{"id":52496,"date":"2019-06-13T08:40:50","date_gmt":"2019-06-13T06:40:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496"},"modified":"2019-06-13T08:40:50","modified_gmt":"2019-06-13T06:40:50","slug":"hinweise-des-tages-3385","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h01\">F&uuml;r eine neue Kultur des Sparens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h02\">Auktion beendet &ndash; 5G-Versteigerung bringt Staat knapp 6,6 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h03\">Wo Salvini Recht hat &ndash; Aus ALD(E) macht (Re)New<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h04\">Eurozonenbudget ist eine Totgeburt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h05\">Das Giftgas im syrischen Duma haben Medien fahrl&auml;ssig abgehakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h06\">Die T&uuml;rsteher der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h07\">Wenn das Einkommen an den Z&auml;hnen ablesbar ist, hat das Sozialsystem versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h08\">Amerikas verzockte Renten: Vom Staatsdienst in die Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h09\">Auskunft nach Gerichtsbeschluss: Beriet Maa&szlig;en doch die AfD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h10\">Ostdeutsche Einwohnerzahl so niedrig wie zuletzt 1905<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h11\">Scheele sch&auml;tzt Arbeitsmarkt falsch ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h12\">Oskar Lafontaine: Klarstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h13\">Die vielleicht gef&auml;hrlichste Psychogruppe Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h14\">Land unter: Das Meer bedroht drei Millionen Menschen an deutschen K&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52496#h15\">Zu guter Letzt: Man kennt ihn. Den Durchschnittsverdiener mit 4000 Euro Brutto<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F&uuml;r eine neue Kultur des Sparens<\/strong><br>\nDie Agenda 2010 der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung war der Versuch, die deutsche Volkswirtschaft in einem sch&auml;rfer werdenden globalen Wettbewerb zukunftsf&auml;hig und zugleich die Sozialversicherungen demografiefest zu machen. Von diesem Anspruch ist in den letzten Jahren immer weniger &uuml;brig geblieben. Stattdessen befinden sich Union und SPD in einem sozialen &Uuml;berbietungswettbewerb, der durch Populisten am linken und rechten Rand noch zus&auml;tzlich befeuert wird. Das Missverh&auml;ltnis zwischen Sozialleistungen und Zukunftsinvestitionen wird immer gr&ouml;&szlig;er: gerade einmal drei Milliarden Euro f&uuml;r die Forschung zur k&uuml;nstlichen Intelligenz bis zum Jahr 2025 und j&auml;hrlich fast 100 Milliarden Euro Bundeszuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung &ndash; viel krasser kann eine Regierung ihre Priorit&auml;ten kaum noch zum Ausdruck bringen. (&hellip;)<br>\nIch bin, anders als fr&uuml;her, heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge f&uuml;r das Alter ernsthaft pr&uuml;fen sollte, in welcher Form auch immer. (&hellip;)<br>\nIch kenne den Einwand: Dann sollen also Arbeitnehmer ihr hart verdientes Geld auf dem Kapitalmarkt verzocken und von den Kapitalisten gleich noch ein zweites Mal ausgebeutet werden! Nur bitte, warum sehen das in so vielen L&auml;ndern der Welt, nicht nur im Ursprungsland des Kapitalismus, den USA, sondern auch in vielen L&auml;ndern Europas so viele Menschen so grunds&auml;tzlich anders? Warum ist fast &uuml;berall die Aktienquote in Europa h&ouml;her als bei uns? Und warum ist gerade in diesen L&auml;ndern die Kapitalismuskritik so viel leiser als hierzulande?<br>\nDie bessere Beteiligung der Besch&auml;ftigten am Erfolg der Unternehmen ist nur einer von mehreren Bausteinen. Aber Deutschland steht vor gewaltigen demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die wir nur mit einer R&uuml;ckbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen purem Kapitalismus und Sozialismus meistern k&ouml;nnen. Unser Leitbild f&uuml;r das 21. Jahrhundert sollte das &ldquo;magische Viereck&rdquo; einer aktiven B&uuml;rgergesellschaft sein, die das gro&szlig;e soziale Kapital unserer Gesellschaft aktiviert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-04\/wirtschaftspolitik-deutschland-wohlstand-soziale-gerechtigkeit-demokratie-kapitalismuskritik\/komplettansicht\">Friedrich Merz in Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser gelernte Jurist hat von &Ouml;konomie absolut keine Ahnung. Das belegt der Text recht eindeutig. Der Spruch &ldquo;Ein Einser-Jurist und auch sonst von m&auml;&szlig;igem Verstand&rdquo; k&ouml;nnte hier seine Berechtigung haben. Wieso Herr Merz die USA als &ldquo;Ursprungsland des Kapitalismus&rdquo; bezeichnet, bleibt sein Geheimnis. Die hiesige soziale Marktwirtschaft (Rheinischer Kapitalismus) hat eine gro&szlig;e Koalition aus SPD, Gr&uuml;ne, FDP und Unionsparteien zerst&ouml;rt oder zumindest massiv besch&auml;digt. Und nun m&ouml;chte dieser angebliche Vordenker der CDU, &ldquo;dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge f&uuml;r das Alter ernsthaft pr&uuml;fen sollte, in welcher Form auch immer.&rdquo; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Merz\">Wikipedia hat wohl recht<\/a> &ndash; dort ist zu lesen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Friedrich Merz (&hellip;) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Lobbyist und Politiker der CDU.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es gibt ja eine viel bessere M&ouml;glichkeit, die Arbeitnehmer am Erfolg der Unternehmen zu beteiligen und damit gleichzeitig etwas f&uuml;r die Altersvorsorge zu tun. Die L&ouml;hne erh&ouml;hen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auktion beendet &ndash; 5G-Versteigerung bringt Staat knapp 6,6 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDas gab es auch noch nie: Fast 500 Auktionsrunden dauerte die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen 5G. Keine andere Frequenzauktion dauerte bisher so lang. Bis zuletzt zogen die vier Netzbetreiber Telekom, Vodafone, O2 und 1&amp;1 die im M&auml;rz gestartete Auktion in die L&auml;nge. Am Ende bringt die Versteigerung dem Bundeshaushalt knapp 6,6 Milliarden Euro ein &ndash; und damit mehr, als von vielen Beobachtern im Vorfeld gesch&auml;tzt. So viel Geld zahlen die Netzbetreiber also allein f&uuml;r die Erlaubnis, 5G-Frequenzen nutzen zu d&uuml;rfen. Das Problem: 5G-f&auml;hige Sendemasten haben sie von diesem Geld noch nicht gebaut.<br>\nUnd so gibt es an dem Ergebnis der Frequenzversteigerung reichlich Kritik. Zun&auml;chst von den Netzbetreibern selber. Die Telekom zum Beispiel rechnet vor, wie viele Handymasten sie von dem vielen Geld h&auml;tten bauen k&ouml;nnen. Und auch der Digitalexperte der Gr&uuml;nen, Konstantin von Notz, kann sich &uuml;ber die milliardenschweren Einnahmen f&uuml;r den Staat nicht freuen. &ldquo;Ich bef&uuml;rchte, dass es durch die immensen Ausgaben f&uuml;r die Unternehmen zu weiteren, jahrelangen Verz&ouml;gerungen beim dringend ben&ouml;tigten 5G-Ausbau kommen wird&rdquo;, sagt von Notz heute.de.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/5g-versteigerung-beendet-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Damit bleibt Deutschland bei der Netzqualit&auml;t weiterhin Schlusslicht, denn die 6,6 Milliarden stehen f&uuml;r eine dringend ben&ouml;tigte Verbesserung der Mobilfunkabdeckung nicht mehr zu Verf&uuml;gung. Au&szlig;erdem werden die Kunden f&uuml;r vergleichsweise schlechte Leistungen auch in Zukunft hohe Preise bezahlen m&uuml;ssen, da die Gebote der Anbieter aus der Versteigerung refinanziert werden m&uuml;ssen. Daf&uuml;r gibt es aber die Funkloch-App gratis, die feststellt, dass die Schere zwischen Versprechungen und tats&auml;chlichen Leistungen der Anbieter weit auseinander liegen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Breitband-Report: Diese Datenraten kommen beim Kunden an<\/strong><br>\nNoch viel zu tun im Mobilfunk<br>\nDie Ergebnisse mobiler Messungen basieren auf der f&uuml;r Android und iOS verf&uuml;gbaren App &bdquo;Breitbandmessung&ldquo;, die zafaco im vergangenen Oktober um die Meldung von Funkl&ouml;chern erweitert hat.  Auch hier zeigt die Darstellung der Ergebnisse den Median-Wert der prozentualen Anteile, zu denen die beworbene Maximalgeschwindigkeit tats&auml;chlich erreicht wurde. Die Ergebnisse belegen, dass die Versorgung mit den versprochenen hohen Datenraten in den Mobilfunknetzen noch schwieriger ist als im Festnetz: [&hellip;]<br>\nDie Ergebnisse beweisen, dass es auch im Festnetz Nachholbedarf gibt. Besonders ausgepr&auml;gt ist er aber im Mobilfunk. Hier l&auml;uft die Schere zwischen Versprechungen und tats&auml;chlichen Leistungen der Anbieter zu weit auseinander.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.connect.de\/ratgeber\/breitband-report-datenraten-internet-kunden-3199631.html\">connect<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo Salvini Recht hat &ndash; Aus ALD(E) macht (Re)New<\/strong><br>\nEin halbes Jahr lang war die Schuldenkrise in Italien kein Thema. Die Europawahl war wichtiger. Doch nun hat es die EU-Kommission pl&ouml;tzlich sehr eilig &ndash; und droht dabei das Wichtigste zu vergessen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir hoffen, dass Europa uns die R&uuml;ckkehr zum Wachstum erlaubt&ldquo;, sagte der starke Mann der Rechtspopulisten in Rom, Matteo Salvini. Recht hat er: Denn nur mit Wachstum kann die Schuldenquote, die sich auf das Bruttoinlandsprodukt bezieht, wieder sinken.<br>\nVon Wachstum ist in Br&uuml;ssel jedoch kaum die Rede. Dabei st&uuml;tzen sich m&ouml;gliche Sanktionen gegen Italien auf den Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt. Und ohne Wachstum, das mu&szlig; jedem klar sein, wird das Land seinen Schuldenberg nie und nimmer abtragen k&ouml;nnen. Statt neue K&uuml;rzungen von Rom zu verlangen, m&uuml;&szlig;te Br&uuml;ssel also dringend etwas tun, um die Konjunktur anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/sparen-statt-wachsen-aus-alde-macht-renew\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Mini-Bots&rdquo;: Italien stimmt f&uuml;r Ersatzw&auml;hrung zur Begleichung offener staatlicher Rechnungen<\/strong><br>\nBislang finden sich die staatlichen Lieferantenschulden nicht in der italischen Bilanz wieder. Lieferantenschulden entstehen, wenn ein Unternehmen Verbindlichkeiten f&uuml;r Warenlieferungen oder Dienstleistungen eingeht. Bei deren Begleichung soll die neue Ersatzw&auml;hrung &ldquo;Mini-Bots&rdquo; helfen &ndash; Ende Mai stimmte das Abgeordnetenhaus f&uuml;r die Parallelw&auml;hrung. Bot steht f&uuml;r &ldquo;Buono ordinario del Tesoro&rdquo;. Die sogenannten &ldquo;Mini-Bots&rdquo; beziehen sich auf Staatstitel zwischen 50 und 100 Euro mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr.<br>\nDen Vorschlag hierzu hatte Claudio Borghi, Wirtschaftssprecher der Lega, vor zwei Jahren pr&auml;sentiert. Allerdings nicht nur f&uuml;r die Begleichung von Schulden, sondern auch als W&auml;hrungsalternative bei einem Ausstieg Italiens aus der Eurozone.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/89068-italiens-abkehr-vom-euro-ersatzwaehrung\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurozonenbudget ist eine Totgeburt<\/strong><br>\nDas Eurozonen- bzw. Wettbewerbsbudget (BICC) ist eine Totgeburt. Die 17 Milliarden Euro entsprechen etwa 0,15 Prozent des Eurozonen-BIPs. Eine Stabilisierung der Eurozone ist damit unm&ouml;glich. Das Budget soll zudem an nachfragehemmende Strukturreformen wie Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen gekn&uuml;pft werden&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, im Vorfeld des Eurogruppentreffens in Br&uuml;ssel &Auml;u&szlig;erungen der EU-Kommission zu den geplanten Reformen der Eurozone. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Die Einf&uuml;hrung einer goldenen Regel, die &ouml;ffentliche Investitionen von den Defizitregeln von Maastricht ausnimmt, h&auml;tte mehr &ouml;konomischen Effekt als dieses Fake-Budget. Ein Kompromiss zwischen EU-Regeln und demokratischer Souver&auml;nit&auml;t w&auml;re, dass Br&uuml;ssel festlegt, welche Staatsausgaben als Maastricht-neutrale Investitionen definiert werden. Eine Finanzierung des Eurozonenbudgets &uuml;ber eine Aktiensteuer, die 98 Prozent der Finanztransaktionen ausnimmt, hat nichts mehr mit der Idee der Finanztransaktionssteuer zu tun.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eurozonenbudget-ist-eine-totgeburt\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Giftgas im syrischen Duma haben Medien fahrl&auml;ssig abgehakt<\/strong><br>\nAm 15. oder 16. Mai 2019 ver&ouml;ffentlichte ein Whistleblower einen bisher geheim gehaltenen Bericht (&laquo;OPCW sensitive &ndash; Do not circulate&raquo;), den Ian Hederson am 27. Februar 2019 OPCW-intern in eine Vernehmlassung schickte. Der Bericht kam zum Schluss, dass &laquo;Beobachtungen vor Ort mit nachfolgenden Analysen nahelegen, dass es wahrscheinlicher ist, dass die beiden Bomben von Hand platziert wurden und nicht von einem Flugzeug abgeworfen wurden.&raquo;<br>\nHenderson arbeitete immer wieder als Experte f&uuml;r die OPCW und soll ein &laquo;Challenge Inspection&raquo;-Team geleitet haben. Die Erkenntnisse der OPCW aus Duma standen ihm zur Verf&uuml;gung. Warum die OPCW seine offensichtlich dissente Beurteilung in ihrem Bericht von 1. M&auml;rz 2019 nicht einmal erw&auml;hnte, bleibt unbeantwortet. &Uuml;ber dieses geleakte Originaldokument haben grosse Medien in der Schweiz und in Deutschland bis heute nicht informiert. [&hellip;]<br>\nEs mutet seltsam an, dass das Mandat der OPCW erlaubt zu sagen, dass die beiden Bombenzylinder wahrscheinlich aus der Luft kamen [also woher denn sonst als von einem Helikopter oder Flugzeug], nicht aber, dass sie von Hand hingelegt worden sein k&ouml;nnten. Russland hatte eingewandt, dass man aus dem OPCW-Bericht schliessen k&ouml;nne, dass die Bomben aus einer H&ouml;he von weniger als 200 Meter aufs Dach abgeworfen worden seien: &laquo;Doch Helikopter der syrischen Armee fliegen aus Sicherheitsgr&uuml;nden nie tiefer als 2000 Meter &uuml;ber Boden, damit sie von leichten Waffen nicht abgeschossen werden k&ouml;nnten.&raquo;<br>\nAuf dieses Argument ging die OPCW nicht ein, weil sie keine Beurteilung der Verantwortlichkeiten macht. Brian Whitaker, der fr&uuml;her f&uuml;r die britische Zeitung Guardian und heute auf einer eigenen Webseite Al-Bab.com &uuml;ber die Politik im Nahen und Mittleren Osten schreibt, kritisiert, dass die OPCW die Details nicht &ouml;ffentlich diskutieren wolle. Zahlreiche konkrete Fragen, die er unterbreitet hatte, habe die Organisation nicht beantwortet, sondern nur die oben zitierten allgemeinen Aussagen gemacht. [&hellip;]<br>\nWelchen Stellenwert der geleakte OPCW-Bericht von Ian Henderson hat, ist ohne Offenlegung aller von der OPCW gesammelten Daten schwierig zu beurteilen. Dass aber grosse Medien diesen bisher geheim gehaltenen Bericht einfach verschweigen, l&auml;sst nicht auf eine unvoreingenommene Information schliessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Das-Giftgas-im-syrischen-Duma-haben-Medien-fahrlassig-abgehakt#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die T&uuml;rsteher der EU<\/strong><br>\nIm Sudan werden schwere Vorw&uuml;rfe gegen einen Kooperationspartner Berlins und der EU bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr laut. Wie &Auml;rzte aus der sudanesischen Hauptstadt Khartum berichten, sind Anfang vergangener Woche bei der blutigen Niederschlagung von Massenprotesten mehr als 100 Menschen umgebracht sowie mindestens 70 vergewaltigt worden. Als Hauptt&auml;ter werden die Rapid Support Forces (RSF) genannt, eine Miliz, die schon im B&uuml;rgerkrieg in Darfur schwerster Verbrechen beschuldigt wurde und die jetzt seit mehr als einer Woche in Khartum pl&uuml;ndert und mordet. Seit dem Sturz des langj&auml;hrigen Pr&auml;sidenten Omar al Bashir am 11. April gilt ihr Anf&uuml;hrer als der eigentliche Machthaber im Sudan. Berlin und die EU hatten bei ihrer Fl&uuml;chtlingsabwehr eng nicht nur mit Al Bashir kooperiert, dessen Regime die Bev&ouml;lkerung in einem monatelangen Kampf absch&uuml;tteln konnte. Sie hatten sich zur Abschottung der Grenzen des Sudan auch &ndash; in vollem Wissen um deren blutige Gewalt gegen Fl&uuml;chtlinge &ndash; auf die RSF gest&uuml;tzt, die nun in Khartum morden. Mit Mordmilizen kooperieren sie auch in Libyen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7963\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wenn das Einkommen an den Z&auml;hnen ablesbar ist, hat das Sozialsystem versagt<\/strong><br>\n&bdquo;Der Report der BARMER zeigt auf, dass die Inanspruchnahme der Regelversorgung als Referenzversorgung stetig abnimmt und somit immer mehr gesetzlich Versicherte Zuzahlungen leisten. Notwendige Zahnbehandlungen d&uuml;rfen aber nicht zum Armutsrisiko werden. Eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung muss jedem Menschen in Deutschland offenstehen. Wenn das Einkommen an den Z&auml;hnen ablesbar ist, hat das Sozialsystem versagt&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, Sprecher f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie der Fraktion DIE LINKE und Obmann im Ausschuss f&uuml;r Gesundheit, mit Blick auf die Ver&ouml;ffentlichung des BARMER-Zahnreports 2019. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;In keinem anderen Versorgungsbereich sind f&uuml;r eine Versorgung auf dem aktuellen Stand des Wissens derart hohe Eigenleistungen von den Versicherten zu erbringen. Die boomenden privaten Zahnzusatzversicherungen machen das Systemversagen deutlich. Wir wollen den Zahnersatz wieder vollst&auml;ndig zur Regelleistung der Krankenkassen machen. Die Regelleistungen m&uuml;ssen schnellstm&ouml;glich auf den neuesten Stand gebracht und Abzockerei von schwarzen Schafen in der Zahnmedizin endlich wirksam verhindert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/wenn-das-einkommen-an-den-zaehnen-ablesbar-ist-hat-das-sozialsystem-versagt\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Amerikas verzockte Renten: Vom Staatsdienst in die Armut<\/strong><br>\nRiskante B&ouml;rsenspekulation hat bei den staatlichen Pensionskassen in den USA ein Loch von vielen Milliarden gerissen. Pensionsanspr&uuml;che von Tausenden Staatsbediensteten sind gef&auml;hrdet.<br>\nIn Kentucky wurde die Pensionskasse &uuml;ber Jahre wie ein Sparschwein f&uuml;r &ouml;ffentliche Projekte gepl&uuml;ndert, die &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen h&auml;tten finanziert werden m&uuml;ssen. Investitionen in spekulative Hedgefonds brachten die Pensionskassen dann endg&uuml;ltig in Turbulenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/amerikas-verzockte-renten-vom-staatsdienst-in-die-armut-102.html%20\">ZDF Info<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auskunft nach Gerichtsbeschluss: Beriet Maa&szlig;en doch die AfD?<\/strong><br>\nBei insgesamt f&uuml;nf Treffen: Hans-Georg Maa&szlig;en hat AfD-Politiker auch auf &ldquo;Verbindungen der AfD zum Rechtsextremismus&rdquo; angesprochen.<br>\nDer fr&uuml;here Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) Hans-Georg Maa&szlig;en hat mit Politikern der AfD m&ouml;glicherweise doch er&ouml;rtert, wie die Partei einer Beobachtung oder Pr&uuml;ffall-Einstufung durch den Verfassungsschutz entgehen kann. Dies legen Informationen nahe, die das K&ouml;lner Bundesamt nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen an den Tagesspiegel herausgeben musste (Az.: 15 B 1850\/18). Demnach hat Maa&szlig;en bei s&auml;mtlichen seiner Treffen ausdr&uuml;cklich &bdquo;Verbindungen der AfD zum Rechtsextremismus&ldquo; angesprochen.<br>\nMaa&szlig;en hatte sich insgesamt f&uuml;nf Mal mit Politikern der AfD getroffen. In einer nicht&ouml;ffentlichen Sitzung des Bundestags-Innenausschusses wies er zwar Berichte zur&uuml;ck, er habe die AfD &bdquo;beraten&ldquo; oder ihr &bdquo;Empfehlungen gegeben&ldquo;. Auch bestritt er eine politische N&auml;he zur Partei. Es blieb allerdings offen, ob und inwieweit der fr&uuml;here Beh&ouml;rdenleiter bei seinen pers&ouml;nlichen Begegnungen extremistische Bestrebungen in der AfD erl&auml;uterte und damit indirekt Hilfestellung gab. Maa&szlig;en hatte f&uuml;r seine Treffen Vertraulichkeit verlangt und jede Transparenz verweigert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/auskunft-nach-gerichtsbeschluss-beriet-maassen-doch-die-afd\/24448734.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ostdeutsche Einwohnerzahl so niedrig wie zuletzt 1905<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerungszahl in Westdeutschland hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Und im Osten? Dort wohnen etwa so viele Menschen wie damals.<br>\nIn Ostdeutschland leben einer Studie zufolge fast so wenige Menschen wie seit 1905 nicht mehr. Gleichzeitig z&auml;hlt das Gebiet der alten Bundesrepublik so viele Einwohner wie niemals zuvor in der Geschichte. Das geht aus einer wirtschaftshistorischen Studie der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts hervor.<br>\nIm Jahr 1905 lebten laut der Studie im heutigen Westdeutschland etwa 32,6 Millionen Menschen. Das Gebiet, das sp&auml;ter zur DDR wurde, umfasste 13,6 Millionen Einwohner. Seitdem hat sich die Zahl im heutigen Westdeutschland mehr als verdoppelt &ndash; auf 68,7 Millionen. In Ostdeutschland hingegen hat sich die Zahl im Vergleich zu 1905 fast gar nicht ver&auml;ndert: Heute leben hier 13,9 Millionen Menschen. Das sagte Studienautor Felix R&ouml;sel dem SPIEGEL.<br>\n&ldquo;Die Einwohnerzahlen beider Landesteile driften trotz Wiedervereinigung nahezu ungebremst auseinander&rdquo;, schreibt R&ouml;sel in der Studie. &ldquo;Die anhaltende Wucht der deutschen Teilung wird bis heute in der &Ouml;ffentlichkeit v&ouml;llig untersch&auml;tzt. Dieser Aspekt wird h&auml;ufig &uuml;bersehen und bedarf besonderer politischer Ber&uuml;cksichtigung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ostdeutschland-einwohnerzahl-auf-stand-von-1905-zurueckgefallen-a-1271986.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier manifestieren sich nicht nur die Folgen der deutschen Teilung. Die Dimension des historisch beispiellosen wirtschaftlichen Kahlschlags nach der Wiedervereinigung lassen sich aus der Westperspektive &uuml;berhaupt nicht erfassen. Von den 150 Gro&szlig;betrieben der DDR mit mehr als 5000 Besch&auml;ftigten wurden 145 von der Treuhand liquidiert. Gerade die Auswirkungen der neoliberalen Schocktherapie auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung, sind nach wie vor ein blinder Fleck der neueren deutschen Geschichte, ignoriert von Politik und Medien. Wie weit die Ignoranz, der gesellschaftlichen Auswirkungen der r&uuml;cksichtslosen Durchsetzung der neoliberalen Agenda gerade der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; geht, zeigt dieser absolut uns&auml;gliche Kommentar im Deutschlandfunk &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kritik-an-russland-sanktionen-in-sachsen-liegen-die-nerven.720.de.html?dram:article_id=451092\">In Sachsen liegen die Nerven blank<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51682#h03\">Die Millionen, die gingen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52277#h04\">Die Ostdeutschen und die Demokratie<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scheele sch&auml;tzt Arbeitsmarkt falsch ein<\/strong><br>\n&bdquo;Die Arbeitslosenversicherung muss f&uuml;r den Konjunkturabschwung stark gemacht werden. Wenn die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nun besorgt nachrechnen muss, ob sie den erwarteten Anstieg beim Kurzarbeitergeld stemmen kann, dann zeigt sich: Die Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags war ein grober Fehler. Die Bundesregierung muss in der Arbeitsmarktpolitik eine 180-Grad-Wende vollziehen. Denn der konjunkturelle Abschwung wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch die Erwerbslosigkeit ansteigen lassen. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit redet dieses Risiko klein&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu einem aktuellen Interview des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Detlef Scheele, mit der Augsburger Allgemeinen. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Wenn der Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit meint, das Entlassungsrisiko sei in Deutschland noch nie so gering gewesen wie heute, argumentiert er an der Realit&auml;t vorbei. Das Entlassungsrisiko in Deutschland steigt und f&auml;llt mit der Konjunktur. Noch im April war im Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu lesen, dass sich der Arbeitsmarkt gegen&uuml;ber der Konjunktur &sbquo;robust&lsquo; verhalte, was Scheele im aktuellen Interview erneut betont. Doch schon im Monatsbericht Mai hie&szlig; es, dass sich auf dem Arbeitsmarkt &sbquo;erste Auswirkungen der konjunkturellen Abschw&auml;chung&lsquo; zeigten.<br>\nBereits seit dem Fr&uuml;hjahr\/Sommer 2018 hat sich der R&uuml;ckgang der Erwerbslosigkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verlangsamt &ndash; parallel zur Abschw&auml;chung des Wirtschaftswachstums. Gleichzeitig hat die Zunahme der Zahl der offenen Stellen abgenommen. Arbeitskr&auml;fteangebot und Arbeitskr&auml;ftenachfrage zeigen sich also seit rund einem Jahr nicht robust gegen&uuml;ber der Konjunktur. Dass eine &sbquo;R&uuml;ckkehr zu einer sp&uuml;rbaren Arbeitslosigkeit&lsquo; &sbquo;weit entfernt&lsquo; sei, wie der Chef der Bundesagentur es formuliert, kann ich nicht nachvollziehen. Verzichtet man auf statistische Sch&ouml;nrechnerei, sind immer noch 3,2 Millionen Menschen erwerbslos. F&uuml;r sie ist die Erwerbslosigkeit sehr konkret sp&uuml;rbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/scheele-schaetzt-arbeitsmarkt-falsch-ein\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Klarstellung<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Europawahl (SPD: 15,8 Prozent, DIE LINKE: 5,5 Prozent) und eine Interview-&Auml;u&szlig;erung des gr&uuml;nen Politikers Daniel Cohn-Bendit zur Neuordnung des deutschen Parteiensystems haben eine vordergr&uuml;ndige Debatte &uuml;ber eine Fusion von SPD und LINKEN ausgel&ouml;st. Aber ohne eine wirkliche inhaltliche Erneuerung ist diese Debatte sinnlos.<br>\nDaher folgende Klarstellung:<br>\nEs geht nicht um eine vordergr&uuml;ndige Fusionsdebatte, wie sie beispielsweise Daniel Cohn-Bendit, der mit dem neoliberalen Politikentwurf Macrons sympathisiert, ins Gespr&auml;ch gebracht hat. Es geht um eine politische Mehrheit im Bundestag f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne und Renten und bessere soziale Leistungen, f&uuml;r eine friedlichen Au&szlig;enpolitik und eine Umweltpolitik, die sich nicht auf kosmetische Korrekturen beschr&auml;nkt.<br>\nIn den zur&uuml;ckliegenden Jahren gab es bei den Entscheidungen im Bundestag immer nur eine Mehrheit f&uuml;r Sozialabbau, f&uuml;r eine Beteiligung der Bundeswehr an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen und f&uuml;r umweltpolitische Ma&szlig;nahmen, die sich den Interessen einflussreicher Wirtschaftsgruppen mehr oder weniger untergeordnet haben.<br>\nSolange in den Parteien die notwendige R&uuml;ckbesinnung auf die Interessen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht stattfindet und solange sich die Debatten auf Personal- und Organisationsfragen beschr&auml;nken, zerf&auml;llt unser Parteiensystem wie in den anderen europ&auml;ischen Staaten weiter. Wer will, dass sich nicht immer mehr Menschen von der Politik abwenden und an Wahlen nicht mehr beteiligen, muss die Politik des &sbquo;Weiter so&lsquo; aufgeben und einen wirklichen politischen Neuanfang auf den Weg bringen.<br>\nDie Bewegung Aufstehen war und ist der Versuch, eine breite gesellschaftliche Debatte &uuml;ber diesen Neuanfang in Gang zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2352747761453344\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die vielleicht gef&auml;hrlichste Psychogruppe Deutschlands<\/strong><br>\nBei der SPD entfernt sich nicht nur Olaf Scholz immer weiter von der Realit&auml;t<br>\nKaum war die SPD nach der Europawahl in ihre n&auml;chste schwierige Krise geschlittert, weil sie um Vorsitzende und W&auml;hlerinnen und W&auml;hler gebracht wurde, meldete sich der Sozialdemokrat Olaf Scholz zu Wort: Seine Partei k&ouml;nne die st&auml;rkste Kraft im Lande werden, diktierte er zitierf&auml;hig. Und das nicht etwa irgendwann, sondern schon bei der n&auml;chsten Bundestagswahl. Man d&uuml;rfe sich nicht kleiner machen, als man sei, so schwadronierte er weiter. Scholz glaubt offenbar inbr&uuml;nstig an seine Partei.<br>\nNun hat der Mann ja nicht ganz unrecht. Die SPD k&ouml;nnte tats&auml;chlich die st&auml;rkste Partei werden. Sie k&ouml;nnte aber auch die schw&auml;chste Partei werden. Das ist so mit der Zukunft und der Vorstellungskraft der Menschen: Denn der Mensch hofft viel und wei&szlig; doch so wenig &uuml;ber das, was noch vor ihm liegt. Wenn ich nun sage, dass die Sonne morgen nicht aufgehen k&ouml;nnte, gibt es sicher ein millionstel Promille einer Chance, dass ich recht haben k&ouml;nnte. Wir behaupten dergleichen nur nicht, weil wir es besser ahnen &ndash; so wusste es zumindest schon David Hume. F&uuml;r den Philosophen lag es an der Erfahrung, dass wir derlei M&ouml;glichkeiten f&uuml;r abwegig halten, obwohl wir nicht beweisen k&ouml;nnen, dass auch morgen wieder die Sonne scheint. Innerhalb der Sozialdemokratie scheint aber nichts mehr:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1120670.spd-die-vielleicht-gefaehrlichste-psychogruppe-deutschlands.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Land unter: Das Meer bedroht drei Millionen Menschen an deutschen K&uuml;sten<\/strong><br>\nUnsere weltweite Datenauswertung zum Klimawandel beweist: Die Pegel an den Ufern dieser Erde steigen rasant an. Auch Wohngebiete an deutschen K&uuml;sten k&ouml;nnten k&uuml;nftig unter Wasser stehen.\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190613-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190613-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>[&hellip;] F&uuml;r unsere Datenauswertung haben wir 500 Orte, die besonders gut dokumentiert sind, auf einer Weltkarte markiert und visualisiert, wie das Meer dort seine H&ouml;he ver&auml;ndert. Die Karte erm&ouml;glicht nicht nur einen Blick in die Vergangenheit &ndash; sie zeigt auch, wo und wie sich die Pegel in Zukunft ver&auml;ndern werden. Denn: &bdquo;Dort, wo das Meer stark angestiegen ist, wird es auch k&uuml;nftig weiter stark ansteigen&ldquo;, erkl&auml;rt Anders Levermann, Klimafolgen-Forscher in Potsdam und New York. Levermann ist Hauptautor des letzten Weltklimaberichtes desinternationalen Klimarates IPCC. Sich &auml;ndernde Str&ouml;mungen k&ouml;nnten den Meeresspiegel lokal noch senken, f&uuml;gt Levermann hinzu. Der globale Trend aber bleibe.<br>\nUnd dieser l&auml;sst erkennen: Das Meer steigt noch schneller an, als bislang von Klimatologen berechnet. Waren es in den vergangenen 15 Jahren im Schnitt rund 3 Millimeter pro Jahr, stieg das Wasser 2018 laut der Weltwetterorganisation (WMO) weltweit um 3,7 Millimeter. K&uuml;nftig, so legt es eine Prognose von Wissenschaftlern rund um den Geophysiker Steve Nerem nahe, m&uuml;ssten wir bis zum Jahr 2100 mit mindestens 65 Zentimeter h&ouml;heren Meerespegeln rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/steigende-meere\/2019\/06\/03\/land-unter-das-meer-bedroht-drei-millionen-menschen-an-deutschen-kuesten%20\">Correctiv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Wissenschaft prognostiziert also bis 2100 einen Anstieg des Meeresspiegels um mindestens 65 Zentimeter. Und um dies &bdquo;passend&rdquo; zu visualisieren, zeigen die professionellen Faktenchecker von Correctiv auf, welche Gebiete bei einem Anstieg des Meeresspiegels um zehn Meter &uuml;berschwemmt w&uuml;rden und stellen dann fest, dass &bdquo;drei Millionen Menschen an deutschen K&uuml;sten&ldquo; von den &bdquo;steigenden Meeren&ldquo; bedroht seien. Beim prognostizierten Anstieg w&auml;re das &uuml;brigens im Jahre 2381 der Fall.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Man kennt ihn. Den Durchschnittsverdiener mit 4000 Euro Brutto<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Man kennt ihn. <br>Den Durchschnitsverdiener mit 4000 Euro Brutto. <a href=\"https:\/\/t.co\/rqXVkYNzIU\">https:\/\/t.co\/rqXVkYNzIU<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Alexander Jorde (@alexander_jorde) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/alexander_jorde\/status\/1138864497341489152?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 12, 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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