{"id":52183,"date":"2019-05-31T07:44:42","date_gmt":"2019-05-31T05:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183"},"modified":"2019-05-31T07:44:42","modified_gmt":"2019-05-31T05:44:42","slug":"hinweise-des-tages-3377","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h01\">AKK und die Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h02\">Europ&auml;ische Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h03\">Nur noch eine bem&uuml;hte Kopie des gr&uuml;nen Originals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h04\">Wohnen wird &uuml;berbewertet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h05\">US-Regierung wirbt f&uuml;r &ldquo;Freiheitsgas&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h06\">US-Au&szlig;enminister Pompeo in Berlin: Deutsche &ldquo;Tornados&rdquo; sollen Schutzzone in Nordsyrien absichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h07\">Der Konflikt USA-Iran: Eine n&ouml;tige Auslegeordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h08\">US-Vizepr&auml;sident Pence schw&ouml;rt zuk&uuml;nftige Soldaten auf Krieg mit Russland ein (Video)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h09\">Die orthodoxe Wirtschaftswissenschaft als Grundlage des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h10\">Referentenentwurf: Geheimdienste sollen deutsche Medien hacken d&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h11\">Massen&uuml;berwachung: BND hat seinen Datenstaubsauger wieder hochgefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h12\">Tide of Public Opinion is Turning in Assange&rsquo;s Favor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52183#h13\">Einflusskampf am Horn von Afrika<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>AKK und die Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauer ist furchtbar sauer auf das Video des Youtubers Rezo. Emp&ouml;rt fragt sie, was wohl im Land los w&auml;re, wenn &bdquo;70 Zeitungsredaktionen zwei Tage vor der Wahl erkl&auml;rt h&auml;tten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf: W&auml;hlt bitte nicht CDU und SPD? Es w&auml;re klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen.&ldquo;<br>\nAch Annegret. Der Gr&uuml;ndungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Paul Sethe, schrieb schon 1966 im &bdquo;Spiegel&ldquo;: &bdquo;Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verh&auml;ngnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen.&rdquo;<br>\nIst Dir noch nicht aufgefallen, dass die gro&szlig;e Mehrheit der Zeitungsredaktionen die Parteien unterst&uuml;tzt, die in der Steuerpolitik &ndash; Erbschaftssteuer, Verm&ouml;genssteuer, Spitzensteuersatz &ndash; die Interessen der Reichen vertreten? Also CDU, CSU, SPD, Gr&uuml;ne, FDP und AfD?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2328239853904135\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die ARD verb&uuml;ndet sich mit AKK gegen die l&auml;stige Youtuber-Konkurrenz<\/strong><br>\nWer am Dienstagabend die Tagesthemen nicht gesehen hat und sich einen Rest Respekt vor der ARD bewahren m&ouml;chte, der sollte es dabei belassen. Andernfalls lohnt es sich, in der Mediathek nachzusehen, auf welche raffinierte Weise der angeblich staatsferne Sender der CDU-Vorsitzenden AKK gegen Zensurkritiker beispringt. Die Kritik hatte sie mit ihrer Forderung auf sich gezogen, das was Youtuber vor Wahlen sagen d&uuml;rfen, zu regulieren.<br>\nDie Technik, die die ARD dabei anwendet, hei&szlig;t maximale Verwirrung stiften. Um das zu erreichen, gibt der Sender Expertenaussagen durch Schnitt und Einkleidung eine Bedeutung, die sie objektiv nicht haben. Unsinn und Halbwahrheiten werden aneinandergereiht. Am Kern des Disputs wird hartn&auml;ckig vorbeigesendet, harte Worte f&uuml;r Zensur gibt es nicht, auch nicht von den handverlesenen Kritikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1146-tagesthemen-akk\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Union<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neustart? Schon vergessen<\/strong><br>\nEuropas B&uuml;rger haben f&uuml;r mehr Demokratie und Nachhaltigkeit gestimmt. Das scheint die EU-Staatschefs bei ihrem Postengeschacher nicht zu k&uuml;mmern.<br>\nDie Botschaft der Europawahl war eindeutig: Die Mehrheit der W&auml;hler steht zur Europ&auml;ischen Union &ndash; aber sie will eine andere Politik. Gr&uuml;ner, sozialer und b&uuml;rgern&auml;her soll die EU werden, ein &bdquo;Weiter so&ldquo; darf es nicht geben. Doch beim EU-Gipfel am Dienstagabend in Br&uuml;ssel war das schon wieder vergessen. Die Staats- und Regierungschefs feierten die hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl als &bdquo;Erfolg f&uuml;r Europa&ldquo; &ndash; das war&rsquo;s. Dass die ehemaligen Volksparteien ihre absolute Mehrheit im Europaparlament verloren haben, schien kaum jemanden zu k&uuml;mmern. Nur Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und die Liberalen betonten die Krise der (alten) Mitte.<br>\nKanzlerin Angela Merkel hingegen stand fest zur Europ&auml;ischen Volkspartei, in der CDU und CSU den Ton angeben &ndash; und zu &bdquo;ihrem&ldquo; Spitzenkandidaten Manfred Weber. Dabei hat Weber nicht einmal in Deutschland &uuml;berzeugt. Eine Mehrheit der Bundesb&uuml;rger h&auml;lt nichts davon, den blassen Niederbayern zum Nachfolger von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zu machen, ergab eine Umfrage. Fast 60 Prozent sind gegen ihn, nur 32 Prozent daf&uuml;r. Weber hat weniger Stimmen eingefahren als Juncker vor f&uuml;nf Jahren. Gemeinsam mit der offenbar &uuml;berforderten CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bescherte er der Union das schlechteste Ergebnis aller Zeiten bei einer EU-Wahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Gipfel\/!5598786\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die R&uuml;ckkehr der deutschen Frage<\/strong><br>\nViele lamentieren dar&uuml;ber, dass Europa und die transatlantischen Beziehungen sich gegenw&auml;rtig auf dunklen Pfaden bewegen. Doch wohin die Reise geht, dar&uuml;ber spricht man kaum. Die Schw&auml;che und Spaltung Europas, eine strategische &bdquo;Entkoppelung&ldquo; von den Vereinigten Staaten, der Zerfall der Europ&auml;ischen Union, die Rede von &bdquo;Post-Europa&ldquo; oder vom &bdquo;Ende Europas&ldquo; &ndash; all das sind d&uuml;stere Schlagzeilen und Szenarien. Andererseits klingen sie tr&ouml;stlich vage. Sie lassen an geplatzte Wunschtr&auml;ume denken, nicht an Albtr&auml;ume. Doch das Scheitern des europ&auml;ischen Projekts k&ouml;nnte sich, falls es eintritt, durchaus als Albtraum erweisen, und dies nicht allein f&uuml;r Europa. Es wird n&auml;mlich, unter anderem, etwas zur&uuml;ckbringen, was man als &bdquo;die deutsche Frage&ldquo; zu bezeichnen pflegte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/mai\/die-rueckkehr-der-deutschen-frage\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommission und EZB kritisieren Italien wegen Haushaltspolitik<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) und die EU-Kommission erh&ouml;hen im Streit mit der italienischen Regierung &uuml;ber die Haushaltspolitik des Landes den Druck.<br>\nDie EU-Kommission in Br&uuml;ssel schickte am Mittwoch einem Insider zufolge einen Warnbrief an den italienischen Finanzminister Giovanni Tria. Darin wird er gebeten, zur Finanzentwicklung des Landes Stellung zu nehmen. Italien schiebt einen Schuldenberg von mehr als 130 Prozent der Wirtschaftskraft vor sich her. Erlaubt sind laut EU-Regeln h&ouml;chstens 60 Prozent. Auch andere Kennzahlen sind problematisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.onvista.de\/news\/kommission-und-ezb-kritisieren-italien-wegen-haushaltspolitik-234424303\">Onvista<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Dieses ist die Methode der unkontrollierten EZB, um Staaten zu zwingen, eine eigenst&auml;ndige Wirtschafts- und Finanzpolitik zum Wohle des eigenen Staates zu unterlassen (wie es bekannterma&szlig;en in Griechenland und Spanien praktiziert wurde). Am 28.5.2019 wurde in der Sendung &bdquo;Anstalt&ldquo; das System der EZB dargestellt, obwohl die 3-60-90-Regelung nachgewiesen falsch ist und auf Rechenfehler basiert oder auf reine, unbewiesene Annahmen beruht &ndash; aber der Finanzindustrie n&uuml;tzt. Dieses menschenverachtende Vorgehen soll nun in Italien praktiziert werden &ndash; scheinbar mit Erfolg, denn die Zinsen f&uuml;r italienische Staatsanleihen sind sofort gestiegen und Investoren verkaufen ihre Papiere.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Kaum ist die Europa-Wahl vorbei zeigt &ldquo;Europa&rdquo; wieder sein wahres Gesicht. Wurden die, dank der Aufkl&auml;rungsarbeit der Anstalt, als v&ouml;llig willk&uuml;rlich entlarvten Stabilit&auml;tsregeln der EZB jemals in der &ouml;ffentlichen politischen Diskussion &uuml;ber &ldquo;Europa&rdquo; thematisiert? Haben die W&auml;hler der Gr&uuml;nen reflektiert, dass diese dazu auch nie nur ein Wort verloren haben? Wie kann man ein &ldquo;soziales Europa&rdquo; fordern und wissen, dass die EZB jedes politische Programm in diese Richtung sofort abw&uuml;rgen kann?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kampf um EU-Spitzen&auml;mter: &ldquo;Wir k&ouml;nnten zuerst Nachfolger f&uuml;r Tusk und Tajani bestimmen&rdquo;<\/strong><br>\nDie anstehende Neuverteilung der EU-Spitzen&auml;mter k&ouml;nne schwierig werden. Vor allem, wenn die Parteien gleich mit dem hei&szlig; umk&auml;mpften Posten des Kommissionspr&auml;sidenten anfangen, sagte der Europaexperte der Bertelsmann-Stiftung, Joachim Fritz-Vannahme, im Dlf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-um-eu-spitzenaemter-wir-koennten-zuerst-nachfolger.694.de.html?dram:article_id=450059\">Deutschlandfunk<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Kaum haben Europas W&auml;hler das EU-Parlament gew&auml;hlt, kommen die Lobbyisten aus ihren L&ouml;chern gekrochen und wollen die Meinungsf&uuml;hrerschaft im Personalgeschacher &uuml;bernehmen. Da schickt Bertelsmann gerne einen ihrer &ldquo;Experten&rdquo; zum Deutschlandradio, das ihm gerne ein Interview gew&auml;hrt. Da darf er die Meinung von und f&uuml;r Bertelsmann verk&uuml;nden: &ldquo;Wir k&ouml;nnten zuerst Nachfolger f&uuml;r Tusk und Tajani bestimmen&rdquo;. Haben die W&auml;hler und die Abgeordneten noch Fragen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Catalan ex-leader Puigdemont denied access to European Parliament<\/strong><br>\nFormer Catalan President Carles Puigdemont complained he was barred from entering the European Parliament in Brussels on Wednesday, following his election as an MEP last weekend.<br>\nPuigdemont, who fled Spain in 2017 to avoid charges related to a secession referendum deemed illegal by Spanish courts, tweeted that the Parliament&rsquo;s secretary-general had given instructions to refuse access to him and Toni Com&iacute;n, a former Catalan minister. Both men, who now live in Brussels, won seats in Sunday&rsquo;s European election.<br>\nA Parliament spokeswoman told POLITICO that the institution can only issue accreditations to MEPs &ldquo;when they receive the national lists&rdquo; with the names of those who have been elected, although the Parliament can choose to issue temporary passes for new MEPs &ldquo;to ease contacts or go to group meetings.&rdquo;<br>\nIn the case of Puigdemont, the Parliament spokeswoman said that the chamber &ldquo;didn&rsquo;t get the lists from the Spanish authorities&rdquo; and had &ldquo;decided not to give him a temporary pass before having received those,&rdquo; indicating that ongoing political issues in Spain played a role.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/catalonia-carles-puigdemont-denied-access-to-european-parliament\/\">Politico<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong> Sieht so das allseits propagierte &ldquo;unser Europa&rdquo; aus?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nur noch eine bem&uuml;hte Kopie des gr&uuml;nen Originals<\/strong><br>\nDie Linke musste bei der Europawahl ein desastr&ouml;ses Ergebnis hinnehmen. Der &bdquo;postmoderne&ldquo; Parteifl&uuml;gel um die Vorsitzende Katja Kipping dominiert, aber l&auml;uft nur den Gr&uuml;nen nach. Die popul&auml;re Noch-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht hingegen wurde kaltgestellt. An der Basis herrscht nackte Angst [&hellip;]<br>\nDer H&ouml;henflug der Gr&uuml;nen hat die kurze Bl&uuml;tezeit der Partei in linksliberalen Milieus ohnehin beendet, wie die j&uuml;ngsten W&auml;hlerwanderungen zeigen. Egal ob Klimawandel, Umweltschutz, Verkehrswende, Digitalisierung  oder moralische Wohlf&uuml;hlpolitik mit &bdquo;Weltoffenheit und Toleranz&ldquo;: Stets wirkt die Linke letztendlich wie eine arg bem&uuml;hte Kopie des gr&uuml;nen Originals.<br>\nMit allen anderen Parteien (au&szlig;er den Gr&uuml;nen) teilt sie ferner das Unverm&ouml;gen, die neuen Kommunikations- und Aktionsformen einer teilweise politisierten Jugendkultur zu verstehen oder gar f&uuml;r sich nutzen zu k&ouml;nnen. Im Jungw&auml;hler-Ranking bei der EU-Wahl lag die Linke &ndash; gleichauf mit der FDP und noch vor der SPD &ndash; sogar hinter Martin Sonneborns Satirepartei, die in dieser Gruppe auf neun Prozent kam. [&hellip;]<br>\nDie Linke steht derweil vor einem Scherbenhaufen. Ihr schwaches F&uuml;hrungspersonal versucht sich an einer kruden Mischung aus Durchhalteappellen und realit&auml;tsfernen Beschw&ouml;rungen einer &bdquo;rot-rot-gr&uuml;nen&ldquo; Option auch im Bund, f&uuml;r die ausgerechnet das kleine Bremen als erstes West-Bundesland zum Pilotprojekt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/die-linke-europawahl-sahra-wagenknecht-katja-kipping-soziale-gerechtigkeit\">Cicero<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Schwarz-gr&uuml;ne Katze in rot-gr&uuml;nem Sack&ldquo; &ndash; Diether Dehm spricht Klartext<\/strong><br>\nDie SPD-Seite ist v&ouml;llig anders. Die SPD-Seite tangiert auch unsere katastrophale Wahlniederlage der Linkspartei. Die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler, die mit dem deutschen Sozialstaat aufgewachsen sind &ndash; oder in der DDR mit relativ sozial gesicherten Umst&auml;nden &ndash; haben im Unterschied zu dem kulturellen R&uuml;ckgriff der CDU eine gewisse Vorstellung, was so genannte &bdquo;kleine Leute&ldquo; vom Staat erwarten d&uuml;rfen. Das ist nicht in allererster Linie &bdquo;Fridays for Future&ldquo;, das ist nicht in allererster Linie Klimapolitik. Es geht ihnen nicht um die Frage nach dem Ende der Welt, sondern um die Frage nach dem Ende des Monats, um Miete und Lohn. Und wenn man &uuml;ber das Ende der Welt redet, dann haben sie das Gef&uuml;hl, man will ihnen ans Portemonnaie. Und es kommt ja auch schon die CO2-Steuer, die ja wahrscheinlich in aller erster Linie nicht die gro&szlig;en Konzerne zu tragen haben, sondern &ndash; oh Wunder &ndash; wieder die so genannten &bdquo;kleinen Leute&ldquo;. Diese &Auml;ngste, die ja berechtigt sind, im Unterschied zu einem Teil der konservativen &Auml;ngste, konnte keine linke Partei in der EU ansprechen. Sie haben dem W&auml;hler immer wieder einen gr&uuml;nen Mainstream-Zickzack auf den Kopf geschlagen, in der Hoffnung, dass dieser Kopf darin eine klare rote Parteilinie erkennt. Aber diese war eben nicht vorhanden. Au&szlig;erdem wurde auf die Farbe Rot in den meisten EU-Staaten von Seiten der roten Parteien auf str&auml;fliche Art und Weise verzichtet. [&hellip;]<br>\nWelche Kernkompetenzen hat denn Deutschland mit den Gr&uuml;nen zu erwarten, die bei der Europawahl ja &uuml;ber 20 Prozent erreicht haben?<br>\nDas hat man am Montagabend nach der Wahl gesehen, als die schwarz-gr&uuml;ne Katze aus dem rot-gr&uuml;nen Sack gekrochen ist: Ska Keller hat sich mit Manfred Weber von der CDU\/CSU verbr&uuml;dert und beide haben zusammen erkl&auml;rt, sie wollen Nordstream 2 kaputtmachen. Da sieht man, wo es hinl&auml;uft: Es wird Greta Thunberg zitiert, es wird &bdquo;Fridays for Future&ldquo; zitiert, all das ist Wasser auf die gr&uuml;nen M&uuml;hlen. Auch die CSU hat bei der Wahl leicht gewonnen. Und diese Gewinne von Gr&uuml;nen und CSU sollen jetzt dazu genutzt werden, einen imperialistischen Schachzug zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190530325093576-europawahl-kritik-diether-dehm\/\">Sputnik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wohnen wird &uuml;berbewertet<\/strong><br>\nVier W&auml;nde um sich rum und ein echtes Dach &uuml;ber dem Kopf &ndash; das sind doch &uuml;berholte Konzepte! Pflichtbewusste Musterb&uuml;rger wollen lukrativen Investitionen nicht l&auml;nger im Weg stehen und verlagern ihr Wohnzimmer auf die Stra&szlig;e.<br>\nF&uuml;r einen richtigen Fu&szlig;ball hat es nicht gereicht. Egal. Etwas abseits vom Geschehen stehen ein paar Nachwuchs-Ronaldos und jonglieren frohlockend mit einem leeren Tetra Pak Eistee, Geschmacksrichtung Pfirsich. Ein St&uuml;ck weiter fl&auml;zen sich Interessierte und AktivistInnen mehr liegend als sitzend auf dem Boden herum, einige von ihnen breiten Teppiche und Isomatten aus, manche k&ouml;nnen sich sogar ein Zelt leisten. Schwerm&uuml;tig ert&ouml;nt eine lakonische Trompete, erst allein, dann gesellt sich lebensfrohe Percussion dazu. Ein zuf&auml;llig am Spektakel vorbeischlendernder Passant, dessen ratloser Blick auf fortgeschrittene Verworrenheit hindeutet, erkundigt sich, was zur H&ouml;lle hier los ist, und stellt, nachdem ihn Auskunftsfreudige aufkl&auml;ren, fest: &ldquo;H&auml;, das is ja voll alternativ.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/426\/wohnen-wird-ueberbewertet-5950.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wohnungsnot in Deutschland d&uuml;rfte noch gr&ouml;&szlig;er werden<\/strong><br>\nF&uuml;r die Wohnungsnot in vielen deutschen St&auml;dten ist vorerst keine Linderung in Sicht. Zwar wurden 2018 erneut mehr H&auml;user gebaut, doch die Zahlen bleiben weiter unter dem Bedarf. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen stagnierte 2018 beinahe, teilte das Statistische Bundesamt mit. Demnach wurden 285.900 Wohnungen fertig &ndash; ein kleines Plus von 0,4 Prozent gemessen am Vorjahr. Damit hat die Bundesregierung ihr Ziel von 375.000 neuen Wohnungen pro Jahr abermals deutlich verfehlt.<br>\nUm die gro&szlig;e Nachfrage nach Immobilien zu stillen, m&uuml;ssen nach Einsch&auml;tzung von Politik und Bauwirtschaft j&auml;hrlich zwischen 350.000 und 400.000 Wohnungen fertig werden. Die Regierungskoalition hat sich 1,5 Millionen neue Wohnungen in der laufenden Amtsperiode zum Ziel gesetzt. Dies r&uuml;ckt in weite Ferne. Experten hatten erwartet, dass 2018 zumindest die Schwelle von 300.000 Wohnungen &uuml;berschritten wird.<br>\nGleichwohl bedeuten die neuen Zahlen den h&ouml;chsten Stand bei den Fertigstellungen seit 2002, als 289.600 Wohnungen errichtet worden waren. Auch verzerren Wohnheime, zu denen etwa Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte z&auml;hlen, das Bild: Dort gab es ein Minus von gut 21 Prozent. Werden die Wohnungen in Heimen rausgerechnet, w&auml;ren vergangenes Jahr 2,6 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt worden.<br>\nTrotz des Baubooms k&auml;mpfen viele St&auml;dte unver&auml;ndert mit den gleichen Problemen: Es fehlen Fl&auml;chen f&uuml;r neue Wohnungen, die Immobilienpreise schie&szlig;en in die H&ouml;he, und die Bauwirtschaft kommt kaum hinterher. Sie ist schon st&auml;rker ausgelastet als im Boom nach der Wiedervereinigung und leidet unter Fachkr&auml;ftemangel. Der Druck schl&auml;gt auch auf die Baupreise durch, die kr&auml;ftig klettern und sich sp&auml;ter in steigenden Mieten niederschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/neubau-klassenziel-nicht-erreicht-a-1269939.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ja, aber wir lieben alle Europa. Da kann man sich nicht mit solchen Petitessen abgeben, wenn Europa wie auch immer in Gefahr ist. Dass die Bauwirtschaft mit dem Bauen kaum hinterher kommt ist in der unterstellten Kausalit&auml;t nat&uuml;rlich Quatsch. Denn, was wird gebaut, vornehmlich Eigentumswohnungen im hochpreisigen Segment, die nutzen aber Menschen, die nicht zu den Besserverdienern geh&ouml;ren und die besonders unter der Wohnungsnot leiden, rein gar nichts.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Je nachdem, wen man fragt, fehlen ein bis zwei Millionen bezahlbare Wohnungen in Deutschland &ndash; und mit dieser Politik werden definitiv noch mehr fehlen. Die Bundesregierung hat f&uuml;r diese Legislaturperiode das wenig ambitionierte Ziel von 375.000 Wohnungen pro Jahr ausgegeben, womit gerade einmal aus der Bewohnbarkeit fallende Immobilien ersetzt werden w&uuml;rden, und verfehlt selbst dieses Minimalziel meilenweit. Der Mangel an Unternehmen und Fachkr&auml;ften im Baubereich ist hausgemacht: wie im Artikel erw&auml;hnt, lag das Tief im Wohnungsbau vor 10 Jahren bei etwa 160.000, und die &ouml;ffentliche Hand hat jahrelang (fast jahrzehntelang) vers&auml;umt, mit &ouml;ffentlichen Investitionen gegenzuhalten. In Wahlumfragen ca. 30 Prozent f&uuml;r die Union und 16 Prozent f&uuml;r die SPD, die sich um die N&ouml;te der B&uuml;rger nicht k&uuml;mmern, sind immer noch viel zu viel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Regierung wirbt f&uuml;r &ldquo;Freiheitsgas&rdquo;<\/strong><br>\nDie USA wollen Gas aus Fracking weltweit verkaufen. Eine der Anlagen in Texas darf nun aufgestockt werden. Soweit die n&uuml;chternen Fakten. Doch dann wird es spannend &ndash; weil das Energieministerium ins Fabulieren kommt.<br>\nDie Pressemitteilung des US-Energieministeriums h&auml;tte au&szlig;er Branchenexperten wohl kaum jemand beachtet. Die Beh&ouml;rde gibt darin bekannt, dass &uuml;ber eine neue Anlage an der K&uuml;ste des Bundesstaates Texas in Zukunft mehr Fl&uuml;ssiggas (LNG) ins Ausland exportiert werden kann. Konkret geht es um den vierten Produktionsstrang des Unternehmens Freeport LNG, der ab dem Jahr 2023 seine Arbeit am Golf von Mexiko aufnehmen soll.<br>\nZusammen mit den anderen drei Anlagen am Standort k&ouml;nnen dann insgesamt 20 Millionen Tonnen Erdgas pro Jahr auf minus 164 Grad abgek&uuml;hlt und damit verfl&uuml;ssigt werden. Dadurch sinkt das Volumen um den Faktor 600 &ndash; und ein Export per Schiff lohnt sich. Soweit die n&uuml;chternen Fakten.<br>\nGr&ouml;&szlig;ere Aufmerksamkeit als &uuml;blich bekam die Mitteilung des Ministeriums aber, weil darin zwei bemerkenswerte sprachliche Formulierungen verwendet werden: Zum einen referiert Staatssekret&auml;r Mark Menezes &uuml;ber &ldquo;freedom gas&rdquo;, also &ldquo;Freiheitsgas&rdquo;, zum anderen spricht der ebenfalls zitierte Abteilungsleiter Steven Winberg von &ldquo;molecules of freedom&rdquo;, also &ldquo;Molek&uuml;le der Freiheit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fracking-gas-us-regierung-wirbt-fuer-freiheitsgas-a-1270061.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Die USA wollen Gas aus Fracking weltweit verkaufen.&rdquo; Hier besteht mit der Ablehnung der NordStream Pipeline durch die USA nat&uuml;rlich keinerlei Kausalit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Au&szlig;enminister Pompeo in Berlin: Deutsche &ldquo;Tornados&rdquo; sollen Schutzzone in Nordsyrien absichern<\/strong><br>\nDie USA dr&auml;ngen Berlin, eine m&ouml;gliche Schutzzone in Syrien milit&auml;risch zu unterst&uuml;tzen. Dazu k&ouml;nnte nach SPIEGEL-Informationen die Bundeswehrmission in Jordanien verl&auml;ngert werden. Doch das ist heikel. [&hellip;]<br>\nIn geheimen Gespr&auml;chen hat die Bundesregierung den USA nach SPIEGEL-Informationen in den letzten Monaten bereits signalisiert, dass sie bereit w&auml;re, sich an der Absicherung der Schutzzone milit&auml;risch zu beteiligen. Dazu k&ouml;nnte, so hat es Berlin Washington angeboten, die Mission der Bundeswehr in Jordanien verl&auml;ngert werden. [&hellip;]<br>\nIn den Monaten nach der Sicherheitskonferenz verhandelten die Ministerien deswegen vertraulich weiter. Mitte M&auml;rz versammelten Ursula von der Leyens Politik-Chef Geza Andreas von Geyr und der Politik-Direktor John C. Rood aus dem Pentagon in Berlin strikt vertraulich die anderen Nationen, die bisher an der Anti-IS-Koalition teilnehmen. Sowohl von der Leyen als auch Maas reisten im April nach Washington, um das Thema auf h&ouml;chster Ebene zu besprechen. [&hellip;]<br>\nSchon bei der letzten Verl&auml;ngerung des Mandats wackelte die Mehrheit der Koalition, folglich wurde im Text festgeschrieben, dass die Mission sp&auml;testens 2019 ausl&auml;uft. &ldquo;Die Bereitstellung von &ldquo;Tornados&rdquo; zur luft- und raumgest&uuml;tzten Aufkl&auml;rung sowie die Luftbetankung werden zum 31. Oktober 2019 beendet&rdquo;, hei&szlig;t es im Beschluss des Bundestags vom 18. Oktober 2018.<br>\nIn der CDU wird ein solcher Einsatz indes nicht von vornherein ausgeschlossen. &ldquo;Wir sollten die Bitte der US-Regierung, bei der Absicherung der geplanten Schutzzone in Nordsyrien zu helfen, wohlwollend pr&uuml;fen&rdquo;, sagt J&uuml;rgen Hardt, au&szlig;enpolitischer Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion. &ldquo;Das bestehende Bundeswehrmandat in Jordanien k&ouml;nnte daf&uuml;r entsprechend angepasst werden.&rdquo;<br>\nDie SPD hingegen lehnt eine Verl&auml;ngerung strikt ab. &ldquo;Die SPD hat im vergangenen Jahr durchgesetzt, dass der &ldquo;Tornado&rdquo;-Einsatz in diesem Herbst ausl&auml;uft&rdquo;, sagte der au&szlig;enpolitische Sprecher Rolf M&uuml;tzenich. Seine Aussage ist deutlich: &ldquo;Eine Verl&auml;ngerung oder eine Anpassung des Mandats kommt aus unserer Sicht nicht infrage.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mike-pompeo-in-berlin-bundeswehrjets-sollen-schutzzone-in-nordsyrien-absichern-a-1269961.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Schritt f&uuml;r Schritt rein in den richtigen Krieg. Und sich noch aktiver an Regime-change-Bem&uuml;hungen beteiligen. Was schert uns das V&ouml;lkerrecht?!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Konflikt USA-Iran: Eine n&ouml;tige Auslegeordnung<\/strong><br>\nNebelpetarden und Kriegstrommeln dominieren die Tagesnachrichten. Es ist h&ouml;chste Zeit, den Konflikt aus Distanz zu analysieren.<br>\nWer kann entwirren, was in den letzten zwei, drei Wochen hinsichtlich des (noch unblutigen) Konflikts zwischen den USA und Iran der Welt&ouml;ffentlichkeit aufgetischt worden ist? Hat Trumps Unsicherheitsberater Bolton Fake News produziert, als er von einer unmittelbar bevorstehenden Bedrohung von US-Soldaten in Irak sprach und Botschaftspersonal abziehen liess? Ist die Entsendung von weiteren 1500 amerikanischen Soldaten in den Mittleren Osten nichts als eine leere Geste, um St&auml;rke zu zeigen? Sind iranische Revolutionsgarden f&uuml;r (folgenlose) Angriffe auf saudische &Ouml;ltanker verantwortlich, und stehen sie auch im Jemen jeweils am Dr&uuml;cker, wenn die dortigen Huthi-Rebellen Raketen oder Drohnen auf Ziele in Saudiarabien schiessen?<br>\n&Uuml;ber vieles kann man dieser Tage nur spekulieren &ndash; aber vielleicht ebenso viel kann auch sachlich erkl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Irak-Bolton-Konflikt-USA-Iran-Eine-notige-Auslegeordnung\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eskalation am Golf: Die tr&uuml;gerische Ruhe vor dem Sturm<\/strong><br>\nDie Anzeichen f&uuml;r eine drohende milit&auml;rische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran mehren sich. Europa aber h&uuml;llt sich in Schweigen: Das ist gef&auml;hrlich, meint Nahost-Experte Michael L&uuml;ders. Ein Krieg gegen den Iran w&auml;re der sichere Weg in die Katastrophe.<br>\nEinmal angenommen, der iranische Pr&auml;sident Rohani h&auml;tte den folgenden Tweet verfasst: &bdquo;Wenn Israel k&auml;mpfen will, wird das das offizielle Ende Israels sein. Drohen Sie niemals mehr der Islamischen Republik Iran.&ldquo; W&auml;re die Annahme falsch oder &uuml;berzogen, es w&uuml;rde in dem Fall einen Sturm der Entr&uuml;stung in Deutschland, im Westen allgemein geben &ndash; verbunden mit der Aufforderung, die Sanktionen gegen den Iran zu versch&auml;rfen, um dessen aggressive Politik zu b&auml;ndigen?<br>\nNun hat der iranische Pr&auml;sident einen solchen Tweet nicht versendet. Wohl aber Pr&auml;sident Trump, in Richtung Teheran: &bdquo;Wenn der Iran k&auml;mpfen will, wird das das offizielle Ende des Irans sein. Drohen Sie niemals mehr den Vereinigten Staaten.&ldquo; Was der US-Pr&auml;sident meinte, als er vom &bdquo;offiziellen Ende des Irans&ldquo; sprach, ist nicht bekannt. Interessant aber sind die Reaktionen der europ&auml;ischen Nato-Partner auf diese Vernichtungsdrohung. Es gab sie faktisch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/eskalation-am-golf-die-truegerische-ruhe-vor-dem-sturm.1005.de.html?dram:article_id=449943\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Vizepr&auml;sident Pence schw&ouml;rt zuk&uuml;nftige Soldaten auf Krieg mit Russland ein (Video)<\/strong><br>\nUS-Vizepr&auml;sident Mike Pence hat in einer Rede vor einer Klasse der US-Milit&auml;rakademie Westpoint die &ldquo;Unausweichlichkeit&rdquo; kommender Kriege bekr&auml;ftigt. Pence erkl&auml;rte, eines Tages w&uuml;rden die Studenten auf jeden Fall auf dem Schlachtfeld k&auml;mpfen. Er sagte auch wo. Als zuk&uuml;nftige und heutige Gegner nannte der Politiker den islamischen Extremismus im Mittleren Osten und Afghanistan, das &ldquo;aggressive&rdquo; Russland und verklausuliert auch Venezuela. In diesem Zusammenhang erkl&auml;rte Pence den Studenten auch, sie w&uuml;rden in ihrer Rolle zuk&uuml;nftig als &ldquo;Botschafter der Freiheit&rdquo; fungieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/88675-joe-biden-krieg-fuer-usa\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51991#h01\">Wir erinnern uns<\/a>: In dem Antwortschreiben der CDU auf den YouTuber Rezo hie&szlig; es: &bdquo;Rezos flappsiger Hobby-Spruch Richtung USA (&bdquo;Kriege als Hobby&ldquo;) wird unserer Ansicht nach der Lage nicht gerecht.&ldquo; Richtig. Es ist viel schlimmer. Die Amerikaner scheinen besessen vom Krieg. Aus Sicht des Au&szlig;enministers, der wiederum der SPD angeh&ouml;rt, ist das Verhalten der USA allerdings nur etwas unberechenbarer geworden&hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: Maas: <strong>&ldquo;Russland setzt sich mit milit&auml;rischer Gewalt durch &ndash; USA eigentlich eine Macht der Ordnung&rdquo;<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Heiko Maas hat am Dienstag in Berlin Verteter aus 29 Staaten in Lateinamerika und der Karibik zur Lateinamerika- und Karibik-Konferenz eingeladen. Venezuela war als einziges Land Lateinamerikas nicht anwesend, da westliche Staaten, allen voran die USA, der venezolanischen Regierung feindlich gegen&uuml;berstehen. Maas erkl&auml;rte, dass die Welt zunehmend und dramatisch unsicherer w&uuml;rde. In einer solchen Welt br&auml;uchte man Verb&uuml;ndete.<br>\nDie USA, die er trotz zahlreicher Kriege und Interventionen in der j&uuml;ngsten Geschichte als &ldquo;tragende S&auml;ule der internationalen Ordnung&rdquo; bezeichnete, seien unberechenbarer geworden. W&auml;hrenddessen w&uuml;rde China seine wirtschaftliche Macht verst&auml;rkt als politisches Druckmittel einsetzen, w&auml;hrend Russland seine Interessen mit milit&auml;rischer Gewalt durchsetze.<br>\nMaas meinte: &ldquo;China nutzt seine wirtschaftliche Macht immer offensiver auch als politisches Druckmittel in unseren und ihren Regionen. Russland schafft mit milit&auml;rischer Gewalt politische Fakten. Und die USA, eigentliche eine tragende S&auml;ule der internationalen Ordnung, sind &ndash; na ja &ndash; mindestens etwas unberechenbarer geworden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/88676-maas-russland-setzt-sich-mit\/\">RT Deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die orthodoxe Wirtschaftswissenschaft als Grundlage des Neoliberalismus<\/strong><br>\nDer Neoliberalismus fu&szlig;t auf der heute an Hochschulen und Instituten dominierenden Wirtschaftswissenschaft. Wer eine andere Gesellschaft will, braucht deshalb ein anderes Denken &uuml;ber Wirtschaft &ndash; ein realistischeres und vielf&auml;ltigeres.<br>\nZun&auml;chst sei der Neoliberalismus betrachtet. Manche Menschen meinen gar, dass es ihn &uuml;berhaupt nicht gebe bzw. dass kein einheitliches Konzept dahinter stehe und dementsprechend der Begriff in ernstzunehmenden Diskussionen vermieden werden sollte. Nach dieser Lesart tritt der Begriff &raquo;Neoliberalismus&laquo; dann haupts&auml;chlich als Diffamierungsbegriff auf. In diesem Artikel soll Neoliberalismus allerdings nicht in dieser Art aufgefasst werden. Wie ist es dennoch m&ouml;glich, den Begriff auch in einem ernstzunehmenden Sinne greifbar zu machen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich heutzutage nahezu niemand freiwillig als &raquo;neoliberal&laquo; bezeichnen l&auml;sst?<br>\nDie inhaltliche Natur des Neoliberalismus in allen seinen Facetten darzustellen ist ein umfangreiches Unterfangen, welches hier nicht geleistet werden kann. Doch die Abgrenzung hin zum klassischen Liberalismus kann viele Fragen beantworten. War der klassische Liberalismus noch sehr viel mehr von einem Automatismus ausgegangen, demzufolge sich das liberale Gesellschaftsbild und damit auch die klassisch liberale Marktgesellschaft von alleine durchsetzt, sind die Anh&auml;nger des Neoliberalismus von einem solchen vorgezeichneten Weg nicht mehr &uuml;berzeugt. Vielmehr bedarf es in ihren Augen der bewussten Einflussnahme f&uuml;r dieses Marktsystem, quasi einer &raquo;Planung f&uuml;r den Markt&laquo;, wie Thomasberger (2012) treffend formuliert. Dies stellt die ma&szlig;gebliche Neuerung gegen&uuml;ber dem klassischen Liberalismus dar. Deshalb w&auml;re es auch falsch, den Neoliberalismus schlicht als &raquo;Marktfundamentalismus&laquo; oder &raquo;Marktradikalismus&laquo; zu bezeichnen. Die Neoliberalen wollen die Form und die Funktion des Staates neu definieren &ndash; ganz im Sinne des Marktes, aber eben nicht durch den Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-orthodoxe-wirtschaftswissenschaft-als-grundlage-des-neoliberalismus--2309.html\">Blickpunkt WiSo<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Referentenentwurf: Geheimdienste sollen deutsche Medien hacken d&uuml;rfen<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen (ROG) warnt vor Pl&auml;nen des Bundesinnenministeriums, wonach deutsche Geheimdienste Medien im In- und Ausland k&uuml;nftig digital ausspionieren k&ouml;nnten. Einem Referentenentwurf zufolge sollen deutsche Inlands- und Auslandsgeheimdienste Server, Computer und Smartphones von Verlagen, Rundfunksendern sowie freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten hacken d&uuml;rfen. Sie sollen dabei verschl&uuml;sselte Kommunikation abfangen oder verdeckt nach digitalen Daten suchen k&ouml;nnen. Damit w&uuml;rde eine der S&auml;ulen der Pressefreiheit in Deutschland, das Redaktionsgeheimnis, fallen: W&auml;hrend es verboten bliebe, mit einer Redaktionsdurchsuchung die Identit&auml;t journalistischer Quellen zu erlangen, k&ouml;nnte dies mit einer Online-Durchsuchung digital umgangen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass laut Entwurf das Innenministerium das Trennungsgebot zwischen Geheimdiensten und Polizei deutlich aufweichen will, sodass die Strafverfolgung von Medienschaffenden erleichtert w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nHintergrund ist ein Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums f&uuml;r ein &bdquo;Gesetz zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechts&ldquo; Reporter ohne Grenzen hat eine ausf&uuml;hrliche Stellungnahme zu allen Kritikpunkten inklusive Vorschl&auml;gen zur Verbesserung erstellt (<a href=\"https:\/\/ogy.de\/thzf\">https:\/\/ogy.de\/thzf<\/a>). In einer konsolidierten Version der drei ma&szlig;geblichen Geheimdienstgesetze mit allen geplanten &Auml;nderungen (<a href=\"https:\/\/ogy.de\/t7tj\">https:\/\/ogy.de\/t7tj<\/a>) k&ouml;nnen die BMI-Pl&auml;ne detailliert analysiert werden. Grundlage ist ein Leak des Referentenentwurfs bei netzpolitik.org (<a href=\"https:\/\/ogy.de\/o7vk\">https:\/\/ogy.de\/o7vk<\/a>)<br>\nJ&uuml;ngsten Medienberichten zufolge sind die Pl&auml;ne innerhalb der Gro&szlig;en Koalition hoch umstritten und werden derzeit vom SPD-gef&uuml;hrten Bundesjustizministerium blockiert (<a href=\"https:\/\/ogy.de\/m0p8\">https:\/\/ogy.de\/m0p8<\/a>).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=69725&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=aa5c19f787\">scharf-links<\/a>\n<p>dazu: <strong>Massiver Eingriff in Pressefreiheit<\/strong><br>\nSollten diese Pl&auml;ne so realisiert werden, w&uuml;rde damit das Redaktionsgeheimnis fallen, eine S&auml;ule der grundgesetzlich garantierten Pressefreiheit, warnt Reporter ohne Grenzen. Zwar d&uuml;rften Redaktionen dann weiterhin nicht durchsucht werden, aber mit dem digitalen Einbruch k&ouml;nnte das umgangen werden. Gleichzeitig wolle das Bundesinnenministerium die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten aufweichen und die Strafverfolgung von Reportern erleichtern. W&auml;hrend Journalisten immer &ouml;fter selbst ins Visier gerieten und eine St&auml;rkung ihrer Rechte ben&ouml;tigten, plane das Bundesinnenministerium nun genau das Gegenteil, kritisiert die Reporter-Organisation. Und das alles ohne Angabe von Gr&uuml;nden. [&hellip;]<br>\nLaut Reporter ohne Grenzen enthalten die Pl&auml;ne aber nun gleich eine ganze Reihe von Regelungen, deren Einsatz gegen Journalisten erlaubt werden solle. Geheimdiensten solle etwa erlaubt werden, verschl&uuml;sselte Kommunikation zwischen Medienschaffenden und deren Quellen zu &uuml;berwachen und Buchungsdaten von Recherchereisen mittels Bahn oder Mietwagen abfragen k&ouml;nnen. Gleichzeitig sei keine Ausweitung der Auskunftspflichten von Geheimdiensten vorgesehen. Und das alles vor dem Hintergrund mehrerer skandaltr&auml;chtiger Aktionen gegen Journalisten, etwa im Zuge des G20-Gipfels in Hamburg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/ROG-Seehofers-Plaene-waeren-das-Ende-fuer-das-Redaktionsgeheimnis-4435043.html\">Heise Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Dieses Vorhaben von BM Seehofer ist die Erg&auml;nzung zur politischen Beschneidung der Meinungsfreiheit, wie sie Kramp-Karrenbauer vorschwebt und im Grundsatz von Kleber (ZDF) unterst&uuml;tzt wurde (heute -journal am 28.5.2019). BM Seehofer hatte mit einem L&auml;cheln in der tagesschau die Vorstellungen AKK zur Internet-Meinungsfreiheit abgelehnt, aber er zeigt mit diesem Entwurf seine wahren Absichten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Massen&uuml;berwachung: BND hat seinen Datenstaubsauger wieder hochgefahren<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst hat 2017 die internationale Telekommunikation mit tausenden Selektoren durchforstet &ndash; ein deutlicher Anstieg gegen&uuml;ber 2016.<br>\nDie massenhafte &ldquo;strategische&rdquo; Fernmeldeaufkl&auml;rung des Bundesnachrichtendiensts (BND) ist 2017 erneut auf Touren gekommen. Dank der umstrittenen Befugnis, mit der der Auslandsgeheimdienst seinen &ldquo;Datenstaubsauger&rdquo; einsetzen und den Schutz des Fernmeldegeheimnisses einschr&auml;nken darf, haben die Agenten allein im Gefahrenbereich &ldquo;Internationaler Terrorismus&rdquo; 2017 im ersten Halbjahr 7347 und im zweiten Halbjahr 6482 Suchbegriffe mit dem Plazet der G10-Kommission eingesetzt. 2016 waren es hier dagegen nur 858 im ersten und 1449 Selektoren im zweiten Halbjahr. Die Zahlen stammen aus dem aktuellen, mit gut anderthalbj&auml;hriger Versp&auml;tung ver&ouml;ffentlichten Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags PKGr &uuml;ber sogenannte G10-Ma&szlig;nahmen der Geheimdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Massenueberwachung-BND-hat-seinen-Datenstaubsauger-wieder-hochgefahren-4435158.html\">Heise Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>US-Beh&ouml;rden wollen Telekommunikation in Europa abh&ouml;ren<\/strong><br>\nGanz legal k&ouml;nnte das FBI bald sensible Kommunikationsdaten von europ&auml;ischen Internetdienstleistern herausverlangen, m&ouml;glicherweise auch in Echtzeit. Damit will die Europ&auml;ische Union die Trump-Administration gewogen machen, im Gegenzug &bdquo;elektronische Beweismittel&ldquo; direkt bei Facebook &amp; Co. abfragen zu d&uuml;rfen.<br>\nDie EU-Kommission will ein Abkommen mit der US-Regierung verhandeln, das Internetanbieter mit Sitz in der Europ&auml;ischen Union zu mehr Kooperation mit US-Beh&ouml;rden zwingt. Die Firmen m&uuml;ssten Polizeien und Geheimdiensten aus den USA Zugang zur Kommunikation ihrer NutzerInnen gew&auml;hren. Auch europ&auml;ische Strafverfolger k&ouml;nnten dann direkt bei Facebook, Apple und anderen Internetriesen eine Anordnung zur Herausgabe stellen. Der bislang &uuml;bliche Rechtsweg &uuml;ber die Justizbeh&ouml;rden soll entfallen.<br>\nDie Pl&auml;ne sind Teil der &bdquo;E-Evidence&ldquo;-Verordnung, mit der die EU die Herausgabe &bdquo;elektronischer Beweismittel&ldquo; erleichtern will. Dies umfasst einem k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Entwurf zufolge NutzerInnendaten (Name, Geburtsdatum, Postanschrift, Telefonnummer), Zugangsdaten (Datum und Uhrzeit der Nutzung, IP-Adresse), Transaktionsdaten (Sende- und Empfangsdaten, Standort des Ger&auml;ts, verwendetes Protokoll) sowie Inhaltsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/us-behoerden-wollen-telekommunikation-in-europa-abhoeren\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tide of Public Opinion is Turning in Assange&rsquo;s Favor<\/strong><br>\nCorporate media &amp; some politicos who opposed Assange after the 2016 election have radically changed their tune, favorably influencing public opinion after the Espionage Act indictment of the WikiLeak&lsquo;s founder, reports Joe Lauria.<br>\nThe indictment of Julian Assange under the Espionage Act has profoundly affected press coverage of the WikiLeaks founder, with much of the media turning suddenly and decisively in his favor after  years of vilifying him. The sharp change has also come from some politicians, and significantly, from two Justice Department prosecutors who went public to express their dissent about using the Espionage Act to indict Assange. To the extent that public opinion matters, the sea-change in coverage could have an effect on the British or Swedish governments&rsquo; decision to extradite Assange to the United States to face the charges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/05\/27\/tide-of-public-opinion-is-turning-in-assanges-favor\/\">Consortium News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Ist dies ein Hoffnungsschimmer am Horizont? Oder eine Fata Morgana?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Assange offenbar schwerkrank: WikiLeaks-Gr&uuml;nder auf Gef&auml;ngnis-Krankenstation verlegt<\/strong><br>\nWikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange ist auf die Krankenstation des britischen Gef&auml;ngnisses Belmarsh verlegt worden, teilte die Organisation auf Twitter mit. Assanges Gesundheitszustand rufe bei WikiLeaks &bdquo;schwere Bedenken&ldquo; hervor, hie&szlig; es im am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Statement.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20190530325094274-assange-wikileaks-gefaengnis-krankenstation\/\">Sputnik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong> Seit dem 29.05.2019 ist diese Meldung im Netz publik, doch nicht ein einziges &ldquo;Qualit&auml;tsmedium&rdquo; in Deutschland berichtet dar&uuml;ber?! Hier findet vor unseren Augen eine schleichende Hinrichtung statt, und niemand interessiert sich daf&uuml;r &hellip; wollen wir wirklich in so einer Welt leben?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Hacker fr&uuml;her und heute: Alles f&uuml;r alle &ndash; und Assange gegen alle<\/strong><br>\nJulian Assange ist der einzige Anarchist, der im 21. Jahrhundert Weltpolitik gemacht hat. In London muss er vor Gericht &ndash; und mit ihm die Ideen der Hacker-Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/julian-assange-hacker-it-sicherheit-1.4467914\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.G.:<\/strong> Die &ldquo;m&ouml;chtegern&rdquo; Journalisten Mirjam Hauck und Jannis Br&uuml;hl stellen Julian Assange nur als Hacker dar und nicht einmal erw&auml;hnen sie seine journalistischen Verdienste bei der Aufdeckung von Kriegsverbrechen. Gleich zu Anfang stellen sie ein Szenario dar, wie Chelsea und Assange gemeinsam ein Hacking betreiben. (Scheint neuerdings eine gerne genutzte Masche zu sein, um Narrative als Wahrheiten in den Geist der Leser\/Zuschauer zu pflanzen. Wir erinnern uns an Klaus Kleber, der im &ldquo;Heute Journal&rdquo; mit der Besetzung der Baltischen Staaten durch Russland startete, und es anschlie&szlig;end als realistisches Szenario bezeichnete.) Direkt nach diesem Eingangsszenario im oben genannten Artikel geht es dann nur noch faktenfrei weiter &uuml;ber Hacking und Absichten von Hackern. Zwischendurch f&auml;llt mal der Name von Assange. Der gr&ouml;&szlig;te Teil des Artikels hat absolut nichts mit Assange zu tun, aber durch das eingangs beschriebene Szenario wird eine Assoziation zu ihm als &ldquo;Hacker&rdquo; gebaut und sie reduzieren das bewusst auf ihn. Ich kann diesen Artikel nicht als schlechten Journalismus abtun, denn es ist eine bewusste herbeigef&uuml;hrte negative Assoziation gegen Assange. Es ist auch keine Denunziation, denn sie &ldquo;verpetzen&rdquo; nicht aus pers&ouml;nlichen und niedrigen Beweggr&uuml;nden, sondern sie L&uuml;gen absichtlich. Kann man als Mensch in seiner Verhaltensweise noch tiefer fallen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einflusskampf am Horn von Afrika<\/strong><br>\nDeutschland verst&auml;rkt seine Aktivit&auml;ten im lange Zeit weitgehend ignorierten, j&uuml;ngst aber in den Fokus internationaler Aktivit&auml;ten r&uuml;ckenden Somaliland. Die international nicht anerkannte Republik hat sich vor 28 Jahren von Somalia abgespalten. Neue Aufmerksamkeit erh&auml;lt sie seit einigen Jahren zum einen wegen attraktiver Erd&ouml;lfunde, zum anderen wegen ihrer geostrategisch herausragenden Lage am Horn von Afrika. Die Vereinigten Arabischen Emirate werden dort im Juni offiziell eine Milit&auml;rbasis errichten, die auch als St&uuml;tzpunkt f&uuml;r Operationen im nahe gelegenen Jemen genutzt werden kann. In der Bundesrepublik war bereits kurz nach den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 der Aufbau einer deutschen Marinebasis in Somaliland im Gespr&auml;ch; letztlich zerschlugen sich die Pl&auml;ne jedoch zugunsten der Nutzung des angrenzenden Dschibuti als St&uuml;tzpunkt f&uuml;r die Bundeswehr. In den vergangenen Monaten haben mehrere M&auml;chte ihre Bem&uuml;hungen um Einfluss in Somaliland ausgeweitet &ndash; darunter Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7952\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52183"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52187,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52183\/revisions\/52187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}