{"id":5249,"date":"2010-04-19T08:54:08","date_gmt":"2010-04-19T06:54:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5249"},"modified":"2010-04-19T08:54:08","modified_gmt":"2010-04-19T06:54:08","slug":"hinweise-des-tages-1122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5249","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Anklage gegen Goldman Sachs; jedes Land kann seine B&uuml;rger sch&uuml;tzen; &uuml;ber 1,7 Millionen Kinder leben unter Hartz IV; Streit um die F&uuml;hrung in Europa; Rente als Lottospiel; Ausl&auml;nder gegen Pflegenot; Lohnsenkung durch die Hintert&uuml;r; die Steuerl&uuml;ge der FDP; Netzwerk der Spender; NRW-Wahlkampf; auch Norbert Walter bezog Pr&uuml;gel; Fusion am Pressemarkt; G8 bringt mehr Nachhilfe; CIA-PR-Strategie f&uuml;r Deutschland; Einsatz trotz schwerer Bedenken. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Anklage gegen Goldman Sachs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Joseph Stiglitz: Jedes Land kann seine B&uuml;rger sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">1,753 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren leben in sog. SGB II-Bedarfsgemeinschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Frage der F&uuml;hrung in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Sahra Wagenknecht: Rente als Lottospiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ausl&auml;nder sollen Pflegenot beheben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Lohnsenkung durch die Hintert&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Die Steuerl&uuml;ge der FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Mysteri&ouml;ser Verlust von Steuerakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Chirurgen-Pr&auml;sident kritisiert Gewinnstreben von &Auml;rzten und Kliniken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Im Netzwerk der Spender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Lobbyistin mit Einfluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">NRW-Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Norbert Walter verteidigt Mixa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Fusion im Pressemarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">G8 steigert die Nachfrage nach Nachhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Handelsblatt macht Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Frankreich : Bildung und Forschung erhalten ihren Anteil aus der gro&szlig;en Staatsanleihe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">KettenreAktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Staatstrauer in Polen: Sirenen, Tr&auml;nen und blauer Himmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Geheime CIA-PR-Strategie f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Afghanistan: Einsatz trotz schwerer Bedenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Zum Schluss: Nein, meine S&ouml;hne gebe ich nicht von Reinhard Mey<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5249&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anklage gegen Goldman Sachs<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-Beh&ouml;rden klagen Goldman Sachs wegen Betrugs an<\/strong><br>\nDie US-Finanzmarktaufsicht SEC hat Goldman Sachs wegen Betrugs an Kunden durch die Vermarktung zweitklassiger Kreditportfolien in der Finanzkrise angeklagt. Die Bank habe den Investoren verschwiegen, dass ein gro&szlig;er Hedge-Fonds gegen die Papiere wettete. Zu den Gesch&auml;digten geh&ouml;rt laut Klageschrift die deutsche Mittelstandsbank IKB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/subprime-krise-holt-wall-street-ein-us-behoerden-klagen-goldman-sachs-wegen-betrugs-an;2563321\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &ldquo;Der Verkauf von Wertpapieren an Kunden und sie gleichzeitig zu shorten, weil sie glaubten sie werden pleite gehen, ist die zynischte Verwendung von Kreditinformation die ich je gesehen habe,&ldquo; sagte der Finanzexperte Sylvain R. Raynes der New York Times &uuml;ber diese Transaktionen. &bdquo;Wenn man die Versicherung gegen ein Ereignis kauft, das man selber verursacht, dann ist es wie wenn man eine Feuerversicherung auf ein anderes Haus abschlie&szlig;t und es dann anz&uuml;ndet.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Goldman Sachs: Einsch&auml;tzung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/mh120480\/goldman-sachs-einschaetzung\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Goldman Sachs sieht sich selbst als Verlierer<\/strong><br>\nDie unter Betrugsverdacht stehende US-Investmentbank Goldman Sachs k&auml;mpft um ihren guten Ruf. Sie sieht sich selbst als Opfer des Finanzgesch&auml;fts, bei dem sie ihre Kunden nach Ansicht der US-B&ouml;rsenaufsicht SEC get&auml;uscht und um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht hat. Die SEC wirft Goldman Sachs vor, ihre Anleger Anfang 2007 zum Kauf eines Finanzprodukts animiert zu haben, das von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Denn ein gro&szlig;er Hedgefonds wirkte nach Erkenntnissen der B&ouml;rsenaufsicht insgeheim am Aufbau des Portfolios aus US-Hypothekenpapieren mit und packte nur minderwertige Ware hinein. Anschlie&szlig;end habe der Hedgefonds mit sogenannten Kreditausfallversicherungen auf ein Scheitern gewettet, was durch den Einbruch am US-H&auml;usermarkt tats&auml;chlich geschah. Der Hedgefonds Paulson &amp; Co. soll so rund eine Milliarde Dollar verdient haben. Die IKB hat laut Anklageschrift fast ihr gesamtes Investment von 150 Millionen Dollar verloren. &bdquo;Die IKB h&auml;tte in diese Transaktion nicht investiert, wenn sie gewusst h&auml;tte, dass Paulson eine wichtige Rolle in der Auswahl der Sicherheiten spielte&ldquo;, hei&szlig;t es in der 22-seitigen Anklageschrift. Falls Goldman Sachs verurteilt werden sollte, droht nach ersten Sch&auml;tzungen von Branchenkennern eine Milliardenstrafe. Zu dem von der SEC angestrengten Zivilprozess k&ouml;nnte au&szlig;erdem ein Strafprozess kommen.<br>\nWie ernst die Anklage genommen wird, zeigte die Reaktion der B&ouml;rse am Freitag: Binnen Minuten st&uuml;rzte der Goldman-Sachs-Kurs ab und lag zum Handelsschluss knapp 13 Prozent im Minus. Andere Bankwerte folgten, denn Anleger rechnen mit einem sch&auml;rferen Vorgehen der SEC in &auml;hnlichen F&auml;llen. Auch die ebenfalls im Investmentbanking aktive Deutsche Bank b&uuml;&szlig;te gut sieben Prozent ihres Marktwerts ein. Es ist das erste Mal, dass die B&ouml;rsenw&auml;chter bei einem derartigen Gesch&auml;ft einschreiten. F&uuml;r die Investmentbanken k&ouml;nnte das den Beginn h&auml;rterer Zeiten bedeuten. Viele von ihnen hatten &auml;hnliche Finanzprodukte aufgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/goldman-sachs-sieht-sich-selbst-als-verlierer\/1803670.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der oben genannten e-mail des verantwortlichen Goldman-Managers Fabrice Tourre steht: &ldquo;Immer mehr und mehr Fremdfinanzierung steckt in diesem System, das ganze Geb&auml;ude steht jetzt kurz davor zusammenzubrechen &hellip; Der einzig m&ouml;gliche &Uuml;berlebende, &lsquo;fabulous Fab&rsquo;, steht im Zentrum all dieser komplexen, h&ouml;chst fremdfinanzierten, exotischen Gesch&auml;fte, die er erschaffen hat, ohne dabei notwendigerweise jede Auswirkung dieser Ungeheuerlichkeiten verstanden zu haben.&rdquo; Mit <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:betrugsverdacht-sec-klagt-goldman-sachs-an\/50101870.html?mode=print\">&lsquo;fabulous Fab&rsquo;<\/a> meint Tourre sich selbst, er r&auml;umt damit seinem Profit an den CDOs Vorrang vor dem &Uuml;berleben seiner Firma ein. Klarer kann nicht widerlegt werden, dass Banker &ldquo;Gottes Werk&rdquo; verrichteten (Goldman-Sachs-Vorstandschef&nbsp; Lloyd Blankfein: I&rsquo;m doing &lsquo;God&rsquo;s work&rsquo;).<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz: Jedes Land kann seine B&uuml;rger sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nNobelpreistr&auml;ger und &Ouml;konom Joseph Stiglitz &uuml;ber n&ouml;tige Reformen des Finanzsystems und das Ende der Vorherrschaft des Westens.<br>\nLeider ist bei der Reform der Finanzm&auml;rkte noch nicht viel passiert. Dabei hat die Krise eindeutig gezeigt, dass der Finanzsektor seine volkswirtschaftliche Funktion nicht erf&uuml;llt hat: Er soll Risiko kontrollieren, nicht kreieren. Er soll Kapital an der richtigen Stelle bereitstellen, nicht damit zocken. Er soll effiziente Zahlungsmechanismen einrichten, anstatt sich an horrenden Geb&uuml;hren zu bereichern. Aber obwohl das Finanzsystem rundherum versagt hat, arbeitet es in den USA im Grunde noch genau so wie vor der Krise. Die Europ&auml;er sind in ihrer Diskussion zwar weiter, aber auch noch weit vom Ziel entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2557394&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>1,753 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren bzw. 15,7 Prozent aller Kinder im entsprechenden Alter leben in sog. SGB II-Bedarfsgemeinschaften<\/strong><br>\nDies waren 0,8 Prozent (14.000) mehr als ein Jahr zuvor. In Westdeutschland wurden im Dezember 2009 1,6 Prozent mehr, in Ostdeutschland 1,0 Prozent weniger und in Ostdeutschland ohne Berlin 2,0 Prozent weniger Kinder (hier immer: unter 15 Jahre) in &bdquo;Hartz IV-Haushalten&ldquo; gez&auml;hlt als im Dezember 2008. Ohne die Neuregelung des Kinderzuschlags zum 1. Oktober 2008 (&sect; 6a Bundeskindergeldgesetz) w&auml;re die Zahl der Kinder in &bdquo;Hartz IV-Haushalten&ldquo; im Verlauf des Jahres 2009 in Westdeutschland noch deutlich st&auml;rker gestiegen und in Ostdeutschland nicht gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100419_Hinweise_sgb2_kinder.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 193 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Frage der F&uuml;hrung in der EU<\/strong><br>\nDie in der Griechenland-Krise offen zutage tretende Dominanz Berlins l&ouml;st in Paris und London grundlegende Irritationen &uuml;ber den Euro und die EU aus. Die deutsche Weigerung, den schw&auml;cheren Staaten der Eurozone entgegenzukommen, lasse die Euro-&Ouml;konomien auseinanderdriften und f&uuml;hre fr&uuml;her oder sp&auml;ter zum Kollaps, urteilen britische Finanzexperten. Das Berliner Expansionsmodell werde an seinen inneren Widerspr&uuml;chen scheitern. &Auml;hnliche Einsch&auml;tzungen sind in Frankreich zu h&ouml;ren. Dort hei&szlig;t es au&szlig;erdem, der Streit um Hilfen f&uuml;r Griechenland komme zu schon l&auml;ngst bestehenden deutsch-franz&ouml;sischen Differenzen hinzu; es m&uuml;sse jetzt offen &uuml;ber die &ldquo;Frage der F&uuml;hrung&rdquo; in der EU verhandelt werden. Deutsche Leitmedien sprechen sich abf&auml;llig f&uuml;r einen harten Kurs gegen&uuml;ber Einw&auml;nden von &ldquo;Pariser Intellektuellen&rdquo; und der &ldquo;Londoner City&rdquo; aus. &ldquo;Die Wahrheit ist&rdquo;, hei&szlig;t es in ungewohnter Deutlichkeit: &ldquo;Europa-Politik hatte immer mit der Durchsetzung nationaler Interessen zu tun &ndash; auch in Deutschland.&rdquo; (&hellip;) Die Berliner Forderung, die eher nachfrageorientierten Staaten m&uuml;ssten ihre Wirtschaftspolitik dem deutschen Vorbild anpassen, um die Stabilit&auml;t des Euro nicht zu gef&auml;hrden, ergebe allerdings keinen Sinn, schreibt Wolf weiter. Eine sinkende Nachfrage in den westlichen und s&uuml;dlichen L&auml;ndern der Eurozone schw&auml;che allenfalls die deutschen Exporte, schaffe aber keine neuen Absatzchancen f&uuml;r die Unternehmen der betroffenen Staaten. Das werde die Krise m&ouml;glicherweise sogar versch&auml;rfen. &ldquo;Deutschland ist in einer Falle, die es selbst konstruiert hat&rdquo;, urteilt Wolf. Dabei sei die aktuelle Griechenland-Krise nur ein Symptom eines &uuml;bergeordneten Dilemmas, n&auml;mlich der beschriebenen Divergenzen zwischen export- und nachfrageorientierten National&ouml;konomien in der Eurozone. Das unausgesprochene Fazit: Ist Berlin nicht bereit, sein Wirtschaftsmodell zu modifizieren, droht dem Euro der Kollaps.<br>\nFranz&ouml;sische Beobachter schlie&szlig;en sich der britischen Skepsis bez&uuml;glich des Euro an, stellen jedoch viel weiter reichende Divergenzen zwischen Paris und Berlin fest. Eine umfassende Analyse hat vor wenigen Tagen Jacques-Pierre Gougeon, Forschungsdirektor des Think-Tanks &ldquo;Institut de relations internationales et strat&eacute;giques&rdquo; in Paris, in der f&uuml;hrenden franz&ouml;sischen Tageszeitung &ldquo;Le Monde&rdquo; vorgelegt. Gougeon f&uuml;hrt detailliert aus, dass Deutschland seine wirtschaftliche Position gegen&uuml;ber Frankreich in den letzten Jahren systematisch verbessert hat. So seien etwa die Arbeitskosten in Deutschland seit dem Jahr 2000 um 1,3 Prozent zur&uuml;ckgegangen, in Frankreich aber um 17 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57784?PHPSESSID=rvvt0hgb5lbraojlin0mcnh237\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> German-Foreign-Policy.com zur Berichterstattung der FAZ:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Deutsche Leitmedien kommentierten den Machtanspruch, den die Bundesregierung in der Griechenland-Krise offen erkennen lie&szlig;, ungeschminkt. Es gebe jetzt &ldquo;neue Spielregeln&rdquo;, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. &ldquo;Unausgesprochen lautet das Motto des Berliner Handelns: Wir sind nicht in erster Linie f&uuml;r Europa da, sondern f&uuml;r das deutsche Volk. Wir wollen den Euro als stabile W&auml;hrung erhalten, wer dem dauerhaft im Wege steht, der fliegt raus.&rdquo;&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die FAZ setzt die einseitige Exportfixierung der hiesigen politischen, wirtschaftlichen und medialen &ldquo;Eliten&rdquo; mit dem Interesse des &ldquo;deutschen Volkes&rdquo; gleich. Die FAZ wirft publizistische Nebelkerzen. Die entscheidende Frage lautet: Liegen folgende negativen Begleiterscheinungen des deutschen &ldquo;Exportmodells&rdquo; im Interesse des &ldquo;deutschen Volkes&rdquo;:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>das hiesige Lohn- und Sozialdumping,<\/em><\/li>\n<li><em>die anhaltende Ausweitung des deutschen Niedriglohnsektors,<\/em><\/li>\n<li><em>die sp&uuml;rbare Verschlechterung der Qualit&auml;t der hiesigen Arbeitspl&auml;tze (drastische Ausweitung der Leiharbeit sowie der 400-Euro-Jobs, Einf&uuml;hrung der 1-Euro-Jobs, Abbau der sozialversicherungspflichtigen, nicht zum Leiharbeitssektor geh&ouml;renden Vollarbeitspl&auml;tze),<\/em><\/li>\n<li><em>der dadurch europaweit aufgebaute Druck auf L&ouml;hne, Geh&auml;lter und Sozialleistungen sowie<\/em><\/li>\n<li><em>die daraus drohende deflation&auml;re Abw&auml;rtsspirale in Europa?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Rente als Lottospiel<\/strong><br>\nMit Riester in den Ruin. Die folgenreiche Abkehr von der umlagefinanzierten Altersvorsorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-19\/007.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausl&auml;nder sollen Pflegenot beheben<\/strong><br>\nDramatischer Notstand: Der Arbeitgeberverband Pflege hat eine Greencard f&uuml;r Ausl&auml;nder gefordert, die in Deutschland einen Pflegejob ergreifen wollen. Fachpersonal wandert zunehmend ins Ausland ab.<br>\nDer Hilferuf des obersten Vertreters der Pflegebranche zeigt, wie dramatisch der Notstand ist: Nach Sch&auml;tzungen fehlen bereits jetzt 50.000 Fachkr&auml;fte f&uuml;r die Pflege &auml;lterer Menschen.<br>\nInsgesamt seien in der &ouml;ffentlichen und privaten Pflege rund 800.000 Menschen besch&auml;ftigt, erkl&auml;rte Greiner. &ldquo;Bei den Hilfskr&auml;ften haben wir kein Problem, wohl aber bei Fachkr&auml;ften. Es gibt heute schon einen akuten Fachkr&auml;ftemangel in manchen Regionen.&rdquo; Mit deutschen Kr&auml;ften allein sei das Problem des Fachkr&auml;ftemangels in der Pflege nicht zu l&ouml;sen.<br>\nGrund f&uuml;r den Bedarf sei nicht nur die alternde Gesellschaft: Pflegekr&auml;fte wanderten auch zunehmend ab, zum Beispiel in die Schweiz: &ldquo;Es gibt einen regelrechten Wettbewerb, dem wir uns stellen m&uuml;ssen.&rdquo; So werde f&uuml;r eine Fachkraft in der Schweiz mehr gezahlt, und die Rahmenbedingungen seien besser. Im Schnitt verdiene eine Fachkraft bei Kursana 2500 Euro brutto &ndash; f&uuml;r examinierte Kr&auml;fte kein un&uuml;blicher Lohn. &ldquo;In der Schweiz zahlt man mehr.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:fehlende-fachkraefte-auslaender-sollen-pflegenot-beheben\/50102583.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir stellen uns dem Wettbewerb, indem uns die Schweiz deutsche Fachkr&auml;fte abwirbt und gut bezahlt und unser Arbeitgeberverband Billiglohnkr&auml;fte aus Osteuropa holt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lohnsenkung durch die Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nDie rund 25000 Besch&auml;ftigten der Warenhauskette Kaufhof sollen nach den Vorstellungen des Managements deutlich l&auml;nger als bisher arbeiten. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Unternehmens stellte dem Gesamtbetriebsrat am Freitag ein Angebot f&uuml;r ein &raquo;B&uuml;ndnis zur Besch&auml;ftigungssicherung&laquo; vor, wie eine Kaufhof-Sprecherin sagte. Es sehe vor, die Wochenarbeitszeit von derzeit 37,5 Stunden auf 42 Stunden zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-17\/063.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Steuerl&uuml;ge der FDP<\/strong><br>\nRund 60 Prozent der Steuersenkung, die die FDP plant, w&uuml;rden den wohlhabendsten Bev&ouml;lkerungsgruppen zugute kommen. Das geht aus Berechnungen des Rheinisch-Westf&auml;lischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (RWI) hervor, die der taz vorliegen. Rund 10 Milliarden Euro der insgesamt 16 Milliarden umfassenden Steuerentlastung w&uuml;rden demnach diejenigen Haushalte bekommen, die &uuml;ber mehr als 55.000 Euro zu versteuerndes Einkommen verf&uuml;gen.<br>\nDie Forscher haben die Zahl der steuerpflichtigen Haushalte in Deutschland in zehn Dezile zu jeweils 2,81 Millionen F&auml;llen unterteilt. Die Haushalte des zweiten Dezils mit den niedrigsten Einkommen (5.548 bis 12.033 Euro j&auml;hrlich) w&uuml;rden durch die FDP-Reform um durchschnittlich 11 Euro pro Jahr entlastet. Diese Einkommensgruppe h&auml;tte dadurch insgesamt 31 Millionen Euro mehr pro Jahr. Mittlere Einkommen (sechstes Dezil, 30.618 bis 36.540 Euro) k&auml;men etwas besser weg. Dort w&uuml;rden Haushalte durchschnittlich 500 Euro weniger zahlen, insgesamt 1,4 Milliarden.<br>\nAm oberen Ende der Einkommensskala n&auml;hme der Vorteil stark zu. Die Haushalte des neunten Dezils w&uuml;rden mit durchschnittlich 1.249 Euro j&auml;hrlich profitieren. Sie sparten insgesamt 3,5 Milliarden Euro Steuer. Die h&ouml;chsten Einkommen (ab 74.100 Euro) w&uuml;rden um jeweils 2.246 Euro entlastet. Das reichste Dezil zahlte demnach 6,3 Milliarden Euro weniger Steuern.<br>\nBei der FDP dementiert man diese Verteilungswirkung der Reform nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F04%2F17%2Fa0178&amp;cHash=9b99b7668e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mysteri&ouml;ser Verlust von Steuerakten<\/strong><br>\nDas hat es in der hessischen Finanzverwaltung noch nie gegeben: Laut Informationen von Insidern durchsuchten am 9. April mehrere Steuerfahnder unter der pers&ouml;nlichen Aufsicht des Oberfinanzpr&auml;sidenten Mario Vittoria zwei gro&szlig;e Abfallcontainer. Der Oberfinanzdirektion seien brisante Dokumente abhandengekommen, Finanzamtsakten und Selbstanzeigen von Steuers&uuml;ndern seien darunter, hei&szlig;t es aus gut informierten Kreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2551622_Oberfinanzdirektion-Frankfurt-Mysterioeser-Verlust-von-Steuerakten.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chirurgen-Pr&auml;sident kritisiert Gewinnstreben von &Auml;rzten und Kliniken<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Chirurgie, Reiner Gradinger, hat &Auml;rzten und Klinikverwaltungen schwere Vorw&uuml;rfe gemacht. &bdquo;Wir leiden unter einer zunehmenden Kommerzialisierung der Medizin: Das hei&szlig;t, es werden unn&ouml;tige Eingriffe vorgenommen, weil sie Kliniken oder auch Praxen Geld bringen&ldquo;, sagte Gradinger dem FOCUS. Gleichzeitig w&uuml;rden notwendige Therapien nicht gemacht, weil sie zu teuer seien. Der &Auml;rztliche Direktor des Klinikums rechts der Isar in M&uuml;nchen macht die zunehmende Ausrichtung der Medizin am Gewinn statt am Nutzen f&uuml;r den Patienten zu einem der wichtigsten Themen beim Chirurgenkongress, der ab Dienstag in Berlin stattfindet.<br>\nDer st&auml;ndige Druck beeinflusse die Entscheidungen der &Auml;rzte ganz unbewusst. &bdquo;Controller entscheiden heute mit. Sie sagen uns, was was kostet&ldquo;, sagte der Chirurg. Wenn ein Patient in die Klinik komme, der viel Kosten verursacht, komme im ein oder anderen Haus der Hinweis, &bdquo;diesen Patienten doch in eine andere Klinik zu verlegen&ldquo;. Vor allem Chef&auml;rzte bek&auml;men Druck von der kaufm&auml;nnischen Leitung der Kliniken. &bdquo;Wird das Soll nicht erf&uuml;llt, muss er gehen. Zielvereinbarung nennt man das.&ldquo; Gradinger zufolge m&uuml;ssen sich die &Auml;rzte auf die Ethik zur&uuml;ckbesinnen. &bdquo;Das bedeutet, dass nur noch das gemacht werden soll, was medizinisch sinnvoll ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/gesundheitssystem-chirurgen-praesident-kritisiert-gewinnstreben-von-aerzten-und-kliniken_aid_499773.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Im Netzwerk der Spender<\/strong><br>\nDie Netzwerkanalyse zeigt, dass das b&uuml;rgerliche Lager von Unternehmen und Verb&auml;nden die meisten Spenden erh&auml;lt. Gleichwohl spendet Autobauer BMW &ndash; anders als die Eigent&uuml;merfamilie Quandt &ndash; auch an die SPD. Die Deutsche Bank hingegen positioniert sich deutlich zwischen FDP und CDU. Am neutralsten verh&auml;lt sich jedoch der Versicherer Allianz: Er l&auml;sst neben der Union, der FDP und der SPD auch den Gr&uuml;nen regelm&auml;&szlig;ig etwas zukommen.<br>\nAm spendenst&auml;rksten sind Banken und Versicherer. Sie wenden sich nahezu ausschlie&szlig;lich an das b&uuml;rgerliche Lager von Union und FDP. Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, dazu z&auml;hlen die Automobilbauer, die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau sowie der Chemie- und Pharmasektor, bevorzugen die Unionsparteien. Es sind vor allem die Verb&auml;nde, die an das b&uuml;rgerliche Lager spenden, w&auml;hrend einzelne Verbandsmitglieder eher Landschaftspflege betreiben. Auch Firmen aus dem Grundsst&uuml;cks- und Wohnungswesen beziehungsweise der Bauindustrie bewegen sich vorwiegend in der Sph&auml;re von CDU und CSU. Die Energiebranche hingegen unterst&uuml;tzt nicht nur die CDU, sondern auch die SPD.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-04\/spenden-partei-analyse-teil-2\">Die Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eindrucksvoll sind vor allem auch die Netzwerk-Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lobbyistin mit Einfluss<\/strong><br>\nCornelia Yzer ist derzeit gefordert wie lange nicht. Vitale Interessen ihrer Klientel sind in Gefahr. Schuld ist ein Liberaler: Bundesgesundheitsminister Philipp R&ouml;sler will die Ausgaben der Krankenkassen durch h&ouml;here Zwangsrabatte auf Medikamente und gesetzlichen Preisstopp begrenzen. Das hat man sich im Verband forschender Arzneimittelhersteller (VfA) nach dem Regierungswechsel anders vorgestellt. Man ist &uuml;berrascht, entt&auml;uscht, zornig.<br>\nUngemach hat Yzer von der Branche oft abgewendet, etwa die seit Jahren diskutierte Positivliste f&uuml;r erstattungsf&auml;hige Medikamente oder Kosten-Nutzen-Bewertungen f&uuml;r neue Pr&auml;parate. Selten anschaulich wurde ihr Wirken 2001. R&ouml;slers Vorg&auml;ngerin Ulla Schmidt (SPD) hatte einen Vier-Prozent-Preisnachlass f&uuml;r patentgesch&uuml;tzte Arzneimittel verf&uuml;gt, der fast 500 Millionen Mark pro Jahr sparen sollte. Yzer intervenierte bei Kanzler Schr&ouml;der, die Branche zahlte einmalig 300 Millionen Mark, der Rabatt war vom Tisch. Der VfA hat nun angek&uuml;ndigt, man werde das &ldquo;B&ouml;seste&rdquo; an den aktuellen Sparpl&auml;nen zu verhindern suchen. Herr R&ouml;sler sollte sich warm anziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2551547&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Interessant, dass eine Lobbyistin des Kapitals mit den Kriterien &lsquo;gut&rsquo; und &lsquo;b&ouml;se&rsquo;&nbsp; argumentiert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung WL:<\/strong> Es k&ouml;nnte sich nat&uuml;rlich auch um einen reinen Propagandawirbel der Pharmalobbyistin handeln, wenn sich herausstellt, dass &uuml;ber die sog. Zwangsrabatte nur das Geld wieder zur&uuml;ckgeholt wird, was vorher auf die Medikamente draufgeschlagen wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NRW-Wahlkampf<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie der WAZ-Konzern in den NRW-Wahlkampf eingreift<\/strong><br>\nHannelore Kraft und die SPD wollen sich offensichtlich durch gezielte Desorientierung alle Optionen mit der Linkspartei offen halten. Diese gezielte Un&uuml;bersichtlichkeit d&uuml;rfen wir Journalisten der SPD und ihrer Frontfrau nicht durchgehen lassen. Wir warten auf eine klare Antwort.<br>\nWollen Hannelore Kraft und ihre SPD die Leute ver&auml;ppeln? Auf den Gedanken k&ouml;nnte man kommen, wenn man sich das ganze Herumlavieren &uuml;ber Rot-Gr&uuml;n-Rot in NRW anschaut. Der H&ouml;hepunkt wurde mit der TV-Talkrunde Maybrit Illner erreicht, als Kraft vor Millionenpublikum auf die Frage, ob sie nach der Wahl mit der Linken koalieren werde, Folgendes sagte: &bdquo;Nein, wir haben seit f&uuml;nf Jahren die gleiche Aussage. Die Linken bei uns sind weder regierungs- noch koalitionsf&auml;hig. Da muss man sich nur anschauen, was im Programm drin steht und welche Leute da Politik machen.&ldquo;<br>\nWer alle seine Sinne beisammen hat, hat da eigentlich ein an Eindeutigkeit nicht zu &uuml;berbietendes Nein geh&ouml;rt. Weit gefehlt. Flugs meldete sich nach der Sendung ein SPD-Sprecher zu Wort, der Krafts vermeintliches Nein f&uuml;rs Wahlvolk umdeutete. Demnach habe die SPD-Spitzenkandidatin ihre seit Monaten bekannte Position vertreten. Dies sei aber &bdquo;kein formeller Ausschluss&ldquo; einer Koalition gewesen.<br>\nDaher noch einmal die Frage an Frau Kraft und die SPD: &bdquo;Schlie&szlig;en Sie eine Koalition mit der Linkspartei zur Macht&uuml;bernahme in NRW aus? Ja oder nein?&ldquo; Wir warten auf eine klare Antwort. Darauf haben die W&auml;hler ein Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/politik\/Die-inszenierte-Widerspruechlichkeit-der-SPD-id2867466.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eines von vielen Beispielen f&uuml;r Kampagnen-Journalismus. Dieser Beitrag h&auml;tte auch direkt aus der CDU-Wahlkampfzentrale stammen k&ouml;nnen und er passt sich nahtlos an die Roten-Socken-Kampagne von R&uuml;ttgers ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Seht den Vulkan<\/strong><br>\nVom Tanz auf dem Vulkan wei&szlig; man, dass er riskant ist. Politik unter der Aschewolke ist eine neue Erfahrung. Politik unter dem Vulkan &ndash; f&uuml;hrt das am Ende, bei Verzicht auf Protokoll, zur Konzentration aufs Wesentliche? Anlass genug daf&uuml;r g&auml;be es. Der bundespolitische Betrieb hat in letzter Zeit dem Vorurteil &uuml;ppig Nahrung geliefert, er sei weiter nichts als eine Mischung aus engstirniger Klientelwirtschaft und Suche nach dem kleinsten taktischen Vorteil, dargeboten im Stil des Vorstadttheaters. Man muss da gar nicht nur an den Kom&ouml;dienstadl eines von der Angst vorm j&auml;hen Absturz aufgescheuchten FDP-Vorsitzenden denken. Andere waren kaum besser. Geschadet hat es dem Image des Betriebs als Ganzem. Ohnehin ist dem Vulkan vorzuwerfen, dass er den bundesdeutschen Wahlkalender nicht kennt. Er ist zu fr&uuml;h ausgebrochen. Dass die CDU-Vorsitzende seinethalben einen Wahlkampfauftritt verpasst hat, &auml;ndert zu wenig daran, dass der Wahltag in NRW d&uuml;ster &uuml;ber der politischen Szene h&auml;ngt. F&uuml;r Konzentration auf wesentlich anderes als den 9. Mai bleibt wenig Raum. Eher nimmt das Schauspielwesen noch zu. Die schwarz- gelbe Koalition spielt Einigkeit &ndash; nun ja, ein wenig, die Hauptfragen von Steuer bis Atomausstieg bleiben ungekl&auml;rt. Die Opposition spielt Operette: Rot-Gr&uuml;n, so singt sie im Quintett, liege wieder in der Luft. Ach, der Himmel so blau! Dabei kann es sogar so kommen in D&uuml;sseldorf, wenn auch eher zuf&auml;llig, wie ohnehin die Umfragen darauf hindeuten, dass die k&uuml;nftige Regierung im gr&ouml;&szlig;ten Bundesland eine Zufalls-Farbenkombination sein wird. In Berlin haben sie vorsichtshalber schon nachgeschaut, dass 90 Prozent des Koalitionsvertrags sich auch ohne Bundesrat umsetzen lie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/seht-den-vulkan\/1804212.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Sigmar Gabriel: Liberal? Das war einmal<\/strong><br>\nDie FDP verr&auml;t ihr Erbe, diskreditiert den Sozialstaat und pervertiert den Begriff der Fairness.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/liberal-das-war-einmal\/1803684.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine sehr gef&auml;hrliche Titelung, denn sie assoziiert beim Leser: &bdquo;Sozialdemokratisch? Das war einmal. Die SPD verr&auml;t ihr Erbe &hellip;&ldquo;&nbsp; Zumal Gabriel doch tats&auml;chlich ausf&uuml;hrt. &ldquo;In den letzten zwei Jahrzehnten sind die Eink&uuml;nfte der oberen Einkommensklassen zulasten der unteren massiv gestiegen &ndash; und dabei vor allem die Bez&uuml;ge all jener, die keinerlei eigene Leistung erbringen, sondern von Zins- und sonstigen Verm&ouml;genseink&uuml;nften leben.&rdquo; Gabriel scheint zu ignorieren oder will vergessen machen, dass die SPD zusammen mit den Gr&uuml;nen in diesen letzten zwei Jahrzehnten dem neoliberalen Trend den Endsieg beschert hat. Ohne den Schwenk der SPD w&auml;re es nie dazu gekommen. &ndash; Im &Uuml;brigen entspricht Vokabular und Stil des Textes &uuml;berhaupt nicht denjenigen Gabriels. Es soll wohl mit dem Rekurs auf die Geschichte der FDP oder auf die Thematik von John Rawls die Intellektualit&auml;t Gabriels belegt werde. Ein B&auml;rendienst, der Text bewegt sich in den Niederungen eines von Bodo Hombach ausgelegten Giddens aus der Schr&ouml;der&auml;ra. Aus Ungleichheit wird Exklusion und Gerechtigkeit wird auf Fairness, wenn auch abgegrenzt gegen die FDP, reduziert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Norbert Walter, Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, verteidigt Bischof Mixa und verharmlost die Aufkl&auml;rung von Missbrauchsf&auml;llen als &bdquo;fundamentalistisch&ldquo; und spricht von einer geifernden Debatte.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aod\/html\/?station=1&amp;year=2010&amp;month=04&amp;day=17&amp;page=7\">DLF Beitrag 61<\/a>\n<p><em>Hier ein Beispiel von der &bdquo;fundamentalistischen und geifernden&ldquo; Debatte:<\/em><\/p>\n<p><strong>Kardinalsbelobigung f&uuml;r Vergewaltigungs-Vertuschung<\/strong><br>\nEinem Bischof, der einen p&auml;dophilen Priester trotz Wissens &uuml;ber mehrere Missbrauchsf&auml;lle nicht anzeigte, wurde daf&uuml;r von einem hohen vatikanischen W&uuml;rdentr&auml;ger brieflich gratuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/147451\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fusion im Pressemarkt<\/strong><br>\nAm Montag startet die Redaktionsgemeinschaft von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau. Werden mit dem Projekt zwei Zeitungen kaputt gespart oder gerettet? Ein Interview mit dem Chefredakteur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/wir-arbeiten-an-unseren-grenzen\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiterer Verlust an Meinungsvielfalt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>G8 steigert die Nachfrage nach Nachhilfe<\/strong><br>\nIn einer explorativen Studie der unabh&auml;ngigen Beratungsgesellschaft FiBS Consulting zur Entwicklung des Nachhilfemarktes zeigt sich, dass 58 Prozent der institutionellen Anbieter in Deutschland in den vergangenen Jahren eine steigende Nachhilfe verzeichnen k&ouml;nnen. Der Anstieg wird von den Anbietern auf die sukzessive Umsetzung des achtj&auml;hrigen Gymnasiums zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Auch f&uuml;r die Zukunft wird ein Wachstum des Nachhilfemarktes erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news364130\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Handelsblatt macht Schule<\/strong><br>\nSie sind Lehrer und wollen etwas bewegen? Wir helfen Ihnen, Wirtschaftsunterricht lebendig und praxisnah zu gestalten: Das Projekt &ldquo;Handelsblatt macht Schule&rdquo; bietet Ihnen als Lehrer oder Referendar erstklassige Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Ihren Wirtschaftsunterricht. Die einzelnen Projektbestandteile erm&ouml;glichen Ihnen eine aktuelle und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung. Alle Materialien sind f&uuml;r Sie kostenlos und frei zug&auml;nglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblattmachtschule.de\/seiten\/ueberblick_index.php\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn Ernst &amp; Young, Deutsche Telekom Stiftung, Microsoft, Hewlett Packard, das Institut f&uuml;r &Ouml;konomische Bildung oder One Equity Partners (OEP),der Private Equity Zweig von JPMorgan Chase &amp; Co. die Unterrichtsinhalte bestimmen, dann folgen Lernziele wie diese: &bdquo;Der Sozialstaat ist aber bei uns im Laufe der Jahre zu einem Wohlfahrtsstaat geworden, der die Menschen bevormundet, ihnen immer mehr Lasten aufb&uuml;rdet und immer weniger Gestaltungsm&ouml;glichkeiten l&auml;sst. Es gibt unz&auml;hlige Beispiele daf&uuml;r, wie die angebliche soziale staatliche Versorgung die Selbsthilfe und Eigenvorsorge der Menschen ersetzt und so auch ihre Leistungsbereitschaft immer weiter zur&uuml;ckgedr&auml;ngt hat.&ldquo;<br>\nDann werden Texte etwa von Hans Tietmeyer, Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Aufsichtsratsmitglied der HRE zum Lehrinhalt.<br>\nSiehe zu &ldquo;Handelsblatt mach Schule&rdquo; auch schon <a href=\"?p=236\">&ldquo;Die Vernetzung der Bildungspolitik mit privaten Interessen&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Frankreich: Bildung und Forschung erhalten ihren Anteil aus der gro&szlig;en Staatsanleihe<\/strong><br>\nAm 1. April 2010 stellte die Ministerin f&uuml;r Hochschulbildung und Forschung, Val&eacute;rie P&eacute;cresse, die Richtlinien zur Vergabe der Mittel aus der gro&szlig;en Staatsanleihe (Grand Emprunt) f&uuml;r die Bildung und Forschung vor. Insgesamt werden 11 Milliarden Euro in die Bildung und 8 Milliarden Euro in die Forschung investiert.<br>\nMit Hilfe dieser Mittel soll die franz&ouml;sische universit&auml;re Exzellenz ausgebaut werden und auf internationaler Ebene wieder eine Spitzenposition einnehmen. Sie sollen ebenfalls dazu beitragen, eine Ann&auml;herung zwischen Unternehmen, Hochschulen und &ouml;ffentlichen Forschungseinrichtungen zu erm&ouml;glichen. Ziel ist es, die Innovationen aus der Grundlagenforschung in nutzbare Ergebnisse f&uuml;r die Wirtschaft umzuwandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news364228\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>KettenreAktion<\/strong><br>\nAm Samstag,&nbsp;den 24. April 2010, wird es unter dem Motto &ldquo;KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!&rdquo; die gro&szlig;e&nbsp;Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsb&uuml;ttel und Kr&uuml;mmel und durch Hamburg&nbsp;geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen f&uuml;r das Ende der Atomenergie und&nbsp;eine zukunftsf&auml;hige, &ouml;kologische Energiewende&nbsp;setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.anti-atom-kette.de\/home.html\">anti-atom-kette<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Staatstrauer in Polen: Sirenen, Tr&auml;nen und blauer Himmel<\/strong><br>\nEine Woche nach dem tragischen Flugzeugabsturz bei Smolensk nehmen hunderttausende Menschen an der offiziellen Trauerfeier in Warschau teil. Die Stimmung erinnert an die Trauer vor f&uuml;nf Jahren, als der Papst starb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2554208&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Irgendwie existiert eine Diskrepanz zwischen der Berichterstattung der Medien und der tats&auml;chlichen Reaktion der polnischen Bev&ouml;lkerung. Zur offiziellen Trauerfeier in Warschau waren 1,5 Millionen angesagt, laut FR kamen nicht hunderttausende Menschen, laut Polizeibericht <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/warschau_nimmt_abschied_1.5469984.html?printview=true\">zwischen 60 000 und 80 000<\/a>. Man fragt sich, ob dieses Ungl&uuml;ck wirklich, wie oft beschrieben, als nationale Trag&ouml;die die Herzen der Polen bewegt hat oder eben als gro&szlig;es Ungl&uuml;ck wie jeder Flugzeugabsturz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Geheime CIA-PR-Strategie f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nImmer weniger Deutsche unterst&uuml;tzen den Afghanistan-Einsatz, sehr zum Missfallen der USA. Nun hat die CIA eine geheime PR-Strategie entwickelt, mit der die Stimmung in Deutschland gedreht werden soll. Vertraulich war das Papier aber nur so lange, bis es auf der Internetseite WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nIn ihrem Deutschland-Dossier hei&szlig;t es, man m&uuml;sse der&nbsp;Bev&ouml;lkerung klarmachen, dass eine Niederlage am Hindukusch eine Niederlage f&uuml;r die Bundesrepublik bedeute: weil Deutschland dann einer verst&auml;rkten Gefahr von Terroranschl&auml;gen, einem zunehmenden Rauschgifthandel und Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men ausgesetzt sei. Au&szlig;erdem setzt die CIA auf den &ldquo;Obama-Faktor&rdquo; in Deutschland .&rdquo;Sch&ouml;n, dass die Deutschen Obama so sehr lieben&rdquo;, sagt Karen Donfried, stellvertretende Direktorin der Denkfabrik German Marshall Fund in Washington, auf deren Deutschland-Untersuchungen die CIA ihr Bild von der Bundesrepublik mit st&uuml;tzt. &ldquo;Aber was tun die Deutschen eigentlich, um Obama zu helfen?&rdquo;, fragt Donfried. Genau auf diese deutsche Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber Obama setzt der US-Auslandsgeheimdienst. Schlie&szlig;lich gelte Obama in der Bundesrepublik als jemand, der etwas von Au&szlig;enpolitik und Afghanistan verstehe.<br>\nJetzt m&uuml;sse man deutschen Medien&nbsp;nur noch Interviews mit Frauen in Afghanistan erm&ouml;glichen, denn afghanische Frauen k&ouml;nnten so pers&ouml;nlich und glaubw&uuml;rdig ihre Angst vor den Taliban und ihre Zukunftshoffnungen &auml;u&szlig;ern. Und wenn diese Botschaft der afghanischen Frauen die Herzen der Frauen in Deutschland erreiche, dann k&ouml;nne sich die Stimmung gegen&uuml;ber dem Bundeswehreinsatz&nbsp;ver&auml;ndern. Denn die Frauen in der Bundesrepublik &ndash; so das CIA-Dossier- seien in Punkto Afghanistan noch kriegsm&uuml;der&nbsp;als&nbsp;die deutschen M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ciaafghanistan104.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Afghanistan: Einsatz trotz schwerer Bedenken<\/strong><br>\nGeneral Frank Leidenberger hatte vor der Milit&auml;roperation in Nordafghanistan, bei der vier Soldaten der Bundeswehr starben, gewarnt. Doch die Isaf-F&uuml;hrung habe seine Bedenken zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2557491&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zum Schluss: Nein, meine S&ouml;hne gebe ich nicht<\/strong><br>\nReinhard Mey<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yEH7PzRN9yU&amp;feature=related\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Anklage gegen Goldman Sachs; jedes Land kann seine B&uuml;rger sch&uuml;tzen; &uuml;ber 1,7 Millionen Kinder leben unter Hartz IV; Streit um die F&uuml;hrung in Europa; Rente als Lottospiel; Ausl&auml;nder gegen Pflegenot; Lohnsenkung durch die Hintert&uuml;r; die Steuerl&uuml;ge der FDP; Netzwerk der Spender; NRW-Wahlkampf; auch Norbert Walter bezog Pr&uuml;gel; Fusion am<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5249\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5249"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5253,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5249\/revisions\/5253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}