{"id":51786,"date":"2019-05-19T09:00:53","date_gmt":"2019-05-19T07:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786"},"modified":"2019-05-17T15:03:04","modified_gmt":"2019-05-17T13:03:04","slug":"hinweise-der-woche-111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h01\">Is John Bolton the most dangerous man in the world?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h02\">Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand &ndash; Ursachen und Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h03\">&Ouml;konomisierung der Krankenh&auml;user &ndash; Traurige Diagnose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h04\">Trickreiche Rentenprognosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h05\">Europaweite Studie zu Klimazielen: Deutschland beim Ranking hinten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h06\">Die Millionen, die gingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h07\">UN-Sonderberichterstatter: US-Sanktionen verletzen V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h08\">Libyen: Routinem&auml;ssig Folter und Vergewaltigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h09\">Jetzt unterschreiben: &bdquo;Kein Krieg gegen Iran &ndash; Verhandeln statt eskalieren!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786#h10\">Streit um Israel-Beschluss im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Is John Bolton the most dangerous man in the world?<\/strong><br>\nThe US is closer to war with Iran than it has been since the Bush years, or perhaps ever. And Bolton is largely to blame.<br>\nDonald Trump&rsquo;s national security adviser John Bolton wants the United States to go to war with Iran. We know this because he has been saying it for nearly two decades. And everything that the Trump administration has done over its Iran policy, particularly since Bolton became Trump&rsquo;s top foreign policy adviser in April of 2018, must be viewed through this lens, including the alarming US military posturing in the Middle East of the past two weeks. Just after one month on the job, Bolton gave Trump the final push he needed to withdraw from the Iran nuclear agreement, which at the time was (and still is, for now) successfully boxing in Iran&rsquo;s nuclear program and blocking all pathways for Iran to build a bomb. The Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) &ndash; as the Iran deal is formally known &ndash; was the biggest obstacle to Bolton&rsquo;s drive for a regime change war, because it eliminated a helpful pretext that served so useful to sell the war in Iraq 17 years ago.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2019\/may\/16\/john-bolton-trump-iran-nuclear-deal-danger\">Ben Armbruster im Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Man beachte den Hinweis des Guardian Kommentators, dass das &ldquo;Iran Projekt&rdquo; der von Bolton repr&auml;sentierten &ldquo;Neokonservativen&rdquo; jedem, der das Weltgeschehen hinreichend aufmerksam verfolgt, seit langem bekannt sein sollte. In diesem Zusammenhang sei nochmals an Interviews erinnert, die Wesley Clark vor vielen Jahren gab, z.B. Gen. Wesley Clark, Democracy Now! <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bSL3JqorkdU9\">interview, 2007<\/a>. Das Imperium ist nicht so leicht auf seinem t&ouml;dlichen Kurs zu stoppen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand &ndash; Ursachen und Alternativen<\/strong><br>\nAppelle an die Sozialpflichtigkeit des Wohnungseigentums sind nutzlos! Privater Wohnungsbau und Wohnungsvermietung verfolgen kein soziales Ziel. Der Zweck von Investitionen in den Wohnungssektor ist die Rendite. Ein anderes Interesse gibt es nicht. Eine soziale Wohnversorgung muss daher immer gegen private Gewinninteressen durchgesetzt werden.<br>\nDer kapitalistische Wohnungsmarkt zielt auf die Versorgung einer zahlungskr&auml;ftigen Nachfrage, nicht derjenigen, die auf preiswerte Wohnungen angewiesen sind. Eine soziale Wohnungsversorgung setzt eine leistbare und bedarfgerechte Wohnungsversorgung voraus. Insbesondere die Haushalte mit geringen Einkommen sollten nicht mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens f&uuml;r die Wohnkosten ausgeben, damit noch was zum Leben &uuml;brigbleibt. Bei Einkommen zum Mindestlohn, prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und kleinen Renten sprechen wir von Mietpreisen unter 5 Euro\/m2, wenn die Kriterien der Leistbarkeit erf&uuml;llt werden sollen. Allein in den Gro&szlig;st&auml;dten fehlen schon jetzt etwa 2 Millionen leistbare Wohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mietpreis-Explosion-und-Wohnungsnotstand-Ursachen-und-Alternativen-4411471.html\">Andrej Holm und Claus Schreer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;konomisierung der Krankenh&auml;user &ndash; Traurige Diagnose<\/strong><br>\nIm Krankenhaus sollte es nicht in erster Linie um Geld gehen. Und doch herrschen an den Hospit&auml;lern in Deutschland chronisch Kostendruck und Personalmangel. Die Lukrativit&auml;t einer Behandlung ist zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Woran kranken deutsche Krankenh&auml;user? [&hellip;]<br>\nEin Verfahren, das von den Krankenkassen gut bezahlt wird, das jedoch hohe Anforderungen an die Mitarbeiter stellt. Anfangs lie&szlig; es sich in seiner Klinik auch gut an, erinnert sich Wolf-Dieter Ludwig. Doch dann wurde es immer schwieriger: Als die Klinikleitung &ndash; wie so oft w&auml;hrend seiner 18-j&auml;hrigen Karriere als Chefarzt &ndash; wieder einmal wechselte, setzte der neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer den Rotstift bei den Personalkosten an:<br>\n&bdquo;Die &Ouml;konomisierung hat h&ouml;chste Priorit&auml;t gehabt. Personal wurde eingespart. Vern&uuml;nftige Gespr&auml;che mit Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern und den &auml;rztlichen Direktoren bzw. Pflegedienstleitungen fanden nicht in dem Umfang statt, wie es notwendig war. Wir waren untergeordnet dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und haben mit Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern, die meistens Anfang 30 Jahre alt waren, Betriebswirte, nicht wirklich die medizinischen Probleme besprechen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nDie &Ouml;konomie bestimmt den Alltag. Mit solchen Erfahrungen steht Wolf-Dieter Ludwig, der Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft ist, nicht allein da. Im Spannungsfeld zwischen Medizin und Pflege und deren ethischen Prinzipien auf der einen Seite und der Wirtschaftlichkeit auf der anderen, hat sich der Schwerpunkt in Richtung &Ouml;konomie verschoben &ndash; gleichg&uuml;ltig, ob sich die H&auml;user in privater Tr&auml;gerschaft befinden, in gemeinn&uuml;tziger oder &ouml;ffentlicher: Nur wer Gewinne erzielt, kann sich halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oekonomisierung-der-krankenhaeuser-traurige-diagnose.724.de.html?dram:article_id=448558\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trickreiche Rentenprognosen<\/strong><br>\nDie dramatisierenden Berechnungen des bekannten Rentenexperten Axel B&ouml;rsch-Supan sind teilweise deutlich &uuml;bertrieben. Dementsprechend nutzen seine daraus abgeleiteten Vorschl&auml;ge den Arbeitgebern und belasten Rentner wie Besch&auml;ftigte.<br>\nSie erheben schwere Vorw&uuml;rfe gegen den &ldquo;Rentenpapst&rdquo; Axel B&ouml;rsch-Supan. Worum geht es?<br>\nIch habe seine Thesen und Berechnungen unter die Lupe genommen und die Rechentricks aufgedeckt, mit denen er die aktuellen Debatten beispielsweise &uuml;ber die Grundrente oder das Rentenniveau beeinflusst. Im Ergebnis muss ich feststellen, dass seine Schlussfolgerungen keine Grundlage haben.<br>\nWas hei&szlig;t das konkret?<br>\nB&ouml;rsch-Supan vertritt die Position, dass die sogenannte doppelte Haltelinie aus dem bis 2025 g&uuml;ltigen Rentenkonzept in der Zeit danach nicht haltbar sei. Diese Haltelinien sorgen daf&uuml;r, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und die Rentenbeitr&auml;ge nicht &uuml;ber 22 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens steigen. Die Berechnungen von B&ouml;rsch-Supan gegen diese Haltelinien sind deutlich dramatisierend dargestellt und beinhalten zumindest in einem Fall eine bewusst falsche Annahme. In seiner Stellungnahme rechnet er zum Beispiel aus, was die Haltelinien in Zukunft den Steuerzahler kosten w&uuml;rden, m&uuml;sse der allein daf&uuml;r aufkommen. Dabei rechnet er die Kosten in eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung um. B&ouml;rsch-Supan schreibt: &ldquo;Die Mehrbelastung liegt im Jahr 2030 bei etwa drei Prozentpunkten, steigt dann sehr schnell auf das Doppelte an (bis zum Jahr 2036), langfristig auf &uuml;ber acht Prozentpunkte.&rdquo; Seine Vorstellungen hat er kurz vor dem ersten Treffen der Rentenkommission, die Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Mai 2018 eingesetzt hat, bekanntgemacht und damit die &ouml;ffentliche Darstellung beherrscht.<br>\nWas kritisieren Sie an B&ouml;rsch-Supans Berechnung?<br>\nJede Mehrbelastung beginnt bei null Prozent. Daher ist jede Steigerung erst einmal steil. Und man kann ganz schnell eine Verdopplung erreichen &ndash; &uuml;brigens ein oft benutztes Angst-Argument von B&ouml;rsch-Supan. Aber auch das Wesentliche fehlt bei seiner Rechnung. Um wieviel steigen denn die Preise dadurch tats&auml;chlich? Aus der b&ouml;sen &ldquo;Verdopplung der Belastung bis 2036&rdquo; ergibt sich gerade mal ein Preisanstieg von 0,35 Prozent pro Jahr. Nicht sch&ouml;n, aber keinesfalls so dramatisch, wie er mit dem Begriff &bdquo;Verdopplung&ldquo; suggeriert. Es geht B&ouml;rsch-Supan wahrscheinlich im Kern darum, ein gutes Rentenniveau als unbezahlbar darzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++33d8ff10-764b-11e9-95e9-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europaweite Studie zu Klimazielen: Deutschland beim Ranking hinten<\/strong><br>\nBei einer EU-weiten Untersuchung landet die Bundesrepublik bei der Erf&uuml;llung der Energie- und Klimaziele auf dem vorletzten Platz.<br>\nEnergiewendeland, Klimaretterland, das war einmal: Deutschland tr&auml;gt beim Klimaschutz in Europa (fast) die rote Laterne. Laut einem EU-weiten Ranking ist die Bundesrepublik auf dem vorletzten Platz, was die Erf&uuml;llung der Energie- und Klimaziele angeht. Das ist das Ergebnis einer Berichts des Ecologic Instituts und Climact im Auftrag der European Climate Foundation, der der taz vorliegt.<br>\nDanach ist kein EU-Mitgliedsstaat auf einem guten Weg zur Erf&uuml;llung der Energie- und Klimaziele f&uuml;r 2030, keiner der nationalen Energie- und Klimapl&auml;ne erf&uuml;llt bislang das Ziel der Klimaneutralit&auml;t bis zum Jahr 2050 &ndash; dabei hat die Kanzlerin das erst gerade gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Europaweite-Studie-zu-Klimazielen\/!5595941\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Millionen, die gingen<\/strong><br>\nKurz nach der Wende befragte das Emnid-Institut die Ostdeutschen nach ihrer Lebenssituation. Die Demoskopen stellten fest, dass unter den Ostdeutschen eine depressive Stimmung herrsche wie sie &ldquo;noch nie und nirgends zuvor&rdquo; gemessen worden war. Mehr als ein Drittel der erwachsenen Bev&ouml;lkerung hatte das Gef&uuml;hl, &ldquo;in dieser Gesellschaft nicht mehr gebraucht zu werden&rdquo;. Der Soziologe Paul Windolf sch&auml;tzt, dass in den f&uuml;nf Jahren nach der Wende bis zu 80 Prozent der erwerbst&auml;tigen Ostdeutschen vor&uuml;bergehend oder auf Dauer ihren Job verloren. Es gab schon damals Erfolgsgeschichten im Osten, aber an vielen Orten breiteten sich Armut, Angst und Resignation aus.<br>\nDoch nicht nur die Wanderung nach Westen hat die ostdeutsche Demografie verschoben. Die sozialen Verwerfungen nach der Wiedervereinigung lie&szlig;en die Geburtenrate in Ostdeutschland drastisch einbrechen. Von 1990 bis 1994 sank die Geburtenziffer fast um die H&auml;lfte. Viele Frauen und M&auml;nner, die nicht wussten, ob sie ihren Job behalten konnten, verschoben die Familiengr&uuml;ndung oder verzichteten ganz auf Kinder. Mittlerweile werden im Osten wieder etwas mehr Kinder geboren als im Westen. Doch die L&uuml;cke, die in den Neunzigerjahren entstand, hat sich noch lange nicht geschlossen, und viele Orte &uuml;beraltern.<br>\nAm Beispiel der Kleinstadt Suhl kann man die Folgen wie unter einem Mikroskop beobachten. Keine andere Region hat seit 1991 so viele Menschen verloren wie die fr&uuml;here Bezirksstadt in Th&uuml;ringen. Zu DDR-Zeiten florierte Suhl durch den Fahrzeug- und Waffenhersteller Ernst Th&auml;lmann, der unter anderem Motorr&auml;der der Marke Simson produzierte. Nach der Wende wurde der Betrieb privatisiert, Motorr&auml;der der Marke Simson werden nicht mehr hergestellt. Mehr als ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner ist gegangen. Unter dem Strich verlor Suhl rund 15 Prozent an den Westen und 24 Prozent an andere ostdeutsche Regionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-05\/ost-west-wanderung-abwanderung-ostdeutschland-umzug?utm_source=pocket-newtab%20\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Entgegen allem Wiedervereinigungsjubel wird hier deutlich wie das Gebiet der ehemaligen DDR Ziel einer neoliberalen Schock-Therapie wurde. Dabei wurde mit Hilfe der Treuhand die neoliberale Ideologie radikal umgesetzt, mit zerst&ouml;rerischen Folgen f&uuml;r die soziale Struktur der Gesellschaft, die bis heute noch nicht &uuml;berwunden sind, die sich auch in den Wahlerfolgen der AfD und dem Zulauf zu rechtsextremen Gruppierungen manifestieren. Es ist zudem vermutlich nicht v&ouml;llig von der Hand zu weisen, dass neben der Gelegenheit auf einem Staatsgebiet in einem Gro&szlig;experiment die neoliberale Agenda durchzusetzen auch weitere Ideologische Gr&uuml;nde eine Rolle gespielt haben und zwar die v&ouml;llige Ausl&ouml;schung aller Institutionen der DDR-Gesellschaft als sozialistischen Gegenentwurf zum kapitalistischen System der Bundesrepublik.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu diesem Artikel soll nicht unerw&auml;hnt bleiben, dass es sich um gute journalistische Arbeit handelt, die n&uuml;chtern die Fakten recherchiert und f&uuml;r sich sprechen l&auml;sst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>UN-Sonderberichterstatter: US-Sanktionen verletzen V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte<\/strong><br>\nDer vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzte unabh&auml;ngige Experte Idriss Jazairy hat seine &ldquo;tiefe Besorgnis&rdquo; angesichts neuer Zwangsma&szlig;nahmen der US-Regierung gegen Kuba, Venezuela und den Iran ge&auml;u&szlig;ert. Die Verh&auml;ngung von Sanktionen f&uuml;r politische Zwecke verletze die Menschenrechte und die Normen des internationalen Verhaltens, so Jazairy. Sie k&ouml;nnten &ldquo;von Menschen verursachte humanit&auml;re Katastrophen von beispiellosem Ausma&szlig;&rdquo; ausl&ouml;sen.<br>\n&ldquo;Regime change durch Wirtschaftsma&szlig;nahmen, die zur Beschneidung der grundlegenden Menschenrechte und zu Hungersnot f&uuml;hren k&ouml;nnen, ist nie eine akzeptierte Praxis in den internationalen Beziehungen gewesen&rdquo;, erkl&auml;rte der UN-Experte aus Algerien. Jazairy war vom UN-Menschenrechtsrat zum ersten Sonderberichterstatter &uuml;ber die negativen Folgen einseitiger Zwangsma&szlig;nahmen berufen worden. Er nahm seine Arbeit im Mai 2015 auf und hat sich wiederholt gegen die Sanktionen der USA gegen Venezuela ausgesprochen.<br>\nSchwerwiegende politische Differenzen zwischen Regierungen d&uuml;rften niemals gel&ouml;st werden, indem &ldquo;wirtschaftliche und humanit&auml;re Katastrophen herbeigef&uuml;hrt werden, die die einfachen Menschen zu deren Schachfiguren und Geiseln macht&rdquo;, mahnt er in einem aktuellen Bericht.<br>\nDie Umsetzung von Titel III des Helms Burton Act, der US-B&uuml;rgern Klagen gegen kubanische K&ouml;rperschaften und ausl&auml;ndische Unternehmen wegen des nach der Revolution1959 beschlagnahmten und verwendeten Eigentums erlaubt, habe die Proteste der Europ&auml;ischen Union und Kanadas ignoriert und stelle einen direkten Angriff auf europ&auml;ische und kanadische Unternehmen in Kuba dar, wo sie die wichtigsten ausl&auml;ndischen Investoren seien, f&uuml;hrte Jazairy aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/05\/226097\/un-experte-gegen-sanktionspolitik-usa\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51598#h03\">Trumps Venezuela-Sanktionen t&ouml;teten 40.000 Menschen<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Sieben Irrt&uuml;mer &uuml;ber Sanktionen<\/strong><br>\nSelten sind sie erfolgreich. Auch im Iran werden die US-Sanktionen weder Reformen noch einen Regimewechsel bewirken. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich wird die gro&szlig;e Mehrheit der Sanktionen von gro&szlig;en L&auml;ndern gegen kleine L&auml;nder verh&auml;ngt. Derzeit haben die USA weltweit fast 8.000 Sanktionen in Kraft, wobei der Iran das bei weitem gr&ouml;&szlig;te staatliche Ziel ist. Dar&uuml;ber hinaus hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen seit den 1960er Jahren 30 multilaterale Sanktionsregelungen auf Grundlage von Artikel 41 der UN-Charta verh&auml;ngt. Die erfolgreichste von ihnen d&uuml;rfte eine Schl&uuml;sselrolle bei der Beendigung der Apartheid-Regime in S&uuml;dafrika und S&uuml;drhodesien (dem heutigen Simbabwe) gespielt haben. Neben bestimmten L&auml;ndern hat die UNO auch Sanktionen gegen nichtstaatliche Akteure wie Al Kaida, die Taliban und in j&uuml;ngerer Zeit den sogenannten Islamischen Staat verh&auml;ngt.<br>\nH&ouml;chst zweifelhaft bleibt jedoch, dass der Iran seine Politik, geschweige denn sein Regime, angesichts der Sanktionen von Trump &auml;ndern wird. Die einfache Wahrheit &uuml;ber Wirtschaftssanktionen ist, dass sie zwar weit verbreitet, aber oft vergeblich sind. Eine umfassende Studie &uuml;ber 170 F&auml;lle aus dem 20. Jahrhundert, in denen Sanktionen verh&auml;ngt wurden, kam zu dem Schluss, dass lediglich ein Drittel die erkl&auml;rten Ziele erreicht hat. Eine andere Studie sch&auml;tzt die Erfolgsquote von Sanktionssystemen auf weniger als 5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/sieben-irrtuemer-ueber-sanktionen-3447\/\">IPG<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Hardliner in Washington scheinen jedoch etwa so zu denken: Entweder f&uuml;hren die L&auml;nder wie Iran &bdquo;freiwillig&ldquo; Reformen durch oder es wird versucht, den Regimewechsel &ndash; mit viel Ablenkung, Meinungsmache und Propaganda &ndash; milit&auml;risch durchzusetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Libyen: Routinem&auml;ssig Folter und Vergewaltigung<\/strong><br>\nDie systematische Gewalt gegen Fl&uuml;chtende wird immer grausamer. Eine Ursache daf&uuml;r ist die zunehmende Abschottung Europas.<br>\nFl&uuml;chtlinge und Migranten, die versuchen, von Afrika nach Europa zu gelangen, sind in offiziellen wie inoffiziellen libyschen Haftanstalten routinem&auml;ssig sexueller Gewalt ausgesetzt, ergab eine Umfrage der &laquo;Women&rsquo;s Refugee Commission&raquo;. Die Grausamkeiten werden immer schlimmer, sagt die Organisation, die zwischen Oktober 2015 und November 2018 Fl&uuml;chtlinge in Italien sowie Beteiligte wie Seenotretter, Menschenrechtsexperten und lokale Informanten befragt und Informationen anderer Organisationen zusammengetragen hat. Betroffen sei jeder, der durch Libyen fliehe, M&auml;nner wie Frauen, Erwachsene wie Kinder, Muslime wie Christen. Andere Organisationen best&auml;tigen diese Angaben.<br>\n&laquo;Sexuelle Gewalt wird zur Erpressung, Unterwerfung, Bestrafung und Unterhaltung eingesetzt und beinhaltet h&auml;ufig Elemente tiefer Grausamkeit und psychologischer Folter&raquo;, fasst der Bericht zusammen. Die &Uuml;berlebenden, die es nach Europa schaffen, tragen die psychischen und physischen Spuren Libyens. Zu den sichtbaren Spuren z&auml;hlen Verbrennungen, Schusswunden, Narben und ungewollte Schwangerschaften, zu den unsichtbaren Albtr&auml;ume, Schlaflosigkeit, Traumata. (&hellip;)<br>\nWer von Banden gefangen, von Menschenh&auml;ndlern gekidnappt, von Schleppern verkauft oder in einem der inoffiziellen Lager gefangen gehalten wird, dem droht ein noch schlimmeres Schicksal: Erpressung, Folter, Tod. Oft werden Folter und Vergewaltigung gefilmt, um von Angeh&ouml;rigen Geld zu erpressen. Ist nichts mehr zu holen, werden die Opfer zu Tode gequ&auml;lt oder teilweise regelrecht hingerichtet, um Platz f&uuml;r neue zu schaffen. Meist so, dass andere Gefangene sehen, was ihnen bevorsteht. Das best&auml;tigt ein Bericht der Vereinten Nationen.<br>\nWer unter diesen Umst&auml;nden von &laquo;Asyltourismus&raquo; spricht, ist mehr als zynisch. Misshandlungen von Fl&uuml;chtenden in libyschen Lagern sind seit Jahren bekannt. Seit Europa auf Druck von innen seine Grenzen immer weiter schliesst, hat sich die Lage versch&auml;rft. Die zunehmende Grausamkeit gegen&uuml;ber Fl&uuml;chtlingen sei eine direkte Folge dieser Abschottung, sagt Sarah Chynoweth, Leiterin des Projekts zu sexueller Gewalt bei der &laquo;Women&rsquo;s Refugee Commission&raquo;. Seit die Einnahmen der Schlepper durch &Uuml;berfahrten zur&uuml;ckgegangen seien, griffen sie zu immer extremeren Formen der Folter, um L&ouml;segeld zu erpressen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/Libyen-routinemassig-Folter-und-Vergewaltigung\">infosperber.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der Bericht ist so grausam, dass die Situation der Fl&uuml;chtlinge in Libyen nicht verschwiegen werden darf. Das &bdquo;Nicht-Handeln&ldquo; und das Schweigen der westlichen &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; zu diesen kriminellen, Machenschaften, Menschen verachteten Umst&auml;nden in den libyschen Fl&uuml;chtlingslagern ist nur vergleichbar, mit dem Schweigen zu den Vorg&auml;ngen in den KZ-Lagern in der NS-Zeit. Hier werden die neoliberalen Machenschaften in Libyen deutsch sichtbar. Wer hierzu schweigt, macht sich mitschuldig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jetzt unterschreiben: &bdquo;Kein Krieg gegen Iran &ndash; Verhandeln statt eskalieren!&ldquo;<\/strong><br>\nDerzeit spitzt sich die Lage zwischen den USA und Iran zu. Es besteht die Gefahr, dass die Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen f&uuml;hren. Statt Kriegsdrohungen braucht es dringend Gespr&auml;che, um den Konflikt zu l&ouml;sen. Das Nuklearabkommen (JCPOA) mit Iran muss Bestand haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/kein-krieg-gegen-iran\">Friedenskooperative<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streit um Israel-Beschluss im Bundestag<\/strong><br>\nSeit 15 Jahren versucht die BDS-Kampagne, Israel zu isolieren. Der Bundestag will sich mit gro&szlig;er Mehrheit gegen die Boykottbewegung stellen. Scharfe Kritik daran kommt nun aus &ndash; Israel. [&hellip;]<br>\nEine ganz gro&szlig;e Koalition aus CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen will am Freitag im Bundestag eine Resolution gegen die internationale BDS-Kampagne verabschieden. Damit wird sich eine Mehrheit im Parlament der Einsch&auml;tzung der israelischen Regierung anschlie&szlig;en, die die BDS-Kampagne &ndash; das K&uuml;rzel steht f&uuml;r &ldquo;Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen&rdquo; &ndash; seit Jahren als strategische Bedrohung bewertet und die Bewegung als antisemitisch bezeichnet. [&hellip;]<br>\nIn Israel selbst regt sich Protest gegen den bevorstehenden Bundestagsbeschluss. In einem gemeinsamen Aufruf warnen mehr als 60 j&uuml;dische und israelische Wissenschaftler mit scharfen Worten davor, BDS mit Antisemitismus gleichzusetzen, wie es die Bundestagsresolution nun t&auml;te. Diese Vermischung sei &ldquo;inakzeptabel und eine Bedrohung f&uuml;r die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland&rdquo;.<br>\nAmos Goldberg, Professor f&uuml;r die Geschichte des Holocausts an der Hebr&auml;ischen Universit&auml;t in Jerusalem hat den Appell initiiert, zu den bekanntesten Unterzeichnern geh&ouml;ren die Soziologin Eva Illouz und Yair Wallach, Leiter des Zentrums f&uuml;r J&uuml;dische Studien an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London.<br>\nDie Wissenschaftler betonen, dass unter ihnen sowohl Unterst&uuml;tzer als auch Gegner der BDS-Bewegung seien. Sie alle lehnten jedoch &ldquo;die tr&uuml;gerische Behauptung ab, dass die BDS-Bewegung als solche antisemitisch sei, und wir verteidigen das Recht jeder Person oder Organisation, sie zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf.<br>\nDie Unterzeichner kritisieren, dass der Bundestag &ldquo;der am weitesten rechts stehenden Regierung in der Geschichte Israels&rdquo; helfe, &ldquo;jeden Diskurs &uuml;ber pal&auml;stinensische Rechte und jede internationale Solidarit&auml;t mit den Pal&auml;stinensern, die unter milit&auml;rischer Besatzung und schwerer Diskriminierung leiden, zu delegitimieren&rdquo;.<br>\nZudem warnen die Wissenschaftler davor, die mehr als hundert pal&auml;stinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die den BDS-Aufruf unterzeichnet haben, k&uuml;nftig von deutscher F&ouml;rderung auszuschlie&szlig;en. Das w&uuml;rde zu einer weiteren Schw&auml;chung der gesamten pal&auml;stinensischen Gesellschaft beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/israel-streit-um-anti-bds-beschluss-im-bundestag-a-1267584.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein erstaunlich ausgewogener Artikel zu diesem hoch brisanten Thema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51786\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-51786","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51786"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51786\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51789,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51786\/revisions\/51789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}