{"id":51758,"date":"2019-05-17T10:53:41","date_gmt":"2019-05-17T08:53:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51758"},"modified":"2019-05-17T16:10:17","modified_gmt":"2019-05-17T14:10:17","slug":"70-jahre-bundesrepublik-auf-und-ab-und-wie-gehts-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51758","title":{"rendered":"70 Jahre Bundesrepublik. Auf und ab. Und wie gehts weiter?"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. Mai 1949 wurde in Bonn das Grundgesetz verk&uuml;ndet und verabschiedet. Wahrscheinlich wird in den n&auml;chsten Tagen noch einiges dar&uuml;ber und &uuml;ber die vergangenen 70 Jahre zu lesen sein. Da ich relativ fr&uuml;h politisiert war, habe ich fast die gesamten 70 Jahre bewusst miterlebt und mir jetzt ein paar Gedanken dazu gemacht. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Artikel ist auch als gestaltete, ausdruckbare PDF-Datei verf&uuml;gbar. 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Unsere Stra&szlig;en sind voll von dicken protzigen Autos, gleichzeitig suchen alte Menschen versch&uuml;chtert nach Pfandflaschen in den Abfalleimern unserer St&auml;dte. Die Leistungsf&auml;higkeit der Gesetzlichen Rente, von der die Mehrheit der Menschen im Alter abh&auml;ngt, wurde absichtlich beschnitten, um den Versicherungen das Gesch&auml;ftsfeld der Privatvorsorge zu &ouml;ffnen. Altersarmut wird hingenommen und produziert, damit andere Gesch&auml;fte machen. Im Namen von Demokratie und Freiheit werden Kriege in aller Welt gef&uuml;hrt, die Millionen Tote und Verletzte fordern. Der Westen produziert so Terroristen und wundert sich dann, dass es Terrorismus gibt. <\/p><p>Die &ouml;ffentliche Propaganda verk&uuml;ndet: Es geht uns so gut wie nie. Gleichzeitig stecken Hunderttausende in Leiharbeit und anderen prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen. In vielen Familien reicht ein Job allein nicht f&uuml;r das Leben, weil der Lohn zu niedrig ist und die Mieten zu hoch sind. Ein leibhaftiger Bundeskanzler hat sich dieses Zustands ger&uuml;hmt; er verk&uuml;ndete stolz, den besten Niedriglohnsektor geschaffen zu haben. Der m&auml;chtigste Staat der Welt wird von einem Pr&auml;sidenten gef&uuml;hrt, der mit Twitter regiert. Seine &bdquo;Demokratische&ldquo; Konkurrenz ist auch nicht besser. Oft wei&szlig; die Welt&ouml;ffentlichkeit nicht, wer in den USA regiert. Eine verr&uuml;ckte Welt! <\/p><p><strong>Das Durcheinander, die Entt&auml;uschungen, die unverst&auml;ndlichen Entscheidungen und gef&auml;hrlichen Entwicklungen sind nicht vom Himmel gefallen. Sie sind von Menschen gemacht. Und sie lie&szlig;en sich korrigieren. Wenn wir ein bisschen aus Erfahrungen lernen w&uuml;rden. Wenn wir ein bisschen fragen, was vern&uuml;nftig w&auml;re. Das ist die Hoffnung trotz Verr&uuml;cktheit.<\/strong><\/p><p>Wir k&ouml;nnten schon viel weiter sein: Wir k&ouml;nnten in Frieden leben, wenn wir wie 1990 vereinbart Konflikte friedlich zu l&ouml;sen versuchen w&uuml;rden, statt uns in eine neue Konfrontation hinein treiben zu lassen. Wir k&ouml;nnten in viel humaneren und gerechteren Verh&auml;ltnissen leben als heute, wenn wir uns daf&uuml;r entschieden h&auml;tten, der neoliberalen Ideologie zu widersprechen und zu trotzen. Aber viele, viel zu viele sind der Propaganda erlegen und haben in entscheidenden Phasen der j&uuml;ngeren Geschichte jenen die Verantwortung &uuml;berlassen bzw. &uuml;bertragen, die ihr eigenes Wohl und nicht das unsere verfolgt haben. Die Mehrheit hat zum Beispiel jenen die Verantwortung &uuml;berlassen, die den Konflikt zwischen West und Ost neu entfachen wollten. &bdquo;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein&nbsp;und werden, im Innern und nach au&szlig;en.&ldquo; Das hatte der neugew&auml;hlte Bundeskanzler Willy Brandt 1969 versprochen und dann entsprechend dieser Devise versucht zu regieren. Aber dieses Versprechen  wurde inzwischen entsorgt.  <\/p><p>Das Versprechen hielt bis 1990. Wir haben seitdem gegen andere V&ouml;lker, wie etwa gegen Russland, aufger&uuml;stet. Wo &bdquo;Gemeinsame Sicherheit&ldquo; geplant war und einander versprochen war, haben wir getrennt; wir haben das Feindbild gepflegt, und unsere wichtigsten Medien arbeiten eifrig am Aufbau des Feindbildes Russland weiter, statt wie verabredet die Nachbarschaft und Freundschaft zu pflegen. Eine wirklich verr&uuml;ckte Welt.<\/p><p>Mich erinnert der aggressive Feindbildaufbau gegen&uuml;ber Russland, den wir heute erleben, an eine fr&uuml;he Zeit der Bundesrepublik, an die ersten Jahre. Damals h&auml;tte es die Chance gegeben, sich mit unseren &bdquo;Br&uuml;dern und Schwestern&ldquo; in der DDR, wie es zugleich feierlich und verlogen hie&szlig;, zusammenzutun. Die erste gro&szlig;e Aufw&auml;rtsbewegung jener Zeit lautete n&auml;mlich &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo;. Dieses Bekenntnis wurde zugleich von fortschrittlichen und konservativen Kr&auml;ften in den ersten Jahren nach 1945 laut und deutlich formuliert. Das h&auml;ngt mir aus Kindeszeit noch in den Ohren und es hat gut geklungen. Dann kam Adenauer im Auftrag oder ohne Auftrag der Westalliierten mit dem Vorschlag und der Entscheidung zur &bdquo;Wiederbewaffnung&ldquo;, wie man damals sagte. Gemeint war die Gr&uuml;ndung der Bundeswehr und ihre Integration in die NATO. Dagegen gab es eine ziemlich breite Bewegung. Selbst in meinem Dorf im Kraichgau haben wir damals eine Demonstration, einen Fackelzug, gegen die Wiederbewaffnung organisiert. Parallel dazu ist der Mitgr&uuml;nder der rheinischen CDU, Gustav Heinemann, aus Protest gegen die Wiederbewaffnung aus dieser Partei ausgeschieden und hat sein Amt als Bundesinnenminister niedergelegt. Er gr&uuml;ndete eine Partei, die Gesamtdeutsche Volkspartei, GVP. Deren Hauptforderung war, die damaligen Angebote der Sowjetunion und des Warschauer Paktes wenigstens zu pr&uuml;fen. Sie liefen darauf hinaus, Deutschland zu vereinigen unter der Bedingung, dass Deutschland zwischen Ost und West neutral bliebe und nicht bewaffnet w&uuml;rde. Das war eine angenehme Bedingung. Diese Idee fand auch ich damals einleuchtend. Aber die Gesamtdeutsche Partei und unsere Ideen wurden damals in einem gro&szlig;en Propagandafeldzug niedergemacht. Und der Kalte Krieg wurde gepflegt und propagandistisch aufger&uuml;stet.<\/p><p>&Uuml;ber die M&ouml;glichkeit von damals, n&auml;mlich das ganze Elend der Teilung mit all dem Leid und Tod zu vermeiden, spricht heute niemand mehr, auch nicht bei den 70-Jahr-Feiern. Darauf w&uuml;rde ich Wetten abschlie&szlig;en. <\/p><p>Wir sind nicht da, wo wir sein k&ouml;nnten, wir sind nicht einmal da, wo wir schon waren, weil wir nicht Herr im eigenen Haus sind. Ich hatte 2014 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23749\">in einem Text auf den Nachdenkseiten<\/a> vom Kolonie-Status unseres Landes geschrieben. Dar&uuml;ber haben sich einige Leser furchtbar aufgeregt. Meines Erachtens zu Unrecht. Unsere Freiheit zur Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Beziehungen mit anderen V&ouml;lkern ist beschr&auml;nkt. Die USA mischen sich &uuml;ber die NATO, &uuml;ber ihnen dienstbare Staaten in Europa, &uuml;ber ihren massenhaften Einfluss auf gro&szlig;e deutsche Unternehmen sowie auf Politiker und Medien und mithilfe von einseitig verk&uuml;ndeten Sanktionen und Strafen in unsere ureigenen Entscheidungen ein. Das ist ein gro&szlig;es Problem. Dar&uuml;ber wird nachzudenken sein.<\/p><p>Die 81 Jahre meines Lebens fallen mit einer gesellschaftlichen und politischen Entwicklung zusammen, die man treffend als Kurve darstellen kann, als Auf und Ab: Es begann im Krieg und endet m&ouml;glicherweise in einem neuen gro&szlig;en Krieg. Ein Horror f&uuml;r unsere Kinder und Enkel. Zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den heute wieder aufgebrochenen neuen Konflikten und Kriegen lag eine Phase der Entspannung und des Sich-Vertragens, der Vers&ouml;hnung zwischen verfeindeten V&ouml;lkern &ndash; zumindest in Europa. <\/p><p>&Auml;hnlich verlief die innere Entwicklung. Totaler staatlicher Terror in der Nazizeit, dann ein bisschen Hoffnung in der zweiten H&auml;lfte der vierziger Jahre, aber noch unter dem Einfluss von Nationalsozialisten und von der Regierung Adenauer aus vermischt mit dem Drang zur Restauration und angef&uuml;llt vom Kalten Krieg. Dann die &Ouml;ffnung in den sechziger und siebziger Jahren. Mehr Demokratie wagen &ndash; lautete die Parole der Politik. Die Entdeckung lebendigen demokratischen Streits und der Lust auf Reformen zugunsten der Mehrheit und der Benachteiligten: die Reform des Rechts zugunsten von Frauen und Familien, die &Ouml;ffnung der weiterf&uuml;hrenden Schulen und Hochschulen f&uuml;r die Kinder der Arbeiterschaft, getragen vom Geist der Solidarit&auml;t und der Erkenntnis, dass Sozialstaatlichkeit eine gute gesellschaftliche Erfindung und die soziale Sicherung ein wichtiger Baustein und Bindemittel unseres Zusammenlebens ist. Getr&uuml;bt von Erscheinungen wie dem Radikalenerlass. Wahrlich nicht perfekt. Keineswegs. Aber besser als alles andere.<\/p><p>Namhafte Politiker hatten damals den Mut, ein St&uuml;ck geistige F&uuml;hrung zu &uuml;bernehmen, so k&ouml;nnte man sagen. Despektierlich w&uuml;rde man sagen: Moral zu predigen. Brandt tat das bei einem Auftritt mitten im Wahlkampf im Oktober 1972. Da regte er an, mehr Mitgef&uuml;hl zu zeigen und notfalls auch mit anderen Menschen mitzuleiden. Er sprach von Compassion. Das war das Kontrastprogramm zum zuvor gepflegten Wirtschaftswunder-Egoismus wie auch zur nachfolgenden neoliberalen Ideologie mit dem dann verbreiteten Glaubenssatz, Jeder sei seines Gl&uuml;ckes Schmied. Dieser Unterschied ist &uuml;brigens von gro&szlig;er Bedeutung bei der Beantwortung der Frage, wie wir unsere Gesellschaft k&uuml;nftig gestalten wollen. Auf der g&auml;ngigen Formel &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&ldquo; k&ouml;nnen wir unsere Zukunft nicht aufbauen. Auf der Basis eines solchen Glaubens l&auml;sst sich die Zerst&ouml;rung der Artenvielfalt und der Umwelt nicht stoppen und auch nicht der R&uuml;stungswahnsinn und auch nicht solche Ideologien wie &bdquo;America first&ldquo;. Mit der Behauptung, Jeder sei seines Gl&uuml;ckes Schmied, k&ouml;nnen wir auch die Armut in der Welt und den Hunger nicht bek&auml;mpfen.<\/p><p>Nie haben sich zuvor und danach so viele Menschen an politischen Debatten und Entscheidungen und an der Entwicklung von Programmen zur Reform unserer Gesellschaft beteiligt wie in den sechziger und siebziger Jahren. Die Wahlbeteiligung erreichte mit 91,1 % im Jahr 1972 einen Spitzenwert, genauso die Mitarbeit und Mitgliedschaft in Parteien. Die Vor-Achtundsechziger, zu denen ich geh&ouml;rte, und die Achtundsechziger lockerten die Verkrustungen auf, mischten unser Land auf, entsorgten den &bdquo;Muff von 1000 Jahren unter den Talaren&ldquo; &ndash; jedenfalls versuchten sie es. Sie brachten neuen Wind an die Universit&auml;ten, an die Schulen und ins ganze Land. <\/p><p>&bdquo;Nur Reiche k&ouml;nnen sich einen armen Staat leisten&ldquo; &ndash; das war die &Uuml;berschrift eines Flugblatts, das die SPD 1971 verbreitete und dessen Urheber ich war. Damals ist es gelungen, Mehrheiten f&uuml;r die Einsicht zu gewinnen, dass die Versorgung mit &ouml;ffentlichen G&uuml;tern des Grundbedarfs, also mit Wasser, &ouml;ffentlichem Nahverkehr, Schulen und Universit&auml;ten, Energie, Telekom und auch das Fernsehen und der H&ouml;rfunk in &ouml;ffentliche Verantwortung geh&ouml;rt. An der Huldigung f&uuml;r die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; und ihre Vertreter kann man inzwischen erkennen, welchen geistigen und faktischen Verfall wir inzwischen erlebt haben. <\/p><p>Ich bin &uuml;berzeugt, dass sich Mehrheiten auch heute f&uuml;r eine vern&uuml;nftige und soziale Politik gewinnen lie&szlig;en. Das ist die kleine Hoffnung &ndash; die Hoffnung, dass es nach dem Auf und dem Ab wieder ein Aufw&auml;rts geben k&ouml;nnte. Die Hoffnung beruht darauf, dass irgendwann Personen an die Hebel der politischen Gestaltung kommen, die den Mut haben, die Menschen bei ihren guten Tugenden zu packen: bei ihrer Bereitschaft zur Solidarit&auml;t statt des heute mobilisierten Egoismus, bei ihrer Neigung, mit Nachbarn, auch mit anderen V&ouml;lkern, und mit allen gut auszukommen, Freundschaften zu pflegen, statt gegeneinander aufzur&uuml;sten. Bei der Mehrheit der Menschen k&ouml;nnen die positiven Seiten des menschlichen Wesens angesprochen werden. Diese sind zurzeit versch&uuml;ttet. Aber sie sind da. &Auml;hnlich wie vor 50 Jahren, als schon einmal versucht wurde, das bessere Deutschland, das anst&auml;ndigere Deutschland, wie damals einer etwas vorwitzig formuliert hatte, zu mobilisieren.<\/p><p>Titelbild: nitpicker \/ <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23. 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Da ich relativ fr&uuml;h politisiert war, habe ich fast die gesamten 70 Jahre bewusst miterlebt und mir jetzt ein paar Gedanken dazu gemacht. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51758\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":51761,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,212,54,165,161],"tags":[1114,635,329,358,1302,1543,1504,1759,2013,418,1339,2175,1268,2301,466,288,273,312,2523,259,1556,291,426],"class_list":["post-51758","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-gestaltete-pdf","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-wertedebatte","tag-adenauer-konrad","tag-altersarmut","tag-brandt-willy","tag-bundeswehr","tag-daseinsvorsorge","tag-deutsche-einheit","tag-egoismus","tag-entsolidarisierung","tag-entspannungspolitik","tag-grundgesetz","tag-heinemann-gustav","tag-interventionspolitik","tag-kalter-krieg","tag-konfrontationspolitik","tag-nato","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatvorsorge","tag-reformpolitik","tag-restauration","tag-russland","tag-usa","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/shutterstock_1015147843.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51758"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51796,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51758\/revisions\/51796"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}