{"id":51904,"date":"2019-05-22T08:29:32","date_gmt":"2019-05-22T06:29:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904"},"modified":"2019-05-22T08:29:32","modified_gmt":"2019-05-22T06:29:32","slug":"hinweise-des-tages-3371","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h01\">&Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h02\">Republikanischer Senator fordert &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigenden&ldquo; Milit&auml;rangriff gegen Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h03\">Der Europawahlkampf tr&auml;gt in Deutschland hysterische Z&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h04\">Europa ist l&auml;ngst kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h05\">Friedlicher Machtwechsel in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h06\">Der Wirtschaftskrieg gegen Syrien muss ein Ende finden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h07\">Wirtschaftskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h08\">OECD-Bericht ist Warnschuss f&uuml;r Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h09\">Wie umgehen mit Fl&uuml;chtlingskosten? Pragmatismus hilft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h10\">Arbeitszeiterfassung: Altmaier will EuGH-Urteil vorerst nicht umsetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h11\">Dienstleistungsfreiheit macht unfrei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h12\">Fusion-Festival: Wie die Polizei in der Krisen-Kommunikation Fakten verdreht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h13\">Confirmed: Chemical Weapons Assessment Contradicting Official Syria Narrative Is Authentic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h14\">May stellt neues Referendum in Aussicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h15\">SPD &ndash; wer hilft mir da raus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h16\">Enthaltung oder Haltung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h17\">Seltsamer &lsquo;Tagesschau&rsquo;-Bericht: Beherrscht die AfD das halbe Internet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51904#h18\">Heiner Flassbeck, Paul Steinhardt: Gescheiterte Globalisierung &ndash; Eine Leseempfehlung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wiener Anwalt soll Ibiza-Falle ausgelegt haben<\/strong><br>\nWer steckt hinter dem Ibiza-Video? Erste Spuren f&uuml;hren zu einer M&uuml;nchner Detektei und einem Wiener Advokaten, der schon 2015 verf&auml;ngliches Material &uuml;ber die FP&Ouml; feilgeboten haben soll. (&hellip;)<br>\nIn der N&auml;he des Stephansplatzes kam es laut Gudenus zu einem ersten Treffen in der Kanzlei des Advokaten, der bei dieser Gelegenheit auch einen Pass der Lettin vorlegte. Ihr angeblicher Name: Aljona Makarowa. Als Beweis f&uuml;r die Zahlungskr&auml;ftigkeit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen legte der Anwalt einen Beleg vor, der nachweisen sollte, dass die Lettin bereits eine Geldsumme auf ein Treuhandkonto des Anwalts eingezahlt habe.<br>\nBei dem Treffen soll au&szlig;er ihr auch ein Mann dabeigewesen sein, der sich mit dem Tarnnamen Julian Thaler als Besitzer einer Detektei in M&uuml;nchen vorstellte. Der echte Name ist der &bdquo;Presse&rdquo; ebenso bekannt wie das Sicherheitsunternehmen, das tats&auml;chlich existiert. (&hellip;)<br>\nUnklar ist, wer den Auftrag f&uuml;r das Ibiza-Video erteilte. Es hat den Anschein, dass es f&uuml;r den Wahlkampf 2017 konzipiert wurde, dann aber etwas schief lief. Die Produzenten k&ouml;nnten auf den Kosten sitzen geblieben und nach einem Financier gesucht haben. Sp&auml;testens ab diesem Zeitpunkt verlagerte sich das Geschehen nach Deutschland. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung und der Spiegel bestreiten, f&uuml;r das Video gezahlt zu haben. M&ouml;glicherweise fanden sich im Hintergrund jedoch Investoren.<br>\nDie &bdquo;Presse&rdquo; fragte den Anwalt, warum er einen gef&auml;lschten Pass vorgelegt und bereits ein zweites Mal versucht h&auml;tte, derartiges Material zu verbreiten. Seine knappe Antwort: &bdquo;Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5632190\/Wiener-Anwalt-soll-IbizaFalle-ausgelegt-haben?fbclid=IwAR0dHWtQCNPldTLg4hIUZqgxF0xob36KW30c8TT2k2hd6GWcJc9qJNwJZXo\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das sind die ersten anscheinend belastbaren Hintergrundinformationen zum Video. F&uuml;r fundierte Schl&uuml;sse zu den Hintergr&uuml;nden reicht dies jedoch leider immer noch nicht aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gudenus: &bdquo;Bef&uuml;rchte weiteres Material&ldquo; <\/strong><br>\nDer nach der &bdquo;Ibiza-Aff&auml;re&ldquo; aus allen Funktionen zur&uuml;ckgetretene ehemalige FP&Ouml;-Politiker Johann Gudenus sorgt sich, dass es nicht bei dem bisher ver&ouml;ffentlichten Videomaterial bleiben wird. &bdquo;Ich bef&uuml;rchte weiteres Material, das mich in kompromittierenden Situationen zeigt&ldquo;, sagte er heute zur APA. Das sei neben dem bekannten Video ein weiterer Grund f&uuml;r den vollst&auml;ndigen R&uuml;ckzug aus der Politik gewesen.<br>\n&bdquo;Benebelt, naiv und vertrauensselig &ndash; in dieser Kombination ein echtes Desaster&ldquo;, kommentierte Gudenus die bereits ver&ouml;ffentlichten Aufnahmen. Aus Angst um die Ver&ouml;ffentlichung weiteren Materials habe er alle Funktionen zur&uuml;ckgelegt &ndash; um noch gr&ouml;&szlig;eren Schaden abzuwenden. (..)<br>\nGudenus sieht sich damit als &bdquo;willkommenes und willf&auml;hriges Opfer&ldquo;, das man &bdquo;wom&ouml;glich zus&auml;tzlich mit K.-o.-Tropfen oder &auml;hnlichen Substanzen und Drogen&ldquo; gef&uuml;gig gemacht habe. &bdquo;Mir fehlen streckenweise Erinnerungen &uuml;ber Stunden hinweg, und ich wei&szlig; auch nicht mehr, was ich in diesen Zust&auml;nden von mir gegeben habe bzw. welche Handlungen daraus resultierten&ldquo;, so der einstige gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Klubchef im Nationalrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3123706\/?fbclid=IwAR03iiA_afZtUqY6pokbiUsYACIDmRZiRDOmmsVmU6jAf4LXDOOTdUWyB-0\">ORF<\/a>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190522-hc_fb.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Quelle: HC Strache via FB<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass das weniger eine &ldquo;besoffene G&acute;schicht&rdquo; sondern eher eine ziemlich &ldquo;zugekokste G&acute;schicht&rdquo; war, ist kaum zu &uuml;bersehen und was da noch so herauskommen k&ouml;nnte, l&auml;sst sich ebenfalls erahnen. Die Art und Weise, wie Strache, Gudenus und andere Stimmen aus dem v&ouml;lkischen Umfeld nun eine Opferrolle einnehmen (&ldquo;gef&uuml;gig gemacht mit K.O.-Tropfen&rdquo;) ist jedoch wirklich erb&auml;rmlich. Die Periode der &bdquo;Zerknirschtheit&ldquo; w&auml;hrte nur kurz. Nun hat man sich angeblich &bdquo;nichts zu Schulden kommen lassen&ldquo;, war ein &bdquo;willf&auml;hriges Opfer&ldquo; und die eigentlichen Schuldigen sind die &bdquo;kriminellen Hinterm&auml;nner&ldquo; und nicht mehr die armen braunen zugekoksten &bdquo;Red Bull Brothers from Austria&ldquo;. Das ist &bdquo;Haltet den Dieb&ldquo; in Reinkultur und zeigt einmal mehr, dass Strache und Co. weder Anstand noch Moral besitzen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Geld, Gier, Gockel &ndash; ein rechter Absturz<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Kanzler Sebastian Kurz ist nicht angetreten, um &Ouml;sterreich zu erneuern und die rechtspopulistische FP&Ouml; zu entzaubern. Wer das glaubt, irrt gewaltig. Kurz ist selbst nach rechts ger&uuml;ckt und d&uuml;rfte seine Regierungslinie fortsetzen. Fragt sich nur, mit wem.<br>\n(&hellip;) Ganz so tot, wie es scheint, ist die FP&Ouml; nicht<br>\nF&uuml;r Bundeskanzler Sebastian Kurz musste das Ma&szlig; voll sein: Nicht nur weite Teile der Bev&ouml;lkerung zeigten sich &uuml;ber dieses Video emp&ouml;rt, sondern auch Bundespr&auml;sident Alexander Van der Bellen und ganz besonders die Kronenzeitung. Mit zwei Millionen Leserinnen und Lesern ist sie ein entscheidendes Organ &Ouml;sterreichs. Das Land hat ja gerade einmal knapp neun Millionen Einwohner. Schon Samstagmorgen titelte die Boulevardzeitung: &ldquo;FP&Ouml; am Ende!&rdquo;<br>\nSchluss mit dieser Regierung also und Neuwahlen im September &ndash; mit einem klaren Wahlsieger Sebastian Kurz? Von wegen. Sicher ist gar nichts: F&uuml;r den 32-J&auml;hrigen hat ein Drahtseilakt mit extrem gro&szlig;er Absturzgefahr begonnen. Erstens: Seine Koalition ist gerade gescheitert und damit er selbst. Wirklich &uuml;berraschen kann das, was gekommen ist, kaum jemandem, so spektakul&auml;r das Video auch ist. Im Gegenteil. Sehr viel, was darin deutlich wird, musste Kurz bekannt sein. Zweitens: Anders als von ihm urspr&uuml;nglich angek&uuml;ndigt und nun auch behauptet, ist diese Koalition substanzielle Reformen nicht einmal angegangen; die Bilanz ist bescheiden. Und drittens: Kurz k&ouml;nnte eine allzu konsequente Vorgangsweise gegen die FP&Ouml; schaden. Denn die Partei ist gar nicht so tot, wie die &bdquo;Krone&ldquo;. Deshalb wird Kurz weiterhin um FP&Ouml;-W&auml;hler werben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++0ca53ebe-7af5-11e9-95e9-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Republikanischer Senator fordert &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigenden&ldquo; Milit&auml;rangriff gegen Iran<\/strong><br>\nNach einem Treffen mit Sicherheitsberater John Bolton verlangt der republikanische Senator Lindsey Graham einen amerikanischen Angriff auf Iran. Auch Pr&auml;sident Trump hatte Iran zuvor unverhohlen gedroht.<br>\nDer republikanische Senator Lindsey Graham hat einen &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigenden&ldquo; Milit&auml;rangriff auf Iran gefordert. Graham, der als Vertrauter von Pr&auml;sident Donald Trump gilt, &auml;u&szlig;erte sich am Montag nach einem Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Dieser ist bekannt f&uuml;r seine aggressive Haltung gegen&uuml;ber Teheran.<br>\nGraham schrieb bei Twitter, es sei klar, dass Iran in den vergangenen Wochen &bdquo;amerikanische Interessen im Irak&ldquo; bedroht habe. Falls das Land seine Drohungen gegen amerikanisches Personal &bdquo;aktiviere&ldquo;, m&uuml;ssten die Vereinigten Staaten mit einer &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigenden milit&auml;rischen Reaktion&ldquo; dagegenhalten.<br>\n&bdquo;Bedroht nie wieder die USA&ldquo;<br>\nDer demokratische Abgeordnete Ruben Gallego hielt dagegen. Er habe dieselben Geheimdienstunterlagen einsehen k&ouml;nnen wie Graham, twitterte er und warf dem Republikaner vor, deren Inhalt nicht richtig wiedergegeben zu haben. Stattdessen ziehe der Republikaner &bdquo;die Schlussfolgerung, die er f&uuml;r sich und f&uuml;r die Medien will&ldquo;, schrieb Gallego.<br>\nSicherheitsberater Bolton hatte bereits vor seinem Amtsantritt im Wei&szlig;en Haus einen Milit&auml;reinsatz gegen Iran gefordert. Trump hatte in der Vergangenheit betont, er wolle keinen Krieg mit Iran. Am Sonntag drohte der f&uuml;r seine impulsiven Twitter-Botschaften bekannte Pr&auml;sident allerdings mit der Vernichtung des Landes: &bdquo;Wenn der Iran k&auml;mpfen will, wird dies das offizielle Ende des Iran sein. Bedroht nie wieder die USA&ldquo;, schrieb Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/senator-lindsey-graham-fordert-militaerangriff-gegen-iran-16197929.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die US Administration twittert mal wieder. Mehr als 280 Zeichen in Folge &uuml;bersteigt offenbar deren Fassungsverm&ouml;gen. Dementsprechend schlau ist dann auch ihr Gezwitscher. In etwa: Wer nicht kuscht, den machen wir platt. Amerikanische Diplomatie in den Zeiten von Donald Trump. Nicht besonders konstruktiv. Wie w&auml;re es denn damit, die Situation zur Abwechslung erst einmal n&uuml;chtern zu analysieren, wie Michael L&uuml;ders es hier nachstehend tut:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie eine Kernschmelze<\/strong><br>\nIran Greifen die USA das Land an, w&uuml;rde das alles Bisherige an Gewalt in der Region in den Schatten stellen. Was macht Europa?<br>\nKommt es zu einem US-gef&uuml;hrten Krieg gegen den Iran? Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, noch mag Pr&auml;sident Trump an einen Deal mit Teheran glauben: &bdquo;Ruft mich an.&ldquo; Doch die Hardliner im Wei&szlig;en Haus, die Architekten der Konfrontation mit der Islamischen Republik, Sicherheitsberater John Bolton und Au&szlig;enminister Mike Pompeo, wollen nichts weniger als einen Regimewechsel &ndash; ganz egal, wie Teheran sich verh&auml;lt. Drastisch haben die USA den Druck auf die iranische F&uuml;hrung erh&ouml;ht. Die Ausnahmegenehmigungen f&uuml;r den Import iranischen &Ouml;ls zugunsten Chinas, Japans, S&uuml;dkoreas, Indiens und der T&uuml;rkei hat Washington zum Monatsbeginn widerrufen und damit die wirtschaftliche Kriegsf&uuml;hrung gegen Teheran versch&auml;rft. Diese &bdquo;sekund&auml;ren Sanktionen&ldquo;, die auch Drittstaaten jeden Handel mit dem Iran untersagen, sind v&ouml;lkerrechtswidrig. Aber es geh&ouml;rt zu den Privilegien einer Weltmacht, internationales Recht ignorieren zu d&uuml;rfen. Dar&uuml;ber hinaus hat Washington die Revolutionsgarden, die Elitetruppe des Regimes, zu einer Terrororganisation erkl&auml;rt, Kriegsschiffe und B-52-Bomber in die Golfregion verlegt. Die Strategie der US-Falken ist offenbar, Teheran in die Kapitulation zu zwingen &ndash; n&ouml;tigenfalls, zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt, mit begrenzten, aber massiven Bombardements und Raketenangriffen, jedoch ohne Bodentruppen.<br>\nTeheran wird aber nicht kapitulieren. Darin genau besteht der amerikanische Denkfehler, sofern nicht blanker Zynismus Regie f&uuml;hrt&hellip;<br>\n(&hellip;) Ein Angriff auf den Iran w&auml;re vergleichbar mit der Kernschmelze in einem Atomreaktor. Ist sie erst einmal eingetreten, kann sie nichts mehr aufhalten. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel w&auml;ren die ersten Staaten, die in diesen Krieg hineingezogen w&uuml;rden. Mit allen Folgen, die sich f&uuml;r die Weltwirtschaft, wegen der explodierenden &Ouml;lpreise, und den Weltfrieden ergeben &ndash; Russland und China werden sich hinter Teheran stellen.<br>\nLau ist die Haltung der Europ&auml;er. Sie gei&szlig;eln nicht etwa Washington f&uuml;r die Versch&auml;rfung der Krise, deren Ursprung in der US-Aufk&uuml;ndigung des 2015 geschlossenen Atomabkommens liegt. Sondern den Iran, weil Pr&auml;sident Rohani die Europ&auml;er aufgefordert hat, innerhalb der n&auml;chsten zwei Monate daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass sein Land wieder Zugang zu den &Ouml;l- und Finanzm&auml;rkten erhalte. Andernfalls werde Teheran die Urananreicherung langsam wieder hochfahren. Au&szlig;enminister Heiko Maas hat das &bdquo;mit gro&szlig;er Sorge vernommen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wie-eine-kernschmelze\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Europawahlkampf tr&auml;gt in Deutschland hysterische Z&uuml;ge<\/strong><br>\nIn dieser Europawahl fehlt die Freiheit, offen &uuml;ber die Probleme in der Europ&auml;ischen Union zu sprechen. Stattdessen werden die W&auml;hler von offizieller Seite unter moralischen Druck gesetzt, meint Gunnar Schupelius.<br>\nVom 23. bis zum 26. Mai werden 751 Abgeordnete in das Europaparlament gew&auml;hlt. Aus Deutschland kommen 96 Volksvertreter. Der Wahlkampf sieht in jedem europ&auml;ischen Land anders aus. In Deutschland tr&auml;gt er leicht hysterische Z&uuml;ge.<br>\nDie Spitzenkandidatin der SPD, Katarina Barley, schaut mit weit aufgerissenen Augen von den Plakaten herab und verlangt: &bdquo;Kommt zusammen&ldquo;. Der Regierende B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller fordert uns auf, &bdquo;den Populisten und Hetzern bei dieser Wahl die rote Karte zu zeigen&ldquo;.<br>\nKatholische Bisch&ouml;fe bitten die Gl&auml;ubigen darum, &bdquo;aus dem Geist christlichen Glaubens ihre Stimme abzugeben&ldquo;, und sogar der Deutsche Beamtenbund h&auml;lt einen dramatischen Aufruf f&uuml;r angemessen: &bdquo;Diesmal geht es um alles. Europa steht an einem Wendepunkt.&ldquo;<br>\nWer soll zusammenkommen? Wer sind die Populisten und Hetzer? Wie w&auml;hlt man &bdquo;aus dem Geist christlichen Glaubens&ldquo;? Und an welchem Wendepunkt steht Europa? Alle diese Parolen werden nicht weiter erkl&auml;rt. Dennoch ist die Botschaft klar: Wir sollen zur Wahl gehen, aber nicht die rechten Parteien w&auml;hlen.<br>\nSoweit so gut. Was also bieten CDU, SPD, FDP, Gr&uuml;ne und Linke? Ihre Programme &auml;hneln sich stark. Sie alle wollen die Zentralregierung in Br&uuml;ssel st&auml;rken. Die CDU fordert eine EU-Armee, eine Bankenunion, eine europ&auml;ische Arbeitsagentur und eine gemeinsame CO2-Steuer. Die SPD will dar&uuml;ber hinaus eine europ&auml;ische Arbeitslosenversicherung einf&uuml;hren, die Gr&uuml;nen eine EU-Gesundheitsversorgung.<br>\nLinke, Gr&uuml;ne und SPD fordern offene Grenzen und das Bleiberecht f&uuml;r alle Migranten, auch f&uuml;r alle illegalen Einwanderer. FDP und Gr&uuml;ne wollen das Europaparlament st&auml;rken. Es soll &uuml;ber den nationalen Parlamenten stehen, Gesetze verabschieden und Steuern erheben k&ouml;nnen, wozu es bisher nicht befugt ist&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/kolumne\/der-europawahlkampf-traegt-in-deutschland-hysterische-zuege\">BZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europa ist l&auml;ngst kaputt<\/strong><br>\nGaubt man den Wahlplakaten und &Auml;u&szlig;erungen der Spitzenkandidaten steht die Europawahl im Zeichen des Zusammenhalts. Alle beschw&ouml;ren eine Gemeinschaft, die es schon lange nicht mehr gibt oder Hashtaggen #EuropaistdieAntwort. Vor allem die Parteien, die in Regierungsverantwortung stehend, seit Jahren nationale Interessen zu Lasten der europ&auml;ischen Partner verfolgen, beklagen sich ausgerechnet &uuml;ber Populisten, die zum Nationalismus neigen. Best&auml;tigt wird das augenscheinlich durch ein rechtzeitig vor den Wahlen ver&ouml;ffentlichtes Video, das die Korrumpierbarkeit des &ndash; Achtung neuer Superlativ &ndash; &ldquo;populistischen Extremisten&rdquo; zeigt.<br>\n(&hellip;) Regierende Extremisten<br>\nDas soziale Europa wird eben nicht erst von den &ldquo;Populisten&rdquo; oder &ldquo;populistischen Extremisten&rdquo; bedroht, sondern ist bereits durch die &ldquo;Vorzeigedemokraten&rdquo; der etablierten Parteien unter die R&auml;der gekommen. Ihr Festhalten an Austerit&auml;tspolitik, Lohndr&uuml;ckerei, Fetisch Export&uuml;berschuss und Besch&auml;ftigungsnationalismus haben den europ&auml;ischen Zusammenhalt l&auml;ngst zerst&ouml;rt. Der beklagte &ldquo;populistische Extremismus&rdquo; ist folglich nur das Ergebnis einer verfehlten Politik, die seit geraumer Zeit ausschlie&szlig;lich nationale Interessen verfolgt und auch kein Problem damit hat, das Recht des St&auml;rkeren mit zweifelhaften Eingreiftruppen wie der Eurogruppe oder der Troika durchzusetzen&hellip;.<br>\nWeiterer Kuhhandel droht<br>\nAuf der Strecke bleiben in jedem Fall die Interessen der Mehrheit der Menschen, die aufgerufen sind, in dieser Woche w&auml;hlen zu gehen. So entgehen laut EU-Lobbyreport den EU-L&auml;ndern durch Steuervermeidung und -optimierung jedes Jahr 50 bis 70 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Das haben auch die wahlk&auml;mpfenden Parteien erkannt. Die SPD fordert konsequent &ldquo;Konzerne besteuern &ndash; Steuerkriminalit&auml;t und Steuerdumping beenden&rdquo;. Was allerdings f&uuml;r den Europawahlkampf gilt, lehnen die Sozialdemokraten im Verbund mit Konservativen, Liberalen und Rechten im Bundestag konsequent ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190520europa-ist-laengst-kaputt\">taublog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Friedlicher Machtwechsel in der Ukraine<\/strong><br>\nDie radikalen Nationalisten geben nicht mehr den Ton an. Der neue ukrainische Pr&auml;sident, Wolodimir Selenski, erkl&auml;rte bei seiner Antrittsrede eine Feuereinstellung in der Ost-Ukraine zu seinem &ldquo;wichtigsten Ziel&rdquo;<br>\nAuf dem Weg zur Vereidigung im Parlament ging der neue ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenski vorbei an jubelnden Menschen, die ihm begeistert zuwinkten, ihn mit Handys filmten und Rote-Herzen-Luftballons hielten.<br>\nSelenski verhielt sich v&ouml;llig anders als alle postsowjetischen Pr&auml;sidenten der Ukraine vor ihm. Er sch&uuml;ttelte nicht nur einige H&auml;nde, er sprang sogar in die Menge und k&uuml;sste einige B&uuml;rger. Einer Frau nahm er kurzerhand das Handy weg und machte ein Selfi mit der Dame.<br>\nSelenski will ein Mann des Volkes sein<br>\nWie er in seiner Antrittsrede erkl&auml;rte, sind &ldquo;wir alle&rdquo; der Pr&auml;sident. Er wolle auch nicht, dass die Menschen sein Portr&auml;t in die Amtsstuben h&auml;ngen. Sie sollten sich lieber Bilder von ihren Kindern aufh&auml;ngen, denen sie vor bestimmten Entscheidungen in die Augen schauen sollen.<br>\n&ldquo;Wir gehen nicht nach Europa&rdquo;, jeder von uns ist Europa, Europa ist hier, sagte der neue Pr&auml;sident. Das war ein Appell an die B&uuml;rger, die sich nicht nur regieren lassen, sondern selbst Verantwortung &uuml;bernehmen sollen. Selenski will die Ukraine zum Magneten machen. Ein &auml;hnliches Konzept hatte Putin in den 2000er Jahren f&uuml;r Russland entwickelt. Selenski rief die Ukrainer, die im Ausland leben, dazu auf, in die Heimat zur&uuml;ckzukehren und ihr Wissen und ihre F&auml;higkeiten mitzubringen, um das Land zu entwickeln: &ldquo;Beim Fu&szlig;ball m&uuml;ssen wir wie Isl&auml;nder sein, beim Schutz unseres Territoriums wie die Israelis, bei der Technologie wie die Japaner und beim friedlichen Zusammenleben wie die Schweizer.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Friedlicher-Machtwechsel-in-der-Ukraine-4427076.html\">Ulrich Heyden auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Wirtschaftskrieg gegen Syrien muss ein Ende finden!<\/strong><br>\nWirtschaftssanktionen d&uuml;rfen kein Mittel der Politik sein.<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend auch deutsche Regierungsvertreter gebetsm&uuml;hlenartig wiederholen, die Sanktionen seien allein gegen die Regierung Assad gerichtet und z&ouml;gen die Zivilbev&ouml;lkerung nicht in Mitleidenschaft, haben renommierte internationale Organisationen das Gegenteil belegt. Die Mehrzahl deutscher Medien transportiert dennoch unger&uuml;hrt die Regierungsdarstellung und weist die Verantwortung etwa f&uuml;r die stark verschlechterte Gesundheitsversorgung einseitig der syrischen Regierung zu. Obwohl bereits im letzten Winter nicht ausreichend Heizgas verf&uuml;gbar war und obwohl seit Jahren sogar Kinder von der Lebensmittelknappheit betroffen sind und teils gar ihr Leben dadurch bedroht ist, waren es erst die kilometerlang vor syrischen Tankstellen wartenden Autos der letzten Tage, die das Interesse westlicher Medien auf sich lenken konnten.<br>\nAusgel&ouml;st wurde die akute Benzin- und Treibstoffknappheit, in deren Folge auch der Betrieb von Schulen und Krankenh&auml;usern zunehmend eingeschr&auml;nkt ist, durch den Beschluss der US-Administration, die Schrauben bei der Durchsetzung der ohnehin schon bestehenden und sehr weitreichenden Sanktionen anzuziehen und neue &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; insbesondere im &Ouml;lsektor einzuf&uuml;hren&hellip;<br>\nIm gleichen Monat drohte das US-Finanzministerium allen Reedereien, Schiffsbesitzern, Kapit&auml;nen, Finanzinstitutionen, Managern und Versicherern, die an der Belieferung Syriens mit &Ouml;l beteiligt sind, Strafen an, sollten sie ihre Gesch&auml;ftsbeziehung mit Damaskus aufrechterhalten. Weil sogar logistische Unterst&uuml;tzung jeglicher Art explizit miteingeschlossen wurde, l&auml;sst die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde am Suezkanal seit Januar 2019 keine Schiffe mit iranischem &Ouml;l f&uuml;r Syrien mehr passieren. Die ebenfalls massiv versch&auml;rften US-Sanktionen gegen Iran verschlimmern die Situation zus&auml;tzlich.<br>\nDie syrische Regierung soll international isoliert und eine R&uuml;ckkehr zu einem funktionierenden Leben im von acht Jahren Krieg geschundenen Syrien verhindert werden, weil dies Pr&auml;sident Baschar al-Assad stabilisieren k&ouml;nnte. Die US-Regierung und ihre Verb&uuml;ndeten in der EU, den Golfstaaten und der T&uuml;rkei haben es nicht geschafft, ihre Regime-Change-Pl&auml;ne in Syrien mit milit&auml;rischen Mitteln umzusetzen, obwohl sie daf&uuml;r Milliarden von Dollar in die milit&auml;rische und logistische Ausstattung von gr&ouml;&szlig;tenteils radikalen Gruppen investiert und seit 2014 selbst milit&auml;risch eingegriffen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-05-21\/der-wirtschaftskrieg-gegen-syrien-muss-ein-ende-finden\/\">justice now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland im Wirtschaftskrieg <\/strong><br>\nMit Infineon ger&auml;t der erste deutsche Konzern im US-Wirtschaftskrieg gegen China zwischen die Fronten. Am gestrigen Montag hat die Trump-Administration begonnen, ihren erst am Mittwoch verk&uuml;ndeten Boykott gegen den chinesischen Telekomkonzern Huawei mit aller Gewalt umzusetzen. Ziel ist es, das Unternehmen &ndash; eines der bedeutendsten des Landes &ndash; zu ruinieren, um die Volksrepublik am weiteren Aufstieg zu hindern. Infineon muss nun die Lieferung in den Vereinigten Staaten produzierter Bauteile an Huawei beenden. Ein ernster Konflikt mit Beijing w&auml;re f&uuml;r den Konzern fatal: Er erwirtschaftet zur Zeit ein Viertel seines Umsatzes in China &ndash; deutlich mehr als in jedem anderem Land &ndash; und f&uuml;hrt dort zentrale Zukunftsprojekte durch. Beobachter warnen, die Trump-Administration k&ouml;nne die deutsche Industrie zur Entscheidung zwischen den USA und China zwingen &ndash; &auml;hnlich wie im Fall des Iran. Die Dax-Konzerne machen etwa 22 Prozent ihres Umsatzes in den Vereinigten Staaten, 16 Prozent in der Volksrepublik. Als denkbar gilt freilich auch, dass der US-Wirtschaftskrieg nach hinten losgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7943\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dann m&uuml;ssen die USA eben demn&auml;chst ohne uns auskommen. So kann das ja nicht weitergehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sanktionen gegen Huawei&bdquo;Es geht ganz klar um die Technologief&uuml;hrerschaft&ldquo;<\/strong><br>\nIT-Experte Jan-Peter Kleinhans sieht in den Sanktionen gegen Huawei vor allem &Auml;ngste der USA, die Vormachtstellung im Bereich des Mobilfunks zu verlieren. Mittlerweile gebe es chinesische Unternehmen, die innovative Produkte herstellten. &bdquo;Hier kratzt jemand am Thron der USA&ldquo;, sagte Kleinhans im Dlf.<br>\nJan-Peter Kleinhans im Gespr&auml;ch mit J&ouml;rg M&uuml;nchenberg<br>\n(&hellip;) M&uuml;nchenberg: Wie muss man sich das vorstellen, was da Huawei droht? Wird der chinesische Konzern technisch jetzt ausgehungert?<br>\nKleinhans: Das kann man in der Tat so attestieren, weil es geht letztlich auf eine Entscheidung der US-Regierung zur&uuml;ck, die letzte Woche Huawei und insgesamt 68 seiner Tochterunternehmen als Risiko f&uuml;r die nationale Sicherheit eingestuft hat. Das bedeutet automatisch, dass es sehr schwierig wird f&uuml;r US-amerikanische Unternehmen, &uuml;berhaupt noch Gesch&auml;fte mit Huawei zu machen&hellip;<br>\nDas bedeutet in der Tat, dass Huawei zwar weiterhin hoch innovative Handys herstellen kann, die dann aber seitens Software nicht mehr mit dem vollen Google-&Ouml;kosystem, das hei&szlig;t YouTube, Google-Suche, dem Zugriff auf den App Store, den neuesten Updates versorgt werden k&ouml;nnen.<br>\n(&hellip;) M&uuml;nchenberg: Nun steht ja, Herr Kleinhans, immer noch dieser Vorwurf der Spionage im Raum, dass Huawei letztlich auch Spionage betreiben k&ouml;nnte im Auftrag der Staatsregierung in Peking selbst. Diese Vorw&uuml;rfe sind ja nicht bewiesen. Ist dieser Schritt, den man jetzt gemacht hat mit den Sanktionen, nicht viel zu drastisch, denn er k&ouml;nnte in letzter Konsequenz auch dazu f&uuml;hren, dass ein riesiger Konzern in die Knie gezwungen wird? Oder ist das vielleicht nicht auch beabsichtigt, dass man hier versucht, einen Konkurrenten sich vom Leibe zu schaffen?<br>\nKleinhans: Ich w&uuml;rde sagen, absolut Letzteres. Man hat das sehr sch&ouml;n gesehen. Vor wenigen Wochen wurde von dem US-Verteidigungsministerium auf deren Innovation Board ein Bericht zu 5G ver&ouml;ffentlicht, und in diesem &ouml;ffentlichen Bericht sagt das Verteidigungsministerium ganz klar, dass es weniger um die IT-Sicherheit geht und die Gefahr der Spionage, sondern ganz klar um die Technologief&uuml;hrerschaft. &hellip;(Hier) kratzt jemand an dem Thron der USA. Das wird jetzt &uuml;ber den US-Handelskrieg mit China ausgetragen und hier ist tats&auml;chlich Huawei ein gutes Druckmittel, gerade weil generell die chinesische Industrie noch sehr stark abh&auml;ngig ist von US-amerikanischen IT-Unternehmen und von US-amerikanischen Halbleitern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sanktionen-gegen-huawei-es-geht-ganz-klar-um-die.694.de.html?dram:article_id=449293\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> So sieht der freie Markt in Wirklichkeit aus: Wird die Konkurrenz zu gro&szlig;, versucht man sie mit Gewalt vom Markt zu dr&auml;ngen. Die &bdquo;F&uuml;hrungsnation der freien Welt&ldquo; macht es uns gerade vor. America first, die andren sollen schauen, wo sie bleiben. <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch den Beitrag von Jens Berger gestern auf den Nachdenkseiten: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51897\">Google vs. Huawei sollte vor allem f&uuml;r die EU ein letztes Warnsignal sein um sich von den USA zu emanzipieren<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>OECD-Bericht ist Warnschuss f&uuml;r Bundesregierung<\/strong><br>\nZum heute von der OECD ver&ouml;ffentlichten Wirtschaftsausblick sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell am Dienstag:<br>\n&bdquo;Der neue OECD-Bericht ist ein Warnschuss f&uuml;r die Bundesregierung. Zu Recht kritisiert die Organisation, dass die deutschen Ausgaben f&uuml;r Infrastruktur unterhalb des Durchschnitts anderer Euro-L&auml;nder liegen &ndash; trotz massiven Investitionsbedarfs hierzulande.<br>\nDamit verliert Deutschland weiter den Anschluss. Wenn die deutsche Wirtschaft zukunftsf&auml;hig bleiben soll, wenn gute Arbeitspl&auml;tze gesichert und soziale Probleme, wie die steigenden Mietkosten, gel&ouml;st werden sollen, muss die Bundesregierung jetzt massiv gegensteuern.<br>\nDeutschland braucht ein Investitionsprogramm f&uuml;r Bildung, Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und die Transformation der Industrie. Ein solches, langfristig angelegtes Programm schafft Planungssicherheit und bietet sowohl der Bauindustrie als auch den Baubeh&ouml;rden einen Anreiz, die notwendige Kapazit&auml;tsausweitung samt Personalaufbau z&uuml;gig anzugehen, wie es die OECD ebenfalls fordert.<br>\nDoch es geht um mehr als Investitionen. Die OECD hat recht, wenn sie betont, dass auch h&ouml;here Renten und Mehrausgaben bei Pflege und Kinderbetreuung die Binnennachfrage st&auml;rken und die Wirtschaft stabilisieren. Ein weiterer guter Grund, die Grundrente schnell umzusetzen.<br>\nNur durch mehr &ouml;ffentliche Investitionen und Ausgaben sowie die St&auml;rkung der Tarifbindung k&ouml;nnen letztendlich Binnennachfrage und Importe gest&auml;rkt werden. Nur so kann Deutschland ,Lokomotive&rsquo; f&uuml;r das Wachstum in der Eurozone werden, wie es sich die OECD w&uuml;nscht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++a6bbb1f6-7bbb-11e9-adf1-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie umgehen mit Fl&uuml;chtlingskosten? Pragmatismus hilft<\/strong><br>\nMit hohen Summen l&auml;sst sich Wut sch&uuml;ren<br>\n23 Milliarden Euro an Fl&uuml;chtlingskosten? Es wird eine ganze Menge Menschen geben, die die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammenschlagen, auch wenn diese Zahl nat&uuml;rlich keine &Uuml;berraschung ist. Doch wie soll die Gesellschaft damit umgehen? Ein Kommentar von NN-Redakteur Georg Escher.<br>\n23 Milliarden Euro an Fl&uuml;chtlingskosten. Mit solchen Summen l&auml;sst sich Wut sch&uuml;ren. Schnell l&auml;sst sich aufrechnen, wie viele arme Menschen es sonst noch gibt in unserem reichen Land, und wof&uuml;r dieses Geld viel besser ausgegeben werden k&ouml;nnte. Doch so einfach ist unsere Welt leider nicht.<br>\nJa, die Summe ist hoch. 23 Milliarden Euro sind doppelt so viel, wie Deutschland jedes Jahr netto an die EU abf&uuml;hrt. Allerdings, die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me sind nicht aus dem Nichts entstanden, und es w&auml;re eigenartig, wenn sie ausgerechnet an einem der reichsten L&auml;nder der Welt, das zudem nicht allzu weit entfernt ist von den diversen Krisenregionen, vorbeigehen w&uuml;rden.<br>\nViele Gefl&uuml;chtete aus Syrien<br>\nBis heute stellen Syrer und Iraker weiter die beiden st&auml;rksten Gruppen unter den Gefl&uuml;chteten. Schon auf Platz drei folgt mit Nigeria aber das erste von vielen afrikanischen L&auml;ndern. Und auch das hat nat&uuml;rlich Gr&uuml;nde.<br>\nDer Hauptgrund: 2011 wurde der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi durch eine Milit&auml;rintervention der Franzosen, Briten und Amerikaner gest&uuml;rzt. In der Folge wurden die Waffenarsenale der Armee gepl&uuml;ndert. S&ouml;ldner und die vielen Waffen breiteten sich auf die ganze Subsahara-Region aus. Von dort kommt ein Gro&szlig;teil der afrikanischen Fl&uuml;chtlinge.<br>\nDeutschland war an der Milit&auml;rintervention nicht beteiligt, genauso wenig wie an der US-Invasion 2003 im Irak, die verheerende Folgen hatte. Doch in beiden F&auml;llen waren es unsere westlichen Verb&uuml;ndeten, die Schaden anrichteten &ndash; und wir alle tragen die Folgen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/wie-umgehen-mit-fluchtlingskosten-pragmatismus-hilft-1.8922292?searched=true\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Endlich mal wieder ein Beitrag, der die Verh&auml;ltnisse korrekt darstellt statt zu polemisieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkungen unseres Leser G. G.:<\/strong> Erw&auml;hnenswert w&auml;re noch, dass die Gelder zum Mindest-Lebensunterhalt der Fl&uuml;chtlingen ja nicht &ldquo;verbrannt&rdquo; werden. Sie landen n&auml;mlich bei unseren B&auml;ckern, Metzgern, Einkaufszentren, Fl&uuml;chtlingsunterkunft-Vermieter etc.im Wirtschaftskreislauf der realen Binnenwirtschaft und tragen damit auch zum Brutto-Inlandsprodukt (BIP) bei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitszeiterfassung: Altmaier will EuGH-Urteil vorerst nicht umsetzen<\/strong><br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium von Peter Altmaier sieht beim EuGH-Grundsatzurteil &bdquo;Auslegungsspielraum&ldquo;. Damit kommt der CDU-Politiker der Wirtschaft entgegen &ndash; und riskiert neue Konflikte innerhalb der Koalition.<br>\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat nach dem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung vor zus&auml;tzlicher B&uuml;rokratie f&uuml;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber gewarnt. &bdquo;Das Urteil weist in die falsche Richtung&ldquo;, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. &bdquo;Es ist der falsche Weg, die Stechuhr wieder &uuml;berall einzuf&uuml;hren.&ldquo; Es gebe in Deutschland nach derzeitiger Rechtslage bereits ein umfassendes Dokumentationssystem, mit dem die t&auml;gliche Arbeitszeit gemessen werden k&ouml;nne.<br>\nDas Wirtschaftsministerium werde das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) genau pr&uuml;fen und ein Rechtsgutachten vergeben, um festzustellen, ob es &uuml;berhaupt Handlungsbedarf gebe. &bdquo;Wir wollen und m&uuml;ssen die Interessen der Arbeitnehmer sch&uuml;tzen, aber wir d&uuml;rfen keine &uuml;berbordende B&uuml;rokratie schaffen.&ldquo;<br>\nDas Wirtschaftsministerium erkl&auml;rte, das Urteil lasse einen Auslegungsspielraum. Es nenne zudem keine bestimmte Frist, in welcher Mitgliedstaaten t&auml;tig werden m&uuml;ssten. &bdquo;Daher ist es jetzt richtig, genau zu pr&uuml;fen und zu analysieren, ob es Umsetzungsbedarf gibt und nicht zu Schnellsch&uuml;ssen zu kommen. Es ist wichtig L&ouml;sungen zu finden, die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen gerecht werden und nicht zu weiterer B&uuml;rokratie f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nDem EuGH zufolge sind Unternehmen verpflichtet, verl&auml;ssliche Systeme einzurichten, mit denen Angestellte und Arbeiter ihre Arbeitszeit belegen k&ouml;nnen. Nur so lasse sich bei sp&auml;teren Streitigkeiten vor Gerichten oder Beh&ouml;rden ein verbindlicher Nachweis &uuml;ber die tats&auml;chlich geleistete Arbeitszeit erbringen. Eine Aufstellung allein der &Uuml;berstunden sei nicht ausreichend. Urteile des h&ouml;chsten europ&auml;ischen Gerichts gelten eigentlich in der gesamten EU&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/arbeitszeiterfassung-altmaier-will-urteil-vorerst-nicht-umsetzen-16198903.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ schreibt: &ldquo;Urteile des h&ouml;chsten europ&auml;ischen Gerichts gelten eigentlich in der gesamten EU.&rdquo; Das &ldquo;eigentlich&rdquo; kann die FAZ streichen &ndash; das Urteil gilt nat&uuml;rlich genauso in Deutschland, aber den angeblichen Rechtsstaats-Bef&uuml;rwortern von der CDU sind Gerichtsurteile egal, und die angeblichen Pro-Europ&auml;er setzen nur diejenigen EU-Entscheidungen um, die &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; gefallen, und ignorieren alle anderen. Heuchler und Unternehmerlobbyisten par excellence.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Das Urteil geht in der Tat in die falsche Richtung. F&uuml;r das Kapital, denn es ist n&auml;mlich ein gutes Urteil f&uuml;r die Arbeiterschaft. So k&ouml;nnte ja vielleicht sichergestellt werden, dass die Besch&auml;ftigten korrekt bezahlt werden. Und das kann die CDU nat&uuml;rlich nicht zulassen. Auch der vorgeschobene erh&ouml;hte B&uuml;rokratieaufwand f&uuml;r die korrekte Zeiterfassung ist reine Heuchelei. Nat&uuml;rlich muss man jetzt keine antiken Stechuhren aufstellen, wie Altmaier bef&uuml;rchtet. Eine solche Aussage ist eine indirekte Anspielung darauf, das Urteil sei ein R&uuml;ckschritt in alte (vormoderne) Zeiten. Es gibt bereits moderne und sehr genaue Methoden zur Zeiterfassung. Die Arbeitgeber wissen das genau, in jedem Produktionsbetrieb setzen sie sie ein, um die Produktivit&auml;t zu erh&ouml;hen, will hei&szlig;en, um die Arbeiter zu schnellerem Arbeiten anzutreiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dienstleistungsfreiheit macht unfrei<\/strong><br>\nMit der Dienstleistungsfreiheit hat die EU einen weiteren wichtigen Bestandteil des Gesellschaftsvertrags au&szlig;er Kraft gesetzt &ndash; ein Dreh mehr in einem Teufelskreis.<br>\nDie Dienstleistungsfreiheit, eine der viel gelobten &bdquo;vier Grundfreiheiten der EU&ldquo; soll unfrei machen? Wie denn? Nun, etwa so: Die lombardische Firma Zaffaroni S.r.l. hat von dieser Freiheit Gebrauch gemacht, sich um einen Auftrag f&uuml;r Elektroarbeiten im Bus- und Tramdepot der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) beworben und zu diesem Zweck Arbeiter bei einem s&uuml;ditalienischen Unterlieferanten im 1350 Auto-Kilometer entfernten Lecce rekrutiert. Diese bekamen den Job nur, wenn sie f&uuml;r die Lohn&uuml;berweisung ein Bankkonto in Italien er&ouml;ffneten und dem Firmeninhaber ihre Bankkarten &uuml;berlie&szlig;en. Als die Lohnkontrolleure in Genf den Fall routinem&auml;&szlig;ig untersuchten, entsprachen die  L&ouml;hne dem Genfer Gesamtarbeitsvertrag f&uuml;r Elektroinstallateure; und alles wurde zeitgerecht &uuml;berwiesen.<br>\nErst im Nachhinein wurde ruchbar, dass der italienische Arbeitgeber erstens einen Teil des Lohns wieder einsammelte und dass zweitens die &Uuml;berstunden weder erfasst noch ausbezahlt wurden. Die Schweizer Gewerkschaft Unia sch&auml;tzt, dass der effektive Stundenlohn statt bei 24,68 blo&szlig; zwischen 8 und 10 Franken lag.<br>\nDie Dienstleistungsfreiheit entpuppt sich also als Freiheit der Unternehmer, ihre Angestellten hunderte von Kilometer weit weg zur Arbeit zu schicken, von einem h&ouml;heren Lohnniveau im Ausland zu profitieren und die Differenz in die eigene Tasche zu stecken. Rein finanziell gesehen geht die Rechnung vielleicht auch f&uuml;r die (sonst vielleicht arbeitslosen) Angestellten auf. Aber sie leben wochenlang von ihren Angeh&ouml;rigen getrennt und sind in dieser Zeit ihrem Ausbeuter weitgehend ausgeliefert. Menschlich und sozial gesehen ist dieses Arrangement eine Katastrophe. Aus &ouml;konomischer Sicht ist es eine Verschwendung von Arbeitskraft. Mit einheimischen Arbeitskr&auml;ften h&auml;tte man sich die Reisezeit und die zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r Transport, Unterkunft und Verpflegung sparen k&ouml;nnen.<br>\nAus genau diesen Gr&uuml;nden hat man die Arbeit bisher so organisiert, dass sie von Einheimischen gemacht werden, also von Leuten, die neben der bezahlten Arbeit auch allen anderen f&uuml;r das Leben und f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t wichtigen T&auml;tigkeiten nachgehen k&ouml;nnen &ndash; kochen, Einkaufen, Kinder h&uuml;ten, Freude treffen usw. In den Arbeitsvertr&auml;gen sind deshalb Arbeitsort und Arbeitszeiten zentrale Punkte. Die Arbeitnehmer m&uuml;ssen ihr Leben organisieren k&ouml;nnen. Das setzt voraus, dass sie wissen, wo und wann sie zur Arbeit erscheinen m&uuml;ssen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/05\/dienstleistungsfreiheit-macht-unfrei\/\">Werner Vontobel auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fusion-Festival: Wie die Polizei in der Krisen-Kommunikation Fakten verdreht<\/strong><br>\nIm Polizeiskandal rund um das Fusion-Festival zeichnet sich nach massivem &ouml;ffentlichen Druck endlich ein Kompromiss ab. Wir haben uns die Kommunikation der Polizei der letzten Tage genau angeschaut &ndash; und Hinweise auf Desinformationen gefunden.<br>\nDer &ouml;ffentliche Druck war offenbar zu hoch. Das Polizeipr&auml;sidium Neubrandenburg lenkt im Streit um das Fusion-Festival ein. In einer n&auml;chtlichen Pressemitteilung macht das Pr&auml;sidium &bdquo;unmissverst&auml;ndlich&ldquo; klar, dass &bdquo;in den aktuellen Planungen&ldquo; keine Wasserwerfer und R&auml;umpanzer gegen die Kulturveranstaltung eingesetzt werden sollen.<br>\nDas neu vorgelegte Sicherheitskonzept des Kulturkosmos M&uuml;ritz e. V. biete eine Vielzahl von Ansatzpunkten, die ein Einvernehmen mit der Polizei m&ouml;glich erscheinen lie&szlig;en, hei&szlig;t es weiter. Nach Informationen von netzpolitik.org plant die Polizei allerdings weiterhin mit 1.000 Beamten. Unklar ist hingegen, ob der Einsatz der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) und eine mobile Wache in der Planung der Polizei noch vorgesehen sind. Ende der Woche soll die Entscheidung &uuml;ber die Genehmigung des Festivals fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/fusion-festival-wie-die-polizei-in-der-krisen-kommunikation-fakten-verdreht\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Confirmed: Chemical Weapons Assessment Contradicting Official Syria Narrative Is Authentic<\/strong><br>\nThe leak undermines the fundamental assumptions behind many years of Western reporting, writes Caitlin Johnstone.<br>\nThe Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) has begun responding to queries by the press about a leaked document that contradicts official OPCW findings on an alleged chemical weapons attack last year in Douma, Syria. The prepared statement they&rsquo;ve been using in response to these queries confirms the authenticity of the document.<br>\nTo recap, a few days ago the Working Group on Syria, Propaganda and Media (WGSPM) published a document signed by a man named Ian Henderson, whose name is seen listed in expert leadership positions on OPCW documents from as far back as 1998 and as recently as 2018. It&rsquo;s unknown who leaked the document and what other media organizations may have received it.<br>\nThe report picks apart the extremely shaky physics and narratives of the official OPCW analysis on the gas cylinders allegedly dropped from Syrian government aircraft in the Douma attack, and concludes that &ldquo;The dimensions, characteristics and appearance of the cylinders, and the surrounding scene of the incidents, were inconsistent with what would have been expected in the case of either cylinder being delivered from an aircraft,&rdquo; saying instead that manual placement of the cylinders in the locations investigators found them in is &ldquo;the only plausible explanation for observations at the scene.&rdquo;<br>\nCylinders Did Not Arrive by Air<br>\nTo be clear, this means that according to the assessment signed by an OPCW-trained expert, the cylinders alleged to have dispensed poison gas which killed dozens of people in Douma did not arrive in the locations that they were alleged to have arrived at via aircraft dropped by the Syrian government, but via manual placement by people on the ground, where photographs were then taken and circulated around the world as evidence against the Syrian government which was used to justify air strikes by the U.S., U.K. and France. There were swift military consequences meted out on what appears now to be a lie. At the time, the people on the ground were the Al Qaeda-linked Jaysh Al-Islam, who had at that point nothing to lose and everything to gain by staging a false flag attack in a last-ditch attempt to get NATO powers to function as their air force, since they&rsquo;d already effectively lost the battle against the Syrian government.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/05\/17\/confirmed-chemical-weapons-assessment-contradicting-official-syria-narrative-is-authentic\/\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>May stellt neues Referendum in Aussicht<\/strong><br>\n(&hellip;) Gro&szlig;britanniens Premierministerin Theresa May hat den Abgeordneten des Unterhauses die Abstimmung &uuml;ber ein zweites Referendum &uuml;ber den EU-Austritt in Aussicht gestellt &ndash; wenn sie dem Brexit-Abkommen mit der EU zustimmen. Es handele sich um &ldquo;die letzte Chance&rdquo;, den Stillstand beim EU-Austritt zu beenden, sagte May.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/may-brexit-207.html?fbclid=IwAR0UomtnJDrrHIEfwRIaiuxFSMX3NYyt77YiP3dqUqoecIj1ivpb73WBRkM\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So wie die Tagesschau es formuliert, ist das nat&uuml;rlich ziemlicher Unsinn. Warum sollte Abgeordnete Mays Brexit-Deal zustimmen, um danach (warum eigentlich noch, der Brexit wurde dann doch beschlossen?) &uuml;ber ein Referendum abstimmen zu lassen, was ohnehin von der Mehrheit des Unterhauses abgelehnt wird? Entweder ich stehe auf dem Schlauch und verstehe die tiefere Logik dieses Angebots nicht oder May ist bereits so verzweifelt, dass sie dem Unterhaus ein vollkommen sinnloses Angebot pr&auml;sentiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD &ndash; wer hilft mir da raus?<\/strong><br>\nAls Mitherausgeber von Ossietzky bin ich unseren Lesern eine Erkl&auml;rung schuldig &uuml;ber eine Unzurechnungsf&auml;higkeit, die mir in der 4. Kalenderwoche des letzten Jahres unterlaufen ist. Am Sonntagabend, den 21. Januar 2018, ging der SPD-Parteitag zu Ende. Mit knapper Mehrheit entschieden sich die Delegierten, entgegen allen Schw&uuml;ren und Versprechungen nach der Wahlniederlage f&uuml;r die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition (Andrea Nahles: &raquo;Ein Linksb&uuml;ndnis, das ist doch Bl&ouml;dsinn, verdammt noch mal.&laquo;) &ndash; vorbehaltlich einer Mitgliederbefragung. Unmittelbar vor Redaktionsschluss schrieb ich am Montagmorgen unter dem Titel: &raquo;SPD &ndash; der Nachruf&laquo; dies: &raquo;Es ist &ndash; seit Gerhard Schr&ouml;der die SPD mit Hartz IV und mit dem Krieg gegen Jugoslawien an den Abgrund f&uuml;hrte &ndash; der wichtigste Tag in der neueren Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Sie muss entscheiden, ob die &rsaquo;Endlosschleife&lsaquo; (Jusovorsitzender Kevin K&uuml;hnert) der andauernden gro&szlig;en Koalition mit immer weniger W&auml;hlern sich jetzt zuzieht und die SPD erw&uuml;rgt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/9-2019&amp;textfile=4762\">Ossietzky<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist ziemlich naiv anzunehmen, der Niedergang der SPD folge vor allem aus der Neigung zur gro&szlig;en Koalition.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Enthaltung oder Haltung?<\/strong><br>\nStets skeptisch, &uuml;berparteilich und mit n&uuml;chterner Distanz zur Sache: So stellt man sich Journalismus vor. Besonders in diesen Zeiten, da er sich mit vermeintlich guten Idealen gemein macht.<br>\nNoch vor einigen Jahren h&auml;tte man zwischen einem Anti-Sexismus-Aktivisten und einem Journalisten oder zwischen einer Sprecherin einer Antifa-Gruppe und einer Journalistin leichter unterscheiden k&ouml;nnen. Das geht heute nicht mehr ganz so einfach. Die Grenzen gestalten sich mittlerweile flie&szlig;end. Der moderne Journalismus versteht sich nicht mehr nur als n&uuml;chtern, k&uuml;hl und distanziert. Er geht auf Tuchf&uuml;hlung, will harmonisch w&auml;rmen und f&uuml;r die richtigen Werte stehen. Er m&ouml;chte bewegen und pr&auml;gen und nicht mehr nur dokumentieren und nachzeichnen. [&hellip;]<br>\nNicht das Journalistenmeinung generell zu verdammen w&auml;re. Sie hat mehr als ihre Berechtigung. Mit einem v&ouml;llig von Meinung entkernten Journalismus w&auml;re keinem geholfen. Nur wenn pl&ouml;tzlich jede Sparte zum meinungsjournalistischen Auftrag wird, schie&szlig;t man &uuml;ber das Ziel weit hinaus. Meinungsartikel und Kommentare hat es immer gegeben &ndash; in einer separaten Spalte oder auf einigen eigens daf&uuml;r reservierten Seiten. Dort konnten und sollten Journalisten eine Haltung einnehmen.<br>\nBei Berichten &uuml;ber Russland und Putin (wahlweise &uuml;ber Trump, Orb&aacute;n oder Maduro) im heute-Journal, bei einer Analyse der AfD-W&auml;hlerschaft oder einer Aufarbeitung der Stimmung in der Bev&ouml;lkerung allerdings, ist die pers&ouml;nliche Haltung des Berichtenden mindestens blo&szlig; zweitrangig. Leider zeigt sich aber die Tendenz, dass diese sekund&auml;re Eigenschaft journalistischen Schaffens zu einer Prim&auml;rtugend emporgehoben wird, die der n&uuml;chternen Sachlichkeit, ja &uuml;berhaupt dem Informationsauftrag, nicht mehr gerecht werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/05\/enthaltung-oder-haltung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Seltsamer &lsquo;Tagesschau&rsquo;-Bericht: Beherrscht die AfD das halbe Internet?<\/strong><br>\nFast die H&auml;lfte der politischen Posts in sozialen Medien soll sich um die Partei drehen, sagt ein Kuchendiagramm. Doch die ARD hat da einen mathematischen Clusterfuck fabriziert. [&hellip;]<br>\nDas Tagesschau-Diagramm basiert zu 100 Prozent auf Daten von Twitter. Die von der Analysefirma erhobenen Daten aus anderen sozialen Medien sind nicht in dieses Diagramm mit eingeflossen. Trotzdem ist im Schriftzug &uuml;ber dem Kuchendigramm allgemein von &ldquo;soziale[n] Medien&rdquo; die Rede &ndash; das ist falsch.<br>\nDer Tagesschau-Bericht steht damit auf einer fragw&uuml;rdigen Grundlage. Denn nur l&auml;ppische vier Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen Twitter w&ouml;chentlich, wie aus der ARD\/ ZDF-Onlinestudie von 2018 hervorgeht. Die breite &Ouml;ffentlichkeit ist das eindeutig nicht. [&hellip;]<br>\nBleibt also die Erkenntnis: &ldquo;Bei den untersuchten politischen Posts auf Twitter hatten zwischen Dezember und M&auml;rz 47,1 Prozent einen AfD-Bezug&rdquo;. Das klingt schon mal deutlich weniger spektakul&auml;r &ndash; und ist immer noch nicht ganz korrekt. [&hellip;]<br>\n&ldquo;AfD-Bezug&rdquo; hei&szlig;t in diesem Zusammenhang n&auml;mlich nicht automatisch, dass Menschen die AfD ausdr&uuml;cklich bef&uuml;rworten. Ein &ldquo;AfD-Bezug&rdquo; liegt in der Analyse auch vor, wenn sich Menschen gegen die AfD aussprechen &ndash; oder bestimmte Stichw&ouml;rter h&auml;ufig im Zusammenhang mit der AfD nutzen, zum Beispiel &ldquo;Sachsen&rdquo; oder &ldquo;Bundestag&rdquo;. [&hellip;] Im Online-Beitrag auf tagesschau.de zu der Analyse hei&szlig;t es: &ldquo;Rechte Nutzer dominieren den Diskurs.&rdquo; Aber auch das Gegenteil k&ouml;nnte stimmen. Die Wortwolke zeigt n&auml;mlich, dass viele Nutzer offenbar mit klar ablehnender Haltung &uuml;ber die AfD schreiben, das zeigen Worte wie &ldquo;noafd&rdquo;, &ldquo;nazisraus&rdquo; und &ldquo;Antisemitismus&rdquo;. Demnach m&uuml;sste es korrekt hei&szlig;en: Rechte Nutzer und ihre Gegner dominieren den Diskurs. [&hellip;]<br>\nDie Tendenz, die sich aus der Datenanalyse ablesen l&auml;sst, ist trotzdem interessant. Die dominante AfD-Wortwolke zeigt, wie sich Twitter-Debatten in Deutschland vorwiegend an rechten bis rechtspopulistischen Themen abarbeiten. Das Besondere: Die Forscher konnten au&szlig;erdem feststellen, dass ein kleiner Teil der Nutzer &uuml;berdurchschnittlich aktiv ist. Sie identifizierten eine Minderheit von rund 11 Prozent als AfD-Unterst&uuml;tzer, die aber f&uuml;r rund 46 Prozent der Interaktionen verantwortlich sind, hei&szlig;t es im Blogbeitrag von Alto Data Analytics. Deutlich gr&ouml;&szlig;er sei demnach die linke Community, rund 37 Prozent der Nutzer, die immerhin etwa 34 Prozent der Interaktionen ausmachen.<br>\nEine Minderheit von rund 11 Prozent sind AfD-Unterst&uuml;tzer, die aber sind f&uuml;r rund 46 Prozent der Interaktionen verantwortlich.<br>\nDas passt zu anderen Forschungsergebnissen, wonach eine rechts bis rechtsextrem motivierte Minderheit im Internet flei&szlig;ig daran arbeitet, f&uuml;r andere wie eine Mehrheit zu erscheinen. Einen realen Einfluss auf die &ouml;ffentliche Debatte erlangt diese Minderheit, sobald gr&ouml;&szlig;ere Medien wie etwa die Tagesschau diese Themen aufgreifen und in den Mittelpunkt r&uuml;cken. F&uuml;r Politikerinnen und Journalisten bedeutet das vor allem eines: Zahlen aus sozialen Medien sind oft nur ein Teil der Wahrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/597yy3\/seltsamer-tagesschau-bericht-beherrscht-afd-das-halbe-internet\">Vice<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck, Paul Steinhardt: Gescheiterte Globalisierung &ndash; Eine Leseempfehlung<\/strong><br>\n&ldquo;Gescheiterte Globalisierung&rdquo; ist ein herausragender Beitrag zum &ouml;konomischen Verst&auml;ndnis der aktuellen Krise. Das Buch analysiert die grundlegenden Denkfehler neoliberalen Denkens und zeigt Alternativen zur angeblichen Alternativlosigkeit auf.<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend es die ethisch h&ouml;chste Aufgabe der Politik sein k&ouml;nnte, Wirtschaft so zu steuern, dass sich Wohlstand und damit die Freiheit des Einzelnen vergr&ouml;&szlig;ert, tut sie seit mehreren Dekaden genau das Gegenteil. Politik beschneidet sich in ihrer Souver&auml;nit&auml;t, indem sie Macht an transnationale Institutionen wie die EU &uuml;bertr&auml;gt und sich aus der makro&ouml;konomischen Steuerung zur&uuml;ckzieht. Sie bringt damit vor allem in westlichen Gesellschaften Menschen zunehmend unter Druck. Im Grunde ist es ein Skandal, der sich v&ouml;llig im Dunkeln vollzieht.<br>\n(&hellip;) Konkurrenz von Unternehmen, man kann das nicht leugnen, ist ein best&auml;ndiger Motor f&uuml;r Innovation und Fortschritt. Damit dieser Motor jedoch seine Kraft entfalten kann, m&uuml;ssen f&uuml;r miteinander konkurrierende Unternehmen die Beschaffungskosten gleich sein. Rohstoffe und Vorprodukte werden an den M&auml;rkten zu einheitlichen Preisen gehandelt. So weit, so gut. Arbeitskraft jedoch, das ist eine zentrale neoliberale Forderung, m&uuml;sse im Preis flexibel sein. Wenn ein Unternehmen beispielsweise von Bankrott bedroht ist, sollen Arbeitnehmer bereit zu Lohnsenkungen sein, damit das &Uuml;berleben des Unternehmens sichergestellt wird. Flassbeck und Steinhardt halten dem entgegen, dass genau dies den reinigenden Prozess des Kapitalismus verhindert. Es bedarf ihrer Meinung nach der R&uuml;ckkehr zum allgemein verbindlichen Fl&auml;chentarifvertrag, der f&uuml;r alle Betriebe einer Branche den Preis f&uuml;r Arbeit auf gleiche Weise kalkulierbar macht.<br>\nPolitik hat in diesem Zusammenhang f&uuml;r Vollbesch&auml;ftigung zu sorgen, damit Unternehmen, die nicht innovativ sind, bankrott gehen k&ouml;nnen, ohne dass die Besch&auml;ftigten darunter leiden. Vollbesch&auml;ftigung bedeutet dabei Arbeitsverh&auml;ltnisse mit Regelarbeitsvertrag. Prek&auml;re Besch&auml;ftigung z&auml;hlt nicht dazu&hellip;<br>\nWichtig ist, zu verstehen, dass die einzelnen Individuen einer Volkswirtschaft die finanziellen M&ouml;glichkeiten haben m&uuml;ssen, die Produkte zu kaufen, die von ihnen hergestellt werden. Mit breiten Lohnsenkungen ist dies nicht zu bewerkstelligen, wie die j&uuml;ngste Geschichte zeigt. Die letzten Dekaden mit all ihren Liberalisierungen, Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und der Agenda 2010 waren daher in den Augen der Autoren eine makro&ouml;konomische Katastrophe. Das System wurde in einer Weise entfesselt, dass es sich selbst sch&auml;digt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/88259-heiner-flassbeck-paul-steinhardt-gescheiterte\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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