{"id":52380,"date":"2019-06-07T10:25:32","date_gmt":"2019-06-07T08:25:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52380"},"modified":"2019-06-07T13:29:39","modified_gmt":"2019-06-07T11:29:39","slug":"leitmedien-als-instrumente-von-inszenierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52380","title":{"rendered":"Leitmedien als Instrumente von Inszenierungen"},"content":{"rendered":"<p>Insbesondere Leitmedien sind Zielobjekt f&uuml;r professionelle Einflussagenten. Dies war mit Beginn der Bundesrepublik Deutschland der Geheimdienst BND, inzwischen kamen private PR-Agenturen hinzu. Dabei werden Medien und Agenten zu geheimen  Komplizen. Eine demokratische Alternative ist nur au&szlig;erhalb dieser Fesseln m&ouml;glich. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nUm mit einer pers&ouml;nlichen Erfahrung zu beginnen: Auf Anfrage des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers schrieb ich 1996 mit meinem Kollegen Erasmus Sch&ouml;fer einen Artikel &uuml;ber die chemischen Gifte im K&ouml;lner Abwassersystem. Sie werden von Unternehmen eingeleitet, werden durch die Kl&auml;ranlagen nicht gereinigt und gelangen somit in den Rhein, in die Luft, in den Kl&auml;rschlamm und damit in die Braunkohlekraftwerke. Wir lieferten den Artikel fr&uuml;hzeitig ab, er war f&uuml;r eine Doppelseite in der Wochenendausgabe gedacht.<\/p><p><strong>K&ouml;lner Stadt-Anzeiger: Autorentexte umschreiben<\/strong><\/p><p>Zwei Monate sp&auml;ter erschien der Artikel. Wir staunten ungl&auml;ubig: Er war an 82 Stellen umgeschrieben worden, ohne jegliche R&uuml;cksprache mit uns. Aus &bdquo;nicht riechbaren Gasen&ldquo; waren &bdquo;D&uuml;nste&ldquo; geworden. Wir hatten geschrieben: Die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden messen die Chemikalien nicht &ndash; jetzt stand im Stadt-Anzeiger: &bdquo;sie k&ouml;nnen nicht gemessen werden&ldquo;. Undsoweiter. Aber zum Beweis meiner Fachkompetenz stand unter dem Artikel: R&uuml;gemer ist Mitglied der Abwassertechnischen Vereinigung ATV und Autor des Buches &bdquo;Staatsgeheimnis Abwasser&ldquo;.<\/p><p>Wir verklagten den Stadt-Anzeiger wegen Urkundenf&auml;lschung, Urheberrechtsverletzung und Rufsch&auml;digung. Der Verlag DuMont Schauberg bot uns einen internen Vergleich mit 7.000 DM Schadenersatz an, mit der Auflage, dar&uuml;ber zu schweigen. Wir bestanden auf einer &ouml;ffentlichen Verhandlung und einem Urteil. Der Ressortleiter Ralf Hoppe verteidigte das Vorgehen der Redaktion: Die Zeitung m&uuml;sse das Publikum unterhalten, solche &Auml;nderungen seien &uuml;blich. Das Gericht urteilte: Der aufr&uuml;ttelnde Fachartikel wurde verf&auml;lscht und verniedlicht. Hoppe habe zudem kein Unrechtsbewu&szlig;tsein gezeigt, sondern sei &bdquo;&uuml;berheblich und selbstgef&auml;llig&ldquo; aufgetreten. Die Autoren erhalten 10.000 DM Schadenersatz: Das habe auch &bdquo;Bu&szlig;- und Pr&auml;ventivcharakter&ldquo;.<\/p><p>Der Verlag akzeptierte das Urteil und zahlte sofort. Wir verlangten eine Richtigstellung &ndash; die L&uuml;genzeitung ver&ouml;ffentlichte sie nicht. &Uuml;ber das Urteil berichtete sie nicht. Auch keine andere etablierte deutsche Zeitung berichtete &uuml;ber das erstmalige Urteil. Der Presserat sprach einen tadelnden Hinweis aus: Keine Zeitung hat ihn ver&ouml;ffentlicht.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Die Gemeinschaft der fake-Inszenierer hielt eisern zusammen.<\/p><p>W&auml;hrend des Gerichtsverfahrens erhielt Ressortleiter Hoppe wegen besonderer journalistischer Leistungen den Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbandes der deutschen Zeitungsverleger (BDZV) &ndash; und stieg auf: Er wurde Mitglied der Spiegel-Redaktion. Der F&auml;lscher Hoppe &ndash; ein Vorl&auml;ufer des jetzigen F&auml;lschers Relotius. In der branchenweiten Komplizenschaft werden sie nur selten enttarnt.<\/p><p>Der Spiegel schwitzt nun heftiges Bedauern aus, aber auch er verklagt Relotius nicht.<\/p><p><strong>Bismarck h&auml;lt sich seine &bdquo;K&ouml;lnische Zeitung&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wenn wir schon beim K&ouml;lner Stadt-Anstreicher sind: Zu Bismarcks Zeiten war die <em>K&ouml;lnische Zeitung<\/em> aus dem Verlag DuMont Schauberg &ndash; Vorl&auml;uferin des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers &ndash; die meistgelesene und bestinformierte Zeitung im Deutschen Reich und wurde auch im Ausland gesch&auml;tzt. Reichskanzler F&uuml;rst Bismarck unterhielt exklusive Beziehungen zu ihr. Er subventionierte sie aus seinem Reptilienfonds (Welfenfonds). Damit brachte der Verlag auch eine deutschsprachige Zeitung f&uuml;r das im Krieg gegen Frankreich eroberte Elsass-Lothringen heraus &ndash; scheinbar ganz unabh&auml;ngig.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Bismarck bestellte, wenn er ihn brauchte, den Berliner Residenten der K&ouml;lnischen Zeitung zu sich und f&uuml;tterte ihn mit ausgew&auml;hlten Informationsh&auml;ppchen. So hatte die Zeitung einen Informationsvorsprung gegen&uuml;ber anderen Medien. Bismarck wiederum zitierte im Reichstag aus dem von ihm subventionierten Medium. Dieses auch kommerziell lohnende Privileg war dauerhaft an die Bedingung gebunden, dass der Einflussagent nicht genannt wurde. So entstand eine geheime Komplizenschaft und das immer gut informierte und einflussreiche Medium bezeichnete sich als &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo;.<\/p><p>Derweil sammelten die K&ouml;lner Bankiers derer von Oppenheim und der Schokoladenfabrikant Stollwerck durch Aufrufe in den Medien von DuMont Schauberg Spenden, um f&uuml;r die patriotische Erbauung des Volkes dem Eisernen Kanzler am Rheinufer ein riesiges Denkmal hinzustellen und dort mit dem Erzbischof und schlagenden Verbindungen gro&szlig;e Feste zu feiern. Geheime Komplizenschaft des Leitmediums, Nationalismus, Populismus &ndash; das kriegte man damals mit einfachen Mitteln hin.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p><strong>Aus Antisemitismus wird Prosemitismus<\/strong><\/p><p>Wir machen einen historischen Sprung und klammern auch die viel ausgefuchstere Praxis in den USA aus. Vor der Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik Deutschland verboten die westlichen Alliierten alle 11 von der KPD herausgegebenen regionalen Zeitungen, obwohl gerade dort keine Nazis arbeiteten.<\/p><p>Gleichzeitig lizensierten die westlichen Alliierten die Leitmedien, die diese Funktion geheimnisvoller Weise auch heute noch haben: Spiegel, ZEIT, S&uuml;ddeutsche Zeitung, Welt, Welt am Sonntag. Die FAZ und der K&ouml;lner-Stadtanzeiger bekamen wegen zu offensichtlicher NS-Belastung ihrer Vorg&auml;ngermedien (Frankfurter Zeitung, <em>K&ouml;lnische Zeitung<\/em>) keine Lizenz. Sie durften deshalb sofort in der Adenauer-Republik das Licht der &Ouml;ffentlichkeit erblicken, das Gossenblatt BILD des NS-belasteten Axel Springer dann  1952.  <\/p><p>In diesen regierungsbedeutsamen Medien wurden die Chefposten mit der Elite des NS-Journalismus besetzt. So kamen etwa 500 NS-Top-Journalisten vor allem in den &uuml;berregionalen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, S&uuml;ddeutsche Zeitung, Die Welt, BILD und Stuttgarter Zeitung unter.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Professionell und akademisch auf weiter hohem Niveau wurde vom inszenierten Antisemitismus leichtf&uuml;&szlig;ig auf den inszenierten Prosemitismus umgeschaltet &ndash; die Hauptsache, die Verteidigung des Privateigentums und die Beschw&ouml;rung der &bdquo;kommunistischen Gefahr&ldquo;, blieben ja gleich.<\/p><p><strong>Zweites Gehalt vom BND<\/strong><\/p><p>Der Bundesnachrichtendienst (BND) bediente sich von Anfang an der Leitmedien. Er wurde bis 1955 offiziell von der CIA finanziert und auch nach seiner Unterstellung unter die Bundesregierung bzw. das Bundeskanzleramt weiter vom US-Geheimdienst gef&uuml;hrt und europaweit und im Nahen Osten eingesetzt.<\/p><p>Der BND f&uuml;hrte ausgew&auml;hlte Journalisten unter Codenamen und f&uuml;tterte sie spezifisch f&uuml;r das jeweilige Zielpublikum mit (Teil-)&ldquo;Informationen&ldquo;. &bdquo;Die rote Gefahr&ldquo;, der notwendige Koreakrieg, die b&ouml;se DDR, Israels wunderbarer Blitzkrieg, &bdquo;Menschenrechte&ldquo; in der Sowjetunion, das Tonking-fake zur Begr&uuml;ndung des geplanten Kriegseintritts der USA in Vietnam &ndash; BND\/CIA platzierten ihre fake news. Die Journalisten bekamen vom BND auch personelle Internas &uuml;ber Politiker, lieferten aber auch als V-Leute Berichte aus Gespr&auml;chen mit Prominenten an den BND. Der zahlte den ausgew&auml;hlten Mediendienern monatlich zwischen 1.500 bis 15.000 DM als zweites Gehalt.<\/p><p>Eine BND-Gehaltsliste von 1970 enth&auml;lt 230 Top-Journalisten, darunter Conrad Ahlers (ALBERT) vom Spiegel, Michael Naumann (NORDDORF) und Marion Gr&auml;fin D&ouml;nhoff (DOROTHEA) von der ZEIT, Henri Nannen (NEBEL) vom Stern, Peter Boehnisch (BONGERT) von BILD und sp&auml;ter Pressesprecher von Bundeskanzler Helmut Kohl, Hermann Proebst (PIRNA) von der S&uuml;ddeutschen Zeitung, ZDF-Intendant Karl Holzammer (HUPPERTZ) und Gerhard L&ouml;wenthal (LOEBEN) vom ZDF-Politmagazin. Sie nannten die Quelle BND nie[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] und kommentierten solche Ver&ouml;ffentlichungen nie.<\/p><p><strong>BND-Chef Gehlen: &bdquo;Vertretbare Form des Zusammenwirkens&ldquo;<\/strong><\/p><p>Durch den Auslandsdienst BND kamen die jeweils ausgesuchten Leitmedien an Informationen, auch aus dem Inland, wo der BND verfassungswidrig mit Zustimmung der Bundesregierungen seit Adenauer ebenfalls spionierte. Irgendetwas an den &bdquo;Informationen&ldquo; stimmte nat&uuml;rlich, etwa dass es bestimmte Personen gab, die in einem sozialistischen Staat gegen irgendetwas protestierten. Die Leitmedien mussten daraus &bdquo;Menschenrechtler&ldquo; stilisieren, auch wenn es sich um Ex-Nazis handelte. Auch f&uuml;r die Konstruktion von fakes braucht man Fakten. Nur mit (Teil)Wahrheiten kann man l&uuml;gen.<\/p><p>Die jeweils exklusiven &bdquo;Informationen&ldquo; wurden nie gleichzeitig an alle Leitmedien gestreut, sondern meist nur an jeweils zwei. So erhielten diese eine lukrative Exklusivit&auml;t gegen&uuml;ber der Konkurrenz, mussten sich aber auch bew&auml;hren: Sie wollten ja m&ouml;glichst bald wieder zu den Ausgew&auml;hlten geh&ouml;ren. Die Quelle durfte nie preisgegeben werden. Die regionalen Provinzzeitungen blieben abgeh&auml;ngt und abh&auml;ngig. So bildete sich in der journalistischen Top-Liga eine verschwiegene, verschworene Bruder- und Schwesterschaft. Man blieb Leitmedium. Eine Win-Win-Beziehung. Nat&uuml;rlich kann man das auch eine Verschw&ouml;rung nennen.<\/p><p>BND-Chef Reinhard Gehlen r&uuml;hmte sich r&uuml;ckblickend in seiner Autobiografie selbstbewu&szlig;t und &ouml;ffentlich dieser Kontakte zu solchen Journalisten: Sie seien f&uuml;r eine effektive Geheimdienstarbeit unverzichtbar. Den Spiegel hob Gehlen besonders hervor. Mit &bdquo;vielseitigen Bem&uuml;hungen&ldquo; habe es der BND geschafft, &bdquo;mit Vertretern der Presse und der anderen Massenmedien eine geeignete und f&uuml;r beide Seiten vertretbare Form des Zusammenwirkens zu finden.&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p><strong>Umschwenken auf zivile Stiftungen<\/strong><\/p><p>Ende der 1970er Jahre gerieten die primitiv und direkt agierenden westlichen Geheimdienste, insbesondere CIA und BND, zunehmend in &ouml;ffentliche Kritik. Deshalb schwenkten die USA 1983 auf &bdquo;soft power&ldquo; um, so Pr&auml;sident Ronald Reagan. Als zivil verkleideten Ersatz gr&uuml;ndete der Kongress die Stiftung <em>National Endowment for Democracy (NED)<\/em>. Die Gelder kommen bis heute vom Staat und von privaten Unternehmerstiftungen. Aufgabe: Die Verbreitung von &bdquo;Demokratie&ldquo;, au&szlig;erhalb der USA, weltweit. 2006 wurde der NED die spezialisierte Tochterstiftung <em>Center for International Media Assistance (CIMA)<\/em> angegliedert.<\/p><p>Nach (und mit) den Geheimdiensten also die (teilweise) offenen, staatskapitalistischen Einflussagenten.<\/p><p>Die Einsatzstaaten f&uuml;r diese Art &bdquo;America-First&ldquo;-Demokratie waren und sind mit den jeweiligen Hauptfeinden der USA identisch: &Uuml;berall, wo &bdquo;die kommunistische Gefahr&ldquo; gewittert wird oder gegen &bdquo;kommunistische Kr&auml;fte&ldquo; vorgegangen werden soll oder ein regime change ansteht &ndash; da setzen NED und CIMA an. Sie vergeben Stipendien an Journalisten und finanzieren den Aufbau oppositioneller Leitfiguren. Und CIMA hilft nicht nur, solche inszenierte Figuren in den Leitmedien zu platzieren, sondern organisiert selbst die Gr&uuml;ndung neuer fake-Medien. Dabei kooperiert man  auch mit Stiftungen reicher Spekulanten und Investoren wie etwa George Soros&rsquo; Open-Society- und Renaissance-Stiftungen, auch mit der NATO-&Ouml;ffentlichkeitsabteilung wie im Falle der Ukraine.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>In den 1980er Jahren war Frankreich einer der ersten Zielstaaten, weil unter bzw. hinter bzw. mit dem sozialistischen Staatspr&auml;sidenten Francois Mitterrand angeblich &bdquo;der Kommunismus&ldquo; wieder aufzustehen drohte und die &bdquo;nationale Sicherheit&ldquo; (der USA) gef&auml;hrdete. NED und CIMA inszenierten &uuml;ber diverse Kan&auml;le auch j&uuml;ngst den &bdquo;demokratischen&ldquo; neuen Pr&auml;sidenten Venezuelas, Juan Guaido, der durch einen von der Trump-Regierung unterst&uuml;tzten Putsch an die Macht gebracht werden sollte.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Westliche Leitmedien und EU-Regierungen &uuml;bernahmen die Inszenierung.<\/p><p><strong>Uigurische &bdquo;Rebellen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Im Laufe des letzten Jahrzehnts unterst&uuml;tzte CIMA &bdquo;politische Gefangene&ldquo;, &bdquo;kritische Journalisten&ldquo; und neue Medien in bzw. gegen Kuba, Iran, Venezuela, Russland, Ukraine. Gegen die Volksrepublik China wird beispielsweise die Minderheit der Uiguren unterst&uuml;tzt. Sie bietet als turksprachige Ethnie mit sunnitischer Volksreligion, die mit schamanischen Elementen durchsetzt ist, zahlreiche Ansatzpunkte f&uuml;r die Forderungen nach religi&ouml;ser und politischer Freiheit. Zudem pflegen uigurische Organisationen nostalgische Erinnerungen an das uigurische Gro&szlig;reich vor tausend Jahren. Uigurische Warlords waren Komplizen der westlichen Kolonialm&auml;chte im 19. Jahrhundert, als diese China eroberten und auspl&uuml;nderten. NED pflegt solche Traditionen, z.B. &uuml;ber die Finanzierung uigurischer Gruppen und des <em>World Uyghur Congress<\/em>, in dem sich Uiguren aus vielen Staaten auf US-Kosten versammeln.<\/p><p>Die gegen die Volksrepublik China gef&ouml;rderten Terroristen sind auch international im Einsatz: So k&auml;mpfen tausende Al-Qaida-nahe uigurische Terroristen in der vielf&auml;ltigen westlichen Front der &bdquo;Rebellen&ldquo; gegen die syrische Regierung.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] Die  inszenierten Berichte &uuml;ber die Unterdr&uuml;ckung der Uiguren werden in ZEIT, FAZ, ARD, ZDF usw. als Informationen &uuml;bernommen.<\/p><p><strong>PR-Agenturen<\/strong><\/p><p>Gleichzeitig zeigt sich bei den neueren Kriegen wie gegen Jugoslawien und den Irak und bei der Installation von oligarchischen Regimen in den ex-sozialistischen Staaten  die neue Macht privater PR-Agenturen, meist mit Hauptsitz in den USA.<\/p><p>Sie konstruieren unter hohem Aufwand mit professionellen fake news Kriegsbegr&uuml;ndungen und organisieren Kampagnen zur diplomatischen Anerkennung von separatistischen Staaten, und seien sie noch so klein. So berieten Rudder Finn, Jefferson Waterman, Hunton &amp; Williams, Patton Boggs, The Washington International Group, Mannat Phelps &amp; Rubin, Wise Communications, Strategy XXI Group und Advantage Associates teilweise gleichzeitig die verfeindeten, vom Westen bef&ouml;rderten Nationalisten, die im Gleichklang mit der NATO Jugoslawien in ethnisch und religi&ouml;s definierte Kleinstaaten aufsprengten. Die gef&uuml;tterten und gegr&uuml;ndeten Leitmedien dort und im Westen &uuml;bernahmen die Darstellungen.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>1990 organisierte die PR-Agentur Hill &amp; Knowlton eine Kampagne f&uuml;r den Kriegseintritt der USA gegen den Irak. Auftraggeber waren die <em>Citizens for a free Kuwait<\/em>, eine Initiative der Regierung Kuwaits. Sie zahlte 10,8 Millionen an die Agentur. Diese inszenierte den fake-Auftritt eines 15-j&auml;hrigen M&auml;dchens vor dem Menschenrechtsausschuss der UNO: Es bezeugte, gut einge&uuml;bt, mit tr&auml;nenerstickter Stimme, es habe selbst gesehen, wie irakische Soldaten in einem kuwaitischen Krankenhaus Babies aus Brutk&auml;sten gerissen und zu Boden geschmettert h&auml;tten. Amnesty International unterst&uuml;tzte die Kampagne. Die westlichen Medien &uuml;bernahmen die Story. Die USA begannen den ersten Golfkrieg gegen den Irak. Die Kampagne war n&ouml;tig, weil die USA noch kurz zuvor den Irak Saddam Husseins im Krieg gegen den Iran unterst&uuml;tzt hatte. Sp&auml;ter stellte sich heraus, dass das M&auml;dchen, dessen Identit&auml;t von der UNO nicht &uuml;berpr&uuml;ft wurde, die Tochter des kuwaitischen Botschafters in Washington war.<\/p><p><strong>&bdquo;B&uuml;rgerinitiativen&ldquo; und &bdquo;Medienpartnerschaften&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Zustimmung vor allem in der abh&auml;ngig arbeitenden Bev&ouml;lkerung zu westlichen Konzernen, Regierungsparteien und Leitmedien ist schrittweise gesunken. Da verkleiden sich Unternehmen zunehmend gerne als &bdquo;B&uuml;rgerinitiativen&ldquo;.<\/p><p>Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist so eine. Sie wirbt f&uuml;r die soziale Marktwirtschaft, w&auml;hrend die beteiligten Unternehmen sie gnadenlos abbauen. Zur Begr&uuml;ndung bildet die INSM &bdquo;Medienpartnerschaften&ldquo; z.B. mit Handelsblatt, FAZ und Wirtschaftswoche und &uuml;bt Druck auf die &ouml;ffentlichen TV-Sender aus. Diese &ouml;ffentliche Verbr&uuml;derung und Verschwesterung mit vermeintlich noch renommierten Leitmedien zeigt eine andere Variante der Einflussnahme auf Journalismus. Mit &bdquo;demographischer Wandel&ldquo; und &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; wird primitiver Unternehmer-Lobbyismus, verkleidet in &bdquo;B&uuml;rger&ldquo;-Gestalt, in die Medien lanciert.<\/p><p>&Auml;hnlich agieren die inzwischen aufwendig ausgebauten &Ouml;ffentlichkeits-, Kommunikations- und PR-Abteilungen von Parteien, Ministerien, Bundeswehr, Unternehmerverb&auml;nden, insbesondere gro&szlig;er Konzerne. Inzwischen arbeiten hier mehr hauptamtliche, ausgebildete Journalisten als in den traditionellen Print- und &ouml;ffentlichen Medien. Die Konzern-Journalisten produzieren Videos und Texte vor, die bei Pressekonferenzen direkt in die Laptops der anwesenden JournalistInnen &uuml;bertragen werden: Eine andere &Uuml;berschrift verfassen, ein paar Passagen wegschneiden, ein live-Statement von 12 Sekunden mit dem Vorstandsvorsitzenden einbauen, am Ende eine kurze Bewertung hinzuf&uuml;gen &ndash; fertig ist das inszenierte Medienprodukt.<\/p><p><strong>Social Media<\/strong><\/p><p>Social Media sind heute ein wichtiges Medium f&uuml;r die Inszenierung, Lenkung und Zerst&ouml;rung von politischen Bewegungen. Hier ist nicht nur das <em>Center for Media Assistance<\/em> aktiv.<\/p><p>Das State Department richtete unter Obama eine Abteilung ein, um social media in die Brennpunkte der US-Au&szlig;enpolitik zu integrieren, z.B. in Osteuropa und Nordafrika. Der Leiter Jared Cohen wechselte dann zu Google, wo er dessen Think Tank Google Ideas, heute Jigsaw, gr&uuml;ndete. Google arbeitet heute eng mit der US-Regierung und dem Pentagon zusammen.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p><strong>Agenda Cutting<\/strong><\/p><p>Auch die negative Inszenierung ist wichtig: Daran, dass bestimmte Ereignisse gar nicht erst in die Medien gelangen oder schnell gel&ouml;scht werden, arbeiten spezialisierte Einflussagenten. Das sind Medienrechtskanzleien und PR-Agenturen. Ihre professionelle Dienstleistung wird als Agenda Cutting bezeichnet.<\/p><p>Sie bieten an, einen unliebsamen Konflikt oder dar&uuml;ber beginnende Berichterstattung  &bdquo;entweder bereits am Anfang im Keim zu ersticken oder im besten Falle noch im Recherchestadium zu verhindern&ldquo;. So formulierte es der Anwalt Dr. Christian Schertz, Sohn eines ehemaligen Berliner Polizeipr&auml;sidenten und Chef der vielbeauftragten Medienkanzlei Schertz Bergmann. Sie vertritt auch Banken und Konzerne, um zum Beispiel TV-Sendungen bzw. deren Wiederholung zu verhindern. Schertz wird seit einem Jahrzehnt durch die Talkshows von ARD und ZDF als renommierter Experte durchgereicht.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p><strong>Dirty Campaigning<\/strong><\/p><p>Mit dem noch weiteren moralischen Abstieg der westlichen Regierungsparteien und der mit ihnen verfilzten Leitmedien korrespondiert der Aufstieg von Einflussagenten mit der Spezialit&auml;t des <em>Dirty Campaigning<\/em>: Professionell inszenierte Schmutzkampagnen zielen auf pers&ouml;nliche Schw&auml;chen von politischen Gegnern.<\/p><p>&bdquo;Wie man einen sauberen Kandidaten in einen schmutzigen Kandidaten verwandelt&ldquo;: Das ist das Arbeitsprinzip des israelischen Politikberaters und Unternehmers Tal Silberstein. 2002 habe er das erfolgreich in Bolivien exerziert, als er den US-nahen Kandidaten Lozada gegen den sozialistischen Kandidaten Evo Morales beriet, so Silberstein. Das ehemalige Mitglied der israelischen Special Forces gr&uuml;ndete 1999 mit den beiden US-Politikberatern Stan Greenberg und James Carville die Firma GCS Issue Management Ltd. in Israel. Sie berieten zun&auml;chst Bill Clinton, die israelischen Ministerpr&auml;sidenten Ehud Barak und Ehud Olmert, Tony Blair und Gerhard Schr&ouml;der ebenso wie osteurop&auml;ische OligarchInnen, die sich in die Politik dr&auml;ngten wie Julia Timoshenko in der Ukraine.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/p><p>Wo es ohnehin besonders primitiv und schmutzig zugeht und wo in Umbruchssituationen mit korrupten Regierungen um Auftr&auml;ge f&uuml;r PrivatunternehmerInnen gerangelt wird &ndash; da wurde Silberstein beauftragt. In zahlreichen Staaten Osteuropas und Afrikas wie Rum&auml;nien und Guinea arbeitet er mit dem israelischen Milliard&auml;r Beny Steinmetz und &ouml;sterreichischen Unternehmen zusammen, wenn es z.B. um die Beschaffung von Bergwerks- und Abholzungslizenzen geht.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/p><p><strong>Seit 2001 im Auftrag der SP&Ouml;<\/strong><\/p><p>Die SP&Ouml; in &Ouml;sterreich, vom Absturz bedroht schon vor der deutschen Schwesterpartei SPD, beauftragte Silberstein seit 2001 bis 2017 ununterbrochen mit ihren Wahlkampagnen. So erreichte der SP&Ouml;-Kandidat Alfred Gusenbauer 2006 den Sturz des Bundeskanzlers Wolfgang Sch&uuml;ssel (&Ouml;VP), u.a. mithilfe eines fingierten Leserbriefs, in dem behauptet wurde, Sch&uuml;ssel habe illegal eine Pflegerin besch&auml;ftigt. Gusenbauer und Silberstein waren zudem &uuml;ber die Briefkastenfirma Novia Fund Management in der Finanzoase Malta gesch&auml;ftlich verbunden. 2017 schlie&szlig;lich setzten SP&Ouml;\/Silberstein gegen den Kandidaten Sebastian Kurz (&Ouml;VP) anonyme Facebook-Seiten ein. Erst als Silberstein und Steinmetz im August 2017 in Israel wegen des Verdachts auf Bestechung, Urkundenf&auml;lschung und Geldw&auml;sche verhaftet wurden, k&uuml;ndigte die SP&Ouml; kurz vor der Wahl den Beratervertrag und versuchte sich lange mit L&uuml;gen aus der Aff&auml;re zu ziehen.<\/p><p>Gegen&uuml;ber der jahrzehntelangen Komplizenschaft zwischen SP&Ouml; und dem  Silberstein-Milieu erscheint &bdquo;Ibiza Gate&ldquo; mit dem 2017 angefertigten und 2019 lancierten Video des Treffens von FP&Ouml;-Politiker Heinz-Christian Strache mit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen geradezu als Peanuts. Die SP&Ouml;-Silberstein-Connection als der ungleich gr&ouml;&szlig;ere Medien- und Politikskandal wurde aber auch f&uuml;r BILD, ZEIT, Welt, FAZ, ARD und ZDF und Deutschlandfunk kein Skandal. Lieber stochern sie jetzt ausgiebig in den vermuteten Hintergr&uuml;nden von Ibiza Gate herum und die von den InszenatorInnen ausgew&auml;hlten Spiegel und SZ h&uuml;llen sich weiter &uuml;ber die Auftraggeber in Schweigen.<\/p><p>Dass die viel tiefergehende Politikmanipulation und Medieninszenierung durch SP&Ouml;\/Silberstein nicht skandalisiert wurde und dass erst &bdquo;Ibiza-Gate&ldquo; zur Entlarvung des FP&Ouml;-F&uuml;hrungspersonals n&ouml;tig ist, zeugt vom fake-Niveau der westlichen Leitmedien, auch vor Ort des &ouml;sterreichischen Leitmediums, der Kronenzeitung, die der westdeutschen Funke-Gruppe (WAZ) und dem Immobilien- und Handelsspekulanten Ren&eacute; Benko geh&ouml;rt.<\/p><p><strong>Meinungsfreiheit neu organisieren<\/strong><\/p><p>Das h&auml;ufig wiederholte und als kritisch gemeinte Zitat, die  Meinungsfreiheit sei die Freiheit von 200 reichen Menschen, ihre private Meinung zu verbreiten &ndash; dies erweist sich von Anfang an als naiv. Paul Sethe, der das 1965 kritisch meinte (nat&uuml;rlich im kritisch sich gebenden Spiegel), war Mitgr&uuml;nder der FAZ und danach Autor bei ZEIT, Welt und Stern. Dass die alle auch vom BND zur Meinungsmache gekauft waren, erw&auml;hnte er nicht. Vielleicht wusste er es nicht, er galt ohnehin als etwas unzuverl&auml;ssig und war nicht eingeweiht, auch weil er die FAZ 1955 unter Protest verlie&szlig;.<\/p><p>Richtig: Die Meinung der deutschen Leitmedien und auch der leitenden Provinzmedien wie des K&ouml;lner Stadt-Anstreichers und der Rheinischen Pest ist nat&uuml;rlich die Meinung von privaten Unternehmen (und ihrer privaten Anzeigenkunden). Das ist ja banal. Sie treten f&uuml;r ihre Rechte und allgemein f&uuml;r die Rechte von Privatunternehmen ein, und nicht f&uuml;r die Rechte von abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, z.B. auch nicht f&uuml;r die Rechte ihrer eigenen Zeitungsaustr&auml;gerInnen, f&uuml;r die die Medienlobby bei der medienabh&auml;ngigen Bundesregierung sogar die Ausnahme vom Mindestlohn durchsetzte.<\/p><p>Auch richtig: Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien vertreten mehr oder weniger ebenso  die Meinung der Privatunternehmen, was nicht so verwunderlich ist: ARD und ZDF und ihre Leitungspositionen h&auml;ngen von politischen Parteien ab, die von privaten Unternehmen dauerfinanziert werden.<\/p><p>Aber, wie gezeigt: Da mischen noch ganz andere mit. Und das sind inzwischen viel mehr als nur die 200 reichen Menschen des Paul Sethe, damals in der gem&uuml;tlichen Bonner Republik. Die zu Recht diskreditierten Leitmedien sind eben auch Medien, deren viele andere und immer mehr sich bedienen, national und international &ndash; was umso leichter ist, je mehr diese Leitmedien verzweifelt um ihr lukratives &Uuml;berleben k&auml;mpfen.<\/p><p>Wirkliche, demokratische Meinungsfreiheit ist nur m&ouml;glich au&szlig;erhalb dieser Fesseln. Diese Erkenntnis ist nun eigentlich so weit gereift, dass strategisch fundierte Konsequenzen folgen k&ouml;nnen. Da stehen wir ja ohnehin gar nicht mehr am Anfang.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Ulrike de la Motte: &bdquo;&Uuml;berheblich und selbstgef&auml;llig&ldquo;, M &ndash; Menschen machen Medien 1.6.1998<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Gordon Craig: Deutsche Geschichte 1866-1945. M&uuml;nchen 1999, S. 87f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet. Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Geschichte und Kultur, K&ouml;ln 2017, S. 22ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Peter K&ouml;pf: Schreiben nach jeder Richtung. Goebbels-Propagandisten in der westdeutschen Nachkriegspresse, Berlin 1995, S. 236f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Erich Schmidt-Eenbohm: Geheimdienst, Politik und Medien. Meinungsmache Undercover. Berlin 2004<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Reinhard Gehlen: Der Dienst. Mainz-Wiesbaden 1971, S. 187 und 289f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Jazeniuk made in USA, Ossietzky 9\/2014<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Fabio Carisio: Guaido &ndash; The &bdquo;Obama Whitened&ldquo; US Agent in Caracas, <a href=\"https:\/\/www.veteranstoday.com\">veteranstoday.com<\/a> 2.5.2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Syrien: Das Rebellenspektrum von Idlib, Spiegel online 11.9.2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] J&ouml;rg Becker \/ Mira Beham: Operation Balkan. Werbung f&uuml;r Krieg und Tod. Baden-Baden 2008<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverst&auml;ndlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. K&ouml;ln 2018, S. 175<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Werner R&uuml;gemer \/ Elmar Wigand: Die Fertigmacher. Professionelle Gewerkschaftsbek&auml;mpfung und Arbeitsunrecht. K&ouml;ln 2017, 3. erweiterte Auflage S. 116f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Siehe die wikipedia-Artikel zu Greenberg, Carville und Silberstein<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Silbersteins Strategie bei Negativkampagnen, Der Standard 4.10.2017<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insbesondere Leitmedien sind Zielobjekt f&uuml;r professionelle Einflussagenten. Dies war mit Beginn der Bundesrepublik Deutschland der Geheimdienst BND, inzwischen kamen private PR-Agenturen hinzu. Dabei werden Medien und Agenten zu geheimen Komplizen. Eine demokratische Alternative ist nur au&szlig;erhalb dieser Fesseln m&ouml;glich. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,129,182,85,11],"tags":[313,1435,379,1655,901,2534,1490,2655,1611,375,2669,1865,1588,1418,1113,772,420,1625,2525],"class_list":["post-52380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-pr","category-strategien-der-meinungsmache","tag-oerr","tag-buergerinitiative","tag-china","tag-dumont-schauberg","tag-geheimdienste","tag-gehlen-reinhard","tag-google","tag-ibiza-gate","tag-kriegsluegen","tag-ksta","tag-leitmedien","tag-meinungsfreiheit","tag-private-medien","tag-regime-change","tag-soziale-medien","tag-spoe","tag-spiegel","tag-stiftungen","tag-von-bismarck-otto"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52380"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52400,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52380\/revisions\/52400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}