{"id":52456,"date":"2019-06-11T14:26:25","date_gmt":"2019-06-11T12:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52456"},"modified":"2019-06-11T14:51:37","modified_gmt":"2019-06-11T12:51:37","slug":"brasilien-gigantisches-leak-demaskiert-die-farce-des-richters-sergio-moro-und-der-staatsanwaltschaft-zur-kriminalisierung-lulas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52456","title":{"rendered":"Brasilien \u2013 Gigantisches Leak demaskiert die Farce des Richters S\u00e9rgio Moro und der Staatsanwaltschaft zur Kriminalisierung Lulas"},"content":{"rendered":"<p>Das Leak schl&auml;gt derzeit weltweite Wogen der Emp&ouml;rung. Der New York Times waren die Enth&uuml;llungen eine ganze Seite ihres Korrespondenten wert: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/06\/10\/world\/americas\/brazil-car-wash-lava-jato.html\">Durchgesickerte Gespr&auml;che werfen Fragen &uuml;ber Fairness in Brasiliens Korruptions-Ermittlungen auf<\/a>&ldquo;. Jedoch, bei allem Respekt: Weshalb gibt sich die NYT derartig &uuml;berrascht? Mit seri&ouml;ser Hintergrund-Analyse bezweifelten die NachDenkSeiten bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39196\">vor knapp zwei Jahren<\/a> die Anklage-Fairness und verwiesen auf die politisch motivierte Verurteilung von Altpr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva; den eigentlichen Protagonisten im Hintergrund der bombastischen Enth&uuml;llungen. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas Nachrichtenportal The <em>Intercept Brazil<\/em> ver&ouml;ffentlichte am Sonntag, den 9. Juni, <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/06\/09\/chat-moro-deltan-telegram-lava-jato\/\">drei exklusive Berichte<\/a>, aus denen hervorgeht, dass der fr&uuml;here Richter und derzeitige Justizminister Brasiliens, Sergio Moro, sich nicht nur, mit dem Ziel, Lula da Silva hinter Gitter zu sperren, mit Staatsanw&auml;lten der Einsatzgruppe Lava Jato (&ldquo;Autowaschanlage&rdquo;) abstimmte, sondern ihnen auch Instruktionen erteilte. Ein Vorgehen, das das vom Pulitzer-Preistr&auml;ger Glenn Greenwald geleitete Nachrichtenportal als &bdquo;h&ouml;chst kontroverse, politisierte und rechtlich zweifelhafte Arbeitsweise&rdquo; bezeichnete. Mit Zugriff auf wahrscheinlich gehackte Gespr&auml;che in der Text&uuml;bertragungsplattform Telegram, die Intercept von anonymer Quelle zugespielt wurden, lassen die Berichte eine lupenreine, dokumentierte Verschw&ouml;rung erkennen.<\/p><p>Offenbar handelt es sich um 1.500 Stunden Audio- und Video-Aufnahmen, ferner um &uuml;ber 1.700 Seiten Geheimdokumente mit namentlich genannten Ministern, Richtern, Milit&auml;rs, leitenden Medien-Redakteuren usw. In einem Wort: um alles, was in der Kampagne zur Kriminalisierung Lulas Rang und Namen hat, jedoch umgekehrt von den Korruptionsermittlungen verschont werden sollte. Oder, mit den Worten des damaligen Richters und jetzt amtierenden Justizministers S&eacute;rgio Moro gesagt: &bdquo;Lieber Ermittlungen auf 30 Prozent (der Verd&auml;chtigen) begrenzen.<\/p><p>Wie Historiker Fernando Horta <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FernandoHortaOf\/status\/1138319918045249536\">auf Twitter sinnierte<\/a>, &bdquo;steht es schlecht f&uuml;r die Faschisten. Greenwald warf gerade erst einen K&ouml;der, nur um zu testen, wie die gro&szlig;en Fische sich winden&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Geiler Zeitungsbericht!&ldquo;: Die Beweis-F&auml;lschung gegen Lula<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/06\/09\/procuradores-tramaram-impedir-entrevista-lula\/\">Einer der Berichte<\/a> macht deutlich, dass die Staatsanw&auml;lte offen &uuml;ber ihren Wunsch debattierten, den Sieg der Arbeiterpartei (PT) bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen von 2018 zu verhindern, und undenkbare Ma&szlig;nahmen ergriffen, um dieses Ziel zu erreichen. In Gespr&auml;chen der im s&uuml;dbrasilianischen Curitiba ans&auml;ssigen Einsatzgruppe zur Korruptionsermittlung haben die von Staatsanwalt Deltan Dallagnol angef&uuml;hrten Beamten zum Beispiel M&ouml;glichkeiten er&ouml;rtert, wie ein vom Obersten Gerichtshof erlaubtes Interview des ebenfalls in Curitiba inhaftierten Ex-Pr&auml;sidenten Lula da Silva mit der Kolumnistin Monica Bergamo von der Tageszeitung <em>Folha de S. Paulo<\/em> um jeden Preis verhindert werden sollte. W&uuml;rde <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46011\">Lulas &ldquo;Stellvertreter&rdquo; Fernando Haddad<\/a> gew&auml;hlt, bedeutete dies die &ldquo;R&uuml;ckkehr der PT&rdquo; an die Macht, warnten die angeblichen Korruptions-Bek&auml;mpfer.<\/p><p><a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/06\/09\/dallagnol-duvidas-triplex-lula-telegram-petrobras\/\">Das entscheidende Leak<\/a> entbl&ouml;&szlig;t ein f&uuml;r alle Male den Justizskandal um Lula. Im Telegram-Austausch mit Richter Moro macht Hauptankl&auml;ger Deltan Dallagnol seine Zweifel am mangelnden Beweis gegen Lula deutlich, dem vorgeworfen wird, ein Luxusappartement im Austausch gegen Vorz&uuml;ge des OAS-Baukonzerns bei Auftr&auml;gen des Petrobras-Konzerns erhalten zu haben, jedoch Lula eine 12-j&auml;hrige Haftstrafe bescherte und ihn im April letzten Jahres ins Gef&auml;ngnis bef&ouml;rderte.<\/p><p>Die niemals von der Staatsanwaltschaft untersuchte Behauptung, Lula und Ehefrau Marisa Leticia bes&auml;&szlig;en ein Penthouse, entstammte <a href=\"https:\/\/oglobo.globo.com\/politica\/caso-bancoop-triplex-do-casal-lula-esta-atrasado-3041591\">einer Reportage<\/a> der Tageszeitung <em>O Globo<\/em> aus dem Jahr 2010. Darin ging es aber nicht um Korruptionsunterstellungen gegen den damals abdankenden Pr&auml;sidenten, sondern ganz im Gegenteil um die Gefahren, denen Wohnungsk&auml;ufer wie das Ehepaar da Silva ausgesetzt waren, weil die urspr&uuml;ngliche Baufirma Bancoop Pleite gemacht hatte, die Fertigstellung der angezahlten Wohnungen um Monate in Verzug war, und dass der Nachfolge-Bauherr OAS nicht nur dem Ehepaar da Silva, sondern mehreren Wohnungsanw&auml;rtern besser ausgestattete Wohnungen als Entsch&auml;digung anbot. Ein Angebot, das der Altpr&auml;sident trotz der Zusage seiner Ehefrau ablehnte.<\/p><p>Trotz der einwandfrei legalen Wohnungsbewerbung der da Silvas bezeichnete Staatsanwalt Dallagnol den Bericht von O Globo als &bdquo;geilen Fund&ldquo;, versprach &bdquo;denjenigen zu k&uuml;ssen, der den Artikel gefunden hat&ldquo; und bog in Absprache mit Richter Moro die Wohnungsbewerbung zum &bdquo;Korruptionsbeweis&ldquo; um, den Moro sodann als Grundlage seines Urteils gegen Lula verwendete.<\/p><p>Nach Meinung des brasilianischen Philosophie-Professors Euclides Mance ist Moros Berufung auf O Globo als Beweismittel ein typischer Fall von &bdquo;Zirkelschluss&ldquo;, da die Staatsanwaltschaft niemals eigene Ermittlungen &uuml;ber den Fall Bancoop durchf&uuml;hrte und Moro die sachliche Richtigkeit des Zeitungsartikels nicht in Frage stellte. Nach Mances Meinung sind Moros Pr&auml;misse und Urteil genau wie jener Versuch, die Existenz Gottes mit der Bibel zu beweisen. &bdquo;Die Aussage in der Bibel, dass Gott die Welt geschaffen hat, ist ein angebliches Beweiselement daf&uuml;r, dass Gott die Welt geschaffen hat, denn wenn Gott die Welt nicht geschaffen h&auml;tte, g&auml;be es keine solche Aussage in der Bibel&ldquo;, ironisiert der Professor die Absurdit&auml;t des Richter-Urteils gegen Lula.<\/p><p>Aus dem Intercept-Bericht geht ferner hervor, dass die Appartement-Bewerbung der da Silvas schlicht und ergreifend nichts mit den Korruptions-Ermittlungen im Fall Petrobras zu tun hatte. Davor hatte die regionale <a href=\"https:\/\/www.conjur.com.br\/2016-fev-29\/mesmo-triplex-fosse-lula-seria-mp-sp-defesa\">Staatsanwaltschaft S&atilde;o Paulos gewarnt<\/a>, beanspruchte die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r sich, doch Moro und Dallagnol &ndash; im &Uuml;brigen ein Baptisten-Prediger in seiner Freizeit &ndash; rissen den Fall an sich und politisierten ihn.<\/p><p><strong>S&eacute;rgio Moro als R&auml;delsf&uuml;hrer von Massenaufm&auml;rschen<\/strong><\/p><p>In vertauschter Rolle eines Ankl&auml;gers, oder Polizeiinspektors, schlug Moro in mehreren privaten Gespr&auml;chen Staatsanwalt Dallagnol vor, die Phasen-Reihenfolge der Einsatzgruppe Lava Jato zu ver&auml;ndern, sodass bestimmte Prozesse beschleunigt wurden. Moro erteilte auch &bdquo;Beratung&ldquo; und gab Hinweise auf Ermittlungen. So geschehen am 21. Februar 2016.<\/p><p>Am 31. August 2016 stellte Moro erneut den Rhythmus der Ermittlungen in Frage. In einem Gespr&auml;ch mit Dallagnol schrieb er: &bdquo;Ist es nicht seit den letzten Ermittlungen schon lange her?&rdquo; Der letzte Einsatz war vor einem knappen Monat passiert und Moro war der Ansicht, es sei wieder an der Zeit, &bdquo;zuzuschlagen&rdquo;. &bdquo;Das ist richtig&rdquo;, antwortete Dallagnol, und drei Wochen sp&auml;ter wurde tats&auml;chlich der n&auml;chste Abschnitt der Operation eingeleitet.<\/p><p>Emp&ouml;rend sind indes jene Telegram-Gespr&auml;che zwischen dem Richter und seinem gehorsamen Staatsanwalt &uuml;ber Moros Aufwiegelung von Brasiliens konservativem B&uuml;rgertum gegen die bis Mitte 2016 regierende Arbeiterpartei. Am 13. M&auml;rz 2016 kam es im Rahmen der von Moro vorgebrachten Korruptionsvorw&uuml;rfe zu massiven Demonstrationen gegen die Regierung Dilma Rousseff, die einen Monat sp&auml;ter in ihrer illegalen Amtsenthebung gipfelten.<\/p><p>In einem Telegram-Dialog nach den Aufm&auml;rschen schreibt Dallagnol an Moro: &bdquo;[&hellip;] Wir gratulieren dir f&uuml;r die immense heutige Unterst&uuml;tzung der &Ouml;ffentlichkeit [&hellip;] Es ist ein Zeichen der Massen, auch f&uuml;r Reformen, die Brasilien im politischen System und im Strafrechtssystem braucht, [&hellip;]&ldquo;. Worauf Moro antwortet: &bdquo;Ich habe eine offizielle Erkl&auml;rung abgegeben, Gl&uuml;ckwunsch an uns alle&rdquo;. Und Dallagnol schlie&szlig;t mit der Erkl&auml;rung: &bdquo;Ich bezweifle die Durchsetzungskraft unserer institutionellen Kapazit&auml;ten, um das Parlament zu s&auml;ubern (sic!), doch das steht noch nicht am Horizont. Und ich wei&szlig; nicht, ob der Oberste Gerichtshof stark genug ist, um Klagen einzuleiten und Urteile zu erlassen&rdquo;.<\/p><p>Drei Tage nach dem Gespr&auml;ch zwischen beiden und dem rechtsradikalen Aufmarsch mit der Forderung nach Regime Change lie&szlig; Moro ein illegal abgeh&ouml;rtes Gespr&auml;ch zwischen Pr&auml;sidentin Rousseff und Lula an die Mediengruppe Globo durchsickern. Stunden davor sprach er sich mit Dallagnol &uuml;ber die geplante Strategie der Audio-Leckage ab. Moro fragte, was die Staatsanwaltschaft zur geplanten Ver&ouml;ffentlichung meint, und Staatsanwalt Dallagnol antwortet, &bdquo;Weiter so, offenlegen!&rdquo;.<\/p><p>Abschlie&szlig;end tickert Dallagnol an Moro: &bdquo;Die Bekanntmachung des abgeh&ouml;rten Gespr&auml;chs war ein Akt der Verteidigung. Es ist einfach, Dinge im Nachhinein zu analysieren, aber ich sehe immer noch nicht, dass wir eine andere Option hatten.&rdquo; Moro erwiderte: &bdquo;Bedauern wir nicht den Bruch der Vertraulichkeit [Dilma Rousseffs und Lulas], es war die beste Entscheidung, doch die Reaktion darauf ist mies.&rdquo;<\/p><p><strong>Forderungen nach Ermittlungen, R&uuml;cktritten und der Freilassung Lulas<\/strong><\/p><p>Der Bundesrat der brasilianischen Anwaltskammer (OAB) empfahl mittlerweile (OAB recomenda o afastamento de Moro e Dallagnol &ndash; O Estado de S&atilde;o Paulo, 10. Juni 2019) die umgehende Amtsenthebung von Justizminister Moro und der Einsatzgruppe Lava Jato der Staatsanwaltschaft.Auf ihrer Montags-Sitzung forderte das Kollegium Vorsicht, jedoch auch, dass &bdquo;man den Ernst der Umst&auml;nde &ndash; der eine vollst&auml;ndige, unparteiische und freie Untersuchung erfordert &ndash; nicht au&szlig;er Acht lassen kann. Es empfiehlt sich aber, die Beteiligten aus ihren &ouml;ffentlichen &Auml;mtern zu entfernen, insbesondere damit die Ermittlungen ohne jeden Eingriff verlaufen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung.<\/p><p>Seinerseits hat der Selbstkontroll-Ausschuss des Nationalrats der Bundesstaatsanwaltschaft (CNMP) eine <a href=\"https:\/\/oglobo.globo.com\/brasil\/corregedoria-do-mp-instaura-investigacao-sobre-mensagens-de-dallagnol-com-moro-23730137\">&bdquo;Disziplinarbeschwerde&rdquo; gegen Staatsanwalt Deltan Dallagnol<\/a> eingereicht, die seine Gespr&auml;che mit Richter Sergio Moro zur Grundlage haben. Die Entscheidung wurde am Montag vom Aufsichtsbeauftragten der Staatsanwaltschaft, Orlando Rochadel, getroffen. Dallagnol und die Einsatzgruppe im Bundesstaat Paran&aacute; (MPF-PR) reagierten indes mit einer zynischen Erkl&auml;rung, der zufolge sie &bdquo;Opfer einer kriminellen Aktion eines Hackers&rdquo; waren, die das Ziel verfolge, &bdquo;die Operation anzugreifen&rdquo;.<\/p><p>Alfredo Atti&ecirc;, Vorsitzender am Gerichtshof von S&atilde;o Paulo, machte eine scharfe Gegenerkl&auml;rung. Der Telegram-Austausch zwischen Richter Sergio Moro und der Lava-Jato-Staatsanwaltschaft sei eine haneb&uuml;chene, &bdquo;promiske&rdquo; Beziehung, die die Nichtigkeit der Klage (gegen Lula) erfordere. &bdquo;Das Rechtssystem wird korrumpiert, wenn das Prinzip des nat&uuml;rlichen Richters verletzt wird&rdquo;, warnte Atti&ecirc;.<\/p><p>Die Intercept-Reportagen brachten Bewegung in den Obersten Gerichtshof (STF). Richter und Moro-Kritiker Gilmar Mendes sandte am Montag den von der Verteidigung Lulas vor Monaten eingereichten Antrag auf Habeas Corpus an einen Sonderausschuss mit der Empfehlung, das Plenum m&ouml;ge dar&uuml;ber entscheiden. Der in Deutschland geborene Richter und Moro-Freund Felix Fischer hatte mit monokratischer Entscheidung den Antrag im November letzten Jahres abgelehnt.<\/p><p>Das STF-Kollegium muss nun, ob es will oder nicht, am Dienstag, den 11. Juni, &uuml;ber Lulas Antrag neu entscheiden. Die STF-Richter k&ouml;nnten dem ehemaligen Pr&auml;sidenten einfach von Amts wegen die Freilassung gew&auml;hren. Erst recht nach den Enth&uuml;llungen von The Intercept.<\/p><p>&bdquo;Mit den neuen Erkenntnissen von The Intercept liegen die international gefeierten Helden dieser Geschichte (des angeblichen Kampfes gegen die Korruption) am Boden&ldquo;, <a href=\"https:\/\/newrepublic.com\/article\/154150\/conspiracy-discredit-brazils-left\">feierte Historiker Andre Pagliarini<\/a> im liberalen US-amerikanischen Wochenmagazin The New Republic.<\/p><p>Am Boden, jedoch nicht bewegungslos. Das faschistische Brasilien ruft auf zur Revanche. Als erstes soll Glenn Greenwald deportiert werden. Und sollte Altpr&auml;sident Lula tats&auml;chlich freikommen, sind Attentate nicht ausgeschlossen. Das demokratische Europa ist dringend dazu aufgerufen, seinen Einfluss geltend zu machen.<\/p><p>Titelbild: gts\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leak schl&auml;gt derzeit weltweite Wogen der Emp&ouml;rung. Der New York Times waren die Enth&uuml;llungen eine ganze Seite ihres Korrespondenten wert: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/06\/10\/world\/americas\/brazil-car-wash-lava-jato.html\">Durchgesickerte Gespr&auml;che werfen Fragen &uuml;ber Fairness in Brasiliens Korruptions-Ermittlungen auf<\/a>&ldquo;. Jedoch, bei allem Respekt: Weshalb gibt sich die NYT derartig &uuml;berrascht? Mit seri&ouml;ser Hintergrund-Analyse bezweifelten die NachDenkSeiten bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39196\">vor knapp zwei Jahren<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52456\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":52457,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,123,20],"tags":[1613,2586,930,2056,2497],"class_list":["post-52456","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","tag-brasilien","tag-gewaltenteilung","tag-justiz","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-moro-sergio"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/shutterstock_381004192.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52456"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52456\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52460,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52456\/revisions\/52460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/52457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52456"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}