung &ndash; wie so oft w&auml;hrend seiner 18-j&auml;hrigen Karriere als Chefarzt &ndash; wieder einmal wechselte, setzte der neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer den Rotstift bei den Personalkosten an:<br>\n&bdquo;Die &Ouml;konomisierung hat h&ouml;chste Priorit&auml;t gehabt. Personal wurde eingespart. Vern&uuml;nftige Gespr&auml;che mit Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern und den &auml;rztlichen Direktoren bzw. Pflegedienstleitungen fanden nicht in dem Umfang statt, wie es notwendig war. Wir waren untergeordnet dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und haben mit Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern, die meistens Anfang 30 Jahre alt waren, Betriebswirte, nicht wirklich die medizinischen Probleme besprechen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nDie &Ouml;konomie bestimmt den Alltag. Mit solchen Erfahrungen steht Wolf-Dieter Ludwig, der Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft ist, nicht allein da. Im Spannungsfeld zwischen Medizin und Pflege und deren ethischen Prinzipien auf der einen Seite und der Wirtschaftlichkeit auf der anderen, hat sich der Schwerpunkt in Richtung &Ouml;konomie verschoben &ndash; gleichg&uuml;ltig, ob sich die H&auml;user in privater Tr&auml;gerschaft befinden, in gemeinn&uuml;tziger oder &ouml;ffentlicher: Nur wer Gewinne erzielt, kann sich halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oekonomisierung-der-krankenhaeuser-traurige-diagnose.724.de.html?dram:article_id=448558\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ministerin Kl&ouml;ckner will Zahl der Lebensmittelkontrollen verringern<\/strong><br>\nStaatliche Lebensmittelinspektionen sollen nach SPIEGEL-Informationen seltener werden. Das gilt auch f&uuml;r Fleischbetriebe, die der h&ouml;chsten Risikoklasse zugeordnet sind. (&hellip;)<br>\nDie Verbraucherschutzorganisation Foodwatch warnt vor einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r Verbraucher, sollte die Vorschrift im Dezember wie geplant verabschiedet werden. Dann m&uuml;ssten etwa in Fleischbetrieben, die der h&ouml;chsten Risikoklasse zugeordnet sind, statt t&auml;glich nur noch &ldquo;h&auml;ufiger als monatlich&rdquo; Routinekontrollen stattfinden. In einem Restaurant, in dem schwere Hygienem&auml;ngel festgestellt wurden, w&auml;ren sie statt viertel- nur noch halbj&auml;hrlich vorgeschrieben, so der Entwurf.<br>\nDie neue Verordnung werde die Ressourcen der amtlichen Lebensmittel&uuml;berwachung noch wirksamer auf &ldquo;Problembetriebe&rdquo; fokussieren und die Effizienz steigern, so eine Sprecherin des Ministeriums. Das Gegenteil sei der Fall, erkl&auml;rt dagegen Foodwatch-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin R&uuml;cker.<br>\nF&uuml;r Lebensmittelbetriebe mit erh&ouml;htem Risiko k&ouml;nnten sogar weniger Kontrollbesuche vorgegeben werden. Das Ministerium bestreitet eine Verringerung der Kontrolldichte. Foodwatch will den Entwurf sowie die amtliche Begr&uuml;ndung daf&uuml;r am Sonntag auf ihrer Internetseite ver&ouml;ffentlichen. (&hellip;)<br>\nSchon jetzt finden wegen Personalmangels vielerorts zu wenig &Uuml;berpr&uuml;fungen statt. Nicht einmal jeder zweite Betrieb, der mit Lebensmitteln hantiert, wird j&auml;hrlich durchleuchtet. &ldquo;Doch statt mehr Personal in den &Auml;mtern einzustellen, will Frau Kl&ouml;ckner die Kontrollh&auml;ufigkeit dem Personalmangel anpassen&rdquo;, kritisiert R&uuml;cker. (&hellip;)<br>\n2017 hatte sich die Beanstandungsquote, also die Zahl der auff&auml;llig gewordenen Betriebe, wie durch ein Wunder von rund 25 Prozent auf 13,6 Prozent halbiert. Aber nicht, weil die Betriebe pl&ouml;tzlich weniger Hygiene-Verfehlungen begingen. Sondern weil die statistische Erfassung ge&auml;ndert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/julia-kloeckner-will-zahl-der-lebensmittel-kontrollen-verringern-a-1266809.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Anzahl der Kontrollen verringern, obwohl schon heute viel zu wenig kontrolliert wird&hellip; Kl&ouml;ckner hat sich auch u. a. <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/acker\/news\/kloeckner-totalverbot-von-glyphosat-europarechtlich-nicht-haltbar-10352357.html\">massiv f&uuml;r Glyphosat eingesetzt<\/a> und auch ansonsten immer die Interessen der Landwirtschaftsindustrie vertreten. Der Schutz der Verbraucher oder gar, Gott bewahre, der Tiere spielen f&uuml;r die Bundesministerin f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erkennbar keine Rolle, auch wenn das Ministerium so hei&szlig;t.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eigentlich ein weiterer Grund, um auch diese Ministerin &ndash; zusammen mit Frau von der Leyen &ndash; von ihren &Auml;mtern zu entlassen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Rx-Boni-Debatte ist eine Blamage f&uuml;r die SPD<\/strong><br>\nDass es in der CDU marktliberale Str&ouml;mungen gibt, wissen die Apotheker schon l&auml;nger. Die SPD hingegen ist eine Partei, die eigentlich seit Jahren f&uuml;r das Ende der Zwei-Klassen-Medizin k&auml;mpft. In der Arzneimittelversorgung wollen Union und SPD jetzt gemeinsam daf&uuml;r sorgen, dass sich die Medikamentenpreise f&uuml;r PKV- und GKV-Versicherte unterscheiden. Dass es nun unbedingt die privaten Krankenversicherungen sind, die (auch) die Sozialdemokraten daran erinnern, dass offene Rx-Preise den Verbraucherschutz gef&auml;hrden, ist f&uuml;r die SPD schlichtweg peinlich, meint DAZ.online-Chefredakteur Benjamin Rohrer. (&hellip;)<br>\nDas Verhalten der SPD in der Debatte um die Rx-Preisbindung hingegen ist von Widerspr&uuml;chen gepr&auml;gt &ndash; sp&auml;testens seit der Bundestagswahl 2017. Denn es gab wohl kein Thema, das die Sozialdemokraten im Sommer 2017 so hartn&auml;ckig beackerten wie die Zwei-Klassen-Medizin. Man denke nur an die Forderung einer einheitlichen Honorarordnung f&uuml;r &Auml;rzte. Ein Auszug aus dem SPD-Bundestagswahlprogramm: &bdquo;Bislang werden Privatpatientinnen und -patienten oftmals bevorzugt, da ihre Behandlung h&ouml;her verg&uuml;tet wird. Das werden wir beenden. Damit richtet sich die Verg&uuml;tung medizinischer Leistungen nach dem Bedarf der Patientinnen und Patienten und nicht danach, ob sie privat oder gesetzlich versichert sind.&ldquo;<br>\nMenschen, die sich mit der aktuellen politischen Diskussion im Apothekenmarkt besch&auml;ftigen, l&auml;sst dieser Abschnitt aus dem SPD-Programm verbl&uuml;fft zur&uuml;ck. Denn im Apothekenmarkt ist es gerade die SPD, die seit Jahren f&uuml;r Deregulierungen k&auml;mpft. Dass mit Lauterbach und Co. das Rx-Versandverbot nicht zu machen war, steht noch auf einem anderen Blatt. Aber dass sich der SPD-Gesundheitsexperte und Jurist Dr. Edgar Franke mit Blick auf das geplante Rx-Boni-Verbot im SGB V noch weitere &bdquo;wettbewerbliche M&ouml;glichkeiten&ldquo; w&uuml;nscht und Karl Lauterbach die Rechtssicherheit des Boni-Verbots hinterfragt, weil dieses wegen des EuGH-Urteils nicht weit genug gehe, erzeugt noch mehr Fragezeichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutsche-apotheker-zeitung.de\/news\/artikel\/2019\/05\/10\/die-rx-boni-debatte-ist-eine-blamage-fuer-die-spd?utm_campaign=kurzNach6&amp;utm_source=20190510&amp;utm_medium=newsletter&amp;utm_keyword=article\">DAZ.online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kennt der gut honorierrte Professor Lauterbach eigentlich (noch?) die Sorgen der &bdquo;kleinen Leute&ldquo; oder f&uuml;hlt er sich z.B. von solchen Artikeln berauscht bzw. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-und-karl-lauterbach-der-professor-und-sein-minister-a-1266173.html\">an der politischen Macht: Der Professor und sein Minister<\/a>?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China &bdquo;zutiefst entt&auml;uscht&ldquo; &uuml;ber neue Zollpl&auml;ne der USA<\/strong><br>\nChinesische Offizielle zeigten sich am Mittwoch tief entt&auml;uscht &uuml;ber Washingtons Pl&auml;ne, die Z&ouml;lle auf chinesische Importe ab Freitag zu erh&ouml;hen. Sie sagten, dass China &bdquo;notwendige Gegenma&szlig;nahmen&ldquo; ergreifen werde, falls die angek&uuml;ndigte Erh&ouml;hung der US-Z&ouml;lle tats&auml;chlich in Kraft trete.<br>\nSie zitierten einen Bericht der &bdquo;Trade Partnership Worldwide&ldquo; vom Februar, in dem es hei&szlig;t, dass eine Erh&ouml;hung der Z&ouml;lle von 10 auf 25 Prozent auf Waren im Gesamtwert von 200 Milliarden US-Dollar, gekoppelt mit bereits bestehenden Z&ouml;llen &ndash; sowie erwarteten chinesischen Vergeltungsma&szlig;nahmen &ndash; die Besch&auml;ftigung in den USA um mehr als 934.000 Arbeitspl&auml;tze reduzieren und das US-BIP um 0,37 Prozent dr&uuml;cken w&uuml;rde.<br>\nNach Angaben des chinesischen Zollamts sank der Handel zwischen China und den USA im Zeitraum von Januar bis April um 11,2 Prozent auf 1,1 Billionen Yuan (162,5 Milliarden US-Dollar).<br>\nDie Tatsache, dass Beijing dennoch eine Delegation zu den Handelsgespr&auml;chen in die USA schicke, sei &ldquo;sehr klug von chinesischer Seite&rdquo;, sagte Gary Hufbauer, Senior Fellow und Handelsexperte am Peterson Institut f&uuml;r Internationale Wirtschaft in Washington.<br>\nDouglas H. Paal, Vizepr&auml;sident des Asienprogramms der Carnegie-Stiftung f&uuml;r den internationalen Frieden, sagte, es mache &ldquo;(&hellip;) Sinn, die Gespr&auml;che fortzusetzen, da die Alternative ein drastisches Signal an die M&auml;rkte w&auml;re&rdquo;. (&hellip;)<br>\nGro&szlig;e US-Handelsorganisationen haben die Trump-Regierung derweil aufgefordert, weitere Spannungen zu vermeiden, w&auml;hrend Experten sagten, es sei vern&uuml;nftig, dass China die Verhandlungen in angemessener Weise fortsetzt.<br>\n&ldquo;Das ist eine schwierige Situation f&uuml;r Sojabauern&rdquo;, sagte Davie Stephens, Pr&auml;sident des Amerikanischen Sojabohnenverbands, am Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.beijingreview.com.cn\/International\/201905\/t20190510_800167522.html\">Beijing Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Chinas Botschafter in Deutschland, Wu Ken, im Interview mit Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung<\/strong><br>\nChina erscheint sehr intransparent. Man wei&szlig; nicht, wer sich hinter den chinesischen Investoren verbirgt. Das gilt auch f&uuml;r den Technologiekonzern Huawei, dessen Beteiligung am 5G-Netzausbau umstritten ist.<br>\nHuawei ist ein privates unabh&auml;ngiges Unternehmen. Der Vorwurf der verdeckten Spionage f&uuml;r den chinesischen Staat, wie ihn die Vereinigten Staaten aufgebracht haben, entbehrt jeder Grundlage. Wo sind &uuml;berhaupt daf&uuml;r die Beweise? Die weltweite Kampagne Amerikas gegen Huawei ist politisch motiviert. Huawei hat technologisch mit den amerikanischen Konzernen gleichgezogen. F&uuml;r die Vereinigten Staaten ist das unertr&auml;glich.<br>\nSie vermuten also reine Wettbewerbsgr&uuml;nde f&uuml;r die Spionagevorw&uuml;rfe?<br>\nJa. Das ist Mobbing gegen chinesische Tech-Unternehmen.<br>\nUnternehmen k&ouml;nnen in China sehr schnell in den Griff der chinesischen Regierung geraten. Und der Huawei-Gr&uuml;nder gilt als regierungsnah.<br>\nDie Beziehung von Huawei zur chinesischen Regierung ist nicht enger als die von Volkswagen zur deutschen Politik. Im Gegenteil. VW ist zu 20 Prozent in staatlicher Hand. Die chinesische Regierung ist dagegen an Huawei mit keinem Cent beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2019\/05\/05\/1s292868.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere das Interview mit dem chinesischen Botschafter in Deutschland ist interessant &ndash; und geeignet, die chinesische Perspektive kennenzulernen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesetzgebung in der Blackbox: Wie demokratisch ist die EU?<\/strong><br>\nSeit bald f&uuml;nf Jahren ist Margrethe Vestager EU-Kommissarin f&uuml;r Wettbewerb und damit offiziell daf&uuml;r zust&auml;ndig, sich mit den Kartellbr&uuml;dern und Monopolisten aus aller Welt anzulegen. Und die D&auml;nin macht wirklich einen guten Job: Seit ihrem Amtsantritt hat sie mehr als 15 Mrd. Euro an Kartellstrafen verh&auml;ngt, fast doppelt so viel wie w&auml;hrend der Amtszeit ihres Vorg&auml;ngers, und damit Europas Verbrauchern einen guten Dienst erwiesen, der noch viel mehr wert ist, weil er die Preise dr&uuml;ckt. Allein von Google kassierte Vestager vergangenes Jahr 4,4 Mrd. Euro.<br>\nAu&szlig;erdem ist sie gegen die Regierungen in Irland und den Niederlanden vorgegangen, die f&uuml;r die Weltkonzerne die Steuerflucht organisieren. Darum musste das irische Finanzministerium bei Apple nachtr&auml;glich 13 Mrd. Euro Steuern eintreiben. Und das war nur ein Fall von vielen.<br>\nAuch vor den Regierungen der gro&szlig;en Mitgliedstaaten Frankreich und Deutschland schreckt die streitbare D&auml;nin nicht zur&uuml;ck. Gegen den Willen von Pr&auml;sident Macron und Kanzlerin Merkel hat sie die geplante Fusion der Eisenbahnsparten von Alsthom und Siemens verboten, und das zu Recht. Denn sonst h&auml;tten Verbraucher und Steuerzahler das mit h&ouml;heren Preisen f&uuml;r Z&uuml;ge und Signaltechnik bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nVestager verf&uuml;gt also &uuml;ber genau das, was eine gute Europ&auml;erin im Amt auszeichnet: Sie k&auml;mpft f&uuml;r das europ&auml;ische Gemeinwohl, ungeachtet einzelner nationaler Interessen. Darum ist sie eigentlich eine ideale Kandidatin f&uuml;r den Chefposten an der Spitze der EU-Kommission. Wenn die EU-B&uuml;rger die Wahl h&auml;tten, dann h&auml;tte sie gewiss gute Chancen auf die Nachfolge von Jean-Claude Juncker als Kommissionspr&auml;sidentin.<br>\nDoch diese Wahl haben wir nicht. Wir werden zwar Ende Mai ein neues EU-Parlament w&auml;hlen. Aber damit entscheiden wir, die Wahlb&uuml;rger der Union, keineswegs, wer die EU-Kommission f&uuml;hren wird. Dar&uuml;ber bestimmen zuallererst die Regierungschefs der EU-Mitgliedsl&auml;nder. Das Parlament darf dann nur noch zustimmen oder ablehnen. Der d&auml;nische Premier Rasmussen hat aber schon gesagt, er werde Frau Vestager nicht erlauben, ihren bisherigen Job fortzuf&uuml;hren, geschweige denn, Pr&auml;sidentin der Kommission zu werden. Europas Beste wird also aller Voraussicht nach ihr Amt verlieren. Und selbst wenn sie es am Ende doch wird, weil sie Merkel und Macron vielleicht als Kompromisskandidatin zupass kommt, dann nicht, weil wir, die W&auml;hler es so wollten, sondern weil sie gerade in die Machtspiele der Regierungschefs passt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/mai\/gesetzgebung-in-der-blackbox-wie-demokratisch-ist-die-eu\">Harald Schumann in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51635#h07\">EU-Gipfel in Rum&auml;nien: Das Schachern um Topjobs hat begonnen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Auf dem Weg in den Euro k&auml;mpft Kroatien mit der Wut der B&uuml;rger<\/strong><br>\nKroatien will den Euro und hat daher harte Reformen durchgesetzt, allen voran bei der Rente. Doch das hat viele B&uuml;rger erz&uuml;rnt. Sie sehen sich unter &bdquo;dem Diktat fremder M&auml;chte&ldquo; &ndash; und rebellieren. Gerade f&uuml;r die Jungen steht einiges auf dem Spiel.<br>\nNur wenige Meter vom zentralen Platz der kroatischen Hauptstadt Zagreb entfernt liegt der Trg Europe, der Europa-Platz. Hier flattern diverse europ&auml;ische Flaggen, an der Adresse logiert ein B&uuml;rgerinformationsb&uuml;ro der EU und direkt daneben ein Fitness-Shop &ndash; was durchaus Symbolkraft hat. Schlie&szlig;lich will Kroatiens Regierung das Land fit machen f&uuml;r eine weitere Integration in die EU, insbesondere f&uuml;r einen Beitritt zum Euro.<br>\nDoch beherrscht wird der Platz dieser Tage von Aktivisten, die ein ganz anderes Anliegen haben. Im ganzen Land sammeln sie Unterschriften f&uuml;r ein Referendum, das die j&uuml;ngste Rentenreform r&uuml;ckg&auml;ngig machen soll. Sie setzen auf die Wut vieler B&uuml;rger &uuml;ber die Reformen der vergangenen Jahre.<br>\nDiese haben dazu gef&uuml;hrt, dass das Land im neuen Reformbericht der Berenberg Bank, einer Analyse aller europ&auml;ischen Staaten, beim Reform-Elan weit vorne liegt. Und diese haben dazu gef&uuml;hrt, dass die Wirtschaft seit einigen Jahren deutlich w&auml;chst, die Arbeitslosigkeit sinkt und die L&ouml;hne kr&auml;ftig steigen.<br>\nDoch all das kann nicht die vielen wirtschaftlichen und strukturellen Probleme verschleiern, die das Land nach wie vor plagen und die die Politik erst noch angehen muss, um es wirklich fit f&uuml;r den Euro zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article193309809\/Diktat-fremder-Maechte-Auf-dem-Weg-in-den-Euro-kaempft-Kroatien-mit-dem-Defizit-Dilemma.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 20 Prozent der Einwohner, vor allem die im erwerbsf&auml;higen Alter, haben das Land verlassen. Renten&rdquo;reformen&rdquo;, also Sozialk&uuml;rzungen; massive Erh&ouml;hungen der (regressiven) Mehrwertsteuer zur Sanierung des Staatshaushalts <a href=\"https:\/\/www.expat-news.com\/29268\/recht-steuern-im-ausland\/kroatien-vereinfacht-steuersystem\/\">in Kombination mit niedrigen K&ouml;rperschaft- und Einkommensteuern<\/a> und einer Reallohnsenkung (!!) von fast 10 Prozent <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/689367\/umfrage\/entwicklung-der-realloehne-in-kroatien\/\">in den letzten neun Jahren<\/a> bei fast deutschen Lebenshaltungskosten; mit anderen Worten: das Einmaleins der neoliberalen Politik des Standortwettbewerbs: mit diesem Terror, begr&uuml;ndet durch EU-Vorgaben und die Euro-Kriterien, hat die Regierung sicher viel f&uuml;r ihre eigene und die Beliebtheit der EU bewirkt. Aber die neoliberale Politik und die EU gelten ja als &ldquo;alternativlos&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Keine Nazis in der Ukraine? Rosa-Luxemburg-Stiftung r&uuml;ttelt an Mythos<\/strong><br>\nDas Asow-Regiment verf&uuml;gt sogar &uuml;ber eine eigene Panzerkompanie und ist in die ukrainischen Streitkr&auml;fte integriert. Prominente Unterst&uuml;tzung bekamen die Kr&auml;fte dieser Bewegung von dem ukrainischen Innenminister Arsen Awakow.<br>\nNeben dieser quasioffiziellen faschistischen Streitmacht hatte auch der sogenannte Rechte Sektor (eine faschistische Partei, die w&auml;hrend der Maidan-Demonstrationen gegr&uuml;ndet wurde) eine eigene Milit&auml;rformation f&uuml;r den Kampf gegen die Volksrepubliken im Osten gegr&uuml;ndet, wie die &Uuml;bersicht ausf&uuml;hrt. Diese Kr&auml;fte wurden jedoch nicht in die offiziellen Streitkr&auml;fte integriert.<br>\nDie Organisation &ldquo;Bruderschaft&rdquo; verf&uuml;gte zeitweilig auch &uuml;ber eine eigene Milit&auml;rformation, &ldquo;die Kompanie der Heiligen Maria&rdquo;, und betreibe derzeit einen &ldquo;popul&auml;ren Internetsender&rdquo;, mit dem sie &ldquo;Propaganda und Hassrede&rdquo; verbreite. Sie habe nicht gegen die Poroschenko-Regierung agitiert. (&hellip;)<br>\nDie &Uuml;bersicht enth&auml;lt eine Chronologie von Oktober 2018 bis Februar 2019, in der Aktionen und &Uuml;bergriffe der Rechtsextremen dokumentiert sind. Darunter einige herausragende Beispiele: Am 23. Oktober letzten Jahres beteiligten sich Faschisten an der Vertreibung einer Roma-Siedlung in der Hauptstadt Kiew. Am 7. November z&uuml;ndeten Mitglieder der Nazi-Organisation C14 das Haus eines Politikberaters an. Die Mitglieder derselben Organisation beschmierten am 14. Januar dieses Jahres den Eingang einer Kirche des Moskauer Patriarchats mit der Aufschrift: &ldquo;FSB, weg aus Lwiw!&rdquo; Am 15. Februar wurden Brandanschl&auml;ge an zwei weitere Kirchen des Patriarchats ver&uuml;bt &ndash; der Zahlencode 1488*, der an die Wand geschmiert wurde, deutet einen faschistischen Hintergrund an.<br>\nDie &Uuml;bersicht zeigt, dass der Faschismus in der Ukraine keineswegs ein vernachl&auml;ssigbares Ph&auml;nomen ist. Es gibt in der Ukraine eine gro&szlig;e, militante, zum Teil von staatlichen Stellen bef&ouml;rderte und inzwischen bewaffnete Bewegung von neonazistischen Parteien und Organisationen. Dass der Westen das ignoriert und stattdessen die angebliche Unterst&uuml;tzung rechter Parteien durch Russland beschw&ouml;rt, emp&ouml;rt echte Antifaschisten in Europa.<br>\n*14 steht f&uuml;r die sogenannten 14 W&ouml;rter, eine Gru&szlig;formel, die urspr&uuml;nglich von nordamerikanischen Nazis verwendet wurde (&ldquo;Wir m&uuml;ssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft f&uuml;r die wei&szlig;en Kinder sichern&rdquo;), w&auml;hrend 88 f&uuml;r &ldquo;HH\/Heil Hitler&rdquo; steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/87995-keine-nazis-in-ukraine-studie\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sozialismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen<\/strong><br>\nMit seiner Forderung nach einer Vergesellschaftung von Betrieben hat Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert eine Debatte dar&uuml;ber entfacht, wieviel Sozialismus die Wirtschaft vertr&auml;gt. Dabei ist dieses Modell in der Praxis l&auml;ngst gescheitert, kontert das junge SPD-Mitglied Stefan Hasenclever<br>\nBis weit in die links-liberale Mitte der Gesellschaft hat sich der Irrglaube verfestigt, Sozialismus sei in der Theorie eine gute Sache, nur in der Praxis falsch umgesetzt. Daher k&ouml;nnen Populisten von Linksau&szlig;en auch unbeschwert den &bdquo;demokratischen&ldquo; Sozialismus propagieren. Es ist kaum vorstellbar, was in diesem Land los w&auml;re, wenn Rechtsradikale versuchen w&uuml;rden den &bdquo;demokratischen&ldquo; Faschismus in die politische Diskussion einzubringen.<br>\nDabei stinkt der Sozialismus schon vom theoretischen Konzept her. Das Fundament der quasi-religi&ouml;sen Glaubensgrunds&auml;tze ist eine eigenwillige Interpretation der Geschichte als eine Geschichte der Klassenk&auml;mpfe. Daraus leitet Karl Marx, warum und wie auch immer, den zwangsl&auml;ufigen Ablauf der Geschichte ab. Die Verelendung des Arbeiters im Kapitalismus w&uuml;rde unausweichlich in eine kommunistischen Revolution und zur Diktatur des Proletariats f&uuml;hren. Nach einer sozialistischen &Uuml;bergangsphase w&uuml;rde diese in eine klassenlose Gesellschaft, ins Paradies auf Erden, m&uuml;nden. Diese Zwangsl&auml;ufigkeit l&auml;sst keine alternativen Betrachtungen des sicherlich wesentlich komplexeren Geschichtsablaufs und Wesens des Menschen zu. Sie verkommt zu einer gef&auml;hrlichen Ideologie. (&hellip;)<br>\nIch bin es leid, dass die mediale Deutungshoheit beim linken Fl&uuml;gel der SPD liegt &ndash; nicht nur bei der Frage nach der Wiederaufnahme der Gro&szlig;en Koalition, sondern auch in der Sozialismus-Debatte. Und das, obwohl die Mehrheit der SPD-Mitglieder K&uuml;hnerts Vorschl&auml;ge genauso ablehnt wie die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Neben den kleinen Korrekturma&szlig;nahmen in der gro&szlig;en Koalition m&uuml;ssen wir Sozialdemokraten endlich ein neues Zukunftskonzept entwickeln. Wir m&uuml;ssen uns wieder Gedanken dar&uuml;ber machen, wie wir in Zukunft die Wirtschaft st&auml;rken und zugleich den Sozialstaat ausbauen und die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion komplettieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/kevin-kuehnert-sozialismus-verstaatlichung-spd-godesberger-programm\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> Die Vita sagt &raquo;einfach&laquo; alles. Dieser verquere Meinungsartikel, nein Cicero nennt es Debattenartikel, macht einen sprachlos und w&uuml;tend. Es ist einfach schlicht unfassbar welch &raquo;K&auml;se&laquo; da abgesondert wird. Das hat mit &raquo;Debatte&laquo; nichts mehr zu tun. Das ist Propaganda pur. Man mag dem &raquo;Herrn&laquo; vielleicht sein &raquo;zartes Alter&laquo; nachsehen, aber hier ist ganz klar der Geschmack der Bolognabildungsverbl&ouml;dung zu erkennen. Welches Ver\/Zer-Bildungsprogramm dieser Mensch durchlaufen hat, man k&ouml;nnte glatt Mitleid bekommen. Wie war das mit dumm geboren? Solch SPD-Nachwuchs ist der Gnadenstoss.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kennt Herr Hasenclever die Geschichte der SPD, deren Mitglied er ist? Herr Hasenclever fordert u.a., dass sich die Mitglieder Gedanken machen dar&uuml;ber das &bdquo;wir in Zukunft die Wirtschaft st&auml;rken und zugleich den Sozialstaat ausbauen und die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion komplettieren k&ouml;nnen&ldquo;. Aber wenn sich jemand wie sein Parteigenosse K&uuml;hnert &auml;u&szlig;ert, lehnt er es kategorisch ab. Offenbar ist er der Ansicht, der Schr&ouml;der-Kurs sei der einzig richtige und wahre Weg f&uuml;r die Partei &ndash; inklusive der &bdquo;Basta&ldquo;-Politik. Und so einen inhaltlichen Unsinn f&ouml;rdert die Friedrich-Ebert-Stiftung &ndash; unglaublich &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51656"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51656\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51659,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51656\/revisions\/51659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}