{"id":52347,"date":"2019-06-06T08:25:15","date_gmt":"2019-06-06T06:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347"},"modified":"2019-06-06T08:25:15","modified_gmt":"2019-06-06T06:25:15","slug":"hinweise-des-tages-3381","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h01\">Donald Trump Is The Most Honest US President Of All Time<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h02\">Die Superreichen gef&auml;hrden die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h03\">Italien: Drei Milliarden EU-Bu&szlig;geld gegen 30 Milliarden Euro Steuersenkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h04\">Die langen Schatten von Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h05\">Pflegenotstand: Mangelware Haushaltshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h06\">Von schwarzen und gr&uuml;nen Nullen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h07\">SPD: Wenn Parteien sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h08\">Bernie Sanders attackiert Walmart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h09\">Reparationsabwehr aus der Trickkiste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h10\">Parteien suchen ihre Wahlkampftaktik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h11\">Neuer Kampfjet: Deutschland will Geld f&uuml;r R&uuml;stungsprojekt mit Frankreich freigeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h12\">The American Cult of Bombing and Endless War: The very Dark Side of US air power<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h13\">75 Jahre D-Day: Weit weg vom Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h14\">Smart Home: Innenminister planen Zugriff auf Daten von Alexa &amp; Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h15\">Die Asyl-Skandalisierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h16\">Studie zu Schulunterricht: Politische Bildung ein &bdquo;elit&auml;res Angebot&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52347#h17\">Zu guter Letzt: Warum nahm Bundesregierung nicht an Karlspreis-Verleihung teil? Andrej Hunko befragt Bundesregierung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Donald Trump Is The Most Honest US President Of All Time<\/strong><br>\n(&hellip;) No, when I say that Trump is the most honest US president of all time, what I mean is that he has a unique gift for exposing the face of the empire for exactly what it is, in all its depravity, all its deceitfulness, all its corruption, and in this case, all its jaw-dropping ridiculousness. I mean, look at this photo:\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190605-bild_Trump.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190605-bild_Trump.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Really look at it. Have you ever seen anything so ridiculous? Who the fuck dressed him? And what&rsquo;s going on with that freak in the red dress? And why are these rich assholes all walking in formation? Is it some kind of weird parade for people who&rsquo;ve never bought their own groceries?<br>\nObama could have made this look normal. Bush would have looked a little bit goofy, but nothing that would make you spit your coffee on your screen. Hell, Bill Clinton would have looked downright at home, like he was born in Buckingham Palace and spent his whole life sipping champagne and groping the maids while he waited for this photo to be taken. It took the badly-dressed awkward posture and golf bod of a reality TV star who became president via 4chan prank to expose that whole absurd royalty display for the risible self-parody that it deserves to be seen as.<br>\nTrump&rsquo;s entire presidency has been like this. Blatant, tactless, and completely unmasked. (&hellip;)<br>\nHis whole cabinet is basically human versions of the departments they represent. His Secretary Treasurer was a Goldman Sachs executive. His CIA Director literally tortured people. His National Security Advisor is an Iraq-raping Bush-era neocon. His Secretary of Commerce is a former Rothschild executive. His EPA Administrator is a former coal lobbyist. His Secretary of State came straight out of the CIA. It&rsquo;s like he designed a convenient labeling system for everyone who&rsquo;s unsure of what it is that each department in the executive branch of the US government actually does.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/caitlinjohnstone.com\/2019\/06\/04\/donald-trump-is-the-most-honest-us-president-of-all-time\/\">Caitlin Johnstone<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Superreichen gef&auml;hrden die Demokratie<\/strong><br>\nMit viel Geld l&auml;sst sich leicht Politik machen, die Zivilgesellschaft bleibt au&szlig;en vor. In den USA ist das Problem allgegenw&auml;rtig, breitet sich aber auch in Europa aus. [&hellip;]<br>\nDer wichtigste Motor der Ungleichheit ist die Finanzialisierung der Weltwirtschaft. Was ist damit gemeint? Wer finanzielle Ressourcen besitzt und manipulieren kann, generiert Ertr&auml;ge, die mit keiner anderen Form menschlicher Aktivit&auml;t jemals erzielt werden k&ouml;nnen. Wurde der Reichtum erst einmal erworben, kann eine Einzelperson oder ein Konzern einen Teil davon f&uuml;r politische Lobbyarbeit einsetzen und so staatliche Ma&szlig;nahmen &ndash; wie Steuerpolitik, gesetzliche Ver&auml;nderungen und Staatsauftr&auml;ge &ndash; beeinflussen. Sie erm&ouml;glichen es dem Verm&ouml;gensinhaber, in Zukunft noch mehr zu verdienen. Die zunehmende Ungleichheit und die Schw&auml;chung der Demokratie befinden sich so eng umklammert in einer verh&auml;ngnisvollen Abw&auml;rtsspirale.<br>\nDoch eine weitere Spirale zeigt in die Gegenrichtung. Der moderne Kapitalismus ist abh&auml;ngig vom Massenkonsum. Dieser wiederum h&auml;ngt davon ab, dass die Einkommen der Bev&ouml;lkerung in der Breite wachsen. Im Jahr 2014 wurde in einem Arbeitspapier der Industriel&auml;nderorganistion OECD zur Besch&auml;ftigung und Migration errechnet, dass in den USA die obersten ein Prozent der Einkommensbezieher zwischen 1975 und 2007 (dem Jahr vor der Finanzkrise) fast 50 Prozent des Wachstums des Nationaleinkommens auf sich vereinten. Eine &uuml;berwiegende Mehrheit der Bev&ouml;lkerung verzeichnete dagegen stagnierende ober sogar r&uuml;ckl&auml;ufige Einkommen. Trotzdem wurde weiter konsumiert. Dies war nur mithilfe einer wachsenden Verschuldung m&ouml;glich, die trotz aller Risiken von einem Finanzsystem gef&ouml;rdert wurde, das durch die Lobbyarbeit der Banken dereguliert worden ist. Schlie&szlig;lich wurde die Belastung durch die hohen Ausfallrisiken zu viel f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte. Es kam zu der Krise, von der wir uns immer noch nicht vollst&auml;ndig erholt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-04\/kapitalismus-demokratie-ungleichheit-globalisierung%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Italien: Drei Milliarden EU-Bu&szlig;geld gegen 30 Milliarden Euro Steuersenkung<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Conte droht Lega und M5S mit R&uuml;cktritt<br>\nGestern drohte der parteifreie italienische Ministerpr&auml;sident Giuseppe Conte auf einer Pressekonferenz, er werde &ldquo;das Mandat zur&uuml;ck in die H&auml;nde des Staatspr&auml;sidenten&rdquo; geben, wenn die beiden Koalitionsparteien Lega und M5S nicht bereit seien, sich auf eine Politik zu verst&auml;ndigen, die im Einklang mit den Regeln der EU steht. Hintergrund ist die Drohung der EU-Kommission, morgen ein Defizitverfahren gegen Italien einzuleiten. Das rechtliche Geh&ouml;r f&uuml;r so ein Verfahren hat Br&uuml;ssel bereits letzte Woche eingeholt, als man der italienischen Regierung Gelegenheit gab, schriftlich darzulegen, warum versprochene Fortschritte beim Schuldenabbau ausblieben.<br>\nEin Defizitverfahren kann in ein Bu&szlig;geld in H&ouml;he von 0,2 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung des betroffenen Landes m&uuml;nden &ndash; was beim aktuellen Stand f&uuml;r Italien &uuml;ber drei Milliarden Euro w&auml;ren. Setzt man diese Summe in Relation zu den gesch&auml;tzten Kosten des n&auml;chsten Vorhabens der Lega, wirkt sie verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig klein. Die Partei von Matteo Salvini plant n&auml;mlich eine &ldquo;Flat Tax&rdquo; &ndash; eine f&uuml;nfzehnprozentigen Pauschalsteuer f&uuml;r Einkommen unterhalb von 50.000 Euro. Die soll die italienischen Steuerzahler nicht nur b&uuml;rokratisch, sondern auch finanziell entlasten &ndash; um etwa 30 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Italien-Drei-Milliarden-EU-Bussgeld-gegen-30-Milliarden-Euro-Steuersenkung-4438924.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Auch Frankreich soll handeln: EU-Kommission fordert Defizitverfahren gegen Italien<\/strong><br>\nDie EU-Kommission bringt disziplinarische Ma&szlig;nahmen gegen Italien auf den Weg und fordert auch Frankreich, Belgien und Zypern zum Handeln auf. Jetzt sind die EU-Staaten am Zug.<br>\nDie EU-Kommission bringt disziplinarische Ma&szlig;nahmen gegen das hoch verschuldete Italien auf den Weg. Nach Br&uuml;sseler Einsch&auml;tzung hat Italien im vergangenen Jahr keine ausreichenden Gegenma&szlig;nahmen ergriffen. Jetzt haben die EU-Staaten zwei Wochen Zeit, um sich selbst ein Bild zu machen und die Einsch&auml;tzung der Kommission zu pr&uuml;fen.<br>\nAuch gegen Frankreich, Belgien und Zypern empfahl die Kommission Schritte wegen zu hoher Schulden. Frankreich habe nur eine &bdquo;leichte Verringerung&ldquo; der &ouml;ffentlichen Ausgabenquote von 56 Prozent erreicht. Im EU-Vergleich sei das der h&ouml;chste Wert. F&uuml;r eine Verringerung des Schuldenstands seien geringere Ausgaben notwendig. Die Schuldenquote Frankreichs lag 2018 bei 98,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 2019 wird der Wert laut den Berechnungen der Kommission um 0,5 Prozentpunkte steigen. Bis 2022 soll er auf 96,8 Prozent sinken. Die EU erlaubt im Rahmen der Maastricht-Regeln eigentlich nur eine Schuldenquote von 60 Prozent. Die Neuverschuldung hat Frankreich 2018 dagegen auf 2,5 Prozent des BIP gedr&uuml;ckt. Die Maastricht-Regeln w&uuml;rden 3 Prozent erlauben.<br>\nEin Ende des Defizitverfahrens h&auml;lt die Kommission dagegen im Fall von Spanien f&uuml;r angemessen, weil das Land sich wieder an die Neuverschuldungsgrenze in H&ouml;he von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung halte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eu-defizitverfahren-gegen-italien-frankreich-soll-handeln-16222299.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wir sind ja heute alle Proeurop&auml;er &ndash; weil das irgendwie toll ist. Au&szlig;er die EU-Kommission: die hat in den letzten 10 Jahren so gar nichts gelernt und m&ouml;chte die EU zerst&ouml;ren. Denn so falsch die von Salvini geplanten Ma&szlig;nahmen &ndash; hohe Steuersenkungen bzw. Steuergeschenke an Gutverdiener &ndash; sind, muss die italienische Regierung irgendetwas tun, um nach &uuml;ber zehn Jahren Stagnation und extrem hoher (Jugend-)Arbeitslosigkeit das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, ggf. auch mit einer h&ouml;heren Staatsverschuldung. Falls nicht, und wenn die EU selbst sinnvolle Staatsausgaben zur Verbesserung von Wirtschaftswachstum und sozialer Lage verhindert, dann treten die inzwischen verzweifelten Italiener aus sehr guten Gr&uuml;nden aus dem Euro und der EU aus. Betreffend Frankreich ist die Begr&uuml;ndung f&uuml;r den &ldquo;Blauen Brief&rdquo; noch bizarrer, denn nicht nur die Staatsverschuldung, sondern auch die relativ hohe Staatsquote (ich nehme an, das ist mit &ldquo;&ouml;ffentliche[r] Ausgabenquote&rdquo; gemeint) wird als Negativkriterium herangezogen. Als l&auml;ge die Staatsquote nicht absolut in der Souver&auml;nit&auml;t jedes einzelnen Staates oder h&auml;tte irgendeinen (direkten) Einfluss auf den Schuldenstand oder die Solvenz im Euroraum &ndash; das ist pure Ideologie vom &ldquo;schlanken Staat&rdquo;. Und wenn schon Frankreichs Schulden eine Rolle spielen, k&ouml;nnte die EU-Kommission zumindest auf die unverantwortlichen und unbezahlbaren Unternehmensteuersenkungen (20 Milliarden Euro pro Jahr) hinweisen, die dank Macron ab diesem Jahr in Kraft treten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die langen Schatten von Hartz IV<\/strong><br>\nDie Reformen der Arbeitslosenversicherung unter dem Titel &bdquo;Hartz IV&ldquo; haben die Absicherung bei Erwerbslosigkeit massiv verschlechtert und den Druck auf L&ouml;hne und Standards am Arbeitsmarkt erh&ouml;ht. Eine tiefe soziale Verunsicherung hat sich bis weit in die Mittelschichten hinein ausgebreitet. &Ouml;sterreich sollte daher gewarnt sein, sich die Hartz-Reformen zum Vorbild zu nehmen und die Notstandshilfe abzuschaffen. Durch die vier &bdquo;Gesetze f&uuml;r moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt&ldquo; der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung in den Jahren 2003-2006 wurde das deutsche System der Absicherung bei Erwerbslosigkeit radikal umgebaut. [&hellip;]<br>\nHartz IV hat nicht nur dazu gef&uuml;hrt, dass der Schutz der Arbeitslosenversicherung und das Prinzip der Lebensstandardsicherung deutlich geschw&auml;cht wurden. Es hat mit seiner &bdquo;Work first&ldquo;-Logik auch der Ausbreitung von Niedrigl&ouml;hnen und prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen Vorschub geleistet. Es hat die Angst vor dem Abstieg bef&ouml;rdert und damit zu einem gesellschaftlichen Klima der sozialen Verunsicherung beigetragen, das sich bis weit in die Mittelschicht hineingefressen hat. Verunsicherung ist jedoch eine zentrale Ursache f&uuml;r den Auftrieb von Rechtspopulismus.<br>\nMit den Hartz-Reformen wurde im deutschen Sozialstaat viel kaputt gemacht, was nun erst in z&auml;hem politischem Ringen m&uuml;hsam wieder repariert werden muss. [&hellip;] Wie das gehen kann, zeigt das Beispiel des &ouml;sterreichischen Rentensystems, das ein deutlich h&ouml;heres Leistungsniveau bietet als das deutsche und alle Berufsgruppen einbezieht. An diesem sollten sich deutsche Politiker\/innen ein Beispiel nehmen, wenn es darum geht, die Rente langfristig zukunftssicher zu machen. Die &Ouml;sterreicher\/innen sind dagegen dringend davor zu warnen, sich die deutschen Hartz-Reformen zum Vorbild zu nehmen. Denn sie haben kaum etwas Gutes bewirkt, aber schwere Sch&auml;den am Sozialstaat und am gesellschaftlichen Zusammenhalt hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/langer-schatten-von-hartz-iv\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<p><strong>dazu: Buntenbach und Bsirske fordern Neustart in der Rentenpolitik<\/strong><br>\nWorum sollte sich die Politik bei der Rente vor allem k&uuml;mmern? Was sind die gr&ouml;&szlig;ten Probleme? Diese und weitere Fragen diskutiert das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (WSI) in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) auf einer Fachtagung am 5. Juni in Berlin.<br>\nMit Blick auf den Tagungsbeginn sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied:<br>\n&bdquo;Die heutige Tagung ist eine Aufforderung an die Regierung und die Politik insgesamt, endlich zu handeln. Wir brauchen einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer k&ouml;nnen die L&ouml;cher in der Alterssicherung durch private Vorsorge nicht stopfen. Im europ&auml;ischen Vergleich bringt Deutschland einen erschreckend geringen Teil am Bruttoinlandsprodukt daf&uuml;r auf, die &Auml;lteren abzusichern. Wir m&uuml;ssen Rente vom Menschen her denken: Sie m&uuml;ssen sich auf die Rente wieder verlassen k&ouml;nnen, gerade auch, wenn im Leben nicht alles rund lief. Kern einer k&uuml;nftigen Rentenpolitik muss ein dauerhaft stabiles, angehobenes Rentenniveau auch &uuml;ber 2025 hinaus und ein starker solidarischer Ausgleich sein. Das Rentenalter weiter anzuheben ist keine L&ouml;sung, im Gegenteil, denn es belastet einseitig die junge Generation und dort gerade die Schw&auml;cheren. Stattdessen muss die Rente auf eine breitere finanzielle Basis gestellt werden. Als ersten Schritt sollten wir jetzt die nicht abgesicherten Selbstst&auml;ndigen in das Solidarsystem einbeziehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++2074d6aa-86d2-11e9-9b92-52540088cada\">DGB<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Warum hatten sich der DGB und seine Einzelgewerkschaften 2017 f&uuml;r den Regierungsvorschlag ausgesprochen der 48 % Rente vom durchschnittlichen Nettoverdienst bedeutet? Viele Gewerkschafter in ver.di und IG Metall haben in der damaligen Rentenkampagne f&uuml;r ausreichende Renten demonstriert. DGB-Hoffmann und ver.di-Bsirske haben dann schnell dem Regierungsvorschlag zugestimmt. Da ist es l&ouml;blich, wenn Bsirske zum Ende seiner Wahlzeit als ver.di-Vorsitzender noch einmal die Kurve kriegt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflegenotstand: Mangelware Haushaltshilfe<\/strong><br>\nWer Angeh&ouml;rige zuhause pflegt hat meist auch das Anrecht auf eine sogenannte Entlastungshilfe &ndash; also jemanden, der im Haushalt mithilft. Immer mehr Pflegedienste k&ouml;nnen diese Zusatzkr&auml;fte aber nicht mehr bereitstellen, weil es einfach zu wenige gibt. Viele Menschen f&uuml;hlen sich allein gelassen.<br>\nHeike Hartmann pflegt ihre Mutter. Daheim &ndash; gemeinsam mit ihrem 84-j&auml;hrigen Vater. H&auml;usliche Pflege nennt sich das. Die 86-J&auml;hrige sitzt nach einem nicht erkannten Schlaganfall im Rollstuhl, Pflegegrad 4.<br>\n&bdquo;Meine Mutter hatte einen Schlaganfall, aber Hauptdiagnose ist Parkinson. Das hei&szlig;t, da ist eine Inkontinenz, Rollstuhl. Und wenn man eine Inkontinenz hat, da ist man wirklich sehr besch&auml;ftigt den ganzen Tag.&ldquo;<br>\nBis Ende vergangenen Jahres bekamen die Hartmanns von der Technikerkrankenkasse eine Kraft bezahlt, die im Haushalt und beim Putzen half. Doch diese gibt es nicht mehr. Ihr Pflegedienst hat diese Leistung eingestellt, andere Dienste haben keine Kapazit&auml;ten. Es fehlt das Personal. Heike Hartmann wei&szlig; nicht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pflegenotstand-mangelware-haushaltshilfe.1769.de.html?dram:article_id=450626\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von schwarzen und gr&uuml;nen Nullen<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen sind im Aufwind und es wird sogar &uuml;ber einen kommenden gr&uuml;nen Kanzler spekuliert. Wer sich davon allerdings eine wirtschaftspolitische Trendwende erwartet, der d&uuml;rfte herb entt&auml;uscht werden.<br>\nDeutschland wird immer gr&uuml;ner. Zun&auml;chst einmal kommt die &ouml;kologische Wende zwar nur in den Ergebnissen zur sogenannten Sonntagsfrage zum Ausdruck &ndash; aber immerhin. Die Gr&uuml;nen sind jedenfalls bei den Bundesb&uuml;rgern super-in. Es scheint sich sogar nur noch die Frage zu stellen, wer von ihren beiden Bundesvorsitzenden der n&auml;chste Kanzler wird.<br>\nF&uuml;r den Chefredakteur der Welt, Ulf Poschardt, ist die Antwort aus &bdquo;naheliegenden feministischen Gr&uuml;nden&ldquo; klar: Die n&auml;chste Kanzlerin ist die &bdquo;durchsetzungsstarke Frau Baerbock&ldquo;. Man h&ouml;rt sogar, sie verstehe &bdquo;was von Wirtschaft&ldquo;. Auf dem &bdquo;Tag der Deutschen Industrie&ldquo; sei ihr mehr Beifall zuteil geworden, als Christian Lindner, der nun fraglos wirklich sehr viel &bdquo;von Wirtschaft&ldquo; versteht. Eine Industriestrategie wie die Peter Altmaiers klingt f&uuml;r Baerbock jedenfalls nach &bdquo;Planwirtschaft&ldquo;.Dieser Klang gef&auml;llt ihr gar nicht, was wiederum den Industriekapit&auml;nen sehr gut gef&auml;llt.<br>\nWas f&uuml;r die Deutsche Industrie vielversprechend klingt, h&ouml;rt sich aus unserer Sicht &auml;u&szlig;erst bedrohlich an. Und zwar nicht nur, weil wir bereits &auml;u&szlig;erst schlechte Erfahrungen mit aus Hannover stammenden Kanzlern gemacht haben. Wem von Lobbyisten und deren medialen Sprachrohren best&auml;tigt wird, dass er &bdquo;was von Wirtschaft versteht&ldquo;, der wird mit gro&szlig;er Sicherheit eine Wirtschaftspolitik betreiben, die sich nicht am Gemeinwohlinteresse, sondern an den kurzfristigen Interessen insbesondere gro&szlig;er und exportorientierter deutscher Unternehmen orientiert. Zu bef&uuml;rchten also ist, dass eine neue gr&uuml;ne Wirtschaftspolitik &ndash; au&szlig;er einer durchaus attraktiven Verpackung &ndash; nicht viel Neues und Progressives zu bieten haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/06\/von-schwarzen-und-gruenen-nullen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>SPD: Wenn Parteien sterben<\/strong><br>\nDie D&auml;nen machen vor, dass Sozialdemokraten auch heute Wahlen gewinnen k&ouml;nnen. Aber die SPD sollte nicht nur auf die Sieger, sondern auch auf die Verlierer schauen.<br>\nMichael Br&ouml;ning leitet das Referat Internationale Politikanalyse der Friedrich-Ebert-Stiftung und ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift &ldquo;Internationale Politik und Gesellschaft&rdquo;. In einem Gastbeitrag analysiert er, ab wann Parteien in ihrer Existenz bedroht sein k&ouml;nnen.<br>\nParteien entstehen und verschwinden nicht &uuml;ber Nacht. Daf&uuml;r sind die gesellschaftlichen Triebkr&auml;fte, die sie hervorbringen, zu best&auml;ndig. Doch trotz ihrer Langlebigkeit k&ouml;nnen selbst erfolgreiche politische Bewegungen unwiederbringlich zugrunde gehen, ihre gesellschaftliche Relevanz einb&uuml;&szlig;en, marginalisiert und schlie&szlig;lich gar vergessen werden. Wer erinnert sich heute schon noch an die amerikanische Whig Party, die 1840 mit William Harrison die Pr&auml;sidentschaftswahl gewann? Oder an die britische Liberal Party, die neben den konservativen Tories die britische Politik des 19. Jahrhunderts bestimmte? Sie stellte mit William Gladstone immerhin zw&ouml;lf Jahre den Premierminister. [&hellip;]<br>\nAuch wiederholte Niederlagen k&ouml;nnen verkraften werden, solange Parteien die Kernw&auml;hler auf ihrer Seite haben. Kritisch wird es erst, wenn sich auch diese abwenden. Dann ist das Ergebnis &ldquo;keine Niederlage, sondern Zerst&ouml;rung&rdquo;, fasst Mack seine Forschung zusammen. Die Analyse klingt naheliegend. Doch f&uuml;r deutsche Sozialdemokraten ist sie nicht unbedingt selbstverst&auml;ndlich. Zwar belegen W&auml;hleruntersuchungen regelm&auml;&szlig;ig die Tatsache, dass sich gerade traditionelle sozialdemokratische W&auml;hler ins Lager der Nichtw&auml;hler oder in Richtung Rechtspopulisten verabschiedet haben. Doch in vielen Debatten hat sich die Auffassung durchgesetzt, diese Entwicklung k&ouml;nne durchaus eine heilsame Wirkung entfalten. Wer braucht schon noch die einfachen Arbeiter, lautet eine durchaus verbreitete Sichtweise. So hei&szlig;t es in der vom Parteivorstand der Sozialdemokraten in Auftrag gegebenen Analyse der Niederlage bei der Bundestagswahl 2017 fast schon lapidar: &ldquo;ArbeiterInnen spielen quantitativ im Elektorat keine bedeutende Rolle mehr.&rdquo;<br>\nDie Konsequenzen eines Abwendens von den eigenen Wurzeln und der Verlust traditioneller W&auml;hlerschichten aber k&ouml;nnen gravierend sein. Darauf verweist nicht nur der Parteienforscher Mack, sondern das zeigt auch das Schicksal einer Partei, die die Geschicke ihres Landes &uuml;ber Jahrzehnte gepr&auml;gt hat, aber heute fast in der Bedeutungslosigkeit verschwindet: das der israelischen Arbeitspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-06\/spd-wahlkampf-gewinner-verlierer-lernprozess-sozialdemokratie%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Analyse der SPD allen Ernstes lautet, &ldquo;ArbeiterInnen spielen quantitativ im Elektorat keine bedeutende Rolle mehr.&rdquo;, also ihre Kernw&auml;hlerschaft schulterzuckend aufgibt, dann ist diese Partei tats&auml;chlich nicht lernf&auml;hig, nicht einmal an der Realit&auml;t interessiert. Nat&uuml;rlich gibt es nicht mehr den typischen Bergmann oder weniger Arbeiter am Hochofen, aber daf&uuml;r doch das moderne Proletariat aller Schattierungen, die Lastenschlepper und Postboten der Dienstleistungsgesellschaft, die kleinen Selbst&auml;ndigen und Verk&auml;uferInnen, und f&uuml;r diese Millionen k&ouml;nnte doch die SPD genuine Politik machen, wenn sie sie nicht schon vor langer Zeit mit Hartz IV, Rentenk&uuml;rzungen und Mehrwertsteuererh&ouml;hungen wieder und wieder verprellt h&auml;tte. Und wer will bestreiten, dass es auch unter den gutverdienenden Facharbeitern in der Automobilindustrie gen&uuml;gend viele gibt, die die Rolle des Staates beim eigenen beruflichen Aufstieg zu sch&auml;tzen wissen und eine solidarische gesellschaftliche Haltung bevorzugen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bernie Sanders attackiert Walmart<\/strong><br>\nDer amerikanische Handelsgigant Walmart sah sich auf seiner Aktion&auml;rsversammlung am Mittwoch mit einem seiner gr&ouml;&szlig;ten Kritiker konfrontiert: Der Senator Bernie Sanders, der sich um die Kandidatur der Demokratischen Partei f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen im n&auml;chsten Jahr bewirbt, verlangte vom Unternehmen, den Mindestlohn von derzeit 11 auf 15 Dollar anzuheben.<br>\nZwar d&uuml;rfte der Antrag an sich keine Chance gehabt haben, weil die Inhaberfamilie Walton &uuml;ber gut die H&auml;lfte der Aktien am Unternehmen verf&uuml;gt. Aber der &ouml;ffentlichkeitswirksame Auftritt eines prominenten Politikers wie Sanders erh&ouml;ht den Druck auf Walmart.<br>\nIn Twitter-Eintr&auml;gen vor der Aktion&auml;rsversammlung sagte Sanders, er kenne Walmart-Mitarbeiter, die auf staatliche Sozialleistungen angewiesen seien, weil sie so wenig verdienten.<br>\n&bdquo;Walmart-Mitarbeiter sollten nicht in Armut leben.&ldquo; Weiter twitterte er, die Waltons verdienten 25.000 Dollar in der Minute, ein durchschnittlicher Walmart-Mitarbeiter bekomme diese Summe im ganzen Jahr.<br>\nWalmart hat seinen Mindestlohn in den vergangenen Jahren schon auf 11 Dollar erh&ouml;ht, bleibt damit aber hinter anderen Unternehmen zur&uuml;ck. Amazon.com stockte seinen Mindestlohn vor einigen Monaten auf 15 Dollar auf. Diesem Schritt war damals eine Kampagne von Sanders vorausgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/bernie-sanders-attackiert-walmart-16222928.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reparationsabwehr aus der Trickkiste<\/strong><br>\nAthen hat Berlin offiziell zu Verhandlungen &uuml;ber Reparationen f&uuml;r die Verw&uuml;stung Griechenlands durch die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg aufgefordert. Eine entsprechende vertrauliche Verbalnote ist, wie das Ausw&auml;rtige Amt gestern best&auml;tigt hat, vom griechischen Botschafter den zust&auml;ndigen Stellen in Berlin &uuml;bergeben worden. Die zu zahlenden Reparationen betragen laut einer Kommission des griechischen Parlaments nach heutigem Wert 288 Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nDie Debatte um Reparationen und Entsch&auml;digungen f&uuml;r die Verw&uuml;stungen, die Deutsche im Zweiten Weltkrieg in Griechenland angerichtet haben, ist l&auml;ngst zum Lehrst&uuml;ck geworden, wie sich berechtigte, vertraglich abgesicherte Forderungen &uuml;ber Jahrzehnte hin systematisch verschleppen, verw&auml;ssern und abwehren lassen. Dass die Bundesrepublik Reparationen f&uuml;r die Sch&auml;den zahlen m&uuml;sse, die ihr Rechtsvorg&auml;nger in Griechenland angerichtet hatte, stand nach dem Zweiten Weltkrieg v&ouml;llig au&szlig;er Frage. Deutschland habe &ldquo;in gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichem Ausma&szlig; f&uuml;r die Verluste und Leiden&rdquo;, die es in den &uuml;berfallenen L&auml;ndern &ldquo;verursacht&rdquo; habe, &ldquo;Ausgleich zu schaffen&rdquo;, hie&szlig; es bereits im Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Im Pariser Reparationsabkommen vom 14. Januar 1946 wurde die Reparationssumme pr&auml;zise auf 7,181 Milliarden US-Dollar auf der Basis der Kaufkraft von 1938 festgesetzt. [&hellip;]<br>\nGriechenland hat sich damals geweigert, sich von der Bundesrepublik &ndash; 1990 immerhin die drittgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Welt &ndash; so einfach austricksen zu lassen. Am 2. November 1990, zwei Monate nachdem Bonn die KSZE (heute: OSZE) offiziell &uuml;ber den Zwei-plus-Vier-Vertrag in Kenntnis gesetzt hatte, teilte Ministerpr&auml;sident Konstant&iacute;nos Mitsot&aacute;kis vor dem griechischen Parlament mit, seine Regierung halte die Reparationsfrage, da sie nicht geregelt sei, weiterhin f&uuml;r offen. Seither hat Athen immer wieder versucht, mit Bonn bzw. Berlin in Verhandlungen dar&uuml;ber einzutreten; die Bundesregierung hat sich dem jedoch, gew&ouml;hnlich Bezug nehmend auf ihren Trick mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag, konsequent verweigert. Zuletzt k&uuml;ndigte der Sprecher des griechischen Parlaments, N&iacute;kos Vo&uacute;tsis, kurz nach dem Ablauf des j&uuml;ngsten Euro-&ldquo;Hilfsprogramms&rdquo; f&uuml;r Griechenland im August 2018 an, Athen werde nun Schritte einleiten, um die Reparationen endlich einzufordern. [&hellip;]<br>\nIn den vergangenen Tagen hat Athen nun die angek&uuml;ndigten Schritte eingeleitet und eine entsprechende Verbalnote in der deutschen Hauptstadt &uuml;bergeben, in der die Bundesregierung zu Verhandlungen aufgefordert wird. Die Antwort der Bundesregierung ist zum wiederholten Male negativ: Das Thema sei &ldquo;rechtlich und politisch abgeschlossen&rdquo;, wird ein Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts zitiert. Es stehe noch nicht einmal fest, ob man die Verbalnote &uuml;berhaupt beantworte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7959\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Parteien suchen ihre Wahlkampftaktik<\/strong><br>\nKnappe vier Monate vor der vorgezogenen Nationalratswahl haben die Parteistrateginnen und -strategen Hochkonjunktur. Aber nicht in allen Parteien ist die Linie, wie man in die Auseinandersetzung gehen will, bereits klar. In der SP&Ouml; k&auml;mpft man um Schlagkraft und gegen eine Personaldebatte an, bei den Gr&uuml;nen ist diese hingegen unabwendbar.<br>\nBei der &Ouml;VP ist das Ziel klar: wieder den ersten Platz erringen und Ex-Kanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) zur&uuml;ck ins Amt heben. Zur Aufk&uuml;ndigung der Koalition sei man von anderer Seite veranlasst worden, nun gelte es, SP&Ouml; und FP&Ouml; an einer Allianz zu hindern. Unter anderem auf diesem strategischen Fundament zog die &Ouml;VP bereits in den Wahlkampf. Auch die FP&Ouml; machte mit ihrem &bdquo;Jetzt-erst-recht-Kurs&ldquo; bereits klare Ansagen.<br>\nWie die SP&Ouml; dagegenhalten soll, scheint hingegen noch unklar. Vor allem Stimmen aus den Bundesl&auml;ndern legten nahe, dass die Partei intern uneins ist, auch wenn die Wahl von Pamela Rendi-Wagner zur SP&Ouml;-Spitzenkandidatin einstimmig erfolgte. Bei der EU-Wahl fuhr die SP&Ouml; ihr historisch schw&auml;chstes Ergebnis ein. Die Partei konnte offenbar aus dem &bdquo;Ibiza-Skandal&ldquo; keinen Profit ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3125627\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neuer Kampfjet: Deutschland will Geld f&uuml;r R&uuml;stungsprojekt mit Frankreich freigeben<\/strong><br>\nDie Entwicklung eines deutsch-franz&ouml;sischen Kampfflugzeugs soll mit einer ersten Millionentranche aus Deutschland starten. Viele Punkte sind aber noch strittig &ndash; allen voran eine Regelung mit Paris f&uuml;r sp&auml;tere Exporte.<br>\nZur Finanzierung des gemeinsamen neuen Kampfflugzeugs von Deutschland und Frankreich soll am Mittwoch eine wichtige Entscheidung fallen. Die Haushaltspolitiker der Gro&szlig;en Koalition wollen erstmals deutsches Geld f&uuml;r die Erforschung des Flugzeugsystems der sechsten Generation freigeben. Es soll aus bemannten und unbemannten Flugzeugen bestehen und die Nachfolge des &ldquo;Eurofighter&rdquo; sowie des altersschwachen &ldquo;Tornado&rdquo; antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/neuer-kampfjet-deutschland-will-geld-fuer-ruestungsprojekt-mit-frankreich-freigeben-a-1270866.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>The American Cult of Bombing and Endless War: The very Dark Side of US air power<\/strong><br>\nFrom Syria to Yemen in the Middle East, Libya to Somalia in Africa, Afghanistan to Pakistan in South Asia, an American aerial curtain has descended across a huge swath of the planet. Its stated purpose: combatting terrorism. Its primary method: constant surveillance and bombing &mdash; and yet more bombing. Its political benefit: minimizing the number of U.S. &ldquo;boots on the ground&rdquo; and so American casualties in the never-ending war on terror, as well as any public outcry about Washington&rsquo;s many conflicts. Its economic benefit: plenty of high-profit business for weapons makers for whom the president can now declare a national security emergency whenever he likes and so sell their warplanes and munitions to preferred dictatorships in the Middle East (no congressional approval required). Its reality for various foreign peoples: a steady diet of &ldquo;Made in USA&rdquo; bombs and missiles bursting here, there, and everywhere.<br>\nThink of all this as a cult of bombing on a global scale. America&rsquo;s wars are increasingly waged from the air, not on the ground, a reality that makes the prospect of ending them ever more daunting. The question is: What&rsquo;s driving this process?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/views\/2019\/06\/04\/american-cult-bombing-and-endless-war\">Common Dreams<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>75 Jahre D-Day: Weit weg vom Frieden<\/strong><br>\nDen 75. Jahrestag der Landung in der Normandie begehen die westlichen Alliierten ohne Russland<br>\nZum Festakt am 70. Jahrestag im Jahr 2014 waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin hinzugebeten worden; damit war zwar eine Vertreterin Deutschlands, also des einstigen Aggressors, pr&auml;sent, die fr&uuml;here Anti-Hitler-Koalition aber immerhin noch im gemeinsamen Gedenken geeint. Diesmal ist der russische Pr&auml;sident gar nicht erst eingeladen worden; erst k&uuml;rzlich hat die NATO am russischen Tag des Sieges, dem 9. Mai, ein gegen Russland gerichtetes Man&ouml;ver gestartet. Daf&uuml;r wollte der deutsche Botschafter in Frankreich, Nikolaus Meyer-Landrut, gestern nachmittag eine Gedenkveranstaltung auf der deutschen Kriegsgr&auml;berst&auml;tte La Cambe nahe Caen besuchen. Die deutschen Soldaten, die dort beigesetzt wurden, starben beim Versuch, die Befreiung Frankreichs zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/356159.75-jahre-d-day-weit-weg-vom-frieden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Smart Home: Innenminister planen Zugriff auf Daten von Alexa &amp; Co.<\/strong><br>\nDie Daten aus dem Smart Home und von digitalen Assistenten sollen als Beweismittel vor Gericht einsetzbar sein. Das planen laut einem Bericht die Innenminister.<br>\nDigitale Spuren aus dem Smart Home sollen k&uuml;nftig als Beweismittel vor Gericht verwendet werden d&uuml;rfen. F&uuml;r diesen Zugriff auf Alexa &amp; Co. wollen die Innenminister von Bund und L&auml;ndern auf ihrer Fr&uuml;hjahrskonferenz kommende Woche den Auftrag zur Erarbeitung einer Handlungsempfehlung geben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die diesbez&uuml;gliche Beschlussvorlage. Digitalen Spuren komme &ldquo;eine immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung&rdquo; bei der Aufkl&auml;rung von Kapitalverbrechen und terroristischen Bedrohungslagen zu, werde das Vorhaben darin begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Smart-Home-Innenminister-planen-Zugriff-auf-Daten-von-Alexa-Co-4439526.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Asyl-Skandalisierer<\/strong><br>\nIn Luft aufgel&ouml;st hat sich der Bamf-Skandal in Bremen, verpufft ist der mediale Hype ums Geordnete-R&uuml;ckkehr-Gesetz und abgeebt die Panikmache um renitente Ausreisepflichtige. Bleibt die Frage, wie es zum Hyperventilieren so vieler Medien und einer so falschen wie rechtslastigen Berichterstattung kommen konnte.<br>\n&ldquo;Das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) wird offenbar von einem gr&ouml;&szlig;eren Skandal heimgesucht. Ermittler gehen nach Recherchen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und Radio Bremen davon aus, dass eine leitende Mitarbeiterin der Beh&ouml;rde in etwa 2000 F&auml;llen Asyl gew&auml;hrt haben soll, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen daf&uuml;r nicht gegeben waren.&rdquo; Mit diesen Worten begann am 20. April 2018 ein Text in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. In den Sendungen der an der Recherche beteiligten ARD-Anstalten klang es &auml;hnlich. Diese Berichterstattung l&ouml;ste damals eine Hyperventilation in anderen Medien und nicht zuletzt im Politikbetrieb aus. &ldquo;So funktionierte der Asyl-Betrug im Bremer Migrations-Amt&rdquo;, schlagzeilte die &ldquo;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&rdquo; noch am selben Tag. Einige Wochen sp&auml;ter bezichtigte der CSU-Politiker Stephan Mayer, Staatssekret&auml;r im Bundesinnenministerium, Mitarbeiter der Bremer Bamf-Au&szlig;enstelle, &ldquo;hochkriminell&rdquo; und &ldquo;bandenm&auml;&szlig;ig&rdquo; gehandelt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/427\/die-asyl-skandalisierer-5966.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studie zu Schulunterricht: Politische Bildung ein &bdquo;elit&auml;res Angebot&ldquo;<\/strong><br>\nPolitische Bildung wird an Gymnasien umfangreicher und umfassender vermittelt als in anderen Schulformen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Berufssch&uuml;ler erhielten zum Beispiel weniger Bef&auml;higung zur politischen Teilhabe. Das sei ein Armutszeugnis, sagte Sabine Achour, Mitautorin der Studie, im Dlf. [&hellip;]<br>\nJa, also wir haben herausgefunden, dass es tats&auml;chlich eine recht deutliche Diskrepanz gibt zwischen dem Angebot, was Gymnasialsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler bekommen und Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, die halt nicht am Gymnasium sind in Bezug auf politische Bildung, was die Stundenanzahl betrifft. Und was dann eben sehr deutlich wird: Wenn es dann um die gymnasiale Oberstufe geht, haben quasi alle, die Abitur machen, also sehr viel oder ausreichend politische Bildung, und diejenigen, die eben nicht Abitur machen, sondern zum Beispiel in Berufsschulen gehen, eben nicht &ndash; und wenn man das dann noch mal vergleicht, dass es schon bis Klasse zehn diesen Gap gab, da merkt man ganz deutlich, dass sich da einfach auch eine politische Ungleichheit entlang an der sozialen Ungleichheit abzeichnet. Das ist nat&uuml;rlich &ndash; wenn wir eigentlich alle bef&auml;higen wollen, an Demokratie teilzuhaben und politisch handlungsf&auml;hig zu sein, genau die eigentlich weniger haben, die mehr br&auml;uchten &ndash;, das ist nat&uuml;rlich schon ein Armutszeugnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zu-schulunterricht-politische-bildung-ein-elitaeres.680.de.html?dram:article_id=450660\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Warum nahm Bundesregierung nicht an Karlspreis-Verleihung teil? Andrej Hunko befragt Bundesregierung<\/strong><br>\nZum ersten Mal hat die Bundesregierung dieses Jahr nicht an der Verleihung des Aachener Karlspreises teilgenommen, der an UNO-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres ging. In der Fragestunde des Bundestages hakt Andrej Hunko nach, warum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=369&amp;v=qHyH0nxvxHQ\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es lie&szlig; sich kurzfristig kein anderes Mitglied der Bundesregierung finden, sagt die Staatssekret&auml;rin im Ausw&auml;rtigen Amt. Das bietet noch einmal die Gelegenheit durchzuz&auml;hlen. Neben den 15 Bundesministern gibt es 35 Staatsminister und Staatssekret&auml;re in der GroKo. Allein das Ausw&auml;rtige Amt hat drei. Was hat denn zum Beispiel Michael Roth am Himmelfahrtstag gemacht, der sich nach der Wahlschlappe und dem R&uuml;cktritt von Andrea Nahles so sehr &uuml;ber den schlechten Stil in der SPD ge&auml;rgert hat. Er hat Zimtschnecken gegen den Frust gebacken&hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Zimtschnecken statt Frust! Euch allen einen wunderbaren Himmelfahrtstag im Kreis Eurer Lieben! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ChristiHimmelfahrt?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#ChristiHimmelfahrt<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/2kzZbWpelX\">pic.twitter.com\/2kzZbWpelX<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Michael Roth MdB &#127466;&#127482; (@MiRo_SPD) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MiRo_SPD\/status\/1134015797590986753?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 30, 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-52347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52347"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52349,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52347\/revisions\/52349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}