{"id":51780,"date":"2019-05-17T15:00:55","date_gmt":"2019-05-17T13:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51780"},"modified":"2019-05-17T16:50:45","modified_gmt":"2019-05-17T14:50:45","slug":"leserbriefe-zu-gelbwesten-appell-franzoesische-kuenstler-lassen-sich-nicht-fuer-dumm-verkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51780","title":{"rendered":"Leserbriefe zu Gelbwesten-Appell: Franz\u00f6sische K\u00fcnstler lassen sich \u201enicht f\u00fcr dumm verkaufen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zu dem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51602\">Gelbwesten-Appell: Franz&ouml;sische K&uuml;nstler lassen sich &bdquo;nicht f&uuml;r dumm verkaufen&ldquo; &ndash; Die deutsche Kulturszene schweigt zum Sozialen<\/a>&rdquo; erreichten uns wieder zahlreiche Leserbriefe, die wir nun nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. In einigen Leserbriefen klingt an, und es gibt auch die entsprechenden Links, dass es auch in Deutschland etliche K&uuml;nstler gibt, die sich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einsetzen, und hoffentlich sto&szlig;en sie irgendwann auch mal auf eine gr&ouml;&szlig;ere Resonanz in der deutschen Bev&ouml;lkerung. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte nds, <\/p><p>ich kann ihnen den Hauptgrund f&uuml;r den nichtexistenten Widerstand der deutschen Kulturszene in einem Wort nennen: Kulturf&ouml;rderung! <\/p><p>&Ouml;ffentliche Mittel f&uuml;r Theater, Musik, Literatur, Film&hellip; tralalla aus EU-, Bundes-, Landes- und kommunalen F&ouml;rdert&ouml;pfen. So wie sich fr&uuml;her  der Adel die Narren, Theater und Orchester zur Belustigung gehalten haben, h&auml;lt sich die Politik die Gunst der Kulturschaffenden und die Hand die einen f&uuml;ttert bei&szlig;t man nicht. <\/p><p>Ich kritisiere die USA ja gerne  aber dort gibt es so einen Mist wie hier nicht und deswegen sind dort die K&uuml;nstler auch wesentlich h&auml;rter drauf. Nur damit das klar ist. Ich  habe nichts gegen &ouml;ffentliche  F&ouml;rderung von Kunst und Kultur. Das Problem ist, dass faktisch alles durch die Politik entschieden wird, wer, wann, wo, was und wieviel bekommt und nicht etwa bspw. durch B&uuml;rger oder andere VON DER POLITIK UNABH&Auml;NGIGE Organe.<\/p><p>Solange das so ist wird von dort nichts kommen und nur die jenigen, die auf die Kulturf&ouml;rderung nicht angewiesen sind k&ouml;nnen es sich leisten oder glauben sie um es mal extrem auszudr&uuml;cken eine Pamela Anderson w&uuml;rde ihren Mund aufmachen,  wenn sie auf die Gage in einer deutschen Nachmittagssoap des &Ouml;R angewiesen w&auml;re? <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>&ldquo;Wer mutig &auml;ndert, was ge&auml;ndert werden muss, hat uns auf seiner Seite&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf, der morgen in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wird. Zu den Unterzeichnern geh&ouml;ren der Schriftsteller G&uuml;nter Grass, Regisseur J&uuml;rgen Flimm, Maler Markus L&uuml;pertz und Musiker Marius M&uuml;ller-Westernhagen. Auch BDI-Chef Michael Rogowski, Architekt Prof. Albert Speer, Unternehmensberater Roland Berger und Manager wie Michael Frenzel (TUI) oder Wendelin Wiedeking (Porsche) unterschrieben.<br>\nSie forderten den Kanzler zu Standfestigkeit bei der Durchsetzung der Reformen auf: &ldquo;Nur Demagogen, die ihre Zukunft hinter sich haben, reden dem Volk nach dem Maul.&rdquo; In dem Aufruf hei&szlig;t es nach Angaben des Mitintiators Manfred Bissinger: &ldquo;Wir, die Initiatoren dieser Anzeige, w&auml;hlten und w&auml;hlen ganz unterschiedliche Parteien. Wir arbeiten in diesem Land, wie bezahlen unsere Steuern in diesem Land, wir bekennen uns zu diesem Land. Wir haben das Jammern &uuml;ber Deutschland satt.&rdquo; Unter dem Titel &ldquo;Auch wir sind das Volk&rdquo; bezeichneten sich die Unterzeichner als &ldquo;Gro&szlig;e Koalition der Vernunft&rdquo;. Die Hartz-IV-Reformen seien &ldquo;&uuml;berlebensnotwendig f&uuml;r den Standort Deutschland&rdquo;. &ldquo;Der ist gepflastert mit den Grabsteinen verblichener Chancen. Totengr&auml;ber sind in allen Parteien zu Hause. In der Vergangenheit haben alle Regierungen den W&auml;hlern versprochen, was nicht zu halten war.&rdquo;<br>\naus SPON vom 01.10.2004<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe immer scherzhaft gesagt &rdquo; Gott bewahre uns vor der Revolution dieses Proletariats&rdquo; &hellip; aber die Deutschen Intellektuellen sind da nicht besser dran.<br>\nDie Gelbwesten-Bewegung scheint f&uuml;r den &ldquo;Deutschen Hansel + die Deutsche Gretel&rdquo; etwas Unglaubliches zu sein.<br>\nProteste gegen die Regierung und ihre verkorkste Politik.<br>\nDeutschland hat keine Demokratische Erfahrungen machen k&ouml;nnen, wie Frankreich oder England.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd wenn etwas in diesem Land ge&auml;ndert werden soll, braucht der &ldquo;Deutsche Michel&rdquo; einen &ldquo;F&uuml;hrer&rdquo;.<br>\nDie Geschichte hat uns da zwei Herren beschert, die uns in Abgrund gef&uuml;hrt haben.<br>\n&nbsp;<br>\nLenin schrieb so sinngem&auml;&szlig;, &ldquo;wenn der Zug der Revolution in den Bahnhof einf&auml;hrt, l&ouml;st der Deutsche Revolution&auml;r erst einmal eine Bahnsteigkarte. Und wenn er dann die Treppe hoch zum Bahnsteig l&auml;uft, erkennt noch die R&uuml;ckleuchten des Zugs der Revolution&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nDabei haben die Gelbwesten gezeigt, wie man auch auf der Stra&szlig;e seine Interessen vertreten kann.<br>\nDas Krawalle angeblich das &ldquo;Erste Ziel der Bewegung&rdquo; sei, ist ein nat&uuml;rlicher Reflex der Regierenden.<br>\nFrei nach Plutarch: &ldquo;Erst einmal ordentlich verleumden, etwas wird schon h&auml;ngen bleiben.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nAuch in diesen Tagen zeigen die Deutschen Kulturschaffenden keine Sympathie f&uuml;r Protestbewegung in Frankreich.<br>\nSie sind mit sich selbst stark besch&auml;ftigt, es m&uuml;ssen so viele Preise abgeholt werden.<br>\nDa ist &ldquo;sich selbst zu feiern&rdquo; wichtiger als z. B. eine Unterst&uuml;tzung oder Gru&szlig;adresse f&uuml;r die berechtigten Proteste der Gelbwesten-Bewegung.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG&nbsp;<br>\nB. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, <\/p><p>welche Kulturszene? schie&szlig;t es mir da spontan durch den Kopf. <\/p><p>Kultur\/Die K&uuml;nste brauchen neben gedanklicher und seelischer Unabh&auml;ngigkeit ja auch Publikum &ndash; wenn es wenig Menschen gibt, die eine Lehre von gedanklicher und seelischer Unabh&auml;ngigkeit begreifen und akzeptieren m&ouml;chten, dann sieht es schlecht aus f&uuml;r den Kulturbetrieb, f&uuml;r seine ureigene Bedeutung &ndash; angeblich war die Riefenstahl ja auch f&uuml;r Konst und Koltor zust&auml;ndig, nicht wahr. <\/p><p>Sie schrieben vor einiger Zeit etwas &uuml;ber das Verbot des Wortes &ldquo;Neger&rdquo; im Skript eines Theaterst&uuml;ckes. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.<\/p><p>Wenn (deutsche) Kulturschaffende in weiten Teilen auf so eine Weise an den Urgrund ihres Strebens &ndash; Wahrhaftigkeit &ndash; herangehen und sich nicht gegen Instrumentalisierung und Fremdbestimmung wehren, dann verdienen sie ohnehin die Abl&ouml;sung durch eine ideologisierte Pseudo-Kultur (also Kitsch, im besten Fall), gestaltet durch weniger intelligentes und daf&uuml;r umso mehr gedrilltes Personal. Das ist dann eben politisch korrekt, behauptet ohne Unterla&szlig;, seine Plumpheit sei gesellschaftskritische Satire, und l&auml;&szlig;t sich nicht dazu hinrei&szlig;en eine Position wie die der Gelbwesten zu beleuchten. Gesellschaftskritik: ja &ndash; aber bitte mit Stempel. <\/p><p>Nehmen Sie zum Beispiel die seit einigen Jahren g&auml;ngige Praxis in vielen europ&auml;ischen St&auml;dten, von Stra&szlig;enk&uuml;nstlern eine Geb&uuml;hr f&uuml;r ihren &ldquo;Standplatz&rdquo; zu verlangen &ndash; schon ganz unten geht die ideologisierte (- marktkonforme, es setzt sich schlie&szlig;lich immer der Massentauglichste finanziell durch -) Kontrolle des Kulturbetriebes los, und ich habe bis jetzt keinen Protest dar&uuml;ber mitbekommen. Elit&auml;res Kulturpersonal besch&auml;ftigt sich mit solchen &ldquo;sozialen&rdquo; Dingen eben nicht mehr, selbst wenn es ihr Metier betrifft. <\/p><p>Deutschland als Propagandaziel Nr. 1 in der westlichen Welt ist auch im kulturellen Betrieb massiven Angriffen; Manipulationen und Kontrollen ausgesetzt &ndash; ich m&ouml;chte sogar behaupten, da&szlig; eine relevante, wirkm&auml;chtige Kulturszene bis heute erfolgreich verhindert worden ist, teils von staatlicher Seite und den &ldquo;Diensten&rdquo; (siehe zum Beispiel Agee&rsquo;s Berichte &uuml;ber die Anbiederung des CIA an sogenannte &ldquo;linke K&uuml;nstler&rdquo;), teils von der &auml;ngstlichen Borniertheit der Bev&ouml;lkerung. <\/p><p>Denn: nicht auszudenken, was in den Hirnen und Herzen der Leute entstehen k&ouml;nnte, wenn die Macht der Herrschafts-Frames und die Wirksamkeit der Entm&uuml;ndigung durch das Heranf&uuml;hren an die eigene innere St&auml;rke geschw&auml;cht werden w&uuml;rde. <\/p><p>Wie soll ein Volkshaufen, der &ndash; wenn er &uuml;berhaupt davon Wind bekommen durfte &ndash; die Provokationen eines Meese f&uuml;r bare M&uuml;nze nimmt, Aktionen des &ldquo;Zentrums f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit&rdquo; als wegweisende aufkl&auml;rerische Arbeit versteht und den Zenit der audiovisuellen Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte bei &ldquo;Schindlers Liste&rdquo; vermutet, denn einen lebendigen und intelligenten Kulturbetrieb am Leben erhalten, der dann auch f&uuml;r statt gegen seine eigenen Interessen handelt?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS, <\/p><p>Gerade letztens stie&szlig; ich <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/vas3000\">auf folgende(n) K&uuml;nstler(in)<\/a>.<\/p><p>Da gibt es sogar einen Song mit dem Titel &ldquo;Yellow Is My Vest&rdquo;. <\/p><p>Es gibt auch einen humorvollen, philosophischen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AOZ2IpDwu_4%20\">kleinen Video-Clip<\/a>.<\/p><p>Es scheint sie vereinzelt zu geben, die K&uuml;nstler und KomponistInnen ohne Budgets, die sich nicht unterordnen und trotzdem Sch&ouml;nes, Inhaltsvolles und Originelles hinbekommen.. <\/p><p>Es schmerzt, da&szlig; so etwas, abgesehen von einer handvoll Klicks, ansonsten unbemerkt untergeht. Nachdem ich Ihren interessanten Artikel &uuml;ber den Aufruf franz&ouml;sischer K&uuml;nstlerInnen las, und die duckm&auml;userischen Zust&auml;nde hierzulande, wollte ich Sie zumindest auf kleine Hoffnungsschimmer aufmerksam machen.. <\/p><p>Mit respektvollen, freundlichsten Gr&uuml;&szlig;en aus dem Rheingau,<br>\nKatja Buttbolt <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NachDenkSeiten-Redaktion, sehr geehrter Herr Tobias Riegel,<\/p><p>mit gro&szlig;em Interesse habe ich Ihren Artikel vom 10. Mai d. J. gelesen.<\/p><p>Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die vielen franz&ouml;sischen K&uuml;nstler und Kulturarbeiter in die &ouml;ffentliche Debatte mit Ihrem engagierten Appell einmischen und sich mit den &ldquo;Gelbwesten&rdquo;solidarisieren.<\/p><p>Der Aufruf ist wirklich begr&uuml;&szlig;enswert.<\/p><p>Ich m&ouml;chte Sie darauf hinweisen, das in diesem Zusammenhang aber jetzt auch die deutsche Kunst- und Kulturszene mobil macht.<\/p><p>Es existiert aktuell ein Entwurf f&uuml;r ein &ldquo;Manifest f&uuml;r Gegenkultur&rdquo;, welcher&nbsp;von der linken Kulturzeitschrift &ldquo;<em>Melodie &amp; Rhythmus<\/em>&rdquo;&nbsp;(m&amp;r) initiiert ist, die diesen zur Zeit von internationalen K&uuml;nstlern und Intellektuellen kommentieren l&auml;&szlig;t und deren Anmerkungen, Erg&auml;nzungen und Kritik im Rahmen einer &ouml;ffentlichen Konferenz am Pfingstsamstag, den 08. Juni 2019, ganzt&auml;gig in Berlin diskutieren.<\/p><p>Daran nehmen z. B.&nbsp;<strong>Konstantin Wecker<\/strong>&nbsp;(Liedermacher),&nbsp;<strong>Volker L&ouml;sch<\/strong>&nbsp;(Regisseur),&nbsp;<strong>Rolf Becker<\/strong>&nbsp;(Schauspieler),&nbsp;<strong>Gisela Steineckert<\/strong>&nbsp;(Schriftstellerin),&nbsp;<strong>Ekkehard Sieker<\/strong>&nbsp;(Redakteur &raquo;Die Anstalt&laquo;),&nbsp;<strong>Esther Bejarano<\/strong>&nbsp;(S&auml;ngerin),&nbsp;<strong>Moshe Zuckermann<\/strong>&nbsp;(Kunsttheoretiker),&nbsp;<strong>Stefan Huth<\/strong>&nbsp;(Chefredakteur junge Welt),&nbsp;<strong>Wieland Hoban<\/strong>&nbsp;(Komponist),&nbsp;<strong>Mesut Bayraktar<\/strong>&nbsp;(Schriftsteller),&nbsp;&nbsp;<strong>Diego Castro<\/strong>&nbsp;(Musiker, Maler),&nbsp;<strong>Dieter S&uuml;verkr&uuml;p<\/strong>&nbsp;(Maler, Liedermacher, Kabarettist) [angefragt],&nbsp;<strong>Dieter Krauss<\/strong>&nbsp;(Redaktion &raquo;Die Anstalt&laquo; und &raquo;heute-Show&laquo;),&nbsp;<strong>Erich Hackl<\/strong>&nbsp;(Schriftsteller),&nbsp;<strong>Maria Kniesburges<\/strong>&nbsp;(Chefredakteurin ver.di Publik, angefragt),&nbsp;<strong>Ekinsu Devrim Dan&#305;&#351;<\/strong>&nbsp;(Redakteurin Evrensel K&uuml;lt&uuml;r)&nbsp; u.v. a. teil.&nbsp;<\/p><p>Diskutiert wird &uuml;ber das &ldquo;<em>Manifest f&uuml;r Gegenkultur<\/em>&ldquo;, zu den Themenbereichen:&nbsp;Rechtsentwicklung in der Kultur,&nbsp;&raquo;Das Schweigen der Musen unter den Medien&laquo; &minus; im Bann von Manipulations&auml;sthetik und (digitalisierter) Meinungsmache,&nbsp;Zu den M&ouml;glichkeiten und Grenzen widerst&auml;ndiger Kunst und Kultur in der Warengesellschaft,&nbsp;Widerstand und Poesie,&nbsp;&raquo;Utopie von der Freiheit des Menschen&laquo; &minus; revolution&auml;re Kunst und Kultur heute,&nbsp;linke Agitationskultur,&nbsp;&raquo;Im Vergangenen den Funken der Hoffnung anfachen&laquo;,&nbsp;&nbsp;Internationale Front gegen rechts.<\/p><p>Es ist also in Deutschland, so ist zu hoffen, Licht am Horizont. Und ich denke und hoffe, die <em>NachDenkSeiten<\/em> werden auch hier am Ball bleiben!<\/p><p>Kartenbestellungen sind beim Veranstalter <a href=\"http:\/\/www.melodieundrhythmus.com\/kuenstler-konferenz\/\">hier m&ouml;glich<\/a>.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfgang Ackermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\nnat&uuml;rlich l&auml;sst sich berechtigt die Frage stellen, warum deutsche K&uuml;nstler die Geldwestenbewegung so wenig unterst&uuml;tzen. Aber eine Antwort geben sie in der &Uuml;berschrift ja selbst, wenn sie einfach aus dem Bauch heraus behaupten: &ldquo;Die deutsche Kulturszene schweigt zum Sozialen&rdquo;. F&uuml;r mich ein v&ouml;llig unsachlicher Angriff auf die Kulturschaffende hier, die sich gerade sozial engagieren &ndash; nur vielleicht anders, wie von Ihnen gew&uuml;nscht. Es gab &uuml;brigens auch schon vor &ldquo;Aufstehen&rdquo; Menschen die aufstanden. Ich w&uuml;rde es zumindest begr&uuml;&szlig;en, wenn die Auseinandersetzung mehr sachlich gef&uuml;hrt wird, statt durch Angriffe auf Kulturschaffende, weil sie eine andere Sichtweise haben als Sie oder auch Herr Stegemann (der f&uuml;r mich &uuml;brigens schon deshalb sehr kurios ist, weil er sich zwar vehement gegen jede Art Moralisierung wendet, selbst aber &uuml;ber eine Moralisierung typisch kapitalistischer Erscheinungen nicht hinauskommt). Mit solchem Umgang mit Andersdenken schrecken Sie eher ab, als die Kr&auml;fte f&uuml;r eine soziale Gesellschaft zu st&auml;rken.<br>\nIn diesem Sinne Ihr wenig hoffnungsvoller<br>\nArmin Kammrad<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu dem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51602\">Gelbwesten-Appell: Franz&ouml;sische K&uuml;nstler lassen sich &bdquo;nicht f&uuml;r dumm verkaufen&ldquo; &ndash; Die deutsche Kulturszene schweigt zum Sozialen<\/a>&rdquo; erreichten uns wieder zahlreiche Leserbriefe, die wir nun nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. In einigen Leserbriefen klingt an, und es gibt auch die entsprechenden Links, dass es auch in Deutschland etliche K&uuml;nstler gibt, die sich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51780\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,917],"tags":[1324,2545,1678,312],"class_list":["post-51780","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-foerdermittel","tag-gelb-westen","tag-kuenstler","tag-reformpolitik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51780"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51780\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51781,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51780\/revisions\/51781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}