{"id":5241,"date":"2010-04-16T14:27:04","date_gmt":"2010-04-16T12:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5241"},"modified":"2014-08-07T14:46:34","modified_gmt":"2014-08-07T12:46:34","slug":"die-finanzwirtschaft-hat-grotesk-falsche-vorstellungen-von-ihrer-wertschoepfung-und-davon-abgeleitet-von-ihrer-volkswirtschaftlichen-bedeutung-finanzkrise-xxxvii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5241","title":{"rendered":"Die Finanzwirtschaft hat grotesk falsche Vorstellungen von ihrer Wertsch\u00f6pfung und davon abgeleitet von ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung (Finanzkrise XXXVII)"},"content":{"rendered":"<p>Deutsche Bank Research verbreitete am 19. M&auml;rz 2007 unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.dbresearch.com\/PROD\/DBR_INTERNET_EN-PROD\/PROD0000000000208197.pdf\">&bdquo;Bruttowertsch&ouml;pfung im Finanzsektor&ldquo; [PDF &ndash; 88 KB]<\/a>, die Finanzbranche z&auml;hle &bdquo;in modernen Volkswirtschaften zu den wichtigsten Sektoren &uuml;berhaupt.&ldquo; In Deutschland habe sie 2005, gemessen an der Wertsch&ouml;pfung, mit 5 % Anteil noch vor dem Maschinenbau und der Elektroindustrie auf Rang drei gelegen. &ndash; Hier wird das Ergebnis der Pl&uuml;nderung und Ausbeutung des Restes der Volkswirtschaft durch die Finanzwirtschaft als Wertsch&ouml;pfung betrachtet. Das ist eine Fehleinsch&auml;tzung. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Zun&auml;chst noch kurz zum Text der &bdquo;Forschungsabteilung der Deutschen Bank&ldquo;:<\/strong><\/p><p>Dort findet sich die folgende Grafik:<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/2010016_bruttowertschoepfung_im_finanzsektor.gif\" alt=\"Grafik: Bruttowertsch&ouml;pfung im Finanzsektor\" title=\"Bruttowertsch&ouml;pfung im Finanzsektor\"><\/p><p>Im Text wird mit neidvollem Blick, darauf verwiesen, dass &ndash; Datenbasis 2005 &ndash; die Schweizer Finanzwirtschaft zum Beispiel &uuml;ber 10 % Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertsch&ouml;pfung, die der USA &uuml;ber 7,5% und die Finanzwirtschaft in Gro&szlig;britannien fast 9 % erreicht habe. Und noch neidvoller wird registriert, dass in den angels&auml;chsischen L&auml;ndern und in der Schweiz der Anteil der Finanzbranche an der Bruttowertsch&ouml;pfung zwischen 1995 und 2005 in besonderer Weise angestiegen ist. Und dann wird den Deutschen Mut gemacht, weil Deutschland weltweit Vorreiter bei Zertifikaten sei und diese Innovationsintensit&auml;t die Basis einer aussichtsreichen Position f&uuml;r die Zukunft sei.<br>\nDiese Ver&ouml;ffentlichung stammt von 2007 und sie zeigt, dass unsere Welt Kopf steht:<br>\nDie im Casinobetrieb erreichte Aneignung eines gr&ouml;&szlig;eren Teils des gemeinsam geschaffenen Bruttoinlandsprodukts wird Wertsch&ouml;pfung genannt. Der Diebstahl wird so zu einem Erfolg einer Branche und unseres Landes umstilisiert. <\/p><p>Um einen falschen Zungenschlag zu vermeiden, muss man schon an dieser Stelle zur Relativierung der Zumutung der Deutschen Bank Research anmerken, dass diese so genannte Forschungsabteilung bei weitem nicht alleine so urteilt. Die Politik, z.B. in Person des fr&uuml;heren Bundesfinanzministers Steinbr&uuml;ck hat das &auml;hnlich gesehen. Steinbr&uuml;ck schaute mit gl&auml;nzenden Augen auf den Finanzplatz London und NewYork und hat kr&auml;ftig daran gearbeitet, &Auml;hnliches hierzulande zu installieren. Er und sein Vorg&auml;nger Eichel haben, um den Finanzplatz Deutschland zu f&ouml;rdern, besondere Privilegien geschaffen. Sie haben dereguliert, sie haben Hedgefonds zugelassen, sie haben die Besteuerung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen gestrichen und die in diesem Milieu t&auml;tigen Banker auch pers&ouml;nlich hofiert. Die gro&szlig;e Koalition hatte die Fortsetzung dieser Finanzplatzf&ouml;rderungspolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Politik gemacht. <\/p><p><strong>Wo liegt der Denkfehler? Volkswirtschaftlich unn&uuml;tze T&auml;tigkeiten werden als Wertsch&ouml;pfung betrachtet<\/strong><\/p><p>Auch in der Finanzwirtschaft arbeiten ehrenwerte Leute. Sie besch&auml;ftigen sich mit volkswirtschaftlich sinnvollen Aufgaben. Einige regeln den Zahlungsverkehr, andere vermitteln zwischen solchen Personen und Institutionen, die Teile ihres Einkommens sparen, und solchen, die investieren. Dabei gleichen sie die unterschiedlichen Vorstellungen &uuml;ber die Fristen und Risiken von Sparen einerseits und Krediten f&uuml;r Investitionen andererseits aus. W&uuml;rden sich die Banken auf diese Kredittransformation, auf den Zahlungsverkehr und vielleicht noch auf ein notwendiges Minimum von Risikoausgleich beschr&auml;nken, dann k&ouml;nnten wir damit leben. Was die Mitarbeiterinnen\/er der Banken, die in diesen Bereichen des Kapitalmarktes arbeiten, leisten, ist aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Ich sch&auml;tze ihre Wertsch&ouml;pfung f&uuml;r unsere Volkswirtschaft auf ungef&auml;hr 2 % des Bruttoinlandsprodukts.<\/p><p>Aber die Spitzen der Finanzwirtschaft, die Investmentbanker, Broker, B&ouml;rsen und Agenten haben entdeckt, dass sie mit dem Betrieb von Casinos, mit Spekulationen, mit Wetten und allerlei sonstigen neu erfundenen Finanzprodukten sehr viel mehr verdienen. Sie haben weiter entdeckt, dass sie mit st&auml;ndigen Transaktionen von Verm&ouml;genswerten, von Aktienpaketen und ganzen Unternehmen auf leichte Weise um Potenzen mehr verdienen als mit der traditionellen Aufgabe des Kapitalmarktes, der Vermittlung zwischen Sparern und investierenden Unternehmen.<br>\nAlso haben sie ihre Energie auf den Casinobetrieb konzentriert und dabei Milliarden beiseite geschafft.<br>\nAuf welche <strong>volkswirtschaftlich h&ouml;chst unproduktive T&auml;tigkeiten<\/strong> sich dieser dominante und h&ouml;chstbezahlte Teil der Finanzwirtschaft konzentriert, l&auml;sst sich an ein paar Beispielen stichwortartig zeigen:<\/p><ul>\n<li>Sie haben die <strong>Spekulation auf den Aktienm&auml;rkten<\/strong> angeheizt und beim Auf und Ab kr&auml;ftig verdient. Beispielhaft l&auml;sst sich die Entwicklung am Verlauf der DAX-Werte demonstrieren. (Siehe auch: <a href=\"?p=3689\">Den Kapitalmarkt effizienter organisieren &ndash; Konversion ist angesagt (Teil I)<\/a>) Bis Anfang der Achtzigerjahre bewegte sich der DAX kaum. Dann kam es in den Neunzigern zu einer Vervierfachung der DAX-Werte, dann nach dem M&auml;rz 2000 zu einem Absturz. Und dann kam es wieder zu einer Vervierfachung bis zum Jahr 2007 und wieder zu einem Absturz. An diesen Bewegungen, die mit der realen wirtschaftlichen Entwicklung nahezu nichts zu tun hatten, haben die Banken, die B&ouml;rsen, die Broker und Agenten kr&auml;ftig verdient. Beim Auf und beim Ab &uuml;brigens. Und auch hier wie in anderen F&auml;llen gab es und gibt es Mitt&auml;ter aus Politik, Wissenschaft und Medien. Alle zusammen haben zum Beispiel die so genannte Internetblase kr&auml;ftig aufgeblasen. Die Spekulation auf den Aktienm&auml;rkten w&auml;re ohne die t&auml;gliche Fernsehbegleitung z.B. und ohne ein ausgedehntes Netz an Public Relations Aktivit&auml;ten nicht so &bdquo;gelungen&ldquo;.<\/li>\n<li>Die Banken haben bei der <strong>Steuerhinterziehung und der Verschiebung der Gewinne auf Steueroasen<\/strong> geholfen &ndash; und kr&auml;ftig daran verdient. Ist das &bdquo;Wertsch&ouml;pfung&ldquo;? Weil dies offensichtlich im Sinne der herrschenden Kreise ist, haben Politik und Verwaltung, Justiz und Medien nicht interveniert und tun dies bis heute nicht ernsthaft und wirkungsvoll.<\/li>\n<li>Sie haben das so genannte <strong>Investmentbanking glorifiziert und den Zusammenschluss und den Erwerb von Unternehmen unabh&auml;ngig von der sachlichen Notwendigkeit gef&ouml;rdert und betrieben<\/strong>. Schon die &Uuml;bernahme von Mannesmann durch Vodafone zum Beispiel &ndash; was soll daran sachlich richtig gewesen sein? Daran haben die unmittelbaren Betreiber wie Klaus Esser, die neuen Eigent&uuml;mer von Mannesmann, die Altaktion&auml;re und die Banken verdient. &ndash; Reihenweise wurden Unternehmen und Unternehmensteile verkauft, zerteilt, &uuml;ber Beratungsvertr&auml;ge und Sonderdividenden ausgelaugt. Die Banken, insbesondere Investmentbanken, haben bei der Transaktion verdient und sie haben h&auml;ufig auch an der Finanzierung der &Uuml;bernahmen verdient. Oft haben die neuen K&auml;ufer, die sich gro&szlig;spurig Investoren nennen, nur 20 % Eigenkapital beigesteuert, der Rest wurde von den Banken fremdfinanziert. Und die Gewinne wurden und werden oft in Steueroasen verschoben.<br>\nAuch hier gab es und gibt es ein breites Feld von Mitt&auml;tern: Rechtsanw&auml;lte, Steuer- und Wirtschaftspr&uuml;fer, Medien und Politik. Die Mitt&auml;terschaft der Politik war auf diesem Feld besonders schlimm: Der fr&uuml;here Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der und sein Finanzminister Eichel haben die beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen entstehenden Gewinne zum 1.1.2002 steuerfrei gestellt. Sie haben das der &Ouml;ffentlichkeit und den unkritischen Medien als Aufl&ouml;sung der Deutschland AG verkauft. Noch beteiligt an dieser Pl&uuml;nderung der deutschen Unternehmen waren eine Reihe von ehemaligen Managern und Politikern. Die eigentlichen Leidtragenden sind wir Steuerzahler und vor allem Millionen von betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Sie haben mit der Streichung von Sozialleistungen und mit der K&uuml;rzung von L&ouml;hnen oft und massiv unter dem st&auml;ndigen Hin und Her von Kauf und Verkauf von Unternehmen zu leiden gehabt und leiden immer noch und immer wieder. Auch die Kommunen sind &uuml;brigens Opfer auch dieser Politik. Der Bestand an leistungsf&auml;higen und steuerstarken Unternehmen schrumpfte.<\/li>\n<li>Die Finanzwirtschaft hat mit Freuden entdeckt, dass sie <strong>an der Privatisierung &ouml;ffentlicher Unternehmen und Einrichtungen genauso verdienen<\/strong> wie an dem Verkauf von privaten Unternehmen. Also haben sie zusammen mit Medien und Politik am Rad der Privatisierung gedreht &ndash; f&uuml;r sie erfolgreich und f&uuml;r uns verbunden mit steigenden Geb&uuml;hren zum Erwerb der fr&uuml;her &ouml;ffentlich produzierten Leistungen.<\/li>\n<li>Die Banken haben entdeckt, dass sie <strong>an B&ouml;rseng&auml;ngen von Unternehmen verdienen<\/strong> k&ouml;nnen. Der geplante und immer noch favorisierte B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn ist ein Musterbeispiel daf&uuml;r. Sachliche Gr&uuml;nde gibt es daf&uuml;r nicht. Es bleibt der Wunsch der Finanzwirtschaft, am B&ouml;rsengang unseres gemeinsamen Unternehmens Deutsche Bahn zu profitieren. &ndash; Auch hier geht es nicht ohne Mitt&auml;ter. Die Finanzindustrie und insbesondere die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley sind bestens mit Angela Merkel verkn&uuml;pft.<\/li>\n<li>Sie haben <strong>neue Finanzprodukte<\/strong> entwickelt, die sie oft selbst nicht mehr verstehen, an denen sie aber kr&auml;ftig verdienen. Und als der Krug brach, haben sie uns ihn kitten lassen; wir durften &uuml;ber den Bankenrettungsplan ihre Wettschulden bezahlen.<\/li>\n<li>Die Banken und die Versicherungen haben schon vor zwei Jahrzehnten erkannt, dass sie <strong>mit der Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme, speziell der Altersvorsorge, der Kranken- und Pflegeversicherung neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en k&ouml;nnen<\/strong>. Mit Riester-Rente und R&uuml;rup-Rente ist ihnen das vorz&uuml;glich gelungen &ndash; zulasten von uns Steuerzahlern und zulasten der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente. Ihr Ruf musste massiv besch&auml;digt werden, um die neuen Gesch&auml;ftsfelder der Finanzindustrie attraktiv erscheinen zu lassen.<\/li>\n<\/ul><p>Auf die skizzierte vielf&auml;ltige Weise ist es der Finanzindustrie gelungen, sich ein gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck vom Kuchen &ndash; vom gemeinsamen Bruttoinlandsprodukt &ndash; herauszuschneiden. Aber das ist volkswirtschaftlich kein Gewinn, sondern eine Vergeudung von Ressourcen.<\/p><p>Die skizzierten Beispiele zeigen zus&auml;tzlich, dass die hoch dotierten T&auml;tigkeiten der Finanzindustrie zerst&ouml;rerische Nebenwirkungen haben. Das Ergebnis &bdquo;Wertsch&ouml;pfung&ldquo; zu nennen und die Vergr&ouml;&szlig;erung des geraubten St&uuml;cks auch noch zu feiern ist dreist. Wir haben es n&auml;mlich bei dem gefeierten Teil der Finanzwirtschaft mit Dieben und Pl&uuml;nderern zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Bank Research verbreitete am 19. M&auml;rz 2007 unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.dbresearch.com\/PROD\/DBR_INTERNET_EN-PROD\/PROD0000000000208197.pdf\">&bdquo;Bruttowertsch&ouml;pfung im Finanzsektor&ldquo; [PDF &ndash; 88 KB]<\/a>, die Finanzbranche z&auml;hle &bdquo;in modernen Volkswirtschaften zu den wichtigsten Sektoren &uuml;berhaupt.&ldquo; In Deutschland habe sie 2005, gemessen an der Wertsch&ouml;pfung, mit 5 % Anteil noch vor dem Maschinenbau und der Elektroindustrie auf Rang drei gelegen. &ndash;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5241\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,50,138],"tags":[284,266,272,293,285,690,253],"class_list":["post-5241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-steuerhinterziehungsteueroasensteuerflucht","tag-deregulierung","tag-deutsche-bank","tag-eichel-hans","tag-finanzwirtschaft","tag-hedgefonds","tag-neusprech","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5241"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22750,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5241\/revisions\/22750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}