{"id":52433,"date":"2019-06-11T08:35:46","date_gmt":"2019-06-11T06:35:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433"},"modified":"2019-06-11T09:05:29","modified_gmt":"2019-06-11T07:05:29","slug":"hinweise-des-tages-3383","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR\/CR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h01\">Die &bdquo;wahre SPD&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h02\">Wohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h03\">Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h04\">15 Jahre nach dem NSU-Nagelbombenanschlag: Noch immer kein Mahnmal f&uuml;r die Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h05\">Deutsche Exporte fallen wie seit 2015 nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h06\">Neues &ldquo;Soldaten-Lock-Gesetz&rdquo;: Mit sicherem Sold und mehr Pflichtbewusstsein in k&uuml;nftige Kriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h07\">Bis zum Hals im Sumpf der Parteienfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h08\">Darum ist Stuttgart 21 das umwelt- und klimasch&auml;dlichste Infrastrukturprojekt weit und breit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h09\">&ldquo;Carsharing&rdquo;-Betrug durch leitende Bundeswehr-Mitarbeiter: Mindestens 900.000 Euro Schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h10\">Mikroplastik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h11\">Bayer-Pr&auml;parat Roundup kann Nerven sch&auml;digen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h12\">Viel Arbeit, aber kein Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h13\">Digitalisierung: &bdquo;18-J&auml;hrige mit dem sozialen Reifegrad eines Kleinkindes&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h14\">Presserat r&uuml;gt Bild.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h15\">Big Brother Awards 2019: Von faustischen Pakten und Seriensiegern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h16\">Hoch lebe der Staatshumor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h17\">Nils Melzer zu Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h18\">Der Favorit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h19\">Demo-Aufruf: Stopp Airbase Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h20\">Das Letzte: Absicherung: Macht zu viel Sozialstaat die Deutschen lethargisch?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die &bdquo;wahre SPD&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Initiative &bdquo;Die wahre SPD&ldquo; will Linksruck verhindern<\/strong><br>\nDie Diskussion &uuml;ber eine Verstaatlichung von Firmen und Rot-Rot-Gr&uuml;n ruft besorgte Genossen auf den Plan. Sie wollen &bdquo;verhindern, dass auf dem n&auml;chsten Bundesparteitag nur &uuml;ber Linksau&szlig;en gest&uuml;rmt wird&ldquo;. &bdquo;Uns eint der Wille zu verhindern, dass auf dem n&auml;chsten Bundesparteitag nur &uuml;ber Linksau&szlig;en gest&uuml;rmt wird&ldquo;, sagt der fr&uuml;here nordrhein-westf&auml;lische Verkehrs- und Bauminister Michael Groschek im Gespr&auml;ch mit FAZ.NET. Groschek hat die Initiative vergangene Woche mit ins Leben gerufen. Er geh&ouml;rt dem SPD-Bundesvorstand an und war bis vor einem Jahr Vorsitzender der nordrhein-westf&auml;lischen SPD. Nach Angaben Groscheks haben sich spontan unter anderem mehrere B&uuml;rgermeister, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, ehemalige Wirtschaftsminister und Bundestagsabgeordnete der Initiative angeschlossen. (&hellip;) Im September will die Initiative eine Konferenz veranstalten, auf der Anregungen f&uuml;r den Bundesparteitag formuliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/initiative-die-wahre-spd-will-linksruck-verhindern-16229066.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reiman:<\/strong> Es war zu erwarten, dass sich gegen einen vermeintlich anstehenden &ldquo;Linkskurs&rdquo; der SPD Widerstand organisieren wird. Was Herr Groschek gegen&uuml;ber &ldquo;FAZ.NET&rdquo; &auml;u&szlig;ert, ist charakterisiert durch einen Mangel an Analyse und Geschichtsvergessenheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Herr Groschek fordert, die SPD d&uuml;rfe &ouml;konomische Kompetenz nicht vernachl&auml;ssigen. H&auml;lt er etwa z.B. die Privatisierungen im Rentensystem und die Benachteiligungen durch die &ldquo;Hartz IV&rdquo;-Gesetze f&uuml;r angemessen und anst&auml;ndig? Sind die Schaffung des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors innerhalb der EU und die Einf&uuml;hrung eines l&ouml;chrigen und viel zu niedrigen Mindeslohns gerecht? Das sind nicht die &ldquo;Erfolge&rdquo; von Konservativen und Neoliberalen (diese haben lediglich mitgewirkt), sondern das ist die Folge neoliberaler Politik der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung. Haben Leute wie Herr Groschek das vergessen oder halten sie die Bev&ouml;lkerung schlicht f&uuml;r dumm?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das &ldquo;wahre&rdquo; SPD-Problem<\/strong><br>\nAls Sprecher der &ldquo;Wahren SPD&rdquo; stellte sich Michael Groschek zur Verf&uuml;gung. Der 62-j&auml;hrige ist Mitglied des Parteivorstandes der SPD, inzwischen ehemaliger Bauminister des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2017 bis 2018 SPD-Landesvorsitzender. In der Eigenschaft als Landesvorsitzender sorgte er tatkr&auml;ftig daf&uuml;r, dass die Delegierten aus NRW &ndash; immerhin der gr&ouml;&szlig;te Landesverband &ndash; beim Bundesparteitag in Bonn f&uuml;r die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union stimmten.<br>\nNun aber warnte er also vor einem Linksruck und davor, sich mit Enteignungen von Konzernen und Wohneigentum auseinander zu setzen. Die SPD, so Groschek, m&uuml;sse eine Partei der linken Mitte sein. (&hellip;) K&uuml;rzlich wurde Michael Groschek nun zum Vorsitzenden des Deutschen Verbandes f&uuml;r Wohnungswesen gew&auml;hlt. Der Verband hat seinen Sitz nahe des Berliner Regierungsviertels, seine Mitarbeiter beraten gern Bundes- und Kommunalpolitik in Sachen Immobilienwirtschaft. Doch f&uuml;r wen macht Groschek da eigentlich Politik? [&hellip;]<br>\nGroschek war vor seinem Eintritt in die Berufspolitik als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eines Immobilienunternehmens t&auml;tig. Das politische Mandat inne gehabt zu haben, d&uuml;rfte sich bei der Wahl zum Verbandspr&auml;sidenten sicher nicht negativ ausgewirkt haben. Wieder einmal entsteht der Eindruck, dass sich manche Politiker linker Parteien sehr gut mit den herrschenden Verh&auml;ltnissen zu arrangieren wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krisentheorie.de\/das-wahre-spd-problem\/\">Krisentheorie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wohnen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Investoren f&uuml;rchten Berliner Mietpreisstopp &ndash; Aktienkurse fallen<\/strong><br>\nDer sogenannte Mietendeckel wirft seinen Schatten voraus: Aktien von Immobilienunternehmen f&uuml;hrten auch an diesem Freitag wieder die Verkaufslisten an. Die Sorge vor einem Verbot von Mietsteigerungen in Berlin hatte am Vortag bereits einen Kursrutsch ausgel&ouml;st, der nun vor allem Unternehmen traf, die haupts&auml;chlich auf dem Berliner Wohnungsmarkt aktiv sind. Allen voran sackte der Kurs der Deutschen Wohnen nochmals um 5,5 Prozent auf ein Tief seit M&auml;rz 2018 ab. Seit Mittwoch haben die Aktien fast 13 Prozent an Wert verloren. Auch andere Anteilsscheine aus dem Segment konnten sich dem Druck nicht entziehen. Gesellschaften wie Vonovia, Grand City, Aroundtown oder Adler Real Estate verloren deutlich an Wert. Europaweit fiel der Branchenindex Stoxx Europe 600 Real Estate um 0,3 Prozent. (&hellip;)<br>\nDie Sorge der Anleger gilt der Aussicht, dass der Berliner Senat den Immobilienmarkt durch weitere Regulierungen so kompliziert machen k&ouml;nnte, dass die Renditen in keinem Verh&auml;ltnis mehr zu den Risiken stehen. Weiter angefeuert wurden die Sorgen an diesem Freitag von der US-Bank Morgan Stanley, die die Aktie der Deutschen Wohnen wegen des starken Fu&szlig;abdrucks am Berliner Markt auf &ldquo;equal-weight&rdquo; abstufte. Sollten Mieterh&ouml;hungen dort tats&auml;chlich verboten werden, s&auml;he das Ertragsprofil bei dem Unternehmen v&ouml;llig anders aus, schrieb Analyst Bart Gysens. &ldquo;Dann w&auml;re die Aktie anf&auml;llig f&uuml;r eine deutliche Korrektur.&rdquo; (&hellip;)<br>\nMit Immobilienaktien, allen voran den Berlin-fokussierten, konnten die Anleger in den vergangenen Jahren gut verdienen. So hatten sich die Papiere von Vonovia und Ado seit ihren B&ouml;rsenstarts in den Jahren 2013 und 2015 jeweils fast verdreifacht. Wer 2008 zu Zeiten der Finanzkrise bei der Deutschen Wohnen unter vier Euro investierte, hatte zuletzt sogar mehr als das Zehnfache im Depot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/boerse-berliner-mietendeckel-verschreckt-anleger-a-1271418.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch in der Wohnungswirtschaft gilt: Das Kapital ist scheu wie ein Reh.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mietaktivisten : Die Globalisierung lokaler K&auml;mpfe<\/strong><br>\nMietaktivisten aus 20 europ&auml;ischen L&auml;ndern treffen sich zum Austausch in Berlin. Ihre Forderung: Wohnen darf keine Ware sein. (&hellip;)<br>\nSie sind Delegierte stadtpolitischer Gruppen und Teil des Netzwerks &bdquo;European Action Coalition for the Right of Housing and to the City&ldquo;, das sich am Wochenende in Berlin trifft. Der Grund f&uuml;r die internationale Vernetzung ist simpel, ger&auml;t aber wegen des lokalen Charakters von Mietprotesten oft in Vergessenheit: Die Probleme, mit denen sich viele Mieter in Europa konfrontiert sehen &ndash; seien es Mieterh&ouml;hungen oder Zwangsr&auml;umungen &ndash;, manifestieren sich zwar lokal. Viele Verursacher aber agieren l&auml;ngst schon global: Finanzakteure, die Wohnungsm&auml;rkte als profitables Anlagefeld entdeckt haben.<br>\nWeil die Aktivisten dieser Herausforderung ebenso international begegnen wollten, gr&uuml;ndeten sie 2013 die European Action Coalition beim Athener Alternativgipfel &bdquo;Alter Summit&ldquo; &ndash; also mitten in Krisenzeiten in der Hauptstadt Griechenlands, die besonders unter europ&auml;ischen Sparzw&auml;ngen leiden musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Mieter-Initiativen-vernetzen-sich\/!5598564\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach Treffen mit Putin: Kretschmer verteidigt Sanktionen-Kritik<\/strong><br>\nSachsens Ministerpr&auml;sident Kretschmer hat bei einem Treffen mit Putin ein Ende der Russland-Sanktionen gefordert und damit massive Kritik auf sich gezogen. Jetzt legte er nach: Sachsens Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer hat seine Forderung nach einem Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Russland verteidigt. &ldquo;Wir brauchen die Befriedung des Ukrainekonflikts, in dem jeden Tag Menschen sterben. Aber wir wollen, dass die Sanktionen so schnell wie m&ouml;glich enden&rdquo;, sagte er dem MDR. &ldquo;Diejenigen, die sich jetzt zu Wort melden und das mit sehr erhobenem Zeigefinger tun, sollten auch zur Kenntnis nehmen, dass es in den neuen Bundesl&auml;ndern eine eigene Meinung zu dieser Frage gibt, die gleichberechtigt neben anderen steht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kretschmer-putin-103.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die NZZ verbreitet diplomatische Fake-News zu Russland<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Europarat-Botschafter Paul Widmer schreibt gegen das Stimmrecht Russlands im Europarat &ndash; mit falschen Fakten. Der ehemalige Schweizer Botschafter beim Europarat in Strassburg zwischen 2007 und 2011, Paul Widmer, macht sich in der NZZ vom 6. Juni in seinem Gastkommentar &laquo;Europas Gewissen wankt&raquo; Sorgen um die Glaubw&uuml;rdigkeit des Europarates. Denn es sei zu bef&uuml;rchten, dass dessen Parlamentarische Versammlung in K&uuml;rze Russland das Stimmrecht wieder zuerkennen werde. Die Aussenminister der 46 &uuml;brigen Mitgliedstaaten des Europarates haben dies auf ihrem Mai-Treffen in Helsinki vorgeschlagen, nachdem der Europarat Russland nach der Annexion der Krim das Stimmrecht entzogen hatte. Seit l&auml;ngerem zahlt Russland deshalb auch keine Beitr&auml;ge mehr an den Europarat. Widmer fordert nun: &laquo;Einen Staat, der seinen Beitragsverpflichtungen zwei Jahre lang nicht nachkommt, muss der Europarat gem&auml;ss Satzung ausschliessen&raquo;.<br>\nDiese Darstellung ist falsch, denn eine solche Bestimmung findet sich nicht in dessen Satzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Paul-Widmer-Russland-Europarat-NZZ-verbreitet-Fake-News%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein kleines Beispiel zu dezenter, medialer Parteilichkeit gegen Russland<\/strong><br>\nBeim Spiegel liest man heute einen Bericht &uuml;ber politische Entwicklungen in Moldau. Im Rahmen dieses politischen Themas ist es dann auch nachvollziehbar, eine Verlinkung zu Themen bzgl. des Staates Moldau und einen Link zu einem Artikel &uuml;ber die oligarchischen Zust&auml;nde in dem Land in den Artikel einzupflegen. Das Einf&uuml;gen eines Links zu allgemeinen Themen &uuml;ber Russland kann ich allerdings nur als einseitige, negative Bewertung des Autors deuten. Russland spielt in dem Artikel n&auml;mlich gar keine Rolle und des Weiteren gibt es nur diese 3 Links. Dass sich hinter den allgemeinen Themen &uuml;ber Russland eigentlich nur negative Nachrichten verbergen, versteht sich von selbst. Wie man sieht, zeigt sich die einseitig negative Darstellung Russlands bzw. das negative Denken der Journalisten &uuml;ber Russland also nicht nur in den Artikeln &uuml;ber Russland selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13572\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>15 Jahre nach dem NSU-Nagelbombenanschlag: Noch immer kein Mahnmal f&uuml;r die Opfer<\/strong><br>\nAm 9. Juni 2004 explodierte in der K&ouml;lner Keupstra&szlig;e eine Nagelbombe. Dabei wurden 22 Menschen verletzt, vier davon schwer. Erst 2011 wurde bekannt, dass der Anschlag auf das Konto des NSU geht. Der Jahrestag ist von Missstimmung &uuml;berschattet. Denn bis heute hat die Stadt K&ouml;ln keine Form des Gedenkens gefunden, die dem Leid der Opfer gerecht w&uuml;rde. Nur einmal machte sich kurz die Hoffnung auf ein gemeinsames Gedenken breit, so Peter Bach von der Geschichtswerkstatt M&uuml;lheim: &bdquo;Es war vielleicht 2014 so ein Gef&uuml;hl aufgekommen: Die Stadtgesellschaft hat verstanden, wir gehen jetzt einen gemeinsamen Weg und dieses Gef&uuml;hl war sehr stark.&ldquo; Damals, ein Jahr nach Beginn des NSU-Prozesses, hielt die Stadt eine gro&szlig;e Gedenkveranstaltung unter dem Namen &bdquo;Birlikte&ldquo; &ndash; &bdquo;Zusammenstehen&ldquo; ab. Unter lauter medialer Begleitmusik wurden zahlreiche Stars aufgefahren, der K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeister gab den Zeremonienmeister und sogar der Bundespr&auml;sident war zugegen. Ein Strohfeuer des Gedenkens, denn das Zusammenstehen w&auml;hrte nicht lange.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/15-jahre-nach-dem-nsu-nagelbombenanschlag-noch-immer-kein.1013.de.html?dram:article_id=450967\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Exporte fallen wie seit 2015 nicht mehr<\/strong><br>\nSchwierige Zeiten f&uuml;r den deutschen Au&szlig;enhandel: Die Exporte sind im April so kr&auml;ftig gefallen wie seit ann&auml;hernd vier Jahren nicht mehr. Sie schrumpften um 3,7 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist der st&auml;rkste R&uuml;ckgang seit August 2015. Demnach beliefen sich die deutschen Exporte auf 109,7 Milliarden Euro. Zum April 2018 war das allerdings nur ein Minus von 0,5 Prozent. Von Reuters befragte &Ouml;konomen hatten statt 3,7 Prozent lediglich mit einem R&uuml;ckgang von 0,9 Prozent gerechnet, nachdem es im M&auml;rz noch ein Wachstum von 1,6 Prozent gegeben hatte. Die Importe gingen ebenfalls zur&uuml;ck, und zwar um 1,3 Prozent Die Unternehmen drosselten ihre Produktion im April dar&uuml;ber hinaus so stark wie seit August 2015 nicht mehr. Industrie, Baubranche und Versorger stellten zusammen 1,9 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article194914981\/Deutsche-Exporte-fallen-wie-seit-2015-nicht-mehr-weniger-Wachstum-erwartet.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die offensichlichste Gegenstrategie &ndash; durch ein st&auml;rkeres Wachstum der Binnenwirtschaft die Exportabh&auml;ngigkeit der &ldquo;deutsche[n]&nbsp; exportabh&auml;ngige[n] Wirtschaft&rdquo; zu verringern &ndash; wird zum x-ten Mal nicht&nbsp;einmal in Erw&auml;gung gezogen oder diskutiert. Stattdessen geht es sehenden Auges in die Rezession (&ldquo;nun droht ein Minus [beim Wirtschaftswachstum]&rdquo;). Blanke Inkompetenz? Oder doch die hartn&auml;ckige Weigerung, die eigenen ideologischen Vorurteile in Frage zu stellen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neues &ldquo;Soldaten-Lock-Gesetz&rdquo;: Mit sicherem Sold und mehr Pflichtbewusstsein in k&uuml;nftige Kriege<\/strong><br>\nBundestag beschlie&szlig;t Gesetz &ldquo;zur nachhaltigen St&auml;rkung der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr&rdquo;. Ziel ist, mehr Soldaten f&uuml;r k&uuml;nftige Kriegseins&auml;tze zu rekrutieren. F&uuml;r den &ldquo;Krisenfall&rdquo; wurde schon mal das Kriegsrecht konkretisiert. (&hellip;)<br>\nDer wohlklingende Name t&auml;uscht. Im Kern geht es darum, das deutsche Milit&auml;r aufzustocken, aufzur&uuml;sten und auf Krieg zu trimmen. Der Entwurf instrumentalisiere marginale Verbesserungen in der sozialen Absicherung der Soldaten, um mehr Bewerber zu bekommen&rdquo;, fasste der Linke-Abgeordnete Matthias H&ouml;hn zusammen. Dabei entferne sich die deutsche Au&szlig;enpolitik immer weiter von einer Entspannungspolitik. (&hellip;)<br>\nNeben der Linksfraktion votierte auch die AfD dagegen. Allerdings aus v&ouml;llig anderen Gr&uuml;nden: Sie wollte die Arbeitszeitregelungen vollst&auml;ndig aus dem Gesetz streichen. Daf&uuml;r hatte sie einen eigenen Antrag eingebracht. Hei&szlig;t: Soldaten sollen ihrer Ansicht nach unbeschr&auml;nkt eingesetzt werden d&uuml;rfen. (&hellip;)<br>\nIm Gesamtpaket verabschiedete der Bundestag &Auml;nderungen von mehreren Dutzend Einzelgesetzen und Verordnungen. Darunter befindet sich auch das Wehrpflichtgesetz. In dieses sollte man einen Blick werfen. Es besagt, dass &ldquo;im Spannungs- und Verteidigungsfall&rdquo; die Wehrpflicht wieder greift, und zwar schon f&uuml;r Jugendliche ab 17 Jahren. Widerspr&uuml;che gegen Musterungs- und Einziehungsbescheide haben dann keine aufschiebende Wirkung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/88992-bundeswehr-mit-neuem-soldaten-lock-in-den-krieg\/?utm_source=browser&amp;utm_medium=push_notifications&amp;utm_campaign=push_notifications%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die schwarz-rote Bundesregierung f&auml;hrt &ndash; schon seit l&auml;ngerer Zeit und wohl nicht lediglich um US-Pr&auml;sident Trump zu gefallen &ndash; einen Konfrontationskurs, insbesondere gegen Russland, aber auch gegen China. Nun erh&auml;lt sie von der FDP offen Unterst&uuml;tzung. Die AfD scheint &bdquo;einen Kampfauftrag&ldquo; nicht zu scheuen und wird vermutlich demn&auml;chst den Druck in diese Richtung erh&ouml;hen. Keine guten Aussichten &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bis zum Hals im Sumpf der Parteienfinanzierung<\/strong><br>\nAch du liebes Grundgesetz: &ldquo;Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. &hellip; Sie m&uuml;ssen &uuml;ber die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie &uuml;ber ihr Verm&ouml;gen &ouml;ffentlich Rechenschaft geben.&ldquo; (1) Wie sch&ouml;n das klingt! Das Finanzgebaren der Parteien l&auml;sst sich aber mit den verf&uuml;gbaren gesetzlichen Instrumenten gar nicht l&uuml;ckenlos &uuml;berwachen &ndash; und sauber halten erst recht nicht. Die Rechnungsh&ouml;fe haben zwar Pr&uuml;f-, aber kein Weisungsrecht. Ihr Monitum bleibt weitgehend folgenlos. Die parteinahen Stiftungen haben im Jahr 2017 in aller Stille die gigantische Summe von 581,4 Millionen Euro aus der Staatskasse abgegriffen (2), doch kaum einer hat&acute;s bemerkt. Die Medien, angeblich &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; im Staate? Versagen als Kontrollinstanz der &Ouml;ffentlichkeit auf ganzer Linie.<br>\nDer &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks, von ARD-aktuell bis ZDF-heute, kommt seinem Informationsauftrag allenfalls dann nach, wenn staatliche Institutionen wie der Europarat eine Berichterstattung unumg&auml;nglich machen. (3) Dann gibt sich die Tagesschauredaktion &uuml;berrascht &ndash; von Missverh&auml;ltnissen, die seit Jahr und Tag von Organisationen wie &bdquo;abgeordnetenwatch.de&ldquo; (4), &bdquo;Lobby Control&ldquo; (5) und &bdquo;Transparency International Deutschland e.V.&ldquo; (6) angeprangert werden, ohne dass die Fernsehnachrichten sie jemals aufgegriffen h&auml;tten. (&hellip;)<br>\nDas Versagen der Nachrichtenredaktionen des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ebenso systemtypisch wie die Fehlentwicklung in der Parteienfinanzierung selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/06\/08\/bis-zum-hals-im-sumpf-der-parteienfinanzierung\/%20\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Darum ist Stuttgart 21 das umwelt- und klimasch&auml;dlichste Infrastrukturprojekt weit und breit<\/strong><br>\nWachstumswahn<br>\nDie Philosophie von Stuttgart 21 entstammt einer Zeit als grenzenloses Wachstum ohne R&uuml;cksicht auf nat&uuml;rliche Grenzen, Umwelt- und Klimabelastungen noch wenig infrage gestellt wurde: Stuttgart 21 ist ein aus der Zeit gefallenes Fossil.<br>\nCO2-Belastung: 3,5 bis 5,6 Millionen Tonnen bis 2050\n<ul>\n<li>durch gigantische Betonverbr&auml;uche beim Bau der 60 km Tunnel mit Wandst&auml;rken bis zu 1 Meter<\/li>\n<li>durch &uuml;ber 1 Mio. LKW-Fahrten f&uuml;r Bauaushub und Transport von T&uuml;bbingen1<\/li>\n<li>durch massive Verlagerung von Verkehr auf die Stra&szlig;e bei S21wegen des R&uuml;ckbaus der Bahnhofskapazit&auml;t um 35 bis 40 Prozent durch Halbierung der Gleiszahl von 16 auf 8 <\/li>\n<\/ul>\n<p>Stickoxid-Mehrbelastung zwischen 600 und 1700 Tonnen bis 2050 als Folge der zu erwartenden Verkehrsverlagerungen<br>\nMehr Feinstaubemissionen: zwischen 560 und 750 Tonnen bis 2050<br>\nals Folge der zu erwartenden Verkehrsverlagerungen (s.o.). Erste Messungen (in Z&uuml;rich) zeigen dar&uuml;berhinaus extrem hohe Feinstaubwerte in Tiefbahnh&ouml;fen. F&uuml;r die noch viel st&auml;rker die Gesundheit gef&auml;hrdenden Belastungen durch Ultrafeinstaub gibt es noch kaum valide Messmethoden, geschweige denn Grenzwerte.<br>\nDauerhaft erh&ouml;hter Stromverbrauch 12.000 kWh mehr Energie (= Tagesbedarf von 1 200 Haushalten) brauchen t&auml;glich Hunderte Z&uuml;ge, um die 17 H&ouml;henmeter vom Tiefbahnhof auf die Kopfbahnhofebene zu &uuml;berwinden. Hinzu kommt: in der riesigen Tunnelanlage von S21 verbrauchen schnell fahrende Z&uuml;ge doppelt so viel Energie wie auf freier Strecke.<br>\n&Uuml;berflutungsrisiko<br>\nDurch verengte Wasserabfl&uuml;sse und den Staudammeffekt des Bahnhofstrogs wird das &Uuml;berflutungsrisiko in der ohnehin hochwassergef&auml;hrdeten Stadt massiv erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/darum-ist-stuttgart-21-das-klimaschaedlichste-infrastrukturprojekt-weit-und-breit\/%20\">K21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Carsharing&rdquo;-Betrug durch leitende Bundeswehr-Mitarbeiter: Mindestens 900.000 Euro Schaden<\/strong><br>\nDer&nbsp;Fuhrpark&nbsp;der Bundeswehr, ein Staatsbetrieb, hatte entdeckt, dass f&uuml;r einen bestimmten Kreis leitender Mitarbeiter seit dem Jahr 2005 ein Carsharing-Modell betrieben wurde, nachdem eine private Nutzung von Firmenwagen untersagt worden war.&nbsp;<br>\nMehr als 40&nbsp;leitende Angestellte h&auml;tten zun&auml;chst weiter privaten Zugang zu&nbsp;Dienstwagen&nbsp;gehabt, obwohl es f&uuml;r den Wegfall Ausgleichszahlungen gegeben habe, hie&szlig; es. Zuletzt seien es noch&nbsp;neun Mitarbeiter gewesen. F&uuml;r die Nutzung der Carsharing-Wagen sei weder ein kostendeckender Eigenanteil gezahlt worden, noch seien f&uuml;r den geldwerten Vorteil Steuern und Beitr&auml;ge richtig abgef&uuml;hrt worden. Es gehe bei den Folgen der Nutzung um einen Geldbetrag von mindestens 900.000 Euro, hei&szlig;t es in der Unterrichtung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Das Ministerium will den Fall der Staatsanwaltschaft &uuml;bergeben, macht zur genauen Schadensh&ouml;he aber keine Angaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/88987-carsharing-betrug-durch-leitende-bundeswehr\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Liegt hier eine schwere, strafbare Handlung wegen Verletzung der Aufsichtspflicht vor? Keine Privatperson w&uuml;rde bei diesem Schaden f&uuml;r den Staat straffrei bleiben &ndash; es sei, er ist BM f&uuml;r Verteidigung, im Vorstand bei einer Bank und in einem Automobil-Konzern &bdquo;t&auml;tig&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere Frau Bundesministerin von der Leyen hat inzwischen mehrfach bewiesen, dass sie &bdquo;ihrern Laden&ldquo; nicht im Griff hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mikroplastik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>People eat at least 50,000 plastic particles a year, study finds<\/strong><br>\nHealth effects of ingestion of microplastics via food, water and breathing still unknown (&hellip;)<br>\nThe true number is likely to be many times higher, as only a small number of foods and drinks have been analysed for plastic contamination. The scientists reported that drinking a lot of bottled water drastically increased the particles consumed.<br>\nThe health impacts of ingesting microplastic are unknown, but they could release toxic substances. Some pieces are small enough to penetrate human tissues, where they could trigger immune reactions.<br>\nMicroplastic pollution is mostly created by the disintegration of plastic litter and appears to be ubiquitous across the planet. Researchers find microplastics everywhere they look; in the air, soil, rivers and the deepest oceans around the world.<br>\nThey have been detected in tap and bottled water, seafood and beer. They were also found in human stool samples for the first time in October, confirming that people ingest the particles.<br>\nThe new research, published in the journal Environmental Science and Technology, took the data from 26 previous studies that measure the amounts of microplastic particles in fish, shellfish, sugar, salt, beer and water, as well as in the air in cities.<br>\nThe scientists then used US government dietary guidelines to calculate how many particles people would eat in a year. Adults eat about 50,000 microplastic particles a year and children about 40,000, they estimated.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2019\/jun\/05\/people-eat-at-least-50000-plastic-particles-a-year-study-finds\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Was machen Kunststoff-Partikel im K&ouml;rper?<\/strong><br>\nMikroplastik ist nicht nur ein Problem f&uuml;r die Umwelt. Auch wir Menschen nehmen Kunststoff-Partikel &uuml;ber die Nahrung auf. Unklar ist Biologen und Medizinern bislang, ob sie im K&ouml;rper Schaden anrichten, zum Beispiel indem giftige Stoffe in die Blutbahn gelangen. Das soll nun verst&auml;rkt erforscht werden. (&hellip;)<br>\nOb die aufgenommenen Kunststoff-Partikel im K&ouml;rper Schaden anrichten oder einfach nur ausgeschieden werden, ist damit aber noch nicht gekl&auml;rt. Theoretisch k&ouml;nnten die Partikel die Darmwand oder anderes Gewebe sch&auml;digen, falls sie scharfe Ecken und Kanten haben. Andererseits haften sich Schadstoffe gerne an Kunststoffe an. Durch die sauren Magens&auml;fte k&ouml;nnten die wieder freigesetzt werden und in den Blutkreislauf gelangen. Und auch die Plastik-Teilchen selbst k&ouml;nnen je nach Kunststofftyp giftige Stoffe enthalten, die m&ouml;glicherweise im Verdauungssystem freigesetzt werden. Bei all diesen Fragen steht die Forschung aber noch ganz am Anfang, meint Alfonso Lampen, Leiter der Abteilung Lebensmittelsicherheit am Berliner Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung und Moderator der Konferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/risikofaktor-mikroplastik-was-machen-kunststoff-partikel-im.676.de.html?dram:article_id=450827\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bayer-Pr&auml;parat Roundup kann Nerven sch&auml;digen<\/strong><br>\nDas Pflanzenschutzmittel Roundup, vom US-Unternehmen Monsanto entwickelt, soll sich laut einer Studie des Uniklinikums Essen von Ende 2018 sch&auml;dlich auf Nerven auswirken. &bdquo;Unsere Versuche haben gezeigt, dass das Glyphosat-haltige Herbizid Roundup in Zellkulturen Nervenstruktur sch&auml;digt&ldquo;, sagt Mark Stettner, Oberarzt f&uuml;r Neurologie am Uniklinikum Essen, gegen&uuml;ber der WirtschaftsWoche. Bei Einsatz von Roundup werde weniger Myelin gebildet, das die Nerven wie eine Schutzh&uuml;lle umgibt. Stettner: &bdquo;Die Nerven liegen dann f&ouml;rmlich blank.&ldquo;<br>\nBei Menschen entstehe durch eine Reduktion von Myelin eine Nervenerkrankung, die zu Schmerzen und L&auml;hmungen f&uuml;hren kann. Allerdings seien die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht eins zu eins auf den Menschen &uuml;bertragbar, sagt Stettner, der die Versuche mit dem Biologen Fabian Szepanowski durchgef&uuml;hrt hat. Bayer, inzwischen Eigent&uuml;mer von Monsanto, ist die Studie bekannt.<br>\nDas Unternehmen erkl&auml;rt, dass alle Wirkstoffe und Zubereitungen von Herbiziden von den Aufsichtsbeh&ouml;rden gepr&uuml;ft und zugelassen wurden. Hunderte Studien h&auml;tten die Sicherheit von Glyphosat bei sachgem&auml;&szlig;er Anwendung best&auml;tigt. Andere Arbeitsgruppen am Uniklinikum Essen konnten laut Stettner zeigen, dass Roundup toxische Stoffe wie die Schwermetalle Blei und Chrom enth&auml;lt, welche eine Nervensch&auml;digung ausl&ouml;sen k&ouml;nnen.<br>\nBayer erkennt dagegen in der Studie keine Daten, die f&uuml;r ein Vorhandensein von Schwermetallen sprechen. Der Einfluss auf Zellen, der in der Studie zu beobachten sei, sei auf Anwendung eines Tensids zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, das in Roundup enthalten ist und daf&uuml;r sorgt, dass Wirkstoffe die Au&szlig;enhaut von Unkrautbl&auml;ttern durchdringen k&ouml;nnen. Laut Bayer hat die US-Umweltbeh&ouml;rde EPA im Jahr 2009 keine Hinweise gefunden, dass diese Tenside sch&auml;dlich f&uuml;r die Nerven seien. Stettner plant weitere Versuche und will epidemiologische Studien auswerten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/studie-zu-glyphosat-bayer-praeparat-roundup-kann-nerven-schaedigen\/24428092.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich kommt immer mehr heraus, wie sch&auml;dlich insbesondere das Monsanto-Mittel Roundup ist, Was haben sich die Bayer-Manager blo&szlig; bei dem Kauf\/der &Uuml;bernahme von Monsanto gedacht? Oder sind sie lediglich willige Vollstrecker der Investoren? Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50355\">Bayer und Co. &ndash; wer besch&uuml;tzt die Konzerne vor ihren Investoren?<\/a>&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Viel Arbeit, aber kein Job<\/strong><br>\nM&uuml;tter verzichten dreimal w&auml;hrend ihres Lebens auf Geld: w&auml;hrend der Kindererziehung; w&auml;hrend der Teilzeitarbeit und in der Rente. Da kommen schnell riesige Summen zusammen,&nbsp;erkl&auml;rt&nbsp;Katrin Wilkens.<br>\nMit&nbsp;&ldquo;Mutter schafft! Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt&rdquo; hat die freie Journalistin und Trainerin f&uuml;r Weiterbildung ein Buch zum Thema geschrieben hat.&nbsp;Darin beschreibt sie wie eine normal verdienende Frau mit einem Netto-Gehalt von 2800 Euro als Mutter bis zu 750.000 Euro f&uuml;r ihre Altersversorgung verliert. (&hellip;)<br>\nDass Kinder das Armutsrisko in Deutschland erh&ouml;hen, ist eine Binsenwahrheit. Entsprechend h&ouml;her ist die Gef&auml;hrdung f&uuml;r Frauen, im Alter von Armut betroffen zu sein, wie auch eine &Uuml;bersicht der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung belegt. Doch &uuml;ber Altersarmut unter Frauen wird immer noch viel zu wenig gesprochen. Ein &ldquo;Kukident-Thema&rdquo;, sagt Katrin Wilkens: Niemand wolle sich gern damit besch&auml;ftigen: &ldquo;Wenn man sagt &lsquo;Lass uns mal &uuml;ber Rente reden&rsquo;, da drehen alle sich sofort um.&rdquo;<br>\nDie Herausgeberin und Ethnologie-Professorin Irene G&ouml;tz beschreibt in dem Buch &ldquo;Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen&rdquo; die Lebensumst&auml;nde von Rentnerinnen in M&uuml;nchen.&nbsp;In der bayerischen Metropole sind 1350 Euro im Monat die Armutsgef&auml;hrdungsgrenze, doch die meisten Frauen haben nur um die 700 Euro Rente im Monat. Das Problem ist hausgemacht, erz&auml;hlt sie weiter: Die jetzige Situation sei auch eine &ldquo;Folge der ganzen Minijobs.&rdquo; Langfristig brauche es daher &ldquo;wieder Erwerbsarbeit, die sich lohnt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/altersarmut-unter-frauen-viel-arbeit-aber-kein-job.1270.de.html?dram:article_id=450855%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Digitalisierung: &bdquo;18-J&auml;hrige mit dem sozialen Reifegrad eines Kleinkindes&ldquo;<\/strong><br>\nMichael Winterhoff zeichnet in seinem Buch &bdquo;Deutschland verdummt&ldquo; ein d&uuml;steres Bild des Bildungssystems. Dessen Umkremplung vor 20 Jahren habe dazu gef&uuml;hrt, dass jungen Menschen heute wesentliche soziale Kompetenzen fehlten. Einige 18-J&auml;hrige h&auml;tten die psychische Reife eines Kleinkindes, sagte er im Dlf. (&hellip;)<br>\nWinterhoff: Also wir sind in einem Land, in dem wir oft in vieler Weise im Wahn sind, auch im digitalen Wahn sind. Das hei&szlig;t, die Digitalisierung ist doch nur eine Technik, und mit der werden junge Menschen noch besser umgehen k&ouml;nnen als &auml;ltere Menschen. Und wir brauchen nicht Menschen, die die anwenden, das ist sowieso sehr einfach, sondern die kreativ sind und dar&uuml;ber verf&uuml;gen, was man mit der Technik machen kann. So. Wenn es um die Entwicklung geht des Kindes, dann w&uuml;rde das Kind erst mal mit den Wahrnehmungsorganen die Welt wahrnehmen, auch haptisch wahrnehmen, und wenn ich jetzt schon das Kind im Kindergarten programmieren lasse oder in der Grundschule, dann geht es in das Ger&auml;t rein, ich brauche aber den psychischen, menschlichen Kontakt. Ich spreche nicht gegen eine Digitalisierung, sondern die Frage ist, wann macht was Sinn? (&hellip;) Diese Ger&auml;te haben eben die gro&szlig;e Gefahr: Man kann alles sofort haben, man kann wegwitschen, wenn es mir zu schwer ist. Das entspricht letztendlich quasi der S&auml;uglingsphase. Das hei&szlig;t, wenn Kinder viel in diesen Ger&auml;ten sind, dann k&ouml;nnen sie auch deshalb sich nicht entwickeln, und auch die Bewegung wird sehr reduziert, es sind dann nur noch Kinder, die im Moment leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/psychiater-winterhoff-ueber-das-bildungssystem-18-jaehrige.680.de.html?dram:article_id=450454%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Digitalfreie Zonen in Kinderg&auml;rten und Schulen, fordert Winterhoff u.a.; dieser &bdquo;Rufer in der W&uuml;ste&ldquo; wird wohl leider ungeh&ouml;rt bleiben, sieht man sich die derzeitige Digitalisierungspropaganda aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik an, die auf einen Info- und Konsumterror im digitalen Netz setzt!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie zum Thema Digitalisierung u.a auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50213\">Die Digitalisierung ist ein Experiment an unseren Kindern.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49529\">Der gemeinsame Nenner von etablierten Medien und Politik: Gedankenlosigkeit. Sichtbar bei der Digitalisierung in den Schulen.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49485\">Der Digitalpakt wird unseren Kindern sehr schaden. Eigentlich unverantwortlich.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Presserat r&uuml;gt Bild.de<\/strong><br>\nDer Deutsche Presserat hat &ldquo;Bild.de&rdquo; wegen der Ver&ouml;ffentlichung von Videosequenzen des Christchurch-Attent&auml;ters ger&uuml;gt. Mit der Ver&ouml;ffentlichung habe &ldquo;Bild.de&rdquo; dem Attent&auml;ter die B&uuml;hne geboten, die er haben wollte. Damit habe die Redaktion gegen eine Richtlinie des Pressekodexes versto&szlig;en, derzufolge sich die Presse nicht zum Werkzeug von Verbrechern machen darf. Zwar habe Bild unter dem Titel &ldquo;17 Minuten Mordfeldzug&rdquo; nicht die Taten selbst, sondern den mutma&szlig;lichen T&auml;ter auf dem Weg zu den Moscheen und beim Laden seiner Waffe gezeigt. Dies reiche jedoch, um Assoziationen zu erzeugen, die weit &uuml;ber das berechtigte &ouml;ffentliche Interesse hinausgingen. Auch die dramatisierte Schilderung und Bebilderung bedienten &uuml;berwiegend Sensationsinteressen, so das Selbstkontrollorgan der deutschen Presse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/christchurch-video-presserat-ruegt-bild-de.2849.de.html?drn:news_id=1015166%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Geradezu umweltsch&auml;dlich ist es, f&uuml;r dieses Propagandablatt W&auml;lder abzuholzen, damit L&uuml;gen, T&auml;uschungen, Desinformationen usw. in die Welt gesetzt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Big Brother Awards 2019: Von faustischen Pakten und Seriensiegern<\/strong><br>\nIm letzten Jahr hatte das schwarz-gr&uuml;n regierte Bundesland Hessen einen Big Brother Award f&uuml;r den Hessentrojaner kassiert, in diesem Jahr &ldquo;siegte&rdquo; es mit Hessendata in der Kategorie &ldquo;Beh&ouml;rden und Verwaltung&rdquo;. Die von der Firma Palantir gelieferte und adaptierte Software unterst&uuml;tzt eine vorausschauende Polizeiarbeit durch die Zusammenf&uuml;hrung h&ouml;chst unterschiedlicher Datenquellen. Vom Land Hessen f&uuml;r einen symbolischen Cent gekauft, erzeugt sie neben Hinweisen auf terroristische T&auml;tergruppen vor allem Schulungskosten, gilt aber als gro&szlig;er Hoffnungstr&auml;ger der k&uuml;nftigen Polizei-IT-Landschaft. Die Suche nach Gef&auml;hrdern ist juristisch umstritten. (&hellip;)<br>\nIn der neuen Kategorie &ldquo;Biotechnik&rdquo; haben die Big Brother Awards einen Datenkraken geehrt, der sich auf die Familienzusammenf&uuml;hrung spezialisiert hat. Im Dezember 2018 warnte der Datenschutzexperte Thilo Weichert vor den unzureichenden Datenschutzbestimmungen von Ancestry. Das auf Familienstammb&auml;ume spezialisierte Unternehmen bietet neben der Suche in Passagierlisten oder Kirchenb&uuml;chern gegen Aufpreis eine Gendatenanalyse an, damit die biogeografische Herkunft (PDF-Datei) einer Person ermittelt werden kann. (&hellip;) Neben der Firma Ancestry, die aus der Ahnenforschung herkommend in die Gen-Analyse eingestiegen ist, gibt es noch Firmen wie 23andme oder deCODEme, die sich ausschlie&szlig;lich mit Gentests besch&auml;ftigen, aber ebenfalls unklare Datenschutzbestimmungen aufweisen. Bekannt ist, dass 23andme seine Gendaten auch an pharmazeutische Unternehmen verkauft, die neue Medikamente entwickeln. Im Fall von Ancestry kommt nach Meinung der Big Brother-Jury erschwerend hinzu, dass die Firma keine, auch keine humangenetische, Beratung anbietet, wie sie nach dem deutschen Gendiagnostikgesetz vorgeschrieben ist. &ldquo;Die deutschen Datenschutz- und Aufkl&auml;rungspflichten werden aber von Ancestry aus Profitinteresse bewusst ignoriert. Wir sehen hier einen Trend: Nach der Ausbeutung von Internetdaten wird die Ausbeutung von Gendaten das n&auml;chste ganz gro&szlig;e Ding&rdquo;, hei&szlig;t es in der Preisbegr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Big-Brother-Awards-2019-Von-faustischen-Pakten-und-Seriensiegern-4442934.html%20\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hoch lebe der Staatshumor<\/strong><br>\nClaus von Wagner, neben Max Uthoff gastgebender Klinikchef der ZDF-Anstalt, erinnerte unl&auml;ngst an die Definition seiner Kunstsparte: &ldquo;Kabarett ist das Spiel mit dem erworbenen Wissenszusammenhang eines informierten Zuschauers.&rdquo; Und im gleichen Atemzug erfolgte die Frage: &ldquo;Doch was macht man, wenn &uuml;ber wesentliche Belange nicht, falsch oder manipulativ berichtet wird?&rdquo;<br>\nIn normalen Zeiten sind Journalisten daf&uuml;r zust&auml;ndig, Journalismus zu betreiben, w&auml;hrend sich die Kabarettisten um das Kunsthandwerk der satirischen Nachrichtenbearbeitung k&uuml;mmern. Doch wir leben in keinen normalen Zeiten. Die &Auml;ra Merkel hat die Republik umfassend sediert und sie in einen hypnotischen D&auml;mmerzustand aus Opportunismus, Diskursverschleppung und Paralyse versetzt.<br>\nAus diesem Grund m&uuml;ssen politische K&uuml;nstler sich nicht nur durch die wuchernden Fake-Narrative der politischen Macht k&auml;mpfen, sondern parallel auch noch die journalistischen Defizite der loyalen Leitmedien aufarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hoch-lebe-der-Staatshumor-4425199.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nils Melzer zu Julian Assange<\/strong><br>\nJournalist and publisher, Julian Assange is in dire physical and mental condition. He was to appear for his extradition hearing in London&rsquo;s Westminster Magistrates&rsquo; Court Thursday last, but was deemed too ill to attend either in person or via video link from Belmarsh Prison. Assange has been held in isolation since his forced extraction from the Ecuadorian embassy April 11th, with few visits being allowed for his lawyers and supporters.<br>\nOn May 9th, United Nations Special Rapporteur on torture, Nils Melzer and &ldquo;two medical experts specialised in examining potential victims of torture and other ill-treatment&rdquo; were granted access and their assessment is a blistering indictment of both his current and would-be jailors.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gorilla-radio.com\/2019\/06\/07\/gorilla-radio-chris-cook-nils-melzer-june-6-2019\/%20\">Gorilla Radio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52424\">Anh&ouml;rung zu Auslieferung von Assange an USA verlegt<\/a>&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Favorit<\/strong><br>\nIn Boris Johnsons Churchill-Biografie wird die Geschichte eines alternden Journalisten erz&auml;hlt, der zum Politiker wird. Trotz seines Reichtums gelingt ihm nichts, bis er wegen einer nationalen Krise pl&ouml;tzlich Premierminister wird. Wenn alles gut l&auml;uft, will Johnson Mitte Juli seinen Helden nachahmen. Das in einer nationalen Krise, die er selbst mit produziert hat. (&hellip;)<br>\nSollte Johnson im Juli Premierminister werden, ist damit zu rechnen, dass er umgehend mit zahlreichen Aufmerksamkeit heischenden, aber folgenlosen Aktionen aufwartet, um im Oktober eine &bdquo;No Deal&ldquo;-Krise auszurufen, durch die er wenigstens ein Freihandelsabkommen mit der EU zu erreichen hofft. Solange Farages Partei am Start ist, kann er keine Wahl riskieren und muss in h&auml;rterer Form als May &bdquo;den Brexit liefern&ldquo;.<br>\nOhne sich von seinen endlosen Possen vereinnahmen zu lassen, bleibt als Fazit, dass es sich bei Johnson um einen proatlantischen Sozialliberalen handelt, der wohl mit der Sparpolitik brechen wird, die seit 2010 Kern der Tory-Doktrin ist. Er verk&ouml;rpert eine Klasse, die in Eton oder anderen Elite-Universit&auml;ten herangebildet wurde und deren Sprech- und Denkweise von der Illusion zehrt, noch immer ein Weltreich zu lenken. Weil kein Weltreich mehr da ist, muss die Illusion durch Ironie &ndash; deshalb das Possenrei&szlig;en &ndash; erhalten werden. Anstelle der harten Schufterei, die Imperialismus mit sich bringt, statt sich in der W&uuml;ste abzurackern oder in einem B&uuml;ro der Eisenbahnverwaltung in Kalkutta zu schmoren, hat Johnsons Generation immer nur die Kriegsfilme zu sehen bekommen. In der Biografie &uuml;ber den Mann, der das Land durch den Zweiten Weltkrieg f&uuml;hrte, schreibt der Autor, alle jungen Tories wollten Churchill sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/der-favorit%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Demo-Aufruf: Stopp Airbase Ramstein<\/strong><br>\nAm Samstag, den 29. Juni ab 13 Uhr, Beginn am Haus des B&uuml;rgers in Ramstein-Miesenbach, demonstrieren wir zum f&uuml;nften Mal. Wir fordern:<br>\nNein, die Umwelt darf nicht weiter zerst&ouml;rt werden, durch gesundheitsgef&auml;hrdenden L&auml;rm durch die Milit&auml;rflugzeuge, verschmutztes Grundwasser, Feinstaub und Emissionen.<br>\nWir wollen keine v&ouml;lkerrechtswidrigen Drohneneins&auml;tze, die von der Air Base Ramstein koordiniert werden und haupts&auml;chlich Zivilisten t&ouml;ten.<br>\nDie Air Base darf nicht l&auml;nger die Einsatzzentrale f&uuml;r weltweite Kriege sein &ndash; sei es gegen den Iran, gegen Syrien oder Irak. Wir sagen nein zu NATO\/US-Kriegen.<br>\nJa sagen wir zu einer Welt ohne Atomwaffen &ndash; wir wollen auch keine neuen US-Atomwaffen in Europa und auch keine &bdquo;modernisierten&ldquo; Atomwaffen.<br>\nWir wollen leben, in Gerechtigkeit und Frieden. Daf&uuml;r treten wir ein, laut und immer wieder.&nbsp;<br>\nDeshalb demonstrieren wir am 29.06.2019 f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung und gegen Krieg.<br>\nHoffentlich auch mit Dir. Viele ver&auml;ndern vieles, wenige nur einiges. Daher sei auch Du dabei, wenn wir vor die Tore der Air Base Ramstein ziehen und gegen die gr&ouml;&szlig;te Kriegsdrehscheibe demonstrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\/demonstration-und-festival-2019\/\">Ramstein-Kampagne<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Absicherung: Macht zu viel Sozialstaat die Deutschen lethargisch?<\/strong><br>\nZwischen all den wenig erstaunlichen Statistiken fiel mir eine Zahl auf. Bei ihr geht es um die Zustimmung zur Frage &bdquo;Wie wichtig ist Ihnen, dass vom Staat eine m&ouml;glichst umfassende soziale Absicherung gew&auml;hrleistet wird?&ldquo; 61 Prozent sagten &bdquo;sehr wichtig&ldquo;. 2005 waren es nur 32 Prozent, die sich f&uuml;r die (damals m&ouml;gliche) Option &bdquo;besonders wichtig&ldquo; entschieden. Woher kommt der enorme Zuwachs? Warum m&ouml;chten heute so viel mehr Menschen in unserem ohnehin ausgepr&auml;gten Sozialstaat noch mehr Verantwortung an den Staat abgeben? Wirtschaftliche Gr&uuml;nde kann es kaum geben: Wir durchleben eine &ouml;konomisch starke Periode, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Tiefstand, die Anzeichen einer Rezession, die es mittlerweile gibt, waren zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht erkennbar. Vielleicht sind es psychologische Gr&uuml;nde?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article194984207\/Absicherung-Macht-zu-viel-Sozialstaat-die-Deutschen-lethargisch.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Das Mantra der Neoliberalen in Reinform &ndash; &bdquo;uns&ldquo; geht es gut, ein Sozialstaat verweichlicht die Menschen und die soziale Ungleichheit ist eigentlich nur ein Gef&uuml;hl.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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