{"id":51727,"date":"2019-05-16T08:46:59","date_gmt":"2019-05-16T06:46:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727"},"modified":"2019-05-16T08:46:59","modified_gmt":"2019-05-16T06:46:59","slug":"hinweise-des-tages-3367","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h01\">Trickreiche Rentenprognosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h02\">Klimaaktivistin Luisa Neubauer &ndash; Von Merkel und den Gr&uuml;nen entt&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h03\">Streit um Israel-Beschluss im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h04\">Warnings of &lsquo;Gulf of Tonkin 2.0&rsquo; as Trump Officials Blame Iran for Oil Tanker Attacks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h05\">Der Krieg in Libyen: Was &Ouml;l, Europa und Fl&uuml;chtlinge mit ihm zu tun haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h06\">Vor neuen Konfrontationen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h07\">Fachkr&auml;ftemangel in der Pflege: Herr Stopora sucht Krankenschwestern auf dem Westbalkan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h08\">Hartz IV: &ldquo;Sanktionsverlaufsquote&rdquo; stieg 2018 auf 8,5 Prozent (ELB) bzw. 9,6 Prozent (ELB u25)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h09\">L&ouml;hne und Outsourcing: Gnadenlose Ausbeutung der Paketzusteller stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h10\">Illegaler Datenhandel: Arbeitsagentur l&ouml;scht Tausende Jobangebote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h11\">Notwendige Zusatzfinanzen und anhaltende Entt&auml;uschung: Die Auseinandersetzung um den Hochschulpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h12\">Feldpost f&uuml;r den Nachwuchs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h13\">Ausl&auml;nderzentralregister: Ein Datenmoloch au&szlig;er Kontrolle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h14\">Die Scharfmacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h15\">Buchvorstellung Ines Maria Eckermann &ndash; Ich brauche nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51727#h16\">Im Bett mit Herbert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trickreiche Rentenprognosen<\/strong><br>\nDie dramatisierenden Berechnungen des bekannten Rentenexperten Axel B&ouml;rsch-Supan sind teilweise deutlich &uuml;bertrieben. Dementsprechend nutzen seine daraus abgeleiteten Vorschl&auml;ge den Arbeitgebern und belasten Rentner wie Besch&auml;ftigte.<br>\nSie erheben schwere Vorw&uuml;rfe gegen den &ldquo;Rentenpapst&rdquo; Axel B&ouml;rsch-Supan. Worum geht es?<br>\nIch habe seine Thesen und Berechnungen unter die Lupe genommen und die Rechentricks aufgedeckt, mit denen er die aktuellen Debatten beispielsweise &uuml;ber die Grundrente oder das Rentenniveau beeinflusst. Im Ergebnis muss ich feststellen, dass seine Schlussfolgerungen keine Grundlage haben.<br>\nWas hei&szlig;t das konkret?<br>\nB&ouml;rsch-Supan vertritt die Position, dass die sogenannte doppelte Haltelinie aus dem bis 2025 g&uuml;ltigen Rentenkonzept in der Zeit danach nicht haltbar sei. Diese Haltelinien sorgen daf&uuml;r, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und die Rentenbeitr&auml;ge nicht &uuml;ber 22 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens steigen. Die Berechnungen von B&ouml;rsch-Supan gegen diese Haltelinien sind deutlich dramatisierend dargestellt und beinhalten zumindest in einem Fall eine bewusst falsche Annahme. In seiner Stellungnahme rechnet er zum Beispiel aus, was die Haltelinien in Zukunft den Steuerzahler kosten w&uuml;rden, m&uuml;sse der allein daf&uuml;r aufkommen. Dabei rechnet er die Kosten in eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung um. B&ouml;rsch-Supan schreibt: &ldquo;Die Mehrbelastung liegt im Jahr 2030 bei etwa drei Prozentpunkten, steigt dann sehr schnell auf das Doppelte an (bis zum Jahr 2036), langfristig auf &uuml;ber acht Prozentpunkte.&rdquo; Seine Vorstellungen hat er kurz vor dem ersten Treffen der Rentenkommission, die Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Mai 2018 eingesetzt hat, bekanntgemacht und damit die &ouml;ffentliche Darstellung beherrscht.<br>\nWas kritisieren Sie an B&ouml;rsch-Supans Berechnung?<br>\nJede Mehrbelastung beginnt bei null Prozent. Daher ist jede Steigerung erst einmal steil. Und man kann ganz schnell eine Verdopplung erreichen &ndash; &uuml;brigens ein oft benutztes Angst-Argument von B&ouml;rsch-Supan. Aber auch das Wesentliche fehlt bei seiner Rechnung. Um wieviel steigen denn die Preise dadurch tats&auml;chlich? Aus der b&ouml;sen &ldquo;Verdopplung der Belastung bis 2036&rdquo; ergibt sich gerade mal ein Preisanstieg von 0,35 Prozent pro Jahr. Nicht sch&ouml;n, aber keinesfalls so dramatisch, wie er mit dem Begriff &bdquo;Verdopplung&ldquo; suggeriert. Es geht B&ouml;rsch-Supan wahrscheinlich im Kern darum, ein gutes Rentenniveau als unbezahlbar darzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++33d8ff10-764b-11e9-95e9-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klimaaktivistin Luisa Neubauer &ndash; Von Merkel und den Gr&uuml;nen entt&auml;uscht<\/strong><br>\nDie Klimaaktivistin und Sprecherin von Fridays for Future Deutschland, Luisa Neubauer, kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), richtet aber auch einen klaren Appell an sie. Beim Redaktionsgespr&auml;ch mit der SZ am Montagnachmittag &auml;u&szlig;erte sich die 23-J&auml;hrige sehr selbstbewusst und schlagfertig &uuml;ber die Bundeskanzlerin, ihre eigene Partei die Gr&uuml;nen, die Europawahl und die Perspektiven der Klimaschutz-Bewegung. Im Anschluss besuchte Neubauer eine Veranstaltung in der Stiftung Demokratie Saarland in Saarbr&uuml;cken.<br>\nBlamabel sei es, dass Merkel die vorgebrachten L&ouml;sungen zur Klimakrise auf dem EU-Gipfel im rum&auml;nischen Sibiu vergangene Woche als zu ambitioniert bezeichnete. Oder, dass sie &bdquo;in der Union keine klare Ansage&ldquo; mache. Das sei eine Katastrophe und man k&ouml;nne von ihr nur entt&auml;uscht sein. Das entlasse Merkel aber nicht aus ihrer Verantwortung. &bdquo;Sie hat nichts mehr zu verlieren und ist in den letzten Jahren ihrer Amtszeit in der bequemen Position sich f&uuml;r ganz viele Ver&auml;nderungen auszusprechen&ldquo;, so Neubauer.<br>\nLetztlich arbeite derzeit keine Partei im Deutschen Bundestag ambitioniert genug an der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Auch die Gr&uuml;nen nicht, zu deren Parteimitgliedern Neubauer z&auml;hlt. Dass Anh&auml;nger der Fridays for Future-Bewegung W&auml;hler der Gr&uuml;nen seien, wie die Gr&uuml;nen-Spitzenkandidatin f&uuml;r die Europawahl, Ska Keller, in einem Gespr&auml;ch mit unserer Zeitung vergangene Woche sagte, sei nicht der Fall. &bdquo;Die Gr&uuml;nen haben sich immer mit Klimaschutz befasst, damit sind sie aber nicht weit genug gekommen.&ldquo; Vielmehr seien sie zu einer Mainstream-Partei geworden, die ein &bdquo;Wohlf&uuml;hlprogramm&ldquo; und inklusive Sprache nutze. Das wirke sich laut Neubauer zwar positiv auf Umfragewerte aus, verschlie&szlig;e aber die Augen vor der Realit&auml;t. Als Aktivistin bei Fridays for Future sieht sich Neubauer in der Position, ihrer Partei nun etwas &bdquo;in den Hintern zu treten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/saarland\/landespolitik\/klimaaktivistin-luisa-neubauer-zur-gast-bei-der-sz_aid-38766455\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Streit um Israel-Beschluss im Bundestag<\/strong><br>\nSeit 15 Jahren versucht die BDS-Kampagne, Israel zu isolieren. Der Bundestag will sich mit gro&szlig;er Mehrheit gegen die Boykottbewegung stellen. Scharfe Kritik daran kommt nun aus &ndash; Israel. [&hellip;]<br>\nEine ganz gro&szlig;e Koalition aus CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen will am Freitag im Bundestag eine Resolution gegen die internationale BDS-Kampagne verabschieden. Damit wird sich eine Mehrheit im Parlament der Einsch&auml;tzung der israelischen Regierung anschlie&szlig;en, die die BDS-Kampagne &ndash; das K&uuml;rzel steht f&uuml;r &ldquo;Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen&rdquo; &ndash; seit Jahren als strategische Bedrohung bewertet und die Bewegung als antisemitisch bezeichnet. [&hellip;]<br>\nIn Israel selbst regt sich Protest gegen den bevorstehenden Bundestagsbeschluss. In einem gemeinsamen Aufruf warnen mehr als 60 j&uuml;dische und israelische Wissenschaftler mit scharfen Worten davor, BDS mit Antisemitismus gleichzusetzen, wie es die Bundestagsresolution nun t&auml;te. Diese Vermischung sei &ldquo;inakzeptabel und eine Bedrohung f&uuml;r die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland&rdquo;.<br>\nAmos Goldberg, Professor f&uuml;r die Geschichte des Holocausts an der Hebr&auml;ischen Universit&auml;t in Jerusalem hat den Appell initiiert, zu den bekanntesten Unterzeichnern geh&ouml;ren die Soziologin Eva Illouz und Yair Wallach, Leiter des Zentrums f&uuml;r J&uuml;dische Studien an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London.<br>\nDie Wissenschaftler betonen, dass unter ihnen sowohl Unterst&uuml;tzer als auch Gegner der BDS-Bewegung seien. Sie alle lehnten jedoch &ldquo;die tr&uuml;gerische Behauptung ab, dass die BDS-Bewegung als solche antisemitisch sei, und wir verteidigen das Recht jeder Person oder Organisation, sie zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf.<br>\nDie Unterzeichner kritisieren, dass der Bundestag &ldquo;der am weitesten rechts stehenden Regierung in der Geschichte Israels&rdquo; helfe, &ldquo;jeden Diskurs &uuml;ber pal&auml;stinensische Rechte und jede internationale Solidarit&auml;t mit den Pal&auml;stinensern, die unter milit&auml;rischer Besatzung und schwerer Diskriminierung leiden, zu delegitimieren&rdquo;.<br>\nZudem warnen die Wissenschaftler davor, die mehr als hundert pal&auml;stinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die den BDS-Aufruf unterzeichnet haben, k&uuml;nftig von deutscher F&ouml;rderung auszuschlie&szlig;en. Das w&uuml;rde zu einer weiteren Schw&auml;chung der gesamten pal&auml;stinensischen Gesellschaft beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/israel-streit-um-anti-bds-beschluss-im-bundestag-a-1267584.html%20\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein erstaunlich ausgewogener Artikel zu diesem hoch brisanten Thema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warnings of &lsquo;Gulf of Tonkin 2.0&rsquo; as Trump Officials Blame Iran for Oil Tanker Attacks<\/strong><br>\n&ldquo;It&rsquo;s obvious that Bolton and Pompeo are trying to create a Gulf of Tonkin incident with Iran.&rdquo;<br>\nIs the Trump administration attempting to concoct a false pretext to justify launching a war against Iran?<br>\nThat question has become increasingly common and urgent among anti-war commentators and activists in recent days as U.S. intelligence officials&mdash;without citing any concrete evidence&mdash;blamed Iran for reported attacks on Saudi and UAE oil tankers in the Strait of Hormuz over the weekend. Commentators quickly likened the accusations to the Gulf of Tonkin incident, referring to the &ldquo;fabricated&rdquo; event that President Lyndon Johnson used to massively escalate America&rsquo;s war in Vietnam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/news\/2019\/05\/14\/warnings-gulf-tonkin-20-trump-officials-blame-iran-tanker-attack\">Common Dreams<\/a>\n<p><strong>dazu: Konflikt mit dem Iran: USA ziehen Botschaftspersonal aus Irak ab<\/strong><br>\nDie USA ziehen einen Teil ihrer Mitarbeiter aus dem Irak ab. Zudem wurden die US-Truppen wegen &ldquo;glaubw&uuml;rdiger Bedrohungen&rdquo; von Soldaten durch den Iran in Alarmbereitschaft versetzt. Dieser setzte eine erste Drohung in die Tat um.<br>\nVor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ziehen die USA gro&szlig;e Teile ihres diplomatischen Personals aus dem Irak ab. Alle nicht unbedingt ben&ouml;tigten Mitarbeiter der Botschaft in Bagdad und des Konsulats in Erbil sollten den Irak verlassen, verf&uuml;gte das US-Au&szlig;enministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/iran-irak-usa-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Krise zwischen USA und Iran: Bolton und Pompeo &ndash; die Hardliner in Washington<\/strong><br>\nDer Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, und Au&szlig;enminister Mike Pompeo gelten als Bef&uuml;rworter eines Milit&auml;reinsatzes gegen den Iran. Von der angeblichen Bedrohungslage konnten sie ihre Gespr&auml;chspartner in Br&uuml;ssel, London und Moskau aber nicht so recht &uuml;berzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krise-zwischen-usa-und-iran-bolton-und-pompeo-die-hardliner.1783.de.html?dram:article_id=448879\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Krieg in Libyen: Was &Ouml;l, Europa und Fl&uuml;chtlinge mit ihm zu tun haben<\/strong><br>\nSeit acht Jahren kommt Libyen nicht zur Ruhe. In den komplizierten Konflikt sind auch europ&auml;ische Staaten verstrickt. Es geht um &Ouml;l, regionalen Einfluss &ndash; und Fl&uuml;chtlinge. [&hellip;]<br>\nWarum spielen Frankreich und Italien eine so wichtige Rolle in dem Konflikt?<br>\nBeide L&auml;nder sind eng mit Libyen verstrickt und vor Ort Konkurrenten: Italien ist die ehemalige Kolonialmacht, Frankreich will seinen Einfluss in Nordafrika sichern. Hinzu kommt, dass das Interesse an &Ouml;l aus der Region in j&uuml;ngster Zeit wieder gewachsen ist. &ldquo;Der halbstaatliche italienische Erd&ouml;l-Konzern Eni greift zur Zeit in gro&szlig;em Umfang auf libysches Erd&ouml;l zu &ndash; vor allem in dem Raum, den Haftar kontrolliert&rdquo;, so Dittmann. &ldquo;Aber auch Frankreich will verst&auml;rkt an das libysche &Ouml;l herankommen.&rdquo; Die Sarraj-Regierung beendete im April die diplomatischen Beziehungen zu Paris &ndash; weil sie Frankreich vorwirft, den Warlord Haftar zu unterst&uuml;tzen. [&hellip;]<br>\nDas bringe auch den Westen in die Bredouille, sagt Andreas Dittmann: &ldquo;Er sieht sich zwar moralisch auf der Seite der anerkannten Regierung. De facto ist aber auch die Milit&auml;rdiktatur in &Auml;gypten ein Verb&uuml;ndeter des Westens &ndash; und &Auml;gypten steht auf der Seite Haftars.&rdquo; Haftar inszeniert sich nicht nur als K&auml;mpfer gegen die Terrormiliz Islamischer Staat, die ebenfalls in Libyen pr&auml;sent ist &ndash; er kontrolliert auch wichtige &Ouml;l-Vorkommen. Seit seiner Offensive halten sich auch die USA mit M&auml;&szlig;igungsappellen auff&auml;llig zur&uuml;ck.<br>\nEigentlich stehe der gesamte Westen eher auf Haftars Seite, erkl&auml;rt Dittmann &ndash; selbst wenn Europa wegen der Fl&uuml;chtlingsdeals auf eine Zusammenarbeit mit der Sarraj-Regierung angewiesen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/krieg-libyen-oel-europa-fluechtlinge-33732534\">Web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vor neuen Konfrontationen (II)<\/strong><br>\nFrankreich setzt seine Vorst&ouml;&szlig;e gegen die deutsche Dominanz in der EU fort. Nach ersten offenen Weigerungen, wichtigen Forderungen Berlins Folge zu leisten, teilt der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit, mit dem deutschen Kandidaten f&uuml;r die Nachfolge von EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker, Manfred Weber (CSU), nicht einverstanden zu sein. Zudem macht er sich f&uuml;r klimapolitische Schritte stark, die den Interessen der deutschen Kfz-Industrie zuwiderlaufen. Bereits Ende April hatte Macron &ouml;ffentlich &ldquo;Konfrontationen&rdquo; mit der Bundesrepublik angek&uuml;ndigt. Paris bereitet inzwischen auch au&szlig;enpolitische Vorhaben vor, die mit deutschen Vorstellungen kollidieren. So hat Frankreich eine neue Einflussoffensive in S&uuml;dosteuropa gestartet, das Berlin als sein exklusives Hegemonialgebiet begreift. Zudem bem&uuml;ht es sich um eine st&auml;rkere Fokussierung auf Nordafrika. Macron kommt zugute, dass Deutschland nach Gro&szlig;britanniens Austritt aus der EU keine Sperrminorit&auml;t mehr gegen Bem&uuml;hungen hat, die Berliner Austerit&auml;tspolitik zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7937\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel in der Pflege: Herr Stopora sucht Krankenschwestern auf dem Westbalkan<\/strong><br>\nIn Memmingen fehlen Pflegekr&auml;fte, wie &uuml;berall in Deutschland. Pflegedirektor Stopora sucht deshalb in Serbien und in Bosnien und Herzegowina nach Frauen, die bei ihm arbeiten wollen. Doch das schafft neue Probleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/pflegekraefte-vom-westbalkan-herr-stopora-sucht-krankenschwestern-a-1262652.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So sieht die Wirklichkeit der amtlich bef&ouml;rderten Migration aus. Die Ausbeutung anderer V&ouml;lker. So sieht die Wirklichkeit der vor fast 30 Jahren mit westlicher Begeisterung betriebenen Zerst&ouml;rung des fr&uuml;heren Jugoslawiens aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV: &ldquo;Sanktionsverlaufsquote&rdquo; stieg 2018 auf 8,5 Prozent (ELB) bzw. 9,6 Prozent (ELB u25)<\/strong><br>\nDie sogenannte &ldquo;j&auml;hrliche Sanktionsverlaufsquote&rdquo; ist 2018 auf 8,5 Prozent bzw. 9,6 Prozent in der Altersgruppe unter 25 Jahre gestiegen. &bdquo;Die j&auml;hrliche Sanktionsverlaufsquote dr&uuml;ckt &hellip; den Anteil der ELB aus, die in mindestens einem Berichtsmonat des Jahres SGB II-Leistungen bezogen haben und innerhalb dieses Jahres mindestens eine Sanktion hatten.&rdquo; (Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit) Zu den Berechnungsgrundlagen der &ldquo;j&auml;hrlichen Sanktionsverlaufsquote&rdquo; in 2017 und 2018 siehe die folgende Tabelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/40-biaj\/1229-hartz-iv-sanktionsverlaufsquote-stieg-2018-auf-8-5-prozent-elb-bzw-9-6-prozent-elb-u25.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>L&ouml;hne und Outsourcing: Gnadenlose Ausbeutung der Paketzusteller stoppen<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen bestellen Waren im Internet. Entsprechend hat sich der Umsatz bei Paket-, Express- und Kurierleistungen seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Die L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen der knapp 500.000 Zusteller sind teilweise katastrophal, was mit der Auslagerung von Arbeit an Subunternehmen zu tun hat. Am Ende solcher Ausbeutungsketten stehen Besch&auml;ftigte, die oft nicht mal den Mindestlohn erhalten, wie Pr&uuml;fungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ergeben haben.<br>\nDiese Schmutzkonkurrenz dr&uuml;ckt ihrerseits die L&ouml;hne nach unten: In der Post- und Paketbranche sind die Bruttomonatsverdienste seit 2007 um mehr als 13 Prozent gesunken.<br>\nUnternehmen sollen auch f&uuml;r die Arbeitsbedingungen ihrer Subunternehmer haften<br>\nEs ist dringend n&ouml;tig, gegen gnadenlose Ausbeutung und mafi&ouml;se Strukturen (nicht nur) in der Paketbranche vorzugehen. Konzerne, die Aufgaben an Subunternehmen auslagern, sollten daf&uuml;r Sorge tragen, dass auch dort wenigstens Mindestl&ouml;hne gezahlt und Sozialbeitr&auml;ge abgef&uuml;hrt werden. Insofern ist die von Arbeitsminister Hubertus Heil geplante Ausdehnung der Nachunternehmerhaftung auf die Paketbranche ein wichtiger Schritt, der hoffentlich gegen Widerst&auml;nde in der Union durchgesetzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/gnadenlose-ausbeutung-12260559.html\">Sahra Wagenknecht auf FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Fraktion DIE LINKE. bringt am Donnerstag, 16. Mai den Antrag &bdquo;Keine Portoerh&ouml;hungen ohne Verbesserung der L&ouml;hne und des Service&ldquo; im Bundestag ein.<\/strong><br>\nDie zu erwartenden Portoerh&ouml;hungen f&uuml;r Privatkunden sollen zu einem gro&szlig;en Teil zur Steigerung der Dividenden der Anteilseigner der Deutschen Post AG genutzt werden. DIE LINKE fordert, k&uuml;nftige Portoerh&ouml;hungen nur dann zu erlauben, wenn diese die allgemeine Preisentwicklung ausgleichen, zu verbesserten Arbeitsbedingungen und h&ouml;heren L&ouml;hnen f&uuml;hren oder f&uuml;r den Erhalt und Ausbau der Postinfrastruktur sowie f&uuml;r eine verbesserte Zustellqualit&auml;t eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/gnadenlose-ausbeutung-der-paketzusteller-stoppen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Illegaler Datenhandel: Arbeitsagentur l&ouml;scht Tausende Jobangebote<\/strong><br>\nAnfang Mai deckten SWR-Reporter den Datenmissbrauch &uuml;ber die Jobb&ouml;rse auf &ndash; nun hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Tausende Stellenangebote gel&ouml;scht. Einfluss auf die Statistik hat das aber nicht.<br>\nDer Berliner Gesch&auml;ftsmann Johann S. stellte am Tag bis zu 3000 Stellen in die Online-Jobb&ouml;rse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Dann verkaufte er die erhaltenen Daten weiter, auch an Zeitarbeitsfirmen. SWR-Reporter deckten den Datenhandel &uuml;ber die Jobb&ouml;rse auf, kauften von Johann S. Bewerber-Daten.<br>\nEr ist nicht der Einzige: Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat nun Konsequenzen gezogen und nach eigenen Angaben elf Unternehmen in ihrer Jobb&ouml;rse gesperrt &ndash; zusammengerechnet sollen sie bis vor kurzem etwa 120.000 vermeintliche Stellen ausgeschrieben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/swr\/jobboerse-arbeitsagentur-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Notwendige Zusatzfinanzen und anhaltende Entt&auml;uschung: Die Auseinandersetzung um den Hochschulpakt<\/strong><br>\nIn der Nacht vom 2. auf den 3. Mai einigten sich Bund und L&auml;nder im Rahmen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf die Fortsetzung des sogenannten Hochschulpaktes, der neuerdings &bdquo;Zukunftsvertrag Studium und Lehre st&auml;rken&ldquo; hei&szlig;t. In den Schlagzeilen der &uuml;berregionalen Medien dominierten die Erfolgsmeldungen in dem Tenor &bdquo;160 Milliarden mehr f&uuml;r die Hochschulen!&ldquo; Wer wagt hier schon zu widersprechen? Dennoch lohnt sich ein genaueres Hinsehen.<br>\nNat&uuml;rlich haben die strukturell unterfinanzierten Hochschulen die Mittel dringend n&ouml;tig. Dabei sollte jedoch nicht unter den Tisch fallen, dass sie ohne grundlegende personalpolitische Strukturreformen den Studien- und Lehrbetrieb auf dem gegenw&auml;rtigen Niveau des Mangels lediglich mehr schlecht als recht fortsetzen k&ouml;nnen &ndash; ohne grundlegende Verbesserungen bei st&auml;ndig wachsenden Studierendenzahlen.<br>\nWas wurde nun genau beschlossen? Der Bund stellt von 2021 bis 2023, d.h. nach dem Auslaufen des gegenw&auml;rtigen Hochschulpaktes 2020, j&auml;hrlich 1,88 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2024 dauerhaft j&auml;hrlich 2,05 Milliarden Euro bereit. Die L&auml;nder geben zus&auml;tzliche Mittel in derselben H&ouml;he, sodass durch den Zukunftsvertrag bis 2023 j&auml;hrlich rund 3,8 Milliarden Euro und ab 2024 j&auml;hrlich insgesamt 4,1 Milliarden Euro zur F&ouml;rderung von Studium und Lehre zur Verf&uuml;gung stehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/auseinandersetzung_um_den_hochschulpakt.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Feldpost f&uuml;r den Nachwuchs<\/strong><br>\nAufdringliche Werbung: Bundeswehr schreibt 700.000 Minderj&auml;hrige pers&ouml;nlich an. Wer solche Post nicht will, muss vorab bei Meldebeh&ouml;rden widersprechen<br>\nRund 700.000 Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren erhalten in diesen Tagen Werbepost der Bundeswehr mit einer Grafik, die ihr &raquo;Ja&laquo; zum Milit&auml;rdienst schon vorwegnimmt: Ihr jeweiliger Familienname ist auf einem olivgr&uuml;nen Aufn&auml;her mit Flecktarnhintergrund zu lesen; darunter prangt das Bundeswehrkreuz.<br>\n&raquo;Die Wehrpflicht ist ausgesetzt, die Bundeswehr muss sich daher aktiv um Nachwuchs bem&uuml;hen&laquo;, erkl&auml;rte dazu eine Sprecherin des Presse- und Informationszentrums Personal (PIZ) in K&ouml;ln am Montag nachmittag auf Anfrage von junge Welt. Die M&ouml;glichkeit, gezielt &raquo;junge Erwachsene&laquo; anzuschreiben, sei gesetzlich verankert, betonte sie, stellte aber kurz darauf klar, dass es um Minderj&auml;hrige geht: &raquo;Ab dem 6. Mai 2019 wurden daher Informationsschreiben an rund 700.000 Personen mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit adressiert, die im n&auml;chsten Jahr vollj&auml;hrig werden. Sie erhalten eine personalisierte Postkarte mit einem Informationsangebot zum Arbeitgeber Bundeswehr. Daraus erw&auml;chst selbstverst&auml;ndlich keinerlei Verpflichtung.&laquo;<br>\nDie Karte wirkt aber auf manche Empf&auml;nger &auml;hnlich distanzlos wie ein Heiratsantrag, der, spa&szlig;eshalber wie eine fertige Hochzeitsanzeige gestaltet, an eine Person geschickt wird, die noch nie Interesse an einer Beziehung mit dem Absender gezeigt hat. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend sich die Partei Die Linke und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) seit Jahren bundesweit gegen die Nachwuchswerbung des Milit&auml;rs an Schulen einsetzen, tut dies der Berliner Landesverband der SPD seit einem Beschluss Anfang April im Alleingang &ndash; gegen den Willen seiner Bundesparteispitze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/354738.rekrutierungsoffensive-feldpost-f%C3%BCr-den-nachwuchs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausl&auml;nderzentralregister: Ein Datenmoloch au&szlig;er Kontrolle?<\/strong><br>\nDie Beh&ouml;rden sehen im Ausl&auml;nderzentralregister ein wichtiges Werkzeug &ndash; Datensch&uuml;tzer ein verfassungswidriges Desaster. Jetzt sollen die Zugriffsm&ouml;glichkeiten auf die Datenbank noch ausgeweitet werden.<br>\nF&uuml;r Datensch&uuml;tzer ist das Ausl&auml;nderzentralregister (AZR) schon lange ein Albtraum. Daten von 10,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sind im AZR gespeichert, zusammengetragen aus 14.000 Beh&ouml;rden: von Polizei und Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden, Jugend- und Gesundheits&auml;mtern oder Arbeitsagenturen.<br>\nDie Bundesregierung will die Zugriffsm&ouml;glichkeiten noch weiter ausweiten, vor allem f&uuml;r Bundespolizei und Sicherheitsdienste. Im Umgang mit Millionen Gefl&uuml;chteten soll das AZR zur umfassenden Datendrehscheibe werden, die der Terrorabwehr ebenso dienen soll wie der Steuerung von Asylverfahren und Abschiebungen sowie der Integration in den Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/datenaustausch-auslaenderzentralregister-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Scharfmacher<\/strong><br>\nRussische Twitter-Agitatoren befeuern im Internet den politischen Streit im Westen. Ein Blick in ihren Maschinenraum offenbart die Methoden, mit denen die Trolle auch die Europawahl beeinflussen wollen. [&hellip;]<br>\nNiemand wei&szlig;, wie viele solcher Trolle es gibt oder wie viele Menschen im Netz auf sie hereinfallen. Nur dass es sie gibt, l&auml;sst sich nicht bestreiten. Und dass auch die Europawahl auf ihrer Agenda steht.<br>\nF&uuml;r Staaten wie Russland ist das Internet ein Geschenk: Es erlaubt, Meinungen und Wahlen in anderen L&auml;ndern zu manipulieren, ohne einen Schuss abzufeuern, viel Geld auszugeben oder das eigene Personal unn&ouml;tig in Gefahr zu bringen. Es erm&ouml;glicht, Demokratien vom Schreibtisch aus zu untersp&uuml;len und zu verunsichern. [&hellip;]<br>\nDie Analyse zeigt: Auch Deutschland und Europa stehen im Visier. Rund 100.000 dieser Tweets wurden von Twitter als deutschsprachig erkannt. Die meisten, knapp 15.000, publizierten die Trolle im September 2017 &ndash; sicher nicht zuf&auml;llig im Monat der Bundestagswahl. Die h&auml;ufigsten Themen der Trolle lassen sich an den Hashtags ablesen: #Merkel (2243-mal), #Erdogan (1185), #Fl&uuml;chtlinge (1182) und #stopptTerror (971). Auch der Hashtag #AfD findet sich unter den Top Ten (627). Interessanterweise richten sich die Tweets aus dem Herbst 2017 nicht nur gegen die Regierung: #Merkelmussbleiben wurde 508-mal verwendet.<br>\nWie oft diese Tweets wahrgenommen wurden und was sie bewirkten, l&auml;sst sich nicht eruieren. F&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse sind das relevante Gr&ouml;&szlig;enordnungen. Die Trolle setzten darauf, Streit anzufachen. H&auml;ufig bedienten sie mit meinungsstarken Tweets beide Lager eines Konflikts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/21\/russland-trolle-twitter-europawahl-daten-manipulation\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einfach wieder unglaublich! &bdquo;Bei dieser Recherche kooperierte Signals mit der Investigativplattform Bellingcat.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Artikel erweckt den Eindruck, dass auch die Bundestagswahl bereits von den Trollen massiv beeinflusst worden war und stellt somit s&auml;mtliche Wahlanalysen mal eben in Frage oder blendet sie einfach aus. Man k&ouml;nnte z.B. in die Analyse der SPD schauen &bdquo;Aus Fehlern lernen&ldquo;, die in vielen Punkten zu kritisieren ist, was die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44640\">hier<\/a> auch taten, aber immerhin zu der selbstkritischen Feststellung gelangt: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Schiffbruch mit Ansage [&hellip;] Die Wahl 2017 ging nicht 2017 verloren, sondern sp&auml;testens 2015. Ebenso wie die Wahl 2013 schon 2011 verloren war. [&hellip;] Befund: Die Kampagne 2017 hatte zu keinem Zeitpunkt eine strategische Grundlage. Sie hatte keinen Kompass und wurde aus dem Moment heraus gef&uuml;hrt. Das Tragische an der Kampagne 2017 war obendrein, dass in ihr exakt die gleichen Fehler begangen wurden wie in der Kampagne 2013.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wo kommen da jetzt dubiose Twitter-Trolle vor, die eine relevante Gr&ouml;&szlig;enordnung erreicht haben sollen? Ach richtig, das l&auml;sst sich ja &bdquo;nicht eruieren&ldquo;. Wie praktisch. Dieser Artikel der Zeit kl&auml;rt auf vielen Zeilen &uuml;berhaupt nichts auf und ist damit selbst im h&ouml;chsten Ma&szlig;e manipulativ. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzender Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch den Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51707\">Nun unterst&uuml;tzt Russland sogar schon die Antifa &hellip; die Verschw&ouml;rungstheorien von Deutschlandfunk, FAZ und Co. werden immer abstruser<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Buchvorstellung Ines Maria Eckermann &ndash; Ich brauche nicht mehr<\/strong><br>\nWarum die Pleonexia uns alle so panisch und ungl&uuml;cklich macht und die Welt zerst&ouml;rt<br>\n(&hellip;) Ines Maria Eckermann macht es ihren Lesern nicht einfach. H&auml;tte sie nicht einfach eine kleine Brosch&uuml;re schreiben k&ouml;nnen, in der steht, was wir alles nicht brauchen?<br>\nDas h&auml;tte wohl nichts gebracht. Denn solche Listen gibt es schon zuhauf. Sie helfen den Ratlosen nicht, weil die Ratlosen nicht wissen, warum sie so ungl&uuml;cklich sind, warum sie so zerfressen sind von Neid und Unzufriedenheit. Dass das ganze Zeug nicht gl&uuml;cklich macht, das wissen sie ja. Aber &ndash; und da sind wir bei den alten Griechen &ndash; sie wissen nicht, wie man gl&uuml;cklich wird. Sie stehen mit ihren sch&ouml;nen SUVs im Stau, um zur Arbeit zu kommen, um dort Geld zu verdienen, um sich Haus und Auto und Familie und lauter teure W&uuml;nsche erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.<br>\nSie haben nach Fress- und Sauforgien oder ganzen N&auml;chten vor dem Fernseher einen Kater und Augenringe, sie haben tausende Freude in den &bdquo;social media&ldquo;, kennen davon aber kaum einen und wissen auch nicht, wie sie ihre echten Freunde im Leben noch in ihrem vollgestopften Kalender unterbringen sollten. Das Immermehr f&uuml;hrt zu einem unheimlichen Leistungsdruck. Aber es frisst das Wertvollste, was wir haben: Zeit.<br>\nWir haben f&uuml;r all die Sachen, die uns wirklich gl&uuml;cklich machen, kaum noch Zeit. Nicht f&uuml;r das Wochenende im Garten, nicht f&uuml;r den Abend mit wirklich guten Freunden, nicht f&uuml;r den Abend mit der Familie, gar die unbeschwerten Stunden mit den Kindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2019\/05\/Ich-brauche-nicht-mehr-Eine-sehr-philosophische-Suche-nach-den-Wurzeln-des-Gluecks-274982%20\">Leipziger Internetzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.W.:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Artikel. Weniger eine Buchrezession, sondern viel mehr eine auf den Punkt gebrachte Analyse unserer heutigen Zeit, die wirklich zum Nachdenken anregt!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Im Bett mit Herbert<\/strong><br>\nTrennung von Werbung und Journalismus? War gestern. Die &ldquo;Welt&rdquo; macht vor, wie&rsquo;s heute geht, und hievt f&uuml;r einen Tag Herbert Diess auf den Vize-Chefsessel, den Vorstandsvorsitzenden von VW. Man m&ouml;chte weinen.<br>\nDer 7. Mai 2019 wird m&ouml;glicherweise als Tag des Dammbruchs in die deutsche Zeitungsgeschichte eingehen. Springers Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; habe mit ihrer an jenem Tag erschienenen Ausgabe &ldquo;vorgemacht, wie man sich einem gro&szlig;en Unternehmen so richtig an den Hals wirft&rdquo; &ndash; so umschrieb der Newsletter des Medienportals &ldquo;&Uuml;bermedien&rdquo; die Ma&szlig;nahme der Springer-Zeitung, als Co-Chefredakteur f&uuml;r einen Tag Herbert Diess zu engagieren, den Vorsitzenden des Vorstands der Volkswagen AG.<br>\nIn einem &ldquo;Neue Mobilit&auml;t&rdquo;-Ressort fand sich am Diess-Day zum Beispiel ein ganzseitiges Portr&auml;t einer Volkswagen-Mitarbeiterin, das im Sound einer Unternehmenszeitschrift gehalten war: &ldquo;Michelle Gabriel hat bei VW erst das Schwei&szlig;en gelernt &ndash; und dann das Programmieren.&rdquo; Und nun sei sie in der &ldquo;Fakult&auml;t 73&rdquo; gelandet, der &ldquo;Kaderschmiede des Konzerns&rdquo;. Einerseits journalistisch camouflierte Werbung (Texte &uuml;ber VW und Texte, in die ein VW-Bezug eher notd&uuml;rftig eingebaut wurde), andererseits &ldquo;richtige&rdquo; Anzeigen von VW &ndash; das pr&auml;gte einen Gro&szlig;teil der Blattmischung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/424\/im-bett-mit-herbert-5918.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51727","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51727"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51727\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51730,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51727\/revisions\/51730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}