{"id":5191,"date":"2010-04-14T09:15:07","date_gmt":"2010-04-14T07:15:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5191"},"modified":"2010-04-14T10:27:41","modified_gmt":"2010-04-14T08:27:41","slug":"hinweise-des-tages-1119","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5191","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanzkrise; Lebensversicherung &ndash; Rendite fast halbiert; Attac-Bankentribunal; Ende einer liberalen Lebensl&uuml;ge; Sigmar-Gabriel-Interview; die Reformer der Arbeitsagentur; Leiharbeit; der Vatikan und die P&auml;dophilie. (MB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Von wegen Subvention<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Portr&auml;t: J&ouml;rg Asmussen &ndash; Der Brandbek&auml;mpfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Rrrrummms &ndash; Peer Steinbr&uuml;ck rechnet ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Lebensversicherung &ndash; Rendite hat sich fast halbiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Attac Bankentribunal in Berlin<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Euroland wird Jagdrevier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Chinas gr&ouml;&szlig;te Geldh&auml;user brauchen 70 Mrd. Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Ende einer liberalen Lebensl&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Interview mit SPD-Chef Gabriel: &ldquo;Begriffe nicht aus Feigheit verwischen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Hans Leyendecker: Warum viele lernten, die Bombe zu lieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Wenn sich Trauerschleier &uuml;ber die Realit&auml;t legen: Eine Medienkolummne &uuml;ber den Abschied von den gefallenen Bundeswehrsoldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schweinegrippe: Der Experte, der 30.000 Deutsche sterben sah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Birgit Homburgers kleiner B&auml;ren-Shop<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Der Reformer von der Arbeitsagentur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Der geliehene Angestellte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Die &laquo;L&uuml;gen-K&auml;mpfer&raquo; Kroatiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Vatikan: P&auml;dophilie hat mit Homosexualit&auml;t zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Zu guter Letzt: Pelzig unterh&auml;lt sich mit Uwe Dolata<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=5191&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><br>\n<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Von wegen Subvention<\/strong><br>\nDie Deutschen zahlen die Zeche f&uuml;r die Griechen? Das kann nur behaupten, wer ein Panikniveau f&uuml;r eine Referenzgr&ouml;&szlig;e h&auml;lt. &ndash; Im Gegenteil: Mindestens 300 Millionen Euro striche der deutsche Staat pro Jahr ein, sollte Griechenland die Hilfskredite vollst&auml;ndig in Anspruch nehmen. Deutschland kann sich n&auml;mlich zu sehr viel g&uuml;nstigeren Konditionen das Geld besorgen. Der Kredit an Hellas ist in Wirklichkeit ein lohnendes Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2535551&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlano Pascheit:<\/strong> Eine feine Argumentation von Robert von Heusinger. Dann k&ouml;nnen wir uns ja nur freuen auf die n&auml;chsten gl&auml;nzenden Kreditgesch&auml;fte mit Portugal, Irland, Spanien oder dem Nicht-Euroland Gro&szlig;britannien, die eventuell in K&uuml;rze vor &auml;hnlichen Problemen stehen k&ouml;nnen wie Griechenland. Aber im Ernst, die Sch&ouml;pfer der No-Bail-Out-Regel hatten sicherlich nicht diesen Fall im Sinn, sondern eine Situation, in der sich diese Kredite letztlich als Transferakte erweisen w&uuml;rden. In der Sprache dieser Leute sollte die No-Bail-Out-Regel daf&uuml;r sorgen, dass die W&auml;hrungsunion nicht zur Transferunion verkommen konnte. Pers&ouml;nlich h&auml;tte ich in den Vereinigten Staaten von Europa mit einer einheitlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik nichts gegen st&auml;rkere zwischenstaatliche Transfers. Nur, dass wir heute Griechenland in dieser Form beistehen m&uuml;ssen, hat viel damit zu tun, dass wir die Politische Union nicht in gleicher Weise vorangetrieben haben wie die W&auml;hrungsunion.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Portr&auml;t: J&ouml;rg Asmussen &ndash; Der Brandbek&auml;mpfer<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Asmussen hat vergangene Woche wieder einmal zwei Tage in Br&uuml;ssel verbringen d&uuml;rfen. Wieder einmal ging es darum, Schlimmeres an den Finanzm&auml;rkten zu verhindern. Seit Wochen schauen alle auf das hochverschuldete Griechenland. Mit seinen Kollegen aus den anderen Euro-L&auml;ndern hat der Finanzstaatssekret&auml;r die Konferenz der Minister vorbereitet, auf der die technischen Details der Hilfen festgezurrt werden sollten. Schon am Sonntag haben diese bis zu 30 Milliarden Euro in einem Jahr an Krediten zugesagt, falls sich das Land am Markt nicht mehr finanzieren kann. Ein Sprecher von Bundeskanzlerin Merkel beschrieb die Lage bildhaft: &bdquo;Dass ein Feuerl&ouml;scher an der Wand h&auml;ngt, sagt &uuml;berhaupt nichts dar&uuml;ber aus, ob er gebraucht wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E0DD9FAE3A3844DF3AEA772F17117ACDB~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Unfassbar. Der Pyromane wird zum Held der Feuerwehr hochgeschrieben. S. zu Hintergrundinformationen die <a href=\"?p=3121\">Nachdenkseiten vom 06.04.2008<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rrrrummms &ndash; Peer Steinbr&uuml;ck rechnet ab<\/strong><br>\nEx-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck mit Hasskappe: Er kanzelt die Finanzelite ab &ndash; mit Fachbeistand aus prominentem Hause.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/87\/508235\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Steinbr&uuml;ck h&auml;tte als Minister die Gelegenheit und Pflicht gehabt, das Schlimmste zu verhindern. Jetzt schreibt er ein Buch (einen potentiellen Bestseller), spielt Schach mit Helmut Schmidt und darf sich bei Plaudertasche Beckmann als sch&auml;rfster Kritiker pr&auml;sentieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lebensversicherung &ndash; Rendite hat sich fast halbiert<\/strong><br>\nWer finanziell vorsorgt, muss sich im Alter dennoch auf klaffende L&uuml;cken einstellen. Das gilt auch f&uuml;r die Lebensversicherung. Der Scheck an die Kunden zum Laufzeitende f&auml;llt erneut kleiner aus. Nach einer Studie haben sich die Renditen vereinzelt sogar halbiert. Sollen die Unternehmen am Kapitalmarkt jetzt mehr riskieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/geldanlage\/0,2828,druck-688492,00.html\">Manager-Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Attac Bankentribunal in Berlin <\/strong><br>\nF&uuml;nf Richter, jeweils vier Ankl&auml;ger und Verteidiger sowie 21 geladene Zeugen kamen zum Bankentribunal in Berlin zusammen. Nicht erschienden waren die Angeklagten, zu denen neben Angela Merkel auch der Vorsitzende der Deutschen Bank Josef Akcermann geh&ouml;rte. Davon unbeirrt er&ouml;ffnete das globalisierungskritische Netzwerk Attac den Prozess gegen die Verantwortlichen der Finanzkrise<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZLNxAYwWcNM&amp;feature=player_embedded\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Euroland wird Jagdrevier <\/strong><br>\nEitel Freude auf allen Seiten. Griechenland geht nicht bankrott, die Eurozone bleibt heil, der Euro legt kr&auml;ftig zu gegen&uuml;ber dem Dollar und anderen Weltw&auml;hrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/14\/griechenland-finanzkrise-anleihen-buergschaften\/print\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Chinas gr&ouml;&szlig;te Geldh&auml;user brauchen 70 Mrd. Dollar<\/strong><br>\nUnvorstellbare Mengen an Krediten treiben das chinesische Wirtschaftswunder an. Viele davon sind faul. Der Chef von Chinas gr&ouml;&szlig;ter Bank ICBC (Industrial &amp; Commercial Bank of China) nennt nun die Summe, die die Geldh&auml;user an frischem Eigenkapital br&auml;uchten. Er will deshalb Praktiken anwenden, die die Finanzkrise ausgel&ouml;st haben. Yang deutete an, es k&ouml;nne schwierig werden, das frische Geld ausschlie&szlig;lich an den M&auml;rkten aufzunehmen. Einige Beobachter erwarten, dass der Staat Mittel zuschie&szlig;en wird. Um den Banken den Zugang zu Liquidit&auml;t zu erleichtern, forderte ICBC-Pr&auml;sident Yang Kaisheng die Aufseher zudem auf, den Verkauf von Darlehen an Dritte zu erlauben sowie Wertpapiere zuzulassen, die mit Krediten besichert sind &ndash; Praktiken und Produkte, die als Mitursachen der Krise gelten. ICBC ist die gemessen am Marktwert gr&ouml;&szlig;te Bank der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:nach-kreditflut-chinas-groesste-geldhaeuser-brauchen-70-mrd-dollar\/50100044.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ende einer liberalen Lebensl&uuml;ge<\/strong><br>\nDas abgespeckte Steuerkonzept der FDP markiert einen Wendepunkt. Nicht, weil die Partei einen Teil ihrer vollmundigen Steuersenkungsversprechen wieder einsammelt. Auch nicht, weil es so lang gedauert hat, bis sie es tut. Sondern weil das neue Konzept zeigt, dass nun auch die FDP auf bestem Weg ist, sich von der liebsten Lebensl&uuml;ge liberal-konservativer Politiker zu verabschieden: von der M&auml;r, Steuersenkungen und Haushaltskonsolidierung lie&szlig;en sich miteinander vereinbaren. Allerdings geht die FDP noch nicht weit genug. Angesichts der neuen Einsicht, dass der deutsche Staat sich im Moment keine gro&szlig;e Steuerreform ohne Gegenfinanzierung leisten kann, muss man das gesamte Konzept der Steuersenkung in Frage stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:fdp-steuerkonzept-ende-einer-liberalen-lebensluege\/50100037.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Interview mit SPD-Chef Gabriel: &ldquo;Begriffe nicht aus Feigheit verwischen&rdquo;<\/strong><br>\nWer von Krieg in Afghanistan rede, m&uuml;sse im Bundestag &uuml;ber den Einsatz neu abstimmen, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel im FR-Interview. Die Abstimmung w&uuml;rde dann anders verlaufen. Zur Landtagswahl in NRW erkl&auml;rt er, dass wer die Linke w&auml;hlt, R&uuml;ttgers helfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2535571&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hans Leyendecker: Warum viele lernten, die Bombe zu lieben <\/strong><br>\nDie Angst vor Nuklearwaffen in den H&auml;nden von Extremisten ist gro&szlig;, dabei gibt es kaum waffenf&auml;higes Spaltmaterial &ndash; die Gefahr lauert anderswo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/258\/508403\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Walter van Rossum: Wenn sich Trauerschleier &uuml;ber die Realit&auml;t legen: Eine Medienkolummne &uuml;ber den Abschied von den gefallenen Bundeswehrsoldaten<\/strong><br>\nVielfach haben die Medien die Rede zitiert, die Angela Merkel bei der Trauerfeier f&uuml;r die Gefallenen von Kundus gehalten hat: dass sie, die Bundeskanzlerin, sich hinter die Soldaten im Afghanistan-Einsatz stelle, dass die Bundeswehr dort f&uuml;r die Sicherheit Deutschlands k&auml;mpfe. Aber m&uuml;sste kritische Berichterstattung nicht sp&auml;testens hier einhaken? Und nachfragen, inwiefern ein paar Tausend Taliban eine Gefahr f&uuml;r Deutschland sein k&ouml;nnen? Wieso Terroristen ausgerechnt auf R&uuml;ckzugsgebiete in Afghanistan angewiesen sein sollen? Doch die allgemeine Ergriffenheit l&auml;sst solche Fragen nicht zu. Sie sorgt daf&uuml;r, dass die Realit&auml;ten des Krieges hinter einem Trauerschleier.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Politikum\/2010\/04\/Manuskripte\/12%20Walter%20van%20Rossum.pdf\">WDR [PDF &ndash; 72KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1271093785\/radio\/politikum\/wdr5_politikum_20100412.mp3\">WDR [Audio-Podcast]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweinegrippe: Der Experte, der 30.000 Deutsche sterben sah<\/strong><br>\nAn der Schweinegrippe sind weltweit 16.813 Menschen gestorben &ndash; viel weniger als bef&uuml;rchtet. Haben die Beh&ouml;rden also &uuml;berreagiert? Ulli Kulke sprach mit Adolf Windorfer, Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover. Der Experte hatte allein f&uuml;r Deutschland bis zu 30.000 Tote vorhergesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/schweinegrippe\/article7152380\/Der-Experte-der-30-000-Deutsche-sterben-sah.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Birgit Homburgers kleiner B&auml;ren-Shop<\/strong><br>\nDie Berliner Politik ist manchmal bizarr: Die FDP-Fraktionsvorsitzende Homburger sammelt B&auml;ren, SPD-Mann Friedrich verschm&auml;ht Kleingeld und Linkenpolitiker Maurer sinniert &uuml;ber Rationalit&auml;t. Warum?<br>\nAls kl&auml;glich gescheitert muss dagegen eine Sponsoring-Aktion der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; (INSM) bezeichnet werden. Die INSM ist neuerdings statt wie bisher in K&ouml;ln nun in Berlin aktiv. Weil die Soziale Marktwirtschaft jetzt an der Spree &ldquo;starke Freunde&rdquo; brauche, ist sie in ein B&uuml;ro in der Hauptstadt umgezogen. Zur Einladung verschickte sie einen Brief mit dem politischen Slogan &ldquo;Im Jahr 2010 muss sich einiges &auml;ndern.&rdquo; Die Jahreszahl bestand aus einer echten 20-Cent- und einer echten 10-Cent-M&uuml;nze. Beim SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Friedrich lag INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr allerdings mit seiner 30-Cent-Sponsering-Aktion politisch arg daneben. Der schickte ihm n&auml;mlich die Einladung samt den 30 Cent Bargeld zur&uuml;ck. Und schrieb dazu: &ldquo;Herkunft und H&ouml;he ihrer Finanzquellen lassen Sie ja gern im Verborgenen. Ihre Vorschl&auml;ge zur Politik verkehren h&auml;ufig den Begriff &lsquo;sozial&rsquo;, den Sie im Namen f&uuml;hren, ins Gegenteil. Dass Ihre Finanzen aber so &uuml;ppig sind, dass sie jetzt auch noch Geld verschicken, &uuml;berrascht mich dann doch.&rdquo; Er finde schon die Initiativen und Ratschl&auml;ge der INSM, die von den Arbeitgeberverb&auml;nden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird, unannehmbar, schrieb Friedrich weiter. &ldquo;Die Annahme von Bargeld geht noch dar&uuml;ber hinaus.&rdquo; Um nicht auch noch Geld f&uuml;rs R&uuml;ckporto ausgeben zu m&uuml;ssen, trug der SPD-Mann den Brief pers&ouml;nlich zum INSM-Briefkasten. Nein, Friedrich, der auch als Generalsekret&auml;r der baden-w&uuml;rttembergischen SPD amtiert, ist kein waschechter Schwabe, wie man daraus schlie&szlig;en k&ouml;nnte. Er ist in Karlsruhe geboren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/berlin-vertraulich-birgit-homburgers-kleiner-baeren-shop-1557813-print.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Reformer von der Arbeitsagentur<\/strong><br>\nDie Bundeswehr soll effizienter werden. Organisieren will das Frank-J&uuml;rgen Weise, Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, als Kopf einer Experten-Kommission &ndash; im Nebenjob.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-04\/bundeswehr-reform?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers und Arbeitsagentur-Kunden:<\/strong> Etwas Wichtiges, Entscheidendes wurde in der Aufz&auml;hlung vergessen &ndash; das Arbeitsamt wurde in Arbeitsagentur umbenannt. Und nicht zu vergessen, das Logo wurde von einem roten &bdquo;A&ldquo; auf wei&szlig;em Grund auf ein wei&szlig;es &bdquo;A&ldquo; auf rotem Grund umgestellt. Mal sehen, ob so eine Vorgehensweise bei der Bundeswehr auch zum Ziel f&uuml;hrt. Dass sich Herr Weise nach einem &bdquo;Nebenjob&ldquo; &ndash; vielleicht als Auftakt f&uuml;r eine neue Stelle &ndash; umsieht, ist nachvollziehbar. W&uuml;rde ich vielleicht auch so machen. Wenn ich k&ouml;nnte. Vor allem, wenn sich abzeichnet, das einem die derzeitige Arbeit ausgeht. Nicht wegen der Arbeitslosen, sondern wegen dem gnadenlosen Zur&uuml;ckfahren der Leistungen, welchen diesen Apparat eigentlich auch wirtschaftlich in Frage stellen.<br>\nIch war gestern wieder einmal auf der Arbeitsagentur meinen Kunden&ldquo;pflichten&ldquo; nachkommend. Mein Eindruck ist zunehmend, dass die &bdquo;Kundenorientierung&ldquo; sich &uuml;ber die Jahre dahingehend gewandelt hat, dass nun selbst der gutwilligste Arbeits&ldquo;vermittler&ldquo; sich nicht mehr f&uuml;r einen &bdquo;Kunden&ldquo; aus dem Fenster lehnt. Meine pers&ouml;nliche Erfahrung ist, dass die Arbeitsagentur eigentlich nur noch das gesetzlich vorgeschriebene ALG I nach vorheriger Pr&uuml;fung von m&ouml;glichen Abz&uuml;gen &bdquo;verteilt&ldquo;. Willkommen sind auf alle F&auml;lle alle m&ouml;glichen K&uuml;rzungsgr&uuml;nde. Gut sind auch Krankschreibungen, wonach man auch bei einem vor&uuml;bergehenden, vom Arzt attestierten Unwohlsein im Magen des Kunden sofort die Aktivit&auml;ten hinsichtlich des Kopfes des Arbeitslosen einstellen kann. Im l&auml;nger andauernden Fall sogar kranheitsbedingt aus der Arbeitslosigkeit entlassen werden. Das ist auf alle F&auml;lle f&uuml;r die Statistik gut. Mein Einwand, dass eine Krankheit im Einzelfall f&uuml;r Leute, die sich &ndash; soweit sie Arbeit haben &ndash; sogar krank zur Arbeit schleppen &ndash; kein Hinterungsgrund ist, eine Bewerbung zu schreiben, ja im g&uuml;nstigsten Fall Wochen sp&auml;ter &ndash; nach der Genesung &ndash; ein Vorstellungsgespr&auml;ch f&uuml;hren zu d&uuml;rfen, galt schon reichlich aufm&uuml;pfig. Vorrangig ist die Entbindung des Amtes von der Verpflichtung, eh nicht vorhandene Arbeitsangebote dem Delinquenten unterbreiten zu m&uuml;ssen. Und nat&uuml;rlich die Statistik aufzuwerten.<br>\nGlaubt man den Verlautbarungen unserer verantwortlich zeichnenden Politiker, so ist die unzureichende, nichtpassgerechte Qualifizierung der Arbeitslosen ein wesentliches vermittlungshemmendes &Uuml;bel. Presse Funk und Fernsehen bringen das t&auml;glich den &bdquo;Noch-Arbeitsplatz&mdash;Besetzenden&ldquo; (besitzend trifft ja wohl nicht zu) zur Beruhigung r&uuml;ber. Die Arbeitsagentur macht euch wieder fit. Qualifizierung schon w&auml;hrend der Kurzarbeit und so. Und dann, wenn man nun arbeitslos ist? Nicht nur um meinen &bdquo;Defiziten&ldquo; abzuhelfen sondern auch aus meinem Verst&auml;ndnis von Beruf bem&uuml;he ich mich um eine Qualifizierung &uuml;ber das Arbeitsamt. So richtig interessant ist, wenn man wei&szlig;, was man will. Also, was man braucht. Gilt alles nicht. Ich versuche nun schon wieder &uuml;ber mehrere Termine mit meinem Vermittler N&auml;gel mit K&ouml;pfen zu machen, aussichtslos. Ich glaube mittlerweile, da&szlig; dies Leute selber Angst haben und das Regime so eng gef&uuml;hrt wird, dass zum Schluss nichts mehr rauskommt. Ich denke, dass bei diesen verbliebenen gutwilligen Leuten Angst vor dem Regime im eigenen Haus eine wesentliche Rolle spielt. Ich glaube mittlerweile auch, dass es &ndash; auf alle F&auml;lle in den K&ouml;pfen &ndash; eine Deadline gibt, welche &uuml;ber das Alter jenseits der 50 eine Qualifizierung verhindert.<br>\nDamit ist von vornherein die Perspektive, n&auml;mlich das chancenlose Aufschlagen in Armut am Ende der beruflichen Laufbahn, vorprogrammiert. Ich habe das schon &ouml;fters geh&ouml;rt, eine F&ouml;rderung der Qualifizierung sei nur m&ouml;glich, wenn der neue Arbeitgeber bekannt ist. Was soll das??? F&uuml;hrt Herr Weise mit so einem Background bei der Bundeswehr nun ein, diese nur ins Ausland zu schicken, wenn der Erfolg, also zumindest &bdquo;befristet&ldquo;- (z.B. &uuml;ber ein Jahr, siehe Arbeitsvertr&auml;ge) absehbar ist???? Das k&auml;me ja einer Revolution gleich. W&auml;re aber eine echte Chance sich weitere Tote in diesem sich in einem &bdquo;kriegs&auml;hnlichen&ldquo; Zustand befindlichem Land nun wirklich zu sparen. Dieser Einsparung oder &bdquo;Reform&ldquo; w&uuml;rde ich sofort zustimmen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der geliehene Angestellte<\/strong><br>\nIch wollte die pers&ouml;nlichen und &ouml;konomischen Auswirkungen der Billiglohnpolitik am eigenen Leib erfahren. Die Idee kam mir bereits w&auml;hrend einer vor-herigen Recher-che zur desast&shy;r&ouml;sen Situation in Altenheimen (&raquo;Abgezockt und totge-pflegt&laquo;). Denn auch dort konnte ich beobachten, dass die Arbeitgeber statt auf festangestellte Altenpfleger eher auf Leiharbeitskr&auml;fte setzen. Die Erz&auml;hlungen der damali&shy;gen Leiharbeitskollegen festigten in mir das Bild eines modernen Wanderarbeiters. Doch wie ist das Leben eines Leiharbeiters tats&auml;chlich &ndash; und verdr&auml;ngt die Leiharbeit die Festbesch&auml;ftigung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.markusbreitscheidel.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=49:-leiharbeit-&amp;catid=34:interview&amp;Itemid=37\">Markus Breitscheidel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die &laquo;L&uuml;gen-K&auml;mpfer&raquo; Kroatiens<\/strong><br>\nWundersame Vermehrung der Kriegsveteranen in Kroatien. Nach dem B&uuml;rgerkrieg (1991-1995) registrierte der Staat unter grossz&uuml;gigster Auslegung der Gesetze 330&rsquo;000 Kriegsteilnehmer. Heute sind es 501&rsquo;000. Jetzt ist selbst Veteranenminister Tomislav Ivic in die Schusslinie geraten. Er soll seine eigene Frontzeit f&auml;lschlich um 298 Tage verl&auml;ngert haben, um zus&auml;tzliche Verg&uuml;nstigungen zu erschleichen. Die geschockten Kommentare in den Zeitungen lauteten im Kern: Wie ist es m&ouml;glich, dass ein Land mit nur 4,4 Millionen Einwohnern mehr K&auml;mpfer an die Front geschickt hat &laquo;als die Grande Armee von Napoleon Bonaparte&raquo;, die ihren besten Zeiten gut 400&rsquo;000 Soldaten z&auml;hlte? Dass sich Zehntausende von &laquo;L&uuml;gen-K&auml;mpfern&raquo; in die Reihen der Kriegsteilnehmer gemogelt haben, hat einen handfesten Grund. Die Veteranen, die in nicht weniger als 200 Verb&auml;nden organisiert sind, erhalten bis zu 13 Privilegien. Ihre Renten sind dreimal h&ouml;her als die der &laquo;Zivilisten&raquo;, sie k&ouml;nnen umsonst den Nahverkehr nutzen, zollfrei Autos einf&uuml;hren und erhalten schneller Wohnungen. Ausserdem besitzen sie Aktien in einem ihnen gewidmeten Staatsfonds. Tapferkeitsorden ohne Fronteinsatz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/die_luegen-kaempfer_kroatiens_1.5436660.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Man stelle sich dieses Kroatien als Mitglied in der Eurozone vor, was nach dem Beitritt in die EU sicher geplant ist. &ndash; Im Grunde ist das Ganze Stoff f&uuml;r eine Kom&ouml;die, wenn man davon absieht, dass diese &ldquo;Veteranen&rdquo; wie auch die kroatische Regierung die Kriegsverbrechen kroatischer Milit&auml;rs zwischen 1991 und 1995 weitgehend ignoriert<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1267743828039\/Kritik-an-mangelnder-Aufklaerung-von-Kriegsverbrechen\">Der Standard<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vatikan: P&auml;dophilie hat mit Homosexualit&auml;t zu tun<\/strong><br>\nSteile These vom Au&szlig;enminister des Papstes: Der Missbrauchsskandal in der Kirche hat laut Kardinal Bertone nichts mit dem Z&ouml;libat zu tun &ndash; sondern mit gleichgeschlechtlichem Sex.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/302\/508447\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der Vatikan geb&auml;rdet sich v&ouml;llig lernunf&auml;hig, dreist und r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt. Der Vertraute des Papstes, Kurienkardinal Bertone, verf&auml;hrt nach dem Motto &ldquo;Angriff ist die beste Verteidigung&rdquo; und m&ouml;chte die ganz ma&szlig;geblich vom Vatikan vertuschten P&auml;dophilie-Skandale (<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/Missbrauch-Vatikan;art772,3082897\">siehe den Tagesspiegel-Beitrag &ldquo;Die Verliese des Vatikan&rdquo;<\/a>) der Homosexulalit&auml;t in die Schuhe schieben. Ohne Zweifel wird es dem Vatikan gelingen, der &Ouml;ffentlichkeit dem Vatikan gewogene &ldquo;Experten&rdquo; in Gestalt von Psychologen und Psychiatern zu pr&auml;sentieren, die dessen Homophobie tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzen.<br>\nKardinal Lehmann ist keineswegs &ldquo;progressiv&rdquo; (in gesellschaftlichen Fragen eher gem&auml;&szlig;igt konservativ). Zu Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik lie&szlig; Lehmann sich in der Vergangenheit f&uuml;r die Arbeitgeberlobby INSM einspannen. Im Beitrag <a href=\"http:\/\/www.insmwatchblog.org\/2007\/05\/18\/die-insm-die-kirchen-und-der-vatikan\/\">&ldquo;Die INSM, die Kirchen und der Vatikan&rdquo; des INSM-Watchblog<\/a> hei&szlig;t es:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Die INSM hat die Kirchen auf Linie gebracht. Hans Tietmeyer, Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und ehemals Pr&auml;sident der Bundesbank, war im Oktober 2001 Hauptredner bei der Tagung des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) zum Thema Soziale Marktwirtschaft. Im Dezember 2001 ver&ouml;ffentlichte Tietmeyer bei der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle die Brosch&uuml;re &ldquo;Besinnung auf die Soziale Marktwirtschaft&rdquo;. Beide Male wandte sich Tietmeyer gegen die einseitige Interpretation des Sozialen als Verteilungsgerechtigkeit und pl&auml;dierte f&uuml;r mehr &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo;. Umgekehrt wurde Kardinal Lehmann im Juni 2002 als erster Redner zu den Ludwig Erhard-Lectures eingeladen, die die INSM neu ins Leben gerufen hatte. Lehmann berief Hans Tietmeyer zusammen mit Paul Kirchhof (damals noch INSM-Botschafter) in den neunk&ouml;pfigen Beraterkreis f&uuml;r ein neues Papier der katholischen Kirche zum Sozialstaat. Der Impulstext &ldquo;Das Soziale neu denken&rdquo; der katholischen Bisch&ouml;fe wurde im Dezember 2003 ver&ouml;ffentlicht und pr&auml;sentierte &uuml;ber weite Strecken eine neoliberal gepr&auml;gte Analyse eines Reformstaus und die Kritik an einem un&uuml;berschaubaren Dickicht von Transferleistungen. Dies bedeutete einen deutlichen Richtungswechsel der Kirchen beim Thema soziale Gerechtigkeit &ndash; bef&ouml;rdert durch die INSM.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anleitung gegen Missbr&auml;uche<\/strong><br>\nDer Vatikan hat am Montag die 2003 verfassten Richtlinien gegen sexuellen Missbrauch von Minderj&auml;hrigen ver&ouml;ffentlicht. Darin heisst es, die staatlichen Gesetzesvorschriften bez&uuml;glich der Anzeige von Delikten m&uuml;ssten immer befolgt werden. Der Hinweis richtete sich offenkundig gegen den in letzter Zeit immer wieder erhobenen Vorwurf, dass das Kirchenrecht eine Anzeige verhindern und der Vertuschung Vorschub leisten k&ouml;nnte. Allerdings sind Bisch&ouml;fe noch l&auml;ngst nicht in allen L&auml;ndern vom Gesetz her zur Denunzierung von Missbr&auml;uchen bei den staatlichen Justizbeh&ouml;rden verpflichtet. Die Deutsche Bischofskonferenz, die im Vatikan als vorbildlich gilt, hatte bereits 2002 festgelegt, dass in erwiesenen F&auml;llen von Missbrauch den T&auml;tern zur Selbstanzeige geraten oder die Staatsanwaltschaft direkt informiert werden soll.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/anleitung_gegen_missbraeuche_1.5431483.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeigung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Jeder m&ouml;ge sich selbst &uuml;ber diese &ldquo;vorbildliche&rdquo; Leitlinie hier ein Bild machen. <\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dbk.de\/295.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=379&amp;tx_ttnews%5Bmode%5D=single&amp;tx_ttnews%5BbackPID%5D=58&amp;no_cache=1\">Deutsche Bischofskonferenz<\/a><\/p>\n<p><em>Die zitierte Stelle lautet: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;In erwiesenen F&auml;llen sexuellen Missbrauchs Minderj&auml;hriger wird dem Verd&auml;chtigten &ndash; falls nicht bereits eine Anzeige vorliegt oder Verj&auml;hrung eingetreten ist &ndash; zur Selbstanzeige geraten und je nach Sachlage die Staatsanwaltschaft informiert.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Beim besten Willen ich kann daraus keine rechtlich eindeutige Verpflichtung entnehmen, F&auml;lle sexuellen Missbrauchs staatlichen Beh&ouml;rden anzuzeigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Pelzig unterh&auml;lt sich mit Uwe Dolata<\/strong><br>\nMoralisches um Mitternacht: &Uuml;ber mafi&ouml;se Verh&auml;ltnisse in Deutschland sprach Frank-Markus Barwasser in der ARD-Talksendung &bdquo;Pelzig unterh&auml;lt sich mit dem W&uuml;rzburger Wirtschaftsermittler Uwe Dolata.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Yrpg6EVlbLk\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Und Kommissar Dolata kann ja aus ermittlungstaktischen Gr&uuml;nden nur einen Bruchteil von dem sagen, was er wei&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Finanzkrise; Lebensversicherung &ndash; Rendite fast halbiert; Attac-Bankentribunal; Ende einer liberalen Lebensl&uuml;ge; Sigmar-Gabriel-Interview; die Reformer der Arbeitsagentur; Leiharbeit; der Vatikan und die P&auml;dophilie. (MB)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5191","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5191"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5213,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5191\/revisions\/5213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}